Indiana Tribüne, Volume 17, Number 189, Indianapolis, Marion County, 28 March 1894 — Page 2
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Die tZgliche .Tribüne" kostet drch den TrSg Cent per Zochc, die SontagS'.ribüne 5 Sevt per Woche. Beide zusammen iSTentS oder Gents per Monat. Pev Post zugeschickt in War aukbezahlung per Jahr. Osfice : No. 18 Süd Alabama Str. Lndianapoliö, Ind.. 28 März 1694. Chinesische Gehelmbü lde Der Hydra' des Chee Kung Tong, welcher Jahre lang unter den Chinesen in Californien, Oregon, Britisch Columbien u. s. w. eine Herrschaft des Schreckens geführt hat, ist zwar noch nicht der Todesstreich versetzt worden, allein es sind gegründete Aussichten Vorhänden, daß diesem furchtbaren GeKeiinbunde in absehbarer Zeit vollstemdig der Garaus gemacht werden wird. Es ist dies der Gewaltthätigste der Po Tan Ocy. der Highbinders", wie sie der Volksmund in unserem Lande nennt. Woher dieser letzte-. Name kommt, läßt sich mit Gewißheit nicht sagen, eine etymologische Berechtigung hat er nicht, denn das chinesische Po Tan Ocy heißt Beil-Gesellschaften und ihre Mitglieder werden Veilburschen genannt. Das Wort Highbinder", welches kein Lezikon kennt, wurde zuerst im December des Jahres 1806 von dem Wttkly Inspektor" in New York in einem Bericht über das am Weihnachtsabend genannten Jahres von einem Geheimbund dortselbst angestiftete Pandämonium gebraucht und ist, man weiß nicht wie. das Synonym für den chinesischen Halsabschneider geworden. Der Ursprung der chinesischen Geheimbllnde in unserem Lande wird auf fcie Mitte des 17. Jahrhunderts zurückgeführt, in welcher von den Chiriefen Versuche gemacht wurden, den Kaiser Schöng-tsu (Khang-Hi-Hwang-li), den zweiten Herrscher aus der Mandschu-Dynastie Tsing bzw. diese selbst zu stürzen und die alte Dynastie Ming wieder auf den Thron zu erheben. Die damaligen Verschwörer bildeten aus der Weißen Wasserlilie" (Pe-lien-Kiao), der Verbrüderung b3 Himmels und der Erde" (Thien-ti-Hwei) und den Ueberresten anderer Geheimbünde den Dreifaltigkeitsbund" (San-ho-hwei). der seit jener Zeit die Dynastie Tsing auf das Bitterste bekämpft hat und dessen Gräuelthaten in der neuesten Zeit die civilisirte Melt mit Entsetzen erfüllt haben. Die vom General Gordon unterworsenen Tai-Ping Nebellen gehörten jenem Bunde an und ebenso ist die Empörung der Ko-Lao vom Jahre 1891 auf denselben zurückzuführen. M'.t unerbitterlicher Strenge von der chinezischen Regierung verfolgt, haben die Anhänger des San-ho-hwei in den brU tischen Cwlonicn von Australien und Ost-Jndien, in Britisch-Eolumbien und in ul.seren Pacificstaaten festen 5uß gefaßt. Dort heißt der Bund Ehee Kung Tong, während er in den Oststaaten Fee Hing (Gesellschaft der gerechten Brüder) genannt wird. Das Hauptquartier des Bundes befindet sich in San Francisco; sein Zweck ist Erpressung und sein Mittel zum Zweck Mord. Aehnlich wie die sicilianische Mafia, ist der San-ho-hwei vollständig zu einem Bunde von Halsabschneidern geworden.welche ihre Landsleute terrorisiren und Mißachtung ihrer Gebote mit dem Tode bestrafen. Unter den vielen Tausenden von Ehinefen, in den Pacificstaaten soll es zur Zelt nicht weniger als 15 Geheimbünde geben, welche sich zum Theil bitter besehden. Chee Kung Tong wird als b:t mächtigste bezeichnet; ihm bezahlen die meisten Chinesen einen Tribut, um vor seiner'Nache sicher zu sein. Jahre lang galt der Chee Kung Tong in Californien als eine Art von Freimaurer-Loge und wurde sogar als Wohlthätigkeitsverein unter den Gesetzen dieses Staates incorporirt. Als aber vor zwei Jahren in Folge der offenen Gewaltthaten seiner Mitglieder die Polizei in ihre Logenräume drang und ein Rituzl erbeutete.stellte sich heraus, daß die vermeintlichen chinesischen Freimaurer nicht nur Verschwörer geihre heimische Regierung, sondern Äcrbrechcr der schlimmsten Sorte warra. Das Ritual enthielt ein complicirteö System von Eiden, geheimen Lerchen, Symbolen u. s. w.. deren Sinn nur schwer zu enträthseln war. Die Aufnahme von Novizen in den Chee Kung Tong findet in einem verborgenen Raum in Gegenwart des Groß-Meisters vor dem Bildniß des Kriegsgottes unter grausigen Ceremonien statt. Der Neophyt muß zum Zeichen, daß er den Mandschu-Herr-schern den Gehorsam kündigt, seinen Zopf aufflechten und erhält einen rothen Turban, das Merkmal der Tai Ping Rebellen. Vor dem Großmeister knieend, hat er 36 Eide zu schwören, in denen er dem Kaiser, seinen Eltern und allen Verwandten entsagt. Dann muß er unter dem Sitze des Groß-Meisters hindurchkriechen, welche Ceremonie die Neugeburt genannt wird und wodurch er ein Mitglied der Hung Familie wird. Einem Hahn wird der Kopf abgeschnitten und 'vor dem Götzen auf dem Altar schwört der Neophyt abermals einen Eid, indem er seinen Kopf wie den Kopf des Hahnes als Opfer weiht, wenn er jemals zum Verräther werden sollte. Zuletzt wird ein Becher Wein gebracht, ein Finger des Novizen mit einer Nadel durchbohrt und ein Tropfen Blut aus einem Finger eines jeden anwesenden Mitgliedes in den Wein geträufelt, worauf Alle von der gräulichen Mischung trinken. Dem Terrorismus dieses Geheimbundes standen d Behörden lange Zeit machtlos gegenüber. Derselbe brandschatzte die Zopfträger und seine Mitglieder griffen auf offener Straße iuci 'Revolver, um feinde zu bestrafen.
Gelang es der Polzei, mal eines angeschossenen Opfers habhaft zu werden, so verriethen dessen Lippen aus Furcht vor Rache nichts. Trotzdem in Chinatoron" von San Francisco eine besondere Polizeistation etablirt wurde, dauerten die Blutthaten fort, bis angesehene chinesische Kaufleute und die chinesischen Consulatbeamten die Polizei unterstützten. Unter dem Namen Wei Leong wurde von ihnen eine Art von Vigilänz-Comite geblidet; zugleich engagirten sie acht unerschrockene und zuverlässige Chinesen als Detectivs. Für die Verhaftung und Ueberführung eines jeden High'oinder" wurde von dem Wei Leong eine Belohnung von $600 ausgesetzt. Die chinesischen Detectivs, deren Leben in stete? Gefahr schwebt, haben die Polizei von allen Versuchen der Po Tan Ocy, Versammlungen abzuhalten, in Kenntniß zu setzen, worauf die Blauröcke das Uebrige besorgen. Kein Plakat in chinesi-
scher Sprache, das nicht das Conjulatssiegel trägt, darf angeklebt werden, damit die Banditen nicht öffentlich mit einander communiciren können. Die chinesischen Txtectivs sind zu jeder Zeit auf das Schlimmste gefaßt, was daraus erhellt.daß WeiLeong dasLeben ei nes Je'en zum Besten seiner Familie mit $3000 versichert hat. Sie haben bereits Tüchtiges geleistet, allein die rothe Fahne, das Symbol des Chee Khung Tong, weht immer noch über dem Hauptquartier an Stofford Alley ln San Francisco. - Artesische Brunnen in Takota. Mit großer Energie haben sich die Lewohner des Thales des James Flusses in Süd-Dakota auf das Lohren von artesischen Brunnen geworfen und die im verflossenen Jahre erzielten Resultate rechtfertigen die Annahme, daß der schier unersch'öpfliche Wasserreichthum dieser Brunnen auf Jahre hinaus die Kraft zum Betrieb zahlreicher gemeinnütziger rnd gewerblichcrAnlagen liefern wird. Eine Anzahl von Elektricitätswerken und Mühlen bezieht ihre Betriebskraft ausschließlich aus artesischen Brunnen. Es ist ein Landstrich von 40 Meilen Brette und 200 Meilen Länge, in welchem man überall in einer Tiefe von 900 bis 1000 Fuß auf die an Wasser sehr reichen Formationen stößt. Ehe man an das Bohren weiterer Brunnen ging, wurden eingehende Untersuchungen angestellt, ob dadurch nicht der bisherige Wasserdruck vermindert oder der Zufluß verringert werden würde. Gute Gründe sprechen dafür, daß dies nicht der Fall sein wird. D:e Geologen der Bundes-Regierung haben festgestellt. daß m dem Bette des oberen Missouri und de Jellowstone sowie am Fuße der Rocky Mountains Formationen ?,u Tage treten, welche den Schichten im Thale des James Flusses, in denen sich die unterirdischen Wasserrefervoirs vorfinden, durchaus ähnlich sind. Das Wasser wird von dem porösen Gestein absorbirt und fließt in demselben, tief unter der Erdoberfläche. Hunderte von Meilen dahin. bis es m den artesischen Brunnen von Süd-Dakota zu Tage gebracht wird. Daß sich in dem Missouri oberhalb der Großen Fälle" mehr Wasser befindet, als 30 Meilen unterhalb derselben, hat man seit Langem angenommen, denn unterhalb der Fälle besteht das Flußbett aus derselben Sandformation, in welcher die Brunnen von Süd-Dakota ihr Wasser bekommen. Wenn diese Theorie richtig ist und die Wahrscheinlichkeit spricht zu Gunsten dieser Annahme dann muß der Wasservorrath als unerschöpflich angesehen werden. Eine andere Thatsache, welche diese Theorie rechtfertigt, liegt darin, daß gleichzeitig mit dem Steigen des Wassers im oberen Missouri während des Monats Juni der Druck in den Brunnen zu nimmt. Es ist noch keine Verringerung des Druckes in irgend einem Brunnen des Districts eingetreten, ausgenommen wo in Folge einer irrationellen Anlage der Röhrenleitungen eine Verstopfung der letzteren durch Erde eingetreten war. Der städtische Brunnen von Redfield besteht nun schon sieben Jahre und wäh rend dieser Zeit ist sein Druck unverändert derselbe geblieben, trotzdem eine Anzahl neuer Brunnen in der nächsten Nähe gebohrt worden ist. Dieser Brunnen liefert Wasser unter so starkem Drucke, daß nicht nur alle' HaueDaltungsbedürfn.isse' befriedigt werden, sondern auch das FeuerwebrDepartement keiner Spritzen bedarf. Geschlossen beträgt der Druck 177 Pfund und die Unterhaltungskosten sind gleich Null. Ungefähr eine und eine halbe Meile davon befi.tdet sich ein anderer Brunnen, welcher die Betrikbskrast für eine elektrische Beleuchtungsanlage und Wasser für Jrrigationszwecke liefert. Aus einer Beschreibung dieses Brunnens wird der Leser eine guteVorstcllung aller anderen erbalten. Bei einem Durchmesser von sechs Zoll ist der Brunnen 1000 Fuß tief und 'schlössen bcträgt der Druck 166 lZfund. Bei ungehindertem Abfluß :s Wassers durch das sechszöllig: ohr liefert er 2027 Gallonen in der Min-lte und steigt das Wasser bis zu b:r Höhe von 16 Fuß in die Luft. Bei einem Abfluß durch ein zweizölliaes Rohr beträgt der Druck 123 Pfund und bei einer Oeffnung von zwei und drei viertel Zoll 93 Pfund. Auf diese Facta basirte Berechnungen haben ergeben, daß ein vierfüßiges Peltonrad bei einer zweiz'ölligen O.'ffnung 80 und bei einer zweidreiviertelzölligen Oeffnung 100 Pferdekräfte liefern würde. Mittels des jetzt benutzten gewöhnlichen unterschlachtigen Rades werden 50 Pferdekräfte erzeugt, doch könnte diese Leistung um 13 gesteigert werden. Der Wasserzufluß ist stetig und der Brunnen kostet $3000. In Chamberlain dient die Brunnenkraft" jetzt ausschließlich zum Betriebe einer Mühle. welche täglich 150
Mrrels Mehl liefert, und einer elekirischen Beleuchtungsanlage. Auch die Stadt Huron steht im Begriffe, behufs Errichtung einer ähnlichen Anläge einen artesischen Brunnen bohren zu lassen. Das Städtchen Melleite bezieht ebenfalls bedeutende Betriebskraft aus einem solchen Brunnen. Derselbe liefert, bei einer Tiefe von 910 Fuß, geschlossen einen Druck von 178 Pfund und 1600 Gallonen in der Minute. Das Wasser treibt eine Beleuchtungsanlage, welche zehn
Bogenlichter von vier Amperen und 150 Glühlichter von 16 Kerzenstärke speist, und eine Mühle, die per Tag 150 Barrels Mehl und 50 Bushels Futter pro Stunde liefert. Die Anlagekosten für solche Betriebseinrichtungen sind Verhältnißmäßig gering. Das Bohren eines Brunnens, der 80 Pferdekräfte liefert. kostet ca. $3000, Mithin belaufen sich dieIahrcsinteresscn füreinePferdekraft auf $2.25; für ca. $400 läßt sich ein Gebäude für das Wasserrad sowie die Dynamos herstellen. Die Reparaturen an dem Wasserrade' erheischen keine besondere Geschicklichseit. Aus Allem ist also ersichtlich. daß die Ortschaften im Thale des James Flusses in der Erde Schoß ein: schier unerschöpfliche Vorraths tammer von Betriebskraft haben. , Vom Inland,. DieältesteStadtdes Staa. tes Jndiana ist Vincennes, welche 1800 bis 1813 die Hauptstadt des Staates war. B e i L e x i n g t o n, K y., w u r d e John Parrott, ein zwölfjähriger Knabe, noch zur rechten Zeit von einem Baum abgeschnitten, an dem er mittels eines Seiles aufgeknüpft war. Die von den Aerzten angestellten Wiederbelebungsversuche erwiesen sich erfolgreich. Als der Junge wieder zur Besinnung gekommen war, erzählte er, zwei Schulkameraden, die er durch eine Kleinigkeit geärgert hätte, hätten ihn gehängt. Frau Catherine Schultz von Union Hill in New Jersey hat dem Eounty eine merkwürdige Rechnung zugesandt. Im August 1893 wurde der Groceryladen ihres Gatten, da in der Familie, wie man glaubte, die Blattern ausgebrochen waren, geschlössen und der größte Theil des Waarenlagers zerstört; Schultz ward nach dem Pest-Hospltal gebracht, wo er starb, und da sich nachträglich herausstellte, daß er nicht den Blattern erlegen war. fordert die Frau jetzt nicht weniger als $7460 Entschädigung; da von $6000 für den Verlust des Geschäftes, $1000 für die Pflege ihrer kranken Kinder, $85 für Medikamente für Gatten und Kinder. $37 für zerstörte Waaren. Man wird es wohl zu einer Klage kommen lassen. Der in Birmingham in Alabama abgehaltene Neger-Convent zur Erörterung der in Vorschlag gebrachten Auswanderung nach Asrtta war von etwa dreihundert Abgeordneten besucht und alle Theile des Staates waren darin vertreten. Von Anfang an war es klar, daß die Stimmung der Versammlung der Rückwanderung nach dem Schwarzen Erdtheile" gün stig war. Viele Reden liefen darauf hinaus, daß die Neger für die Aus Wanderung seien, die Weißen aber die Kosten derselben tragen sollten. Die Redner führten das Thema aus: Die Weißen haben uns aus Afrika gebracht, und es ist nur recht und billig, daß sie uns dorthin zurücksenden." Die Neger beabsichtigen in Afrika eine Republik nach den Muster der Vereinigten Staaten zu gründen. Veschüsse.in denen der Auswanderungsplan empfohlen wird, wurden gefaßt,, trotzdem mehrere agesehene Neger ihn nachdrücklichst bekämpfen. Die feineren Cigarrensorten von Havanna wurden vor breU ßig Jahren in Bast und Schilf gehüllt, später kam Gold- und Silber"Papier an die Reihe, neuerdings benutzt man Glaskapseln. Eine jede Cigarre ruht in einer sauber ausgearbeiteten Glashülse, die mit. einem Korbstöpsel geschlossen und so vor äußeren Einflüssen geschützt ist. Denn bekanntlich zieht nichts so sehr an, als Thee und Tabak. Will man nun die Cigarre ihrer Hülse Entnehmen, so muß man sich des Korkziehers bedienen. Man entkorkt also auch die Eigarren. Diese jüngste Glasmarke kommt nur in Kistchen zu zehn Stück in den Handel, und da schon die Herstcllung des Kleides ziemlich hoch zu stehen kommt, so dürfte dieselbe wohl nur in den Kreisen der obersten Tausend unter den Luxusrauchern Eingang finden. Von dem Preis der einzelnen dieser Cigarren kann ein bürgerlich gutgewohnter Mensch sein:n Tagesbedarf vollständig bestreiten. Der reiche Pflanzer H. G. Bouldin kaufte im vorigen Jahre mehrere bedeutende Landstrecken in dem texanischen County Matagorda, auf welchen aus Alabama eingeführte Neger angesiedelt werden sollten. Da sie ihre Arbeiten nicht gehörig verrichteten, tadelte sie Bouldin. Am Montag Abend' zogen fünfzig Neger zu seinem Hause und erschossen ihn. Der einzige in Bouldin's Nachbarschaft whnhafte Weiße organisirte eine Mannschaft. welche sich zunächst Bouldin's Leiche versicherte und sie unter Bewachung zurWeiterversendung nach Chappell Hill brachte. Der Constabler Hearth aus Wharton aber sammelte eine Mannschaft und verfolgte sechzehn der Theilnahme an dem Mode verdächtige Neger, welche er in das Gefängniß von Matagorda schaffte. Es herrscht unter der Bevölkerung eine ungeheure Aufregung, und es steht zu befürchten, daß das Gefängniß gestürmt und die Mörder gelyncht werden. Nach einer letzter Tage siattgefundenen Berathung des dazu aus Washington in New York eingetroffenen Hilfs Schatzamtssekretärs Hamlin mit dem Vorstehen des New Aorker Zollamts, sowie dem .Board ok
iFeneral'Äppraljers" ist von der Aun-des-Regierung die Entsendung eines zweiten Special-Agenten nach Europa beschlossen worden, welcher der diesseitigenBehörde Auskunft über denWerth von Waarengütern, die hierher exportirt, und auf die Werthzölle erhoben werden, ertheilen soll. Bekanntlich sind dieZölle der Wilson-Bill fast ausschließlich ad valorem" festgesetzt, und m der Erwartung, daß dieselbe dem-
nacytt zum iejetz erHoden wird, hall man es für nothwendig, auker dem bisher in Europa befindlichen SpecialAgenten einen zweiten.mit dem Dienste völlig vertrauten Zollhausbeamten zu designiren. Consulatsbeamte, welche über den Werth von Waaren, Produktionskosten u. s. w. meistens eine sehr beschränkte Kennkriß haben, können selbstverständlich nicht solche werthvollen Dienste leisten, wie ein erprobter Experte. Der Streit um den Nachlaß des am 25. Okt. 1891 in NewYork verstorbenen Anton Dobler ist in eine neue Phase getreten. Dobler, welcher Fabrikant von Braumaschinerien war, hinterließ ein Vermögen von etwa $80.000, welches von zwei Witwen" beansprucht wurde, nämlich von Frau Tilly Dobler und vonFrau Babette A. Dobler. Jede der beiden Frauen behauptet. Dobler's richtige Wittwe zu sein. Frau Babette, in deren Hause Dobler starb, hat vier, und Frau Tilly hat zwei Kinder, und alle dies? Kinder nannten Dobler ihren Vater. Jetzt tritt eine dritte Wittwe mit ihren Ansprüchen auf, eine zu Whitestone auf Long Island wohnhafte FrauMary Dobler, welche behauptet, daßDobler sie vor etwa vierunddreißig Jahren in Boston geheirathet habe, sie also seine erste und einzig rechtmäßige Frau gewesen sei. Frau L. Gerstenberg.eine Tochter der Mary Dobler, erschien in der Amtsstube der Advokaten Levy Roth, der Anwälte der Frau Tilly.und erzählte, daß Dobler ihre Mutternach einer Ehe von fünfzehn Monaten verlassen habe, und daß sie von seinemTode nichts gewußt hätten, bis sie in der Zeitung lasen, daß zwei andere Wittwen sich um das Erbe stritten.
Vom Auslande. Einer weit verzweigten Diebesbande, die zwischen Frank-furt-Mainz und Düsseldorf ihre verbrecherische Thätigkeit ausübte, ist man auf die Spur gekommen. Schon lange bestand Verdacht, daß das Geschäft Deutsche Schuh-Jndustrie" auf der Neustraße in Düsseldorf keine rechtmäßige Erwerbsquelle habe, doch wollte es nicht gelingen, gegen den Besitzer Helnerus überzeugende Beweise zu beschaffen. Vor einigen Tagen nun wurde in das Schuhwaaren-Magazin der Firma 5. Altschul in Mainz unter Anwendung falscher Schüssel ein großer Einbruchsdiebstahl verübt. Die Diebe, drei an der Zahl, nahmen für etwa 1600 Mk. Schuhwaaren mit. Bei der That betheiligt war der Biedermann Helnerus aus Düsseldorf, der früher bei der bestohlenen Firma als Hausbursche bedienstet war und unmittelbar vor der That nach Mainz zureiste, offenbar in der Absicht.' den Einbruch zu bewerkstelligen. Er ist verhaftet. Helnerus' Verhaftung hatte zur Folge, daß auch sein Stiessohn sowie dessen Schwager dingfest gemacht wurden. Die vielfach in Polen gehegte Erwartung, daß den deutschen Fabrikmeistern eine weitere Frist zur Erlernung ' der russischen Sprache werde gegeben werden, erweist sich als unbegründet. Das Ministerium des Innern hat nämlich angeordnet, die Prüfungen derjenigen deutschen Meister abzuschließen, die im vergangenen Jahre einen Aufschub erhalten hatten. Die jetzige Prüfung wird die letzte sein, und diejenigen, welche dieselbe nicht bestehen, müssen nach dem Auslande zurückkehren. : Die Gebeine des Turn Vaters Friedrich Ludwig Iahn sind auf dem Kirchhof zu Freiburg a. U. ausgegraben und an ihrer neuen Ruhestätte, der Ruhmeshalle der FreiburgerTurnHalle, beigesetzt worden. Damit ist ein Wunsch erfüllt, für dessen Verwirklichung die deutschen Turnvereine ein ganzes Jahrzehnt hindurch mit Wort und Schrift und ansehnlichen Geldspenden eingetreten sind. Zu Münster in Wests alen gibt es einen Äntikatzenverein, der sich im Interesse der Vogelwelt die Vertilgung der Katzen zur Aufgabe stellt. In seiner kürzlich abgehaltenen Generalversammlung waren als praktisches Ergebniß der Vereinsthätigkeit im verflossenen Jahre 709 von unschädlich gemachten Thieren herrührende Katzenschwänze (davon 283 aus Münster, 421 von auswärts) ausgestellt! Dr Ban k ler Adolf Dacque in Neustadt a. d. Haardt, Theilhaber des angesehenen Bankhauses Louis Dacque, hat sich erschossen. Die Ursache soll nicht in den geschäftlichen Verhältnissen der Firma zu suchen sein, sie sei vielmehr, wie man annimmt. privater Natur. Immerhin scheint auch in Betracht zu kommen, daß der Firma aus ihrer mit 200.000 Mk. gegebenen Betheiligung bei der insolven ten Weinhandlung Feiß in Mußbach Verluste drohen, aus welchem Grunde der Verstorbene vielleicht Vorhaltungen befürchtet hatte. Neulich Nachts wurden auf die Treppen der öffentlichen Aemter in Bochum, Nor1 - Oberbürgermeisteramt, Postamt. Waisenhaus, unaefähr 10 Centimeter lange Dyna mitpatronen gelegt. Glücklicherweise gelangte nur eine davon, auf dem Flur des Landrathsamtes, zur Explosion und verursachte dort ziemlich bedeutenden Schaden. Als Verüber der Schandthat wurde der vorbestrafte Bergmann Pfeifer aus Düsseldorf ermittelt und verhaftet. Es wurden bei ihm noch acht Dynamitpatronen, eine Schachtel mit Zündhütchen und mehrere Meter Zündschnur gefunden. Die ßzplosion am Ständehaus, berbeigei ' ' . -
fuhrt zü haben, hat der Verhaftete eitt-' gestanden. Das Dynamit hatte er auf der Zeche Karolinenglück gestohlen. Eine seltsame Wacht-posten-Afjäre hat sich vor einigen Tagen bei den Pulvermagazinen von
Nieder-Neuendorf bei Spandau zugetragen. Der königliche Förster daselbst hatte Abends seine Wirthschafterin noch zu einer Besorgung fortgeschickt; die Bedienstete schritt darauf mit erleuchteter Laterne auf dem Wege nach Hennigsdorf zu; plötzlich wurde sie von einem Posten der Pulvermagazine angerufen und aufgefordert, die Laterne auszulöschen. Die Wirthschafterin erwiderte, sie befände sich auf königlichem Forstterrain und hätte die Berechtigung, hier ungehindert zu gehen. Der Posten kam hierauf herbei und arretirte das Mädchen, das er in sein Schilderhaus steckte. Dreiviertel Stunde später wurde die Arrestantin nach dem Wachtlocal gebracht. Da die Wirthschafterin nicht wieder nach Hause kam. 'wurde der Förster besorgt und machte sich in Begleitung seinerLeute, gleichfalls mit einer erleuchteten Laterne versehen, auf. die Suche. Auch sie wurden bald vom Posten angerusen, der, als sie nicht sofort das Licht auslöschten, zu schießen drohte. Die Leute vernahmen auch sogleich das verdächtige Klappern des GeWehrschlosses, und, um das Aeußerste zu verhüten, löschten sie schnell das Äicht der Laterne aus. Der Förster begab sich hierauf zur Wache und recognoscirte seine Wirthschafterin, die dann freigelassen wurde. Auf dem G.rabe des bekannten PamphletikersProfessor Sharbaro zu Rom fand man seine Wittwe, die sich zu vergiften versucht hatte. Man schaffte sie ins Spital. Das Elend hatte sie zu dem Schritte getrieben. Da ihr Mann abgesetzt worden war, hatte sie keine Pension; alle ihre Bemühungen, eine solche oder wenigstens eine Unterstützung vom Unterrichtsminister zu erlangen, waren verp.eblich gewesen. Ihr Leben ist durch den Versuch sie hatte Abschabsel von Zündholzköpfchen benützt nicht gefährdet worden. Seit dem Tode Pro sessor Votkin's in Petersburg wurde der Titel des ersten Arztes Rußlands" vom Publikum dem langjährigen Ridalen Votkin's. dem Professor Sacharjin in Moskau, verliehen, welchen ein Moskauer Correspondent des Vritish Medical Journal in folgender Weise schildert: Sacharjin ist nach jeder Richtung hin eine höchst interessante Persönlichkeit. Er zählt derzeit mehr als 65 Lebensjahre und ist 35 Jahre lang Lehrer der klinischen Medizin an der Universität in Moskau. Er erhielt seine ärztliche Ausbildung in Rußland und vollendete sie später an einigen deutschen Universitäten. Er war der Erste, der in Rußland eine exakte klinische Untersuchung und BeHandlung einführte, und erwarb sich sehr bald, eine große und einträgliche Praxis. Man schätzt sein Vermögen auf fünf Millionen Rubel. Die praktischen Aerzte aus allen Theilen Cen-tral-und SüdrußlandS schickten ihm Kranke in's Ordinationszimmer. Der große Erfolg hat bei ihm einige Eigenthiimlichkeiten erzeugt. So liebt er es, den reichen Leuten, welche seine Hilfe in Anspruch nehmen, in einer ihnen recht unangenehmen Weise zu imponiren. In jedem Hause, welches er betritt, müssen specielle Anordnungen im vorhinein getroffen werden: alle Hunde müssen beseitigt, alle Glocken ausgehängt, die Thüren geöffnet werden. Der Professor beginnt sich beim Eintreten allmälig zu entkleiden, indem er im Vorzimmer den Pelz ablegt, im nächsten Zimmer seinen Ueberrock, seine Galoschen im dritten Zimmer etc. Die Umgebung des Kranken muß sich vollkommen still verhalten, darf blos au seine Fragen antworten, und da dürfen ihre Antworten sich blos auf ein Ja" oder Nein" beschränken. Es muß indeß zugegeben werden, daß dieser ärztliche Despot, wenn er will, auch sehr höflich und rücksichtsvoll gegen seine Kranken sein kann, und sicherlich ist er vollkommen vertraut mit feinen Behandlungs-Me-thoden. Er verordnet oder verschreibt niemals etwas außer natürlich in dringenden Fällen , als bis er die ganze Vergangenheit des Kranken, seine Lebensweise und Gewohnheiten, die Diät und ganze sociale Stellung kennt. Er fragt und untersucht seine Patienten öfters zwei bis drei Stun den lang, stets im Beisein eines den Kranken begleitenden Arztes, auch wenn der Kranke von weither kommt, und er verschreibt niemals selbst. Als der Zar jüngst erkrankte (es handelte sich bekanntlich um eine Lungenentzündung), sendete er nicht selbst nach Sacharjin, er wurde erst von der Kaiserin dazu bestimmt, den berühmten Arzt holen zu lassen. Vor längerer Zeit wurde berichtet, daß die ehemalige Lei terin des größten KnabenerziehungsInstitutes von Kopenhagen, Wilhelmine Möller, vom dortigen Kriminalgericht verhaftet wurde, weil sie den 15jährigen Zögling Volmer SjLgren einen Tag dor seinem Austritt aus dem Institute vergiftet hatte. Sie gab zu, den Mord begangen zu haben und brachte als Grund vor, daß sie dadurch das Bekanntwerden von Unsittlichkeiten verhindern wollte. Während der langen Untersuchungshaft kam jedoch plötzlich heraus, daß die Verhaftete keine Frau, sondern ein Mann sei. Nun wurde die ehemalige Frau Wilhelmine Möller, die in Kopenhagen eine bekannte Persönlichkeit gewesen war und Vorträge über Kindererziehung gehalten hatte, in Wilhelm Möller umgetauft, in Männerkleider gesteckt und als männlicher Angeklagter zum Tode verurtheilt. Wie die Un tersuchung ergab, hat der Angeklagte den verstorbenen Zögling mit Chloral vergiftet. Im Uebrigen läßt das Ergebniß der Untersuchung auch die Vermuthung zu, daß hier der schrecklichste FanatilmuS eine Atolle spielt und nicht
Die sieben Lebensalter des Menschen. (Z-rci nach Shakespeare überseht). Siebentes Alter.
Wie es war. Ter letzte Akt, mit dem Die seltsam wechselnde Geschichte schließt, Ist ;vj:U Kindheit, gänzliches Vergessen, Ohn' tilgen, ohne Zahn. Geschmack und Alles.
Te? ächte I bann Hoff'sche Mal.i5rkrakt bat solcd' undrolle flärknd und vöhrend, ?ig,ns.l,f tn, daK tt vikle ckkkahmkr g funden bt. Man muß fi.si d b,r bü en t!d nur tai üfytt n-Iini n, nf ch. tut U::tndr(ft oh ,Jo an Hoff" aus dein Hlse einer fettn Flsch tragt. j- Jllukirirte Pamphlet tDie sirben Lie?alter dk mknchlichen Leben?) frei ,uges.ndt. ch reibe a EISftER & 3IEiDELSOIY CO., Alleinige Azevt n f ?r die Vereinigten Staaten uad Jmportrure sin Miaerul.Wösseru 132 uud 131 Franklin Str.. New Bork.
as Bestreben allein, einen unvequemn Zeugen aus der Welt zu schaffen; denn der Mörder erklärte, er habe den Zögling hauptsächlich deshalb getödtet, weil dessen Seele auf Erden nicht mehr rein gewesen und es für ihn daher nur gut fein konnte, in den Himmel zu kommen. Der MitschuldigeAdutts in der großen Betrugsafsäre, Jacques Benvenisti. ist in der Strafanstalt Stein, Oesterreich, gestorben Benvenisti war in dem WechselfälschungsProceß, in welchem es sich urn eine Schädigung der österreichisch - ungarischen Bank um den Betrag von 80.211 Gulden handelte, in der Rolle des Verführers seines Complicen erschienen und demgemäß auch am härtesten, nämlich mit sieben Jahren schweren Kerkers bestraft worden, während Adutt mit sechs Jahren und Anton Weiß mit fünf Jahren davonkamen. Als zweifellos erwiesen kann gelten, daß der jetzt Verstorbene bei und nach Verübung der Wechsclfälschungen sich besonders srivol benommen hat. Von Amerika, wohin er gemeinsam mit Adutt den größten Theil des Raubes in Sicherheit zu bringen unternommen hatt richtete er Briefe nach Wien, worin er sich nicht nur über die Beschädigten, sondern auch über seine durch ihn in Schmach und Schande gebrachten Angehörigen geradezu lustig machte. So berichtete er seiner Mutter, er habe sich in Philadelphia bei der KlabriasPartie ausgezeichnet unterhalten und unterschrieb den Brief: Jacques, Gigerl von Wien." Als er am 19. Juli v. I. zu siebenjähriger Kerkerstrafe vcrurtheilt wurde, war Benvenisti zwar der Aelteste der Fälschcrgesellschaft, aber doch erst 21 Jahre alt. Der Exkönig von Neapel und feine Brüder, der Graf von Caserta und der Graf von Girgenti, hatten in Paris gegen ihren jüngsten Bruder, den Grafen von Bari, einen Proceß angestrengt, weil er den Sohn seiner Maitresse, einer früheren Vallettänzerin, gesetzlich als seinen Sohn anerkannte, obwohl dieser nur 12 Jahre jünger ist als er, und weil er ihn dadurch berechtigte, den Namen Bourbon zu führen. Der Graf von Bari verlor den Proceß, denn das Variser Civilgericht stieß den Aner lennungsact um.' Die Ehre des Na mens Bourbon ist also gerettet. H öch st unwahrscheinlich. Er (nach dem Theater): Nun, wie hat Dir das neue Stück gefallen?" Sie: Ganz nett. Etwas ist aber unwahrscheinlich: Der zweite Akt soll drei Jahre nach dem ersten spielen, und man hat immer noch das gleicheDienstmädchen!" Vor Gericht. Richter: An. geklagter, ich finde Sie schon wieder wegen Diebstahls angeklagt. Ani:klagter: Ja schöne S:elen finden '.ich! . . JtaL-A. Sehnller, 5lo. 106 u. 108 N. Mer. Str. Agent für die onf der Weltausstellung preis gekrönten Delaware und Varawba Weine der Firma Engels & Kradww, Sandusky, O. Ebenso StaaiS'Agent für Hommel's Cdam pagner. welcher in Chicago mit der höchsten Auszeichnung einh.imischen Produktes bedacht wurde. Ich kann diese Weine auf's Beste empfehlen und werden B.stellunqen prompt ausgeführt. Jul. A. Schuller. 106 u 108 N. Merid. Str. Telephon 351. j. C. IIOMUNG'S Wirthschaft! 145 Ost.WashingtonMraße. Jeden Vormittag seiner wa mer Luch Beste Bedienung und vorzugliche öenänk, und Cigarren. J. II. EYMAO, tft der einzige praktische Schuhmacher der Stadt. Feinste Arbeit t Herrenschuhe Tllrr Lrt. Tadellose Reparatur. ?'. LZ Sirele.
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