Indiana Tribüne, Volume 17, Number 193, Indianapolis, Marion County, 2 April 1894 — Page 2
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Erscheint füglich und &otint&Q&. Tietage.Trtbü-eroyi durch den Träg CeniZ per oche. die EonMagZ..Trttüne" b SentS per Wocde. Vcide ,usame ISEent odr 5Z CentZ perMonat. PecPost iLgesiickt tn Vor, ausoezaylung per Jahr. O 1 st flTfrtftrttn C(r Vrvt. JL VJ WMV iUUVMIUU W I Indianapolis, Ind., 2 April 1894. Gefahren öer Tchifffahrt. Die Meldungen aller Capitane. welche in den letzten Tagen mit ihren Schiffen in dem Hafen von New ')ork eingelaufen sind, lauten übereinstimmend dahin, dah der sogenannte nördliche Curs, den die von europäischen nack amerikanischen Oasen be-
Mten Fahrzeug: nehr y theueren Eisfeldern 311:
men, von unzur ;;eu formfrich blockirt ist. Die Befehlshaber vieler Schiffe, welche die Reise vor Vrn nrtfvrvrvr VJir linriH"nrnns angetreten, sahen sich in 'der Labradorströmung 5isberqen qegenüber. welche die ??ahrt Khr& m,-,,f, hrfl nm; Ufer .Kansas (JitV. .Venetia" und 1V tllMi wl w V , Gellert", sowie der Klipper General Kor" sind solchen Massen von Eis begegnet. daß die Schiffer in den Höhern frHrt hnn i?fn (Wttnhwn hf3L 'tfr.fclWt. Wl. VHVH I i0fMn2 in Vif,r, mehr fvhrnM sind als je zuvor. An einem einzigen Wage Passirte der .Gellert sechs gewaltiae Berge, während der Dampfer Tanjas City" von seinem Eurs meh99 1 ' 1 rfrf WnUn rrnrfi üdw?st slfben inukte. um eine Carambolage mit 34 riesigen Eisbergen, welche direct in den Curs der Passagierdampfer trieden, zu vermeiden. Der Klipper Gerni w h.rMrh s,n lüpn UV VklMlllik Hl I V I jtatrd eines ungeheueren Eisfeldes.
auf welchem der Ausguck von der cl?i cl'c" b amr jnn mu -MnMYAhP n,t tnrr i si9 sktt. da bisher noch Niemand von sol-
""l' 1 r "y ivuuuk v w emvor raaende Riesen ,äblt. Auck m.nUi," h.n tff,r5.inrrtnh an" m.nb . wi. M uv.9, ivl v ninnnnm WwMrn.n.vti n,hh UtMMVll -W W V V V V4 IMVIi Wahrend eines steifen Westwindes erMit der zweite Offici.-r eines schönen Morgens einen Eisleviathan. der U ?n,r ftnn Krirr r,-. 1 sW ftiil n iiiui vuiiut vuii vu. flML rninhfftrn? 100 fmfinrrslnff. 9sn den ungeheueren Eismassen brachen iiiiiiw U 'jjsich gewaltige Wellen, so daß der Eapitän dem Ungethüm schlinigst aus "'jm nUr ffsfTnf "Tr . r r v v i " u -w. urs . rr;;v,. .st bei West in Südwest bei Süd U13 UU 13 lUUlCt WUÜändert, allein bei dem starken Wind .id Wellenschlag konnte es diesen surs nicht einhalten und es wurde in 'ne mehr als ungemüthliche Nähe des iisbergs getrieben. Eapt. von Bassewikz war herzlich froh, in der Entfernuna von kaum einer halben Meile bei dem Ungethüm vorüberzukommen In einer der folgenden Nächte wurden von dem Ausguck . die Umrisse eines w Vll vt U U U U Wk 111! W tll'W anderen Eisbergs in der Entfernung ' ..menden Schiffe treiben, hegt man die orgniß. daß einzelne der überfällin sogenannten Tramp - Dampser' it dein Eis in zu nahe Berührung fonrintn sind und Havarien erlitten 'ben. Daß ernstliches Unglück zu Klagen sein wird, befürchtet man jevoa) nicyt. Der deutsche Wettbewerb in Engtand. Welche wunderbaren Blasen der Eoncurrenzneid zu treiben vermag. zeigt wieder einmal recht deutlich eine ""Betrachtung, welche ein englisches Provinzblatt dieser Tage anstellte. Seit Jahren bemüht sich bekanntlich der englische Handel und die englische Industrie, die tiefer liegenden Ursachen des deutschen Wettbewerbes zu 1 s r.,TfinSn f?nM?rk 7s .S ThinM Viiqui. em cancyelier virami . . . r, r. n ...... v, .,. ner". einer in Manchester erscheinenden Zeitung, war es vorbehalten, das Räthsel zu lösen. Nicht die Rührig!:lt und die Anstrengungen der deutsyen Industrie, mcht die fortschreltnde Entwicklung der technischenEin-r-chtungen. nicht die längere Arbeitszelt und die niedrigeren Löhne haben der deutschen Arbeit den Wettbewerb mit der englischen Industrie ermoz licht, nein, einzig und allein die deutjche Gefangnißarbeit hat d:es zuwege gebracht. Sie allein ist daran schuld, daß Handel und Wandel in England stocken, dak England im eiaenen Lande und in den Colonien von Deutschland unterboten wird, daß der englisch: Arbeiter am Hungertuche nagt! Größeres ist wohl noch selten an sagen wir Uekertreibuna qelcistet worden, und man konnte wahrlich an dem aesundenVerstände der Urheber solcher ungeheuerlichen Behauptunarn zweifeln, wenn nicht die eigentliche Tendenz, den uni liebsamen deutschen Wettbewerb zu verdacktiaen. zu deutlich zutaae träte, Denn dem sensationsbedürstiaen Blatte aenüat es nicht, die Welt alauden zu machen, van unaeiadr ledes m m . . dritte Haus in Deutschland ein Gef!ingnib ist, in welchem die Sträflinge sorusaaen mit der Pistole vor der Brust gezwungen werden' unentgeltlich zu arbeiten, um Waaren auf Waaren aufzuhäufen, mit denen der ngli ische Markt überschwemmt werde. sondern es muß auch weiter noch die alte Mär von der Fälschung oder Nachahmung englischer Waarenzelchen, Firmenstempel u. vgl. yeryalten. um den Haß gegen oer. deutschen Wettbewerb noch mehr zu schüren, Und worauf beruhen alle diese mit patriotischer Entrüstung vorgedrachIM Enthüllungen? Auf nichts andeum als auf den für jeden Un besängenen .schon auf den ersten Blick ich als
von ungefähr einer Meile gesehen. Da "U3 z'- -l -1 1" diese Eismassen allmälig immer wei- ?'igmffe der Gefangnißarbeit d:e 1 hr in S,n Kur& fc,r hnn ffrnh, fnm. M Wettbewerb Mit der freien Arbeit
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kendenUös und unwahr kennzeichnenden Mittheilungen ?ines obscuren Gewährsmannes, der sich nach seinem eigenen Geständniß auf unerlaubtem Wege Eingang in ine deutsche Ge-
fangnißanstait zu erschleichen gewußt heil nnh rtnrh fifrarn 9sn Frtffinf f nn . . ."T. r,ri ' uJ, :.v-. ', J"",w 1 csalls Nicht UNVerdttNierMaeN CM. vtt Luft gesetzt worden ist. Auf solcher S nrnM,? imhrmmmf es h?r M.inroeftcr Grammer". dem deutsckenWetts..(; rXnM. jf,r. m.s.:.:,.. C'UUUU Ulfc U,UllUllUllU JIUIUIUUII' gen entgegenzuschleudern. 5lne pclssendere Illustration zu dem Motto des Blattes J3e just and scar not" Sei gerecht und fürchte nichts" kann es nicht wohl geben. Wir können selbstverständlich nicht in alle Einzelheiten der deutschen Gefängnisarbeit einbringen. Aber angenommen. der Gewährsmann des Manchester Blattes hätte wirklich bei seinem Besuche eines deutschen Gefängnisses eine dort hergestellte Waare zu Gesicht bekommen, die mit dem Namen einer englischen Firma bezeichnet ' war. so geht daraus offenbar nichts weiter hervor, als das; ein englische? . Ge schäftshaus es für vortheilhaft . hält. deutsche Waare zu beziehen und unter wner Firma zu verkaufen DaK d.e Waare nicht als englisches Fabrikat "1 Villfllüllü aus ozn yjccmi kommen kann, sondern zu diesem Zwecke die obligate Bezeichnung .made in Germany tragen muß. dafür sorgt die merchandise marks acl". die bekannt lich von den englischen Zollämtern mit IV ' C L , g . . cr grobtentrenge gehandhabt wird Diesem unbequemen Einwände wktfi der .Manchester Exam.ner- freilich von vornherein zu begegnen durch den Hmweiv auf angebliche q'feimnifc HaTT M)aaaaa Yx V fit .X. . C ff VUUi. .ülBu"Hc v" " i"ä"iu;cüu beh'öcden. Wir wissen nicht, worauf das gemünzt ist. und wir müssen uns daher hier auf die Erklärung beschranken, das die Sympathien der englischen Zollbehörden für deutsch . . ft . . Industrie. - Erzeugnisse allerdings y , , , a i 1 ?n Sympathien etwas gemerkt hat. Doch Iasjen wir alle diese auf die Ur theilslosigkeit der aroken Menae be , i m V-tl 'T w.. rechnete Verdächtigungen beiseite. W, wollen nur noch mit einigen wenigen "J"1 Tu l Ja' Zecher Uebertreibung der deutschen "U! CHIC atOKC COCU'I i r" c r , ... f" ben englischen Handel llber Haupt zugeschrieben wird. Ist schon im Verhältniß zu der freien Arbeit der Umfang der Gefängnißarbeit ein verschwindend kleiner, so wird beif : c. . tvt iannuirn cm Ul0si:r ncu oer Ge- ... , ,, ... ... sängnißarbeit für die in den GefängNissen erforderlichen Verrichtungen allein in Anspruch genommen. So dann wird in sämmtlichen Gefängnissen in erster Reihe für die Bedürfnisse der eigenen Anstalt und anderer Gefängnisse sowie der übrigen Staatsverwaltungszweige gearbeitet. Ein großer Theil der Sträflinge wild insbesondere auch mit eld- und Gartenarbeiten beschäftiqt. ftast alle e , . r. . f , , Arbeit ist Handarbeit Schon hierI Ah 11 hihA9 vVi nAw auf den inländischen Markt oder in's Ausland gelangen, sich unter allen Umständen nur in ganz bescheidenen Grenzen bewegen können. - gem:lnnüt5igeS Polirte Möbel zu reini g e n. Polirte Model lauen licy gründlich mit dem Wasser reinigen, das zum Wassern von Sauerkraut benutzt wurde. Selbst mehrere Jahren alte. dunkle Flecken verschwinden vor diesem kosten- und geruchlosen Mittel und die Möbel werden svieaelblank. Man ,auc ein Leinenpolster in das Wasser. aftc es tüchtig durchziehen, reibe die Möbel damit ab und putze mit einem ajchleder. nacy. Kennzeichen guter LegeHennen. Das Ziel der meisten Landwirthe und Geflügelzüchter ist. a.4i I IWii W vmav t rt Vn t S" o r.M v TLs, s,5 N I -"'" .k liuiiurjuvi nuna uno Mastfähiakeit. Es wird daher nothwendig sein, zu erfahren. welche äußeren Kennzeichen -es gibt. eine aute Leaehenne zu erkennen! Bei Beantwortung dieser Frage ist aber vorauszuschicken, daß die erhöhte EierProduktion nicht bei bestimmten Rassen allein zu suchen ist, sondern es gibt unter allen Geflügelrassen gute und schlechte Leger. Man suche sich daher die besten Leger aus und züchte davon weiter, suche aus der Nachzucht r'ieder die besten aus und verwerthe die ' lech ten Leger stets als Schlachtwaac-, so wird man sich sehr bald einen guten Leaestamm Heranzuchten. Merkmale eines guten Legehuhns sind im allge meinen folgende: 1) scharlachrother Kamm; 2) scharlachrothe Kehllappen; 3) Qhrscheiben von mattweißer Far bung; 4) blumenkohlsormiger oder bu sckielartiqer Steiß: 5) möglichst fräst ger Hinterleib: 0) gerotyeter Augenllderrand. Hierbei ist nun zu bemerken. daß wir bei unserem ost rauhen Klima darauf sehen müssen, daß un lere Hühner große Widerstandsfähigkeit und Genügsamkeit an ffutter besshen müssen. Es ist daher unser Landbuhn durchaus nicht zu verwer p l p r 5 en. lonoern wir ivcnen nacq coigen Merkmalen die besten aus und kreuzen solche dann mit Italienern. Spaniern, .Erevecoeur. La sieche" oder Houda:is. um die Eierproduktion zu heben, aber oas roioer,lanossamge uyn Grundlage stets zu behalten. Elereonserviruna. Um die Eier beim Aufbewahren vor dem Ver derben zu schüken. ist es-nothwendia. den Zutritt der Lust vom Inhalte des Eies abzuhalten. Dies wird auf ver schiedene Weise erreicht. Man llber zieht zum Beispiel zu diesem Zwecke die Eier mit einer Schichte von Fett. Gummi, Leim. Gelatine, Wachs. Pa raffln, Lehm und. , so , weiter. Auch werden die Eier mit einer Lösung von Veck .,n Baumol aetrankt. dann mit
Asche bestreut, auch in Gummiwasser getaucht und dann in Gipsmehl gerollt. Ebenfalls zum Zweck der Luftabhaltung legt man Eier in 5lleie, Asche, Sägespäne, Torfmull, und zwar so, daß eine gegenseitige Berührung ausgeschlossen ist. Ein bewährtes Verfahren besteht im Einlegen der Eier in Kalkwasser, wozu man auf etwa 10 Quart Wasser eine Handvoll gelöschten 5lalk nimmt. Ein Zusatz
von 6 Procent Kochsalz labt oavn den Geschmack der Eier untadelhast. Dieses Kalkverfahren hat aber den Nachtheil, daß die Eier beim nachherigen Kochen leicht zerspringen. Ausgezeichnete Resultate gibt auch die Wasserglasbehandlung. Man legt zum Beispiel 200 Eier in einen irdenen Topf und übergießt sie mit einer Mischung aus zwei Pfund Wasserglas (kieselsaurem Natron) mit 10 bis 20 Quart Wasser. Die Eier müssen mindestens einen Finger hoch von der Flüssigkeit bedeckt sein. Nach einiger Zeit gelatinirt die Wasserglaslösung. Auch Einlegen der Eier in Borsäurelösung oder m eine Losung von vorsaurem Kali-Natron, Salpeter und Kochsalz (1.1-2 Unze auf ein Quart) wurde als zweckentsprechend empsohlen. Rostflecke. Rostflecke beseitigt man durch Eintauchen des Zeuges in eine Mischung von Schwefel oder Salzsäure und 10 Theile Wasser. Dabei reibt man den Fleck mit den Handen und wäscht dann das Zeug sorgfältig in reinem Wasser aus, um alle Säure zu entfernen. In alten Fällen kann man auch puloerisirten Wein stein anwenden. Man bedeckt den Fleck mit solchem, befeuchtet denselben. läßt das Pulver einige Zeit auf den Fleck einwirken und reibt ihn sorgfältiq. Dieses Mittel ist der Anwendung von Säuren vorzuziehen.da durch dasselbe die Zeuge weniger angegrifsen und die Farbe des Stoffes mehr geschont bleibt. Flecke von Eisenozydul entfernt man durch Bestreichen mit Citronensäure und Einreiben desselben auf einem Zinnteller. Das Berschwinden der erwähnten Flecken wird auch dadurch befördert, daß man den mit der Säure befeuchteten Fleck den Dämpfen siedenden Wassers aussetzt. Man kann auch den mitWasser befeuchteten Fleck mit Sauerkleesalz bestreuen, dieses über heißem Wasser einreiben und schließlich auswaschen. Ist aber die Farbe des Fleckes mehr oder weniger rothgelb, so äußern die genannten Säuern keine Wirkung auf den Fleck und man muß zu anderen Mitteln seine Zuflucht nehmen. Die Sauerkleesäure hat in dieser Beziehung vor allen anwendbaren Mitteln den Vor zug, da sie die Eigenschaft besitzt, das Eisenoxyd Mit großer Leichtigkeit auf zulösen und während ihrer Wirkung auf das Oryd die befleckten Zeuge nicht besonders anzuareifen. Die Sauerkleesäure wendet man entweder pulverisirt auf dem schwach befeuchteten Rostfleck oder auch im Zustande ?.7,5M. 'X .xrzzz r. V)lM IVUllllVk VUUUtlUlj UllliUlil det. Man kann auch die Rostflecke mit etwas geschmolzenem Fett bestreichen. welches man mittelst gelinder Wärme eine Zeit lang flüssig erhält. Nach dieser Operation lassen sich die Flecken mit verdünnter Schwefelsäure beseiti gen. . Sind Rostflecken auf weißem Zeuge bereits veraltet, so daß sie mehrere Wäschen ausgehalten haben, so widerstehen sie den gewöhnlichen Mit teln. Zinnsalzüuslösung (Zinnchlorürauflösung) ist in solchen Fällen ein sehr geeignetes Mittel und wird deshalb von Sachkennern empfohlen. Man löst zu diesem Zweck einen Theil dieses Salzes in 5 Theilen Wasser auf und befeuchtet den Fleck mit dieser Flüssigkeit, nachdem man ihn zuvor mit Sauerkleesalz bedeckt hat. Der Fleck wird bald verschwinden; man wäscht denselben dann mit Wasser, um das Zinn zu beseitigen, zieht ihn durch eine verdünnte Säure und spült das Zeug sorgfältig aus. Man kann auch den Fleck erst mit einer Auflösung von Schwefelleber und nach dem Auswaschen mit Wasser mit einer der genannten verdünnten Säuren be handeln. i;,,. Bom Jnlanve. Die erste Locomotive in diesem Lande wurde im Jahre 1829 in Benutzung genommen. Die Strafgefangenen in Maryland haben $435 zu dem Fond zur Unterstützung der Nothleidenden beigesteuert. Den amerikanischen Aerztinnen Mary Smith und Mary Bradford, die sich durch ihre opferfreudige und rastlose Thätigkeit während der Cholera in den britischen Ansiedelungen in Asien ausgezeichnet hatten, ist von der Königin Victoria vor Kurzem ein eigenhändiges Dankschreiben übersandt worden. Junge Seehunde können nicht schwimmen, sie werden von den alten erst ganz allmälig an das Was ser gewöhnt, wobei die Seehundsmutter einen nach dem anderen in die Schnauze nimmt und im Wasser dann behutsam vor sich herstößt, damit er schwimmen lerne. Vor Wellen fllrchten sich die Zungen Thiere außerordentlich; sobald sie eine solche herankammen sehen, flüchten sie möglichst schnell aus dem Wasser. Nach 50 bis 60 Tagen ist ihr Schwimmunterricht beendet. Die Polizei hatte an der Madison Ave. und der 110 Str. in New Jork eine Furbige sestgenommen, welche die kleine Lizzie Koch aus No. 624 Neunte Ave., zu entführen versucht hatte und sich Harriet C. De Calyo nannte. Man glaubte, daß sie irrsinnig sei. inzwischen ist aber die Polizei zu der Ansicht gelangt, daß dies nicht der Fall ist und daß die Frau, welche nicht Harriet-De Calyo sondern Lulu Jackson heißt, das Entführen kleiner Kinder gewerbsmäßig betreibe. t?inkn I?inrt den Cliit? afrflslfn haile die Farbige für fünfzia Cents verkauft, z. hallt au htr stMn,n .
dere Jacke angezogen, wie man glaubt, um etwaige nach dem Kinde suchende Personen, die eine Beschreibung der Kleider desselben besitzen könnten, irre zu führen. Ueber den Erwerb dieser Jacke machte sie widersprechende und ungenügende Angaben. Sie wurde im Harlem Polizeigericht vorgeführt, um sich auf die von dem Wirthe Fritz
Koch, dem Vater des Mädchens, erhobene Klage der Entführung zu verantWorten, doch mußte die Verhandlung vertagt werden, weil Lizzie nicht zur Stelle war. Außergewöhnlich langlebia ist eine Familie, die im County Clark in Kentucky auf einer Farm ansässig ist. . Am 2. April wird Daniel Vaugh, von deutsch-pennsylvanischer Abstammung, im Vollbesitz seiner phyfischen und geistigen Kräfte seinen 105. Geburtstag seiern. Sein Auge ist noch jetzt so scharf, daß es ihm als guten Schützen ein Leichtes ist. ein Eichhörnchen von einem hohen Baum herunterzuschießen. Er wohnt bei seinem Enkel, dem Farmer W. T. Baugh. Sein ebenfalls mit seiner Familie, auf der Farm ansässiger S.ohn Daniel Baugh jr. steht bereits im 60. .Lebensjahre. Die Eltern des Patriarchen erreichten ebenfalls ein hohes Alter. Sein Vater war bei seinem Tode 106 und seine Mutter 104 Jahre alt. Vor einigen fahren starb ein Bruder von ihm im Alter von 90 Jahren. Was die Lebensgewohnheiten des alten Vauzh anbetrifft, so war er stets darauf bedacht, sich in Allem zu mäßigen und zu beherrschen. Er rauchte Tabak und genoß geistige Getränke, aber imer mit Maß und Ziel. Der afrikanische Fürstensöhn Besolow. der zur Zeit das Williams College in Massachusetts besucht, hat von seinem Stamme in Afrika die Aufforderung erhalten, in sein Heimathland zurückzukehren und die bisher v.on seinem Oheim geführten Zügel der Regierung selbst zu übernehmen. Der junge Mann beabsichtigte nicht sobald heimzukehren, es sei denn, daß er nach Hause berufen würde, da ihm gesaat worden war, daß der Oheim Alles aufbieten würde, um im Besitze der Herrschaft zu bleiben. Jetzt aber hat er. die Nachricht erhalten, daß sogar der Oheim seine Heimkehr wünsche, weil er einsieht, daß das Volk danach verlangt und daß er nicht länger den Thronverweser spielen dürfe. Die betreffende Botschaft wurde von dem FürstenMassaauoi von Bei, einem Vertreter Liberias auf der Chicagoer Weltausstellung. llberbracht. Dieser wird nächstens in Williamstown wieder eintressen. um mit Besolow die Vorbereitunen zu der auf den August oder September festgesetzten Heimreise zu tres sen. Fürst Massaquoi hat seine ErZiehung in dem Tennessee-College in Nashville m Tennessn erhalten. Seit dem Tode von Besolows Vater, dem 1 Könige Armah. hat unter den verschie1 Twnfolg. WW Hw g.wrsch.. denen Parteien uver das 'iecyt zur sw w : nd Bruder Namens Doodo, welchem der verstorbene König zwei sehr angesehene Männer aus seinem eigenen Geschlechte zu Vormündern mit der Bestimmung eingesetzt hatte, daß sie abwechselnd die Regierung des Landes führen sollten. biS der lunqe Besolow im Stande sein würde, sie selbst zu übernehmen. AlleZ verlief gut, bis der Oheim des jungen Fürsten Dualusaw die Regierung an sich riß. nachdem die beiden Vormün der im Verlaufe einer Woche plötzlich gestorben waren. Auf ElliS Island bei New York wurden im Laufe des Char freitags G07 Einwanderer registrirt. und zwar 107 vom Dampfer Shill gart" von Bremen. 320 von dem Westernland" von Antwerpen und 120 von der Entella" von Gibraltar. Man Hatte allerdings eine größere Anzahl von Einwanderern erwartet, doch konnten zahlreiche fällige Dampfer. unter ihnen die Aller" von Bremen, die Rugia" von Hamburg, die Don na Marcia" von-Oporto. der Gre cian" von Glasgow und die Bohe rnia" von Hamburg, in Folge des Herr r s lazenoen neoeis nicyl reazneinq ein laufen. Auf der Einwanderer-Jnfel ist man allgemein besorgt um den all beliebten Ma,or Cha.s. Semsey. der schon seit längerer Zeit verhindert ist. im Dienste zu erscheinen. Ein ernstes Magenleiden fesselt ihn an's Zimmer und sein Zustand erregt allgemeine Theilnahme. Nicht allein in den Krei sen seiner ungarischen Landsleute ist der einstige Anhänger des jungst ver storbenen Freiheitshelden Kossuth hochgeachtet und beliebt, auch in Beteranenkreisen und besonders auf der Einwanderer-Jnfel zählt der Maior zahlreiche Freunde, die ihm in der Zeit schwerer Krankheit ein ganz besonderes Interesse widmen. Hoffentlich ist es seinen Kollegen und Allen, die mi Semsey in Berührung kommen, bald vergönnt, ihn wieder in ihrer Mitte be2iiifji im können. Vom NuSlande. DieNachgrabungen nach Bernstein sind an der Ostsee nach emer längeren, durch den Winter bedingten Ruhepause in dem Walde zwischen Weichselmünde und Heubude von der Firma Spiller in Wien wieder aufge nommen worden. Es durfte nur we nig bekannt sein, daß die große Bernsteinfirma Stantien und Becker ein Monopol auf Bernstein besitzt, das sich auch aus den ,n letzter Zeit so haufrg " Pl V p, . oegeorren mnuuajcn zernuein er streckt. Die mittelgroßen, in dem Bernsteinbergwerk Palmnicken gefundenen Bernstelnstucke hatten in, frühe ren Jahren weniger Werth; dies änderte sich damit, als ein Verfahren zur Herstellung künstlichen Bernsteins aus mittelgroßen Bernsteinstllcken erfunden wurde. Die Stucke wurden von aeüb ten Sortirern genau nach der Farbe sortirt und dann durch ein besonderes Verfahren in eme breiige Masse verwandelt.welche durch mächtige hydrau? lischt Pressen in Tafeln gedrückt wird. ffn3 diesem künstlichen Bernstein ber-
gestellte Aachen sind nur durch die von dem Chamiker vorgenommene Polarisation von dem gewachsenen Bernstein zu unterscheideir. Auch die Anfertigung dieses Bernsteins hat die Firma Stantien und Becker übernommen.
verkauft dieselben aber zu solchenPreisen, daß der gewachsene Bernstein aus ihrem Bergwerk zu Palmnicken nicht entwerthet wird. Verschiedene Firmen, welche jetzt von der Firma Stantien und Becker Bernstein kaufen müssen, haben schon versucht, das Monopol zu brechen und auf dieses Konto sind auch die Ausgrabungen der sehr leistungsfähigen Firma Spiller in Wien ander Ostseekuste bei Danzlg zu setzen. Es liegt der Firma daran, den so begehrten mittleren Bernstein, der im Handel pro Kilo mit sechs Mark bezahlt wird. zu erhalten. Ein für den Laren rnteressantes Bild bietet sich in den Bernsteinqruben. Der Oberstecher und etwa zehn Männer arbeiten bis zu den Oberschenkeln im Wasser. Der Oberstecher sticht mit einem besonders eingerichteten Spaten den blauen, bernsteinhaltiqen Sand los und läßt ihn in das Wasser .gleiten. 7'Der. schwerere Sand, -sinkt auf den Erdboden, der leichtere Bernstem wird vonden.Arbeitern mit Käschern gefangen. "Das Auswaschen und Aussammeln des Bernsteins wird noch an 'der Grube vorgenommen: diese Arbeit wird von Frauen und Mädchen verrichtet. Um das ständig nachsließende Grundwasser zu beseitigen- müssen die Pumpen veständig arbeiten. Die Bernsteingräbereien an der Danziger Küste haben das Resultat nicht gehabt, das man von ihnen erwartete. Bernstein mag genug dort liegen, aber der richtige Punkt ist bisher nicht gefunden worden. Ein Muttermord vor dem Altare wurde vor einigen Tagen in der katholischen Kirche zu Stubendorf. Kreis Groß-Strelitz. in Schlesien, verübt. In der Kirche wurde eine Messe abgehalten für das Heil der Auszüglerin Marianne Kuhnert, deren Geist seit längerer Zeit umnachtet war und deren Versuch, sich den Hals zu durchschneiden, kürzlich nur durch die Stumpfheit des Messers und durch das Dazwischentreten eines Sohnes und einer Schwiegertochter vereitelt wurde. Die Wunde heilte schnell, aber das geistiae Uebel schien sich seitdem verschlimmert zu haben. Sie wähnte sich durch einen bösen Geist gequält und verfolgt, und wurde in dieser Idee durch ihren Sohn, bei dem sie wohnte und der sie pflegte, öestärkt. denn auch dieser alaubte den bösen Gerst wahrzunehmen. der seine Mutter beständig bedrohte. Er nahm sich deshalb vor. den bösen Geist aus der Mutter zu vertreiben. Nach Schluß der Messe, der er mit seiner Mutter beigewohnt hatte, bat er den Pfarrer, ihn mit der Mutter noch in der Kirche zu lassen, angeblich um zu beten. Kaum hatte der Pfarrer die Kirche verlassen, als der Sohn, in dem Wahne, daß jetzt der im i r . uujuijc lvmcni gekommen jei, um oen Teufel auszutreiben. seine Mutter ergriff, sie zu Boden warf, ihr ein Tuch um den Hals wand, sie würgte und wiederholt mit dem Kopf auf den stei nernen Boden schlug. Hiermit noch nicht genug, stampfte der rasende Mensch auf dem Leibe seiner Mutler so lange herum, bis diese den Geist aus aab. Die wenigen Personen, die Zeu gen dieses Vorganges waren, und die Schreck und Entsetzen fast gelähmt hat ten, hörten, wie der Unmensch während seines Tobens mehrere Mal rief: Gehst du von hinnen, du böser Geist? Als etwas später der Psarrer hinzu kam. fand er die Frau in einer Blutlache todt vor und ihren Sohn damit beschäftigt, seine Mutter zu entkleiden. Erst auf energische Vorstellungen hin ließ der Mensch von der Leiche ab und verließ die Kirche. Am Nachmittag wurde er verhaftet. Bei ferner Ver nehmung machte er einen ruhigen Ein druck und gab eine durchaus zusam menhängende Darstellung aller Vor gänge und der Gründe, die ihn zu der That veranlaßt hatten. Im Uebrigen zeigte er nicht dre mindeste Reue, sondern alaubte ein gutes Werk gethan zu haben, weil er seine Mutter von dem bösen Geist befreit hätte. Allseitig wird dem Menschen das Zeugniß eines sonst ruhigen und ordentlichen Mannes aeaeben, der seine Mutter außerordent lich geliebt habe. Der ganze Vorgang erscheint geradezu rathselhast. Nach einem rührenden Abschiede von seinen Regiments-Kame raden war der schneidige Freiherr v. R. vorläufig mit längerem Urlaub zu seiner hochadeligen Frau Mama nach Spree-Athen abgedampft, um hier sich eine neue Existenz zu gründen. Hatte er doch zuversichtlich gehofft, vermöge seiner Konnexionen bald in einen ruhigen Hafen zu gelangen. Aber daS standesgemäßeUnterkommen wollte sich nicht finden und Kurt, Du mußt herrathen, reich heirathen!" lautete die stetig wiederkehrende Mahnung der in bescheidenen Verhältnissen lebenden Mutter und angezahrten, noch ledigen Schwestern. Hoch oben im Norden Berlins bei einer Heirathsvermittlerin nahm Kurt Embllck in deren Schön heitsgallerie mit jeweiligem Gewichts . Verzeichnis. Eine Wahl wurde getroffen und das Rendezvous verabre det. Es ist 7 Uhr Abends. In dem neu erbauten Saale der Sch. Brauerei sitzt an der Seite der hageren Ehestifterin eine rundliche Dame, die rothen, fleischigen Finger übersät mit Brillan ten. hinter sich die semmelblonde Aelteste", ferner drei noch jüngere Kinder, die fortwährend lachend den Schoppen kreisen lassen. .Ah guten Abend, meine Damen." Ach, der Herr Baron R.! Frau Engros-Schlächtermei-ster I. nebst Fräulein Tochter Eise Du. det is er!- meinte der etwa neunjährige Fritz zu dein wenig älteren Malchen. Ein strafender Blick seitens der Mutter brachte die Rangen zur Ruhe. Die Unterhaltung war im be- ' sten Gange, man sprach von Equipagen . und Viehhof, Musik und Trichinen. I'.N, Iuna.e. tvat kielst, den Mann
Die sieben Lebensalter des Menschen. (5rci nach Zhakcsucarc überseht.) Fünftes Altcr.
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;Hy . 5. m Ver ?kicl,ter, der de JoKann Hoff'scben Malz Qf-tatt nicht saunte. Und dann der Richter In rundem Bauche, mit Kapaun gestopft. Mit strengem Blick und regelrechtem ' Bart, Voll weiser Spruch' und PräzedcnzUrtheile Spielt seine Rolle so.
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EIS.ER & TIEMMXSOA CO., Alleinige Agenten. 152 und 154 Franllin Straße, New York.
denn so an, als ob's een Wunderthier wär!" ertönte plötzlich eine Stimme, und Ah. mein Jemahl !" flötete die Meisterin dem das Gesicht bedenklich in die Länge ziehenden Herrn Baron zu. Ah so!" Bitte, wollen Sie JSltt, sitzen Se man feste, ick finde schonst Platz. Herr Herr Nu wollen wir erst wat in't Lederspinde aieken. Kellnör, eenen Topp, aber nich jeschnitten! Na. Herr Baron, ooch noch eener jefällig?" Ich? äh. nein, danke sehr." Jla, denn nich!" ..Wie jefällt Jh'n denn unse Elfe? Netter Käfer wat? Uebrijens dacht ick Sie sind Leitnant." Bin ich auch! Verzeihen Sie. meine Damen Verabredung Kameraden äh empfehle mich!" Aber Vater!" - Herr S.!" Mann!" Lakt mir sind! Ihr mit Eiern Heiratbsdeibel bringt eenen bloft in Unjelegklihkiten." Die unfreiwilligen Zeugen der tragi-komischen' Scene lachten, und hochroth vor Zorn verlieb die schlächterliche Familie das Lokal. Die drei stärksten Eichen der Mark Brandenburg und wohl auch die stärksten im alten Vaterlande befinden sich in der Umgegend von Berlin. Die erste steht unmittelbar am Grunewald im Dorfe Dahlen, 6 Kilometer von Berlin. Nach der Chronik des Ortes steht dieser herrliche Baum seit dem Jahre 143. Acht Männer vermögen den Baumstamm nicht zu umspannen. Die Höhe beträgt 34 Meter und der Umfang der Baumkrone 36 Meter. Die zweite Eiche steht 30 Kilometer von Berlin bei ssinkenkrug; dieser stolze Baumriefe wird die Königseiche genannt. In der Ninde des Baumes findet man die Namen von Friedrich dem Großen, Friedrich Wilhelm dem Dritten. Friedrich Wilhelm' dem Vierten, Kaiser Wilhelnz dem Ersten. Kaiser Friedrich dem Dritten. Alexander von Humboldt. Theodor Körner, Friedrich v. Schiller. Herder, Riickert. Jffland u. s. w. eingekratzt. Neun Männer sind nicht im Stande, den Baumstamm zu umspannen Nach den ältesten Ehroniken soll der Baumriese um das Jahr 1493 gepflanzt worden sein. Die dritte dieser stolzen Eichen steht unmittelbar an der Chaussee zwischen Werbig und Letschin im Oderbruch, 10 Meilen von Berlin. Zehn Männer sind erforderlich, diesen Baumriesen zu umspannen. Die Höhe des Baumes beträgt 34 Meter und der Umfang der Baumkrone 20 Meter. Nach den ältesten Chroniken des Ortes Werbig soll die Eiche im Jahre 1453 gepflanzt sein. Elsaß - Lothringen. Herr I. Haday, Direktor der Spinnerei Köchlin zu Stoßweier im Oberelsaß, wurde von einem Arbeiter nach kurzem Wortwechsel wegen einer Lohnerhöhung mit einem eisernen Hammer erschlagen. Der Thäter ist verhaftet. In dem Dorfe Ballieres hat sich die geschiedene Frau des früher in Metz ansässig gewesenen braunschweigischen Zahlmeisters Böhnisch erschossen. Sie entstammte einer alteingesessenen Fa milie. heirathete Anfangs der 80er Jahre. Die Ehe, der mehrere Kinder entsprossen sind, war sehr unglücklich und wurde vor etwa' 6 Jahren gerichtlichp getrennt. Freie Städte. AuS Hamburg flüchtig ist der Fondsmakler Moretz, genannt Martin Löwe. Er hat sich Veruntreuungen in Höhe von 22.000 Mark und Urkundenfalschung zu Schulden kommen lassen. Auf seine Ergreifung ist eine Belohnung von 500 Mark ausgesetzt. Der elektrische Straßenbahnbetrieb auf dem Ring dortselbst ist eröffnn worden. Die ersten Wagen wurden jubelnd begrüßt. Die Frequenz ist recht stark. Der älteste Hambur ger Kaufmann Lorenz L.Cohen. feierte in geistiger Frische seinen 100. Geburtstag. Mit den Dampfern deZ Norddeutschen Lloyd in Bremen wurden im letzten Jahre 100.291 Aul, Wanderer über Bremen befördert. DaZ ist seit vier Jahren die niedrigste Zif fer. 1892 waren es 127.039. 1891 138.457. 1890 140.410. . Schön und rein Soll das HauS stets sein! Die besten BürLen dazu kauft man bei H. Seh edel 420 Oft McCarty Ch.
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