Indiana Tribüne, Volume 17, Number 187, Indianapolis, Marion County, 26 March 1894 — Page 2
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juvmuu iuvt Erscheint Tüglich und Sonntags. ' Die tSgltche.Trtbüse-' kostet durch den Träge, 11 Cents per k?oche, die SonntagSTrtbünc-' fi Cent per Woche. Beide zusammen I5Cent oder KZ Gents perMonat. Pev Post .zefchiSt in Vor ausbezahlung Vptx Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabama Str. Lndianapoliö, Ind., 2. März 1894. Für verfrühte" Weltbürger. Nicht alle MillionärZkwder kommen auf solche Art zur Welt, wie das kleine Töchtcrchen von E. Clarence Haight in ' New Nork, ein SechSmonatskmd, wel h$c3 man in einer sogenannten BrütMaschine zu dem normalen Zustand zu entwickeln sucht, worin es als Neunmonatskind in das irdische Jammerthal eingetreten sein würde. Die Idee solcher Maschinen oder Jncubatoren" in ihrer Anwendung auf menschliche Wesen ist erst wenige Jahre alt, und es kommt sehr selten vor, daß ein frühgeborenes Kind mittels eines Jncubators am Leben erhalten und fortentwickelt wird. Einer der mkwürdigsten bisherigen Fälle war derjenige des kleinen Joseph GreDert New Fork. Auch er war ein Sechsmonatskind und wurde von Herr Robinson erfolgreich in einer seiner Maschinen behandelt. Der Knabe ist jetzt 9 Monate alt, wenn man sein Alter von der Zeit an rechnet, in welcher er in den Jncuüator gebracht wurde, statt von der Zeit an, in der er sein normal-natürliches Leben begann. Als seine Mutter ihn zur Welt brachte, war er 11 engl. Zoll lang und wog weniger, als 2 Pfund. Gegenwärtig ist er so gesund und stramm, wie nur irgend ein Kind seines Alters und unlängst hat er einen schweren Anfall von Lungenentzündung glücklich überstanden. Demselben Nobinson ist nun auch das Leben des Millionärstöchterleins anvertraut, welches unter recht traurigen Umständen in die Erscheinung getreten ist. Die Mutter, die sich vor wenigen Jahren mit dem verwittweten Millionär E. Clarence Haight verheirathet hatte, starb am 24. Februar d. I., wenige Stunden nach erfolgte? Frühgeburt, in trostloser Ungewißheit über das Schicksal des winzigen Sprößlings. Die zwei hervorragenden Aerzte, welche herbeigeholt worden waren, glaubten nicht, daß sich das Kind lansler, als allerhöchsten zwei Stunden, am Leben erbalten ließe. Des tiefbekümmerten Vaters halber aber entschloß man sich zu einem Versuch mit einem Säuglings - Jncubator. Es wurde sofort nach W. I. Nobinson gefandt; eine andere Gelegenheit wußte man überhaupt nicht und dürfte man auch schwerlich zur Zeit irgendwo innerhalb der Ver. Staaten finden. Leider wurde Robinson nicht zu Hause angetroffen, und es dauerte zweiStunden, bis man ihn fand. Mittlerweile wäre also das Kleine schon gestorben, wenn die Aerzte Recht gehabt hätten. Immerhin schien es dem Tode sehr nahe zu sein! Als Robinson spät Abends benachrichtigt war, eilte er mit einer seiner Maschinen im Sturm nach der Haightschen Wohnung, wo er so ängstlich erwartet wurde, und neben der Leiche der unglücklichen Mutter begann er sofort seine Thätigkeit. Er setzte die Mafchine durch eine Gummiröhre mit dem Gaskandelaber in Verbindung, und das angezündete Gas erzeugte rasch einen Wärmestrom, welcher, durch Wasser hindurckaehend, in dem Ofen" des Jncubators die erforderliche Temperatur hervorbrachte, nämlich 100 Grad F. oder ein klein wenig darüber. Innerhalb des Ofens befindet sich em kleines schwingbares Vett von Vaumwollwatte, und in dieses wurde die verfrühte Weltbürgerin gelegt, worauf die gläsernen Thuren geschlossen wurden. Das Kind befand sich noch nicht mehr, als zwei Stunden in der Maschine, als seine Athemzüge vollständig normal vor sich gingen, und sich auch sonstige Zeichen eines gesunden Lebens zeigten. Die günstige Entwicklung hielt an, und nach den letzten Berichten hatte das Kind um etwa 2 Pfund zu genommen und war ungefähr um 1 1-2 Zoll großer geworden. Am Begräbnißtage der Mutter mußte die Maschine aus dem Sterbezimmer nach einem anderen gebracht werden, so daß ersteres ausgeräuchert werden konnte. Sonst aber wurde absolut nichts gean dert. Seine Nahrung in Gestalt von Malzmilch wird dem Kind aus einer gewöhnlichen kleinen Saugflasche zu geführt. Es wäre sein sicherer Tod, wenn es kälterer Luft ausgesetzt wurde, selbst derjenigen eines wohlgeheizten Zimmers; so ost'es gelegentlich nöthig ist, das Kleine für einen Augenblick auS der Maschine zu nehmen, wird daher eine warme Decke über das Bettchen geworfen, und dieses dann vollständig herausgehoben. Das Geschre- des Kindes ist eben falls ein vollkommen normales, ebenso sein Herumstrampeln; wenn es Nah rung verlangt, öffnet es die Augen. Die Aerzte, die erst so verzweiflungs voll thaten, sprechen sich jetzt sehr hoffnungsvoll aus. Bleibt das Kind wirklich am Leben und entwickelt sich in demselben Verhältniß weiter, so soll es nach etwa 6 Wochen von jetzt an gerechnet aus dem Jncubator oenommen werden, um dieselbe natur liche Luft zu athmen, wie andere Säuglinge. Es sei noch bemerkt, daß die Robinson'schen Jncubatoren etwa 2 1-2 Fuß f fir?f iS 5 1-9 5Lb 1nnn i)WUf iviii w vibii uiiv - U U O sind. Die erwähnten Glasthuren an der Vorderseite sind doppelt, und der art eingerichtet, daß sich an dem Glas kein Dampf bilden kann, der die beobecktendenWärterinnen und Aerne km
dern könnte. Alles zu sehen, was drinnen vorgeht. An allen Seiten der Maschine, ausgenommen die gläserne Vorderseite, sind drei Wände, und zwischen der äußeren und der mittleren Wand ist ein Raum von 1 Zoll Breite,
durch welchen die heiße Luft ihren Umlauf macht. Zwischen der mittleren und der inneren Wand aber ist wieder . rt i cw r 1 Zoll Raum, uns vieler i Ml! Xlla,. ser gefüllt. Alles ist darauf angelegt, dem kleinen Bewohner eines solchen Welt-Provisoriums eine stetige warmfeuchte 'Atmojpyare zu meien. Herr Robinson ist trotz seiner Jugend schon ein vielseitiger Erfinder auf wUm GSthhL Seinen ersten Ruhm V V " - 1 erntete er durch seinen Erfolg in der Erfindung und nerven erung von Keim-Jncubatoren für das Züchten von Seuchen-Bacillen. Gemeinnütziges. Kitt für Marmoralabast e r. Man vermenge zu einem dicken Brei mit Hilfe von Natronwasserglas 12 Theile Portlandcement, 6 Theile gelöschten Kalk, 6 Theile seinen Sand. Der gekittete Gegenstand braucht nicht erhitzt zu werden. Nach 24 Stunden ist der Kitt erhärtet und die Bruchstelle nur sehr schwer aufzufinden. Verhütung des Lampenrauch es. 1. In starken Essig getauchte und wieder gut getrocknete Dochte verbreiten beim Brennen weder Rauch noch Geruch. 2. Man presse den Saft einer Zwiebel in den Oelbehälter und gieße dasOel darauf. Durch dieses Verfahren wird das Rauchen der Lampen verhindert. Blumensträuße im Glase lange frisch zuerhalten. Als erste Regel gilt, nicht zu viel Blumen in em Glas zu stellen, das Wasser ic den Morgen zu wechseln und jedes verwelkte Blatt, sobald ein solches sichtbar wird, zu erdfernen, indem man es sogleich mit dem ganzen Blattstiel abschneidet. Alsdann ist es rathsam. salpetersaures Natron(Würfelsalpeter) in vas lasa icr zu thun. Wenn man von demselben so viel, als man bequem zwischen dem Zeigefinger und Daumen fassen kann, bei dem jedesmaligen Wechsel des Wassers m das Glas wirft, so wird man abgeschnittene Blumen in ihrer vollen Schönheit vierzehn Tage erhalten können. Llchtprobe für Eier. Frisch gelegte Eier sind nach der Mitte zu am klarsten, ältere nach dem spiken Ende zu. In letzterem findet man je nach dem Alter kleinere und größere. mehr oder weniger scharf begrenzte dunkle Punkte. Je alter ein solches Ei ist, desto mehr und größer sind die Flecken. Verdorbene Eier sind undurchsichtig. Wenn Eier längere Zeit unberührt liegen, sinkt der Dotter nach unten und setzt sich an die Schale fest. Man kann dies prüfen, wenn man das Ei schüttelt. Durch häusiges Umwenden kann man den Dotter selbst alter Eier stets in der Mitte halten, also Vorsicht. Das schnelle Brennen des Lampenols zu verhindern. Man feuchtet den Lampendocht mit ei ner starken Kochsalzlösung, läßt ihn gut trocknen, gießt hernach ebenso viel Oel auf das Salzwasser, schüttelt es einigemal und laßt das Salzwasser absondern, worauf man das Oel ab gießt. Der auf diese Weise präparirte Docht brennt sehr hell, das Oel qualmt nicht und brennt sparsamer als jedes andere. Gummisachen. Unschädlich sind schwarze Gummisachen, wenn sie auf Wasser schwimmen, sowie alle Ge genstände aus rothem oder rothbrau uem Gummi. Sehr gefährlich sind schwarze Gummisachen, die im Wasser untergehen; sie enthalten Blei, bekannt lich ein äukerst gefährliches Gift. Alle grauen Gummisachen können schädlich werden, zumal, wenn sie, wie Saughütchen.längere Zeit Flüssigkeiten zum Beispiel Milch oder Speichel, ausgesetzt werden; sie enthalten mehr oder wemger Zinkozyd. Die Farben, mit denen Gummlsachen bemalt sind, enthalten öfters gistige Substanzen. Man gebe daher den Kindern nur unbemalte Gummisachen in die Hand oder in den Mund; sie sollen aus rothem (roth braunem) oder nur solchem schwarzen Gummi hergestellt sein, der im Wasser schwimmt. Grauer Gummi darf ilet nen Kindern nicht gegeben werden. Schwarzer Gummi, der im Wasser untersinkt, ist am besten überhaupt zu entfernen aus einem Hause, in welchem kleine Kinder sich befinden. Matte Lampenglocken zu reinigen. Um die Lampenglocken von Oelflecken zu reinigen und das schöne matte Aussehen des polirten Glases wiederzugeben, gieße, man zwei Löffel einer Auflösung von Pottasche auf die Glocke und reibe die Flecken mit einem feinen leinenen Läppchen. spüle hierauf mit reinem. Wasser nach unb trockne sie mit einem fernen Tuch? ab. . Zur Herstellung eines faltbaren Star!ekleist:rs bat nch ein Äoraxznsatz (1 Procent) wohl bewährt. .T.e seitens der Bad. Gewerbezeitung' wie angestellteVersuch: beweisen. Man löst den Borax in dem zum Anmachen des Kleisters bestimmten Wasser und erhält hierdurch einen Kleister, d:r sich vier Wochcn unverdorben halt, während ein Kleister ohne diesen Zusatz sich schon nach vier Tagen zersetzt. Das Gleiche gilt vom Leimkleister, zu welchem man gleiche Theile Leim und Stärke nimmt, indem man ihn mit Procent Borax versetzt. Ein solcher Kleister hat dieselbe Bindekraft wie der beste Leim. Wasser von Atlaö zu entfernen. Man umwickelt zwei Finger der rechten Hand mit einem Stuckchen feiner, weicher, weißer Leinwand und reibt damit ganz leicht die betreffenden glanzlosen Stellen in der Richtung der breite des Stoffes. Anfangs scheint es. als Herzogen sich dadurch die Fa den. hdoch verschwindet dieses Aus sehen bald wieder, indem man nun ii
ver Richtung der Länge des Stosses reibt. Ist dieses geschehen, so werden die Wasserflecken nicht mehr sichtbar sein. Fett aus Sammet zu entfernen. Man lasse Sand heiß
werden.fülle ihn in ein feines, leinenes Veutelchen und betupfe und überreibe die Fettflecken so lange, bis sie herausgezogen sind. Oder man lege LoschPapier auf die Flecken, streue sein geriebenc Kreide auf das Papier, lege noch ein Papier darüber und stelle ein Keines Plätteisen darauf. Wenn Fett in das Papier gedrungen, so vertausche man es mit remem, und wiederhole dies so lange, bis die Flecken beseitigt sind. Einnehmen von Ricinusö l. Zu den vielen Vorschlägen, welche gemacht worden sind, um den unangenehmen Geschmack des Ricinusöles zu verdecken, registriren wir einen neuen, welcher in der Zeitschrift Pharmaceutical Era" gemacht wurde. Darnach soll man einen Eßlöffel Ricinusöl mit einer Obertasse voll lauwarmer Milch durch kräftiges Schütteln in einer geräumigen Flasche emulgiren. Die auf diese Weise entstehende ziemlich steife Emulsion soll nach Ricinusöl weder schmecken noch riechen. Das zuKarteZ?leisch bald weich zu kochen. Man gießt, um Fleisch bald weich zu kochen, aus ein Psunp Flei ch einen cmor el voll guten Kornbranntwein hinzu. Das Frisch, wäre es auch von einem alten Thiere, wird schnell welch und von dem Geruch des Branntweins bleibt nicht die geringste Spur zurück. Vom Anlande. Bei Bound Brook. N. I.. wurde ein Mann dieser Tage von einem Zuge der New Jersey ZentralBahn überfahren und furchtbar verstumme t. Bei Allentown. Pa.. 7& Meilen von dem Unglücksorte entfernt. fand man aus vm nuysanger oa Herz des Verunglückten. Die Ausfuhr calisornischer Weine nach Europa im Jahre 1893 war eine sehr befriedigende, denn sie bezifferte sich auf 170.609 Gallonen. Davon entfielen auf Großbritannien 84.811 Gallonen, auf Deutschland 59.851 und auf andere .europäische Länder 25,947 Gallonen. Ueber die Aus- und Einfuhr im Monat Februar dieses und des vorigen Jahres gibt das statistische Bureau des Schatzamts nachstehende Gesammtziffern bekannt. Die Waarenaussuhr im vergangenen conai hatte einen Werth von Z65.199.782 gec.en $59,931,934 im Februar des Vorjahres. Der Werth der Waarenelnsuyr betrug im letzten Monat $48.630.266 atetn $72.702.238 im Februar 1893. Somit stellte sich der Ueberschuß der Ausfuhr über die Einfuhr im Februar 1894 aut 816.569.516. wavrenv ver Ueberschuß der Einfuhr über die Ausfuhr im gleichen Monat des Vorjahres $12,770.254 betrug. Der Kaampf der stadtischen Behörden in Ashland, Wis., mit der Wasserleitungs-Gesellschaft spitzt sich immer mebr zu. Die Polizei hat für die Bürger, welche sich geweigert aben. die alte hohe Wasserrate zu zahlen und denen deshalb von der Gesellschast das Wasser entzogen worden war, die Leitung wieder andrehen lassen und die. Beamten der Gesellschaft mit Verhaftung bedroht, falls sie das Wasser wieder abdrehen sollten. Die Gesellschaft dagegen hat ihrerseits von dem Gericht-Eommlssar slravtlng elnen Einhaltsbefehl erwirkt, welcher den städtischen Behörden untersagt, das Wasser andrehen zu lassen. Polizeichef Schwartz erklärt, sich an den EinHaltsbefehl nicht kehren zu wollen, selbst wenn er deshalb wegen Mißachtung des Gerichts verhaftet werden sollte, und die Beamten der Wasserlei-tungs-Gesellschaft versichern, sich auf Grund des Einhaltsbesehls allen lim griffen in ihre Rechte widersetzen zu wollen. In Washington starb dieser Tage Francis Edwin Browell, eine historische Persönlichkeit des Bürger irieqes. Brownell, gehörte den GIB worth Fire Zuavaes- von New Jork an und ging mit diesen nach Alexandria. Va.. nachdem der Süden seinen Austritt aus der Union erklärt hatte. Der Besitzer des Marshal House" in Alexandra, Jackson mit Namen, hatte die Flagge der Consodenrten aus sei nem Hotel aufgehißt, die Capt. Ellsworth dann sofort naach seinem Einzug wieder herunternahm. Als er frohlockend mit der Fahne m -der Hand die Treppe des Hotels hinabstieg, wurde Ellswortb von dem wuthentbrannten Jackson meuchlingk! niedergeschossen, welch' Letzterer dann wiederum von Brownell, der Zeuge des Vorfalls gewesen, durch einen wohlge zielten Schuß unschädlich gemacht wurde. Für diese That erhielt Brow nell späterhin eine Ehren-Medaille vom Congreß geschenkt und ähnliche Auszeichnungen wurden ihm von den Städten New York, Troy, Boston und Providence zugedacht. Brownell erreichte ein Alter von 55 Jahren und bekleidete zur Zeit seines Todes eine Schreiberstelle im Pensions-Bu reau. Aus New York meldet ein dortiges Blatt: Also der Graf Henry de Frankenstem wird doch von dem Präsidenten der Plaza Bank, William C. Vrewster, als Schwiegersohn mit offenen Armen aufgenommen werden. Wie schon erwähnt, ist der Graf vor Kurzem von Rom gekommen und hat sich schnurstracks vomDampfer zuHerrn Bremste? begeben, um um dessen hübsche Tochter Annie zu werben. An fangs wollte Herr Brewster sich nicht dazu bereit finden lassen, der Schwie gervater des Herrn Grafen zu werden. Vielleicht, daß ihm das Schicksal der Prinzessin Colonna und anderer Amerikanerinnen vorschwebte, die mit rhren internationalen Verbindungen durchaus nicht das Glück gefunden ba hen das sie suchten. !fcfet aber bai
Hapa Brewster' seine Einwingung gegeben und am 23. ds. Mts. wird der Graf sein Schwiegersohn. Und was für ein Schwiegersohn! So wie Graf Frankenstein kann beispielsweise kein Mensch in der Stadt New York ein Mornxle tragen. Unsere Gigerl sind
seit der Ankunft des Herrn Grafen geradezu in Verzweiflung, denn das Monocle mit einer solchen Grazie und solcher Sicherheit zu tragen, wie der ausländische Besucher, ist ihnen absolut unmöglich. Er soll es sogar verstehen, den erwähnten Glasscherben" auf eine neue, originelle Weise von einem Auge nach dem andern zu brinaen. Er wirft ihn nämlich mit einer Bewegung des Kopfes in die Luft und weiß ihn in der andern Augenhohle so künstlich aufzufangen, daß er ohne weitere Bemühungen festsitzen bleibt. Das Einzige, was sonst noch bemerkenswerth Ware, ist, daß sein Name nicht im Gothaer zu finden ist. Vielleicht lst dies aber nur ein Verseben des Druckers!" DasVer. Staate n-V u r e a u für geologischeVermessungen veröffentlicht einen interessanten Bericht über die natürlichen Mineralwasserquellen der Ver. Staaten. Bekannt sind bis jetzt 10.000 solcher Quellen, und die Wasser von nahezu 300 derselben sind im Markt. .Diese letzteren liefern alljährlich etwa 21,000.000 Gallonen für den Konsum, welche einen Handelswerth von $5.0'X.00D repräsentiren. Im Jahre 1833 waren 189 Mi-neral-Quellen dem, Handel bekannt, und der Vertrieb hlerlandischer Mmeralwasser belief sich nur auf 7.529.423 Gallonen, die einen Werth von $1.119.600 repräsentirten. Die Produktion hat sich also in den 10 Jahren nahezu verdreifacht. Der Werth des Produkts aber ist fast um das Fünffache gestiegen. Tfc meisten heißen Quellen finden sich in den westlichen Staaten, während bei Weitem die Mehrzahl solcher Quellen, deren Wasser in den Handel kommt, östlich vom Mississippi sprudeln. In Montana, Jdaho, Colorado und New Meziko zusammen gibt es kaum ein Dutzend Quellen, derenWasser in den Handel kommt; in Vermont herrschen Schwefelquellen vor, in den übrigen Staaten New Englands Eisenquellen. In den südlichen Ceniralstaaten findet man Salinen vorherrschend, in den südatlantischen Staaten herrschen die warmen Quellen vor.' Aus New York berichtet der Controleur der dortigen Zuschnei-der-Unionen No. 4 und 5". daß sich die Arbeitsverhältnisse in dieserBranche in letzter Zeit so weit gebessert haben, daß man hoffen dürfe, dieselben würden in Bälde ihr altes Niveau erreichen, da die letzte Herbst- und Wintersaison eine so überaus schlechte gewesen sei, daß sehr wenig fabricirt und der. ganze Waarenvorrath aufgebraucht worden sei. Daher sei es ihnen auch, gelungen, mehrere Firmen zu bewegen, ihre 25-procentige Lohnreduktion rückgängig zu machen. chO,ch , Vom Auslande. Als kürzlich der Dampser Stephanie- von Abbazia nach Fiume abzufahren im Begriff stand kam der grße Dampfer Velebi:" in den letztgenannten Hafen und fuhr so, daß ein Zusammenstoß mit der Stephanie" unvermeidlich gewesen wäre, hätte der Kapitän der letzteren nicht rasch Befehl gegeben, zurückzufahren. Der Dampfer Stephanie" wollte eine Schwenkung machen, als auch der kleine Dampfer Csikos" mit voller Kraft in den Hafen einfahren wollte. Der Dampfer Stephanie" rannte den Csikos" so stark an, daß er untersank. Glücklicherweise war rasche Hilfe bei der Hand. Durch den Finanzdampfer LajoS" und eine Dampfbarcaste wurde die Mannschaft des Csikos" gerettet. Die Aufregung der Fahrgäste auf dem Veleblt" UN) auch auf dem Dampfer Stephanie" war unbeschreiblich. Viele Frauen nnd Kinder sielen in Ohnmacht. Zum Glück sind die Reisenden beider Dampfer mit dem bloßen schrecken davongekommen. Die Keckheit der röm ischen Vriganten ist schon so weit gestiegen, daß sie die Spaziergänger unmittelbar vor den Thoren der Stadt Rom überfallen. Neulich Nachmittags unternahm Lieutenant Morello mit der Contessina Lena de Agreda zu Wagen einen Ausflug vor die Port' Pir. Etwa 1 1-2 Kilometer vor dem Stadtthor eilte aus einemFeldwege ein Vrigant auf sie zu, schoß das Wagen. pserd nieder und forderte den Lieutenant und seine Begleiterin auf, sich ihrer Werthsachen zu entledigen. Da er diesem Wunsche durch eine Doppelpistole mit gespannten Hähnen Nachdruck verlieh, so blieb den Uebersallenen nichts Anderes übrig, als ihn zu erfüllen. Der Vrigant nahm die Brieftasche und die Uhr des Lieutenants, sowie die Schmucksachen der Contessina an sich und schlug sich seitwärts in die Campagna, nachdem er dem Lieutenant noch den guten Rath gegeben hatte, sich nicht erst auf die Polizei zu bemühen, da das ja doch nichts nütze. Einewunderbare Reise hat ein. Buch mit einigen Briefen von England über die Nordsee nach Sylt gemacht. . In den Februarstürmen, am Abend des 7. Februar warfen die Wellen das Buch, eine Navigationskladde des Steuermanns Th. Nielsen vom Dampfer Frey", Kapitän Bentzon aus Bergen (Norwegen), an den Sylter Strand. Das Buch war mit Garn umwickelt, so daß acht Briefe darin unversehrt geblieben waren. Aus diesen Briefen und den Nachrichten, die inzwischen vom Sekretariat der norwegischen. Seemansmission in Be? gen eingezogen sind, geht hervor, daß ?er Frey" Ende 1893 im Dundee gel'egen hat, von da nach. Newcastle und weiter nach Genua gedampft und in Zenua Anfang Februar glücklich angekommen ist. Die Briefe sind also in etwa vier Wochen der letzte Brief
ist am 30. Decemder 1893 von Bergen nach Dundee abgegangen 100 bis 150 geographische Meilen westwärts in der Nordsee getrieben, möcht etwa 25 Meilen die Woche, 3 1-2 den Tag oder 1 Kilometer in der Stunde.
Aus richtigen Schildbürgern scheint der Gemeinderath der Stadt Adria zu bestehen. Die dortigen Stadtväter haben nämlich um eine allzuhäufige Unterbrechung des Schulunterrichts zu verhindern den sämmtlichen verheiratheten Lehrerinnen durch Edikt befohlen, künftig nur noch während der Ferien . . . niederzukommen. Hofsen wir, daß der Storch von Adria den Befehl der weisen Gemeinderäthe respektiren wird. Das Unglück, welches auf dem Panzerschiff Brandenburg" kürzlich vorgekommen ist, wird Veranlassung sein, die Konstruktion des Schwesterschiffes Weißenburg", welches auf der Werft des Vulkan" in Vredow bei Stettin gegenwärtig noch im Bau, begriffen ist, einer eingehenden Untersuchung zu unterziehen. Ursprünglich war in Aussicht genommen, dieses Panzerschiff noch im Frühling dieses Jahres im Bau zu vollenden, aber dieser Plan ist aufgegeben worden, weil dazu eine größere Anzahl don Handwerkern und.forcirtere Arbeitsleistung gehört. Vor Juli oder August dieses Jahres wird dieses Schlachtschiff nicht fertiggestellt, um nach Kiel gebracht zu werden, woselbst die Ausrüstung mit Geschützen und die weitere Armirung stattfindet. - Im englischen Marin earchiv wurde ein Gesuch Napoleon Bonapartes gefunden, in welchem der damalige Zögling der Akademie von Brienne bittet, in die Reihen der Officiere der britischen Marine aufgenommen zu werden. Ein College Napoleons, der junge Baronet Lawley, soll in diesem die Begeisterung für die englische Marine erweckt haben. Miteiner schweren Kopfwunde wurde vor einigen Tagen die 22 Jahre alte Frau des Konditors F. ztu Berlin in ein Hospital eingeliefert. Die Schwerverletzte, die fast hoffnungslos darniederliegt, konnte noch angeben, daß ihr Mann sie mit einem schweren Stock verwundet habe. Die Untersuchung ergab Folgendes: F. brach sich vor zwei Monaten das rechte Bein und wurde nach der Charitee gebracht. Als Reconvalescent wurde er aus dem Krankenhause auf einige Stunden beurlaubt. Als er nach Hause kam, erfuhr er, daß seine Frau Möbel, Werthsachen und Kleidungsstücke verpfändet, die Pfandscheine verkauft hatte und zu einer Frau L. nach der Elisabethstraße gezogen war. Er begab sich nun dahin, um seine Frau zur Rede zu stellen. Da sie ihm nicht einmal die Leibwäsche, zurllckgelassen hatte, so wollte er. Gleiches mit Gleichem vergelten, packte die Kleider der Frau zusammen und wollte sich damit entfernen. . Als er dabei von der Frau verhöhnt wurde, ergriff er einen schweren Spazierstock und versetzte ihr in der Wuth einen Schlag auf den Kopf. Die Getroffene brach bewußtlos zusammen und mußte nach der Charitee gebracht werden. F. befindet sich als Polizeigefangener in der Charitee. Der Alcalde von Alicante. Senor Garrea, hat an der Thür des Bürgermeisteramtes folgende Bekanntmachung anschlagen lassen: Der Alcalde ist für Jeden zu sprechen, der Geld bringt, und stehen demselben die Kassen der Gemeinde zur Verfügung. Für alle Diejenigen, die Geld wollen, haben die Kassen weder das nöthige Geld, noch der Alcalde die nöthige Geduld. Die Kundmachung verfehlte ihre Wirkung nicht. Der Alcalde hatte die Lacher auf seiner Seite, denn die Spanier verstehen eben einenSpaß, m-inentlich wenn er aut ist. Vor 22 Jahren verschwand aus der Villa Selha do Rodoa bei Lissabon ein zwölfjähriger Knabe, welcher trotz des eifrigsten Nachsuchens verschollen blieb. Die Eltern schienen m heller Verzweiflung und verspra chen große Summen dem, der ihrKind ausfindig machen könnte. Hier muß bemerkt werden, daß dieser Knabe ein Kind aus der ersten Ehe seines Vaters war. und daß Letzterer, der schon einige Jahre verwittwet gewesen, zum zwei ten Male geheirathet und aus letzterer Ehe ebenfalls einen Sohn hatte. Das groke vermögen gehörte der ersten Frau und somit dem ältesten Sohne bei seiner Großiahrigkeit. Dieses war nun der zweiten Frau ein Dorn im Auge, und sie brachte ihren Mann so weit, daß er seinen Sohn einsperrte und für verschollen ausgab. So blieb nun der arme Mensch 22 Jahre lang in einem lellerartrnen Raume, und man reichte ihm sein Essen durch eine Höhlung, die sich an der Decke befand. Vor einigen Tagen nun, als diese Megäre sich dem Tode nahe befand, gestand sie ih? Verbrechen, und so wurde der jetzt vierunddreißigjährige .Mann befreit. .Dieser befand sich natürlich in dem traurigsten Zustande. Zum Erstaunen ist der Umstand, daß er noch lesen und schreiben kann und überhaupt noch bei klarem Verstände ist. Die menschliche Gerechtigkeit hat die Mutter Nicht mehr erreichen konnen; selbige starb vor einigen Tagen. Der Vater war schon vor Jahren durch emen turz vom Pferde getodtet wor den. Bet einer der letzten Vorstellungen von A Basso Porto .im Neuen Theater zu Berlin ereignete r m r . . I'.cy em Aonau. ver wegen seiner Ei genartigkeit Erwähnung verdient. Das or i- . Puolllum verneine nach Beginn der e rr i m . ÄUssuyrung, van in einer Loge des er sten Ranges ein Herr sich eifrig Noti ! zen machte, so daß er bald einen gan- .... frUt CfX i mt"n r acii v?um vriumcocncr lauer vor nm hatte, der mit jedem Augenblicke größer wurde. Vom Parkett aus hatte einige .öcii tang em yerr vurch setn Opernglas dem seltsamen Treiben zuaeseUn: er betrat dann endlich die Loae des Schreibers und ergriff, die auf der Loaenbrüstuna auhttttötittn Vlät-
Die siebenLebensalterdes MenscheNo (rci nach ZlMcspearc übersetzt.) Fünftes Alter.
Wie es war. fCftr Skicbter, ter den Jo',nn Hoff'scd? Gi.tatt nicht C nn:c. Und dann der Nichter Jil rundem Bauche, mit Kapauil gestopft. Mit strengem Blick uud regelrechtem Vart, Voll weiscr Spruch' und Prazedenz- ' Urtheile Spielt seine Rolle so.
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D,r äk mportirtk Iodnn Hofs M a l ,Ext rükt lst des gesündeste diäte t:fch Ucront für Se eimit, sdZch che Frauen, Männer, sowie für Zkindcr.
Z str'rkkj Azmvhltt (ti sie en ficbtn5oit?r de mensHliche Leben) frei zugesandt. Schreib n E5EK & T1E.I)E: LSOX CO., Alleinige Agenten, 152 und 154 ffranllin Strafe, Ncv ZZork.
ter.' Hin Blick genügte um zu sehen, daß der Schreiber das Stück stenozraphirte. Der in die Loge gekommene Herr, der wahrscheinlich ein materielles Interesse an den Schicksalen des Stückes hat, ergriff nun die (zsen Bläter und riß sie in Stücke. Der unbefugte Stenograph sprang darauf auf und verschwand schleunigst. Die Gesammtheit der Staatsschulden der europäischen Länder hat gegenwärtig die ungeheure Summe von 105,630.979.134 Mark 'erreicht, das macht auf jeden Bewohner jenes Erdtheils 295.35 M. Diesem europäischen Durchschnitt ge genüber gestaltet, sich-das Verhältniß der Staatsschulden, die auf den einzelnen Bewohner eines jeden Staates fallen, ganz anders. Frankreich hat die meisten Schulden (35,633 Millionen), dann kommen Rußland (14.650 Mill.), Großbritannien (13.709 Mill.), Oesterreich-Ungarn (13,371 Mill.). Italien (11.456 Mill.), erst als sechstes folgt DeiUschlaNd, wenn man die Staaten nach dem Bruchtheil der Schulden ordnet, welcher auf den Kopf der einzelnen Bewohner entfällt. Frankreich steht auch dann wieder an der Spitze (mit 774,51 Mark auf den Kopf), dann folgt Portugal (544.10 M.), die Niederlande (397.02). Italien (375.00), Großbritannien (350,r 70), Oesterreich-Ungarn (323.29); diese Staaten übersteigen also europäische Mittel von 295.35 M., Belgien mit (280,76) und Spanien (279,65) kommen ihm am nächsten, dann Griechenland (267,07). Auf den Kassirer der Werrabahn Hellmund in Koburg ist ein mörderischer Ueberfall verübt worden. dessen Motive bis jetzt nicht aufgeklärt worden sind. Hellmund, der Abends acht Uhr vom Bahnhof den Heimweg angetreten hatte, wurde Nachts gegen 12 Uhr hinter einem Aaune schwer verwundet gefunden. Im Hospital wurde . constatirt, daß Hellmund zwei Schußwunden im Kopf hatte, von denen die eine einen Schädelbruch verursacht hatte; außerdem waren ihm noch fünf Stichwunden beigebracht. ' Die Kugeln konnten noch nicht aufgefunden werden; der Unglückliche liegt bewußtlos, die linke Seite ist gelähmt, der Zustand hoff, nungslos. Die Schüsse waren aus nächster Nähe abgegeben, einer Zweifellos, da er nach unten geht, als Hellmund schon am Boden lag. Die be schmutzte Kleidung und zusammengeschürfter Schmutz auf den Stiefeln deuteten darauf hin, daß Hellmund in den Garten geschleift worden ist. Nach den Motiven hat man bis jetzt vergebens geforscht. Da Hellmund ein äußerst beliebter Beamter war. so glaubt man nicht an einen Racheakt, andererseits aber hat man das gesammte Baargeld, das Hellmund bei sich trug. 82 Mark, die Uhr und die Schlüssel zu seinem Kassenschrank vorgefunden. Doch wäre immerhin möglich, daß den Mörder irgend eine StL rung an der völligen Durchführung seines Verbrechens verhindert hatte. Die große Starkesbrik von W. Ä. Schölten zu Podejuch in Pommern, die 250 Arbeiter das ganze ?lahr hindurch beschäftigte, ist auf Anordnung des Regierungspräsidenten zu Stettin geschlossen worden. Eine an den Oberpräsidenten gerichtete Beschwerde ist von diesem abschlägiq beschieden worden und die bedauernswerthen Arbeiter bleiben vorläufia. brotlos. Die Schließung soll im Interesse der Fischer erfolgt sein. Das Abflußwasser der Fabrik enthält nämlich Eiweiß. Durch die Einleitun dieses Wassers in die Reglitz entsteht in dieser eine starke Algenbildun, welche die Löcher der unter der Fabrik liegenden Fischkasten verstopft, so dak die darin befindlichen Fische wegen Luftmangels sterben. Es sollen schon für mehrere hundert Mark Fische auf diese Weise umgekommen sein. Vielleicht fürchtet man auch für die 15 Kilometer unterhalb im Dammschen See liegenden fiskalischen Aalfänge. Die Fabrik, die über. eine Million Mark gekostet hat' soll dem? nächst abgebrochen- werden, G Meerschaumpfeisen, lange deutsche Pfeifers, Cigarrenspihen zc., bei Wm. Mucho, 1S9 Ost Washington Str.
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