Indiana Tribüne, Volume 17, Number 194, Indianapolis, Marion County, 3 April 1894 — Page 1

J -i. Lesen Sie die Offerte der Tribüne" für die e; j 8. April 189. AO W fr : A A Tribüne Coupon 24 für die i-fctolhg Potts! W 44 W V W .a w M-kfc Mülles! Jahrgang 17 Office : No. 18 Süd Alabama Straße. No. 194 Indianapolis Indiana, Dienstag, den 3 2lpril 1894.

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Offizieller Bericht der

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Indianapolis, den 38. Februar 1894. Aktiva, Anleihen 1 410,13509 nleiHe,Conto , 1 37,704 1 2 Vereinigten Q'.aatm Bonds '. 250,000 00 Etadt Indianapolis, Marion und andere County Londs . (337,927 54 Baar-Aktiva. Füllig von Banken '. $697,911 82 Fällig vom Ver. Staaten Schatzamt 10,212 55 Bsar (Gold 5230,000 OJ) 431,748 01 ... 1,189,902 38 Gewölbe, Geldschrank und Möbeln ic 18.000 00 f2,(i7y,C6j 13 Passiva. eingezahltes Kapital. I 300,000 00 UederschußFond und Gewinne ....... 80,6. )7 15 Nationalbank.Noten im Umlauf 224,350 O Depositen 2,074,711 98 $2,679,009 13 John P. Frenzel, Präsident. Otto N. Frenzel, Kassircr 0. F. Frcnzel. Assistent-Kassirer.

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Lditorielles. Das Ansammeln von Banden und Armeen Arbeitsloser um nack Washington zu marschiren, ist eine bei sonderbarsten Erscheinungen unserer Zeit und unseres'Landeö. Jedermann fragt sich, was daraus werden soll, aber Keiner hat eine Antwort. Aus Italien kommt eine Nach richt, die in grellster Weise ein schlag licht darauf wirft, waS in Wirk! chkeit hinter dem Anarchistenrummel steht, der im letzten Vierteljahr die Aafmerk kamkeit der ganzen Welt auf sich zoa. Wie nämlich aus Neapel berichte! wird, hatineinemdortigen Anarch.steN' l'0if" f Mfat Georgls Laganna als Belajtungözeug eine bedeutende Geldsumme, außerdem einen falschen Paß dem Gericht über geben, und erklärt, die Polizei-Direk-tionen von.Wien, Budapest und Berlin hätten ihm Empfehlungsschreiben ertheilt, damit er behaupte, die sizilia nischen Anarchisten stehen in Brbindung mit ihren französischen und deutschen Genossen. Diese Erklärung wirkte so verblüffend auf den GcrichtS Hof, daß der Präsident die stiso.tige Vertagung des Prozesses anordnete. -Die internationale Polizei hat mehr zu dem Anarchistenschrecken" der letz ten Wochen.beigetragen, alö die Anarchisten selbst, woraus diese letzteren eine gute Lehre ziehen könnten. In Süd Carolina geht cö wirklichnett her, aber daS kommt von dem wahnsinnigen Eifer, den Getränkeverkauf zu unterdrücken, oder zu regeln," waS eben unmöglich ist. Von den verrücktesten Dingen, welche d'er TemperenzfanatismuS schon ausgeheckt hat, ist daS Liquorgesetz von Süd Carolina das verrückteste, vielleicht nicht im Prinzip, wohl aber in der AuSführung, denn h seinem Temperenzeifer vergißt der Fanatiker jeden FreiHeitsbegriff und geberdet sich wie ein Despot. DaS Gesetz von Süd Carolina macht den Verkauf berauschender Getränke zu einer Art Staatsmonopol, die Ver kauföstellen werden Dispensarieö genannt. DaS Schlimme an dem Gesetze ist die Spionage, und diese hat dasselbe so verhaßt gemacht. Speziell sür den Zweck angestellte Staatskonstabler, welche im Volksmunde Spione heißen, dringen in Privathäuser ein um nach Schnaps oder anderen Getränken u suchen, und daS stolze : "rny house is rny castle' gilt nicht- mehr. Der gegenwärtige Gauvernär hat den Ver such gemacht, daS Gesetz mit äußerster Strenge durchzuführen und die Folge ist eine förmliche Rebellion. Geradezu erstrunlich aber ist eine Maßregel deS Gouvernörs, nämlich die Einführung einer förmlichen Censur der Preßdepeschen. DaS ist schon mehr russische Despotie ; in einem halbwegS zivilisirten Lande ist so etwaS nur im Kriegsfalle, oder wirklicher Revolution möglich. Unsere Mit. bü ger "to the rnanor dorne" urtheilen über so Vieles mit der wegwerfenden Bezeichnung unamerikanisch" ab. Ist eine Preßzensur vielleicht amerikanisch" ? Rassisch ist sie, ob aber auch amerikanisch ? Die Geschich'e hat in Süd Carolina bereitö Blut gekostet, und eS ist nicht.

abzusehen, was noch kommen kann. I Es ist geradezu unerhört, was der.

Temper.'nzfanatismuS in unserem Lande schon für Unheil angerichtet hat. Werden denn diese Leute niemals zu Verstand kommen. Wenn der Ameri kaner, nicht, eine wahre Schafsgeduld hätte, die nur in äußersten Fällen reißt, wäre den Fanatikern langst daö Handmerk gelegt worden. . m I, m Drahtnachrichten Inland. Wetterausi6,ten. Lokaler Regen. Kühler und schöncö Wetter am Mittw ch. C o n g r eß. Washington, 2. April. Der Senat begann heute mit der Erwägung der Tarifbill und VoorheeS eröffnete die Debatte mit einer längeren Stede. Ein neuer Bundessenator. Atlanta, (3a., 2. April. Gou. vernör Northern ernannte heute den Reda?teur P itrick Walsh zum Bundes senator als Nachfolaec ColquittS. M u n i z i p a 1 W a h l e n. Ci n c i n n a t i, 2. April. Bei der hie rgeir StadtmaKl siegten die Nepub likrner. Auch in anderen Städten und Ortschaften erzielten die Republikaner groie Erfolge. In Hamilton, das ge wohnlich eine demokratische Mehrheit vo.i 1400 giebt, siegten ebenfalls die Reoublikaner. In Eleveland und Toledo wählten die Nepabllkaner ,hr ganzes Ticket, in Dayton dagegen sieg ten die Demokraien. Ja Manssield sieben zum erst.-n Male die Nepubii kaner. Detroit. 2. April. Nachrichten über den Ausfall der M lnizipllwahlen in Äickigan zeigen durchw'g bedeue rde republikanische Erfolge. DieverschiedenenArmeeen. S e w i ck l e Y, Pa.. 2. April. Cozey'ö Ar.nee kam heute hier an. Sie fanden edoch ln der fashionablen Vorstadt 'pittöburgö nicht viel Entgegenkommen. San F r a n z i ö k o, 1. April. He rte zogen von hier 400 ab, um sich aur den Marsch nach Washington zu malzen. Mayar Ellert gab ihnen $25. Los Angeles, Eal. 2. April. Inter der Führung von General Vinnette zogen heute 167 Mann von hier ab. Sie erklärten sie würden bis San Bernardino marschiren und dort die Eisenbahn nehmen. 3n Kansas City sei eine Zusammenkunft mit anderen Cor?s geplant. in Breckinridg e-P o 1 l a r d. Washington. 2. April. Der Verklagte setzte heute seine Aussagen fort. Er stellte fast alle Behauptungen der Klägerin in Abrede, nur ihre illegitimen Beziehungen gak er zu, und sagte, er mache auch gar keinen Versuch, dieselben zu beschönigend Seine Auösazen in Bezug auf die Szene in der Ossiee deö Washingtoner PolizeichefS stimmten nicht mit den Aussagen dieses Beamten überein. Er stellte auch in Abrede nach seiner ge Heimen Heirath im April 1823 noch in timen Verkehr mit der Klägerin gehab zu haben. Er sagte, die Trennung sei zwischen ihnen verabredet gewesen und er habe ihr versprochen ge habt, für ihren Unterhalt zu sorgen. bis sie einen ehrenhaften LebenSunter halt sinde. "G" Der Dampfer E m S. . Fayal. Azoren. Z. April. Der Dampfer EmS des Nordd. Lloyd kam heute im Schlepptau des briti'chen FrachtdampferS Wildflomer hier an. Die EmS hatte einen Leck, doch verhinderten die Pampen jede Beschädig gung der Ladung und der Post. Die Passagiere werden von hier durch den Kaiser Wilhelm" nach New Jork befördert werden. AuS Süd-Carolina. C o l u m b r a. 2. April. Die Newberry N fles übersandten heute dem Gouverneur ein Schreiben, worin sie gegen die Ueberwachung des Tele-graphen-Bureaus protestirten, und erklärten, sie würden sich nicht razu hergeben, die Privatgeschäfte der Bürger zu übermachen; sie reichten deSaalb ihre Resignation ein. Der Gou.vernör antwartete rhnen, daß er die Reflgnatlon nicht annehme, sondern sie in Schanden

als Leute entlasse, die nicht würdig seien, die Uniform zu tragen, sie soll-

ten ihre Waffen abliesern. 3n Darlington ist alles ruhig. Die Truppen sind noch da und haben die Telegraphen-Bureaus besetzt. Keine Depesche kann befördert werden, die nicht erst inspizirt wird. ,, ' Ausland. Nachrich ten auS Samoa. London, 2. Aril. 3m Unterhauö sagte heute Sir Edward Grey. daß das auswärtige Amt von dem britischen Konsul in Samoa die Nachricht rrhalten habe, eS sei zwischen den sich gegenüberstehenden Häuptlingen ein Waffenstillstand abgeschlossen worden, der sür beide Seiten zufriedenstelleno sei und daß ein Friedensschluß mit Bestimmtheit zu erwarten sei. Sir Grey füzte hinzu, daß sich kein britisches Kriegsschiff in Samoa befinde und auch keinS dort nöthig sei Hn i . Nothstand in Spanien. Madrid, 2. April. Der Noth. stand, der in der Provinz Andalunen herrscht, bat bereits zu vielen AuSschreitungen seitens der ärmeren Bevölkerung Anlaß gegeben. In San Lucar sind die Bäckereien von einem Zbolreyausen geplunrerl worden. Auch ln El Eta der evllla kam es zu Krawallen und es gelang den Bedörden erst die Menge zu beruhit-en. nachdem sie 3000 Anweisungen auf Brot vertheilt hatte. In Tarisa begaben sich 2000 Mär. ner vor das Ratdhauö und vellanglcn in drohender Weile Arbeit. Die Bthörden thun in ollen Not'-stand?-Distrikten ihr Möglichstes, um den Armen zu helfen, eS ist aber tu bei doch nicht zu verhindern, daß noch viel Elend vorkommt. Ein Fenerwebrulann beraubt. Joseph Duvall, wohnhaft in 331 S. Alabama Str., ein Feuerwehrmal n, erhielt gestern seinen dreimonatlichen Gehalt im Betrage von $200. In Begleitung seine? Freundes Zokn Brenna trank er sich zunächst einen Stiefel - voll an und fuhr dann zum Brighton Beach. Hier renomirte er mit dem Haufen Geld und so kam eö dann, daß, als er auf einen Augenblick das Lokal verließ, er niedergeschlagen und seines Geldes beraubt wurke. Bald kam er wieder zu sich und fuhr schleunigst zur Polizeistation, wo er den Vorfall anmeldete. Er hat einen guten Freund im Verdachte ihm den Liebesdienst erwiesen zu haben. A Stndtritb. Gestern Abend fanden sich dieHe,ren Stadträthe in ihrem Zimmer zu einer Abendsitzung ein. Gleich zu Anfang beschwerte sich daö demokratische Mitglied Costello beim Präsidenten Cooper über die Bebandlung die Stadtrath Rauh als Vorsitzer deS Finanzausschusses der Minorität, den demokratischen Mitgliedern, zu Theil werden lasse. Letzterer hatte nämlich die Mitglieder deS Komitee neulich Abends zu einer Sitzung um $8 Uhr nach dem Stadtschreib.ramt berufen. 3n Abwesenheit der demokra tischen Mitglieder begann die Sitzung jedoch schon um 7 N ir und wurde mit großer Eile beendigt, bevor die Demokraten angelangt waren. Cooper gab Herrn Rauh einen Verweis und Raub entschuldigte sich mit ein paar RebenS arten. Der Bürgermeister sandte eine Bot schast an den Stadkrath. worin er um Verkauf deS alten PesthauSgrundstücks bat und eine Ordinanz daS zu erbauende neue PesthauS betreffend an zunehmen ersuchte. Weil aber die Mitglieder nicht vollzählig erschienen waren, könnte dem Wunsche nicht ent sprochen werden. Die Ordinanzen, welche den Controller autorisieren die Encam?ment BondS zu bezahlen und die 5300.000 der Serie C zu rekundiren. wurden vassirt. Stadtrath Rauh legte eine Ordinanz moralischen Charakters vor. Dieselbe erwuchs auS der neulich erfolgten Verurtheilung deS Chinesen Lee Sing weO ! N . . gen Quyrung einer lupiumgogic. vurq

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die Ordinanz wird gegen die Eigen-1 Doch der hatte mittlerweile den Sathümer solcher Opiumstuben eineötrafe loon verlassen.' Doch nun ließ der von Z100-tz500 und bis zu 6 Mo- brutale Mensch seine Wuth ohne jede naten Haft festgesetzt. Personen. , Veranlassung an Ben Gaod aus und

welch- wissentlich ihre Häuser an Leute für solche Zwecke vermiethen, haben eine Buße von $25 lnö $200 und bis

zu 3 Monaten Haft verwirkt. Die Held wurde verhaftet und wegen KörOrdinanz wurde dem Comite für'perverletzuna mit Mordabsicht der-

öffentliche Moral übergeben. D,e Angelegenheit betreffs der

Pflasterung der Alabama Skr. wurde Folgende Falle wurden vertagt : noch nicht erledigt, weil das zuständige Gilbert Summers wegen AufbreKomite noch keinen Bericht einreichen chenö des AsphaltpflasterS. Ecke Maszu können mittheilte. i szchusetts Ave. und St. Clair Straße,

Das Köhring'sche Amendement zu der Ordinan. we cke den Verkauf , städtischen Eigenthums regelt, wurde J ' angenommen und die betreffende VerOrdnung dann passiert. DaS Amendement bestimmt, daß bei Verkauf von Stadteigenthum, daö über $200 werth ist, sämmtliche Stadträthe mit dem Verkauf einverstanden sei müssen. Der Name von Ludlow Lane wurde in Ludlom Ave. umgeändert. -mBoard i?f Public Works. Gestrige Sitzung. Grundeigenthümer an New Jersey s:r.. von Washington str. u Fort 'L'yne Aoe., remonstrirten gegen die 'lsohaltpflasterung der Straße. Es wurden eine Anzahl Reden von deni'e'ben gehalten, die aber nichts Neues enthielten. Herr Kengon von der As s , lt Co. erklä-te, daß etwa 15.000.000 Faß Asphaltpstrster in den V.-r. Staaten gelegt wurden und alle Be ritzte würden zeigen, daß 95 Prozent ich in gutem Zustand besinden; das eige, daß der Asphalt einen besseren kecord, wie irgend ein anderes Pflaster labe. Die Remonstrat onen gegen die Verbesserung der New Jersey . Str. ourden an den Ingenieur verwiesen Der Board nahm die Pläne für einen Lokal Abzugskanal in Tennessee Zir., von Jndiana Ave., 396 Fuß nördlich, endgiltig an. Angebote wer)en big zum 16. April entgegengenommen. Grundeigenthümer an Morris Str. remonstrirten gegen die Pflasterung der ötraße, da die Grundeigenthümer gegenmärtig nicht in der Lage seien, dieseö zu bezahlen. Ein Herr Shcran e klärte, daß die Pflasterung eine Nothwendigkeit sei. H:rr Kroeckel erklarte sich dagegen und meinte, daß w'nn die an der Straße anwohnenden Grundeigenthümer zufrieden seien, es a lch für andere gut genug sei. Herr Paulini erklärte ebenfalls, daß die Grundeigenthümer jetzt nicht in der age seien, sür Verbesserungen zu bezihlen. Außerdem sprachen noch einige aadere Grundeigenthümer gegen die Pflasterung. Die Remonstration wurde an den Ingenieur vermiesen. Der Board acceptirte die Pläne für die Backsteinpftasterung der Wabash Zcraße von Alabama zu New Jersey Ztr. Länge 420 Fuß. m . Po!ize!ger!vk. . Eine gute Anzahl Prostituirter, Trunkfälliger, Vagabunden, Bummler etc. wurden heute Morgen vom Kadi zu dem üblichen Strassatz verurtheilt. Einer der Sirenen, 3oa Armstcong mit Namen, glaubte der Kadi aber einen besondern Denkzettel geben zu müssen. 3da hat sich nämlich ein Spezialarbeitöfeld ausgesucht und zieht vornehmlich halbwüchsige, kaum der Schule entwachsene Burschen in ihre verführerischen Netze. Stubbs fügte einer Geldstrafe von $10 eine Haftstrafe von 00 Tagen Arbeitshaus zu. Charles Black hatte auf seinen Kolleaen Wdite ein Messer gezückt, kam aber mit der gelinden Buße von $5 davon. SophuS Zensen, der ohne Gewerbeschttn hausirt haben sollte, wurde freigesprochen. Er zog nämlich trlumphlrend eine ZtadlllzenS aus dem Busen seiner Toga und wies sie dem Richter. Die V.-rhattuig erfolgte, weil der Polizist den Oaaen. und dieser jenen nicht verstanden hatte. Sander Trouber, Aein thiopier der Abstammung nach, hat eine gute Partion afrikanischer Wildheit von seinen f : , tf. .5. X l Kfi ..... mm . ICmcn Uiiauitii umu ;iuimi;i überkomm:. 2a eiem SUoon an der Mass tckasetts Aoenue aerietb mit einem Manne ins Sradaemenae. ' der ihm aber in kurzer Zeit den Mei ster zeigte und g,nz gehörig durch, wllkie. Schäumend vor Wath holte sich Trouber eii Risiermesser, um sich . ' w, r an e.ncm isegner zu racyen.

brachte ihm vier sehr gefährliche Schnittwanden bei, die vom Arzt ver-

bunden werden maßten..- Der Messerklagt. Er verzichtete auf ein Verhör und wurde der Grand Jury überwiesen. ohne vorher die Erlaubniß des Baumthä t inae hnt m hh?n ' ---'LJ-7 q -7 Charles Hartmann, Saloonkeeper Ecke East und McCarty Str., wegen Verkaufs geistiger Getränke an Mlnorenne. Er soll dem Zunaen Zrank Many Bier verkauft haben, der in seinem Rausch im elterlichen Hause alle Fenster zertrümmerte. Jameö Austin, Besitzer des Saloonö in 199 W. Merrill Straße wegen Verkaufö geistiger Getränke an Minorenne und am Sonntage. Morgen Abend siidet im sozialen Turnverein die jährliche Beamtenmahl statt. tBO Der Hauptquartier Zag für daö Ztaatöfeldlager der G A. R. verließ heute Morgen um 11.40 mit den alten Kriegern und der Soldier's & Sailorö Ocphan's Home Band" um die Fahrgäste nach Lafayette zu bringen, die Stadt. EÖ Emma Kaulöky, eine derhei ratbete Frau von 40 Jahren, wurke heute Morgen für irrsinnig' erklärt. Sie würde seit geraumer Zeit in FletcherS Nervenheilanstalt wegen Hysterie und Melancholie behandelt. Oa ihr Vater, Mutter und Bruder an Irrsinn litten, ist ihre Geistesgestörtdeit nicht zu verwundern. 03oh W. Wheat, ein Aethiopier, ließ die Amanda Willis unter der Anklage einsperren, seine Briefvost beschädigt, zu haben. 3n der vor Com missär Van Buren geführten Untersuchung stellte es sich aber heraus, daß das ganze ein Racheakt deö Wheat war, da Amanda ihm einen Korb gegeben hatte. Z uei. der Ernennungen deS Postmeisters Sahm sind von ihm wieder rückgängig gemacht worden, weil ihm mitgetheilt wurde, daß die Stellen u , ter das Civildienstgesetz fallen. Es siid dieS die von Thomas Colberk, Expolizeichf zum Nachtsupö intende rten und Tizomas Hudson zum Assistenten der Postregi tratur. . Jedoch wild beim Genl.'ralpostM5ster angefragt werden, ob die obengenannten Stell n von d.'m Civildienstgesetz berührt werden. Die Ezaminirung der Applikanten für die Assistenzarztstellen deS Hospitals und DispensariumS ist beendet, aber der Gesundheitsralh wagt j hl nicht die Ernennungen zu machen. Dr. Eastman, einer der Ezamin'.rtcn glaubt sich nämlich zurückgesetzt und parteiisch behandelt und hat jet mit einer Klage gegen den Board gedroht. Er behauptet, daß diese Art der Prüsang ungesetzlich sei und daß eine Prüfung nur durch den neuen Cioildienstboard vorgenommen werden könne. DaS klingt plausibel und so kannö kommen, daß die Ezamination noch einmal vorgenommen werden muß. WCT Bis auf welche Stufe, der Knechtsseligkeit und Verworfenheit unsere Polizeiorgane gesunken sind, läßt sich so recht ersehen an einem Vark.'mmniö, das Sonntag im Shelby House. 511 Sheldu Str., Besitzer Wm. Beattey, sich abspi-lte. Klopfte da nämlich in zerlumptem Rocke ein Mann an die Thür und begedrte Einlaß. Im Saloon befanoen sich etwa ein Dutzend trinkende uns schnitzende Personen. Nachdem der Ankömmling genug gesehen, schlug er seinen Mantel zurück und dem erstaunten Schankkellner, Tom Rose, blitzte der nur zu bekannte Fünfzack entgegen. Polizist Seiner, so heißt der Edle, erklärte Rose' und den Besitzer deS SaloonS, Wm. Beat tey, füc seine Arrestanten und stellte sie unter Anklage wegen Uebertretung deö eriSonntagSzesetzeS. Und vor solchen Pratorianern soll man Achtung haben, ihnen vertrauen. Spione und Denunzianten sind .noch stets der allgemeinen Verachtung anheimgefallen. Auch Pawell'S Korps der Rache wird V!.f.. Qi . f I vzeirln iyiuui iiuyi ruiytyuytiU

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