Indiana Tribüne, Volume 17, Number 192, Indianapolis, Marion County, 1 April 1894 — Page 3

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&mik iSoman aus dcmItalischen des ZcmlnZ. (9. Fortfcilnq.) Was Wu anbelangt," sagte Milla liebreich, so danke ich Dir ich wer de sie immer lieb haben und werde Dich nie vergessen." Er ging mit fest zusammengebisseTten Lippen und halb geschlossenen Augen. Als der Herzog d!e Sache vernahm, zeigte er, aufrichtig gesprochen, entsernt nicht dasAedauern, welches MtlTa Drollino in so hohem Maße bezeigt hatte. Es war ihm durchaus gleichgiltig, es befanden sich jetzt ja keine Gäste auf der Villa. Er ließ sich jedoch die Gelegenheit nicht entgehen, bei Milla über die Wandergelüste ihrer Schützklinge zu spotten. Er wurde nicht einmal gerührt durch das Geschenk von Mia; er fragte seine Gattin nur, wi:viel sie die Einfalt gehabt habe, jenem Burschen dafür zu bezahlen. ' Bezahlen?" rief Milla au5. die wie aus den Wolken fiel bezahlen? Ich versichere Dich, daß es sich nicht darum handelte Wir haben kein Wort darüber gesprochen." Ei, das weiß ich schon, daß er mit Dir nicht davon gesprochen haben wird. Aber Du wirst es schon sehen, roenn Du mit Herrn Damelli abrechuest." Du glaubst.... wirklich?.... Und ich konnte so gerührt werden!..... Aber doch....." Ei, meine Liebe, das ist klar wie der Tag. Er wollte sie los werden, und wußte nicht wie und hat sie Dir angehängt; das ist alles. Nun bin ich dsch neugierig zu vernehmen, was Du mit diesem Thier anfangen willst, Du, die Dom Reiten nie etwas hat wissen wollen." Ach,", antwortete Milla, froh über ;il)r Gehttmniß, das thut nichts; laß mich nur machen!. Ich lasse sie an die Giardiniera spannen und lerne fahren." Hm!" meint eder Herzog, sie ist zu stark für die Giardiniera, sie wird besser an den Phaeton passen. Sie ist rioch immer ein gutes Pferd. Jetzt, da sie nicht mehr jenem Schlingel gehört, ,hr.tte ich beinahe Lust, sie selbst zu probieren. Morgen vielleicht." Drollino stand beim Gitter der AITee. Da sah er gerade, wie Mia, ferne Mia, an den Phaeton gespannt und vom Herzog gelenkt wurde. Und in der That nicht gut gelenkt. Giuliano führte sie, wie ein Dilettant gewöhnlich ein Pferd probirt. Etwas unbedachtsam, die Zügl bald rechts, bald links zerrend, so daß dar Zaum ihr das Maul zerriß, sie antreibend mit unsicheren Bewegungen der Zügel, welch: das arme Thier martern mußten, das an die feste, merkwürdig geschickte Hand Drollinos gewöhnt war. Dieser wurde aschfahl, es war ihm, als breche man ihm das Herz. Mit offenen Augen, unbeweglich, wie versteinert. starrte er auf das erschütternde Schauspiel. Der Herzog gewahrte ihn nicht. Er wurde ärgerlich über Mia, die ihm nicht gehorchen w?llte, und in Ermangelung von überzeugenderen Argumenten schlug er mit der Gerte wüthend auf sie los. Drollino unterdrückte einen Schrei. Ach! Diese Schläge, er fühlte sie auf sein:?, eigenen Leib regnen. Es trieb ihn mit unwiderstehlicher Gewalt, in inem Satze hinzustürzen zu demPyaeton, die Gerte zu ergreifen, und.... Aber er bezwäng sich. Er biß sich die Lippen blutig und wandte Den iSlick ab. Mia fiel in einen unsicheren, ungleichen, schweren Trab, während der Herzog wie ein gewandter Lenker triumpbirend die Peitsche schwang. Drollino war in Schweiß gebadet. Ein grausamerGedanke ging ihm durch den Kopf: O, wenn doch Mia jetzt scheu würde, daß jener stürzte,... den Hals bräche..." O, wenn er gewußt hätte... wenn er hätte voraussehen können... Er, der dieses höchste Opfer für sie. für dieHerzogin gebracht hatte.... damit sie ein gutes Pferd und ein Andenken an die Vergangenheit hätte. O, wenn er gewußt hätte... Mia... seine Mia! Ein Wirbelsturm wirrer Phantasien erfaßte einen Augenblick sein Hirn; eZ schienen ihm nur Schmerz, Zorn, ohnmächtige Wuth darin zu toben. Nein, es war nichts mehr zu machen, jetzt.... Gewiß.. er war ein großer Thor gewesen; er war Schuld daran. Er mußte ja wissen, was 'der Herzog für Milla war. Ein Götze, dem alles gehörte, sogar die letzte Huldigung. das Geschenk, das ein armer Bereiter, der fortaing. ihr zurückgelassen hatte. Er erhob nicht den leisesten Vorwurf gegen Milla. Aber sein Widerwillen gegen Giuliano wurde von jetzt an zur quä senden Leidenschaft. Er ging fort, den Weiden zu, und kam erst nach drei Tagen wieder, als er wußte, daß Giuliano wiederum, zum vierten Male, nach Genua verreist war. vjl einer Unterredung mit dem beruhm ten Advokaten, der seine Geschäfte besorgie. Man sollte es nicht erfahren, aber man erfuhr es doch. Alle wunderten ficä a:wa!t!a darüber linb bekvracken es oft und l:ise und wußten tausend Erklärungen dafür. Aus diesem Grunde geht er sort, nein, aus jenem. Die einsame, nackte Zanuna der Sache: eine Laune Drollinos wollte men nicht aeltrn lassen. Es munte ein ae heimer Beweggrund, irgend ein grober, kürzlich begangener Fehler dahinter necken. Ei!" bemerkte Battist-a in einer zur BesvreQuna der Anaeleaenbelt veraw stalteten geheimen Zusammenkunst, man -oird 10 etwas entoeal yaoen. Und sin: laut: Lache aufschlaaend, öff'

nere er im Finger, als wollte er in die Saiten emer Harfe greifen. Und da er

einer vom Hause ist und mit gezogenem Degen beschützt wird, werden sie die Sache in der Stille abgemacht haben .... und vorgeben." Es ist nicht wahr, es ist nicht wQhr!" schrie Carolia aufgebracht und vertheidigte Drollino mit einer Energie und Warme, welche sogleich einen Sturm mehr oder weniger schonungsvollerAnsprelungen auf sie herabbeschwor, die aber alle darauf hinausgingen, den mcht normalen Zustand ihres Herzens zu bestätigen, so daß das Mädchen, als es sich so wüthend angegriffen sah, schnell den Rückzug antrat und sich in die einsamen' Naume der Garderobe flüchtete, wo sie ih verlorenen Hoffnungen beweinte und verzweifelnd jammerte über Drollinos Abreife und Battistas Frechheit. Die geheime Zusammenkunft fand ein Echo, obschon es viel wünschenswerther gewesen wre. sie hätte keines gehabt. Carolina selbst, die sich ihrer Vertheidigung offen rühmte, sagte Drollino. was dieser Schurke von Battlsta über ihn gesagt hatte. Drollino horte ie ruhig an. aber sie bekam tut der Dank noch Rechtfertigungen zu hören. Er gerieth nicht in Zorn über die Anschuldigungen Battistas, er hatte nur ein Lächeln dafür, das wie ein son derbarer blasser Schatten sein Gesicht streifte. Er war vielleicht nicht erstaunt darüber; sicher ist, daß er sich nicht verwundert zeigte. Carolina war unzu frieden und bestürzt. Sie hatte, ohne es .sich selbst zu gestehen, gehofft. Drollino würde von ihrer großmüthigen Einmischnug mehr betroffen sein und ihrer Enthüllung größere Wichtigkeit beimessen. Aber statt dessen schien er ruhig fortgehen zu wollen, ohne diesen elenden Kerl von Battista durchzuprügeln. Run müssen wir gestehen, daß der Kammerdiener des Herrn Herzogs durchaus nicht die Sympathien seiner College enoß. Seine Tüchtigkeit war nicht zu leugnen, er wurde der Kunst seines Geschältes in allen Theilen ge recht. Mit seiner Ehrbarkeit aber stand es schon zweifelhafter, und er ließ sich seit ewiger Zeit gar vieles zu Schuu den kommen. Battista war sehr yft be trunken und ließ sich in gewisse länd' liche Abenteuer ein, die nichts weniger als verzeihlich waren, und doch, wenn auch nicht verziehen, von der unerfchöpflichen Nachsicht des Herzogs im merhin übersehen wurden. Nun aber. in der Abwesenheit seines Herrn, miß' brauchte Battista seine Freiheit im höchsten Grade, so daß er fast den gan zen Tag und auch manche Stund: der Nacht in einem elenden Kramladen am äußersten Ende des Dorfes zubrachte; dort wurden nämlich auch Getränke verkauft, dort fand er stärkeren Rum als in der Gesindestube, zumal eine dicke Wirthin und drei oder vier gute Kameraden, welche er die leichtesten, schönsten Kartenspiele lehrte, die doch leder ordentliche Mensch kennen muß. Die guten Kameraden hatten eure gren zenlose Bewunderung für den gutge kleideten Herrn mit den wohlgefüllten Taschen. Drollino hatte allerdings Carolinas Bericht keine große Aufmerksamkeit ge schenkt. Aber in seinem so logischen und entschlossenen Geiste stieq statt der Dankbarkeit eine Art Verdruß und der Gedanke auf, das Kammermädchen habe übel gethan, ihm den Hergang der Sache zu erzählen. Nun wurde es für ihn unerläßlich nothwendig, vor seiner Abreise von Arnanello den Schurken durchzuprügeln. Er ließ einige Tage vorübergehen; dann entschloß er sich. Ja er hatte ihn nie leiden mögen, diesen Menschen, den Schützling des Herrn Herzogs. Er suchte ihn noch am gleichen Abend in der bekannten Schenke auf. Dort wurde viel gespielt in sicherer Verbor genhelt hinter dem schützenden Schal ten eines grünbaumwollenen Vorhanges, der einen duukeln, engen, äußerst schmutzigen Schlupfwinkel von dem ei gentlichen Laden trennte. Die ländliche Sirene war zu einer frommen Nachbarin gegangen, und an ihrer Stelle war ein mit dem Schlafe kampsender Junge am Verkaufstlsch. Drollino trat nicht in die Spelunke, wo gespielt wurde, sondern blieb wartend, geduldig und unbeweglich vor eivvi . nem Glasten Anisoranntwem m Laden. Hinter dem grünen Vorhang ert'ön I . I . ien larmenoe grimmen und cm oeständiges Klirren der Gläser und zu weilen wieder das Klingen eines Geldstückes, das über den Tisch rollte; dann fuhr der Junge zusammen und schlug die Auen auf, wie beim Klang einer angenehmen Musik, und blinzelte Drollino mit seinem dummen Blicke, in dem schon das Laster geschrieben stand, au.' Es ist der Herr löatiMtar lagte er irnrnch und mit gehcimmpollcr Stim me. Er ist es wirklich..,. wenn Sie wußten.... wie viel! Wickel? Was?... Antwortete Drollino zerstreut. Ei, was wohl? Geld. Sie wissen nicht, daß immer er verliert und immer er bezahlt." 3 war Mitternacht, als die I3eeu schaft auseinandergma. Battista entfernte sich zuletzt, und Drollino, der schweigend gewartet hatte, ohne sich zu den Kameraden zu gesellen, folgte ihm. Er ließ ihn vor ausgehen, bis sie das Dors hinter sich hatten. Er wollte, keinen Lärm und leine Prügelei in der Nähe der Wohnungen hervorrufen. Was" er ihm zu sagen hatte, wollte er ihm im Freien aus offener Straße sagen. Aber als sie auS dem Schatten der Häuser traten, bemerkte er. daß jener m TI II i cme seit ame Ganaar! yaile, valv m Sprünaen, bald im Zickzack. '... " ... j . & , JXm ver Der dachte nroutno er ist betrunken." Er wollte sich diesen Umstand nicht in Nufec machen und iicö mit einem

Manne menen, ver lym nichk Wirscr-

stand leisten konnte. Für ein andermal! murmelte er bei sich selbst. und er beschleunigte seine Schritte in der Absicht, so schnell als möglich nach der Villa zu gelangen. Aber als er an dem Kammerdiener vorbei kam, sah er, daß dieser sich kaum mehr auf den Fußen zu halten vermochte. Es war ein häßlichesSchauspiel, der vom Mond beschienene, auf der Straße hin und hertaumelnde Mann in der Nähe der Villa Eine schone Ehre für das Haus, wenn jemand ihn sah. Und unter dem Eindruck dieser Furcht beschloß Drollino, Battista selbst heimzuführen, um womöglich jeden Skandal zu vermeiden. Er trat zu ihm und rief ihn laut beim Namen. Aha!" antwortete der Andere, indem er stehen blieb,.... bist Du, Drollino? Ein schöner Name, wahrIlch und auch em schöner Kerl aber lustig wie ein Marterbild. Ei was! Ich habe gehört. Du gehest fort... Bei Gott, Du hast recht.... man vegetlrt nur in dieser Baracke, in diesem . Taubenhaus. Und er brach in ein unbändiges Lachen aus und zwinkerte mit den Augen mit einem Ausdruck, der ironisch hätt: sein sollen. Man muß die Welt seyen.... mein Junge,.... da und dort hinreisen...... nach Paris..... nach London.... wie ich gethan habe mit dem Herzog... Ah! Damals jedoch.... waren nicht so ate Zeiten wie jetzt!..... Jetzt Geld, Geld wie Heu..... der Herr Herzog.... sagt nie nein.... der svikoude!... as glaube ich...." Nun kam man zur Allee und mußte das Gitter übersteigen Es war kein kleine? Unternehmen, Drollino braucht: mehr als eine Viertelstunde, bis es glücklich zuStande gebracht war. Dann mußte er Battista durch die Allee helfen, da er in dem tiefen Schatten der Kastanien, durch welchen die immer unzusammenhängenderen Sätze des gutgelaunten Betrunkenen tonten, mchr an die Stämme der Kastanienbäume stieß. Endlich gelangten sie mit Gottes Hilfe auf die Esplanade. Es war zwölf Uhr vorbei; ruhig lag die Villa mit den geschlossenen Fenstern in der schweigenden Nacht da. Battista redete in einem fort und rieth Drollino eindringlich, seinemBeir t r fi' es. r c loiei zu soigen, luuig zu um, lim oie Gewogenheit des Herrn zu sichern! Er belehrte ihn, daß man die Herrschaften am Gängelband halten könne! Man müsse aber Nicht murriich, sondern wie er lustig und spaßhast sein. und plötzlich sing er Mit seiner derauschten Stimme unversehens an, die ersten Verse eines häßlichen Liedes zu singen. Himmel! ner Drollino leise aus und legte ihm die Hand auf dneMund; schweiq, Taugenichts; Du konntest die Frau Herzogin wecken!" Hoho!" antwortete der Betrunken erzürnt; was sind das für Manieren! . Geh' zum Teufel, Du und die Herzogm! Was liegt mir an icncrn Milchsuppengesicht!" Aber plötzlich wurde er anderer Me:nung. Apropos!" sagte er höchst vertraulich zu Drollino; höre einmal ,ich hab: ihr etwas zu sagen der Frau Her zogin Ich habe ihr zu sagen...," Er sprach immer lauter. Drollino unterbrach ihn zitternd und suchte ihn eilends fortzuführen; aber Battista wollte, versessen auf seine häßliche Idee, sich nicht von der Stelle rühren und fuhr in seinem lauten Reden fort. Drollino war im Begriff, ihn um den Leib zu fassen, mit Gewalt fortzutragen und hieraus in einen fernen Winkel des Gartens zu werfen, wo e: seinen Rausch ausschlafen konnte; aber plötzlich blieb er wie versteinert stehen und schaute den Betrunkenen entsetzt an. Ein: von den unsinnigen Reden des elenden Kammerdieners hatte ihn über rascht. Rufe sie nur.... ich will ihr die Wahrheit sagen von Genua und von dem Herrn Herzog. Der Herr Herzog?-..... fragteDrollino vorsichtig und neigte sich zu Battista. Genua?" Ja, za! wiederholte mit gurgelnder Stimme der Berauschte, sie muß es doch.... über kurz oder lang.... wlssen. daß die Russin, und der Advokat.... Hah! der Advokat....'' In Drollinos Augen blitzte wild: Angst. Er neigte sich noch näher zu dem Betrunkenen, welcher fortfuhr: Der Advokat! Ich habe ihn gesehen, ich, den Advokaten!...... Eine lange, lange se:dene Schleppe und viele schöne Ring:rlöcklein.. und so weiße Schultern. Bei Gott, der Herzog hat recht..... sie ist schön, jene Russin..." Der Betrunkene wurde plötzlich melancholisch. Armes Ding!" sagte er und dersuchte nach den Fenstern der Fassade ZU deuten, armes Ding, arme klemeFrau, sie dauert mich... wenn sie wußte! Und er fing an zu jammern: d: Trunkenheit machte ihn weich, empfindsam! Und in diesem wiederholten UN natürlichen Schluchzen, in dieser ekel hasten Jammerseligkeit verwirrten sich seine Reden, und die abgebrochenen Worte hatten keinen Sinn mehr. Drollino zweifelte einen Augen blick: Wein oder Wahrheit?- fragte er sich ängstlich und betrachtete Battista, welcher, plötzlich vom bleiernen Schlaf der Trunkenheit befallen, sich aufs Gras geworfen hatte und bereits em geschlafen schien. ch muß es wissen. um jeden Preis!" murmelte Drollino halblaut. Und wenn es wahr ist!.... . Im hellen Mondlicht erhob sich eine braune, nervige Hand mit einer Geberde furchtbarer Drohung. Und dann ergriff Drollino den Berauschten, der letzt nicht des gering sten Widerstandes fähig war, warf ihn auf die .Schultern, wie einen Sack Ge-

irnoe, uno irug ryn uver vie innere Dienstbotentreppe hinauf in feine eigene Kammer, die er gegenwärtig im dritten Stock der Villa bewohnte. Er warf ihn ziemlich unsanst auf das Bett; aber der Schlaf des Betrunkenen war jetzt so tief, daß er nichts übel nehmen konnte. Drollino setzte sich am Fußende des Bettes nieder und wachte die ganze Nacht bei Battista. Es war heller Tag. als derKammer-: diener erwachte; er blickte um sich und war erstaunt, sich in Drollinos Kammer zu sehen. Was zum Henker?" fragte er. Ruhig, mein Lieber ich habe Dich auf der Straße gefunden und hierhergetragen." Ah so!" antwortete Battista verwirrt und versuchte zu lächeln. M verstehe. Ja, ja. Eure leichten Wem chen sind gefährlich; und dann ein wenig Rum dazu gewiß." Er war nicht mehr benebelt; aber er hatte einen tüchtigen Katzenjammer; es war ihm wüst im Kopf und Magen, feine Rede war schwerfällig. So, so," fuhr er etwas verlegener fort; Du hast mich also wirklich auf der Straße gefunden? Wird schon so sein, wird sein.... ich erinnere mich nicht mehr!.... Und ich schlief, wie?" Nein, damals schliefst Du nicht;

aber Du schriest und plaudertest...." Ach so, ich plauderte?" Und plötz. lich unruhig geworden, fügte er in nachlässigem Tone bei: Ei der Tausend, ich plauderte? Und.... ich bin doch neugierig.... was sagte ich?" Drollino zuckte die Achseln und zwang sich zum Lächeln. Der Andere wagte mcht weiter zu fragen, aber er sah ihn zweifelnd an. Mein Lieber," fuhr Drollino fort. ,sei unbesorgt. Du hast gewaltig viel unsinniges Zeug geschwatzt. Zum Glück habe nur ich es gehört, und was Du sagtest, wußte ich schon eine Zeitlang." Du!" rief Battista mit lebhaftem Mißvergnügen Du wußtest schon ,. was denn? Ei gewiß!" fuhr Drollino kaltblütig fort. Glaubtest Du denn, Du al lein besitzest das Geheimniß des Herrn Herzogs?" Aber wie zum Teufel bist Du darauf gekommen?" Daß er nach Genua geht, um.. und er stockte und blinzelte mit den Augen. Ja, um bei ihr zu sem! ergänzte Battista roh, bei der Russin. Was habe in nun von all meinem Schweigen, he? Hol' Dich der Teufel!" Das ist meine Sache, antwortete Drollino ruhig! das geht Dich nichts an. Aber warum hastDu mir nie etwas davon gesagt?" Warum? Weü es mir nicht paßte. Was kümmert mich das lles? Ich geh: bald fort..... und Punktum. Und moalicherweise habe auch ich meine guten Gründe zum Schweigen, wie Du." Battista errothete nicht und griff lebhaft in die Tasche. Fast nichts mehr sagte er und ließ zwei oder drei Geldstücke zwischen den Fingern tanzen. Aber ich genieße es und mache mir und anderen Freude, während Du.... Puh! Welch' bitterer Mund!..... Aufrichtig gesprochen. treibt's der Herzog gut.., wie ein großer Herr, nicht wahr?" Drollmo stimmte bei. Gewiß, der Herzog bezahlte ihrStillschweigen gut. Ei!" fuhr Battista mit boshaftem Lachen fort; es würde ihm übel be kommen, wenn er anders thäte. Wahrlich, er würde in eine schöne Verlegen heit kommen, wenn es mir einfallen sollte.... denn, verstehst Du, das geht so lanae es mir aefallt: aber wenn er mir wirklich eines schönen Tages die Taschen nicht mehr füllen wollte,, so gehe ich zu ihr und sage ihr alles, verstehst Du?" So, Du sagst ihr alles, alles.. ach, geh, dls bist Du nicht im Stande!" Das bin ich nicht im Stande? Du würdest es sehen! Ich gehe hin, frank und frei, und erzähle die Geschichte. Frau Herzogin, so und so steht's. Ihr Herr Gemahl geht nach Genua, um sich mit dem Advokaten zu besprechen... und der Advokat, Gott verdamm' mich, ist die Russin.... jene Baronin, welche ihn wieder m ihr lfek gelockt hat, aus Rache." Aus Rache?" fragte Drollino ruhiq und streckte seine schlanke Gestalt am Fußende des Bettes aus. Gewiß," fuhr Battista fort, welcher, nachdem der erste Augenblick des Aergers vorbei war, nun ein gewisses Vergnügen empfand, endlich mit Jemano über diese angenehme und eintragliche Sache zu plaudern. Sie grollte der Herzogin wegen der Scenen, die hier vorgefallen waren, wnßt Du noch? Run gut; als wir in Neapel waren, schrieb sie dem Herrn. Aber dieser surcktete noch, seine ffrau möchte ihm sterben, und antwortete nicht. Das reizte sie, und ste folgte ,hm nach Nizza. Die Herrin war ein wenig unwoyi uno ging selten aus. Eines Ta ges geht er nach Montecarlo und trifft dort die Russin an. Zuerst schwankte er noch, dann siel er wieder hinein.... arger als früher. So ist's.... wußtest Du, wie es gegangen war?" Nein," gestandDrollino einfach ich wußte es nicht ausführlich.. Ich wußte nur,.... daß sie sich jetzt in Genua treffen und der Advokat als Vsrwand dient. Ich stelle mir vor, sie werden es großartig geben. Hat sie Pferde?" fragte er dann mit plötzlichem Verusseiser. Nein, Miethswaaen." Ah! Und r.V Nichts, einen Wagen aus dem Gasthos. Sie wohnt in einer kleinen Villa gegen die Via (Zerignano. Am späten Abend gehen sie zusammen aus nach der Acquasola. Und hier brach er rn ein schallendes Gelächter aus. Ein schönes. Paar. oeiKt Du.."

iLewitz," antwortet: drollino, em schönes Paar...." Und die Herzogin?" fuhr Battista fort, wenn sie es wüßte!.. Ich sage, wenn sie es diesmal vernimmt, so zieht sie all' ihr Geld wieder an sich und schickt ihn zum Teufel... wenn sie sich nicht tröst:!." Wie?" Ei zum Henker! Indem sie das Gleiche thut." ' Drollino schnellte in dieHöhe, todtenblaß, mit blutunterlaufenen Augen, und sah den Kammerdiener auf eine ganz eigenthümliche und durchaus nicht beruhigende Weise an. Aber plötzlich faßte er sich und fing an zu lachen. Man hätte meinen können, daß seinem beständig ernsten Wesen das Lachen fremd geworden wäre; sicher ist, daß sein Lachen nicht klang wie das anderer Menschen. Ah, Du möchtest porbiren.... sagst Du?...." Ja, aus Neugierde. Ich möchte wissen, wie sie es aufnimmt. Manchmal, wenn ich sie heiter-und zufrieden sehe, kommt es wie eine Wuth, wie eine Begierde über mich, dem armen Weib die Wahrheit zu sagen. Sie würde dann doch nicht mehr die Rolle des kleinen Kindes spielen und vor Sehnsucht nach diesem Kleinod von Gatten vergehen, der nach Genua geht.... mit dem Gele seiner Frau, wohlverstanden. Und Dir," fragte Battista mit neu erwachender Unruhe, kommt Dir diese Lust nie?... Ich möchte nämlich nicht, daß Du mir zuvokämest.... weißt Du, denn es wäre möglich, daß sie, um alles wohl zu erfahren...." Und er machte die Geberde des Geldzählens. Nein," sagte Drollino, ich denke nicht daran, etwas zu sagen. Ich gehe jetzt fort und deshalb.... Uebigens wird diese Geschichte bald ein Ende nehmen," fügte er mit großer Ruhe bei. Ein Ende nehmen?" fragte der Andere gähnend, Du glaubst, sie werde ein Ende nehmen?.... Zum Teufel.... das wäre mir nicht lieb.... Und warum sollte sie ein Ende nehmen?.... Sie sind sterblich verliebt! Die Russin regiert ihn strenge und behandelt ihn wie einen Blödsinnigen, und er.... ist es höchlich zufrieden. Warum sollte sie ein Ende nehmen?" Weil sie ein Ende nehmen wird," sagte Drollino gelassen. Und er ging langsam hinunter es war Zeit zur ersten Fütterung der Pferde. Battista schlüpfte beruhigt wieder unter die Bettdecke, um recht gehörig auszuruhen; er hatte ja nichts zu thun ..... das Haus war jetzt ein Schlaraffenland! Nach dem Mittagessen fand sich Drollino bei dem Verwalter ein und verlangte von ihm einen Urlaub von zwei Tagen. Er wollte die Füllen des Hauses Eanossa in Augenschein neh men, bevor sie nach der Pferdeausstellung geschickt wurden. Der Verwalter bewilligte den Urlaub. Drollino ging an demselben Abend fort; nach zwei Tagen war er wieder zurück. Alle umrinaten ihn und fragten ihn

über die Füllen aus. Aber er sprach Nicht viel und machte mcht viel Aushe: bens davon. Sie waren so, wie andere auch. Er war nicht auf dem Gute Eanossa gewesen, er war m Genua und der Acquasola gewesen. Hinter einem Strauch verborgen hatte er den Herzog und die Baronin in einer Miethskutsche vorbeifahren sehen. Er war in eine Droschke gesprungen und hatte ihren Wagen bis zu den ersten Häusern- der Via Cananano verfolgt. In den folgenden Tagen gab er der Herzogin noch zwei oder drei Lektionen uno oerzlllZleie oaraus, aii'.ua eincii l . , , e m n;n Denkzettel zu aeben, wie er sich borgenommex hatte. Drollino war fehr still. sehr ruhia Am folaenden Abend, als die letzte Haferration ausgetheilt wurde, kam Herr Damelli in den Stall und gab den bestimmten Befehl: Morgens um zehn Uhr die Amenkana emspanmg. um den Herrn Herzog auf der Station abzuholen. Drollino, der in der Nahe war, horte diefen Befehl. Er richtete rasch den Kopf ln die Hohe und stutzte einen Au aenblick die Hand auf die Mauer, als fühlte er sich von einem Schwindel be-. droht. Dann sagte er ehrerbietig: Ja .Herr ich werde es besorgen. Am folgenden Tag war das Wetter prachtvoll. Es schlug acht UhrMorgens, und aus dem freien Platz vor dem Wa genschuppen stand Drollino vor Mia, welcke. sckon an den Nbaeton ae- - - 7 -r i t " r i spannt, unaeduldig über die Verzöge: rung, jeden Augenblick den Hals streckte und mit ihrem langenSchweif die- edlen Flanken peitscht drollino fuhr mit der vano noch einmal langsam und liebkosend über Mias Mähne imd sah sie noch eine Sekünde lang mit einem verzweifelten, inniaen Blicke an... Dann trat er zurück und bedeutete dem Kutscher, ohne ein Wort zu sprechen, Mit einer kurzen Ge berde, daß er abfahren könne. Bald darauf hörte man den Sand der Allee unter den Rädern des leichten Wagens knirschen, während das Geräuscö von Mias elegantem Trab sich in der Ferne verlor. Drollino stand noch immer unbewealich und starrte wie im Traume cuf die Stelle, wo Mia eben noch ihrcn kleinen schcnen Kopf nach lhui ge ridjiet hatte. Alle Wetter!" sagte der Stallknecht mit vieler Sympathie; das begreife ich, wisset. Unbestritten ein Thier, daö seinesgleichen sucht. Es wird Euch leid thun, wie?" Drollino schnellte auf, als ob ihn eine Schlange in die Ferse gestochen hätte, dan fragte er ungestüm: Was?" Ei! Daß man sie Euch weggenom v'.en hat. Es ist doch merkwürdig, wißt 1 Ibr. daß Abr sie so bald müde aewor-

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den leid, wahrend sie ooö) unzweifel haft noch immer em ausgezeichnetes Pferd ist. Und Ihr habt sie wirtlich dem Herzog abtreten wollen?..... Wer weiß., em gutes Geschäft, he?... Ein tiefer Schmerz zuckte über Drolunos enll)i, aoer er iagle Nill)ls. ' - sr r?yi r . . . y i I begreiflich. Da Ihr Euch's in den Kopf gesetzt habt, in die weite Welt zu gehen, so wird Euch das Geld mehr nützen, als das Pferd. Und offen aesagt, fuhr der Stallknecht fort, der Drollino um jeden Preis trösten wollte, Mia war doch schon ein wenig bei Jabren.wie ich! Und dann hatte sie auch ihren liemen wmti, van :e leinen Schuß hören konnte... Und sie hat sich iiic iwui, mui waifi v i a 17 vmmTYam & 4 i O I m w am w ir v ü nem, cyne drollino. nein!" Der alte Stallknecht fing an zu lacyen. Er. ei!.. Werdet nur nicht böse. Man weiß ja daß Ihr Euer Möglichlie geiyaH i;aoi um t:c vun igiem emer zu yeiien. i umionn.... icg r. t,t...i rc? i - c v. i)uu uuu ytuuui. u-y iuui uui uzui KDUit einmal ein ollllzs.... TI..I- t .r o 13 41 occ. v: r,r-;i. v.. ey..Jt. i UIC Vii U,urnt uuu UZUI ITUUli? . y 1 ( ! yv . Y f I Ä,?. einen uuuuiuau unc m vtwuiuc vci f'.,, -rtk, ff rM;, mvjvw..vi ivu, i JUUUUUCU UIUS UlCUUC IU tucjl Schrittes. ..Vv rjc r -t Der Stallknecht mied allein zurück. .Was Teufels ficht ihn an?" fagte kr und schaute Drollino nach, welcher so schnell, als wolle er sich flüchten, in der Richtung des Gutes davoneilte. Es waren noch nicht fünf Minuten vorbei, seitDrvllino verschwunden war, als Vincent, der Kammerdiener der Herzogin, auf dem Platze erschien. drollino rief er. Drollino!" Er ist gerade jetzt fortgegangen," antwortete der alte Stallknecht. Was gibt's?" Geschwind, geschwind für die Frau Herzogin Mia satteln, und Drollino soll sich bereit machen, sie zu begleiten, Der Stallknecht stand aus. Es thut mir leid, sagte er, aber was Mia anbelangt, ist nichts zu ma- I chen. Das Pferd ist an die Ameriksna gespannt worden und ist schon halbwens nach der Station. DroMno ist fort und treibt sich, weiß Gott wo, auf den Weiden herum." Der Bediente verschwand und kam nac mns Minuicn aemios roreoer zuw M, rw k c ruck. Kalif satteln, den Augenblick, und r . ..r cr.r ! w f. I oiu iuyi zur egieiiung er yn riN. I 2-oni war IM 'Äiaue und rouice o- . . . i rr . . r I p I t Ö" Dal 3Ur.. . ... . "nuienipaler Dlt in einem nzuui wukiu, tt muh ua vorher aus Turin angekommen war. Sirnffi ÄraC .x,.:,:k,sv.. Tmir lyizuvt 1 .7 ' , I t-ftfi VifittT VnTrh Yrn tfr VitUn WonsMi w, Drollino hingegen ging aus seine . . , . m aU. ffNofinit. tm mfenWrfin in utii. iuivmiiuiiu ini wifcv nwin.ivv w. q , hes'ig "sschi. mit.geballtenZZäusten, ab und zu taumelnd wie unter dem Einfluß beginnender Trunkenheit, Plötzlich war es ihm. als schwankte der Boden unter seinen Füßen; er suchte sich zu halten und tastete wie im Dunjel'n Kin erstickter Sckrei entrana sick seiner Brust: .Mia! arme Mia!" Eine Thräne schoß über seine braunen Wanaen. Aber sie verschwand soaleich, wie qetrocknet von einem glühenden Hauche. Er warf sich der Länge nach a.uf das Gras. Es war gerade außerhalb des Gartens. Die Villa, in Morgensonnenschein getaucht, von Grun umrankt, mit den leuchtenden, vor kurzem grün ängestrlchenen Gltterladen bot nen entzückenden Anblick. Er biß in's Gras unter wüthendem Zähne knirschen. Aber plötzlich wurde er ruhig. Sein starrer, gespannterBlick v C a fi W . ! .. V. orang in oas Innere oes Jlmmerv m Herzogin. Das Fenster aus der Terrasse stand

offen; man iay oura) rne essnung oie pfen!" Schimpfen thun sie?" Köpfe der geschäftigen Kammerfrauen, fragte der würdige Banquier, äugenNeugierig strömte der weiche Morgen- scheinlich durchaus nicht weiter belei-

wino mnein uno oeroeaie oiz anen Fransen der Möbel am Fenster und schwellte, als wären es Schleier, die leichten Gewebe der Gardinen und der weißen Bettvorhange. Drollino wurde ruhig. Lange schaute er hinauf; als ob dieser Anblick wohlthuend auf ihn wirke, in seinem leiste wieder Energie wecke iur ntr agie er enoiicu iciic uno t Ad T I if f i 'r . W bewegte grüßend die Hand in's Leere mit wahnsinniger, leidenschaftlicher Geoeroe. rr rr. . .nv. (i .. . t: 1 eryvv ICD az uacii uuo war in nen rurzem in l emem anen luocyen. LT...L && UiliiUitMnl . r i i v- V rnicu uuBciuy; MM oon. unoemerii axng er icti, in leinen . , c , r r C V 1 eentn St eibtin ..iftenHaf i btt xtä)lt Crtn ah? St Ttnt wrnfttiilm nr pnßt. Er schritt durch die ansteigenden inv um iv .v ju Felder und vermied dabei die Land-1 straße ohne sie jedoch außer Sicht zu ftf7rt lallCI1 ' j itnWftT?A rrAnhff M? r hihr der niedrigen Mauer des Kirchhofes, Wrnn JrMAiÄnU ifrwwf uwiV v i wvf i v V VaV v4UlfcU UIIV WWV W.U.li VW rührte. f Wttiftn.fTrt ,, S.f CltiHnn V,or W ,V Q W Es war em ganz kleiner, haßlicher Kirchhof im erbärmlichsten Zustande. Er aehort: zu emem benachbarten. vt.tiMUj-w.vti( armseligenDörfchen, welches einen klei nen Thell von Astranello ausmachte. (Schluß folgt.) Ein Unterschied. Einer der Hautpunterschiede .zwischen einem Mann und einer ??rau ist. dak der Mann einen 14 Pfund schweren Tur ieg "a1..aui. iCrmt firh nrrslT teanadeln ver ... .. - .r i l W V!. mnntn fswU fabn läßt. - Sein Standpunkt. - Vaterle6cn, war der Brehm em Jude?" - m cvv,.o r Ynnr ofnT?fiWarum treibt er foinafc Thierl'ben?-

Der alte Klaus.

Tiefschwarze Nacht, es rast defl Sturm Mit Unaesiüm. die Wellen zitkrn: Es beuat der Wald sicb serner Wuckk . cahrkundert alte Baume splittern. Und Blitze zucken falben Scheins, Es bebt die Luft von DonnerschlägetT. Der Reaen strömt mit Macht. eS rauscht Sießbächen gleich, auf allen Wegen. Und doch ein Wand'rer bricht mit , Mackt Sick Vaün durck Sumvs und Kotb i uno caen. Wie es nm lbn auck rausckt und tobr. Er acktet nickt des Wetters Sckrecken. s?r mfH hfm ßhirm nnmrn lirft m starken Schritten ohne Wanken: Gr folgt dem Pfade unentwegt. Das sickere 5Ziel nur im Gedanken. ist fc?r nHt flTrrnS d?n fiifirr " - " " mr ,:n (Xr,r,U frfrnn itnX is.nk. WlUfc V141 VkVUllUf UJWU UtIV iUVUlVi Mg5 stürmen, regnen cbet schnei'n. :'z Dl.iOC,,,. Z.V.. u4 1113 V)Thnhi . v-. Kein TrennungSgrund. Wenn Menschen miteinander einigermaßen auommen können und ihr? sonstigen Interessen auch nicht collldixen, so sollen sie hübsch beisammenbleiben, selbst dann, wenn wirklich ma"eine reloungen ooer on nae lycinbare Widerwärtigkeiten entstehen Denn vollkommen in nicvls aus oer I m elt und unsere kleinen ehirr yaoere wir Alle. Dieser Grundsatz gilt sowohl für Eheleute, als auch, für das Berhalrnrs zwischen Herrschaft und Dienstboten, und wurde derfelbe mehr allgemein befolgt, so wäre Manches besser auf dieser jammervollen Welt. Wir muffen uns eben etwas in einander finden und nicht bei der geringsten Veranlassung auseinander laufen! So dachte auch der alte biedere Banquier Meyer, der sich aus den mir Recht so unbeliebten kleinsten AnfänQtnM bis m einem sckwerreickm W ' Manne emporge mogelt hatte und niknm?fi' Trnh 9siinnfirn her 9srfitiiTtT r.;n,r Mitmenscken. eiaentlick Alles aenoß, was das Leben an Annehmlich- . v 1cilrt an hTln Yrmnrt l5 mrtr ft1tg kZ,s,m lA,nb a Xr wvv 'v' w ww7 über alle - Maaßen vorurtheilsfrei,' nahm durchaus nichts Übel und lieft al Fünfe grade, sein, denn er . - " 'm ia U man m,r i ""-v" f-e -u auf diese Weise allerlei Unannehmlich' I friiprt nT3 V frnS- ttrirnrf QnAtt!! I " i 3Ä I "t. t o njc n m-i---. ri.i linpr nprnrpQ ittti t r r 'iirrnpr iifi u iitt ' ' :y -r yuu ich vüiuuc iicuuisiuuiuiu. xi. t rtl . r , , t t M 'hm Zwar a W Urnen "" war es nur fo-so dafür überließ er Zhm aber sammtllche den Stall be,,ei wie "i"'"" Pseroesulierii w. wuiunuiä allein, was er um so eher auch ganz oerudigt tyun konnte, als Joyann tm grundehrlicher, gewljjenyaster wunw war, ver iia? nie im evm rnn r . C r y w r r etwas hatte zu. Schulden kommen. lassen. Desto mehr mußte es daher eines schönen Tages den alten Meyer verwundern, daß Johann plötzlich um seinen Abschied einkam. Aber mein lieber, langiahnger Freund, meinte Meyer ' im äußersten Biedermannstone, was lst denn das für eine Idee? Wie, kommst Du denn darauf?" Ja, seh'n Sie-., Herr!" entgegnete Johann treuherzig,, ich kann es, nicht i t r- c n t meyr erlraaen, oan oie eu: wemr wir durch die Straßen von Berlin fahren, uns immer hinterher schimI sint. so Iaft üt dock f&trnbtm. Wenn's ihnen Vergnügen macht!. WaS - mm i u - r - ------ w schimpfen sie denn? Sie rufen ganz laut: Hallunke, Svikbube., Gauner und noch viel schlimmere Worte " war dit Antwort des empörten Johann, und das tarnt ick nickt mebr mit anhörend Aber Mensch, ich bitte Dich, bist Du . 1 ' . . . ' denn tm täcrnntT. tm Sv kbube. ein .mmft?" Nein. durckaus nickt! Ich bin all meine Lebtage ein .ehrlicher m?,77s nmrfrn " 1?nn sllfn?" I i-r o 1 " " i" - n Va mri mich nhrr A 97V I tl3w 3 7 - hi Dich?" Wenn die Leute so I ' wntet uns her tufen!4 ,,., nTf Trm?tft?. I WMWV vvv uv.v tutiuiuuuiuv U m b doch schlieklich I ? . '. ... .' . .. r. ,trH in rtll.rHnU,. ftS t Zrli . V, 7 r-r I Jlu7 UlUUyilU IllUi. li VUUJ I ttrfstsf lein sTitttS Srtfür Y,nf Ti J iA Ccri mir foiigchen willst. Diese 9 . r " .fi fTZ J. - -. . .. ' r l ? 7"' T Die Leute meinen ja mich daA I 4 I Ulll. Träume sind Schäume. Junges Mädchen (zu ihrem Verehrer): 3$ hatte heut Nacht einen sonderbaren I ,, rn C CYvA!Ef ! Jt O OTl . Traum. Verehrer: Wirklich? Was träumten Sie denn? Junges Mädchen: Ich träumte, Sie wollten einen Kuß von mir haben. Verehrer: Und was sagten Sie darauf? Junges Mädchen: Ich sagte Nein.Verehrer: Das ist aber schade. Junges Mädchen: Ja, wissen Sie denn mcht, daß Traume immer das Gegentheil bedeuten?! I 53 7 Schätzung. Kunsthändler (zum Maler): .Vks jjir ihj u 9rT-n T1 Mark?! Das lst la em Pre. eis wären Sie schon zweihundert Jalzre todtl , i I