Indiana Tribüne, Volume 17, Number 203, Indianapolis, Marion County, 12 April 1894 — Page 1

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12. April 1894. W O rK x V fttift vo Tribüne (öupon für die 1 . 7 r W I '& - k V l W V V w y Wsy . !g Ptfiüs! . VA' t Jahrgang 17. Office: Sto. 18 Süd Alabama Straße. No. 203 4 f Indianapolis, Zndiana, Donnerstag, den 2 April 1894

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Offizieller Bericht - - der " Mercliants National Bank. Indianapolis, den 28. Februar 1891.

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i . rry ? . ' $2.679 669 13 Otto N. Frenzel, Kassirer Assistent - Kasfirer. Editorielles. In Chicago h,bcn sämmtliche Bauko ttraktoren sich vcreinigt und eine Arbeilölperre (lockout) angeordnet. Darüber ergehen sich nun die Zeltungen in lange Schreibereien, und erklären in salbungsvollem Tone das sei nicht Recht. Sie stellen sich auf den Humanitären Standpunkt, von dem auS man eS allerdings nicht bill'gen kann, daß 50.000 Arbeiter plötz'ich durch daS Diktat einer Organisation vonArbeitgebern brodloS gemacht werden. Allein solche Dinge müssen vor kommen, um dn L.'uten rie Augen darüber zu öffnen, daß in den w rklichen Vorgängen die Humanilät gar keine Rolle spielt. Man muh ein sehen lernen, daß der Kampf, der sich auf wirthschaftlichem Gebiete abspielt ein Jnteressenkamps san, phnwe ist. Die Arbeitssperre ist von den Chieagoer Kontraktoren arrangirt worden. um die Organisation der Arbeiter zu sprengen. Diese Organisation ist den Kontraktoren im Wege, also sprengt man sie. Welch andere Folgen daS Mittel hat, ist ihnen gle chgiltig, wenn eS nur den Zweck erfüllt. Ob eS nun dieömal den vereinten Bemühungen der Arbeitgeber gelingt, ihren Zweck zu erreichen, oder nicht, ist auch einerlei. DaS Mittel wird in Zukunft öfter angewandt werden, besntiStrS $R tfi to f& VUW4V 44 4 l t II V 1 4ly IVWIUW kostspielige Anlagen in Baulichkeilen und Maschinerieen nöthig machen, die Zinsen fressen, so lange sie unbenützt bleiben. Der amerikanische Arbeiter, der immer noch auf dem individualistischen Standpunkte steht, der sick immer noch für die Budelpolitik begeistert, und den lumpigsten Politikern die Schleppe tragt, der rmmer noch glaubt, den Kampf auf wiridschaftlichem Gebiete ausfechten zu können, und lieber Weib und Kind in einem Streik bunaern läßt, als daß er den richtigen selbst ständigen Gebrauch von seinem Ltimmrctc macht, der es für eine Errungenncuaii anjicm, wenn ein oemagogiier ,.;,k.-.s. ntisA. 9f.mf rx.c. . . i. l v . bekommt, und Höchstens Hohn kür Den .vfy f v t i Ms f v jenigen bat, der ihm den Rath giebt. eine selbstständige Arbeiterpartei zu gründen, der hat nicht das geringste i l fr t . r . t j cy t otcqi, Q uoer ein joicges 'ersayren I :9.it.nft hr 9!rfiMtn.F.F iii k,. I wfc v jj ..-ynn Denn wenn er es so haben will, daß I V . - A..Mt,( k kltU(AtHlitiM vk CVUtlll UU llllt IVUIHUiilUJlUI Boden und nicht auf politischem ge führt werden soll, dann muß er erwarten, daß sein Gegner ebenso kämpft, wie er. und warum loine der ,,'oob nicht ebensowohl streiken, wie d.r Arbeiter, wenn er eö für vorteilhaft hält? Die Cbieagoer Zimmerleute sprechen die Absicht auS, die Kontraktoren wegen Verschwörung kriminell zu ver folgen. Wir wissen nicht, od daS un ter den Gesehen deS Staates Illinois möglich ist. Sollte eö aber möglich sein, dann sind wir überzeugt, daß sich daS Gesetz in gleicher Weise auf die streikenden Arbeiter anwenden läßt und die Anklage dürfte sich als ein Bumerana erweisen, o. d. als ein f. . M eder zum Schleuderer zurückkehrt. Nmaekebrt. ist e Za auck aani kon- " A " sequent von Seiten der Zeitungen. sie daS Vorgehen der Kontraktsrett tadeln, denn ein loclccmt ist nichts

anderes als ein Streik der Arbeitge ber und wenn sie den Streik der Arbeitgeber gutheißen, müssen fi kon''equenter Weise dem der Aibkiter gegen-über-daSsetbe thun. .'Da sie aber le-

.teres nicht wollen, so ruisoniren sie ein bischen über die Arbeitgeber, denen eS ja doch weiter nicht weh thut, und damit ist die Sche für sie abgemacht. Der Kämpf zwischen Azp'tal und Arbeit ist ein nackter Znteressenkampf und alle Schönrednern und Phrasendrescherei verdeckt nur die Wahrheit. 3n diesem Kampfe haben die Arbeitgeber mehr gelernt als die Arbeiter. Sie wenden die Waffen der Arbeiter gegen diese selbst an, und da sie wirlhchaftlich die Stä keren . sind, so ist der Sieg meist auf ihrer Seite. Die Arbeiter aber haben umgekehrt nichts von den Arbeitgebern gel rnt. Sie führen den Kampf ausschließlich mit dem alten abgebrauchten Mittel dkg Streiks und des Boycott und lassen die Arbeitgeber ungestört die politische Situation beberricken. SS ist Zeit, daß die Ar beiter anfangen zu lernen. Drahtnachrichten Inland. We t le ra u s si cht en. WärmereS, schöne Wetter morgen; am Samstag mahrsche'nlich Regen. v2,0n8rcpWashington, 11. April. Der Senat setzt die Debatte über die Tan,bill fort, und da all die Weisheit, welche da auegekramt wird, schon zum 001. Male wiederholt wuroe, wild eilig. DaS HauS beschäftigt sich mit dem Budget, und politische Kaltzbalgereien bringen zuweilen etwas Abwechslung I in die sonst langweiligen- Verhand"gen. I Vesklger türm. New I o r k , 11. April. Die atantische Küste wurde vergangene Naät und heute von einem schweren Sturme heimgesucht. In fast allen atlantisch. Staaten fand ker Schneefall statt Mehrere Schisse gingen zu Grunde, und Menschenleben gingen dabei veroren. An der Küste von New Jersey richtete die Hochfluth gewaltigen Scdaden an. Der Dreimaster Alhert W Smi'h zerschellte vollständig und die Bemannung auS n-un Personen bestehend, ertrank. Der Sturm wüthete die ganze Küste entlang bis nach Vir- I ginien. ' ' Vom Arbeitsfeld e. C o l u m b u S, O., 11. April. Die United Mine Workeri" haben einen allgemeinen Streik beschlossen. Derselbe soll am 21. April beginnen. Die Vertreter von Jndiani wollten den Beginn deS Streiks auf den 1. Mai verlegt baden, w.-ll sie sich bis dahin verpflichtet hätten, drangen aber mchl durch. Chicago, 11. Avril. Die Con - traktoren haben beschlossen, jede Holz. Handlung zu ooycotten, welcye an Contraktoren verkauft, die nicht zu ihrer Organisation gedören. Nniontown. Pa.. 11. April. Der Krieg in der Coke Region ist wie der ausgebrochen. 400 Streiker zo gen nach den Frick'schen JoungSkomn M . sm. M m mm . Worrs. )ie oaietvir viroettenoen stohen. Ein heil von ihnen wurde umzingelt und gezwungen, mit nach Le,enring zu marlchiren. Ver yeriss wollte sie unterwegs angreifen, Er forderte sie auf, auseinander zu gehen. aber eS wurde ihm geantwortet, 0aS t Nch aus der Hochttraße befanden und so viel Recht daselbst hatten, wie er selber. AlS er nun Jemand verhaften wollte, schlugen ihn die Streiker sammt seiner Mannschaft in die Flucht. Sin so zialistisch er Er fo lg. Vatterson, N.J., 11. April Bei der gestrigen Stadtwahl ereignete sich daS Merkwürdige, daß die fozialistische Arbeiterpartei in der achten Ward ihren Kandidaten Maguire mit 895 Stimme i erwählte. 3m Ganzen brachten eS die Sozalisten auf 1573 Stimmen, gegen 293. welche daS vorige Mal abgegeben wurden. 3a verachten Warb stieg die Zahl ihrer Stimmen von 72 auf 895. Jedenfalls ist dieser Erfolg eine Folge deS Verfahrens der

Fabrikanten gegenülec den streikenden Seidenbandmebern.

Der Segen der Arbeit. P o mer o y. 11. April. Durch den R'ß einer Kette ergoß sich beute in der Mlddleport Stahlfabrik der ganze 3nhalt eineS großen (ZefäßeS, das 8000 Pfund geschmolzenes Metall enthielt. über' sechzig Arbeiter. Vier fanden sofort ihren Tod, zehn wurden schwer d:rleht und eine große Zähl trug kleine Brandwunden davon. Der Stand der Weizensaat Wa sh i ng ton, D. C., 10. April Oer Statistiker des AckerbauamteS berichtet den Stand der Winterweizenlaat am 1. April als 87 Prozent. während derselbe im Jahre 1892 nur 77.4 betrug. Der Durchschnitt in den auvtmei;enstaaten ist folgender: Ken tacky 83. Ohio 90, Michigan 81, In diana 90. Zllinois 87. Missouri 88, ansas 72, Nebraska 85 und Zowa 87. OaS kal'e Weiter hat beträchtlichen Schaden angerichtet, doch lägt der Um rang desselben sich jetzt noch nicht über sehen. Ausland. Die entflohenen Jnfurg e n t en. Montevideo. 11. April. Als die brasilianischen Insurgenten am vo r aen Snnnta an den vartuaiensck-n , - u - u - r n-wci sieasschlffen in Buenos AvceS ent M(n txmxitie man mit Sicherheit. stux Admiral Da Gama unter genselben befunden habe. Es hat sich jedoch'herauSgestellt, daß Da Gama sich : i,t,t,n Yl,nkii n,m.irr k,k. I. tyi!! VMJJ VII VM VIVI0 fVV die ..Minoello" ,u verlassen. Er be. findet sich immer noch auf der ..Min llo" und erklärt, daß er den Muchter begünstigt noch gutgeheißen jjafjf Die Albuquerque" verfolgte eineS ht araentinischen Schiffe, auf welchem die Brasilianer zu entkommen suchten. die Carbonero" und holte 250 der Flüchtlinge wieder zurück. Dieselben wollten sich nach Rio Grande do Sul begeben, um sich dem Admiral De ')kello an, 'schließen. 3n argentinischen Reierungekreisen ist man über öiesen Vorfall sehr indignirt und ist g neigt, ihn als eine Beleidigung der argentinischen Flagge aufzufassen. Die brasilianische Regierung, hat v)n Argentinien die Auslieferung der 150 önsurgenten verlangt, welche glücklich die Quarantanest'tion von Buenos Ayres erreicht haben. Der Prandent hat aber erklärt, daß er nie mals die Auslieferung politischer Flüchtlinge zugeben würde. Die Belagerung von Rio Grande do 2ul dauert fort. Gen. Saraiva, der Führer der Landar nee der Znsurgen ten, hat die telegraphische und die Eisenbahnverbindung mit Pelotaö und Porte Alleare abgeschnitten und Admi ral Mello hat San Zose Oel Nl'rte. eine iicinc ladl in der Nahe von Vllo Grande, eingenommen ",. Wahlen in Holland. Haag, 11. April. Bei den Generalw'blen, die heute ii sanz Holland stattgefunden daben, bat die Regierung eine entschiedene derlage erlitten. Hiesiges. Qlt Carpentec und die An: I slretcber. Heute Morgen erreichte der Streik der Anstreicher sein Ende dadurch, daß die ausständigen Arbeiter der Mrma Fertig & KeverS die Lohnskala der Unternehmer, 25 resp. 27z Cent die Stunde, annahmen und an die Arbeit gingen. Ja dem Carventerstreik babe die Gegensätze noch medr zugespitzt. Die Unternehmer weigern sich mit dem Streikerauöschuß wegen ei-eS Ueber I -inkkNN1-N?i II itnt.fi AMfM Ot gllen sich durchaus einem Schiedöge.V...M...V IH Mlllb t UUlll lllt. W. richt nicht unterwerfen und behaupten, daß die Arbeiter kein Recht hätten sich auf daS Uebereinkommen vom vorigen Herbst her zu berufen, da letztere selber dasselbe zuerst gebrochen hätten. Die Arbeiter dagegen weigern . sich aufS Hartnäckigste einer Klassifikation der Arbeiter nach ihrer Leistungsfähigkeit und dementsprechend?? Entlohnung sich zu fügen. Zu dem Briefe, den Kontraktor Vender von einem Anonymus enthielt,

der aber keine Drohungen, sondern nur einen $3ast gemeiner Schimpfe eien enthält, haben auch die iXiTjenterge mcrk'chlf ler 3tellaa. genommen, in oem sie in idrer ge rigen BirMmmlunii

' einstimmigen Bcschlusscö $25 Belob nung für die Habhaftiverdanz de Schreibers. deS Briefes aussegken. S, behtupten. daß kein Unoimann de, Brief verfaßte und erden selber alee aufwenden, um den Thater den richten zu überantworten. G c- '. Widerruf von Wirtbschaftölizeiiseu. Mayor Denny hat den Stadtanwalt um sein juristisches Gutachten darübe, befragt, ob er das Recht habe, Wirthfchaftölizenfen zu widerrufen. Selbstverständlich handelt es sich dabei bloß um stäbti che Lizensen. Wie nicht anders zu erwarten war, hat der Stadt. anmalt das Gutachten abgegeben, das, er dazu daS 'echt habe, und zwar un. ter Z 45 deS städtischen Charters, wor. in eö heißt: ES ist die Pflicht dee MoyorS .... alle BondS, DeedS uni Kontrakte der Korporation,' sowie all. Lizensen, die von einem Departemeni gesetzmäßig ausgestellt find, zu unter zeichnen, und irgend eine LizenS zu widerrufen oder zu suöpendiren. Der Stadtadwalt meint zwar, daß de? Mayor keine LizenS ohne genügenden Grund widerrufen darf, aber eö sei ihm überlassen auözufinden, ob genügender Grund dafür vorhanden f et. Jedenfalls sei Uebenretung deS GesctzeS genügend dafür. Wir lassen eS dahingestellt, ob te Mayor wirklich eine solche Machtvollkommenheit besitzt oder nicht, sicher ist. daß er entschlossen ist, aus Grund eine. solchen Machtvollkommenheit zu handeln. Wer am nächsten Sonntag darüber ermischt wird, daß er Bier oter andere berauschende Getränke verkauf', kann sich darauf gefaßt machen, daß der Mayor mit oder ohne Recht, seine LizenS widerruft und daß er nachher von der Polizei an jedem Versuch sein Geschäft weiter zu führen, durch fortwährende Verhaftungen und Prozessirung gehindert wird. Von nächstSonntag an soll daS gelten. Wi, müssen ken Wirthen rathen, die Sack. ernst zu nehmen. Denn selbst nenn der Mayor daS Recht zu solchem Verfahren mcht hat. so wird der Wirth, der es darauf ankommen ließe, ruinirt sein, bis durch 'ange Prozcssirerei e ne Entscheidung herbe uefüdrk ist. Wir find der Ueberzeugung, daß die Spionage in verstärktem itfaße betr,e nen werden wird, be' n ers bei Wir tben. die sich auS diesem oder jenem Grunde bei der Polizei oder bei ir gend einem Poliziste i unbel'ebt xemacht haben, und rathen taher zur Vorsicht. Der Stadtanwalt giebt dem Maror den Rath, nicht auf ccn P. lizeibericht hin allein zu handeln, sondern drm Wir'h Gelegenheit zur Vertheidigu a zu geben. Od der Mayor d esen Rath befolgen wird, darüber HU er sich nicht geäußert. m m Gvnferenz der ÄanitätSbe.'M'ett. Die jährliche Konferenz der Beamten der oerschiedencn Gesundheitsbehörden deS S aateö wird gegenwärtig hier abgehalten. Die Versammlung wurde gestern Nachmittag durch den Präsidenten der Staatsbehörde, Dr. S. S. BootS von Green sield eröffnet. 3n der Nachmittagssitzung .verlas Prof. W.B.Johnson einen Aufsatz über da Thema Wie sollen wir unsere Wasserzufuhr be schützen?" Auch wurde über die sanitarische Einrichtung von Schulhäusern debat tirt. Dann folgte ein Aufsatz deö Prof. D. N. Berg von Greensield über Die Gesetze und Regeln die Pflichten der Gesundheitöbeamten betreffend " i fcrtfi hiritt Urnnp hrtft hl Q.lit V. k UUW VUtlll Wfc.W.f VMD VtV V M k heutzutage glauben, alles durch Pas sirung von Gesetzen erreichen zu kcn nen. Anstatt daß eS heiße n-ir müssen belehren", beißt eS, wir müs sen Gesetze machen." Um irgend ein Gesetz effektiv zu machen, dürfe eS nicht gegen die allgemeine Ansicht deS Volkes geben. So sei eö auch mit den Regeln welche von den GesundheitSbehörden aufgestellt werden. Deöhalb sei eS zuerst nothwendig,' durch Belehrung das Verlangen nach Durchführung der

LEO LANDO olist 62 PRESCRIPTIONS EAST MARKET ST? ADt. Grillen oerdon nach den besten Methsden den Augen lnaevat. Vorschriften zu erwecken. Die ver'ch'.edetten Bemerkungen deS Redners saßen, wie man zu sagen pflegt, und eine animirte Debatte war die Folge. In der Abendsitzung hielt Gouvernör 'IkatthewS eine wohlgesetzte Bemill'ommungörede. Dr. E. O. Probst ion Columbus, O., sprach üb5r Die Schwierigkeiten, mit.denen die Staats?esundheitsbehörden zu kämpfen haden." 3hm folgte Dr. 3. W. Scott, Sekretär des Staats-GesundheitSrathS ooa ZllinoiS mit einer Rede über All zemeine Gesundheitspflege." Voltzergertcht. Die Verhandlung gegen Jesse D. 5arliöle, der angeklagt war in TronS Pool"-zimmer auf Pferderennen gewetiet zu haben, wurde im Polizeigericht gestern Nachmittag vor einer Zary wieder aufgenommen. Die Verrzeidigung brachte eine Masse Beweismiterial um zu zeigen, daß daS Wetten auf Pferderennen, wie eS in dei Pool"-zimmern Gebrauch sei, nitzt gegen das Spielergesetz des Staates verstoße. Die Argument!euig deS Falles dauerte bis 6 Uhr AbendS und kurz darauf gab die Jury iren Whrfpruch auf nicht schuldig ai. iarliSle wurde darauf entlasten. Sie ähnlichen Fällegegen Sam Douglaß, Billy Tron und Andere werden später zur Verhandlung kommen. Der ÄuSgang derselben, kann bei diesem ßräzedenzfall ja nicht zweifelhaft sein. Polizeirichter StubbS hatte heute nur eine kurze Sitzung. Die Betrunkenen wurden ohne viele Umstände mit den üblichen $5 Strafe belegt und die Vags" wurden unter verhängter Zlrafe ihres Weges geschickt. CHaS. Brennan. der von einem Poizisten in flagranti" dabei ertappt marde, den Kehricht auf die Straße zu werten, wurde mit $1 bestraft, aber die Strafe wurde ihm nachträglich gedenkt. Abraham Sopastiece berappte $5 mö Kosten wegen eines thätlichen Angriffs auf Henry Barrctt. Erner Sreman und Eva Russell u nen von W Roaer des thälllcken Inzrisss befchuloigt worden. Die Kl,ge konnte aber nur geaen Stedman aufrecht erhalten werden und diei'ec rat vaö Vergnügen 510 und Kosten abiuverdienen. Oliver HugheS hatte es bequemer gefunden eine Fuhre Abfall auf einem leeren Platz abzuladen, als nach dem Crematorium zu fahren U'd wurde dafür mit einer Strafe von 55 belegt. Nelson Hu jhes, der sich einen U berrot auf unrechtmäßige Weise ange.'ignet hatte, wurde den Großgeschaiorenen über Diesen. . - Die Verhandlungen gegen W. Kirk Hos. der beschuldigt, ist am Sonnt, g geistige Getränke weggeben zu Haben und geen GuS C. Wltt wegen SonntagZnerkaufö wurden auf den 13. d.M. verschoben. Um die Wabrbett zu erfabren in Bezug auf Hood'S .Sarsaparilla, trage man Diejenigen, die diele Medi zin brauchen, oder lese die oft in diesem Blatt abgedruckten Zeugnisse; sie wer den Euch überzeugen, daß Hood'S kurirt. ..... .,,. . .. H o o d'ö P i l l e n kuriren Ver stopfung. EXT ftrau Emma Swing, 227 S. Tennessee Straße wohnhaft, vecschluckte gestern eine Portion Morphium, da sie sich ohne Freunde und Verwandte so verlassen fühlte, daß ihr der K lmpf um'S Dasein eine zu schwere Bürde, schien um sie weiter zu schleppen. Nachbarn entdeckten ihren Zustand und eS gelang Dr. Slu; vom Stadt-Dis pensarium sie am Leben zu erhalten. C7 Ein Dieb stieg gestern am hellen Tage in daS Haus No. 12 CarloS Straße, daS von 3ohn Berry bewohnt wird. Nachbarn sahen den Dieb durch ein Fenster einsteigen, glaubte aber, daß er zur Familie ge höre. AlS Herr Berry nach Hause kam fand er, daß ihm ein Diamantrina, zwei andere Ringe und eine Anzah Taschentücher gestohlen worden waren

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