Indiana Tribüne, Volume 17, Number 188, Indianapolis, Marion County, 27 March 1894 — Page 3

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lMKrAPiTfl Früh morgens schon gezankt. DicS verdirbt das Frühstück, ja dcn panjnr Tog. Prüfe dich zuerst uuö du tvir,t studeu, daß dein Magm außer Cwining. deine Lebr träge cd?r imTibe ist. Gebrauche das fiiljte Carlöbadcr Sul; rnb dein froher Mmh Wird roiederkchccn. D:efcs natürliche Protust der Carls badcr Cueuen ist unbezaZ.lbr in allen Fällen vcn Hanleibigkeit, Magen, leiden, Trant der Leber (s?r,ktl wenn deine Ves.hasliiung eine sitzende in). ES befördert dcn Etchwechsel in hohen: Gr.fce, wirkt lösend auf fern Eallcnflujz und ist delpn Co., J...po "Zäre, New Jzrk, auf betn Halse einer jeden lasche. re:s t-cr olasche 1.00. Eroe Flasize 1.cü. Heine Silfe. ttel Lchanrrbart. keine Zahlung.. keine Zahlung. Lchors geheilt. Ich ma'ie Sontrakte mit Allen. Srps der Barrhzare u erjagen, bic in ranner Office bei meinem ?sgenle,i rsprechen vorausgesetzt, cafe dte Sox-haut richt alänzk oder ihre Hin ge schlössen n?d. In diesem Falle kiedt e kein, Hit' Sprechen Tie vor und lassen sich unent geldlich unre, suchen. Wenn Sie nicht komme können, so ocin Sie schriftlich oeaa die S schaf fenhetr der Kopsnaut und Ihrer BcschSflizun an. Prof. G Birkbolz. stimmet 10M IWnfrtnic Trmo f.Chctoo. I AN IDEAL FAMlLY MEDICINEf jFor Itlell, Coimtlpallon, 11 od liillou.oe. I t lIcMarke, ilcanltll, unMfnrrani I and alt diaordera ot tito ßioaincö. ilirerand Bowel, RIPANS TABULER . 1 aet pently yet inmijtiy i'crsoct iivr tirn followa theil 119 Bold 1 bY drugjrists or sent by ni&iL Box I Vor freu s?implS llrr 1 1 ItIPAN CIIKM1CAL CO., New Vk. 3 MMM,FM,WM ,,?, ä?Z . ut inii'WMW irrin.-. inricairea Doxee). t-i. Dr. GvF.Theel, 1317 Arch Str., vMiacfip&ia, v. Der einzige, wahre Specialist in Amerika der heilen kann, naaicem selbst ric deruhmleile fjt aller Inders? l gmgen. Dr. TKeel ,sl der iniige-rzt der Welt der all drei mdiz,nlscben -cbuln Silke. dl eil und i fliiauiclte. ftutirt unh i seiner Bedanblung tti bmt-et Ci teilt Sypdlii. iSeschwvtk. i'.imt it.I Haltlkiden. flechten und cUt 'aen de elbftbefieckung ,md Helgen tu schweifen? bet verkk,rctbktkn rd,r unver heirattten, AilSflilss. Perenzernnqtn etc . die noch so verzweifelt sind, .ommt eder schreibt Eprechstunden Morg 9b 3 l'r. Abends dtl S Nhr. Wittws und Ear.,stiz4 b,4 l Uvr ftmli. Sonntag SbiilZUyr. Ein armer aber chrliclier Jüngling. ZZilnf Jahre litt ich an Blutoergistung mit alle Kschrtckltchen qglgn ; lietz Mich von Landärzirn und GpeziaUifte behandeln, d mich mit Mercury und 5 Odin f Pot anfüllten, d.4 J) wie ein l benreS trifipcairtfnö. IHttaKorptr war m,tAusichlag und eulen bedeckt, ich tzz'ttlet..Tttictur Harnrölrentt knaerruna und " otgrnvrr eiDiioe fUefun und hat all Hosziuna, ,emal4 karrill a " ftnVKi Atit.-iAhit MI in 7-- t i K v iör, vwvi t pn'"f . 0 jni. gav xnx f iM um Tr. Tbeel. 1319 rch Ztr . ladelplzia. P?. zu kouiultire derihnund iele nr, tunrt bitte. Dr. Tbeel war der ein zige vlr;t der mich gründlich unttriudtte und sagte: Ei sind tdärmtich gerichtrt. das Slimmste, daß ich in 3 io denaeseyen dabe, aber dejo f.m Ex me nen Stath nd rch werd C rrir lÄgitesOiliekurrirn" Jchsagie. Dr Tbeel. ich Im et armer ehrlicher Iunftk. i?c sagte, Koste smd dicslbe l nuttelte ut bezidlkn t.t.u. VU toelche ihreArmuth beweisen, bezahlen Abül'kilZ'.z, weis, Jchsahlt mich wt Vieugebore .ich rm ersten Vonat der Behandlung, n einen, Jzt!r-r ich azntkurtrt und halt Pkund zugenommen. Ue,,,ifls Gebet ist, Gott möchte aue re'.che u,.d rLeirdde Dr. Tozelzusühren. Er ist der großartlgtte. defte und gtl,ertig,1e Doktor undZoecialist und treu ,u seinem 't'e.uf. i U,blbäter der Menschheit, der lür Itte thun wurde, wa er für rt tbat. Smmet Henry, reeidet bei H. (S. Deenkng. 18. P. HarriZdurg, $j. ÄHS ZSZttSZS2S252S252Stt21 m nunr rnirri IlUflVO liCCfi unbc inicu, auiiaio uolu. roH SCOUNIH. ClCANtlMa NO POUSMIftt) BAR FIXTURES, B DRAIN BOARDS N AND ALL C TIn, Zlnc, Brass, Copper, R Nickel and all Kitchcn and .. w ri Piatea utensus. S dass, Vood, Marblo, PorS celain, Etc. rj CEORCE WM. HOFFMAN, toi Mmaafaetorcr ui Froprtetor. 295 EtW(ninton St.. !noimaows. Tur DID lCCDCDC CDICWn lilL DMnLLl UMO IUILHUi t-l T5 rrp crpS25STSS22S2iI2S2SSS2 mal a.a (Ttai. i . TiaT r'tC. SO Zum Verkauf in Apotheken 25 Cent per Pfund. Dach - Material. T. F. SMITHER. Händler in SieSdach'Matertal, 2 und 5 pl ?keady -oofing, wasserdichte Sheeting. feuer festem phalt'Silz. Strotzpcvpe. Dach und Vce tall'Jarden :c.ic. Ofnce: 16 DIett Mary land Straße. Telephon SSI. . Dachdeckerei. YSHtge und verantwortliche Dachdecker. SieS dächer, Trinidad und Gilsonite phalt.Dächer. Alle Arten Sompisttioni'Tächer tt bestem Via tertal. Office : No. 169, Sard : 180 W. Marylandstr. Telephon SSI. JndianavoliS, Ind. 3. II. EYMANN, ist der einzige praktische Schuhmacher drr Stadt, feinste rbeit in Herreuschuhe

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t&tx uxt. Tadellose e,ararur. . 53 Sircle.

Themis.

Roman von ö r n st E ck st e i n. (Fortsetzung.) .Vmirncn den "l-nir7i.;t rr. I .t.t.t.. b"" l tm r.A hisse, ack so re unden Tanz- " " ; .;r Fr,, r,naire-ri--.t ' l:ien ntat menr. üta. ie.l,ame.u hielt den Vater zurück, Lieokofu::gen. cic mm lujuu ui i'ci ijuau juuu.1, u,it. r : v, cx -itrff- .imS. 3itfüsinT hnrt CDhn die Manae zusllyren. oein 0YN 0le zange ZU nrelmein 0l7cr oas ojaai; uvc. r-. 1 . v . . . . S r . . r itT n her i manchmal kätte er ein Jahr seines Lebens darum geaeben. den großen, kluaen. erwacksenen Hellmuth nocy ein einziges Mal, wie damals den kleinen Burschen, wlder sein Herz zu pressen. ihm die Llvpen zu kuZsen, lym zuzu- - . .. riY. u raunen: :i um mein 'aus. Herr Gyskra seufzte. ist so der Lauf der Welt." sagte er zu sich selbst. ?ch kann noch Gott danken. da& es ihm innerlich gerade so aeöt. wie mir! Andere Väter du lieber Himmel, wie stehn die mit ibren Soknen! Was zst das zum Veispiel für ein Verhältniß zwischen Paulihky und seinem Aeltesten! Der stu. dirt nun in Heidelberg, und alle vier &,4en ionmi m:l ein Brief, der das richtige Eintreffen des Wechicls bestätigt! Kein wahrer Zusammenhang. kein Leben von Herz zu Herz. . . ! Der Vater hat seine Pflicht gethan, den Jungen erzogen, genährt. g:kleidet und nun, da der Voel fluaqe geworden : sagt wohl, Elternhaus! Herr Gyskra warf einen fQM aus Hellmuths Schreibtisch, wo eine An zahl bekritzelter Blätter unter dem Briefbeschwerer la.ien. Er hatte sonst nicht die Gepflogenheit, den Geheimnissen seiner Ange horicn nachzuspüren. Was ihm die Kinder nicht freiwillig anvertrauten, das ignorirte er grundsätzlich. Zumal respektirte er die begreiflich: Scheu, die so oft den Forscher abbält, während der Stadien der Ungewißheit über sein Thun und Treiben zu sprechen. Diesmal aber, da er so ganz genau wußte, um welches Ziel es sich handelte, sah er die Blätter doch mit bren nender Neuaier an, hob die Panthergeschmückte Bronzeplatte hinweg und nahm dle drek obersten Blatter sogar in die Hand, allerdings, um sofort zu gewahren, daß er aus diesen rein fachmännischen Notizen nicht kluc werden konnte. . Er hatte jeht fast schon vergessen, was ihn ursprünglich hierher geführt. Der halb nur begrisfene Geist dieser weithin blickenden Arbeit umstrickte ihn. Er widerstand nicht der sonderbaren Versuchung, in Hellmuths Schreibstuhl sich niederzu lassen, mit den Federn zu spielen, die Zettel, die .efte. die Bücher zu liebkofen und sich mit heimlicher Inbrunst an den Gedanken zu weiden, von dieser Stätte to:rde demnächst das große Befre!unqsn?ort für die darbende Menscb heit ausaehen, die Lösung der Hungersraze. die Verwandlung der Cellulose in Brot. Er hielt auf dem Schreibtisch Umschau, als studire er einen historisch ge-l-ell"ten O.'t eine Scenerie, die es lohnte, stck einzuprägen, weil die Kulturgeschichte über kurz oder lang davon reden würde. Mit freudiger Rührung eroliZte er mitten unter dem Apparat der Gelehrsamkeit sein eigenes Bild, die lete photographische Aufnahme; daneben in etwas kleinerem Format Sch.vester und Mutter. Herr Gyskra nahm das Bild Emmh's von dem Tetallständer und dertiefte sich zärtlich in die Züge des lieben Mädchens, das jetzt drüben mit der Mama bei der Arbeit saß und von der heimlichen Schwärmerei ihres Papa's keine Ahnung hatte. Emmy und Hellmuth die Beiden ergänzten sich; sie waren zur Harmonie seines Lebens nothwendig, wie Moll und Dur für die Ge'ialtungen einer mächtigen Tonwelt! Und beide liebten ihn mit der aleichen nicht zu beschreibenden Innigkeit! Beide g:hörten ihm so voll und so wahr und so vom tiefsten Grund ihres Herzens! Er war ein beneidenswerther, ein überglücklicher Vater! Als er das Bild wieder hinstellen Wollte, stieß er gegen den lose geschichteten Aufbau alter Collesiienhefte, der sich hier wieder Hellmuths Handbücher t anlehnte. Ein Theil fiel zu Joden und mit hm eine lederne Mappe. Aus dieser Mappe jedoch rutschte zum groM iLrZtaunen oeZ uoerStaatsanwaltes ern rothllches Bänd chen in Klein-Octav. das er hier ganz und gar nicht erwartet hatte: d.e Guttentag'sche Ausgabe des Strafgesetzbuches für das deutsch: Reich. Das war nlcht sein Exemplar: das seinig: hatte er eben erst unter den Fingern gehabt. Was bedeutete das? Er nahm das Büchlein zur Hand. Es war die neueste, im laufenden Jahr erschienene Auflage. Obgleich äußerlich gut aehalten.trug das Bändchen doch unverkennbare Spuren des Lesens: denn es öffnet: sich wie von selbst zwischen Seite 94 und 93, wo mit Paragraph 211 der sechzehnte Abschnitt: Verbrechen oder Vergehen wider daZ Leben, anbub. Diese und die nächstfolgenden Seiten machten den Eindruck, als seien sie häufig hin und her gewandt worden. Aus der Jnnenslach: des rothlrchen Umschlags befand sich dle Stempel marke des Sortimenters. Der Name war nicht identisch mit dem des BuchHändlers, bei welchem die Gystra's sonst ihre Bücher zu kaufen pflegten. Der Ober-Staatsanwalt kannte die Firma aar nicht. In der Umrahmung der Stempelmarke la3 er die Straße und Hausnummer: Rohnsgasse 3 Das war ganz am äußersten Ende der Nordvorstadt eine Gegend, die man höchstens einmal im Sommer betrat, wenn man eine Landpartie unternahm oder den malerisch gelegenen Hochkeller besuchte. Herr Gyskra ward außerordentlich nachdenklich.

Er folaette nöetetlji ait3 den Wahr- Pf eipttnjung gelangt jern: fönt b!c Mittheilungen deS Füwrk.Man nchmungen dieser Demuk. hatte sich Hellmuth, der für d Stil- möchte sonst Manches unglaubwürdig Einmal: Hellmuth nimmt an dem lung emeö blök kriminallstischen und sink? in mtfi. . 5,s

Nroien eaen 2lchert tm Interesse. das weit über das erklärlicke Maß hin- , ausaeyt. . . . , . .. ...... llnv Zweitens: nellmutiz wun t vtö. I ms.ü',?.'Zr d'pspL rt,,r,ss,s nhm i U-,U ' l I ! ) ... t-ri 2"". ..... . 711 I ' T I 1 - : I a ern enn q jerji cer r. u. V(lt.VkUUi vcity . ii4;viivii, vn ui..uii er über Hellmuths Verhalten anläßlich . . M,.rr.2 .N'.t a-u.. f...'.,. vfi.w w v.i- . . r,?fTfm:ln rsnmins3 -1 - lunz in der kleinem Abendgesellschaft, wo Frau Altenhöfer die drastische Frage that: Also wird er gelöft?" Hellmuth war damals erbleicht: man konnte fast sagen, es war eine fluchtige Ohnmacht Kein Zweifel: der Fall berührte den jungen Mann tiefer, als irgend wer ahnte! Ader welcher Zusammenhang konnie! hier obwalten? k Wenn 5ellmutn. durck eine wundersame Verkettung der Umstände, dieser Geschichte näher stand, wenn etwa Momente zu seiner Kenntniß gelangt waren, dle für den AuZgang der Sache so oder so von Bedeutung schienen: wes halb rat er nicht offen vor seinen Ba, tr und machte ihm Mittheilung? j Nätütelbast' L rJ 7. '7 7;"f: 7. wall aucn oen ops zeroracn: leine halbwe? b:frled!g!ndi Erklärung rillte 'ihm b'irallen , CrrÄ : r L2! irnx J

LJUlllUtJ ivui) wuvuj. viliv IVUS r"tt f l r , i v rroeiu Mlls inn veinlicü sein- sonst luhl bohrte IN seinem blutenden Her. Z LZ? P q m' mltn: Dein Sohn, den Du über Alles

würde er reden! Peinlich warum? Eine einzige Möglichkeit nur ist denkbar: daß er selbst oder eine ihm nahestehende theure Personllchiel! durch sein: Enthüllung compromittirt würde. . . . Plötzlich überlief es den OberStaatsanwalt siedend heiß. Er gedacht: der Aussage Licherls bezüglich der zweihundert Mark und des so mangelhaft geschilderten Unbekannten, von welchem der Angeklagt: diesen Betrag empfangen zu haben behauptete. Eine Sekunde lang fuhr es Herrn Gyskra wie ein: quälende Ahnung durch das Gehirn: Sollte Hellmuth der ungebührliche Thor sein, der sich durch diese zweihundert Mark losgekauft hätte?- .... Die Aussage Licherts hing ja für den Ober-Staats-anwalt nicht mehr so ganz in der Luft. Doktor Kretschmars Versicherung, er werde durch Zeugen erhärten, daß Vurckhardt an jenem Tag: kein Geld bei sich getragen, stieg vor der Seele des geängstigtcn Vaters empor und schreckte ihn mit dem Gespenst eines widerlichen Skandals. Aber das war ein Unding! Beim ersten rubiaen Erwägen zerfloß dies Wahngebilde rn Cw 1 1 il JllUjl. V! n rtnr.rnm.n Christian Sichert hätte die Wahrheit geredet, so paßt: V iVV 4 IV Vl, doch nicht ein Zug seines Berichtes auf He'luth. Ein ' junger, schlanker Mann mit helltönender Stimme und glattem Gesicht konnte selbst im Oüster des Wal):s nicht den Eindruck hervorrufen, den Sichert zu schild'rn suchte! Und nun d.e inneren Grunde! Hellmuth und diese plumpe Geschmacksverirrung! Hellmuth und diese feige, erbärmliche Nathlosigkeit! Zumal dies letzte Moment gab den Aus schlag. Immerhin blicb das Räthsel besteh:n. Wenn Hellmuth, der doch übrigens aus der Praxis des Vaters Vi: Hauptbestimmungen der Gesegebung hinlänglich kannte, sich wirklich aus irgend einem verständlichen Grunde noch einmal ganz speziell orientiren wollte, weshalb bat er sich dicses Buch nicht vom Vater aus? Herr Gyskra sah jetzt, daß noch ein andere? Abschnitt der vierte nämlich der von den Umständen handelt, welche di: Strafe ausschließen oder mildern in ähnlicher Weise sich von den anderen ablöste,' wie der sechzehnte. Es lag ein unsagbarer Hauch .über diesen Blättern; Herr Gyskra meinte herauszufühlen, daß Hellmuth stundenlang über jeder Zeile philosophirt und gebrütet hatte. Kopfschüttelnd schob er den Band wieder in die Mappe zurück. Ein lei- ( Druck in der H:rzgeg:nd hinterblieb li,rn toi: dieser sonderdaren ntoei uinq. Er nahm sich vor, Hellmuth hcstens um. Aufklarung zu bitten. Nun ergriff er die Kerze und wandt sich nach dem Ausganz. IXa so! Er hatte la ganz vergessen. dai: er gekommen w.?r. um sich über die Wirkungen der arsenigen Säure Auskunft zu holen. Ware doch Hellmuth zur Stelle gewesen! Der hätte thn auch in dieser Beziehung rasch unterrichtet! Er trat vor das erste der beiden Bücherregale. Physikalische, chemi sche. mathematische Werke aller Art falten: die obersten Reiben. Dann solaten zahllose chemische Monogra phien, aus deren Titel er nicht zu entnehmen vermochte, ob sie das Thema, dem er hier nachspürte, in den Kreis der Erörterung zogen. Hieran schlos sen sich griechische und lateinische Klas sikr. Bücker aus Hellmuths Gymna sialzeit. Molieres Theater. PascalS Briefe an einen Provinzbewohner, die Henriade, GLthe. Herder. Lessing und em paar Bande unserer Modernsren. Auch das zweite Regal bot rn den zwei obersten Reihen nichts VerheißungsvollcS. ' In dem dritten jedoch fand er ein Werk, das Hellmuth einmal antiquarisch gekauft haben mußte. Die verblicbene Gold-Inschrift auf dem verschabten Lederrücken lautete: Framboise, die Giftmischerin vom Boule vard Samt-Martin." Herr Gyskra erinnerte sich, daß her Monstre-Prozeß dieser. Verlrecherin c c . f P aezen ezrioe oer runfziger ;ayre ungewohnliches Aufsehen erregt hatte. Neben verschiedenen schwer nachzuweisenden Alkaloideni hatte dies UngeHeuer in Menschengestalt auch Arsenik zur Verwendung gebracht. Jnteres t i. je :r jt o c l t t santechemische Fragen mußten hier

PtYchoiogisn Interesses Nahrung

. - . genug in der Bibliothek seines Vaters r M w r t ju w) crr . . rc . m sailv, ,u,ivcEll vuv weil angc ujani. rtV . V f. . 1 13. I . . 1. - er oer-?laalsanwalr zoa oas Bück also beraus. wobei fick dre i;Siinh T?mt itnn ImT3 hrttr hr ttfTT ' " ' ' ' ' JLillUl. L.i-U L U LA. kl U 1I11L3 LJUiL U k. L. . 1 1 4Ll WSnK rTa unh lin2 hrtt v n ' i.u ....c.i viiB uu wi(.ttyb witvti. Qaiiujk rücken wollte und zu diesem Behuf in v,;. o;u s'...".f.. hmi v' - n,nstnd. dsr ßlhnhnr nlM einen Gehierher g hörte. i-i 1 1 1 - Vermuthlich etwas lange Vermißtes! In den Rihen der Sophapolster, hinter befestigten Schränken und in selten benutzten Bibliotheken findet man a oft solche Dinge, die halb schon verschmerzt sind. , So denkend, holt: er das merkwürdige- Objekt aus der verstaubten Ecke, Es war de: Blelschlager. Herr GyZkra hatte das Licht auf i mm m den Aoden gestellt: gron und bewe-. gungslos fiel sein Schatten an den Bücherregalen hinauf wider die Decke. 'Er woq das Instrument in der Hand, unfähig, die Gedanken, die auf ibn einstürmten, auszudenken. Alles gewann jetzt Zusammenhang: jede Bemerkung Hellmuths, jede Miene ward Zum beredten Symptom. Und dennoch wob sich über ba8 Hirn M h nrnmmlw ürbmen NaterS t n? 7 v . .. - . v: traumwfle Lelliarz, d.e w.-.lii nlcht naÄtann. Nur ein einziges grausenhaftes Geliebst, hat ein Verbrechen begangen, und du hast einen Schuldlosen dii ses Verbrechens angeklagt! 26. Kapitel. Mitternacht war vorüber. Mutter und Tochter hatten sich vor einer Stunde bereits zur Ruhe begeben, ohne den Vater, den sie beschäftigt wußten, durch einen Gruß zu stören. Herr Gyskra jedoch, die Lider geschlossen. den Kopf nach rückwärts gelegt, saß in dem hohen Lehnstuhl neben dem Sopha und kämpste mit allen Dämonen. Wie er aus dem Arbeitsgemach seines Sohnes herübergekommen war.das wußte er selbst nicht. Dunkel nur schwebt: ihm vor, daß er die Waffe wieder an Ort und Stelle gelegt, das Buch von der Giftmischerin Framboise zwischen die beiden Nach-bar-Vände geschoben, die Reihe zurecht gerückt und so jegliche Spur seines Besuches verwischt hatte. Von da ab fehlte ihm jeder Zusammenhang. Er hätt: nicht sagen können. wie lange er sich in dem Zimmer Hellmuths aufgehalten, ob er noch eine Weile regungslos dagestanden, wie ein Leidtragenöer vor der Gruft, wenn schon die letzte Scholle herabgeprasselt ist: ob er sich jählings Hinwegswandt, wie ein Schwindelnder von dem Abgrund; ob er vielleicht ncmals da vor dem Schreibtisch Hellmuths gerastet hatte, um Kraft zu sammeln. t Zeit- und Raumgefühl waren ihm gänzlich abhanden aekommen; alle seine Sinne hatten sich abg:stumpft. Die Pendelschlage der alterthümlichen Uhr klangen 'ihm träumhaft fern; die Kerze, die er noch nicht gelöscht hatte, cualmte vom Rauchtisch herüber wie durch rötbliche Schleier; die Füße Hinzen ihm schwer und empfindunaslos auf dem Joden. Nur ein brennender Schmerz in der Vrust war als Rest seines Lebens zurullaeomoen. Fortsetzung tollt.! Ter Papyrus als vrzävktr. ?n Wien ist dem aroßen Publikum eine Sammlung erschlossen worden, die ihresgleichen wobl in der B?elt nickt dal: nämlich die unter dem Na men Papyrus Rainer" dekan-le Ur tundenlanlinlling. die nun givrbnet. aufaestkllt und in, Qetterreichiicren Museum an der Hand eiiie ebenso gediegenen als vo:nekm au-)estatte tcn Führers- zu bciidjtiam t it. Urtundensammlung! Ein s.eiseS. gelahrtes S'ort. das in unierem ootr flüchlicken Zeitalter fast geeignet ist. vom Besucve dieser Abtheilung des Museums am Etubenriue of;u schrecken, anstatt eine Anregung da für zu geben. Deine Mumien, leine Bildwerke, nur Dokumente aus Pst Minis, Papier und Pergarrent. ein altegyplischeS Archiv, entdeckt in der TrUm,n:rstälte von El.Fajum, Hcr llm! Ja wohl. ge. zers chlissene. mit fnmdallt. . ,, mopolls und JchMlm! nur erdfarbene, fleäi zerfranste, zerfressene gen .uaralleren vesieclte Zettel uu ter Glas und Rabmen an dcn Wän den und in Vitrinen. Ater diele Zettel und Nollen. die auSssben. als müßten sie jeden Augenblick in Liaud zerfallen, haben zu den ol?erthums. tundigen Männern der Wissenschaft von einer Kultur gesprochen, die zweitauskndsiedcnhnndert Jahre um faßt, vom 14. Jahrhundert vor Christus bis zum 14. Jahrhundert nach Christu-. Für unö schauen die Jahrtauscnde stumm von den Wanden oes PapyruLmuskums herab, dcn Fach gelehrten aber haben sie die Geschichte ihrer Zeit erzählt, nicht in großen Zügen blos, sondern auch in den I le i nen intimen Zügen des damaligen Alllogslebens, das uns weit mehr in teresstrt. als die mit ehernem Tritt dahinschreitende 'Welthistorie. Wir Unreiun ,S f.,... ...R.,liA war. den Inhalt dieser armsel'iaen und doch .0 unschänbaren Fragmente zu entziffern. Welches liefe sprach, liche und kulturgeschichtliche Wissen war. den Inhalt 'dieser armsel'iaen rgeschichtliche Wissen gekörte dazu, die allen Schristsor men zu lesen, dle Lücken zu ergänzen, das Unbekannte in Zusammenbang zu bringen mit dem schon Bekannten, Äber es ist gelungen und hat die uuaebeure Müde aeloknt: k,r innruS

und das Pergament haben zu p!au,iwti I t t

. . . , 9 iit der Dolmetsch für die Dokumente. und diese wieder find die Zeugen zü'

dern angefangen. Ihre Erzähluu. Aus der Zclt der arädtschen Herrgen sind in dem umsangreichen .Füh' schast stammen eb nialls zahlreiche rer-niedergelegt, den Professor Ka bedeutsame Aufzeichnung en. So vor rabacek. der verdienstvolle Leiter de, allem die Ausgaben für den Trous Sammlung, berousaeaeben bat. E, leau einer Braut, hauptsächlich

.... . . des Aorbandencn leider n fli'cktiaen . o i v n fefm rna deS Papyruslnuscums wollen wir versuchen, unsere Vegei sterung zu begründen. c? itm cm ... N .. ..ru !UMt.ri .acm 0" wer eine Bitunc am itcnster inö Kuae. welche die Scdreibreauisiten aus der Zelt vnn 1200 vor Christus enthält. Es sind Paletten aus dar tem Holz, in der Mitte eingekerbt, um die (noch zum Theil darin befind lichen) Schreibröhrchen unterzubrin gen. Am Ende jeder dieser lanaae slrccktenPnletlcn zeigen sich noch deut üch die !este von verhärteter Kohlen schlvarze, mit der geschrieben wurde. Die Zeitbestimmung war durch den stluallcheu Umstand möglich, daß an einer Anleite der Rest einer hikrati I'ii Papizrusroue ourcy andlon Plvmeral desestigt war. In demsel m mV .T... & 1 . . . t i " J'muier ii ocy eine Aiizaizz von Mumleutaselchen mit griechischer nschr,lt,von griechischen Steuerquit lungen aus ptolomäischer Zeit und von Wachstäfelchen mit Tachygrapvie (Ltenographie) aufgestellt. Dcn fW f" mmers ,une der die ogettannterotokolle ap, as heBt dle amtlichen ignaturen 'I f ,1 tJ t 4üuc"' vw W uic ununoc niazi gltltg war. In der römischen Zeit bediente man sich zu diesem Zwecke dcrells eines Slempel, ganz ähnlich demjenigen, den unjere Zollbehörden auf fremde Tabalserzeugnisfe brucken. Es ist ein solcher gestemvel Ui Protokoll aus Kaiser TrajauS Zeit vorhandcn. .utokratvs Ttf janos u. . w. steht in klobigen Ma zusleln auf dem Stempel, also grie chisch, in welcher Sprache die Römer damals das 'and verwalteten. In der ganze Tausende von griechischen Dokumenten umfassenden Sammlung sind nur iuuljig lateinisch abgefaßte Urkunden vorhanden, darunter eine zwei Meter lange Briefrolle die älteste lateinische Handschrijt,die über Haupt extstirt. Das höchste Alter weisen sclbstverstündlich die Schristreste in den ein heimischen Sprachen Egypteus auf. hieratisch und demontisch geschrieben. Eine wunderbar erhaltene poetische Beschreibung der Stadt Pi-RamseS aus dem 12. Jahrhundert vor Chri stuS eröffnet diese Abtheilung, zu der auch das Todtenbuch der Priesterin des Ptah Tarume gehört. Dasselbe ist aus zwei ganzen Papyrusrolleu hieratisch geschrieben. Ter Anfang der ersten Rolle fehlt. Koptische Ur künden, zumeist religiösen Inhalts schließen die Abtheilung ab. Nun aber wird es lebendiger im Papyrus Museum: Die griechischrömische Periode tritt auf und mit i'.'r eine Summe von denkwürdigen Aufzeichnungen öffentlicher und privater Art. welche uns oft wegen iyrer Achnhchteit mit moverurn Cinrichtiinge:i geradezu verblüffen. VI in eine Reie von Heiratdskonlraktcn O it d tS EindekenlttNlß des PetaMunis a tS Mempdis zur altgem.inct Ätkszüh UNA im Jtthre 17, tt. Cur. ui ocn 3irategf.il Apogonius. Ich Petamunis. bin 75 Jahre alt (beion, beres Kennzeichen ein Mal an der Stirne), mein Sohn Ammouas ist 45 Jahre alt, ohne besonderes Kenn zeichen, seine grau ist 30 Jahre all u. s. w. u. s. w. Ich schwöre bei Seiner Majestät, unserem Kaiser und Herrn 'Jl. Aurelius AutoninuS. daß rorittbeude Angaben richtig sinr.Wir findtn hier ferner: ein Rezept nicht unäunlich den modernen Rezep ten und nach den kräftigen Jngredienzien ganz sicher wirkend (es ist eln Purgitmittel); ein Testament nach griechisch. m Rechte; eine Tcdei anzeige mit der laufenden Amtsnum mer (92); Sleuereiubelenntnisse, Steuerta bellen, Steuerpsändungen (Aha!); KottjkriplionLllstcn aus dem 2. und ct. Jahrhundert n. Chr.; Mlethvkltrage, Pachturkunden und es ist ein wahres Labsal auch einige Siyuugsproiokolle des le meinderatbes von HermopoliS. D.l ging es nämlich zuweilen ebenso beiß zu. wie anderswo, nur aus triftige ren Gründen. Wie Papyrus 2051 53 schildert, kalte sich nämlich ein gewisser TioScurideS einer Menge von städtischem Getreide und Arrak be machtigl und diese Dinge verschlcu derl. Tie Tedalle brthlc sich nun darum, wer den Scharrn zu traq.n habe, und der BorsiVenoe. unwillig . ,tt,k.l h,r Otinniit.nn r ' u das j&efteul der Cpposttion er llaut niehrmalS. er aüein hake zu llt! , . au i.ii reben. Wie die &ai$( ausgegangen. darüber schweigt der Pavuru?. Ber muihlich würoen die Herren heule noch streiten, wenn nicht Hermopoli? unterdessen in Trümmer gegangen wäre. Köstlich ist der Brief eines SteuereintreiberS. dem die Leute das Leben sauer machen, an seinen Sohn, charakteristisch das Haushaltungs buch einer vornehmen egyptljchen a milik. aus welchem hervorgeht, daß der Hausarzt mit etlichen Krügen Wein entlohnt wurde, während der Maulthiertreiber und der Pädagoge das gleiche Salair: monatlich ein Talent bezogen. An eine gewisse Ammoma richtet sich eine Quittung über richtig bezahlte Kleidersteuer; n'm. vohn deö Agathos. pumpt bei Aurella Urania 13 Eollbl und stellt darüber einen Schuldschein auS. aus Öf rn tt als .Soldat des Regimentes der sehr tapsern Dakcr' eglmenies ver ,eyr lavsern urzchmt ; n Schuler u abnl.ch w.e heute den Pas, vor i gpk. ich chreibe un iintf liinnfli v " rr inw IU4 UUIIJ ssivaorist v. , . B" 1' "1:" vaoen. wie se.ne betlageilswerthen Epigonen u,f; c,n Steuerbeamler ver langt von dem andern die Bezah ung ??' wu u" w" v"H"' 1 ...... Schmuckgegenstünde. Dasveiratden war demzufolge auch scholl damals

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Beide Seiten der Frage sollten in Belracht gezogen Vocrbcn. Und trenn das

geschehen ist, gebraucht der Raucher Blackwell's. B!ckwcll'S Durham Tobacco Co.,Z2.

Cönrad ! Conrad

Aenderttttg der Adresse. Trotz der Annahme der Präsidentschaft der Honduras National Lotteri (der ehemaligen ouisiana StaatS'otterie) werde ick die Präsidentschaft de ?ulk Ooast lee and Manufacturing Company von Bay Ll. Louis, Miss., 'eibedalten. Daher sind Sie ersucht, alle Anfragen ;ur Lieferung von Ausrüstung Maschinerie u. s. w. als alle geschäftlichen Eommunlkationen zu adressiren ar TAIIL CMNKAD, Puerto Cortez. Honduras, Care Central American Express. PORT TAMPA CITY Florida, U. S. A.

em kyeures Vergnügen, zumal' die schlechten Zeiten einem Muhammeda ner Veranlassung gaben, sich in einem höchst merkwürdigen Schriftstück bei dem Khalifen Omar dem Zweiten bitter zu beklagen. Die Ausfprüche berühmter Männer über den Cbarak. ter der Mädchen" fallen auch nicht ge rade zu Gunsten der letzteren aus. wie in Nr. 712 der Sammlung zu lesen ist. Trohdem schreibt ein Liebe kranker seinem Mädchen einen über, schwenglichen Brief und übergiebt ihn einer Brieftaube zur Bestellung. Au einem anderen Privatvriefe gehl hervor, daß ein Bewohner voll ClFajum eine slavische Sklavin in El. Kostat gekauft bat und heimbringen wird. Ein Eh'scheidungsvertrag auf Gruud unüberwindlicher Abneigung wird geschlossen zwischen Muhamed, Sohn deS Hanifa und Aischa. Tochter des Abu Bekr. Ein anderer Scheidc brief befreit den Severos, Sohn des ?lbkchada, von seiner Gemahlin Kasikaf, Tochter des Mönches Georgir. Ce.us Zeugen deträfligen die dreim. 1 ge Etil'assilttq der Frav. wonach diren Rücklehr (gesetzlich) nur gestattet wäre, wenn sie inzwiichen einen An dern gebeirathet. Latte und von diesem entlasten morden sei. Auf Toi l ilen.?rti!el gibt eine offenbar schon bejahrte Dame laut Verzeichnis drei Goldkronen für Pariüm und ebenso viel für Safran zum Färben der Haare auö. Unaem?in heiter ist das Mahnschreiben eines Damenkorneklio nürs. gerichtet an den Zwlschenbänb ler, der die Kleider von ihm bezogen bat. doch eigentlich für den säumigen Kunden bestimmt. Es lautet: Ich sandte Dir Gott möge sich Dir wohlthätig erw-isen! die Robe; ihr Ukeis beträgt 11 Karat. Geliefert sind Dir weit rS noch zwei Rcb,n. befiehl Um doch Gott möge sich Dir wohlthätig erteilen! er möge bezahlen. Er ist ja d?r Besitzer der Waare. ES ist dies doch nicht zuläs sig!" Einem spateren Zeitraum gehören die Urkunden aus Papier an. dcch auch sie enthalten eine stille wichtiger Mittbeill'i.gen aus dem rrivaten und öffentlichen Leben der gupter. Nach alledem läßt sich wl.,l ermessen, welche Fundgrube für tic archaoto "ische rrfa:ung sich da aufgcthan h . Ein Günstiges Anerbieten! Ein alter, erfahrener Arzt, der sich von ' activer Prarz denzemgen, welche an Nervcnschtrachk. Ver .on Kraft und Energie, Ä!u!h!cMit. Samenschwäche. Impotenz. Weihe . : . v c, cvnv:,",n v.a r! , 1 . Ikuu uuui tjwiyc vii ,4.hiu.ivi., fchweifungen. Ueberarbeitung u. f. w. leiden. hinrtfrw volle Auskunft einer nie feh WWn5- b'Kr Ichreibung derSymptome erwünscht. Ndressirt m Vertrauen: 0.Q.tt.Lovsf?. Va. t. SIrrUl Ulock, DErKOIT, M1CÜ. Die fernsten Weine und Li q u 0 r c, zu den billigsten ZZrsissn bci SQ.UNS 0ZU&9 SS Süd Dtlaware Ott. Tclcbo Freie, prompte Abliefe-, ung nach allen Stadttheile. j. C. NüliXüiMl'S i r t h f ch a f t ! 145 OstWashington-Straße. Zeden Vormittag feiner warmer Lunch es:e Bedienung und vorzügliche Getränke nnv CSiaarrnt nm A T E A K l I .Vrt.. to rtrirff. iMtb .iiy Uirijr ini.llif l rii.l iibrr hpb. o rn im .na ni, lud ho. ftrr iu.lructiOM, will wwfc induMrioa.ly, .rUthrlr kfnliiira.h.virrrltiey rilUlMfuni'iri hw ta r.rn 1 fcrM TIwm.m lHr r Um ituMiua.rrinl"jrnirt,. w lik'h jruvraa rmrm Ih.t.nXHint. Ko mourr tu m mun rrlul abo... tiljr ! julrklr Irarard. dnwrv but uu. rurk.r srrwr Mch di.lrkl r roubly. I km, alnadx ' .'d ivmI wlta i.l iim trr. aabrr, rh .r. mikinf orcr 3n rrarcMb. It'.K EVV 4 HOI.II. FiUMrtltUnFJlEE. Wiw l ootM,

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Bndiana

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