Indiana Tribüne, Volume 17, Number 202, Indianapolis, Marion County, 11 April 1894 — Page 1

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Haughey hat sich schuldig bekannt und geht ins ZuchthanS. Weniger als fünf Jahre kann ihm der Nichter nicht geben, aber es ist ja möglich, d'aß soäterhin ein mitleidiger Präsident ihn früher herausläßt. Das ist an sich ziemlich gleichgiltig, denn die Schmach allein ist für den Mann eine sehr schwere Strafe. Mit der Bestrafung deö ManneS mag dem Gerechtigkeitsgefühl nach gang und gäbe Begriffen Senugthuung geschehen sein, aber für den Denker genügt daS nicht. Wir wollen davon absehen, daß die Zurückcrstattung der Gelder an die Betrogenen nicht möglich ist, daß Haughey von Anderen verleitet wurde, waö ist oenn nun anoers geworoen oaourcy. V C .. t. .1. :Q ...C9 TM VWP VB uu,h,uup mup. cr v t m m w w m . Betrogenen sind ihr Geld los, der Spielteufel und der Habsuchtsteufel treiben ihr Wesen weiter, ändere Bankbeamte werden sich sinden, welche in den Geleisen Haughey'S wandeln, und andere Banken werden falliren, denn die wahnsinnige Jagd nach Geld muß Unehrlichkeit erzeugen, daS kann gar nicht anders fein. Tausende vertrauen ihr Geld den Banken an, und man muß sich wundern, daß bei der stetigen Versuchung zur Spekulation, zum Hazardspiel, zum Betrug, so viele ehrlich bleiben. Aber so lange unser wirthschaftliches System dauert, so lange wird es bei " . . 's f . m . . i H ! 1 , TV , !.' T T KitmtnrtiiÄRrslfn nr Vm.lr mrnn fi MMfMMVM V aaa, WVfti " frt .: ,.5. m. TftSaV IVVttt MMVlV.tfc, VtV V I V -atsVVVV rafe die Mörder ausgerottet hat. 5Nt NrKrien VnIffi fiirtini.n v v v werden, find mehr Verbrechen der Ge. sellschaft, als deö Individuums, sie find die Folgen der gesellschaftlichen Einrichtungen, und nichts kann sie derhindern, als eine Aenderung dieser. Die Verfolgung der Vereine von Seiten der Polizei ist eingestellt, mit um so größerem Eifer aber werfen sich die Hüter deS Gesetzes auf die Verfolgung der Wirthe. ES ist ein häßliches Schauspiel, daS wir vor unS sehen. Mit allen möglichen Künsten der Verstellung und der Spionage sucht man die Uebertreter deS Gesetzes zu erwischen, und ein Eifer wird dabei entwickelt, nicht alS ob eS sich um den harmlose Verkauf eineS TrunkeS handelte, sandern alS ob eS gelte, den furchtbarsten Verbrechen auf die Spur zu kommen. Dieser Aufwand von Kraft und Energie für eine so unbedeutende Sache ist beschämend für ein Gemeinwesen. Trotzdem könnte man sich darüber hinwegsetzen, wenn man ZlSTSJL könnte, wenn man nicht überzeugt wäre, daß alles nur deS politischen Es- ' ' ' t .. . fx. , . kgcn öciuicyi. So anaenebm für die Betreffenden die Thatsache ist, daß daö Criminal gericht ebenso nachsichtig gegen Ueber treter deö LiquorgesetzeS ist, wie der Polizeirichter strenge, so gut eS ja an sich ist, daß der Verfolgungswuth der Polizeibehörden wenigstens manchmal im Criminalgericht ein Damm ent gegengesetzt wird, so kann man sich doch auch hier deS unauaenehmen Ge hanUni ni4t tttothr. dak alle aus 7 ' r ' den politischen Effekt berechnet ist. DaS ganze Schauspiel ist im höchsten Grade anwidernd, aber ändern läßt sich daran nichts. Seitdem die geschäftlich dabei Interessirten sich an Händen und Füßen gebunden einer bestimmten v"" uoergeoen oaoen, oreor ncy oer m i r ' . . p"tt,qe amps m unicrn iaoi mme? uns immer wieocr um oie iein Ihfrni uns ßnnntnrtSfrnrt. fflanx ir J -O" i 3 besonders ist dies unter den Deutschen der Fall, denen das Treiben der Tem perenz- uns onnlagShelllgen nun einmal in der Seele zuwider ist. Ganz besonders ärgerlich ist diese Sache aber für den fortschrittlich Ge. . , nw . I fi M M 4 . V. AI. Itlttl MI t t . VflA 4 MM M liliucii, mit 4Uiutiuuiicii ycttic anderen wichtigeren Dingen zuwenden mochte, und durch dieses kleinlich uiUn' unö tur Me mQult mi welcher sich die Masse demselben zuwendet, in allen seinen Bestrebungen gehindert wird. Und eS scheint, daß daS nicht and:rS wird, bis einmal eine mächtige politische Fluthwelle über daS Land hereinbricht. Wetteraussichten. Morgen schöne? Wetter.

Drahtnachrichten Inland. (Kongreß. Washington, 10. April. Das HauS beschäftigt sich mit den Einzelnheiten des Budgets. . Der Senat passirte die Resolution Wolcotts, nach welcher der Präsident sich in Verbindung mit der mezikanischen Regierung setzen soll, um in den

amerikanischen Münzen mexikanische Dollar? zu prägen. Am Nachmittage diskutirte der Senat über die Tarifbill. Verschwörung Chicago, 10. April. Der CarpenterS' Council hat beschlossen die Eontraktoren der Verschwörung anzuklagen und die Arbeitösperre zu verhindern. Sie meinen, daß der Fall unter daö Verschwörungsgesetz fällt. IHM Wollen weiter streiken. S c o t t d a l t, Pa., 10. April. Bei der Convention der Cokearbeiter waren 33 Delegaten anwesend. Sie bechlossen den Streik fortzusetzen. Richter ZenkinS' Einhaltöbefehl. M i l w a u k e e, 10. April. Da? Comite deS Repräsentantenhauses, welches daS Verfahren deS Richterd ZenkinS zu untersuchen hat, beendete hier seine Arbeit. Der frühere Bundessenator Spooner theilte dem Conite mit, daß er als Anwalt der Masenverwalter die Ordre aufgeschrieben und daß Richter ZenkinS sie ohne WeiereS bezahlt habe. Der Wahlbetrug in Michigan. San sing, 10. April. Zn dem Prozeß gegen den abgesetzten Staatsekretär Zochim, welcher angeklagt ist, falsche Eintragungen bezüglich der für daS VerfassungS-Amendement zur Erhöhung der Gehälter der Staatöbeamen abgegebenen Stimmen gemacht zu haben, ist die Auswahl der Geschworenen heute Nachmittag beendet worden. ES ist dieS der erste Prozeß gegen die des Wahlbetrugs angeschuldigten Staatsbeamten. Streik in AuSsich t. C o l u m b u S, 10. April. Bei der National -Convention der Bergleute reichte heute McBride eine Resolution ür einen allgemeinen Streik sämmticher Bergleute im Land?, beginnend am 22. Avru ein. Ble vle olutton wurde an ein Comite verwiesen. Pocken auf einem Dampfer. New I o r k, 10. April. Der niederländisch amerikanische Dampfer Veendam hatte beim Erreichen der Quarantäne einen Pockenkranken an Bord, der sofort nach dem JsolirhoSpital gebracht wurde. Der Dampfer wurde deöinfizirt und die Passagiere und Mannschaften mußten sich einer Impfung unterziehen. Die Freiheit futsch. New Jork, 10. April. John Most'S Freiheit" ist letzten Freitag nicht erschienen. Infolge anhaltenden und sich vergrößernden Defizits der Freiheit," wie der Feindschaft der Peukert-Timmermann'schen Autono mistischen Gruppen hat Most daS Blatt aufgeben müssen. Er bat die Stadt verlassen, ob er sich nach dem Westen oder nach Europa begeben, weiß man nicht ; seine Effekten hat er einem Lagerhause übergeben. Republikanische Siege New Jersey. i n Newark, N. 3., 10 April. JuliuS Lebkuchen, der republikanische Mayorökandidat ist mit ungefähr 5000 Stimmen Majorität gewählt worden. Orange, N. 3 , 10. April. Zum ersten Male seit 20 Jahren haben die Republikaner die ganze Stadtverwaltung in Händen. In der heutigen Wahl haben sie daS ganze städtische Ticket und alle fünf j Aldermen erwählt. Die Skadt giebt sonst gewöhnlich eine demokratische Majorität von 600 Stimmen ab. I Elizabeth ist der republikanische Mayorökandidat mit 1200 Stimmen Majorität gewählt worden. In Camden ist dzg ganze republikanische Ticket ohne Ausnahme gewählt worden.

Ein großer Streik. A kron, 0. 10. April Die Werner Eo , eines der größten lithographischtn Etablissements der Welt, hat heute Mittag den Betrieb eingestellt

und nahezu 700 .Angestellte aller Art sind jetzt ohne Beschäftigung. D'eKompagnie hatte im Herbst die Löhne der Preßleute und deren Gehilfen um 10 Prozent herabgesetzt und die betreffende Union hatte heute, verlangt, daß .die Löhne wieder auf.die frühere Höhe gebracht werden sollten. Die Folge war, daß die Kompagnie vorläufig den Betrieb einstellte. Die Angestellten hielten später am Nachmittag eine Versammlung ab, eS wurden aber keine definitiven Schritte zur Beilegung der Differenzen gethan. .in 3n sonderbare rLage. Denver, Col., 10. April. 3n elner elgentyi.tttllazen age vennoen sich die 1200 Mann von Gen. Kelly'ö Armee, welche sich auf dem Wege nach Washington besinden und sich gegenwärtig in Ogden, Utah,- aufhalten. Sie wurden von der Southern Pacific Eisenbahn bis Ogden befördert und hofften auf der Union Pacific Eisenbahn freie Fahrt über daö Gebirge nach dem Osten bekommen zu können. Die Union Pacific Eisenbahn weigerte sich jedoch, die Leute frei zu befördern. Der Gouvernör Waite von Colorado telegraphirte zwar an Gen. Kelly, daß er und seine Leute unbehindert durch den Staat Colorado marschiren dürften, doch dies nützt der Armee wenig, da Gouvernör White von Utah den Leuten nicht gestatten will, weiter ostwärts nach Utah vorzudnngen. Er hat Gen. Kelly sogar in Kenntniß gesetzt, daß seine Leute wieder nach dem Westen zurückkehren müßten, und daß sie im Weigerungsfalle sogar dazu gezwungen werden wurden. Die Southern Pacific Eisenbahn, welche die Armee nach Ogden gebracht., hat, weigert sich, sie wieder zurückzubringen. eS sei denn, daß sie die reguläre Rate von 535 .per Person bezahlen. Mittlerweile liegen die Leute in Ogden, woselbst aber auf daS Beste für sie gesorgt wird. Mehrere der Soldaten find erkrankt und einer, der als ein berüchtigter Verbrecher identisizirt wurde, ist gestorben. Die Armee ist in ihrem Lager von Milizen umzingelt, welche Niemanden herauslassen. ., m Ausland. D i e Freiland - Erpedition. Wien, 10. April. Direktor Wilhelm von der Freiland - Expedition schreibt von Lamu, daß er dort die Ankunft Wm. Astor ChanlerS erwarten will, bevor er sich nach Zanzibar begiebt. Herr Chanler kehrt nach den Ver. Staaten zurück und will in etwa 6 Monaten eine neue Forschungsreise nach dem Bcrge enia antreten. UM Arbeiter Krawalle in Böhmen. Prag, 10. April.. In Daubleb bei Königgrätz kam eS gestern zu einem ernsthaften Zusammenstoß zwischen streikenden Arbeitern und GenSdarmen. Die Arbeiter waren so aggressiv, daß die Gensdarmen schließlich gezwungen waren, mit den Bayonettcn anzugreisen, und eine große Anzihl der Leute wurde verwundet, ehe es gelang, den H lufen auseinander zu treiben. Aehnliche Krawalle haben auch in Pilsen stattgefunden. Die Polizei war dort nicht in Stande, der aufrüh rerischen Menge Herr zu werden, und eS mußten Truppen requirirt werden, um die Ruhe wieder herzustellen. ",, Dynamit-Explosion. B erlin, 10. April. Eine Dynamitfabrik, die sich dicht außerhalb deS Städtchens Dömitz in MecklenburgSchwerin befand, ist heute in die Luft geflogen. Drei Arbeiter wurden getödtet und fünf andere tödtlicb verletzt. Steine von dem Gebäude sind eine halbe Meile weit geschleudert worden. (ZchissSnacbricSten. Angekommen in: scew Sork: ..MoravZa" von Hamburg z FrieSland" von Antwer pen. N e w S o r k : Berlin" von South ampton; Columbia" von Genua. Gibraltar: Pasfirt : Kaiser

Wilhelm I." nach New Aork.

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gcr vz?runoeigeniyums-genrur. gegründet 1863. Streik Kontrakttr Conrad Bender erhielt gestern einen anonymen Drohbrief, der dem Verüber, im Falle er ermittelt w rd, theuer zu stehen kommen kann. Herr Bender hat denselben dem Bun-des-Commissär Van Buren zugestellt und die Bundesbeamten werden sich alle Mühe geben, den Thäter zu erMitteln. Die Situation in dem Carpenterstreik hat sich bis jetzt noch nicht geändert. Die Carventerö haben, um daö Publikum in Betreff ihrer Stellungnähme genau zu informiren der engischen Presse eine Zuschrift zugestellt, der wir folgendes entnehmen : Die hiesigen Carpentcrö erhielten in den etzten 4 Jahren bei einem achtstündigen Arbeitstag 30 CentS die Stunde. Letzten Herbst nahmen sie aber auf Wunsch der Kontraktoren eine Redukion an, mit dem Uebereinkommen, daß vom 1. April an die alte Lohnkala wieder in Kraft treten solle. Am 2. April verlangten sie den alten Lohn, aber die Kontraktoren weigerten sich denselben zu bezahlen. Gestern schickten die CarpenterS den Kontraktoren einen Brief, in welchem sie dieselben zu einer Conserenz einluden um die Sache zu schlichten. Die Kontraktoren dagegen erklären, daß sie den tüchtigen CarpenterS, die ihr Geschäft verstehen, gerne den hochsten Lohn bezahlen, aber nicht gewillt sind auch den weniger geschickten den gleichen Lohn zu bezahlen und daß sie sich dazu nicht zwingen lassen. -- Board os Public WorkS. Heutige Sitzung. Die nachfolgenden Plane und Spezisikationen wurden endgiltig angenommen : Cement Trottoirs für Zllinoiö Str. von Ohlo zu North Str. Lange 3561.8 Fuß, Breite 10 Fuß. Cement TrottoirS für Illinois Str., von North Str. zu 7. Straße. Länge 8260 Fuß, Breite 8 Fuß. Angebote für die obigen Verbesserungen werden bis zum 7. Mai entgegen genommen. Grundeigenthümer an 11. Straße zwischen Tennessee und Illinois Str. hatten sich in großer Anzahl eingefunden, theils um die Erweiterung der Straße zu 50 Fuß zu befürworten und theilweise um derselben energisch entgegenzutreten. Die Straße von Tennessee Straße bis zu einer Gasse nächst zu Illinois Str. ist 50 Fuß breit, dann kommt Herrn Aug. Kiefer'S Grundstück und die Straße ist nur 33 Fuß breit. Die Grundeigenthümer haben nichts gegen die Erweiterung, so lange sie nichts dafür zu bezahlen brauchen, aber Herr Kiefer verlangt Schadenersatz und dagegen sträuben sich viele, wären aber nicht gegen eine durchweg 40 Fuß breite Straße. Der Board öffnete Angebote für die Gradirung und Chaussirung der Hznna Str. von Michigan Str. zu Clissord Ave. Länge 2Z90 Fuß, Breite 60 Fuß. 13 Angebote. Höchstes 51.79. H. T. Nolting und Geo. W. McTrea hatten beide ein Angebot für 64 CtS. eingereicht. Daö LooS entschied für McCrea. Der Board beauftragte den BesprenzungSinspektor den Kontraktoren mitzutheilen, daß sie anstatt Sonntag die Straßen einmal ertra an Samstag Nacht und einmal am Montag Morgen besprengen sollen, bis der Board eS anderweitig beschließt. Der Board adoptirte die Pläne für die Backsteinpflasterung der St. Mary Str. von Alabama Straße zu Fort Wayne Ave. Länge 696 Fuß, Breite 20 Fuß. Aöphaltpflasterung der Clissord Ave. von den Big Four Geleisen zu 145 Fuß östlich von Newman Str. Länge

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