Indiana Tribüne, Volume 17, Number 193, Indianapolis, Marion County, 2 April 1894 — Page 1

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lUllUVlWt iviv-.i Inland. Wirkungen des L i q u ö r g c - s e h e's in Süd (5 a r o l i n a. Columbus, S. C,, I.April. Süd-Carolina befindet sich in dem Stadium der beginnenden Revolution. Glücklicher Weise ist der gestrige Tag ohne Blutvergießen abgegangen, aber selbst Kühlerdenklnde halten die Lage für bockst bedroblick. Hier in der Hzuvtstadt des Staates herrscht hoch gradige Aufregung und Tausende drängen sich aus den Strapen, Mit höchster Spannung die weiteren (5ntMlaeiungen cer wirren, viz iniraj viz . ar v : - v J. v : - S3ii,un u vorgerufen sind, erwartend. öoiiö. ' ' ' .stt sln fslst .g, Miii..(5o,n paanicn des Staates telegraphisch den Befcbl aesckickr. sich sofort hier cinzu sinken, um mit möglichst größterStreit kraft nach Darlington zu ziehen. Mehrere Compaqnieen sind bereits eingetroffen, wenn der (Zouvernör sich jedoch slllf sie stühen will, wird er sich arg täuschen. Die Compagnie von Newberry hat sich bereits aufgelöst und die Truppen aus dem Heimath-Counly des (Souvernörö haben erklärt, sie wären zwar auf Befehl deö Hochst-Com-mandirenden hierher gekommen, wür den sich aber weigern, nach Dar'.ington zu gehen. Den ganzen Tag sandte der Gouvernör telegraphisch Befehle an Mlliz-Organisationkn, sich nach Dar lington zu begeben, alle aber weigerten sih. dem Befehl Folge zu leisten und andere Compagnien haben erklärt, si würden zur Durchführung des verhaßEetränkegesePes' nicht mithelfen Gestern Äbend weigerten sick die dre hiesigen Compagnien, dem Befehl der (SouvernörS Folge zu leisten und lösten sich auf. Heute sagte die Gordon Light Snfantry den Gehorsam auf und I iAA Yw sHrtiitinmnr fnlth T. iwmtt. vvm uvhviiiivi vi iuitv v . , ' v fhwc . Wir sympathisiren mit den Bür gern Darlington'S, welche ihr eim vertheidigen." Die Sumter Znfantry folgte dem Beispiel ihrer Kameraden, während die Bishopville Compagnie zwar nach Darlington ging, aber sofort wieder zurückkehrte. Die vierte Brigade von Charleston, daS größte und am besten ausgerüstete TruppenCorps, ist an die Front beordert worden, wird aber nicht gehen. Andere Compagnien sind jedoch dem Gouvernör treu geblieben und jeht hierher unte wegs. Eine Compagnie von Aikin Counly, die Nifles von Orangeburg, eine Compagnie von Clarendon County und möglicher Weise noch einige andere Compagnien aus benachbarten Counties werden heute Nacht oder morgen aus dem riegsicyauplay eilressen. In Orangeburg hielt Dr. I. M. Stokes, welcher bei der lehten Congreßwahl geschlagen wurde, heute eine heftige Rede und organisirte eine 100 Mann starke Compagnie, welche einen Farmer zum Cavitän hat und Gouv. Tillman unterstühen soll ES ist die Absicht des Gouvernörs, 12.000 Mann zu mobilisiren und bei Darlington zu konzentriren, er wird die Ausführung derselben aber sehr schmierig finden. Er ist entschlossen, alles, was in seinen Kräften steht, zu tbun. um den Ausrühr niederzuschlagen. Jnlwiscken ünd die Büraer von Darlinaton. lorence und Nackbarsckaft g - j - - - -iß - ' ' ' nickt mükia aewcsen. baben ück bewaffnet und bereiten sich ZUM Widerstand vor. Die Dispensarien sind in etwa einem Dutzend Ortschaften zert . h- ...änke. welcke in den. selben lagerten, auf die Straße gescküttet worden. Streifvartiecn sind - - ' ' he nen Konstablern. Einige derselben rinh ,Aon in &iAethtu sinx. rften jedoch -gefangen werden und 6" Erbitterung in welcher sich die 'oevirncrung uciinv, curiicigr coicr sal nicht zweifelhaft sein. Seit dreißig Zähren hat in Süd.Carolina keine solche Erbitterung zwischen den versckiedenen Parteien und Elementen der Bevölkerung geherrscht. Richter Watts hat auf Ansuchen des Gouvernörs einen Einhaltsbefehl ge gen die Western Union Telegraph C om vany erlassen und dem Manager Gray untersagt, Depeschen über die Wirreq in Darlington zu befördern, ohne dah die Behörden ihn dazu autorisiren. Der Einhaltsbefeh! wurde Herrn Gray um 1 Uhr zugestellt, derselbe fragte

bei seinem Vorgesetzten in New Jork

qnunö fuhr aus deren Weisung sott, alle Depeschen, welche ihm zur Besörderung übergeben wurden, anzunehmen. Darlington, 1. April. Ein Kurier ist soeben vom Lande in der Nähe von Tummunville eingetroffen, welcher mittheilt, daß im Walde die Leichen von zwei ermordeten Konpablern aufgefunden wurden. '12 Compagnieen Miliz au? 230 Mann bestehend, kamen heute Abend hier an. Der Gouvernör will Diejenigen, welche sich an dem Aufruhr betheiligten, verhaften lassen, aber daS wird er mit der Handvoll Leute nicht fertig bringen, und die meisten MilizCompagnieen weigern sich, nach Darlington zugehen. Sie wurden in Folge dessen aufgefordert, ihre Waffen abzuliefern. Der Gouvernör hat einen veritablen Zensor eingesetzt und verlangt, daß demselben alle D'peschen, welche über die Angelegenheit abgeschickt werben, zur Durchsicht übergeben werden. Er notivirt daS damit, daß er die Erzeu gung unnolylger ÄUsregung oeryindern will. E o 5 ey 's Arme e. Beav er Falls, Pa.. 1. April. Cozcy'S Armee ist in Pennsylvanien eingerückt. 7000 Burger zu Wagen, zu Pferd und zu Fuß begrüßten dieelbe bei ihrem Einzug. Da daS Welter sich gebeert hat, stellen sich stetig Zuzügler ein. Hier schlössen sich 123 an. Bon East Liverpool befinden ich IIS streikende Töpfer auf dem barsche, um sich anzusckließen. Die südwestliche Armee. L i t t ! e R o d. Ars., 1. April. Di. 'industrial arrny" nimmt im Süd. weüen bedeutende 'proporlionen an Bon Frye'S Armee kamen 200 Rekruen an und in San Antonio warten 900 auf Beförderung. Frye behaup. et. er werde innerhalb 30 Tage 40, 000 beisammen haben. Die Eisenbahnen haben die Leute so weit ohne Einwendungen befördert. Der Dampfer EmS. New Aor k, 1. April Bor vierzedn Tagen fuhr der Dampfer EmS, dem norddeutschen Lloyd gehörig, von Southampton ab und noch hat man nichts von ihm gehört. Heute.kamen drei europäische Dampfer an, aber sie brachten keine Mittheilungen. Daran, daß dem Dampfer ein Unglück zugestoßen ist. zweifelt man nicht mehr. Falls der Dampfer die südliche Richtung einschlug, hofft man darüber von der Fulda" zu hören, die am Dienstag fällig ist. . Verschwunden. Chicago, 1. April. E. F. Gauß, ein bekannter hiesiger Deutscher, ging am Camstag aus, um einen Arzt wegen eines Nervenleidens zu konsultiren. Er ist seitdem nicht wieder gesehen worden, und man hegt wegen seiner ernstliche Befürchtungen. Der Streik in der C oke'reg i o n . u n i o n t o w n, Pa., 1. April. Man sieht hier der Zukunft mit großer Beso gniß entgegen. Heute fand in Leisenring eine riesige Versammlung von Cokearbeitern statt, in welcher aber keine definitiven Beschlüsse gefaßt wurden. Alle Arrangements sind getroffen und man erwartet, daß bei Sonnen-' ausgang morgen wenigstens ore'ßig der bedeutendsten Cokefabriken dieses Distrikts den Betrieb einstellen werden. DieS wird einen abermaligen Kampf zwischen Kapital und Arbeit zur Folge haben, welcher weit großartiger und wahrscheinlich auch folgenschwerer sein dürfte, als der vor einigen Jahren Die Streiker sind fast aller Mittel entblößt und verzweifelt und man be fürchtet, daß es zu furchtbaren Kämpfen kommen wird. Die Führer der Cokearbeiter erklärei. daß wenigstens 10.000 Mann . . . . . 7 die Arbeit niederlegen wurden. morgen Die Sachlage ird immer bedenklicher. Ausland. Wer die Macht hat, hat daS Recht. Berlin,!. April. Die Unterdruckung des sozialistischen Organö im Elsaß, die Volkszeitung", durch den Fürsten von Hohenlohe - Schillings-

fürst, den Statthalter der Provinz,

wird seitens der Liberalen und Frei sinnigen auf's Schärfste verdammt, die dem Fürsten als Motiv für diesen Schritt den kleinlichen Wunsch unterschiebt, 'zu zeigen, daß die Diktatorklausel in den Auönahmegesehen, die nicht gegen den Sozialiömuö, sondern gegen die hartnäckigen Gegner der Annejion gerichtet sei und bisher ein todter Buchstabe war, noch zu Kraft besteht. i B i ö m a r ck 'ö Geburtstag. Friedrichsruhe, 1. April. Fürst Biömarck feierte gestern seinen 79. Geburtstag. Selbstverständlich liefen Geschenke und Gratulationen massenhaft ein z Deputationen kamen, um ihm zu gratuliren. . Graf von Molike, der Adjutant deö Kaisers, kam mit einem eigenhändigen Gratulationöschreibcn des Kaisers an, welches er dem früheren Kanzler überreichte. Graf Moltke überreichte dem Fürsten als Geschenk des Kaisers einen prächtigen Küraß mit Epauletten, welchen der greise Jubilar sofort anlegte und sich über das gute Passen deöielden freute. Das Schreiben des Kaiserö war in die schmeichelhaftesten AuSdrücke gekleidet, und bezeichnete den Stahl, aus welchem der Kürah gefertigt, als ein Zeichen deullcher Dank barkeit. Kossuths Begräbniß. B u da pe st h, 1. April. Sineun. geheure Menschenmenge aus 'allen Tdeilen Ungarns und vielen Tkclhn Oesterreichs befindet sich gegenwärtig hier Den Mittelpunkt deS allgemeinen Interesses bildete heute da Nationalmusrum, in welchem Kossutd's 2e:i); auf dem Paradebett lag. Einer soigfältigen Sckatzuvg zu Folge sind heute über 150.000 Menschen an dem Katafalk vorbeimarschirr. Die Leichenfeier fand im Vestibül deö 5kationalmuseumS statt und zwar in Gegenwart der lutherischen Bischöfe, sowie zahlreicher Mitglieder der ungarischen Repräfentantentasel und der Magnatentafel. Sieden hielten Bischof Sarkang, der Schriftsteller Maurice 3ocai und der Bürgermeister von Pesth. Nach Beendigung der Leichenfeier im Museum wurde der Sarg auf den Leiterwagen gehoben, der von acht schwarzbehangenen Pferden gezogen wurde. 3n dem Leichenzuge fuhren zwanzig besonders konstruirte Wagen mit, welche zwischen 2000 und 3000 Kräuze trugen. Dann folgten 600 Honveds, die sämmtlich Medaillen trugen. Unter den Regimentsfahnen. die im Zuge mitgetragen wurden, befand sich die berühmte schwarze Fahne mit den dreizehn Todlenköpfen zum Andenken an die Märtyrer, die nach Unterdrrckung der Revolution in Arad hingerichtet wurden. Feuerwehrleute bildeten an beiden Seiten der Straße Spalier. Die Ceremonie am Grabe war sebr einfach aber eindrucksvoll. Mehrere Mitglieder der unabhängigen Partei hielten Reden und ebenso einige Honvedö, welche unter Kossuth gedient hatten. Nachdem noch ein Choral gcsungen worden war, wurde der Sarg in die Gruft versenkt, in welcher er vorläufig verbleiben soll. Wetterau s, Älen. Wärmeres schönes Wetter heute und morgen. H l c N g c s. Selbstmord. Gegen 2 Uhr heute Nachmittag trank Zuliuö Chornill in selbstmörderiscker Abncht eine Mcdlzinflaschc voll Karbolsäure aus. Der Mann stürzte in der Äpothek?, 65 R. Illinois Straße, nieder und verschied innerhalb einer Viertelstunde. Der Verstorbene war 30 Jahre alt, Schriftsetzer ro,Beruf.und der Sohn des Redakteurs deö Catholic Record". OTftf 8I hU tnr ... . . nnt -wrwr QHt I H II VI IIU,. WWtltl. -n D ei Klagen auf Ebcfcbeidz,ng. Heute Morgen wurden drei neue: Klagen auf Ehescheidung eingereicht Da ist zunächst Ursie Gilbreath, die N iymond' Gilbreath im Jahre 1891 am 26. September heirathete. Am 2. Dezember desselben JahreS hatte Ray-

mond schon genug vom Ehestande und

verduftete. Seine Frau verlangt jetzt daraufhin Scheidung. Maria und Chas. Jones ist ein anderes Paar, in dem die centrifugalen Tendenzen die centripedalen bei weitem überwiegen. Verheirathet seit 1881, war, wie auS der Klageschrift zu entnehmen, daS eheliche Leben für die Klägerin nur eine Kette von Mißhandlungen und Demüthigungen. Zudem entwickelte der- Charlie in der Ehe starke polygamische Neigungen. Der Mann hat aber auch Moos und $ 0.000 ilimente sind nicht iu viel und nicht zu wenig, so sagt die Klägerin. Jennie Ray hält dafür, daß ihr Gatte, Thomas Ray, sehr reaktionäre Ideen über die Stellung der beiden Geschlechter zu einander hat, und diese Ideen auch in die That umsetzt. Er ist der unmaßgeblichen Ansicht, daß dem Manne als dem Haupt der Familie ein billiges Züchtigungsrecht über seine Frau zustehe. Seine Frau ist damit nicht einverstanden, ebensowenig wie sie die Karnickelwirlhschast, die ihr Mann zu betreiben beliebt, gutheißen kann. Da beider Meinungen in dieser Hinficht so diametral auseinander laufen. bält sie die Scheidung mit $5009 Alimente für die einzig möglich befried!gende Lösung der Streitfrage. Howe L 'vin Konzert. Unter den Auspizien der Art Asso ciatlon" findet morgen Abend in der Tomlinson Halle ein Konzert statt, an welchem die wohlbekannten Künstler Mary Howe, Will Lavin, Leonore von Stosck, Giuseppe Campanari und Jsidore Luckstone theilnehmen werden -, VoltzeegertevT. Ueber irgend ein weibliches Ge sorächsthema geriethcn gestern Lizzie Eiliott und Alice Conner in einen bipigen Streit, so hitzig, daß Lizzie zuletzt ihre Argumente mit einem Besenstiel bei der Alice Conner zu bekräftigen suchte. Zuletzt goß sie noch die Schale des ZornS in Gestalt eines Kübelö eisig kalten WasserS der letzteren über den Kopf. . DaS Unparlamentarische solcher Be weiführung machte der Kadi der Elliott durch eine Geldstrafe von 510 anschaulich, während er Alice Conner freisprach, mit dem guten Rath, sich nur mit dem in Diskussion einzulassen, der eS verdiene. Eugene Malone suchte seinen so und sovielten Rausch dem Kadi als einen ganz kleinen, unschuldigen, anständigen aufbinden zu wollen, als einen Rausch in allen Ehren. Doch eS half alles nichts; drei Monate Arbeitshaus war der starre Spruch deS Polizeirichters. Charles Hill, der einen Diebstahl begangen haben soll, wurde auf seinen Wunsch den Großgeschworenen überwiesen. Wm. WiuiamS auS Brightwood wurde zu 525 Buße und 30 Tagen verdonnert. Bor einigen Monaten stach er in einer Schlägerei den Harry Long mit einem Messer und hatte solange verstanden sich den Äugen der Polizei zu entzieh-n. 12 junge und alte Knaben wurden wegen Götzendienstes, Verehrung der VenuS vulgivaga, zu je $10 Buße verknackt. Einige Priesterinnen der ebengenannten Dame kamen mit $5 davon. Die Verhandlung gegen ThomaS Rose und .Wm. Beatty wegen Verkaufs geistiger Getränke am gestrigen Sonntage, wurde vertagt. m Sicberlicb leset Jbr die in dieser Zeitung veröffentlichten Zeugniß? betreffs Hood'S Sarsaparilla. Sie bestätigon über jeden Zweifel hinaus, daß Hoo's kurirt. Verstopfung und alle Leberleiden werden durch v o o d'ö V i l l e n gebeilt. XlCT Einen Ber ch. über die Heutige Sitzung deS Board of Public 0Tt totDie eine, über die Vermm- ... V. Waisenver.inS Jssen wir RaummanaelS kalber bis . ""ssen w.raummanzelS halber biS mö gen zurücklegen. ECJ Lillian Gorby. Tochter des Staatsgeologen Gorby, ging am Sonnabend ihrer goldenen Uhr mit dem Monogramm S. S. G. verlustig. Die Uhr wurde ihr auf der. Washing , . . ... . . ton Str. zwischen Meridian Str. und C dem Ltaatsbause entweder gestohlen B mm f . TH. oder sie fiel ihr zu Boden. Die Uhr 1 7 ist sehr werthvoll.

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Tienstai l nd, d n 3. April 1894. Unt Tb n ! bf.?sr 'fitktct'cn." V ll i V 'I "MI ftt I l .' II n raiiuro mmu j M karv Oowe. ?ov ano. ita ii i . 2:cnar. iri. on e v. n 2toj), toluujtsn. Si. i9l iseppei!"mvZnori. ii o. Herr Jstdore uckstone. Musikdirektor. Pre S 30c. 75c und $1. . TliketS werben tn der Big Four Office der I.IUU. WCs Eine Versammlung von 1500 Farbigen fand gestern in der Tomlinson Halle statt um für die Erbauung eineS großen Stiftes für betagte und arbeitsunfähige Farbige Stimmung zu machen. Eine Kollckke ergab 5200 Ein Bauplatz in Chatanooga, Tenn. wurde zu diesem Zwecke von der Chesapeake & Ohio Eisenbahn geschenkt. E. E. Reese, deutscher Zahnarzt, 24z Ost Ohio Str. Der StraßenbesprengungsKontraktor Christian Leb? von 610 S. Meridian Straße ist Samstag Vormittag im 52. cbcn?jahre gestorben. Herr Lehr war seit 25 Zadren hier und gut bekannt. Der Hrugar- Verein, dessen Mitglied ,r war, wird sich am Begräbniß heute Nachmittag betbeiligen. Herr Lehr hinterläßt eine Frau und zwei Kinder . Die freisinnige Sointagsschule erfreut sich eines kräftigen Aufschwunges, und wird von einer zahl reichen Kindeischaar besucht. Es wurde letzt auch ein, Obcrklasse eingerichtet, an deren Spitze Herr Lcppert steht, unk ein Kindergarten für die Kleinsten wird von den Frl. Bopp und Emma Metz aer geleitet. Die Schule befindet sich im Deutschen Hause, und der häufige Besuch der Eltern und Erwachsen r j'igt, wie lebhaftes 3nterc)e sie an derselben nehmen. Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeife, Zigarrenspitzen :c.. bei Wm Mucho. 199 Ost Washington Str. Eine Versammlung der Carpenter der Stadt fand gestern Nachmittag im Hauptquartier der Carpenterunions, 17 S. Meridian Str.. statt, in der über die Arbeitsaussichten diökutirt wurden. Etwa 700 Mann waren zugegen und eine Resolution wurde gefaßt, wonach die Carpenter auch in diesem Jahre ihre Unionrcgeln aufrechterhalten sollen nnd dabei auf die Unterstützung der übrigen Eewerkschasten rechnen. Die Lohnfrage betreffend, so ist keine Differenz zwischen Arbeitern und Unternehmern zu befürchten und 30 Cent Stundenlohn, sowie 8 Stunden Tagesarbeit werden auch in diesem Zahre anstandslos bewilligt werden. Vor Zuzug fremder Carpenter wird wegen des Arbeitsmangels gewarnt. Die Lohnskala wird jedenfalls von den Unternehmern untcrschrieben werden. Airs. Ogden Snyder, Aldany. H. V. Ich verdanke mein. Leben Hood's Sarsaparilla." ' Vor zwölf Jadren begann ich n,uschSe. , folg, von Vrecdrei, ,m agen und kökrrhiu do sckiwellungen der El,,d,r. dea'.euet von heftize kchmerzea. Nach und nach xriUmmerte fih die ser Zustand di vor drei Jahren, ertte sagte mir. da Leiden sei Verursacht dilrch ein GcwachS. Yltbrnt Monate war ich nicht im Stande, irgend mtlU fe? Nahrung in mir j behalten. Ich a, s,d adge-nazert. dane häufig Viutungen nnd Kimmke mit den Beriten überein, daß mit ei. em Le en bald ,n End gehe werd. Eine Zage rieth m e ne g-eundin. Hood'S Earsa darMa iu versuchen; ich that . und begann ach nd ach ich i holen. Ich sing an, Hunger zu verspüren, kote nach eine? Weile sesteRahrung bei mir dehal tea. ah a Seicht die Laffranfarde meiner Haut verlor sich, di Tnichwellunge liegen ach, nd ich fühl, mich durchau ohler. Während d? letzten ,ei Iah? ar ei Ve finde ,ieNch gng nd ich war di ganze Seit fähig, di HaIarbit für eine Familie ,u verrichte. Ttt. Ogd Catjder. . 10 Zuds 6tr, Uldau,. . V. mm m m m mmm m l irV-B-WTMnjnjVXru'tf ' Villen d di d, ck.Tlsch.V2. ta. frm W ?. Wün 0Um 0 A Q t ft ft iMch any'u.rijr "1 b üUUUÄfS A Tf.A R. t I H.U-rt.k to hrTr iutrllirrBi Hrwiiofcithcf b nie. lud ha. . I 11 ill"""' , r um wwrn I iwm I . , j rvT w V ",0l."r" kl.rT',7,",r' ' -.r lo lbHrn lualiiiM.ohrrim'tti.r Hn.l will Uo rttrn't th .lluatlaa rrKploinot . hkh yoatmm fmrn toatarnoant. Vo . T tu HM miccIuI I k,. ta.il; ad quirklT laaniMl. I &mrm but ihm workar frotn rch fli.lrk-l uf nmaly. I ml fra. k wtwmrw vm vw vrvr rum vtcb uwirH'l wnmuij. 1 ....B,,..., w mPnr,tmt.rn Miaber, wb ar rnakinfOcr SIMM ymircBcb. Iia NlW Misbffi n rnaalna; oer ? vearcach. lnM.M va MOLI , ?U MrttoaUn FK E. AAdrtM at , U.O.

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