Indiana Tribüne, Volume 17, Number 195, Indianapolis, Marion County, 4 April 1894 — Page 2

Indiana Tribüne. Erscheint täglich und Sonntngs.

Tie tZgliche .Tribüne-koyet durch den TrLgn JKIentJ per oche, die eonntagS.Tribane" 5 CentS per Woche. Beide zusammen 15 Cent oder SS Cent per Monat, yer Post ,uzeschtckt in vor uSbejahlung k.'per Jahr. Ossice :Nc. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 4 April 1894. Abnahme der Einwanderung. In dem neuesten Heft der North American Review macht der New Aorker Einwanderungs-Commiffär die Wirkungen des seit 10 Monatön in Kraft befindlichen BundesgefetzeZ, betreffend Regulirung der Einwänderung, zum Gegenstand einer eingehenden Besprechung, welcher er die folgenve statistische Tabelle, aus welcher die Anzahl der in den Wintermonaten 1890 bis 91. 1891 bis 92 und 1893 bis 94 gelandeten Einwanderer hervorgeht, vorausgehen läßt: 1690 91 139192 189301 Oktober.... 31,434 36,798 15,466 November... 30,590 28,019 12,345 Dezember.. 17,048 20.116 11,415 Januar 11,092 13,761 5,578 Februar 15,377 20,882 6.841 Zusammen.105,541 119.576 51.645 Die Zahlen der Wintermonate von 1892 bis 93 sind in diese Tabelle nicht aufgenommen worden, weil in jenen Monaten durch die Cholerasperre abnorme Verhältnisse herbeigeführt waren, jene Zahlen also nicht gut zu einem Vergleich herangezogen werden können. Wie aus der obigen Tabelle erhellt, ist die Zahl der Einwanderer in der verflossenen Saison um mehr als die Hälfte zurückgegangen. Den Hauptgrund dieser bedeutenden Abnähme wird man natürlich in der geschäftlichen Depression suchen müssen, welche die Arbeitsgelegenheit verminderte und von der Einwanderung abschreckte. Diesen Grund allein läßt der Eommissär jedoch nicht gelten; er ist vielmehr auf Grund seiner eigenen Äeobachtungen zu der Ueberzeugung gelangt, daß das Einwanderungsge setz in bedeutendem Maße eine Abnähme der Einwanderung im Gefolg? aehabt hat. Dieses Gesetz enthält nun keine Erweiterung des eigentlichen EinWanderungsverbots. Wie frühere, so werden auch jeht nicht zugelassen schwachsinnige. Irrsinnige Personen, von denen zu fürchten steht, dab sie von denen zu fürchten steht, datz sie dem Gemeinwesen zur Last fallen; Personen, die an ekelhaften oder gefährlichen ansteckenden Krankheiten leiden; Personen, die eines gemeinen Lerbrechens, oder eines sittliche Verkommenheit bekundenden Vergehens überführt worden sind; Polygamisten; Kontraktarbeiter; sowie alle unterstützten" Einwanderer, von denen nicht mit absoluter Gewißheit bewiesen werden kann, deß sie keiner der vorstehenden Klassen angehören. Allein das neue Gesetz hat den Einwänderungsbeamten eine genauere Sichtung der Ankömmlinge ermöglicht. Schon die Transport-Gesellschaften müssen die Schaaren, welche in unserem Lande eine neue Heimath suchen wollen, genau mustern und haben räudige Schafe" zurückzuweisen, ehe die Einschisfung vor sich geht. Die von dem Eapitän und Schiffsarzt mit einem Eid zu bekräftigenden Schiffsmanifeste müssen über einen jeden Auswanderer folgende Auskunft enthalten: Name, Alter. Geschlecht, ob verheirathet oder ledig, ob Lesens oder Schreibens fähig, Nationalitat, letzter Wohnort, hiesiger Landungsplatz, ob mit Fahrkarte da hin versehen, ob der Auswanderer selbst die Ueberfahrt bezahlt oder ob sie von irgend welcher anderen Person, Corporation, Orts- oder Landesregierung für ihn bezahlt worden ist; ob im Besitz von Gelb; ob die Summe über oivr unter $30 beträgt; und, wenn darunter, wieviel; ob der AusWanderer hier zu einem Verwandten reist, und, wenn so, zu wem und wohin; ob er jemals im Gefängniß oder im Armenhaus gewesen oder öffentliche Unterstützung empfangen; ob Polygamist; ob unter Kontrakt, hier Arbeit zu verrichten; und wie sein körverlicher und geistiger Gesundheitszustand ist. Früher wurde solch' genaue Jnformation über die Auswanderer nicht verlangt, es genügte vielmehr Angabe des Namens, der Nationalität, des letzten Wohn- und Bestimmungsortes. Auf die stricte Befolgung dieses Gesetzes wird mit großer Strenge gesehen und Transportgesellschaften, deren Beamte durch ungenaue oder unrichtige Angaben in den Manifesten dasselbe umgehen, haben schwere Strafen zu gewärtigen. Außerdem haften sie für die Unkosten, welche der Unterhalt der beanstandeten Personen während der Dauer der Untersuchung und ihre Rückbeförderung verursacht; ja diese Haftpflicht dauert ein volles Jahr nach erfolgter Landung, so zwar, daß die Transport-Gesellschaften auf ihre Kos!en einen jeden Einwanderer zurückbefördern müssen, wenn innerhalb eines Jahres nachgewiesen wird, daß er zur Landung nicht berechtigt war, oder wenn er binnen Jahressrist aus bereits vor der Zulassung vorhanden gewesenen Ursachen in unserem Lande der öffentlichen Unterstützung zur Last fällt. Eine Folge dieser rigorosen Bestimmungen besteht darin, daß die Agenten der Transport-Gesellschaften bereits in den europäischen Häfen das anstößige Menschenmaterial ausscheiden. um nicht das Risico der Nückbeförde.ung zu übernehmen. Der Ein-wanderungs-Commissär kann denn ' . , . A Twrivf7-iAtr'sffrTft

Uimmungen des Gesetzes nachgekommen sind. . Mit Ueberreichung der vorstehend beschriebenen Manifeste und einer oberflächlichen Musterung der Einwanderer im Ankunftshafen ist es aber noch nicht gethan. Alle Fragen, welche in den Manifesten schriftlich beantwortet sind, werden von einem Jnspector nochmals mündlich gestellt und wird bei der Beantwortung durch einen Mangel in der Uebereinstimmung der beiden AntWorten der Verdacht rege, daß der betreffende Einwanderer in eine Kategorie der Verbotenen zu classificiren ist, dann wird er behufs Vornahme einer Special-Untersuchung zurückgehalten, welche vor mindestens vier Inspectoren stattfinden muß. Stimmen nicht wenigstens drei für die Zulassung, so wird die betreffende Person zurückgeschickt. Von Inkrafttreten des Gesetzes bis zum 1. März hatten 7367 Personen die Special-Untersuchung zu bestehen und von diesen wurden nicht weniger als 1653 zurückspedirt. Zum Schutze deS Ytllowflone ParkS Aus mehr als einer Quelle kommen Nachrichten, welche wohl geeignet sind. Diejenigen, welche sich für die Unversehrtheit des Yellowstone Parks interessiren, zu beunruhigen. Hunderte von Wilddieben treiben in den Jagdgründen des Parks, dessen Nerchthum an Bären, Antilopen, Elchen, Büffeln u. s. w. ihn gewissermaßen als einen ungeheuren zoologischen Garten erscheinen läßt, ihr Unwesen. In dem letzten Bericht des Departements des Innern war darauf hingewiesen worden. daß die zur Zeit verfügbare Truppenmacht außer Stande wäre, dem 3348 Quadratmeilen großen Park ausreichenden Schutz zu gewähren, um so mehr als derselbe zum Theil von dicht bewaldetem Gebirgsland eingefaßt wird. Es ist allerdings wahr, dak mit Ausnahme der Bären der Wildstand des Parks während der letzten zwei Jahre ungefähr derselbe geblieben ist, ja daß die Zahl der Bieder zuaenommen hat, allein Angesichts der großen Schaaren von Wilddieben werden sich die Folgen ihrer Raubzllge bald fühlbar machen. Man mag nun fragen, weshalb diesen Wilddieben nicht das Handwerk aelegt wird und wie es kommt, daß dieselben so ungescheut ihr Unwesen treiben. Die Antwort auf diese Frage ist sehr leicht: das Gesetz enthält keine Strafbestimmung, welch: diese Gesekesübertreter abschrecken könnte. Es mag fast unglaublich erscheinen, nichtsdestoweniger ist es aber eine Thatsache, dak unter den gegenwärtigen laxen Reaulationen mit einem auf frischer That erwischten Wilddiebe kaum etwas Anderes geschehen kann, als daß er nach Confiscation seiner Jagdgeräthschaften über die Parkgrenzen gewiesen wird. Der amtliche Bericht sagt, daß nur schwere Strafen dem Unfug ein Ende machen können, denn die Wilddiebe geben keinen Pfifferling darum, wenn ihnen ihre meist werthlosenJagdaeräthe weggenommen werden. . Ein Grund, weshalb diesen befremdenden Zuständen nicht einEnde gemacht wird, lieat in der Thatsache, daß allen Gesetzen, durch welche das Wilddieben im Nellowstone Park mit strengen Strasen belegt werden sollte, ein sogenannter .Reiter", betreffend den Bau einer Eisenbahn durch einen Theil der Reserdatiern, aufgesetzt wurde. Um das Zerschneiden des Parks, also das grökere Uebel zu verhüten, hat man vorgezogen, lieber das kleinere Uebel, das Treiben der Wilddiebe, zu dulden. Das Project, eine Eisenbahn durch einen Theil des Parks zu bauen, wird auf zwei verschiedenen Wegen durchzuführen versucht. Zuerst arbeitete die Montana Mineral Railway Company auf die Annahme eines Gesetzes hin. durch welches ihr die Erlaubniß zum Bau einer Bahn durch den nordösilichen Theil des, Parks zum Transport von Erzen und anderen Frachten von Cooke City nach einer. Zweiglinie der Northern Pacific ertheilt werden sollte. Jetzt will man diesen nordöstlichen Theil des Parks ganz und gar abschneiden, und zwar unter dem Vor wände, daß dann 'der Rest desselben unversehrt bleiben Ivürde und sich leicht überwachen lassen würde, wenn das zu diesem Zwecke disponible Detachement von zwei Schwadronen Cavallerie um eine Compagnie Infanterie vermehrt werden würde. Die Freunde dieser Maßnahme weisen zugleich auf die Nothwendigkeit einer genauen Grenzregulirung hin, da zwei bedeutende Terrainstreifen im Süden und Osten des Parks durch eine Proclamation des Präsidenten Harrison im Jahre 1891 wohl als Wald, aber nicht als Park reservirt worden sind. Der Parksuperintendent Capt. Aderson selbst befllrwortet die Lostrennung eines schmalen Streifens im - Westen des Parks, da derselbe dadurch vollständig in die Grenzen von Wyoming gebracht werden würde. Gegen das Lostrennen desjenigen Theils, welcher nordöstlich von der vroiiirten Bahn liegt, sprechen gewichtige Gründe., Wenn die Bahn überhaupt gebaut werden würde, dann würde sie sich nördlich vom Soda Butte Creek. East Fork und ellowstone hinziehen, also müßte ein höchst pittoresker Theil des Parks geopfert werden. Außerdem findet in jenem Theile des Parks das Wild während derWintermonate die besten Weidegründe. Das Project des Bahnbaues durch den Park ist ebenso zu verwerfen, denn aus den Aussagen des Superintendenten Anderson vor dem zuständigen Congreßcomite erhellt, daß nach V?l lendunq der Bahn Wäldbrände jenen Theil binnen kurzer Zeit schwarz brennen würden. Daß der Bau dieser Bahn im allgemeinen Interesse liegt, kann Niemand behaupten, denn dieselbe würde nur 1,,T(ZTikTr,2r yf, jrjN h't.

ganz gut zu Wagen bewegt werden, und dies um so mehr als die Bundesregierung wahrscheinlich selbst ei.ien Fahrweg bauen wird. Geht es aber schließlich doch nicht ohne Eisenbahn, dann gibt es zwei andere Routen, die wohl kostspieliger, für die Erhaltung

des Parks aber vortheühafter sind.

f8om Anlande. Auf einer Farm in der Nähe von Neeseville, Wis.. ereignete sich an einem der letzten Tage eine grausige Tragödie. Die Nachbarn wurden durch den Knall mehrerer Schüsse erschreckt und eilten in das Haus von James Müllen, in welchem die Schüsse gefallen waren. Hier bot sich ihnen ein furchtbarer Anblick. Die Leichen von Herrn und Frau Müllen lagen in einer Blutlache am Boden und augenscheinlich hatte Müllen seine Frau erschossen und dann Selbstmord begangen.' Ein direkter Grund für die Traaödie ist nicht bekannt, doch derlautete, daß Herr und Frau Müllen in Unfrieden mit einander lebten. Als sich der von Bremerhaven über New York in Baltimore angekommene Dampfer Stuttgartvom Norddeutschen Lloyd auf dieser Fahrt bereits im atlantischen Ocean befand, ereignete sich auf ihm ein Selbstmord, über den der Schiffsbericht sagt: Morgens 10 Uhr sprang der Zwischendecks - Passagier Baye Berkloff aus Bunde in Ostsriesland über Bord und ertrank; Capitän Bödecker, welcher den Sprung mit angesehen hatte, ließ sofort anhalten, das Lebensrettungsboot klar nmchen und fuhr nach der Unfallsstelle zurück; der vierte Officier, welcher beauftragt war, von dem Mastkorb aus nach Berkloff auszuschauen, konnte nichts mehr entdecken: Berkloff hatte seinen Tod in den Wellen gesunden. ?km Jefferson-Market Polizeigericht in New York wurde V. Freel, ein Greis, der das Alter von 101 Jahren erreicht hat, wegen Trunkenheit um drei Dollars gestraft. Freel. der im Jahre 1793 in Donegal County. Irland, geboren wurde, kam vor etwa achtzig Jahren nach Amerika. Beim Ausbruch des Bürgerkrieges lebte er im Süden und sollte mit einem jüngeren Bekannten gezwungen werden. sich der Armee der Conföderirien anzuschließen. Beide weigerten sich, und sein Bekannter wurde gehängt, ihn selbst ließ man laufen, weil er doch schon zu alt zum Soldaten sei. Freel, nach New Fork gekommen, um einen Verwandten aufzusuchen, hatte denselben aber nicht gefunden und beim Suchen nach demselben mehr getrunken, als er vertragen konnte. In St. James auf Long Jsland erschütterte am Abend des Ostersonntags während einer Predigt eine Erplosion die kleine Methodistenkirche. Der Prediger Dominic Crane wurde von dem Lustdrucke in die Höhe gehoben und die anwesende Menge floh Hals über Kopf nach den Thüren. Mehrere Frauen wurden niedergestoben, aber keine erlitt Verletzungen. Jemand, dessen Name nicht genannt ist, will einen einundzwanzigjährigen Menschen Namens Blimber auf dem Schauplatze der Explosion, kurz ehe sie stattfand, gesehen haben und es wird vermuthet, daß Blimber, der in ein junges Mädchen in der Kirchengemeinde sterblich verliebt ist, die Ezplosion ins Werk gesetzt hat, um das Mädchen und seinen von ihr bevorzugten Nebenbuhler zu erschrecken. Es scheint nun doch, daß die Einwanderung, wie allerdings für die wärmere Jahreszeit zu erwarten war, nicht wieder in der Zunahme begriffen ist. Auf Ellis Island wurden am letzten Sonntag 1506 Einwänderer aelandet, eine Zahl, die im Vergleiche zu den verflossenen Monaten immerhin bemerkenswerth erscheint, wenn sie auch weit hinter dem gleichen Tage des Vorjahres zurücksteht. Am 25. März v. I. wurden nämlich nahezu 700 Einwanderer mehr gelandet, wohl ein sicheres Zeichen, daß die EinWanderung auch in den Sommermonaten hinter der früherer Jahre und namentlich des Vorjahres zurückbleiben wird. Eine eigenthümliche Erscheinung ist die verhältnißmäßig große Zahl von Einwanderern, die nach Baltimore dirigirt werden, und man geht wohl nicht f:hl, wenn man annimmt, daß die Einwanderer sowohl wie die Dampfer-Gesellschaften es vorziehen, einen Hafen zu wählen, wo man weniger streng mit ihnen verfährt. Weil der Mayor Edwin S. Smeltz in Lancaster in Pennsylvanien einen Katholiken in der Polizei angestellt hat, sprach Theodor Klinger, ein Mann von mittleren Jahren, bet ihm vor, um ihn zu ermorden. Er zog heftig an der Hausglocke und verlangte den Mayor zu sehen.der Zutritt wurde ihm aber von einrr der Damen des Hauses verweigert.worauf er einen Revolver aus der Tasche zog, damit in der Luft herumfuchtelte und ausrief: Ich muß Smeltz sehen! Er hat einen Katholiken bei der Polizei angestellt und ich muß ihm den Standpunkt klar machen!" Mit diesen Worten versuchte er sich hinter dem Rücken der Frau hindurch zu drängen; diese aber warf die vor ihm befindliche, geöffnete Thür in das Schloß und rief Smeltz's Bruder zu, daß ein Verrückter vor de? Thür stehe, welcher den Mayor ermorden wolle. Während Klinger eine aufgeregte Ansprache an die ihn umstehende Menschenmenge, die sich schnell angesammelt hatte, hielt, holte Jemand einen Polizisten, aber Klinger, der dies gemerkt .hatte, lief schleunigst .nach Hause und legte sich zu Bett,' wo er, als die Polizei schien, um ihn zu verhasten, that, als. ob er schliefe. . Die Heuchelei nützte ihm aber nichts und er wurde hinter den Eisengittern des Po lizeigewahrsams beigesteckt. Frau Wilbur Mason, die vier Meilen nordwestlich von Summerset im County Warren in Iowa wohnt,. . wurde kürzlich Nachmittags . wjn"-"t: , x

-Rjhworth' entfloh nach der That uno wird verfolgt. Die Mafcn'fchen Eheleute sind erst seit einigen Jahren verheirathet und haben ein kleines Kind. Während Mason auf dem Felde arbeitete, erschien Ashworth bei seiner Frau und machte ihr unziemliche Anträge; sie stieß ihn zurück mit der Erklärung. daß sie das Geschehene ihrem Manne erzählen würde. Ashworth. der auf der Mason'schen Farm als Arbeiter beschäftigt war. holte aus dem Oberstocke des Hauses einen Revolver und schoß auf Frau Mason, während sie mit ihrem Kinde auf dem Arme auf einem Stuhle saß. Eine Kugel traf die Frau an den Kopf, drang aber nicht in den Schädel ein; eine zweite traf sie auf der rechten Seite unterhalb der Rippen und eine dritte an der entsprechende Stelle auf der linken Seite. Darauf, lief Ashworth querfeldein davon. Frau Mason ging trotz ihrer Verwundung noch eine Viertelmeile weit und brachte die Nachbarn zur Verfolgung des Uedelthäters auf die Beine. Sie wird nach dem Ausspruche der Aerzte schwerlich mit dem Leben davonkommen. cr Mayor von Oshkosh, Wis.. hat einen Befehl erlassen, daß von Montag, den 2. April, an alle Spielhänser geschlossen werden müssen und das; von dann an auch die automatischen Maschinen, welche in vielen Wirthschaften aufgestellt sind und zum Sviel dienen, indem man Geld, Cigarren oder sonstige Artikel gewinnen kann, nicht länge? geduldet werden. Das Offenhalten von den Wirthschaften an Sonntagen wird ebenfalls verboten.

- Vom Auslande. Ein blutiger Z u s a mmenstoß zwischen Gendarmen und Landbewohnern wird aus Comblain-au-Pont in Belgien gemeldet. Anläklich einer Schulangelegenheiten btreffenden Entscheidung des dortigen Gemeinderaths, welche unter der liberalen Einwohnerschaft große Unzusriedenheit erregte, kam es zu einem Volksauflauf vor der Wohnung des BürgerMeisters. Nachdem dieser die Leute mehrmals vergeblich aufgefordert hatte, auseinanderzugehen, beauftragte er zwei Gendarmen, den Platz vor seinem Hause zu säubern. Die Gendarmen wiederholten, das Gewehr im Anschlag, die Aufforderung, auseinanderzugehen. Als der Mechaniker Dalhem den gegen seine Brust gerichteten Gewehrlauf beif wiie schieben wollte, gaben beide Gendarmen Feuer. Dalhem war sofort todt, ein Mann namens Vöhmer erhielt einen schweren Schuß durch den Oberscbenkel. und einem andern Manne wurde die Hand zerschmettert. Sie können sofort 300 M. verdienen, ich bitte mich zu verhasten!- Mit diesen Worten redete dieser Tage ein Arbeiter den Gendarmen Brill in Utzerath an. Er fügte hinzu: Ich hatte 7 Jahre Zuchthaus in Ziegenhain abzubrummen, brach 1873 mit einem Gefährten aus, wir entkamen nach Frankreich und dienten in der Fremdenlegion. Nach dem Tode meines Freundes hielt ich es in Algier nicht aus, ich desertirte, kam nach Deutschland und hielt mich hier unter falschem Namen auf. Jetzt bin ich dessen auch müde und will wieder in's Zuchthaus. Es sind auf meine Ergreifung 300 M.Belohnung gesetzt und die sollen Sie verdienen. Sprachs, ließ sich verhaften und die Geschichte stellte sich als wahr heraus. In einem kürzlich in Brünn gehaltenen Vortrage machte Professor Wellner die Mittheilung, daß gegenwärtig ein Segelrad von großen Dimensionen, im Umfange von 15 Metern und in der Breite von 3 Metern gebaut wird. Das Rad. welches 160 Kilogramm schwer ist, soll außer seinem eigenen Gewichte noch weitere 150 Kilogramm zu heben im Stande sein, vorläufig aber nicht durch einen eigenen, an demselben angebrachten Motor, sondern durch eine außerhalb der Segelradkonstruktion befindliche Betriebskraft in Bewegung gesetzt werden. Eine Gesellschaft hat hiezu einen Elektromotor zur Verfügung gestellt. Die Versuche mit diesem großen Segelrade sollen schon im nächsten Monate beginnen. Außerdem wird eine Miniatur-Segelradflugmaschine mit eigener Betriebskraft gebaut, um zu zeigen, ob die Maschine frei fliegen kann. Nach diesen Versuchen werden dann solche mit einer größeren A!aschine gemacht werden, welche bereits im Stande sein soll, auf ihrer Luftfahrt zwei Männer mitzunehmen. In Zloczau, Galizien, kam es kürzlich während einerSchwurgerichtsverhandlung zu Excessen, deren Urheber Soldaten des Jnfanterie-Re-gimentes No. 80 waren. Vor dem Gerichte hatte sich der Gattenmörder Ko walyk aus Ryka zu verantworten. In demselben Augenblick, als der Vorsitzende das übliche Resümee hielt, drang eine größere Anzahl von Soldaten des 80. Jnfanterie-Regiments in den Verhandlungssaal und in die Nebensäle, wo sie zu erzediren begannen, trotzdem ihnen die Gefängnißaufseher und das übrige Dienstpersonal encr gisch entgegentraten. Inzwischen wur den die schleunigst geschlossenen Thilren von einem noch größeren Trupp von Soldaten desselben Regiments gestürmt und erbrochen. Ein Gesängenenaufseher Namens Köch, der .sich einem Soldaten , in den Weg stellte, wurde mit einem Vajonnet in den Bauch gestochen. Daß die Verletzung nur leicht ist, verdankt Köch seiner Winterkleidung. . Der Thäter wurde festgenommen und der Militärbehörde 'lbergeben. Dem Geschäftsbericht der Tabakarbeiter - Genossenschaft in Hamburg für da? Iah? 1893 entneh men wir die folgenden Angaben. Die Activa und Passiva der Genossenschaft balancirten mit 171.687.15 M. Die Zahl der Mitglieder betrug, am Iahresschlusse 1218. die Sesammthöhe

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rraztsZahre 6820 Mille gegen G18ü Mille im Vorjahre. In den Werkstätten de? Genossenschaft wurden insgesammt 161 Arbeiter beschäftigt, welche an Arbeitslöhnen 121,403.10 M. verdienten. Der durchschnittliche Tageslohn belief sich für Sortirer auf 4 M. 47 Pfg., für die übrigen Arbeiter, mit Ausnahme der Wickelmacher, auf 3.16 M., für Wickelmacher auf 1,07 M. An Gewinn wurden im Gerichtsjahr 15,626.41 M. erzZelt und zwar betrug der Gewinn an dem Mille Cigarren 2.29 M. im Durchschnitt. Die Genossenschaft hat im Berichtsjahr 36.922 M. an Zöllen bezahlt; für das Mille ergibt dies 6 M., für die einzelne Cigarre drei Fünftel Pfg. Zoll. Die Enttäuschung der Stadt Mittenwalde bezüglich der Gel tmdmachung der vielbesprochenen alten Schuldverschreibung ist nicht die erste, welche Mittenwalde erlebt hat. Dafür spricht ein neuer Fund, der kürzlich auf dem Boden -des Mittenwalder Rathhauses gemacht worden ist. Gelegentlich einer Erweiterung der Repositorien, welche zur AufbeWahrung alter Acten dienen, wurde ein Actenstück aus den Jahren 1818 bis 1820 gefunden, aus welchem ersichtlich ist, daß die Mittenwalder Stadtbehörde schon damals den Berlim? Magistrat um Einlösung der alten 'Schuldverschreibungen ersucht, darauf aber einen ablehnenden Bescheid erhalten hat. Ferner wurde noch ein Actenstück aus dem Jahre 1823 gefunden, welches ebenfalls die Abschrift von Anträgen auf Einlösung derselben Schuldtitel, jedoch keine Antwort des Berliner ÄZagistrats enthält, so daß es den Anschein gewinnt, als habe der Berliner Magistrat es nicht einmal mehr de? Mühe werth gehalten, eine Antwort auf die erneuten Anträge zu geben, denn fönst hätte das Antwortschreiben angeheftet oder doch wenigstens registrirt sein müssen. E in Goldarbeiter Namens Roux in Paris fand, als er zum Frühstück nach Hause kam, seine Frau und sein achtjähriges Töchterchen auf dem Bette todt vor. Die Mutter hatte sich mit ihrem Kinde durch Kohlendampf erstickt. Roux befindet sich in geregelten Verhältnissen. Man alaubt daher, daß seine Frau in einem Wahnsinnsanfall gehandelt hat. Sie hatte dem Kind vorher ein Schlafmittel einaeaeben. Der auch in unserem Lande bekannte Luftschiffer Wilton hat unweit von Cannes, Frankreich, vor den Augen einer entsetzten Menschenmenge einen gräßlichen Tod gefunden. In Folge der Ankündigung, daß Wilton eine Vorstellung geben würde-, hatten sich viele tausend Menschen versammelt, um die Auffahrt mit anzusehen. Zur festgesetzten Zeit hob sich der Ballon, unter dem an einem Trapez der Luftschiffer hing. Als der Ballon bis zu einer Höhe von etwa 1500 Fuß gestiegen war. aerieth er in eine starke Luftströmung, welche ' r jt n r..,'' U , , imi inneu iceivaris irreo. ugenscheinlich hatte Wilton über das oben an dem Ballon angebrachte Ventil die Controle verloren. Aus irgend einem unerklärlichen Grunde ließ plötzlich der Luftschiffer den Strick, an welchem er hing, los und stürzte mit furchtbarer Schnelligkeit in die See hinunter. Ein Angstschrei entrang sich den Kehlen der den Flug des Ballons mit größter Spannung verfolgenden Zuschauer und mehrere der anwesenden Frauen fielen in Ohnmacht. Sofort eilten mehrere der auf der See kreuzenden Vergnügungsboote der Stelle zu. wo Wilton in das Wasser gefallen war, und nach kurzer Zeit gelang es auch, die Leiche aufzufinden. Der Tod. muß auf der Stelle ingetreten sein. Folgende heitere Geschichte hat sich auf dem Hofe eines Gutsbesitzers in der Nähe von Königsberg in Preußen zugetragen. Der Gutsbesitzer hatte bemerkt, daß ihm zu verschiedenen Malen Nachts von dem auf der Scheunentenne liegenden ausssedroschenen, aber noch nicht gereinigten Ge'treide gestohlen worden war. Er hatte sich auch bis 3 Uhr Morgens in der Scheune auf die Lauer gelegt, doch erschien kein Dieb, und so kam er. bereits auf den Gedanken, daß die eigenen Drescher das Getreide am Tage entwendeten. Kürzlich erschienen nun um 4 Uhr Morgens die drei Drescher, um ihr ,agewerk zu beginnen, waren aber nicht wenig überrascht, vor der Scheune, die, nebenbei gesagt, hinter dem Wohnhause liegt, einen Handwagen stehen zu finden, auf dem sich bereits ein mit Ietreide gefüllter Sack befand. Sofort wurde ihnen klar, daß der langgesuchte Dieb, der auch sie bei ihrem Brotherrn in Verdacht gebracht hatte, in der Scheune war und seinexn Handwerk- nachcnng. Als sie nun leise die natürlich erbrochene Scheunenthür öffneten, war dem Diebe die Flucht unmöglich, und daher hielt er es für das Beste, sich ün, ter den auf der Tenne liegenden Roggengarben zu verstecken.. Aber die Drescher hatten die Bewegungen im Stroh wohl bemerkt, sie hingen ihre Laternen an die Nägel, griffen zu den Flegeln und im .tactvollen Dreischlagbegannen nun die Klöppel auf den Rücken des Diebes niedzusausen. Mit einem entsetzlichen Wehegeschrei arbeitete er sich aus der dicken. Strohläge heraus und bat um Gnade, die ihm auch insofern wurde, als er nach em Amtsgefängnisse transportirt wurde. In dex ungarischen Gemeinde Komlotzka hat sich ein . erschütterndes Bauerndrama abgespielt. Dort lebte der alte Michael Csobo mit ' seiner Frau und seinem erwachsenen Sohne Johann in glücklicher Zufriercrt.- . . ' rL , vm. ejuuo ivar vor vielen zay ren nach Amerika ausgewandert, wo er fleißig arbeitete und sich in kleines Vermögen erwarb. Nach zehmähri-

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Die sieben Lebensalter des Mettschci). Qfrri und) Shakespeare überseht). Sic beute) Älter.

Wie es war. Der letzte Akt, mit dem Tie seltsam wechselnde Geschichte schließt, I't xnvu Kindheit, gänzliches Vergessen, Ohn' uzui, ohne Zahn, Geschmack . und Alles.

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Der ächt Jobann Hoff'sche Mal.?xtrakt bat solcb' wundervolle stärkende m.fc Shrend, ?,g,ns,f en, daß er vlrle vkackahmer g?sunden bot. 8M ntiift )11 d dkr bü e und nur da iAyrr ti'ltrn , tot ch.t die U itr,chrif: 0 ..Jo'an Hoff" us dem 4M,e einer j den Flasch trag. Illunrirte Pamphlet (Sie sieben Lebensalter de me'chlichen Lebeni) frei ,uges.-.nd. Schreib a ElSftltfl & HEIYDELSOX CO., Alleinige Azentrn für die Vereinigten Staaten unv Import ure do,l Miaeral- Wässeru 132 und 131 Franklin Str., New York.

nichts störte das Glück der im Dorfe angesehenen Bauernfamilie, bis eines Tages der Sohn Csobos sein Herz entdeckte. Er hatte sich in das schönste Mädchen desNachbardorfes, Susanna Virag. verliebt und bat seine Eltern, das Mädchen heirathen zu dürsen. Der alte Csobo willigte gern in die Heirath, aUein seine Frau wollte um keinen Preis zugeben, daß Johann die Tochter Paul Virags heirathe. Vergebens war alles Bitten und Flehen, Frau Csobo blieb unbarmherzig und unerweichlich, obgleich ihr dies schwer genug fallen mußte. Sie nahm sich die unglückliche Liebe ihres Sohnes so zu Herzen, daß sie schwer krank wurde; obgleich sie in Todesgefahr schwebte, weigerte sie sich noch immer hartnäckig, ihre Zustimmung zur Heirath ihres Sohnes mit der Erwählten seines Herzens zu gben. Dank der aufopfernden Pflege- Johanns wurie die Frau wieder ffefund, aber die ganze Familie war gedrückt und an die Stelle des alten Glücks kam Unzufriedenheit und Trauer. Dieser Tage machte nun Frau Csobo der peinlichen Situation ein 'Ende. Als sie allein zu Hause war, feuerte sie mit der Pistole ihres Mannes eine Kugel auf. sich ab und blieb sofort todt. Ein Brief, welchen sie hinterließ, klärte ihr Verhalten auf. Sie erzählte, daß sie während der Abwesenheit ihres Gatten in Amerika mit Paul Virag . ein geheimes Verhältniß unterhalten habe, 'dessen Frucht Susanna Virag sei. Sie konnte daher nicht zugeben, daß ihr Sohn die eigene Schwester heirathe. Jetzt könne sie den Schmerz über das Unglück ihrer Kinder nicht länger ertragen und sühne ihren Fehltritt mit dem Tode. See - Telegraphenanstalten sind auf den Leuchtthürmen zu Nixhöft und Vorkum für den inneren deutschen Verkehr mit beschränkter Wirksamkeit versuchsweise eröffnet worden. Diese Anstalten haben die Aufgabe: Telegramme, welche für Schiffe in See bestimmt sind oder von solchen herrühren (Seetelegramme), unter Anwendung der Signale der internationalen Signalbücher mit den betreffenden Schiffen auszuwechseln, sobald diese in Signalweite kommen und soweit des Signalisirens kundige Leuchtthurmwärter auf den Leuchtthllrmen anwesend und für den bezeichneten Dienst verfügbar sind. Den See - Telegraphenanstalten lieg! serner die Aufnahme oder Weitergabe der Seetelegramme von oder nach Land. auf den anschließenden Telegraphenlinien ob. Jedes für ein Schiff in See zur Aufgabe gelangende Telegramm muß in deutscher Sprache oder in Signalen der internationalen Signalbücher abgefaßt fein und muß außer den gewöhnlichen Angaben . in der Aufschrift die Angaben des Namens oder des Unterscheidungssignals und der Nationalität des Bestim mungsschiffes enthalten. Diese rTage wurde an mehreren Orten Tirols ein ziemlich heftiges, von. unterirdischem Rollm gegleitetes Erdbeben verspürt; so in Sjittmg, südlich vom Brenner, in Oetz tm Oetzthal und in Nassereith.im Gebiet der nordischen Kalkalpen. Unter den i n Paris v, hafteten Anarchisten befindet sich, auch der Malergehilfe Victor Vuhr aus der Rheinprovinz. Bühr, der feine Militärzeit in ' der Strafabtheilung zu Magdeburg abfolvirte, lebte dann in Berlin, wo er im Verein mit dem Buchdrucker Werner und Anderen die Vruppt der Unabhängigen gründete und leitete. Kurze Zeit fungirfe ii auch als Expedient dez okZafist Vor etwa sechs Monaten verließ Vuhr Deutschland, er lebte dann mehrere Monate in Paris und war in de? letzjen Zeit in seinem Fache beschäftigt. Auhe hat in Bersin noch eine Strafe wegen Aufreizung in Höhe pgn Q ZNonatkn abzumachen. . . W tmnltk rwTUiaf . W Mut ym. M rUk. To cau droM Tonr aart er II tot tim td tha war. Thu U

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Wie es ist.

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