Indiana Tribüne, Volume 17, Number 191, Indianapolis, Marion County, 31 March 1894 — Page 1
JSMf-V Lesen Sie die Offerte der Tribüne" für die 31. März 1894. OX A Tribüne Coupon für die Jft-MfagM&to! IX a !5I i i usMong Porifolics I y W- v y a Jahrgang 17. Office : No. 18 Süd Alabama Strafte. 191 )nöianapclis, Jndmna Somstag, den o 2Närz 1,894
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Offizieller Bericht
der ßileicliant
Indianapolis, den 38. Februar 1891. Aktiva. Anleihen $ 416,13509 Anleihe-Conto 137,704 12 Bereinigten Staaten BondZ 200,000 00 Stadt Indianapolis, Marion und andere Count VondS 6t7,927 54 üaar-Akiiva. , Fällig von Banken $697,941 82 Fällig vom Ver. Staaten Schatzamt 10,212 55 Baar (Gslo $280,000 00) 481,743 01 1,189,902 33 Gewölbe, Geldschran? und Möbeln :e 18,ooo 00
$2,679,039 13 Passiva. Eingezahltes Kapital $ 300,000 00 Uederschuß.Jond und Gewinne 80,607 15 Nationaldank-Noten im Umlauf 224,350 00 Depositen 2,074,71198
John P. Frenzel, Präsident. O. F. Frenzcl. Eis: Eis: Eis: W r b'nütz? das Csupo-?y''!km für Abli'f erunjj vo.i lii an unt.rr Kunden. Kaufen 2 t Ihre K upcns, bevor das geliefer? wir La tt ir ei en aurcn Lora r, v.on Eis bcfltjc. so sindwir in der Lage zu folgende Preijen zu verivinfcn : 100 5 i 5 v'k in ?iu r 'i'fcruni J5c v ri0)7fd 200 bis 1xk vid n einer Cfie u g c per 10M) b 8 iOio 'V'ü in et itr 15 r 'rung , 1000 um ntctjr. t einer üicte un.i 13c . . CDiUy C-. Ofä.e : US Se t 3at .utstr.-lil. 1 Eisen- und Stahlwaaren 'klevh",, 5SU. Werkzeilae aller Art. Gartcngcräthe. Lawn Mowers. FouUry ycttiiig. Clemens Vonnegut 161 & 18 Ost Washington Str. HO IV A It D'S Dampf Teppich Ueittigungsanstalt Ecke St. Clairstr. & stanal. Irpslte orrmpt g'rciklizt. aieber rt neu hcrgericdk t und aelrgt aus Cutac ?!o'iz tt.i. T'prich: werd? repartrt und oh e st ttda e Naht .'nacslückelk. Tki picde gkZkn ZXoNen slch:r eige alt. Telephon 616. Hene Cigarrenfavrik ! Zlsus Vsssn kehren gut l Wir rsseriren iniae neue Sorten, welche 10 Cents daS tü& kosten sollten, für 5 Cszi-bs und empfehlen desoaderZ "Iev l'klng" und "Ivals". Wirthen und Cizarrenhand!ern ofseriren wir elegante Waaren von $25 aufwärts. Alles U.'.i.N'Cigarrea. Wm. Göttlich, 496 Virginia Ave. u. 378 S. East Str. cnt) Seyfried, 29 Nord Pennsylvania Str. - Fenev Nersichernng zu den niedrigsten Ratn. UOTAR Gelchaftlicke u. gesetzliche Dokumente sorgfältig ausgestellt. LEO LAND0 TlNE öus7 EYECLASSES, Ei vrnc.at.Hir i mrasi ..P.fHIITIMkin & EA3T MARhET SV LADL V r i l l e tl werden nach den testen MctHvden den Augen angepabt. Lleorg üvrruiäim Zeichenbeftatter, Office : 26 Süd Telavareftr. 120, 122, 124, 126, 123 Ost Pearlftr. L?Zon011. Dftro Tag und Nacht.
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tiona $2,679,609 13 Otto N. Frenzcl, Kassirer. Assistent - Kassirer. Editorielles. Nach einem Berichte deS Bundesschatzamtes hat sich der im Umlauf bt sindliche Geldbetrag im Laufe deS 3ah res seit Anfang Marz ISd'S um über 90 Millionen Dollars vermehrt. Er ist von 1590 Millionen Dollars auf 1699 Millionen gestiegen. Und dennoch der stetige Jammer, daß nicht genug Geld in Zirkulation fei, und das stetige Verlangen, daß die Negierung mehr Geld in Umlauf sehe. Gewiß, ein jedeS Land bedarf einer im Verhältniß zu seiner Bevölkerung und der Ärt des Geschäftsbetriebes ste henden Geldzirkulation, aber Thoren sind Diejenigen, welche meinen, daß jeder Geschäftsstockung durch Vermehrung der Zirkulationsmittel abzuhelfen sei. Die Regierung mag noch so viel Metall prägen, oder -Papierscheine drucken, daS Geld wird unter dem Heu tigen wirthschaftlichen Systeme immer durch dieselben Kanäle nach denselben Reservoirs fließen, und daS Volk, d. h. die große Masse, wird nichts davon abbekommen und wird sich schrnden und Plagen und darben müssen, wie zuvor Vor Kurzem erklärte sich der bekannte Fabrikant Carnegie zu Gunsten der Wilson - Tarif . Bill. Alle Welt war darüber erstaunt, denn Carnegie und sein alter ego Frick waren, wie andere Fabrikanten auch, begeisterte Anhänger des SchuhzolleS. Nun stellte sich seitdem heraus, daß unsere demokratische Administration ein Hühnchen mit dem republikanischen Herrn Carnegie zu pflücken hatte. Carnegie und Co. hatten von. der Regierung einen Auftrag für Schiffs-Van-zerplatten, und es zeigte sich, daß die Qualität derselben ungenügend war. Auf die Mängel derselben war von Arbeitern der Fabrik aufmerksam gemacht worden und dieselben erhielten ach ihren Angeberlohn. In dem Contrakte mit Carnegie & Co. war eine Strafe für solche Zälle vorgesehen und nach der Abfchähung deS Marinedepartements wurde sie auf Z100.000 festgesetzt. Herr Carnegie begab sich indeß nach Washington, hatte eine Unterredung mit dem Präsidenten und alöbald wurde die Strafe auf 5140,000 herabgesetzt. Dabei darf man nicht vergessen, daß dies alles schon vor Monaten passirte, und daß die ganze Sache sorgfältig geheim gehalten wurde. Die Erklärung Carnegies zu Gunsten der Wilson Bill wird aber jetzt mit dieser Sache in Verbindung gebracht. und eö wird behauptet, diese Erklä rung sei eine Ablohnung für den Freundschaftsdienst, den der Präsident ihm erwiesen hatte, indem er in eine Reduktion der Strafe um $260,000 willigte. Das heißt, eö soll eine Abmachung getroffen werden, zufolge welcher der Nachlaß von 5260,000 und die Erklärung für die Wilson Bill ein Austausch gegenseitiger Gefälligkeit war. Wir sind nicht in der Lage für die Wahrheit dieser Behauptung einrüsteden, immerhin aber bleibt es auffällig, daß man nicht nur nicht den Vertrag
mit Carnegie &Co nicht kasfirte, son-! gegen den neuen Board aufgelöst babe. Ohne vorherige Warnnng platzte ganz dern auch noch die Sache so weit her- j Beide Richter sind Richter der Dlstrict plöyllch die unterste Sektion der Stahluntersetzte, und die Strafe geheim Court und haben gleiche Competenz. p'atte und die ungeheure . Wassermasse hielt, und noch länge? geheim gehalten Darauf wandte . sich der Anmalt deS schwemmte alles in der Nähe Bcfiid hätte, wenn nicht ein Congreßmitglied alten Boards an die Circuit Court und lche davon. Der ganze Thurm brach
zu'ällig davon erfahren und einen Interpellationsaatrag eingere cht hätte. Es scheint demnach, daß hier immerhin eine nicht ganz saubere TranSaktion stattgefunden hat. Indessen kommen dergleichen Dinge unter der Herr-
schaft jeder Partei vor, und wir sind nicht sonderlich davon überrascht. Heutzutage ist Ehrlichkeit ja überrasch nder als Unehrlickkeit. Auffallen aber muß es doch, daß man der Ansicht deS Herrn Carnegie so außerordentlich hohen Werth zuschreibt. Er ist in Volkswirthschasllichen Fragen nicht besser beschlagen, alS andere Leute, und wird wobl höchstens in seinem eigenen Fache Erfahrung haben. Aber er ist Mitlionär, und dte Ansicht eines soliden ist immer schmerwiegend, weil es eben die Ansicht eineS zur Klasse der Herrschen den Gehörigen ist. Wenn irgend ein Vorfall dazu angethan ist, daran zu gemahnen, daß wir unter einer Klassen Herrschaft leben, so ist eS dieser. Die Ansicht eincö Professors der Volkswirthschaft, und wäre derselbe bis zu den Spitzen seines Haares mit Gelehrsamkeit angefüllt, würde man nicht mit $260,000 erkaufen. Die kann man außerdem in unserer Zeit der Käuflichkeit viel billiger haben. ,. Drahtnachrichten Inland. Wetterausllcttten. Leichter, lokaler Regen während der Nacht und am Sonntag Morgen. Schö nes Wetter am Sonntag Nachmittag Breckinridg e-P o l l a r d. Wa sh ingt o n, 30. März. Der große Skandalprozeß nahm heute seinen Fortgang. Der Verklag e war den ganzen .ag uoer aus dem Zeugen tta dc. Er behauptete, daß er nie daran gedacht habe, lhr die Heirath zu versprechen, daß er sie bloß unterhaltrn habe, und daß er sich mehrmals von ihr lossagen wollte, daß er aber gegen ihre,' Willen auö Furcht vor Skandal dies unmöglich fand. Er suchte die ganze Sache so darzustellen, als ob er nicht der Verführer, sondern der Verführte gewesen sei. Einmal unterbrach lkn Madelixa Pollard unter Thränen und fragte ihn, warum er kenn nlkl)! w.nlgstens ein Mal die Wahrheit sagen könne, worauf der Richter lhr einen Verweis gab, und sagte, sie müsse kas Zimmer verlassen, wenn sie sich nichl beherrschen könne. Die Folgen des LiquörDis pensary Gesetze in Süd (5a ro l i na. C olumbia, S C., 30. März Der Aerger über die Versuche des Gouoernörs Tillman, daS Dispensary Gesetz durchzuführen, hat seinen Höhe Punkt erreicht und die Leidenschaften sind losgelassen. In Darlington befand sich eine Anzahl bewaffneter Spione (Konstabler) und als die Bürger sich gegen sie auflehnten, standen sie davon ab in PrivatHäusern zu schnüffeln, und versprachen Darlington zu verlassen. Am Bahnhos wurden sie jedoch von einer Anzahl bewaffneter Bürger angegriffen, und daö Resultat war, daß zwei der Spione und zwei Bürger erschossen wurden. Die Bürger in den umliegenden Ortschaften find aber ebenfalls aufrühre lisch geworden, und wenn sie die Spione abfangen, so mag eö diesen schlecht ergehen. In Florenz wurde die Staatöverkaufsstelle von einem Volködaufen überfallen und der ganze Liquörvor rath wurde zerstört. Drei Compagnieen Milizen haben sich aufgelöst um nicht nach Darlington zu müssen. Die Aufregung ist iq Folge dessen eine sehr große. Nach den letzten Nachrichten von dort befinden sich die Konstabler im Walde, verfolgt von allen Seiten, und nenn sie ermischt werden, dürfte eö um ihr Leben geschehen sein. Nette Zustande. D e n v e r, 30. März. Der Gou vernör hat aufs Neue Miliz beordert. sich in Bereitschaft zu halten, um sie nöthigen Falls verwenden zu können. Richter Glyin notisizirte heute Richter Allen, daß er dessen EinhaltSbefehl
suchte um ein Verbot gegen Nichter Glynn nach, weit.'r zu interveniren. Daö Gesuch wurde bewilligt, worauf Appellation an die Supreme Court erfolgte. (Wenn zwei Nichter an einem
Stricke ziehen jeder an ein'm anderen Ende, dann muß das ia sehr nett sein.) L e h n t a b, "' - Washington, 30. März. Sprecher Crisp hat auf Ersuchen vieler Demokraten die ihm von dem Gouvernör angebotene Ernennung zum Senator an Stelle deö verstorbenen Colquitt abgelehnt. Coxey's Armee. E a st P a l e st i n e, O.. 30. März. CoreyS Armee kam heute hier an und wurde von den Bürgern abgefüttert Viele neue Rekruten schließen sich an. aber die Desertionen sind auch sehr zahlreich. Es tbaute heute , und die L?ute wateten bis zu den Knöcheln im Schmutz. , Folgen von Unvorsichtig keit. ColumbuS, Jnd , 31. März George BarkuS, ein Angestellter der Standard Oil Kompagnie in hiesiger Stadt, stellte sich heute mit seinen vom Oel durchtränkten Kleidern zu nahe an einen glühenden Ofen und die Folge war, daß die Kleider des Mannes in Brand geriethen. Baku erlitt furchtbire Brandwunden, die seinen Tod zur Folgen haben werden. DaS Gebäude gerieth ebenfalls in Brand, die Flammen wurden aber von der Feuerwehr gelöscht. Ausland. Kosfu th'o Leiche. B u d a p e st h, 30 März. Nie ;u vor, selbst nicht denn Tode eineö Kö niS, ist hur im Volke so aroße und echte Trauer an den Tag gelegt wor den. als heute, anläßlich der Ankunfi van Kvssuth's Le'che. Schwarze Fab nen uno mvteme aus lmzr;em Crepe sind überall zu sehen und in a'len Schaufenstern sind schwarz drapirte Büsten oder Portraits Kossuth's ausgestellt. Eine ungeheure Menschenmenge er wartete die Ankunft deS Z ?geS mit der L.lche auf dem Bahnhöfe. U:lter den Beamten und anderen bervorraae 'den Persönlichkeiten, die auf dem Bahn Hofe waren, befanden sich Graf Apponyi, Graf Podminitzki, der Bürger meister und zahlreiche Magnaten. Nachdem der Zug in den Bahnhos eingefahren war, wurde der Sarg in den Wartesaal getragen, in welchem eine. Schaar Honved-Veteranen zugelassen wurde, die mit Thränen in den Augen ihrem ehemaligen Führer den letzten Tribut der Achtung zollten. Nachdem der Vizebürgermeister eine kurze Ansprache gehalten hatte, setzte sich der Leichenzug, an dessen Spitze eine Abtheilung Polizei ritt, in Be wegung, um die Leiche nach dem Nationalmuseum zu brinaen. Als Bahrtuchträger fungirten 5 Magnaten und 5 Bürger und eine Schaar unzarischer Studenten folgten dem Leichenwagen als Ehrengarde. Die Hauptleidtragenden waren die Söhne Kossuth's, Franz und Louis. Hunderte von Studenten mit Trauerabzeichen befanden sich im Zage, aber keine Soldaten. Während sich der Zag auf dem Wege zum Museum befand, läute ten alle Kirchenglocken der Stadt. Der Sarg wurde auf einen Katafalk im Museum gestellt und mit Kränzen sörmIch bedeckt. 3n verschiedenen Theilen Ungarn find Unruhen vorgekommenen, weil sich der KleruS geweigert hatte, zu Ehren Kossuths die Kichenglocken läuten zu lassen und die Kirchen zu schließen. Schrecklicher Unglücköfall. Peoria,- IllS., 30. März. Sin schrecklicher Unglücköfall ereignete sich heute an der Boneland Straße, indem der dortige große, stäklerne Wasserlhurm der Peoria Wasserwerk - Kompagnie zusammenbrach. Der Thurm hatte schon seit mehreren Tagen einen Leck und es wurden heute fünf Arbeiter dorthin geschickt, um die nöthigen Reparaturen voriunehmen.
dabei in sich zusammen. Eine Anzahl Schulkinder spielten in der Nähe des Thurmes und sie alle, zusammen mit den fünf Arbeitern, wurden ein halbes Häusergeviert weit fortgeschwemmt.
. Frenk Hogan, 14 Zahre alt, wurde auf der Stelle getöötet und mehrere andere K nder trugen lebensgefährliche Verl'tungen davon. Zwei der Arbeiter wurden schwer verletzt und drei andere werden vermißt. Man vermutbet. daß sie fich unter den Trümmern des Thurmeö befinden. Zwei in der Nähe befindliche Häuser wurden von den plötzlich sreigewordenen Wassermassen ganz zerstört und ein halbes Dutzend andere wurden von ihren Fundamenten gehoben und dabei statt beschädigt. Scheunen und andere kleinere Gebäude wurden ganz zertrümmert. Soweil am Nachmittag festgestellt werden konnte, sind bei dem Unfall fünf Personen ums Leben gekommen und ein Dutzend mehr oder weniger schwer verletzt morden. Der Wasserthurm war 120 Fuß bock und hatte einen Durchmesser von 20 Fuß. Die Stahlplatten waren Zoll dick. Der Tburm wurde von einem drei Meilen entf.rnt gelegenen und 30.000G00 Gallonen haltenden Reservoir ge speist und der hierdurch ausgeübte Druck war ein außerordentlich stark.?. Die letzten authentischen Nacbrichten stellen fest, daß eine Person bei dem Unglücköfall getödtct worden ist; drei ttnd lebensgefährlich verletzt und zwölf Personen, darunter drei Frauen, schwer aber nicht gefährlich verletzt worden. UM Kriegerische Mulatten. Madrid, 30. März. Aus Mindanac sind hier Nachrichten über weitere Kampfe zwischen Malauen und spanischen Truppen eingelaufen Eine tarke Abtheilung Malayen, mit mo-der.-ien Waffen uusgerüstct und von dem' Sultan von Ale geführt, machkkn einen Angriff auf die spanische Mililärnation in Lepanto und nahmen dieselbe ein. Die Station wurde von den Cingeborenen auögep ündert und zwei Osfiziere und 12 andere Pe sonen wurden gefangen genommen Hieraus floden 0le Malayen in die Berge. Auf dem egc murren mehrere oer Gfngcnen. o,e nicht schnell genug folgen konnten, kalten Blutes niedergemrtzelt. Eine starke Abtheilung von Einge borenen ist abgegangen, um die Matayen zu verfolgen. Später kam es zu einem Gifccht, in welchem die Malayen geschlagen wurden. Gen. Blanco or gaisirt eine Armee von 3000 Mann, welche gegen die Rebellen marschiren wird. Attentat aus den armeni schen Patriarchen. K o n st a n t i n o p 1 1 , 30. März. Am letzten Sonntag ist hier ein Versuch gemacht worden, den armenischen Patriarchen zu ermorden. Ein 22jähriger junger Armenier hatte zwei Revolverschüsse auf den Patriarchen abgegeben, als jener gerade die Käthedrale verließ, er hatte aber schlecht gezielt und keine der Kugeln traf. Der Attentäter gab nach seiner VerHaftung zu, daß ec die Absicht hatte, den Prälaten zu tödten, und erklärte dabei auch, daß er mehrere Mitverschworen habe, denen es später gelinzen werde, das zu vollbringen, was ihm nicht geglückt Der Mann sagte unter anderem während den Vorverhörs : Wir sind entschlossen ihn zu tödten, da er unfähig ist die armenischen Angelegenheilen zu leiten." Die Kathedrale wird jetzt von einer besonderen Wache gehütet. Mehrere Verhaftungen sind in Verbindung mit der Affaire vorgenommen worden. Feuer. Ein defekter Rauchfang war heute früh die Ursache eineS $75 Schaden anrichtenden Feuers in No. 113 Talbott Ave., der Wohnung von 3. C. Eoz. , m Verlangt Mucho'tz Best Havanna C.igar - Morgen Vormittag um 10 Uhr Probe des Sozialistischen SängerbundeS. Erscheinen aller Mitglieder dringend erwünscht.
H i e N e s.
Die deutsche Suppenanstalt
hat ihre Thätigkeit eingestellt. tF Die Polizisten haben einen Baseball Club gegründet und geben mit dem Gedanken um im Laufe dcö Mai die .Wettspiele zu eroffnen. tXT Nancy Hamlin stellte 51400 Kaution alS Vormund von Mernlt Hamlin und Herbert Hamlin $8G00 als Nachlaßverwalter des JonaS Ham lin. tQG- 38 Klagen auf Eintreibung von BesprengungSlienS wurden gestern im Superiorgericht, Zimmer Ro. 1, niedergeschlagen. Ein neuerdings gesälltcr Entscheid der Supreme Court machte die Klagen ungenügend und hinfällig. TL-f 3n der nächsten Schulraths. Versammlung wird die Wahl des städtischen Schulsuperintendcnten vorgenommen werden. Superintendent oncs, mtt delien Leistungen der Bosrd sehr zufrieden war, soll wiedererwählt werden. . 7 John D. Searö wurde in seinem Kosthau?, 140 Nord Alabama Straße verhaftet, da man glaubt, daß er dcn obszönen Brief schrieb, als dessen Urheberin Annie Franciö von Friedsville verhaftet, aber von Bundescommissär Van Buren nach eingehendem Verhör wieder entlassen wurde. CT Der Kindcrmaökenball des Südseite Turnvereins, der gestern in der Vercinöhallc stattfand, war ei Erfolg und was die Hauptsache ist. die 350 Kinder amüsirten sich kö'tllch, so ungetrübt wie es eben nur Kinder können. Eine Fülle netter Masken zeigte sich dem Besucher. Das Fest dauerte blS 12 Uhr Abends. iJCT" Der Bauinspektor empfiehlt das Niederreißen der dem Staatehause gegenüber belegenenen Holzkäuöcken. Von ihrer Vaufälligkeit abgesehen, seien sie auch feuergetährl ch. Der Board of Public Wo-kö schloß sich dem Ansuchen des Baulnsp. kt rö an und es ist wahrscheinlich, daß die Nledeslegung in kürzester Zeit angeordnet wird. Ob es Zude, Heide oder E brist, ein Zeder gern gutes Brot. "ZZumpernlekel und Sträußelkuchen ißt. wie man st.ts frisch bekommt bei Bernd Tbau, 81 H"Sbrook Str. der am östl. Marktstand No. 123 und 124. LiZ'ie Gregory wurde gestern verhiftct und auf der Polize'station als irrsinnig angekreidet. Sie kam vor etwa einem Monat Da LiuiZzille hierher und wanderte schon am Tage nach ihrer Ankuntt als Vag" in's ArbeitöhauS. (Gestern würd? sie dort entlassen und wollte per psäss apos tolorum" zurück nach Louiöville, aber da Auge des Gesetzes wacht" man will sie durchaus hier behalten. tpCJ" Thomas Lilly veranlaßte die Verhaftung der 79jädrigen Neqerin Jane Dailey, am Kanal und 8. Straße wohnhaft. Die Frau hält Hühner und diese wanderten in den Garten des nahewohnenden Lilly. Dieser trieb sie mit einem Stock hinaus und hierüber ergrimmte die alte Frau derartig, daß sie dem Lilly einen Stein an dcn Kopf schleuderte. gET" Gestern Abend hatten die Neger Thomas Minor und Geo. ?ackson eine Keilerei in der Gsse binter dem Bateö Haus. Minor war eben dabei ein alteS Schießeisen in Schußbereitschakt zu bringen alS die hochwokllblicke Polizei in Sicht kam. Minor wark seinen Revolver weg und gab Fersengeld. Jackson wurde ver hattet. tfE?" Richter Brown von der Cir euit Court weigert w, in dem Prozeß der Stadt gegen den Commercial Club !ur Wiedererlangung von $17.000 als Richter zu fungieren, damit ibm nicht nachher der Vorwurf der Parteilichkeit und Befangenheit gemacht werden könne. Falls sich die Anwälte beider Parteien nicht auf einen Svezial-Rich ter einigen können, wird derselbe vom Gerichtshof ernannt werden. Mucko' Cigarrenladen befindet sich in Nn 1 Ok? akbinaton Str. axL:nn.Q;aa:n:Dn. Saloon u. Billiard-Hall No.92 Ost Washington Str. Jokn Meilacher, Sigenthümer
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