Indiana Tribüne, Volume 17, Number 204, Indianapolis, Marion County, 13 April 1894 — Page 2

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ndians Srwttne. Erscheint TUglich und Sonntngs. Die tZLliche.Tribüz-e-kostrt durch den Träge, ÖCentl per oche, die eoni-.tagS'.Trtbüne- 8 Cent! per Woche. Beide zusammen IS Cent! oder 85 Cent per Jftonat. Per Poft ,ugeschiSt in vor kuSöezahlung per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabarna Str. Indianapolis, Ind., 13 April 1894. ?ine Kohlettstatlon aus Oahu. Der in lehter Zeit dielqenannte Pearl River Hafen der Insel Oahu der Hawai-Gruppe, woselbst jetzt die lange geplante Kohlenstation sür amerikanische Schiffe eingerichtet werden soll, besteht aus drei tief in's Land einschneidenden Meeresbuchten, derenVerbindung mit dem Ocean durch einen schmalen Kanal hergestellt wird, etwa anderthalb Meilen lang und 200 Yards bis eine Viertel Meile breit. Die Ufer fallen steil in das Wasser ab und sind sechs bis dreißig Fuh hoch an verschiedenen Stellen. Schiffe können so nahe an das Ufer heranfahren, daß Gangplanken direkt hinübergelegt werden könnten. Das Wasser im Hafen selbst ist 30 bis 90 Fuß tief, und es brauchten nur Landungsbrücken gebaut zu werden, um das Ausladen und Einnehmen von Kohlen zu bewerkstelligen. ' Das einzige Hinderniß, welches jetzt, wie ein genau mit der Gegend vertrautcr Marine-Offizier konstatirt, der Benutzung des Hafens entgegensteht, ist eine Sandbank von etwa 1000 Fuß Breite an der Einfahrt. Das Wasser bat dort eine Tiefe von nur 9 bis 12 Fuß zur Ebbezeit. Diese Sandbank besteht aus einer Unterlage von Korallen, auf welcher der Sand angeschwemmt ist, und ähnelt derjenigen, welche die Hafeneinfahrt von Honolulu beengte. Diese letztere wurde vor Kurzem mit einem Kostenaufwande von $60.000 entfernt, indem man Sand und Korallen mittelst einer hydraulischen Vaggermaschine herausholte. Die nämliche 'Maschine, die noch in gutem Zustande in Honolulu vorhanden ist. könnte für die Ausbaggerung des Pearl River Hafens verwandt werden. Der Hafen kann, wie der betreffende Gewährsmann versichert, leicht und ohne bedeutende Kosten befestigt werden. Die Ufer gestatten Dockanlagen in der Ausdehnung von 30Meilen und in dem Hafen selbst ist Platz genug,um eine ganze Flotte daselbst manövriren zu lassen. Der sieben Meilen entfernte Hafen von Honolulu ist nur klein und genügt jetzt kaum den Anforderungen des Handels; an die Errichtung einer Marinestation daselbst wäre nicht zu denken. Außer Honolulu und Pearl River ist noch ein Hafenplatz auf den Inseln, welcher nutzbar gemacht werden könnte, Hilo auf der Insel Hawai. Aber dort würde eine Mole von etwa einer Meile Länge gebaut werden müssen, um den Hafen gegen Rordstür.me zu schützen, und ein solcher Bau würde mehrere Millionen verschlingen. Auf den Pearl River-Hafen können .Stllrme oder luthwellen. keinen nachtheiligen Einfluß ausüben. Außerdem ist hinreichend frisches Wasser vorhanden, da zahlreiche Quellen überall aus den Felsen hervorsprudeln, auch hat man dort artesische Brunnen gegraben, welche durchschnittlich 2,000,000 Gallonen pro Tag liefern. Spekulative Hawaianer haben sich die Absicht derBundesregierung, die Kohlenstation endlich anzulegen, zu Nutze gemacht; eine neue Corporation, die Oahu-Eisenbahn-und Land-Compagnie", hat nämlich eine Stadt, Pearl City, dort ausgelegt, welche ein Areal von 2200 Acres umfaßt. Schon jetzt sind viele Bauplätze in dieser Zukunftsstadt verkauft worden. Für die Hafenanlagen ist zur Zeit die Summe von $250,000 verfügbar, welche dermalen dafür bewilligt worden war, aber nicht verausgabt worden ist. Segen die Cholera. Die internationale Sanit'ätsconfe renz, welche in Paris in Sitzung geWesen ist, hat umfassende Borkehrungen gegen die Einschleppung der Cholera aus Asien getroffen. Außer den in den indischen Häfen und auf den Schiffen verhängten Maßregeln, welche die Gesundheit der Pilgerzüge nach Mekka sichern sollen, hat die Conferenz ein wohl durchdachtes System gesundbeitspolizeilicher Ueberwachungsmaßregeln im Rothen Meere und im Perst schen Gols eingerichtet. Sie hat die Schaffung und Neuordnung gesundheitspolizeilicher Stationen und besonderer Maßregeln für die Rückkehr per Pilgerzüge angeordnet, die Durchführung dieser Maßregeln geregelt und die nöthigen Mittel zur Bestreitung derselben besorgt. ' Daß die Heimstätte der Cholera in Centralasien und Indien zu suchen ist und daß sie von dort aus Hauptfach lich, fast ausschließlich, zu Lande nach festen und nach Europa zhrercverhee tenden Zug antritt, ist bekannt. Die Hauptvermittlungsstellen für die Krankheit sind die großen Wallfahrts stätten der Mohamedaner, vor. allem Mekka ln Arabien und dann Kerbela bei Bagdad. Namentlich in den Hauptiahren, die in gewissen von astro nomischen Constellationen abhängenden Zwischenräumen wiederkehren, wenn in Mekka vielleicht 200.000 Menschen um dieselbe Zeit zusammenströmen, treten in den vier arabischen Städten, die bei der Pilgerfahrt berührt werden. Zu istände ein, die vom allgemein menschlichen und gesundheitspolizeilichen Standpunkte als haarsträubend bezeichnet werden müssen. Es sollen, beispielsweise bei der letzten Gelegenheit über 60.000 von den Pilgern der Seuche zum Opfer gefallen sein.' Daß in Centralasien wie in Indien die Chobxz nicht vollständig auszurotten ist, liüfo? sind die Männer der Wissen Ichast und der Politik im Klaren. Man

kann sie sa den Städten bemustern, aber sie heust weiter und brütet jähraus jähren in den weit ausgedehnten städtearmen Landstrichen, in den Dörfern, die keines Europäers Fuß je betritt und dei n Trinkwasser seit Jahr-

taufenden bt: todtbringenden Keime wettererzeugt. Es fehlten bis heute und es werden voraussichtlich auch in der Folge die Orgamsations- und Finanzkräfte fehlen, das Uebel vollständig auszustampfen. Man wird in langsamem Fortschritt immer etwas mehr zur Verbesserung beitragen und immer wird noch sehr viel zu wünschen übrig bleiben. Was dagegen die Abhilfsmaßregeln gegen die Verschleppung anbelangt, so ist für den Seeweg und in den Hafenplatzen mit Eifer und Erfolg gea?o:ltet worden. Die Thatsache, daß von 17.000 Schiffen, die den Suezcanal passirt haben, nur zwei mit Krankheitsfällen an Bord festgehalten wurden, redet in dieser Hinsicht eine sehr beredte Sprache. So haben denn auch auf der ' Conferenz die Anhänger der alten Hafenquarantänen in der nicht abzulehnenden Erkenntniß, daß die Hauptgefahr der Einschleppung heutzutage jedenfalls auf dem Landwege zu suchen ist, auf dem Lande auch vorzugsweise nach Vorkehrungen gesucht. Man wird durch sorgfältige Untersuchung, Beobachtung und Abwehr am Einschiffungsplatze trachten. die Schiffe auch ferner vom Uebel freizuhalten. Um sicher zu gehen, wird unterwegs, wie in Aden und im Sue canal. eine weitere ärztliche Besicht!gung erfolgen. Für die Sicherheit des Schiffsverkehrs nach und von Arabien sind besondere Schutzmaßregeln in den Küstenplätzen beschlossen worden. Die Mittel für diese neuen Einrichtungen werden durch eme besondere Schisssgebühr aufgebracht. Die Pforte wollte diese Gebuhr erheben und der türkische Vertreter verhieß, daß die Mittel für die neuen gesundheitspolizeilichen Einrichtungen aus der Privatschatulle seines Gebieters bestritten werden sollten, was der Conserenz aus verständlichen Gründen nicht empsehlenswerth erschien. Die nicht türkischen Vertreter wünschten die fraglichen Gebühren in eine besondere Kasse zu leiten. Hier lag einer der dornenvollsten Punkte der Conferenz. Man ist schließlich auch darüber hinweg gekommen, ebenso Wie über einige andere Schwierigkelten, und das Gesammtergebniß wird, wenn die neuen Maßregeln in Arabien ernstlich durchgeführt werden, ein merkbarer Fortschritt zum Bessern sein. Daß aber die männermordende Seuche sobald verschwinden sollte, ist leider im besten Falle nicht zu erwarten. ,Mcy!ige" Veschäftöentwitklung. In den letzten fünf oder sechs Iahren schreibt man aus Duluth, Minn., ist im Getreidehandel des großen Nordwestens eine bemerk?nSwerthe Verwandlung vor sich gegangen! Die Weizen-Ernten gelangen gegenwärtig an die Consumenten im Osten unseres Landes, sowie in der alten Welt, vorwiegend in Mehlform, statt, wie früher, in K ö r n e rform. Darin liegt ein großes Compliment für unsere westliche Mahlmüh-len-Jndustrie. Vor sechs Jahren gab es am oberen Theil' des Superiorsees keine einzige Mahlmühle, die in erfolgreichem Betrieb war. Und heute? Es sind gegenwärtig dort Mühlen genug vorbanden, um, wenn sie das ganze Jahr über im Betrieb sind, 30 Millionen Bushels Weizen in Mehl zu verwandein. Sechs dieser Mühlen in Duluth können durchschnittlich jeden Tag 3100 Fässer Mehl liefern, und die anderen sind wahrlich auch nicht, zu verachten. Ungerechnet die Mühlen in Minneapolis und Duluth, hat der Staat Minnesota zur Zeit ncch 370 große und kleine Mahlmühlen aufzuweisen, und die 120 größten haben eine Mahlfähigkeit von 31,000 Fässern pro Tag. Die kleineren mahlen meist nur für Landwirthe der Umgegend und verkaufen Mehl in den Kleinhandel, während die übrigen ein großartiges Außengeschäft haben. Aus verschiedenenGründen sind bis jetzt selbst die größeren Mühlen Minnesotas nie das ganze Jahr über in Thätigkeit gewesen. Beim Vollbetrieb aber könnten sämmtliche Mühlen diese Staates zusammen nahezu 164 Millionen Bushels Weizen mahlen, d. h.. bedeutend mehr, als Minnesota und Nord- und Süd-Da kota je in einem einzigen Jahr zusammen hervorgebracht haben! Das ist gewiß eine großartige geschäftliche Wandlung in wenigen Iahren. Einer der Haupteinflüsse, welche diese mehlige" Entwicklung des Getreidegeschäftes hervorbrachten, liegt zedenfalls in der, offenbar immer mehr zunehmenden Neigung der östlichen und der europäischen Abnehmer amerikanischer Brotstosfe, die Erzeugnisse unserer großen Weizenfelder in Mehlform zu bevorzugen.und diese Neigung ist aus der erprobtenVorzüglichkeit des amerikanischen Mehles unserer Zeit hervorgegangen. Gegenüber der Zeit vor 15 Jahren, als noch Mühlsteine bei uns in allge.neinerem Gebrauch waren, hat sich die amerikanische 4 Mahlmühlen-Jndustru iamcntlich' durch die Einführung des Wilzenprocesses sehr bedeutend geho'cn, und man kann sagen, daß letzterer eine neue Aera herbeigeführt hat. Die riesigen Binnensee-Beförde-rungsboote unserer Tage haben die Verminderung . der Transportkosten für das nach dem Osten und über den Atlantischen Ocean versandte Mehl auf ein Minimum bewirkt,, und : das will Etwas besagen für den Profit der Müller, welcher, bei dem scharfen Mitbewerb verhältnißmänia reckt be. scheiden ist, selbst in der günstigsten Zeit des Jahres nicht mehr, als 25 Cents pro Faß. beträgt, sonst aber aus und unter 10 ients, pro Faß her aosiNlk. Vor weniger, als zebn Jabren. aal ten 15,000 Faß Mehl für eine sehr große Schiffsladung auf dem Superiorsee. .GegennMia gibt eZ .wenige

MelMeforderun5ookc7 tlk nicht 20.'000 Faß leicht aufnehmen können; !manch: aber baben schon Cargos von mehr, als 30.000 Faß gehabt. Gerade in den letzten zwei Jahren sehen wir immer mehr gewaltige Binnensee-

Boote entstehen, trotzdem das diesbezügliche Transportgeschäft im Weltausstellungsjahre ein ziemlich unprofitables im Allgemeinen war. Alle diese Verhältnisse haben auch dazu beigetragen, die Mahlprodukte billiger für den amerikanischen und für den auswärtigen Consumenten zu machen, wodurch natürlich die Vorliebe für das amerikanische Mehl noch mehr erhöht und das Wachsthum des Mühlengeschäfts noch immer weiter gefördert wurde. Besonders oben am Superiorse: aber erstehen jetzt solche Unternehmungen zahlreich, und auch im Laufe dieses Sommers werden daselbst wieder mehrere neue, schöne Mahlmühlen vollendet werden. In den schlechten Zeiten während der letzten Monate war die verhältnißmäßige Billigkeit unseres Mehles für Viele ein Trost, und die Producenten haben sich dabei, wie gesagt, auch nicht gerade ungünstig gestanden. Bom Jnlande. Wohl der älteste Schwiegersohn in diesem Lande ist Onkel Dave Bremer von Lebanon, Or. Derselbe ist'nämlich 84 Jahre alt und seine Schwiegermutter, die bei ihm wohnt, zählt 99 Jahre. Hellblaue Flecken bedecken in periodischen Zwischenräumen den Körper eines in der Nähe von Senora. Ky., lebenden Farmers. Wenn die Flecken sich zeigen, entsteht eine Geschwulst von der Große einer Wallnuß, die mit den Flecken wieder verschwindet. Die Aerzte stehen vor dieser Erscheinung wie vor einem Räthsel. AndieZuckerproduzenten im Staate Louisiana werden in diesem Jahre nahezu zwölf Millionen Dollars an Prämien zur Vertheüung kommen, nachdem das Zucker-Bureau m New Orleans den Ertrag der Zuckergewinnun für das Jahr 1893 94 aus 603.355.086 funb festgestellt hat. Das McKinl:y'sche Gesetz bewilligt sur jedes Pfund mehr als neunziggradigen Zucker eine Prämie von zwei Cents und von mehr als achtzrngradigem Zucker eine solche von anderthalbCents. Von dem ganzen Zuckerertrage sind nur 592,109 Pfund oder kaum ein Zehntel v. H. unter achtzig Grad Zuckergehalt' geblieben, welche keine Prämie erhalten. Von dem Reste sind 47.831.933 Pfund mehr alsneunzigaradla und 84,191,672 Pfund zwischen achtzig- und neunziggradig, wäh rend für 40,260.163 Pfund Prämienansprüche noch nicht angemeldet sind. Der bedeutendste Zuckerproduzent in Louisiana, Leon Godehaux, wird $468,900, General W. Porcher MileS 5392.000 und drei andere Produzenten werden je über $200,000 Prämie erhalten. Bis jetzt ist erst ein kleiner Theil der Gesammtprämien-Summe ton $11,634,461 zur Auszahlung ge. lanat. Der englisch - amerikanische Schauspieler James Owen O'Connor, der soeben zu New Fork gestorben ist, genoß neben dem ebenfalls verstorbenen George Jones, genannt Count Joannes, den wenig beneiden?werthen Ruhm, die Tragödien Shakespeares als Possen darzustellen. Besonders galt das vom Trauerspiel Hamlet, dessen Titelrolle Beide dergestatt zur Karrikatur machten, daß 'sie vom Publikum ausgezischt, verhöhnt und mit faulen Eiern. Aepfeln. Rüben, Kohl etc. beworfen wurden. Aber das machte volle Häuser und war eine Goldmine. Leide waren gebildete Männer und man hat niemals darüber in's Klare kommen können' ob sie schlechte Schauspieler oder Cranks oder schlaue Possenreißer waren. Vermuthlich das Letztere. O'Connor trat zuerst als Hamlet 1883 im Star Theater zu New Jork auf und empfing sofort die angegebenen Früchte und Gemüse als Huldigung. Und dies dauerte fort, seine Kasse stand sich gut dabei und die auf ihn gezielten Geschosse kümmerten ihn nicht. Als ihn aber einmal ein Apfelkuchen voll in's Gesicht traf, spielte er Abends darauf den Hamlet hinter einem Netz, das vor die ganze Bühne gespannt war und an welchem Rüben, Eier,' Aepfel etc. abprallten. . Weil sie nicht Jüdin war,' hat angeblich der wohlhabende Heuund Futterhändler Morris Levi in Brooklyn seiner Schwiegertochter Kitty Levi, geb. Bittingmeyer, ihren schwarzgelockten Gatten Silvian entführt. Die junge Strohwittwe, über deren niedlichem Lockenköpfchen erst zwanzig Sommer dahingezogen sind, ist zu der Ueberzeugung gekommen, daß allein $25,000 ein genügender Ersatz seien für den Verlust der Liebe ihres angeblich sehr anziehenden Gatten. Sie hat daher ihren Schwiegervater auf Zahlung des genannten Betrages verklagt, weil er die Grausamkeit besessen hat, nach 16!ägiger glücklicher Ehe sie zur Strohwittwe zu machen und Silvian ihren liebenden Armen zu entreißen. Unter falschen Vorspiegelungen und Drohungen veranlaßte angeblich der Raben-Schw'.egervater Kitty'S seinen Sohn, der jungen Frau und dem trauten Heim, in welchem er die Wonnen der Flitterwochen durchkostet .hatte, Valet z.u sagen und ihm zu folgen. Der junge Ehegatte, welcher bezuglich Kon-fessions-llntrrschieden liberalere Ansichten hegt, als sein streng orthodoxer Vater, wurde dann nach dem Westen geschickt und seit einem Jahre wartet Kitty vergeblich auf Kunde von ihrem Silvian. Der Schadenersatz-Prozeß wird jetzt vor Gericht verhandelt. . Kürzlich Morgens machte der 53jährige Dr. Peter Vaumann, einer der bekcknntesten deutschen Aerzte auf der Westseite der Stadt New Fork, seinem Leben ein Ende, indem er sich mit Karbolsäure vergiftete. Unglückliche Familienverhältnlsse toa icn die Wache der Tbat. Dr. Bau-

mann w'oMe biZ' vor zwei Jahren mit seiner Frau und drei erwachsenen Söhnen in der West 48. Straße, wo er 25 Jahre lang als praktischer Arzt thätig war. Er trennte .sich dann aber von seiner Gattin, und diese zog mit den Söhnen, von denen der Aelteste jetzt 25 Jahre zählt und in einem Bankgeschäft angestellt ist, nach der Ostseite. Dr. Baumann nahm ein etwa 25 Jahre altes, hübsches Mädchen. Namens Anna Zwanziger, als Haushälterin zu sich, die er allen seinen Bekannten als seine Nichte vorstellte. Als Frau Baumann davon hörte, stattete sie ihrem Manne einen Besuch ab. Es kam zu einer sehr heftigen Scene und die Folge war, daß Baumann sowohl wie auch Anna vor etwa sechs Monaten verschwan-

den und man eme Welle nichts von ihnen hörte. Kürzlich tauchte der Arzt plötzlich wieder in New Nork auf und besuchte den ihm persönlich befreundeten Dr. Scholer in der West 48. Str., um ihn zu fragen, welche Schritte er inscblaaen solle, um von seiner Frau eine Summe von 57000, die er sich erspart, aber auf ihren Namen auf einer Bank depornrt hatte, wieder zu erlanqen, da er sich ein Haus kaufen wolle. trau Baumann weigerte sich. das Geld herauszugeben, und das machte ihren Mann, der. wie er Herrn Scholer mittheilte, in Deutschland geWesen und nun mit seiner Nichte ein Ffat" bewohnte, ganz verzweifelt. Dr. Scholer wußie ihm in dieser Angelegenheit natürlich auch nicht zu helsen. An einem der letzten Morgen wurde er von der Richte zu Baumann aerufen. da derselbe Karbolsäure aenommen. Als er hinkam, war Baumann schon todt. Er hatte seinen Sorgen ein rasches Ende bereitet. iin Bruder von ihm. der in Carlstadt in New Jersey eine Schlächterei betrieb, beging vor zwei Jahren ebenfalls Selbstmord, indem er sich, augenscheinlich ohne jede Ursache, er hängte. ; Der größte R i e s e n y a i. ver je an der pacifischen Küste gefangen wurde, ist kürzlich zwei Fischern von Monieren, Cal., in's Netz gegangen. Die Fischer hatten ihr Netz für klein? Fische gestellt und als sie am anderen Morgen kamen, war dasselbe verschwunden. Nach einigem Suchen fanden sie Theile desselben und endlich gelang es ihnen, den Leichnam eines gewaltigen Haifisches von etwa 40 Fuß Länge emporzuziehen und denselben nach dem Hafen zu schleppen. Die Entfernung, die eine halbe Meile beträgt, legten sie in vierthalb Stunden zurück. Ein ähnlicher, jedoch nur 26 Fuß langer Haifisch wurde unlängst in der aleichen Gegend gefangen und von der Stanford Universität angekauft; derselbe wog nahe an 50.000 Pfund. Die Spezies dieser Haie ist eine sehr harmlose und häufig vorkommende, aber sie fin schwer zu fangen. Vor mehreren Jahren 'hat das Britische MiA:m sä? eine gut erhaltene Haut eines solchen Fisches eine Belohnung von $1000 ausgesetzt. Deutsche Loeal'NachriHten. Provinz Brandenburg. ' Nach den bei der Centralstelle der preußischen Staatsforstverwaltung m Berlin einaelaufenen Berichten beträgt die Masse des durch den jüngsten Sturmwind geworfenen Holzes m oen Staatsforsten mehr als 700.000 Kubikmeter.' Padden-Müller", eines der alten Berliner Originale, ist gestorben. In der Hoppe'schen Maschinenkabrik kam der Monteur Feige um's Leben. Der Gastwirth August Gruse, der an der Einbildung laborirte. daß er von einem Vrustübel ergriffen wäre, erhängte sich. Der 16 Jahre alte Schlosserlehrling Hermann Werder beging Selbstmord, indem er aus dem vierten Stock der Wohnung seiner Pflegeeltern sprang. Das Ehepaar Wettke aus Berlin, welches seit längerer Zeit in Venedig wohnte, hat dortselbst freiwillig seinem Leben ein Ziel gesetzt. Für die im Jahre 1896 geplante GeWerbeausstellung ist das Terrain der ehemaligen Charlottenburger Hindernißrennbahn in Aussicht genommen. Die Leiche des seit längerer Zeit vermißten Kaufmanns Moritz Seidel 'aus. Messingwerk bei Eberswälde ist im Finow-Kanal gefunden worden. Die- achtjährige Marie Granzow in Weißens wurde von einem Stein, der. von einem Neubau fiel, erschlagen. ProvinzOst-Preußen. Der Männergesangverein Lieder-freunde-in Königsberg hat das Ne staurant du Passage- für 93,000 Mark käuflich erworben,um daselbst ein Vereinshaus einzurichten. Verschwunden ist der frühere Kaufmann Otto G. von Drengfurt, der sich im Hause seines Bruders aufhielt. Der Verschwundene litt öfters an Schwermuth, und es wird deshalb angenommen, daß er freiwillig in den Tod gegangen ist. Die Leiche de3 Besitzers-Arndt aus Kahlwalde, , der im verflossenen 'October spurlos verschwunden war, ist von dem Gendarm .Dießer aus Hermsdorf gefunden worden. A. foll von seinem eigenen Sohn ermordet worden sein. Provinz Westpreußen. . ' In dem Prozeß wegen Landfriedensbruchs und Aufruhrs gelegentlich einer Wählerversammlung für Putt-kamer-Plauth am 12. Juni 1893 in der Kolonie Pangritz verurtheilte das Schwurgericht zu Elbing den Angeklagten Johann Werner, der Herrn v. Puttkamer geschlagen hat, zu 4 Iahren Zuchthaus.Dombrowski zu 2 Iahren 9 Monaten, Kroschinski zu 2 Iahren, Streichert zu 2 Jahren 6 Monaten, die übrigen Angeklagten zu 6 bis 9 Monaten Gefängniß. Der in der Traubenstraße dortselbst wohnhafte Bildhauer Splieth wurde, während er auf dem St. Annenkirchhose einer Be gräbnißseierlichkeit beiwohnte, am offe,nen Grabe vom Herz schlage getroffen. Ueber das Vermögen des früheren Kämmereikassen-Nendanten Andree zu DeuW-Evlau. ist auf. Antraa j?e.r

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'Stadtoerordneien der Konkurs er'öfsnet worden. Provinz Pommern. Itn einem Gasthofe in der Heinrichstraße zu Stettin wurde der Musketier j Gierke vom 42. Infanterie-Regiment, ' .'der fahnenflüchtig geworden war, ergriffen. Von emem eigenartigen Unfall wurde die 9. Kompagnie des Kö-nigs-Regiments betroffen, als sie während eines furchtbaren Sturmes von einer Felddienstübung in Kreckow zurückkehrte. Eine der Pappeln amWege wurde vom Sturm umgebrochen und fiel mitten in den Trupp hinein. Sie traf den Unteroffizier Polzin auf den Helm, der durch den furchtbarenSchlag auseinanderbarst, einen Gemeinen, der einen Beinbruch erlitt.- und brachte noch anderen Soldaten leichtere Verleungen bei. Einem Tambour wurde die Trommel zerbrochen. Abgebrannt ist das Haus der verwittweten Bäckermeister Hildebrandt, sowie das Wohngebäude des Eigentümers Zietlow auf der früheren Stranziegelei zu Kolberg. . Provinz Schleswig - Holstein. Ju Flensburg ist der Kaufmann Markus Bucka, aus dem Hause Bucka & Nissen, im 75. Lebensjahre gestorben. In politischer Hinsicht gehörte er der sog. alten dänischen Partei an, die ihrer Ueberzeugung treu blieb, aber nicht agitatorisch in's Parteiwesen eingriff. Infolge des durch die schlechte Verwaltung des früheren Kassiers Stapelfeld herbeigeführten Zusammenbruchs des Vorschußvereins zu Ratzeburg haben mehrere ehemalige Vorstandsmitglieder, welche zur Ersatzleistung verurtheilt worden waren, jetzt den Konkurs angemeldet. Das Deficit, das Anfangs 176.000 Mark betrug, ist durch die vielen Gerichtskosten und andere Verluste noch ibedeutend größer geworden. Der .Rabbiner Dr. Lemer aus London ist zum Ober-Rabbiner der israelitischen Gemeinde in Altona gewählt worden. KreisphysikuS Sanitätsrath Dr. Schow in Neustadt beging sein 50jähriges Doctorjubiläum. Bürgermeister Steinbrück in Jtzehoe ist als solcher wiedergewählt worden. Provinz Schlesien. Der Kaufmann Dex von Vreslau hat sich in der Nähe von Waldenburg erschossen. Die Leiche ist dann von dem Besenbinder Brockuff und dessen Wirthschaften aus Altwasser sowohl der Baarschast als auch der goldenen Uhr, der Ringe und sonstiger Werthfachen beraubt worden. Weißgerbermeister Gottwald in Goldberg feierte mit seiner Ehefrau das Fest der goldenen Hochzeit. Durch den Pastor pnm. Schulz fand m der Stadtpfarrkirche die feierliche Einsegnung des noch rüstigen Jubelpaares statt. Wegen Wechselsalschung, Verleitung zum Meineid und Unterschlagung wurde der frühere Gerichtsvollzieher, jetzige Viehhändler Tscheufchner zu Rothwasser, von der Strafkammer in Sagan zu 5 Jahren Zuchthaus verur theilt. Der Knecht Albert Hähnel jn Preiland ist. als muthmaßlicher Brandstifter verhastet worden. In Nieder-Steinsdorf ist die Besitzung des Stellenbesitzers . Langner und in Woitsdorf die Wirthschaft des Stellenbesitzers Großer vollständig niedergebrannt. Provinz Posen. In Wreschen brannten die großen Getreidespreicher von Moritz Kuttner, M. Ganö und A. Ponsch, sowie des Letzteren Wohnhaus nieder; der Schaden ist sehr groß. Der uf. dem .Ansiedelungsgute zu Rynsk beschäftigte Wirthschäftsbeamte Sarrc.zin wurde ln seiner Wohnung todt aufgefunden. . Die Sektion der Leiche ergab Erstickung durch Kohlendunst als Todesursache. In Chawlodno ist die Leibaedinaerin Czarnalewska in dem hohen Alter von 103 fahren gestorben. Sie war bis zu ihrem Tode sehr rüstig. Ein Neffe des Braumeisters Engelmann inJnowraclaw ist ertrunken. Der Barbier Krüger in Margonin, der zugleich ommunal-Vollziehungsbeamter und Agent einer Feuerversicherung war, war unterMitnahme sämmtlicher Kontrollbücher und Gelder verschwunden.' Als er wenige Tage später zurückkehrte, wurde er festgenommen. , P r o v ! n z S a ch s e n. Das Recht zum einjährig-freiwilli-gen Dienst ist dem Redakteur der socialdemokratischen. . Volksstimme", Wendlandi in Magdeburg, aberkannt worden, weil er als Redakteur des Breslauer Parteiorgans zu 2 , Jahren Gefängniß verurtheilt worden war. Er wurde sofort zu zweijähriger Dienstzeit dem 66. Infanterieregiment zugetheilt. Der Bahnarbeiter Friedrich Bergmann brach bei einem Sturz von der Rampe des Güterschuppens .-in Quedlinburg - das - Genick. Wenige Minuten später fand ihn ein Arbeitsgenösse bereits als Leiche. Der Redakteur' des Torgauer ' Kreisblätteö. Curt Jacob, hat infolge ' körperlicher Leiden seinem Leben ein gewaltsames Ziel gesetzt. Das Dorf Gloine wird voraussichtlich bald vom Erdboden verschwinden. Wo es jetzt steht, wird sich bald ein großer Militärübungsplatz ausdehnen. , Rheinprovinz. Der Metzger Weber, der wegen , des am 4. December 1891 an der Karoline Schneider in Altenessen verübten Mordes angeklagt war, ist von der Strafkammer in Essen wegen Mangel an Beweis freigesprochen worden. Auf Zeche Mathias Stinnes- bei Carnap wurde ein Bergmann durch Herabstürzendes Gestein getödtet. -r- Der seit Fastnacht vermißte Priöallehrer Oberheim von Kreuznach ist bei Bingen in der Nahe als Leiche aufgefunden worden. Es wird Selbstmord vermuthet. In der Horn-Kaserne zu Trier erschoß ein. Sergeant des 29. Jnfan 'terie-Regimentes. Die Beweggründe der That sind nicht in die Oeffentlich. keit gedrunaen. Der K5e.Uausschu?

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-::: gegen:::-

Rheumatismus. Vuckner, Texas. Jahre litt ich an rheumatischen Schmerzen, und war häufig dettlägerig; durch die Anwen düng von St. Jakobs Oel wurde ich dauernd geheilt. Amanda Morron.

Jas Alut ist das Leben des Körpers." Unieli Dr. Augnst König's Hamburger Tropfens DaS beste Mittel dagegen.

Secretär Schmidt von Solingen ltt zum Bürgermeister von Burscheid gewählt worden. In Herzogenrath feierte Bürgermeister Fuhrmann sein 50iähriges Amtsjubilaum. ' 'Grobherzogthum Hessen. - Der Lieutenant Otto von Zangen in Sieben ist den Verletzungen erlegen, die er im verflossenen Herbst in Folge eines Sturzes mit seinem Pferde erlitten hatte. Dortselbst starb der 60 Jahre alte Professor der Medicin Friedrich Birnbaum. Vor 16 Jahren wurde der Gemeindeförster Anthes von Heusenstamm vermißt und nahezu ein Jahr später dessen Leiche in stark verwestem Zustande im Frankfurter Walde in einem Dickicht gefunden. Es wurde damals angenommen, daß er durch Selbstmord geendet habe. In einem Nachbarorte sind jetzt zwei Männer verhastet worden, von denen der 'eine den anderen beschuldigt, damals den Förster erschossen zu haben. In Hochstätten hat sich der 74 Jahre alte Schuhmacher Bauer in seinerHofraithe erhängt., Nach langem schweren Leiden starb in Darmstadt der Rechtsan'walt Dr. Neuling, Vorsitzender des Kriegervereins Darmstadt und Präsi,dialmitglied des Kriegerverbandes Hassia. Oberamtsrichter Störger von Gernsheim wurde auf dem Heimwege von Klein - Rohrheim von einem Schlaganfalle betroffen und war in wenigen Minuten todt. Mitteldeutsche Fürstenthu. mer. Als des Mordes an dem EisenbahnKassirer Hellmund verdächtig ist der Kellner und Korbmacher Stephan aus Lichtenfeld in Coburg eingeliefert worden. In der großen Vieweg'fchen Papierfabrik Wendhausen bei Braunschweig flog ein Kessel in die Luft. Der Heizer wurde in Stücke gerissen,, ein anderer Arbeiter schwer verletzt. Große Verwüstungen wurden angerichtet. Die Liborius'sche Weberei nebst den Lohnwebereien von Fischer und Jubelt in Greiz sind niedergebrannt. Die Freimaurerloge Karl zur gerrönten Säule" in Vraunschweig feierte dieser Tage ihr 150jährigeS Bestehen. In Hildburghausen starb der älteste Einwohner der Stadt, Privatier Jakob Friedmann, im hohen Alter von 95 Jahren. Elsaß-Lothringen. Der Landes - Ausschuß genehmigte den Bau einer festen Rheinbrücke zwischen Straßburg und Kehl, welche, einen Kostenaufwand von 1,760,000 M. fordert, unter der Bedingung, daß die Interessenten einen Beitrag von 500.000 Mark leisten und Baden die Hälfte des Restes trägt. Das Armenbureau von Kolmar nimmt behufs Erstellung von Arbeiter-Wohnungen eine 3 1-2-proc. Anleihe von 200,000 Mark auf. Es soll mit dem Bau der Wohnhäuser energisch vorgegangen werden. Der Fabrikbesitzer Gustav Antuszewicz von Mühlhausen wurde auf einerGeschäftsreise in Frankreich in der Nähe von Troyes im Eisenbahncoupe ermordet, beraubt und hinausgeworfen. Der Thäter: ist -noch' unentdeckt. Der beim.Train-Vataillon in Forbäch dienende, Soldat Hegemann von Heckendorf, der 'desertirt war und bereits steckbrieflich -verfolgt wurde, ist in ei- . nem' Walde erhängt aufgefunden worden. Eus Eifersucht feuerte der Schauspieler Bruno Blaschke in Weißenburg auf die Schauspielerin Eberle und richtete dann den Revolver gegen sich selbst; beide wurden schwer vermundet. ; . Rheinpfalz. .. Vor einigen. Tagen stürzte Mühlenbesitzer Feldner sen. in Speier, rücklings aus dem oberen Stockwerk den Fahrstuhlschacht hinab und zog sich dabei schwere Verletzungen am Kopfe, zu, denen er erlegen ist. Er. war 30Jahre lang Stadtrath und Presbyter in Speier. In Niederauerbach ist der Bürgermeister Jakob Schaak im Alter von fast 74 Jahren gestorben. Der Verstorbene hatts. wie man zu sagen pflezt, von dcr Pike" auf gedient. Vom einfachen Z?erbertagner brachte er nicht nur zum vermögendsten, sondern.auch zu. einem der geachtetsten Bürger seiner Gemeinde. Die bedeutende Weinfirma Ludwig Feiß in Mußbach.welche hauptsächlich den Import italienischer Weine betrieb, hat ihre Zahlungen eingestellt. Die Passiva betragen über eine halbe Million Mark. Steinbruch-Ausseher Gauch in Ebertsheim hat Selbstmord begangen. In der Presbytersitzung wurde Inspektor Paul von Nünschweiler einstimmig zum Pfarrer von Colgenstein gewählt. . In Leinsweiler beabsichtigt man einen Spar- und Darlehns-kassen-Verein zu gründen. ,er unkerofsizier Ginze des 8. Chev.-Reg. in Dieuze hatte elnem Mann .seiner Eskadron einen solchen Schlag auf den Hinterkopf versetzt, daß 'der Mißhandelte bewußtlos niederstürzte uno erst nach fünf Tagen das Bett wieder verlassen konnte. Kür! oiefc rshe Tbat erhielt der Unterossi;ier 8 Tage gelinden Arrest. Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspihen ,c., bei Wm. Mucho, 199 Oft Washington Str.

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