Indiana Tribüne, Volume 17, Number 191, Indianapolis, Marion County, 31 March 1894 — Page 2
Indiana Tribüne. i Erscheint füglich und Sonntngs.
Die tägliche Tribs.e-kgyrt durch den Träge, QEents per UZoche, die eonntagS.Tribüne- 6 Cent? per Woche. Beide zusammen 15Cen:S obti 53 Cent pervionat. Pev Poft ,ugeschi?t in Vor kulbejahlung Vper Jahr. i Olfice :No. 18 Süd Aladama Str. Indianapolis, Ind.. 31. März 1694. DaS neue Wahlges in Velgien. Der Entwurf ber belgisch: Regierung zu dem in fyosge d:r Verfassungsänderung nothwendig gewordeum neuen Wahlgesetz enthätt manche nzichtlge Neuerungen, unter anderen v. : . cn ufcxi cv .. ff ft M QHI VlUIIUIIIV IG den Wahlen. Für die Kammerwahlen ist der dritte Sonntag im Odo Itt, für die Senat-mahlen der nächstfolgende Sonntag angesetzt; bi;- Ernennung der Senatoren durch die Provinzialräthe ist auf den ersten Dienstag im November anberaumt. Die Abstimmung findet in allen Genieinden von mehr als 1000 Einwohnern statt; Gemeinden von geringerer Einwohnerzahl werden mit ihren Nachbargemeinden verbunden. Jeder wahlberechtigte Bürger ist b:i einer Strafe von 1. 2 oder. 3 Franken je nachdem er das einfache, doppelte oder dreifache Stimmrecht besitzt ver pflichtet, an ben, Wahlen thnlzuneh men; im Wiederholungsfalle wird die Strafe auf 5 Franken für jede Stimme erhöht, im zweiten Wiederholungsfalle wird die Strafe durch Maueranscblag zur LffentlichenKennt niß gebracht, und im dritten WiederHolungsfalle wird der Wähle? für die Dauer von zehn Jahren von den Wählerlisten gestrichen und geht für den nämlichen Zeitraum des Rechtes verlustig, von der Regierung, der Provinz oder der Gemeinde zu eiste in Amte ernannt oder mit einer AusZeichnung bedacht zu werden. Die verhältnihmäßige Vertretung soll in allen Wahlkreisen zur Anwendung ksmmen. die mehr als einen Vertreter wählen. Für die neun Wahlbezirke, die nur einen Vertreter wählen, bleibt daS System der absoluten Mehrhrit und der Stichwahlen in Krast. Den Sitzn des ganzen Wahlgesetzes bildet der Artikel mit seinen Bestimmungen über die Festsetzung des Verhältnisses der zur Giltigkeit einer Wahl erforderlichen Stimmenzahl. Die meisten AnHanger der verhältnißmäßigenVertretung sind sich darüber einig, daß jede Partei, um Anspruch auf Vertretung zu erhalten, eine Mindestzahl von Stimmen aufbringen, und dab diese Mindestzahl je nach der Anzahl der umworbenen Sitze verschieden sein muß. Der Regierungsvorlage zufolge sind zur Giltigkeit der Wahl zwei Fünftel sämmtlicher Stimmen forderlich in den Bezirken, welche 2 .Abgeordnete erwählen, ein Drittel in den Bezirken mit 3 Abgeordneten, ein Viertel in den Bezirken mit 4 bis 6 Abgeordneten, ein Fünftel in den Bezirken'mit 7 bis 12 Abgeordneten, und ein Sechstel in der Hauptstadt Brüssel. Um diese sowie die nachfol gznden Bestimmungen richtig zu ver stehen, darf man nicht vergessen, das; in Belgien nicht mit Stimmzetteln, sondern listenweise abgestimmt wird. Durch Abstempelung einer Liste mit einem bereitliegenden Farbenstempel gibt der Wähler zu erkennen, dak er für sämmtliche auf dieser Liste angeführte Candidaten stimmt. Die Nei henfolge der Candidaten wird von den Wahlvereinigungen bestimmt: neben dem Rechte, für die eine oder die andere Kandidatenliste zu stimmen, erhalten die Wähler aber noch aurrdem das Recht, dadurch, dah sie den Stempel nochmals neben den einzlnen Namen abdrücken, beliebigen Can didaten den Vorzug in derReihensolg: zu geben und auf solch? Weife bei ausreichender Stimmenzahl diesen oder jenen (Kandidaten zu oberst auf die Liste zu bringen; auch das mit dem technischen Ausdrucke .panacher" be zeichnete Recht, für Candidaten verschiedener Listen zu stimmen, ist in der nir iirrm i iminnn iitt- j n nnnmr sin Zegierungsv??lage aufrecht erhalten. ehr interessant sind die Vestimmunaen de WahlgesetzentwurfZ über die sogen. Ersatzmännerwahlen. Ohne deshalb die Erganzunaswahlen abzu schaffen, will namllch die Regierung aestatten, daß gleichzeitig mit den wirklichen Abgeordneten oder Sena ioren Ersatzmänner gewählt werden, auf welche ein erledigtes Mandat ohne Weiteres übergeht, die aber den InHaber des Mandats niemals nur zeit :ilkg vertreten dürfen. Für die Senatswahlen soll jede Provinz ein einzigei Wahlcollegium bilden, wodurch ti ermöglicht wird, daß die verhältnißmäßige Vertretung überall zurAnwmdunz gelangt. Cllt der (öummitasche. Gleich und Gleich gesellt sich gern. Der famose Anthony Comstock hat mit de? .Connecticut Law and Order Lgue" ein Bündniß geschlossen und in den Dienst derselben einen Schnüff ler gestellt, welcher behufs Verurtheilung de? Whiskyhändler eine ganz neue Methode anwendet. Der Name dieses Biedermannes ist Robert Buny. an McEully und seiner Thätigkeit haden eö 43 Händle? der Stadt New Äritain zu verdanken, daß gegen sie Haftsbefehle ausgestellt worden sind. Da die Ve?urtheilung de? Angeklagten in dieTaschen deS Spitzels roh derGerich!5personen einen erheblichen Theil der Strafe, die in diesem Falle we:'.er nichts als Beute ist, fließen läßt, so w?rd man Wohl mit der Annahme nicht fehl gehen, daß der biedere Mc Eully mehr aus Rücksicht auf klingen den Lohn, als auf den moralischen Ef sect sich zu der verächtlichen Spitzelrolle hergegeben hat. Doch nun zu seine? Geschäftzmethode". . Seine 'Thätiakett beaann MeLullv
ln Aocktl Hlll. Nachdem er s::n:n Schnurrbart abgeschnitten hatte, ließ er das Barthaar eine Woche wachsen, legte alte Kleider und ein Paar Gammistiefeln an. worauf er seinen Einzug in den aenannten Ort hielt. Er folg-
te einem Manne nach dem Saloon von Horace L. Taylor, klopfte und fragte. als der Eigenthumer selbst öffnete. nach dem Wege zu der GlastonburryFähre. Dem Fragenden wurde in freundlicher Weise Bescheid ertheilt und McCully entfernte sich in der angegebenen Richtung, um bald daraus mit dem Bemerken zurückzukehren, daß er das Boot verfehlt hätte. Durch sein Auftreten hatte er bei dem Wirthe Taylor den Glauben hervorgerufen.. daß er ein Fremder im Orte sei. In die Wirthschaft zurückgekehrt, forderte der Bursche ein Glas Whisky: allein es wurde ihm der Bescheid, daß der Vorrath ausgegangen wäre. Darauf verlangte er Gin. und diesen erhielt er. Der Schanttelli'.er tjolic e'.ne Flasche hervor. McCully füllte ein Glas, führte dasselbe zum Munde und spie den Inhalt in eine mit Gummi gefütterte Tasche. Nachdem er sich entfernt hae. goß er den Gin in ein Fläschchen und präsentirte denselben vor dem Richter als Beweismaterial. Aehnlich machte :r es in DeLadson's Saloon in New Haven. wo er Whisky erhielt. In New Britain gelang es ihm auf dieselbe Weise in 43Platzen Beweismaterial zu sammeln. Nur in der D?Mt"'Novelle. .Wenn ich gar nichts sonst zu thun habe und meine Zeit mit recht spaßhafter Lectüre vertrödeln will," sagte jüngst W. Pinkerton, der Vorsteher der bekannten Detectiv-Agentur, so lese ich eine unserer Detectiv-Schauerge-schichten. Die Leute, welche glauben, daß diese Geschichten zur .realistischen" Litera tur gehören, befinden sich in einem komischen Irrthum. Was ist der Gang der Handlung in allen diesen Geschichten, wenn man von den unvermeidlichen Liebes-Episoden absieht ? Der betreffende Detectip verkehrt lange Zeit mit dem Verbrecher oder Schurken unter de? Maske eines Spießgesellen oder eines harmlosen Idioten, und wenn es dann zum Knall-Effekt kommen soll, reißt er sich plötzlich eine Per rücke oder andere Verkleidungsstücke ab und steht vor dem fürchterlich erschrockenen Sünder in seiner wahren Gestalt da! Unter einigen Revolverschüssen oder dem Klirren von Handschellen oder Heiden zugleich, fällt dann der Vorhang, und der feuchtohrige, treuherzige Leser bewundert die riesige' .Schläue" des Detectivs, welcher so glänzend triumphirt zu haben scheint. In Wahrheit kommen solche Dinge heutzutage niemals beim wirklichen Detectiv vor, und ich zweifle, ob sie früher vorgekommen sind. Allerdings muß sich der Geheimpolizist in das Vertrauen der zu Verfolgenden einschleichen und soviel Material, wie möglich, über sie sammeln. Aber die Demaskirungs-Scene ist fauler Zauber. Die Detectiv würden ihren zukünftigen dienstlichen Werth zum großen Theil verlieren, wenn sie sich solcherart vor ihrem Opfer entpuppten. Derj'ze, welcher mit dem Missethäte? verkehrt, um ihn und seine BeZiehungen auszuforschen, verschwindet, sobald der Augenblick zur Festnahme gekommen ist obwohl er vielleicht, wenn eö nicht anders angeht, auf dem Zeugenstand wiedererscheint und ein ganz Anderer nimmt den Verbrecher am Kragen. Die ganze Romantik der Detectiv-Geschichten schweb! in der Luft. Mit Ausnahm: weniger Zwischenfälle ist das Leben des durchschnittlichen modernen Geheimpolizisien ein höchst prosaisches, und je weniger theatralische Aufsehenmacherei darin vorkommt, um so fces ser. Der scheinbar so schlaue Detectiv des Romans wäre thatsächlich ein dummer Teufel." Nachspiel zu einem Bürgerkrieg. Aor dem Bundeskreisgericht in New Jork ist ein interessanttr Proceß anhängig gemacht worden, bei wel chem einige noch nie in einem ameri kanischen Gericht aufgeworfene Bolkerrechtssragen mitspielen. Die einschlägigen Thatsachen werden aus der Bundeshauptstadt folgendermaßen mitgetheilt: Vor einigen Jahren wurde ein alter Vankee-Seefahrer Namens Underhill nach der südamerikanischen Stadt Bo livar, am Orinocofluß in Venezuela, verschlagen und trieb dort erfolgreiche Geschäfte. Später wurde er zum amerikanischen Eonsul dasflbst gemacht und behielt diesen Posten bis zum Frühjahr 1892. Inzwischen hatte er beträchtliches Capital anze. l,äuft und erlangte von der v.'nezuela-. nischen Regierung die Gerechtsame für die Anlegung von Wasserwerken, die er jahrelang mit großem Profit betrieb. Doch in de.i südamerikanisch.'nErd-beben-Republiken ist 'es bekanntlich noch schwerer, als sonstwo, .mit des Geschickes Mächten einen ew'gen Bund zu flechten". Anfangs 1802 begann General Crespo, der jetzige Präsident von Venezuela, seine Revolution gegen den damaligen Präsidenten Rojas Paul, und ein gewisser General-Her-nandez nahm mit einem RcvolutionsHeer die Stadt Bolivar ein. Undcrhill lieferte noch weiterhin Wasser für öffentliche und private Gebäude, aber Hernandez und die anderen neuen Lenker der Dinge erkannten jene Gerechtsame nicht mehr an und weiger ten sich, für das Wasser zu zahlen. Daraus entwickelte sich ein bitterböser Streit. Nachdem er zwei oder drei Monate lang fruchtlos gemahnt.. drehte linder hill das Wasser ab. Wüth.'nd l?ier. über, ließ Hernandez ihn einstecken. Ehe er aber in's Gefängniß abgeführt wurde, ging der schlaue Nankee nochmals in seinen Maschinenraum und brachte die Pumpmaschinerie derma.
tjen außer Ordnung, daß es auch Zeinem Anderen mehr möglich war, Wasser zu beschaffen. Fast eine Woche lang war in der ganzen Stadt kein Tropfen Wasser mehr zu haben. Der Einzige, welcher sich auf die Maschinerie verstand, war Underhill. und er
weigerte sich, den Schaden wieder gutzumachen, wenn er nicht freigelassen würde und von allen weiteren Behelligungen verschont bliebe. Doch sein Verlangen blieb unerfüllt, und sogar seine Gattin wurde gleichfalls eingesteckt, weil sie ihre Meinung über die Angelegenheit rücksichtslos 'aussprach. Schließlich fand sich auf einem dort (ingekommenen Dampfer ein Maschinist, welcher ebenso geschickt war, wie Underhill, die Pumpcnmaschinerie wieder in Ordnung brachte und dann dauernd als Aufseher der Wasserwerke angestellt wurde. Underhill blieb fünf oder sechs Monate lang im Gefängniß, und endlich wurde er ans Venezuela verbannt und sein ganzes Eigenthum einschließlich der Maerwerke confiscirt. D:r nächste Act spielt in New gark. Dorthin begab sich Underhill und engagirte sofort Anwälte, um ei-' nen Proceß gegen die Venezuelanische Regierung auf Wiedererstattung seines Eigenthums oder auf Zahlung von 150.000 Schadenersatz einzuleiten. Eines Tages traf Underhill zufällig in einem Fahrstuhl eines Gebäudes in Nassau-Str. mit General Hernandez, seinem alten Verfolger, zusammen, erkannte ihn sofort wieder und ging ihm heimlich nach, bis er ihn im Geschäftslocal der Commis sionsfirma Cardenas, Coe & Co. verschwinden sah. welche stark am vene zuelanischen Handel betheiligt sind. Nun rannte er zu seinem Anwalt. und dieser sandte einen seiner Elerls zu Hernandez. um denselben unter der I Maske eines Zeitungsreporters über den Bürgerkrieg von Venezuela auszuholen. Der General ging auch in die Falle und redete Langes und Breites über seine Thätigkeit und über seine Pläne für die Zukunft. Unmittelbar darauf wurde ein Haftbefehl gegen Hernandez erwirkt, und der erstaunte General wurde aus dem Victoria Hotel" nach den Tombs gebracht. Das Gericht stellte ihn unter 515.000 , Bürgschaft. welche mit Müh: unter Vermittlung eines vertrauensvollen Bankhauses aufgebracht wurde. . Hernandez machte nun geltend, daß er seinerzeit einfach in amtlicher Eigenschaft, als von General Crespo eingesetzter Gouverneur. gehandelt habe. Ercspo selbst war aber zu jener Zeit noch Revolutionär und wurde erst mehrere Monate darnach Prändent. Hat nun Hernandez damals als .Revolutionär" gehandelt, so ist er persönlich für dieEinkerkerunz ttnderhills und für die Bezchlagnahm? des Eizenihums desselben verantwortlich: ob er freilich in einem Gerichishof der Ver. Staaten für diese im Ausland begangene Handlungen solcherart verfolgt werden kann, das 'ist wieder eine ander? Frage! Wenn aber a-acr-annt wird, daß H?r'iandez als Beamter" handelte, dann muß so rechnet Ihrhill die jeige Regierung von Venezuela seinen besagten Ansprub bezahlen, und der verflössen? Wasserwerke - Monopolist ist wenigsten? mit seiner Eivilklage siegreick. Also entweder Rache oder Geld. das ist seine Losung. Ob er wohl ans seine Kosten kommt? 3:m Anlande. Bei Fayet te in Missouri 'st auf Absolom McErarys Besitzung kürzlich Nachts eine Negerin ooWeißkappen fürchterlich durchgeprügelt und angewiesen worden, bei Vermeidung der Todesstrafe das Eounty binnen oierundzwanzig Stunden zu verlassen. In derselben Nacht wurde an die Thür des Sartain'schen Wohnhauses ein Zettel angeheftet, worin der Eigenthümer zum Verlassen des Eountys aufgefordert wird, widrigenfalls seine Familie vergiftet werden würde. Sechs Meilen südlich von Hartford City in Jndiana wurde durch eine Erdgasezplosion ein Haus verstört und sieben Personen erlitten schwere Brandwunden. Das Haus war von Läse Harmon bewohnt. Die Flammen griffen so schnell um sich, daß er sein kleines Kind nicht eher aus dem Hause zu schaffen vermochte, als bis es tödtliche Brandwunden erhalten hatte. Frau Harmon wurde in brennenden Nachikleidern in das Freie getragen. Dabei wurde Albert Allmann im Gesicht so schwer verbrannt, daß er wahrscheinlich um sein Augen licht kommen wird, und Joseph Miller wird möglicherweise eine Hand verlie ren. Harmon und Ely Clarke trugen ebenfalls schwere Brandwunden davon. Die Holzfäule? ln dem Bezirke von Duluth' in Minnesota haben ihre Winterarbeit ziemlich beendet und etwa 2 10.000.000 Fuß Stammholz fortgebracht, eine Kleinigkeit ehr. als im vorigen Herbste veranschlagt wurde. Da der frühe Eintritt des Schnees!les die Arbeit des Holzschleifens begünstigte, begannen die Holzhändler früher damit als sonst, und es befinden sich in den Wäldern nur noch sehr wenige Stämme auf den Schleif-Ku-fen. Die Vorräthe in den Sägemühlen. einschließlich derer in Cloquet und Bruce, welche, obwohl in dem Holzbezirke belegen, zwanzig Meilen von einander entfernt sind, und der Sägemüh len auf den Jron Ranges we?den sich für den Sommer auf nicht viel weni ger als 340.000.000 Fuß belaufen. Von dem gesummten Wintereinschlage werden 10.000.000Fuß nach den MUHlen in Rat Portage auf der kanadischen PacificVahn befördert werden. Die Thätigkeit der Sägemühlen wird in etwa vierzehn Tagen beginnen, und ei nige Mühlen werden Tag und Nacht arbeiten. Bis jetzt waren die Holzverkäufe nicht von .Erheblichkeit, und die Aussichten sind jetzt schlechter als vor einigen Wochen. dieser age ist Frau Cal. -vw Vradv. die Frau eines iunaen
Farmers in 5lingoes der Mmingrön in New Jersey, mit einem unwissenden kohlpechschwarzen Neger NamensHenry Williamson durchqebrannt. Dieser besorgte seine Wäsche auf der Bradyschen Farm und machte dort so häufige Besuche, daß ihm das Wiederkommen verboten wurde. Wenige Tage später suchte Brady. der den Tag über gearbeitet hatte, bald nach dem Abendessen sein Nachtlager auf. Kurz nachdem er in den Oberstock des Hauses geganaen war, betrat seine Frau das Schlafximmer und nahm das Kind ans dem Bette, brachte es aber bald darauf zurück. Sodann verließ sie das Zimmer in der Eile. Brady schien es. daß etwas nicht in Ordnung sei. und er rief die Frau zurück. Da er leine Antwort erbielt, zog er sich schleunigst an und eilte die Treppe hinab, seine Frau war aber nicht zu finden. Nach längerem Suchen siel ihm ein Zettel folgend'.' Inhalts in die Hände: .Ich derlei .se Dick, und wünsche Dir und Deinen Kindern alles Gute. Ich gedenke. Dich niemals wiederzusehen." Brady versuchte vergebens, seine Frau zu verfolgen. Wahrscheinlich ist sie mit Williamson ausgekn'lffen. Der Schankwirth George Müller in New York, dessen Wirthschaft sich an German Place befindet, wurde dieser Tage auf Veranlassung seints Sohnes George auf die Beschuldigunq. seine Frau vergiftet zu haben, verhaftet. Das Ehepaar lebte mit einander nicht glücklich; Müller soll sogar seine Frau wiederholt geprügelt haben. Es wird behauptet, daß er schon vor einigen Monaten starkes Gift in ihren Muff gethan, die Frau es aber noch rechtzeitig, ehe es wirken konnte, entdeckt habe. Kürzlich hatte das Ehepaar wiederum einen Handreiflichen Zwist, zu dessen Schlichtung Polizei herbeigerufen werden mußte. Tags darauf erkrankte Frau Müller und starb noch ehe ärztliche Hilfe gebracht werden konnte. Einer Nachbann, die die Frau kurz vor deren Tode besuchte, erzählte die Letztere, ihr Mann habe ihr ein Glas Whiskey ver. abreicht, in welchem, wie sie bestimmt glaube. Gift enthalten gewesen sei; sie fühle, daß sie sterben müsse und wünsche, daß nach ihrem Tode ihreEinaeweide chemisch untersucht werden. ??rau Müller brach eine verdächtig aussehende grüne Flüssigkeit aus. Mül ler wurde ohne Zulassung von Bürg schaftsbestellung vorläufig in Untersuchungshaft behalten. Dem Bundesgerichte für Privat-Landansprllche in Santa Fe in Neu-Merilo liegt gegenwärtig der bedeutendste derartige Landanspruch, der jemals in den Ber. Staaten geltend macht worden ist, zur Entscheidung vor. Es handelt sich dabei um den soaenannten .Peralta Grant". der 13. 800.000 Acres Land in Neu-Mexiko und Arizona, eine Strecke in der Breite von achtzig Meilen, in sich begreift. Die Ostgrenze dieser Strecke liegt etwa zehn Meilen östlich von Silver City in Neu-Meriko. von wo das Land sich etwa 250 Meilen westlich und über Phönix, die Hauptstadt von Arizona, hinaus erstreckt. Zwischen den beiden genannten Städten liegen auf der Landstrecke mindestens ein Dutzend bedeutender Ort? und einige der reichsten mineralhaltioen und zum Ackerbau geeignetsten Landstriche des ganzen SüdWestens. Ein gewisser Reavis hat mit Anderen eineGesellschaft zu dem Zwecke gegründet, das Land in ihre Hände zu bekommen. Bereits sind auf die Sammlung der Beweismittel und de ren Druck Tausende von Dollars aus aeqeben worden. Der Prozeß soll km Mai vor dem Landgerichte beginnen, aber die Anwälte der Regierung werden zur Sammlung, der Gegenbeweis-. Mittel und zu anderen Vorbereitungen zwei Jahre bedürfen, ehe der Prozeß in Gang kommen wird. Die äußerst werthvollen Kupfergruben in Clifton und Globe und die Goldbezirke von Pines Altos. Carttsle. Mogollon. Coonen und Silver Creek befinden sich ebenfalls auf der streitigen Landstrecke. Wenn Reavis und Genossen den Prottft gewinnen sollten, würden sie nicht bloß t'- bedeutendsten Grundlesitzer. sondern ni:ch die reichste Gesellschaft in den Ver. Staaten werdrn.
Teutsche vokal-Nachrtchltn. P rov. H e s s e n ' N a s s a il. Nach einer Unterschlagung von ca. 10.000 M. ist der Bankcommis Sey von der Firma Berle in Frankfurt geflüchtet. Ein internationaler Congreß der Goldschmiede soll am 25. Juli in Hanau stattfinden. In Wiesbaden starb der durch arch'älogische Schriften bekannte russische Wirkl. Staatsrath a. D. Karl v. Becker, früher Oberbibliothekar in Petersburg. 74 Jahre alt. Der Landwirth und Musikus Christian Bauer in Kathus ist dort zum Bllrgermeister gewählt und bestätigt worden. KönigretchBayern. Der in München verstorbene Privatier Joseph Baumann hat sein Anwe sen und den größten Theil seines anderen Vermögens den .Niederbronner Schwestern" vermacht. In Nürnberg hat sich die Frau eines Agenten mit ihrem vierteljährigen Kind sowie deren Mutter ertränkt. Vorausge gangen war ein kurzer Wortwechsel der Frau mit ihrem Ehemann. Der ehemalige Casernen-Jnspector und Verwalter der Gemeinde-Krankenkasse in Augsburg, Fleiner. ist wegen namhafter Unterschlagungen verhaftet worden. Der Metzger Walter in Würzbürg ist' vom Schwurgericht wegen Mordversuchs zu 7 Jahren Zuchthaus verurthe'.lt worden. Er hatte seiner mit ihm in Proceß lebenden Schwester kinen mit Arsenik bestreuten Kirschenkuchen gesandt, wodurch schwere doch nicht tödtliche Erkrankungen mehrerer Personen verursacht wurden. Der Schuhmacher Vollrath in Stammbach erschlug seine ihm untreu gewordene (öelikbte und hängte, sich dann auf.
Kaufmann Hescheler zu'Schussenrieo wurde auf dem Bahnhofe, als er eben ein Billet lösen wollte, tödtlich vom Schlage gerührt. In Hirschau ist die Dreherei des Maffei'schen EisenWerkes abgebrannt. Der Geldschaden wird auf' 100- bis 120.000 Mark tazirt. Der Fabrikwächter Köppel von Martinlamih, der vor einigen Wochen den Hausirer Schenk! von Nagl ermordete, ist imUntersuchnngsgesängniß zu Hof plötzlich an einem Herzschlag gestorben. Königreich Württemberg. Professor Eugen Meyer an der Stuttgarter Baugewerkschule - ist an das Polytechnikum in Zürich als Leh rer für Maschinenbau und Maschinen konstruktion berufen worden. In Vraunsbach erplodirte beim Umfüllen ein Bierfaß in Folge zu hohen Luftdruckes und schlug dem Küfer Kurr aus dem Gasthos zur Sonne den Schädel ein. Das Bad Teinack mit seinen heilkräftigen Mineralquellen und seiner Wasserheilanstalt ist käuflich in den Besitz des bisherigen Direk tors des Solbades Wittekind. Ludwig Bock, übergegangen. Schäfer Müller in Plattenhardt feierte seine goldene Hochzeit. In Plochingen wurde der Bahnwärter Christian Vihl durch Ueberfahren von einem Bahnzuge getödtet. Das 40jährige Amtsjubiläum des Lebrers Schiele der katholischen Gemeinde zu" Reutlingen wurde von dieser mit entsprechenden Feierlichkeiten begangen. Das Anwesen des Oekonomen Frößner zu Hochdors wurde ganz ein Raub der Flammen. Ludwig Manz und dessen Ehefrau wurden in Dottingen unter dem Verdacht verhaftet, den Brand ihres AnWesens selbst angelegt zu haben. Nachdem in der Nähe des Vuchholzes reichliches und gutes Quellwasser gefunden worden ist. hat die GemeindeVertretung Aulendorf 0.000 Mark zur Errichtung einer Wasserleitung bewilligt. Stadtschultheiß Eisele in Balingen feierte sein 2.jähriges Amtsjubiläum. Großherzogthum Baden. Die Wittwe des Staatsrechtslehrers, ehemaligen badischen Bundesgesandten und Reichstagsabgeordneten Robert v. Mohl. 86 Jahre alt. und Baron Julius Göler von Ravensburg, früher in Binau und Gründer des bienenwirth schaftlichen Vereins Eöerbach und des Neckargau - Sängerbundes, sind in Karlsruhe gestorben. Wegen Steuerhinterziehung wurde der frühere Fabrikant und jetzige Schriftsteller Flürscheim aus Baden (der .BodenReformer") von der Strafkammer in Karlsruhe zu der Geldstrafe von 4780 M. verurtheilt. Im Amtsgefängniß zu Mannheim verübte der wegen Straßenraubes verhaftete Adam Rickert von Steienfels einen Mordversuch an dem Aufseher Dietsche. Letzterer wurde schwer verletzt. Rickert. welcher entfliehen wollte, wurde an der Flucht verhindert. Wegen Unterschlagung von 8859 Mark wurde der frühere Kassirer des Hoftheaters in Mannbeim, Wilhelm-Wild, zu einem Jahr sechs Monaten . Gefängniß verurtheilt. Postdirektor Schick in Lahr beging dieser Tage das Fest des 50jährigen Amtsjubiläums. Die Gemeinde Feudenheim beabsichtigt, an Stelle der jetzigen Fähre eine Neckarbrücke zu erbauen. In Schriesheim ist die Kling'sche Malzfabrik abgebrannt. In einem Anfalle von Schwermuth hat sich Landwirth Johann Braun. Vater von Kindern .in Meßkirch er hängt. Leichendiener Friedrich Kaltenbach von Müllheim ertränkte sich im Mühlekanal. Mitteldeutsche Fürstenthu. mer. . In Gera ist der Landrath Gersten-berg-Roda. langjähriger Vorsitzender der Weimar-Geraer Bahn, gestorben. Einem Raubmord ist bei Schalkau der Fuhrmann Bäumlein zum Opfer gefallen. Der Mann fuhr von Rau. enstein nach Schalkau. wurde unterweqs durch die Brust geschossen und feiner Baarschaft. die auf 1700 M. angegeben wird, beraubt. Da sein Fuhrwerk herrenlos in Schalkau eintraf, wurde nachgeforscht und die Leiche unweit von Schalkau gefunden. Der Thäter ist noch nicht ermittelt. In Weimar ist der Rechtsanwalt und Schriftsteller Dr. Robert Keil im 70. Lebensjahre einem Schlaganfalle erlegen. Prinzessin Jda' zuSchaum. burg-Lippe. die Tante des regierenden Fürsten, ist in Bückeburg im Aller von fast 70 Jahren an den Folgen der Grippe gestorben. Rheinpfalz. Beim Uhrmacher Lehner in Speier wurde ein Einbruch verübt, bei welchem 130 Uhren, zum Theil von hohem Werth, gestohlen wurden. In Folge von Verlusten am Concurs Feiß erstach sich der Steinhauermeister BaderMusbach in Neustadt a. d. H. Vom Schwurgericht zu Zweibrllcken wurde der 22 Jahre alte Bäcker Valentin Weygand aus'Harzhausen zum Tode und der 17jährige Tüncher Georg Meyer zu 15 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Beide hatten bei dem Ver such, aus dem Gefängniß zu entfliehen, den Aufseher Wehrsritz erschlagen. Der 28jährige ledige Winzer Nilolaus Weisbrod in Edenkoben machte durch Erhängen seinem -Leben ein Ende. Was denselben zu dieser unseligen That trieb, ist nicht bekannt. In St. Jngbert feierte dieser Tage der Rollfuhrmann Johann Schwarz mit seiner Ehefrau Elisabeth, geb. Nalbach aus Trier. daS Fest de? goldenen Hochzeit. Die beiden Jubilare, im Alter von 76 bezw. 71 Jahren stehend, erfreuen sich noch großer Rüstigkeit. Neulich srüh brach in dem Oekonomiegebäude deS Sattlermeisters Kehl zu Odernheim Feuer aus. daS auch die benachbarten Häuser der Landwirthe Wenz und Bauer ergriff. DasWohnHaus von Wenz und sämmtliche 'Ge väulichkeiten von Kehl sind vollständig niedergebrannt; auch von dem Bauerschen Wöhnhause stehen nux noch einige Mauerstücke des ersten und zweiten Stockwerks.
Die sieben Leöensalter des Menschen, i
(?rei nach Shaltespearc überseht.) Drittes Alter.
Xr Lledliaber or dem ebrach vom Johann Ho' Ma , Extrakt. i Dann der Verliebte, Der wie ein Ofen seufzt, mit Jammerlied Auf seiner Liebsten Vrau'n.
Tn preßt Slfo!g, den In 4t lmpertirte Jobeva Hrft'sche Malz.Crtrakt als ein rittöt, ütS S?Avxsoe:rak u?d Ekälkvvxemitkkl atfvrtkn rat. dat ritte Nschabmer rer Yvcüt. ärrlitt Prälratt.in dkv Mrtt zu btivLen. Hü:ek Luch w riefen, staust nur loi Aechke. 5er Sch,e Iovann off'ich klj.ffxtrakt har die Unterschrift ,0,1 ..Jodn 0oss" aus den, 5l einer jede lasch,. Jü. snirtet Pamprlet (Di fafi L.beuslrr Ut MkMchlicht LbtN) frei ,ussandt. Schreibe an e:5SLU fc Ii;Ii:i.SO CO., alleinige Agenten. 152 und 154 Hranklin Straße, Vcn, Vrk.
Schmerz. Kürzlich brannte es an der Rosengasse in Zürich. Das Feuer konnte bald bewältigt werden, doch ist dabei eine im Zimmer eingeschlossene Frau erstickt, bevor Hilfe zur Stelle war. In Thalweil ist Primarlehrer V. wegen unsittlicher Handlungen bei Schlllerinnen verduftet, dann in Luzern festgenommen und in Untersuchungshaft nach Horgen gebracht worden. Der mit 25.000 Fr. durchgebrannte Schütz. Ausläufer der Solothurner Kantonalbank, wurde in Hamburg an Bord des Dampfers Dania" verhaftet. Letzthin verunglückte im Hin teregger-Berg beim Holzfällen der ca. 31jährige Johannes Lgli in der Haslen". Er stürzte von einer Tanne, an der er das Seil befestigt hatte und blieb mit gebrochenem Schädel auf der Stelle todt liegen. Im Spital zu Interlaken ist ein junger Grindelwaldner. Namens Jossi, an den Folgen eines seltsamen Mihge schick gestorben. Derselbe wollte vor einiger Zeit seine Holzschuhe anziehen. Er trat auf ein Zündhölzchen, das auf unbekannte Weise in den Schuh gekommen und dem Armen in den Fuß drang, so dah eine Blutvergiftung erfolgte. Der im Schlachthaus zu Luzern an einem Ochsen vorgenommene Betäubungsversuch mittelst Alkohols führte in Bezug auf die Betäu bung zum gewünschten Resultat. Beim Halsschnitt erwies sich aber, dak das Blut des also betäubten Thieres . r ? i. r.c geronnen war, 0 van oie anweienoen Fachleute das Experiment, was das Schlachten selbst anbetrifft, als mifjlungen erklärten; nebstdem roch das Innere bedenklich nach Alkohol. In Lybach starb im hohen Alter von .90 Jahren und 2 Monaten Herr Ja !kob Schläfli-Misteli. der älteste Bürger der Gemeinde. Die Kirchgemeinde Kirchberg, auf deren Todtenhof Herr Schläfli zur ewigen Ruhe . gebettet wurde, hat dem Verstorbenen u. A. die Stiftung eines ihrer vielbewunderten, prächtigen Kirchensenster zu verdanken. In der Faßscheune bei den Bierkellern auf dem Mattfeld bei Bözingen ist eine Weibsperson erfroren aufgefunden worden. Dieselbe trieb sich am Tage vorher in betrunkenem Zustande dort in der Gegend umher und hatte, als man sie todt auffand, eine leere Schnaps flasche bei sich. Sie wurde später identifizirt als eine der Polizei wohlbekannte Frau Käsermann geb. Kocher von Leuzingen. In Münchenwyler hat sich der 50 Jahre alte, kinderlose Schmied N. B., während seine Frau in der Nähe von Worb ihre kranke Mutter besuchte, mittelst Kohlendampf daS Leben genommen. Oesterreich - Ungarn.Der Exerziermeister i. P. der siädtischen Feuerwehr Leonhard Heer in Wien ist gestorben. Dortselbst feierte der Direktor der Buch- und Kunst drucke! Steyrermühl". Herr Albert Pietz, den Tag seines fünfzigjährigen BerufsjubiläumS. Die schwedische Gesandtschaft in Wien lieh einen inter nationalen Schwindler, Heinrich Reu ter aus Flensburg, verhaften, der mehrere falsche Pässe besaß, sowie einen Paß auf den Namen Harold Sonder deck, der bei dem vorjährigen Einbruchsdiebstahl ln der schwedischen Ge sandtschaft zu Rom gestohlen war. In Budapest hat sich die Gattin deZ Ingenieurs im Handelsministerium Emerich Varga, eine 22jahrige. schöne Frau, in einem Anfälle von Melan cholie erschossen und der erste Concertmeiste? de? königlichen Oper. PinkuS, durch einen Sturz . aus dem dritten Stock eines Hauses getödtet. Die grobe Tuchfabrik und Appreturanstalt von Emil Schirn in Biala ist total niedergebrannt. Der Schaden wird aus 300.000 fl. geschäht.- In Graz hat. sich die Generalmajorstochter Wil helmine Smalowski wegen unglückli cher Liebe erschossen. In gleicher Weise und auS gleichem Grunde be ging der Steueramts-Adjunct Frbk. von Sawenau w Leibnik lbstnrd. - , . Kaufe Vkucho's Best Havanna Elgar?."
. Xtr kebbaber nach dem Vebrnch ,o Jodn Hoff Malk.Sxtraks. Der Verliebte nicht mehr wie ein Ofen, seufzt. Damit seiner Liebsten Lieb' erwacht. Seine Stimm' ist klar, denn er nimmt allezeit Vom ächten Johann Hoffschen MalzEllrakt. Marktbericht. Wholesaie-Pr.ise. Grocerieö. Zucker: Öarter $5.24. Sater gelber 53.84. Gewöhil. gelber $3 21. Kaffee: aeröst. Banner, Lion und Java tl . 75c ( in 50 Pfd Säcken ) Capital 23c Pilot 23c Tiakota 22j-2'c Braz'l 22c Getr. Aepfel tic Pfirsiche 13 Corinlhen 5c Pflaumen 7)c Aprikcsm 15c Früchte und Gemüse. Aepfel per Faß Q.öO Citro, en per Kine $3.50 Orangen per Kiste $2.50 Kraut rer I ch $2.00 Zwiebeln per Fast $2.00 üben per Faß $1 50 Bohre-' per Bush l $1.80 Kartoffeln pcr ushel 70c Süß Kartoffeln per Faß $3.53 Mehl. Winter-Wei," pat. $4.00 Frühjahr lz.-tt pat. $4.0) Winter ex ra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roagenm hl $3 10 tzafergrützs $5.5 Butter. Eier und Geflügel. Butter, frische Country 10c. Eier, fris. per Dutz. 8c Leb. Geflügel: Hühner 7c per Pfund; Spring öhickenS 7c; Sahne 3c; Turkey Ler5.en7c: (5ntcn6jc: Gänse $4.80 per Dutz. Dr.C. N. Schacfer, jöpzt und Chirurg, o. 430 Madison Aoenue. nahe Morris Str. Sprechstunden: 8-9:80 Udr Morgen. 4 Ubr mirrag,, ,s uyr uvend.. . Telkvbou 282. Dr. I. Wühler, Teutscher Arzt. Office und Wohnung: 337 Süd Delaware Straße. OsftceStunden: 8 Uhr Vorm.; 3 Uhr adm.: 7 9 Ubr bendk. Telephon lttö. Dr. Wagner, Office : Zlo. 60 Ssl Shw Str. O'ftceEtundkn : 9Q Uhr Vormittag. B 4 llhr Nachmittag. ohnuna: Stke Vroad d Lmroln Ve. Telesbon 84. W. V. Wnerts. Deutscher Zahn-Aizt. No. B Nord Pennsylvania Str. Sa tut ans Wunsch a?.ae!kn:. Dr. I. A. Sutcliffe, rfchasttgt sich auschlteblich mit undLrztlichr Halle ud mit Sxschletbt und vrtnrrankhette. Ko. 5 Oft Viatnt Strafte. Officetuaden : bt 10 Uhr Vor. J di 8 Uhr Stach. Eonatag ankaenommen. Ztlt )ion941. Dr. PF ÄFF, Office: 134 Nord Pennsylvania Str. OffteeStden von 1-4 Nbr Nachm. 0. 425 Madison Avenue. Stunde von 1011 Uhr vor. t2,hna: m N.Mabam'ftr. .S keVermoatftr. Zcletafinn l Osft 299. xeno . Wohn 9.1. Dr. Burckhardt, Deutscher Ärzt. ? Offtee d Wohauag: No. 382 Süd Meridian Str. OsfireLtuudea : 8 di g Uhr orm. di 8 Uhr Nachm. 7bi,Uhr dd. Eonntkg8-9 Lormtttaa. Telepoo S80. CHÄS. 0. MUELLER, Deutsche Ztpotfett. Nachfolger von W. W. Scott. Zlo. 667 Virginia ZSvsnue. eckt Cobum Str. Telephon 1747 tat hex Bitethr. . H tetcZagl u) sorsftUi gf tit. Yreie KlUcfttssj.
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