Indiana Tribüne, Volume 17, Number 199, Indianapolis, Marion County, 8 April 1894 — Page 4

'L

l

f

Wdiana Tribüne. i Ersqeint

r. füglich und Sonntttgs. Die tZgltche.TrtbS-koyrt durch den Träge, J Q CentS per Zoche, die SonntagS'.Tribüne- 5 I SentS per Wocde. Beide zusammen löTent oder ! Cent per Monat. Pev Post geschickt tnOcr aukbezshlung K per Jahr. ' Ossice : No. 18 Süd Alabama Str. Zndianapoliö, 3nd., 8 April 1694 Die Elektricität im Dienste des Menschen. MZ um den Ausgang deö Vongen Jahrhunderts die Entdeckungen Voltas und Galvanis die wissenschaftlich? Welt in Erstaunen setzten, glaubte man sicher nicht, einer Naturkraft auf die Spur gekommen zu sein, welche im Laufe der Zeit sich als so leistungsfähig erweisen sollte wie die Elektricitat. Wie so oft gerade auf naturwissenschaftlichem Gebiete einige aeniale Männer den Schleier von dem unbekannten Gebilde ' ein wenig lüften, während es doch den ZeitverHältnissen entsprechend ihnen und ! ihren nächsten Nachfolgern nicht ge j linat. das Geheimnis in seiner gani zen Tiefe zu ergründen, so daß eZ erst : einem mehrere Menschenalter später ? lebenden Geschlecht vorbehalten ist, die i oft so einfachen Schlußfolgerungen zu : .ziehen und das entdeckte physikalische Gesetz im praktischen Leben nutzbringend zu verwerthen, so geschah es auch hier. Erst die neueste Zeit hat die gewaltigen Erfolge gezeitigt, welche auf der Internationalen Ausstellung zu Frankfurt a. M. im'Jahre-1891 'und in Chicago im letzten Jahre in di: Erscheinung traten; die Technik 'aber, sobald sie sich einer Sache bemächtigt hat, drängt unaufhaltsam weiter vorwärts, und so sehen wir denn täglich und stündlich, wie die lEeltrotechnik ihre Vorposten immer weiter in die Gebiete des menschlichen -LebenZ eindringen läßt. Ql dürfte daher wohl gerechtfertigt $:n, den r-rzeitigen Stand der Elektrotechnik einer Betrachtung zu unterziehen, um so mehr, als kaum ein anderer Aweig der Technik auch dem Laien so viel deZ Interessanten zu bieti vermag. Da ist es zunächst von Wichtigkeit, izu erfahren, daß sich seit einiger Zeit bereits zwei Gruppen in der ElektroTechnik gebildet haben, welche kaum etwas Anderes als tfe Benutzung der t5lek:r!ci:ät zu ihren Zwecken gemeinsam hben. ja, deren Jntev:ssen sogar in manchen Punkten collidiren. Wir unteischeiden Schwach- und Starkstromtechnik. Entere arbeitet, wie ihr Name besagt, mit schwachen elektri'schen Strömen, welche fast immer durck die sogenannten Elemente oder Vattcrien erzeugt werden; in ihr Gebiet gehören die Telegraphie und Telephonk. Diese beiden Specialfächer öer Eleürvtechnik sind schon seit den letzten Iahren auf der Höhe ihrer Entwickelung angelangt; große epoche-'mach-ende Erfindungen sind und werden aller Voraussicht nach auch wohl .nicht mehr gemacht werden, da ta2 Gebiet abgeschlossen erscheint. Den noch sind anerkMenZwerthe und tut festliche Verbesserungen ausgeführt ttorin an den Apparaten, welche telegraphischen oder telephonischen Zwedm dienen: vor Allem hat man gelernt, den Fernsprechverkehr aufweite Entfernungen auszudehnen und ihn interuröan zu machen. . Ein ungeähns Bild von der Verbreitung des Telephons erhält man, wenn man bedenkt, daß allein in den Ver, Staaten e??s Nordamerika weit über eine .halbe Million derartiger Apparate im Gebrauch sind, während das gesammte dafür nlidht Leitungsnetz eine ungefähre Länge pon 430,000 Kilometern besitzt. Es entspricht dies ungefäh.' 2em 10 1-2fachen Betrage des Erdumfanges. Auch militärischen Zweken dient der Fernsprecher seit jüngfitz Zeit, da die technischen Truppen theile in der Verlegung der prodiorischen Leitungen und der Bedienung der Apparate ausgebildet sind. Die Versuche, welche über die möglichst schnelle Herstellung einer derartigen nstallatwn sowohl in Deutschland als auch in anderen Staaten gemacht worden sind, haben die Wichtigkeit des TelephonbetriebeZ im Kriegsfalle zur 5önelleren Verbreitung von Nachrichitnt 3. B. von der Vorpostenkette zum 3ro3 &es HeereS, überzeugend dargei&an. ' Wenn nun d Schwachstromtechnik -schon seit einiger Zeit auf vem Höhepunkte .ihrer Ausbildungsfähizkeit angekommen zu sein scheint, so ist hingegen der andere, mit starkenStrörnen arbeitende Zweig der Slektretechttik, so großartig die bisher erreichten cEifolge auch sind, noch in stetiger EntwÄelung begriffen. Hierher ge, öören tfc Gebiete der Beleuchtung, der Kraftübertragung und der ElektroMetallurgie, 'hier lernen wir die grofct Dynamomaschinen - Werkstätten 'kennen. Starke ,ele!trische Ströme .vermögen wir bislang nur mit dynaelektrischen Maschiren in rationel1er Weise zu erzenge, die Äerwen'dun von Elementen oder Batterien zu Vit'&m Zwecke . ist ausgeschlossen, 'weil ein derartiger Betrieb einerseits -zu theuer wre. andererseits zu große ."Räumlichkeiten gab zu viel Bedienung .erforderte: ferner äst der Maschinen'betrieb naturgemäß sauberer, als die Behandlung der aus 'den verschieden-.-sie Metallsalzen. und Säuren zusamimengestellten Batterien es sein kann, aber.sind alle Versuche fehlae-

icöiaaen. welcöe darauf vinztetten. z.

B. für Beleuchtungszwecke kräftige r . . r.ftn liiemerne yerzuiieuen, uno wenn uvi noch in jüngj! fyit hin und wieder derartige. Neuconltructionen auftauchten. so weiß der Elektrotechniker doch sehr .genau, was er von den Anpreisungen solch:r??abrlkate zu halten hat. Eine AusN'Zhme machen freilich die unter dem NamenAttumulatoren oder Stromsammlcr bekannt gewordenen Apparate, welche man als Secundärelemente zu bezeichnen berechtigt ist: sie sind den großen Beleuchtungscentralen ebenso unentbehrlich geworden, wie sie sich bei den kleineren elektrischen Anlagen eingebürgert haben vermöge ihrer Eigenschaft, überschüssiae. von den Maschinen producirte Elektricität in sich aufzuspeichern und später im Bedarfsfalle wieder abzugeben. um so entweder die Maschine 3:1 unterstützen oder ganz entbehrlich zu machen. Wir werden dieselben später noch näher zu betrachten haben. Im Vordergrunde des Interesses steht wohl immer noch, die elektrische Beleuchtung. Ein zweites Gebiet der Starkstromtechnik, welches vielleicht berufen ist. die elektrische Beleuchtung durch die Größe und Ausdehnung seiner Unternehmungen in den Schatten zu stellen, ist die Kraftübertragung auf elektrischem Wege.' Die vor Ent deckuna des Elektromotors gebräuchlichen Mittel, eine Kraft von einem Ort an den anderen zu übertragen, bestan den in Transmissionen, Riemen und Seilen, in Dampfleitungen und Wasserrohren. Sie waren sämmtlich deshalb unzulänglich, weil sie gewisse sehr geringe Entfernungen nicht uberschreiten durften, ohne unterwegs große Kraf:verlus!e zu erleiden. Erst dem Elektromotor war e- vorbehalten, siroße Strecken zu überbrücken, indem die von einem Punkte aus zu übertragende Kraft mittels einerDynamoMaschine in Elektricität verwandelt, durch Kupferkabel über weite Entfernungen geleitet und einem Elektromotor zugeführt wird, welcher die empfangene Elektricität wieder in mechanische Kraft verwandelt und den mannigfaltigsten Zwecken der Verwendung zur Verfügung stellt. Liegt nicht etwas Geheimnißvolles in der Thatsache, daß 1891 auf der Internatinalen ElektrotechmschenAus stellung in Frankfurt a. M. die Kraft des Neckars hei Lauffen dazu benutzt wurde, um fast 209 Kiometer entfernt in Frankfurt einen Wasserfall zu be treiben? Bekanntlich ist dieser Versuch in der schönsten Weise gelungen; und hierin gerade liegt die Errungenschaft der letzten Jahre begründet, daß es gelungen ist. über gewisse immerhin geringe Entfernung von einigin Kilometern , hinauszugehen und dem Elektromotor em fast unbegrenztes Gebiet zu eröffnen. Eine neue Verspektive von ungeahnter Weite öffnet sich dem Blicke M denkenden Men schen. seitdem nicht mehr die Kohle allein die Krafterzeugerin ist, seitdem die Kräfte, welche von der Natux dem fließenden Wasser verliehen sind, auch tin uuzuaanalichen Orten nutzbar gemacht und in meilenweiter Entfernung von ihrem Erzmgungsorte, zur VerWendung und Ausnutzung durch die Industrie gebracht wenden können. Der älteste Typus der Dqnamomaschine. die Wechselstrommaschine, jourde wieder in's Leben gerufen, da man einsah, ßztz man nur mit ihrer Hilfe d:e zur lleberwknpung größerer Entfernungen nöthig wtrpeyden hohen Spannungen von mehrere sausend Volt gefahrlos hervorbringen' konnte man that dies fp.jt um so größerem Vertrauen, als die Technj endlich nach langen Versuchen einen lebenWbigen Elektromotor zu Kauen gelernt .yatte) der sich durch Wechselstrom betreiben ließ, während die bishex einziZ ezistirenden Elektromotoren einen e.txischen Strom gleicher Nichtung tu ine? Gleichstrom zum Betriebe erforderten. Die Lage der Dinge hat sich naturgemäß in Folge dieser neuen Entdeckungen so gestaltet, daß man häufig in der elektrotechnischen Jndustrie dem Rufe begegnet: Hie Gleichström, hie Wechselstrom! Sjnem unbefangenen Sachverständigen wird es jedoch stets leicht sein, aus den Vorzü- ?. und Nachtheilen eines jeden der beiden Systeme zu erkennen, welches er im gegebenes ftalle anwenden will. Die einem jed5?i Elektromotor geaenüber anderen Motoren, z. V. Fsmpfmaschinen, GaS-,' Petroleumund yenzinmotoren, eigenthümlichen Vorzüge dürften bekannt sein.'. Der Betrieb eines Elektromotors ist absolut gefahrlos, auch fällj das bei anderen Motoren langwierige Jnbetriebsetzen, be Dampfmaschinen daS sfj Stunden in . Anspruch nehmende Anheizen der Kessel, bei Gasmotoren das Andrehen eines Schwungrades, völlig fort; die Bewegung eines kleinen Hebels am Anlzßvidrstande und der Motor läuft. Sodann läßt er durch dieselbe einfache Hebelyer stellung eine Veränderung seiner Umdrehuagsgeschwindigkeit zu, und Zwar in Grenzen, wie sie kein anderer Motox erreichen kann. Sauber und einfach Zst d5r' Betrieb; eine eigentliche Bedienung FLIt ganz fort, da ein täg lich einmal l'tattstndendes Saubern der empfindlichsten Theile genügt, dieselben zu erhalten' -Jei ?)ampfkessern ist dagegen die ständige Änwesenheit eines HeizerS das erste Ctforderniß. Zserner ist noch zu bedenken, ,de$ die Anschaffungskosten anderer Motacen noch mehr als doppelt so hohe sind, als die eines Elektromotors, und daß selbst Gasmotoren nicht unter einer ' halben ' Pferekraft gebaut werden, während der' Elektromotor schon deshalb als die .Triebmasch'inI des Kleingewerbes bezeichnet werden kann, pell er in (großen bis m einem

EXKdtai

Zwanzigstel" einer Pstrdelrafl herab noch als technisch verwendbarer Apparat anzutreffen ist. Vornehmlich zum Betriebe von Ventilatoren, NähMaschinen und ganz kleinen Werkzeugbearbeitungsmaschinen eignet er sich in dieser Weise. Im Üebrigen ist seine Verwendbarkeit unbeschränkt: Hier seben wir ihn eine Kreissage bewegen, dort treibt er Drchbänke, Bohrmaschinen und große Hobelb'änke; Krahnanlagen, Personenaufzüge. Schleusen, ferner Eisenbahnwagen und alle sonstigen Gefährte verdanken ihm ihre Triebkraft; Boote mit elektrischem Antrieb durchfurchen die Wogen: kurz alles dieses beweist die Annehmlichkeit der elektrischen Kraftübertragung und ihre Mannigfaltigkeit. Außer auf den beiden Gebieten der Beleuchtung und Kraftübertragung findet die Elektricität noch ausgedehnte Verwendung in der ElektroMetallurgie. Die Reingewinnung von Metallen aus ihren Erzen und unreinen Verbindungen, welche auf chemischem Wege zum Theil zu kostspielig und unrentabel ist, hat durch die bekannte Wirkung des Gleichstromes, gewisse chemische Verbindungen zu trennen, eine längst ersehnte Hilfskrast erlangt, welche ein billigeres Produciren ermöglicht. Wenn man die Preisermäßiqung in Betracht zieht, welche das Aluminium zum Beispiel in den letzten Iahren erlitten hat, indem es auf den zehnten Theil seines früheren Werthes gesunken ist, so erblickt man auch hier kulturelle Fortschritte, welche die Technik nur der Elektricität zu verdanken hat. So waren es außer dem Aluminium noch in den lekten Iahren Gold, Silber, Kupfer, Zink, Magnesium, Phosphor, Veiweiß und Soda, sowie viele andere zusammengesetzte Körper, die man mit Hilfe des . Stroms gewinnen lernte. Eine andere Industrie kommt in Betracht, wenn wir hören, daß die Bleichfähigkeit des Ehlorgases durch Behandlung mit Elektricität sich erhöht, ein beachtenswerther Erfolg begleitet die Bemühungen jener Männer. welche das elektrische Gerbverfahpen auszubilden bestrebt sind. Gegründete Aussicht, in die Praxis eingeführt zu werden, hat ferner das neuerdings patentirteVerfabren zweier belgischer Ingenieure, Metalle mittels Elektricität in einer von den bisher üblichen Methoden ganz abweichenden Art und Weise zu schweißen. Die Sache selbst ist einfach, wie seiner Zeit das Ei des Columbus; nur kam bisher Niemand darauf. Leicht angesäu erkes oder mit Pottasche vermengtes Wasser leitet bekanntlich den Strom; man stellt nun in ein Gefäß mit der artiger Pottaschelösung eine . Eisenblechplaite, welche mit der positiven Leitung der Dynamomaschine derbunven ist; an vte negattve Rettung schließt man das zu erhitzende Metall, z. B. eine? kurzen Eisenstab, an und taucht ihn da, wo er m Weißgluth versetzt werden soll, in die Lösung. Dann zersetzt sich das Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff, letzterer als Metall - schlägt sich an dem negativen Leiter, dem zu erhitzenden. Stab, nieder und bildet hier einen so hohen Uebergangsw'.derstznd für den elektrischen Strom, daß bei genügend hoher Spannung 150 bis ISO Volj das Eisen stück innerhalb weNiger Sekunden Schweißhitze erhält. Im Rahmen dieses Skizze eine so vielgestaltige Naturkraft erschöpfend behandeln zu wollen, wäre vergeb!!iches Beginnen; möge es daher genllgen. HZe Seiten friedlichen Verkehrs und industriellen Wirkens betrachtet zu haben, und bezichten wir darauf, näher einzugehen' auf die Verwendung der Elektricität' zur Minenzündunq, sur SignaLichjex und Scheinwerfer,! orpeoo etc. Jare werden noch peraehen, ehe'Zm , großen Publikum die unbestimmte Scheu vor elektrischen Maschinen und Apparaten verschwind:t, bis die Vorstellungeiner Dynamomaschine dem Laien so geläufig ist, wie jetzt der Dampfmotor; dann aber wird man allgemein erkennen, wie ungerecht die Zeitgenossen Voltaö han delten, als sie dessen Entdeckungen gering schätzten, man wird den Werth und die Macht der elektrotechnischen Industrie achten lernen, man wird in das Zeitalter der Elektricität eingetreten sein. ; L5ln i'S oder bin i'S net? 'In seiner stark duftenden Winterliistuna. daS ist ein Mantel, der innen , 1 .p"ii-i rnix ein ganzen 'uyyaui gesuireri erscheint, einen ttztilweise von Motten zerfressenen Pelzkragen vo? einem antediluvianischen Raubthiere, Stiefel, bie so schwer auf den Boden knallezr, äii waren su aus Stnnbucy:nyJlz geicbnldt. dabei den Lackcylinder in den blaurotben' Händen drehend so tritt ptt 'Lohnkutscher Rößle in den SiHungssaal des Münchener Schl,ffenge-'-f. 1 ' , . , ricyis, cyiagi du quu e.nein nacyklemmenden Mann ror der Nase' zu und pystlrt stch vor dein Richtertnch. Auf die ssrage, waZ er wolle, legt er seinen Cylinder auf die Sriptur.deS Sekretärs, fangt mit möglichster Hast in allen Taschen au kramen an und bemerkt im gleichailtigsten Tone: Glei' lzamer'Z!" AUes Suchen ist aber vergebens, und der Nichter fragt wieder: Wer sind Sie? Vergessen i's sagt der Fiaker. Nreuz. TVtl k T i I .kf.t' w'm Cm' jucv.i. vv'f4 aici iuci 11 luti 41 Vau lh (ftom lifqi'l as'n Tisch beim FranziZkaner!" Damit hotttt Uz Mann wie der abstampfen, ' wurde ker vom Ge.:e,t,c,t. . j ..n' 1 .. nu;iawuiui gulu ptgaucn, Was haben Sie denn vergessen? fragte de? Richter. m'l ffleibbilletl af a funk Markl. kos mti 'schickt haben! Z'weg'n an AdvelljÜk'M f pa. weil'L m .ml

wLlSxi atöt. daß V nü' unschuldi' strasa xav für an Andern. Ma hat n:t alleweil fünf Mark! zum Außaschmeiß'n; Ihr kunnt frcili' narrisch viel Geld braucha da Heromet und Unseroaner der müaßt fuhrwerken und dasrär'n wie a Hund um a paar Nickl. Appellirt wird, sag i' und wenn i' zwoa Avikat'n dazus brauch, i' mag nimmer! Richter: Run, Sie sind in fünf Mark Geldstrafe genommen worden. weil Sie am 10. November das Pas sen am Ostbahnhof unterlassen ha ben! Beschuldigter: Was sag'n 's!. Am 10. November? Na seit si ja mxn, da hab' i's sreili' unterlasse, weil's mi' nirn anganga hat. Schaug'n's mein Turnus an, ob s da mein Nummera find'n?Wirklich stellt sich heraus, daß der Beschuldigte am 10. November das .Passen" nicht hatte. Der anzeigende Gendarm deponirte auch, daß er den Angeklagten am 20. und nicht am 10. November angezeigt habe. Es lag ein Schrelbseyler vor. :ta ia: oos aeai 10 nausi oe- . i" ..ti t n i n . merkte der Beschuldigte, am 20. No vember. da hab' i d' Flauenzia g'habt und der G schwollne hat mer verspro cha. daß er für mi paßt der Lump yat'Z yatt verpan:, vem werd' rs mucka. Jetz'n sehg'n's selber, daß i nix dafür kann und that Eahna bitt'n, daß Sie bmiger macha. So a Mark funk'aM --.Ina waar aa Sack' anau! moanet i!" . Der Amtsanwalt beantragte Frei sprechung weg:n Verjährung und d:e sem Antrage wurde auch entspro chen. Wia viel kost't's jetz'n?" fragte der Fiaker. Jetzt kostet es gar nichts!" erwiderte der Richter. Woooos? Gar nix'n? na' woaß i nett: bin l s oder om l s net oder san mer's all' mitanander net?" sprach unser Fiaker mit der ungläubigsten Miene und- stolperte davon. Unter der Thüre drehte er sich nochmals um und -meinte: Mit Verlaub Herr Ce richtshof! A Frag! Zeugenaeld krieg i kanz?- Sind Sie froh, daß Sie nichts bezahlen müssen'" war die Ant wort. Ja ja, dös scho', aber i hab halt a'moant.wenn's so waar na' that l nix'n heraschmka! Ein D y n n m ! tA t t e n t a t ist gegen den Forstaufseher Richard Dirbach zu Massow-Luguian, Kreis Opveln. verübt worden. Der Forstaufsehe? wurde Nachts in Folge eines gewaltigen Knalles wach. Er fand vnm Äetretm des Wohnzimmers das s16 in 1&fdl&m ine F:nst:r wir aus dir Mauer ge. kis!" nab hg .RitBrnacit in Uttfrn I 7 " 7 VJ" vlhqii, s3fuiöe sch:clsal theilte der c ; t i uton: 'ovizw Uno ois jrwijirn ano: ren in dem ZImmir befindlichui Ge cjentanbe. Das Mzu;rn?;rk Zkigte :. t.i SiaSt t " .. cuujiiuuiiq uzä .cqaiciies in oer N?k. Va .,?:...'.rts rrir.Jt jtuyt 6mvmiU7cu4s zui vsiua ume, wie )it hil? Entzündung von ynamlrpZlronen gevrauqt werden. C ir t ff i 1 fv amll uno ouiq oie Äkl dir Zerwustung durfte festgestellt sein, daß ruch. lose Hände au? daZ Xtmilt der Korstausseherwohnunz eweDynamitpatrone atm uno w uipioton gebracht haum, jzivzxii ozi yareriaas! ictcn vkl-wezene xvllo- uno iqqu diebeDer tmt dieser verdächtige n . c . . i l , , m?c i ' Galeone ha: vor urzem tn den Jcoylenaruben OberschlesienZ . gearbettet, uno man vermutyet, dak er dort Dy- . i i . t i namilparronen eniwenoele. Von dem.Militärverein .Kampfgenossen" in Leipzig geht vte Anregung auz, die deutschen Krie servereine unseres Landes 'zur Tbeilnähme an der 25jährigen Feier de'Z Seanfestes, welches im alten Vaterlande in imposanter Weise begangen roerven soll, zu bewegen. . 2X3 Fest, zü'welchem stch bereits eine Anzahl von Vereinen angemeldet hat, wird entweder in Berlin oder in Leipzig gefeiert weroen. Columbia und Home Brew Bier Schmeckt wirklich stet? ambesten mir, Nein ist es und ein.jeder Tropfen Ist nur gebraut au? Mal, u. Hopfen. ..WM VV-öiCttl 1 tL.LlZiJL&rA&f'A I Ur.lfarvcy 'licct - - I Katarrh, Herzschwäche, HalS - . . I lä?)t::nt?g.

rftffel

5 .öMi-Zv A feyR &Xä-Mif . - fe?Wif ' . ' WW' 4S: w&&'Jä$&t lim- W

uni v ,m .mm e n. ' et r r n

' .Ich litt mehrere Jahre e? Katarrh nud ßtn schsZche.' di jo schlim vsrde, tcj ich nlHt beuen und " ' " ' faum p.ehen konnte. ZS hans emkn sehr slmmen TlnfaZ von Hak?? löhmuz, vox ewiaa Z,it. Wltxjit Kchle ar wlI iu,eschu.in nnd lH fgmtre nicht fuien- Dp tt:e lag?,,. r s,i ia Folg vou Her,'chwL. nd versckriede M,,',w. di ßch laut vsrschrist ahm. to sch n (! ir Mlfj ,u Stz,n. Vlivu Brau dra, i mich. Hood'A CarfafarltT I btrfjien, indem si mir doa Herr Joseph E. kmüh erIhtt. de? An der Schwelle deö TodeS ?ad. doch durch Hood'A S.'tapt?a dsllllHk. dig geeilt rsurde. IliJirett fflafijcB em mei,akke. füllte ich mich entschiede besser. Zh fuhr fort. ,1 ,u nedme, nd fuh! jetzt dorjiigUch. , Ich dank Soit und Kood'S Sarfaparilla nd nriket ?rkfZ, He OiederherKkllun, meine, Vollkommene LttlUndttttj." Oarve,ee. re,vuie. o. . . 4. , , ww'wiwwrVy Hood'b Vi3en derursckche, keine, Ctrnljl0B,.. Lchaerie de? rirniiem. s,H, wirke wwtL ka$v9n&&tL tu.

fo6etfwfa

Die sieben Lebensalter des Menschen. . (?rei nach Zhakcspcars üborfttzt.) Viertes Alter.

Wie eS war. Lee Soldat. Kud tnter kÄLdug der Sto , ... unt suchend. Dann der Soldat, Voll toller Fluch' und wie em Pu bdhMia m Pstni9' Auf Ehre eifersüchtig, schnell zu bnn'hstln . yanoem , Bis in die Mündung der Kanone suchend Der Seifenblase Ruhm.

Für den TsS'Mkbra,:ch glit tS kein agkNkbereS und begeres Tktränk wie dea tien

Jrbann Hcff'ichea Mal,.rlrakt. Er i nve. krankr. lchvächuch. grauen, inr iu sedr na Hüt' (?ucl, vor vktvahmungen. Der, us drm Halse Itttt Slasche.

4V Jllustrirtk Pamphlet (Die fib Lkbk ktr tt enkhlichkn tttmS) frei nflcf anfct Crcttcc ELS VER A: !lE.ELSO Co., Allelnlge Agenten. 152 und 154 Frauklin Straße, Mit Jork. Offizieller Bericht .... -der

rjerchant: M MI Indianapolis,

Ictlv. Anleihen , $ 416.135 09 nleihe.Conto j, 137,70412

emigren Staaten Bond

Stadt Indianapolis, Marion und andere Countv BondS ., 6ö7,927 64

I ' , SÖ "rj"iMlg vom er. Staaten Schatzamt Saar (Sold $280,000 00) Sewölbe. Seldschran? und Möbel ,e

i $2,679,669 13

i n.Sfiv. I ... .. ' -

I Ilnzezayltes apttal. Ueberschuß.Jond und Gewmne attonqlbank.ZZoten im Umlauf . I r vepositen ' John P. Jrenzel, Präsident. O.F. Frenzel, HHL e B0gel-Kafige. Vygelftttter

Tttaries Mayep nnK Co.,

2 und 21 Weg Waibinatou Strake.

G

roßer Werluft - Werkanf !

Maaren muffen

Kauft in keinem anderen Platze, ehe Ihr unsere Waaren und Preise seht. Möbel. Futztcppiche und Oefen.

f. i. j ?ko.. 59 West Deutsche Verkäufer. Neue Cigarrenfabrik ! HceSese.fercnattt! Wir osseriren einige neue Sorten, welche - - V ? kosten sollte, für ' m'm' . Qo&te und empfehlen besonders ' o . ( "New Thin und VJFtf vals?. Wirthen und TigaxrenHändlern offerire wir elezaytI Wagren von tz25 aufwärts. nrrr ir'' . uc Hnioukzarrjn, r Will? GqttMcp, , 496 Virginia Ape. . 313 S. Saft tr. O WARD'S - Dampf Teppich Reinigungsanstalt Ecke St. Clairstr. & Canal. Teppiche prompt gereinigt, wieder wie neu hergerickt' t und aeiegt auf kurze Not,, bin. Teppiche erdtn reparirt und ohie stttbare el angestückelt. Teppiche argen lotten sicher etgp.,?.i,

mtBsass&i

I y ;, Jr sfö "yl s 5j A H I f: k 1 : I ' A st sh-fS : L UßCl iJ.Jx "WCCUÄ Wf Wie eö ist. X. jsg s r';5J'V' I ... f&p&x II 6 wwWm y s wA) Mn pi "W - w. UPJ M'rA ( V.- . i J m -il a s"-jr y&h r tTvi- y34- v&J.' ."'"ir II OWMZJWMV --

Der Vctta; titfttltb ach dem vdrach von , Joda Hoff' Malt S,k?ak , Der. Soldat, feurigen Muths, mit ' Batte lang. Fürchtete nicht, den Kampf noch Attack'. .Er ist gestärkt, denn zum Mahl er trank, Vom echten Johann Hoff' schen . ; :. Malz-Extras ukkd, eesordttt die Verdauung. Für izit Bkunner ist ti tiwUil zu empfedlen. füOff hat dl Utrfchrlft oo Johann Ho?, aiiona i den 8. Februar 1894. 200,000 00 m - ar-Alcuva. ' ti 10,212 55 481.748 01 1,189,902 38 13.000 00 ; i 300,00000 " 80.607 15 224.350 00 1 ' 2074 711 08 V ' T " " ' ' 8 $2,679.669 13 Otto N. Frenzel, assirer Assistent - Kasfirer. und Sand.

mm.

Goldfische und Aquarium.

Verkcrnft werden. if Washington, Straße. gegenüber dem BateS HauS Eis! Eis! Eis: W'.r bknSven da Eoupo?ykkem kür CbiW erung vo Si a ure unden. Saufen Sie Ihre Liupons, bevor da Si geliefert wird Da ir einen auten ttorra ö von Si bettfee". io Tinnir in oer age z foigeuven Pretzen H tvi iifca . 100 b-l 800 ifb in einer -ieferun LZc perlOovsd IS iwo vro tn einer lkterung wc per 1000 d 000 Pfd in einer Lieferung 17c . 1000 uatj mtr in einer Lieferung 16: CDn, .'Office : .-5 WetWaslUtKr.Tek. 1098. - i i Wen-WMMWM , . Telephon $80. Werkzeuae aller Art. ',' .K.artengercitkz5. IaTfii 3oif er, VßVf Mtng, Clemens Vonncgut 184 k 186 Ost Washington Str.

EBT,

Brill!S Dampf Färberei. . (raditrt IS71.) Herrenkleider gereinigt. aeSrKe, t'Trit Damenkletde? gereinigt ad gefSrd- ohn' di'fel, ben,u kktt enne. piy.-norhange u. Shenllle 'vorlt, ren gereinigt. 0i"cce Hiksdnhe ger.t vtgt. Waaren erde abgeizoit nd abgeliefert. SS & 3 Massachusetts Svcnue. Zveiggeschüft: JUdsÄ Straße.

Dr. I. Wühler, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: 387 Süd Delaware Qtrage. OfftceStunden: 8 Uhr Bonn.; 1 s Uhr Wairn.; 7-9 Udr dendS. Televlzo 1e.

Dr. Buröhardt, Veutscher Ärzt. Osftee und Wohnung: No. S82 Süd Meridian Str. OfftceStunden : 8 di ? Uhr orm. Still Nhr achm. 7 6il 8U5r Kbtl. Eovntag8 ? ormittagl. TeledSon 280. Dr. PFAFF, Office: 134 Nord Pennsylvania Str. Offtee-Stunden von 2 4 Uhr Nachm. No. 425 Maison Avenue. Stunden von 10 11 Uhr orm. ohnun: i? N. labam"ftr. . S3t erltftr. Telephon : ! Office 2. ; " . t Wohnung Q3ft. Dr. C. R. Schacfer, rzt und Chirurg, o. 430 Madison Avc?ZJe, ns$t Morris Str. Sprechstunden : 8-fl:M UhrMoroenl. J-4 Uhr achmttta,. 7-, Ubr Abend,. " " Televdon8Z. v Dr. Wagner, Office : Zlo. 60 Gsl Shw f Offteetunden : S-io Uhr ormttt!.' -4 thr Nachmitt. ohnuno : cke Vroadway end Ltll : Telephon 848. Dr. I. A. Sutcliffe, -e'chaZttgt sich aurfchließlich mn wndört: -ane und tt Seschiechtv. und Urtnkrankht . I. tto. s Oft Market Strafte. .pttjcetttnle : bis 10 Uhr Borm. ,' !f Zhr achui. Sonnragl euKLenom!. 5 , hon 94L1. CIIAS. G. 3IUELLER Deutsche Apothel i yasfolaer von M. Z. s?a,t 1 1 flo. 667 Virginin pvenxJ Ecke Codurn Str. Telephon 1747. Nächtglocke on der Eeitenthüre. Re,epte Xc' andichc sorgfSltiaoesSllt. ffreiekbltefern' 1T TT flau Haaro il wnblichen jldjtt tlt werden ehne Schmer ;en, Narben, Stößen oder irzcnd welcher Verletzung für immer beseit gt turch die Elektrische Nadel, von der Sosto Lleetrolzsl Co., Ctrcle Park Hotel, 13 Cm!e Sttaße, . Indianapolis, Ind. Dr. I. Vn Dyk. der Vrädent de So'toa Slekrrol,lS yat IS Jahre lang tg . cp oicle stunden mit 'er 3nit rnun poo u avlhtgem oaarwltch mir der elekkrt'chen Nadel overlrr nd übtv lOOx crionca da befielt :ein inz ger Kalt i t torn itluucen. Rinnen. So meriprvssen, Vkitkesser, tiefe H'ren.Mutleimno t tom rie Merkmale, rothe Hait. autatb bnte Ader Übrr brr i!air. tntHn Warben, Schmalen uno oUe Ve un tfrunarn de. 5 )aau uno qaart ceiri'ut und op'daut gehetit. Suäz frt.) Speii'vl Raten di'ien Monar. . unnin o uqr rorrn. di uqr 1100. eiln stzg iO Uhr Lorm. dl Uür Slaum. Sprechen Sie vor oder sckreiben Sie die Adresse :The Boston Elektrolysis Co., Uircle Park Hotel, 13 Circle Str. Indianapolis, 3nd. Großer Verdienst. ' TRfT unÄ frinr 91hrrff ilnfrnti.f. hn (fnk " - i-.- 1 1 - vwvr w t y w y mir ner nnst nrnniif Of Saunst iihr in ttiti neue (Skschä't rootnit irgend eine Person mann .iiden der weiblichen (Äc'chlechtS aus ehrttae Weise und ohne große Auliagen und Mühe Hbej ick Dollar per Monat verdienen kann, ohn Reifen nnft i)in,in Oetn Mi.ni(fnfi.Ck,.. ua. sondern ein edrlicheS eschäfr. dresftre: odn vouse & ly o.. antoa. t'tt (lOw vr Henry Seyfried, 29 Nord Pennsylvania Str. Fener - Nerstcherung zu den niedrigsten Raten. -UOTARGetchäftlicke u. gesetzliche Documentk sorgfältig ausgestellt. - An meine Freunde und Bekannte Z Siermit die eraebene An,eiae. dak ick it' Grundaentbum nebst Wirtbiszft de Peter Müller, bei. gen an der , ; Ecke South & Delaware Sii käuflich erworben babe und mich fteuen t?' meine onmr raiivtt dearlik. , r s roiro wem enreven ineuxe : üblich in liberalst !und . zuvorkom? Weise zu bedienen. . .LchwnaLvcü. . . . - ; --p--r " f r - ,- T.v. ,-'- : i luuus.iveiic ; -!- .Ji, Keller Bro?S Vemenwefcbä Office : ' Ön South Strake' ' ' ' Inx , Gxinnpxmi 1 5 Meine tennhrn imK 9i,.,r;., r i rtM nMdai ich die Wixtblö

jrSm iu

CZß X

Ecke Ohio .und N9ble Strgß übernommen habe, und mich bemühen pttU Hselbe ,u einem enqcnkhmen ßammelplaj Deutschen ,u eestaltl. leiste etränke und iZigarreu , . Zu zahlreichem Besuche ladet ei . Sottlieb Lenkhardt, - Scke Ohi und Noblt traft.

Iep5sn S1L.