Indiana Tribüne, Volume 17, Number 196, Indianapolis, Marion County, 5 April 1894 — Page 2

Wdinna Tribüne. Ersqeint 'Tttglich und onnö.

Tie tz!iche .Tribüne' koyrt durch den TrLe ÜCenti per Boche, die SonntagS-.Tribüne- 5 Cent? per TZoche. Beide zusammen IS Senk der 52 Gern perMonat. Pev Poft zugeschickt in Vor eusbezahlung Vptx Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. ZndmnapoliS, Ind., ö April 1694. Schwierigkeit der ivildlcnst, Nef.rm. Mit lobenswerthem Eifer ist d:i Xxt) Goods' Economist- seit langem Zeit bemüht, nicht nur die Aufmerksamkeit auf die Mängel in unserem Consulardienste zu lenken, sondern auch eine Abstellung der Uebelstände herbeizuführen. Seine Leser von den vorhandenen Mängeln zu überzeugen, fällt jenem Fachblatte nicht schwer, denn seinem Leserkreise gehören zahl reiche Importeure an, denen reiche, persönliche Erfahre igen auf diesem Gebiete zur Seite stehen; sie wissen, daß viele Consulate ganz zwecklos sind und czanz abgeschafft roerden sollten, während von anderen drückende und überiniäßig hohe Gebühren für Amtshandlunzen berechnet werden, welche entweder ganz unnöthig sind, oder für sehr geringe Bezahlung ausgeführt werden sollten. Bei der Agitation zur Reformirung des Consulardienstes ist nun die Thatsache an's Tageslicht gekommen, daß man im Staatsdeparteir.ent sehr gut über die Schwächen des Ccnsulardienstes unterrichtet ist, aber keine Abhilfe schaffen kann, weil Senatoren und Repräsentanten jedem Versuch in dieser Richtung mit äußerster Heftigkeit opponiren, unter dem Vorgeben, den Inhabern der berührt:n Stellen sei ein gewisser Amtstermin oder eine bestimmte Jahreseinnahm? gleichsam garantirt worden. Die Stellen werden eben lediglich als Belohnung für geleistete politische D.ienste betrachtet und kein Mensch kümmert sich darum, ob die Leute für dk zu verrichtende Arbeit geeignet sind. Es ist ganz richtig, wenn ein Fachblatt einen Zweig des öffentlichen Dienstes, für den sich seine Leser interessiren, in der Weise beleuchtet, wie das hier geschieht. Dadurch wird das Verständniß dafür, daß unser Civildienstsystem geradezu absurd ist, in weitere Kreise getragen werden. Denn wenn Jeder sich einmal klar darüber wird, daß das Beutesystem in dem ihn besonders interessirenden Verwaltungszweig: Unheil anrichtet, so wird man ihn auch überzeugen können, daß es in anderen Branchen genau ebenso arbeitet. Bis jetzt hat die Agitation für die Reformirung deZ CivldiensteZ nur verhältnißmäßig schwache Wuritln geschlagen, weil die Schäden des jetzigen System dem Volke nicht deutlich erkennbar sind. Die große Masse sieht nur bit vermeintlichen Vortheile, die darin bestehen, daß ein öffentliches Amt ohne schwierige Vorarbeiten durch emsige politische Thätl.i.kei! erlangt wird. Daß der öffentlZche Dienst darunter leidet, daß er theuer, schlecht und leichter corrumpirt wird, das fühlt und versteht nur Derjenige, der dirert darunter leidet. Es ist also praktisch, die Betroffenen zu sammeln und zu Anstrengungen anzuregen, um Abhilfe zu schaffen; aus den verschiedenen Interessen laßt sich dann mit der Zeit wohl ein starkes u. einflußreiches Ganzes schmieden. Das Veutesystem hat nicht nur die öffentliche Verwaltung verschlechtert, es hat die ganz: Politik bis in's Mark verseucht. Selbstsucht und Käuflichkeit sind dadurch in den Vordergrund gedrängt worden, während Prinzipientreue und selbstloser Patriotinuns verschwanden. Mit Hilfe der Aemter organisiren die Bosse" ihre ?)!aschinen, die Beamten, welche die Diener des Volkes sein sollten, werden seine Beherrscher. Man nehme den awissenlosen Bossen die Macht, ihr G-folge durch gutbezahlte Aemter zu belohnen, und sie werden machtlos .sein. Das Volk wird daS einst verstehen lernen. Gegenwärtig ist die Zahl Derer, welche die Gefahren er kennen und zu bekämpfen bereit sind, noch klein, aber unermüdliche, zweckmäßige Agitation wird die Aenderang schaffen, die kommen muß. ranuken'Teuf.lssurcht. In den Vorstellungen und Sitffn d.s canadischen Landvolkes plaudert ein Correspondent aus Montreal ist Se. bocksfüßige Majestät noch h.ute eine überaus wichtige und viel beschäftigte Persönlichkeit. Der Teusei erscheint hier weniger tn religiösem Eharakter als gefallener Engels sondern vielmehr im Sinne mittelalterlicher Mönch-Volks legenden als kleinli cher Verfolger und beständiger Unfugstifter. Niemand hat so viel zu thun, wie er. Bei allen erdenklichen Gelegenheiten schmuggelt er sich ein und verschmäht auch die unschuldigste Maske nicht. Kommt z. B. in eine Stube zufällig ein kleines Kind gelaufen, so ist dies oft ein sicheres Zeichen, daß der Gottseibeiuns da ist, und man kann sich auf Unheil, Leid und Aergerniß ge faßt machen; auch dem klkinenWürmlein selbst wird es schlecht gehen. Auf irgend einem Tanzvergnügen kann der Fürst der Finsterniß in der Gestalt eines hübschen jungen Mannes austauchen, dessen AeußereS selbst die schmucksten und flottesten ländli chen Galans in den Schiiten stellt; er trägt beständig Handschuhe, um seine Klauen zu verbergen, und setzt sich über ein herkömmliches Höflichkeitsgebot einfach hinweg, indem er immer seinen Hut aufbehält, damit man die Hörner an seinem Kopfe nicht 'sieht NatürliÄ sucht er das hübscheste Mäd-

ften im Ballsaale als seine Lieblings. Jänzerin aus; gewöhnlich wählt er sich die bekannteste Kokette des Dorfes. deren Eitelkeit oder Leichtsinn sie den bösen Einflüssen besonders zugänglich macht. Wehe ihr! Inmitten der Lust und Fröhlichkeit hört man plötzlich einen durchdringenden. markerschütternden Schrei, und gleichzeitig ist ein starker Schwe felgeruch zu verspüren, jener bezaubernde Cavalier ist aber irgendwo zum Fenster hinausgefahren und hat irgend ein nützliches Hausgeräth. z. B. einen Ofen oder mindestens eine Bratpfanne, mitgenommen. Das heißt, das ist der günstigste Fall. Die Tänzerin mag dann mit einem scharfen Kratzer von einer Klaue davonkommen, zumal wenn sie etwa ein Kreuzchen oder Erucifirchen an sich trägt. Im ungünstigsten Falle muß das Mädchen selber mit zum Fenster hinausfahren. Die canadischen Landleute antworten nie Herein", wenn sie an die Thüre klopfen hören, sondern, stets nur: Machen Sie auf." Dieser Brauch kommt daher, weil eine alte Volkstegende erzählt, ein junges Frauenzimmer habe in einem solchen Falle arglos mit Herein" geantwortet, und dann sei der Leibhaftige her eingekommen und habe sie ohne Fednlesens fortgeschleppt. Spotter allerdings sagen, das sei weiter nichts als eine mit einem Liebhaber verab redete Entführung gewesen.

Tie lastung und Uniform vkr preutzUchen Infanterie. Die vom Kaiser Wilhelm befohlene Verminderung der Belastung und die damit zusammenhängende gleichzeitige Uniformänderung,- durch welche die preußische Infanterie kriegstüchtiger gemacht werden soll, werden jetzt zur Ausführung gebracht. Die von den Regiments-Commandos abgegebenen Gutachten haben sich zu Gunsten der geplanten Reform ausgesprochen, besonders bezüglich der Herabsetzung der Patronen- und Schanzzeugzahl, so daß die Zahl der getragenen Patronea auf 120, die eiserne Portion auf zwei Tage pro Mann und das Schanzzeug auf 50 Stück pro Compagnie festgesetzt wird. Es ist jedoch eine noch weitere Verminderung des Schanz zeugs nicht ausgeschlossen, weil seine Mitführung für das Angriffsgefecht sich nicht mehr empfiehlt. Die Deckungen gegen die heutigen Schußwaffen müssen so stark sein, daß sie im Gefecht überhaupt nicht mehr herstellbar erscheinen. Das nicht vom Manne aetraaene Sckanneua kommt auf Wa!gen, allein es besteht die Absicht, deren Vermehrung zu verhüten. Die heutigen Compagnie-Patronenwagen kön'nen leicht die künftig wegfallenden 30 .Patronen des Mannes mehr aufnehjmen, so daß die Gesammtschießausrü.stung des einzelnen Infanteristen un- ' c i 1 's t m . r oeranoerr oictor. viinc weieniliaze Veränderung für den einzelnen Mann entsteht daraus, daß nun die dritte, zuf dem Rücken getragene Patronentasche überflüssig wird. Hierbei sind Erhebungen, über den Einfluß zu ho5er Unterleibsbelastungen auf den Llutumlauf und die Herzthätigkeit berücksichtigt worden, und vielleicht können diese Untersuchungen noch zu andern Gewichtsvertheilungen führen. Doch ist grade diese Frage Wohl am schwersten zu lösen. Allein schon mit dem heute bereits Erreichten wird vieles gewonnen. Eine sehr wichtige Veränderung ist die versuchsweise an zeordnete Ummodelung des Tornisters nit festem Tragegestell in einen weichen ZZucksack. Der Mann wird , auch daDurch wesentlich entlastet, das Gepäck schmiegt sich leichter an den Rücken an; :s nimmt weniger Raum ein, so daß :tt Mann in keiner Körperstellung ehr behindert wird, namentlich nicht nehr beim Liegendschießen. Die Um liodelung hat den finanziellen Vor theil, daß sie an allen bisherigen Toraistern nach dem Muster leicht vorgenomrncn werden kann. Die Ermitt lungen, was etwa von dem TornisterZnhalt wegfallen kann, sind noch nicht zbgeschlossen. Versuche mit den neuen Tornistern sind bei den verschiedenen Bataillonen angeordnet. Zu den Meialltheilen der Ausrüstung 'wird zrundsätzlich, soweit sie nicht ganz ent behrlich werden. ' Aluminiumbronze verwüst. Die Feldflasche und Trom neln dieser Art sind bereits einge sührt, der neue Helm mit Aluminiumironzebeschlag wiegt nur 140 Gramm. Zugleich hat sich dadurch eine gleich näßige Gewichtsvertheilung- auf dem llopf erzielen lassen, sodaß die neue Kopfbedeckung mit ihrer ausreichenden kluSdllnstungsvorrichtung allen An forderungen an Leichtigkeit und'Ae zuemlichkeit entspricht. Durch die Ummodelung des Tornisters in einen Kücksack kommt daS Gepäck auf dem Lücken erheblich tiefer zu liegen, so oaß der Mann beim Liegendschießen licht mehr durch das Aufstoßen des Helmhinterschirmes auf das Gepäck behindert wird. Hiermit ist eine Frage :on der größten Wichtigkeit gelöst. Der Waffenrock behält seinen allgemeinen Schnitt, auch die Länge der Schöße. Er wird im Rücken etwas zölliger gehalten, auch an den Armgelenken etwas weiter geschnitten; beabsichtjgt ist, ihn zur Aufnahme einiger Patronen einzurichten. Der Waffen rock erhält Umschlagkragen. Der Kragen ist weich und recht gefällig in oer Form; er braucht nicht geöffnet zu werden in der Hitze und kann bei großer Kulte aufgeschlagen werden, vorn wird er dann durch eine 'Vorrichtung geschlossen. Die Hauptfrage wendet sich naturgemäß einer neuen Halsbinde iu. In Folge der Aenderung des Kragens ist die heutige nicht mehr anwendbar, verschiedene Muster sind an ih rerStellc in Tragung gegeben. Die Entscheidung wird von "dem Ausfalle der Versuche abhängen. An Stelle des Seitengewehrs erhält der Mann sein Bajonett, wie.es in der russischen i cvri.' ncnx. in V luniciic.. uuuaj Ist. nericyleoene - Bataillone sind schon mit der neuen

ekleidung und Ausrüstung versehen, wobei die nicht unerheblichen klimatischen Unterschiede in Deutschland berüsichtigt wurden. Diese Truppentheile haben am Schlüsse der Ver suchszeit über die gesammelten Ersahrungen zu berichten und von diesen Berichten werden eventuelle Modifica tionen abhängen. Von der Einfüh rung der Litewka an Stelle des Mantels'ist abgesehen werden. Vom Inlande. Mit dem Dampfer New Fork" trafen in New York wiederum vier Straßen-Musikbanden ein.die natürlich ihre Kunst zum Besten geben mußten, ehe man ihnen das Landen gestattete; am Board of Special Inquiry" im Einwanderungs-Depot befinden sich zum Glück für diese Musikanten einzelne musikalische Glieder, sonst wäre es um die von der lieben Jugend so gerne gelittene Straßenmusik schlechtestem. Per Post einen Schweine schwänz zugestellt erhielt kürzlich eine Dame in Pansy, Jefferson Eounty. Pa. Der darüber entrüstete - Gatte schickte das Corpus delicti nach Washington und verlangte eine Unterlu chung gegen den Absender. Das Ringelschwänzchen wurde nun dem Pittsburger Postmeister überliefert und kam dann in Begleitung linis Inspektors wieder nach Pansy. Ob aber dieser den dazu gehörigen Sender ausfinden wird, steht zur Zeit noch in Frage. Mit den Hufen rettete ein Pferd in East Orange, R.' I., das Töchterchen seines Herrn aus großer Gefahr. Das Kind war seinem Vater, der von einem Spazierritte zurückgekommen war und eben das Pferd in den Stall führen wollte, entgegcngesprungen, als plötzlich ein großer, fremder Hund kam und das Mädchen angriff. Vergebens suchte die Kleine, in deren Röckchen sich die Bestie verbissen hatte.sich zu befreien, als Jack", so heißt das Pferd, sich in's Mittel legte und mit kräftigen Stößen seiner Vorder- und Hinterhufe dem Köter das Lebenslicht austrat. Das Kind blieb unverletzt. Das Pferd' könnte man jetzt um keinen Preis kaufen. Vierundzwanzig Mädchen des Crocheting Departements der New Britain Knitting Co." in Hart ford, Conn., legten in Folge einer 15 procentigen Lohnherabsetzung die Ar beit nieder. Dieselben machen gel tend. daß dieS die dritte Lohnherab setzung innerhalb 8 Monaten sei, und sie von den jetzigen Hungerlöhnen nicht lebm könnten. Man erwartet, daß binnen einigen Tagen sämmtliche Arbeiterinnen der Gesellschaft ausstehen werden. " , , Ein Mensch, der sich für einen Bruder deS verstorbenen. Rebel lengenerals Robert E. Lee aus Virgi nien ausgibt. imd sich Harry Lee nennt, hat dieser Tage in der PolizeiHauptwache in Galesburg, Jll., Nahrung' und Obdach gesucht. Seiner Aussage nach ist die Familie im Süden gänzlich verarmt und er sei nach dem Norden gekommen, um Geld zu verdienen. Er führt Briefe und Bilder der Loschen Familie bei sich, um sich über seine Persönlichkeit auswei sen zu können, und scheint eine gute Erziehung genossen zu haben. , S o m a ch t m a n ' S i n W e st Wirginien." Vor einigen Tagen erledigten inTerra Alta. W. Va.. Frank Lee und Charles Groves die 'Frage, wer Fanny Barnes von einer UnterHaltung heimbringen solle, mit ihren Fäusten. Groves gewann, ward aber bei der Nachhausekunft von dem Vater des Mädchzns angegriffen. - Groves prügelte auch den Alten durch, wurde verhaftet und bestraft und brannte kurz darnach mit seiner Schönen nach Maryland durch, wo sie sich trauen ließen. Die Hochzeit stimmte den weich geschlagenen Schwiegervater noch weicher, so daß Alles bei der Heimkehr des Paares in schönster Harmonie abging. Der Lehrer Stephen F. Derry an einer der öffentlichen Schulen in Saginaw in Michigan, welcher dem katholischen Bekenntnisse angehört, wurde am 16. Juni 1892 von dem, dortigen Schulrathe ang:stellt. Als er sich am 6. September desselben Jahres zum Antritt seines Amt-s meldete, wurde ihm der Bescheid, daß für ihn keine Stellung vorhanden sei, weil die betreffende Schule inzwischen eingezogen worden sei. Er wurde gegen den Schulrath auf Bezahlung von $500 Schadenersatz mit der Be hauptung klagbar, daß die Schule nur eingezogen worden sei, um ihn als Katholiken los 'zu werden, da die Mitglieder des Schulraths zugleich Mitglieder der A. P. A. seien. DaS Gericht sprach dieser Tage dem Kläc $226.45 zu. . H. C. Huff in Pensacola kn Florida und dessen erst drei Stun den vorher ihm angetraute Gattin wurden neulich Abends von dem gewesenen ersten Manne der Frau, dem Dampfer-Capitän. Thomas Trainor ermordet. Die Frau hätte .sich . im vorigen Herbste von Träino? scheiden lassen; gleichwohl setztr dieser seine Besuche in der Wohnung der. Frau fort und ließ auch seine Kleider dort. Dem Anscheine nach setzten die geschie-. denen Eheleute das eheliche Verhältniß fort. Trainor behauptet, nach Hufsö Hause gegangen ., zu - sein, um seine Kleider von dort zu, holen; er be hauptet, daß Hufs ihn h'mauSgewiesen und ihm die AuSantwortung der Kleider verweigert, er selbst aber sich geweigert habe. daS HauS ohne 'die Kleider, zu verlassen. Huff sei mit blankem Messer auf ihn loSgegangen und er habe ihn im Stande der Noth wehr erschossen. , Frau Huff sei... als sie zwischen ihn und Huff getreten, von einer Kugel zufällig getroffen und getödtet worden. Beide Eheleute starben augenblicklich. Txainor be sindet sich in Hast. , , - ; Dem Aernehrken naeS sind dk Carnraie'scu Ungeber Ubäll

bei" Panzerplattendetruges mit dem Berichte des Marineministers Herbert sehr unzufrieden und werden vielleicht auf eine Untersuchung der Sache durch eine Congreßcommission dringen. James H. Smith, der die Sache im Namen der Leute führte, äußerte sich dahin, daß in der Sachdarstel jung des Marineministers Herbert viele wichtige Einzelheiten ausgelassen worden seien, obwohl er die wesentlichen Thatsachen dazu namhaft gemacht habe. Als er steh mit dem Falle befaßt habe, habe er eine ge sichtliche Untersuchung desselben erwartet, aber die Entscheidung des Präsidenten Cleveland habe sie verhindert. Smith glaubt, daß eine solche Untersuchung noch stattfinden könne, wenn der Congreß sie beschließt. Seit dem Beginne des PanzerplattenSkandals ist in den Homestea'oer Walzwerken ein vollständiges SchildWachensystem eingeführt. An jeder Eingangsthür ist eine Wache aufge'.tellt und andere Wachen durchziehen -)tn Raum zwischen den einzelnenThü--en und lassen Niemanden außer den Arbeitern aus- und eingehen.' Die Arbeiter in einem Departement dürfen ein anderes nicht betreten, noch auch wissen, was darin vorgeht. zitier -tage m a cy t e e i n t zahlreiche Abordnung von Prohib'.tio nisten aus allen Provinzen Canada'e dem Sir John Thompson und anderen Mitgliedern der canadischen Regie rung die Aufwartung und überreichte einen Beschluß, worin der Erlaß eines Verbotsgesetzes gegen den Verkauf, die Herstellung und Einfuhr von berau schenken Getränken verlangt und ge gen die Genehmigung des mit Frankreich geschlossenen Handelsvertrages in seiner gegenwärtigen Form Einspruch erhoben wird. Sir John Thompson erwiderte darauf, daß die Regieruno in der gegenwärtigen Gesetzgebung kein Prohibitionsgesetz einbringen un! sich auch für die Zukunft nicht dazu verpflichten werde. Die Regierunc werde sich in der Sache durch den Be richt der Königlichen Commission für Getränkehandel leiten lassen, welch, ietzt soeben ihre Arbeiten beendet habe , vom Nuslande. Die frühere I n h a b erin der Dachauer Bank, jetzige Musikdirektorin Adele Vio (Spitzeder) beschäftigt jetzt wiederum die Gerichte. Adele Vio wollte im Spätsommer v.J. eine größere Concertreise unternehmen und brauchte hierzu Geld. Sie erhielt auch solches von dem Privatier Xaver Bertl in München, und zwar auf einen am 7. März fällig gewordenen Wechsel im Betrage von 7000 M., der nicht eingelöst und deshalb eingeklagt wurde. In der Verhandlung machte ihrRechtsbeiständ die Einrede des Wuchers, indem er ausführte, daß die Beklagte bloß 2000 M. und zwar Ende August 1893 von Bertl erhalten habe, hierfür aber einen bis 31. Oktober 1893 fälli-, gen Wechsel im Betrage von 5000 M., habe unterzeichnen müssen. Die Con certreise trug nicht die erwarteten goldenen .Früchte, weshalb die Beklagte den Wechsel wieder prolongiren ließ, wofür aber Kläger weitere 2000 M. verlangte, so daß sich die ursprüngliche Wechselsumme von 3000 M. auf 7000 M. steigerte. Dies würde einemZins satze von 300 v. H. gleichkommen und, deshalb seien die Voraussetzungen des Wuchergesetzes gegeben. Kläger habe nicht : nehr, als das wirklich Gegebene zu beanspruchen, das er aber . im Wechselproceß nicht einklagen könne. . Von klägerischer Seite wird behauptet, daß die 7000' M. voll bezahlt worden seien. Das Münchener Landgericht vertagte die Verhandlung und ordnete das persönliche Erscheinen des Klägers an. Nach eine? von der Handelskammer in Reims veröffentlichten Statistik erreichte der Handel in Champagner im Jahre 1344 45 eine Höhe von 6.635.000 Franken, überstieg im folgenden Jahre 7 Millionen

und betrug 186369 nahezu 16 Mil , i honen, fiel dann 187071 auf 9 Millionen und erhob sich 1871 72 auf 20 Millionen. Im folgenden Jahre wurde für 22 Millionen verkauft, der Betrag schwankte sodann zwischen 22 und 17 Millionen,, bis er im Jahre 188390 23 Millionen. 1890- 91 25.776.000 Franken und 1891 92 24.243.996 .Franken erreichte.. Die Zahl der in Frankreich verbrauchten Flaschen stieg von 2, 225.000 im Jahre 184445 auf 4.553.000 im Jahre 189192 und die der ausgeführten Flaschen' von 4,330, 000 im Jahre 184445 auf 16.685.900 im Jahre 189192. Am höchsten belief sich dje Ausfuhr Zm Jahre 189192, nämlich auf nahezu 2 Millionen Flaschen. Die ersten Pro becigar' ren aus Tabak, der in der KamerunColonle geerntet wurde, sind in Deutschland auf dem Markte erschienen, ' Zu djesen Cigarren ist als Deckblatt Bibundi-Tabat benutzt worden. Der Vibundj-Tahak wird im District Bibundi durch dje deutsche TabakbauGesellschaft, Jantzen und Thormähken.in Hamburg,' angebaut. Der Diftrjct Bibundi liegt unter dem 4. Grad nördlicher Breite ' und dem 9. Grad östlicher Länge,' also fast unter dem ' Aequator. ßn Zm Tabakbau erfahrener Deutscher steht den Tabakplantägen in Bibundi vor. Der Bi bundi-Tabak wird au? HavanaSa men gezogen.. Für die 1393er, Bi-Kundi-6rntt wurde der feinste Ha-pana-Samen durch eine der ersten Firmen in Havana"' beschafft. ' Der 1893er Vibundi-Täbak ist der erste thatsächliche Erfslg. der 'mit Tabakplantägenbau in - deutschen ColonialBebieten erzielt wurden Die Bibundißigarren kommen, in vier verschiedenen Großen zum Verkauf, die nach den bekannte Deutschen Asrikaforschern benannt sid. Sje führen die ?Zamen, Gravenreuth, Nachtigall. WieSman?' und Zintgraff, um daS -Publikum gegen Fälschungen zu schut.Vi?lc$ mit sogenanntenKamerun-

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laarren oeaanaen werden, oeren Tabak" Kamerun nie gesehen hat. Auf seltsame Art wurde der Herzog von Anturi nach seiner Hochzeit überrascht. Er fuhr mit seiner ihm eben angetrauten Gattin von Palermo auf sein Gut Siarra, um dort seine Flitterwochen zu verleben. Vor dem Dorfe war eine Triumph, pforte errichtet, und die Bauern empfingen ihren Gutsherrn mit brausenden Evvivas. Um den Willkommenstrunk entgegenzunehmen, mußte der Herzog aussteigen. In demselben Moment kletterte ein Bursche in den Wagen, einer auf den Bock, der Kutscher wurde sanft" hinuntergeworfen und die' verzweifelt um Hilfe schreiende junge Frau im Galopp entführt. Der Herzog, der sich wie wahnsinnig geberdete, wurde von den Bauern umringt und zurückgehalten und ihm bedeutet, das sei so Landessitte: er müsse seine junge Frau mit einem Fasse Wein auslösen. Der Fürst athmete auf und kaufte sich los, nun aber forderten auch die jungen Bursche ihr Recht, nämlich das Recht, mit der Neuvermählten je ein Tänzchen zu machen. Auch das sagte der Fürst z und nun erst wurde er zu dem Gehöft geführt, in welchem die Entführte be reits 'guter Dinge auf ihn wartete. Der Fürst aber ist seitdem ein abgesagte? Feind aller volksthümlichen Gebräuche und hat seine Flitterwochen nach dem Continent verlegt. In Lindenberg erlaubte sich eine Frau das anmuthige Späß chen, einer über die dortigen Grenzen hinaus bekannten, mit gewaltigem Schnurrbart ausgestatteten Persönlichkeit ein wenig von dieser Zierde abzuschneiden. Der Bartbesttzer gerieth darob in Wuth und verlangte Schadenersatz. Vor das Gemeindeamt gerufen,' einigte man sich mit einer Buße an die Armenkasse von 10 Mark und einer Entschädigung von 50 Mark an den Bartbesitzer. Nach dem abgeschnittenen Stück berechnet,' beträgt der Werth des ganzen Schnurrbarts 4800 Mark. B e i einer Veritei.ierung in London gelangte ein eigenüändiges Manuscript Sir Walter Scotts zum Verkauf. Dasselbe bestand aus etwa 1000 Seiten seiner Lebensgeschichte Napoleon Bonapartes, eng geschrieben und mit nur wenigen Streichungen. Nach lebhaftem Bieten wurde das werthvolle Schreiben endlich für 51500 an einen Schotten losgeschlagen. Ein junger Mann au 5 Gernsheim im Großherzogthum Hessen, Joh. Heinrich Dann, der sich für den Kolonialdienst hatte anwerben lassen. ist zu Windhoek in Deutsch-Süd-west-Afrika gestorben. Derselbe hatte in einem Gesecht gegen die Witboi einen Schuß in die Brust erhalten und ist nun seiner Wunde erleben. Dann diente früher bei den Pionieren in Mefc. Der Historienmaler Professor Ad. Schmitz ist in Düsseldorf an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben. Schmitz war am 2. Juli 1825 zu Darmstadt geboren. Schüler des Städel'schen Instituts in Frankfurt am Main, bildete er sich später nach belgischen und franzlisischen Meistern. Sein Hauptschaffensgebiet umfaßte die biblische Geschichte und die Historie. In beiden zeigte er sich als geistvoller und scharfer Charakter!stiker. Als sein hervorragendstes Werk gelten die Wandgemälde im Jsabcllensaale des GUrzenich zu Köln, den Einzug der englischen Prinzessin Jsabelle. der Braut Kaiser Friedrichs des Zweiten. in Köln 1235 darstellend, sowie die Sage vom Kölner Holzfalzrtstag altgermanischen Ursprungs, d:: Jobannisfeier in Köln nach Petrarcas Beschreibung. Von ihm ist auch der Vorhang im Stadttheater zu Köln gemalt. Im Pringsheim'schen Hause in Berlin malte AdolfSchmitz ein Deckenbild Den Tanz der Elfen in Titanias Traum-, und von ihm rühren ferner Wandmalereien im v. Tiele-Winckler-schen Hause in Berlin, in einem Kölner Privathause, welche Darstellung den häuslichen Herd zum Gegenstand: hat. ein Fries im Malkasten zu Düsseldorf u. a. her. In allen seinen Darstellungen zeigte Adolf Schmitz Geist. Sinn für eine klare und gedie.ie'ie Anordnung und einen gesunden' Realismus. Weniger bedeutend sind seineStaffeleibilder geschichtlichen Inhalts sowie seine Genrebilder, deren er einige malte. Von diesen Bildern sind die bekanntesten Das Schäflein der Wittwe. Christus und Judas-, Am Brunnen". . eigenthümliches Jubiläum hat am Samstag vorOstern die alte Berliner Vllrgerfamiiie RuthNick durch Spiel und Tanz festlicb degangen. Vor 100 Jahren, 1795veranstaltete ein Töpfermeister Rüthnick mit semen Verwandten und Gesellen ein großes Ballschlagen in der Hasenhaide. Von Geschlecht zu Geschlecht.' durch alle Stürme der Zeit hat sich dieser Brauch bis heute erhalten, ebenso daS Handwerk7aS schon der Urahn betrieben. Die Mitglieder, den Ueberlieferungen ihrer Familie getreu, halten es für ihre Pflicht, ob in Regen oder Sonnenschejn, den Tag m lthergebrachter Weise zu yollbringea. Fröh lich Zieht man hinaus, und gleichsam als Weihe für daS Thun oer Vorsahren wird dieser Familiensport am Samstag der Charwoche hoch in Ehren gehalten. . Die Familie Rüthnick beweist, daß. das Handwerk noch immer goldenen Boden ßat. Sie W ihrem Handwerk von Vater guf. Gohn seit mehr als 100 Jahren treu gkölikhe? und hat eö in Ehren gehalten. Der teleg.raphische Un-fall-Meldedienst der deutschen' Reich?-Post'-, und Telegraphenverwaltunz ist im Jahre 1893 bei einer weiteren Zahl von Telegraphengnstalten kiyqefijhzj worden.' Die Zahl der Orte irnRcichs, Telegraphengebiet, an welchen der Un-fall-Meldedienst besteht, ist von 509 Ende 1892 auf 6577 Ende 189? ge, staeg. ES ist. Harnach bereits mebr

tric- vaan

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Sie sicbenLcbcitsultcr des Menschen,

(?rci nach Shakespeare überseht.) Erstes Alter.

Oie es war. Zuerst daS Kind, Das in der Wärterin Armen greint lind sprudelt ; 5hakIp,ur.) J'bana fccjpl Wj.Grtract ist we'tbkrübmt nutn seiger ndbrfrafiiirn und kärkende Eienschaslea. Srpiklt 76 SluSjeichnuage.

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Mn büke sich or achibmiinge. Der 4 c Zodani Hosssche Vkal,.x,naet muß tit l!n erschr.st von Johann Host" aus der Hall.Stikctk bbn. bmt kein .nderes. 2 bade bei allen HS .dl..

-Jllukrirt,Pnmphlt l'ristkbkn Lbenaltek dei melchttchen Ln?.) frei ,iesandt. Schrekb a, EISXER & ÜIEIVDELSOIY CO., Alleinige Agenten, 152 und 154 Franklin Straße, Nev Zork.

alS 'dle Hälfte aller 5?eichs-Te!egra-phenanstalten mit Unfall-Meldedienst versehen. Der größeren Ausbreitung und der zunehmenden Erkenntniß von dem Werthe der Einrichtung entsprechend hat auch die Inanspruchnahme der Unfall-Meldestellen wesentlich zugenommen. Im letzten Viertel 1893 sind im ganzen 4295 Unfallmeldungen erfolgt; von diesen - sind 3&4Ö durch Erkrankungen.67 wegen Feuersefahr, 44 wegen Wassersgefahr und 335 aus sonstigen Anlässen nöthig geworden. Es haben sonach täglich 47 Unfallineldüngen telegraphische Beförderung erhalten. A m E i s e r n e n T h o r ist der neue Schifffahrtscanal zur Umgehung der Donaustrudel fertiggestellt. Der neue Eanal ist 3 Meter tief unter de? Sohle der Donau gegraben und mute durchweg in Quarz und Schiefer gesprengt werden; nicht weniaer a!s mit 390.000 Kubikmeter Gestein mutzten Sprengungen vorgenommen weroen. i Um die erwähnte Arbeit 3 Meier unter I der Donau vollführen zu können. ! wurde längs der Donaukataraki: ein : hoher Stemdamm ausgeworfen, wcl cker den Vau des Eanals vor den Juo naufluthen schützte. Der neue Canal führt längs des serbischen UsrZ rnn fast parallel mit jenem Eanal, den die Römer vor zweitausend Jahren angelegt hatten, um die Donaustrudel zu umgehen. Der neue Canal' ist mit Steinquadern verkleidet, sodah die Gefahr einer Verschlammung oder Versandung, die bei den Römern deshalb eintrat, weil sse im SumuZ gruben. auZgefchlossen ist. Es gilt noch, den Damm in der Breite von ungesayc Meter niederzureißen, welche die alte Donau vomCanal gegenwärtig trennt, damit sich das Wasser des Don2ustromes in den Canal ergich:n könne. Dieses Einlassen des Wassers dürfte in Gegenwart der Regierung unter großen Feierlichkeiten vor sich gehen. Auf der Insel Sardinien hat sich der Unfug der Wegelage, rer wieder zu regen begonnen. Vor einigen Tagen wurde der aus der r.,a begüterte Engländer Piercey.als er mit seiner Schwester von seiner Beschung Padrumannu nach Cagliari zurückritt, von fünf Bewaffneten angegriffen, die ihm mit einem Dutzend Schüsse dos Pferd unterm Leib tödteten und seine Kleider durchlöcherten. Die Dame sprengte nach Padrumannu, um Hilfe zu holen, während' Piercey Ich im Walde versteckte und so sein Leben rettete. Wenige 'Tage später wurde aus der Straße von Siniscola.- in dem derrufenenGebiet des Hochlands von Vati und Nuvro, ein Industrieller aus P!stoia von Räubern überfallen und gefangen genommen. Da sofort umfassende . Polizeivorkehrungen troffen wurden, so ließen die Räuber ihrOpfer frei, was sie aber nicht vor dem Sch'cksal rettete, von den Earabinieri verbaftet zu werden. In beiden Fällen waren die Ueberfallenen, wie üblich, nicht etwa fremde Reisende, sondern einheimische Besitzer. ; Ein Impresario, der sein Geschäft versteht, scheint der Unternehmer der Queenshall Concerte in London zu sein.' Bei der Musikerhochfluth. die gegenwartig -'in London herrscht, sind jetz ost' die ' größten Künstler und Künstlerinnen - froh, wenn sie sich überhaupt nu? hörest, lassen können. Der erwähnte Jmprrsario schrieb nun an alle. Sänger,' Sängerinnm, Pianisten und Pianistinnen Briefchen folgenden Inhalts: .Sehr geehrter: Herr (oder Frau, oder Fräulein)! Ich -veranstalte in. der Queenöhalle ein neues Concert. Wenn Sie zehn Sperrsitze nehmen,' Dürfen auch Sie mitwirken.?-. Unh vie Antwort? - Äre Queenshall-Con-:erte "ssnd immer ausverkauft und ihrProgramm endlös. ', . ' . . '. ' m Dem Publikum zur Nachricht, daß wir unsere Accidenzdruckerei durch Anschaffung eer Typen und Pressen bedeutend vergrößert haben, und daß wir jeht im Stande sind, alle Aufträge rasch auSzufübren. krfnjen hiermit alle unsere Freunde, Äcrrlne un Geschäftsleute, un ihre Aufträge freundlichst zukommen zu lassen und versprechen rasche und billige Bedienüng. ,' , Tribune Publ. Co. Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Ciga'rrenspitzen :c, bei Wrn. Nucho, 1V9 Oft Washington Otr.

ein Kindes Schreien und Weinen Störendes für Wätterin noch Mutter hat. Denn beide nehmen täglich ein Vom sichten Johann Hoff'schen Malz-Ettratt. Marktbericht. Wholesale.Pceife. GrocerieS. Zucker: Marter Guter gelber $3.&4. . Gewöhnt, gelber 5.50. Kaffee: peröst Banner, Lion und Java 2 i. 7'c ( in 50 Pfd Säcken ) Capital 234'c Pilot 23c T'akota 22f2'c Bra, l 224C Getr. Aepfel 6c Pfirsiche I3e Corinlhen 5c Pflaumen 74C Aprikosen 15c Früchte und Gemüse. Aepfel per Faß $6.50 Citro' en per Kiste $3.50 Orangen per Kiste tz2.50 Kraut rer F ß Z2.00 Zwiebeln per Fak tz2.00 üben per Faß $1 50 Bohne per Bushcl lsI.80 Kartoffeln per Bushel 10c Süß Kattosseln per Faß $3.50 Mehl. Winter.ZLeizn pat. $4.0J Frühjahr.W i;pn pat. $4.00 Wi' ter txtra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roagenmkhl $3 !0 Hafergrütze $5.' 5 Butter, Eier und Geflügel. Butter, friscke Cuntih !0c. Eier, risch, per Dutz. 8c Leb. Geflügel: Hübner 7c per Pfund; Spring hlck.-nS 7c; vähne 3c ; Turkey öennen 7c; Enten 9c; Gänse $4.80 per Tut'. Dr. I. A. Suteliffe, esaltla f& autUthU(b mit wunbrtltitfn Llle und cttt Seschieckli vnd Urtnrrantljetttp.. o. 95 Cft Wlarttt etraftc. OsftceStunde : tt bis 10 Uhr Vorm. Sei i x$x achm. ecpni(ii auaeqmen. IcU Ion 41. Dr. PFAFF, Office : 134 Nord Pennsylvania Str OfftceStnden von ti Uhr achm. 0. 425 Madison Avenue. Stunden von 10 11 Uhr Vorm. Wohnung: 187 N.Alabam'str. .SeBermontftr ?e'kvb - Ofnce 292. e.cvnon . j Wgknung Z. Dr. Burähardt, Veutscher Arzt. Offtee und Wohnung: ftp. S82 Süd Meridian Str. OffleeStunden: 8bi9 Uhr Vorm. 1 bit Z Uhr Nachm. 7 bt 8Uhrbd. Sonntag 9 vormittag? Televho 8. Dr. C. N. Schaefer, jörLt und Chirurg, o. 430 Madison Avenue, nahe MorriS Str. Sprechstunde : 8-9:80 UhrMorgen. 3-4 Uhr achmtklag. ? yr uvend Telepbo!'. Dr. I. Wühler, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: 337 Süd Delaware Straße. Osftce'Etunden: 8 9 Uhr Vorm.; 5 Z Uhr ackm.: 7 9 Uhr bend. Telephon 1446. Dr. 2 ?47frtttV . , ' Office: Zlo. S Ssl Ohio trt Offttt-Etunde : 10 Uhr Vormittag. Z ß Uhr Nachmittag. ohnung : Odt vroadwav d Ltkl Oe. Tklevion 4. C. C. Gpeptp. Deutscher ; Zahn - Aizt, No. Lz Nord Pennsylvania Str. I ; . ... .; . . - . o a I trd Ruf Ounsch ltaea,t. CIIAS. 0. MUELLEB, Deutsche Äpo t h e k t. , ' Nachfolger on w. W. Seott. Zlo. 667 Virginin ZLvsnus. Scke Coburn Str. Telephon 1747. VlUtsltSt tn ier Ektt?ntbSre. Rezepte Tag datcsrgkLMgglU7"5,i5Vdtt?'?run VTXLL STREET, und nie man bxt rfola h r. nt ist oh ,e dos gemöhn'tche Rinto, mittelst l sere Zvez'al Eoorr,'ie . R. Srock Ey-, tiu luvt Ami l.h Vlrnfi mit VIC 1VW .W V . Uf jLeiitt'flfcit 69 rojfitt gentattt und an nse Gbkriiente" tnafcu Pe. I W Mür, IS4. Vr-'pkk und t'-glicher Marktbericht xti uf erlangen. . Bek' eferen,e. ,ta tt Cf'r Üiftltrl, 1 BfUM Htm CtU

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Stuft Alarm - Siglla!; Pennsylvania und Markt. 6 Cnglishs Opernhaus. 6 Eatt und 3!ew Kork. 7 Noble und Michlgan. 8 9!ew Jerseystr. und Massachuset v, 9 Pine und North. 10 Market und Pine. 11 Hauptquartier des FeuerDept'mtS. 12 St. Clair und East Str. 12 No. 2 Spr'nhS, Mass. Ave. nahe Noble 13 Delaware Str. und Fort Wayne Ave. 14 New Jersey Str. und Fort Waune Ave. 13 Peru Str. und Massachusetts Ae. 16 Christian Ave. un Ash Str. 17 Park Ave. und Vutler Str. 13 Columbia und Malott Are. 19 Archer und John Str. 123 No. 9 Schlauchhaus, Ash und 7. Str. 124 Alabama und Siebente Str. 123 Central und Lincoln Avenue. 123 Landes Str. und Lincoln Ave. 127 Columbia und Hill Ave. 128 Central Ave. und Achte Str. 129 Ä,usstellungsGebäude. 131 Alabama und Morrison Str. 132 Sioliampton und Achte Str. 134 College Ave. und Zehnte Str. 13Z Home Ave. und Delaware Str. 133 Alabama und North Str. 137 Newmann und Achte Str. 133 College Avenue und Irwin. 21 JUmois und St. Joseph Str. 23 Pennsyloannia und Pratt Str. 24 Meridian und Zweite Str. 25 No. 5 Svr'nhaus, 6. nahe JLinoiöftr. 26 Mississippi und St. Clair Str. 27 Illinois und Michiaan Str. 23 Pennsylvania und Fünfte Str. 29 Missis'ivpi und Vierte Str. 11 Temicisee und William Str. 113 Pennsylvania und Michigan Str. !14 Illinois und Herbert Str. 15 Waisenheimath für Farbige. 216 Tennessee und Erste Str. . i!7 Meridian und Siebente. 218 Clifford und Jefferson Avenue. 31 No. 1 Spr'nhs.. Jnd Ave. .Mich. St. 32 Meridian und Walnut Str. 34 California und Vermont Str. 33 Blake und New York Str. 36 Jndiana Ave. und St. Clair Str. 37 Etadt.Hospital. 33 Blake und North Str. 39 Michigan und Agnes Str. 312 West und Walnut Str. 313 Weit und Dritte. 314 Siebente und Howard Str. 313 Torbet und Paca Str. 316 Tennessee und 1. Straße. 41 No. 6 Spr'nhaus. Wash. nahe West Str. 42 Geißcndorf und Washington Str. 43 Missouri und New ?)ork Str. 46 Meridian und Wasngtcn Str. 46 Illinois und Ohio Str. 47 Tennessee und Washington Str. 43 öttngan's Echlachlhaus. 49 Jndianola, 3 Squareö rom Fluß. -112 Missouri und Maruland Str. 413 Mississippi und Wabash Str. 415 Morris und Church Str. 421 0. 2. u. W. Nundbaus. vestl. vovo Fluß 423 Irren -Äs yl. 424 mici) Ave. und National öroad. öl No. 4 Spritzenhaus, Illinois u. Merrill 52 Illinois und Louifiana Str. 53 West und McEarty Str. 54 West und South Str, 56 Mifsisuppi und Henro Str. 67 Meridian und Näy Str. öS No. 10 Schlauchhs, MorriS u. Mad. t& 59 Madison Ave. und Dunlap Str. 312 West und Nockwood Str. 513 Kentucku Ave. und Merrill Str. 314 Union und Morris Str. 516 Illinois und Äamas Str. 517 Morris und Dakota Str. 513 MorriS und Church Str. LI9 Tennessee und McCarty Str. 521 Meridian und Palmer Ltr. 323 MorriS Str. und Gürtelbahn. 324 Madison Ave. und Minnesota Str. 1 No. 2 Haken, u. Leiter-Hau, S'outhftr. LZ Pennsylvania Str. und Madissn Ave. 63 Delaware und McCarty Str. . 4 East und McCarty Str. LZ New Jersey und Merrill Str. 67 Virginia Ave. und Aradshaw Str. 63 East und Coburn Str. 69 Pennsylvania Str. und Madison 5K. 312 McKernan und Douaherty Str. 613 East Str. und Lincoln Lane. ' 314 East und Beecher Str. 513 Noble und South Str. 71 No. 3 Spr'nhaus, Virg Ave. u. Hu. 72 East und Georgia Straße. 73 Cedar und Elm Str. 74 Benton und Georgia Str. 73 Enqlish Ave. und Pine Str. 76 Tillon und Bates Str. 73 No. 13 Spr'nhaus, Prospekt u. XWoz 79 filetier Ave. und Tillon Str. 712; Cpruce und Prospekt Str. 713 Enalish Ave. und Laurel'Ct?. 714 Willow und Olive ' ' Vl ? r c . v . iQ yelvy uno Veecyer tr. 716 Deutsches WaisenbauZ.'' 713 Orange und Lqurel Stp. f4i exmgton avenue und finden Mkl. 722 Fletchex Avenue und Spruce Vtraße 7 Zucker und Torsey s Fapnr. 1 M?rket und New Jersey Str. 82 Washington und Delaware Str. 83 East und Pearl Str. & New Nork und Davidssn. 8Z Taub stummen, Anstalt. 56 Ver. Staaten Arsenal. 87 Oriental und Washington Str. . 89 ZvraueN'Reformatorium. 312 No. 8 SchlauchhauS, Ost Wssö. Str. ' 613 Market und SKble Str. . - 314 Ohio und Harvey Sts. ölS Lrenal loemte u:ch Ohio Straß. öZI Pan Sandle Eisenöabn.SKsLt 1 $23 Walcott und Carter Str.' ' vi vto.7 pr'nyaus, Maryland nage Zerif. 92 Meridian und Eeoraia Str. 83 Meridian und Süd Str. 94 Pennsylvania und Louifiana Str. VZ Alabama Str. und Virginia Ave. Cpez ial Signale. Me?) ?'?chsZlze, !reir9sftTin, Äaeittn L (schlage, dritter Alsw. Dritten 2 Schläge, vierter Alärch'. 1-2-1 ffeuer aus und Schlauch aufgeic?el I Schläge, weniger Wasserdruck. 3-Z mehr Wusserdruck. 12 Schläge, 12 Uhr Mittag,. 3 Die ersten 12 Si anale nss. stÄndia ausae'kSlaaen ."Iti YeTt"Mi : - t r o W - w fFt, TTPn VtlWrr. O.'fc... 5 .

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