Indiana Tribüne, Volume 17, Number 199, Indianapolis, Marion County, 8 April 1894 — Page 2
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Weibliche Trinkhaftlgkeit.
. In der guten alten Zeit waren nicht nur die streitbaren Männer einem juten Tnmke nicht abhold, auch das Zwig-weibliche wußte genau, daß der Wein des Menschen Herz erfreut, und i handelte darnach. Häufig sind im Mittelalter und dann im 16. Jahrhundert Jerordnunen, durch welche die Behörden der Trunksucht der Frauen zu steuern suchsen. Der Rath zu Heilbronn fertigte im Jahre 1561 einen Erlaß aus. in idem er heißt: Dem Trunke ergebene Weiber sollen vom Stadtkncchte herumgedängelt und ihnen an den Kopf in Zettel geheftet werden mit den Worten: Versoffene strugSurschel." In München wurden unter dem 19. April 1566 und 16. Christmond 1570 Verbote erlassen, aus denen man ec.sieht, daß dazumal Weiber und Kinder Ixt den Weinen von Oesterreich und Welschland gleich Männern zechen lernten, während merkwürdig:? Weise Dom Bier darin keine Ned: ist. Dageen wendeten sich im Jahre 1576 die us gemeiner Bürgerschaft" heutzutage Stadtverordnete geheißen zu Borna an den Rath ihre? Stadt mit dem Gesuch, daß den Weibern am Abend die Bierzechen verboten sein sollten, in Ansehung, daß daraus allerhand Unrecht und Beschwerung nicht allein dem Wirthe, sondern auch den Personen, so die Zeche für sie bezahlen müßten, entstände. Und wähittnd die Weiber säßen und zecheten, q'mgs daheim in Haus und Hof übel zu mit dem Gesind und den Kindlein." Der Chronist fügt jedoch betrübt hinzu: Hat solches aber nicht viel helfen wollen, und mag wohl derer Weiblein Einrede das Meiste dazu beigetralen haben." i In Frankreich gab es namentlich unter Ludwig dem Vierzehnten am Hofe viele Damen, die gleich den ärg sten Saufbrüdern kneipten, und unter der Regentschaft, sowie unter Ludwig dem Fünfzehnten wurde es in dieser Hinsicht noch schlimmer. In erster Linie waren dazumal die verschiedenen Liköre bevorzugte Getränke des weibUchen Geschlechts und forderten zahlseiche Opfer. Die zarte Blondine, Louise de la Balliere. t 1675 in's Äloster flüchtete, um als Schwester Louise de la Misericorde dafür Buße zu thun, daß sie den Liebeswerbungen des Sonnenkönigs" nicht widerstanden hatte, suchte, den Frieden ihrer Seele wieder zu gewinnen, indem sie cifria betete und Likör trank. Sie ließ sich einen Betstuhl machen, unter dessen aufklappbarem Deckel eine stattliche Anzahl Branntwemflaschen Pla hatten, so daß sie gleichzeitig beten und trinken konnte. Die Herzogin von Mazarin, eine der Nichten des Kardirals, betrank sich regelmäßig so. daß sie sich Kleider und Wäsche vom Leibe iiß; die Herzogin von Bonillon hatte das Delirium, und von der Enkelin fcer großen Conde schrieb der GroßPrior von Vendome, mit dem sie häufig zechte, an den Regenten: Das ist gar leine Dame, das ist ein reizendes Fäßchen, in das eine unglaubliche Menge Don Branntwein hineingeht." Tokaier Wem. ' Bis zum Jahre 1562 war der ToZaier Wein nur in sehr engen Kreisen bekannt und verdankt derselbe sein Bekanntwerden eigentlich dem Papste Pius dem Vierten, was sich, nach den Aufzeichnungen damaliger Zeitgenossen, uf folgende Weise ereignete: AnZäßlich des im oben erwähnten Jahre in Trient stattgehabten Conciliums war nämlich eines Tages nebst mehre?en anderen Kirchensürsten auch der Bischof Georg Draskovics von FürstZirchen beim Papste zu Tische geladen, welch' letzterer das große Lob, in welches sich die -Gäste über den vom Berge Vesuv gewonnenen Lacrymae Christi" genannten Wein ergingen, mit einem gewissen Unwillen anhörte. Endlich zourden ihm diese Lobreden denn doch zu langweilig und er erklärte, im Vesitze eines Fäßchen Weines zu sein, welcher auch den Lacrymae Christi" übertreffe. Er ließ auch sogleich einige Flaschen von diesem Weine kommen und sämmtliche italienischen Cardinäle -mußten zugeben, daß der ungarische Bischof durchaus nicht übertrieben hade. Auch der Papst versuchte denselben und frug gleich nach dem ersten Schlucke, zu Draskovics gewendet: Wd wächst dieser herrliche Wein?" In Ungarn, heiliger Vater!" lautete die Antwort. Und in welcher Geend dieses gesegneten Landes?" fragte der Papst weiter. Die Bevölkerung des kleinen Ortes Talya cultivirt den Stock dieses Weines." Worauf Pius ter Vierte entzückt erwiderte: Summum Pontcficem Talia vina decedent". Talya-Weine talia" solche Weine gehen dem Papste ab). Dieses Wortspiel war die Grundlage zu dem späteren Berllhmtwerden der Tokaier Weme, welche bis zum An'fange des 17. Jahrhunderts nur als Talyaer Weine bekannt waren. Erst um diese Zeit herum begann die BeZeichnung dieses Weinvroducts als Tokaier sich allgemein zu verbreiten und sich einen Weltruf zu erringen. Vorsorglich. Unterofficier (im Jnstructionsbuch lesend): Dieser Punkt befindet sich hundert Meter über der Adria.... Streicht 'mal das Wort aus und schreibt adriatisches Meer dafür sonst meint wieder Einer, das wär' eine Herrschaftsköchin!" Grob. Wie. solches Zeug soll ich Ihnen glauben? Da müssen Sie schon einen Dümmeren suchen." Sie, verlangen S' nix Unmögliches von mir!"
Sie Nundrtise.
voll Emile Zola. Seit acht Tagen sind Lucien Jerard und Hortense Lariviere verheirathet. Die Wutter der jungen Frau, die Wittwe Larwlere, betreibt seit dreißig Iahren ein Spielwaarengeschäft in der Chaussee dlllntin. Sie ist eine magere, äußerst scharfblickend: Frau von despotischem Charakter. Zwar hat sie Lucien, dem einzigen Sohne des Kurzwaarenhandlers rm Nebenhause, die Hand ihrer Tochter nicht verweigern können; aber sie .rnmmt sicq vor, das junge Ehepaar streng zu überwachen. Im Ehecontrakt hat sie das Spielwaarengeschäft ihrer Tochter Hortense abgetreten und nur ein Zimmer derWohnung für sich behalten; in Wirklichkeit aber leitete sie nach wie vor das Haus, unter dem Vorwande, den Kindern beim Verkauf hilfreiche Hand zu leisten. Man schreib! den Monat Augusts die Hitze ist unerträglich, das Geschäft geht sehr schlecht. Daher ist Madame Larwlere auch bissiger und unanaenehmer als je. Sie duldet nicht, daß Lucien auch nur eine Minute mit Hörtense vertändelt. Hat sie sie nicht neulich überrascht, wie sie sich mitten im Laden küssen wollten! Acht Tage nach der Hochzeit! Nicht übel! So etwas gibt einem Hause ein nettes Renommee! Nie hatte sich Herr Lariviere je erlaubt, sie im Laden auch nur mit der Fingerspitze anzufassen! Er dachte übrigens auch gar nicht daran. Daher haben sie ihr Geschäft auch so vorwärts gebracht. Lucien, der noch nicht zu wldersprechen wägt, wirft seiner Frau Kußhände zu, sobad die Schwiegermutter den Rücken gewendet hat. Dennoch wagt er eines Tages daran zu erinnern, daß die Familien ihnen vor der Hochzeit versprochen haben, sie dürften eine Hochzeitsreise machen. Madame Lariviere beißt die schmalen Lippen zusammen und sagt: Schon! Dann geht 'mal morgen Nachmittag in den Bois de Vincennes spazieren." Die Neuvermahlten sehen sich verdutzt an. Hortense fängt an, ihre Mutter höchst lächerlich zu finden. Sie laßt, sie überhaupt kaum einen Augenblick allein. Das wird schließlich unerträglich. Lucien zählt alle Geschäftsleute der Straße aus, die sich kleine Reisen gestatten, während die Eltern über ein zuverlässiger Comis die Läden besorgen. Da rst der Handschuhsaornant aus der Rue Lafayette, der nach Dieppe gegangen ist, der Messerschmied aus der Rue St. Nikolas. der in Luchon seine Sommerfrische hält, der Vijouteriewaarenhändler beim Boulevard, der mit seiner Frau in der Schweiz herumreist. Jetzt - könne sich jedermann den Luxus erlauben, einen Monat auf Sommerwohnung zu ziehen. Das wäre der Ruin des Geschäfts, Herr Schwiegersohn, hören Sie?" schreit Madame Lariviere. Als Herr Lariviere noch lebte, fuhren wir einmal im Jahr, am Ostermontag, nach Vincennes, das war unsere Erholung, und wir waren ganz zufrieden damit Soll ich Ihnen etwas sagen? Sie werden noch das ganz: Haus mit Ihren Abenteuerlichkeiten zu Grunde richten; ja wohl, das werden Sie!" Es war doch abgemacht, wir dürften eine Reise machen!" wagt Hörtense einzuwerfen. Erinner: dich nur, Mama, da warst ja selbst damit einverstanden!" Das ist möglich! Das war aber vor der Hochzeit! Vor der Hochzeit spricht man oft solche Dummheiten!. . . . Aber, Spaß beiseit: " Lucien ist hinausgegangen, um einen Streit zu vermeiden. Er fühlt eine unheimlich: Lust, sein: SchwicgeMutter eigenhändig zu erdrosseln. Als Hortense nach ihm ruft, stellt sich heraus, daß er das Haus verlassen hat. Di: Schwiegermutter ist empört. Nach zwei Stunden kommt er zurück. Er ist wie umgewandelt und befleißigt sich ausgesuchteste? LiebensWürdigkeit, wenn er mit Madame Lariviere spricht. Abends fragt er sein: Frau: Warst du schon in der Normandie?" Nein," erwiderte Hortenfe, du weißt doch, ich bin nie weiter als bis Vincennes gekommen." Am nächsten Tage herrscht eine unbeschreiblichz Aufregung in dem Spielwaarcnladen. Luciens Vater, der Vater Verard, wie er im Viertel g:nannt wird er ist hier als gemüthliches alteS Haus bekannt hat sich zum Frühstück eingeladen. Als man beim Kaffee angelangt ist,, ruft er: Da bring: ich unsern Kindern ein Geschenk mit." Dabei zieht er mit triumphirendem Lächeln zwei Rundreisehcfte hervor.' Was ist denn daS?" fragt 'die Schwiegermutter ganz verblüfft. Das? Hm, das sind zwei Plätze erster Klasse, Rundreisebilletts nach der Normandie und zurück.... Na, Kinder, was sagt ihr jetzt? Ein Monat in der frischen Luft! Blühend wie die Mairosen werdet ihr wiederkommen, was?" Madame Lariviere ist starr vor Entsetzen; sie will Einwände erheben; aber im Grunde genommen, wagt sie keinen Streit mit dem Vater Jerard, einem der wenigen, der im Verkehr mit ihr immer das letzte Wort behält. Als aber der Kurzwaarenhändler gar davon spricht, er werd: die jungen Leute noch heute nach dem Bahnhof bringen, da verliert sie jede Fassung. Diese? Unglücksmensch war im Stande, sie nicht los zu lassen, als bis sie im Esup? laßen!
Meinetwegen," erklärte sie mit
verhaltenem Grrmm. Entfuhren Sie mir nur meine Tochter. Mir soll's recht sein. Wenigstens werden sie sich nicht im offenen Laden abkussen und unser Haus ins Gerede bringen!" Endlich ist das junge Paar auf dem Bahnhofe Saint-Lazizre; der Schwiegervater, der ihnen nur gerade so viel Zeit gelassen, etwas Wäsche und ein paar Kleidungsstücke in einen Koffer zu werfen, hat sie dahin begleitet. Er gibt jedem einen sollenden Kuß auf beide Wangen und schärft ihnen' ein. sich alles genau anzusehen, damit sie ihm erzählen können, was sie gesehen haben. Auf dem Perron eefan Lucien und Hortense den Zug entlang und suchen ein leeres Coupe. Sie haben auch das mnd, ein solche zu finden, und wollen es sich eben darin hic.xum ma chen, als zu ihrem Schmerz cin Herr mit gold-r Brille einsteigt, der ihnen gegenüber Pliij n:mmt und sie mit strenger yiuv.i musten. Der Zug setzt sich in Bewegung; .Dortens: wendet ärgerlich das Köpfchen ab und thut, als ob sie di? Landschaft betrachte. Aber di: Thränen steigen ihr in die Aug:n; sie sieht die Bäume nicht einmal. Lucien sucht nach einem geeigneten Mittel, sich des alten Herrn zu entledigen: aber es fällt ihm keins ein. Einen Augenblick hofft er, ihr Reisegefährte werde in Mantes oder in Aernon aussteigen. Vergeblich! Der Herr fährt bis Havre. Nun entschließt sich Lucien, der ganz hoffnungslos geworden, die Hand seiner Frau zu ergreifen. Sie sind doch richtig verheirathet und dürfen sich Zärtlrchkelten gestatten. Aber die Blicke des alten Herrn werden immer strenger. und es steht außer jedem Zweifel, daß er diese Zärtlichkeitsbezeigung auf das schärfste mißbilligt. Daher sieht sich die junge Frau veranlaßt, crröthcnd ihre Hand zurückzuziehen. Der Rest der Reise wird unter verleqenen: Schweigen zurückgelegt. Glücklicherweise kommen sie bald in Rouen an. Lucien hat bei der Abfahrt in Paris einen Reiseführer gekauft. Sie steigen in einem darin empfohlenen Hotel ab und sind alsbald die Beute der Kellner. Kaum wagen sie an der TabZe d'hote, vor all' den Leuten, di: sie so neugierig anstarren, ein Wort zu wechseln. Frühzeitig begeben sie sich zur Ruhe, und am nächsten Morgen meint Lucien ' zu seiner Frau: Wir wollen die Stadt ansehen und dann schnell nach Havre fahren." -Den ganzen Tag sind. sie auf den Beinen. Sie fehen sich die Käthedrale an, wo man ihnen den Butterthurm zeigt so genannt, weil er von dem 'Ertrage einer Steuer erbaut ist, mit welcher der Klerus die Butterhändler der Umgegend belegt .hatte. Sie besuchen das alte Scbloß der normannischen Herzöge, die alten Kirchen, die man jetzt zu Fouragemagazincn hergerichtet hat, den Jeanne d'Arc-Platz, das Museum, ja sogar den Centralfriedhof. Mit diesen Besuchen erfüllen sie gleichsam eine Pflicht; denn im Grunde sind ihnen diese Sehenswürdigkeiten ziemlich gleichgiltig. Namentlich Hortense langweilt sich zum Sterben und ist so müde, daß sie am Tage In der Eisenbahn schlaft. In Havre erwartet si: ein: neue Unannehmlichkeit. Di: Betten des Hotels, in dem si: abgestiegen sind, sind so hart, daß man kaum darin schlafen kann. Hortense fängt vor Aerger an zu weinen. Lucien tröstet si: und schwört ihr, sie würden in Havre nicht länger bleiben, als sie brauchten, um sich die Stadtanzusehen. Und nun geht das "Leben, das sie in Rouen geführt, von Neuem los. Sie verlassen auch Havre und halten sich nun genau nach de? Schablone des Führers in jeder bedeutenden Stadt einen oder' zwei Tage auf. Sie besuchen Honfl?ur. Pont l'Eveczue, Caen, Bayeux. Cherbourg. Der Kopf brummt ihnen von dieser Unmass: von Straßen und Denkmälern, sie vcrw-chseln die einzelnen Kirchen und sind ganz betäubt bei diese? schnellen Aufeinanderfolge von Städten, die sie nicht im Geringsten inte?essiren. Nirgends baben sie ein Platzchen gefunden, wo sie sich glücklich und in Frieden, fern von dem Blick der großen Welt hätten umarmen können. Nabiad sino sie so apathisch qeworden, daß sie sich überhaupt nichts mehr ansehen; gleichwohl setzen sie ihre Reise fort, die ihnen wie eine Last erscheint, deren sie siu nicht entledigen können, weil das Billet auf die vorgeschriebene Route lautet. Aber einmal muß ja auch das ein Ende haben. Eines Abends in Cherbourg laßt Lucren die schwerwiegenden Worte fallen: Ich glaube wahrhaft:g, das Zusammensein mit keiner Mutter ist dem noch vorzuziehen." Am nächsten Tage fahren sie nach Granville. Lucien bleibt düster, nur in sich gekehrt, und wirft wüthende Blick: auf di: Landschaft, m der sich di: Felder fächerartig zu beiden Seiten des Weges ausbreiten. Plötzlich hält der Zug an einer kleinen Station, deren Namen sie nicht -verstehen können. und ein entzückendes Stückchen Grün zeig sieg zwischen den Bäumen. Hier wollen wir aus steigen, Herzchen." sagt Lucien; schnell, schnell!" Aber .die Station ist in , unserem Führer gar nicht verzeichnet!" wendet Hortense ein. Der Führer! der Führer!" - fährt er fort; du sollst mal sehen, was ich mit ihm mach:. Na, schnell, steig' aus!" , Aber unser Gepäck?" .
. Ach, was liegt mir an unserem Gepack!" Hortense steigt aus, der Zug fährt weiter und läßt die beiden in dem ent zückenden Stückchen Grün zurück. Beim Ausgang des kleinen Bahnhofs sehen sie sich mitten auf freiem Felde. Kein Geräusch. In den Bäumen singen du Vögel, und ein klarer Bach schlangelt sich durch die Wiesen. Luciens erste Sorge ist, den Führer in den nächsten Wassertümpel zu schleudern. Endlich, endlich, endlich sind sie frei!
Dreihundert Schritt vom Bahnhof entfernt liegt eine einsame Herberge; die Wirthin gibt ihnen ein großes, luftlges Zimmer mit dicken, weißangestri chencn Wänden. Außer ihnen ist kein Gast im Hause, nur die Hühner be trachten sie mit neugierigen Blicken. Unsere Billets haben noch acht Taae Giltigkeit!" sagt Lucien. Bon! diese acht Tage werden wir hier zubringen." Welch entzückende Woche! Am früben Morgen eilen sie auf verlorenen Pfaden in den Wald und lassen sich in einem Dickicht auf einer kleinen Anhöhe nieder; hier bringen sie unter Lachen nnd Scherzen ihre Tage hin. Ein andermal gehen sie dem Lcrufe des kleiner Baches entlang, Hortense springt voran, lacht ihren Gatten aus und freut sich unmäßig, wenn er sie einfängt und am Strafe herzhaft abküßt. Sie können sich nicht satt darüber freuen, sich in ihrem stillen Erdwinkel so ganz anzugehören, in einer wahren Einöde wo sich niemand um sie kümmert. Ach. und ihr Zimmer ist so reizend! Wenn die Nacht niedersinkt und die schwarze und schweigsam daliegende Landschaft sie nicht mehr anzieht, begeben sie sich hinauf.- Morgens kommt Lucien in Pantoffeln in 'die Gaststube und hol' das Frühstück, meistens Eier und Koteletten. Der siebente Tag findet sie ganz überrascht und untröstlich, daß die schöne Zeit so schnell verflogen ist. Und sie reisen ab, ohne den Namen des Or tes kennen zu wollen, an dem sie so alückliche Stunden verlebt haben. Weniastens haben sie nun auch ihren Honiqmond gehabt. Erst in Paris gelangen sie wieder in den Besitz ihrer Reiseeffekten, die einer großen Tbeil des Weges ohne sie zurückaeleat haben. Als aber Vater Verard sie nach ihm Reise fragt, werden sie ganz verlegen. Sie , haben das Meer in Caen gesehen und verlegen den Butterthurm nach Havre. Aber zum Teufel." ruft der Kurzwaarenhandler, ihr erzahlt mir ja aar nichts von Cherbourg... und von dem Arsenal?" Oh. ein ganz kleines Arsenal," erwidert Lucien mit größter Seelenruhe Außerdem sind gar keine Bäum; da!" Madame Lariviere, die ein strenge? Gesicht macht, zuckt di: Achseln und murmelt: Na, wenn das alles war! Darum reisen! Ich danke! Sie kennen ja nickt einmal die Denkmäler! Aber vorwärts, Hortense. jetzt ist's genu mit den Dummheiten. Setz dich an die Kasse hörst du?" Im gymnastischen Unterricht. Professor Legrand (von Paris): Hier, Messieurs, werd' ick Ihnen zeigen di: Ervansion von die Brustkasten. Voila! Nun. Messieurs, is die Reih an Jhnen. Ick zählen eins! zwei! . Dr ei! N o ch m e h r. A.: Sie luden gestern eine Ihnen unbekannte Dame zum Souper ein.. Ging sie darauf ein?" 23.: Sogar darauf aus!"
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2a$ eigene Nevier.
Iagdhumorcsle von E d. P ö h. Der' sehnlichste Wunsch unseres bewährten Freundes, des Herrn v. Nigers, ging eines Tages in Erfüllung: er war Besitzer einer Eigenjagd in der Nahe von W:en. Kaum eine halbe Stunde Bahnfahrt oder eine Stunde im Fiaker trennten ihn von dem hügeligen. Wiesen, Felder, Gehölze und Steinhalden umfassenden Gebiete, des- - sen Jagdherrn er sich nun mit der ihm eigenen Würde nannte. Freilich war das Revier kaum größer als das Minimum an zusammenhängenderGrundflache, die das Gesetz für eine Eigenjagd verlangt, nämlich 115 Hektare. Aber es war doch seine Jagd, in die kein Anderer etwas dreinzureden hatte und die wegen ihrer Nähe wohl auch ab und zu an Wochentagen aufgesucht werden konnte Darum arna er mit der Gelassenheit des Weisen über die schlechten Witze hinweg, die in seinem Bekanntenkreise alLbald über Nigerls Jagd auftauchten. Die Einen behaupteten. das Revier sei so klein, daß der lanae Scheibenpflug-Karl sich auf demselben 'nirgends die Stiefel ausziehen könne, ohne bereits eine Grenzverletzung zu begehen. Andere wieder spotteten über die Wildarmuth, indem sie versicherten, eine heisere Amsel sei das einzige jagdbare Thier auf dem ganzen Gebiete. Diese letztere üble Nachrede kam auch der Gemahlin des Jagdbesitzers zu Ohren und ärgerte sie über die Maßen. - Sag' mir nur um's Hinimels willen." eiferte Frau Nigerl, zu was Du die Jagd 'Pacht hast, wenn nix drin is r Wer sagt denn, daß nix drin is? Alle Leut' sag'n's." Was wiss'n denn d'ö dummenLeut'! Es Zs schon was da, i hab's ja 'spürt." G'spürt ma denn das?" Jcssas, dö Weiber! Abgespürt, mein' ich." Wenn's D' Dich nur nicht 'täuscht hast! Der Plaimschauer-Pepi hat 'meint, bevor Du weg'n der Pachtung hinaus bist, is Einer nach dem Rezept der Fliegenden Blätter" ehender hinausgegangen und hat mit ein' alt'n Hasenfuß Spuren in die weiche Erd'n hineindruckt; denn er will a Fährt'n g'seg'n hab'n, die von ein' Has'n mit fünf Hären herrühren müßt." Der Pepi,is a neidiger Kerl und därf mir kein' Schritt' mehr auf mei' Jagd aussi. I wir' ihm geb'n, mir Viecher mit fünf Haxen aufbringen! Weißt, Resi, lass' Di' nur net irrmachen von Dö Neidkrampen. Was Du für die Kuchel brauchen wirst, das schiaß i aussa und für a Elefantcnjagd hab' i's ja net 'Pacht." . Frau Nigerl gab sich zufrieden und ihrGemahl knallte fleißig an den freien Tagen in seinem Jagdrevier. Als beleibter Mann litt er zeitweilig an Beklemmungen, von welchen ihn die Bewegung in frischer Luft und das Herumdonnern mit dem Schießeisen faß immer befreiten. Wenn er dann ohne Beute heimkehrte, war die Aus rede gegeben: cs herrschte ja Schonzeit. Seme Schusse hatten nur Kräben und sonstigem schädlichem Wild aeaolten. allerdings in der Regel, ohne diesem schädlich zu werden. Zur Vertilgung des Raubzeuges war übrigens der alte Heger da, den er übernommen batt: und dem er ein hohes Schußgeld für Füchse, Katzen, Falken, Krähen und wildernde Hunde versprach. Indeß, eben dieses häusige Erscheinen Nigerls und seine Vorliebe für blind: Schüsse schien auf die benachharten Jagdherren und Jäger keinen auten Eindruck zu machen. Bei der Kleinheit des Reviers fürchteten sie nicht mit Unrecht eine Beunruhigung ihres eigenen Wildstandes, und so oft daher die Grünröcke im Wirthshaufe zusammenkamen, berathschlagten sie. auf welche Weise dem armen Herrn von Nigerl das Revier vx verleiden wäre. Sie hätten lange vergebens berathen können, wenn ihnen nicht Nigerls rechtliche, korrekte Handlungsweise selbst -um Fingerzeig geworden wäre, wie sie ihn zu peinigen vermöchten. Er lieferte nämlich inen geschossenen Nußhähcr. der jenseits der Grenze gefallen war, dem zuständigen Jagdherrn ab. um zu zeigen, wie uneigennützig und strenge waidmännisch er vorzugehen willens sei. , Diese gute That belohnte sich wie so vieles andere Gute im Leben keineswegs. Im Gegentheil, es ward die Wohlthat ihm zur Plage; denn kurz darauf geschah allerlei, was auf ein geheimes ruchloseI Einverständnis der Jäger schaff schließen ließ. Es kam in Nigerls Stadthaus zuerst ein Jägerlchrling mit einem !?.ucksack, aus dem er einen geschossenen Fuchsen schüttelte, einen ruppigen maaeren Kerl, der nach seinem trostlosen Aussehen ebensogut am Hungertyphus dahingegangen sein konnte. Eine schöne Empfehlung vomHerrn Förster, der Fuchs is heut' Früh auf unserm Revier g'schoss n word'n. aber noch auf'n Herrn v. Nigerl sein Ncvi:? hinübergegangen und desweg'n hat mir der Herr Försterbefohl'n. den Fuchs gleich abzuliefern, weil ich. ohnehin in Wien was zu besorgen hab'." . Frau Nigerl schüttelte den Kopf und betrachtete den schäbigen Balg Neineckes. Was soll'n m'r denn mit dem Viech anfangen?" fragte sie vorwurfsvoll. Na da fragst noch?" beeilte sich Niger! halb verlegen, halb großsprecherisch zu sagen. Einen schönen BettVorleger. Soll dann noch Jemand saa'n, daß kein Wild in meinem Revier is!"
Das kost' gleich ein Zehner und der
Fuchs schaut gar net danach aus, als ob er die Haar halten thät. Hat er etwa Floh? fragte sie rasch den Jakerzungen. Etliche wird er schon haben," meinte dieser gleichmüthig. So? Dann därf mir das RabenVieh keine Stund' im Haus bleib'n. Nehmen S' ihn nur gleich wieder mit." I bitt', das geht nit, das wär' gecen meinen Auftrag," erklärte der Junge. Was riecht denn da so eigenthümlich?" fragte Frau Nigerl die Nase rümpsend und den Waidjungen musternd. Stink'n Sö valleicht nach Pulver?" A belei," antwortete dieser, dös G'rüchel is vom Fuchs; das hab'n s' alle die Wölf' a." Pfui Teixel, fort mit dem Viech, unser Haus is ja ka Menascherie net. Glei' than S'n wieder in den Sack eini und marschir'n mit eahm. Und wann S' m'r no' amal so ein' Stinkawitz daherzarr'n, nachher mach' i Jhna Füaß, daß S' es nur wiss'n." Nigerl drückte dem Jungen einen Guldenzettel in die Hand und winkte ihm,' zu gehorchen. Dann ging er mit ihm zum nächsten Kürschner, um da zu erfahren, daß cs nicht der Kosten lohne, den erbärmlichen Balg bearbeiten zu lassen. Um das Aas nur überhaupt los zu werden, kaufte Nigerl ein hübsch montirtes, fertiges Fuchsfell und ersuchte, ihm dasselbe nach Ablauf von vierzehn Tagen als die wohlgelungene Trophäe seines eigenen Fuchsen in's Haus zu senden. Etwa eine Woche ging danach herum, da kam wieder Einer und brachte etwas im Rucksack. Eine schöne Empfehlung vomHerrn Förster Soundso, da schickt er ein' Rauber, der trotz zwei Schuß erst über Ebnerer Grenz' drüben g'fall'n is, folglich Ihnen g'hört." Maria Taserl," schrie Frau Nigerl auf, der Mensch wird uns do' ka NQuberleick' in's .fiaus sckick'n!" , ... - -a , , . Aber Resi," beruhigte sie Herr Nigerl, kannst do' an der Groß' scg'n, daß's wieder a Fuchs is. Aber i möcht' do' bitten, daß das aufhört. Der andere Förster hat mir 's letztemal auch ein' hereing'schickt. I brauch' das net, b'halt's es draußt! Was soll i denn in der Stadt damit anfangen? I schenk' Eng jeden Fuchs mitsammt 'n Balg!" Es is ka Fuchs net," sagte der Bot: und leerte den Nucksack aus. Ein widerwärtiger Dorfköter kam zum Vorschein, grauslich anzuschauen. Frau Nigerl war natürlich außer sich über diese neuerlicheSpende und macht: eine solche Szene, daß ihr Gemahl wieder eiligst mit dem Boten davontrollte und diesen durch ein gutes Trinkgeld bewoa. den seiner Jagdlust zum Opfer gefallenen Hund irgendwo heimlich in die Donau zu werfen. Wieder eine Woche später brachte ein Mann mit den üblichen Empfehlungen drei erschossene Katzen, die angeblich todtwund noch auf Nigerls Gebiet hinübergewechselt waren. Diesmal bekam Frau Nigerl einen Wuthanfall und Herr Niger! fuhr auf der Stell: in sein Revier hinaus, um den Heger zu einer an alle Nachbarförster gerichteten Kurrende zu veranlassen, nach welcher sich Nigerl die Zusendung derartiger unappetitlicher und unbequemer Beutestücke ein- für allemal verbitte. Bei dieser Gelegenheit wies ihm der Heger triumphirend ein paar Dutzend -Hunde- und Katzenbälge, Krähenfüße u. s. w. vor, wofür der Jagdherr das versprochene Schußgeld bezahlen mußte, doch nicht ohne sich argwöhnisch umzusehen, ob der alte Gauch etwa einen Zuchtstall für Hunde und Katzen eingerichtet habe, dem er die getödieten Exemplare entnommen; denn es war schier unerhört, wie viele schädliche Ungethüme das kleine Revier enthalten haben sollte. Beim Abschied sagte der Heger: Euer Gnaden sollten übermorgen zeitig früh heraußcn sein, wissen ja, daß die Schonzeit ausgeht. Da wechselt ein recht braves Böckerl allemal von drüben über unser Grenz' beim Auhofcr Grab'n. Wann mir den net glei' wegputzen,. nimmt'n der Nachbar sicher, weil er weiß, daß i den Wechsel kenn'!" Kann leider nicht, muß g'rad jetzt aöf ein paar Tag' wegfahren," erwiderte Nigerl ärgerlich. Därf i'n vielleicht j abschießen? Sunst is er für uns verlor'n." Gut. schießen Sie ihn, wenn's so ist. Aber gut Hinhalten, daß er net vielleicht über die Grenz geht, denn da. müßt er unbedingt dem Nachbar abgeliefert werd'n. Ich lass' mich auf keine Schmutzereien ein, verstanden!" Noch an demselben Tage, an dem des Morgens Herr Nigerl die erwähnte Reise angetreten hatte, erschien in seiner Wohnung wieder ein Mann mit einem mächtigen Sacke. Eine schöne Empfehlung..." begann er, konnte aber nicht vollenden, denn wie eine Rachegöttin fuhr Frau Nigerl auf ihn los. Was? Noch fo ein Lump untersteht sich herzuschicken? Da hört sich Alles auf. Glaubt's, ich lass' mir Euer eckelhaftes Viecherwer! no' länger in's Haus bringen? Marsch! Hinaus! Hinaus! sag' ich." Aber, gnä' Frau . : ." Nix aber. Schau'n S', daß verschwinden, sonst schick' ich auf die Polizei. - Hab'n S' wieder ein' todten Fleischhackerhund drin oder gar ein Komfortablepferd, weil der Sack so groß is. Sag'n S' nur dem Herrn Jäger, er soll sich das Viech selber b'. halten und meimtswegen a selber.
frcß'n. i wünsch ihm guten Appetit dazu. Und jetzt marsch! . . ." Draußen war er und ging verdutzt seiner Wsge, schwer an dem Sack: schleppend. Als Herr Nigerl heimkehrte, erzählte Ihm seine Ehehälfte, noch immer wuthentbrannt, den Vorfall. Recht hast g'habt. Alte, daß D' den Kerl aussig'lahnt hast. So was ! Trotzdem i Allen g'schrieb'n hab'!" Kurz darauf fuhr Herr Nigerl wieder in's Revier. Der Heger empfing ihn mit besonderer Unterwürfigkeit und Freude. Wollen lber Euer Gnaden net weniastens die G'wichteln von dem Bockerl hab'n," fragte der Alte nach einigen anderen Gesprächen. Von welchem Böckerl?" forschte Nigerl verwundert. Na, von dem Grenzböckerl, von dem i Euer Gnaden kürzli' rapportirt hab'. Hab'n glei' derwischt und durch mein Sohn zu Ihnen einig'schickt; aber die gnä' Frau war darüber sehr erbost und hat mir sag'n lass'n, i soll'n selber fress'n. Hab'n m'r anch zon Theil gethan. zon andern Theil 's Fleisch verkauft, wegen der Verzehrungssteuer. So nobel, wie Euer Gnaden, war no' gar ka Jagdherr, daß i denk'. I küss' vielmals d' Hand dafür, vergelt's Gott tausendmal!" Herr Nigerl holte tief Athem, blies die Luft langsam wieder aus und wischte sich die Stirn. Dann sagte er kurz: Schon gut, b'halten S' die G'wichteln nur auch!" und fuhr zurück nach Wien. Einige Wochen nach dieser denkwürdiaen Begebenheit brachten die JagdZeitungen folgendes Inserat: Familienverhaltnisse halber wird eine in nächster Nähe von Wien geleaene, ungemein wildreiche kleine Eigeniaad unter der Hand sofort verpachtet. Alles Raubzeug vollkommen auSgerottet. Auch ist ein Lancastergewehr sammt Zugehör und eine schöne Fuchstrophäe billig abzugeben. Näheres unter dem Schlaaworte: Gott im
Himmel sers geklagt 's gib! niz dümm'res als die Jagd." Pietro und Jacopo. Pietro und Jacopo landen in Nen Fork, wenig reicher als die traditionelle Kirchenmaus. Pietro findet schnell Beschäftigung, als Ausfeger der fürstlich eingerichteten Lokalitäten des Schnapsladens von Ex-Alderman Dreipfund. &&i?&&pimkuh , 27-5!?? -VWV "i. -I t rs.Ks M';f r: -z-c s szW? -JL J.tf AMmE(tf?T,x WMHlUMzM 5. SA mm&injr. r&timim w'Kl riij II i avr lä&v M 'M&sL Jacopo dagegen eröffnet vor eben diesem Lokal ein Schuhputz-Atelier. Dank der collegialen, viel Staub aufwirbelnden Anstrengungen Pietro's nimmt das Geschäft Jacopo's bald einen solchen Aufschwung, daß er seine S ch e i "-Existenz aufgeben kann und im Verein mit Pietro ein Bankgefchäft in Mulberrystreet eröffnet, wo Beide dann als höhere Financiers und Padrones glänzend ihr Leben - machen". Ein Dämpfer. Erster Lauer: Ja, meine Säu, dees sein Säu " Zweiter Bauer: Thu' nur nit so dick! Mehr wie Säu könaen s' halt mit dem besten Willen doch ! ait san?!" ' Höchste Reinlichkeit. .Ist' Ihre Frau auch reinlich?" ,O, ich sag- Ihnen, die wäscht sogar chren Goldfischen alle Tag: das Geftü" ' '
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