Indiana Tribüne, Volume 17, Number 207, Indianapolis, Marion County, 16 April 1894 — Page 2
jndiana Tribüne. Erscheint iTüglich unö Sonntngs.
Die tSgllche TribÜLe- kostet durch den Träge, NCentt per Voche, die eonntagZ..Trtbüne" ö ffentl per Woche. Leide zusammen 15 Cent oder NSentI perrkonat. Per Poft zugeschickt tn Vor ube,ahlung Vper Jahr. Office : No. 18 Süd Alabamu Str. Indianapolis, Ind.. 16 April 1894. verschwundene Herrlichkeit. , Beklagrnswerth ist daZ Schicksal,von welchem die zum Staate Süd-Carolina gehörenden Inseln, die sich im atlantischen Ocean -von Charles ton bis Savannah hinziehen, heimgesucht worden sind. Der Ruin begann während des Bürgerkrieges, welcher die hohe Cultur der Inseln zerstörte, und die schreckliche Hochfluih des letzten Herbstes hat das Vernichtungswerk desMänner mordenden Krieges vollendet. Wo einst blühende Ansiedlungen sich befanden und Wohlstand herrschte, zeigt jetzt das bitterste Elend sein abgehärmtes Antlitz. Den philanthropischen Bemühungen ist es zwar gelungen, das Clend der dortigen Negerbevölkerung zu mildern; den Inseln ihren früherm Wohlstand zurückzugeben, kann nur in Jahren un 'unterbrochener, planmäßiger Arbeit gelingen wenn es überhaupt möglich ist. Jene Inselgruppe ist die Heimarh der im Handel unter dem' Namen SeaIsland bekanten Baumwolle. Dies ist die beste Baumwolle, welche überHaupt gebaut wird; ihre Faser ist weich und seidenartig, und die Länge (Stavel) übertrifft die kurzstapelige Baumwolle um daS Drei- bis Vierfache. Einige"weißöPflanzer bauen diese Baumwolle heute noch und erzielen ein vorzüglZches Produkt; von den auf den Inseln ansässigen farbigen Pflanzern daaegen wird nur eine untergeordnete Qualität gezogen, welche, sofort nach demlPslücken und ohne vorhergegangene Reinigung, auf den Markt nach Beaufort kommt. Vor dem Kriege, unter der Herrschaft der Sklavenbarone, hatte Beaufort, die Hauptstadt jener Gegend, ca. 1100 weiße Einwohner, welche durchweg auf einer 'bemerkenswerthen Culturstufe standen. Jetzt besteht die Mehrzcibl : der Bewohner aus Farbiaen: dieKrämer' sind Weiße, und auß:r diesen finden sich dort als Repräsentanten der alten Pflanzerfamilien, welche in alle Welt verschlagen sind, nur wenige Frauen und Kinder. Die farbigen Baumwollenpflanzer sind, mit ; geringen Ausnahmen, arm, und meistens essen sie ihr Brod., ehe dasselbe geerntet ist d. h. sie bewirthschaften ihn Pflanzungen mit geborgtem Capital und sind nach der Ernte beglich froh, wenn der Ertrag dersslben zur Deckung der contrahirten Schulden ausreicht. Am besten sieht es in St. Helena aus, wo fast alle Eigenthümer der Negerrasse angehören. Der Niedergang jenes Districts da tirt von der Occupation von Port Roval 'durch die Bundes truppen. Die weißen Besitze? des Landes zwischen dem Coosaw und Broad Rider sowie der Inseln nächst Savannah verließen ihre Pflanzungen, dieselben den Necern überlassend.' Ms im Jahre 1862 das Bundesgesetz, betreffend die Erhebung einer dirnten 'Kriegssteuer von den Staaten, angenommen war, kam b?r größte Theil der Ländereien von Ladies' Island, Port Royal Island, St. Helena und Beaufort zum Zwangsverkauf und mit Ausnahme weniger Besitzungen, deren Eigenthümer im Norden ansässig waren, wurden dieselben für Spottpreise verschleudert. In vielen Fällen brachten gut cultivirte Pflanzungen kaum $1-50 per Acre Die Behörden erwarben in dielen Fällen die unter dem Hammer befindlichen Ländereien, worauf deren AuSschlachtung- an die, früheren Sklaven vor sich ging. Die Mittel dieser, waren . sehr Heschränkt und sie ließen die stolzen Wohnsitze ihrer früheren Herren verfallen, während sie sich mit ihren früheren Hütten begnügten.Auch nach . Beendigung de Kriege? kehrten die weißen Bewohner nicht nach Beaufort zurück, woselbst ein einziger weißer Krämer Mieden war. Die ffolge hiervon war, daß Häuser, die 510.000 gekostet hatten, behufs Deckung der Steuern für $50 verkauft wurden und Pflanzungen im Werthe von 5100.000 oft nur $100 brachien. Um diesen entsetzlichen Zuständen ein Ende! inachen, wurde im Jahre 1872 ein WundeSgesetz angenommen, dem gufrljje'den' Eigenthümern aller unverkauften Ländereien gegen Bezahlung der Steuern und 10 Procent Zinsen ihre früheren Besitztümer restituirt werden sollten. Die Wohlthaten dieses Gesetzes konnten sich aber nur wenige zu Nutze machen' und die Herren .des besten Baumwolle-Districts blieben - und ' sind' -heul zu Tage der Mehrzahl nach Neger, welche in ärmlichen Hütten hausen und sich kummerlich von Kartoffeln, Hominy und Schweinefleisch nähren. .Diefe Neger sind, ein ge z eigenthümlicher Menschenschlay, rvelcher einen eigenthümlichen Dialekt von bemerkenswerthem Wohlttang, ein Gemisch von englischen und afrikanischen Worten, sprechen. .daSkein Neqer deS Festlandes versteht. In gVwalttgen Flu!hamen 1500 von diesen Farbigen um, an 600 Hütteu. wurden, weggescbwnnmt und 30.000 Menschen der Noth vreiSqegcben. Du 'Heimsuchungen, unter welchen die Zweiten Hrren' jener Inseln zu leiden habend srnd alss noch irauriaer. als daS Schicksal der einstigen Sklavenbarone. welche nach allen Ricktungen der Winsrose zerstreut worden sind. Meerschaumpfeifen, lange deutsche Vfeifen, Cigarrenspitzen ,c., bei Wm. Nucho, 1VS Oft Washington Str.
OemtlttnützkseSi
M a i t r a n k. Die Zeit des Herrlichen Maitranks naht heran und darum erscheint es wohl angebracht, einige praktisch erprobte Vorschriften zu diesemTrank zu geben.der dem olympischen Nektar noch übe:" ist. 1. Eine Maibowle, die nichts zu wünschen übrig läßt, stellt man wie solgt vor: Zu 2 Flaschen leichtem Moselwein nimmt man ein Viertel Pfund Zucker und eine tüchtige Hand voll entstielten Waldmeisters. Der mit ein wenig kaltem Wasser befeuchtete Zucker wird mit etwa einer Viertel Flasche Moselwein Übergossen, bis er gelöst ist. In dieser Zuckerlösung läßt man den Waldmeiste? in einer fest verschlossenen Terrine 10 bis 15 Minuten lang ziehen, gießt dann den Rest des Weins hinzu und probirt den Maitrank. Ist sein Geschmack rein und zart und sein Geruch lieblich duftend, so entfernt man aus dem Trank die Blätter des Waldmeisters. Je kälter die Bowle aufgetragen wird, desto erfrischender schmeckt sie .Hat man kein Eis zur Hand, so ist vor dem Austragen der Maitrank in wohl verschlossener Ternne im Keller aufzubewahren. 2. In eine Terrine gibt man ein Bündchen entstielten Waldmeister und ein halbes Pfund Zucker, gießt eine Flasche leichten Rheinwein darüber und läßt eine ,Swnde alles ziehen. Man kostet dann, und fallt der Geschmack nach Wunsch aus, so füllt man den Maitrank mit einigen grünen Waldmeisterblättchen in die Gläser. Gibt man zur Maibowle noch eine Flasche Champagner oder deutschen Schaumwein, so wird sich selbst die verwöhntesie Zunge eine Güte thun. Apfelsinenoder Zitronenscheibchen, wie es ost in 'Haushaltungen; geschieht, gebe man nicht zum Maitrank, da sonst das Herrliche Aroma deS Waldmeisters beeinxrächtigt wird. : Warme Milch alö HeilMittel. Nach Dr. Clarke wird in Ostindien dielfach warme Milch als ein spezifisches Mittel gegen Magenschmerzen und bösartige Durchfälle gebraucht. Die Milch darf aber nicht gekocht. sein, sondern sie muß nur erwärmt getrunken werden, etwa alle 34 Stunden ein Viertel Quart. Dr. Clarke behauptet, daß er mit solcher Milch in mehr alö 50 Fällen die heftigsten Diarrhöen binnen 612 Stunden gestillt habe. Ebenso habe er damit Ruhrkranke geheilt, bei denen sonst keine Arzneien Wirkung zeigten. Soll ten die Patienten nicht aus einmal so große Quantitäten trinken können, so kann auch weniger Milch in kürzeren Zeiträumen genommen werden. Genannter Arzt sah auch warme Milch be! Scharlach und typhösen Fiebern recht günstig wirken. Kau-Pastillen als Vorbeugungsmittel gegen D iph therie. Dr. I. Bergmann in Worms empfiehlt unter der Venennung Diphthericidium" Pillen, welche sich als ausgezeichnete VorbeugungsMittel gegen Diphtherie bewährt haben. Dieselben sollen aus 2 Milligramm Thymol und 2 Centigramm benozoesaurem Natron pro Stück bestehen und außerdem, theils zur Geschmackverbesserung, theils zur Erhöhung der backterienvernichtenden Kraft, 1 1-2 Centigramm Saccharin per Dosis enthalten und in eine Kaumasse von Guttapercha und Damarharz etc. eingeschlossen sein.' Die Kau-Pastille soll 10 15 Minuten lang gekaut werden. bis sie ahren Geschmack vollständig verloren hat. Der Rest wird sodann ausgespieen, jedoch bringt das unabsichtliche Hinunterschlucken keinenSchaden. Täglich sind 36 Kaupastillen zu nehmen. Die Kaupastille soll nicht zur Heilung, sondern zum Schutze gegen Diphtheritis gebraucht werden: 1. Von allen gesunden Kindern ohne Ausnahme bei einer herrschenden Diphtheritis'Epidemie. 2. Von denjenigen Kindern, welche an Halsweh, Schlingbeschwerden, Rachenkatarrh oder Schnupfen leiden. 3. Von allen Personen, sowohl Kindern als Erwachse nen. welche sich in der Nähe von Diphtheritis-Kranken aushalten." ConservirungvonSauer kraut. Droht Sauerkraut zu verderben und überzieht sich dasselbe auf der Oberfläche mit emem Pelz von stin kendem Schimmel, der sich immer wieder -erneuert und endlich dem Kraute den Schimmelgeschmack gibt, so gießt man auf die über dem Kraute befindliche Brühe langsam etwaS Branntwein und wiederholt dies eine Zeitlang jedesmal, so ost man Kraut aus dem Fasse nimmt. In der Regel braucht man diesen Zusatz nicht österS als viermal zu wiederholen. Das so behandelte Kraut soll sich nicht nur vortresslich halten, sondern auch inen angenehmen, weinigen GesSmack annehmen. Wasserdichte Keller. Man kann einen Keller vollständig Wasser dicht zaachen, wenn der Boden erst mit Cemmt bedeckt, die Seitenwände aus demselben in Cement construirt und von außen mit Cement bedeckt werden. Man muß aber besten Portland-Ce ment und reinen, scharfen Sand belutzen. Einen bereits gebauten Kel er. der nicht frei von Wasser ist, wasserdicht zu machen, ist nicht so leicht, aber möglich.. Man muß den Boden und die Außenseite der Mauern mit Cement bedecken und solchen unter den Boden bringen. Die Arbeit muß mit bestem Material und größter Sorgfalt ausgeführt werden. Wenn das Wasser gut abgeleitet werden kann, empfiehlt sich auch die Anlage eines Drainrohres außerhalb der Mauern oder selbst innerhalb unter dem Kellerflur. Reine Luft für Zimmer. Wenn Zimmer durch Tabakrauch, me phitische Dünste u. s. w. einen Übeln Geruch bekommen haben, so kann man die Lust leicht reinigen, indem man, je nach der .Größe des Zimmers, einen kleineren oder größeren Korb voll frisch ausgeglühter, kalt gewordener und i etwas mit Wasser angefeuchteter Kohlen hinein stellt. Die Kohlen nehmen alle MiaZen in sich auf. Besonders für
Krankenzimmer iji dles sehr empsehlenswerth. Schaum der Fleischbrühe. Von manchen Hausfrauen wird der Schaum, welcher sich beim Kochen von Fleischbrühe in der Form einer grauen Masse zeigt, als Schmutz angesehen. Dieses ist jedoch ganz verkehrt, denn es handelt sich nicht um Schmutz, sondern um werthvolles Eiweiß, das erst in der Flüssigkeit gelöst war, durch die höhere Wärme jedoch nachträglich ausgeschieden wurde. Namentlich, wenn das Fleisch mit kaltem Wasser beigesetzt wird, enthält es, sobald es in's Kochen geräth, viel von solchem gelösten Eiweiß, bildet somit vielSchaum. Der Verlust ist bedeutend. Man rühre den Schaum, sobald er entsteht unter die Suppe, und er verschwindet bald.
.O. Erfolgreicher Forstversuch. Das Interesse an der Erhaltung unseres Waldbestandes und an der allmäligen Entwickelung einer rationellen Forstcultur in demselben Sinne, in in welchem sie in älteren Ländern besteht, hat in den letzten Jahren bei uns einen erfreulichen Aufschwung genommen, im Publikum, wie auch in amtlichen Kreisen. Zu einem p r a k t ischen Versuch aber, Wissenschaftliche Försterei im europäischen Sinne zu treiben, ist man in den Ver. Staaten erst in einem einzigen Fall gekommen. nämlich im Biltmore-Forst in Nord-Carolina, auf der großen Besitzung von George Vanderbilt. Diese Forstung liegt in der Nähe der Stadt Asheville, am French Broad River, und umsaßt ein Areal von 3891 Acres. Man glaube nicht etwa, daß sie ein besonders geeignetes Versuchs-Ob-ject gewesen sei, im Gegentheil, man hätte kaum ein weniger einladendes, scheinbar hoffnungsloseres Experimentirfeld hierfür finden können! Die Waldung war niedergelegt und abgebrannt, und ein großer Theil ihres wirklich werthvollen Holzes zerstört worden. Jeder, der Holz zum Brennen oder zu Bauzwecken brauchte, konnte diese Waldwllstenei in Anspruch neh men. Ein bedeutender Theil des Landes war mit Untergestrllpp und mit verkrüppeltem Baum-Nachwuchs bedeckt. Alles schien auf sehr lange Zeit hinaus verfahren und verdorben zu sein. Als man nun hier mit einer Forstwirthschaft begann, wurde zunächst nur solches Holz abgeschnitten, welches dem übriggebliebenen die beste Gelegenheit zum Wachsthum gab, und es wurde eine Reihe ebenso einfacher, wie leicht durchführbarer und nachahmenswerther Verfügungen in Kraft gesetzt. Keine älteren Bäume wurden gefällt, wo der Zunge Wuchs nicht dicht genug war, UM den Boden zu schützen. Das Vieh, vor Allem das Hornvieh, wurde vollständig aus der Waldung ausgeschlossen; auch wurde nirgends Feuer mehr geduldet. Spärliabewachsenen oder ganK leeren Grund ließ man einstweilen völlig in Ruhe. Nach einem Jahre hatte dieses Experiment bereits das Ergebniß, daß ein kleiner Ertrag über die Vaar-Ausla-gen hinaus erzielt wurde, während das Wachsthum des Holzstandes alle ErWartungen übertraf. Für Arbeit waren im ersten Jahr $9519 verausgabt worden, während die Einnahmen für das verkaufte Holz und der Werth des noch vorräthigen Schnittholzes sich auf $9911 beliefen. also ein Netto-Ueber-schuß von beinahe $400 vorhanden war. Es ist längst bekannt, daß das Wachsthum des Baumholzes gewöhnlich mehr als die Zinsen auf das angelegte Geld und die Eigenthumssteuern einbringt. Dieses, unter so ungünstigen VerHältnissen erzielteResultat kann allenthalben in unserem Lande zum guten Beispiel dunen. Vom Anlande. Ca p i tä n Olsen von dem norwegischen' Dampfer Welhaven, der neulich in New Aork ankam, erzählt ein an frühere Sttschlangengeschichten erinnerndes Erlebniß auf hoher See. Eines Tages soll ver Dampfer nämlich mit einer nesizen Schildkröte zusammengestoßen sein. Das Thier trieb, vom Bug getroffen, nach der Schraube, wo es getödtet wurde. Der Capitän sagt, das Thi:r wog mindestens 600 bis 800 Pfund. Eine anständig aussebende und wohlgekleidete Frau, die sich Frau Henry Smith aus New Iork nannte, traf dieser Tage mit dem nach dem Osten bestimmten Personenzuge der Lake Shore-Bahn in Goshen in Jndiana ein und erzählte, daß sie mit nur sieben Dollars in der Tasche vor etwa sechs Monaten die Reise von San Francisco narf New Jork angetreten habe. Sie befolgt den Plan, ohne das Fahrgeld zu bezahlen, Bezüge zu besteigen und auf denselben solange weiterzufahren, bis sie an die Luft gesetzt wird. Sie bezeichnet sich selbst als .eine Kuriosität und hat sich daraufhin bis jetzt ihren Lebensunterhalt während der Reise erschnorrt. Sie hofft in Monatsfrist in New York einzutreffen. Ein Wettgana zwischen zwei mehr alöAchtzigjährigen ist sicherlich etwas noch nicht dagewesenes Neues, wird aber binnen Kurzem in der Umgegend von Peru in Jndiana in's Werk gesetzt werden. Der zweiundachtzigjährige H. Purcell aus Logansport in Jndiana ist ein noch rüstiger 'alter Herr, der sich noch jetzt rühmt, es in Kraftleistungen mit um zwanzig Jahre jüngeren Männern aufnehmen zu können und sich jüngst bereit erklärt hat, in einem Wettstreite den Beweis zu führen, daß er im gonzen Staate der lebenskräftigste Mann vn feinen Jahren ist. Der dreiundachtzigjährige K. G. Shryock aus Nochester in Jndiana hat die Wette aufgenommen und ihn zu einem halbmeiligen Wettgange um einen Einfatz von dreihundert Dollars herausgefordert. Derselbe soll auf der Landstraße ein wenig oberhalb Pem in nordwestlicber Ricktun. stattfinden. .wenn
PurceU nimmt.
dke Herausforderung an-
Eine aus Fort Reno lnbm Umsatz von gestohlenem Gold dieOklahoma in Wichita in Kansas ein- uendes Geschäftslokal bestehen. Vor getroffene Depzsche meldet, daß eine me Zwei Jahren wurde m Kimberley Abtheilung Reiterei in den zum Chey- em solch" Golddieb gefaßt, der gerade enne- und Arapahoe-Gebiete gehörigen , 2191 Ozs. gleich etwa 8000 Lstrl.
Red Moon-Bezirk, dem Schauplatz der neulichen Kämpfe zwischen Indianern und Cowboys, abgesendet worden ist. Es erhellt, daß die letzteren die Auslieferung der rothhäutigen Mörder ihres Genossen Breeding verlangte; als der Ober-Farmaufseher des Bezirks, Harman, deren Vertretern gestattete, in das Jndianerlager zu gehen, um die Schuldigen ausfindig zu machen, behaupteten die Cowboys, zwei Indianer als die Mörder wiederzuerkennen, welche zur Zeit des Blutvergießens gar nicht an Ort undStelle gewesen waren, und machten den allerdings vereitelten Versuch, die beiden Indianer zu lynchen. In Folge dieses Vorfalles haben die Red Moon-Jndianer ihren ,ezirk verlassen, um sich dem alten Häuptling Whirlwind anzuschließen, der sich gerade in der Stimmung befindet, den Kriegspfad zu betreten, wenn die Cowboys ihn noch weiter herausfordern. Eine in Valparaiso (Chile) erscheinende Zeitung bringt folgende, in ihrer Art und seinem Ausgange wohl einzig dastehende GerichtsverHandlung: Ein Bootfahrer wurde von seiner Geliebten angeklagt, sie in Trouble" gebracht zu haben; da er sich geweigert hatte, sie au heirathen, so verlangte sie vom Richter, daß ihr eine bestimmte Alimentatwnssumme, die der Vater zu zahlen hätte, zugesprochen werden sollte. Der Herr Richter fragte also das Mädchen: -'Wieviel verdienten Sie als Dienstmädchen, ehe Ihr Kind geboren wurde?" Zehn Dollars per Monat, Eure Ehren.Und wieviel verdienen Sie jetzt als Imme?" Dreißig Dollars per Monat. Ew. Ehren.- Nach diesem kurzen Verhör fällte der chilenischeKadi folgendes Urtheil: Die Forderung, den Bootfahrer zu einer monatlichen Entschädigung heramzuziehen, müsse abgewiesen werden; es sei klar erwiesen worden, daß die Klägerin sich jetzt in einer finanziellen Lage befände, die bedeutend besser sei, a!S diejenige des Verklagten; im Gegentheile, da derselbe als der eigentlich: Urheber der jetzt so günstigen Stellung der Klägerin ZU betrachten sei. so sei es auch nur recht und billig, daß er von dieser Besserung Prositire, und deshalb beschließe das hohe Gericht, daß die Klägerin dem Verklagten bis auf Weiteres eine monatliche Vergütung von zehn Dollars zu zahlen habe! Woher Richard Croker, Mayor Gilroy und die übrigen Tam-many-Jührer von New Iort eigentlich die Reichthümer haben, deren Ursprung sich kein Mensch erklären kann, darüber rechnete neulich aus einer Versammlung unabhängiger Demokraten einer der Redner, der frühere Senator X5angbein. ein sebr interessantes Eremvel vor. Ms Flower Gouverneurs-Can-didat war und auch sonst von dem Ausfall der Wahl sehr viel für Tam-many-Hall abhing, da flössen aus den verschiedenen Quellen, aus welchen Tammany seine Campagnesteuern be. zieht, im Ganzen nicht weniger als 54.160.000 zusammen. Diese Summe. so erklärte der Redner, welcher übrigens im Stande war. die einzelnen Posten anzugeben, ironisch, sollte natürlich dazu verwandt werden, eine ehrliche und reine Wahl zu ermöglichen. Setzen wir nun. so fuhr Senator Langbein fort, für die wirklichen Wahlausgaben möglichst liberale Ziffern an. berechnen wir kür die einzelnen Zwecke die höchsten Summen, welche nur für dieselben verausgabt werden konnten, zum Beispiel Z50.000 für Versammlungen, 560.000 für Naturalisationszwecke, 5200.000 als Advokatengebühren usw. und dann schließlich noch eine runde Million für unvorhergesene Ausgaben, so kommen doch immer nur im Ganzen zwei Millionen zusammen. Wo bleiben nun die übrigen zwei Millionen? Wer diese Frae zu beantworten weiß, der, so sagt der Redner, weiß auch, wober das Vermögen Crokers stammt und auf welche Weise Gilroy ein reicher Mann geworden ist. Die TammanyFührer können mit den ihnen andertrauten Geldern schalten und walten, wie sie wollen, kein Mensch verlangt eine Abrechnung von ihnen. Was nach der Wahl übrig bleibt, das stecken sie einfach in die Tasche und es kräht kein Hahn danach. So direkt sind Croker und Consorten wohl noch niemals des Diebstahls angeklagt worden. . Dom vluslanbe. Wie auf den Diamantfeldern von Kimberley, so hat sich auf den Goldfeldern amWitwatersrand ein systematisch betriebener Diebstahl von Gold ausgebildet. Diese Golddiebstähle haben einen ganz kolossalen Umfang angenommen, so daß der Bericht der Chamber of Mines vom Jahre 1892 nicht fehlzugehen glaubt, daß etwa 10 Proc. des gewonnenen Goldes gestohlen werden. Dieses würde für die Gesammtgewinnuna des Jahres 1892 am Witwatersrand im Werthe vcn 4.297.610 Lstrl. also 429,761 Lstrl. ausmachen. Das Goldbergbaugesetz der südafrikanischen Republik enthält allerdings Bestimmungen, welche zum wenigsten unter gewissen Bedingungen den Handel mit Gold verbieten und damit erschwerend, auf den Absatz von rohem Golde oder sol chem als Amalgam wirken sollen. Denn das Gold wird nicht immer in Gestalt von purem Golde gestohlen, sondern sehr viel in der Form von QueÄ?.lber, welches Gold enthält, als gewöhnliches Amalgam oder als Schliche oder sonst in einer nicht aufbereiteren Form. Wie in Kimberley die I. D. B. (Jllicit DiamondBuyers), so gehen in Johannesburg die I. B.. die .Jllicit. Gold Buyers-, wie man sie nennen könnte, mit aroker fie nennen konnte. i . . . ' u IAA" und Fnchhnt v. In dkk, Sni!,iUi?nnrkkt, all, n b öauv!
Johannesourg, soll ein vollkommen eingerichtetes und kdoio naa.) jjuuc juiucii luumc. Zwei griechische Deputirte betreiben in parlamentloser Zeit das Räuberhandwerk. Die VolksVertreter, welche im Parlamente diesen Beruf repräsentiren, sind Herr" Hadjegakis, der von der Stadt Trikala gewählt ist. und Herr" Ghianoussis, der vom Bezirke Kalabaka in die Kammer gesendet wurde. Diese ehrenwerten Deputaten befehligen drei Räuberbanden. Jeder einigermaßen Wohlhabende wurde gebrandschatzt und geplündert. . . . unter den Augen der Behörden. Als sie während der Parlamentsperiode nach Athen kamen, standen sie mit ihren Genossen in den Bera:n in lebhafter Korrespondenz. Ost kamen auch einige Räuber nach Athen, um hier Einkäufe zu machen. Auf die Anzeige einiger auSgeplündeter Mitbüraer erließ der Untersuchungsrichter von Trikala einen VerHaftbefehl gegen die beiden Deputirten und ordnete eine Untersuchung in ihren Wohnungen an. Man fand viele gestohlene Gegenstande und ein Wasfendepot vor. Hadjegakis und Ghianoussis wurden verhaftet und werden demnächst vor dem Schwurgerichte erscheinen. In großartiger Weise ist in Zürich das Fest des Sechseläutens" gefeiert worden, das ursprünglich ein einfaches Frühlingsfest war und seinen Namen davon erhielt, daß mit der Sag- und Nachtgleiche um 6 Uhr der allgemeine Feierabend begann. Nach und nach entwickelte sich die Maskerade zu größern, planmäßig angelegten Umzügen, deren erster schon vor siebenzig Jahren stattfand. Der diesjährige Sechseläutenzug wurde in ungewöhnlich großem Umfang gehalten und in demselben gelangten culturgeschichtliche Bilder aus der Cntwicklungögeschichte des Reifens, wie der Zug Alexander des Großen nach dem JnduS, der Äufbruch Attilas gegen das weströmische Reich, eine Wikingerfahrt, der Einzug, des Reformators Huß in Konstanz, die letzte Expedition Stanleys auf dem Marsch nach der Ostküste Afrikas u. s. w. zur Darstellung. Ein gräßlicher Vorfall hat sich bei Sheffield (Tasmanien) ereignet. Der Farmer Wilson schnitt ein Getreidefeld mit der Mähmaschine; unbemerkt war sein kleines zweijähriges Söhnchen in das Getreide gekrochen. Als man mit der Maschine die Stelle erreichte, wo der Knabe ernge schlummert lag, konnten die Pferde Nicht rasch genug angehalten werden und dieMaschine schnitt demKinde beide Beine an den Oberschenkeln ab. Der entsetzte Vater trug es so rasch wie . . . möglich zur Farm, doch starb es ihm unter den Handen. In Dortmund, Westfalen, wurde dieser Tage die Paulus kirche, die erste Dortmunder evangeli sche Kirche seit der Reformation, ein eweiht. Die Weihe vollzog General superintendent Dr. Nebe aus Münster. Die Kaiserin Victoria Augusta hatte eine Altarbibel und Altargeräthe für die tttrcye gespendet und sandte auch Cl Cl 1 - i .tre uu iuuujia einen leiegrapoiicoen Glückwunsch. Die Kirche ist vom Architekten Dosiern in Berlin entworfen uno ausgefuyrl. Eln Fraulein Walter rn Berlin, ehemalige Kammerzofe der Prinzessin Albrecht von Preußen, die in 'scomargenoors vei Berlin wohnt, war kürzlich wegen Ma estätsbeleidi gunz zu zwei Monaten Festungshaft w....lf...!f 1 l. . r rt vciuuyciu lvorocn, weil it ncy uoer Gepflogenheiten an der kaiserlichen Tafel in unzulässiger Weise geäußert zzatte. Als ihr d Ausforderung zum isiraianirttl zuging, reichte t em Gnadengesuch ein. 5fckt ist ihr von Gerichtswegen die Antwort geworden, datz der aiser ihr die Strafe erlassen habe. e c v nis oerrn Nizza garnisonirende Lieutenant BorreaS neulich Abends mittels Wagens nach seinem Absteigquartler im Cercle mihtoue' zurückkehrte, rief er keuchend aus: Man hat mich vergiftet. Er verschied trotz sofortiger ärztlicher Hilfe nach zwei Stunden. Die Obduktion der Leiche wurde angeordnet. Die Unter suchung wurde eingeleitet. Unter den Pferden des in Czenstochau nahe' der preußischen Grenze garnisonirenden russischen Dragoner-Regiments ist die sibirische Beulenpejt ausgebrochen; 40 Pferde stnd der keuche bereits zum Opfer ae.fallen. Die preußischen Grenzbehörden haben umfassende VorsichtSmaßregeln getroffen. Wohlfeile Küsse gab es neulich in Nagyalmaav im Araber Komitat. Dort herrscht nämlich der eigenarnge rauch, daß die lungverhnratheten Frauen sich am Josefi- und darauffolgenden Tage auf dem Marktplatze versammeln, um Herren und Bauern gleichermaßen Küsse für Geld anzubieten. Da der Preis eines KusseS sehr bescheiden und das Aussehen der Offerentinnen sehr acceptabel war. gingen die heißen Küsse so reißend ab, wie die warmen Semmeln. Man notirte auf dem Markt Küsse von 4 und 20 Heller je nach Alter und Aussehen der Geberinnen. Dk von der türkischen Negierung gegründete SeidenbauSchule in Brussa erfreut sich sichtbann ÄedeihenS. DaS Entstehen derSchule ist Mr. Vincent Caillard, dem Präsidenten des StaatöschuNenamteS, zu danken. Der einst in der Provinz Hudavendighiar blühende Seidenbau war gänzlich in Verfall gerathen. Die Seidenraupen waren erkrankt. Niemand wußte Rath, und eö kam so weit, daß die unwissenden Bauern die Maulbeerbäume auS der Krde rissen n ss tm. iv, uiiv iiw ijvum"H vvuuguiu sn t türkische Schatzamt bezog natürlich keim Abgäben von der Seidenl'
geschastsstrake von
Viele ahnliche Falle.
W?rtrtPtiMh51t Zwei Jahre litt ich an einem Magenleiden. ich gebrauckte Vtuyimvut4. mehrere Aerzte, aber ohne Erfolg, wurde jedoch durch den Gebrauch von Dr. August König'S Hamburger Tropfen wieder vcllständig hergesiellt. Bertha Woolfe. Stockton, Cal.
Blutkrankhciten. Meine jüngste eine Folge von
verschiedenes ebne Crfolg. Als das erfolgreichste Heilmittel erwies sich Dr. August König's Hamburger Tropfen. G. F. Engelhardt, Jefferfonville, Ind.
ItllVirrhrtltTtrflfftf Seit längerer Zeit litt ich an Unrerdaulichleit, keines U,wimiwuujmi. hf stngen?anMfn Mittel wollte mir Helfen, bis ich Dr. August König's Hamburger Trovfen nabm. Diese Tropfen stellten mich in kurzer Zeit wieder her. Christian Leyhe, 2016 Orleans-Straße, Baltimore, Md. $pfipfiVthpti Längere Zeit litt ich an einem Leberleiden und gebrauchte vie tuiuiiuw. Ui Erfolg, bis mir schließlich Dr. August König'S Ham burger Tropfen vollständige Heilung brachten. Frau Caroliue Weise, 127 Lake Straße, Cleveland, Ohio.
Industrie mehr. Im Jahre 1888 beaann Vincent Caillard seine Thätigkeit. Es wurden Gebäulichkeiten in Brussa gemiethet und unter . der Aufsicht von Torkomian Effendi, welcher die Seidenzucht in Frankreich studirt hatte, wurde der erste Unterricht ertheilt, damit die Bauern lernten, daß man ?n diesem Falle dem Kismet", dem allmächtigen Schicksal, wohl be gegnen könne. Von Jahr zu Jahr wuchs die Zahl der Zöglinge, die ihrer Schule keine Schande machten. Preise sür die beste Seide thaten das Jhnge, um den Wetteifer anzuspornen. Bincent Caillard konnte mit einem (jewissen Stolz auf sein Pflegekind im vergangenen Jahre darauf hinweisen, daß jetzt 120,000 Lstrl., die früher ans den Ankauf französischer Seide verwandt wurden, im Lande bleiben. Die in der Gegend von Brussa gewonnenen Raupeneier sind die allerbesten und werden schon nach Rußland, Bulgarien, Ostrumelien und Griechenland ausgeführt. Ja die britische Regierung hat Eier von Brussa vor einigen Monaten bezogen, um die Raupen zucht in Cypern zu beginnen. Im letz ten Jahre waren die Räumlichkeiten der Anstalt nicht mehr ausreichend. Es wurden neue Gebäude auf der Anhöhe von Set Bachi unter dem kaiserlichen Kiosk errichtet, um den 60 Studenten, welche die Anstalt nunmekr zablt. Auwakme m aewaoren. v , , I - In dein g'roßen Hannosvuischen Spielprocesse ist f. Z. nicht nur in Laienkreisen darüber gestritten worden, so die festgestellten Thatsachen für genügend zu erachten ttn, um, wie es das Gericht gethan hat, den 5ln geklagten v. Mryerinck als Falschspieler gu verurtheuen. Insbesondere hat sein Vertheidiger, Dr. Friedmann,! noch nach dem Selbstmorde des Verurtheilten eine kräftige Lanze für diesen alten ampen am grünen Tlsch gebrochen. Jetzt ist aber sur Feststellung des Betrugs ein Zeuge erstan den, gegen dessen Klassizität wohl Nie mand Einwendungen erheben wird: der olle ehrliche Seemann". Dieser wurde kürzlich in der in Oesterreich schwebenden Strafsache gegen Lichtner als Zeuge vernommen und scheint da bei mit der Nuhe und Offenheit, die ihn schon aus der Anklagebank aus zeichnete (so erklärte er auf die Frage des Präsidenten: Was sind Sie?" Gewerbsmäßiger Spieler"), umfassende Aufklärungen gegeben zu haben, 1 rnnfs itf Mlanbmürdiakeik Üsnföniffil wohl auf Glaubwürdigkeit Anspruch machen können. . Danach hat Lichtner mit falschen Karten gespielt? er. soll aber auch, wenn er solche nicht einschmuggeln konnte, so tüchtig gewesen sein, daß er nach einigen Spielen mit fremden Karten sich deren Unterschiede auf den Ruasetten merken konnte Meyerinck hat die Lichtner'sche Kunst aekannt und un'ackst aeaen 15 vCt. des Gewinns den Schlepper gespielt. Der Gewinnantheil ist schließlich auf 25 vCt. erböbt worden und daö freundschaftliche Verhältniß soll erst dann ernstlich bedroht gewesen sein, als Meyerinck schließlich w vt. verlangte. weil er es anscheinend nicht billiger! thun konnte. Aorvemanogertchtzu Blauen i. Vogtl. standen dieser Tage cis zinaciiaaic oit rtnoavcr ocr tirrna - cr 1 - v. f c pti Sommer u. Haase, welche sich mit der ' xJ J X - - w w fabrikmarnaen Herstelluna von Sticke, rettn befaßt. Sommer, der technische Leiter des Geschäfts, betrog im Jahre 1892 seine Arbeiter dadurch um tMw Theil lhres Arvntöloynes, daß er zu einer Zeit, als daö Geschäft schlecht ging, die sllcyzaylen auf ven i&cyao Ionen herabsetzte. Aus diese Weise ge lang es ihm, billiger liefern zu können,' als andere Ftrmen. Ein als Zeuge aeladener Arbeiter der wonl war bei spielsweise um 110 M. seines sauer verdzenten Lohnes beschwindelt l?or den. Das Gericht verurtheilte Som mer zu drei Wochen Gefängniß und 600 M. GeldUrase, Der mitanae JJS 4J WIV)! V UlUUlll)l klagte CompaMll Sommers wurde CmI .sh.rt4n M l f 2Crn ff9 Wamm . . f jccicif iucvcu, lucu lyua uiö oein lanjf männischen Leiter der Mrma eine Theilnahme an den betrügerische? Handlungen nicht nachgewiesen werden konnte. Dle Untersuchung dieser An, gelegenyelt hatte anderthalb Jahre ge dauert. Unter den schwedischen Lapplandern herrscht gegenwärtig eine solche Noth, wie sie in diesem Jahrhundert noch nicht, zu verzeichne . Wesen ist. Die Ursache sind die Schneeverhaltnisse dieses Winters. Während die Rennthier-Heerden sonst mit Leichtigkeit ihre Nahrung da? RennthierrnooS unter dem Schnee aufzufinden wissen, ist ihnen dies in VIV Vtll -WllltV HIMlIVUtIVW, v'LU 1 IL L lieg, nämlich s tkf und hart, daß dk Thi.r. nifftf hiirmMrntn.n tnnnan diesem Winter unmöglich. Der Schnee Thiere mcht durchkommen können. Auf der finnischen Seite gab es dagegen für Rennthiere reichliche Nahrung; sie gingen daher zu Taufenden über die Grenze. Finnland hat aber seit vielen Jahren seine Grenzen gegen ein Ueberschreiten der lappländischen Heerden gesperrt; infolge dessen sollen an tausend Thiere beschlagnahmt sem.Da daS Besitzthum der Lappen ausschließ, lich in ihren Rennthieren' besteht stnd die Betroffenen einfach an den Bettel-
vao cevracA.
Tochter Elfe litt an Hantausschl:a, die
Blutunreinigkeiten waren, ich probirte Marktbericht. Wholesale-Preise. GrocerieZ. Zucker: darter $5.24. Guter gelber $3.84. Gewöhnt, gelber $3.50. Kaffee: geröst. Banner, Lion und Java 2 k. 75c (in 50 Pfd Säcken) Capital 23c Pilot 23c Dakota 22c Brazil 22c Getr. Aepfel ec ., Pfirsiche 13c Corinthen Sc Pflaumen 7)c Aprikosen 15)c Früchte und Gemüse. Aepfel pex Faß $6.50 Citroren per Kiste $3 50 Orangen per Kiste $2.50 Kraut ver Faß $2.00 Zwiebeln per Faß $3.50 Rüben per Faß $1.50 Bohnen per Bushel $1.80 Kartoffeln per Bushel 80c Süß-Kartoffeln per Faß $3.50 Mehl. Winter-Weizen pat. $4.00 Frühjahr-Weizen pat. $4.00 Winter extra $2.50 Gewöhnliches $1.73 Roggenmehl $3 10 Hafergrütze $5.1 5 Butter, Eier und Geflügel. Butter, frische Countly 10c. Eier, krisch, per Dutz. 8Uc Leb. Geflügel: Hühner 6c ver Vfund: pnng Hymens jc: sahne 3c: Tmtcv I - . . ... . . . ' tnnni viruen oje; vaanic 4.öuper .uy. Dr. C. R. Schaefer, ZSpzt und Chirurg, 0. 430 Madison Avenue, nahe Morris Etr Sprechstunden : 89:80 UyrMorgen. Z-4Uhr aa,ttrag, ? uyr uvenv. Telephon 282. Dr. Wagner, Office: flo. 60 Gsl Shio Str. Offtcetunden : 9-1 Uhr Vormittag. ahr Nachmittag,. ohn: sckevroadvav Lleol ve. TtltPlon 848. Dr. I. A. Suteliffe, esckasttat flä aukscklikkltck mit wundLtltcke Fällen und mit eschlecht. und UrtnkrankHetten. 0. 95 Oft Market etraße. Osfice-Stunden : 0 bis 10 Uhr orm. 1 bis 8 ahr Nach. Sonntag augeemea. Xtlt ,o 41. C. C. Vrrorts, eiltfcfict stfitt - Sllt. -"M1 0UVU vv0 No. 8 j Nord Pennsylvania Str. a wird as Wunsch angewandt. '.,?,. rDr. I. Bühler, Deutscher Arzt. Ofsice'und Wohnung: 3S7 Füb Delaware Straße. Ossice-Etunden: eonhrVorm.: Uhr i-oudrsbeod. ztittionius. Dr. BurShardt, Deutscher Arzt. Offjee und Wohnung: 382 Süd M-ridian Str. I . ... Offtck'Stunden: 8bis9 tlhc Ccnn. t Ui 8 ahr Nachm. 7bi6Uhr dd. onntagS L 0 Vormittag. Teledboo 280. Dr. ????. vfsice: 13 Nord Pennsylvania Str.! Offieetde v 4 Uhr Nachm. No. 425 Madison Avenue. Stunden von 1011 Uhr Vor. ohnun: i7 .labamiftr. ,VeBermontftr. I Ttliülan ' wce 89. mimn . j Vodneng 985. CRAS. G. MUELLER, Deutsche Apotheke. ' Zlo. 667 Virgini Koenus. I Nachfolger von w. 13 . eott. Ecke Coburn Str. Telephon 1747 Nachtalocke an er Eeitentbüre. Reevte Taal und acht sorafaltta aekitllt. Freie blteferuna. Eis: Eis: Eis: Wir benLtzen das Loupon,Ltem für Ablief erung von Ins an unsere kunben. Sanken Fie ire oupons, Vor oas Et geliefert wird Da wir einen anten Borra'd von Ei bekien. ,o nopwlr tn ver rage zu folgende Preise rriTfi . 100 bii 200 Pf in einer ieferuna 3Zc periooPfd 1000 bi iOOO Pfd in einer Liefern I7e zvv oi9 iwo v i in einer lksirnna xue er Z000 uud mehr in einer Lieferung Ihc m CDHÜr" Hßft CDH.f Osstce : No. I2Z Wek Walzutkr.-Tel. 1098. Die feinsten yy. r . . I WkiNe UNd LiqUoik, I zu den billigsten ZZroisen bei D caesoöTb nDcDa, ?ö Gib Delaware Ctt. SeleHd ie:t Freie, prompte Ablieferung nach!
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Gebäude. 131 Alabama und Morrison Str. 132 Nohampton und Achte Str. 134 College Ave. und Zehnte Str. 135 Home Ave. und Delaware Str. 136 Alabama und North Stf. 137 Newmann und Achte Str. 138 College Avenue und Irwin. 21 Illinois und St. Joseph Str. 23 Pennsolvannia und Pratt Str. 24 Meridian und Zweite Str. 25 No. 6 Svr'nhaus, 6. nahe JllinoiSstr. 26 Mississippi und St. Clair Str. 27 Illinois und Michiqan Str. -23 Pennsylvania und Künste Ftr. 29 Missisttvpi und Vierte Str. 212 Tennessee und William Str. 213 Pennsylvonia und Michigan Str. 214 Illinois und Herbert Str. 215 Waisenheimath für Farbige. 216 Tennessee und Erste Str. 217 Meridian und Siebente. 218 Clissord und Jesserson Avenue. 31 No. 1 Spr'nbs., Jnd, Ave. u.Wich. Vt. 32 Meridian und Walnut Str. 34 California und Vermont Str. 35 Blake und New York Str. . 36 Jndiana Ave. und Ct. Clair Str. 37 Etadt-Hospital. 33 Blake und North Str. 39 Michizan und AaneS Str. 312 West und Walnut Str. 313 West und Tritts. 314 Siebente und Howard Str. 315 Torbet und Paca Str. 316 Tennessee und 1. Straße. 41 No. 6 Spr'nhaus. Wash. nahe West Str. AO ..v. or rc : 4. -x UtlDllllll UUU LCUllllUlUIl 43 Missouri-und New York Str. 45 Meridian und Washington Str. 46 Illinois und Ohio Str. 47 Tennessee und Washington Str. 48 Kingan'S Schlachthaus. 49 Jndianola, 3 SquareS vom Fluß. 412 Missouri und Maryland Str. 413 Mississippi und Wabash Str. 415 Morriö und Church Str. 421 0. 2. u. 22. Nundhaus. rsestl. vom FluS 423 Jrren.Asyr. 424 Milea Ave. und National Aoad. öl No. 4 Spritzenhaus. Jllinoiö u. MerrA. 52 Illinois und Louisiana Str. 63 West und.McCarty Ste. 64 West und South Str, 66 Mississippi und Henry Str. 67 Meridian und Ray Str. 63 No. 10 Schlauchhs, MorriS u. Mad. Zz, 59 Madison Ave. und Dunlav Str. 512 West und Nockwood Str. 513 Keniucky Ave. und Merrill Str. 514 Union und Morris Etr 513 Illinois und KansaS Stp. 517 Morris und Dakota tztk. si Morris und Cyurch Ctr. 19 Tennessee und McCarty Str, I Fk' 1 WirtlMn f Slifma. Or irrt f". 523 MorriS Str. und Gürtelbahn. 524 Madison Ave. und Minnesota Str. ti . u saken u. LelterHaus, Southstr. 62 Pennsylvania Str. und Kadison Ave. 63 Delaware und McCarty tV. 64 East und McCarty Str. 63 New Jersey und Merrill Str. 67 Virginia Ave. und Vradshaw Str. 63 East und Cobum Str. 69 Pennsylvania Str. und Madison Ave. 812 McKernan und Douaberw Str. S13 Mt Str. und Lincoln Lan,e. Kl4 Cast und Bescher Ctx, 61S Noble und South Str. 71 No. 3 Spr'nhaus, Llrg Ave. u.Hun. 72 East und Georgia Straße. 73 Cedar und Elm Ett. 74 Benton und Georaia Str. 75 English Ave. und Pine Str. 76 Dillon und Bates Str. i $9: l3 Spr'nhauö, Prospekt u. Dillon I lyQ Vf,far Qf- fc 7i2Spruce Kll rr r r- r . 713 English Ave. und Laurel Ltr. 714 Willow und Olive Str. 715 Shelby und Bescher Str. 71Y Deutsches Waisenhaus. 713 Orange und Laurel Etk. 721 Lexington Avenue. und 'Linden Straße. rcm Of.ix csr . Z 723 Fletcher Avenue und Spruce Straße. t iuaer uno icorjev'ö ira V1 Market und VZen, Jersey Str. 82 Washington und Delaware Str. 3 East und Pearl Str. 64 Nero Nork und Davids. 85 Tuubstummen'Anstalt. 66 Ver. Staaten Arsenal. 87 Ortental und Wasbinaton ttt?. 63 Fxauen'Reformatorium. 812 9!o. 8 Schlauchhauö. Oft Wasi. Str. 813 Market und Noble Str. 19 814 Ohio und Harvey Str. 815 Arsenal Avenue und Ohio Strafe 821 Pan Handle Sisenbahn'ShgxZ ö. rv , , - " Iz W&KmmTheotti"' ao an : i. . . r . ? w.. uiucu uno parier rr. v (cnornn und eflb &tr. W Pennsnloanta und Louisiana Ytr. 9s Alabama Str. und Virginia Loe. Spezial'Signal. Ersten Z Schläge, ze!ter Alarm. Zweiten 2 Schläge, dritter Alarm. 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