Indiana Tribüne, Volume 17, Number 205, Indianapolis, Marion County, 14 April 1894 — Page 2
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. r -, hijOyU. füglich u5 Sonntngs. Die :ök:l:z .Trtbük- koyei durch den Trag IZ CentS per Zoche, die SontagS-Trtöüne 6 3cnt3 pcrWocye. Beide jufsemtfn 15C:nt5 ode? 53Ccr:5 p?r Monat. P.'v Po!l isceföiat Inßor KukbezahZunz p?r Jshr. O??ir - 1 8 TTofirat ?Ztr SntwrAfcsItS. 3n&.. 14. April 14 2!r,vtte fcom oseSthsl. Gcf;ci Vieles ist übt e daZ forüljmtt Todestha!", im callfr.aien Co'n!y Äay?, geschrieben nibc... Wenigen c:r ist die interessante Indianerlespende über die Entstehung dieser im geheuren öden Ti:fgasse bekannt. Die Legende bildet in gewisser Beziehung ein Seitenstück zu der biblischen Geschichte von der EntstehungdeZ MeereZ, resp, von Sodom und Gomorrha. der auch zu der Sage vom Zuydersee. Lom äußeren Saum des Einganges zum Todesthal das bekanntlich 100 Fuß initrr dem Meeresspiegel liegt und etwa 800 engt. Quadratmellen groß ist kann man vor sich in der Ferne eine Art Anhöhe sehen, derenGe stalt sich mit einer Schloßruine vergleichen läßt. Von dieser Stätte erzählen die Ueberlieferungen der Jndianer: In uralten Zeiten, ehe der Arnargosasluß aufhörte, das Thal zu bewässern, blühti.' dort eine mächtige Stadt. -Ueber dieselbe herrschte eine Fürstin, welche ebenso schön, wie hochmüthig v7.d tyrannisch war: eine indianische Cleopatra und Königin Eli--sabeth in Einer Person. Sie schickte einen Gesandten an den Hof des damals regierenden Azteken-Monarcher in Mexico, und als dieser Gesandit wieder heimkam, konnte er nicht genuc von den Herrlichkeiten des Aztekenpalastes erzählen. Alsbald entschloß sich die Königin eZ ihrem meiieanischen Nachbar gleiche zuthun, ihn womöglich in prunkendei Großartigkeit noch zu übertreffen. Alle Arbeiter und Handwerker ihres kleinen Gleiches wurden hierzu in Dienst genommen, und Tag und Nacht wurde an der Errichtung eines gewal-. tizen PrachzebäuceZ gearbeitet. Das Unternehmen war eilig; denn binnen ,wölf Monaten sollte ja der Aztekenlerrscher derGast der Königin sein, und diese wollte ihn unbedingt in einem ebenso glänzenden Palast empfangen, wie sein eigener war. Die Königin erschöpfte dabei alle Hilfsquellen des Reiches, und das Volk mußte darben. Als schließlich die Leute ganz rasend von Hunger und Strapazen waren, erhob der Hohevriester laut Einsprache qeen dieses frevle Treiben. Auf's Höchste erzürnt, defahl die Königin, ihn hinzurichten. Der Vefehl wurde vollzogen, und sierbend svrach der Hohepriester seinen Fluch über die Königin, die Stadt und das Volk, dus Solches über sich erg:hen lie'z. Der Alte hat'S gerufen, der Himmel hat's gehört," so kann man auch bi:r sagen. Noch in selbiger Nacht .bebte die Erde und senkte sich, der Fluß v:rtroc!n:!e jählings, und die Morgensonne goß nur eine zerstörende randgluth hernieder. Alle Menschen aber waren umgekommen, und vom königlichen Palast ist nichts übrig geblieben, als die in krümmer aeleaten Mauern, eine schaurig: Mahnung für die Nachwelt! .Das i't des Priesters xyiuU. -1 r. jjzx in ot! eg?nve genannte " i e . nmargoza izt aus alle Falle ein merkwürdiger irrewandelnder Strom. Er fließt von seinem Quellbett in den westlichen Sierras 90 Meilen weit südwärts. verschwindet dann am Resting Spring Mountain. erscheint auf einer Strecke von 50 Meilen wieder, verschwindet abermals eine Zeitlang, quillt dann wieder an's Tageslicht und fließt dann 100 Meilen weit in ungestümem Laufe dahin; im Todcthal aber verliert sich die Spur des Flusses ollständig. Verlanzt: l?ttt Nitlerorven. Man kann zwar nicht sagen, daß in unserem Land ein Mangel an Rittern" bestehe. Haben wir doch die lröeits-, die Pythias-, die Ehrenund verschiedene andere Ritter. Neuerdinqs aber wird in einer angloamerikazi Ischen Zeitschrift sehr ernstyaft darz.:thun gesucht, daß ein öffentlicher, im Regierüngswegen zu schaffender itteroroen, nach der Art der Ehrenleaion in Frankreich, dessen Mitglied saft und entsprechendes Abzeichen eine Anerkennung für Verdienste um's Vaterland bilden soll, ein dringendes Ledürfniß-'für unser Land sei. Der Verfasser jenes Aufsatzes zst der Meinung, daß unsere Republik noch lanae nicht dankbar genug für öffentliche Verdienste sei und patriotisches Wirken nicht genug ermuthig:. Er erwartet, daß der thätige Gemeinsinn bei unZ bedeutend gehoben würde, wenn ein Amerikanischer Ritterorden" für Alle, die sich im indusiriellen, wissenschaftlichen, Militär! schen und sonstigen Interesse zum Bes:en des Gemeinwohls hervorthun, sowi: auch eine Art Westminster-Abtei zur Aufnahme der irdischen Ueberreste solcher Todten geschaffen würde. Ohne die Westminster-Abtei, meint er, bätte England niemals einen Nel son, und ohne das Kreuz rer Ehrenleaion hätte Frankreich eine ganzcReihe im Krieg und Frieden hochverdienter Patrioten sicherlich nicht gehabt. Ebenso seien in anderen Ländern viele glänzende Leistunzen für das Gemeinwesen nur durch die Anwartschaft auf entsprechende öffentliche Auszeichnung hervoraeaubert worden. ?7?an wuße es längst, daß die Ord.U. ud Titsucht in unf.t3fcpu:i:!
groZ genug ist. Nuch kann man es dem Verfasser dieses Aufsatzes füglich verzeihen, daß sie bei ihm besonders stark zu Tage tritt. Denn wer den ungewöhnlichen" Namen Smith führt, dessen Bescher wahrlich zahlreich genug sind, um eine große Nation für s allein zu bilden, der hat freilich an sitf verzweifelt wenig Aussicht, daß seine werthe Persönlichkeit je aus dem unabsehbaren Gewimmel von Seines gleichen hoch emporragt, wenn ihm das Gemeinwesen nicht mit einer besonderen Veranstaltung hierfür gnädigst entgegenkomm!! Doch Scherz beiseite. Wenn die vorgeschlagene Schaffung einer besonderen Classe von Unsterblichen" den amerikanischen Gemeinsinn wirklich heben könnte, so ließe sich allenfalls sagen, daß in diesem Falle der Zweck das Mit. tel heilige. Das in seiner Art bewunderungswürdiae Talent, das in unseren grvßen Geschäftsleuten und Geldfürsten vertreten ist, und die ungeheuren äußerlicken Mittel, die ihnen zu gemeinnütziaem Wirken zu Gebote stehen auch abgesehen von den nöthigen Mitteln zu reichlicher Versorgung ihre.r Person und ihrer Nachkommenschaft auf lange Generationen hinaus lie aen. mit wenigen Ausnahmen, für das Gemeinwohl vollständig brach oder werden sogar gegen das Gemeinwohl in Thätigkeit gesetzt. Es gehört aber ein großer Optimismus dazu, anzunehinen, daß ein Ordenskreuz und die Aussicht auf Unterbringung der sterbliche n Hülle an einer nationalen Stätte diese Verhältnisse umzaubern würden! Unsere Vlutokratie hat ohnedies ihren Lohn dahin" und ist eminent praktisch. Soweit ihr nicht der greifbare Gewinn, der berauschende Erfolg an und für sich Über die Mitbewerber und der hierdurch, sowie durch gelegentliche PrunkEntfaltung und sich Beweihräuchernlassen seitens der sechsten Großmacht," erblühende große Namen genügen, werden in den günstigeren Fällen einige Institute gegründet, die den Namen des Stifters tragen, und damit ist der Gipfelpunkt höheren Strebens fast ausnahmslos erreicht. Es wäre ja recht schön, wenn es an ders wäre! W. T. Stead hat in seinem aufsehenerregenden Buch Wenn Ehristus nach Chicago käme", mit Recht darauf hingewiesen, eine wie ideale Verwaltung verschiedene amerikanische Metropolen haben könnten.statt ungefähr die schlechteste zu haben, wenn die in ihnen wohnenden Finanz-Grö-ta auch nur einen bescheidenen Theil ihres Geschäfts- und Organisationstalents in den öffentlichen Dienst stellen würden. 5kn den Republiken des classlscben Alterthums hat man, obwohl dort der Gemeinsinn größer war, theilweise nicht erst auf den guten Willen gewartet, sondern Jeden, der auf eine gewisse materielle Höhe gekommen war.
zu ausgeveynttn unv regelmäßigen öffentlichen Leistungen gesetzlich v e rpflichtet. Aber bei uns ist naturlich an so etwas nicht im Traume zu denken. Was aber die Möglichkeiten großer gemeinnütziger Leistungen in anderen Schichten, wie im Allgemeinen, betrifft. so kann man sagen, da der Gememsinn und das höhere Streben, wo ste überhaupt in potentia" vorhanden stnd. sich auch zum Ausdruck bringen, und- es genügt, ihrer Bethätigung Raum zu geben. Auch die Geschichte unseres LandZ hat dies zur Genüge bekundet. Und es wäre sehr ungerecht, z. B. die großen und gemeinsinnigen Manner Englands nur ,n dem Inventar der Westminster-Abtei zu suchen oder zu glauben, daß das wirklich dort vertretene Verdienst nicht auch ohnedies in's Dasein getreten wäre. Und ganz zu geschweigen davon, daß unter den fetzigen äußerlichen Verhältnissen solche Institute, wie ein amerikanischer Ritterorden", vermuthlich zu noch skandalöseren Schachereien führen würden, als in der Neuzeit der Orden der Ehrenlegion in Frankreich, dessen Abzeicben schließlich beinahe wie Talgkerzen verkauft und gekauft wurden! ttoflspielig, Vahn?lnlage. Noch Niemand kann sagen, wann der großartige Gedanke einer fortlausenden Eisenbahnlinie durch die ganze Länge des nord- und südamerikanischen ContinenteS hindurch verwirklicht sein wird. , Daß es sich aber dabei nicht um bloße Phantasterei handelt, diese Ueberzeugung kann man auch aus dem diesbezüglichen Berichte des Oberingenieurs Shunk schöpfen, welcher die ausgedehntesten Vermessungen zur Grundlage hat. Nur in einer Beziehung kann dieser Bericht abkühlend wirken, nämlich, waö den Kostenpunkt anbelangt. Freilich, ein Finanz-Großmogul. wie John D. Rockefeller, könnte die ganze Geschichte mit seinem eigenen Riesenvermögen ausführen und vielleicht noch ein oder mehrere Milliönchen als Zehrpfennig übrig behalten, bis sich das Unternehmen rentiren würde. Wie bekannt, ist die fragliche BahnVerbindung zu einem bedeutenden Theil schon vorhanden. Es .kommt aber vor Allem noch die Strecke von einem gewissen Punkt in Mexico wo die Anknüpfung an die Vorhändenen mexikanischen und amerikanischen Bahnsysteme geboten ist bis nach Buenos Ayres in Betracht. Die hierfür geplante 'Bahnlinie muß 4300 engl. Meilen lang sein, und die Kosten werden auf etwa 200 Millionen Dollars veranschlagt, welche von den interessirten Ländern im entsprechenden Verhältniß zu bezahlen sind. Die Kosten für jede Meile betraaen im Durchschnitt 530.000. Das ist nach den Begriffen des BahnbaueS in den Ver. Staaten gewiß eine enorme Summe; aber die zu bewältigenden Höhen und Klüfte in den tropischen Gegenden erfordern das eben an, I besonders. Dann kommt zur Vollenduna des RielerHlanes noch die An
legung einer Bahn durch Patagonien hinzu, bis nach dem Feuerlande. Ohne Zweifel können die barbari schen Bewohner des letzteren noch geräume Zeit warten, bis sie vom Dampfroß belästigt werden. Indeß kommen wird einst der Tag".
Nttlkgang irtstyerLitrratur. Soweit die Zeitungsliteratur in Betracht kommt, spielt dieselbe mit ihrem Einfluß bei unseren werthen Mitmenschen der gründn Insel ohr.e ! Zweifel ein: sehr bedeutende Rolle, in ! lhrem alten ebensowohl wie in ihrem neuen Vaterlande. Nicht umsonst sucht bei jedem politischen Fractionsstreit in Irland jede der streitenden Parteien mit mehr oder weniger Gewalt sich vor Allem in den Besitz der Zeitungsorgane zu setzen. Im Uebrigen sind die Jrländer als Literaturvolk schauderhast im Niedergang begriffen, wenigstens daheim. Die Literatur ist aus Irland so gut wie verschwunden!. Eigentlich irländische Ltteratu? gibt e5 ja schon lange nicht mehr. Von einer gälischen kann schon lange nicht die Rede sein; denn die theilt das Schicksal der gälischen Sprache. Aber auch daö Interesse der Jrländer an allen ihren englisch schreibenden Landsleuten ist ein unglaublich geringes geworden, und dies beeinflußt natürlich auch die Production. , Jeder große englische VerlagsbuchHändler kann über diese Dinge lehrreiche Auskunft geben. Einer derselben erklärte jüngst: Wenn eine Ausgäbe irgend eines geschätzten englischen Werkes über irgend einen Gegenstand in 2000 Exemplaren erscheint, so gehen nie mehr als S davon nach Düb lin. Wird das Buch aber zur Manie des Publikums oder behandelt es irländische Gegenstände, so kann man vielleicht auf 20 Exemplare dorthin rechnen." Die Bücherverkaufer in Irland machen ganz klägliche Geschäfte, soweit man das Wort Geschäft" überHaupt gelten lassen will. Sogar der irländische Journalismus hat, was den Inhalt der Zeitungen betrifft, seine besten Tage längst gesehen! HM Von Inlands. Eine unerhörte Graus am seit soll sich Culley Bowman,ein Fuhr-werks-Contraktor in Decatur, Jll., haben zu Schulden kommen lassen. Drei Tage lang hat er angeblich, seinen zehn erden weder zu fressen noch zu trinken gegeben. Als die Polizei der Sache auf die Spur kam und Bowman verhaftete, war bereits eines der Pferde todt; die anderen wurden sofort nach einem Leihstall gebracht. Bowman soll sein ganzes Eigenthum, einschließlich der Pferde, stark mit Hypotheken belastet haben, sodaß ihm thatsächlich nichts mehr gehört. Der Befehlshaber des Bundesschiffes Minnesota" in dem New Yorker Schiffsbauhofe, Capitän Edwin M. Shepard, hatte vor langerer Zeit dem Admiral Gherardi geschrieben, daß der Capitän Luce sich auf Kosten seiner Kameraden wegen seiner Strenge einen Ruf erworben habe, und wurde wegen dieser vriefli chen Aeußerung vor ein Kriegsgericht gestellt, welches ihn dieser Tage zu einem in einem Tagesbefehl des Marineministers auszusprechenden öffentlichen Tadel verurtheilte. Einen zweiten Anklagepunkt: Verletzung einer Vorschrift für die Marine, hatte der Auditeur nicht geltend gemacht und? deshalb hat der Marineminister den auf diesen Punkt bezüglichen Theil ; des Spruches des Kriegsgericht nicht bestätigt. JnAlbany im Staate New Fork veranstalteten kürzlich mehrere gebildete Jrländer einen geselligen deutschen Abend. Folgende Toaste wurden ausgevracht und dazu getrunken: Ich bin ein Deutscher von I. Murphy; Gerade wie in Deutschland von H. P. McFeeley; Die Wacht am Rhein von Patrick I. Nyan; Der deutsche Soldat von W. S. Flynn; Die Meistersinger von Peter Reynolds; Ich bin 'ein kleines Schwäbele! von John I. Ryan; Mein Vaterland von Patrick I. Downey. Das Mahl bestand aus folgenden deutschen Leibgerichten und Getränken: Hasenpfeffer und Würzburger Bier; Kartoffelsalat, Sauerkraut und geräulherter Speck, dazu Pilsener Vier; importirtes Frankfurter und Thüringer Bier; Schwarzbrod nebst Sckweizer und Limburger Käse.' mit Münchener Hofbräu; Spätzle, Rettiche, Spinat und zum Schluß Erlanger Bock. John" Most, der Apvstel der Anarchie, ist sammt der DruckereiEinrichtung seines Blatks Freiheit" aus dessen bisherigem Quartiere WilUams Straße No. 167 in New York verschwunden und höchst wahrscheinlich nach Williamöburg oder Long Island City auf Long Island übergesiedelt. Am Mittwoch ist das Blatt nicht erschienen. In den letzten drei oder vier Wochen hatte Most sich in verschiedenen schwarzseherischen Aufsätzen über .die Zukunft der Anarchie in New York -ercanaen und in der lejten erschienenen Nummer der Freiheit" klar herausgesagt, daß New York kein Ort für Anarchie sei und daß diese dort, anstatt vorwärts zu kommen, an Boden verliere. Auf Long Island dagegen gibt es viele Anarchisten und einige 'Orte daselbst sind reich an anarchistischen Schlupfwinkeln? '.wahrscheinlich wird dort die Freiheit'', wenn sie wiederum erscheinen sollte, ihr neues Heun aufschlagen. Ein .hervorragender deutscher Sänger in New Fork hat einen ziemlich poetischen Selbstmord begangen. August 3. Zimmermann, ' ein verdientes, Mitglied des dortigen Beethoven Männerchor- wurde an einem der letzten Morgen kurz nach 8 Uhr vor der Veethoven-Statue im Central-Park als Leiche aufgefunden. Er hatte sich erschossen, indem kö
mir einem ?7eöol?er ern'e Kugel ourch daS rechte Auge in's Gir'n gejagt! hatte. Seine Identität lvnnte 'durch l eine in seinen Taschen vorgefandene Postkarte festgestellt werden. Seine Leiche wurde nach der More.ue geschafft. Zinnnermann war fünfuiidfünfzig Jahre att, halte früher eins Wirthschaft betrieben und war als h publikaner politisch thätig. Unter Postmeister Ban Cott unter Präsident ' Harrison wurde er Ehef-Clerk des Nachtdienstes im New Yorker Postamte, verlor aber sein: Stellung vor sechs Monaten, nachdem Ban Colt durch den Demokraten Dayton ers-t worden rcn;. Seitdem wurde er durch den ihm aufgezwungenen Müssigqang' melancholisch. Er lebte mit seiner, zweiten Frau anscheinend glücklich und befand sich, wie auch seine Kinder, ein Sohn und eine Tochter, die beide verheirathet sind, in geordneten Verhält-: nissen. An seinem Todestage stand er ' ungewöhnlich früh auf und ging fort, ohne seine Frau aeweckt zu haben. Als sie sich erhoben hatte und, durch das aberewörUichI Vkinmniß geäng . ftigt, im Zimmer umhersuchte, fand sie einen Brief Zimmermann's vor, der nichts enthielt, als die Worte: Ich -habe das Leben satt. Ich gehe fort, um zu sterben." , ' Neulich starb in New Dork Heinrich ArendS, der vor mehr als vierzig Jahren im politischen und so tialen Leben der Deutschen New Forks eine Rolle spielte. Er war im Jahre . 2811 in Riga geboren, besuchte die
Schulen seiner Baterstadt und zog als junger Mensch nach Paris, wo er der Lehrer und Erzieher der Kinder der Familie Livingston wurde. Als diese nach New Jork zurückkehrte, kam er gegen Ende der Vierziger Jahre mit ihr und blieb in seiner Stellung, bis selbst die Enkel der allen Livingstons dem Schulalter entwachsen waren und die Universität in Edinburgh, Schottland, bezogen. Während dieser Jeit nahm er thatigen Antheil am 1 öffentlichen Leben der New Jorker Deutschen, war Mitglied des ersten, Turnvereins, des Social - Reform-! Verems und deS deutschen Lehrervereins. Als seine Thätigkeit bei den Livingstons aufhörte, wurde er Lehrer in einer deutsch - presbyterianischen Familie, war auch einige Winter Lehrer der französischen Sprache an der damaligen einzigen Abend-Hochschule, aber seit beinahe zwanzig Jahren war er von der Bildfläche verschwunden und damit der Erinnerung der meisten seiner früheren Freunde und Bekannten entrückt. Dem social-wis-senschaftlichen Verein gehörte er bis zu seinem Tode an, lieh sich aber seit einiger Zeit in dessen Versammlungen nicht mehr sehen. Er war eine ideale, edle Natur, war unverheirathe t und beschäftigte seit Jahren seinen Geist mit dem Entwurf zu seinem politischen und socialen Testament, von dem er sich Großes für die Menschheit versprach. In diesem Streben und Hoffen überrasazie ihn der Tod. SeutsHe SoeaiS!achrichttn. Königreich Sachsen. :Als der Kriegsminister von der Planitz zu Dresden kürzlich einen Spazierritt im Großen Garten unternahm, scheute daS Pferd. Der Minister zog sich bei dem Sturze vom Pferde eine Verletzung am Kopfe zu. In Leipzig stürzte sich die Frau eines Malers mit ihren zwei Kindern aus dem dritten Stockwerk eines Hauses in der Schenckendorffstraße. Die Binder blieben sofort todt, die Frau wurde tödtlich verletzt. Die Gründe zu dieser That waren Krankheit und Furcht vor einer bevorstehenden Overation. Der Bürgermeister Wagner in Radeberg ist wegen Unterschlagengen im Amte zu zwei Jahren Gefängn!b verurtheilt worden. Der 72 Jahre alte Forst- und Feldaufseher Vogt zu Ottenhain, der infolge des Verlustes seines Sparkassenbuches schon seit längerer Zeit an Schwermuth litt, hat sich erschossen. Der 67 Jahre alte Gutsbesitzer Gottlieb Weise in Pfaffendorf wurde erhängt aufgesunden. Erst am Tage zuvor war ihm das Gut, welches bisher seiner Ehefrau als Besitzerin gehört hatte, gerichtlich zugeschrieben worden. Ein hartes Schicksal verfolgt die Familie Führer in Neukirch. Während der Vater vor reichlich einem Jahr in seinem Hause mit verbrannte, wurde die Mutter bei demselben Brande so sehr verletzt, daß sie ebenfalls bald darauf im Krankenhause zu 'Bischofswerda ihren Geist aufgab. Jetzt hat sich der erwachsene Sohn, der seit, jener Zeit schwermüthiq geworden war, im Walde zwischen Neukirch und Tröbigau erschossen. In den Gastwirthschaften von Möckern hängt daS Namensverzeichniß von nicht weniger als 116 Personen auS,die seit einem Jahre keine Steuert: entrichtet haben. Nach den Bestimmungen des Ortsstatuts ist diesen . Restanten der Besuch der R staurants verboten. Die Wirthe, die Speisen und Getränke an eine der im Verzeichnis genannten Personen verabreichen, können in Strafe genommen werden. Provkn, Hesse nN a s j a u. 1 Der Geheime ' Medicinalrath Dr. Friedrich Bade in Bad-Nauheim feierte sein ' 60jä'hriges Doktorjubiläum. Der Mus?ct: Dröser ist in Frankfurt als Leiche aus dem Wasser gezogen worden. Der Mann hatte Selbstmord begangen. Von dort ist der äuS' Oberhessen gebürtige Bureau-Ge-Hilfe Wilhelm Becker ' nach VerÜbung von , Unterschlagungen durchgebrannt. In Villmar a. d. Lahn brannten 2 Wohnhäuser, 13 Scheunen. 9 Ställe nieder. Viel Vieh ist umgekommen. Rittmeister Forst von Wiesbaden, ein bekannte? Jchthyologe, ist in einer ' Heilanstalt bei Hannover gestorben.,' Der.' Tiefbauamt-Buchhalter Leber - in -Frankfurt, der jüngst seiner Stellung' entboben wurde, ist mit seiner Familie geflohen. Er hat im Laufe seiner, zehnjährigen Amtsthätigkeit ca. 80 000 Mark uuierschlagen. , l
'iconig reich Bayern. In Miir.ihfii starb der Nachrickter Josef Kißlirger; er war sut 183 in diesem Amt: und voll , insgesammt 26 Hinrichtungen. In Perasdorf (Niee.baycrn) starb kürzlich eine Frc.u, die auf dem Sterbebette b:kanuie. des? 1u einen vor 20 Jahren in dortiger Gegend spurlos verschwundc'.len Händler ermordet und ihren ersten c.'.nn nach und nach durch Tabak efonfau vergifte! habe. Ihren zweiten i'jfuu.i lockte ste in den Brunnen, den st? mit Steinen überdeckte, weshalb ste wegen Mordversuchs seinrzei! 8 Jahren Zuchthaus verur-the-lt wurde. Die Zeichnungen für den Erntiefonds der Landesausstellung zu Nürnberg betragen bis jet 1,186,120 Mark; es stnd hieran 1233 Zeichner betheiligt. Lindau und Umgebung, stnd seit geraumer Zeit von' Diphtherie Erkrankungen theilweise sehr schwerer Natur heimzesucht. Auch bei dem dort liegenden Bataillon des 3. Infanterie - Negiments kamen seit Jnuar mehrere Er krankunqen dieser Ärt vor, von denen zwei Fälle tödtlich verliefen. Der Sägenfeiler Merle ermordete den Gastwirth Martin in Grauchgau. Gendarm Burlefinger in Bergen, der von zwei Strolchen ermordet sein sollte, hat, wie die Untersuchung ergab, sich selbst erschossen. Dem Gendar-merie-Stationskommandanten Hartnagel in Teisnach wurde aus Rache unter das Brennholz ein mit Pulver geladenes Holzscheit proktizirt, welches während des Kasfeekochens losging und den Ofen, sowie- daS darauf befindliche Geschirr zerirümmerte. Die Frau Oartnagel, welche am Ofen stand, kam mit dem Schrecken davon. Von dem Thäter hat man keine Spur. Nönigreich Württemberg. Der BllrgerauSschuß von Stuttgart hat seine Zustimmung zum elektrischen Betrieb der Straßenbahnen gegeben. Im Tietz'schen Geschäft im Hotel Textor dortselbst fand eine Gasexplosion statt, durch welche zwei Angestellte des Geschäfts leicht verletzt, diverse Waaren vernichtet und alle Geschäftsfenster eingedrückt wurden. Commerzienrath Ferdinand Gröber in Neufra, der Begründer der einen Weltruf genießenden Firma, ist nach kurzer Krankheit gestorben. Wegen de3 Mordes bei Neckarrems ergeht jetzt ein Steckbrief gegen Gottlob Vöster, Ziegler und Taglöhne? von Waiblingen, der dringend verdächtig ist, am 26. Dezember v. Js. den Albert Ramsel, Drahtzieher von Triberg. bei Neckarrems ermordet und beraubt zu haben. Der 58jährige Bauer Christian Manz in Apfelstetten half einem Nachbarn beim Abgraben eines Bauplatzes, als stch in der Höhe Erde ablöste und ihn mit solcher Wucht an einen nahestehenden Wagen hinwarf, daß er einen Rippenbruch und einen Lungenriß erlitt und nach zwei Stunden sein Leben
aushauchte. Die eine halbe Stunde von Biberach entfernte, zur Stadtgemeinde gehörige Mühle im Wolfenthal mit Nebengebäuden wurde ein Raub der Flammen. Der 94jährize Friedrich Nauschnabel in Eßlingen ist gestorben. Bis in sein hohes Alter rüsiig und gesund, konnte er noch im letzten Jahre die Arbeiten in seinem Weinberge und auf dem Felde besorgen. Gasthaus und Brauerei zum Adler in Langenargen wurden total ein Raub der Flammen. In Deggenhausen stnd die Scheuern des Zieglers Maier und deS Oekonomen Spähn .niedergebrannt. Großherogthum Baden. ! An Stelle des Kapellmeisters Frank. ' der aus dem Verbände des Hoftheaters zu Karlsruhe ausscheidet, ist Herr Gorter vom.Hosvrchester in Stuttgart e?gagirt worden. In Karlsruhe findet das nächstjährige badische Sän.,erbundesfest statt. Die 23jährize Frau deZ Landwirthö I. Baier trank in selbstmörderischer Absicht Karbolsäure und gab bald darauf den Geist auf. Die Leiche deS Mannheimer Bankiers Ludwig Nadenheim ist bei BibliS auS dem Rhein gezogen worden. Die Bürstenfabrik von A. Schuhmacher in Offenburg ist vollständig abgebrannt. Innerhalb vier Tagen brannten in Tauberbischofsheim vier Scheunen ab. In Wolfach ist die Kleinkinderschule abgebrannt. Brandstiftung ist anzunehmen. Das Gebäude wurde seit dem Rathhausbrand theüweise auch für Zwecke der Volks- und Gewerbeschule benützt. Provin, Westfalen. Eine Kneipp-Anstalt in großem Stil wird gegenwärtig auf. dem Terrain der früheren Hubertusburg be! Handorf eingerichtet. DaS Gebäude ist bereits bis zum dritten Stockwerk gediehen und soll 70 Zirrlmer .umfassen. Aufsehen erregt die Zahlungseinstellung der Manufaktur- und Constktionsfirma Heinrich Wieferich zu Münster. Uebernahme von großen Verbindlichkeiten undBürgschaften aus dem derzeitigen Unternehmen in Hambürg, wofür die Firma jetzt nachträglich noch in Anspruch genommen wird, sollen die Ursache sein. Fräulein Sophie A. Nordhof? von Bielefeld ist: an der. UnidersitälS-Frauenklinik in München als Volontararzt angenom inen., Sie studirte auf amerikanischen Universitäten Medizin und bestand die Examina mit Auszeichnung. Der städtische Waisenhausvorsteher W. Lueg in Dortmund hat stch .erschossen Derselbe war ein Trunkenbold und sei! Kurzem suspendirt. . .Provinz Hannover. Der hannoversche Provinzial-Land-tag nahm die vielumstrittene Vorlage zur Förderung des Kleinbahnbaues an. In Lamspringe feierten die Maurermeister Mühe'schen Eheleute im Kreise ihrer 27 Kinder und Enkellinder das Fest der goldenen Hochzeit. 'In ' Münsteringen bei Stolzenau erhängte sich, vermuthlich in einem An fall von Geistesstörung, der 23jährige ?Sohn des verstorbenen GastwirthZ Meyer. Die verstorbene Frau Georgine Jacobsohn in Stolzenau hat den ößteu Theil frjj auf U&00Q Maxi
Die Wls IrüßjaHrs-Mizin.
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Alle Menscken haben zur FrübjabrSzeit .ine Medizin nötdiq. welche das Blut verändert. Der erste warine Jrüblingttaq zeigt UNS, daß daö Nkut ZU dick: ist und die e0er icht richtig arveltet.
ixur inren an Der'topsunfl unv unter dem Namen 'rjahrs Wenn hiergegen nicht gethan wird, ntstcbcn. Das beste Mittel dagegen Hcilrrnttcl & h. n.Tf 3 5iV ttmöucnee 4s?4W ff7jS; '" - j aelcnayten- Vermögens testamentarisch zu Legaten und Stiftungen bestimmt. Mecklenburg. . Ludwig Graf v. Bothmer, Grund Herr von Klütz, ist an einer Herzkrankheit im 39.' Lebensjahre gestorben. Er war Vorsitzender des deutschen Adelstages, Präsident des deutschen Jagdschutzvereins und Besitzer einer Majoratsgrafschaft von mehr als 70 Quadrat-Kilometer, die 24 Ortschaften umfaßt. Friedland, die älteste Stadt im Lande Stargard, beging den Tag ihres 650jährigen Bestehens. Sie wurde 1244 von den beidenMarkgrasen von Brandenburg, Johann dem Ersten und Otto dem Dritten, gegründet und diente früher alsGrenzfestung gegen Pommern; ihr ursprünglicher Name war Bredeland. Freie Städte. Aus dem im Hamburger Hasen liegenden holländischenDampfer Hunze" platzte dasDampfkesselrohr und wurde Capitän Heitsemann bei der Ezplcsion getödtet. Auf dem Dampfer Frigga" der Kingsinlinie ist ebenfalls das Dampfkesselrohr platzt. Der chinesische Öberheizer Ahpan wurde getödtet. Der Chef der Metallfabrik George Dittmann & Co. in Billwärder, George Dittmann, ein geborener Kieler, früher lange Jahre in Flensbürg wohnhaft, ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Im 63. Lebensjähre starb in Bremen der Oberpredi ger an der St. Stephanikirche, Hermann Henrici. Bürgermeister Dr. Kulenkamp in Lübeck beaing kürzlich die Feier der 25. Wiederkehr des Tages, an dem er zum Senator erwählt wurde. Schweiz. Die Stadtmusik Concordia" in Zürich hat zu ihrem 30jährigen Jubilaum alle größeren Musikgesellschasten der Schn?eiz eingeladen. Bis jetzt sind angemeldet 26 Vereine mit 700 Musikern. Das eidgenössische Turnfest im Jahr 1897 soll in Zürich stattfinden. Der Turnverein Alte Sektion Zürich" hat beschlossen, mit den andern Turnvereinen Zürichs in Verbindung zu treten, um sie zu bewegen, gemeinsam sich zur Uebernahme des genannten Festes bereit zu erklären. In der Gießerei von Gebr. Sulzer in Winterthur kippte ein Kessel mit 70 Zentner flüssigem Eisen um, der Gießer erlitt schwere Brandwunden. Letzthin veru'nglllckte in Hollingen bei Bern ein Bend. . Schmid, Handlanger, beim Sandsteinabladen, indem ein an den Wagen gelehnter Stein beim Weiterschaffen zurückfiel und dem Unglücklichen Manne den Kopf einklemmte, so daß der Tod augenblicklich eintrat. O e st e r r e i ch U n g a r n. Der Wiener evangelische Singverein hat die Feier seines 75jährigen Bestehens gefeiert. Dortselbst beging die 31 Jahre alte Hauseigenthllmerin Anna Kusstck Selbstmord. Der Seitentrakt der Förstner'schen Kunstmühle in Traiskirchen wurde sammt den Scheunen und Stallungen ein Raub der Flammen. Der Schaden ist groß.- Die 24jährige Lehrersgattin Eleonore Vieler in benfurth bei Neustadt hat sich durch einen Revolverschuß entleibt. Das Motiv der That ist unaufgeklärt. In Brünn hat sich die 48jährige Sprachlehrerin Antonie Ce resole auA Turin.wegen eines unheilbaren Lungenleidens erschossen. Der Produktenhändler Leo Farchy in Szegedin wurde in seiner Wohnung überfallen und ermordet. Die Thäter raubten die Wohnung aus. Die Gendarmerie hat vier verdächtige Jndividuen .verhaftet. In Alland bei Maierling ist der Sand- und HolzHändler Johann Mayer ermordet worden.' Der 26jLhrige - Mediziner Würtenberger i.i Innsbruck wollte einen abgerissenen Telephondraht, der oben mit den LeitungZdrähten des Elektricitätswerkes in Contakt stand, vom Wege, wo derselbe herabhina.entfernen und wurde vo.n . Strome sofort getödtet. Als der z.oischen Salzbürg und Wien verkehrende Personenzug neulich in die Stadt Wels einlief, feuerte der kaum 20jährige Handelsakademiker in Linz Johann Wagmei ster (Sohn des Bürgermeisters von Amstetten), einen .Revolverfchuß gegen seine Brust ab. Das Projektil drang yem jugendlichen Selbstmörder' in die Lunge.' In Dolnawies, einem Besttzthum des Fürsten Lubomirskl, äscherte .ein Brand alle Wirthschafte, gebäude und' 15 Gehöfte ein. Ein Kind kam in den Flammen um und mehrere Personen erlitten schwere Brandwunden. Ferner gingen 77 Stück Vieh und 4 Pferde in den Flammen zu Grunde. Die Erschopfung der Kohlenselder Ohios wird nach der Berechn nung eines Geologen, Professors Orton, erst in 1000 Jahren statthaben. In der Gerberei beginnt Elektrizität eine große Rolle zu sp len. .! Söön undrem Soll daS HauS ftetS sein! Die besten bürsten dazu kaust man d d SSmkdel 420 Oft McSarn Cfc. .
sS?-.nungen fclzcn, .vie oxfschmerzen, schrrchter Geruch aus dem Minde, fektqe Kant, Ausschköge, Schwinbck, Ppetitkosigkrit, und Mattlzlttttt. Alle kiese KrankbcitSersckeinunn lind "ianrt
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Landes Str. und Lincoln Ave. 17 Columbia und Hill Ave. 128 Central Ave. und Achte Str. 129 Auöstellungs-Gebäude. 131 Alabama und Morrison Str. 132 Nohampton und Achte Str. 134 College Ave. und Zehnte Str. 135 oiue Ave. und Delaware Str. 136 Alabama und North Str. 137 Newmann und Achte Str. 133 College Avenue und Irwin. 21 Illinois und St. Joieph Str. 23 Pennsylvannia und Pratt Str. 24 Meridian und Zweite Str. 25 No. 5 Svr'nhaus. 6. nahe 2llinoiöftr. 26 Mississippi und Et. Clair Str. 27 Illinois und Michiqan Str. 23 Pennsolvania und fünfte Str. 29 Mississippi und Vierte Str. 212 Tennessee und William Str. 213 Pcnnsylvonia und Michigan Str. 214 Illinois und Herbert Etr. 213 Waisenheimath für Farbige. 316 Tennessee und Erste Str. 217 Meridian und Siebente. 213 Clifford und Jesserson Avenue. Ll No. 1 Spr'nhs., Jnd Ave. .Mich. St. 32 Meridian und Walnut Etr. 34 California und Bermont Str. 3Z Alake und New York Str. 36 Jndiana Ave. und St. Clair Str. 37 Etadt-Hospital. 33 Blake und North Str. 33 Michigan und Agnes Str. 312 West und Walnut Str. 313 West und Dritte. 314 Siebente unv Howard Str. 313 Torbet und Paca Str. 316 Tennessee und 1. Straße. 41 No. 6 Spr'nhaus, Wash. nahe West Ctr. 42 Geißeudorf und Washington Str. ' 43 Mlssouri und New )ork Str. 45 Meridian und Washington Str. 46 Illinois und Ohio Str. 47 Tei.nessee und Washington Str. 43 jiingan's Schlachthaus. 49 Jndianola. 3 Squares vom Fluß. -112 Missouri und Marvland Str. 413 Mississippi und Wabaih Etr. 413 Morris und Church Srr. 4U 0. 2. u. W. Nunddaus, elll. von, Flul 423 ?rren'Ä1k. lll MNey Ave. und National Stoad. öl No. 4 Spritzenhaus, Illinois u. Merrill. 52 Illinois und Louisiana Ctr. 53 West und McCarty Str. lii West und South Str, 56 Mississippi und Henry Str. 57 Äerldian und ötay Str. 53 No. 10 Schlauchhs, MorriS u. Mad. Sfc. 59 Madison Ave. und Tunlap Ctr. 512 West und Rockwood Str. 513 Kentucky Ave. und Merrill Str. J14 Union und Morris Str. 516 Illinois und Kansas Str. 517 Morris und Takota Str. 513 Morris und Church Ctr. 51 Tennessee und McCartu Ctr. 521 Meridian und Palmer Str. 523 Morris Ctr. und Gürtelbahn. 524 Madison Ave. und Minnesota Str. 61 No. 2 Haken u. LeiteröauS, Southstr. 62 Pennsylvania Str. und Madison Ave. 63 Delaware und McCarty Etr. 64 Cast und McCarty Etr. 65 Nem Jersey und Merrill Ctr. 67 Virginia Ave. und Bradfham Str. 63 Cast und Coburn Ctr. 69 Pennsylvania Ctr. und Madison Äoe, 612 McKernan und Tougherty Str. 613 Gast Etr. und Lincoln Lane. 814 Ea,t und Bescher Str. 813 Noble und Eouth Etr. 71 No. 3 Epr'nhaus, Virg. Äoe. u.Huron. 72 East und Georgia Straße. 73 Cedar und Elm Str. 74 Benton und Georgia Ctr. 75 Cnglish Ave. und Pine Etr. 76 Tillon und BateS Ctr. 73 No. 13 Cpr'nhaus, Prospekt u. 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