Indiana Tribüne, Volume 17, Number 201, Indianapolis, Marion County, 10 April 1894 — Page 2
Indiana Tribüne. mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmrmm Erscheint Täglich und BontiirzQ.
Die tZglie .TribLe kostet durch den Träger Cent per Woche, die Sonntag,Trtbüne S Cents per Woche. Beide jufanimen ISEent oder W QtrM per Monat. Prr Post tugeschickt in Vor auSbezahlung V per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. " I Indianapolis. Ind.. 10 April 1694 Texanlsche Sturmhäuser. Wobl in keinemVuch über VauZund und Bauwerke ist irgend etwas von unr nv ... -pv .IS .rt I leren wenncyen ;iugciu uhu3 welcke besonders im nördlichen Texas sehr zahlreich sind und bei allen Frühjahrs- undHerbststürmen ihreVortresflichkeit auf's Neue darthun, auch als ständige Landwirth:- oder ViehzüchterWohnungen eine nicht unbedeutende Rolle spielen. - DieseWohnverließe haben ihren ganz eiaenen Baustil, welcher weder mit dem dorlscken. rdb mit dem ionischen, noch mit dem korinthischen irgend eine Ber- . .. - . c wandtschaft hat. Uno wayreno man sonst beim Säuserbauen gewöhnlich unten anfängt und nach oben baut, ist es i! w . .. ..C4 Vtfl flirr acrauc uuiijcuyii. w cm-. nV 1 w: sCV f;.z I qebaut. Man kennt sie unter verschiedenenBezeichnungen; aber beim Volk in Äuoanunacu iiuu iu nc 2cra3 Reißen ic augemcin ugrnits". Die Benamuna Sturmhäuser" erschöpft eigentlich den Begriff noch Nicht vollständig. Viele haben gar keine Vorstellung davon, ein wie beträchtlicher Theil unserer civilisirten westlichen Bevölkerung thatsächlich unter der Erde haust. Farmer, Hirtenburschen, Viehzüchter und noch mancherlei andere Leute sind in dieser Classe vertreten. und sie gehören meist durchaus nicht zu fccn armen Teufeln. Um dies zu verstehen, braucht man sich nir die betreffenden Umstände zu vergegenwärtigen. Anaenommen. man hat eine Änwartschaft von 640 Acres Regierungsland angetreten und will dort auf längere Zeit sein Heim haben. Natürlich ist vor Allem ein, wenn auch noch so bescheidenes Haus erforderlich. Aber . n ? .y je.i ?i w ...!! 1.! sef es iii oieueicyi rocii uliv uzzu in zu finden, ausgenommen dasjenige. nungsloser Entfernung. Der Heimstättler mag 510.000 in Gold in seinen Taschen haben, auch damit kann er kein Holz kaufen, wo es keines gibt, Was also anfangen? Der verständige Ansiedler gräbt sich einfach ein Haus in den Boden, überdacht es so gut, wie möglich, und verbringt hier die Nächte, ohne von den Eyclonen des Frühlings oder den Nordstürmen des Winters behelligt zu werden. Natürlich erwartet Jeder, sich mit der Zeit ein ganz anderes Haus aufstellen zu können und dann das (5rdloch nur als Zuflucht vor der Windsbraut zu benutzen. Aber jener erhoffte Tag kommt nicht so schnell, es ü'ibt sehr viele andere Arbeiten zu thun, und nach und nach gewöhnt man sich an das unterirdische Heim, ja faßt so gar eine Vorliebe dafür. Doch ist dies nicht Jedermanns Geschmack. .. Manche dieser Sturm- oder-Verle-genheitswohnungen sind gerade hinunter in die Erde gegraben, andere an einem Hügelrücken seitlich hinein. Ein Naum, welcher 1 Fuß tief und unten etwa 15 zu 20 Fuß weit ist, genügt schon für gewöhnliche Zwecke, und wer , ir r 1 . ? ... . n .ri I o:e ueiajt)ic einigermaßen oeriieyi, kann sich in einer derartigen Behausung immerhin viel komfortabler ein richten, als der Unkundige glauben dürfte. Etwa 3 Fuß vom Boden pflegt man die Wand ringsum derart auszuweiten.daß man nicht nur Raum für Verschlage und Regale sondern auch, wenn es sein muß, natürlichen Ersatz für Tische. Stühle und Bettstellen gewinnt. Oben guckt aus der Wohnung nichts heraus, als ein Stück Ofenröhre, welches in dem eingebohrten Kaminloch steckt und mit der unten CV. . 9 ft.TY ! Cn . . I ci.iijctjiuvcucu utuciuUyicuc lu bindung steht. DaL Holz von dem mitgebrachten Wagen kann bei der Bedachung und zu anderen Zwecken sehr vortheilhaft verwendet werden. Gme Hievtyure oser Fallthüre, wie an einem Keller, bedeckt den Eingang und von da führt ein Treppe abwärts, die zwar gewöhnlich sehr steil ist, aus oeren Stufen man aber wenigstens nicht durchbrechen kann; denn sie sind in festes Erdreich eingeschnitten.' Von Fenstern ist freilich so wenig die Rede, wie bei dem berühmten neuen Rathhaus in Krähwinkel. Wenn aber draußen eine recht fürchterliche tm peratur herrscht, so sieht man darin eher emen Vortheil, als emen Nach theil. Ueber das Holz am Dach ist Heu geworfen, und über dieses wiederum Erde festgeschichtet. Die Woh nung ist alles Andere eher, als zugig! Gerave in Texas haben solche Dug outö" vielfach die wichtigsten Dienste geleistet. Gar manche Viehherde konnte gehalten.und gar manchesLandm. . 1 mm Itucx bevaut weroen, womit man Nch erst Je'hre später häite befassen können, wenn der Besitzer darauf hätte warten müssen, daß er Gelegenheit bekäme, sich ein Holz- oder Backsteinhaus zu bauen! Unter denjenigen Sturm- . y;. r. .sk. 1 Dciiicöcn uunycu, vnuyc tuuuy ui den Rücken eines Hügels eingebaut sind, gibt es manche, die auch für einen verweichlichten Geschmack wenig zu wünschen übrig lassen; natürlich kön- ' k v.n. m . nen Dort aucy eyer ux enner zor1 re . c t keyrungen genossen iveroen, uno yin und wieder findet man daselbst sogar
aus welchem der mitgevrachte 'agen hat, um 136 Pfund schwerer geworden besteht, und die nächste Bahnstation ist. Die Milchproduktion ist bei dieser oder aar Säaemühle liegt in hoff fsUtteruna nicht nur nicht zurüekaeaan-
Fenster mit Glasscheiben. möglich. Bäume, die auf Rasen oder , Es gibt Dörfer oder Weiler, die aus Erdbeerrabatten oder an Hauserwanlauter Dugouts" bestehen und für den stehen, zweckmäßig zu begießen;
den Fremden zuerst einen seltsamen Anblick bieten. Denn anfangs glaubt man nur eine Anzahl Schmutz- ? w m t. hausen vor M zu leyen,. oann aoer
gkwayil Man' trtTuntf vort eine hervorstehende Ofenröhre, weiterhin thürartige Oesfnungen, und schließlich guckt sogar aus dieser und jener Thüre ein lachendes Kindergesicht heraus. Hier wohnen oft zufriedenere Menschen, als
im Gewühl der Großstädte. Gemeinnütziges. Konservirung des Arot e s. In Landhaushaltungzn, wo man gewöhnlich größere Mengen von Brot auf einmal backt, pflegt letzteres, fcrij r c. 0..r gewoynllcy im vaummei ooer vzi -auj bewahrung in einem-feuchten Zleller, leicht schimmlig zu werden. Als erprobtes Mittel gegen diesen Uebelstand wird empfohlen, das frischgebackene Brot, sobald es aus dem Ofen aekomnun, in einen Mehlsack zu stecken, in welchem noch etwas Mehl übrig geblief. r c . r. v. cst vcn, uno zwar o, cag oiz joucnmucxi des Brotes aufeinander lieaen. Hiernach bindet man den Sack zu und hängt ihn an einem luftigen Orte frei schwebend auf. Auf diese Weise läßt sich das Brot vier bis sechZ Wochen aufbewahren, ohne trocken zu werden oder auch nur eineSpur von Schimmel m r-m. m S anzusetzen. Zllor dem (Äevraucye ourstet man das Brot mit einer reinen Bürste ab und legt es eine Nacht vor her in den-ckZeller, damit es wieder ge lpr .c . l. cymeloig wlro. K Ast m e r k w ü r d i a e B er suche mit Verwendung des Holzes als CY!.tf..ll. .1 Crt CY1!11 . I Zieqilliier nai elcysraly liier von, rn r r ' ! oicoinaer in JCDeuraucnju vei Zwiesel (Niederbahern) anqestellt. Hr. v. Poschinger bereitet das Futter nicht blos aus dünnen Aesten, sondern aus allen Pflanzen und Pflanzentheilen. unter anderen aus Abfällen, um Bei spiel Schwartlingen und Vrettenäumlingen, von Buchen, starken Birken ästen und so weiter. Die dünnen Aeste werden kurz geschnitten und die erhal jenen Stücke geschrotet. Die Rinde und das oh der Stämme werden auf eine andere .Art zerkleinert. Das Schrot (ungefähr 90 Gewichtspronte) wird mit Kraftfutter gemischt und entweder (an Rinder) sofort verfüttert oder zu einer Art Brot gebacken, Dieses Brot trocknet rasch, zersegt sich und schimmelt Nicht, wenn es, wie selbstverständlich, trocken aufbewahrt wird. Die Pferde, Wiederkäuer und Schweine fressen dieses Brot begierig und befinden sich sehr wohl dabei. Es wurden Parallelversuche angestellt, welche ergaben, daß zum Beispiel eine ... v te c r , nuy, weicye inneroaio Dieser Zen nur Futter aus Holz nebst Zusatz erhalten gen, sondern hat sich um 25 Procent vermehrt. Kälber, die infolge des Weideganges Durchfall bekommen hatten, wurden durch Fütterung mit Holz ra scher gesund.als andere, denen gewöhnliches Futter gereicht worden ist. Selbstverständlich ist, daß der Zusatz von Kraftfutter größer werden muß, wenn verhältnißmäßig viel altes Holz zur Verwendung kommt. Indeß wenn auch das alte Holz Nährstoffe nicht enthalten sollte, so vermag es doch die unverdauliche Faser des. Strohes zu ersetzen. Häufig verlieren Kanarienvögel, , welche in Folg: unrichtige? Ernährung in stockende Mauser gekommen sind und den Federwechsel nicht richtig durchgemacht haben, ihre Stimme. DieS kommt besonders bei feinen und also zarten Harzer Kanarienvögeln vor. Um diese Übeln Erscheinungen zu beseitigen, muß der betreffende Vogel sorgfältig gefüttert werden; ein Theelöffel voll Eifutter aus hartgekochtem Eigelb und geriebener Semmel zu gleichen Theilen wird gute Dienste leisten. Dazu auck ein wenig Grünkraut, Vogelwürmer oder - ' frische Ameisensuppen, und zwar von diesen täglich einen Theelöffel voll, Dann kommt der Vogel in guten vollständigen Federwechsel, und sobald dieser vorüber ist, erlangt er auch seine Stimme wieder. -Das Eifutter muß er dann auch während der regsten Gesangszeit erhalten. So könnten hunderte von werthvollen Harzer Kanarienvögeln gerettet werden, die alljährlich kläglich an der Unkenntniß der Leute, die sie kaufen, verkümmern und zu Grunde gehen. Reis-Futtermehl für sy r . . . . rr r . cq w e I n e. Isayrene cyweinezüchte? empfehlen, Reisfuttermehl Schweinen unter 4Monaten überhaupt nicht zu geben und dasselbe auch nicht zur Ausmästung schwerer Schweine zu benutzen. Bewahrt haben sich fol ende Fütterunasmethoden: Den säu enden Säuen gebe man 2 2 1-2 Pfund Reisfuttermehl. 2 2 1-2 Pfund Erdnußmehl, etwas Kartoffeln, Spreu und Küchenabfälle. Ferkel bekommen mit 3 Wochen etwas Weizen, Gerste, dann allmälig etwas Maisschrot. Erdnußmehl, Reismehl, mit einem Vierteljahr 2 Pfund Reismehl und dazu noch gekochte Magermilch. Sogenannte Läufer bekommen 1 1-2 2 Pfund Relsmehl; Mastschweine 6 8 Pfund Reismehl. 1 2 Pfd. Erdnußmehl. Am Ende der Mast zieht man Reismehl ab und gibt dafür Bohnen- oder Gerstenschrot, .um den Speck haltbarer zu machen. Besonders an Jungvieh sollte ein Zusatz von einigen Gramm phosphorfauren Kalkes nie versäumt werden. Ein schädlicher . . - ' Smfluß bei Futterung von Reisfuttermebl ist somit nicht zu befürchten, vorausgesetzt, daß dasselbe von tadelloser Beschaffenkeit ist. Wurzelspeise?. Wie wichtig das Beziehen der Obstbäume ost weri. . r. i-w n ocn lann, Iveig jcoer sjDjizucqtcr. Sind das Frühjahr oder der Vorsom mer trocken, so fällt, namentlich an den Form-Obstbäumen, ein großer Theil der Früchte ab, und dieses Mißgeschick . r r"f 1 kann nur ouraz JUfuizrung von Wasser t. rvn i . zu oen kurzem veryuier weroen. an der ist es nicht leicht, ja mitunter un denn cm ooerslachlles Begießen . scha det den Bäumen nur, weil es den Bo den hart macht, während daS Wasser I 1 y. .y 1 c trr . . oycy n,ii zu oen wurzeln aezanal. -
Sehr' zweckmäßig sind darum dte sogenannten Wurzelspeiser.Röhren, die in ihrer unteren Hälfte ringsum durchlöchert sind. Je nach der Größe des Baumes werden sie zu 5 bis 10 an der 5'ahl da, wo die Faserwurzeln sich be-si.-.den, in die Erde eingesenkt, und zwar so, daß ihr oberer Rand mit der Erdoberfläche abschneidet. In diese Röhren gießt man nun das Wasser.das auf solche Weise wirklich zu den Wurzeln gelangt; man erfrischt so die Bäume zugleich, ohne die in der Nähe siehenden Gewächse zu schädigen. Auch Düng kann den Obstbäumen durch die Röen zugeführt werden. Die Wurzelspeiser werden aus glasirtem Thi?n in Längen von 12 bis 18 Zoll angefertigt. Einmal in die Erde versenkt, können sie in ihr stecken bleiben, so lanae der Baum lebt.
Gegen Ameisen. Als einfachstes, praktischstes Mittel zur Vertil gung von Ameisen empfiehlt sich sorgfältiges Wegfegen aller erreichbaren Thiere und genaues, festes Verstopfen ihrer Gänge mit dünnen, weichen Zeuglappen. , , Vom Jnlande. Die Bewohner von Mrian in Michigan waren dieser Tage dazu verurtheilt, ihre Wege zu Fuße anstatt mit der elektrischen Straßenbahn zurückzulegen, weil die Electric LightZng Company- der Straßenbahngesellschaft einer nicht bezahlten Rechnung halber den elektrischen Strom,' welcher die Triebkraft für die Bahnwagen lie ferte gestellt hatte. Die Straßenbahngesellschaft ist anscheinend bankerott, denn abgesehen von der erwähnten Schuld schuldet sie ihren Angestell. ten rückständiges Gehalt und außerdem hat sie eine verbriefte Schuld von $36. 000 auf dem Halse. Jedenfalls wird die Straßenbahn nicht eher wieder in Betrieb gesetzt werden, als bis die oben erwähnte Forderung der Electric Llghting Company' bezahlt ist. Spät am Sonntag Abend trafen William Corley und Minnie Markberry aus Christianburg in Kentucky in Jefsersonvllle in Jndlana em, um sich dort trauen zu lassen. WilIlam ist zwanzig Jahre alt' wogegen Minnie erst am 6. August das. dreizehnte Lebensjahr beschließen 'wird. Sie begaben sich in die Wohnung des County-Clerks Lewman und ließen sich von ihm unter dem Vorgeben, daß die Braut bereits achtzehn Jahre alt sei, die Helrathslnens ausstellen, worauf sie um Mitternacht von dem Friedensrichter Keigwin getraut wurden. Sie waren unter dem Vorwande, zur Kirche gehen zu wollen, von Hause weggegangen. Die Eltern des Mädchens wußten nichts von dessen beab sichtlgter Flucht; wenn Wlllie nach Hause zurückkehrt, erwartet ihn eine tüchtige Tracht Schlage. Die Arbeiter Elmer Mitchell und Ed. Patch in Crosby in Texas waren Stubenkameraden. In emer der letzten Nächte träumte Mitchell, daß er sich in dem Stalle seines Arbeitgebers befinde, und daß Einbrecher die Pferde zu stehlen versuchten. Er ergriff im Schlafe eine Pistole und erschoß seinen Stubengenossen Patch Darauf lief er, noch immer schlafend, auf die Straße und begann -.dort em lebhaftes Schießen. Schließlich sam melte sich eine Menschenmenge und er weckte ihn aus seinem Schlafe. Als er in sein Zimmer zurückgekehrt war und seinen Genossen erschossen vor fand, eilte er nach Houston und stellte sich dem Sheriff. Der landwirthschaftliche Minister Morton yit einen Agroswloglsten" (von Agwstis", einer na mentlich in Amerika zahlreich vertre tenen Gräser-Familie, abgeleitet) in der Person deS Professors Frank Lamson-Scribner aus Tennessee als sachverständigen Kenner von Gräsern und Heu mit einem jährlichen Gehalte von $3000 angestellt. Zweck dieser Ernennung ist die Fuhrung statlstl scher Listen über den jährlichen Gras und Heu-Gewmn des Landes, der auf mehr als $400.000.000 geschätzt wird. Insbesondere soll der Sachverständige sich mit der Erkennung und Beschreibung der Gräser und Futterkviuter befassen. Er ist 43 Jahre alt, in Massachusetts geboren und in Marne aufgewachsen. Er mteressirte sich . von Jugend auf für Pflanzenkunde und schrieb mit 13 Jahren bereits ein Werkchen über Unkraut in Marne und wurde 1885 zum Hilfs-Botaniker im landwirth schaftlichen Ministerium ernannt. Die zur Unterdrückung der Kämpfe zwischen den Indianern und den Cowboys in dem Cheyenne Gebiete dorthin ausgerückte Reiterab theilung hst in dem Fort El Rane im Jndianergebiete durch einen Eilboten um Verstärkungen gebeten. Es sollen in diesen Kämpfen mehr Leute getod tet worden sein, als anfänglich gemel det wurde. Auch wird von einem neuen Kampfe berichtet, in welchem auf beiden Seiten mehrere Leute ge fallen oder verwundet worden' sind. Die Nachricht von der Einäscherung der Agenturgebäude m Cantonment wird bestätigt. Der Schauplatz . der Kampfe ist von allen Verbindungen so weit abgelegen, daß nähere Nach richten bis jetzt noch nicht zu erlangen waren.' Man befürchtet, daß vor dem Eintreffen der militärischen Lerstärkungen noch viel Blut fließen wird. Die Fehde zwischen den Weißen und den Rothhäuten auf dem der Behörde geöffneten Gebiete der Cheyenne-Re servation erreichte am Sonntage in einem Feuergefechte zwischen den wei ßen Viehhirten und den Jndianem von Whlrlwlnos Cheyenne-Bande de: Höhepunkt. Die den Indianern' zu getheilten Ländereien sind weder ein gezäunt noch sonstwie von dem noch ungetheilten Grund und Boden ge schaden und die weißen Heerdenbe sitzer beanspruchten das Recht, die den Indianern übereigneten Ländereien von ihrem Vieh abweiden zu lassen, ohne' den Rothhäuten die von diesen geforderte EntfchadigunL zu bezahlen,
2)les veranlage vie Jnmaner zur Entwendung von Bieh, von dem sie glaubten, daß es ihnen mit Rccht zukomme. Am Sonntag wurde eine Bande bei dem Viehdiebstahle von Cowboys abgefaßt und beschossen. Daraus entspann sich .ein blutiger
Kampf, der bis m die Nacht hinem währte. Die in der Gegend lagern den Indianer kamen ihren Stammesgenossen zu Hilfe und die Ansiedler machten sich nach aller Art die Gelegenheit zu Nutze, noch mehr Nothhäuten den Garaus zu machen. Inzwischen traf ein Eilbote in dem etwa 60 Meilen von dem Kampfplatze belegenen Fort Reno ein und setzte das Militär und den Agenten in Darfington von dem blutigen Vorgange in Kenntniß. Die Compagnien V und K des dritten Reiterregiments ruckten sofort nach dem Kriegsschauplätze ab und fanden den Kampf noch im Gange. Bis dahin belief sich die Zahl der Todten auf beiden Seiten auf zehn oder zwölf Mann. Die Gegend ist wie für den kleinen Krieg geschaffen, indem sie durch ihre tiefen Schluchten und die hohen Ufer ihrer mehrarmigen Gewässer den kriegfüh renden Theilen Schutz und ausqezeichnete Hinterhalte gewährt. Die Ansiedler Familien haben ihre Farmen verlassen und sich an geschützte Punkte geflüchtet. Zur Verstärkung der m der Nahe des KriegsschauPlatzes befindlichen Reiter sind aus ffort Remo noch fünf Compagnien Reiterei abgegangen. Auch die VeSatzungen der - Forts Supply und Sill haben den Befehl erhalten, sich auf den Kriegsschauplatz zu begeben. Den neuesten Nachrichten zufolge sind die Vorrathsspeicher und Regierungsaebäude in Cantonment, 70 Meilen von Fort Reno und 50 Meilen von dem Schauplatze der ersten Unruhen, von den Indianern eingeäschert worden. Vom LluSlande. Das Duellunwesen hat in Bremen zu einer vielbesprochenen Affaire geführt.' Die Tochter eines hohen Telegraphenbeamten hatte vor etwa zwei Jahren anonyme Briefe häßlichen Inhalts erhaltende den Vater veranlaßten, mit einem Gymnasiallehrer. dem Vorsteher eines Vereins, zu dem die Familien Beider gehörten und auf den sich der Inhalt der Briefe bezog, die Angelegenheit zu besprechen. Der Lehrer stellte die Sache als unerheblich hin und hielt sie für abgethan. Der Beamte aber sprach später Anderen gegenüber seine Vermuthungen über die Urheberin der Briefe aus und bald wurde die Tochter des Lehrers als solche von Dritten bezeichnet. Später bekam die Tochter des Beamten von derselben Hand geschriebene neue anonyme Briefe und der Vater benachrichtigte die Polizei, von der die Lehrertochter citirt wurde. Der Lehrer, Hauptmann der Landwehr, sah seine Familienehre angegriffen; er sandte einen anderen Lehrer, einen Premierlieutenant der Landwehr, zu dem Beamten und ließ diesen auf Pistolen sordein. Der Beamte lehnte aber ab und machte der Staatsanwaltschaft Anzeige. Der erste Lehrer wird run vor das Militärgericht gestellt werden. Der Kartellträger aber wurde von der Strafkammer deS Landgerichts zu einer Woche Festungshast verurtheilt. Die Strafe fiel so milde auS, weil der Angeklagte als Offizier und nach der ganzen Art der Verhältnisse, in die sem Freund gerathen war, nicht anders habe handeln können. Der Angeklagte meinte, wenn er nicht so wie geschehen gehandelt hätte, würde er vor den Ehrenrath gefordert worden sein. Der Vertheidiger wollte aus sicherer Queue gehört haben, daß auch der Ehrenrath das Verfahren des Fordernden anerkannt habe. Die Tochter des Lehrers hatte die Briefe in der That nicht geschrieben. Dr. ForbeS Winslow, der Gründer des Britischen Hospitals für Geisteskrankheiten-, glaubt nicht daran, daß sich die Zahl der Fälle von Irrsinn in England in dem Maße in den letzten Jahren vermehrt hat, wie man gemeiniglich annimmt. Die große Zunahme, sagt er in einem Aussatz in Cassell's Saturday Journal", ist nur eine scheinbare. Eine Menge Unheilbarer werden jedes Jahr in England in die Irrenanstalten aufgenommen und es kommen jetzt viele Geistesgestörte hinein, die früher einfach unbeachtet gelassen wurden. Dr. Forbes Winslow will nicht in Abrede stellen, daß -trotzdem eine Zunahme der Geisteskrankheiten zu verzeichnen ist. Die Hauptursachen dafür sind der stetig grausamer werdende Kamps ums Dasein und das Laster der Trunkenheit. Man darf übrigens nicht vergessen.daß viele Leute deshalb trinken, weil' sie schon geisteskrank sind. Das Trinken ist die Folge, nicht die Ursache der Krankheit. In England gibt es 30 Irre auf je 1000 Einwohner. . Bei Anlegung eines Komposthaufens auf einem Grundstück in Kleinschwarzenbach bei Bayreuth wurde eine Schatulle mit 830 Silbermünzen entdeckt. Dieselben sind von der Gröhe eineS silbernen Zwanzig Pfennigstückes und von so geringer Stärke, daß sie sich zwischen den Fingern biegen. lassen. Die aufgeprägten Bilder: Frauenkopf, Kreuz, Stern und Lamm deuten, wie man annimmt, auf kirchliche - Beziehungen, Jahreszahlen sind nicht vorhanden. Ferner wurde ein Münzenfund in St. Georgen bei Bayreuth gemacht. Dort stieß man bei den Grundarbeiten zu einem Neubau 'auf eine morsche Kiste von beträchtlichem Umfang.die neben Kupferund kleineren Silbermünzen eine große Anzahl Thalerstücke auS den Jahren 1799 und 1803. die sehr schön erhalten sind, enthielt. ES handelt sich Wohl in beiden Fällen um Schätze, die zu unsicheren Zeiten vergraben worden und später in Vergessenheit gerathen sind. EinWuchervroceß, der den Hannoverschen in den Schatten zu stellen geeignet, ist in Berlin seit längerer Zt km Entstehen begriffen. Den .Anstoß dazu bat ein Verfahren
gegeben, das gegen den Bankier, Rent-' ner und Hausbesitzer Treuherz aus dem Norden Berlins schwebt, der aus, Nußland eingewandert ist und' mit mehreren Agenten sein Geschäft betreibt. Die Geschädigten setzen sich
aus hochgestellten Persönlichkeiten ver, schieden:? Art zusammen, zu denen auch ein Prinz H. gehört, der früher bei den Pasewalker Kürassieren stand. Als Geldmänner, bezw. Vermittler werdn eine ganze Reihe von Leuten genannt, die zum Theil in Charlottenbürg, zum Theil in Berlin wohnen. Dahin gehören ein Privatmann B.. ein Dr. jur. W., ein Herr Sp. aus der Gitschinerstraße, ein Herr B. aus der Prinzenstraße u. a. m. Es handelt sich in einzelnen Fällen um Summen von 60,000 bis nahezu 100.000 M.. die aus Darlehen von nur einigen tausend Mark entstanden sind. In Vezug auf den Prinzen kommen drei Geldgeber in Betracht. Tr. hat die Diskontirung der Wechsel vorgenom men, die dann bei einer Berliner Bank untergebracht wurden. Die Opfer sind aber nicht blos in hohen Gesellschaftskreisen zu suchen; auch der Mittelstand ist in Mitleidenschaft gezogen worden. Die in einzelnen Wohnungen vorgenommenen criminalpolizeilichen Durch suchungen haben ' ein s ehr ' umfangreiches Material an Wechseln und Briefschaften zum Vorschein gebracht, die der Angelegenheit eme immer größere Ausdehnung geben. Wenn ein neues Packet beschlagnahmter Papiere gesich tet wird, so ergeben sich jedesmal neue Opfer und neue Wucherer. Wann die Sache zum Austrage kommen wird, laßt sich noch garnicht absehen. In den letzten Tagen hielt in Prag der für die Entwicklung und Festigung des deutsch-nationalen Gedankens ungemein regsame und erfolgreich thätige Deutsche Männerturnverein seine sechste ordentliche HauptVersammlung ab. Der Verein zählt gegenwärtig 563 Mitglieder, 40 Theil nehmerinnen an der Damenriege, und weist einen Vermögensstand von 3856 Fl. auf, gewiß eine erfreuliche Leistung. Vor einigen Tagen starb der Schmied Otto Roth in Frankfurt a. M. nach längerer unheübarerKrankheit plötzlich beim Mittagessen an einem Herzschlag. Während der Vater. der Schmied Joh.Chr. Wilh.Roth, den Tod desSohnes beim Standesamt anmeldete, erschoß sich in dem Sterbezimmer der zweite Sohn, Gustav, des unglücklichen Vaters. Der Tod trat nach einer Stunde ein, nachdem der Verletzte noch einmal zum Bewußtsein gekommen war und den Wunsch geäußert hatte, mit seinem Bruder in einem Grabe beerdigt zu werden. . Wie der Häusers chwi." del in Berlin betrieben wird, zeigt e. gegenwärtig unter Administration siehendes Grundstück in der Perlebergerstraße, welches von einem Bauunter nehmer errichtet und mit 280,000 M. Hypotheken belastet ist. Nachdem im Zeitraum von sechs Monaten vier Besitzer für das Gebäude eingetragen wa ren, sollten zwei Hypotheken ausgeklagt werden, und sofort wurde das Haus wieder verkauft, und zwar an einen Viehhändler Görisch. Dieser neue Ei. genthümer ist jedoch nicht zu ermitteln. Alle amtlichen Nachforschungen, im Deutschen Reich, alle privaten Erkundigungen in Fachkreisln nach diesem Besitzer eineö großen Gebäudes sind resultatloS geblieben, G. ist und bleibt verschwunden. Nachdem die öffentliche Klagezustellung an G. unbekannten Aufenthalts erfolgt ist, findet die SubHastation des Gebäudes im April statt. Nun soll und damit hängt wohl das Verschwinden des Hauswirths zusammen eine Anzahl Hypotheken lim Ganzen ruhen deren siebzehn auf dem Hause) ausgeboten werden, so daß das Grundstück, welches einen reellen Werth von 350,000 M. hat, zum Preise von ca. 190.000 M. verkauf! werden wird, wobei 90,000 Mar! Hypotheken ausfallen. Und gegen diese Schiebung kann der Staatsanmalt es geschieht ja Alles aus gesetzlichem Wege nicht einschreiten. --DieVritZsch.SüdafrZ. kanische Gesellschaft scheint, leider etwas spat, eine gegen den unglücklichen Matabele-KLnig Lobengula began gene Schändlichkeit, entdeckt zu haben, denn der Verwalter der Gesellschaft. Dr. Jameson. hat aus Kapstadt die folgende Meldung nach London gesandt: Die Britische Südafrikanische Gesellschaft hat in Erfahrung gebracht, daß Lobengula am 3. Dezemder Boten an die Forbes'sche Patrouille sandte mit einem Geldgeschenk von Lstr. 1000 in Gold. Die Boten sollten die Patrouille auffordern, die Verfolgung einzustellen, da der Konig sich ergeben wolle. Die Boten sagen, daß sie das Gold zwei Leuten von der Reichsschutztruppe gegeben haben, die sich an dem Tage in der Nachhut befanden. Die zwei verdächtigen Soldaten sind verhaftet worden. Der Fall ist ernst, da diese Dieb, rnnrnW die Mörder deZ MajvrZ Wilson und oocnguias unv. . Kampf unter den im städtischen Krankenhause zu Altona untergebrachten, an Schwindsucht leidenden Personen bildet dort selbst das Tagesgespräch. Ein.' Ar. beiter Namens Brüll ärgerte die einen Schlafsaal mit ihm theilenden Lei. denSgefährten durch, feinen Lärm, so daß eS den anderen nicht, möglich war. zu schlafen. Es entstand eine allgemeine Schlägerei unter den Kranken und wurde insbesondere Brüll 'durch Faustschläge im Gesicht nicht unerheb. lich verletzt. Ehe. die inzwischen her. beigeeilten Wärter ibn daran bindern konnten, hatte der in hohem Grade aufgeregte Brüll ein Messer ergriffen und sich mehrere schwere Schnittwunden an der linken Hand beigebracht. Am nächsten Tage .starb Brüll. Man vermuthet, , daß die Aufregung seinen Tod beschleunigt hat. Der . Haupt sächlichste Theilnehmer an dem nacht, lichen Kampfe im Krankenhause,' ein CommiS Äimmer und ein Reitknecht
Die sieben Lebensalter des Menschen. (?rei nach Zhakespeare iilicrsclst.) Sechstes Alter.
flftie na ttvtr V v Macht den besockten hagem Pan talon, Vrill auf der . Nase, Beutel an der Seite, Die jugendliche Hose wohl ge schont, 'Ne Wclt zu weit für die ver schrumpften Lenden ; Die tiefe Männerstimme umge wandelt, Zum kindlichen Discante, pfeift und q nackt. In seinem Ion.
I
Der bte Zodamu $ofTs( TOolfffr traft ist ton 76 Ausstellung und toifj:nf$aftlk$ca ffitfUfaf Un ol ba btfle Cjtrott befttitbtn tporbca. g ße Such nicht durch Rachahm n,,e tau che.,. Der cdiu muß dt, Unttljch.il! von Johann Hoff' auf dtm Hals ner jeden Flasche taic.i.
47 JUustrirtei Pamphlet ($ie sieben Ledeiiial er U menschlichen Ledent) frei zugesandt, schreibt am i:iSLR fc m;Ii:LSO Co., Alleinige Agenten. 152 un) 154 tfranflitt Str.. Ncv ftorf.
Schwarz sind in Hast genommen worden. Seitens der Staatsanwaltschasl ist eine Legalsektion der Leiche ange ordnet. In der schweizerischen Vauzeitung gibt Ingenieur Salomon Pestalozzi interessante Aufschlüsse über die neuesten Vermessungen an den Schweizerseen. Diese widersprechen in bedeutendem Maße der bisherigenTra dition. Als größte Tiefe ist 365 Me. ter beim Langensee (Lago maggiore) konstatirt worden, dann folgt der Gen fersee (310), der Luganersee (288), Vrienzersee (261), Vodensee (252). Thunersee (217) und erst in siebentei Linie der Vierwaldstättersee mit 214 Metern. Bei dieser Gelegenheit wird auch die Katastrophe vom Zugersee (7. Juli 1887) zur Sprache gebracht, wo bekanntlich eine ganze Straße der Stadt Zug von den Wellen verschlun gen wurde. Die topographischen Auf nahmen lieferten 105 Profile mit 3200 Lotbpunkten, und die Berechnungen ergaben, daß eine. Erdmasse von 150.. (XX) Kubikmetern in'S Rutschen gerathen und in den See geglitten war. Der Liquidator bei Panama-Gesellschaft, Herr Achill Monchicourt in Paris, ist an einem Lungenschlage gestorben. Er war . in der letzten Zeit eifrig bestrebt, ein Ab kommen im Hinblick auf die Fort setzung der Kanalarbeiten zu treffen und wollte eben Unterhandlungen anknüpfen, als der Tod ihn ereilte. Obwohl der Liquidator schon zwei Mal von der Columbischen Regierung Frist Verlängerungen wirkt hatte, macht sich in der letzten Zeit unter den Obligation'ären eine feindselige Strömuno gegen ihn fühlbar, die hauptsächlich darauf zurückzuführen war, daß er mit HerrnEiffel einen Ausgleich vereinbart hatte, der den Unternehmer nichts ko. stete. Obwohl Mnchicourt' nichts über seine Verstimmung -merken ließ, scheinen die Angriffe der letzten Zeit seinem raschen Ende nicht ganz fremd zu sein. Von Mäusen attakirt sind gegenwärtig sämmtliche Ortschaften des Kreises Mariupol in Südrußland, so daß die Bevölkerung sich, daselbst in verzweifelter Lage befindet. Ungeheuere Massen herbeige zogen Mäuse füllen die Häuser und treiben ihr Zerstörungswerk in den Keller- und Wohnräumen bis zum Boden hinauf. Die Nagethiere zer beißen Alles,, selbst die Pfropfen, mit denen die mit Oleum und sonstigen ätzenden Flüssigkeiten gefüllten Fla schen geschlossen sind. Anfänglich hat sich ' das Katzengeschlecht eifrig hinter den Mäuseschwarm hergemacht, er würgte . dieselben massenhaft . und thürmte die Kadaver in großen Haufen auf, ohne sie zu verzehren. Schließ lich haben indeß die Katzen dieses WUrgungswerk satt bekommen, ' denn sie lassen die Nagethiere nach Herzenslust schalten und . walten, und man kann Hft beobachten wie die . große Katze mitten im Zimmer liegt .und dem Treiben der Mäuse ruhig zusieht. Am Schlimmsten gestaltet sich aber das Gebahren der Mäuse während der Nachtzeit . Sie erheben einen großen Lärm,. indem sie zischen und pfeifen, , umherspringen und über. , die Körper der in den Betten liegenden Hausbewohner hinweglaufen und in Haus und Hof dlS'zum Tagesanbruch einen ' wahren - Hexensabbath begehen. Die massenhaft .aufgestellten Mäuse fallen wirken zwar, reichen jedoch bei Weitem nicht aus, die Plagegeister zu beseitigen. - . Kaufe Mucho'S Best Havanna kigar." Eis: Eis: Eis: Wir benöv? da Cupo?rm für bli'f rrunp t0" Öi8 an unfrre fiunbrn. Sausen 2te Ihre Ctmon8, bevor bat öl geliefert wird Da wir einen anten Borra'd von ülS been, so ftmdwtr t ver Lage z folgenden Pret,e znverr-nse: IM) big 300 Wb in einer Piefe runq 85c perlOOPsb bi im kb n einer Liefern ve per loro b ooo Pfd in et -ter Lieferung 17c . VXX) und mehr in einer Lieferung iSe . . CDUtlpn Hoc? CDnm, Office : 0. US Oeft kSalautstr.-Tkl. 1063.
ar
Wie cs ist Das nächste, das magere schlüpfrige Alter: Nicht in Form schwach, die Stimme im Discant, Wenn eö gebraucht mit jedem Mahl Vom echten Johann Hoff'fchen Malz-Erlrakt. Marktbericht. Wholesale.Preise. GrocerieS. Zucker: Harter $5.24. Guter gelber $3.W. Gewöhnt., gelber $3.50. Kaffee: geröst. Banner, Lion und Java S i. 7oc lin) Pfd Säcken) Capital 2Zc Pilot 23c 22c Brazil 22c Getr. Aepfel Zc Pfirsiche 13tzc Corimhen 5c Pflaumen 7c prikosen I5c Früchte und Gemüse. epselperFaNS.so Citroren per Kiste $3.50 Orangen per Kiste $2.50 Kraut ver Faß $2.00 Zwiebeln per Faß $2.00 üben per Faß $l 50 Bohnen per Bushel $1.80 Kartoffeln per Bushel 70c Süß-Kartoffeln per Faß $3.50 Mehl. Winter.Wnzen pat. $4.00 Frühjahr.Weiz? it. $4.00 Winter extra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roagenmehl $Z 10 Hafergrütze $5.T5 Butter. Eier und Geflügel. Butter, friscbe Countih 10c. Eier, krisch, per Dutz. 8c Leb. Geflügel: Hühner 7c per Pfund; Spnng Chtcrens 7c: Hahne 3c: Turkev Hennen 7c; Enten 9c: Gänse $4.80 per Dutz. Dr. Buröhardt, Deutscher Arzt. Offiee und Wohnung: m. S82 Süd Meridian Str. OfftceStunden : 8 bi 9 Uhr Vorm. 1 bi 8 Uhr Nachm. 7bt,Uhr bd. eonntag 9 Vormittag!. Telephon 80. Dr. PFAFF, Office: 134 Nord Pennsylvania Str. OfftceEtnden von 24 Ubr Nachm. No. 425 Madison Abenue. Stunden on 1011 Uhr Vorm. Wohnung: 197 N.Llabamistr. .SckeBermontftr, Ttttrian ' ! Office . Telephon . j Wghng 9S6. Dr. C. R. Schaefer, jörzt und Lhirurg, llo. 430 Madison Avenue, nahe Morris Str. Lvrechstunden : 89:8 Uhr Morgen, 4 Uhr Nachmittag. 7 Uhr Abend. Telephon 8?. Dr. Wagner, Office: Zlo. 60 Ssl Shio Str. Offieetnnde : 10 Uhr Vormittag. 4 llhr Nachmittag. Vohnnna : Scke vroadw, d Ltl OVe. Telephon S. Dr. I. Tl. Sntelisse, ßefchafttgt sich anfchliebltch mit undLritliche Fällen und mit eschlecht und Urtnkrankhette. tl9, S Oft nattH Ctrnft. Offtee-Etunde : ht 10 Uhr Vorm. 1 ,i I llhr Nach. Vonntagl anlaenomaen. TelelonftÜ. V. GVorts. Deutscher Zahn - 3kz5 No. 8; Nord yennshldania Otr. I wird aus Ounsch angeaantzt. . Dr. I. Bühl er, - Deutscher Arzt. Ossice und Wohnung: 357 Oüb Delavare OtrajZe. Office-Stnaden: Uhr Vor.; Uhr ach.: 7 Uhr bend. Telephon 1t. CHAS. 0. MUELLEB, Deutsche Apotheke. Nachfolger von w. W. Eeott. Zlo. 667 Oirginin flvenue, . Eöburn Str. Telepho 1747. ' Nachtalocke an der Settenthüre. ept Tag h acht lrzfUtt gestillt. Srelekotteserun.
lV? n 1 M lliis v-MMMM v COPYRIGHTS.-r
CAN I ODTAIN A PATENT t Tor frompt answer and an honest oplnlon. wrlte to M i: N S A: CO.. who hre bad nearly flsty yetra experience la tbe pateiit bosiceaa. Communica tto&s prrictly confldenttaL A llandbok of In Xonnation concernlnjr Patents and bow to ob. tain tbem sem freo. Also a cataJogue of "- teal and scientifio books eent sre. Patents taken throuRb Masn & Co. rttefr Secialnotlceinthe cicntific Amerlras, and na are broncht widely bef ore tbe pvbtt withont eot to tbe in-rentor. Thla splendid psper. Isened weekly, elegantly 111 astral ed. bas tj far tb larpest rircnlatioa of anj acienUfie work La Ui worid. 83 a rear. ßample oopiM aant sra. Eulidlsg Edition, montbly, altO a year. biAfla copiea, U5 centa. Erery d um bar contalna bii tirul platea. In oolora, and photorrapha of otv bousea. witb plana, enablin baUdara to abw täa tatest deslgns aad secure oontracta. Addraas & CO. KXW IOKS, 361 fiOASirJX. guter Alarm Signale. 4 Pennsylvania und Markt. 6 Enalishs Opernhaus. 6 East und Nero )ort. 7 Noble und Michlgan. 3 Nen? Jerseystr. und MassachuseU So 5 Pine und Slorth. 10 Market und Pine. 11 Hauptquartier des Feuer'Depart'kntA. 12 St. Clair und East Str. 12 No. 2 Svr'nhs, Maff. Ave. nahe Noble. 13 Delamare Str. und Fort Wavne Ave. 14 New Jersey Str. und Fort Waune So. 15 Peru Str. und Massachusetts Äoe. 1 Christian Ave. und Ash Str. 17 Park Ave. und Butler Str. 18 Columbia und Malott Ave, 19 Archer und Jobn Str. 123 No. 9 Schlauchhaus, Ash und 7. Str. 124 Alabama und Siebente Str. 123 Central und Lincoln Avenue. 126 Aandes Str. und Lincoln ve. 127 Columbia und Hill Ave. 128 Central Ave. und Achte Str. 129 Auöstellungs-GebSude. idi Alabama und Morrison Str. 132 Nohampton und Achte Str. 134 College Ave. und Zehnte Str. .O ri rtr c t loo Pvine A,ve. xino eiaroarc rr. 136 Alabama und North Str. 137 Nemmann und Achte Str. t33 College Avenue und Irwin. 21 Illinois und St. Joseph Str. 23 Pennsylvannia und Pratt Str. 24 Meridian und Zweite Str. 25 No. 6 Svr'nhaus, 6. nahe Lllinoiöstr. 26 Mississippi und St. Clair Str. 27 Illinois und Michiaan Str. 23 Pennsylvania und Fünfte Str. 29 Missisttvpi und Vierte Str. 212 Tennessee und William Str. 213 Pennsylvonia und Michigan Str. 214 Illinois und Serbert Str. 215 Waisenheimath für Farbige. 216 Tennessee und Erste Str. 217 Meridian und Siebente. 213 Clissord und Jesserson Avenue. 31 No. 1 Spr'nhs., Jnd Ave. u. Mich. St. 32 Meridian und Walnut Str. 84 California und Vermont Str. 35 Blake und Nero York Str. 36 Jndiana Ave. und St. Clair Str. 87 Stadt-Sosvital. 33 Blake und North Str. 39 Michigan und Agnes Str. 312 West und Walnut Str. 313 West und Dritte. 314 Siebente und Horoard Str. 315 Torbet und Paca Str. 316 Tennessee und 1. Straße. 41 No. 6 Cpr'nhauS, Wash. nahe West Ctk. 42 Geitzendorf und Washington Str. 43 Missouri und Nero ork Str. 45 Meridian und Washington Str. 46 Illinois und Obio Str. 47 Tennessee und Washington Str. 43 Kingan's Schlachthaus. 49 Jndianola, 3 SquareS vom Fluß. 412 Missouri und Maryland Str. 413 Mississippi und Wabash Str. 415 MorriS und Church Str. in 0. 2. u. Nunddaus. em. vors Liuz 423 JrrenA1zk. 424 Aileo Ave. und National Sksad. 61 No. 4 Spritzenhaus, Illinois u. Merrill. 62 Illinois und Louisiana Str. 63 West und McCarty Str. 64 We't und South Str, 66 Mi sissippi und Henro Str. 67 Meridian und Nay Str. 53 No. 10 Schlauchhs, MorriS u. Mad. S. 59 Madison Ave. und Dunlap Ctr. 512 West und Nockwood Ctr. 513 Kentucky Ave. und Merrill Str. 514 Union und Morris Str. 516 Jttinoiö und Kansas Ctr. 17 MorriS und Takota Str. 513 Morris und Church Str. 619 Tennessee und McCarty Str. 621 Vleridian und Palmer Str. 523 MorriS Str. und Gürtelbahn. 524 Madison Ave. und Minnesota Str. 61 No. 2 Haken u. LeiterHau, South str. 62 Pennsylvania Str. und Madison Ave. 63 Telamare und McCarty Str. 64 East und McCarty Str. 65 New Jersey und Merrill Str. 67 Virginia Ave. und Bradshaw Str. 63 East und Coburn Str. 69 Pennsylvania Str. und Madison Aoe. 512 McKernan und Dougherty Str. 613 East Str. und Lincoln Lane. 814 East und Beecher Ctr. 615 Noble und South Str. 71 No. 3 Spr'nhaus, Lirg Ave. u.Hu. 72 East und Georgia Straße. 73 Cedar und Elm Str. 74 Benton und Georgia Ctr. 75 English Ave. und Pine Str. 76 Dillon und BateS Str. 73 No. 13 Spr'nhauS, Prospekt u. Dillo. 79 Fletcher Ave. und Dillon Str. 712 Epruce und Prospekt Str. 713 English Ave. und Laurel Str. 714 Willoro und Olive Str. 715 Shelby und Beecher Ctr. 716 Deutsches Waisenhaus. 713 Orange und Laurel Str. 721 Lexington Avenue und Linden Straße. 723 Fletcher Avenue und Cpruce Straße, 724 Tucker und Dorseo'S Fabrik. 81 Market und Nen, Jersey Etr. 82 Washington und Delaware Str. 83 East und Pearl Str. U Nen, Dork und Davidss.
85 Taubstummen, Anstalt. 66 Ver. Staaten Arsenal. ' 87 Oriental und Washington Ctr. 83 Frauen'Reformatorium. 812 No. 3 Schlauchhaus, Ost Qasö. Ctr. 813 Market und Noble Str. 814 Ohio und Harvey Str. 815 Arsenal Avenue und Ohio Straße. 621 Pan Handle Eisenbahn. Söspi. 823 Walcott und Harter Etr. 91 No.7 Spr'nhaus. Maryland nahe MerÜX 92 Meridian und Georgia Etr. 3 Meridian und Süd Str. 94 Pennsylvania und Louisiana St?.' 95 Alabama Str. und Virginia Ave. Spe, ial S ignale. Ersten 2 Schläge, zweiter Alarm. Zweiten 2 Schläge, dritter Alarm. Dritten 2 Schläge, vierter Alarm. . 1-2-1 Feuer aus und Schlauch aufgersiSeö 3 Schläge, weniger Wasserdruck.' 3-3 mehr Wasserdruck. 12 Schläge, 12 Uhr Mittag. Die ersten 12 Signale erd toj' ständig ausgeschlagen, bei den folgend werden die Hundert., .Zen, t& Zi,?er ctfcestf tK'zu l
V
