Indiana Tribüne, Volume 17, Number 198, Indianapolis, Marion County, 7 April 1894 — Page 1

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Lesen Sie die Offerte der Tribüne" H 7. April 189. O riO sv0 n A kS A W -CvO Tribüne (Eoupon für die M4dto Pc? Ifbiics ! für die Ä-WKIM !:::! W iy fi w i W Vty I " Jahrgang 17. Office: No. 18 Süd SUalmmn Strafte. No. 198 Indianapolis, Zndiana, Samstag, den 7. April 1894.

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Editorielles. Wir entnehmen einem Wechsel blatt folgendes :

Rrnntrriih Kkrrsckt eine Wein krise. Der Weinertrag des letzten . , . Lt.,. . " u - Jahres belief sich auf 50,069,770 Hektoliter (in runder Summe 1323 MilKonen Gallonen) ichlich 550 Millionen Gallonen über den Durchschnitts ertrag der letzten Jahre. Die Preise, . ii.. v;. cn: ,nr. . n:iqc ic winj - ÖiuHku,. sur oen ZllöelN oerommen, oeiragen kaum die Hälfte der Kosten. Die Winzer 2üd-Frankreichs erhalten für den Hektoliter (26 4J10 Gallonen) nur 9 bis 12 Franken, gleich $i 75 bis $2.30. Wieder ein ReweiS dafür, wie sich unter dem Systeme der kapitalistischen Produktion und des kapitalistischen Austausches der Güter Gottes Segen in Fluch verwandelt. MM In Dolgeville hat ein deutscher Arbeiter aus Verzweiflung, sich, seine Frau und seine vier Kinder umgebracht. Der Mann gab erst den Kinder Gift, dann schnitt er seiner'Frau im Einverständniß mit derselben, und den Kindern mit einem scharfen Messer oen Hals durch, und stieß schließlich sich selbst daS Messer in die Brust. So furchtbar solche Verzweiflungsakte sind, so hat man, wie nun einmal die Verhältnisse sind, sich weniger darüber zu wundern, daß sie vorkommen, als daß sie nicht öfter vorkommen. Mit dem vorlieg'Nden Falle sind aber noch eigenthümliche Zustände derbunden. Dolgeville ist ein kleiner Platz im Staate New Sork, der von einem Biedermanne (mir müssen leider bekennen, daß es ein Deutscher ist), Samens Dolge durch Anlage großer xi.zfabriken gegründet wurde. Da 'er größere Theil der Einwohner auö Arbeitern in seiner Fabrik besteht, so ist daS ganze Städtchen von ihm ad hängig, alles tanzt nach seiner Pfeife, er beherrscht dasselbe. Nun hat dieser Dolge die Schwäche oder den Ehrgeiz als Phuantrop, Menschenfreund und Arbeiterbeschützer zu gelten. Mehrmals schon kam uns ein Blatt zu, das in Dolgeville er. . M . ifl a I 'meanr. oas Ärmel uver oie Aroeiier r . trage enthielt und das nach der Melo. oie redigirt wird: Dolge, Dolge üv.r Alleö. Es t a lelbstoerttandlich. daß i" Dolgeville ein Redakteur eine Krea. a t Ck ? I tur oiges t. Wir erinnern uns, in diesem Blatte Artikel gelesen zu ha den, welche die Lage der Arbeiter in Dolgeville als eine geradezu paradie stsche schilderten. ES enthielt öfter Reden deS Herrn Dolge, welche in salbungsvoller Weise darthaten, waS er (Dolge) alles für seine Arbeiter! thue. Wir erinnern unS, in einer dieser Reden gelesen zu haben, daß er sich einen Schüler Liebknecht? nannte, aber andeutete, daß er die Sache besser verstehe, alö sein Lehrer. Mit welchem Erfolge dieser Millio när und Arbeiterfreund die Arbeiter

frage gelöst hat, geht auS der furcht- U; WWttr baren, Eingang erwähnten Tragödie Sacramento zu beordern. rhervor. AuS Briefen' welche der un- warfdjttte nach den, Bahnhof, und glückliche Mörder und Selbstmörder st-13 Pe aß bloß Frachtwagen für

hinterließ, und welche die New Jorker

Volkszeitung nebst Briefen anderer sayren uns zogen nacy lizrem uarDolaeviller Arbeiter veröffentlichte. 'x" Zurück. Darauf berief der Mayor

geht hervor, daß Klötzler, so hieß der cine Bürgerversammlung und man beUnalücklicke. so lanae er Arbeit batte. soß die Armee mit Gewalt zu ver-

sa, und schr-ib-. ,in,n ' ' ' " ' ' fr i nouaT Der aa oeroienie. oa er uei r.:. m...: V I I I r III 1s I KAk mj M M. u La m. a a ' , ... 7.. . aber aus oie enunnaiion eines ÄUt1 j . I . " ' J .... gesetzt worden war, daß er vergeblich sich nach anderer Arbeit umschaute, und daß er als das letzte Stück Möbel bis I . . M . . P aus oas Vttl sorl war, die enljetzitcye Beriweiflunaötbat mit seiner !rau verabredete.

Ä,f. m.:.r. x.... m.tsenbabn weiter befördert.

ViW yiMl UM iill(.lt UUUCICl l'U ? beiter hervor, daß durch die glänzenden Schilderungen der, dortigen Zustände und daö heuchlerisch philantropische Puftreten Dolo-S die ?eu.te dorthin en, und-niemals genug I rdienen, um die Summe zusammenbringen, welche nöthig ist, wieder fortzukommen. Die Zustqnde dortselbst sind auch bezeichnend für die Wirkung des söge nannten profit sharin System, denn daö Hat Herr Dolge eingeführt und er macht ein riesiges Aufheben darüber in Die Sache bedarf keines EommentarS. Wu ihettw sie Mit, 'vi

vor menschenfreundlichen Fabrikanten im Allgemeinen zu warnen, denn es giebt ja auch solche, die eö ehrlich meinen, sondern vor denjenigen, welche nUirfi Tisllsl ihr T.ujenb in die Welt

?. . . .. c hinrtiiSnntsliinfn luin .meae oer vt V r,-- a klarn. Der wirkliche Menschenfreund thut seine Wohlthat im Stillen und laßt seine Thaten für sich sprechen. Vor dem Marktschreier aber, nnd besonders vor. dem, welcher mit oem Fortschritt kokettirt, soll man sich in nmc:i jst in den Meisten Fällen ein Wolf im Schafökleide. Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Schönes Wetter heute Abend; schöneö wärmeres Regen. Wetter mit lokalem P o l lard.B reckin rid ge. Washington, 6. April. DaS Zeugenverhör in dem Pollaro-Äreckin-ridge Prozeß ging heute zu Ünde. Die heutigen AuSsag-n waren nicht von be. sonderen: Interesse, ausgenommen das Zeugniß einer Schwarzen, welche auö sagt, daß das Kind, dem ein Zettel mit der Bitte angeheftet wurde : Bitte, nennt mein Kino Dietz Downing" in ihrem Hause von einer angeblichen Frau Hall geboren wurde. Auf die Fraae, ob sie den Vater des Kind-S je gesehen habe, antwor ete sie: Nicht früher als heute. Ich erkenne ihn an der Ähnlichkeit mit dem Kinde, dabei daS vor ihr sitzende Soigreßmitglied Hall ansehend. grau Dr. ParsonS befugte dagegen, daß sie den Zettel geschrieben habe. Sonst förderte daö Verhör heu?e nichts zu Tage als ein gegenseitiges Ableugnen der resp. Aussagen. Die PlaidoyerS werden am Montag beginnen und wahrscheinlich zwei Tage dauern. ,., ,, , Er b leibt dabei. Milwaukee. 6. April. Das Gesuch der Eisenbahna-aestellten bei Richter JenkinS um Wlderruk deS viel. . k,,,n?4,,n, ,? nhi fAhtM tnnrn VblVIVUlVIllill V s'l Vi w vielem abschlaglich beschieden. Er bleibt auf,, seinem früheren Standpunkte, der ganz im Widersprüche mit dem deS Richters Caldwell in Omahq steht. --- -lt diversen Kreuzzüge. McKeeSport, Pa., S. Äpril. Heute Vormittag kam Cozey'S Armee von Homestead auS hier an. Die Leute schliefen letzte Nacht in einem altem Hause aus Heu und Sägespänen, wie die Häringe aufeinandergeschichtet. ES waren ihrer 400. Oakland, Cal., 6. April. Die Bürgerschaft hatte $200 aufgebracht, und mit der Southern Pacistc Bahn ein Abkommen getroffen, die induI 4 rn 1 ( l" fj l0( lt M IM A M Ä i , oen waren, weigeren x ,icy an ...z 111. . oen. orqens zmcr uqx rouruc der Alarm aeaeben. und 1200 Büraer i " ' "m . marschirten bewartnet und mit. zwei Kanonen nach dm 5uarti,r der Ar. i ' i r:.r. ....v cx fxc.n:x tS. uciuiiu m uiipiiut lzu in Frachtwagen zu fahren und Ih Wnrrtrfr m,. W 4,15 mr ug,aurcn ar Sie war S40 Mann stark. I 1 m M , M M A A 0T H.ls AI m wurde die Armee von den Burgern ae füttert und 1000 ÄZann stark per Ei . 7 '. Tl " St. Louiö, tz. April. FreyS Tlrmee wurde auch von East St. Louis ausgewiesen und schlug außerhalb der Stqdt ihr Lager auf. Die El'enbahn weigert sich, sie zu befördern und es I fehlt an Nahrungsmitteln. Ausland. Die Fürsten - Zusammen kunst in Venedig. Rom, 6. April. Der Baron Otto von Bülow, der preußische Gesandte 1 beim Vatikan, ist von hier. quH nach Venedig aba.eganger. um dsi oer mor-

Austavde.

dem König Humbert zugegen zu sein. Venedig, 6. April. Die weitgehendsten Vorbereitungen werden hier für die Zusammencunft deS Kaisers Wilhelm und des Königs Humbert ge troffen. Der MarkuSvlad und der kleine Platz vor dem Dogenpalast werden prachtvoll illuminirt werden. ES wird am Abend außerdem eine .Soiree und ein Staatöbanquet stattfinden, bei dem 80 Gäste zugegen sein .werden. Der Kaiser Wilhelm wird während seines hiesigen Aufenthalts die prominentesten Gebäude der Stadt, wie auch daS Arsenal besichtigen. Der Herzog von den Abruzzen, der sich jetzt hier befindet, wird sich dem Gefolge deS Königs Hainbert anschließen. Es ist wahrscheinlich, daß der König Humbert auf der Rückreise nach Rom die Königin von England in Florenz besuchen wird. König Humbert kam um 2 Uhr heute Nachmittag hier an und wurde von einer enthusiastischen VslkS nenge be grüßt, die den Bahnhof umringte u ld dem König zujubelte. Ec schien über diesen Empfang sehr erfreut. Nachdem der König auf dem Bahnhof die Sp-tzen der Civil- und Militärbehörden be grüß: hatte, bestieg er eine Gondel und fuhr durch denCanale Grandenach dem Palast. Der Gondel deS Königs folgten Hunderte anderer . Gondeln, die mit Bürgern von Venedig und Fremden angefallt waren - Alle 6e"äude an oem Kanal waren prachtig geschmückt und alle Fenster mit Neugierigen be'ktzt, die den König mit Jubelrufen und Tücherschwenken begrüßt.. -f-m OchissSnacvricvten. Angekommen in : Southalnpton: Augusta Vic toria" von New Jork nach Hamburg. N e w I o r k : Fürst Blsmarck" von Ge ua; Traoe" von Bremen. Baltimore: Darmstadt" van Bremen. Liverpool: Germanie" von -Km Aork. Klnsale: Passiert : Etruria" von New Jork. Hamburg: Scandia" vyn New Jork. j?insale: Passirt: Bovie" von New Aork. Nauderet. Die Wohnung von Lot Lee, 444 Park Ave., wurde Donnerstag Abend von Einbrechen besucht und dem Hausherrn eine kleine Summe auö den Beinkleidern gestohlen. Frau Lee schlief bei ihrem krqnken Zinde und dem Anschein nach wurde sie von den Eindringlingen chloroformirt. Erst am. andern Morgen hwrde de.r Ein bruch entdeckt, alö der krankhafte Schlaf ter Frau Lee von ihrem Gatten bemerkt wurde, icht so unangenehm bethätigten sich die Herren Einbrecher in dem anstoßendgl Hause deS W. L. Baker. Doch mußten eine goldene Uhr und eine nette Summe Geldes mitgeben. P?ide Einbrüche wurden tz,er Polizei mitgetheilt. m m (Sin dezenter Geologe. Seine Ehren der SlaatSgevloge Sylvester S. Gorby befanden sich gestern wieder e nmal auf dem Quartalssuss. Dieses passirt dem Manne der Wissenschaft häufiger und. da er in dem aus diese Extravaganzen folgen den Rausche seinetz wohlgeordneten Gedankenreich temporär verlustigt geht, so war er gerade dabei in der Union Station den nächsten Ezpreßzug nach West Indianapolis zu nebmen, als ihn die beiden Augen des Gesetzes Kimple und Johnson ersahen. ie - selben boten vergebens ihre Ueberzeu gungskraft auf dem Beherrscher des I Mineralreiches klar zu machen, daß Mineralwasser und daS Aufkuchen seiner häuslichen Lagerstatt daö.Richtigste sei, aber sie hatten keinen Erfolg. Da mußte dann der Nemesis, ihren Laus gelassen werden und man beförderte den Herrn Professor in'S Gast ' Haus zum blauen Rock" in der Alabama Straße, woselbst er bald in ei-

! schen dem Kaiser Wilhelm und

Hiesiges.

Undank ift der Welt übn.

Gestern Abend klopfte an die Thür der Wohnung von Joe Moran, 76 Peru Avenue, ein bejahrter, von der Reise arg mitgenommener Tramp, Da der Mann aber auf Frau Moran emen gut.n Eindruck machte, lud sie, ihn ein sich zu setzen und an Ihrem Abendessen theilzunehmen. Er war noch nicht ganz mit dem Essen fertig, da, ging Frau. Moran in den Hof um einen Eimer Brunnenwasser zu holen. Alö sie zurückkam, war der ehrwürdige Alte verschwunden und mit ihm ein soeben vom Krämer gebrachter feiner Schinken und eine Büchse EingemachteS. -Die enttäuschte Frau meldete den Vorfall der Polizei und gab ihr eine Beschreibung des undankbaren GasteS. -- Mörder begnadigt. George Schlick von Zesserson Co., wurde gestern vom Gouvernör begnadigt. Schlick war im Jahre 1839, im Alter von 19 Jähren, vegen Erschießung des !)llard Elöco ln einem Sloon zu Madison zu 15 Jahren Zuchthaus verurlheilt worden. Die Petition um Begnadigung des Schlick war von dem bei der Verhandlung fungirenden Richter und Staateanwalt unterzeichnet worden. Schlick yatte dazumil einen Streit bekommen mit einem gewissen Hill, ttt ibn mit einem Bierglaö zu Boden schlug und ganz unprovozirt und unbarmherzig halte ihn dann auch Cieco mit einem Stuhlbein verhauen und mit einem Messer verfolgt. Schlick holte sich dann ein Gewehr und sch.'ß den Cisco über den Haufen, als ihn ein Bruder desselben auch noch mit einem Revolver bedrohte. Der Getödkete war einer der ärgsten Romdies des County, wahrend Schlick sich bis dahin eines guten RufeS erfreute. Nabrungsmittelfalscbung. Der Grocer S. Webber, Ecke Buckanan und Sullivan Str., wurde wegen Uebertretung des BundesgesetzeS betreffend künstliche Butter und OleoMargarine ge'tern von dem Gel und KeitS:nspektor Frank Mit lock verhaftet. Er wurde vor den Bundeskom--Missar gemärt und m i tjtc ei .ige An given, ebenso sein Clerk. Er behauptete, daß er die Oleomarginne von einem Unbekannten als Vatter gekauft und daür Butterpreis b:ahlt habe, als ihm einmal seine Better ausgegangen sei. Jedoch konnte er - weder Name noch Wohnort deS M inneS angeben. Frank Matlock, der ihn verhaftete, sagt, daß er schon seit Januar daran gearbeitet habe, den Webber zu überführen, aber immer weigerten sich die Käufer, gegen Webber auszusagen. Die spezifische Anklage tautet jetzt aus den Verkauf eines PfundeS künstlicher anstatt verlangter natürlicher Butter an Peter Stewart. Ein Verhör deS Webber wird nächstens stattfinden. - yabft BockPost fcsturn hat sich noch der Pabst Bock auö Milwaukee eingestellt. Mit der nachgerade erworbenen Sachkunde haben wir den Braunen angesteckt und unS gelabt. Alle Achtung! ist daS Urtheil über dieses vorzügliche Gebräu. m mi Der kleine Stadtberold. Ein weiterer barter Schlag hat die Familie deS Bäckermeisters Haug an der Süd Delaware Straße betroffen, indem ihnen auch daS älteste Mädchen durch. den Tod entrissen wurde. Die Beerdigung fand gestern Nachmittag statt. Gestern starb nach einem 6-wöent-lichen Krankenlager AgneS JhndriS, i grau des Herrn CbaS. JhndriS. 25 S. j , fTS.! . CV V?-. Ij Delaware Str. Die Beerdigung sindet morgen Vormittag statt. um 10 Uhr jC7 Sonntag Morgen um 10 Uhr VorstandSfitzung de? Sozialer TurnvereisS. Harry Springsteen, HilfSCountyclerk, liegt in seinem Hause an der C herry St abe bedenklich erkrankt darnieder. Er leidet an Magenentzündung und befindet sich in kritischem

Volizetgericdt. Staatsgeologe Gorby schien heute

! Morgen ernüchtert zu sein. Er sagte kein Wort, hörte schweigsam, fast stumpfsinnig den guten Lehren des guten Kadi zu und bezahlke das aufer legte Sühneopfer von ?5 mit Kosten gleichmütigen Herzens. Nellie Long bezahlte wegen Kuppelei 510 und Lizzie EvanS, die Verkuppelte 55 zur Aufrechterhaltung - unseres stadtischen Gemeinwesens. Sarah Washington,, eine 9kegersirene von junonischen Formen hatte sich mit Freundinnen gekeilt, worüber sich der Kadi, sonst ein Verehrer der holden Weiblichkeit, mißbilligend auSdrückte und eine Strafe von 510 über das Kraftweib verhängte. Prestin Taylor,- ein Bicyclemarder, wurde den Großgeschworenen als Experimentalobjekt überwiesen. Abrah. Garber. ein armer Schlucker von einem Fuhrknecht, wurde wegen UeberfahrenS eines Seitenweges zu $15 Buße verurtdeilt, macht für den armen Teukel 35 Tage Arbeitshaus. Frank .Mar.y, ein nichtsuutzigcr Schlingel, halte neulich seinen Vater mit einen Ziegelstein an den Kopf geworfen. Der Kadi verdonnerte den Buben zu 510 Buße und 30 Tagen Arbeitshaus. James Austin wurde wegen Verkaufs geistiger Getränke am Sonntag zu 50 und wegen Verkaufs an Minderjährige zu 550 Buße verurtheilt. Dagegen wurde avpellirt. m m AnS den GericbtSböseu. S u p r e m e C ou r t. Der Prozeß M. W. Brunncr, Massenverwalter der Crawfordsville Wasserleitung, gegen John S. Arvwn wurde gestern im Supreme Gericht argumentirt. Die Klage , will die Bezahlung gezeichneter Aktien erzwingen. Die Gesellschaft besaß für 5107,000 Eigenthum, jedoch mit einer Hypothek von 5150.000 darauf, welche zur Drckung von 5200.000 Aktien aufgcnymmen norden war. S u v e r i o r (5. o u r t. Zimmer No 1. Maria Wooldridge gegen Chaö. Wooldridge. Scheidung bewilligt. Zimmer No. 2. Jam'eS Schleicher gezen Jakob Knickclbocker; Noten- und Znventarbypolhekenklage. In VerHandlung. I. S. Hall gegen Henry Myers u A.; Appellirt von Friedensrichter Jodnston. Die Jury bringt einen Wahrspruch auf $100 für Klager ein. Zimmer No. 3. Hamwell & Krubb gegen Alice G. C ook; Schu'.dforderung, für Verklagte entschieden. Chaö. Rose gegen Jda Rose; Scheidung bewilligt. Frank Jacobs gegen Jda Jacobs; Scheidung bewilligt. Geo. Hormeyer u. A. gegen G. A. Stanton u. A ; Notenklage, Urtheil für Kläger aus 519.64. CireuitCourt. I. M. Hitchcock gegen Wm. NottS. Nachlaß. Forderung von 51-100 bewilligt. Joseph W. Lauert gegen die Emerson Moore Deök Co.; Hypothekenklage. Urtheil auf $12,67 80 für Kläger. Pvrtfolios. Heft 6 ist nnqekommen. Der Stall hinter dem Hause von Eugene Gray. 350 S. Illinois Str., wurde heute Mittag durch Feuer gänzlich zerstört. Schaden 5.00 und Entstehung 'Ursache unbekannt. UjJ Die 40 jährige unverheirathete Louisa Vornholdt, die gestern auf dem County Schatzamt, wo sie den Kasfirer belästigte, indem sie von ihm Geld verlangte, verhaftet wurde, ist heute Morgen für wahnsinnig erklärt worden. tLPTm Heute Abend wird im Krimi- . - a. . r ai . naigericylsiaal cic runoung einer neuen Partei, die sich auf der Jnitiative und dem Referendum, d. i. dem GesetzeSvorschlagsrecht und Berwer fungörecht, grün'et. ins Werk gesetzt werden. Vivat sequens. C7 nkorporirt wurde gestern die MeNamara Köster Gießerei von In dianapoliS mit einem Aktienkapital von 510.000. Direktoren : Pe er McNa mara, Louis Köster und Richard Pierce. Die BlosmingaleCanning Co. ließ sich gleichfalls inkorporiren Kapital 515.000.

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