Indiana Tribüne, Volume 17, Number 195, Indianapolis, Marion County, 4 April 1894 — Page 1
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Editorielles. 3n Hawaii läßt die provisorische Negierung einem Zeitungsherausgeber den Prozeß wegen Hochverraths machen, weil derselbe zu deutlich gesprochen hat. Und daS geschieht von Leuten, die sich 'selbst erst gewaltsarnvdle Herrschaft angemaßt haben l Bedarf es eines besseren Beweises daß Recht und Macht im politischen Leben identisch sind ?
In Ohio und einigen anderen Staaten haben gestern Munizipalmahlen stattgefunden, und dabei haben, wie eS scheint, die Republikaner ziemliche Erfolge errungen. Es scheint nun einmal das Schicksal der demorratischen Partei zu sein, nach einer kur3eneriobebe Aufschwunges immer n;Xi iirii(Tnfnn Kinnr Irttet hm wum jnmui -- y- ,.7 v ....... aus ocn Erfolgen oci vsemcinoeroagien in nördlichen Staaten kein Schluß zieHen, was das Resultat einer National wähl sein würde, denn dabei hatten der Süden und die Landbevölkerung ein gewichtiges Wort mitzureden, aber eö zeigt sich, daß eine Polyglotte Partei, wie die demokratische keine dauernden Erfolge zu erringen vermag, weil bei der Verschiedenheit der Klasseninteressen jeder Versuch, es mehreren Klassen recht zu machen, absolut fchcitern muß. Die republikanische Partei rechnet fast ausschließlich mit der industriellen und kommerziellen besitzenden Klasse. und versucht lediglich den Nachweis, öaß waS für diese gut sei, für die ganze Bevölkerung sich schicke. Die demokratische Partei dagegen bemüht sich durch Maßnahmen der verschieoensten Art eö bald dieser Klasse, bald jener recht zu machen, hier will sie etwas für den stadtischen Arbeiter thun, Hart fi"i yrt Sinttur .,nn ntp?r für i f i . I " v v Vk...,. ... v . öen Minenbesiher und nachher wieder etwaS für den südlichen Plantazenbe fitzer. So hat sie stets mit einer Zahl oon Elementen zu rechnen, deren Interessen häusig genug in scharfem Gegensatze stehen. Sie giebt sich den Anschein, als fei t die Partei der Arbeiter cornrne il faul, und hat dock nicht den Muth, es mit den Kapitalisten zu veöerben. So kann sie in nichts einen festen Standpunkt einnehmen, oer ein Prinzip folgerichtig durch führen. Sie erklärt sich für FreiHandel, und schasst die Wllson Bill. welche nur eine etwas gemäßigtere schutzzollmaßregel ist, als die Me Kinleu Bill und dem Senat geht selbst die Wilson Bill noch zu weit. Sie hebt die Silberverkäufe auf, und nur an dem Veto des Präsidenten scheitert ein Silberprägungsgesetz. Sie ist nie in sich einig und daher verschleppt sich jeder Versuch zu energischer Gesetzgebung. So kommt es, daß wenn sie einmal zur Macht gelangt, eS nicht , . . .. v ?. . t i. V" f. IL . lZNae GilllW UNO UC ÜCIIUU 01CCIDC . . lvicorr. ay . . , ,.. ... Was sich daran kennen laßt tlt. kolae ernelen kann, welcke nickt ausslef Dr0C&ene Klassenvolitik treibt. Die republikanische Partei vertritt die Interessen deS beweglichen Kapi tals. Das gesteht Die Partei zwar nicht zu, aber es ist doch so und Jeder mann fühlt es und Jedermann weiß eS, und da daS Kapital heute überall Ganzes bildet, so kommt sie selbst nach den heftigsten Niederlagen immer wie bcr 0bcnauf. Und eö ist dabei wohl zu bedenken, daß wenn sie auch hie und da Niederlagen erleidet, das weniger fal schen Maßnahmen der Partei, als viel mehr der allgemeinen Unzufriedenheit zuzuschreiben ist. So werden sich die beiden Parteien wohl nock eine Zeit lang mit wechseln dem Erfolge katzbalgen, bis eine neue lebensfähige Partei auftritt, um sie beide zu verdrängen. Drahtnachrichten Inland. Vetterauösiej,ten. Kühler, schöne? Wetter heute Abend und am Donnerstag. Vreckinrid e-H y l a d. Washington, 3. April. Breckinridge hatte in Abrede gestellt, daß er in 188 von Washington auö mit der Klägerin korrespondut habe,
daß die Briefe vermittelst eines Typewriters geschrieben worden seien, und daß eine im Capital stationirie Maschincnschreiberin die Briefe für ihn geschroben und adressirt habe. Die betreffende Schrciberin, eine Miß Boweil, wurde ' zilirt und sie sagte auS, daß sie die Briefe für ihlt besorgt habe, daß ihr die Sache aufgefallen Und ihr
deshalb wohl im Gedächtnisse geblieben sei. Sie wies außerdem durch ein Notizbuch nach, daß sie die Briefe besorgt habe. Er wurde ferner befragt, was aus fünf Noten zu je $100, die er für die Klägerin indossirt habe, geworden sei, und er kann sich dessen nicht erinnern. Befragt, ob er ihr das Geld nicht für ihre Ausstattung gegeben habe, stellte er dieö in Abrede. '- Diktatur. Columbia, S. E., 3. April. Gouverneur Tillman erließ eine Proklamation, worin er sämmtliche Munizipalbehörden notifizier, daß er unter Sekt. 519 des Gesetzbuches die Controlle sämmtlicher Polizeibehörden im Staate übernehme. Heute hielt der Gouvernör eine Anspräche an die loyale Miliz und sagte: DaS Dispensary Gesetz steht im Gesetzbuche, ich habe geschworen als Exeku tivöeamter, die Gesetze deS Staates zur Ausführung zu bringen und, so helfe mir Gott, ich werde die ganze Macht meines AmteS anwenden, um sie durchmführen. Die Dispensaries hier werden polizeilich überwacht und machen schlechte Geschäfte, dagegen steht der Verkauf in ungesetzlichen Verkaufsstellen sehr gut - CoreYö Haupt- und ZweigArmeen. Pittöburg,3. April. l?oxcy's Armee zog heute in Allegheny City ein und lagerte aus dem AuöstellungSp'atze. S'.e wurden von Arbeitcrorganisatio nen mit fliegenden Fahnen und Musik empfangen. Coxey sagt, er werde, nachdem er eine Absicht in Washington erreicht habe, noch einen Marsch durch Virginia, Nord- und Süd-(5arolina machen. St. Louik, 3. April. General Frey'S Armee kam heute hier an. Der ayor verweigerte jede Unterstützung. der im Board of Trade wurde eine Kollekte veranstaltet. San.Franziöko, 3. April. DaS hiesige Contingent der Eommon weal Armee zog heute 350 Mann stark nach Oakland ab. In Sacramento werden'sich 100 Mann anschließen. Der Streik in der Cokereg i on. U n i o n t o w n, Pa., 3. lpril. Zwischen 12.000 und 14.000 Cokearbeiter in diesem Distrikt haben die Arbeit eingestellt und erklärten, daß sie ieber sämmtliche Cokemerke niederbrennen würden, als unter den gegenwärtigen Löhnen zur Arbeit zurückzukehren. Die Sachlage scheint bedenklich und die Civilbehörden haben heute Abend erklärt, daß sie im Falle eines Aus bruches von Krawallen nicht in Stande sein würden, Leben und Eigenthum vor den wüthenden Streikern zu schützen. Die Streiker scheinen fest entschlossen zu sein. Niemandem zu gestatten, ihre Plätze einzunehmen. Sie nnd sebr enttäuscht darüber, dak die Nationalorganisation ihnen keine Un terstützung geschickt hat. Ein blutiger Kampf. Kansaö City, Mo., 3. April. Heute kam es hier anläßlich der Wahl zu einem blutigen Konflikt zwischen Mitgliedern der American Protektive Association und Katholiken. Wer den Krawall eigentlich angefangen hat, läßt sich jetzt noch nicht feststellen, denn die Aufregung , noch zu groß. Mehr a'ö hundert Schüsse wnrden abgefeuert ; ein Mann, der städtische Seitenweginspektor Mike Callahan, wurde getodtet und Hart ftowler., C Brosnahan.. des Hilfökonstabler Jerry Paie, Patrick " Jleming und John McGovern mehr oder weniger schwer verletzt. - l?p?sqny. . Die brasilianischen Flüchtl i n g e. Lissabon, 3. Avril. Die von tugiesische Regierung hat den'Admizal da Gama der sich jetzt mit seinen Ay-
Hängern an Bord eines portugiesischen Kriegsschiffes in Buenos Ayres besindet, benachrichtigt, daß sie den brasiliaNischen Flüchtlingen nur das Landen auf portugiesischem Territorium gestatl 1 vv .
icn lunnc uno oann nur unter oer Bedingung, daß sie nicht- wieder nach Brasilien zurückkehren dürfen, um an dem noch andauernden Bürgerkiiegtheilzunehmen. Die portugiesische Regierung wird sofort ein weiteres Kriegsschiff abchicken, um die Flüchtlinge .in Buenos Ayres abzuholen und sie nach portugiesischem Territorium zu bringen. Die brasilianischen Insurgenten an Bord der portugiesischen Kriegsschiffe ollen sich in einer bedauernswerthen Lage befinden. Viele sind verwundet und eine Menge anderer sind krank. Zwei Fälle von gelbem Fieber sind an Bord der Mindello" entdeckt worden. Die Freimaurer Argentinien? haben Kabeldepeschen an den König von Porugal, den Präsidenten Cleveland und an Peixoto geschickt, in welchem sie um Verwendung zu Gunsten der Flüchtinge nachsuchen. , Schlimme Lage in Peru. Lima, Peru, 3. April. Der frühere Präsident Cocercö, einer der Präsidentschafls-Kondidaten, ist zum Diktator von Peru proklamirt worden. Die Armee unte stützt den Diktator, der Kongreß und da? Volk find aber gegen ihn. Die Banken sind alle gechlossen und die Geschäfte suöpendirt. Die Truppen, welche auf Seite deö Diktators stehen, sind Herren der Stadt und Patrouilliren Tag und Nackt die Straßen ab. Sennor Del Solar, der rechtmäßige Präsident, ist aus der Stadt entflohen. MM . - Der ö st erreich isch.ru s fische . Handelsvertrag. W i e n, 2. April. Die erfolgreiche Abfchließung deö österreichlsch-rsischcn Handelso.rtragS. demzufolge der Einuhrzoll für Roggen in Oesterreich auf einen ulocn öl) reuzer angelegt worden, ist, ist den direkten BemühunFen des Zaren zu verdanken. London,3. April. DerKorrespon' nt der Times" in Wien weist in einer längeren Depesche auf die Wich. lgkeit der direkte Einmischung drö Zaren in die Unterhandlungen betreffs deö Abschlusses des Handelsvertrags hin, andeutend, daß dies als ein Be wciS der friedlichen Absichten, welche der Zar hege, anzusehen sei. Der Korrespondent fügt hinzu, man gebe sich in Wien der Hoffnung hin. daß dem Handelsvertrag bald eine politische Entente folgen werde, die, wenn auch nicht zu einer Abrüstung, so doch zu einer Einstellung der kriegerischen Rüstungen führen werde. Zum Schluß deutet der Korrespondent auch an, daß Italien von Berlin und Wien auS in diskreter Weife benachrichtigt worden sei, daß man dort nichts gegen eine mehr freundschaftliche Annäherung an Frankreich haben würde. Alles dieS scheint anzudeuten, daß die drei Kaiserreiche, wie schon früher einmal, bereit sind, einen neuen Bund abtu-. schließen, dessen Ziel und Zweck die Erhaltung deS europä schen Friedens . " istOchissönachrichten. Angekommen in: New I o r k : Amsterdam" von Rotterdam; Russia" von Hamburg; Peruvian" von GlaSgow. N a p l e S: Suevia" von New Jork. Halifax: Jtalia" von Neaple. m General-Agentur. Feuer-Versicherung. Coyektion von Miethe, Geld' 'an- ynd auSuleihen, Schiffsscheine, Reisepässe, Vollmachten und Erbschastöerhebungen. A. Metz ger GrundeigenthumS-Agentur. Ge gründet 1863. Hiesiges. Feuer. Ein falscher Feueralarm rief die Feuerwehr gestern Nachmittag nach dem Occidental Hotel. Man sah Rauch auS den Fenstern deS 2. Stocke? kommen und meinte eS sei etwaS in Brand gerathen. ES war aber nur eine der Dampfheizröhren heruntergefallen. Um zi2 Ubr beute Vormittag entstand in einem Ausbau voa 207 Fay-
ette Str., Besitzer John Spruance, ein Gegen 2 Udrnach der Stall hinter 655 Nord Pennsylvania Straße ein Raub der Flammen. Der Besitze G. R. Lilly erlitt einen Scka -
den von $100. Brandstiftung wird vermuthet. , m m Board of Pnblic Works. Controller Trusler ist wieder einmal hinter dem Board os Public WorkS her. . Der Board beauftragte nämlich Ch!efc!erk Jesserson, da die Kontra?toren drängten, auch seine Leute Nachts arbeiten zu lassen um die Auflageliste so schnell wie möglich fertig zu stellen und versprachen eztra Vergütung. Der Board erlaubte auch seinem Versprechen gemäß $144 05 eztra für die Nachtarbeit und der Controller entdeckte , erst nachdem die ZahlungsanWeisungen schon ausgestellt und einkassirt waren diese Sache. Er verlangte von den Bediensteten das Geld zurück, aber diese er'lärten dasselbe ebrlich verdient zu haben und weigerten sich dasselbe zurückzugeben. Selbst seine Hoheit Mayor Denny konnte' sie nicht dazu bewegen. Die zwei deutschen Commissäre Meyer und Kramer stehen zu ihrem Wort und glauben, daß l'u ClerkS zu diesem Geld berechtigt sind, währen der Controller behauptet, daß Beamte die beim Jahr angestellt sind kein Recht zu ex'ra Vergütung haben. Die Eztra-Arbeiten wurden Hauptsachlich dnrch die enormen Auflagelistcn für den Hauptaufnahme-AbzugSkanal nothwendig, für dessen Bau 4j5 der Stadt mltbezahlen muß. Herr Kramer erklärte,' daß die Clerks jeden Cent ehrlich verdienten und daß der Stadt Geld gespart wurde, nicht allein dadurch, daß extra Clerks mehr gekostet hätten, sondern auch dadurch, daß Kontraktoren, die wissen, daß die Auflagelisten fertig sind, sobald sie ihre Kontrikle vollendet haben, ihre Angebote bi"iger einreichen, als wenn sie wüßten, daß die Clerks ihre Auflagelisten erst einige nconaie ipaier fertig vracylen, sie also länger auf ihr Geld zu warten hätten. Controller Trusler weige.te sich auch Zahlungsanweisungen für einige Arbeiter auszustellen, welche der Board beauftragte unter Anweisung des Bauinspettorö den Slinthard tall abzureißen. Der Board ordnete die Zahlung deS L.'kneö aus dem incidental expense fund an und der Controller ist nicht sicher, ob sie dazu ein Recht haben. Der Board hatte eine lange Beraihung in Betreff deö Brll Str. Ab!t.ugSkanalS, kam aber noch zu keiner Entscheidung. Heutige Sitzung. Die Wasserwerkgesellschaft erklärte dem Board, daß es wegen Feueraesahrlichkeit nothwendig war, da? Pflaster an Massachusetts Ave. zn durchbrechen und daß sie d n Auftrag gegeben haben, daS Pflaster zu repariren. Eine Beschwerde in Betreff der Reinigung der Ohio Straße wurde an Inspektor Scholl verwiesen. Die Straßenbahngesellschast wurde angewiesen, Schienen, welche seit fünf Monaten auf dem Eigenthum des Herrn Iae. Crone, 201 Bellefontaine Str. liegen, zu entfernen. Der Ingenieur wurde angewiesen, dem Straßencommissär den richtigen Platz für die Rural Str. Brücke über Crooked Run zu bezeichnen. Die Testamentsvollstrecker der. W, C. De Panne Hinterlassenschaft find mit der Abschätzung deS Schadens und Lutzens für die Oeffnung der Kentuest) Ave. Nicht zufrieden. Dle Com Mission schätzte ihren Schaden zu $(&0 während sie denselben zn K2500 ah schätzen. o,nra?to? 3ohn Greene wurde auf gefordert, Linden Str. auszubessern. Konträkto? M. 3. Griffin wurde aufgefordert Johnson Ave. auSzu. bessern. Der Byar.d unterzeichnete die Pläne für die Backsteinpflasterung der Meri dian Str., von Washington zu South Str. Länge 1781 ftuß. Breite 0 Fuß. PolizeichefPowel richtete einen Brief an den Board in Betreff des HeumarktS, in welchem er erklärt, daß nicht Raum genug für alle Wag,n vorhanden sei und viele gezwungen seien auf der Siraße z t stehen. Er glaube, daß eS nicht recht sei diese zu verhaften und
J-idianaPalis ocut'che gegens. FSU5f " TSfSS&lllSgS GfiSSMäfli ' Die Office obiaer Gesellschaft wure von , 9?0; 113 Ost Washington Straße, nach ,ZlMMerNo.l2, Alansur Block
N.O.Ecke Wash. & Alabama Str. verlegt. Fred. Ostermeyer, ?räf. Charl. Dinkelaker, Cekr. dech sehe er fich gezwungen' dazu. Er ersuche den Board Einsicht zu nehmen. Der Board vertagte sich aus 3 Uhr Nachmittags. . Howe-Lavln. Durch Vermittelung der Art Association" wurde dem musikliebenden Publikum unserer Stadt ein großer Genuß zu Theil. In der Tomlinson Halle konzertirte nämlich die aus den Damen Howe und von Stosch, sowie den Herren Campanar?, Lavin und Luckstone bestehende Musikgesellschast. Die seltenen Kräfte zu würdigen, die wir zu hören Gelegenheit hatten, fällt schwer genug, wenn man durch Umstände gezwungen war (neunzehn) Solo-Nummern zu lauschen. Auf dem Programm standen deren zehn, also mehr wie ausreichend ; aber nicht genug damit wurde in der unvernünftigsten Weise da capo verlangt. Wenn schon gegenseitig so überwältigende Anforderungen von den Künstlern und dem Publikum gestellt werden, so sollten zum wenigsten ein paar Ambulanzwagen zur Stelle sein, um die Musikleichen zu entfernen. Big zur Oiiginalttummer 6 auf dem Programm Barbier von Scvilla" und daher auch in den Morgenblättern so kri ti sirt, obgleich es in Wirklickkeit daö Champagnerlied auö Don ?uan war war das Conzert ein Genuß, als aber die folgende Nummer 7 sich drrch alle die Zugaben aus fünfzehn ai.Sgedehnt hatte, da war eS entfchieken des Guten zu viel. Zur Einleitung des Conzertes spiele Herr Luckstone die 0. Rhapsodie vrn Liszt mit Meisterschaft. 3hm sollte Sig. Campanari. Sein modulationkähige?, herrliches Organ, wie se-ne icfe gründliche Schulung traten in e nen SoliS vortheilhaft zu Tage. Wenn es wahr ist, daß man über Mary Howe's glänzende Stimmittel Bünde schreiben könne, so soll man nicht vergessen hinzuzufügen, daß sie ihre Stimme wie ein Instrument behandelt, während sich sonst das Jnstrument bestrebt der Stimme nahe zu kommen. Mary Howe sang gestern Abend so herrlich wie die Howe nur singen kann. Alle Töne klsr, rein, tadellos. Schreiber dieser Zeilen hörte mit beiden Ohren zu und und es kam ihm vor als sei er weit, weit weg oben im Crystall Palast der Exkönigin. Die Königin sang und er saß aus einem Kisberg und es fror ihn sehr. Als die Sängerin daS Robin Adair" vortrug, dachten wir unwillkurlich an Emma Juch, als sie vor vier Jahren auf dem Maifest daS Leise leise, fromme. Weise" sang. Lavin, der Mann seiner Frau erschien auch mehrfach und daS Publi kum bemerkte mit Freude und fichtlicher Genugthuung, daß sowohl 'seine Stimme als seine Leibesfülle an Umfang zugenommen hat. Zum Schluß erwähnen wir noch des Frl. von Stosch. Wie erinnerlich trat die Dame im vergangenen Herbst mit Sousa aus. Ob eö an der glücklichen Disposition lag oder ob die Dame solch' bedeutende Fortschritte gemacht hat, kurz ihr Spiel war einfach Herrlich. $)c feine Empfindung, der raunderbare Ton ihrer StradivariuS vereinigten sich zu einem unübertrefflichen Genuß. Die vorhin erwähnte unsinnige Manier der fortgesetzte BeifallSbezeugung ließ einen wirklich auf die Idee kommen, als habe man eS mit ClaqueurS zu thun. Von den Künstlern hätte man erwarten dürfen, daß sie den forzirten Beifall unbeachtet gelassen hätten. Diese ansteckende Krankheit wurde zumeist von unreifen Burschen verbreitet. Reiches, rothes Blut wird ebenso naturgemäß von Hood's Äarsavarilla erzeugt, wie äußerliche Sauberkeit durch häufigen Gebrauch v)n Seife und : Wasser. Dieser aroöe Blutreiniaer ' vertreibt gründlich Skrofeln. Salfluß und allen andern innerlichen Schmutz.
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