Indiana Tribüne, Volume 17, Number 190, Indianapolis, Marion County, 29 March 1894 — Page 2
ttdiana Tribüne. Erscheint Täglich und $ont&Q& Tie tZzliche Trtbü' kostrt durch den Träge, QllentS per Woche, die SonntagS-.Tribüne" 5 Senk? per Woche. Beide zusammen 15 Cents oder 63 Ctat perMonat. Pev Poft ,uzeschiZt In Vor. auSbezahlung Vptx Jahr. Ossice :No. 18 Süd Alabama Str. ZniianLpoli?, ?nd.. 29 März 1891.
(öevildete rotye Einsieoler. Wenige haben je vom Stamme der 5rZnneeZ aebort. welcker eineAusnahme enn allen das britiscke Nordamerika bewohnenden Jndianerstämmen, ja tn mancher Beziehung von allen NothKufen Amerikas überhaupt bildet. Fast völlige Abgeschiedenheit von der übrigen Welt und ein hoher Culturgrad sind bei diesem Menschenschlag in wirklich seltenem ilKaße Bereinigt. Die Tinnees wobnen in dem geheim nißvollen Winkel von Britisch-Colum-bia. welcher durch unerforschtes Gebiet" bearent wird und von aewaltigen Bergen eingeschlossen ist. Aus ihrem Lande fließt der Parsnipfluß nack dem Koben Norden zu. während von bd entgegengesetzten Grenzseite der Fräser südwärts nach dem cean zu fließt. Unserer voriaen Generation war übrigens das ganze ausgedehnte nordwestliche Land nördlich vom 54. Breitengrade, welches man allaemein auck als die Binnenseegend bezeichnet, bekannter, als der Heutigen; denn vor Jahren, während der Gold'Aufregung in Omineca. bewegte sick der Berkebr zum aroken Theil dort hindurch, und manch: alte Pioniere sind noch wohlvertraut mlt den vielen wunderscbönenScenerien am Fräser-, Stuart- und anderen Ge:n. Seit der GtolKBuhm" vorüber ist, wohnen dort, außer einigen Angestellten der 5udsonbai-To.. nur noch Rothhäute. Sie vertheilen sich über ein großes Gebiet, gehören alle zum Stamm der Tinnees, zerfallen aber wiederum in eine Anzabl Unterstämme. . Die Sprache der Tinnees hat keine Verwandischast mit einer der anderen nordliSen ndianerstämme unserer Zeit. Dahingegen haben sehr intellictnit Stämme, die viel weiter im Süden wohnen, z. V. die kalifornischen avaioes. eine den Tinnees sehr ähnliche Mundart. Die Tinneesprache ist auberordentlich ausdrucksreich und ijt von ihnen selbst in ein Laut schreibe-System gebracht worden, das edenso einfach wie gefällig ut da 'Äuge des Lesers aussiebt. Manche Sprachforscher werden bei dieser Sckrift an die vhönizische. anUzt an die egyptische erinnert; aber i:n G-aensan zu diesen ist die TinnceSchriftwrache eine so einfache und rccelreckte. daft ttdes itmd, zeder (Sr w.r...a n fatrfi frn r t t'irr s? z cbl denn auÄ unter den Tinnees 11 iILil I CllC ILC 1LILUI Iblllti; IUI1 vleinen einzigen, vom öjährigen Jhnd bis zur YOjahrigen örei)in, d2s oder die nicht lesen und schreiben könnte. Das ist also mehr, als man von uns Weinen sagen kann. Ihrer Schriftsprache bedienen sich die TinneeZ im ausaedihnttten MaKe in ihrem Briefwechsel und sie haben es auÄ ZU einem eigenen und sehr gu ten Postsysiem gebracht sowie zu fast allen anderen Zwecken, welche den cioilisirten Nationen geläufig sind. Sie sind auch sämmtlich eifrige tunas. und Reitschristenleser. Des Englischen sind sie ebenfalls genügend mächtig. Trotz ihrer Abgeschiedenheit sind sie von Missionaren katholischen Glau denZ funden worden, und die Mei iien Kaben diesen Glauben anaenomrce;i. Der energische Vater Morrice. der noch jetzt bei ihnen lebt, hat auch vieles zur Forderung ihrer Cultur beigetragen. Er kaufte eine Drucker prene. lief; Vi tiatm Lettern dazu a!e s.en und gibt seit zwei Jahren eine 16 sitlae. vielaelesene Monatssckrift ber aus. welche den Tagesneuigkeiten. der Wissen'st. der Technik, der Religion und der Landwlrthschast gewidmet ist. öiärzlich hat er auch eine TinnecGrammatik vollendet, und gegenwar tig hat er ein Wörterbu d eser inter el'santen Sprache in Borbertituna. Die Landwirtbschast ist bei den -witlilbfc VJUl.J VVIIUltH tt Uf llltlVI' ttelt, während das Zeitalter es Jao.eiis und Fallenstellens sich in der ranzen Binnensee-Region seinem Ende "Cinn3. n,ini if nrtSr2 ft,rf nlmt. zuneigt. Bon allen Kennern wird die junge Generation der Tinnees den be sten wissenschaftlichen Bedauern des Bodens zugezählt, die man irgendwo finden kann. Bekanntlich war auch bei rnancken südlichen jndianerstäm men der Borzeit die Landwirthschaft aus eine glanzenöe stuse gelangt, wo von sich noch da und dort Spuren sin den. Daraus sowie aus der besagten Svrachahnlich:eit mit südlichen Jndla - nerstämmen und aus den halb sagen basten Berichten über indianische B'öl kerwar.oerunaen und Bölkerverdrän gungen mögen sich Ethnologen ihre eigenen Theorien zurechtschnitzen. Bon geradezu musterhafter Strenge ist daZ Sittenleben der Tinnees; ja es ist in dieser Beziehung keine einzige c . ni: r crn rr. : i :. ... roclßC ytuiiu.i ms mu ujnzn zu veraleichen! Reinlichkeit der Verson und der ganzen Umgebung wird bei :ynen uoeraus yoa? gelazaizr. -eyr ausaebildet ist auch ihr Freundschasts. gefühl. Einen Freund verlassen, ist schlimmer, als ihn todten,- lautet ei n-s ihrer Sprichwörter. Mit so ziem, lich allen Indianern tbeilen sie die Gastfreundlichkeit. Obwohl sie sich immer ausschließlicher den Künsten deZ Friedens zuwenden, zeichnen sie sich durch großen persönlichen Muth aus. Gäbe es laute? solche Rothhäute, wie , diese die von Tag zu Tag zahlreicher werden so könnte längst von keine? Jndianerfrage mehr die Rede sein! . -
Frauen alS Frelmauier.
Als vor Kurzem die Nachricht ver, breitet wurde, daß der Kansaser Poli tiker im Unterrock, Frau Mary E. Lease. bm Freimaurer-Orden anae hört, wurde diese Mittheilung sowohl von Ordensmitgliedern wie von Anderen in Zweifel gezogen. Es wurde dielfach behauptet, daß weder die genannte noch irgend eine andere Frau Aufnahme in den Orden finden könnte, und wenn Frau Lease sich im Besitze der Ordensgeheimnisse befände, r - " , . f. r. c . c - i io lonnie iie vieieioen nur auy oervv tenem Wege erlangt haben. DieseBehauptungen waren aus einer nur oberflächlichen Kenntniß der Afsären des Freimaurer-Ordens basirt. aus dessen Geschichte sich leicht der Nachweis fuhren läßt, daß namentlich fr Europa das Frauenelement demselben durchaus nickt fremd aewesen ist. Madame Maria Deraismes, die kürzlich in Pa ns gestorben lst. war nicht blos als Vorkämpferin für die Rechte der Frauen berühmt, sie war auch mit großem Elfer für Wiederbelebung der Frauenlogen deZ Freimaurerordens 4fc?Wrr l?L tnitrh nnrti ihrrn ÜODt vyw tvvv vy vj-wwwv - zwar von Einigen behauptet, daß sie die erste Frau war, welche m die Urdensgeheimnisse eingeweiht wurde, während Andere dies von der bekannten Tochter des Lord Doneraille sagten. allein es ist Thatsache, daß schon im verflossenen Jahrhundert zahlreiche Frauen m den Orden ausgenommen worden sind, und daß sich heutigen Tages in Spanien eine große Anzahl von Frauenlogen befinden. Die erj'.e Wllrdenträgerin der Letzteren ist Prin zessin Maria de Bourbon. Tochter des nfanten Don Enrique, welche in feierlicher Weise durch die El TallerLoae von Salamanca in den Orden aufgenommen wurde. 5in Frankreich wurden die ersten Frauenlogen im Jahre 1730 organisirt und zwar nicht als bloße Anhängsel der Männerlvgen; in officieller Weise wurden sie durch Decret des Großen Orient vom 10. April 1774 anerkannt. Freilich waren es ausschließlich Damen von höchstem Nange, a von königlichem Geblüt, denen Ausnabme aewäbrt wurde, wie die Herzogin von Ehartres und die Herzogin von Bourbon. Auch die schone PrlNzessin von Lamballe. deren Haupt während der Schreckensherrschaft der ersten Revolution siel und aus einer Pieke der Königin Marie Antoinette aezeiat wurde, aehörte dem Orden an; sie war eine Zeit lang Meisterin der Social Contra Loge, vor dem Sturz des Königreichs sogar GroßMeisterin des Ordens. Kaiserin Josephine wohnte im Jahre 1805 zu Straßburg im Elsaß einer ordnungsmanlg constl tuirten Loaenversammlung bei und im Jahre 1819 präsidirte die Marquise de Ballette bei der feierlichen In stallt rung einer neuen Loge. Zahlreiche andere Beispiele ließen sich anführen. doch mögen die vorstehenden genügen. Der Niedergang der Frauenlogen in Frankreich datirt vom 3a b 1863, als Papst Pms der Neunte das Freimau rertbum für unverernbar mit den ey ren der katholischen Kirche verdammte. Erst im ?labre 1882 wur'e ein Bersuch gemacht, die Frauenlogen wieder in's Leben zu rufen und zwar nach dem die vorgenannte Madame Derats mes in feierlicher Weise als Mitglied der Äcannerloge Vie Freidenker in Lepecq be! Paris aufgenommen war. Allein der Große Orient von Frankreich verweigerte der ffrau die Aner kennung und loste sogar die genannte Loge auf. weil diese ohne Autorität eine veraltete Gepflogenheit wieder in's Leben gerufen hatte. Madame Deraismes ließ sich dadurch nicht im Eerinasten irre machen: sie rundete ein: eigene Loge, der zur Zeit an 0 vjiit Glieder anaebören. A s Grok-Me i!e rin derselben funqirte eine Zeit lang Madame Clemence Royer. Gattin des früheren Ministers. Diese oge fuhrt den Namen Dnrn Hum. (Men schenrecht). Es ist übrigens bemerliswerth. daß das Edict Pius des Neunten den Frauenlogen in Spanien und Portu gal keinen Abbruch thzt. Aber in keinem Lande von Mittel und Europa, in denen das Freimau rertbum unter den soaenannten Höhe ren Ständen sehr stark verbreitet ist. gibt es Frauenlogen, nur in England eristirt ein einziger weiblicher Freimaurer: die Tochter des Lord Done raile. Die Aufnahme dieser Dame fand unter zwingenden Umstanden statt. Die Versammlungen der Loge. welcher ihr Vater präsidirte. fanden in dessen Schloß statt. Eines Tages führte sie der Zufall in ein kleines Zimmer, das neben dem als Versamm lungsplatze dienenden Saal lag. Wl der ihren Willen wurde sie Ohrenzeu gin der Vorgänge und. auf das Höchste erschreckt, wollte sie sich heimlich davon schleichen, als sie von dem Tyler de? Loge entdeckt und vor die versammelten Freimaurer aefübrt 1 J )e. Das unselige Vorkommnis wuroe allgemein edauzrt. allein es gab nur einen Aus--;n cnis dem Dilemma. Nach einigen "wuseln wurde die iunae Dame als '.-!it)!led eingcschworen und seit jener e:t zu ste dem Orden unverbrüchliche i:tv.t v:nahrt. Vom Jnkande. ?ln den lenten siebenund sechzig Jahren haben die Vereinigten Staaten zwei Drittel der in der civil! sirten Welt verbrauchten Baumwolle erzeugt. Eine lck weine, ücktendk Jun'rau in Georgia pflegt ihren Schweinen zum Unterscheidungszeichen die Schwänze möglichst kurz abzuschneiden und behaupt-t, daß ihre Pfleglinge um so wenige? fressen. Einen alten Spiegel besitzt Frau.T..A. Hollembea! in Hannibal. Mo. Derselbe wurde im ?kahre 1620 mit der Mayflower- auö Eland nach Amerika gebracht, ist also
schon wenigstens 275' Jahre afl. Das Glas mißt 12 bei 16 Zoll und der Nahmen besteht aus Wallnußholz. Miß Fleming, eine junge Amerikanerin, hat sich dem astronomi schn Studium mit bestem Erfolge gewidmet und arbeitet jetzt in dem Ob-
servatonum des Harvards College ln Massachusetts. Die von der genann ten Anstalt herausgegebene astronomi sche Jahresschrift erscheint unter ihrer redaktionellen Leitung. Die grüne Fahne . Jr lands hätt: am St. Patrickstaz in Danville, Jll., fast Anlaß zu ernsten Unruhen gegeben. Die Besitzer des Golden Rule -Weißwaarengeschäfts hatten es nämlich für gut befunden, ihren irischen Kunden durch Aufhissen des qr::nen Banners eine besondere Freude zu bereiten, doch versammelte sich sofort eine große Menschenmenge vor dem Local und verlangte, daß die Fahne wieder heruntergenommen werde, widrigenfalls man solches selbst gewaltsam besorgen werde. Da die Haltung der Menge Schlimmes befürchten ließ, so wurde ihrem Ber langen sofort Folge geleistet. . Das Mary WashingtonDenkmal, zu Ehren der Mutter von George Washington, wird am 9. oder 10. Mai zu Fredericksburg in Birgi rnen eingeweiht werden. Es t von der National Mary Washington Mo nument Association" errichtet. Die Freimaurer-Loge zu Fredericksburg wird die Ceremonien leiten; das Marine Musikcorps wird anwesend sein, und Senator Daniel von Birginien wird die Festrede halten. Präsident und Vicepräsident, Oberrichter' Füller, Kabinets-Mitglieder. fremde' Gesandten, nebst Gattinen werden' erwartet. Dn Schluß der Feier werden ein Bankett und ein Ball: machen. DeralteAnsiedler Johann Speckhardt in Fall Creek Township, im County Adams in West-Jllinois, einer der wohlhabendsten Farmer in jener Gegend, ist im Alter von 32 Iahren an Altersschwache gestorben. Er wanderte vor mehr als 50 Jahren aus dem Großberzogthum Hessen nach Amerika aus und ließ sich gleich in Jl llnols nieder. Speckhardt hinterlaßt 4 Söhne. 5 Töchter, 43 Enkel und 13 Urenkel. UnterdenVassaaierendeZ Dampfers Pennsylvania- der Red Star Line", welcher kürzlich in Vbila delphia eintraf, befand sich auch Frau Ädele Lorain. eine franzgjlsche Bauerin. in B.'gleltuna ihrer dreizehn Kmder. Dikselbe erzählte, daß sie bereits zwölf Kinder bei Marseille beerdigt habe. Ihr Gatte betreibt eine Farm bei Hartford City, Ind. Als die V:rladung der starken Familie in einen Passagierzug der Pennsylvania Babn erfolgen sollte, stellte es sich heraus.daß j die Frau nur zwölf Aillete besän, die ihr Gatte ihr gesandt hatte. Die Lahngesellschast bestand darauf, daß noch ein weiteres Billet gelöst werden müsse, und Frau Lorain sah sich in, folgedessen gezwungen, dieserhalb an ihren Gatten zu telezraphiren. Um Mitternacht konnte dann die Familie t jlti nach dem Westen antreten. - T i l l i e H o n e m a n und Claude Vland aus Keokuk in Iowa lösten am Mittwoch in Chicago einen Heirathsschein. Der junge Mann ist ein Farbiger und das junge Mädchen eine einer achtbaren Familie angehörige Weiße. Sie hatten sich in einander verliebt, und sobald die G:legenheit sich dazu bot. heimliche Zusammenkünfte mit einander gehabt. Am Montag Abend verschwand das Paar au? der Stadt, und das Erste, was seitdem von ihnen in Erfahrung gebracht wurde, war die in einer Chicagoer Zeitung veröffentlichte Notiz von der Lösung des Heirathsscheines. Bland ist ein Zettelankleber, während das Mädchen eine gute Erziehung, namentlich eine gute musikalische Ausbildung, er halten hat. In Velvidere im County Boone. Jll., ereignete sich in dem I. Westfall'schen Wohnhause eine Gafo-l:n-ErplosZon, wobei drei Frauen und ein kleines Kind schwer, wenn nicht tödtllch verbrannt wurden. Der Un glücksfall ereignete sich dadurch, daß Frau Westfall, Frau Darney Manley und ein Mädchen Namens Grace Barker einen Zimmerteppich mit Gasolin reinigten und dieses an einem geheizten Ofen Feuer sing. Durch die Ezploston wurden alle Fenster im Hause aus den Rahmen gedrückt und das Haus selbst in Brand gesteckt. Die Kleider der Frauen fingen ebenfalls Feuer und mußten ihnen vom Leibe gerissen werden; gleichwohl erlitten die Frauen fürchterliche Brandwunden, am schlimmsten kam Frau Westfall davon. Auch ihr sechsmonatliches Cöhnchen, welches in der Nähe der Mutter auf dem Teppich gesessen hatte, erlitt schlimme Brandwunden. Der Brand des Hauses wurde schnell gelöscht. In dem südlichen Theile des mittleren Arkansas bat ein viertä giger Regenfall. der sich bis tief in das Jndianergebiet hinein erstreckte, eine riesige Ueberschwemmung verursacht. Seit Montag ist fast die ganze Eisenbahnoerbindung vom Süden' her bis Texarkana unterbrochen und nach den neuesten Berichten dürfte Little Mock auch nördlich und westlich, möglicherweife auch östlich von allem Bahnverkehr abgeschnitten werden. Seit Dien stag stehen die Geleise der Jron Moun-tain-Bahn bedeutend tiefer unter Was ser. als vorher. Der Verkehr am südlichen Ende de? Cotton Velt Roadmußte wegen des Austretenö de3 Red River aufgegeben werden und die Jron Mountain-Bahn muß mit der Benutzung dieser Bahn so lange warten, bis daS Sochwasser nachaelassen haben wird. Sämmtliche auö dem Norden kommende Bahnzllge waren mit Reisenden nach Hot Springs überfüllt. Auf der Hot Springs.Eisenbahn hat in den letzten Tagen aller Verkehr geruht, gegenwärtig stehen deren Geleise nur noch zwei. Fuß unter Wasser und die Ueberschwemmung ist in der Ab nabme bearilkeu. Noch im.
tner verd'untel'n' dusta'e Wolken den Himmel und es sah am Mittwoch Abend danach aus. als sollte der Regen von Neuem losbrechen. Der Sa-lina-River steigt sillndlich um einen Zoll. Die Hatfield-McCoy'sche Fehde, welche vor einigen Jahren das weltvirginische County Logan in Schrecken versetzte, ist von Neuem mit aller Aussicht aus neue blutige Ereig nisse ausgebrochen. Die Veranlassung dazu war ein Besuch von FrantPhelps aus Kentucky, dem Führer der McCoy'schen Partei, bei Peters Creek.wobei er erfuhr, daß Bob Hatfield, ein Sohn des Old Anse", in der Nähe wohnte. Phelps war in der früheren Fehde von Bob in den Arm geschossen worden. Er legte sich in der vorigen Woche, mit einer Winchesterbüchse be waffnet, in einen Hinterhalt und erschoß Bob. als dieser vorüöerkam. Mose Christian, ein hervorragendes Mitglied der alten Hatfield'schen Parlei, kam Bob zu Hilfe, wurde aber ebenfalls von Phelps niedergeschossen und tödtlich verwundet. Phelps und die sieben Mitglieder der alten McCoy'schen Bande entwichen mit ibm unmittelbar nach dem Doppelmorde in ihre kentucky'sche Heimath. Die Hatfield'sche Partei ist über die Blutthat auf das Höchste aufgebracht und ihre Mitglieder sammeln sich in großer Anzahl, um Bob's Tod selbst dann zu rächen, wenn sie dazu nach Kentucky gehen müßten. ,"
Som Auslande. Der Besuch der technischen Hochschulen des deutschen Reiches im Winterhalbjahre 189394 hat sich gegen das Vorjahr wiederum vermehrt. Er beläuft sich auf 6035 Studirende gegen 5645 im vorigen Winter, einschließlich der Hospitanten und Hörer aber auf 7760 Besucher (gegen 677 im Vorjahre). Im Einzelnen entfallen nach einerZusammen stellung im Centralblatt der Bau Verwaltung von dieser letzteren Zahl auf Aachen 291 (gegen 244 im Vorjähre), Berlin 2405 (2117). Braunschweig 291 (312). Darmstadt 576 (483). Dresden 565 (462), Hannover 722 (623). Karlsruhe 331 (751). München 1323 . (1145). Stuttgart 706 (535). Am Mi-Careme-Feste wurden in Paris eine Million Kilo Confetti ausgeworfen. Vom OpernPlatz bis zur Porte St. Martin auf den Großen Boulevards lagen die Confetti durchschnittlich 3 Centimeter hoch; auf dem Vastille-Platze, dem Boulevard St. Michel und den äußeren Boulevards war der Fahrdamm mit einer Confetti-Schicht von 2Centimeter bedeckt. Die ConfettiVer-käu-fer, ungefähr 1500 an der Zahl, machten brillante Geschäfte und nahmen durchschnittlich 12 Francs ein. Von den schlangenförmigen. bunten Papierstreifen wurden ungefähr 100.000 Kilo verkauft. Die Papierschlangen 'habe eine Länge von 45, 75 und 125 Meter per Rolle. Die Mittelsorte ging am besten. Auf 100 Kilo kommen im Durchschnitt 3500 Rollen, das macht für 100.000 Kilo 3.500.000 Papier schlangen. Rechnet man eine solHe zu 75 Meter, so kommt eine Gesammt länge von 262.500.000 Meter heraus. Mit einem Papierstreisen von dieser Länae könnte man also die Erde am Aequator etwa 70 Mal umspannen. Ein nothleidender' Landwirth, der zwangsweise seine Be .sitzung räumen mußte, ist der Guts besitze? N. N. dicht vor den Thoren Berlins. Gerichtsvollzieher waren sei ne täglichen Gäste, doch hatten diese! ben keine leichte Arbeit bei 'ihm, denn er setzte den Vollstreckern der Gerichts befehle Widerstand entgegen, so daß sich dieselben genöthigt sahen, in jedem Einzelfalle einen Gendarmen zur Be deckung mit auf den Herrensitz zu neh men. Nach einer solchen Pfändung äußerte der Gutsbesitzer entrüstet zu seinen Leuten: Wenn der Gerichts Vollzieher noch einmal in Begleitung von Gendarmen auf den Hof kommt, dann werde ich ihnen zeigen, wie sie sich einem Referve-Lteutenant gegen über zu benehmen haben. Die Gen darmen sind Soldaten, und wenn ich meine Offiziers-Uniform anlege.werde ich sie schon zur Raison bringen! Ge richtsvollzieher und Gendarmen ließen nicht lange auf sich warten. Als die Beamten auf den Hof kamen, beauf tragte der Gutsbesitzer einen dienstba ren Geist, ihm schleunigst seine Uni form zu brinaen. Der Bote kam in dem Augenblick zurück, als die Beam ten eben bei dem Herrn eintraten, und meldete: Gnädiger Herr! DieUnisorm kann ich nicht bringen, die ist versiegelt. An dem Spinde, in welchem die Uniform hängt, klebt ein großes blaues Siegel, mitten aus demSchlusselloch! Eine ganz eigenartige Untersuchung, welche schon viel böseZ Blut erregt hat, ist augenblicklich von der Kolner Pollzel-Jnspekhon einqe leitet. Der an der Paradenrße woh nende Pfandleiher Andreas H. feierte bie Taufe seines Jungstgeborenen. Un ter den geladenen Gästen befanden sich außer einem Professor und einem Dr. ph,l. auö Köln auch mehrere Polizei kommissäre. Obgleich nun Herr H. in der ganzen Bürgerschaft als eine allgemein geachtete Persönlichkeit gilt, erachtete die Polizei-Jnspektion den Privatverkehr der Kommissäre mit Herrn H. alS für dieselben nicht schick lich. AuS diesem Grunde ist ein Tagesbefehl erlassen worden, wonach sich die betreffenden Beamten, welche zur Kindtaufe geladen waren, freiwillig melden sollen, damit ihre Person dem Oberbürgermeister bekannt gegeben werde. Die betreffenden Beamten ha ben absolut keinen Grund, ihren Na men zu verschweigen, wollen aber we gen eines derartigen Vorgehens als ei neS Eingriffs in ihre personliche Frei heit sich beschwerdeführend an die Re gierung wenden, wie auch Herr H. bereits gleichfalls dieferhalb die n'öthi gen Schritte gethan hat. Vom Kyffhäuser wird mitgetheilt, daß in den AtellerZ deö
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1 Prösenors Hunorleser und des BildHauers Nikolaus Geiger jetzt Modell , und Modellentwurf der Standbilder ' zum Kaiser Wilhelm - Denkmal für den kyffhäuser inAugenschem zu nehmen sind. Das Hundrieser'sche Reiterstandbild Kaiser Wilhelms des Ersten macht einen trefflichen Eindruck. Die Figur ist in Haltung und Gesichtsau-druck vorzüglich aelungen. Es ist zur Darstellung die Zeit gewählt, da er 1870 gen Frankreich zog. Das Standbild wild in Kupfer getrieben. Der Geiger'sche Modellen! wurf des Barbarossabildes, welches in Stein aus dem Felsen des Kyffhäusers gehauen wird, ist ebenfalls von ausgezeichneter Wirkung. Dieser Künstler hat den Kaiser Barbarossa im ersten Erwachen dargestellt, mit wallendem Bart, geschmückt mit der Kaiserkrone. Das Barbarossabild ist nunmehr auch in Auftrag gegeben, damit die Ausführung des Kunstwerkes im Frühjahr 1895 beginnen kann und mit dem Vorschreiten des architektonischen Denkmals Hand in Hand geht. ' ' Eine höchst merkwürdige Metamorphose hat die etwas exaltirte Tochter eines Fleischers in Würzburg durchgemacht. Das Mädchen war vor einigen Tagen ihren Eltern durchgebrannt, und zwar hatte sie sich die Haare abgeschnitten und Knabenkleider angezogen. In Frankfurt a. M. wurde sie von der Polizei festgehalten, und dort wurde constatirt, daß das Mädchen eigentlich ein Junge ist. Man hat es mit einem der physiologisch interessanten Fälle des Hermaphroditismus zu thun. Die standesamtlichen Aenderungen sind bereits erfolgt und das zum Jungen verwandelte Mädchen lernt nun d:e Metzgerei. Eine hübsche Probe russischer Telegramm-Censur wird aus Lodz berichtet. Dort aastirte kürzlich eine Schauspielerin aus Berlin und diese wollte sich das Buch von Ein Trop en Gift- nachschicken las. sen. Ein zu diesem Zweck verfaßtes Telegramm wurde jedoch auf dem Lodzer Telegraphenamt nicht angenommen da, w:e der Herr Direktor selbst erilärte. Gift ohne Erlaubniß. schein nicht über die Grenze gebracht weiden darf." Neulich Abends besuchte die 21jährige Margarethe Knispel aus der Müllerstraße in Berlin mit ihrer jüngeren Schwester Marie einen Maskenball im Wirthshause Feldschlößchen in der Müllerstraße. Als sie eben den 1 Saal betreten hatte, zuckte sie beim Anblick eines jungen Mannes zusam men und rief: .Mein Gott, wenn er nur nicht hier ist!- DaZ sehr ausge regte Mädchen tanzte nur einmal und verlckwand dann auS dem Saal mit
dem Versprechen, später wieder erschei. essen. Da war er eines Tages auf nen zu wollen. Gegen Mitternacht semem Hofe beschäftigt, als er plb würd: sie vor dem Lokal gesehen, wo j lia? ein heftiges Wiehern und unrusie anscheinend eine Zusammenkunft . hkges Schnaufen vor dem Thore verhatte. Etwa eine Stunde später ! nahm, r eilte hinzu und öffnete.
wankte sie in den Tanzraum zurück, suchte ihre Schwester auf und sagte: Marie, ich muß sterben; bringe mich sofort nach Hause." Dies geschah denn auch, und daö anscheinend schwerkranke Mädchen theilte zu Hause seiner Mutter mit: Er hat mir eine Oblate in den Mund geschoben; ich hab: sie essen müssen und muß sterben." Auf die Frage, wer denn die Bergistung ausgeführt habe, antwsrtete iargareihe: Aergert mich nicht mit solchen Fragen; ich antworte nicht darauf." Am nächsten Nachmittag starb das junge Mädchen. Frau Knispel erstattete sofort der Polizei Anzeige. Darauf ist die Leiche nach dem Schzuhause gebracht worden. Es heißt, Margarethe KnisPel habe vor einiger Zeit ein Liebesverhältniß mit einem Schlächtergesellen unterhalten.aber auf Veranlassung der Mutter vor Kurzem gelöst. Darauf soll der junge Mann die Aeußerung gethan haben: Mar garethe gönne ich keinem andern, es passirt noch ein Unglück." Vor Kurzem fand eine Massenauswcisunz von Deutschen aus Italien statt. Durch Landgen darmen transportirt, langte einTrupp von 25 Ausgewiesenen zu Fuß in Ehiasso an, um über Schasfhausen an die deutsche Grenze gebracht zu werden. Alle waren jämmerlich ge kleidet. Zwei von ihnen ohne Schuhe liefen barfuß durch den frisch gefallenen Schnee, ein anderer war ohne Hemd. Berechtigt ist die Entrüstung darüber, daß durch die schweizerischen Behörden den Italienern die Leute in solchc? mischsnunwürpigen Verfassung abgenommen wurden, statt aus Cner wenigstens einigermaßen! ausreichenden Bekleidung zu bestehen. Es war dies in diesem Winter bereits der sechste Schub solcher Unglücklichen. - Ihr Anblick erregte allenthalben berechtigtes Aufsehen. Zu Ebnat in der Schweiz starb kürzlich ein Knecht infolge innenr Verletzungen, die er sich beim Holzführen im Steinthal zugezogen. Der Mann hatte schon 40 Jahre gedient, die letzten sizben Jahre in der .Eich". Am Boden .seines Koffers lag ein schmutziges Papier. Man war Im Begriffe, eS wegzuwerfen, als man darin einen Kassaschein von 20,000 Fr. entdeckte. Der Verstorbene hatte nicht nur seinen Lohn großentheils zurückgelegt, sondern als Fahrknecht auch meistenteils das Geld, das ihm der Herr zur Zehrung mit aus ven Weg gegeben. Seine Wäsche besorgte er selbst. Wenn er Eieren von den Kunden des Geschäfts ge schenkt erhielt, rauchte er sie nicht, sondern speicherte sie auf und sortirte sie. Sobald er 100 Stück von der gleichen Sorte beieinander hatte, legte er sie in ein Kistchen und verkaufte ste. Einer Majestatöber v ' r -fi r r - . ieioiqung ou ,ia? in iverleio ein IHahrlgeS Kind schuldig gemacht ha ben. Am Geburtstage des Kaisers hatte sich 'ein ILiähriger Schüler eine unpassende Bemerkung über ein Bild dej. Kaisers erlaubt. Der Vorfall
Die sicöenLcbcttsalter des Menschen. (jrci nach SlMspcare überseht.) Erstes Alter.
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, Zuerst das Kiud, DaZ in der Wattcriu Arnlen grein! ' l'.no sprudelt ; (ehpe.re.) I?dsna Hrff'ö ?.''a'z.'5r:ract ist we'tberüdmt nfita üintx ,:ä't?af,,s5N und stärkeadkn vraf-Ui. ir:i.-u 7ü Auz;kichnungk.
O?a., liiire si.d oo NackZi,: in sen. D.-r 4 t Zod,n $oiTM Mal,.?,tract muß die tltt'ers.1,r sk ton Jokan,, on" aus der Hal,..ik.,l lzden. ,bmt kein .nderes. 3 li-bea bei eilen vä .d1.
45 JlluKrirtt P mxUtt (Tie s!:b?n Ltbtn!'it? mi & MEISstELSOIV 152 und 154 Frank!! gelangte durch den Hauptlehrer zur Kenntniß des Schulinspectors. wel cher der Polizei davon Anzeige machte. Gegen den Schüler soll die Untersuchung wegen Majestätsbelei. dlgung eingeleitet worden sein. Sollte stch diese Nachricht bestätigen, so wäre es schade, wenn der Name des Oberlehrers und der des Schulinspec tors der Mit- und Nachwelt vorenthalten bliebe. Für alle Pferdelie.b. haber dürfte ein Borkommniß inter essant sein, welches sich jüngst inRußland im Dorfe Bischtubinka bei Astrachan zugetragen hat. Einem dortigen Haus- und Hofbesitzer sind bei dunkler Nacht zwei Pferde gestohlen worden, welche von dem Besiker aufgezogen worden und ihm daher sehr anhänglich waren. Zwei Tclqe n?ch dem Diebstahl kam das f ffi f m eine Thier von selbst nach Hause zurück, daö andere aber blieb weg. Es derging ein Monat, es folgte ein zweiter, der reiche Bauer gab bereits das ge stohlene Pferd auf und beginn auch schon den erlittenen Verlust zu der grov aber war seine Freude, .als er vor sich seinen Liebling erblickte; noch mehr, das gestohlene Pferd war nicht nur zurückgekehrt, sondern hatte auch ein reiches Geschenk mitgebracht. Das Pferd war nämlich gesattelt und zwar hatte, es einen kostbaren Sattel mit reichen Silberverzierungen und silbernen Bügeln auf dem Rücken. Außerdem hing noch am Sattel, ein Packet mit Thee und ein solches mit feinem Weizenmehl. , Aus dem demolirten Zustande des Zaumqeschirrs war zu ersehen, daß das Thier, auZ irgend einem Grunde scheu geworden, seimn Reiter abgeworfen hatte und durchgegangen war, worauf es sein altes Heim sicheren Schrittes aufsuchte. Der Gesammtwerth des vom Pferde mitgebrachten Gutes wird auf über 100 Rubel geschätzt, und so hat das kluge Thier, nach zweimonatiger unfreiwilliger Abwesenheit seinen Herrn wiedergefunden und ihm eine doppelte Freude bereitet, indem e ihn noch reichlich beschenkte. D i e Neugeborenen geben jetzt ebenfalls ihre Visitenkarten ab. Diese Miniaturkarte ist durch eine kleine Schleife mit der Karte der Eltern verbunden, z. A.: Herr und Frau v. La Balette St. George. Daran die Duodez-Karte: Irma v. La Balette. geboren 24. März 1391. BoreinigenTagen wurde in Pampolona (Navarra) eine uralte Eypresse, die im Garten deS an der Domkirche liegenden Klosters stand, umgehauen. Die Dielen, welche aus dem Stamme des ehrwürdigen Baumes i,rwonnen worden, sollen zur Bertäfelung des Fußbodens des StiftSfaaleö der Kathedrale verwendet werden. Der Baum war, nach glaubwürdigen Urkunden zu urtheilen, über '00 5.re alt. ' Kaufe Mucho'S Best Havanna Sk.iaarS." Cfol. A. Schuller, Ro. l6u. l8 N. Mer. Str. Agent für die onf der We'tauZstlllung preis gekrönten Delaware und Va'awba'eine der Firma Engels & Aradwi. SanduSky, O. Ebenso Staats'Affent für (ommei's Coam, paflner. welcher m Chicago 'mit der höchsten Äuszeichi'vng einh.imischen Produktes bedacht wurde. Ich kann diese Weine auf's Beste empfehlen und werden Bstellunqen prompt ausgeführt. Jul. A. Schuller. 106 u 108 N. Merid. Ctr. Telephon 351. j. C. IIOMUNG'S Wirthschaft! 145 Oft Washington Straße. Zeden Vormittag feiner türmt Lunch Beste Bedienung und vorzi'.iia, fetränfr und Cigarren Netto S2 Prozent Netto aemcc'it und beablt Z n Iterrff rfn c3 2nr ial (icoperatiue R R. Stock Syndikat, - 0 5 ItC. 1893 bi 'S. fr'hr. d. I. 1 0 ii 8 0 t$roc oer Jabr sind ja machen, d's Rist'o oi W," str. ans ein Mtnimm reduzirt. Aus Vrlan icn unser VrofprctuS -d taaittrr Viarklbericd Ifre) JQßcffcttft. Heilt rferenzea. Ocinmon C ,arf'T 5 Broker. 41 Owaiwafc Um tytU
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