Indiana Tribüne, Volume 17, Number 198, Indianapolis, Marion County, 7 April 1894 — Page 2

Zndiana Trwiwe. Erscheint füglich und Sonntag. Tie tZgliche Tribüne kvyrt durch den TrSge, UllentZ per Woche, die EonntagSTribüne" i Cents per Woche. Beide zusammen 15Jent4 ober 83 Cents per Monat. Per Pop ,ugescht6t in vr euöbezahlung Vptx Jahr. Office : No. 18 Sud Alabama Str. Zndlonapoliö, Ind.. 7. April 1694 Gefahren auf Ztt.

Die großen Fortschritte der modermn Technik haben die Gefahren der Schifffahrt zwar verringert, aber nicht vollständig beseitigt. Wiederholt ist es voraekonilnen, dass die mit der größten Sorgfalt und aus dem besten Material liergestellten mächtigen Schraubenwellen wie Clas brachen, das Schiff hilflos dem Wüthen des Sturmes und der Wellen preisgebend. Dem gutenSchiff (5ms" des Norddeutschen Lloyd, einem der stattlichsten Fahrzeuge.welche den Verkehr zwischen Europa und unserem Lande vermitteln, ist dieser Unfall ebenfalls zugestoßen und nach einer wahren Odyssee sind die Passagiere, anstatt in New Fork, auf der Azoreninsel Fayal gelandet. Es war eine Reise, welche weder die wackere Vemannung, noch die Passagiere jemals bei gessen werden. Bon dieser modernen Odyssee entwirft das Tagebuch eines CaZü!enpassag!ers ein interessantes Jild, das in allenDetails von dem Eapitän Ne:m kästen, dem Befehlshaber der Ems", verificirt wurde. Am 17. März trat der Dampfer mit 30 Kajüten- und 200 Zwischen-deck-Passagieren die Neise nach New Nork an. Bei schönem Wetter wurde Southampton erreicht und unter den günstigsten Auspicien die Fahrt von dort fortgesetzt. Das Wetter war so schön, daß die Passagiere die Abende auf dem Deck zubringen konnten. Am Morgen des Grün-Donnerstag. 22. März, machten sich die ersten Anzeichen eines nahenden Sturmes bemerkbar und mit Anbruch der Nacht war das Unwetter da. Die Gewalt desselben nahm stetig zu und am nächsten Vormittag war das Wüthen des Orkans .furchtbar. Gewaltige Wellen stürzten über Deck, die Mehrzahl der Passagiere lag krank in den Kojen, als um 11.40 Uhr Vormittags die Maschinen plötz!ich angehalten wurden. Ungefähr zwei Stunden lana wurde das Schiff von dem entfesselten Ocean wie eine Nußschale umbergeworsen, worauf die Maschinen wieder in Thätigkeit gesetzt wurden. Um 2.10 Uhr Nachmittags wurden sie abermals angehalten und den Passagieren die Mittheilung gemacht, daß das Propellergehäuse sowie die W?lle gebrochen waren und das Schiff hilflos treiben müßte, bis ein anderer Dampfer Hilfe bringen würde. In der folgenden Nacht nahm der Sturm noch zu und erreichte eine Gewalt, wie sie noch keiner der Officiere erlebt hatte. Die Situation wurde ungemein kritisch, denn das Schiff war der Gewalt t;r Wellen und des Sturmes absolut hilflos preisgegeben. Kein Passagier suchte in der folgendenNacht seine Koje auf. der Dampfer trieb aus seinem Kurs nach Süden. Am nächsten Tage kielt der Sturm immer noch an, doch erfüllte frohe Hoffnung die Herzen der Passagiere, als um Mittag der Dampscr Nappahannock" von Newport N3 nach Liverpool, in Sicht kam. Der Eapitän dieses Schiffes erklärte sich bereit, die Em3" nach letztgenanntem Hafen schleppen zu woll.n, als ein anderer Dampfer in Sicht kam, der seinen Beistand aubot. der aber abgelehnt wurde. Der Sturm begann sich mit Einbruch der Dunkelheit zu legen, allein die See q:ng so hoch, daß die Nappahannock" Fin angemessener Entfernung halten mußte. Am nächsten Tage, demOsterliste, nahm der Sturm wieder zu und d.'r Eapitän des Rappahannock" sig u.Uisirte. daß er mit Rücksicht auf seine eigene Sicherheit nicht länger warten könnte, und dampfte davon. Wieder iar die Ems" hilflos allein inmitten der wilden Wasserwüste. Am nächsten 3a.ie klärte sich das Wetter auf und dZe Passagiere durften auf Deck gehen. ??e5;l stellte sich am nächsten Tage ein ii iy Eapitän Keimkasten stand im Bes?:ff. das Geschütz abseuern zu lassen, a!Z der Ausauck Rauch am Horizont bemerkte. Die Aufregung an Bord würbe ungeheuer. .Ein Dampfer, ein Dampfer! rief eS von allen Seiten, das Geschütz donnerte und bald war der Dampser Wild Flower" in der Nälze der gefährdeten Ems". Ein Loot wurde herabgelassen und der Ea pitän erklärte sich bereit, die Ems" nzch dem nächsten Hafen. Fayal, zu schleppen. Ohne Zwischenfall wurde derselbe am 2. April erreicht. Die Begegnung der beidenSchiffe fand untc dem 43. Breiten und 41. Längencrade statt, ca. 560 Meilen nordwest Itf, von Fayal. Die Wild Flower" ist ein TankDampfer und befand sich mit 1.163.450 Gallonen Oel auf der Reise von Wilmington, Del., nach Blaye, Frankreich. DaS Rettungswerk wird diesem Schiffe mindestens 520.000 einbrinqen. von welchem Gelde Eapitän und !annschaft einen Theil erhalten. öln den Gräbern der März Gefallenen. Ueber die Schmückung der. Gräber der am denkwürdigen 13. März 1843 in Berlin Gefallenen schreibt ein Eor respondent der Franks. Ztg.": Soeben ,kehre ichvom FriedrichShain zurück, von den Grabern der Ge fallenen des 13. März 1843. die heute ftjeder durch eine feierlich: und groß rtige Kundgebung geehrt wurden. s ist Sonntag, helle?, milder Früh lingssonntag, die Arbeit ruht, und eine festliche Stimmung liegt über Berlin. Schon auf dcm Wege durch d.e !adt begeanen uns Truvvs von

Arbeitern. Äereine over oeren Abgesandte, die den mit rother Schleife geschmückten Kranz tragen. Seit dem frühen Morgen waren die Gräber be sucht worden, und jetzt staute sich ein lange-r Zug von Menschen auf dem Weqe zum Friedhof. Wir schlössen

ns an -und brauchten länger als eine Stunde, bis wir im langsamen Vorwärtsrllcken bis an das Thor des Friedhoses gekommen waren. In der riesigen Masse herrschte eine btfoun dernswerthe Ordnung und Disciplin; und nicht zum wenigsten ward die Zunge gehütet, hatten doch die Organe der Socialisten zur Ruhe gemahnt. Es war ein seltsamer Contrast: diese friedlich zu Gräbern wallfahrenden Menschen, die von Lieutenants. Schutzleuten zu Pferde und zu Fuß und Geheimpolizisten bewacht wurden. Uebrizens beschränkte sich die Thätigkeit der Polizei fast all?in auf die Entfaltung ihrer Macht, zu Eingriffen ward ihr keine Gelegenheit gebo ten. Das Gefühl einer starken Einigkeit, das schöne Wetter und die Stille des Sonntags erzeugten eine heitere Fröhlichkeit in der Menge. Sowie man aber nun endlich in den FriedHof eingelassen wurde, hörten alle Scherzreden auf. Zu beiden Seiten des Weges waren unzählige Kränze von gewaltiger Grofce mit langen Schleifen auf die Gräber gelegt, an die Steine und Bäume gelehnt und an die Zweige gehängt, ein unvergeßliches, imposantes Bild. Diese Hunverkaufende von Menschen, die . streben und kämpfen, brachten den Kämpfern und Märtyrern einer vergang:nen Zeit ihre Verehrung dar. Wie manche schwer erarbeitete Mark steckt in diesen prachtvollen Lorbeerkränzen, diesen breiten, langhinwallenden, goldbedruckten Atlasschleifen! Auf der rechten Schleife war meist der Name des Stifters verzeichnet: die einen Kränze stammten ben den Socialisten deutscher Städte und der einzelnen Berliner Wahlkreise, andere von den einzelnen organisirten Handwerkergruppen, andere wieder von den Arbeitern der Fabriken. Auf der linken Seite war meist zu lesen, wem die Gabe galt, andere enthielten jene inhaltsschweren drei Worte, die schon vor hundert Jahren die Leidenschaften entflammt hatten: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit!" Auf anderen standen Sprüche und Verse, die, wenn auch manchmal unbeholfen, doch durch ihre Kernigkeit, Kraft und Innigkeit ergreifen mußten. Die Kränze . der Anarchisten und entschiedenen Revokutwnare waren mit schwarzen Schleifen verseoen. Auch an einzelne der hier ruhenden Kämpfer wurde gedacht: so brachte eine 76jähr:g: Dame einen Kranz herbei, die damals den Gatten verlor, mit dem sie gnade drei Jahre verheirathet gewesen. Auf tu nein Stein, der die Bezeichnung: Em unbekannter Mann" trägt, lag ein Kranz mit der merkwürdigen Inschnft: Dem unbekannten Manne Als wir den Friedhof verließen, standen noch in langen Reihen die Besuch?r, und so war es den ganzen Tag. Aus einem nahen Restaurant, wo Bebel zur Versammlung sprach, tönten jubelnde Hochrufe. Und der blaue Himmel über uns, die wieder erwachmde Natur, die linde Luft und Sonnenttarheit verkündeten neues Leben und neue Hoffnung." (Legen anonyme Angebe-e!. Der Congreßmann Pigott von Connecticut hat jüngst im Bundes-Abge-ordneknhause eine Vorlage ringebracht, welcher man ohne Ansehen irgend einer Parteizugehörigkeit nur Beifall zollen kann, wenigstens was das allgemeine Princip anbetrifft. Diese Vorlage bestimmt näml'ch, i)a jedr anonyme Brief, welchen ein Beamter der Regierung erhält, au genblicklich vernichtet werden, und fcajj nichts auf die m solchen Briefen ent haltenen Angaben hin geschehen soll. Ein großer Theil des amerikani schen Publikums außerhalb der Vun dcshauptstadt hat noch keine Ahnung davon, wie sehr die anonyme Brief-schreiberei-Seuche in Washington in den letzten paar Jahren um sich ae griffen hat. In den verschiedenen Regierungsdepartements lausen jeden Tag vushelwnse Briefe ohne Namens Unterschrift ein, welche alle moalicken Anklagen und Verdächtigungen gegen Reg'rerungsbeamte, Aemtercandidaten, Pensionäre, Eontractoren und andere Leute enthalten, die irgendwelche Ge schäfte mit der Regierung haben, und es ist keine erfreuliche Thatsache, daß die meisten dieser Vriese von den betreffenden Adressaten ernstlicher Be achtung gewürdigt werden. Gerade auf solche anonyme Briefe hin sind in den letzten Monaten mehr Pensionen widerrufen und mehr Can dldaten für irgend eine Stelle zurück gewiesen worden, als sich Viele trau men lassen. Von Leuten, welche einen Einblick in die officiellen Verhältnisse haben obwohl sie vielleicht nicht alle ganz unparteiisch sein mögen wird versichert, daß besonders im Pensions amt ein anonymer Brief gewöhnlich m:t so großer- Aufmerksamkeit behandelt wird, wie irgend eine beschworen Aussage.., Ja der Hilss-Pensions Commlssär-Vell soll anonymen An schuldigungen meist ' größeren Werth belegen, als anderen, weil man annehmen könne, daß Jemand, der zu feig sei. seinen Namen anzugeben, oft die Wahrheit freier heraussage, als Jemand, der seine Angaben beschwo ren müsse. In allen unseren Regierungsdepar tements sind, wie gesagt, Massen ano nymer Briefe, in die Acten ausgenommen, und fortwährend mehrt sich die Zahl. Es gereicht dem Präsidenten ClevelanD persönlich zur Anerken nung, daß er selber niemals Kenntniß von derartigen Briefen nimmt und verboten hat,- ihm solche vorzulegen, es sei denn, daß sie etwas von außer ordentlicher Bedeutung enthielten. Äder die Departements ChefS .den

ren zum großen Theil ander darüber, j Es mag ja. wie die Verhaltnisse t heutzutage liegen, auch bei uns vor- j kommen, daß eine anonyme Anzeige, auch wenn sie sehr fragwürdigen Be-

weggründen entspringt, unter Umständen die Regierung und das Gemeinwesen vor Schaden bewahren ann. Die jüngste PanzerplattenAffäre z. B. hat eine Illustration hierzu geliefert. Jedenfalls aber ii hier die heikelste, streng auf Ausnahmefälle als solche beschränkte Vehand unq geboten, .und wenn ja einmal ein solcher Ausnahmefall vorliegt, so wird officielle Gewissenhaftigkeit, selbst bei der Verpflichtung, auch derartige Briefe zu vernichten, die Angelegenheit im Auge zu behalten wissen. Im Allgemeinen aber sollten wahrheitsgemaße Anschuldigungen sich auch persönlich vertreten lassen, zumal der öffentliche Dienst moralisch verpslichtet ist. Angeber, die im guten Glauben handeln, auch vor etwaigem Schaden, den sie durch persönliches Hervortreten erleiden, zu decken! Wenn aber Letzteres geschieht, resp. gar.intirt wird, dann ist ja so gut wie gar keine anerkennenswerrh5 Ursackte zu anonymen Angebereren mehr vorhanden! Selbst vom weitestgehen den Standpunkte des öffentlichen Interesses ist also diese unwürdige Praxis zu verwerfen. Vom Jnlande. Vier tausend Sioux-Jn. dianer sollen getreue Kirchenganger sein. Im County Highland in Ohio sind alterthümliche Gräber entdeckt worden, welche Gebeine von aubergewohnlich großen Menschen enthalten. In der Comsto ck-G r u b t bei Virginia City in Nevada beträgt in der Tiefe von 3000 Fuß der Warmegrad des aus der Decke und den Wänden sickernden Wassers 170 Grad Fahrenhelt. An untergecangenen Schiffen wies laut einer Statistik des Bu reaus Veritas das Vor ahr 1229 auf. Diese Schisse hatten einen Gesammtgehalt von 579.535 Tonnen. Von den untergegangenen Fahrzeugen waren 1018 Segelschiffe und 211 Dampfer. In einem diebssicheren Grabgewölbe wurde dieser Tage eine Frau in West Newton. Ind., begraben. Es war in der letzten Zelt auf dem betreffenden Friedhofe der Versuch gemacht worden, eine Leiche zu rauben, und dies veranlaßte die Verwandten zu der Vorsichtsmaßregel, obgleich die Verstorbene das respektable Gewicht von 352 Pfund hatte. Den Ursprung des Wortes Blizzard" hat Dr. Samuel A. Green von Boston verfolgt und dabei ausgefunden, daß es vor etwa einem Jahrbundert unter den Seeleuten entstanden ist und in seiner gegenwärtigen Bedeutung zuerst von einer westlichen Zeitung in 1860 angewandt wurde. In allgemeineren Gebrauch kam daS Wort in den Jahren 1830 und 1831. A n s v r u ch a u f H. v. B ü l o w s Hinterlassenschaft, welche sich auf 3.000.000 Mark belaufen soll, erhebt ein gewisser Earl v. Bülow in Butte. Mont., welcher daselbst als Hotelbediensteter angestellt ist. Derselbe behauptet, er sei ein Neffe des verstärkenen berühmten MusikerS und allein erbberechtigt; er beabsichtigt nach Deutschland zu reisen, um seine Anspräche geltend zu machen. . ' In Carthage.. Mo., sah Polizist Manker Morgens um vier Uhr einen Mann in Smiths & Jennings Groceryladen und suchte ihn zu verhaften. Der Mann 'floh und eine ihm nachgeschickte Kugel tödtete ihn. Es stellte sich heraus, daß der Todte ein bisher unbescholtener Handwerker Namens John Peterson war. der zur Verzweiflung und zum Diebstahl getrieben wurde, weil er keine Arbeit und kein Brod für seine Familie halte. Ein Schwindler, der sich Äeo. W. Hoffmann nennt, ist in der .etzten Zeit im südlichen Illinois und ndiana seinem sauberen Gewerbe nachgegangen. Er gab vor, ein Agent )er Firma Wm. Rink & Sons in Di'on, Jll.. zu sein, welche ein Patent auf gewisse Theile von Windmühlen at. Verschiedene bei der genannten Firma in der letzten Aeit eingegangene Briefe, worin die 'Hereingefallenen fragten, warum die Firma ihren Verpflichtungen nicht nachkomme, führten zur Aufdeckung des Betrugs und zur Verhaftung des angeblichen Schwindlers in Logansport. Ind. Ein schändliches Verbre chen ist dieser Tage bei Vanville. Jll., verübt worden. Emma Waldrich. ein junges Mädchen, ging mit einem Begleiter. NamenS John Watson. im Ellsworth-Park spazieren. Ganz unerwartet wurde das Paar von' zwei Männern überfallen, welche den Be aleiter Emma's zu Boden schlugen, sie selbst über den Fluß schleppten und in der Nähe der Big Four-Brücke in verbrecherischer Weise angriffen. Darauf wurde das Mädchen freigelassen und kehrte nach Hause zurück. Watson hatte inzwischen schon der Polizei Anzeige erstattet, welche jetzt nach den beiden Schurken sucht. Da man eine gute Personalbeschreibung von ihnen hat. dürfte ihre Vtrhaftung in Kurzem erfolgen. Das Mädchen ist schwer verletzt. Ein vielgereister ' Laib Brod, gutes deutsches Roggenbrod, aber schon etwa .altbacken, traf dieser Tage im Geschäftsraum der American Expreß Co. in Kingston, N. Y.. ein. und man weiß nicht, waS man da mit anfangen soll,, denn die Adresse, die einmal darauf gewesen sein ckag. ist verloren gegangen und der Absender ist nicht, bekannt. ' Daj Brod scheint schön weit herumgekommen' $u: sein, denn eS tragt du ZetM fast aller großen SipreleseUöaften. mit Drabt.

Nägeln oder Kleister daran befestigt, und mancher Expreßbeamte hat eine mehr oder minder geistreiche Bemer kunq dazu gemacht, in Poesie und Prosa. Einer hat darauf geschrieben.

man solle das Brod an die ..Bums-z des General Coxey schicken, ein zweiter will, daß D. B. Hill es essen muß. zur Strafe für seinen Verrath an der Wilson-Bill, ein Dritter schreibt darauf: William Vreckinridge, with Compliments of Miß Pollard". u. f. w. Eine recht interessante Entscheidung hat dieser Tage Einwanderungssuperintendent Stump abgegeben. Sie mag aber mit der kürzlich? Entscheidung des New Forker Bundes richters Lacombe in Conflict gerathen, nach welcher Alien Residents", d. h. solche Ausländer, die bereits früher hier gelebt haben, nicht der Jurisdiktion der Einwanderungs-Vehörde unterstehen, somit nicht am Landen verhindert werden können. Es handelt sich um den Ende März in New tyozt eingetroffenen und vom Board of Special Jnquiry" zurückgehaltenen Italiener Giuseppe Cesso, Derselbe bat bereits früher und izwar 4 1-2 Jahre in New Fork gelebt und sich ein ! kleines Vermögen erworben, mit welchem er dann nach Italien zurückkehrte. Als Cesso nunmehr wieder eintraf, will man auf Ellis Island entdeckt haben. daß Cesso von einem in New ?)ork le-1 benden Landsmanne unter Contract ! importirt worden sei. Superintendent Stump findet nun, daß Cesso sich seines aus einem längeren Domicil in den Ver. Staaten entstandenen Rechtes durch einen längeren Aufenthalt in Italien begeben habe und somit als Einwanderer vl behandeln sei. Wie bereits in früheren Fällen constatir! werden mußte, zeigt sich Herr Stump resp, das Schatzamt in seinen Entscheidüngen nicht gerade sehr consequent. denn vor Kurzem erst hat man in Washington, wie kerichtet, zwei Italicner. die nicht einmal ein volles Jahr hier im Lande verbracht hatten, wie in dem von Richter Lacombe entschiedenen Präcedenzfalle. bei ihrer zweiten Landung laufen lassen, obgleich sie unter Contract importirt waren. o. s e m emznolen -anoe südöstlich von Tecumseh im Indianergebiete hat sich eine Temperenz-Regu-latorenbande gebildet, welche in jener Gegend die Herrschaft ausübt und bereits einen Menschen zu Tode gebracht hat. Ein junger Mensch nämlich. Namens Short, pslcgte sich bei jeder Gelegenheit gründlich zu bezechen. Als er jüngst wiederum viehisch besoffen war, wurde er in den Wald geschleppt und an 'einem ihm unterhalb seiner Arme um den Leib gelegen Stricke an einem Baume gehängt und dort über Nacht hängen gelassen. Als die Regulatoren, die ihm nur eine Lehre ha:ten geben wollen, am folgenden Morgen an Ort und Stell? erschienen, um Short aus seiner unb.'quem:n Lc-g? zu befreien, fanden sie ihn all Leicve vor. Die Sache wird gegen?ä?!ig näder untersacht. ., Teutsche LoealNachrlchtktt. Großherzog th um Hessen. Der Rechnungsrath Böttinger' in Darmstadt hatte sich beim Beschneiden der Hühneraugen' verletzt; die anfangs gar nicht beachtete Wunde führte BlutVergiftung herbei, welcher der im 61. Lebensjahre stehende, kräftige Mann unter unsäglichen Qualen erlegen ist. Der Bote Böller in Groß-Zimmern, welcher meistens die Zahlungen dort! ger Einwohner an die öffentlichen Kasfen in Groß-Umstadt besorgte und sich dabei zahlreiche Unterschlagungen zu Schulden kommen ließ, ist verhastet worden. Das Haus des Johannes Lutz u der Obergasse zu Groß-Um-stadt ist niedergebrannt. Der 60 Jahre alte Gärtner Deckart. der freiwillig den Tod suchte.wurde beiWorms von einem Eisenbahnzuge überfahren und sofort getödtet. Der Lebensmüde hielt sich in einer Kiesgrub: verborgen und sprang beim Herannahen des Zuqes vor die Maschine, die ihm denKopf vom Rumpfe trennte. Bei der Station Bensheim wurde der Bremser Nägele von Heidelberg durch den nach Frankfurt gehendenGuterzug übersahren; er war' sofort todt. In Heppenheim fand man den Händler H.Schreiber, genannt Zwiebelmännchen", ermordet und beraubt auf dem Boden seiner Schlafstube. Er. lebte getrennt von seiner Frau in einem sonst unbewohnten Häuschen. Die Leiche lag am Boden mit Messerstichen im Kopf und am Hals. Wahrscheinlich ist der Alte im Bette liegend getödtet worden. Als die Mörder wurden der 19 Jahre alte KUferbursche Franz Rohrbacher aus Bleichweiler (Pfalz) und der 21 Jahre alte Knecht Wilhelm Kleila aus Florheim verhaftet. Rohrbacher ist geständig. Herr A. I. Göbel. Sohn des Hoteliers Goebel in Bingen, hat sich nach Hankow in China begeben, wohin er seitens der chinesischen Regierung als Leiter einer dort zu errichten den staatlichen Waffen- und Geschütz fabrik berufen worden ist. Herr Göbel war eine Reihe von Jahren als Oberingenieur in der Waffenfabrik von Ludwig Löwe u. Co. in Berlin thätig. Mitteldeutsche Fürstenthü. m e r. Der Altenburger Landtag bewilligte 45.000 Mark für einen Platz, auf welchem ein Seminar erbaut- werden, soll. Als der Steiger Kelz auf den Allhaltischen Kohlenwerken bei Frofe zu Tage fuhr,' zerriß das Drahtseil, der Mann stürzte in die Tiese und wurde getödtet. Auf demselben' Werk wurde dem Arbeiter Brükner beim Rangiren von Eisenbahnwagen das llnkeBelN abgefahren. .In Oldenburg erschoß sich der Soldat Peters von 'der 7, Compagnie des dortigen 5Znkanter'le-NeglmentS - Zn der Kaserne mittelst seines Dienstgewehrs aus Furcht vor Strafe. . Königreich Württemberg. Ja Stuttgart wurde in gutgekleideter Mann, der die Schildwache am Schloövortal beim Ooktbeater in er-

il fc-taarijjjiMf mm

stechen drohte, verhaftet und gefesselt abgeführt. Er war anscheinend irrsinnig. Im Auftroge der Stuttgar ter Schützengilde ist gegenwärtig G?oieter Günther in Bothnang mit Terrainaufnahmen und Absteckungen in der Gallenklinge" beschäftigt, da die Gilde beabsichtigt, dort neue Schießstände anzulegen. Der kaum 18jähriae Bäckergeselle Adolf Pius Diemer von Neckarsulm, der seinen Dienstherrn Bäcker August Betsch in Neutlingen und dessen Frau mit einem Beil erschlagen und sie ihres Geldes beraubt batte, wurde vom Schwurgericht Tübingen zum Tode verurtheilt. Das Schwurgericht sprach die wegen Gattenmordes angeklagte 26jährige Marie Faas von Gleiszellen frei. Das Schwurgericht zu Ravensburg sprach den früheren Hauptmann Edmund Miller von der Anklag: der Majestätsbeleidigung frei. Bei Odernheim wurden durch Felsstürze mehrere Arbeiter schwer verletzt, einer lebensgefährlich. Das Hotel Goldener Hahn in der Königsstraße zu Cannstadt ist um 112.000 M. in den Besitz des früheren Inhabers des Schwanen inBerg, Haug, übergegangen. Die Gemeinde Burgfelden hat die bisherige alterthümliche Kirche wegen der höchst werthvollen Wandgemälde, die sie enthält, um die Summe von 12.000 M. an den Staat verkauft. Den gefaßten Beschlüssen zufolge soll nun eine neue Kirche mit einem Kostenaufwand von 29.000 M. erbaut werden. In Ebingen feierte Hasenwirths Wittwe Lehm'ann dieser' Tage ihren 92. G:burtstag als älteste Frau der Stadt. Großherzogthum Baden. DnDirektor der Karlsruher Braue-rei-Gesellschaft. Karl Schrempp und Gemahlin, haben eine Stiftung im Betrage von 50.000 Mark zur Unterstlltzung von angestellten Arbeitern und Dienstboten der Karlsruher Brauereigesellschaft gemacht. Die Stiftung hat die Staatsgenehmigung erhalten und wird den Namen K. Schrempp'sche Arbeiterstiftung führen. Gemeinderechner Kern von Tegernau ist nach Verübung von Unterschlagungen entflohen. Von den Stadtverordneten in Freiburg wurde für die geplante Friedhofanlage einstimmig der Betrag von einer Million Mark bewilligt. Der Eisenbahndamm muß der Anlage wegen eine beträchtliche Strecke weit bö her gelegt werden. Der Bürgermeister Zwick in Worndorf wurde wegen Urkundenfälschung verhastet. In Oberbirch wurde der renommirte Weinhändler Max Hermann wegen großer Weinpantschereien verhaftet. Hermann fabrizirte aus Hefe, Wasser, Zucker und geringwerthigem Naturwein große Mengen Wein, die er zu den höchsten Preisen verkaufte. Der Bürgerausschuß von Nadolfzell genehmigte den Betrag von 10.000 Mark zur Erbauung eines Gebäudes für die landwirthschaftliche Winterschule. Dieselbe kommt an die Stelle der seitherigen Fischzuchtanstalt zu stehen. Rheinpfalz. Die Urheber des Einbruchs beim Uhrmacher Lehner in Speier, zwei italienische Arbeiter, sind in- Saargemünd festgenommen., worden. Die Uhren wurden theilweise noch bei ihnen vorgesunden. Die zusammengebundenen L:ich:n des 24jährigenGärtners Karl Voß aus Kiel und der 21jährigen Kellnerin Marie Fischer aus Würzburg wurden in Ludwigshafen im Rein gelandete Die beiden waren vor zwei Monaten aus Speier verschwunden. In Maximiliansau hat die Holzhandlung der Gebr. Gehrleim Konkurs angemeldet. Die Passiven belaufen sich auf eine halbe Million Mark. In seinem Schlafzimmer erschoß sich in Kallbach der Postexpediteur F. Bernhard. Das Motiv ist noch nicht aufgeklärt. Uhrmacher Martin FehZer von Kandel wurde alsLeiche in Winden gesunden. Wahrscheinlich tu er in der Trunlenheit verunglückt. Rangirer Hammer von Stein'weiler wurde auf dem Rangirbahnhofe zu Landau überfahren und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Kleiderhändler M. Rauner von Ludwigsha fen wurde wegen Verdachts des Meineids verhaftet und nach Frankenthal abgeführt. Der 24jährige Sohn des Winzers Andreas Böhl zu NiederkikC chen, machte sich be! einer Wingertsarbelt den .Scherz, .von einem Stiefelkopf ,um andern zu springen, glitt aber beim vierten Pfahl aus und stürzte mit der Brust so unglücklich auf denselben, daß er kurz daraus starb. In Wachenheim feierte Kirchendiener Jakob Appler kürzlich sein 50jähriges Jubiläum als solcher. Elsaß-Loth ringen. In Remilly wurde der Posteleve Wiemert von einem einlaufenden Zuge erfaßt und sosort getödtet. Der Fuhrmann Küster von Wanzel wurde im Walde in der Nähe des Dorfes von seiner Frau und seinem 15jährigen Sohn erschlagen. Mutter und Sohn waren eben damit beschäftigten Tod ten einzuscharren, als ein Förster dazu kam und die grausige That entdeckte. Der 27 Jahre, alte Maurer Hamm von Sösolsheim wurde beim Ausmauern eines Brunnens von einer großen Erdmasse verschüttet und erstickte. Der Kaiser hat bei dem siebenten Sohne des AckererZ SorgiuZ zu Jngweiler Pathenstelle übernommen.' Freie Städte. Der in Bremen verstorbene Millionär H. Upman hat für wohlthätige Zwecke Legate im Gesammtbetrage von 125.000 Mark ausgesetzt. Der Kai. ser hat dem Verein ehemaliger Angehöriger des ersten hanseatischen Infanterieregiments Ro. 75 dortselbst eine prachtvolle Kaisersahne gestiftet. Bremens - Waareneinfuh? . im Jahre 1893 betrug 27,647,266 Doppelcentner im Werthe von 723.552,013 M. Gegen das Vorjahr bedeutet das eine Zunahme der Einfuhr um 1.507,471 Doppelcentner und des Werthes um 4.027.221 M. Der Rechtsanwalt Dr. Goldschmidt auö Hamburg ist mit Hinterlassung einer Schuldenlast voq mehr als 150.000 M. flüchtig gewor. den. Der . erste Mqlchvnlt tzend!

Die sieben Lebensalter des Menschen, (5rei nach Shakelpearc überseht.)

Drittes s Xer Llddaber vor dem S, brauch ,o Johann Hoff'A va ,lfxtrakt. Dann der Verliebte, Der wie ein Ofen seufzt, mit Jammerlied Ins seiner Liebsten Vrau'n.

?srf&S y - Wie eSwar.

Tc fließe örfolg, den In öök wdortirte Jebavn Heft'iche Malz.Ertrakt als ein ültöti cdkS NohrvvsSpkkrävk und Etärkuvxemitkk! ptsvvdtn tat. hat tikle Nachahmer tu ,1'cüt. äivliche Prälorate.in dev V,ttt zu dlivgkn. Hii'.ei Luch rer diesen. Aauft nur faS hechle. Ter öchte Zodann oiV,ch Mai.rxkrak, bar die Unkerschxtfk 0i, ..Johann Soff' auf den, alse einer jeeen .a bt. C- Jüi ft irtiZ Pamp! tet (Di sieben L bcuZaller Ul menichliche Lbk) stet zugesandt. Bdjttibt an E2S.i: A: ME I)i:LS() 0., alleinige Agenten, 152 mit 154 ranllin Straße, Bev Jork.

vom Dampfer Vommerseld", welchir auf der Fahrt nach Australien die Kohlentrimmer in furchtbarer Weise mißhandelt hatte, wurde vom Hamburger Landgericht zu 4 Monaten Gefängniv verurtheilt. Schweiz. Der groß: Rath von Basel hat beschlössen, das Radfahren innerhalb der Stadtgräben zu untersagen. Jeder Velocipedist hat.wenn er an die Stadtthore kommt, abzusteigen; Zuwider handelnde werden mit 50 Franken yebüßt. In Zizers brannten vier Wohngebäude mit Scheunen ab. Wegen Wassermangel konnte gegen das verheerende Element nicht viel ausgerichtet werde.!. Am Ausfluß der Virstg in den Rhein wurde eine Falschmünzerei entdeckt. Ein Arbeiter fand kürzlich eine ganze Anzahl Gypsabdrücke von 2-Frankenstücken. In drei Stöcken befanden sich noch Falsifikate, schlecht nachgeahmte Zweilirestücke aus Zinn und Blei mit dem Bildnis; Vik tor Emanuels. Der ' städtischen Feuerwehr in Schaffhaüsen ist für ihre rasche Hilfe beim Brande in Feuerttzalen am 29. Dezember 1893. seitens der Direktion des Brandassekuranzwesens des Kantons Zürich, ein sehr belobendes. kalligraphisch schön ausgeführtes Diplom zugestellt worden. In Jeyenstorf wurde anläßlich einer Hochzeit mit Mörsern geschossen; einer d:rselben zersprang und ein Stück desselben traf einen 20jäbrigen Burschen so heftiq auf die Brüst, daß man für sein Leben besorgt ist. In Feuerthalen verunglückte Herr Scheuermann.Wirth zum Adler-. Derselbe wollte die Hausthüre schließen, stürzte zu Boden und verletzte -sich derart am Kopfe, daß er. ohne das Bewußtsein wieder erlang! zu kaben, starb. O e st e r r e i ch e U n g a r n.' ' Der Techniker Wilhelm Rausch, der im Jahre 1849 ols Offizier der Akademischen Legion trotz der entgegenstehenden Aussagen Smolka's, Fisch ! hof's. Sierakowski's und des Adju tanten des Kriegsministers Latour, Hauptmann Niewiadomski, wegen Theilnahme an der Ermordung des Grafen Latour zu sechs Jahren Fe stung verurtheilt wurde, ist Irrsinnig geworden und mußte in die LandesIrrenanstalt überführt werden. Selbstmord beainaen in Wien: Der j Diurnist August Seidel, der Bäcker i Max Kaltenmarktner. der Amtsdiener Kubart. der Muller Karl Schuhmann, die 19Zährlge Magdalena Zand. die Vrivatiere Marie Huber, Elvira von dKwiatkowska aus Graz, Agnes Mül ler, Frieden Meßmann. In Bu dapest hat eine bekannte Beauty, die 34iährZge Rosa Pilist. die namentlich mit hervorragenden Persönlichkeiten der politischen Welt Beziehungen, unterhielt. sich mit einem Revolver zu entleiben, versucht. Man bezeichnet Liebesgram als Motiv der That. Dortselbst fand ein Duell zwifchm dem Honved-Oberlieutenant und Professor an der Ludovika-Akademie, Eduard Horn, und dem, Redacteur Julius Szilagy. bei welchem Ersterer auf den Tod verwundet wurde, und zwischen dem Bankbeamten Josef Hofmann und dem Kaufmann -Desidor Boros, bei dem Hofmann eine Kugel in den Kopf bekam, statt. Die TodtengräbersWittwe Pittner in Karlsbrunn wurde auf dem Heimwege von- Zwittau ermordet und ihrer Kleider, Schuhe und ihres Baargeldes beraubt. Der Tha ter ist unbekannt. Eine Feuers- ; brünst hat die bedeutende, dem Baron ' Oppenheimer in' Klein-Skal gehörige i Mälzerei eingeäschert. Der Schaden i ist, da alle Brauvorräthe verbrannten,, ' ungeheuer. ' Aus der Strafanstalt ' Suben entsprangen zwei Sträflinge; der Aufseher Dlesenverger wurde von den Flüchtlingen getödtet. JnGran duellirten sich die Redakteure Eugen Nogrady und Franz Schjnkq'; letzte? rer erhielt einen Hieb Über die recht? Wange. i Scbön und rein Soll daS HauS stets fein! Die besten Bürsten dazu kauft man hex v. S m e d e l 420 Oft .NcSaxty Cü.

Alter.

v , y-i-w m , Wie es ist. ZF Xtr Lieddaber nach dem Gebrauch von Johann Hoff Mali.lkxtrakk. Der Verliebte nicht mehr wie ein Ofen seufzt. Damit seiner Liebsten Lieb' ettvacht, Seiue Stimm ist klar, denn er nimmt allezeit Vom achten Johann Hoffschen Malz Ertrakt. Marktbericht. Wholesale-Pis. GrocerieS. Zucker: Harter Guter gelber S.t. Gewöhnt, gelber $3.50. Kaffee: geröst Banner, Lion und Java 2. 75c k in) Psd Säcken) Capital 23JzC. Pilot 23c iafcla 2Vc Braz l22c Getr. Aepfel 6c Pfirsiche 13c Corinihen 5c T'flau?nen Aprikosen 15.4c Früchte und Gem üse. Aepfel per Faß $6.50 Citro n per jtiüe Orangen per Kiste tz2.5tt Sraut rer F tz Z.2.00 Zwiebeln per Ff, tz2.00 üben per Faß $1 60 Bohnen per Busbl 51.80 Kartoffeln pcr Busbel ?0c Süß Kait.'sfcln Per Faß 3.50 Mehl. Winter-W?i,'n pat. $4.0? ffrübjahrWin pat. $4.00 Wi"ter rtra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roagenauhl $3 T0 Hafergrütze $5.5 Butter, Eier und Geflügel. Butter, friscte Crunt'.h 10c. Eier, irisch, per Dutz. c Ley. Geflügel: Hühner 7c per Pfund; Wpnng lihlckens 7c: Sahne 3c : Turkev Sennen 7c: Enten 9c: Gänse $4.80 ver Dutz. Dr. Bnrckhardt, deutscher Arzt. Offtee und Wshuu: ifto 382 Süd Meridian Str. Offtre-Stunden : 8 bi 9 Ndr Vorm. 1 bi 3 ihr Nachm. 7 biö 8 Uhr bd. Sonniag 8 9 Sormittag . . Televbon Ltt. Dr. C. N. Schacfer, zörzt und Chirurg, HO. 430 Madison Avenue, nahe Morriö Str. Spreckkunde : 8-9 :0 Uhr Morgen, S-4 Uhr achmittag. 7 S Uhr Abend. Telephon 8!. Dr. I. Wühler, Teutscher Arzt. Ossice und Wohnung: 337 Süd Dclaware Straße. - Osftce-Stunden: 8 9 Uhr Vorm.; 8 Uhr ackm.: 7 9 Ndr bendk. Televtzo tt. Dr. Wagner, Office : Zlo. 6 Ssl Shio Str. Offtce-Stunde : 910 Uhr Vormittag. 34 Uhr Nachmittag. Votznung: SSe Vroadwav rd tacoltle. Xtlenlon S. C. C. Everts. Deutscher Zahn-Aizt, Ko. 8z Nord Pennsylvania Str. Ga wird s Ivunsck anaeandt. Dr. I. A. Sutclisse, etchasttgt ftch aulschliekltch mit udLr,tliche fallen nd mit efchlechts, und Urinkrankhette. tto. 9S Oft Market tratze. llfficerunde : 9 bt 10 Uhr Vorm. Z di Uhr Stach. Sonntag genommen. Xtt Io 41. . - ' ' Dr. PFAFP, Office: 134 Nord 'Pennsylvania Str. Office-Stunden von Zt Ubr Nachm. Ro. 425 Madison Avenue. Stunden von IS I! Uhr Bor, shnung: 197 R. labam 'ftr. . Sre rrmontpr. Telephon:, WSSSÜn. : CHÄ9v Ö; MÜiBJiLER, Deutsche Apotheke. achkolger von w. W. Scott. Zlo. 667 Oirgini : ppcnuc Ecke Soburn Str. Telephon 1747. . kZachtalocke an der Eeitenthüre. Stezepte TaAl und acht srgfäUig gefüllt, yreit lleferung.

i

y

W e

.r$r'lLh&

M. W

HBrfe u

yx zr&Pä kL :.K -iusiSwi Ar: srii 5 . . j -II' MM.IWMW? ' Anvoinrr V our i ruun i o CAIV I OIITATN A PATENT ? Torrn rrornrt answer anl an honett opinion. writ to Ml'NN A: CO.. who haTe bad nearlr tlfty yen" experience in the patent tusmeas. Communications MrietlT consldonttal. A Uandboolt of In formatton coneernin? Patents and bow to obtain tbcm sent sroe. Also a catalogue of mechan. iccl and scientific books pent free. Patents taken through Munn & Co. reeelre ppeci&l notiee in the Scientiflc Amertran. and tbns are broegbt widely betöre the pobltcwttout cort to the inventor. Thts splendid Paper, issued veekly, elegantl? ill ustrated, baa br fartb larpest circulation of anr scientioc work tn tb. vorld. $3 a year. Sample copies ent free. Bullding Edition, montbly. $2J0 a year. , BlngU coples, 25 cents. Erery number oontatni oeäu titul platea. In colors, and Photograph of cew bousek. with plana. enablin Dulldera io abow th latent deslcna and eecure contra cts. Andre MUNN' & CO New York. 361 Broadwat. Feuki Alarm - SigkuÄl C Pennsylvania und Market. 6 Englishs Opernhaus. 6 Ean- und New )ork. 7 Noble und Michlgan. 8 Ners Jerseystr. und Massachuseti Lob 9 Pine und North. 10 Market und Pine. 11 Hauptquartier des Feuer'Depart'rntö. 12 St. Clair und Est Str. 12 No. 2 Spr'nhS, Maff. Ave. nahe Nodle. 13 Delamare Str. und Fort Wayne Ave. 14 New Jersey Str. und Fort Wavne Am. 15 Peru Str. und Massachusetts Ave. lg Christian Ave. un: Afh Stt. 17 Park Ave. und Butler Str. 18 Columbia und Malott Ave. 19 Archer und John Str. 123 No. 9 Schlauchhaus, Ash und 7. Str. 124 Aiabazna und Siebente Str. 125 Central und Lincoln Avenue. 126 ?)andes Str. und Lincoln Ave. 127 Columbia und Hill Ave. ' 128 Central Ave. und Achte Str. 129 Auöstellungs Gebäude. 131 Alabama und Morrison Str. 132 Nohampton und Achte Str. 134 College Ave. und Zehnte Str. 135 Home Ave. und Delamare Str. 13 Alabama und North Str. 137 Ncromann und Achte Str. 133 College Avenue und Irwin. 21 JUinoiS und St. Joseph Str. 23 Pennsylvannia und Pratt Str. 24 Meridian und Zweite Str. 25 No. 5 Svr'nhauS, 6. nahe Jllinoiöstr. 20 Mississippi und St. Clair Str. 27 Illinois und Michiaan Str. 23 Pennsnlvania und Fünfte Str. 29 Missisiivpi und Bierte Str. kl2 Tennessee und William Str. 213 Pennsylvania und Michigan Str. 214 Illinois und Herbert Str. 215 Wsisenhcimath für Farbige. 216 Tennessee und Erste Str. 217 Meridian und Siebente. 213 Clisford und Jesferson Avenue. 31 No. 1 Spr'nhs.. Jnd Ave. u.Mich. St. 32 Meridian und Walnut Str. 34 California und Vermont Str. 35 Alake und New York Str. 36 Jndiana Ave. und St. Clair Str. 37 Etadt-öospital. 33 Blale und North Str. 39 Michigan und Agnes Str. 312 West und Walnut Str. 313 West und Tritte. 314 Siebente und Howard Str. 313 Torbet und Paca Str. 316 Tennessee und 1. Straße. 41 No. 6 Spr'nhaus. Wash. nahe West Str. 42 (Zeißendorf und Washington Str. 43 Missouri und New 9)ork Str. 45 Meridian und Washington Str. 46 Illinois und Ohio Str. 47 Tennessce und Washington Str. 43 Kingan's Schlachlhaus. 49 Jndianola, 3 SquareS vom Fluß. 112 Missouri und Maryland Etr. 113 Mississippi und Wabaih Str. 415 Morriö und Church Str. 421 0. 2. u. W. NundhauZ. rselll. vor? Flui 423 Irren'Äsyl. 424 Miley Ave. und National Akoad. 51 Ns. 4 Spritzenhaus. Illinois u. Merrill. 52 Illinois und Louisiana Str. 53 West und McCarty S:r. 54 West und South Etr, 56 Mississippi und Henry Str. 57 Meridian und Näy Etr. 53 No. 10 Schlanchhs, Morris u. Mad. l 59 Madison Ave. und Dunlap Str. 512 West und Nockwood Etr. 513 Kentucky Ave. und Merrill Str. 514 Union und Morris Str. 516 Illinois und Kansas Str. 517 MorriS und Dakota Str. 513 Morris und Church Str. ölg Tennessce und McCarty Str. 521 Meridian und Palmer Str. 523 MorriS Str. und Gürtelbahn. 524 Madison Ave. und Minnesota Str. 61 No. 2 Haken u. LeiterHaus, South str. 62 Pennsylvania Str. und Madison Ave. 63 Telaware und McCarty Etr. 64 Cast und McCarty Str. 65 Nero Jersey und Merrill Str. 67 Virginia Ave. und Bravst) Str. 63 East und Coburn Str. 69 Pennsylvania Str. und Madison Ave. 612 McKernan und Dougherry Str. 613 Cast Str. und Lincoln Lane. G14 East und Beecher Str. 615 Noble und South Str. 71 No. 3 Spr'nhaus, Airg Ave. u.Huro. 72 Eale und Georgia Straße. 73 Cedar und Elm Str. 74 Benton und Georgia Str. 75 English Ave. und Pine Str. 76 Tillon und Bates Str. 73 No. 13 Spr'xhaus, Prospekt u. DilloT 79 Fletcher Ave. und Tillon Etr. 712 Cpruce und Prospekt Str. 713 English Ave. und Laurel Str. 714 Willom und Olive Str. 715 Shelby und Beecher Str. 716 Deutsches Waisenhaus. 713 Orange und Laurel Str. 721 Lerington Avenue und Linden Straße. 723 Fletcher Avenue und Spruce Straße. 724 Tucker und Dorsey's Fabrik. 81 Market ,ind New Jersey Etr. 82 Washington und Delaware Str. 83 East und Pearl Str. 64 Nero Nork und Davidsen. 85 Taub stummen, Anstalt. 56 Ver. Staaten Arsenal. 87'Oriental und Washington Str. 89 Frauen'Reformatorium. 812 No. 8 Schlauchhaus, Ost Wash. tr. 813 Market und Noble Str. 814 Ohio und Harvey Str. 815 Arsenal Avenue und Ohio Straße. 821 Pan Handle Eisenbahn. Shop 323 Walcott und Carter Str. ' Vl No.7 Spr'nhauS. Maryland nahe Werw. 92 Meridian und Georgia Str. 3 Meridian und Süd Str. 94 Pennsylvania und Louisiana Str. . 95 Alabama Str. und Virginia Ave. Spe, tal. Signale. ' . T - - - , ... . Ersten 2 Schläge, zweiter Alarm. Zweiten 2 Schläge, dritter Alarm. ' Tritten 2 Schläge, vierter Alarm. 1-2-1 Feuer aus und Schlauch aufgsic?ed S Echlftge. roenigex Wasserrugk.- ' 33 mehr Wasserdruck.' ' ; 12 Schläge, 12 Uhr Mittag. tT Die ersten 12 Sianale d ständig ausgesch lagen, . bei den , f-l, werden die Hundert, Z ZikN ttNZNt ü?r .

Jfcj-t- i' . e i i r M