Indiana Tribüne, Volume 17, Number 210, Indianapolis, Marion County, 19 April 1894 — Page 1

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J 19. April 1894. O rlO sVO r? KY C A V Tribüne Coupon für die N-KKKZ MM fi y w- w w y o a w Jahrgang 17. Office : Nö. 18 Süd Alabama Straße. No. 21 Indianapolis, Jndiana, Donnerstag, den 19. April

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Offizieller Bericht der ei chanis National Bank. Indianapolis, den 38. Februar 1S9. Aktiva. Anleihen $ 416,135 09 nleihe.Conto 137,704 12 Vereinigten Staaten BondS ". T. 250,000 00 Etadt Indianapolis, Marion und andere County VondS 667,927 W Baar-Aktiva. Fällig von Banken $697,941 82 Fallig vom Ver. Staaten Schatzamt. . ....... 7 10,21255 Baar (Gsld t280,000 00) 481,748 01 1,189,902 38 Gewölbe, Geldschrank und Möbeln :e 18,000 00 - $2,679,669 13 Passiva. Eingezahltes Kapital. ..' $ 300,000 00 UeöerschußFond und Gewinne 80,607 15 Skationalbank.Noten im Umlauf 224,350 00 Depositen 2,074,71198 s $2,679.669 13 John P. Frenzel. Präsident. - Otto N. Frenzel, Kassire?. O. F. Frenzel. Assistent-Kassirer.

Bericht über den Stand Indiana Trust Co., VN Indianapolis, Jndiana, am Schlug kks Ekichä'teö, ZI.MZrj IM. Aktiv: County und Ctdt Bonds t3ßß,17i 99 ttesicherre n .iben ,.. 46,08 44 rdeigenthubond (gesichert durch erste Hypothek) T,50Q00 Compagn.ie Äebaude 72,500 00 ramium en onds 2,11100 0fceStnri4tMnfl 3 041 72 ereibiief. 1,529 71 aufend Saab n 8,0-25 W rschüsse an Vermaltur gtsache 605 85 Car ni fält von ankea : SoN i der esellschost I4,45i 59 er lltun..onli 50.051 27 54.503 8S ,561,899 18 Pasflva: Swb,ablte Capital (uuthoiflrt 11,000.000) $W,519 00 Unverhitte Probte 22,979 93 DeoostkeaUeritslkate ? 86.853 f0 tzäUti, an da TruftDrpartement 20,05127 R&ILa an b-l R:ntalepaitzment.. . 348 99 gdUtjan andere Departement?.. 1579) $j61,89J13 Beamt? : 2.V. Srenel. Frederick Fahnsey. Präsident. 1. VicePrästdent. . . rneltu. Jon .Butler, 2.vtce.PrSfidat. Sekretär. Tirektoren : (3. 0. Coruillut, Frederick Fahnleq, - lbert L'.eber. F. . Tarlington, dard Hattn. O. N. Frenzel. Henry W. Lawrence, f2m. Haueisen, h.rlel B. Ttnart. J.I. F. Failky. Jobn P grrnzel. aveten 1c, 3c 5c. W. I. Cmrniiighani 62 Nord Illinois Str. . 17 jährig. Stiftungsfest de Gegenseitigen Unt. Vereins der Deutschen Srauen No. . Großer Fest Ball t der Mosari-HaHo I - am Donnerstag, den 3. Mai '94, Eintritt 25c a Person. Neue Cigarrenfabrik ! . Zlsus Vssen kehren gut ! Wir osserirm einige neue Sorten, welche 10 SentZ daZ Stück kosten sollten, für 5 Ccxrka und empfehlen besonders "New Thing" nb "Rivals". Wirthen und Cigarrenhandlern offeriren wir elegante Waaren von $25 aufwart. AlleZ UnionCigarr?n. Wm. Gottlieb, 49S Virginia Ave. u. 373 S. Sasi Str, föeorge Rvrrm.nn rJXrn . f K .

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Editorielles. Der Mayor hat feine Drohung, Lizensen zu widerrufen, wahr gemacht. Die Sache sollte zu einem Testfall gemacht werden. Die städtische Lizenö hat mit der von den County. Commissären bewilligten Lizenö absolut nicht? zu thun, waS auch darüber gequatscht werden mag. Eine County-LizenS bietet für eine städtische LizenS nicht mehr Sicherheit, als eine BundeölizenS für eine County-LizenS. ES scheint unS indeß, daß eS nicht beabsichtigt war, dem Mayor durch den Charter eine diökretionäre Gewalt zu geben,

und daß derselbe kein Recht hat, eine LizenS zu widerrufen, so lange nicht durch eine städtische Ordinanz Bestimmungen dafür getroffen sind und ein diesbezügliches Verfahren vorgefchriebenist. Der Mayor hat nur bestehen d e Gesetze auszuführen, kann aber keine Gesetze machen. Nehmen wir z. B. den umgekehrten Fall. Nach dem Charter hat der Mayor alle Lizensen zu unterschreiben, gesetzten Falls der Stadtrath hebt die Lizensordinanz ganz auf, konnte der Mayor dann, weil er Lizensen zu unterschreiben hat, auch eine LizenS einführe ? So lange der Stadtrath dem Mayor nicht durch Ordinanz daö Recht giebt, Lizensen zu revoziren und Gründe und Verfahren feststellt, hat der Mayor kein Recht dazu. Hier ist unsere? Erachtens der Hebel anzusetzen. Unsere Zeitungsschreiber können eZ gar nicht begreifen, daß in diesen schlechten Zeiten, in diesen Zeiten großer Arbeitslosigkeit Arbeiter an den Streik gehen. Zu solchen. Zeiten, meinen sie, müßte der Arbeiter froh sein. wenn er zu irgend einem Lohne Arbeit bekäme, denn Brod ohne Butter sei am Ende immer noch besser als gar kein Brod. DaS scheint so klar, daß Jedermann geneigt ist, den Arbeitern, welche in einer Zeitperiode wie die jetzige streiken, von vornherein Unrecht geben. Trotzdem geht alleS mit natürlichen Dingen zu. ES ist ja nun leider einmal eine Thatsache, daß der schlechte Geschäftsgang von Seiten vieler Arbeitgeber dazu benützt wird, die Löhne herunterzudrücken, und der Arbeiter begreift, daß wenn der Lohn einmal herabgedrückt ist, eS nur sehr selten, und selbst dann nur unter Anweridung aller Kräfte, gelingt,, ihn wieder in die Höhe zu bringen. AuS diesem Grunde widersetzen sie sich den Lohnherabsetzungen mit kllen Mitteln, die ihnen zu Gebote stehen, wenn auch sehr häusig ohne Erfolg. . ES ist ein unheimlicher Kampf, der sich da vor unseren Augen abspielt, eS ist ein Kampf der' Verzweiflung, denn von Tag zu Tag tritt die Schwäche deS Streiks als Kampfmittel mehr und mehr zu Tage. ' Wir sagen, ein unheimlicher Kampf, denn wiewohl eS richtig ist, daß speziell von Seiten großer Korporationen die Herabsetzung der Löhne nicht eine nothwendige Maßregel, sondern nur die Wirkung der immer mehr steigen den Geldgier ist, so ist eS doch auch wahr, daß Tausende von kleinen Fabrikanten und Geschäftsleuten einen stetigen Kampf um die bloße Existenz führen, und daß sie sich mit Händen und Füßen dagegen wehren, selbst in die Reihen der Proletarier herabgedrück zu werden. Die Konkurrenz hat eine

Ausdehnung erlangt, welche für kleinere Geschäftsleute den Geschäftsbetrieb zu einem stetigen aufregenden, sorgenvollen Kampf um die Existenz macht, und wenn sie da und dort am Arbeits-

lohne sparen wollen, so ist daS eben auch nur . der Auöpuß einer mahn sinnigen .Konkurrenz, welche jedem Menschen daS Leben versauert. . Daß daS Zustände sind, welche auf die Dauer gänzlich unerträglich werden müssen, weil sie sich immer mehr zuspitzen und verschlimmern, sollte Jedem einleuchten. Jeder ruhige LebenSgenuß wird vergällt. Wenn man bedenkt, daß die vereinte gewaltige ProdukionSkraft der Natur und der Menschen alleS waS die Menschen zu einem sorgenlosen materiellen Dasein gebrauchen im Ueberfluß hervorzubringen im Stande ist, so erscheint Einem dieser ganze unheimliche Kampf um die Eziftenz wie allgemeiner Wahnsinn.' Da alle Produkte daS Werk menschlicher Arbeit mit Anwendung der Naturkräste sind, so liegt doch gewiß weder Sinn noch Verstand darin, daß bloß ein Theil der Menschen produktiv arbeitet, während der andere seine ganze Arbeitskraft darauf verwendet, einen Theil der von Andern erzeugten Produkte für sich zu gewinnen, und wieder ein anderer Theil durch die Verhältnisse verhindert ist, überhaupt seine Arbeitskraft für seine Erhaltung zu verwenden. Wenn nur wenigstens Diejenigen zur Einsicht gelangen würden, welche unter diesen Zuständen leiden, und die Hand anlegen wollten, sie zu ändern ! , Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Kühlere? Welter, bewölkt und Regen heute Abend ; bedeutend kälteres chöneS Wetter am Freitag. Arbeiterkrawall. D e t r o i t, 18. April. Die WasserCommissäre, welche in Grosse Pointe Township Röhren legen lassen, beschlössen kür daS AuSgraben per Kubikyard zu zahlen. Damit waren die polnischen Arbeiter unzufrieden und verlangten 51.50' per Tag. Zn der Befürchtung von Unruhen begab sich heute Sheriff CollinS mit fünf DepuieS nach der Arbeitsstelle. Er veruchte die Leute zu beruhigen, dieselben aber griffen ihn und die ' Wenigen, welche an der Arbeit waren, an. Die Beamten schössen erst ihre Revolver Über die Köpfe der Angreifer weg ab, als dies aber nicht half, schössen sie in die Menge hinein. Zwei Polen wurden sofort erschossen, drei wurden tödtlich verwundet, und mehrere andere wurden schwer verletzt. Der Sheriff erhielt mehrere Hiebe mit Schaufeln, so daß er schwer verletzt aus dem Platze liegen blieb, während die Deputies die Flucht ergrissen. Etwa zwanzig Verhaftungen wurden vorgenommen. Der große EisenbahnStreik. St. Paul, 18. April. Richter Sanborn hat einen temporären Einhaltöbefehl gegen die Streiker an der Great Northern Eisenbahn erlassen, worin denselben verboten wird, durch Gewalt oder Einschüchterung den Betrieb zu hindern. Die Armeen. Omaha, 18. April. , Kelley'ö Armee wurde hier durch Miliztruppen davon abgehalten, den Chautaugua Pavillon zu benütz-n, so daß sie in stromenden Regen im Freien zubringen mußte. Dieö hat große Entrüstung unter den Bürgern hervorgerufen. Versammlungen wurden abgehalten und der Gouverneur wurde derart getadelt, daß er sich schließlich veranlaßt sah, die Truppen zurückzuziehen. Die Bürger sammelten Geld und LebenSmittel und am Abend hatte Kelley $1000 Geld und LebenSmittel für eine Woche. ' Hancock, Md., 13 April. CszeY'S Armee kam heute hier an, erhielt aber von den Einwohnern gar nichts und mußte sich mit Crackers und. Käse begnügen. Sän Bernardino , Cal., 18. April. DaS zweite Regiment von LoS Angeles wurde hier ausgehalten und lacht der Führer wurden verhaftet mit

der Absicht, den Weitermarsch zu verhindern und die Armee - aufzulösen. Die Sache ist jedoch nicht so einfach. Die Verhafteten verlangten für Jeden einen besonderen Prozeß und verlan-

gen die Vorladung jedeS Mitgliedes der Armee, als Zeugen, hossend, für Jeden $2 Zeugengebühren herauszuschlagen. Salt Lake City, 18. April. Hier fand eine Versammlung statt, um eine Armee für den Marsch nach Washington zu organisiren. Kräftige Sprache. Pittöburg, 13. April. Distrikt's Assembly No. 3 der KnightS of Labor, die etwa 17,000 Mitglieder zählt, hat folgendes Manifesto veröffentlicht : Der Senat und .das HauS sind immer bereit, daS Verlangen nach Geld für europäische und amerikanische Händler zu bewilligen, wenn aber die Arbeiter, welche daS Land zu dem machten, waS eS ist, Petitionen einreichen, werden sie in den Papierkorb geworfen. Die Bürger der Ver. Staaten haben daö Recht, sich friedlich zu versammeln und Petitionen einzureichen und haben daS Recht gehört zu werden. . . . Cozey und sein Gefolge vertreten die John .?iown Bewegung ohne Waffen, um die Arbeiter auS der Lohnsklaverei zu" befreien. Weigert euch nicht sie zu hören, und ihre Forderungen zu erwägen. Verhaftet nicht zu viele vcn ihnen, da neun Zehntel der Arbeiter deS Landes mit ihnen sympathisiren. DieS würde euch nicht sicher sein. Kleine Krawalle nennt man Aufstände, große werden Revolutionen genannt, und wennsie erfolgreich sind, nennt man die Anstifter Patrioten. Der St. L o u i s e r B r a u e rpo o l g ebroch'en. St. LouiS, Mo., 13. April. Der hiesige Brauerpool ist endlich ge-! brechen und die AnHäuser - Busch und die Lemp Brauerei sind auS der Vereinigung getreten. Dem Pool war eö zuzuschreiben, daß die Nnionisten nichts gegen daS englische Syndikat auörichten konnten, gegen welche der Boycott der Union gerichtet war. Dke beiden genannten. Brauereien werden jetzt an alle Wirthe Bier verkaufen, die die? wünschen sollten. nli Die gefahrlichen elektrischen Drähte. St. Louiö, Mo., 18. April. Bei einem Schadenfeuer, das heute Abend hier stattfand, wurde ein Feuermann getödtet, ein anderer tödtlich und ein dritter, schwer, aber nicht lebenSgefährlich verletzt. Die Telegraphenund Telephondrähte an der Brandstatte waren von der Hitze geschmolzen und auf daS Pflaster niedergefallen und die Manner waren bei der Verrichtung ihres Dienstes darauf getreten. Wm. Cannon Tourde getödtet und Tom. Dolan und Ben. Shively wurden schwer verletzt. Wahrscheinlich der Rechte. P omeroy, O., 18. April. DaS Geheimniß, welches die Ermordung der 63 Zahre alten grau Elizabeth Slaughter umgab, ist heute wahrscheinlich gelüstet worden. Clayton Staple, auf dessen Veranda die grau, von welcher er ein Stück Land gepachtet hatte, ermordet worden war, stand vonAnfang an im Verdacht, den Mord begangen zu haben. Er hatte behauptet, während deS TageS fortgeefen und bei seiner Heimkehr um Mitternacht über die Leiche gestolpert zu sein. Ein sogen, spiritua listischeS Medium beschuldigte heute Staple, während er imGarten arbeitete, den Mord begangen zu haben, und daö Medium sagte dem Mann auch, in welcher Weise er den Mord begangen habe. Staple wurde daraufhin todten bleich, begab sich sofort in'S HauS und todtete sich mit einem Schrotgewehr. m t m Ausland. Am Vorabend der Ver m ah-lungs-Feierlichkeiten. Coburg, 18. April. . Die Stadt ist bereits mit Gästen aus allen Theilen Deutschlands überfüllt und jeder verfügbare Raum in ven Hotels, Pensionen, CafeS ze. ist besetzt. Diebritische Standarte' weht über dem herzoglichen Schloß und fast jedeS HauS in der Stadt' ist mit Fahnen geschmückt.

Eine'große Anzahl von Geheimpolizisten aller Nationen ist hier versammelt, um alle etwa Verdächtigen zu überwachen und eventuell ein Attentat zu verhindern.

Die Geheimpolizei besucht täglich jedes einzelne Hotel und Gasthaus, um sich zu vergewissern, daß keine Anarchisten in der Stadt sind. Ganz besondere Aufmerksamkeit wird dem Zarewitsch zugewendet. Außer von einer Leibgarde von russischen GeHeimpolizisten wird derselbe auch noch von mehreren der tüchtigsten DetektiveS Deutschlands bewacht. Heute kam die Kaiserin-Friedrich in Begleitung des Prinzen Heinrich von Preußen, sowie deS Erbprinzen und der Erbprinzessin von Meiningen hier an. Kaiser Wilhelm kam heute Nachmittag um ö Uhr 55 Minuten hier an und erhielt einen glänzenden militarischen Empfang Der Herzog von Coburg und dessen Sohn, der Zarewitsch, der Herzog von Connaught und der Prinz von Wales, welche sich unter Denjenigen befanden, die den Kaiser bei seiner Ankunft aus dem Bahnhose willkommen hießen, trugen' deutsche Uniform und waren von ihrem ganzen militärischen Stäbe umgeben. Daö Schauspiel war ein ungemein glänzendeö. . . . .... . ... . . Miguel S t e u'e r Pläne. Berlin, 13. April. - Der ReichstagSauöschuß, welcher die TabaksteuerVorlage in Händen hat, hat heute den wichtigsten Paragraphen der Vorlage, der auf die Verzollung fabrizirten TabakS Bezug hat, mit 17 gegen 11 Stimmen verworfen. DieS wird allgemein als mit einer Verwerfung der Vorlage gleichbedeutend erachtet. Die Majoritat bestand auS dem Centrum, den greisinnigen den Sozialdemokraten und den Anti-Semiten. -,- A uÄ Brasilien. Montevideo, 18. April. Der Dampfer, der abgeschickt worden war, um die an der Küste von Uruguay gelandeten brasilianischen Insurgenten abzuholen und nach der Quarantänestation auf der Flores J.nsel zu brin- .. tfV & gen, ronnnle nur auo tann an Voro nehmen. ES muß daher noch ein anderer Dampfer abgeschickt werden, da sich volle 2000 Mann der Insurgenten in Uruguay bcsinden. Die Flüchtlinge besinden sich in schrecklichem Zustand, viele, sind vermundet und andere sind in Folge der ausgestandenen Strapazen und in Folge von ausgestandenem Hunger ganz abgezehrt. Die meisten der Leute sind in hohem Grade erbost über den Admiral De Mello. Sie stimmen alle darin überein, daß die Revolution einen anderen Verlauf genommen haben würbe, wenn D,Mello die ihm zur Verfügung stehenden Truppen rechtzeitig dem Admiral Da Gima in Rio de Janeiro zugeführt hätte. AuS dem englischen Unterh a u S. London, 18.i April. , DaS britische Unterhaus hat mit 254 gegen 195 Stimmen die Vorlage in zweiter Lesung angenommen, derzufolge daS irische Zwangsgesetz aufgehoben werden soll. ' , ,, , cchissSnachrictcn. Angekommen in : NewJork: State ofNebraSka" von Glasgow, zzLahn" von Bremen. Prawle Point, Psssirt:Amsterdam" von New Fork. L l v e r v o o l : ..Jndiana" von Philadelphia. Browh ead, Passirt : Cusic" vort New Jork. Southampton: Trare" von Newgork. - Hiesiges. ( e u e r. 'Ein Feuerchen in Snglish'S Hotel verursachte gestern Nachmittag um 4 Uhr nicht geringe Aufregung. Der Verlust betrug nur $5. Nahe den Holzplätzen von Frazier BroS. verbrannten gestern Abend einige Telegraph'enstangen.. ' ' - Ho. 7 der NortfoltoS und e!ne aQss::dur:g vsn o. 0 ist einkrossen.

Inkorporationen.

Folgende neue Aktiengesellschaften ließen sich als solche vom Staatssekretär ins Firmenregister eintragen : Die Altnian Mfg. Co. von Marion, wird eine Patent-Knopfmaschine, deren Erfinder George Altman ist, fabrizirenl DaS,Aktienkapital beträgN6000 Die Archaeological Publ. Co. von Waterloo. Kapital tz1500. Zweck der Gesellschaft ist die Herausgabe eineS wissenschaftlichen, archäologischen Magazinö. Direktoren sind A. C. Guhlke, Warren K. Moorehead, Fred. Starr, Thomas Wilson und L. O. McWhorter. Die Standard Cocperativ GlaS Co. von Marion mit $15,000 Kapital. Wird Flintglaöflafchen herstellen. Die Empire Glycerine Co. von Bluffton wird Nitroglycerin und andere Explosivstoffe herstellen, mit einem Kapital von $10.000. Die McCoy Co. von West Jndianapolis wird ,sich mit . Herstellung von Wagen-, Pferde- und Ackerbau - Geschirren befassen. Kapital $10.000. m m Der Harugari Janger Cbor feiert sein IVjährigeS Stiftungsfest am Sonntag, den 22. April und ladet seine Freunde freundlichst ein. Eintrittskarten sind bei den Mitgliedern und an der Thür zu haben. VolizelgeriSt. Wm. Laster, deS Einbruchs und deS DiebstahlS angeklagt, verzichtete auf ein Vorverhör und wurde den Großgeschworenen überwiesen. DaS Gleiche geschah mit Sohn McCune, der ein Paar Schuhe gestohlen haben soll. McCune, der vom Kapt. Splann verhastet wurde und von Beruf Eisenbahner ist, giebt an, sein Alibi betreffs der Zeit des DiebstahlS mit Leichtigkeit nachweisen' zu können. SameS Elliott hatte beim Abfahren von Abfallstoffen und Spülicht, seine Fässer überlaufe' lassen. DaS verstößt bekanntlich gegen die städtische Abfuhrverordnung und er wurde zu $1 Buße vcrurtheilt. Gestern wurde Michael Lucid,eia Saloonkeeper an d.r S. West Straße, zum zweiten Male wegen SonntagsVerkaufs von den Polizeidienern Kimple und Johnson derbaftet. Der fall wurde'vertagt. Otto Caster wurde vom Kadi wegen Verkaufs geistiger Getränke nach 11 Uhr Abends zu $10 Buße verdonnert. Der Fall wurde appellirt. Wrn. Hunter und Nick Robertson hatten neulich ein Renkontre miteinander Hunter als der Anfänger wurde zu $5 Buße verurtheilt und Robertson freigesprochen. ' ' EJ-J Feuerwehrmann Faulkner von der 5. Kompagnie ist vorlaufig vom Dienst suspendirt worden. Er soll im Dienst über den Durst getrunken haben. - CXT" 'Stirn Arbeiten am AbzugSkanal in der N. Meridian Str. wurde dem Arbeiter F. M. Case der linke Arm stark verletzt. Er ging in das Diöpensarium und ließ sich verbinden. Die Prüfung der Aerztekandidaten geht jetzt' ohne Störung und Zwischenfälle vor sich.Heute werden die letzten Arbeiten geliefert und Sonnabend dürfte da? Resultat bekannt werden. Kaufe Mucho'S Best Havanna CigarS." . ' May Van Horn, eine berüchtigte Bordellwirthin in 101 West Maryland Str., die zu Zeiten an der Selbstmordmanie leidet, erkrankte gestern Abend. Tan meinte, sie habe Morphium genommen und schickte zu mehreren Aerzten.' Doch diesmal hatte man sich verrechnet. Die hilfSbereiten ASkulapSjünger empfing die wieder zu sich Gekommene - keineswegs in Flötentönen, welche die Helfer der leidenden Menschheit zum schleunigen Rückzüge. veralaßten. - Wgel l Geschäfts -Eröffnung mit einer guten Auswahl von Canarienvögel, Pamgeien, Spottvögeln, Diftelsinken, Amseln Drosseln :c. Also auch AquariaS, SlobS und Ooldftsche. Präparirtes Spottvogelfutter ud Oamen stets frisch. 0. ?. EXEPPEK. ÄS. !52 N-Lsett! Ove.

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