Indiana Tribüne, Volume 17, Number 203, Indianapolis, Marion County, 12 April 1894 — Page 2
'V
Kh.Jk-M tXiK.fcttSiU'l
sndZann Tribüne S:sqeint -Tilg lich tuifc SonntagsTie tägliche TrtbSe kostet durch den Iritcei HGentl per AZoche, die Sor.ntagS-.Tribün'" 5 Lenk? per Wocze. Berde zusammen ISCtntI der ZZEentS perMonat. Post zuzeschiZt in Hex kuSbezahlunz Z.'per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 12 April 1694. Im VellowstonePark. 5lein anderes Volk der Erde har. wie das amerikanische, einen nationa!en Vergnüzungsgrund aufzuweisen, welcher 3575engl. Quadratmeilen groß i;t. Allerdings gilt die Bezeichnung Nationalpark" nur in et' ls be.schränkten: Sinne. Der Fe. istonePark wurde '1872 durch Co. rcfe&e schlub zu diesem Range erho5e.., aber er ist natürlich noch weit davon entfenir, praktisch für den Genuß der Nation oder auch' nur eines großen Theiles' derselben vorhanden zu sein! Denn unser Land ist eben gar groß, und das Reisen in Amerika sehr kostspieliz für die gewöhnlichen Menschen linder. Dieser wundervolle Riesenpark liegt beinahe im nordwestlichen Winkel des Staates Wyoming und mitten im Felsgebirge-Sizstem. das sich von Nordwest nach Südost durch Wyoming zieht; die mittlere Höhe der Oberfläche über dem Meeresspiegel beträgt etwa 8000 Fuß. Im östlichen Theil erhebt sich die majestätische Absaroka-Berz-kette, welche die Wasserscheide zwischen dem Vellowstone-Fluß und dem Bia Horn bildet. Gipfel vsn 11,000 Fuß Höhe zum Himmelsblau emporsteigen läßt, und deren erhabene Scenerie durch nichts in den Ver. Staaten übertroffen wird. Außer den genannten Strömen haben noch mehrere andere hierherum ihr Q'.ellzebiet. von den vielen kleineren Geniässern ganz abge'sehen. Die große Felsschlucht des Yellowsione ist bekanntlich in eine vulkanische Hochebene eingesprengt, deren steile, zackig; Wände einen ganz uneschreiblichen wildschönen Farbenreichthum bieten; namentlich hebt sich das Roth. Gelb und Purpur sehr wirkungsvoll c;ezen das Dunkelgrün der Waldungen uno den weißen Schaum des in der Tiefe dahinrauschenden Flusses ab. Unter den vielen Seen dieses Ratio nalparkes hat der größte, der Fellow ftone-See. allein ein Areal von 130 Quadratmeilen. In diesem strömt der gleichnamige Fluß, verläßt ihn wie. der und stürzt sich später in zwei ma lerischen Wasserfällen nieder, das eine Mal 114. das andere Mal 300 Fuß. An seinem Zusammentreffen mit dem Vellowstone springt der Tower Creek 132 Fuß tief herab. Ueöerall in dieser Gegend tritt .dem Auge ein verwirrender Reichthum von Raturschönhei ten entgegen. Manche der berühmten Canons" von Colorado sind noch tie fer. als diese Felsschluchten, ohn: sie aber an scenischen Reizen zu errei C'H Unbestritten sind die Geyser des Fellowstöne-Parks die großartigsten der Welt, neben denen die berühmten kochenden Seen von Island und Reu seeland weit in den Hintergrund tre ten müssen. Manche dieser Geyser roersen ihre Gluthwasser-Säulen 219 Fuß hoch in die Luft. In der nach-s!en-Umgebung des Yellowston: sind allein 75 thätige Geyser und außerdem an die 5000 heißen Quellen zu finden, deren Wasser große Mannigfaltigkeit in der Zusammensetzung zeigen. Unter dem Baumreichthum dieses Parks sind besonders die DouglasPechtanne und die gelbe Kiefer stark vertreten, welche etwa 83 Procent des gewaltigen Holz-Areals bedecken. Diese hohen Bäume stehen so dicht beisam men. daß der Besucher, welcher von den Wegen seitab schweift, sich lediglich auf die Sonne oder auf einen Compaß verlassen muß. um seine Richtung nicht zu verlieren: denn von irgend welchen Wegweisern kann erst recht keine Rede sein. In diesen Wäldern haust eine überreiche Thierwelt, ungestört vom Jäger, der hier ausgeschlossen ist. Hier ist auch die einzige überhaupt noch vor handene Heerde völlig wilder Büffel zu sinoen. Was Alles im Nationalpark kreucht und fleucht, darüber kann selbst der größte Kenner noch keine vollständige Auskunft geben. Bor einigen Jahren entstand die Frage, ob den Jägern gestattet werden soll, in dem Park wenigstens nach Bären und Berglöwen zu jagen, da dieselben andere Thiere vernichten könnten. Doch wurde auch diese Frage im verneinenden Sinn entschieden; man zog es vor, wenn es nöthig sein sollte, solche Thiere zu tödten. dies den Truppen zu überlassen, und ohne Zweifel hat man hieran wohlgethan. Daß zahlreiche Wilddiebe in dem Park ihr Unwesen treiben, kann flicht verhütet werden, so lange nicht die Zahl der zu seiner Bewachung verwendeten Truppen vermehrt wird. Obwohl schon im Jahre 1806. gelegentlich der Lewis & Clark'schen Expedition. Einiges von den Wundern dieses Parks bekannt wurde, ist erst im Jahre 1863 eine halbwegs sorgfältige Vermessung und Erforschung des selben erfolgt. 1870 und 1871 wur den weitere Vermessungen vorgenommen. und die fast märchenhaft flirt enden Beschreibungen der Berge, Schluchten. Seen, Wasserfalle, Geyser u. s. w. imponirten dem Congreß deraßen. daß er sich entschloß, den Park für immer der Besidelung zu verschließen und der Mit und Nachwelt nur für das Vergnügen und die Wissenschaft zu wahren. Vsm künftigen Teckrieg. Nicht nur auf dem Lande, sondern auch auf dem Wasser wird der Krieg der Zukunft von welchem nur zu
wünschen ist, daß er allezeit i n d e r
Zukunft bleibe und niemals in die Gegenwart übertrete! allerlei neue Entwicklungen bieten oder doch nie in diesem Grad oorgekomm:ne Erscheinungen. Zu vielen Verlegenheiten dürfte z. V. die. Frage führen, was ein jiegreiches Schlachtschiff mit einem auf offencr See weggenommenen Feindesschiff anfangen soll. In den noch nicht lange dahingeschwundenen Zeiten der hölzernen Kriegsschiffe bereitete dieser Gedanke weiter keine Schwierigkeit. Wenn das gekaperte Schiff noch seetüchrig war, so wurde eine PrisenWachmannschaft auf dasselbe geseht, und mit vollen Segeln ging es' dann nach dem nächsten befreundeten Hafenplatz, während das Siegerschiff und seine übrig: Mannschaft weit:rkr:uzie. Waren aber beide Schiffe bedeutend beschädigt, so suhren beide nach dem Hafen. Unter den modernen Verhältnissen aber wäre eine Prisenmannschaft auf einem erbeuteten Schiffe, in einer we nig imponirenden ' Stellung.. Denn dieses Schiff mußte in Obhut seiner eigenen Maschinisten und seiner eige nen Heizer bleiben, statt daß diese Leute als Gefangene unter Deck geha! ten werden konnten, und' die Cieaer würden lediglich eine Art- AufsicktsPolizei darstellen. Natürlich würde dadurch für die feindliche Macht dn Möglichkeit, das Schiff wiederzuneh men, bedeutend erhöht, besonders wenn die nock im Dienst befindlichen Angestellten oder nur einige derselben Unternehmungsgeist genug hatten. Auch würde die ganze Ausrüstung der modernen Kriegsschiffe dazu beitra gen, die Sachlage verwickelter zu gestalten. Die Anzahl der zur Polizeiaufsicht auf einem solchen gekaperten Kriegs schiffe erforderlichen Leute würde eine sehr bedeutende sein, und dadurch würde die streitbare Bemannung des Siegerschiffes bedenklich geschwächt. wiederum eine Aufmunterung für den Feind. Wahrscheinlich würde sich der Sieger in den allermeisten Fallen genöthigt sehen, von eine? Wegsendung der Prise Abstand zu nehmen und das gekaperte Schiff in seiner Beglei tung zu behalten, bis er selber wieder nach dem Hafen käme oder einem gan zen Flottenaeschwader die Prise über geben könnte. Auch so würde sich die Stellung des Sieaers nicbts weniger als günstig gestalten. Man bedenke, was es heißt, ein cefangeiuS" Kriegsschiff mit sich zu führen, dessen zahlreiche Bemannung zum großen Theile , auf ihrem Posten bleiben mußte, also mit einem eigentlich noch bewaffneten Feinde einem anderen Feinde entge genzugehen! Wie sehr muß dies einen feindlichen Angriff erleichtern, wie schwierig kann schon das bloße Fest halten des gekaperten Kr'.ez-sch'.ffzz werden, namentlich wenn sich auf diesem noch Wzffen und Sv?;nzg?sck:?ss? befinden sollten, welche seinen Leuten nock zugänglich wären! Uno bei fei.-v-lichem Zuzug coji außen g'.lt das na türlich erst recht. Alles in Allem wird im Zukurfts Seekrieg die Erbeutung eines FeindeZbaotes bei einem Schiff-duell auf dem Ocean durchaus nicht dem siegrei cken Befehlshaber als ein besonderer Glücksfall erscheinen. Vielmehr wird ihm daS gekaperte Schiff nur als ein Elephant" vorkommen, durch welchen ihm lediglich Last und Gefahr erwachsen ist. Es wird, wie gesagt, viel dazu gehören, eine solche Prise" sicher in einen Hafen zu bringen, wenn das überhaupt möglich ist. Unter Umständen mag sich der Sieger versucht fühlen. die Mannschaft des besiegten Schiffes zu entwaffnen und einzu sperren und dieses, abgesehen von ei nem Theil des Inhaltes, sich selbst zu überlassen oder zu vernichten. Ueberhaup! mag man in See-Zweigefechten der Zukunft von vornherein mehr als jemals darauf ausgehen, den Feind völlig zu vernichten, statt sich ein so gut wie uncontrollirbares Gefolge auf den Rücken zu laden! Demnach wäre zu erwarten, daß solche Seegefechte, ebenso wie die Landgefechte, sich immer verderblicher gestalten. Löhne in der Tertilindustrie EuroZaS. Die königliche englische ArbeitscomMission beschränkt sich nicht auf die Untersuchung der Arbeitsverhaltnisse im vereinigten Königreiche, vielmehr hat sie ihre erforschende Thätigkeit auf alle Culturstaaten ausgedehnt. Wie die Enquete-Protokolle der Royal Labour Commission" werthoolles Material zur Beurtheilung der englischen Arbeiter verhältnine enthalten, gewähren auch die umfangreichen Blaubücher der Foreign Reports" des emsigen Com-missions-Secretärs Geffroy Drage. der ausgedehnte Reisen zu Studienzwecken ins Ausland unternahm, Einblick in die socialpolitischen Verhältnisse der übrigen Länder; die Mitarbeiterschafi bekannter Socialpolitiker an den Foreiqn Reports" bürgt wohl für die V-rläblichkeit auch dieses Materials. An der Hand dieses Materials geben wir iin Folgenden die vergleichen-d-n Daten sür die Arbeitslöhne in der Tertilindustrie der- für diese Produk tionszweig: wichtigen Länder Europas, bezw. die hernorragendsten Centren der Textilindustrie; so betreffen die Daten für England Lancashire. wo fast die Hälfte der in der englischen Textilindustrie thätigen Arbeitskräfte beschäftigt sind, jene für Oesterreich Nordböhmen und die für Italien die Lombard. Zur richtigeren Beurthellung der Lohnhöhe ist die , durchschnitt liche Arbeitszeit beigesetzt. Es betrugen die Wochenlöhne in Deutschland bei eine? Arbeitszeit von 66 Stunden für Män.ter 13 bis 24 Mark und für Frauen 7.70 bis 13.50 Mark, in England Ui einer Arbeitszeit von 56 1-2 Stunden für Manner 20 bis 35 Shill. und für Frauen 14 bis 26 Shill., in Frankreich bei einer Arbeitszeit von 60 Stunden für Man
l ner 3(7.20 bis "34.20 Francs und für Frauen 17.10 bis 18 Francs, in der Schweiz bei einer Arbeitszeit von 66 Stunden für Männer 24 bis 26 Francs und für Frauen 16.20 bis 18.60 Francs, in Oesterreich bei einer Arbeitszeit von 66 Stunden für Män-
ner 5.80 bis 6.10 Gulden und für Frauen 3.30 bis 3.70 Gulden, in Belaien bei einer Arbeitszeit von 69 Stunden für Männer 21.50 bis 25.80 Francs und für Frauen 11 bis 18 Francs, in Italien bei einer Arbeitszeit von 69 Stunden für Männer 9 bis 21 Lire und für Frauen 4.50 bis 10.50 Lire. Berechnen wir aus diesen Daten die durchschnittliche Lohnzisfer unter thunlichster Berücksichtigung der gegebenen Anhaltspunkte für die Einreihung der Arbeitskräfte in die verschiedenen Lohnhöheklassen, so erhalten wir nach entsprechender Umrechnung der Löhne in Markw'ährung folgende Ziffern für die Entlohnung einer Arbeitsstunde in der Textilindustrie: die Arbeitsstunde bewerthet. sich für den Textilarbeiter, bezw.''die Arbeiterin .. in Männer Frauen Enqland mit 49 Pfennig 34 Pfennig Frankreich 41 20 der Schweiz 33 18 Deutschland 32 16 Belgien 27 16 Italien 18 9 Oesterreich 15 9 Die Ergebnisse dieses Virgleiches sind in mehrfacher Richtung nicht blos interessant, sondern auch instruktiv. Was das Verhältniß der Männerlöhne zu den Frauenlöhnen anlangt, so zeigt sich eine Relation, die ungefähr der Proportion zwei zu eins entspricht; die Löhne der Frauen übersteigen die Hälfte der Männerlöhne meist nur in den niedrigsten Lohnstufen und in der höchsten. In ersteren reicht der halbe Männerlohn offenbar überhaupt nicht als Ezistenzminimum aus und in England hat der lebhaftere Antheil der Ar beiterinnen am Lohnkampfe, die relativ jedenfalls größere Solidarität der Ar beiterklasse die Relation zu Gunsten der Frauen verschoben. Instruktiv erscheinen die Stundenlohnziffern im Zusammenhalt mit der Länge der Arbeitszeit; mit der einzi gen Ausnahme von Belgien geht die angeführteSkala vom höchstenLohne in England bis zum niedrigsten inOester reich parallel mit der Stufenfolge der Arbeitszeiten von der kürzesten zur längsten. Klar ergibt sich somit das umgekehrte Verhältniß zwischen Arbeitslohn und Arbeitszeit; die kurze Arbeitszeit in England und Frankreich wird am besten, die längste in Italien verhältnißmäßig am schlechtesten bezahlt. Die unbedeutenden Differenzen, die sich für Belgien und Oesterreich ergeben, können an dem all' gemeinen Bilde kaum etwas ändern. Die Erklärung dieser Erscheinung ist auch nicht schwierig; in der Textilindustrie ist der Stücklohn vorherrschend und die höhere Arbeitsleistung gibt -im Akkord einen höheren Lohn. Somit scheint auch die Steigerung der Arbeitsleistung bei Herabsetzung der Arbeitszeit ziffermäßig erwiesen. Das gleiche Resultat erhalten wir. wenn wir die Daten für die Leistungsfähigkeit der Arbeiter, soweit solche vorliegen, mit den oben gegebenem Ziffern combiniren. Schulze-Gäoer-nitz und Schönhof gibt hierfür folgende Daten: je 1000 Spindeln erfor dern in Bombay 25 Arbeiter Italien 13 Deutschland 9 der Schweiz 6 England 3 Geringste Leistungsfähigkeit und längste Arbeitszeit in Ostindien (5 6 Rupien Wochenlohn für Männer, bezw. 23 R. für Frauen bei durchschnittlich 75 Arbeitsstunden) und in Italien treffen mit den niedrigsten Löhnen, höchste Arbeitsleistung und kürzeste Arbeitszelt mit den höchsten Löhnen zvsammeiv Dom Jnlande. In New Jersey. Mary, land, Virginien, den beiden Caroli, nas und Georgia hat daS Frühobst großen Schaden gelitten; in einigen südlichen Staaten ist dasselbe voll ständig vernichtet. Ein Pfirsichgarten von zweihundert ArceS Flächeninhalt in Georgia hat seinem Besitzer in fünf Jahren einen Nutzen von $125,000 gebracht; einmal war die Fruchternte ganzlich mißrathen. Frau William Raymond aus Cherokee in Mississippi an der Grenze von Alabama, die Gattin ei nes . reichen Pflanzers, machte mit ihren drei Kindern kürzlich in einem Buggy eine Ausfahrt. Bei der Fahrt über eine Brücke über den Hatchechub bieFluß wurde daS Pferd scheu, durchbrach daS Brückengeländer und stürzte mit dem Wagen und dessen Insassen in das Wasser, wobei die Frau und deren Kinder ertranken. Neulich hat der bekannte New ' Yorker Millionär George I. Gould in seiner Wohnung in Gray Gables seine drei Kinder durch den Prezbytttianer.Geistlichen McClellan aus Lakewood in Ne.-s Jersey in dem christlicben Bekenntnisse taufen lassen. Die beiden Knaben erhielten die Na men Kingdon und bezw. Jay und das Mädchen wurde Vidien benamt. An der Feierlichkeit' nahm die ganze Gould'sche Familie. , mit . Ausnahme von Anna Gould, die sich in Europa aufhält, theil. In Lebanon in Jndiana fand dieser Tage bei der Absahrt deS nach Westen gehenden PostzugeS zmi schen einer etwa fllnfunddreißig Mann starken Landstreicherbande und " den Zugbeamten unter Führung deS GeHeimpolizisten Grady eine gründliche Schlägerei statt. Die Landstreicher 'waren nach dem Lager der Lafayette ' unterwegs und am frühen Morgen aus einem Güterzuge an die Luft' ge. ' fcfct worden. Aon beide? Seite'
wurdenchusse abgefeuerl und Steine geworfen. wobei die beiden Tramps- Jerry Mason und Willis Carson ziemlich schwer verwundet wur den. Dieneunzehnjährige Frau Lena Hart in New York gehört nicht
mehr zu den Lebenden. Ksit hatte Abends einen Wortwechsel mit ihrem Gatten, weil derselbe nicht die Nothwendiakeit einer sehr theuren Früh-iahrs-Toilette einsehen wollte und sich entschieden weigerte, seiner Ehehälfte für den fraglichen Zweck so viel Geld zur Verfügung zu stellen, wie sie beanspruchen zu können glaubte. Niemals werde ich wieder einen Cent von Dir verlangen!" rief sie entrüstet und begab sich in ihr Schlasgemach. wo sie eine mit Laudanum gefüllte Flasche leerte, die in einer benachbarten Apotheke gekauft worden war. Hart wurde durch das Stöhnen semer Zungen, bereits mit dem Tc,de ringenden Frau in Schrecken versetzt. Er holte zwei in der Nähe wohnende Aerzte herbei, denen es gelana.' das Leben der Patientin um ei niae Stunden zu' verlängern. , Mor gens jedoch gab die Frau, das Opfer einer Laune, den Geist auf. Etta M. Chandler,eine Gesellschaftsdame aus Akron in Iowa hat in Sioux City in demselben Staate gegen L. M. Hartley in Fort Madison eine Entschädigungsklage auf $25,000 wegen des Bruches eines Ehevesprechens anhängig gemacht. Sie führt an. daß sie mit Hartley im Jahre 1883 in Akron bekannt geworden sei, sich mit ihm verlobt und während des Brautstandes mit ihm in geschlechtliche BeZiehungen getreten sei. Später aber habe er mit ihr nichts mehr zu thun haben wollen. Auf den Wunsch des Werklagten habe sie sich einer gewissen Operation unterzogen. Hartley ist ein rei cher Viehzüchter in Salem in Iowa und einer der bedeutendsten Grundeiaenthümer im Nordwesten, dessen noch unangebaute Ländereien allein einen Werth von einhunderttausend Dollars bäben sollen. ! I n N e w V o r k w u rd e dieser Tage ein ordinirter Vreckinridge öffentlich entlarvt und an den Pranger gestellt. H. H. Hadley von der St. Bartholomews-Mission leitete, wie üb lich. den Erweckungsdienst. Auf der Bühne saßen eine Menge Prominente und im Auditorium nahezu 1000Personen beiderlei Geschlechts. Schon hatte eine Anzahl Erweckter, wie üblich, ihre Sünden und ihre Seelenrettung hergesagt, als ein Frauenzimmer mit aufgedunsenem Schnapsgesicht der Bühne zugewankt kam und, mit dem Finger auf Oberst Hadley zei gend, laut ausrief: Du scheinheiliger Heuchler!" Aller Augen waren auf die fremde Erscheinung gerichtet. Der Oberst erbleichte und stand zitternd da, ohne ein Wort zu sagen. Du bist gerade der Rechte." fuhr die Frau fort, so zu thun, als ob Du hier Seelen retten wolltest. Du warst es, der mir vor 17 Jahren ein Unrecht zuge fügt, das nie wieder gut gemacht werden kann. Damals hast Du mich, ein ahnungsloses glückliches Mädchen, sür immer ruinirt. Anstatt Seelen zu retten, würdest Du besser dazu taugen, sie zur Hölle zu senden!" Nach diesen Worten drehte sich die Frau. um. und zu der Gemeinde gewendet, rief sie: So, jetzt mag der Oberst mich ver haften lassen, wenn er es wagt!" Die Fremde verschwand. Niemand legte Hand an sie. Die Gemeinde verharrte in peinlichem Schweigen, und Oberst Hadley. stand gleich eiuerBildsäule auf der Bühne. Schließlich ermannte sich der ehrwürdige MissionsSuperinten dent soweit, daß er ein Geständniß ab legen konnte. Er verbeugte sich demü lhig und begann: Es ist traurig, daß ich' es zugeben muß. aber die Worte Jener waren die Sprache der Wahrheit. Sie irrt sich nur in der Zeit. Schon 25 Jahre sind es her, daß jene Sünde - begingen wurde. Wie IS? Alle wißt, war ich damals ein rühr! s.er Satan in der Person Satans. Ich führte ein ausschweifendes Leben. Meine Sünden waren zahlreick. wie der Sand am Meere. Schnell trieb ich dem Ruin entgegen, aber ein Strahl der erlösenden Gnade traf mick. und ich wurde gerettet. Sei! Gott seine Hand nach mir ausstreckte, habe ich die Sünden meiner Irgend gut zu machen versucht. Ich habe Buße gethan, so viel in meinen Kräften stand. Es ist traurig, daß diese Sünde mich jetzt angreifen muß. wo das Andenken daran durch die Gnade Gottes beinahe ausgelösGt war." Die Gemeinde verharrte in eisigemSchwel gen. Schließlich erhoben sich einige, hüstelten und gingen fort. Der Got tesdienst war zu Ende. Auf der Straße frugen sich die L:ate. w:r wohl die fremde Frau gewesen sei. sforn Auslande. Wie man einer Ovation entgeht, davon weiß Filivpo Clementi zu erzählen, dessen Stück Eoa's Geliebter" jüngst im ManzoniTheater in Rom einen vollen Erfolg erzielte. Nach der Vorstellung wartete nämlich eine Schaar junger Leute persönliche Freunde dZ Autors am Künstlerthürmchen". um dem glück!!, chen Dichter eine Ovation zu bereiten. Als er erschien, wollten sie ihn aus Ulk -auf die Schultern heben und im Triumph nach Hause tragen, er aber riv sich los und rannte, was er rennen konnte. Die guten Freunde wie eine wilde Meute mit den Rufen hinterdrein: Haltet, haltet den Dieb!" An der nächsten Ecke tritt dem Verfolgten ein Wächter deS Gesetzes entgegen. Ein Griff und derDichter fühlt sich gepackt, doch ganz anders, als er früher durch sein Stück das Publikum gepackt hatte. Lachend umringen die Freunde den Verhafteten und Parlamentiren nun mit dem Wachmann betreffs Freilas. sunq ihres Freundes. Der Wachmann versteht aber keinen Spaß, pfeift um SuccurS und die ganze Gesellschaft ird zum Kommissariat geführt und dort tvegen aroben UnfuaS in Cor-
ISXKtSäKMneBi
xore zu tmi: Geldstrafe 'verurtheilt. Clemenli aber hat geschworen, sich nie mehr einer Ooation zu entziehen. CV. HA n i f ii ) ( n , n m O 11 t v v i i v, v ii k in Flecken bei Sondrio. hat sich ein schreckliches Unglück ereignet. Unter großer Betheiligung der Bevölkerung, fand dort die Beerdigung des Schriftstellers Robustelli statt. Da die Volksmenge auf dem kleinen Kirchhofe nicht Platz fand, so stellten sich etwa hundert Personen auf den Erddamm, gegen welchen der Kirchhof sich anlehnt. Eben sollte der Sarg in die Grube gesenkt werden, als ein gewaltiger Angstschrei die Luft erzittern machte. Die Mauer des Dammes hatte nachgegeben, und gleich einer Lawine stürzte der Menschenknäuel mit Cteinaeröll undErdmassen auf die auf dem Kirchhofe befindlichen Personen. GanZie Gruppen von Menschen wurden buchstäblich verschüttet. Kauni war die erste Verwirrung vorüber, so begannen auch schon die Nettungsarbeiten. Unter den Trümmern kamen 7 Leichen, und 14 Schwerverwundete zum Vorschein; gegen 20 Personen sind mehr oder weniger, leicht verletzt. Leider wird die Zahl der Todten und Verwundeten wohl in Wirklichkeit größer sein, da der Kirchhof noch lange nicht von Schutt und Trümmern freigelegt ist. Unbeschreiblich ist der Jammer und die Bestürzung, welche in dem kleinen Flecken herrscht. ! Ein Dresdener Kaufmann, Chef eines Engrosgeschäfts und Besitzer verschiedener Grundstücke in und um Dresden, fuhr auf der Pferdebahn in Dresden, auf der er mehrere Bekannte traf. Er ließ sich mit diesen in ein Gespräch ein und erzählte ihnen als Neuestes.daß der Landtag 100.000 Mark zur Heirath des Prinzen Georg bewilligen solle. Dabei machte der Kaufmann die Bemerkung, daß er das nicht billige und der Meinung sei, daß der junge Mann nicht eher heirathen solle, als bis er die nöthigen Mittel be sitze. Zwei Tage darauf wurde der Kaufmann verhaftet und eine Untersuchunq gegen ihn eingeleitet, weil er den Prinzen schwer beleidigt habe. Es wurden ihm Worte unterstellt, die er nicht gebraucht hatte, wie er durch seine Zeugen beweisen konnte. Die Sache wurde jedoch nicht weiter verfolgt. Der Mann, der die Anzeige gemacht, war der Leibarzt des Königs. Dr. Jacoöy. der sich auf der Pferdebahn befunden hatte. Für einen Verschwender erklärt wurde vom Amtsgericht in Hamburg der 33jährige Albertus Oskar Freihe von Ohlendorff, der sich zur Zeit in Parana in Argentinien aufhält. Er ist ein Angehöriger der bekannten Hamburger Kaufmannsfa milie. die durch die Ausbeutung der Guanclager in Peru große Reichthümer erwarb und von diesen u. a. als Hausbesitzer der Nordd. Allg. Ztg." einen dem Fürsten Bismarck früher weuigstens erfreulichen Gebrauch gemacht hat. Zwei Bruder Ohlendorff wurden in Anerkennung der Verdienste, die sie sich damit um den preußischen Staat erworben hatten, in den preußischen Freiherrnstand erhoben. Der oben genannte Albertus Oskar scheint von seinen Mitteln ernen weniger gemem nützigen und patriotischen Gebrauch ge macht zu haben. Der ausgezeichnete Maler Karl Ritter v. Blaas ist im Alter von 79 Jahren ln Wien gestorben. Als Bauernsohn in Tirol 1815 geboren, erhielt er auf der Kunst-Akademie in Venedig vier Preise, wurde 1851 Professor der Wiener Kunst-Akademie und erlangte 1855 auf der ersten Pariser Weltausstellung für sein Gemälde Karl der Große in der Schule" die goldene Medaille. Unter Einfluß von Cornelius verdeck schuf er viele kirchliche Frescobilder, auch die 45 Frescobilder der Ruhmeshalle im Wiener Arsenal, sowie Portraits und Genre bilder von Verdunst. Er wurde mit dem Regierungsrath-Titel, der Eifernen Krone und dem Ritterstand sowie der Medaille für Kunst und Wissenschast ausgezeichnet. Seine Söhne rcv ei- t rm . . i Nliv uic uciannicn 'JJiailT ZUllUS UN0 Euaen v. BlaaZ. DaS Zaiferlicke kleine Theater" in Warschau ist kürzlich ein vrauo oer flammen geworden. Ueber die Entstebuna deS Brand? mZrd man genau informirte? Seite daö Folgende As. tt iv.. i.. " t. ituuyiti. um leinen yealer. oer Warschauer Operetten und Ballet bühne, war seit einiger Zeit eine Cho ristin engagirt, die zu einem der reichsten Kavaliere Warschaus in Beziehungen getreten war. Dieser ist ver heirathet. Die Zusammenkünfte fan den in der ersten Zeit in einem Restau rant statt, welches dicht neben dem Theater gelegen war. Die junge Frau, welche von dieser Affäre unter richtet wurde, suchte ihren Mann ver gebens von dieser Liaison abzulenken. Da man nicht mehr unbeobachtet war. ermöglichte man es durch Bestechung, daß ungestörtes Zusammensein in der Garderobe des Theaters , nach derVorstellung stattfand.- Dies wurde der jungen Frau durch einen Bedienten, der sich an dem Kavalier für eine er litten Züchtigung rächen wollte, hinterbracht und es gelang ihr. das Pär chen in der Garderobe zu überraschen. Die Frau stürzte sich auf ihre Riva lin, hierbei soll eine Petroleumlampe zu Boden gefallen sein, es entstand ein Brand, welcher in kurzer Zeit da? Tbeater einäscherte. Zum Glück tozx im Rathhaus, welches - vom Theater nur zwei Minuten entfernt liegt, ein Depot der Feuerwehr unlergeoracht. so daß durch schnelles Eingreifen eine weitere Ausdehnung des Brandes auf die umliegenden Häuser verhindert werden konnte. In Warschau soll die Affäre. um die Personen, welch, mit hineingezogen sind, nicht zu com promittiren. unterdrückt worden sein. Rußland ist groß, und der Zar ist weit." Ein merkwürdiger Kur pfuscher.Proceß spielte sich dieser Tage vor dem -Gerichte zu Zabern im Elsaß ak Angeklagt war der frühere Cchneideraeselle Gottfried Jlott.
Viele ähnliche
931ststClisßthcit Zwei Jabre litt ich an einem Magenleiden. iS gebrauete vuvvv mehrere Aerzte, aber ebne Erfolg, wurde jedocö durch dcn Gebrauch von Tr. August König'S Hamburger Trcpfen wieder rollständig herge stellt. Bertha Woolfe. Stockton, Cal.
Blutkrankkciten Meine jllNsste Tochter Elfe litt an Hautauöschlaq. die üHnwmjuw. flnc mt cpn Blutunreiniakeiten waren, ich vröbirte verschiedenes ebne Erfolg. Als das erfolgreichste Heilmittel erwies sich Dr. August König's Hamburger Tropfen. G. F. Engelhardt, Jcfferfrnville, Ind. ltttllCthstlililflf Ctt Seit längerer Zeit lift ich an Unverdaulichleit, keines lujiiii. Uf angewandten Mittel wollte mir belfen. bis ich Dr. August Konig's Hamburger Trovfen nabm. Diese Tropfen stellten mich in kurzer Zeit wieder her. Christian Leyhe, 201 Orleanö-Straße, Baltimore, Md. öcll erleiden Längere Zeit litt ich an einem Lcberleiden und gebrauchte vie vvvvuvm u$ cfcnc Erfolg, bis mir schließlich Dr. August König'S Ham. burger Tropfen vollständige Heilung trachten. Frau Earolwe Weife, 127 Lake Straße. Cleveland, Ohio.
nannt der 'Schlofer, wegen ' Betrugs und Kurpfuscherei. Jost war früher bei dem Pariser Hypnotiseur Dr. Desjardin Factotum und unternahm, in seine Heimath zurückgekehrt, auf eigene Faust magnetische und hypnotische" Kuren.'. Er wurde bald so bekannt, daß Kranke aus allen Himmelsgegenden, selbst aus dem Auslande, ihn consultirten: täglich kamen .durchschnittlich 40 bis 50 Personen zu ihm. Honorar wurde nicht verlangt. Man pflegte aus freien Stücken vier Mark für eine Konsultation zu entrichten. In seinem Gewerbe" wurde er Anfangs durch seine Mutter, später durch seine Nichte, die Mitangeklagte Cäcilie Wolff, unterstützt und in Hypnose" versetzt. Während er in hypnotisirtem Zustande sich befand, legten die Kranken ihre Hand auf die des Schlofers" und brachten Haare. Lampen und andere Gegenstände mit Jost in Berührung. Dr. med. Otto Grosse leistete seit zwei Jahren dem Jost wissenschaftliche Hilfe, indem er die Mittel verschrieb, die dieser in hypnotischem Zustande verordnete. Er behauptete, von der Wirksamkeit der Jost'schen Kuren überzeugt zu sein. Jost war wegen Betrugs, die Wolff und Dr. Grosse wegen wissen! licher Beihilf: zum Betrug angeklagt. Unter der Anklage der Mitth'äterfchaft an einem Sittlichkeits - Vergehen deS Jost befanden sich der Taglöhner August Aufschneide? und der Steinhauer Ernst Urban auf . der Anklagebank. Der Schlos" hat es während einer nur fünfzehnjährigen Thätigkeit vom Schneidergesellen zum ' reichen Mann gebracht. Jost wurde wegen Betrugs und Sittlichteitsvergehens zu einem Jahr und vier Monaten G:fängnitz und 900 M. Geldstrafe verurtheilt, Dr. Grosse zu 325 M., Frau Wolff zu 105 M. Geldstrafe bzw. 11 Tagen Gefängniß. Urban und Aufschneider wurden freigesprochen. Eine größere Feuer 2 brunst hat wiederum Kadiköy, den am asiatischen Ufer gelegenen Stadttheil von Constantinopel heimgesucht. Das Feuer brach um vier Uhr Morgens im Viertel Tcharakdjilar aus und oernichtete, durch einen heftigen Nordwest wind begünstigt, ungefähr 42 Häuser, welche meistens von armen türkischen und griechischen Familien bewohnt waren. ' Bet dieser Gelegenheit hat die vor Kurzem ins Leben gerufene Feuer wehr-Abtheilung von Scutari ihre Feuerprobe abgehalten; denn die selbe war dabei zum ersten Mal thätia: bekanntlich hat nicht jeder Stadt theil Constantinopels seine regelmäßige Feuerwehr, sondern blos die un regelmäßigen, zügellosen Banden der Tulumbadschi". Die einzigen, nach modernem Aoroilo eingerichteten Feu erwehrtruppen ' sind diejenigen von Pera, das CorpS vom Arsenal und dasjenige von Stambul; neuerdings ist das von Scutan gebildet worden. Der Leiter aller dieser Corps ist der ungarische Graf Szechenyi Pascha. Neuerdings beschäftigt man sich mit der Umbildung der Feuerwehr-Mann schaften: so z. B. werden dieselben jetzt Wägen bekommen, damit sie zum Brandort fahren können; bisher liefen die Leute stets zu Fuß neben den Wagen mit den Nettungs-Apparaten einher und. kamen auf diese Weise immer ganz müde und erschöpft auf dem Brandplatz an. Wiewirkürzlichmitge theilt haben, sind die Gebeine Friedrich Ludwig Jahns ausgegraben und in eine neue .Gruft überführt worden. Aus dem Protokoll ist zu ersehen, daß der Sargdeckel ganz morsch war, und die Gebeine in sehr verwittertem Zustände sich befanden. Der hochstirnige Schädel, ein Theil der Wirbelsäule und des Beckens, die Knochen der Extremitäten sammt einigen Knochen der Hände und Füße konnten dem neuen Sarge übergeben werden; die Nippen waren, ganz verschwunden. Vorhan den waren noch einig: Varthaare und ?ut erhaltene Lorb'erblätter. Die Weihe der Ecinn.?rungs Halle, welch: der d zu! schen Turnerschaft über Jahns Grab in Freyöurz a. U. errichtet wird, findet am 10. Juni d. I. statt. Für den Bau sind bisher 15. 425 M. gesammelt. Ven Akiba hat doch nicht Recht, denn das, was der Tänzerin Cesira Jnghes passirt ist, daS ist sicherlich noch nicht dagew:sen. Ve komm! sie neulich ein Paket, öffnet, es und findet darin herrliche Diamanten in schwerer Menge. BiS hierher ist die Sache keineswegs befremdlich; der lei soll bei Tänzerinnen schon vorge kommen sein. Das Neue war der Brief. In demselben stand nämlich: .Von Gewissensbissen gepeinigt, sende ich Ihnen die Brillanten zurück, die ich Ihnen im vorigen Jahre gestohlen habe." Nun aber sind der Tänzerin in ihrem Leben keine Brillanten ge stöhlen worden und sie w:iß nun icht, woran sie ist. Sckön und rein Soll daö Hauö stets sein! Die besten Bürsten dazu kauft rnan bei . Schwede! 420 Oft McCarty Ci.
Falle.
!
Marktbericht. Wholesale-Prcise. GrocerieS. Zucker: Harter $5.24. Guter gelber $3.&i. Gewöhn, gelber $3.50. assee: geröst. Banner. Lion und Java 21. 75c lin 50 Pfd Säcken) Capital 23c Pilot 23c Tiakota 22c Braz'l 22c Getr. Aepfel 6c H Pfirsiche 13c tzorlNlhen 5c Pflaumen 7c Aprikosen 15c Früchte und Gemüse. Aevfel per Faß $6.50 Citronen per jcific $3 50 Orangen per Kiste $2.50 Kraut ?er F ß $2.00 Zwiebeln per Faß $2.00 Nüben per Faß $1 50 Bohnen per Bush?l $1.80 Kartoffeln per Bushei ?0c Süß-Kartoffeln per Faß $3.50 Mehl. Winter-Weiz-n pat. $4.00 svrühjahr-Wizpn fat. $4.00 Winter pra $2 50 Gewöhnliches $1.75 Roen n dl 3 '0 Hafergrütze $5.5 Butter, Eier und Geflügel. Butter, friscke Countly 10c. Eier, krisch, per Tutz 8c Leb. Geflügel: Hühner 7c per Pfund; Spring Ehlckens 7c; Häbue 3c ; Turkcy Hennen 7c: Enten 9c: Gänse $4.80 ver Dut. Dr. PFAFF, Office: 134 Nord Pennsylvania Str. Offtce.Stnden von li Ubr ach. No. 425 Madison Avenue. Stunden von 1011 Uhr Vorm. 6ohnuvg: I97?!.labam'ftr. .reVermontftr ?elevbon - Osstce 292. ettvoon . j Wghug g. Dr. C. R. Schacfer, ZSrzt und Chirurg, Uo. 430 Madison Avenue, nahe MorriK Str. Sprechstunden : 8-g:Z0 Uhr Morgens. 2- Uhr 'camlttags. ? s uyr benb. TelevdonL;. Dr. Wagner, Office : ZZo. 60 Ssl Shio Str. Olftce,Stunden : 9 10 Uhr Bormtttcztz. ihrVlachmitta. vohnung: Ekke Vroadssu ud tnrota Vde Televbon 48. Dr. I. A. Sutcliffc, rschasltgt ftch aussli?s,llch mit kinndLrztttche t&llen und ratt SescdlechtS und Urtnkraakheire. Ko. 2 Oft Market Ltratze. riffice.Studen : bi 10 Uhr Vorm. 3 bil 8 ar aqm. Sonntag eugkmien. Xcle stzon 941. C. C. EVerts, Deutscher Zahn-Mzt, No. S Nord Pennsylvania Str. 9al wird ftf Wnnlid raoH. r. I. Wühler, . Deutscher Arzt. Office und Wohnung: $37 Süd Delaware Straße. OsftceStunden: 8 9 Uhr Borm.; J 3 Uhr Nachm.; 7 9 Uhr Ldend. Televbon 1t. Dr. Burckhardt, Deutscher Arzt. Osstee und Wohnung: 3p. 382 Süd Meridian Str. Office'Ltundea : 8 bil 9 Uhr vorm. i bil 3 ahr Nachm. 7 bi 8 Uhr Sdd. Sonntag 8 9 Sormittag. Telephon 80. CIUS. G. MUELLEB, Deutsche Apotheke. Nachfolger von 93. W. Scott. ffo. 67 Virgini jövsnus Ecke Coburn Str. Telephon 1747. .achtalocke an der Seitenthüre. SkeiepteTaa nd acht largfiltta gefüllt, streik AdNeieruno. Eis! Eis! Eis! W r benövrn da? Eupo-??em für Vblirf rura vo-' öi an ut"'T ttunoen. fiafen S:e Ihre S'upons, bevor daS i geliefert wird 5 mir einen guten Borra ? von Ei fr?-. so find wir in der Lag zu folgende Vret,e zuverc senk lsty b'i ioo h in einer i'ferung 85c perioai sd joo vl. ioo n einer Uf fcmia - c pr . 1O0V zOUOCfDlnct fr ö fferuro 17Uc . l OOuuo mebt in einer Ct'tetung 15c , Cilüy Ucßfpi C?rD-, Office : N. s3 We t Wal utkir.-Tel. 1098. Moatt feaUcl Oenry DictPt. DaS größte, schönste und KUefte derartig, Lokal in der Stadt. D geräumige und chön eingerichtete Halle ficht Vereinen. Loge? und Privaten ur Whaltung von Vällen, Konzerten und Versammlungen unter ltdero la &&te5ssca sx vZ25z.
lii.Ä
BW U kL-- ' ' KMZ
-f.;7.?-? T-v- ri7 i l--. -i -w- - tXmjtuMcrjCILX OL-Jh. icÄÄife r i I . our r ruian i o CAS I OBTAIN A PATENT ? For rror:pt ßnswer and ist honest opinion, wrlte to IH:SN A: CU.,whohavehadnerlTflstyyrr experienc! in the r-atent bunness. Commonta. tici.8 MrU'tly c ifiücntlal. A llandbook ot In formation cor -emin Patent and bow to ob tain tbem sc:.t f ree. Also catalogue ot mechan ical and lentißc books sent free. . Paterita taken tbrouga Mann & Ca. reeelT tpecial notlcein the Prienllfic Amerif an, and tbus are brousht ridely besorethe publlcwithout cot to the lnrentor. This eplendtd jper, iuoed weekjy. eleeastlj illustratiKl, b& br lar tb. larpest clrcolatioa of an? actentlfie work In tb vorld. 3 a year. Sample coples sent frea. Buildin Editioov montblT, tlfiO yer. Biofla rcples, iS cents. terr ouinber ooctalna bMiitlsul plates, in colora, and pbotograobj of nev houses. with plans, enabling ouilden to tbow tb latest deslgns and eecure contracta. AddreM - aiUXH & CO.. KKW YOK, 361 Beoadwat. ' Feuer - Alarm - Sigfla! 4 VennsylvanZa und Markt. 6 önglishs Opernhaus. 6 Cazt' und New )ork. 7 Skoble und Mich'igan. 8 New Jerseystr. und MassachusetS Ävß 9 mt und North. .10 Market und Pine. 11 Hauptquartier deS FeuerDepart'mtS. 12 Et. Clair und Est Str. 12 No. 2 Spr'nhs, Maff. Ave. nahe Noble. 13 Delamare Str. und Fort Warne Ave. 14 Nem Jersey Str. und Fort Äayne Ave. 13 Peru Str. und Massachusetts Ave. 16 Christian Ave. un Ash Str. 17 Park Ave. und Butler Str. 13 Columbia und Malott Ave. 19 Archer und John Str. 123 No. 9 Echlauchhaus, Ash und 7. Str. 124 Alabama und Siebente Str. 123 Central und Lincoln Avenue. 126 ?)andeö Str. und Lincoln Ave. 127 Colvmbia und Hill Ave. 128 Central Ave. und Achte Str. 129 Auöstellungs-Sebäude. 131 Alabama und Morrison Str. 132 Nokiampton und Achte Str. 134 College Ave. und Zehnte Str. 133 Ho,'le Ave. und Delamare Str. 133 Alabama und North Str. 137 Nemmann und Achte Str. 133 College Avenue und Jrivin. 21 Illinois und St. Joseph Str. 23 Pennsulvannia und Pratt Str. 24 Meridian und Zweite Str. 23 No. 3 Svr'nhaus, 6. nahe Jllinoiöftr. 26 Mississippi und Et. Clair Str. 27 Illinois und Michiqan Str. 28 Pennsylvania und Künste Str. 29 Mississippi und Vierte Str. 'J12 Tenneszee und William Str. 213 Pennsylvania und Michigan Str. 214 Jllinoiö und Herbert Str. 213 Waisenheimath für Farbige. 216 Tennessee und Erste Str. 217 Meridian und Siebente. 213 Clisford und Jesserson Avenue. 31 No. 1 Spr'nhs.. Ind. Ave. u. Mich. St. 32 Meridian und Walnut Str. 34 California und Vermont Str. 33 Alake und New Z)ork Str. 36 Jndiana Ave. und St. Clair Str. 37 Etadt-Hospital. 33 Blake und North Str. 39 Michigan und Agneg Str. 312 West und Walnut Str. 313 West und Dritte. 314 Siebente und Howard Str. 313 Torbet und Paca Str. 316 Tennessee und 1. Strafe. 41 No. 6 Epr'nhaus, Wash. nahe West Str. 42 Geißendorf und Washington Str. 43 Mlssouri und Nem ?)ork Str. 45 Meridian und Washington Str. 46 Illinois und Otzio Str. 47 Teimessee und Washington Str. 43 Ringan'S Schlachthaus. 49 Jndianola, 3 Equares vom Fluß. 412 Missouri und Maryland Etr. 413 Mississippi und Wabaih Str. 415 Morris und Ckurch Str. 421 0. 2. u. W. SwndhauS. rseül. vom Flu 423 rren'Alyk. 424 Miley Ave. und National ötoad. 51 No. 4 Spritzenhaus, JllinoiS u. MerriZ. 62 Illinois und Louisiana Str. 53 West und McCarty Str. 54 West und South Str, 56 Mississippi und Senro Str. 57 Meridian und Räy Str. 53 No. 10 Schlauchhö, MorriS u. Mad. 69 Madison Ave. und Tunlap Etr. 512 West und Nockmood Etr. 513 Aentucky Ave. und Merrill Str. 314 Union und Morris Etr. 516 Illinois und Kansas Et?. 317 MorriS und Dakota Etr. 513 MorriS rntf Church Etr. 519 Tennessee und McCarty Str. 521 Meridian und Palmer Str. 323 Morris Etr. und Gürtelbahn. 524 Madison Ave. und Minnesota Str. dl No. 2 tQalen u. LetterHauS, Eouthftr. 62 Pennsylvania Etr. und Madison Ave. 63 Telamare und McCarty Str. 64 Cast und McCarty Str. 63 Nem Jersey und Merrill Str. 67 Virginia Ave. und Bradsham Str. 63 Cast und Coburn Str. 69 Pennsylvania Str. und Madison Ave, 512 McKernan und Dougherty Str. 613 East Str. und Lincoln Lane. 814 East und Beecher Str. bl Noble und Souty Str. 71 No. 3 Spr'nhauS, Wirg Ave. .$. 72 East und Georgia Straße. 73 Cedar und Elm Str. 74 Benton und Georgia Str. to irngniy nve. und Pme fe. 76 Tillon und BateS Str. 73 No. 13 Spr'nhauS, Prospekt u. Dill. 79 Fletcher Ave. und Tillon Str. 712 Epruce und Prospekt Etr. 713 Enalish Ave. und Laurel Str. 714 Willom und Olive Str. 713 Shelby und Beecher Str. 716 Deutsches Waisenhaus. na Orange und Laurel Str. 721 Lexington Avenue und Linden Straße. 723 Fletcher Avenue und Spruce Straße. 724 Tucker und Torsey's Fabrik. 81 Market und Nero Jersey Str. 82 Washington und Delamare Str. 83 East und Pearl Str. 84 Nero Nork und Davids 83 taubstummen Anstalt. 56 Ver. Staaten Arsenal. 87 Oriental und Washington Str. 89 Frauen'Reformatorium. 612 No. 8 Schlauchhaus, Ost Wafo. Str. 813 Market und Noble Str. 314 Ohio und Harvey Str. 315 Arsenal Avenue und Ohio Straße. 821 Pan Sandle Eisenbahn.ShovS 7nt n .i 'n l . ' iuicvTi uno viflner etr. l 3s o.7 Svr'nhaus. Maryland nahe Mert. 92 Meridian und Georgia Etr. 93 Meridian und Süd Str. 94 Vennsylvania und Louisiana Etr. 93 Alabama Str. und Virginia Ave. Spe, ial. Si gngle. Ersten 2 Schlöqe, zweiter Alar. Zweiten 2 Schläge, dritter Alarm. Dritten 2 Schläge, vierter Alarm. 1-2-1 Feuer aus und Schlauch eufgesiFelI 3 Schläge, weniger Wasserdruck. 3-3 mehr Wusserdruck. 12 Schläge, 12 Uhr Mittags. t3 Die ersten 12 Sianale erd,?. ständig auSgeschlagen. bei den folgend werden die Lundert. flefc ci r
Zigem ttnnat gca.
