Indiana Tribüne, Volume 17, Number 191, Indianapolis, Marion County, 30 March 1894 — Page 2
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Zu den hervorragendsten oder auffälligsten Fremden, welche im letzten Winter in Washington von sich reden machten, gehörte auch der reiche Russe Fürst Galitzin.der über China und Japan nach Amerika gekommen war, auch die Chicagoer Weltausstellung besucht hatte und eine's Tages in Begleitung eines baumlangen, kostümirten Dieners im Arlington Hotel" in Washington abstieg. Er brachte viele Einführungsbriefe an bekannte Personlichkeiten mit und wurde auch beim russischen Botschafter wohl empfangen. Doch nahn, er keinen besonderen Antheil an dem glänzenden Gesellschaftleben, ja er mied dasselbe geradezu. wie er sagte, aus Gesundheitsrücksichten. ' Im Uebrigen war er sehr freigebig gegen das Dienstpersonal und gegen die Kinderwelt, weshalb er sich großer Beliebtheit bei diesen beiden Menschenklassen erfreute. Eines Abends fragte er den HotelPortier, ob es in Washington auch eine Abtheilung der Heilsarmee gebe; er bemerkte, er interessire sich für die Thätigkeit derselben und habe auch anderwärts schon Versammlungen der uniformirten Teufelsbekämpfer besucht. Ein Hoteldiener ging mit ihm naK dem Hauptquartier der Heilsarmee, und der Fürst sprach sich sehr befriedigt über die dortigen neuartigen Erfahrungen aus. Von da an besuchte er nicht nur die Schlachten" derHeilsarmee regelmäßig, sondern machte sich mit den Offizieren gut bekannt, unterstützte reichlich die Kriegskasse und gab den Heilssoldaten wiederholt bedeutinde Summen zur Verwendung für d!e Armen. Schließlich ließ er sich unter den üblichen Ceremonien in die Heilsarmee aufnehmen; das Publikum erfuhr davon allerdings nicht sogleich, und selbst unter den Anwesenden wußten nur wenige, daß der hochgewachsene Mann mit dem schwarzen Bart und der hölzernen Hand denn er trägt einen künstlichen Arm ein steinreicher russischer Fürst war. Schon vor Kurzem wurde an vorliegender Stelle des Fürsten Galitzin cedacht, anläßlich seiner Mittheilungen über die sog. Russendistel, welche jetzt auch im Nordwesten unseres Landes zu einer so großen Plage wird. Seinen neuen Kameraden von der Heilsarmee soll er erklärt haben, daß er im direkten Auftrag des Zaren, als dessenVertrauensperson, nach Amerika gekommen sei, um unsere Straf- und Wohl tkzätigkeitsanstalten zu studiren. Doch konnte in der russischen Botschaft diese Angabe nicht bestätigt ' werden und wurde als unwahrscheinlich bezeichnet. Thatsache ist. daß Fürst Galitzin überall, wohin er in Amerika kam, alle erhältliche Auskunft über Straf- und Besserungsanstalten sammelte. Vor seiner Abreise erklärte er ernsthaft, daß er sofort nach seiner Rückkehr auch in Rußland unter der Bauernschaft eine Heilsarmee gründen werde, im Interesse der Mäßigkeit und allgemeinen Wohlthätigkeit. Dagegen ri'eth er. jedenfalls aus guten Gründen, davon ab, Heilssoldaten nach Rußland zu impcrtiren. Doch will er intelligente russische Bauern bei der Heilsarmee in England ausbilden und die Lieder und Handbücher der Heilssoldaten in's Russische übersetzen lassen". Es wäre nicht unmöglich, daß er in mancher Beziehung einen Bundesgenossen an seinem berühmten Landsmann, dem Grafen Tolstoi, fände. Geflügelte Feinde der Btehzucht. Wei ullsm Nöthen und Schrecken, an denen das, nur von Weitem ro'mantische Cowboy"-Leben in unserem Lande nicht arm ist, würden unsere schneidigen Hirtenburschen doch noch über Manches erstaunen, wenn sie ihren Wirkungskreis nach (Jentralamerika verlegen würden. Eines der Haupthindernisse der Hornviehzucht in ganz Mittelamerika bildet der böse Vampyr. Ueber diese unrühmliche FledeNnauüÄattung ist schon Vieles geschrieben und gefaselt worden, zumal man den Vampyren einen besondere Appetit für Menschenblut zuschrieb, weshalb auch uralte Sagen in die Vampyre sogar böse.- Geister verstorbener Menschen verlegten. Nun wimmeli es in Centralamerika von diesen Thieren, und zwar gerade von den gefährlichen Unterarten (welche, wie schon früher einmal hervorgehoben, keineswegs die größten und am fürchterlichsten aussehenden sind). Aber man kann dort lange fragen, bis man von einem Fall hört, daß einem schlafenden Menschen von Vampyren Blut usgesaugt worden wäre. Und doch schlafen dort Viele i". Freien, barfüßig 'und barhäuptig, hn: auch nur eine Decke zu ihrem
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Schutze zu haben. - In manchen südamerikanifchm Gegenden allerdings wird der Schutz gegen Vampyre auch auf die Menschen ausgedehnt, aber auch dort, wie es scheint, mit schwacher thatsächlicher Berechtigung. Dagegen, sind dis centralamerikanischen Vampyre eine furchtbarePlage für die Viehzucht. Sie zeigen eine besondere Vorliebe für Kälberblut, greifen aber auch alles andere schlasende Hornvieh sowie Pferde und Maulefel an. Das aus einer einzigen Wunde gesaugte Blut hätte noch nicht viel zu bedeuten; oft aber kommt es vor. daß ein Halbdutzend Vampyre während einer einzigen Nacht an einem Kalb oder Reitpferde saugen und sich immer wieder einfinden! Besonders schlimm wird aber die Sache durch das Hinzutreten eines zweiten geflügelten Feindes. Jene Gegenden wimmeln nämlich auch von einer verderblichen Fliege, welche nach Tagesanbruch .die von den Vampy. ren . verursachten Wunden findet und sofort ihre Eier hineinlegt, binnen 48 Stunden kann dies den Tod des Viehs .zur Folge haben. Im Herzen Labradors.
Ein Frostfchütteln überläuft Viele, wenn sie jene Halbinsel im canadischen Nordosten auch nur erwähnen hören, welcher seinerzeit die Portugiesen recht unpassenderweife den Namen Labrador", d. h. Ackerbauland, gegeben haben. Mit unheimlicher Regelmäßigkeit weiß jedes Jahr der Telegraph von Hungersnoth und Hungertod daselbst zu erzählen, sodaß es fast zu verwundern ist, daß überhaupt noch Menschen dort leben mögen, wo die Lebensbedingungen noch viel ungünstiger, als in dem südlich davon gelegenen Neufundland erscheinen. Allerdings ist die Natur dort sehr karg, kalt und rauh; doch treffen diese Dinge nur auf den K ü st e n st r i ch vollkommen zu. Wie es weiter drinnen aussieht, darüber war bis jetzt wenig, ja zum Theil gar nichts bekannt. In der neuesten Zeit hat es sich aber die kanadische Regierung besonders anaelcaen sein lassen, die vielen noch unerforschten Gegenden von BritischNordamerika näher in Augenschein zu nehmen, und auf den Rath von Dr. Selwye. dem Vorsteher des Vermessungsbureaus der Dominion, wurde im vorigen Sommer auch in das Innere von Labrador eine besondere Forschungsexpedition gesandt. Die Erpedition ist noch immer nicht heimgekehrt, aber von ihrem Leiter, dem energischen Ingenieur A. P. Low. liegt ein Bericht vor. welcher aus Riaolet, einem Handelsposten der Hud-son-Bai-Co. am äußersten nördlichen Gestade Labradors, abgesandt wurde. Dieser Bericht enthält theilweise Anqaben, welche auch in fachwissenschaftlichen Kreisen Staunen erregen, obwohl man schon früher ungefähr gewußt hatte, daß im Herzen Labradors etwas andere Verhältnisse herrschen müßten,' als nach dem Ocean zu. Es beißt in den Mittheilungen u. A.: Das Klima im Innern ist viel milder, als man angenommen hatte, und man findet hier woblgeschützte Thäler in großer Anzahl. Der ganze ungeheure District ist dicht mit Pechtannen bewaldet, zwischen welchen da und dort Pappeln eingestreut sind. Viele Tausend Quadratmeilen Pechtannen sind hier anzutreffen, welche, nachdem andere kanadische Wälder erschöpft sein werden, uns noch auf lange Jahre reichen sollten. Die meisten dieser Tannen würden Bauholz von wenigstens 18 Zoll Quadratschnitt geben. Aber der Holzreichthum ist nicht das Einzige. Allenthalben in diesen Gegenden sind Zeichen großer Lager des reichsten Eisenerzes zu bemerken. Unter solchen Umständen läßt sich noch viel von der künftigen Entwickelung des Landes erwarten. Noch sind wir mit unserer Arbeit nicht ganz zu Ende; aber die ganze Route, die wir bisher durchforschten, war eine einzige große Offenbarilng für uns. Die Expedition war von Quebec aus über den St. Johns-See aufgebrochen lnach welchem im vorigen Jahre eine Eisenbahn eröffnet wurde.) Etwa 120 engl. Meilen von diesem See ging es in die Wildniß hinein. Zu Wasserfabrten hatte man sechs Canoes zur Verfügung und mehrere kundige Indianer gehörten zum Gefolge. Man folgte dem Lauf der Ströme, die übrigens viele gefährlich: Stellen enthalten, bis tief in das Innere hinein und legte im Ganzen ungefähr 1000 Meilen zurück. Die Heimkehr wird wahrscheinlich durch das südliche Labrador auf dem Landweg stattfinden. DaS Carborundum. Die in den letzten paar Jahren namentlich bei uns häufiger gewordenen Versuche, Edelsteine auf künstlichem Weg herzustellen, haben nebenbei zur Entdeckung eines bisher unbekannten Minerals geführt, des zweithärtesten, welches überhaupt existirt. Man hat dasselbe Carborundum" getauft. Mit der kühnen Absicht, die künstliche Erzeugung von Diamanten zu versuchen, ließ sich der Entdecker von einer Firma in Lockport, N. F.. den von ihr zum Aluminium-Schmelzen b:nutzten Apparat zur Verfügung stellen. Beim Reinschmelzen von -Aluminium wird in unserer Zeit Elektrizität angewendet, welche eine ungemein hohe Temperatur erzeugt. Lediglich als ein Gerathewohl-Experiment, erlaubte sich nun der Chemiker, einen Klumpen Thon nebst einem Stück Graphit, welches reine'Holzkohle ist. in denSchmelzofen zu werfen. Die Folge war. daß sich einige kleine weinfarbige Krystalle in Gestalt von Rhomboiden bildeten, und . bei der Prüfung derselben stellte es sich heraus, daß sie härter, als Saphir wa ren. Diamant ist das härteste unserer natürlichen Mineralien, und bisher hatte der Saphir die zweite, und Rubin die dritte Stelle eingenommen. Es zeigte, sich bei der chemischen
Analyse, das; die-neuen ZkrystaUe aus Holzkohle und Kiesel in 'einer bisher unbekannten und nirgends in der Natur vorkommenden Verbindung bestan den. Nachdem man das obige Versahren noch viele Male wiederholt hatte, und immer mit dem gleichen Ergebniß.
bildete sich natürlich alsbald eine Gesellschaft für die geschäftliche Herstellung dieser Krystalle zu Polir- und anderen Zwecken. Bereits ist die Nachfrage nach dem Carborundum größer, als das Angebot. und in unserem geologischen Vermess?lngsbüreau wird dieses harte Minera! dzu verwendet, ganz dünne Vlättchen Granit, Marmor oder andeden Steines so dünn.daß man durch dieselben lesen kann zum Behuf mikroskopiscker Untersuchung herzustellen. Vom Jnlande. Dieameritanischen Stra-ßen-Briefkästen werden jetzt in London eingeführt. Miß Bertha Lamme aus Springfield in Ohio ist die erste Amerikanerin, die den Rang eines Ingenieurs auf elektrotechnischem Gebiete erreicht hat; sie ist an der Universität zu Ohio graduirt worden und hat jetzt eine Anstellung von der Westinghouse Electric Company zu Pittsburg erhalten. JnClaytonindem Jllinoisi schen County haben gegenwärtig die Klatschbasen viel zu erzählen. Der Grabsteinhändler William Henry Harbison daselbst war Jahre lang der Sekretär der dortigen Odd Fellow Loge; der Sitzungssaal der Loge wurde auch von der Daughters os Rebecca" zu deren Versammlungen benutzt und die Gemeinsamkeit ging so weit, daß der Schriftführer der ersteren und die Schriftführerin der letzteren, Frau James Anderson. von einem und demselben Schreibtisch Gebrauch machten und nicht einmal die von ihnen benutzten Schubladen verschlossen. So soll es gekommen sein, daß Schriftführer Harbison in einer bestimmten Schublade Liebesbriefchen liegen ließ, welche die Schriftführerin Frau Anderson beantwortete. Ein anderer Logenbeamter hatte den unglücklichen Emsall, ei nen vermißten Gegenstand m der Schublade zu suchen und fand an Stelle desselben die Liebesbriefe vor. Er verfolgte den Briefwechsel mehrere Wochen lang und überlieferte schließlich Harbison's Frau Abschriften der Briefe und diese übergab sie Anderson. Der getäuschte Gatte kaufte ein Schießgewehr und machte sich damit nach Harbison auf die Suche. Dieser aber bekam Wind davon und verdus tete nach Missouri. Durch Harbison's Verschwinden noch wüthender ge macht, ging er nach Hause und jagte seine ungetreue Frau ohne viel Feder lesens zur Thür hinaus. Sie befind:t sich gegenwärtig in Keokuk in Iowa. Einenverzweifelt en Selbst-mord-Versuch machte neulich Vormit tag d?r16 Jahre alte Mary Devine in Fort Hamilton aus Long Island. Was das junge Mädchen veranlaßte, mit dem Leben abschließen zu wollen, ist vorläufig noch nicht genau bekannt, doch ist allem Anscheine nach in den Erlebnissen, welche Mary in den letz ten Wochen gemacht hat, das Motiv zu ihrer übereilten That zu suchen. Chas. Devine bewohnt mit seiner Frau und acht Kindern, deren fünftes Mary ist. eine kleine Villa am Strande der Bai am Fuße der 9. Str. Vor einigen Monaten hatte sich Mary in der Gair'schen Kistenfabrik in New York Arbeit verschafft. Bei der eintretenden Geschäftsstille verlor sie ihre Stellung. Am 24. Februar theilte sie ihren Eltern mit, daß sie wieder in der Gair'schen Fabrik Arbeit gefunden hätte. Sie mußte aber schon einige Tage später zugeben, daß ihre Angabe falsch gewesen sei. Am 3. März hatte sie eine Auseinandersetzung mit ihren Eltern, welche sie veranlaßte, vonHause fortzulaufen. Die Polizei in New Utrecht wurde benachrichtigt und ermittelte, daß sich Mary bei einer Frau Reed in Brooklyn aufhalte. Devine'S Bruder, welcher Schuldiener im Polytechnischen Institut an Livingston Str. ist, sprach in dem Hause vor und holte am Samstag seine Nichte ab. Sie wurde Mittwoch in das Haus ihrer Eltern zurückgebracht, verweigerte aber jede Auskunft darüber, wo sie sich nach dem Verlassen von Fort Hamilton aufgehalten hätte. Nach ihren Andeutun gen hatte sie in New Fork trübe Erfahrungen gemacht und war längere Zeit in Gemeinschaft mit einem anderen Mädchen in einem Hause einge sperrt gehalten worden. Mary schien unter tiefer Schwermuth zu leiden, ließ sich aber nicht bestimmen, anzugeben, was sie in dem Hause erlebt hatte. Als Devine am Freitag Morgen nicht weit von seinem Hause entfernt angelte, sah er plötzlich Mary dem Strande zueilen und sich in's Wasser stürzen. Er eilte ihr nach und er faßte sie, als sie gerade in tiefes Wasser gelangt war. Ein heftiger Kampf zwischen i8:r und Tochter folgte,- der schließ IX' oami! endete, daß 'es ihm gelang, da.' erschöpfte Mädchen, an's Ufer zu brirl'.en. . -' 3 3 r einige n.Tagen wurde etwa fünfzehn Meilen südwestlich von Winfiel'o in Kansas nahe der. Grenze des Amrothen-Streifens eine echte Räuberhöhle entdeckt. In der Regel sind solche Höhlen nur in der Einbildung von Romandichtern horhanden und nur selten finden die Vertreter des ! Gesetzes das von ihnen gehetzte menschliche Wild in solchen Höhlen, aber die . vorerwähnte Nauberyoyle' ijt m Wirklichkeit vorhanden und war seit lange der .Schlupfwinkel vieler RäU ber, welche die Südgrenze von Kansas unsicher gemacht haben. Vor einigen Tagen waren Alfred St.-afton und Charley Summerfield, Farmerssöhne aus dem County Cowley, auf der Jagd -'Als sie einer Hecke entlang ei nem Stück Wild nachschlichen, strauchelten sie über ein von der Hecke verdecktes rett. Sie schoben e5 bei Seite und fanden darunter eine Höhlenoil
nung, welche räum einem aus Händen und Füßen kriechenden Mann Einlaß zu gestatten schien. Dieser Eingang wendete sich zunächst zur Rechten, sodann zur Linken und führte zu einem Raum von sechs Fuß Breite und zehn. stuf QZnn Yitr mit PisfiTnf hTttssfifTT. '
UD vutiyv w .. -w "'I'I"'? einem Tische, einem Lagerofen und anderen an der Grenze üblichen Lagergeräthschaften, verhältnißmäßig 5ehaglich eingerichtet war. Die Decke des Raumes war durchschnitten, um einem kleinen Ofenrohre Platz zu machen, welches oberhalb am Fuße eines großen mit dichtem Gebüsche umgebenen Baumes ausmündete. Kaum hatten die beiden Burschen Zeit, den Raum bei dem trüben Lichte einer Laterne, welche auf dem Tische stand, .näher zu betrachten, als sich ein Mann von der Pritsche erhob, der augenscheinlich von dem Besuche ebenso erschreckt war, wie sie selbst von der Erscheinung des Höhlenbewohners, der ihrer schleun'en Flucht nichts in den Weg legte. Sie eilten sofort nach Hause, setzten aber erst am nächsten Morgen den Sheriff von .ihrer Entdeckung in Kenntniß. Der Sheriff sammelte sofort eine Mannschaft und suchte unter Führung der beiden jungen Leute die Höhle auf. Der Bewohner derselben war jedoch verschwunden und die Beamten verfolgten seine südöstlich in das Jndianergebiet führende Spur. Nach einigen Meilen wurde ausfindig gemacht, daß der Entflohene zwei Genossen mit Pferden getroffen hatte, mit denen er sich der Verfolgung spurlos entzogen hatte. Vermuthlich diente die Höhle räuberischen Grenzstrolchen, welche ;ene Gegend unsicher machten. Teutsche LocalNachrichten. Provinz Brandenburg. Branddirector Giersberg in B:r lin, der sein Amt bisher commissarisch verwaltete, ist als Branddirector bestätigt worden. Dortselbst ist die Oberin der v. Scheve'schen Stiftung, Fräulein Maria Darbal, 68 Jahre alt. gestorben. Ihr Vater war lange Jahre erster Prediger an der Jerusalemskirche; als Veteran der Befreiungskriege schmückte ihn das eiserne Kreuz. Das vornehme Haus der v. Scheve'schen Stiftung liegt Friedrichstraße 33. Dasselbe gewährt zehn Fräulein freie Wohnung. Heizun.z und je 21 Mark monatlich baar. Die Gründerin der Stistung ist die 1849 verstorbene Frau des Kammergerichtspräsidenten v. Scheve. Der Senior der Berliner Geistlichkeit, Superintendent a. D. Dr. theol. Philipp Buttmann, vollendete sein 85. Lebensjahr. Der Leiter der Rummelsburger Waisenanstalt, Herr Direktor Wilski. scheidet nach 35jährigem, segensreichem Wirken aus seinem Amt. Bildhauer Heinz Hoff, meister, 42 Jahre alt. ist in Berlin -gestorben. Dortselbst erschoß sich der Lieutenant a. D. Georg v. Livonius. Derselbe hatte sich an einem Fabrikunternehmen betheiliqt und war hierdurch in finanzielle Bedräng nisse gekommen. Der Lehrer Zemlin von Erkner ist von einem Ganze nach Wolkersdorf nicht wieder zurückgekehrt. Wahrscheinlich ist er auf dem Flankensee in der Dunkelheit durch's Eis gebrochen und ertrunken. Der Direktor der Pichelsdorfer Brauerei, Berthold Karger, ist gestorben. Vermißt wird der Kauf, mann M. Jeidel aus dem Messingwerk bei Eberswalde. ProvinzO st Preußen. Bei Belitzen ist das Fuhrwerk des Wirthes Sczyflö aus Ribitteven, das .in der Dunkelheit die Eisdecke ans dem Schnee passirte, eingebrochen. Alle Insassen, der Eigenthümer, zwei erwachsene Stieftöchter und ein fünfjähriger Sohn desselben, sowie die Pferde ertranken. Auch auf dem Blankensee sind drei Besitzersöhne aus Freu, denberg eingebrochen; zwei Pantel und Riepert, ertranken. Der BildHauer Dander in Jnsterburg trank aus Unvorsichtigkeit ein Quantum Beize. Von fürchterlichen Schmerzen geplagt, lief der Mann Abends nach dem Schloßteich. wo er . am Morgen auf dem Eise als Leiche gefunden wurde. Provinz West-Preußen. Der Unterofficier Patzer vom Regiment Nr. 14 in Graudenz hat sich aus Furcht, daß er wegen Urlaubsüberschreitung bestraft werden würde, erschössen. Der Polizeisergeant Stephan in Thorn stürzte in einem Hause am Neustädter Markt die Treppe hinab und brach das Genick. Böttchermeister Lange dortselbst feierte sein 50jähriges Bürgerjubiläum. Der Zimmermeister Dyck in Pitzkendorf verunglückte Abends beim Nachhausegehen aus dem Gastlokale in Mirauerwald; er wurde auf dem Eise der Linau im Aufwasser todt aufgefunden. Der Fleischermeister Stelter in Dyck hat sich in einem Anfall von Geistesstörung in einem' Sumpfe bei ArnSselbe ertränkt. .Der emeritirte. Kantor Göde,. welcher über 50 Jahre die erste Lehrerstelle zu Zippnow verwaltete, ist in Jastrow Im Alter von 77 Iahren gestorben. P rovinz Pommern. " Acht Eisenbahnschaffner wurden in Stettin vom Landgericht wegen Vergehens im . Amte durch Schwindeleien mit' Fahrkarten zu. Gefängnißstrafen von 14 Tagen bis zu 9 Monaten verurtheilt. Der Handelsmann Maaß von Polzin ist. todt auf dem Felde ge. funden worden. Die Stadtverördnetey von .Stolp. haben einen Antrag d'es Magistrats hinsichtlich eineö Neu. bauet' bes Rathhauses auf dem Blücherplatze.' mit 'einem' Kostenaufwande von. 200.000 M., abgelehnt. Provinz Schle wig.Hol. . stein. ' " Bürgermeister Engel in Preetz hat sein Amt niedergelegt. Der entflohene Altonaer Bankier Louis Halber, stadt ist aus Holland nach Altona zurückgekehrt, hat sich der Staatsanwalt, schaft gestellt und befindet sich jetzt in Untersuchunäsbaft. Sein Bruder Jean
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tau. Valberstadt ist verschwunden. Für die Errichtung desChemnitz-Bellmann-Denkmals in Schwerin hat der geschäftsführende Ausschuß jetzt die Summe von 15.000 M. bestimmt. Der Maurer Jacobson dortselbst, welcher durch das Niederstürzen des Daches von dem Kohlenschuppen beim Schloß Gottorp schwer verletzt wurde, ist seinen Wunden erlegen. Am Ostseestrande bei Eckernförde wurde, unter Seegras verscharrt, die Leiche eines Dienstmädchens gefunden. Es liegt unzweifelhaft ein Mord vor; doch fehlt von dem Mörder bis jetzt jede Spur. Provinz Schlesien. Die Ortschaft Preiland, die neulich größtentheils eingeäschert wurde, ist wiederum von einem größeren BrandUnglück betroffen worden; zahlreiche Arbeiterwohnungen wurden ein Raub der Flammen; man vermuthet böswillige Brandstiftung. In Stubendorf hat . der Auszüglersohn Kuhnert seine Mutter in der katholischen Kirche unmittelbar nach der Messe ermordet. K'ühnert war von 'em Wahn befangen, daß seine Mutter vom Satan besessen sei. Infolge plötzlicher Geschäftsstockung in der Handschuhanfertigung. dem Hauptindustriezweige der Stadt Haynau, mußten viele Handschuhmacher und Näherinnen entlassen werden. Die Thomas'sche Fabrik wurde vollständig geschlossen. Wegen Mordversuchs auf den 74 Jahre alten Ackerbllrger Joh. Volkner, den sie im Schlafe überfiel und ihm ctwa zehn Schnitte am Halse beibrachte, durch welche die Speise- und Luftröhre durchschnitten wurde, ist die Schachtelmacherin Anna Klapper von Habelschwerdt durch das GlatzerSchwurgericht zu zehneinhalb Jahren ZuchtHaus verurtheilt worden. ProvinzPojen. Der Fleischermeister Drozdzewski in Posen erhielt, während er Nachts im Bette lag, einen .Messerstich in die Brust, an dem er bald nach seiner Aufnahme in das Krankenhaus verstarb. Nach den Ermittelungen der Polizei scheint es keinem Zweifel zu unterliegen, daß er von seinem Schwager, dem Fleischermeister Krause, ermordet worden ist. Der Probst Osinski aus Swiontkowo wurde in Gnesen, wo er die VorbeTeilungen zum Begräbniß des verstorbenen ProbsteS Dellert in Juncewo treffen wollte, plötzlich vom Schlage gerührt und war fofort todt. Wegen Meineids, dessen sie sich in dem Proceß gegen den Kaufmann Wrefchner in Obornik schuldig gemacht hatten, wurden jetzt derSchneidermeister Gabriel Jakob und der Kantor Albert Loewensohn aus Brandenburg a. d. Havel vom Posener S." vurgericht zu eineinhalb Iah. ren Z..thaus verurtheilt. Provinz Sachsen. Der im Sinne der alten Vertheidigungsweise als der stärkste Punkt der Festung Magdeburg geltende Stern", dessen Erbauung Millionen gekostet hat und durch dieGefangenschaft desFrhrn. von Trenck historisch geworden ist, soll zum Abbruch gelangen und an seiner Stelle ein großes Militär-Lazareth errichtet werden. Der Direktor der städtischen Hafenverwaltung in Magdebürg ist festgenommen worden wegen eines im November v. I. verübten, inzwischen wieder gedeckten Kassendefekts. Die That ist jetzt zur Kenntniß des Magistrats gekommen. Auf der Eisenbahnstation Tromsdorf kam der Gutsbesitzer Löther sen. aus Thüßdorf beim Aussteigen aus dem Zuge, der noch nicht zum Stehen gekommen war, unter die Räder. Einige Wagen gingen über ihn weg, so daß der 'Tod sofort eintrat. Provinz Hannover. Das weithin bekannte Paul's Hotel" mit dem Achtermann" in Goslar ist von der Vormundschaft Paul's Erben um 15.000 Mark an einen Herrn Pieper aus GLttingen verkauft worden. Kantor Hemker in Sulingen, der von einem Hunde gebissen worden war, ist jetzt an Blutvergiftung gestorben. In Tehlingen wurde der Gastwirth Lammers von einem Schuhmacher.dem er aus Mitleid Aufenthalt gewährte, durch einen Stich in den Unterleib so schwer verletzt, daß er bald nach seiner Ankunft imKrankenhause zu Hannover an Verblutung starb. Pferdehändler Heinrich Schwieger in Springe fiel Abends in seinem Hause die Treppe herunter und brach das Genick. Provinz Westfalen. Der Inspektor der Westfälischen Provinzial-Feuersocietät, Herr Hentze in Münster, welcher vermißt wurde,' ist von Bauersleuten in einem Wäldchen, etwa eine Stunde von der Stadt entkernt, als Leiche aufgefunden worden. Ob ein Mord oder ein Unglücksfall vorliegt, muß die Untersuchung ergeben. Die 22jährigeLina Bühr mann von Jserlohn wurde in Wickede, wo sie bei ihrem Bruder zu Besuch weilte, auf dem Bahnhofe, als sie das Geleise überschritt, von einem Güterzuge erfaßt und zermalmt. In .Liesborn wurde seit längerer Zeit der Windmühlenbesitzer Hermeter - vermißt. Vor einigen Tagen fand man ihn todt in einem fast, wasserleeren Graben liegend., Es liegt offenbar ein Unglücksfall vor. Während der Schicht auf -Zeche Holsteins bei Wickede steckte sich der Hauer Stieveling aus Wickede eine Dynamitpatröne in den' Mund und brachte - dieselbe zur, Erplosion.- Der Kopf wurde vollständig in Fetzen nach allen' Seiten geschleudert. Königreich Sachsen. . Kammerherr Graf Seebach ist zum General-Direkr der Dresdener Hoftheater ernannt worden. Seit einlgen Tagen wird der Zahlmeister Hendrich vom 107.. Regiment in Leipzig vermißt. . Da derselbe in Uniform war. nimmt man nicht Flücht, sondern Unfall an. Alle Recherchen waren bisher fruchtlos. Am Waldrand in der Nähe der Stadt Treuen fand man die
Die sieben Lebensalter des Menschen. (?! mä) Llmkespeare überseht). Zweites Alter.
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Der weinerliche Bube, der mit Bündel Und glattem .Morgenantlitz, wie die Schnecke, Ungern zur Schule kriecht. Vrof. Reitet U Pietra Sauta ia Paris Mali'Sxlratt en bedeutendem Wertb, da tx ein vadreates Mitte! ist und nicht betäubt, wie Ma i büke fies vor Skchahmungen! D.r öckte Iodan Hoff'sche Malj?trak hat Ha.se einer jeden Flasche. 49" IllustrirteZ Pamphlet (Die sieden Lebensalter ISftER & HXERDELSOX 132 und 131 yochdetagte Handelsfrau Lenk ermorder mit durchschnittenem Halse auf. Als ; Thäter wurde ein Eisenbahnarbeiter ! Limbecker aus dem nächsten Dorfe er mittelt. Er gestand die That sofort ein. In Oppach barst die bereits mürbe gewordene, von Kindern besah rene Eisdecke des Dammteiches. Drei Mädchen ertranken. In Sebnitz hat sich der Kaufmann Pfeifer erschossen. Zu dem Bau eines Krankenhauses in Hainichen hat der Rentier Rudolf Herfurth dortselbst der Stadtgemeinde 9000 M. für den Ankauf des BauPlatzes überwiesen. Großherzogthum Hessen. Der Soldat Lauer vom InfanterieRegiment Nr. 118 in Mainz hat sich erschossen. In einem zurückgelassenen Briefe versickert er. daß der Militärdienst ihn nicht in den Tod getrieben habe; . im Gegentheile, er sei gerne Soldat gewesen und habe über seine Vorgesetzten nicht zu klagen. Mißbelligkeiten in seiner Famitte bestimmren ihn zu der That. Vom Schwurgericht zu Gießen ist die Wittwe Bröhler von Vad Nauh:im wegen Kindesmordes zum Tode verurtheilt worden. Nachdem den Lehrer Aubel von der h'öheren Töchterschule dortselbst ein Schlaganfall betroffen, der seinem Leben in wenigen Stunden ein Ende bereitete, folgte ihm bald darauf seine um wenige Jahre jüngere Frau in den Tod nach. Die beiden Eheleute wurden gemeinsam beerdigt. In Offenbach machte die Arbeiterin Katharina Amrhein auf ihren seitherigen Gelieb ten einen Mordversuch, indem sie ihn in seinem Bette überfiel und ihm mehrere Wunden am .Kopfe beibrachte. Alsdann schnitt sie ihrem Kinde den Hals durch und versuchte sich durch Oeffnen der Pulsadern selbst zu tödten, was ibr aber nicht gelang. In Herrnshausen bei Worms wurde von eilter Feuersbrunst eine ganze Straßenecke. bestehend aus 5 Häusern, 6 Scheunen und sonstigen Gebäuden, in Asche gelegt. Der in Concurs gerathene Handelsmann 'Marx Hirsch in Groß-Gerau ist jetzt wegen betrügenscher Manipulationen verhaftet worden. -" !- i Sonderbare Frage. .Weißt Du schon, alter Freund, ich werde mich demnächst mit der Wittwe L. verheirathen..So? Gratulire. Du bekommst da eine sehr energische, temperament volle Gattin. Apropos in der Unsallverslchkl'.lnz bist Du doch schon kingekauft?Eswirdberechnet, darauf der ganzen Welt in jeder Minute siebenundsechzig Menschen sterben und einundsiebzig geboren werden, woraus sich eine jährliche Vermehrung der Gesammtbevölkerung um 1,200.000 erliebt. j. C. HORNUNG'S Wirthschaft! 146 Ost Washington Straße. Zeden Vormittag feiner warmer Lunch Sefte Bedienung und vorzügliche Getränk und Cigarren. The . TwcnticUi Century, eine. auSgczeichnete Wochenschrift, welche fortschrittlich gesinnten Lesern sehr zu emvfeb' lenist. An der Tendenz zwar sozialistisch, werden doch andere fortschrittliche Theorien darin unparteiisch besprochen. Man bestelle direkt bei der Humboldt Publishing Co., 19 Ajtor Place, New Bork.
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Wie es ist.
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ife - 51Ä te? Der Schuljunge nicht kriechend wie ehcmal Zur Schule geht, erfreut sich und lacht. Denn täglich nimmt er mit jedem Mahl Vom ächten Johann Hoff'schen Malz Ertrakt. sagt: Ich eraött den ichtea Jrdavn Hoff'lchtn nicht allein ein ÜärkevdeS, sondern auch zugleich Porter, Wein der antere pimulirrntk Getränke.die Unterschrift sn..Iodn Hoff" auf kein Ul menschlichen Leben.) frei zugesandt. 5ch eib an CO., Alleinige Agenten, New Bork. Kranklitt Str. Marktbericht. Whclesa!e,P?kise. GrocerieL. ' Mucker: Harter $5.2. Guter gelber $3.84. Gewöhil. gelber $3 24. Kaffee: aeröst Banner, Lion und Java 2 i. 75c in50Psd Sacken) Capital 23z'e Pilot 23c 2akota22'c Bra,il22c Getr. Aepsel 0c Pfirsiche 13 Corinrhen5c Pflaumen 7?c ' Aprikosen 15c Früchte und Gemüse. Aepsel per Faß tz50 Citror en per Kiste $3.50 Orangen per Kiste $2.. Kraut ver Faß $2.00 Zwiebeln per Fab $2.00 Nüben per Faß $l tt) Bohne" per Bush,! $1.S0 Kartoffeln per Bufhel 10c Süß Kartoffeln per Faß $3.5) Mehl. Winter-Wciz-n pat. $4.00 Frühjahr-Weizen pat. $4.00 Winter extra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roagenmthl $3 10 Hafergrütze $5.15 Butter. Eier und Geslügel.' Butter, friscte Coundv !0c. Eier, irisch, ver Dud 8c Leb. Geflügel: Hühner 7c per Pfund; Svrina blckenö 7c: Öäbne 3c; Türkei, t ir.cn 7c; Enten 6 je; Gänse $4.80 per Dutz. Dr. C. N. Schaefer, Krzt und Chirurg, Rs. 430 Madison Avenue, nahe MorriS Str. Sprechstunden : 8-9:80 UhrMorgev. J-4 lllzr azsiliiag,, , , nyr end. Telephon 282. Dr. I. ü1)lct, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: 3S7 Süd Delaware Straße. Offttt'Ttunden: 8 Uhr vorm.; Z 8 Uhr ach.: 7 Uhr bendk. Telephon Itt. Dr. Wagner, Jfsice : Zlo. Ssl Shio Str. Offtce-Htunden : 10 NH? vormittag. UhrNachmittagl. Wohnung: cke vrvadwav d Ltrol Telephon 848. C. C. Wnerts, Deutscher Zahn -Aizt, o. 8j Rord Pennsylvania Str. 9 a l ird ans Wunsch anaroanlt. Dr. 1. 51. Sutelisfe, asttat sich aulscklteklich it wnnderttltche ea und mit Seschlechtß. und Urivkrankhettt. o. 95 Oft Market tratze. Officetunde : bi 10 Uhr orm. 1 feil t yr niaotm, onntaa aulzenomr'.en. Xelc lo 941. , Dr. PFAFF, Ofsice: 134 Nord Pennsylvania Str. sftcetunden . von 2 i uix Nachm. Ro. 425 Madison Avenue. Stunden von 1011 Uhr Bor. wohnuna': 197 N.ladamftr. ,Skeer,tftr. Ttltmtev ' OfKce9S. ' . Tttephon . j 5vghgna 930. . Dr. Burckhardt, Deutscher Arzt ' Offtee und rgohnuna: Sdo. 382 Süd Meridian Str. Offtre-Stunden : s bi 9 Uhr orm. I bi 8 Uhr Pachm. T iil 8 Uhr bd. tag, 8 - 9 Bormtttaa. Televbo 280. CIIAS. 0. 5IUELLER, Deutsche Apotheke. Nachfolger von w. W. Scott. Zlo. 667 Oirgini Svsnus, Scke Soburn Str. Telephon 1747. .. Nachtat n der SeitenthSre. Kezept Tag! nd acht sorsfittt, gefüllt, grete Kbllefer.
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