Indiana Tribüne, Volume 17, Number 205, Indianapolis, Marion County, 14 April 1894 — Page 1

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Editorielles.

Cozey'S Armee übersöritt die! Grenze. von Maryland. 3n Frostburg haben die Bürger $100 sin sie gesammelt. Die Jndustrial Army" unter Sen. Kelly befindet sich in Cheyenne, Wyoming, und Frky'S Abtheilung war gestern in Vandalia, 100 Meiler, von Terre Haute. Wir haben also gute Aussicht, letztere demnächst in JndianapoliS zu sehen. Im Neprasentantenhause unseres Kongresses geht eS sehr nett zu. Die Demokraten baben in demselben eine riesige Mehrheit, und doch steht die Mühle fortwährend still. Es schien ihrer nämlich immer so viele, daß wenn bei einem Namensaufruf die Nep.ublikaner nicht antworten, also als ab wesend gelten, trohdem sie da sind, sich keine beschlußfähige Zahl ergiebt. Die Herren Volksvertreter bekommen zwar den anständigen Iahresgehalt von $5000, aber daS hindert sie nicht, sich um anderes zu kümmern, als um das, wlZfür sie bezahlt werden. Der Humor der Sacke liet nun in Folgendem: Als das RepräsentantenhauS eine republikanische Mehrheit hatte, trieben die Demokraten dasselbe Spiel, daS jeht die Republikaner tret ben : sie stimmten nicht, mit de? Absicht, das HauS beschlußunfähig zu machen. Sprecher Reed aber vereitelte da? Spiel, indem er beharrlich Jeden, der da war, a!S anw.'send betrachtete, ob er stimmte, oder nicht. DaS war zwar ozisch, aber die Demokraten schrieen über Gewalt, nannten den Sprecher Zar u. s. w. Jetzt möchten sie wohl gerne dasselbe thun, können aber doch anständiger Weise nicht das thun, waö sie bei den Republikanern als DeSpo iSmus bezeichneten. So sind sie denn in einer bösen Fix." Jetzt suchen sie ich dadurch zu helfen, daß sie Iedkn. der bei einer Abnimmung fehlt, oder seine Stimme nicht abgiebt, um $10 trafen wollen. Ob sie daS aber durch etzen können, ist eine Frage. Nun hzben sie das Comite für (3t chäftsregeln instruirt, eine Regel vorzuschlagen, nach welcher die Anwesen heit eines Quorums festgestellt werden oll, und da Wird ihnen wohl nichts anderes übrig bleiben, als eS zu ma chen, wie es die Republikaner gemacht haben, d. h. die Anwesenden zu zähen, ob sie stimmen oder nicht. DaS ganze Treiben ist widerlich im höchsten Grade. Es ist die Folge einer Parteipolitik, die nicht ken Znieck hat, dem Volke zu dienen, sondern nur Par eierfolge zu erzielen. Wenn eö niemals zur Paskirung der Wilson Bill kommt, so braucht man sich darüber gerade nicht zu ftun dern. Wer unter der gegenwärtigen Klassenherrschaft so etwaS wie eine wirkliche Tarifreform für möglich hält, der hat von der wahren Situation keinen begriff. Die Wilson Bill ist weit entfernt von jeder Tarifreform, sie ist eine Schutzzollmaßregel und in oen wenigen Vunkten, in denen sie von der Schutzzollidee abweicht, hat der Senat die nöthigen Aenderungen vor genommen. ' Da soll nun eine Tarifreform vorgenommen werden, ohne daß man die Interessen der Fabrikanten anzutasten wagt, eine Sache voll ständiger Unmöglichkeit. Zudem enthält die Wilson Bill die Einkommen. steuer-Klausel, und das Kapital In teresse bekämpft dieselbe mit Hand und Fuß. Kein Wunder, daß die Geschichte gar nicht vorwärts gehen w ll, daß eö Monate dauern wird, bis unsere Ge setzqeber auS dem Dilemma heraus kommen, wenn sie überhaupt herauskommen. Da ist eS doch wohl be. greiflich, daß Tausende, welche in Cleveland und die demokratische Partei ihre Hoffnung setzten, sich verzwei felt wieder abwenden, und die Repub likaner allenthalben obenauf kommen. In New Jersey, einem bisher durch und durch demokratischen Staat ha ben die Demokraten in nicht einer einzigen Stadt gesiegt. Während man sich nun über diesen Massenabfall der Stimmgeber von der demokratischen Partei gar nicht zu verwundern braucht, ist eö dock geradezu merkwürdig, daß nach all den seit Jahrzehnten erlebten Enttäuschungen und bei dem ausgesprochenen Klassencharakter der republikanischen Partei, bit Leute immer noch so dumm find (wir wissen leider keinen bezeichnen-

deren Ausdruck dafür), weil der Eintritt der Krisis gerade mit der Uebernähme der Negierung von Seiten der Demokraten begann, zu glauben, dieDemokraten seien an derselben schuld, und

vorher sei eö besser gewesen, weil die Republikaner am Ruder waren. Thörichte Annahme! DaS alleS wäre ebenso gekommen, wenn die Republikaner am Ruder geblieben wären. Sie haben die große Krisis von 1873 auch nicht abhalten können. Aber die demokratische Partei hat in Folge ihrer inneren Zerrissenheit daö Unglück, niemalS den günstigen Augenblick durch rascheS Handeln benutzen zu können, und darum schiebt ihr die Ungeduld allcö Unglück in die Schuhe. Und da nun die Sache so liegt, daß die republikanische Partei für die Masse des Volkes nichts thun will, und die demokratische nichts thun kann, waS praktisch aus dasselbe hinausläuft. verzweifelt man beinahe an dem gefunden Sinne des Volke, well es sich in seiner Schafögeduld nicht längst von beiden Parteien loögemachk hat, sondern immer nur von einer zur anderen läuft, um' immer wieder betrogen zu werden. 04 Drahtnachrichten Inland. Wetterauslickiteo. Wärmeres, schöne Wetter heute Abend; Regen morgen. Ein vollständiger Fehlschlag. Chicago, 13. April. Die von den Kontraktoren beabsichtigte Sperre ist vollständiz fehlgeschlagen. Kaum dreihundert A beitcr sind im Ganzen entlassen worden. ,, Starb. New g o r k, 13. April. David Dudley Field, ein hervorragender ?urist und Bruder von EyruS W. Field, der daS erste transatlantische Kabel legte, starb heute, 89 Jahre alt. Zwölf werden vermißt. Buffalo, N. I., 13. April. ES läßt sich noch immer nicht feststellen. wie groß der Verlust an Menschenleben bei dem Brande der Glueose Werke war. Zwölf Personen werden vermißt, und man glaubt, daß ihre Leichen unter den Trümmern liegen. ,, Eine Republik. San FranziSko, 13. April. Der Dampfer Monowai brachte heute Nachricht von Samoa und Hawaii. Auf Samoa ist der Krieg zwischen verschiedenen Stämmen auögebrochcn. Der Präsident der provisorischen Regierung von Hawaii ist damit beschäfligt, eine Versassung auf Grundläge republikanischer Regierungsform auszuarbeiten. Brcckinridge erklärt von seiner Candidatur nicht zurücktreten zu wollen. Franksort. Ky. 13. April. Sin persönlicher Freund Breckinridge's dahier erhielt gestern einen Brief von demselben, in welchem der ßoloncl bestimmt erklärt, daß er von der Bewerbung um den von ihm innegehalten Eongreßsitz nicht Zurückzutreten beab sichtige. Zch bemerkte in den Zeitungen die Behauptung", heißt eS in dem Briefe, daß ich im Falle einer ungünstigen Entscheidung deS jetzt schwebenden Prozesses mich von der Bewerbung um den Eongreßsitz zurückziehen werde. 3m Gegentheil, ich werde diesen Kampf um den Eongreßsitz bis zum Ende ausfechten. im Der 1893 er Rheinwein. Washington, D. C.. 13. April. Von Interesse für Liebhaber von Rheinwem ist der Bericht deS Consu-lar-Agenten der Ver. Staaten in Mainz, welcher an daS StaatS-De-partement gelangt ist. In demselben heißt eS. daß die Weinernte des ZahreZ 189Z, auf deren Qualität man letzt genügend sichere Schlüsse ziehen kann an Güte ungefähr der des IahreS 1836, des besten Jahrgangs seit 186 3, gleich kommen wird. Auslese und Cabinetweine auS den Weinbergen der königlichen Domaine übertreffen die von 1880 und gehören zu den besten deS Jahrhunderts. Der gewöhnliche Wein wird kein so deli-

kates Bouquct haben, als es der Fall gewesen wäre, wenn etwaS mehr Regen ; pefallen wäre. In Bezug auf die

Quantität beträgt die Ernte imRkeingau ein Viertel bis zur Hälfte und in Nheinhessen zwei Drittel einer vollen Ernte. E inneuer EisenbahnStreike . S t. P a u l, 13. April. . Die Be amten der Errat Northern Eisenbahn haben beute Nachmittag angekündigt, daß auf dem östlichen Theil der Great Northern Bahn das Zugpersonal und die Telegraphisten einen Streik inauguri't hätten, den letzten Nachrichten aber. die ang-trossen sind, zufolge ist die Zahl der Ausständlschen nichtgroß und übersteigt nicht 150 Personen. Eine Anzahl Züge find aber stehen geblieben und der Verkehr auf dem westlichen Theil der Bahn ist ziemlich stark unterbrechen. H e l e n a. Mont , 13. April. Heute Mittag stellten alle Angestellten der Great N rthern Eisenbahn, mit AuSnähme der Superintendenten und der Roadmasterö" die Arbeit ein. Der Ausstand wurde gestern von James Hogzn, von Spokane, dem Organisator der American Railway Union an geordnet. In Folge deS Streikes wird der Verkehr aller Züge, mit Ausnahme drr Postzüge auf jener Bahn eingestellt werden. Die Ursache der Differenzen liegt in der neuen Lohnordnung, die am 1. April in Kraft trat. Durch dieselbe wurden die Löhne der Angestell ten von 6 bis zu 50 Prozent herabgefetzt. Gute Verwendung für die arbeitslosen Ungarn. PittSburg, Pa., 13. April. Von dem Lawrenceville Distrikt in hiesiger Stadt aus find heute abermals 200 Ungarn, Italiener und Slaven nach den Baumwoll - Pflanzungen in !eiaö geschickt worden. Im Ganzen sind biS'jetzt bereilö 700 Mann von Lawrenceville auS nach TezaS geschickt worden. Ein Agent der lexanischen Baumwollpflanzer befindet sich hier und wählt seine Leute unter den AuSlandern, die sich massenweise melden, auS. Der Agent sag', daß mindesten? 50 Mann täglich auf ihn warten, er aber nur die besten aussucht und fortschickt. Die Leute werben nach allen Theilen von JejJs geschickt und nehmen dort schnell die Plätze der Neger ein, da ihre Arbeit billiger ist und die Pflanzer die Leute allgemein a!S fleißig und willig und weniger aufsässig als die Neger gefunden haben. Die Arbeiterbevlkerung in Lawrenceville ist ganz entzückt von dieser Idee und hat sich sogar bereit erklärt, einen Fonds aufzubringen, um damit alle Ungarn, Slaven und Italiener nach Teras zu senden. QuSlaud. Kaiser Wilhelm in Wien. Wien, 13. April. Kaiser WilHelm ist heute bet seiner Ankunft am Südbahnhos von .dem Kaiser Franz Joseph, zehn Erzherzögen, den Spiken der Civil und Militä behörden, dem Bürgermeister von Wien und dem deutschen Botschafter nebst Stab em pfangen worden. Der Bahnhof war prachtvoll deko rirt und der Platz vor dem Bahnhof war von Truppen abgesperrt, um die ungeheuren Menschenmengen zurück zuhalten, die gekommen waren um den deutschen Kaiser zu begrüßen. Blattern in unserer Stadt. Der farbige Mann Major HigginS, der in der Polizeistation erkrankte, hat die Pocken (Blattern), so lautet jetzt daS Urtheil kompetenter Aerzte. Der Mann wurde auf dem Plat, wo gestern noch daS jetzt niedergebrannte PesthauS stand, in einem Zelt untergebracht. Die Polizeistation ist unter Quarantäne gestellt und eine Anzahl Polizeidicner, die gestern in der Station sich mit dem Kranken zu schaffen machten oder um ihn waren, können weder au noch ein. Daö Polizeibureau befindet sich im CourthauS und die Gesetzeöübertre ter werden im Countygefängniß unter gebracht.

Hiesiges.

Die Platfvrm der A. P. iU.

Gestern Abend schloß daS StaatsKonziliums der Ameiic. Protective Assoc." seine Sitzungen. Da wie wir schon gestern erwähnten die Berathun gen in größter Heimlichkeit geführt wurden, so läßt sich über die Wahl der neun Beamten .nichts sagen. .Die neu angenommene Platform dagegen konnte man erfahren. Sie besteht auS folgenden Punkten : 1) Dle A. P. A. ist zum Zwecke der Neinhaltung der Politik gegründet, gehört weder einer -Sekte noch Partei an und besteht aus. loyalen Bürgern. 2) Wir bestreben unS die Prinzipien der Unabhängigkeitstfklärung aufrecht zu erhal en. 3) Wir richten unS gegen jede Verbindung von Staat und Kirche. ' 4) Da wir unser Land und seine freien Institutionen fördern wollen, belassen wir jedem Manne seinen Glauben, sa lange er ihn nicht zur pollli'chen Gewalt mißbraucht. 5) Wir betrachten alle religiöS-po-litische Organisationen a!S Feinde der bürgerlichen und religiösen Freiheit. 6) (5S ist unserer Anficht nach unklug und sogar gefährlich solche Leute zu einem öffentlichen Amte zuzulassen, welche unter irgend welchem Verpflich tungen zu einem auslandllcken Machthaber, König, Papst oder kirchlicher Macht stehen. 7) Wir find dagegen, daß össentliche Gelder zu irgend einem eine Sekte fördenden Zweck verausgabt werden. 3) Wir sind dafür, daß unser religionslose?, freies Schulsystem aufrecht erhalten werde. Dagegen be kämpfen wir die Kirchenschule nicht, solange sie keine öffentliche Unterstützung verlangt. v) Wir richten unS nicht gegen ehrliche und sparsame Einwanderer, son der bewillkommnen sie, wenn sie aller Zugehörigkeit zu ausländischen Fürsten oder Mächte entsagen. 10) Wir bestreben unS ehrliche und patriotische Männer in öffentliche Aemter zu bringen und nur. solche die den Sternen und Streifen" den- Treueid leisten. . Wüuscben Sie eine gute Pbotograpbte, so kommen Sie zu mir. Neueinge richtete? Empfangszimmer im Erdgeschoß, neue ' Hintergrundgestelle und sonstige Ausrüstung in feinster Arbeit Ich mache nur extrafeine Bilder zu erniedrigten Preisen. Ehemals koste ten ein Dutzend der besten Eablnet Bilder $3. nunmehr nur $2. Panier Pannel und alle übrigen Größen im Berbäliniß. Ich garantire Ihnen feinste Arbeit. gute Karten, kurzum ein Bild, das Ihnen zusagen wird. Dies lst ketne GelegenheitSosserte. sondern von nun an mein fester Preis für ein Bild, wie es besser nicht ge macht werden kann. Man spricht deutsch. HarrodS Studio, 62 u. über 62 u 64 Virginia Ave. Sozialer Turnverein. Morgen Abend wird Herr ClemenS Vonnegut im sozialen Turnverein einen Vortrag über DarwiniSinuS halten 'M Volizetgericvt. Der Polizeirichter bielt heute eine außerordentlich kur;e Sitzung. Alle vorliegenden Fälle wurden auf nächste Woche und diejenigen der Personen, welche sich auf der P 'lizeistation in Quarantäne befinden auf unbestimmte Zeit verschoben. Heute ist republikanische County Convention ! ! ! Gestern machte der Leihstallbesitze? L. A. Nageleisen. 30 W. Sourt Str., ein Assignment zu Zesse D. Hamrick. flT7 Arthur Truesdale, ein Cisenbahnponschaffner zwischen Chicago und Eoansville, befand sich wegen Oeffnun registrirter Postsendung' und Veruntreuung der darin enthaltenen Beträge seit 2 Monaten hier im Seängniß. Gestern erwirkte sein Vater eine vorläufige Freilassung gegen Stellung von $1000 Bürgschaft. Der Inhalt der An;eiaen von Hood'S Sarsaparilla wird bestätigt durch JndorsoS, welche in der FinanzWelt obne Anstand accevtirt werden. DaS sagt deutlich genug, daß Hood'S turnt. Hood'S Pillen kuriren Leberleiden, Gelbsucht.

diene ftlixften. John W. Porter und Joseph Manson gegen die Lewis Porter (abinet Co. Schadenersatzklage auf $900 für nicht kontraktmäßige Lieferung von 76

AuSstellungSkasten. Laetitia gegen JameS Cline. ScheidungSklage wegen roher Behandlung und Vernachlässigung.. Klägerin verlangt $1000 Alimente und die Obhut über die 2 Kinder. Am 26. März 1893 wurde dem Bremser der (5incinnati Division der Big Four Co., John Hare zu l?reensburgb, Ind., eine Hand beim Wagenverkoppeln zerquetscht. Die Hand wurde ihm vcn den Aerzten der Gesellschaff, Dr. Th -maS u. Dr. Schosield in Sree field bebandelt. Hare behauptet nun, daß durch die Schuld und KurPfuscherei der Aerzte ihm seine Hand so verkrüppelt wurde, daß er nicht mehr imstande sein wird, kö-perliche Arbeit zu verrichten. Cr verlangt $5000 Schadenersatz von der haftbaren Eisenbahngesellschaft. -- Qu den GericbtSbösen. 5. r i m i n a laericbt. Ed. Smith wurde wegen Kleindiebstahls zu $5 Strafe und 3 Monaten Arbeitshaus verurtheilt. Presto Taylor bekannte sich deö l?roßdiebstahlS schuldig, wurde aber noch nicht verurtheilt. Zohn Walters, der in No. 225 West Washington Str. ein SpielhauS hielt und im Polizeigericht zu $50 Strafe verurtheilt worden war, hatte appellirt und nachdem der Richter sich vollständig in der Sache orientirt hatte, wurde d:r Verklagte entlassen. Zimmer Na. 1. Lulla Bretz gegen Adolph Bretz. Scheidung bewilligt. Susan Miller u. A. gegen Bellefontaine Str. B. & L. Ass'n u. A. Klage auf Umstoßung deö Urtheils. Die Einwände der Verklagten wurden aufrecht erhalten und ein Urtheil zu ihren Gunsten gefällt. Zimmer No. 3. Fannie Schröder gegen Henry F. Schrader. Scheidung bewilligt. Wm. H. Nupert gegen John D. Fleming Hypothekenklage. Urlheil für $1373.23 und Verkauf angeordnet. Circuit Court. In dem Falle der City of Jndianap.'liS gegen John HigginS, eigentlich lich gegen die Big Four Eisenbahngese ischafk, in Betreff der Trottoirkrage an S. Delaware Straße hatte die Stadt tuf einen neuen Prozeß angetragen. DaS Gesuch wurde aber mit Kosten abgewiesen. Die Stadt wird an die Supreme Court appelliren.. Ada M. Cary gegen Mary C. Cregg u. A.; Hypothekenklage zu Gunsten der Klägerin entschieden. Urtheil für $773.33 und Anordnung dcS V kaufS. Howard Marwell gegen Mark S. Davis' Hinterlassenschaft. Notenklage. Urtheil für $573 32. - Howard Maxwell gegen Mark S. Davis' Hinterlassenschaft. Vergütung für geleistete Dienste. Urtheil für 1303.60. Kaufe Mucho'S Best Havanna CigarS." John Howell von Springfield, O., hat Thaddeuö Neelcy, Harr'ett Neeley und JameS Sprankle von Muncie auf $15 870 35, die auf eine Handnote fällig sind, im Bundcögericht verklagt. Ob eS Jude, Heide oder Christ, ein Zeder gern gutes Brot, Pumpernickel und Sträußelkuchen ißt, wie man stets frisch bekommt bei Bernh. Tbau, 81 Hosbrook Str. oder am östl. Marktstand No. 123 und 124. fiCT M. Locke wurde unter $l00 Bürgschaft Nachlaßverwalter b'8 Geo. H Morten; Jsaac FurnaS wurde unter $1000 Bürgschaft zum Nachlaßverwal-

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