Indiana Tribüne, Volume 17, Number 209, Indianapolis, Marion County, 18 April 1894 — Page 1
?V sejen Sie die Offerte der Tribune" für die Well - Ausstellung Forlfolios! 18. SIprtI 1894. rv T f fr kS TiA A s$ Tribüne Coupon für die Will - AoaltUiug Molios! El, K 1 r U V v W ky L iy y u y V Jahrgang 17. Office : No. 18 Süd Alabama Straße No. 209 Indianapolis, Zndiana, Mittwoch, den J8. April W4
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Bericht über den Stand der Indiiuui Trust Co., von Indianapolis, Jndiana, am Schluü tc3 eschä'teö, ZI. l'iärj Aktiva:
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Editorielles. Nun kanns für die Wirthe wirklich schlimm werden. Vorgestern Abend fand unter den Auspizien der christlichen
Allianz in .der Tomlinson Halle eine Versammlung statt, und der Redner des Abends, ein Colonel Woolley, sprach über guteö Bürgerthum". Am Schlüsse seines VortcageS sagte er: Möge der Fluch deS allmächtigen Gottes zu dieser Stunde auf die Wirthe von Indiana Herabkommen !" Sehr christlich gesprochen in der That! Zufällig that ihm der allmächtige Gott nicht den Gefallen, seinen Fluch herabzuschicken. Wahrscheinlich hat er die Sache nicht sehr ernst genommen. Der Ausdruck aber zeigt, wie der Fanatismus im Stande ist, jedeö bessere Gefühl zu' unterdrücken. . Der Anzug verschiedener Armeen Unbeschäftigter auf Washington fängt nun doch an, die dortigen Behörden zu interessiren. Es wird sich weder eine Armee von 100,000 noch eine von 10,000 Mann einstellen, aber da mit dem Eintritt wärmeren WetZers die Wanderlust noch bei Vielen erwachen dürste, so werden die von allen Seiten heranziehenden kleinen Kontingente wohl eine Masse von ein paar tausend Mann ergeben. Eine Revolution werden sie wohl nicht anstiften, sie wür inaqen. aiu ver mgc uu vuiijci und Militär ist es also nicht weit her, denn dle Echwlerlgkelten prasennren üi v . m.f.A.vH uuj in uhucici huhu. jtuuivm äccken u di Nse w t bücher, aber was nützt daS? Darin steht wohl, unter welchen Gesehen diesen oder jenen Hallunken Vagabund einstecken kann, man ".r aber auf Tausende auf einmal hatten sich die Gesetzgeber nicht einaericbtet und in den Gesetzbüchern steht auch nicht, woher man das Geld r m m r r . P i nehmen ,oll, ,olcye ksqaaren zu sUl tern, zu kleiden und unterzubringen. Wenn diese Schaaren nach Washington kommen und sagen : Hier sind wlr, nun seht zu waS ihr mit uns macht, dann ist daS für die Herrschaften dortselbst eine unangenehme Geschichte. Verhungern und verkommen kann man sie doch nicht lassen, daS geht doch nun einmal im Jahre 1894 nicht. Die schlimmste Befürchtung entsteht aber erst recht, wenn man für sie sorgt. Denn in einem Zeitalter, in dem die Arbeitslosigkeit eine gesellschaftliche chronische Krankheit ist, könnte daS zur Folge haben, daß sich alljährlich im Frühjahr die Arbeitslosen auf die Wanderung nach Washington machen. Nun entbält gegenwärtig zwar jede große Stadt Tausende von Arbeitssnsrt ffsmi m& ist hii f hilft inSrA I Vf MVl VV lt VVJLf V t IV U V UltWlllV; U iuuiun m mmtu in iw Löcher verkriechen, oder als eine organisirte diöziplinirte Schaar auftreten. Wenn aber nun alljährlich eine Masse Unbeschäftigter nach Washing. ton marschirt. weil man dort irgendwie für sie sorgt, so wird diese Masse immer größer werden, und daS müßte unbedingt dazu führen, daß sich die Ansicht geltend macht, daß man durch gewaltsame Demonstrationen denn doch weiter kommt, als durch StimmzettelFrohnden. AuS der Verbreitung einer solchen Denkart könnten aber für die bürgerlichen Klassen sehr bedenkliche Konsequenzen entstehen. Wahrscheinlich ist dieS alles auch von Anderen gedacht worden, und daher daS gjhümliche Stillschweigen derPress VI 1 I 1 r ii y. ,.ff.:,,n y; hH her sich denn doch, daß 'in der Sache etwas . rtT. , f n6r hrt. v vslc. tv ivpv V J w p selbst die unscke!ibarsten Voraänae. wenn sie mit der allgemeinen Lage in Verbindung stehen, eine innere Bedeu Ulljj mviii, iyuM)v vuuuiiiyuu) 4it fifit X iit ii A t it y ttth ist. r i t 9 f i SjrflmNClMnCmCtl V 1 v 11 Inland. Wetteraussichten. Regenschauer heute Nacht und mor gen. E o n g r e ß. Washington, 17. April. Der Senat beschäftigt sich noch immer mit fc Tarifbill, kann aber mit derselben I ' ' ' nicht vorwärts kommen. Die General
debatte ist noch immer im Gange, und es ist beabsichtigt, dieselbe nach der nächsten Woche zu schließen, indeß ist eS noch fraglich, ob das geschieht. Wenn die Generaldebatte zu Ende ist, wird
die Bill paragraphenweise vorgenom men, und da sie nicht weniger als 800 Paragraphen enthält, so wird eS wohl nock eine aeraume Weile dauern. biS f u die Tarifbill erledigt ist. 2m Hause wurden die Geschäfts regeln derart geändert, daß ein Quorum der Anwesenden gezählt werden kann, ohne Rücksicht darauf, ob sie kommen, oder nicht. Die Republikaner freuen sich natürlich riesig darüber, daß ttt Demokraten sich zu einem Schritt gezwungen sehen, den sie verdammten, als ihn die Republikaner thaten. - Der große EisenbahnStreik. S t. P a u l, 17. April. Der Streik erstreckt sich nun über alle Linien der Great-Northern Eo. und über 4000 Meilen Eisenbahn sind außer Betrieb. Bloß eine Strecke von 200 Meilen von hier aus wird betrieben. Die Streiker verhindern gewaltsam die Abfahrt der Züge. , t Ernst Knabe, t Baltimore, 17. April. Ernst Knabe, der bekannte Piano Fabrikant, starb heute an einer Herzkrankheit. Ausland. Die Hochzeit in Koburg. Koburg. 17. April. Königin Victoria kam heute hier an und wurde mit außerordentlichen Ehren empfangen. Der Kaiser schickte daS erste Gardedragoner Regiment als Eskorte der Königin hierher. Am Abend kam der Prinz von Wales an. Er hatte jeden festlichen Empfang abgelehnt. Zeichen der Zeit. London, 17. April.- Morton's Bill, daS Recht deS Oberhauses, Bills zu verwerfen, welche vom Unterhause passirt wurden, abzuschaffen, wurde heute im Parlament zum ersten Male verlesen, ebenso die Bill, welche das Recht der Vertretung der Universitäten im Parlament aufhebt. Der wahrscheinliche M ö rder gefangeu. Berlin, 17. April. Ein Mann, der dringend im Verdacht steht, derselbe zu sein, der am letzten Samstag im Grunewald - Distrikt bei hiesiger Stadt die junge barmherzige Schwester ermordet hat, ist heute in Schöneberg verhaftet worden. D i e Zivilehe in Ungarn. Budapest, 17. April. Die Repräsentantenta'el hat heute die übrigen Paragraphen deS Eivilehe-GeseheS angenommen. Die Borlage wird morgen zum dritten Vale verlesen werden m mm OeneralrAgentnr. Feuer-Versicherung, Eollektion von Miethe, Geld an- nnd auszuleihen, Schisssscheine, Reisepässe, Vollmachten und Erbschastserhebungen. A. Metzger GrundeigenthumS-Agentur. Gegründet 1862. Hiesiges. Board f Public WorkS. Heutige Sitzung. Der Board eröffnete Angebote für die nachfolgenden Verbesserungen : Asphaltpflasterung der 1. Gasse westlich von Delaware von Maryland zu Chesapeake Str. Warren Schars Co., $3.91; Western Paving Co., $3.84. Die Western Paving Co. er hielt den Kontrakt. Cement Trottoir an der Westseite der College Ave. von 15. zu 17. Str., 8 Fuß breit, b Angebote. Höchstes Angebot $1.07. Kontrakt v.rgeben an Aug. Bäthe für 99 Cents. Gradirung der Wyoming Str. von East zu High Str. und Backstein TrottoirS. C Angebote. Höchstes An gebot $1.49 den l. Fuß an jeder Seite. Kontrakt veraeben an Henry T. Nolting für $1.13. Backsteinpflasterung der Maryland Str. von Pennsylvania zu Alabama Str. Länge 800 Fuß, Breite 60 Fuß. 8 Angebote. HöchsteS Angebot $3.57. Kontrakt vergeben an Fulmer, Seibert k do. für $7.50. Eine Delegation von Brown Str.
kam mit Anwalt A. B. Brown, um gegen die Einzäunung der Straße durch einen gewissen Maxwell zu remonstriren. Der Ingenieur wurde beauftragt, die Sache zu untersuchen.
Herr C. F. Darnell petitionirte für Cement-TrottoirS für. Illinois Str. von der Fall Creek Brücke zur 20 Str, an beiden Seiten der -Straße. Bewilligt. ' Petitionen für die Asphaltpflasterung der Daugherty, Buchanan und McCarty Straße wurden entgegengenommen. Der Ingenieur reichte Pläne für die nachfolgenden Verbesserungen ein : Cement-Trottoirs für Pennsylvania Str., von Washington zur Ohio Str. Länge 1720 Fuß, Breite 16 Fuß' Cement-TrottoirS sür Südostseite der Kentucky Ave., von Illinois und Maryland Straße. Länge 626 Fuß. Breite 15 Fuß. Cement-Trottoirs für beide Seiten der Virginia Arenue, von Louisiana zur East Straße. Länge 103., Breite 20 Fuß. Cement-TrottoirS für die Ostseite der Park Ave., von 11. oder 13. Str. zur Bruce oder 15. Straße. Länge 654 Fuß, Breite 6 Fuß. Cement TrottoirS für die Südseite der 12. Straße von Illinois zu Tennessee Str. Länge 597 Fuß, Breite 6 Fuß. Cement TrottoirS für die Südseite der Maryland Str. von Meridian zu ZllinoiS Str. Lange 405 Fuß, Breite 15 Fuß Asphaltpflasterung der New Jork Str. von West zu Blake Str. Länge 1746 Fuß, Breite 40 Fuß. Asphaltpflasterung der 10. Str. von Pennsylvania Str. zu Talbott Ave. Länge 265 Fuß, Breite 24 Fuß. ASphaltpflasterung der 12. Str. von Meridian zu Pennsylvania Straße. Länge 318 Fuß, Breite 24 Fuß. ' Polizeisuperintendent Powell sprach bei dem Board vor und ersuchte denselben den Straßenkehr-Kontraktoren den Befehl zu geben, den Kehricht, der durch die Maschine auf das Trottoir geworfen wird, sofort wieder wegkehren zu lassen, damit ihm Gelegenheit gegeben wird, gegen diejenigen Geschäftsleute vorzugehen, welche die Ordinanz übertreten und Kehricht von Läden oder TrottoirS auf die Straße werfen. Inspektor Scholl wurde beauftragt den nöthigen Befehl zu geben und die Ausführung zu überwachen. Am 11. Januar wurde eine Petition für die Schließung der 1. Gasse südlich von Merrill Straße zwischen Alabama und Ketcham Straße von dem Pastor der 2. deutschen resormirten Kirche, W. H. Leedy und John C. Shoemaker eingereicht. Die TrusteeS der Kirche remonstrirten, aber der Board beschloß die Schließung gegen eine Vergütung von $25. Der Bankprzeß. Natürlich verursachte die Verwundung von Anwalt Harris nicht geringe Aufregung bei Eröffnung der Nachmitagssitzung deS BankprozesseS. Die Anwälte und betheiligten Personen standen in Gruppen und besprachen die eventuellen Einwirkungen, die der Vorfall auf den Gang deS Prozesses haben könnte. Die Angeklagten, namentlich A. S. Reed, dessen spezieller Beistand der verwundete Anwalt war, befanden sich in schlechter Stimmung. Sie glaubten ihre Sache dadurch verschlimmer! und ihre Vertheidigung dadurch verkrüppelt. Schließlich fragte Richter Baker den Anwalt Winter, was sie unter diesen Umständen zu thun gewillt seien. Herr Winter suchte um die Erlaubniß nach mit seinen Kollegen und den Anwälten der Strafverfolgung sich auf ein paar Minuten zur Berathung zurückziehen zu dürfen. Des geschah und der Richter gab seine Zustimmung dazu, daß die Verhandlungen für den Nach mittag ausgesetzt würden und kündigte den Entschluß der Anwälte der Jury an. ES erfolgte Vertagung bis zum nächsten Morgen um 9 Uhr. DerBanlyrozeß wurde wegen des un vorhergefehenen Zwischenfalls mit der Verwundung eines der Hauptanwälte bis nächsten Dienstag Nachmittag um 2 Uhr vertagt. Die vertheidigenden Anwälte hatten um 10 Tage Aufschub gebeten, da dann der verwundeteHarriS wieder imstande sein würde, seine Zeit dem Prozeß zu widmen.' Der Richter entließ die Jury bis dahin mit einig:
Worten der Vermahnung, und warnte sie noch besonders davor, nichts zu ihren Frauen auszuplaudern. Dann erklärte er die Verhandlungen für ver-tagt.
Feuer in den Viebböfen. Der östliche Pferdestall der Central Viehhöfe wurde gestern früh in Brand gesetzt. Ein Schaden von $1000 entstand, ehe die Feuerwehr des Platzes und von West Indianapolis die Flammen löschte. Rauchende ZungenS sollen die Ursache gegeben haben und cS ist von Glück zu sagen, daß daS Feuer nicht weiter um sich griff. Testamentarisches. Gestern wurde daS Testament des verstorbenen Wm. H. Talbott gerichtlich deponilt. Es handelt sich um $100,000 Vermögen etwa, deren Universalerbin die einzige Tochter des Erblassers, Mabel Talbott ist. Elizabeth Talbott und Louifa Wright werden zu Vormündern der M nderjährigen ernannt. Für ein Grabdenkmal für ssch setzte der Erblasser $3000 auS, dem John C. Wright vermachte er $5000 und daS Oelgemälde Mädchen mit dem Tamburin". Schließlich werden für vier Vettern noch je $1000 und für die Art Association" $2000 angesetzt. Letzterer Betrag soll zum Ankauf zweier Gemälde, eins von einem ameikanischen und eins von einem europäischen Künstler, verwandt werden. Wer wird nun nächstens der Stadt einen Fond für Erbauung einer KunstHalle vermachen? Nathaniel Howell vermacht in feinem gestern deponirten Testament sein Vermözen seiner Witwe und seiner Tochter zu gleichen Theilen. Volizeigerlcht. Heute Morgen kam Wm. Copeland, der Revolverheld, vor denPolizeirichter. Er wurde auf der Stelle wegen heimichen Waffentragens in eine Geldstrafe! von $250 genommen, die sofort von Freunden für ihn erlegt wurde. Zu den zwei Anklagen auf versuchte Ermordung deS Wm. Bonning und deS Anwalts Harris verzichtete Copeand auf ein Verhör und wurde daher die Angelegenheit der nächsten Grand Jury überwiesen. Eine Bürgschaft von $2500 wurde von C. R. McLeland und Dr. Chambers von Madison und Chas. Pfau von hier sür ihn gestellt. Joseph Hudson wurde wegen Umherstreuen von Zetteln in den Straßen zu $10 Buße verurtheilt. Gegen den Schankkellner Perry Edanö erkannte der Kadi auf eine Buße von $15 und 20 Tagen ArbeitshauS wegen GetrankcverkaufS ohne städtischen Gewerbeschein. Wegen heimlichen WaffentragenS (Rasirmesser) wurde ?. R. Keere zu $5 Buße verurthcilt. mMeneral" FreyS Armee. General FreyS Industrietruppenkörper wird auf dem Durchmarsche nach Washington in unserer Stadt eine Nacht bivouakircn. Gestern Nachmittag erhielt Polizeidieneroberst Powell eine Postkarte von Frey, worin er sein Kommen ankündigt, datirt auS Efsingham. Die Arbeiterbataillone werden deS BlattenfalleS wegen wohl nicht durch die Stadt ziehen dürfen, sondern um die Gürtelbahn herumgeführt werden. m fi m duft den Gerichtshöfen. Superior Court. Zimmer No. 1. Mary F. Bailey gegen Frank P. Bailey. Scheidung und $150 Alimente der Klägerin be willigt. Samuel Purscll gegen L. N. A. fc C. Ry. Co. Schadenersatzklage nieder geschlagen. Zimmer No. 2. Julia Shubrich gegen Andrew 3. Sieret; Aotenklage. Urtheil sür Klager auf $174.80. Circuit Court. ZachariaS P. Keller gegen Webster W. Butterfield u. A.; Schadenersatz klage. In Verhandlung vor Geschwo renen. Auch der Saloonkeeper Wm B.'atty soll wegen obstinater Gesetzes Übertretung vor den Mayor gerufen werden.
John Snyder, ein30jähriger
Arbeiter, wurde heute Morgen für irrsinnig erklärt. gjO- D. R. Rowland, Mitglied des General - Exekutiv - Komiteö der arpenter - Bruderschaft, wird von Cincinnati hier erwartet, um zu versuchen, den Streik in Güte beizulegen. WZT' Die Petitionen in Sachen der 3ron Fall Angelegenheit hat Richter Winters insofern bewilligt, als er den Termin, bis zu dem Ansprüche geltend gemacht werden müssen, auf's Neue und zwar bis zum 16. Mai verschoben hat. Gestern Abend, als gerade die letzten Sonnenstrahlen den Thurm der Kirche, Ecke New Jersey und New Jork Straße, umspielten, vermeinte ein Nadfahrer dem Thurm eine Rauchwölke entsteigen zu sehen. Mit einer Geschwindigkeit von 40 Meilen die Stunde raste er zum Feuermeldeamt. Als die Feuerwehr anrückte, stellte es sich heraus, daß ein Mückenschwarm in dem Hirn des Strampelmannes die Vorstellung einer Rauchwolke erzeugt hatte. fBCr IgnatiuS Donnelly, der Führer der Volkspartei in Minnesota hat nächsten Montag Abend in der Tomlinson Halle eine Debatte mit Prof. Walter Sims über Die A. P. A.'s und der Papst in Rom". Die beiden hatten am 23. März eine Debatte über dieses Thema in Milwaukee, waren aber beide nicht zufrieden mit dem Resultat. Simö wird zuerst 25 Minuten sprechen, Donnelly dann 55 Minuten, dann SimS 65 Minuten und zum Schluß Donnelly 20 Minuten. Die Debatte dürfte recht interessant werden. Frau Gates von 234 Blackford Str., welche, wie wir berichteten, so schwer verbrannt wurde, ist gestern Abend um -8 Uhr ihren Leiden erlegen. Wie es scheint, wurde sie das Opfer der Mutterliebe, denn man fand, daß die Kleider der Kinder auch BrandScher zeigten. Als ihre Kleider .in Brand gerathen waren, hingen sich die Kinder an sie und als deren Kleider zu brennen begannen, dachte sie nicht an sich selbst, sondern erstickte zuerst das Feuer an den Kleidern der Kinder, ehe sie an die eigene Rettung dachte. Sie hinterläßt ihrem Gatten vier Kinder, von denen daS Aelteste erst 6 Jahre alt stEJlJ Die Pabst Brewing Co. von Milwaukee hat zur Feier ihres 50jährigen Bestandes ein kleines, sehr hübsch ausgestattetes Werkchen herausgegeben. in dem in Wort und Bild ein Einblick in die Gesellschaft und daS interessante Getriebe des Riesenwerks gegeben wird, daS mit dem Wachsthum Milvaukces gleichen Schritt gehalten hat. Von einer Produktion, von 4,897, Barrel Bier in 1864 hat eö die Gesellchaft in 1893 auf 1,084,000 Barrel gebracht und mit Stolz wird zum Schluß aus das auf der Chicago Weltausstellung erzielte Resultat hingewiesen. Charles Williams, einer der Tramps, der mit dem farbigen Blatternkranken Major Higgins in einem Gelaß schlief, wurde gestern ous der Straße getroffen und auch sogleich ins Polizeiamt geschickt und daselbst unter Quarantäne gestellt. Higgins, der Blatternpatient, befand sich heute etwas besser, jedoch ist die Hoffnung ihn am Leben zu erhalten nur gering, da er noch immer in schweren Fieberdelirien liegt. DaS Erdgeschoß deS Courthauses ist gereinigt und desinsiziert worden. Die internirten Polizisten befinden sich wohl, beklagen sich aber über schreckliche Langeweile. Mayor Denny li ß den Wirth D. I. O'Brien auf heute Vormittag 9 Uhr vor sich laden, da Polizeisuperintendent Powell sich darüber beschwerte, daß in dessen Wirthschaft daS Gesetz beständig verletzt wird. O'Brien erschien kurz vor 10 Uhr mit seinem Anwalt und erklärte dem Mayor, daß er, schon ehe die neue LizenS bewilligt wurde, aber nachdem er um dieselbe petitionirte, dieWirthschast in 54 Süd Illinois Str.. an die Gebr. Shine verkaufte und durchaus kein Interesse an derselben habe. Mayor Denny erklärte deshalb die LicenS sür ungiltig und ausgehoben. Im Falle die Gebr. Shine nun geistige Getränke weiter verkaufen, werden sie verhaftet werden. Mucho'S Cigarrenladen befindet sich in o. 199 Oft Washington Str.
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