Indiana Tribüne, Volume 17, Number 209, Indianapolis, Marion County, 18 April 1894 — Page 2
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jHVimm i i - fr . mtm Srsch Täglich und Sonntngs. Tte tägliche, Tribü' kostet durch den TrSge, 12 Cents per oche, die SonntagSTribüne 5 EentZ per Woche. Beide zusammen iSEentS oder 5 CentS perMonat. Per Post ,ugeschiZt tn Vor uLbezahlung Zper Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabam,: Str. Indianapolis, Ind., 18. Apri. 1694. Lieblinge des Thlcrkönlgs. Nicht xmrntx druckt sich in der Thier, wett das Verhältniß von roß und Klein so brutal aus, wie es in Pfeffels bekanntem Gedichte Die Stufenleiter" .darqestellt ist. Löwen, welche sich, ohne iraend welche etwaige Dressur, Mäuse oder Ratten zu Lieblingen und Spielkameraden erwählen, das mag für Viele eine seltsame Vorstellung sein, ist aber nichtsdestoweniger eine in neuerer Zeit öfter von Kennern beobachtete Thatsache, nimmt sich im Uebrigen auch echt tbierköniglich aus. - Ich habe noch niemals gesehen, daß sich einLöwe an einer Ratte oder Maus vergriffen hätte," sagte jüngst ein gewiegter amerikanischer Thierbändiger. Zum ersten Mal wurde meine Aufmerksamkeit auf diesen interessanten Gegenstand elenkt, als ich auf dem Schiff Rohrndo" von London nach Batavia fuhr. Ich 'hatte fünf Löwen bei mir, und eines Tages bemerkte ich. daß einer derselben, Leo", niederlieaend eine riesige Schiffsratte lässig zwischen seinen Tatzen hielt. Erst dachte ich nicht anders, als er wolle, seinem Katzeninstinkt entspre-ch-nd, mit dem häßlichen Nagethier ein Weilchen spielen und es dann äussressen. Ru meiner größten Ueberraschuna aber bemerkte ich, daß, als er die Ratte losließ, diese keineswegs davonzulaufen suchte, sondern ihm über die riesigen Pfoten sprang und munter mit ihm herumspielte. Auf unserer lanqen Z?ahrt beobachtete ich dann, daß diese selbe Ratte jeden Tag Leo" in seinem Käfig besuchte, und die beiden immer miteinander spielten, wie zwei Kinder. Ich machte daher mehrere Versuche, die Ratte zu fangen, in der Hoffnung, sie an's Land mitnehmen zu können. Aber damit hatte ich keinen Erfolg, und der alte Löwe zeigte auch durchaus kein Wohlgefallen an diesen meinen Bemüh'ingen. Er war darin offenbar weniger eigennützig, als mancher Mensch an seiner Stelle gewesen wäre. Dieser Leo" hatte später in Calniüa eine andere Lieblingsratte, der er noch mehr Aufmerksamkeit zeigte. Wenn die Ratte ihren Besuch machte, waren immer fünf Löwen gleichzeitig da. aber sie spielte ausschließlich mit .Leo". Eine vielfach erhärtete Thatsache ist es auch, daß Löwen durchaus kein Geflüael fressen wollen, weder lebend noch abschlachtet. Ich habe den Versuch häufig gemacht, aber niemals wurde das Fleisch von den Löwen angerührt; und labenden Tauben, die ich in den Löwcr-.käsig brachte, wurde nie etwas r.i Leide gethan, selbst wenn sie den of??n Bestien auf den Rücken hüpften oder zwischen ihnen Körner aufpickten; die Löwen schienen sogar entschiedenen Gefallen an der Gesellschaft der Tauben zu finden. Und wie fehr ist andererseits die Katze, der niedere Verwandte des Löwen, gewöhnlich auf die Vogeljagd versessen! Soweit meine Erfahrung geht, habe ich überhaupt gefunden, daß die Löwen nie ein Wefen zu schädigen suchten, welches in keiner Weise s i e schädigen konnte. Ich habe Rechts-Gewissen und Mildthätigkeits-Sinn an ihnen gefunden. Das Studium der Löwen gehört zu den anregendsten Studien, die ich kenne." Nen.Jerusalem. Das goldene Zeitalter ist in Sicht! Unser irdisches Jammerthal, in dem es sich übrigens recht gut leben läßt.wenn man über das nöthige Kleingeld verfügt, wird in ein veritables Paradies verhandelt werden, wenn die Verheißungen des neuen Messias Dr. Cyrus n. Teed in Erfüllung gehen. Mit der Erbauung von Reu-Jerusalem, wo vorläufig das kleine Häuflein von acht Millionen Menschen Glückseligkeit finden soll, will Dr. Teed der Koresch. wie er sich selbst nennt den Anfang machen und auf dem Papier hat er bereits Alles fertig. Es fehlt ihm nur noch die Kleinigkeit von $200,000,000 zur Ausführung seiner Pläne und so lange er den schnöden Mammon nicht zur Verfügung hat, lebt er wie ein Spatz im Hanfsamen, von den. Mitteln, welche ihm die Narren Pardon. die Gläubigen zur Verfügung stellen, in seiner Villa auf den Washington Heights bei Chicago. Dr. Cyrus R. Teed. von Hause aus ein Landaxzt mit sehr beschränkter Praxis, hat dieses Geschäft als unprofitabel an den Nagel gehängt und ist unter die.Prophe!en gegangen. Bei der starken Concurrenz mußte er dem Publikum Außergewöhnliches bieten, um Anhänger zu gewinnen, und so hat er denn ein philosophisches System ersonnen, das nichts Anderes. alsWahnwitz ist. Ob er selbst an seine Wahngebilde glaubt, mag dahingestellt bleiben. Während die Einen der Ueberzeugung sind, daß dies nicht der Fall ist. behaupten die Anderen, daß er es mit seiner verrückten Lehre ernst rneini; zahlreiche Widersprüche zwischen seinen Worten und seinen Werken lassen jedoch die Annahme gerechtfertigt erscheinen. daß seine Lehre für ihn nur als .Mittel dient, um auf anderer Leute Kosten herrlich und in Freuden zu leben. Zahlre'che Prozesse, welche geaen ihn angestrengt sind, beweisen dies. ! Daß der Koresch radical zu Werke cht. kann nicht tn Abrede aettellt wer-
Itnl Er nenn!" M 'den idealer Thevanthropos", den Gott-r'eischen, und hat elne neue Zeitrechnung egonnen, welche er vom Tage seiner ?burt datirt, so daß die Koreschiten jevt das 54. Jahr schreiben, denn so alt ist ihr Prophet. Daß ein Wahnsinniger sich
für ein höheres Wesen, rn für Christus gehalten, ist nichts Neues, allein daß andere Menschen derartige Ausgebur ten eines gestörten Gehirns als Evan gelium acceptirt haben, dürfte in neue rer Zeit doch wohl nicht vorkommen sein. Dr. Teed aber hat einige Tausend Anhänger gefunden und ist bemüht, deren Anzahl mittels eines Blättchens, das den vielversprechenden Namen Flamm Sword" führt, zu vermehren. Seinen Messiasberuf hat er übrigens erst ziemlich spat entdeckt. Im Jahre 1839 in Walton, Delaware County, New Fork, geboren, studirte er Medlcin und ließ sich nach beständenem Examen in Utica, N. F., nieder. Seine Praxis war gering und so fand er Zeit genug, sich mit chemischen und electrischen Experimenten zu beschastlaen. Dabei will er ein Naturgesetz. das er Transmutation" nennt und dem zufolge sich Gold in Silber.Quecksilber in Kupfer u. s. w., auch ein Atom emeS jeden Stoffes in entsprechende Kraft umwandeln läßt, entdeckt haben. Von Utica verlegte Dr. Teed das Feld seiner Thätigkeit nach B!nghampton und von dort nach Brooklyn, N. Y. Allein die Patienten blieben auch dort rar und schließlich versuchte er sein Heil in Chicago. Dort begann er vor ca. fünf Jahren mit dem Predigen seiner neuen Lehre und sammelte im Laufe der Zeit an 150 Gläubige, meistens Frauen, in dem von ihm geleiteten Himmel" um sich. Mit dem Proselytenmachen wollte es anfänglich auch nicht so recht gehen, bis seine Verrücktheiten eine immer prononcirtere Gestalt annahmen. Die gläubigen Frauen versorgten ihn mit dem Golde, dessen Verachtung er öffentlich . predigte. in so freigebiger Weise, daß das Himmelreich" vor zwei Jahren nach den Washington Heights verlegt werden konnte. Dort wurde ein prächtiges Stück Land von 8 1-2 Acres mit einem geräumigen Wohnhause gekaust und das Ganze in einen herrlichen Landsitz umgewandelt. Dort lebt der Koresch. umgeben von den Prominentesten seiner Engel" und wartet auf die 200 Millionen Dollars zum Bau vonltteuJerusalem. Ein Theil des Landes zur Ausführung dieses hirnverbrannten Projektes befindet sich bereits in seinem Besitz. Vor einiger Zeit schenkte ein Deutscher Namens Gustav Damköhler den Koreschiten einen Complex von 340 Acker, der an Estero Creek in Lee County, Florida, belegen ist. Andere Koreschiten folgten Damköhler's Beispiel und gaben das Geld zum Ankauf von weiterem Land her. so daß sich nunmehr 1000 Acres in ihrem Besitz befinden. Das genügt dem Koresch Dr. Teed aber noch nicht; Alles in Allem will er 36 Quadratmeilen ankausen. Vorläufig hat er Vermessungen vornehmen lassen und tincn Theil seiner Anhänger dort colo.lisirt. Die neue Religion- ist das NonPlusultra von Wahnwitz. Daß Dr. Teed sich für einen neuen Messias ausgibt, ist bereits oben gesagt worden. Als solcher verheißt er seinen Anhängern Unsterblichkeit des Leibes wie der Seele und die Schaffung eines neuen Menschen durch Amalgamirung beider Geschlechter in Eins. Die näheren Details dieser unsinnigen Lehre lassen sich auf dem Papier gar nicht wiedergeben. Trotzdem (oder weil?) der Koresch die Amalgamirung der Geschlechter verheißt, hat er sich mit zahlreichelf weiblichen Engeln umgeben und r dadurch zahlreiche Prozesse, in welchen Ehemänner wegen Entfremdung der Zuneigung ihrer Frauen von ihm Schadenersatz verlangen, auf den Halö geladen. Die bemerkenswerthesten unter diesen Prozessen sind diejenigen, in welchen Frau Annie Cole sowie Frau Sidney Miller eine Rolle spielen und es sich um die Kleinigkeit von $200.000 Schadenersatz handelt. InUebrigen sind von den übrigen Bewohner. der Washington Heights noch keine Klagen über das Himmelreich'' der Koreschiten laut geworden. . Tie Entwicklung unserer Industrie. Das CensuZbureau hat soeben seinen Bericht über die Ergebnisse der letzten Censusaufnahme, die Gewerbthätigkeit unseres Landes betreffend, veröffentlicht. Nach Ausweis dieses Berichts gab es im Censusjahre 1890 in den Ver. Staaten 355.401 Fabriken, welche ein Anlagecapital von $6.524.475.305 repräsentirten und die durchschnittlich 4,711.832 Leute beschäftigten. Von diesen waren 461.047 thätige Firmenmitglieder. Beamte und Clerks, welche an Gehältern $391.915.513 bezogen, und 4.210.783 Arbeiter, deren Lohn $1.890.908.747 betrug. Das Erhalt der Ersteren stellte sich mithin im Durchschnitt auf ungefähr $900. das der Lchteren aus ungefähr Z470. Da im Censusjahre 1880 der durchschnittliche Arbeitslohn nur $450 betrug, so ist eine Zunahme um $20 im letzten Censusjahre zu constatiren gewesen; nicht viel, aber immerhin ein Fortschritt. Das in sämmtlichen Fabriken verarbeitete Material hatte einen Werth von $5.153.863.353; der Werth der Produkte betrug $9.370,107.623. Es wurde mithin durch das Zusammenwirken von Capital und Arbeit ein Werthgewinn von $4.211,239.271 erzielt. Dieser Werthgewinn aber ist nicht als Reingewinn anzusehen. Denn davon sind die 'Verzinsung des Capitals, die Gehalte und Löhne, die sich auf $630.944.058 stellenden, nicht unter den Begriff Arbeit entfallenden Unkosten und die überhaupt nicht ermittelten Einbußen geschäftlicher Natur abzuziehen. Von dem angelegten Capital sind $775.713,649 durch Land, $378,. 832.137 durch Gebäude. $1.584.155.710 durch Maschinerie und Werkzeuge vertreten. Unter den Beamten, Clerks etc. befanden fic& 43.035 Frauen, un-
:er den Arbeitern 505.546 grauen und 104.471 Kinder. Di frusutn verdienten durchschnittlich : d Kinder $141. Die Industrien, welche der guttat Zahl von Leuten Beschäftigung ga-
ben. sind: Grobschmiede 50.867, Stiefel und Schuhe 139.333, Ziegelmacher 109,151, Zimmermannsarbelt 140. 021, Waqenbau 73,453. Eisenbahn wagenbau 103,585. Männerkleider: Fabrikarbeit 157,714, Kundenarbeit 86.143, Frauenklelder: Fabrikarbeit. 42.003, Kundenärbeit 67.598, Baum Wollenwaaren 221.585, Mehl- und Grlltzemahlen 63.481, Eisengießerei 247,754, Einmachen von Früchten und Gemüsen 50.881. MLbcl 77.783. Eisen und Stahl 152.525, Strumpf Waaren 61,209. Säge- und Hobel mühlen 286.197, Maurerarbeit 108. 405, Anstreicher- und Tapezierarbeit 56.281, Buchdruck 58.139, Zeitungen 106.095, Seide und Seidenwaaren 50.913, Tabak und Cigarren 93.156, Wollwaaren 79.351. ' Im Vergleich mit dem Census vom Jahre 1880 ergibt der Bericht eine Zunahme der Fabriken um 27.27 Procent, des angelegten Capitals um 120.76 Procent, der durchschnittlichen Arbeiterzahl um 61.74 Procent, der Totalsumme der Gehälter und Lohne um 131.13 Procent, der verarbeiteten Materialien um 47.77 Procent und der erzeugten Werthe um 69.27 Pro cent. Abgebrannte Amerikaner. Selbst die in Europa reisenden Amerikaner, die doch nach der drüben landläufigen Ansicht heidenmäßig viel Geld haben, brennen nicht selten ab. um einen bekannten studentischen Aus druck zu gebrauchen. Wer jemals drüben amerikanischer Consul gewesen ist oder, einem solchen Beamten nahegestanden, der hat ledenfalls nen Ein blick in das glänzende Elend des drüben lebenden oder reisenden Amerikanerthums erhalten. Den mehrfachen Millionären oder ihren Damen, welche drüben reisen, kann dieses allerdings nicht passiren, aber diese bilden immer hin die sehr kleine Minderheit. Die meisten Anderen sind nur in guten Verhältnissen, und da kann Einem über Nacht gar Manches zugestoßen. In Deutschland leben seit Jahren Tausende von Amerikanern mit ihren Familien, weil es sich dort angenehm und bllliq wohnt. Mit einem Ernlom men von $2500 bis $3000,' mit dem eine Familie in Amerika noch gar keine Sprunge machen kann, laßt s sich ln Stuttgart, Dresden, in Thüringen und in der Pfalz ganz schon leben. Wenn nun aber eine Krisis, wie die letzte, ein solches Einkommen plötzlich schädigt oder ganz auswischt, dann ist Holland in Noth, und wie Siele in Europa mögen nicht unter der' letzten Krisis schwer gelitten haben! Man braucht deshalb noch gar nicht an den sprüchwörtlichen Leichtsinn wohlhabender Amerikaner, an Spielverluste oder sonstige Extravaganzen zu denken. In einer solchen Verlegenheit ist dann immer der amerikanischeConsul der Nächste. Aber die wenigsten dieser Veamten sind persönlich wohlhabend, und Viele beziehen ein. Salär, von dem sie absolut Nichts entbehren können. In Berlin hat sich kürzlich eine Art amerikanische Gesellschaft zur Unterstützung abgebrannter Amerikaner gebildet, ähnlich unseren deutschen Gesellschaften in amerikanischen Städten, und wie sehr diese Gesellschaft in Anspruch genommen wird, sehen wir aus einem uns vorliegenden Berichte. Schon zu Generalconsul Raine's Zeiten vor acht und sechs Jahren war es schlimm.unter seinem NachfolgerEdwards scheint aber ein wahrer Nothstand zu existiren. Dic Deutschen, welche bisher die freigebiaen. leichtlebigen Amerikaner beneide ten, finden allmälig aus, daß ich Alles Gold ist, was glänzt. (B. C.) Vom Jnlanbe. Ein Gelehrter hat wieder etwas Neues entdeckt. Bisher ist noch kein rothhaariger Mensch vom Blitz erschlagen worden. Dies sollte die rothen Perrücken in Aufnahme bringen. LouiS Hammett, ein angesehener Farmer von West Prairie, in Lincoln County, Jll., hat dieser Tage Selbstmord begangen, indem er sich in seiner Scheune aufhängte. Er war infolge von Kränklichkeit geistesgestört. DerFarmerHenryCribbs aus Nepauskun in Wisconsin wurde dieser Tage von dem Sheriff Krabu in das Gefängniß in Oshkosh in dem genannten Staate unter der Beschuldigung eingeliefert, vor vierzehn Jahren den Bankier Mead in Waupaca ermor det zu haben. Cribbs wurde nach einer Photographie wiedererkannt, welche seine ehemalige Geliebte Orrie Oakley, alias Jennings, ehemals in Nepauökun, geliefert hatte. Die Jennings wiederholte die Angabe, daß Cribbs oder Krombs. wie sie ihn nennt, ihr vor neuntehalb Jahren eingestanden habe, Mead ermordet und beraubt zu haben, sowie daß er in Duluth Schmuckwaaren im Werthe von $60,. 000 gestohlen und die bei beiden Verbrechen gemachte Beute in einem Hügel bei Nepauskun vergraben habe. Diese Angaben finden indessen in Oshkosh und Umgegend wenig Glauben, da Cribbs ein Grünzeuggartner ist, der in den letzten dreiunddreißig Jahren nicht weiter als bis Antigo gekommen ist. Die Hartnäckigkeit, mit der die Frau auf der Richtigkeit ihrer Anga ben besteht, wird mit dem Verlangen nach Rache oder auch mit der Hoffnung auf den Erwerb der auf die Ent deckung des Mörders ausgesetzten Belohnung erklärt. Sie hat sogar um den Lelb z bindende Geldkatzen vorgelegt, von denen sie behauptet, daß Cribbs sie zum Fortschasfen des erbeuteten Geldes und der Juwelen habe ge brauchen wollen. Die Goldgewinnung auf der Erde im Laufe des letzten Jahres wird von .Sacbkennern .cmf etwa .160
Millionen Dollar berechnet, was einen Gewinn von 12 Millionen über die X893er Produktion bedeutct. Von den K50 Millionen entfallen, nach Wellstfargo, auf die Ver. Staaten $33.948.823, oder nahezu 34 Millionen,
was einen Gewinn von 4 Millionen gegen die Ausbeute imJahre 1892 aus macht. Im Jahre 1873 betrug die Goldproduktwn der Ver. Staaten et was über 38 Millionen; im Jahre 1876 erreichte sie beinahe 43 Millionen und im Jahr darauf $44.880.000. Von da an gmg sie wieder zurück, bis sie im Jahre 1884 auf weniger als 25 1-4 Millionen fiel. Seitdem ist sie wieder nach und nach in die Hohe ge gangen. Die Goldproduktion Cali forniens betrug seit dem Jahre 1850 insgesammt mehr als 1250. Millionen. Jetzt werden dort etwa 13 Millionen per Jahr gewonnen. Große Aufregung herrscht augenblicklich rn Pilot Grove, Mo. Seit einigen Monaten hat eine an scheinend wohl organisirte Räuber bände Cooper County unsicher gemacht und eine aanze Anzahl von Läden 7 ausgeplündert. Nun hat man angeblich die Entdeckung gemacht, daß besagte Rauberbande aus Farmern be steht, die in der Nahe von Pilot Grove wohnen. Als man Wm. D. Gentry's Haus durchsuchte, fand man dort einen Theu der Waaren, welche im letzten Winter aus dem Laden von Roß, Stites & Roß gestohlen worden sind. Der bis dahin hoch geachtete Mann wurde natürlich verhaftet; ebenso ist ein gewisser George Groß als verdachtia in Haft genommen worden. Geo. Huffman, welcher ebenfalls sitzt, soll der Fuhrer der Bande gewesen sein. Ein sonderbarer Reisender. John Seymour aus Wantagh, auf Lona Island, der vor etwa einem Jahre im Lee Aveune Polizeigerichte in' Brooklyn Richter Goetting eine Gratls-Vorlesuna über die Verurthel lunq von Gefangenen, Auslegung der Gesetze und über Gemüsezucht gab, hat wieder einmal von sich reden gemacht. Da es den Anschein hat, als ob es in semem oberen Stubchen nicht ganz tich tig zuginge, so wurde er von seinen Verwandten der Behandlung von Dr. Schaaps an Bedford Aveune in Brook lyn übergeben. Seymour stellte sich letzt? Woche in einem Hotel in Hamp ton Park, auf Long Island, ein, ließ sich dort das Beste vorsetzen und führte dann einen wahren Kriegstanz auf, so daß ihn der Hotelier zu Bette brinaen mußte. Später weckte - er die sämmtlichen Zewohner der Ortschaft, indem er durch die Straßen marschirte und mittelst eines alten Fischhorns einen furchtbaren Spektakel machte. Die Bürger rückten ihm schließlich aus den Leib und transporhrten ihn in corpore nach der Bahnstation. Frederick W. Ammermann, ein deutscher Grocer in No. 107 vierzehnte Straße, Hoboken, ist ähnlich wie Ray Hamllton durch ern untergeschobenes Kind zur Heirath gezwungen worden. Vor dre: Jahren lernte er dle hübsche Wittwe Mathilde Wessert ken nen und schien bald von ihren Reizen so bestrickt worden zu sem, daß er die Dame in semem Kosthause unter brachte. Als er zehn Monate später eines Abends die Flamme besuchte, fand er zwei Hebammen,' die neulich m New Fork verhaftete Frau Karth und Frau Kohlmeyer, an dem Bette der Wittwe und dieselbe machte die für ihn überraschende Mittheilung, daß er der Vater eines kurz vorher zur Welt gekommenen Mädchens sei. Ammermann machte ein verdutztes Gesicht, als die Hebammen ihm das Kind zeigten, dessen Vater er sein sollte, und willigte nun ein, die Wittwe zu heirathen, sobald sie aus dem Wochenbette ausgestanden sei. Schon drei Tage später schürzte ein deutscher Geistlicher in New Jork den ehelichen Knoten und Ammermann miethete eine Wohnung, um einen Hausstand zu gründen. Mathilda soll sich aber nicht besonders um das Kind gekümmert und sich dem Trunke ergeben haben, weshalb es mit den Ehefreuden bald zu Ende war.und vor sechs Monaten trennte sich das Paar. Vor einigen Tagen wurde Ammermann von Frau Kohlmeyer aufgesucht und ihm dieMittheilung gemacht. daß er nicht der Vater des Kindes sei. sondern daß man dasselbe untergeschoben habe, um ihn zur Heirath zu bewegen. Ammermann veranlaßte jetzt seine Frau, in eine Trennung zu Willigen und Friedensrichter Seymour stellte die bezüglichen Papiere aus, in denen Ammermann verspricht, $3 wöchentliche Alimente an Frau und Kind zuzahlen. Frau Ammermann be'rauptet indeß, daß ihr Gatte gewußt habe, daß es nur ein- adoptirtes Kind sei, und ihre Schwiegermutter hätte Unfrieden zwischen den Eheleuten gelittet, bis sie sich trennten. Oom Nuslande. . Einen unerwarteten Ausgang hat die vielbesprocheneLauensteiner Schmuggelgeschichte genommen. Wie wir mittheilten, wurde im Herbst v. I. in dem Städtchen Lauenstein im Erzgebirge der angesehene Kaufmann Rehn d. Aeltere unter dem Verdachte verhaftet, seit Jahrzehnten umfangreiche Schmuggeleien betrieben bezw. vermittelt zu haben. Die eingeleitete Untersuchung scheint indessen für Rehn selbst, wenngleich dieselbe zur Erhebuna von Strafen in Höhe von einer Million Gulden durch die osterreichischen Behörden geführt hat, nichts Belastendes ergeben zu haben, denn die sächsischen Gerichte haben jetzt das Verfahren gegen ihn eingestellt. Rehn erhält sogar jetzt vom österreichischen Staate den gesetzlichen Preis von 20,000 Gulden, da der Staat durch ihn die Zollstrafen von einer Million Gul. den hat einziehen können. Infolge der Schmuggelgeschichte sind in den Grenzbieten des Erzgebirges zahlreiche Geschäftsleute. die früher nach Oesterreich lieferten, schwer geschädigt worden. Zahlreiche Konkurse sind bereits eingetreten, und verschiedene scheinen noch Sevoriusteben.
'' ' E i n Dame, welche den gefangenen König Behanzin von Da-
homeh an Bord des Segod gesehen hat, schildert in einem Briefe den Besuch, den sie dem grausamen Sohne ' Gle-Gles gemacht hat. Behanzin, der nur zwei Worte Franzosisch spricht. Bonjour" und Ami", kam mit seinen fünf Weibern und einem jungen herzigen Prinzen, in einem schwarzen Seidenmantel mit blauen Streifen gehüllt, barhäuptig, mit Ledersandalen auf den Sohlen und aus einer schwarzen, mit Silber beschlagenen Pfeife schmauchend. Der Negerkönig sah zum erstenmale eine weiße Frau und klopfte dem Gatten derselben, den er sich vorstellen ließ, sehr heftig auf die Schulter, als wollte er sagen: Glücklicher Kauz!" Von den fünf Weibern, die den König umgeben: besorgt eine, die keine Zähne mehr hat, die Küche, die jüngste hingegen, die Favoritin, trägt eine weiße Schale mit Sägespänen, deren sich der König als Spucknapf bedient. Behanzin, der etwa 55 Jahre alt ist und ganz weißes Haar hat, kann fast gar nicht gehen, da er bisher immer getragen wurde. Es dürste ihm ziemlich schwer fallen, in seinen alten Tagen auch noch gehen zu lernen ; aber er wird es wohl müssen, da man ihm in seiner Gefangenschaft schwerlich Träger zur Verfügung stellen wird. Während man sonst wohl von hervorragend schnellen Reisen englischer Dampfer und Segler zu hören bekam, ist es diesmal einem deutschen, aus deutschem Material gebauten Se gelschiffe gelungen, die schnellste Fahrt zwischen New Aork und Sydney zurllckzulegen und damit alle bisherigen Leistungen von Schiffen andererLinien und Nationen in den Schatten zu fiel len. Am 23. November hat das vor zwei Jahren auf der Tecklenberg'schen Werft in Geestemünde erbaute und der dortigen Rhederfirma I. Wallenstein gehörige Vollschiff Philadelphia Sandy Hook verlassen, und ist nach der beispiellos raschen Reise von 77 Tagen in Port Jackson eingelaufen. Da das Schiff frühestens erst in etwa drei Wochen erwartet wurde, wollte der Leuchtthurmwächter, als er den Namen des der 'Hafeneinfahrt zusteuern den Schiffes entziffern konnte, seinen Augen anfänglich nicht trauen, und an der Börse bildete die Ankunft der Philadelphia- daS einzige Gesprächs thema. Das im Jahre 1892 vom Stapel gelassene, aus Stahl gebaute Vollschiff hat eine Länge von 255 Fuß, eine Breite von 38 Fuß ö Zoll und eine Raumtiefe von 23 Fuß, 1805 Tonnen Brutto- und 1710 Tonnen Registerraumgehalt und präsentirt sich auch schon äußerlich als ein Schiffs typus von vollendeter Formenschönheit. Das Schiff hat bis zu 333 Seemeilen an einem Tage bezw. 2130 Seemeilen in einer Woche zurückgelegt. Das vornehme FaubourgGermain in PariS ist in vollem Auf rubr: in der Rue -du Bac wurden zwei farbige Mädchen, eine Negerin und eine Mestizze entdeckt, die ihr Dienstgeber, ein reicher Banquier, ehemaliger Notar, seit drei Jahren in einer dunklen Kammer eingesperrt und nur mit Abfällen genährt hat. Die beiden Opfer, welche im Alter von 23 und 20 Jahren stehen, sind von einem Nähmaschinensabrikanten der Rue du Bac aufgenommen worden. 5me gerichtliche Untersuchung ist eingeleitet und wird wohl etwas Licht über diese dunkle Geschichte verbreiten. In einer Rasirstube zu London fing sie an, die Lubesgeschichte, und im Gerichtshof endigte sie mit einer Entschädigung von 300 Pf. Sterl., welche die Geschworenen als Heilspslaster auf das verwundete Herz der btrogenen Miß Charlotte Chattle legten. Ihres Zeichens ist sie Bartscheererin, ein Beruf der in London den angenehmen Titel einer Lady Barber- einträgt: als solche war sie in der Lady Barber Association dem Rasirerrnnen-Verein, in Chancery Lane, thätig. Da sie jung und hübsch war, unterwarf sich der für anmuthige Weiblichkeit sehr empfängliche Arthur Wicks mit Vorliebe ihrer schaumschlagenden Hand. Und je öfter sich Rasirer und Kastrier in die Äuaen schauten, und es geschah fast alle Tage desto mehr zogen sie sich an: mlt jeder neuen Stopvelschlächt feierte Amor einen neuen Sleg, und Arthur, der sie schon in zärtlichen Reimen als die Maid besungen, die ohne Stolz. Reichthum, Ruhm und Ahnen die Gesichter von Liberalen und Tories gleich glatt geschoren, trug ihr endlich während einer lauen Mondnacht in Krystallpalast mit seiner Liebe seine Hand an. Er war angeblich Sachwalter, be saß ein Einkommen von 900 Pf. St.; das genügt Sie nahm an, der Hochzeitstag wurde festgesetzt und die Eltern der Braut langten schon aus Swansea zur Hochzeit an; da kam ein Brief des Bräutigams an mit der Hiobspost seiner Erkrankung. Sie eilte nach seiner Wohnung undwurde fast ohnmächtig, als die Hausbesitzerin ihr mittheilte, daß ihr- Verlobter längst Gatte und Vater sei. Er selbst f - ! yaii na? mir .usreoen; vor Jayren habe er allerdings sich mit einer Wittwe verehelicht, deren Mann, wie sich 'später herausstellte, damals noch lebte; die Heiraty sei a'.so unglitlg. es handle sich nur noch der Form wegen unfeine Ehescheidung. Indessen auch da? war falsch, und Charlotte, der endlick die Geduld ausging, machte die Sach anhängig, und die Geschworenen, di sich stets der Weiberherzen annehmen verurtheilten den verheirateten 3)o: uan zu einer Geldbuße von 300 Pf! -terl. . .Durch eine geradezu unglaubliche Unvorsichtigkeit ist ein schweres Unglück in der Näh; des Kummersdorfer Schießplatzes verursacht worden. Eine Schüler- und eine Lchrlings-Abtheilung der Berliner Turnerschaft hatten einen größeren Ausflug unternommen und kamen Nachmittags vom Kummersdorfer! Schießplätze her nach dem Dorfe Schönefeld wo sie. in der Gastvirthschaft von Knape einkehrten. .Ein'
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," 1 y ABtOiM . j?.ffe Mt.Men haben zur Frühiahrözeit eine Medizin nöthig, welche das Blut verändert. Der erste warme Früblingötaa zeigt uns, daß das Nkut zu dick ist und die Leöer nicht richtig arötttet. 1i a I aiW & u. (V rt i . ? m
lAinunge folgen, wie KoxMmerzen, schlechter Geruch aus dem ?'VMnt, sschlage, Schwindel, Appetitlosigkeit, und Wattlgknt. Alle diese Krankhcitöerschkinungen sind delannt
in an Bkr,lvpsung uno 4 . f. A ff i . Frühjahrs Wenn hiergegen nichts gethan wird, entstehen. Das beste Mittel dagegen Heilmittel
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VWUVWVIJU 2-urner es mochten deren etwa 70 sein hatte unterwegs auf dem Schießplatze eine zweizöllige Sprengkapsel gefunden und mitgenommen. Diese zeigte er in der Wirthschaft dem Feuerwerker der Versuchskompagnie Merker. Der Artillerist nahm das Geschoß und untersuchte es mit einer Nadel; um ihn hatten sich die Turner geschaart. Da explodirte die, Kapsel. Als der Rauch sich verzogen hatte, bot sich ein schrecklicher Anblick. Am Boden wälzte sich in einer großen Blutlache, der Führer der Turner-Abthei-lung, ein 26jähriger Mann, Namens Stein: das Gesicht des Unglücklichen war verbrannt, die Augen für immer aeblendet. Dem Artilleristen Merker war der rechte Unterarm abgerissen und die linke Hand zerschmettert. Dem Holzfäller Timius Jürgens aus Schö nefeld, der in dem Augenblick der Explosion das Lokal betreten hatte, drang ein Sprengstück in den Unterleib; er und Merker erlitten außerdem noch schwere Brandwunden im Gesicht. Der Förster Wille, welcher ebenfalls in dem Augenblick der Explosion das Lokal betrat, erlitt Verletzungen am rechten Oberarm durch ein Sprengstück. Außerdem haben noch mindestens sechs Berliner Turner Verletzungen erlitten; die jungen Leute haben ttdoch, woh aus Furcht vor etwaiger Bestrafung sich schleunigst entfernt, ohne sich einen Verband anlegen zu lassen. Der englische Afrika reisende Dr. Gregory, einer der Wenigen, welche das 'Kenia-Gebiet kennen bat au dem österreichischen .fsreilandUnternehmen- kein Vertrauen. Ohne Zweifel so spricht er sich aus gibt es in derGegend des KeniaBerges noch viel fruchtbares Land. Sobald sich aber die Weißen dort niederlassen sollten, werden o Eingeborenen sosor auf sie berstürzen. Die Masai wür den vom Westen kommen, die Kikooyoo vom Norden und vte Waramoa vom Süden. Der Boden ist an vielen Stellen sehr reich, aber der Negen 1 1 sehr ungewiß. Vom November 1891 bis zum August 1892 regnete es im Masarlano gar rncht. Landwirth schaftliche Erzeugnisse können zur Zei keine Transportkosten tragen. Auch die Viebiiuckt bat ihre Gefahren. Manchmal 'herrschen im ganzen Lande Viehkrankheiten. Wollen die milglit der des Zugeö ihren Bestimmungsort erreichen, so müssen sie durch eine höchs unaesunde Geaend. durch dichten Wald durch Buschwerk und Schluchten. Für 30 ö?!ann würden 300 Träger ersor derlich sein. Ackerbauwerkzeuge wür den natürlich noch mehr Träger brau chen. Wahrscheinlich wird schon der Marsch selbst von den Mitgllevern ves i cm tr t; rc " JUges oie ceorzay giniuiici. Eine komische Scene ereignete sich , kürzlich vor dem Nieder wald-Denkmal in Rüdesheinr. Wäh rend mebrere Personen in unmittelba rer Nähe desselben standen und das herrliche Reliefbild an der Vorderseite bewunderten, dranaen tolofelicb unver ständliche menschliche Laute aus dem Denkmal bervor. so da ich amml lieber Anwesenden ein aroßes Erstau nen bemächtigte. Das Erstaunen wucks noch und vaarte sich bei mzel nen mit großem Schrecken, als die Laute stärker wurden und man deutlich folgende mit gedämpfter stimme gesprochene Worte vernahm: Flf Jahre stehe ich nun schon bald hier auf mei. nem erhabenen Piedestal und beschütze und beschirme memen neben viyem gegen fremde Eindringlinge! Es war eine Folge der glorreichen Siege der Jahre 187071, daß ich hier aus diesem herrlichen Stückchen Erde meine Wacht ausgeschlagen habe. Ja, es wa ren damals herrliche Tage, diese un unterbrochene Kette glänzender Siege, doch wurden leider auch viele heute theilweise noch blutende Wunden geschlagen! Meine Wache, wird jetzt bald überflüssig sein, indem die Völker von nun an sich friedlich neben einander vertragen werden müssen. Denn, wie mir mein braver, wackerer Invalide zu meinen Füßen unzählige Mal orgelesen, hat Schneider Dove in Mannheim jetzt thatsächlich einen undurchdringli chen Panzer erfunden und somit ist mit einem Tag die ganze Kriegskunst hinfällig geworden. Daß dies emtrete, wünsche ich, die Germania, von ganzem Herzens Während die übrigen Zuhörer dieses Monologs noch starr und sprachlos dastanden, wandte sich diejenige Person.die zunächst am Denkmal gestanden hatte, um, und sagte mit einer verbindlichen Verbeugung: .Verzeihen die geehrten Anwesenden, daft ick mir einen Scherz erlaubt habe. Ich bin nämlich Bauchredner, der Jhnen nur einen Bewels semex Rvmt ge, ben wollte In der That war der Sprecher der bekannte Bauchredner Laul S. auS Berlin. Einem biederen Bauerlein aus dem Westerwald, das itt Scene beiwohnte, wollte mt Xic 'ung des Räthsels durchaus nicht ln ?en Kopf, eö ist jetzt noch im Glauen. daß die merkwürdige Stimme der Germania aesproazen habe. Meerschaumpfeifen, lange deutscbe yseifen, Cigarrenspitzen :c., belWm. vkucho, 199 Ost Washington Str.
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Dritten 2 Schläge, vierter Alarm. 1-2-1 Feuer aus und Schlauch aufgewiSeki 3 Schläge, weniger Wasserdruöi -3 mehr Wasserdruck. 12 Schläge, 12 Uhr Mittag,. ti1 Di st? 15(Ktftrftf U. " ," - w.jj.. Wk.wit VU standia ausaelcklaaen. bei de fAiihM . .. i , w - r'i tVrKr Vt Atmk4. 0.fc... .m.V ni ' )5,..ii, Ziffer getreckt gegeben.
