Indiana Tribüne, Volume 17, Number 197, Indianapolis, Marion County, 6 April 1894 — Page 2
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)UVUMU wVIVHHV Erscheint täglich und Sonntags. Tie tZgliche Tribüne-kostet durch den TrSge, JKXent per Zoche. die SonntagS-.Trtbüne 5 SentZ per Woche. Beide zusammen 15 Cent oder 35 Cent per Monat. Pev Post tugeschickt in Vor, ausbezahlung per Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, 3nd., 6 April 1894. 5 ' HSYien i tn Nuinkn. Die Alterthümer unserer Nachbar republik Mexico bieten noch eine ganze Meng? ungelöster und vielleicht zum Theil niemals lösbarer Räthsel, und der ehemals zu Mexico gehörige Theil der Aer. Staaten erscheint bei allem Merkwürdigen, was er aufzuweisen hat, nur wie ein Vorzimrler hierzu. Jüngst gingen Mittheilungen über die Entdeckung, oder vielmehr Wiederentdeckung einer großen verlassenen Stadt in den Wildnissen der Du-rango-Gebirge einer Stadt, welch: stets in den Ueberlieferungen der Indianer weiterlebte und über die erneute Suche nach dort vergrabenen Schätzen (die allerdings bis jetzt erfolglos geblieben ist) durch die Presse. Seit sich die Mormonen in größerer Anzahl in Mexico anzusiedeln beginnen, ist das Interesse an der Unmasse Alterthümer in jenem Theile Mexicos allenthalben ein lebhafteres geworden, und was Moses Thatcher, der bekannte Goldonkel" unter den Mor-monen-Aposteln und Hauptförderer dieser neuesten Gründungen, hierüber zu erzählen hat, bildet ein interessantes Seitenstück zu obiger EntdeckungsGeschichte. Der Schauplatz sind die, zum großen Theil schwer zugänglichen und daher noch selten durchforschten Sierra Madre-Gebirge im Staate dbl huahaa, nicht sehr weit nördlich voil der Gebend, wo die besagte RuinenGroßstadt gefunden wurde. Die Mormonencolonie war die erste auWeißen bestehende, die sich in der Sierra Madre - Bergkette ansiedelte, und sie ließ sich unmittelbar auf dem Pfad: der ehemals gefürchleten Apachen nieder. Anfangs waren.die Mexikaner über b Aerwegenbett dieser Pioniere erstaunt, und sie hielten ihre Vernichtung für unvermeidlich. Inzwischen hat sich diese erste .Ansiedlung längst bewährt, und den Heiligen des jüngsten Tages gefiel diese, übrigens an wilden Naturschönheiten reiche Region schon deshalb, weil sie an eine gewisse Gegend in Utah stark erinnern konnte. Ueber die (jetzigen) Wildnisse in der nächsten Umgebung theilt Moses Thatcher mit: In einem Umkreis von 100 Meilen findet man dort altes Mauerwerl genug, daß sich zwei Städte von der Größe SanFranciscos daraus erbauen ließen' und dasselbe verkündet uns die Geschichte einer großartigen Civilisation, welche ehemals hier blühte. Ich kaufte vor einiger Zeit etwa 50.000 Acres Land zusammen, und auf einem Theile dieses Landes fand ich auch ungefähr ein HaltV dutzend großer Höhlen. Die Eingänge derselben waren mit Cement ton zweieinhalb Fuß Dicke zugemauert, und es blieben nur Gucklöcher und schmale Spalten offen, die gerade hinreichien, daß eine Person Hineinzugclangen im Stande war. In diesen Höhlen befanden sich soZe nannte llas, welche zur Aufbewahrung von Wasser und Lebensmit :;In bestimmt und aus einer Mischung von langem Sacc.ton-Gras und Ceraent sehr zweckmäßig hergestellt waim Gewöhnlich waren duse Ollas kt.-va 12 ftuß hoch und 8 bis 9 Fuß breit. Eine derselben fand ich noch vorzüglich erhalten. Diese Höhlen waren wiederum in Gemächer abgetheilt, und eines der letzteren enthielt allein 17 Zimmer. An den Wänden befinden sich noch wohlerhaltene, ganz frisch aussehend '7chriftzüge von den ehemaligen Ein loohnern, welche offenbar zu derselben blasse geHorten, wie sie von Lord ingsbury in seinen vielgelesenen Mexikanischen Alterthumern be schrieben worden ist. Die Höhlen auf von mir angekauften Ländereren kennen 1000 Personen mit allem Zu lehör bequem beherbergen. Vor noch nicht so langer Z?rt hat ein berühmter belgischer Reisesorscher in einer solchcn mexikanischen Höhle der Vorzeit mehr Reliquien gefunden, als er vorkr auf einer Strecke von 150 Meilen hatte entdecken können. In den benachbarten Bergen scheinen noch außerordentliche Mengen Gold und Silbererz auf den untern'hmenden Mrderer zu warten." Pftifcn l GeschäftSbarometer! Das alte Dichterwort: Rauch ist alleS ird'fche Wesen" erfährt in unserer Zeit noch manche neue Illustration. Jedem Beobachter unseres städtischen Lebens muß es aufgefallen sein, wie stark in den letzten Monaten das Tabakspfeifenrauchen zugenommen hat; häufiger, als je begegnet man Tabakspfeifen, auf der Straße sowohl wie in den Geschäfts- und Wohnräumen; es gehört bei Weitem nicht mehr so vielfach, wie früher, zum schlechten Ton, aus der Straße Pfeifen zu schmaud;tn Die Tabakshändler können die beste Auskunst über diese Entwicklung und ihren eigentlichen Charakter geben. Es handelt sich hier ganz und gar nicht um eine Aenderung des Geschmacks oder um eineSchw:nkung in den gesellschaftlichen Sitkn an sich; sondern diese Zunahme des Pfeifenrauchens, die zum weitaus größten Theil aus Kosten des Cigarrenrauchens erfolgt, ist lediglich ein Zeichen schlechter Zeiten. Die Tabakspfeifen, bilden tcn
Saatn einen WesSaftsoarometer, wel
cher auf gedrückte Lust hinweist. Sie werden daher mit dem Eintritt wesentlich günstigerer Geschäftsverhältnisse wieder etwas seltener werden. E twas seltener, denn der Mensch ist ein Gewohnheitsthier, und die Gewohnheit einer vielye womit mag ua Vielen die Pfeifen in dauernder. Gunst erhalten. Ein hervorragender vurv Porter ?baks-Kleinbändler erklärte dieser Taae. sein Eiaarrenverkauf habe in den letzten sechs Monaten um ein volles Drittel abgenommen, und lein Nfeifenverkauf habe in aenau demselben Verhältniß zugenommen. Das ist ein Beispiel sur viele. irn junger Mann, welcher zu den Kunden dieses Ländlers aebört und früher monatlich $8 für zwei Kistchen Cigarren ausgab, legte sich eine Pfeife zu, gav dann monatlich nur noch $3, sur ein ttlstchen Cigarren aus und wendete 80 Cents an Rauchtabak. Er ersparte solckierart also monatlich $4.20. Das ist noch ein sehr conservatives" Beispiel. Viele Andere haben die Cigarren gänzlich aus ihrem Budget gestrichen und sich fortan daraus veschränkt, monatlich 75 Cents bis $1 an Pfeifentabak zu wenden, obwohl sie sich früher an das Pfeifenrauchen gar nicht hatten gewöhnen wollen und es als zu unbequem für sich oder stellenweise auch, wie gesagt, gegen den guten Ton verstoßend betrachteten. Was solche radicale Veränderungen für einen Raucher besagen wollen, das wissen alle wirklichen Naucher zu wurdigen; bis d i e sich an ihrem Lieblingslurus etwas abbrechen, müssen schon viele Stricke reißen! In den letzten Monaten waren die grotzstadtilazen Märkte auch unaewöhnlich mit billigen" Cigarren überschwemmt (von den Cheroots gar mcht zu reden); aber der Verkauf erreichte keine dem Angebot entsprechende Höhe. Es gab z. B. in Chicago Plätze, welche Henry Clay Cigarren, 50 für 49 Cents" seilboten! Solche und ähnliche Angebote möaen ja für Manchen verlockend Hin gen, aber auf den wahren Raucher, wenn seine Börse noch so mager ist, wirken sie geradezu abschreckend, und er zieht es vor, seine geliebte Cigarre eher ganz abzudanken und guten Pfeifentabak zu rauchen, wenn nun einmal gespart sein muß. Auch ganz selbstständig.d. h. nicht auf Kosten des Cigarrenverbrauches, pflegt in unaünstiaen Geschäftszeiten das s j ii j Pfeifenrauchen zuzunehmen, wenn auch T t t m m m man oer uonjurn ver feineren Pselseniavake. rsayrungsgeTnaß wird bei mangelhafter Ernäbruna des Kör pers das Pfeifchen, gleichviel ob von gediegenem Inhalt oder nicht, von Vielen ebenso sehr als wirkliches Bedürfniß empfunden, wie der Genuß wohlfeiler Spiritussen, und Fürst Bismarck wußte seinerzeit recht gut, warum er von der Pfeife des armen Mannes" redete. Es dürfte noch längere Zeit veraeben, bis 'das Ciaarrenaeschäft abgesehen von den Hof-Cigarren-v. ! a C & V!SCaii C.Z ( . ? i. ivicvci tiuc iuicic yvyc circiul. Die KaninHenplage weicht. tN den lebten baat ?kabren sind viele Alarm-Artikel über die furchtbare KamnchenMge m Australien und über die zu ihrer Austilgung vorgeschlagenen Mittel und Pläne durch die Presse gegangen. Schon hatte man auch in Californien befürchtet, daß dort die Kaninchen zu einer ebenso großen und hartnäckigen Landplage würden, wie in Queensland. Den Amerikanern können daher die neuesten Berichte über die diesbezügliche Sachlage rn Austra lien zur besonderen Beruhigung gerei chen. Nach zablreicken vergeblichen Ver suchen hat dort der Vernichtungskamps gegen Diese kleinen cywerenotyer endlich greisbare Erfolge aufzuweisen. Das Einzäununas- undLocalistrunassystem bewährt sich nachgerad: doch; sreilicy hat auch die Natur selber we sentlicke Mithilfe aeleistet. und zwar gerade durch scheinbar ungnädige scylclungen, wie man dies schon man chesmal erlebt bat. Der Kampf gegen die Kaninchen bildet eines der interessantesten Cap: tel in der modernen volkvirthschaft lichen Geschichte Australiens. Bekannt lich sind ursprünglich die Kaninchen ern vortyin lmportlrt worden, ohn! daß Jemand eine Abnuna davon batte welches Unheil sie über das Land bringen würden. Freilich hätte man Minen können, vatz die Bermehrungs fähigkeit dieser Thiere, sofern sie über Haupt gedeihen, eine schier unalaublick ist; und obwohl Australien von Hause auskein Kaninchenland war. so aibt es sicherlich Beispiele genug, daß Thiere und mitunter sogar Menschen! die auf fremden Boden vervflant werden, dort sich womöglich noch üppiger entwickeln und mehren können, als in ihrer alten Heimath (auch wenn sie nicht gerade einen St. Patrick zum Schutzpatron haben). Kurzum, die Kaninchen in Austra lien vermehrten sich rasch in die Millio nen und die Zehnmillionen. Für die Interesse des edlen Waidwerks wäre vieler Kanincyensegen zwar ganz famos gewesen, aber für alle anderen Interessen gestellte er sich zum ärgsten Fluch. Die Kaninckenheere ergossen sich über die Ansiedelunaen mit solcker Lebens- und Freßlust, daß bald viele Landgüter von ihnen völlig verwüstet, und ganze große Districte völlig öde gelegt wurden. Den Kaninchen aehörte das Land! Das GraS auf den Svenen verichwand ebenso, wie die vrucyle ves Feldes, und nur Wllstene blieb übrig. Das Hornvieb mukte entweder i, ende Provinzen getrieben werden oder auf den kablen Cbenen vkin. gern. Heerden, die man nicht rasch genug aus dem Berheerungspsaoe die ses furchtbaren Feindes entkernte, ka men ohne Ausnahme um! Dabei aber deh.Ue sich dieses VerbeerunasaZet weiter und weiter aus. ES schien gar reinen unterschied in der Vermehrun der Kaninchen zu machen, wie viele zu sammenaeschosse wurden.
7?n ven "siebten Jahren von 1883
bis 1889 einschließlich wurden mehr, als 55.000.000 auf den Krieg gegen die Kaninchenplage verwendet. Man schrieb natürlich Prämien auf die ge tödteten Käninchen aus, und jedes Jahr wurden durchschnittlich 2.528.000 derselben erlegt. Aber man schien damit so wenig das heißbegehrte Ziel zu erreichen, wie man mit einem Eimer den Ocean ausschöpfen kann! Es wurden Ausgebote für ein geeignetes Vertilgungsmittel ausgeschrieben; aber weder Gifte, noch gar Bacillen-Ein-impsung", noch die Einfuhr käninchenfeindlicher Thiere erwies sich als thunich. Da kam die große Dürre von 1883, und in vorliegender Beziehung wenigstens wurde dieselbe sehr heilsam. Seen, Flusse u. f. w. wurden durch enge Drahtgitter eingefriedigt, und nunmehr starben die Kaninchen millionenweise an Durft. Noch jetzt wird diesesEinfriedigungssystem weiter und m:hr in's Einzelne ausgedehnt. Die Absperrung vom Wasser hat sich als das allerbeste Kampfmittel erwiesen! Gegenwärtig wird eine Draht-Einfrie-digung angelegt.welche allein 900 Meilen lang wird. Die dortigen Colonisten halten jetzt das Kaninchen-Prob-lem für sogut wie gelöst. Gemiethete Bräutigame. In einigen Provinzen Hollands fo steht in der Karnevals- und Kirmeszeit eine ganz eigenthümliche Sitte. Junge Mädchen der niederen Stände, vor Allem Dienstmädchen, welche keinen Schatz- besitzen, miethen sich für die Sonntage oder für die ganzeDauer der Kirmes Bräutigame". Diefe Liebhaber sind gar nicht so billig zu haben. Oft thun sich zwei bis drei Mädchen zusammen, um sich einen Liebhaber gemeinschaftlich zu engagiren, falls ein solcher für ein Mädchen zu theuer war. Dieser Bräutigam auf Zeit und Kündigung hat vielerlei Pflichten. Zlkatürlich muß er zuerst ein sauberer und schmucker Bursche Hin. dann ein flotter, unermüdlicher Tänzer, damit man sich mit ihm ieoen lassen könne , und ein unterhaltender Gesellschafter. Der Liebhaber bekommt außer verschiedenen werthvollen Geschenken seitens seiner .Brautoder seiner Braute" natürlich stets freie Zeche. Kann sich ein Mädchen einen solchen Bräutigam" für sich allein miethen, so ist dies ein große? Vortheil für sie; denn aus dem gemiethetenBräutigam wird oft ein wirklicher und aus diesem dann ein Ehemann. Vom Jnlande. AufProbegeheirathethat ein Paar in Fulton, Ky., und zwar für ein Jahr. Gefällt dann einem der Beiden die Geschichte nicht mehr, so darf es sich zurückziehen, ohne daß das Andere etwas zu sagen hat. Den Orden der Modern Woodmen von Deö Moines hat E. F. Winkersham auf 53000 Schadenersatz wegen Korperverletzung bei der Aus nahmeceremonie verklagt. Man hat ihn bei dieser Gelegenheit fast zu Tode geprügelt.. Der Desperado John Wesley Hardin, vor 25 Jahren einer der berüchtigsten Schrecken" von Texas, dessen Opfer zwischen 20 und 50 zäh len, hat seine Haftzeit abgesessen und neulich als freier Mann das Staats zuchthaus von Texas verlassen. Zum Friedensrichter eine Leiche erwählt haben sie jüngst in Nor ristown, Pa. Der Name des Kandidaten, John Arnold, dessen Träger zwei Tage vor der Wahl starb, blieb auf den Stimmzetteln und kam mit großer Majorität aus der Urne hervor. Alte Liebe rostet auch hierzulande nicht. So hat sich neulich ein Achtzigjähriger in Kosse, Tex., mit ei ncr ebenfalls ältlichen Dame, die vor 40 Jahren seine Braut gewesen, ver beirathet. Sie hatte ihm damals den Laufpaß gegeb.'n und einen Anderen genommen, der inzwischen gestorben ist. SeineSchwiegerm u t t e r heirath'te seiner Zeit William New comb von Stisford Springs. Conn.. nachdem er sich von der Tochter der ersteren hatte scheiden lassen. Er v:rfugt über Sprößlinge aus den bei den Ehen. Seine jetzige Ehe wird als die einzige tyrer Axt in Amerika ge nannt. Ein schneeweißer Hirsch ?eigt sich zur Zelt ,n den Adirondacks. in der Nachbarschaft des SaranacSees. Das Thier ist von außerorventlicher Größe und gilt deshilb als doppelt selten. Dr, Loomis von New ?)ork, welcher seit Jahren am TupperSee ein Sommerlandhaus besitzt, hat den Hirsch schon oft gesehen, aber nie nach ihm geschossen, in der Hoffnung. denselben einmal lebend zu fangen. NurChinesen auf seiner Ranch in Montana beschäftigt der Mongole Sam Wah King, welcher sich kürzlich mit 8100.000 Anlagekapital auf die Viehzucht geworfen hat. Die Weißen befürchten, d himmlisch Konkurrenz könnte ihnen das Geschäft perderben. King wa? in früheren Ta gen Koch in einem Mmenlager, hat sich nach und nach mit Spekuliren und Geldausleihen befaßt und auf diese Welse et picht unbeträchtliches er mögen erworben. Bexhaftet in dtf Methovntennrche von Harrison, Ind., wurde unlängst der verwegene Einbrecher Dotson, welcher kurz zuvor m Wmche ster einem ihn veehafteyden Pslizisteo entkommen wa?. Die Beamten, lvelche r r r m aus 1 einer ?pur waren, eriuyren, vay Dotson einer Erweckungsversammlunz beiwohnte, und da sie fürchteten, der Bursche könne wifder entwischen, schlichen sie leise in die Kirche ad nahmen ihn fest, als er gerade mit Anderen auf dem Armensünderbävkchen kniete. Dotson wehrte sich heftig, so daß die Aufregung jn der Kirche eine große war.
Die seltsam st e Weiaeruna.
welche der Pensions-Office in Buffalo. N. A.. bis jetzt vorgekommen ist. enthält ein jüngst daselbst eingelaufener Brief. Man hatte sich erkundiget, weshalb eine Frau H. schon seit zwei Iahm - i m s- - ren ihre Penston, vie verens aus jas angelaufen war, nicht einziehe und erhielt darauf die Antwort, FrauH. habe ein Herzleiden und das Einziehen der Pension wurde dasjelvc verschlimmern. zzrnn wirb von lvren Ziinoern UNterhalten. Dieser Fall von Annahme d?rweiaeruna ist bi5her nur einma al noch vorgekommen. Jn jenem Fall ebetrug allerdings die Penston nur monatlich. Eine Aufsehen erregende Schadenersatzklage wird gegenwärtig im Bundes-Dlstrlctsgericht in Äroollvn vor Richter Hoyt H. Wheeler aus Vermont verhandelt. Der Beklagte ist kein Geringerer als General Jose Manuel Hernandez aus Venezuela. der wahrend der dortigen revolutionaren Unruhen einen Theil der Nevolutionäre commandirte und in seiner Eiaenschaft als Befehlshaber Herrn und Frau George F. Underhill, die jetzt in Brooklyn wohnen, grundlos einzesverrt und mißhandelt haben soll. Herr Underhill. der den General auf 50.000 Schadenersatz verklagt hat. wurde von Präsident Arthur zum Consul in Bolivia ernannt, welchen Posten er viele Jahre hindurch inne hatte. Als die Revolution in Venezuela ausbrach, war Underhill der Besitzer der Wasserwerke in Bolivia, die er mit einem Kostenaufwande von7i).000 hatte errichten lassen. Die Revolutionäre machten wiederholt Versuche, diese Wasserwerke käuflich zu erwerben; doch da sie nur $5CXX) dafür bo ten, wurde ihr Anerbieten von dem Er-Consul natürlich abgeschlagen. Herr Underhill soll sich dadurch die unerblttllche Feindschaft der ausstand! fchen Partei zugezogen haben, und als General Hernandez am 9. August 1892 die Stadt Bolivia erstürmt hatte. soll er die Gefangennahme von Herrn und Frau Underhill v,fügt haben. Während sie eben einen Dampfer besteigen wollten, um nach Trinidad zu fahren, wurden sie von Hernandez' Soldaten verhaftet. Underhill selbst wurde in einen Kerker geworfen, wäh rend seine Gattin im Union Hotel in Bolivia gefangen gehalten wurde. Spater wurden sie Beide m ihrem eigenen Hause eingesperrt, vor welchem der General Wachen aufstellen und Kanonen aufpflanzen ließ. Jn ihrer Gefangenschaft mußte sich das Ehepaar die gröbsten Insulte und Unannehmlichkei'ten gefallen lassen, deren Verantwortlichkeit sie direkt auf Gene ral Hernandez zurückführten. Sie verließen nach ihrer fchueklichen Frei lassung Bolivia und kamen nach Brooklyn; sie strengten sofort gegen den General Klage an, und als sich derselbe am 4. November v. I. von einem Besuche in New Jork wieder nach Hause zurückbegeben wollte, wur de, er verhaftet und unter $15,000 Bürgschaft für sein Erscheinen zur Verhandlung gestellt. Der Beklagte stellt entschieden in Abrede, absichtlich malitios gegen Underhill und seine Frau gehandelt zu haben; als Com Mandant der in Bolivia liegenden re voluiionären Truppen sei es jedoch seine Pflicht gewesen, für die Sicher beit der in der Stadt - wohnenden Fremden zu sorg?n, was er auf die obenerwähnte Welse am Besten aus 'np'.Vn alaubte. Deutsche Loeal'NachrlHten. P?ovinz B?andenbu?g. Jn Berlin ist de? Oberst-Lieutenans a. D. Carl Kühn, der die Löwe'sche Gewehrfabrik in den Jahren 1889 biz 1393 als technischer Direktor leitete. gestorben. Gegen ihn und Herrn J,;w Löwe richtete vornehmlich Ahlwardt seine Anklagen wegen der JudenNM ten". Auf dem Grundstücke Köp nickerstrake 3 5. wo sich die Färb wäarenfabrik von Otto Grimpe. die Vassamenteriefabrik von John Georg Buhlmann und die Blechwaarensaorll von 5Zeiaer befanden.hat eine gewaltige Feuersbrunst gewüthet; der Schaden ri r . r rts . .11 . f l ?. ili ieyr grog. jcr -tcuowci jvit taa bat den Antraa des Krtisausschusses, das Krankenhaus bei Britz mit einem Kostenaufwand von 600. 000 Mark zu erbauen, mit großer Mehrheit angenommen. Vor der Wobnuna ibres Bräutiaams. eines Charlottenburger Lehrers, erschoß sich wegen aufgehobener Verlovung ein t jähriges Fräulein Margarethe G aus Berlin.'-- Steglitz soll mit Lichterfelde durch eine elektrische Bahn verbunden werden. Ein ' Silbermüazen-Fund ist in Klein-Schönebeck im Niederbar nimer Kreise beim Dielen des Kossäth Höljschen Hauses gemacht worden. Die Münzen, stammen aus dem vorigen Jahrhundert. Jn Kalksee bei Rüdersdorf ist die Leiche des Bergarbeiters' Carl Haberlandt aus Rüdersdorf, der feit November v.J. vermißt wurde, gefunden worden, Der Steinmetzmeiste? Müblinaer aus Schulzenhöhe bei Rüdersdorf wurde in Fredersdorf . ' r "fr 1W . von einem Jilge uoersayren uno gelyyet. Wegen Kindesmordes wurde fligu Rosina Peppera vom Neu-Rup piner Schwurgericht zum Tode verurtheilt, In Köpenick ist der frühere Führer der freiwillige Feuerwehr, der BezirkS-Schornstejnsegermeisttt lIeor Leistner. im Alter von über 70 Jahren gestorben. Leistner war der älteste zur Zeit lebende Feuerwehrmann in Preu hen, welcher bereits im Jahre 1889 sein 60l)riges Dienstjubllöum feiern ronnie. Provinz Ost -Preuße. Der NrokknzZasla'nkta Kewilliate 70,009 Mark zy dem von Professor w,.r, ..svi.t.,' ' w.iu.imnuu muufuium jvuijci. yuytwuDenkmal, dessen Fertigstellung zum. Z.. September als sicher gilt. Der Kaiser wird der lntküNnn keiwaknen. Pionier'H, Mück Zn Königsberg ist bei meiner Rauferei erstochen worden. Auf Verfügung des Konsistoriums zu yniasbexg 'ist de? komrizissarische
Hilsspreb'iger in Neukirch E. seines Amtes entsetzt worden. Angeblich soll derselbe bei einem einer Trauung nachfolgenden Mahle betrunken gewesen sein. Jn dem Dorfe Meeszcln hat ein großes Schadenfeuer 11 Gebäude eingeäschert.
Provinz We st Preußen. Die Wittwe Charlotte Priebe in Danzio. welche sür die Lebewelt" ein Absteigequartier eingerichtet hatte, wurde wegen Kuppelei u. s. w. zu vier Monaten Gefängniß verurtheilt. Der -Prozeß hat riesiges Aufsehen erregt. da Damen aus anständigen Familien compromittlrt waren. Ueber das Vermögen des Kaufmanns Aug.Rogge in Elbina ist das Konkursverfahren eröffnet worden. Jn Schwetz ist die neue evangelische Kirche eingeweiht worden. Der in weiten Kreisen bekannte Ritterautspächter Engelhard in .Polnisch Konopath ist im Alter von 66 Jahren an den Folgen der Influenza gestorben. Provinz Pommern. Zum Bau des neuen Stettiner Hafens wurde dieser Tage auf den Mölln der erste Spatenstich gethan. Von einer osficiellen Feier hatte der Magistrat Abstand genommen. Der Kaufmann Jhlenfeldt in Kolberg wurde mit zwei Schußwunden, an der Stirn und der Brust, sowie einer Strangulationsmarke an dem Halse in seiner Wohnung aufgefunden und nach dem Krankenhause geschafft. Es liegt ein Selbstmordversuch vor. Jn Köslin wurde das gerichtliche Konkursverfahren über das Vermögen der Kaufleute Franz Laurin und Otto Zahn eröffnet. Mit dem Bahnbau Stargard-Gollnow wird jetzt in nächster Zeit begonnen werden, und zwar nicht im Anschluß an den Bahnhof Speck, sondern direkt über Massow nach Gollnow. Provinz Schleswig - Holst e i n. Der Geschäftsführer der Bankfirma H. P. Jenfen Nachfolger in Glückstadt, Buchhalter Sierke, welcher die Wittwe Schlobohm in Kollmar um 5000 M. betrogen und außerdem zahlreiche Unterschlagungen begangen hat, wurde von der Strafkammer in Jtzehoe zu zweieinhalb Jahren Gefängniß verurtheilt. Der Hotelbesitzer Jenfen in Hadersleben hat sein in der Großenstraße belegenes Hotel an den früheren Besitzer des Tivoli", Ferdinand Müller (früher in Jtzehoe) für 80.000 M. verkauft. Die Wittwe Christine Holmer dortselbst wurde in ihrer Wohnung auf einem Stuhle sitzend als Leiche vorgefunden. Ein Herzschlag hatte ihrem Leben ein Ende gemacht. Durch Feuersbrllnste wurden eingeäschert: zu Bargteheide das Wohnhaus des Landmanns Melnerts; in Barlt das Anwesen des Hosbesitzers HeinrichMeyer; in Blaasberg die Gebäude des Gastwirths Petersen und des Arbeiters Otto: in Gr.-Vrebel das Schütt'sche Wirthshaus; in Gr.-Dannewerk das Haus des Dachdeckers Matth. Nissen; in Dellstedt sämmtliche Gebäude des Vollmachts I. M. Dohse. Provinz Schlesien. Der zur Cadettenanstalt in Wahlstatt kommandirte Lieutenant Kopp. vom 5. Pommer'schen Jnfanterie-Re-giment No. 42, hat sich erschossen. In Frauendorf bei Oppeln ist ein Wohnhaus eingestürzt, wobei der Bauer Giesa und zwei Söhne erschlagen wurden. Die Strafkammer in Görlitz verurtheilte den Lieutenant a. D. Winter wegen fortgesetzten unsittlichen Verkehrs mit sieben Schulmädchen zu Zuchthaus und Ehrverlust. Jn Winzig herrscht fieberhafte Aufregung in Folge des Zusammenbruchs des hochangesehenen Geschäftshauses Kars Lange. Lange, welcher auch Vorsitzender des Aufsichtsraths des VorschußVereins war, genrß großen Kredit. Die Passiven sind enorm. Viele Handwerker und Kaufleute, sowie zahlreiche kleine Leute sind in Mitleidenschaft gezogen. Provinz Sachsen. Der Musketier Beschätznik, welcher vom 20. Jnfanterie-Regiment in Wittenberg desertirt war, wurde in Berlin verhaftet. In Seeben bei Halle sind drei Kinder einer Arbeiterfamilie.während die Mutter dem Vater das Mittagessen brachte, erstickt und verbrannt. Die älteren Kinder, zwei Knaben von 4 resp. 3 Jahren, haben wahrscheinlich am Ofenfeuer gespielt und das Bett des 1 3-4jährige n Schwesterchens in Brand gesetzt. Da8 kleinere Kind fand die Mutter bei ihrer Rückkehr ver brannt, die beiden Knaben erstickt vor. Jn Großgestewitz erstach ein Vater seinen Sohn infolge eines Familienzwistes. Beim Vernichten von unbrauchbaren Pulverrückständen in dem zur Schönebecker Zllndhütchenfabrik gehörigen Betriebe auf Salzer Feld,slur wurde der damit betraute Arbeiier getödtet und der dabei Aufsicht habende Meister schwer herletzt, r- Da? Fest der diamantenen Hochzeit beging dieser Tage das Kammmachermeister Robert Fiedler'sche Ehepaar zu W:tiin in voller Rüstigkeit. Provinz Hannover. Begnadigt wurde vom Kaiser der Steinbruchsbesiex'ßjodeke aus Tüste. Kreis Lauenstetn, welcher ' vor neijn Monaten vom Schwurgerich! in Han nover zum Tode verurtheilt worden war. Die Todesstrafe wurde in le benslängliche Zuchthausstrafe umgewandelt. Gödeke hatte eine Frau, mit welcher er i infimeni' Verkehr gestanden und die seine Plane,' szch urch eine reiche Heirath aus seinen bedrängt.' Vermögensverhältnissen zu befreien, wiederholt gekreuzt hatte, in einen Hinterhalt gelockt und erdrosselt. Pastor Flügge in Jntschede. früher Seminardirektor ikEckerizfßrde, ist nach längerem Leiden gestorben.' Äit hu storische Linde der Stat Linden, w:liche als Wahrzeichen vergangener Tage das Grundstuck deS .Gasthauses um Holländer schmückte, Ist der Aeit zum ,Op"'" gefallen. Unter ihr saßen einst die Väter des alten Dorfes Linden,um über das Wohl und Wehe der Ge? meinde u berathen, nach. alte?' deut-
Die sieben Lebensalter des Menschen. (?rci nach Zliakcspcarc iibcrscZz!). Zweites Alter.
Wieeswar. iferWI v ftM'MM JaxS k .c-A.
Der weinerliche Bube, dcr mit Bündel Und glattem Morgenantlitz, wie die Schnecke, Ungern zur Schule kriecht. Prof. ?resper de Pietta Santa in Paris MalErlkakt ren bedeotendkm Wertb, ta kr t,n oädrtnres Mittel ist und nicht betäubt, wie Vka i büke sicb or Vkachalimungen ! D.r äbtt Job,, Hoff'sche Wlah9itratt hat H se einer ietta SiafAte.
Ä Nstrirte! Vampl let (Tit sikbtn LebrnZnite? b mknschliLtn Lebe,.S) frei zugesandt. 5ch eibe an & IrlEiDELSO. CO., Alleinige Agenten, New York. 132 und 1S1Z?ranklitt Str.
sch'er Sitte. An der Stelle, wo die Linde gestanden, wird sich künftig das neue Rathhaus erbeben. Provinz Westfalen. Sein öOjähriges Arbeiterjubiuium konnte der in Schalke wohnendeBergmann H. Tönnis auf Zeche Consolidation" feiern; von diesen Jahren waren die letzten 26 auf Consolidation" verbracht. Vom BerrathHueck wurde ihm an seinem Ehrentage das allgemeine Ehrenzeichen überreicht. Das mit einer Schenkung der Eheleute Schenckinz im Betrage von 25.000 M. begründete katholische Waisenhaus in Castrop ist jetzt unter entsprechender Feierlichkeit eingeweiht worden. Die jugendliche Wittwe des in Siegen verstorbenen Commercienraths H. stürzte sich wegen unglücklickier Liebe aus dem zweiten Stock ihrer Villa und fand d:n Tod. H. hatte lchtwillig verfügt, ' daß seine Frau bei Eingehen einer neuen Ehe der Nutznießung des ungeheueren Vrmögens verlustig gehen sollte. Da die Frau keinem von beiden entsagen mochte, suchte sie den Tod. Rheinprovinz. Die Leiche des seit Ende Januar vermißten Kölner Briefträgers Wei denbach Ist zu Düsseldorf im Rheine gelandet worden. Auf dem LandUebungsplatz der Deutzer Pioniere erschoß sich ein Posten. Es ist nicht bekannt, aus welchem Beweggrunde der Mann sich das Leben genommen hat. Der Tagelöhner Au st von Bonn, der im November statt seiner Frau ein fremdes Mädchen erstach, wurde nach dreitägiger Verhandlung vom Schwurgericht zu fünfzehn Iahren Zuchthaus verurtheilt. Der Verbreche? war als Messerheld berüchtigt. Provinz Hessen - Nassau. Der Schneidermeister A. Lcbeaun Homkurg. 40 Jahre alt und unverheirathet, wurde als Leiche aus dem Kurparkweiher gezogen. Der an unheilbarer Krankheit leidende Mann hatte sich auf dem Steg des Eisklubhauses einen Schuß in die rechte Schläfe beigebracht und war dann in's Wasser gestürzt. Der Wäscher Philipp Scheere? aus Eckenh:im wurde an der Eckenheimer Landstraße an einem Baume erhängt aufgefunden. Dje Leiche wurde nach dein Frankfurter Fnedhof verbracht. Der Schuhmacher Ludwig Brake aus Zierenberg ist vom Schwurgericht in Kassel von der Anklage wegen Beihilfe zum Kindesmord freigesprochen worden. Auf dem höchsten Kamme des Rheingauer Gebirges in der Nähe der Hallgartenef Zange" hat ein Waldbrand gewüthet, Königreich Sachsen. Bernhard Schreiber, ein hervorra gender sächsischer Architekt, der Erbauer des Neustädter Hoftheaters in Dresden, ist dortfelbst nach längerem Leiden gestorben. Dortselbst wurde auf der Pferdebahnftrecke Clrcusstr. Blasewitz während der Fahrt in der Nähe des Siegesplatzes von Unbet kannten auf den Conducteur Jekel ge- ! schössen. Der Schwerverletzte würd? in das benachbarte Carolahaus gebracht, woselbst er verstarb, ohne die Besinnung wieder' erhalten zu haben. Die Geldtasche wurde mit vollem In; halt vorgefunden, so daß ein Raubmord ausgeschlossen ist. Vom' Thäter fehlt jede Spur. Ebenso ist das Motiv der That unbekannt. Bei einer Vorstellung ' im Circüs Busch in ; Dresden brach der Clown William ; Pritels bei einem'"Sall'moltale daö Rückgrat und wgr bald darauf eine j Leiche. Auf dem Friedhofe an der Reichenhainer Straße zu Chemnitz wurde die ca. 30 Jahre alte Direktrice Lina Jrmscher mit durchfchnitiener Pulsader aufgefunden. Karl Bockofen, frühe? Vsftrsjer einer ausWältigen Fabrik landwirthschastlicher Maschinen in Gxoßenhain. wurde in dem zum Rütergute Ekassq tzthyrjgen Park erhänat. aufgefunden. WALL STREET, und wie man dort Erfolg hat. und zwar ohie das gewöhnliche diififn, mittels usre Vvezial Uooprriive )W i. S"kk Eyn bitatt." Pro, jäh' licher Prosit mit icttfctofeit Lg rojent aemackt und aa vnsere Subskribenten bezahlt von De,. 1893 bis 1. tflän 104. Prospekt und täglicher Marktbericht frei vus Verlangen. Beste Referenzen. WetnmanS,.. Vank'r Broker?, l roadwav. c York.
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OJ twezt . WH? k:-', Der Schuljunge nicht kriegend wie cbcmal ZurSchiile geht, erfreut sich und lack't. Denn täglich nimmt er mit jcdein Mahl Vom achten Johann Hosf'sckcn MalzExtrakt. saat : Ich erachte den ücht,n Johaa Hoff''ükN nicht aiitin ein üärkrndkS, scnttrn auch iuz!k,ch Porter, Wein oder ankere pimulireude Getiänke." die Unterschrift vo,..J)d'n Soff" aus dem Marktbericht. Wholesale-Prcise. GrocerieS. Zucker : 5arter $7.2-l. Guter gelber $3.&4. Gewöhn, gelber $3.50. Kaffee: peröst Banner, Lion nd Java 2 77c ( in n Pfd Säcken ) Capital 23,4'c Pilot 2.Zc T'akota 22)..c Braz'l22c Gctr. Acpfel uc Pfirsiche I3c Corinihen 5c Pflaumen 7?.sc Aprikoscn 15)c Früchte und Gemüse. Aepfel per Faß $6.50 Citroren per Ziisie tz3.50 Orangen per Kiste $2.50 Kraut ver F.ß tz?.00 Zwiebeln per Faß $2.00 Rüben per Faß $1 50 Bohnen per Bush l $1.80 Kartoffeln pkr Bus bei :0c Süß Ka,t offein per Faß $3.50 Tt e ! I. Winter-Wciz'n pat. $4.00 Frühjahr-W-wn pat. $4.00 Winter cxtra $2.r0 Gewöhnliches $1.75 Noagenmehi $3 10 Hafergrütze $5.' 5 Butter, Eier und Geflügel.. Butter, frifcke Countlv 10c. Eier, srisck. ve? Puti. ftc Leb. Geflügel: Hühner 7c per Pfund; sprmg ylcrens ic; vavne 3c ; Turkey Hennen 7c: Enten c: Gänse i.S0 per Dutz. - Dr.PFAFF, Ossice: 134 Nord Pennsylvania Str. Offire,?tnden von 24 Nbr Nachm. No. 425 Madison Avenue. Stunden vsn 10 11 Uhr Borm. 'Solznuna: 197 .Zllabsmstr. .SckeBermontftr. TW : MnNso. Dr. Burckhardt, Deutscher Arzt. Ossiee und Wohnung: No. 82 Süd Meridian Str. Osftce-Stunden : 5 bis 9 Uhr Borm. 5 bi S ,.lhrNackim. 7biS8lllirddi. Sonntag? ö 9 Vormittags Telephsn Dr. C. N. Schacfer, jSrzt und Chirurg, Uo. 430 Madison Avenue, nahe MorriS Str. Sprechstunden : 8-9:8 Uhr Morgen, k 4 Uhr ackmittagZ, 7 b Uhr Abend. Telephon & $!. Dr. Wühler, Teutscher Arzt. Office und Wohnung: 337 Sud Delaware Straße. Osftce-Stunden: 8 Uhr arm.; -8 Uhr ach.: 7 Ubr bendk. Televion lUß. Dr. Wagner, Office: Zlo. 60 ?sl Hso Htr. Offtcetuni,en : fr-10 Ujr Vormittag, j 4 Uhr Nachmittag. Wohnung : Se Yrpadwgy pb tztnrp;, yve, XtUMw ?. C. C. Gverto. Deutscher Zahn-Azt, o. 8j Nord Pennsylvania Str. ' a wird fVunsch sett. Dr. I. Tl. Sutcliffe, eschk'stttt sich schließlich mit wundLr,tltche iälleu vud m VtmtUi un, flrtnkraflkZettkn, . s Oft Viattti VtraHt. Officetunden : 9 bi 10 Uhr or. t bi , Üx Nm. Lonntegl ankgenomOk. Tel US. a MÜELLER, Deutsche Apothpke. ?kachkolger von W. W. Scott. flo. 667 Virgini flvenue. Ecke Coburn Str. Telephon 1747. Nachtglocke an der Eeitenthüre. Rezepte Tag und acht sorgfältig gefällt. Srele Ablteser.
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Str. 121 Alabama und Siebente Etr. 123 Central und Lincoln Avenue. 12 )andeS Etr. und Lincoln Ave. 127 Columbia und Hill Ave. 128 Central Ave. und Achte Str. 129 Aubstcllungs-Gebäude. 131 Alabama und Morrison Str. 132 Noyampton und Achte Str. 134 College Ave. und Zehnte Etr. 135 ome Ave. und Delarvare Str. 13 Äladaina und North Str. 137 Neroniann und Achte Etr. 133 College Avenue und Jrniin. 21 JliinoiS und Et. Joseph Str. 23 Pennsylvannia und Pratt Str. 24 Meridian und Zweite Str. LZ No. 5 Srr'r.haus, 6. nahe Jllinoiöstr. 2G Mississippi und Et. Clair Str. 27 Illinois und Michiqan Etr. 28 Pennsylvania und Künste Str. 23 Mississivpi und Vierte Etr. 'HZ Tennelsee und William Etr. 213 Penusylvonia und Michigan Str. 214 Illinois und Herbert Etr. 213 Äaisonheimath für Farbige. 216 Tennefsee und Erste Etr. !17 Meridian und Siebente. .13 Clifford und Jesserson Avenue. 31 No. 1 Spr'nhs., Ind. Ave. .Mich. St. 32 Meridian und Walnut Str. 34 Califovnia und Lermont Str. 33 Blake und New York Str. 36 Jndiana Ave. und Et. Clair Str. 27 Etadt-Hospital. 33 Alake und North Str. 39 Michigan und Agnes Str. 312 West und Walnut Et?. 313 West und Dritte. 314 Siebente und Howard Str. 315 Torbet und Paca Str. 316 Tennessee und 1. Etraße. 41 No. 6 Epr'nhauZ, Wash. nahe West Str. 42 Geiöcndorf und Washington Str. 43 Missouri und New ?)ork Str. 43 Meridian und Washington Etr. 46 Illinois und Ohio Str. 47 Tennessee und Washington Str. 43 Kingan's Schlachthaus. 49 Iudianola, 3 Squares rom Fluß. 112 Missouri und Marvland Etr. 113 Mississippi und Wabash Str.. 113 Morris und Church Etr. 121 0. 2. u. W. Runddaus. rsekl. vom Flui 3 ?rren'Ä1yr. 121 Mi ley Ave. und Nationsl Stoad. 51 No. 4 Spritzenhaus, JUinoiö u. Merrill, 52 Illinois und Louisiana Str. 5;i Weit und McCary Stf. " 51 Wett u.nd South Str. 56 Mississippi und Henrv Str. 57 Meridian und Nay Etr. 53 No. 10 EÄlauchhs, MorriZ u. Mad. A: 5S Madison Ave. und Tunlap Str. 512 West und Nockwood Etr. M3 Kentuckz Ave. und Merrill Str. 514 Union und Morris Etr. 5' 6 Illinois und KansaZ Etr, 517 Morris und 7.ctzta 513 Morrii iinc Church Etr. 519 Tennessee und McCarty Clr. 521 Meridian und Palmer Etr. 523 Morris Etr. und Gürtelbahn. 521 Madiscn Ave. und Minnesota Et?. L1 No. 2 Haken i. Leiter'Häüs, Söuthftr. LZ Pennsylvania Etr. und Madison Av. LZ Delaware und WcCarty Et?. 1 East und McEarty Etr. 03 New Jersey und Merrill Et?. 67 Virginia Ave. und Aradshaw Str. 63 East und Coburn Str. C3 Pennsylvania Str. und Madison Ass. 812 McKenian und' Tougherty Str. 613 East Str. und Lincoln Lane' 514 East und Beecher Etr. 615 Noble und Eouth Stx. 71 ?ko, 3 Spr'nhgus, Virg Ave.u.Hu. 72 Cast uns CZeorgia Straße, 73 Cedar und Elm Str. 74 Benton und Eeorgia Str. 73 Cnglish Ave. und 'Pine Str. 76 Dillon und Bates Str. 73 No. 13 Epr'nhaus, Prospekt u. Dillo. 79 Fletcher Ave. und Dillon Str. 712 Spruce und Prospekt Str.- ' 713 Enalish Ave. und Laurel'St?. 714 Willow und Oli?s Qii, ' t: 1t 9 ,t . ... I) uijeioy uns Her slr. 716 Deutsches Waisenhaus. 718 Orange und Laurel Et?. 721 LexinJton Aueuue und Linden Straß,. 72) Fletcher Avenue und Spruce Straße. ' 724 Tucksr und Dorsev's Fabrik. 81 Market und New Jersey Str. 62 Washington und Delaware Str. 63 East und Pearl Str. 64 New Nork und Davids,. 83 Taubstummen Anstalt, 56 Ver. Staaten Axs?nak. 87 Lrkntal und Xüashiüglsn Str. 89 Frauen-Reformztorium. ' " 612 No. S SchlauchhauZ. Ost VasZ. Str. S13 Market und Noble Etr. S11 Ohio und Harvey Str. 313 Arsenal Avenue und Ohio Straß. 821 Pan Handle Eisenbahn'SöopS rnn er .('n i . . i. . ' ' ao auoicon uno Zarter Etr. I Vio.7 Spr'nhauS. Mary land nahe Mert 92 Meridian un) l??S7Z:Z Ltt. ' " 93 Meridian und Sud Et?. " &1 Pennsylvania und Louisiana Str. Y? Alabama tr. und. Virginia vu Spezial-Signsl. Ersten 2 Schlage, zweiter Alarm. Zweiten 2 Schläge, dritter Alarm. Dritten 2 Schläge, vierter Alarm. 1-2-1 Feuer auS und Schlauch sufeeniLti) 3 Schläge, weniger Wasserdru." " 3-3 mehr Wasserdruck. 12 Schlage, 12 Uhr Mittag. Die sten 12 Signale erden oll ständig ausgeschlagen, bei den foleend werden die Hundert, ZeZn' t Ziffern getrennt Lege!.
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