Indiana Tribüne, Volume 17, Number 188, Indianapolis, Marion County, 27 March 1894 — Page 2
ndwns Trwüne.
Erscheint klüglich und Sonntags. Tie tZgliche Tribüne-kzyri durch den TrSg?, il Cents per Koche, die SonntaeS'Tribüne" 5 Cents per Woae. Beide zusammen 15 Stnti der 83 Cent perMonat. Pev Post ,?gtsjiS: in Vor kASbejahlunz V per Jahr. Offtee : 5to. 18 Süd Alabarza Str. Lndianapoli?, Ind.. 27. März 1694. ttladderadatsch aegenHolstein und (Senossen. Seitens d?Z in Berlin erscheinenden 5ladderad:tsch" waren. g:zen hohe föeamf des Auswärtigem Amies Wochen lang in mehr oder weniger boshaften Sch:rz:nl und dunkln Andeutungen allerlei Veschuldignnzen erhoben worden und.als die Rezierung aus diese Angriffe nicht reagirte. die !?x mn der betreffenden Äeamten in dem Briefkasten dcs Blattes genannt. Der Reich-anzeiger" hat erklärt, bafj diese Angriffe lediglich der. Ausfluß einer unbekannten persönlichen Gegnerschaft wären; allem di:se Erkläning hat Niemanden befriedigt und die Arrgele GHigw hat ro Deutschland ein beu tendeZ politisches Interesse, erlangt. Es bestehen selbst in politischen Kreisen die abenteuerlichsten Bennu thungen über das Wesen der angebli chen Intriguen, und im qrozen Pucll kum wird die Phantasie in Anlehnung an sensationell: neuere Lorgänge in anderen Staaten wahrsa?:mllch noch üppiger walten. Aus diesem Grunde l,at hi Franks. Aeitüna" sich direkt an den Kladderadatsch" mit dem Ersuchen um Aufklärung gewendet und darauf die folgende Antwort erhalten: .Mit Veranüaen beantwort: ick Ihre durchaus berechtigte Anfrag:. Austernfreund Wirkl. Geh. LegaMKntiitvuiw -Ullin. Uv;i vy.- i fnMft hon sioTrtn wffff.r ?'-.! w vpw vt4V v k a i : des Auswärtigen Amtes, hat sich schon, km Ärnim-'Nrkik ru f,nnmm.n ' ist dann vor vier Jahren gleich vcn Bismarck abgeschwenkt; wirils J'd ger ver Tradition" von Cavrioi ur Marschall, die ja keine Diplomaten von Fach, stets zu Nathe gezogen und entscheidet meist. Jntriguant auFreude am Jntriguiren, leidenschaftlich:? Austernesser. v. Spätzle. Geh. Leaationsrath von Kiderlen-Wächter, Leiter des officiöfen Preßöureaus, dessen Einfluß unglaublich weit reicht und der durch geschickt ausgesuchte Vermittler auch anständig! Leute beeinflußt, ohne daß oft der Chefredakteur eine Ahnung davon hat. Graf Troubadour, Graf Philipp Eulenburz, preußischer Gesandter in ! München, geschickter Streber, dichtet.' :??mponirt und trägt seine Lieder unter . cizechändwr Seqkituna in f;ofien und i böten Kreisen vor. Holstein und Klder!:n ha'n dik letzten Jcihre stets den Riß zwischen Kaiser und Bismarck zu erweitern ges.:cht, namentlich auch durch verletzende (achn, die geschickt in verschieden . Blätter UvAü urh d.irrn 5? m nf2 ' " .-r w V Vl Erzeugnisse der bismarcksreundlichen Presse vorgelegt sind. Außerdem aben sie die tüchtigen und selbstständigen Gesandten hinausgedrängt oder in die Ecke geschoben, um imbedeutend: und willfährige Leute zu placiren. So ist i d:r trefflich: Schlöz:r durch den unfä higen Otw von Lülow, der kluge Nadowitz in dem wichtigen Konstantinopel durch den biederen Nadolin ersetzt. Moser hat hier nur fortgemußt, weil Graf lLulenburg seinen Freund Barn null. Eulenbura selbst will na& dem fröhlichen Wien, deshalb muß Prinz Reuß von dort wea. Die schlimmsten sind Holstein und Kiderlen. Eulenburg ist aber besonders gesrlich, weil er persona gratissimabeim Kaiser ist, den er ja auch jeden Sommer auf der Fahrt nach Norwegen bealeitet. Als der Kaiser im Herbst nach Bebehausen kam, war Eulenöurg (aus Märchen) schon da, während der preufotöt Gesandte in Stuttaart (von :'-olleben) erst kurz vor der Abfahrt S. lil. hinbefohlen wurde. Alle diese Sachen sind in dem Theile der Gesellschaft hier, der Beziehungen zu diplomatischen Kreisen hat, längst gesprächsweise bekannt, aber erst vor ?wei Monaten erhielten wir so authen tlscheZ Material, daß nzir entschieden vorzehn konnten. Nach Erscheinen von No. 63 des vorige Jahrganges schickte Caprivi den Kcnnmergerichts rath und Dichter Wichet, Verfasser von: Aus eigenem Neckte" zu uns und ließ bitten, mit Angriffen aufzuhören; er müsse seine Beamten schützen und Holstein sei ein ehrenwerther Mann und Beamter. Wir ließen ihm antWorten, wir seien leider besser instruirt als er selbst. Seitdem ist jede Nummer in Regieri'ngskreisen und höher hinauf mit Spannung erwartet und genau siudirt worden, ober geschahen ist nichts, weder gegen uns, noch zum Schutze der ehrenwerthen Beamten." EZ wird dann nch gesagt, Caprivi sei von vielen Seiten, auch von hoben Militärs, aufgefordert worden, die beiden .... hinauszuwerfen; er scheue aoer osrenoar wegen des Einflusseö, den Kiderlen und Eulenburg beim Kaiser haben. In einer Besprechung dieses Briefes sagt die F. Z.", der man aewin nickt allzu große N;gierungsfreundlich!eit um Vorwurf machen kann, daß die Tendenz dieser Angriffe diktirt wird von dem Zorn darüber, daß Mitarbeiter deZ früheren Reichskanzlers nicht n.ii diesem gegangen, sonder :m Dienste geblieben sind, den Nachfolgern von Vater und Sohn die schwierige Aufgabe der Führung der Geschäfte erleichtert, kurz dein neuen Kurse gedient haben. Das ist der Kern der Sache, denn im Grunde wird den anderen beiden Angegriffenen auch nichts Zk?d:reZ vorgeworfen, nur noL mit
vuler, der durch die Einziehung der württembergischen Gesandtschaft in Wien obdachlos wurde, hier vlaciren
Der Verschärfung, daß sie in der Gunst des Kaisers stehen." Ferner: Graf Caprivi und FreiHerr von Marschall gelten auch bei ihren politischen Feinden wenigstens für Ehrenmänner und wenn diese den angegriffenen Beamten, nachdem nun alle Angriffe offen vorliegen, das Zeugniß ausstellen, daß sie keine Jntriguanten, sondern ehrenwerthe Männer sind, so
t das auch ein Richterspruch. Stab: Der plötzlich furchtbar ernst gewor dene Schalk wird Leuten, die die Politik immer ernst betreiben, schon gestatten müssen, daß man sich nicht an ihn. sondern an seine Hintermänner hält. Es ist sehr auffällig, 'daß diese für eine Staatsaktion nur ein Wiblatt geWonnen haben, obwohl es doch an politischen Blättern nicht fehlt, die zu jeder Kritik der jetzigen Negierung und mit dem nöthigen Nückhalt auch zu jedem Angriff gegen sie bereit sind. Das giebt zu denken, denn sieht man von der besonderen, durch den Charakter 'des Witzblatks bedingten Form des Angriffes ab, so stellt er sich doch nur als' eine neue Art der zahlreichen Angriffe dar. die im Laufe der letzten Jahre gegen die-Nachfolger des Fürsten Vismarck und Alles, was zu ihnen hält, von der Seite gerichtet worden sind, die man alZ Aismarckischz li zeichnet Deutsche Vzportverelne. Das genaue Studium der Berichte unserer in Deutschland stationirten Eonsuln ist den amerikanischen Kauf leuten und Fabrikanten, welchen es um die Ausdehnung ihres Handels bzw. die Eroberung neuer Abfatzgebiete zu thun ist, nicht genug zu emtfMtn. Sie werden in diesen Berichten manche werthvolle Fingerzeige sinden und manche nachahmenswerthen rs v i l 4 i.f m. W M ! lüictijooen rennen lernen, wziajz i sC deutschen Geschäftsleuten zu ihrem r- ' - . - folg: verhelfen. In der Sammlung der Consularoerlchte für den Monat iärz befindet sich eine Abhandlung Konsuls I. C. Monaghan m lnnln uvr oie onu,u,c utv" vereine, m weicyer verjeive oas jjoi gende sagt: Der erste Factor, um den deutschen Fabrikanten auswärtige Märkte zu sichern (abgesehen von der fast absoluten Nothwendigkeit, solche zu haben), liegt in dem großen Interesse, welches selbst Städte des Binnenlandes an der Anknüpfung von Handelsbeziehungen mit dem Auslande nehmen. Ueberall im Reiche sind Verein: behufs Fördet L - 4 rang der Colonifation und des Ausfuhrhandels organisirt. Diese Vereine sind thätige Agenten zur Erwelterung der fremden Absatzgedle:e. hre Methoden sind einfach und so weit erfolQ" gerncfen. feie werten von der Presse, den Behörden und dem Volke unterstützt. Sie machen alle Arten von Projecten, um die Ausländer mit den deutschen Waaren bekannt zu machen. Emigranten und im AuZlande ansässiae Deutsche wirken zu Gunsscn der deutschen Vroducte. Der I I sächsische Ezportverein hat in Bulzarien eine permanente Ausstellung von Proben deutscher Waaren eingerichtet. Kataloge mit den Namen von Hunderten deutscher Firmen und Abbildungen ihrer Producte werden versandt, um die Bulgaren unaufhörlich davon zu unierrichten, daß Teutschland alle möglichen Bedürfnisse auf dem Gebiete der Industrie decken kann.' Seit seiner im Jahre 1837 erfolgten Organisation hat der Verein $23,800 für reisende Agenten u. s. w. verausgabt, 135.000 gedruckte Circulare und 94.000 Briefe ausgesandt. Die Erträge dieser Arbeiten bestanden in 7000 Probeauf trägen, welche sich auf $1.071.000 be liefen. Um die deutsche Energie beim Auf suchen des fremden Handels zu illustri ren. brauchen wir nur auf Rußland Während der gespannten Beziehungen der letzten Monate hinzuweisen. In Droguen, Eisen, Maschinen, Lcder. Seide und Wollenwaaren hat Deutsche land den Necord des letzten Jahres um 911.424.000 übertrosfen. Und dies i)t geschehen zur Zeit erner Geschäftsdepression, als die Zeitungen voll waren von Klagen über die Flauheit im Geschäft, d:e Betriebselnstellungen in Fabriken u. s. w., zu der Zeit des Zollkrieges zwischen den beiden Neichen. Besonders bemerkenswerth ist die Thatsache, daß Nußland während der ersten neun Monate von 1892 aus Deutschland allein Maschinen im Werthe von $21,919,800 gegen $20,801.200 im Vorjahre bezog, und dies Angesichts der Thatsache, daß Nußland seine Zolle auf deutsche Waaren um 50 Procent erhöhte und dadurch Enghnd, den Ver. Staaten und Oesierreich einen gewaltigen Vortheil gab. Ein deutscher Correspondent in St. Petersburg schreibt darüber seinem lhemnltzer Blatte: Trotz der Dlsleren tialtarife und trotz der Thätigkeit unsercr Concurrenten hat Deutschland seine Maschinen verkaust, weil sein Creditsystem und seine Agenten wie 'ras lulle: Diejenigen aller anderen Na iio.'.en Übertreffen. Di: Fortschritte, welche Deutschland während der letzten 20 Jahre gemacht hat. erscheinen für ein so altes Land fast unglaublich. Der Impuls seiner Vereine, die Energie feiner Agenten, der Patriotismus seiner Bevölkerung. die Cooperation seiner Negierung die Schulbildung, die Vortrefflichkeit seiner Producte, die Reellität bei Ausführung der .Aufträge und die Klugheit bei Erfüllung der Wünsche eines jeden Volkes sind nur einige der zahlreichen Factoren, die Deutschland reich m-lchen und vorwärts bringen. Das Interesse der Nation an dem ExportHandel ist gewaltig. Di: Zeitungen sind voll von Informationen aller Ar! über denselben. Kein Tag vergeht, an dem nicht ein Consul werthvolle Information für u?fere Kaufleute und Fabrikanten finden könnte." Das sind Worte, welche die oratal
uui ay.uu unu)i gettttittc Bice-Präsidcnt und Kassirer der banBlatt uöer das Vorgehen be Klad- zotten Excelsior Springs Bank", deradatlch mit folgenden Worten den . ;,M&,ti smin nn cedositen in
" f- -f.t.-Z. r j. i va l .
tigste Beachtung in der Geschäftswelt unseres Land verdienen, und dies um so mehr, als der Consul Monaghan nicht deutscher Abkunft und er wohl kaum von einem Vorurtheil zu Gun sien deutscher Einrichtunaen befangen ist.
Vom Jnlanoe. Verhaftet wurden in Excelsior Springs, Mo., der Präsident, Empfang genommen haben, als sie bereits wußten, daß die Bank zahlungsunfähig war. In Golden City, Mo., ließ die W. C. T. 11. den Apotheker Taylor wegen ungesetzlichen Whiskeyverkaufs verhaften. Die Klage wurde dann aber wieder fallen gelassen, da Taylor sich verpflichtete, die Hälfte der Gerichtskosten zu zahlen und die Stadt sofort zu verlassen. Wie sich jetzt herausstellt, ist die Verwüstung, welche in der Nähe von Boise, Jdaho, durch einen Dammbruch am Jndian Creek verursacht wurde, bei Weitem nicht so bedeutend, als man zuerst annahm. Farmländereien wurden fast gar nicht überschwemmt, und der Gesammtschaden beläust sich ungssähr auf nur $10,000. Durch denGenutz von Meer rettig sind in Summ'lt Äwnsh'lp, Jll., der Farmer William E. Powell, sowie Qltn sieben Zunder Ieo:nZg:sayrIlH ; erkrankt. Man hatte den Meerrettia ! Tags zuvor in eine leere Tomatobüchse , i gethan, deren giftiger Zinkbeschlag dann von dem scharfen Nettiz zerfressen wurde und sich mit Letzterem vermischte. Die Aerzte hegen nur geringe Hoffnung für das Leben des Erkrank ten. Einen recht verhanqnißvollen Verlauf nahm ein Ningkampf, den die in der Nähe von Dwight, Jll., wohnenden Brüder John und Thomas . . ' Condon unter einander veranstaltet hatten. Letztgenannter warf hierbei j seinen Bruder John mit solcher Wucht zu Boden, da derselbe das Genick brach und auf der Stelle getö'otet wurde. QaZ Postamt in Bivier, Mo., wurde neulich in aller Frühe von Dieben heimgesucht, die sich durch Zertrümmerung eines Fensters gewaltsam Einlaß zu verschaffen gewußt hatten. Marschall Davis entdÄe die Kerle mitten bei der Arbeit, doch gelang es ihnen ?u entkommen, nachdem ein heftiger Kugelwechsel stattgefunden hatte. $3 Kleingeld war alles, was die Strolche erbeuteten. Eine seltsame Naturerscheinung hat Mackinaw City, Mich., seit einigen Tagen auszuweisen. Durch den daselbst kürzlich herrschenden organischen Sturmwind wurden mächtige Schallen des Treibeises im Lake Huron an das Ufer geschleudert und dort aufgespeichert. Ein an 200 Fuß breiter und an einigen Stellen zwischen 18 und 30 Fuß hoher Eiswall erstreckt sich entlang des Seeufers, was einen überaus malerischen Anblick gewährt. Einige der Eisblöcke sind volle 12 Fuß hoch. James I. F ronheiser, einer der bekanntesten Stahlfabrikanten von Pennsylvanien, ist laut eingetroffenem Kabeltelegramm plötzlich in Deutschland gestorben. Fronheiser trat vor etwa sechs Wochen in bester Gesundheit im Interesse der Cambr'a Jron Company", mit welcher er seit vielen Jahren in enger Verbindung stand, eine Geschäftsreise nach Europa an. Der Verstorbene wurde am 14. Febr. 1849 in Johnstown geboren und verlor bei der großen Fluth die Gattin und ein Kind. Nachrichten aus dem nordwestlichen Theile von Neöraska melden, daß am Dienstag dort der schlimmste Schneesturm des ganzen Winters gewüthet und bedeutende Verluste an Vieh zur Folge gehabt hat. Eine Depesche aus Custer City in Süd-Da-kota berichtet, daß die Schwarzen Berge einen großen Theil des Schneesturms bekommen haben und daß dort die Sturmgeschwindigkeit zivei undvkrzig Meilen in der Stundc.betrug. Auch Wyomina liegt in der Sturmbahn und ein Telegramm aus Gillette berichtet, daß derSturm der heftigste gewesen ist. der jemals dort stattgefunden hat. Der Verlust an Vieh wird auf 7? v. H. geschäht, zumal die Thiere durch die Entbehrungen im Winter stark mitgenommen sind. Mit dem Bau der neuen East Niver-Brücke in New York soll nunmehr sofort begonnen werden, wodurch vorläufig etwa 600 Arbeiter Beschäfiiqunq finden dürften. Die Höhe der Brücke über dem Wasserspiegel wird statt der zuerst beabsichtigten 153 nur 133 Fuß betragen Auf der New Jorker Seite wird die Brücke an 4. Str.. in Long Island City zwischen Mathesons und den Terra CottaWerken auskaufen. Die Brücke, welche im Cantilever Styl gebaut wird, kommt auf vier Pfeilern zu ruhen. Einer kommt auf die New Forker, einer auf die Long Isländer Seite und zwei kommen auf BlackwellS Island zu siehen. Die Brücke soll bis im Jahre 1896 fertiggestellt sein und der Kostenaufwand wird sich nicht über die Hälfte desjenigen der Brooklyner Brücke belaufen. Die östlichen Arückenverbindüngen sollen in, mit der Long Island Nail Noad verbundenen Stahlviadukten bestehen, welche nahe Sunnyside erbaut werden. Die Brücke wird zwei Schienenwege. doppelteFrachtverkehrsstrafen und Fußwege enthalten, welche auf eine Spurweite von 19 Schienen- : r . i . ? Hciciicn llusgeoeyni weroen rönnen. Ein Kampf auf Leben und Tod entspann sich dieser Tage zwischen dem durch übenn'cigigeö Trinken irrsinnig gewordenen Schankwarter Peter Nauter in New York und dem Polizisten Sullivan. Rauter hatte sich in einem Ansall von Säuferwahnsinn in sein Zimmer eingeschlossen und sprang, als der von den Öausbewobnern der-
K fünf Su6 in WZku7& Poliz st ihm nach. Heulend und schrei?lw i .. r. w.. cuu iuij;w y.f '7 Nachtkleider an hatte, im nächsten Au genblick 40 Fuß tief aus einen zweiten Lorsprung. Nun ließ der Polizist nach Verstärkung signalisiren und begab sich nach der Stell:, wo derWahn sinnige stand. Eine große Menschenmenge hatte sich inzwischen angesammelt und beobachtete die bilden Männer. Nauter lief gegen den Nand des Dachvorsprungs und hier, zwischen Himmel und Erde entspann sich ein fürchterlicher, verzweifelter Kampf. Jeden Augenblick, so schien es, müßten die beiden ringenden Männer, von denen jeder bedeutende Körperkraft besitzt, in die Tiefe rollen. Sullivan war schon vollständig erschöpft und wäre im nächsten Augenblick von Nauter übermannt worden, wenn nicht rechtzeitig zwei andere Polizisten erschienen und ihren Kameraden befreit hätten. Rauter wurde per Ambulanz nach dem Hospital ge schafft. 'S cm Auslande. Aus. B ran kommt . d i c l 'ach richt, daß aü3i Ansch j?a nach 1. hörd: eines mehrfachen Mädrtnirnörfcei babhast geworden, ist. Qerselbö b-trieb sein Handwerk nach b:r Art fcs Hugo Schenk. D:r Lerbreche?, dessen elegantes Aeußere all:s Andere eher erwarten Ut be sinket sich aeaenwärtia beim Kreisaej j richte Budweis in Untersuchung-Haft. Er hat, wie bereits nachgewiesen ist, in allen Theilen Böhmens Liebschaften, zumeist mit Dienstboten, unterhalten und den bedauernswerthen Frauenspersonen unter allerlei Vorspiegelungen Geld entlockt. Einige dieser betrogenen Mädchen sind spurlos verschwunden, so daß der Verdacht nahe liegt, daß der Mann seine ; Ovfer nickt nur aevrellt. sondern auch beseitigt hat. Das Kuttenberger Kreisgericht hat für diesen Verdacht bereits positive Anhaltspunkte gewonnen uno erlieg örjucysjcyrelven an verschiedene andere Gerichte behufs , M m m Einleitung der entsprechenden Erhebunzen in ihren S o'.gefa. Eine mit den widerwärtigsten Details verquickte Tragödie hat sich unlängst bei Jntra am Lago Maggiore zugetragen. Als der von Pallanza kommende Dam vfer San Bernardino" sich der dortigen Landungsstelle näherte, stürzte sich eine elegant gekleidete junge Frau in die Fthen und konnte nur mit Mühe gerettet werden. In schrecklichem Zustande wurde die Dame in die Kajüte des Capitäns gebracht, wo ein Arzt die Unglückliche allmäliz zum Leben zurückrief. Es waren ganz unglaubliche Dinge, welche die Arme zu dem verzweifelten Schritte gedrängt. Als Gattin eines früh:r vermöglichen Mailänder Geschäftsmannes, der wegen Betrugs verhaftet worden, suchte die junge und schöne ffrau als Musiklehrerin sich und ihren Kindern Brod zu schasfcn. Die Un terrichtsstunden waren aber so sparlich. daß sie in ein:r Zeitunzs-An-.nonce ihre Dienste als Erzieherin in einem vornehmen Hause anbt. Auf diese Annonce nun lief auch ein Brief mm - . t;n. worm die velressenoe rau mit "monatlich 200 Francs in eine angebIlch hochadellg: Familie nach Pallanza engazirt wurde. Voll Freude eilte .die junge Frau dorthin und wurde an der Landungsstelle von einem Weib abgeholt, das sich als Dienerin der aveligen Familie" ausgab und die arme Getäuschte nach' einem öffentlichen Hause führte. Ver.zeberiö war aber Bitten. Jammern und Flehen der Unglücklichen, die mehrere Tage dort mit Gewalt festgehalten wurde, bis es ihr gelang, die Polizei zu benachrichtigen, die dann auch das Nest sofort aushob und die Aermste befreite. Aus Scham und Schmerz über das unerhörte Begebniß suchte die Frau darauf den in den Wellen. Major WinSloe vom Großherzoglich hessischen Garde-Dra-goner-Regiment Nr. 23 in Darmstadt unternahm kürzlich mit den Officieren Premier-Lieut. Graf zu Castell-Rüden-hausen und Lieutenant v. Jagemann sowie 20 Unterofficieren und Mannschaften seiner Schwadron auf ihren Dienstpferden einen Recognoscirungs ritt, der in mancher Beziehung bemer kenswerth ist und auch weitere Kreise tnteressiren durfte. Mawr Winsloe hatte sich die Aufgabe aestellt. seinen Leuten zu zeigen, was Dienstpserde zu leisten vermögen und wtt sie be: aro ßern Fernritten zu Pflegen sind. Das Detachement verlien Darmstadt Mor gens früh um 2 Uhr bei vollständiger Dunkelheit, erreichte Castel gegenüber Mainz um 6 Uhr Vormittags, nach kurzer Rast wurde weltergentten über Biebrich. Schierstem. Eltville. Hatten heim, Geisenheim nach Rüdesheim, wo die Reiter gegen 10 Uhr Vormittags eintrafen. Die Strecke beträgt nahezu 70 Kilometer. In Rüdesheim wur den die Pferde in Stallungen einge stellt. Nachdem sich Mann und Roß gestärkt hatten, wurde wieder gesattelt und um 1 1-4 Uhr verließen die Reiter bei freundliche Stadtchen am Fuße deZ Niederwaldes, um auf demselben Wege zurück Darmstadt zu erreichen. Hier ritten d Dragoner um 9 Uhr Abends in ihre Kaserne ein, ohne. daß äußerlich an einem Pferde irgendwie Ermüdung zu bemerken war: ebenso waren die ö5citer recht frisch. Die zurückgelegte Entfernung betrug 140 Kilometer. Am nächsten Morgen konnte Major Winsloe sämmtliche Pferde zum Dienst satteln lassen und zwar war nicht em einziges Pferd durch Gedrücktsein oder Lahmheit verhindert, den üblichen Vienst zu versehen. Es ist dies ge miß bemerkenswerth, da hierdurch bewiesen wird, wie leistungsfähige bei richtiger Behandluna auch die Dienst Pferde der deutschen Cavallerie sind. denn das besonders trainirte Pferde eoier ucy: verartiges leisten können.
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y ' räl r n: rla ' w Remontedepots Wehrse, Wirsik und Ferdinandshof in Westpreußen bzw. Glnfn .rWSäfinf in WMhr,yihl Das Anrauchen von Meerschaumpfeifen ist eine Kunst und unter Umständen ein Vergnügen; daß cs aber auch als Gewerbe betrieben wird, dürfte nur Wenigen bekannt sein. In Brüssel, wo die Meerschaumindustrie eine ziemlich hohe EntWickelung erreicht hat, ist nun ein einziger Mann, ein pensionirter deutscher Ossicier. dem das Pseifenanrauchen als ausschließliche Erwerbsquelle dient. Das Sonderbarste an der Sache ist. daß dieser wunderliche Heilige selbst Niemals raucht. Um seine Pfeifen anzurauchen, bedient er sich eines selbstconstruirten Apparates, an welchen sie, nachdem sie kunstgerecht gestopft sind, angeschraubt werden; mittels eines am Apparate befindlichen Blasebalges wird der nöthige Luftzug hergestellt, der den Tabak gleichmäßig in Brand erhält und bis auf das letzte Körnchen verkohlen läßt. Der ' alte Herr arbeitet" nur-für Pfcisenfabrikanten.die ihm für jede kunstgerechte angerauchtePfeife 10 Frs. bezahlen. Trotz dieser verhältnißmäßig glänzenden Be Zahlung ist das Geschäft doch nicht allzu einträglich, weil die Aufträge nur spärlich einlausen. I m D e c e m b e r 1803 wurde Rechtsanwalt Schimmelpfennig-Hein-richswalde wegen Duells mit dem Amtsrichter Mantey zu mehrmonatlicher Festungsstrafe verrtheilt. Wie jetzt bekannt wird, wurde diese Strafe im Gnadenwege in vierzehntägigen Stubenarrest umgewandelt, denSchimlnelpfennig dieser Tage beendet hat. Grund zum Duell, bei dem SchimmelPfennig schwer verletzt wurde, waren Differenzen bei Gelegenheit der letzten Neichstagswahlen. JnRußlandweiltgelienwärtig der Delegirte Akademie der ! derWissenschaften vonBologna TondlNl genwartig der Delegirte der Akademie Kreisen für den Vorschlag der genanntm Akademie Propaganda zu machen, den Meridian von Jerusalem als ernen ooer anjanaj;ieuiaii a ijuucy?..?IPse wtt warm sur diesen Vorsch ag ein. Der Mendian von Jerusalem geht fast mitten durch Rußland und theilt im Suden das Schwarze Meer, lm Norden den nega-Äee rn zwei gicicye cuc. Moskau wurde dann nur zwei Grad orel lmuien o,lilcuer ange, Geiers, bürg nur 3 Grad westlicher Lange haben und der Zeltunterschied Zwischen Jerusalem und Petersburg nur 20 Minuten betragen. Mit Annahme L iYY L cd r T m : V - oes Merlans von eruzaiem wuroen für Rußland alle Längebestimmungen demnach in sebr kleinen Ziffern ausae-' drückt werden können. Dieser Meridian, der auf der anderen Halbkugel fast ganz im Stillen Ocean liege, würde auch für die Seeleute, welche Con. ' ' ' ..... .......... . . - t xmnnUmrh mnt wenm l'ben. ffbl bequem sein. Wenn Rußland den Meridian von Jerusalem annähme, so wurde sich zunächst unzweifelhaft Frankreich, das auf dem Washingtoner Geographen Congreß (durch Verwerfung des Pariser Meridians) der t worden, sofort anschließen und der Jerusalemer Meridian hätte dann Aussicht, di: andern allmäliz zu v:rdrangen. Ueber den Bau eines zweiten Rathhauscs hat der löerlmer rvn -ri i ? c i.ci. C Maqistrat soeben der Stadtverordne-ten-Versammlung eineVorlage zugehen lassen. Es handelt sich diesmal um das Straßen-Viereck, welches von der Jüdenstraße, Parochialstraße, Kloster strafte und Stralauerstraße begrenzt wird: zusammen 34 Grundstücke. Der einschließlich der Baulichkeiten gesorderte Preis beträgt 5.905.860 M.. in runderZiffer eineMillion Mk. mehr als für die früher rn der Stralauerstraße ins Auge gefaßten Grundstücke. Zur engeren Wahl standen außerdem die v)runoiluae lralauerslrae äs ?i rn r - i rr rnii einein ucaminimgau von .. M-.-I l. (M s , . Geviertmeter im Gesammtwerth von 4.443.990 Mark oder 389 M. 24 Pfg. für daS Geviertmeter, sowie die Baulichkeiten des alten Polizeipräsidiums, welche der Fiskus zu verkaufen bereit war, aber nicht unter 600 Mark f. d. Geviertmeter. Das jetzt in Vorschlag gebrachte Viereck umfaßt 13,359 GeViertmeter. Der Preis f. d. Geviertmeter würde sich auf 142 M. 9 Pfg.! stellen. Ein lustiger S e l b st m örKr verursachte dieser Tage rn der nigstraße zu Berlin Aufsehen. Gegen 10 Uhr Vormittags wankte ein angetrunkener, etwa vierzigjähriger, gulgeneideter Mann laut sinqend die Stra - fee entlang bis zur Kurfürstenbrücke, wo er, den Gesang plötzlich unterbrechend, mit den Worten: So leb' denn wohl, du altes Haus" sich über das Geländer schwang und in die Fluthen der Spree stürzte. Die Temperatur des Wassers schien den Lebensmüden auf andere Gedanken gebracht zu haben, denn er klammerte sich an dem ihm zugeworfenen Rettungsball an und wurde auch bald darauf durch Arbeiter anö Land, gezogen. Kaum aber befand sich der soeben Gerettete in Sicherheit, als er mit den Worten: Meine Herrschaften, die Vorstellung beginnt von Neuem", die ihn umgebende Menschenmenge durchbrach und wiederum in die Spree zu springen versuchte. Diesmal aber vermochte der Lebensmüde seinen Vorsatz nicht durchzuführen, kräftige Fäuste hielten ihn fest, als er sich eben wieder über das Geländer zu schwingen versuchte, und er wurde durch eine sonderbare, aber wirksame Massage seines Rückens von weiteren Selbstmordgedanken kurirt. Auf der Polizeiwache entpuppte sich d:r Lebensmüde als ein - gut situirtee Handwerker, welcher in einem Restaurant der Königstrake stark gekneipt und, weil er sich gefürchtet, in berauschtem Zustande seiner Frau vor die Augen zu treten, den Selbstmordversuch ausgeführt .hatte. .
Die sieben Wensalter desMenjöieu,
Frei uach Shakespeare übcrsclzt.) Sechffeö Alter.
SKiist fiX tiwr fefc V V Macht den beseelten hagern Pan talon, Brill auf der S!ase, Beutel an der - Seite, Die jugendliche Hose wohl ge- ' schont, 'Ne Welt zu weit für die verschrulnpfteu Leiden ; Die tiefe Müimerstimme umgcwandelt. Zum lindlichen Diöc.Me, pfcist illid quückt. In seinem Ton.
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Der echkc Jcö'. Hesf'scl k Ma1i'?Xtrakt ist von 76 Ausstellung und viss,sch,flttchk ecZcllsasteil alt taj best ör'lstk befu.zdtn worden. L tzt Sei nicht durch Rachzhm-nzu täu'cheu. D iä,lt ciug die ttiuc. $. ist ten Jede:, 4itf" auf tern einer jese Flajche aseu.
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u s O r e l w i r d ü b e r den zzfall des Turgenjew'schen Gutes Ssvasskoje-Ljutowino berichtet: Das tammnt des nrnfc Armrx Mietet gegenwärtig einen betrübenden Anblick dar: die Schule ist geschlossen; lm früheren Armenhause wohnt der Landgendarm; das Herrenhaus selbst ift verödet, die Dielen sind eingefallen, die Möbel verschwunden. Die nicht so umfangreiche Bibliothek ist zerstreut und nur noch ein kleiner Theil davon vorhanden. Der über 30 Dessjatinen t Garten hat unter den Unbilden ver Seit am weniasten litten: die miitl bct mächtigen Linden rauschen no ebenso, wie zur Zeit von Iwan &hrathmtf&. und in hm Mkvln der Tannen exekutiren die Eichhörnchen ' ' och heute ihre Turnkünste. , , . , . , . ' e ? n g Ii s ch e Arz t S l r , venry yompzon hat der Sternwarte ,n , r p v r - Zq zur 'anjapnimg emes ?en Teleskops eine Summe von Lst. 000 ' flefg, unter der Bedingung. i tk.r. v-3 cMr..ifn..i fw..:.fY n..c ÜUl ouuarnc.u 4u juil nähme photographischer Sternkarten verwandt werden soll. Man gedenkt dem Teleskop eine Oesfnung von rund 35 Cm. Durchmesser zu geben, gerade die doppelte Größe der bislang in Äreenwich zur Herstellung photographischer Himmelskarten benutzten Instrumente. Weaen Versuchs des Raubes und des Mordes wurde in Stuttgart der 18jährige Sattlerlehr- ' ling Gustav Friedrich Zehender von der I Tl Pf Arnrn ittitr4Atf4 Strafkammer abgeurtheilt. Er hatte feine Tante zu erwürgen versucht, um sie zu berauben; gestört in seinem Beginnen und verfolgt, fluchtete Zehender auf das Dach des Haufes, fiel herunter und verletzte sich schwer. Die Aerzte erklären ihn für moralisch schwachsinnig", jedoch für zurechnungsfähig. Der Angeklagte wurde zu 7 Jahren Gefängniß verurtheilt. Der in der Wasserthor ; straße zu Berlin wohnhafte 29 Jahre , zste Kaufmann Leon Wleczorklewlcz ' . . - . hatte neulich Abends den ihm besreun I 7 . beten Kaufmann Grygrowicz aus der Koppenstraße zu sich eingeladen, und Seite verlebten den Abend in gemüthlichster Weise, wobei sie so manches Glas leerten. Als die Mitternachtsstunde schlug, erhob W. sich plötzlich von seinem Stuhl, rief dem G. die Worte zu: Freund, paß auf, jetzt mache ich meinen letzten Trunk!" und setzte hierbei ein kleines Fläfchchen an die Lippen, dessen Inhalt er austrank. Darauf brach W. zusammen und starb auf der Stelle. Er hatte Gift genommen. vermuthlich Cyankal!. Die Ve?anlassung zu diesem seltsamen Selbst, morde hat bis jetzt Nicht aufgeklärt . werden können. In Spanten erscheinen 817 Zeitungen und Zeitschristen. Von vzn darunter befindlichen 328 politischen Zeitungen erscheinen 155 täglich. 11 einen um den anderen Tag, 12 zweimal wöchentlich, 121 einmal wöchentlich, 29 monatlich oder halbmonatlich, 8 Blätter sind ausschließlich für die Aufnahme von Annoncen bestimmt, die übrigen sind Spezialze! tungen für Wissenschaft, Literatur, Verwaltung u. dgl. DerenglischeRordp o lsahrer Frederick G. Jackson kündigt an, daß die Freigebig-keit - des Mr. Alfrel Harmsworth in St. Peter ihn ii; den Ttand gesetzt hat, seine geplant.' Nurdpvlfahrt auszuführen. Mr. Harmsworth wird die Kosten des Zuge tragen. Jackson will vom ffranz Josephs-Land aus gegen den Jiordsol vordringen. Autoritäten in arktischen Dingen haben sich günstig -iber Jackson's Plan cusgesprochen. Netto 32 Prozent Netto gem cdr und betaklt d n Iinerrssivt' 'e Sve iai Uooprrative R R. Stock Eyndicate vo" 15 Lee. ,8&ili 6. ftebr. d. I. 1 0 M 3 0 roc per I .kc find u machen, da Risi' von Wall Ltr. auf ein Vkinimum redujirt. Uuk Vertan gen unser ProsprctuS und täglicher Marktberich' frei) iuaegescktckr. este Referenzen. C3 ein man j af'T 5 Broker, 41 Omfc tlt York.
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ES kcst t nichts sie zu seyen. EtraZiendabnfabrt ersetzt allen, w .lche im Schubrev Element kJU?cn und di fe rz-ige präsemirin. L'ht Euch von dem Scn?-uktkur an der Ecke von We't und Wcsh.Nzilon Str. absetzen. G e o. F. Sl x t x 1 1 c l n. Zur Erinnerung ! Meinen Freunden und de Publikum hier mit zur Anzeige, d-h ich die Wirthschaft, i0 und Noble Straße, übernommen habe, und m'ch bemühen werde vmeibe zu einem anaenehmm Cammelplatz der Deutschen ;u gestalten. Beile Getränke und (Cigarren ie. Zu zahlreichem Besuche ladet ein - Gottllob Qukiiardt, t C6io unh VlohU Strome. CARL PINGPANK'S - eutschs Buch - Handlung 7 Süd Alabatua Strafe. Bestellungen und ÄbonnementS auf alle im In und Auslande erscheinenden Büchc? und Zeitschriften werden angenommen und prompt abgeliefert. Än und Verkauf alter Bücher. Sozialistische Literatur. IWt.ntrhMnfiiMkr 3ntr. V bK4wiH.i ry.-.V nk fr ... ki!,. jrH iT w iik kiu.k.feul , imchyo.uui.kly kow Ur.ni tmmtSx ttf ( K. vmtt, ..4 mw ., vM v m. 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