Indiana Tribüne, Volume 17, Number 185, Indianapolis, Marion County, 24 March 1894 — Page 2

Jndiana Tribttne. ' ' rErscheint Täglich und Sonntags.

Die tSgltche, Tribüne" koyrt durch den TrSg N llenti per Zoche. die SonntagS'.Tribüne" llrntS per Woche. Beide zusammen 15 Cent der 55 EentI perMonat. Pev Post ,uzeschickt in Vor. auSbezahlung fc per Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabama Str. SkdianapoliS, Ind., 24. März 1694. f Ludwig Nossltlh ' Im Alter von fast 93 Jahren ist Ludwig Kossuth zu Turin, fern v.,n seiner ungarischen Heimath, gestorben. Ohne Frage ragte er als die ehrwürfeistste Figur aus der Zeit der ungarischen Revolution in die Gegenwart hinein, und die pietätvolle Verehrung, welche ihm die liberale Partei seine Landes bewahrte, blieb nicht ungemindert, sondern wuchs mit den Jahren, obwohl er es verschmähte, nach seinem Vaterlande zurückzukehren. Seit der unglücklichen Kapitulation von Vilagos, dem Ende der ungarischen Revolution, hat er ununterbrochen bis zu seinem Tode, also mehr als 42 Jahre, im freiwilligen Exil gelebt. . Ludwig Lajos auf ungarisch Kossuth war als der Sohn armer Eltern slowakischer Abkunft im Zempliner Comitat geboren. Nachdem er auf einem reformirten Collegium er selbst gehörte demselben Bekenntnisse an die Rechte studirt hatte, gelangte er 1832 alsVertreter eines abwesenden Magnaten ein damals häufiger Brauch auf den Landtag nach Preßburg. Von jetzt beginnt seine politische und publizistische Thätigkeit, in der er sofort seine Lebensaufgabe erkannte. Mochte 'ihm die alte ungarische Herrlichkeit aus den Zeiten der Matthias Corvinus oder eine nach antikem Muster begründete Republik als Utyti höchstes Ideal vorschweben 'kraZ. er zunächst erstrebte, war Freiheit und Unabhängigkeit seines Landes. Trennung von der österreichischen Herrschaft. Es waren damals traurige Zeiten. Das berüchtigte System Metternich hatte Europa in den Bann der absoluten Regierung geschlagen, unter dessen Druck die Völker kaum aufzuathmen wagten. Vor Allem hatte sich Metternich bemüht, nach dem Vorbilde Napoleons und Talleyrands die GeHeimpolizei, das Spionirsystem, die systematische Corruption der Presse, die infame Verletzung desBriefgeheimnisses durch das berüchtigte Schwarze Kabinett" zu den Hauptstützen seines Systems zu machen. Auf Ungarn lastete dieser Druck noch deshalb bcsonders schwer, weil damit die Unterdrückung und Verbannung der 'Volksspräche aus dem amtlichen Verkehr Hand in Hand ging. Besonders ließ sich dies das berüchtigte Ministerium Bach angelegen sein. So brachte es die Regierung leider soweit, daß die deutsche Sprache, Schwarz-Gelb, öfterreichische Tyrannei und Unterdrückung ungarischen Wesens als unzertrennliche Begriffe galten. Dagegen identiflcirten sich di: Bestrebungen der ZZreiheZtsfreunde ebenso natürlich mit allem Nationalen, mit der ungarischen Sprach: und Geschichte und negativ mit der leidenschaftlichen Bekämpfung alles dessen, was vom Hause Habsburg stammte, die ausgezwungene deutsche Sprache mit inbegriffen, und die TräW der schwarzgelben Politik, die deutsch-österreichischen Beamten. Das Metternich'sche Regime hat der deutschen Sprache in Ungarn den Todesstoß versetzt. Daß Kossuth, der Herausgeber einer in unerhört kühnem Tone gehaltenen Landtagszeitung, die nur in Abschriften kursirte, sehr bald als Führer der nationalen Partei angesehen wurde, kann nicht überraschen. Seine Beredsamkeit wird als hinreißend, feurig und überzeugend geschildert. Die Reqierung beging den Fehler, ihn zum Märtyrer zu stempeln. Er wurde verkzaftet und mußte dafür mit dreiiäh riqem Gefängniß auf der Festung Munkacs büßen. Er kehrte als freier Mann nach Budapest zurück und über nahm die Redaktion des Pesti Hir lap", welches sich bald einen maßgeben den Einfluß auf die innere Politik er rang. Manchem Patrioten, wie Szechenyi und Dessewffy, war er jedoch zu radikal m seinen Ansichten. Trotz dem wurde seine Zeitung die gelesenste Ungarns. Ein? besondere HandelsPolitik, welche Ungarn groß und reich machen sollte, verfolgte der von ihm gegründete Jndustrieverein, der auf sirengster Absperrung gegen das Ausland und dem Schutzzoll bestand. Bald entstand eine enge Verbindung zwischen Kossuth und dem Führer der liberalen Partei, um durch sein trag! scheö Ende berühmt gewordenen Gra fen Batthyanyi. Seine Reden im Reichstage von 1847, dem er als De putirter des PesterComitats angehörte, zeichneten sich durch Mäßigkeit und Würde aus. Er trat hauptsächlich ein für die Gleichberechtigung der Nationalitäten, die Aufhebung der bäuer lichen Lasten und Frohndienste, sowie die Abschaffung der Privilegien für Adel und Geistlichkeit. Die Ereignisse der franzosischen Junrevolutlon oe schleunigten auch den Gang der unga rischen Ereignisse. Zuerst ging alles nach Wunsch. In Wien bewilligte man die Forderung eines selbständigen ungarischen verantwortlichen Mnnste riums. in welchem Kossuth das Portefeuille der Finanzen übernahm. Doch bald reizte Kossuths starke Betonung des rein magyarischen Einheüsstaats die Nlchtmagyaren. nament lich die Slaven, zum Widerspruch Sie erklärten sich für das Kaiserhaus Nunmehr entschied sich Kossuth für Aufrechterhaltung der ungarischen Re volution gegen Oesterreich mit Waffen qewalt. Nach Auflösung des ungari chen Ministeriums im Sevtember

1843 erklärte sich Nossuty zum Dich tor. Obwohl er nun für die Herstellung der ungarischen Armee eine leidenschaftliche und arbeitsvolle Thätigkeit entwickelte, kann er doch von dem Vorwurfe nickt freigesprochen werden.

den rechten Augenblick für den Entsatz des von Wlndlschgratz belagerten Wien versäumt zu haben. 5?n Debreczin, dem nunmehrigen Sitz der ungaischen Nationalverjammlung, wurde er Vesckluk aefaßt. die Habsburaische Dynastie für des Throns entsetzt zu erklären. Am 5. Jurn hielt er in dem aus den Händen der Oest:rreicher zurückeroberten Pest seinen feierlichen Einzug. Doch fand sein im Verein mit Dembinski entworfenen Plan der Landesvertheidlauna in Gorgcy. der überhaupt als der böse Genius der ungarischen Revolution gilt, einen entck ebenen Geaner. Goraey zwang Kossuth nach der unglücklichen Schlacht von Temesvar rn einem Kriegsraty zu Arad, ihm die Dictatur zu übergeben Und nacbdem Kossuth die Reichsllelnodien, in einem Gewölbe bei Orsova verschlössen, überschritt er am 18. August die türkische Grenze, um sich später nach England zu retten. Am 22. September ließ ihn die österreichische Regierung zu Pest im Bilde hinrichen. Seitdem bat Kossuth in der Verbannuna aelebt. Nach der auf Grund des Deakscben Ausgleichs erlassenen Amnestie hätte er 1867 nach der Zioiiaskrönnna frei zurückkehren können Doch zog er vor, unter Ahlehung seiner zweimc.l erfolgten Wahl in den Reichsaa in der Verbannung zu blelven. oeil er sich nicht entschließen konnte. das geltende Staatsgrundgesetz und die Monarchie der Habsburger anzuerkennen. Ein Versuck. beim Ausbruch des oberitalischen Krieges 1859 mit Hilfe Napoleons eine Revolution Ungarns zu organisiren, scheiterte an dem mitterweile angevaynten Frledensveryanoungen. Während seiner Aaitationsreisen 1852 kam cr auch nach den Vereinigten Staaten, wo er mit großer Begeisterung aufgenommen wurde. Ueber feine Thätigkeit nach seiner Verbannung sind manqerlel, zum 2,heil wenig günstige Urtheile laut geworden. Man beschuldigte ihn der Abenteuersucht und voltischen Charlatanerie. Das maa übertrieben sein. Aber selbst viele seiner wärmsten Anhänger räumen ein. daß Kossuth der aller Reinheit seiner Absichten und Makellosigkeit seines Charakters unpraktischen und unausführbaren Idealen nachjagte, zu denen namentlich die Aufrichtung einer völlig unabhängigen magyarV . rm . ( rillen nepuo.li geyoric. Frankreich und Nnkland. Bei dem Jahresbankett der engli. schen Handelskammer zu Paris hat der dortige englische Botschafter Lord Dusferm eine Rede gehalten, m welcher er den russischen Zaren in der überschwenglichsten Weise verherrlichte. Diese Rede erscheint fast wie bestellte Arbeit, welche im EinVerständniß mit Lord Roseoerry geliefert ist, wenn man die folgenden Aeußerungen des französischen Satsmannes Barthelemy Saint-Hllaire über die Welteroberungspläne des Zarenthums, welch? in der Londoner Times" zur Veröf: fentlichung gelangten, liest: Ooglelch lch an sich Optimist bin sagte er , so hat das zwanziastk Jahrhundert für mich doch einen trüben Ausblick. Die europäischen Fi nanzen sind in einem unheilvollen Zu stande. Die Rüstungen, die Europa sich zulegt, müssen zu einer Katastroph: führen. Frankreich hat eine Schulden last von 40 Milliarden und das Budget weist einen Fehlbetrag auf. Alle andern Staaten werden durch ihre Finanzlasten fast erdrückt. England allem hat seit achtzig Jahren seine Schuld beständig vermindert. England fuhrt ln Indien ein wunderbares Werk durch, die Erziehung von 300 Millionen sanatischn Geister Aus diesem Grunde bin ich nicht für Rußland eingenommen. Rußland allein kann die Civilisationsarbeit Englands und Indiens aufhalten, und das wäre ein Unglück für die Welt. Man tadelt mich oft, weil ich kein Parteigänger Rußlands bin. Indessen ich bin mein ganzes Leben ein Republikaner gewesen und kann nicht vergessen, daß Frankreich die Menschenrechte, die bürgerliche Gleichheit und Gewissensfreiheit verkündigt hat. Dafür watete es freilich Jahre lang durch Blut und Schmutz; aber schließlich verschwanden die Greuel, der Seqen blieb, und jetzt rühmt es sich, die Menschheit aus mittelalterlichem Dunkel und den Ketten des Despotismus befreit zu haben. Ich kann daher nicht einsehen.wie das der Revolution entsprossene Frankreich der Bundesgenosse einer autokratisch:n Macht wie Rußland sein kann. Ruß land umschließt zahlreiche Völkerschaf lenzaber eö selbst stellt nicht eineNation dar. Das Zarenthum ist ein EinzelWille, der alle andern Einzelwillen überschattet. Zaren mögen sterb'n; aber das Zarenthum wird auf Iar Hundertc hinaus nicht sterben. Die Augen des Zaren sind bestandiz aus Konstantinopel gerichtet. Rußland er streckt sich von Finnland bis zum Beringsmcer; von Archangel bis Belutschistan. Es begehrt Afghanistan, und wenn es sich erst gleichzeitig in Konstantinopel, Moskau und Petersburg befindet, wird eS über 150 Millionen Seelen verfügen. Es wird Kleinasien. l.Syrlen und Palästina haben. Es ist F rri : ra.rti.. m.-!- i . . ui im ciiye von -perzien uno miro dann eme Drohung für die ganze ge bildete Welt sein, die gegen seineOber macht ankämpfen muß. Vor den an dern Nationen hat Rußland einen un endlichen Vortheil voraus: es hat eine zusammenhängende Bevölkerung von 100 Millionen, die nicht angegriffen werden kann, weil sie nicht zu erreichen ist. Wenn es sich mit Frankreich verbündet, so geschieht das, weil es davon träumt, mit seiner Hilfe Konstant! noi?eI $i erobern. Gehen Frankreich

und'ulzland aus etnem 'züNtnfNgen Kriege siegreich hervor, so gewinnt Frankreich allerdings die Rheingrenzen, aber Europa ist besiegt, und Rußland wird von Konstantinopel und Petersburg aus die Weltherrschaft ausüben. Es hat aber einen Zaren gege-

ben, der dem besiegten Frankreich seinen Willen vorschrieb und die Boiirbonen wieder einsetzte; und seine siegreichen Nachfolger werden Frankreich ebensogut wie der übrigen Welt ihren Willen auferlegen. Sollten aber Frankreich und Rußland unterliegen, so kann Rußland kein Leid geschehen, während gegen Frankreich alles möglich ist. Ich verstehe ganz gut, daß Frankreich die Rheingrenze, weil sie die natürlichste und stärkste ist, wiedergewinnen möchte, aber nicht um den Preis, daß eine unwiderstehliche Macht geschaffen werde, die aus Frankreich wie auf die übrigen Mächte zerdrückend wirken wird. Auch kann ich nicht das Schauspiel vergessen, dem ich während der Invasion beiwohnte. Ich kann die russischen Soldaten nicht vergessen, die durch Paris zogen, so mit Beute beladen, daß sie zwei Pferde für 20 Franken und einen Esel für ein Glas Schnaps hergaben. Was man auch gegen mich sagen mag, ich werde bis an mein Ende behaupten, daß Frankreich weniger gefährliche Bundesgenosenschaften hatte eingehen sollen, die trn Falle des Sieges nicht das Gleichgewicht Europas zu Gunsten einer ernzlgen, nach allgemeiner Herrschaft strebenden Macht zerstören würden." vom Inlands. DaS größte Oelgemälde in der Welt ist Tintoretto's Paradus, welches 33 1-2 Fuß hoch und 84 Fuß breit ist. Thomas A. Russell, ein Mitglied der A. T. de la Mare Printing & Publishing Co.- in New York stürzte vor dem Hause No. 243 Broadway plötzlich todt zu Boden. Er hatte in den letzten Tagen wiederholt heftlaes Nasenbluten gehabt und litt auch an einem solchen, als er Nachmittags auf dem Wege nach seiner Ossice vom Tode ereilt wurde. Er hinterlaßt Frau und drei Kind:r, deren ältestes crst 5 Jahre zählt. DievonPräsidentHarrison im September 1890 ernannte Commission zur Rechtschreibung geographischer Namen ha: m ihrer letzten Sitzung beschloßen, daß die ungarische Hauptstadt in einem Wort und ohne fj am Ende, also Budapest , ge schrieben werden soll. In Gemäßheit dieses Princips des Zusammenziehens von Doppelnamen soll auch der Ort Au Sable m den Adirondacks Ausable" geschrieben werden. Die Eisenbahnstation 'U Beach Ridge, Riaqara Countn. N. N.. die jetzt Halls Staation heißt, soll in Zukunft nur Beach Nidae benannt werden. Polizei - Commissär Welles in New Iork wird demnächst einen Akt von Judenverfolgung, der dem Polizisten Wm. H. Ennis zur Last ge legt wird, untersuchen. Der Kläger ist der Glaser Adam Schonseld. Der selbe war in einem Grocerladen be schäftigt, als ein Junge den Hebräer seines Bartes wegen verhöhnte. Schon feld wandte sich an den Polizisten Ennis und ersuchte ihn, den Bengel zur Ordnun? zu verweisen, aber der Blau rock ist kein ffreund der Juden und zerzauste den Bart des Klägers, den er. wie dieser behauptete, nicht leiden könne. Schönfeld begab sich sofort in's Stationshaus und führte 5ttage bei Capitän Vrennan, der nach einer Untersuchung zu der Ansicht gelangte, daß Ennis sich einer antisemitischen Ausschreitung schuldig gemacht hat. Die kürzlich veröffentlichten Bulletins des Censusbureaus über Fabrikstatistiken ergeben, daß New Äork unter den Fabrik-Staaten obenan steht, nämlich mit 65.840 Etablissements. welche ein Kapital von $1.13.161.195 repräsentiren. Die Durchschnittszahl der in diesen Etablissements beschäftigten Arbeiter beträgt 850.084, die in denselben bezahlten jährlichen Löhne $466.846.642. Das verbrauchte Material repräsentirt einen Werth von Z371.264.033, der Werth der erzeugten Produkte stellt sich 'auf $1.711.577.671. Das Gesammt-

kapital, w:lches in den Vcr. Staaten in industriellen Unternehmungen angelegt ist, beläuft sich auf Z6.524.475.305; auf den Staat New York kommt davon also ein Sechstel. Das Gesammt - Jndustrieproduct hat einen Werth von Z9.370.107.624, New York producirt davon mehr als ein Sechstel, fast ein Fünftel. Als nächster in der Reihe der Industriestaaten folgt Pennsylvanien, dann Ohio. Massachusetts, Illinois, Missouri. Jndiana. Mich!aan und Wisconsin in der angegebenen Reihenfolge. New York besitzt so viele Etablissements wie die beiden nächstfolgenden, Pennsylvania und Ohio, zusammen, und diese drei repräsentiren mehr als ein Drittel der gesammten Industrien in den Ver. Staaten. Der Minister für landwirtschaftliche Angelegenheiten hat in dem Wetterbureau eine neue Abtheilung unter dem Namen Division of Aqricultural Solls- in das Leben gerufen und den Professor Milton Whitney zu deren Vorsteher ernannt. Der Professor ist in landwirthschaftlichen und wissenschaftlichen Kreisen wohlbe sannt; er hat die jahrelangen Untersuchungen über die Beziehungen des Klimas und der Witterungsverhältnisse zum Boden an der maryländi schen Staatsversuchs-Station und an der Johns HopkinS-Universität geleitet; auch war er eine Zeit lang in dem Wetterbureau angestellt. Im Jahre 1892 veröffentlichte er in dem Vetter-bureau-Bulletin No. 4 einen Bericht über gewisse Boden-Eigenthümlichkei-ten in Beziehung auf Feuchtigkeit und Fruchtvertheilung". Der Zweck der neuen Abtheilung des WetteramteS ist die Anstellung von Untersuchungen analoger Natur, nämlich die Verwendung der Ergehnisse der Beobachtgen des Wetteramtes auf den Boden. w.o die FeuchtiakkitS-Nkederschläge, da? . .

icben der Pflanzen beeinflussen. Erlaß des Ministers bezeichnet das Wirken der neuen Abtheilung folgendermaßen: Es wird die Aufgabe dieser Abtheilung sein, die klimatischen

Verhältnisse von Hitze und Feuchtigkeit unter der Vodenoberfläche und ihre Beziehungen zur Fruchtvertheilung zu v . , m i r r I studiren." Dadurch oü ver uoiung der Frage, welche Bodenart sich zur Erzielung bestimmter Feldfrüchte am vortheilhaftesten eignet, näher getreten werden. Das. Opfer edler Mutterliebe wurde dieser Tage Frau John Rosinko in Stockton. Pa. In der Wohnung der Familie brach Morgens in aller Frühe eine verheerende Feuersbrunst aus, und den Insassen gelang es nur mit knapper Noth, sich noch rechtzeitig in's Freie zu flüchten. Plötzlich entdeckte Frau Rosinko, daß ihr in einer Wiege im zweiten Stockwerk schlummerndes Kind in der Aufregung vergessen worden war. Bergebens bat die verzweifelte Mutter Um stehende, ihr Kind zu retten, da aber bereits das ganze Innere des Hauses in Flammen stand, wagte Niemand den Rettungsversuch. Als die bedauernswerthe Mutter, nur auf die Rettung des Kindes bedacht, auf das brennende Haus zulief, um selbst zu ihrem Liebling zu eilen, versuchten einige Nänner. sie zurückzuhalten, die Frau riß sich jedoch mit fast übermenschlicher Kraft los und bahnte sich durch den Qualm und das Flammermeer einen Weg bis zum zweiten Stock. Hoch schössen die Flammen empor, und ein Theil des Innern des Hauses war bereits eingestürzt, als die Mutter mit ihrem Kinde aus den Flammen stürzte. Ihre Kleider standen in hellen Flammen. die Haare waren versengt, das Gesicht fast braun geröstet sie bot :inen gräßlichen Anblick. Das Kind immer noch fest umschlungen, stürzte )ie Unglückliche, sobald sie außerhalb zes Bereichs der Flammen gekommen war, besinnungslos zu Boden. Sie war von Kopf bis zu Füßen fast zu einer Kruste geröstet und außerdem war sie durch fallende Balken verletzt worden. Sie starb kurz nachdem sie aufgehoben worden war, und der barmherzige Tod erlöste auch wenige Minuten später da3 Kind, welches den Armen der sterbenden Mutter entnommen worden war. S. A. Smith in Wichita in Kansas wurde neulich Morgens wegen Friedensstörung dem Polizeirichter Jones vorgeführt und von diesem unter eine Bürgschaft von fünfhundert Dollars gestellt. Da er diese zu beschaffen außer Stande war, entnahm er aus einer mitgebrachten Büchse eine große Gabe Rattengift und verschluckte sie, ehe der Richter sie ihm aus der Hand zu schlagen vermochte. Ueber dem Versuche dies zu thun, gerieth der Richter mit Smith zu HandgreiflichZeiten. Schließlich wurde Smith mit Hilfe eines Eonstablers überwältigt, in drs Gefängniß gebracht und der Pflege eines Arztes übergeoen. Er befindet sich in hoazst bedenklichem Zustände. Teutsche Loea?? ach rieten. Königreich Sachsen. Hoftheater-Jntendant Geheimrath jöär in Dresden ist gestorben. Vom LeivzZger Schwurgericht ist eine Gesellschaft internationaler Bankerotteure, und zwar Samuel Basch zu 8 Jahren und 2 Monaten. Moses Luft zu 8 Jahren Zuchthaus, sowie 10 Iah? ren Ehrverlust. Max Basch und Heinemann zu je 7 Monaten Gefängniß verurtheilt worden. In Bautzen ist der bekannte wendische Sprach- und Geschichtsforscher Domcapitular Michae! Hornig. 60 Jahre alt, gestorben. r Die russische Regierung hat neuerdings bei der Sächsischen Maschinenfabrik (vormals Hartmann) in Ehemnitz 18 Lokomotiven bestellt. Jede Lokomotive kostet 30.000 Mark. In der Wohnung des auf dem Stadtgra ben in Mittweida wohnenden Lackirers Sachse stürzte eine über dem Tische an der Decke befestigte Petroleumlampe herab und explodirte. Die beiden Söhne Sachse's, im Alter von 9 und 5 Jahren, standen alsbalo in Flammen und erlitten tödtliche Brandwunden. Auch die Mutter wurde schwer verletzt. In Zwickau stürzte der Schieferdeckermeister Ernst Brückn infolge Reifes vom Dache eines Neubaues in der Marienthaler Straße ab und erlitt schwere Verletzungen, denen er jetzt erlegen ist. Sein von ihm mitfortgerissener Sohn kam wunderbarer Weise mit unerheblichen Verletzungen davon. Provinz Hesse nN a s f a u. Die Oberin des Klosters der Barm herzigen Schwestern in Frankfurt, Schwester Prudent'ia, ist im Alte? von 63 Jahren gestorben. Dortselbst verunglückte be'.m Postneubau der Arheiter Otto Eckert sehr schwer, Zum Chefarzt der chirurgischen Abtheilung des städtischen Krankenhauses zuWiesbaden wählte der Magistrat Dr. Landow in Mainz. Korbmacher Söder in Oderrieden hatte sich beim Schneiden von Weiden die Hand verletzt, die Wunde aber nicht beachtet. Nach kurzer Zeit trat Vlutvergistung ein, der Söder jetzt unter fürchterlichen Qualen erlegen ist. In Salden brannte die Lambe'sche Gastwlrthschaft nieder. Großherzogthum Hessen. Auf dem Bahnhofe zu Mainz wurde der Falschmünzer Frank auö Amsterdam mit einer der Mitthaterschast derdächtigen holländischenDame verhaftet. Dortselbst hat der socialdemokratische Stadtverordnete Äoerr .ConcurS angemeldet. Von der Strafkammer 3 Mainzer Landgerichts wurde ein noch nicht n Jahre altes Mädchen wegen Meineides zu 1 12 Jahren Gefängniß vexurtheilt. ' Datz Mädchen war Muttex geworden und hatte einen unbescholtenen Bürger eidlich der Vaterschast deö Kindes bezichtet, .mit drr weiteren eidlichen Bekräftigung, daß ihr von dem Manne Gewalt angethan worden sei. '5kn der Untersucbuna eri asb tö sich, daß W Aussah deS Mad

chens ein Phantasiegemalde war. Bürgermeister Knöpp zuKohden wollte in seiner Werkstätte seine Doppelflinte auseinander nehmen, als ein in dem einen Lauf befindlich:? alte: Schuß losging und den 66 Jahie alten Mann mitten' in's Herz traf. Der Tod trat

zuf der Stelle ern. Bei der mOber-: Saulheim zum dritten Male vorgenommenen Bürgermeisterwahl erhielt Altbürgermeister Freitag 70. seinGegner Weber 73 Stimmen. Das letzte Mal hatte Stimmengleichheit geherrscht. In Groß-Ullmstadt ist Georg Ohl- (genannt Gravelottchen). der in der Schlacht bei Gravelotte schwer verwundet wurde, gestorben. An dem Begräbniß nahmen 20 Kriegervereine von Nah und Fern theil. Königreich Bayern. Der Prinzregent übernahm dasPro tektorat der Nürnberger Landesausstellung und spendete zur Ermöglichung der Betheiligung von Kleingewerbetreibenden 25,000 Mark. In Augsburg ist der Oberstaatsanwalt Karl Vieler vom Oberlandesgericht vom Schlag getroffen und war sofort todt. Dortselbst wurde in die Domänenkanzlei des Fürsten Fugger eingebrochen und der gesammte, nicht unbedeutende Baarbestand geraubt. Der erbliche Reichsrath Graf Friedrich Karl von Ottenburg ist in seinem Schlösse Tambach in Ober-Franken im Alter von 52 Jahren gestorben. Großes Aufsehen erregte die Nachricht von dem Selbstmord des Herrn Daniel Hamburger, Chef des Tuch-Engros-Gesäfts Hamburger & Co. in Aschaffenburg. Die momentane UnMöglichkeit, einen fälligen Wechsel zu decken, soll Hamburger veranlaßt haben, Hand an sich zu legen. Der grökte Soldat der bayerischen Armee ist ein Rheinländer, der Mediciner Hasler aus Coblenz, der als Einjäh-rig-Freiwilliger beim 9. InfanterieRegiment in Wllrzburg dient. Er mißt 193.7 Centimeter. In Würzburg wurde der Postaspirant Nomer, der viele Briefe und Packete unterschlagen bat, u 4 Monaten Gefängniß mit Abrechnung der Untersuchungshaft verurtheilt. Der aus Fürth entslohene Postaspirant Friedrich Pietsch ist in Berlin festgenommen worden. Von den von ihm unterschlagenen Summen wurden noch 2000 Mark bei ihm vorgefunden. Der aus Schorndorf stammendeKaufmann . und Magazinier der Nürnberger Metallwaarenfabrik Gebr. Bing, Heinrich Fuchs, ist spurlos auS Nürnberg verschwunden und zwar unter Umständen, die vermuthen lassen, daß ihm ein Unglück passirt ist. Köniareich Württemberg. An Stelle des verstorbenen Prälaten Dr. v. Merz ist nunmehr Prälat Dr. v. Wlttlch zum Vorstande des Vereins für christliche Kunst in Württemberg irwählt worden. Die Redaktion des .Christlichen Kunstblattes, des Organs dieses Vereins, hat Stadtpfarrer Dr. Friedrich Merz, ein Sohn des daHingeschiedenen Prälaten, übernom men. In dem StuttgarterSchwimmbade wurden im vorigen Jahre 353,234 Bäder genommen, eine Anzahl, die über Erwarten groß ist, sich aber immer noch steigert. In Ulm und zwar wahrscheinlich an der Olgastraße soll eine neue-katholische Kirche 'erbaut werden. Stifwngsrath Keilbach in Oberkessach beging seine goldene Hochzeit festlich. Die ganze Gemeinde betheiligte sich an der Feier. Die große Scheuer und Stallung von M.Stapf's .Württemberger Hof" in Oehringen brannten ab. Das' Feuer war wahrscheinlich von einem entlassenen Postil son. der auch verhaftet worden ist, angeleat. Friedrich Scheel und seine Frau Christine, geb, Fischer, zu Vaihingen a. F., feierten ihre goldene Hochzeit in einem großen Kreise von Kindern und Kindeskindern. In Wangen i. A. ist der Stadtschultheiß Trenkle gestorben. Drechsler Kießling und Frau in Weingarten wurden wegen des Verdachts, ihr Haus angezündet zu haben, verhaftet. Das Haus deS Webe? Gottfried Zoos zu ( Welzhetm würd ein Raub der Flam- ' men. Die beiden Knaben des Haf- ! nermeisters Süßmuth und Metzgers j Maier zu Giengen a. Ar. ertranken jm I Bibergraben. Güterbeförderer Groh r i . n !N angenourg wuroe von emem tm neulich gekauften Pferde fo geschlagen, daß der Tod sofort eintrat. In Stettena a. R. M. soll mit einem Kostenaufwande von 103.000 Mark noch in diesem Jahre eine Wasserleitung gebaut werden. Großherzogthum Baden. In Freiburg i. V. beging die Feier des 50jährigen Doktorjubiläums der frühere langjährige Korpsarzt des 14. Armeekorps, Generalarzt Dr. v. Beck. Der Großherzog zeichnete den Jubilar durch Ernennung zum Geheimrath 1. Klasse auS. Ein großes Projekt der Erweiterung des seitherigen neuen FriedhofeS, das eine halbe Million Mark erfordert, liegt der Stadtgeimeinde reiburg por. Der Friedhof soll mit einem monumentalen Portale, mit Versammlungssaal und Kapelle, mit geräumigen Leichenhallen und ansiegenden Secirsälen und späte? auch mit einem Crematorium versehen werden. Der Tabakspekulant Richard !Traumann in Mannheim wurde wegen großer, sein Vermögen bedeutend Übersteigenden Spekulationen verhaf'tet. Geh. Commercienrath Kars Freudenberg in Welnheim UUxlt seine goldene Hochzeit und spendete auö die'sem Anlaß 100.000 Mark für eine Stiftung zur Unterstützung hilfsbedürftiger Arbeiter seiner Fabrik sowie -deren Wittwen und Waisen. In Pforzheim wüthet der Thphuö, der durch die Trinkwasserleituna seine Verbreitung gefunden haben soll. Die AloiS Erntle'schen Eheleute in 'Rietheim feierten unter Betheiligung der ganzen Gemeinde die diamantene ockzeit. Der 70 ?kabre alte Vrivatier Belz m Rastgtt beging auS unbekannten Gründen Selbstmord. In yiockenau herrscht eine Masern-Epide-mt unter den Hindern. Die Schulen siyd geschlossen,Rheinpfalz.. .3a. J&toteaföi ift Sajfüjfe

Die sieben Lebensalter des Menschen. (Zrci nach Shakespeare überseht.)

Drittes l Sir ?:ebl-bf r or dem Otbra jcb ,v Johann Hvff's Ma ,'?,trakt. Dann der Verliebte, Der wie ein Ofen seufzt, mit Jam merlied .'l:lf seiner Liebsten Brau'n.

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Tct pnc fttfclfl, den de? cit importnte Jede Hrft'iche Ma!z?rtrakt als ein littöti lttS NhrvvsSpe:röik ud etökkrvmwtl gcfvrtkn tat. dot ikle Nachabaer ttt xvcüK ätrlikde Prötorate i den Ma,lt zu biivgtn. u! Such vor ttn. Kauft nur toi Zechte. Ter ädte ?onann ofTid Malzextrakt bat bic Un rsrtft on ..Job Ccff" auf dkm Hat, einer jeke ik a de. All, flrirte Pamp: let (Di sieben letteal:er bei mimcklichea tbtn) frei gesandt. Schreibe in NZS'Z:;; k i2i;Di:i.so co., alleinige Agenten. 152 und .54 Kranllin Ttraßr, New Bork.

Mühlhäußer, Direktionsrath der pfai zischen Eisenbahnen, im Alter von 58 fahren gestorben. Dortselbst stürzte 'sich der Telegraphenwärter Hermann Geyersbach, an Verfolgungswahnsinn .leidend, aus dem 3. Stock seiner Woh'Nung und zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu. Dr. jur. Mai, der !Sohn des gleichnamig: Lehrers, ver suchte sich im Rhein zu ertränken, doch -wurde er gerettet. Dr. Mai leidet seit 'mehreren Jahren an nervöser Ueberrei'zung. die zeitweise Geistesstörung im lGefolge hat. In einem solchen Anfalle 'hat er auch die That begangen. Ei garrenfabrikant Michael Bausch in .Oggersheim, der den Güterbestätter Reffert in Ludwigshafen gelegentlich .eines Wirthshausstreites erschoß, wurde vom Zweibrücker Schwurgericht zu fünf Jahren Gefängniß verurtheilt. In Neustadt a. d. Haardt ist der Zahlungsunfähig gewordene Wein 'Händler Ludwig Feiß verhaftet worden. Eine Bllrgerversammlung nahm den Antrag des Stadtraths aus eine Anleihe von 600.000 Mark behufs Ausführung des städtischen Elektrici tätswerkes in Kaiserslautern an. An Stelle deö verstorbenen Hofrathes Süß wurde der seitherige erste Adjunkt Dr. Weltz einstimmig zum Bürgermeister von Speier gewählt. In Grünstadt beging der Schuhmacher Franz Buch. 36 Jahre alt, Selbstmord. Schweiz. Seit dem Tode des Generals Her zog ist Oberst Girard in Renan der älteste noch dienstthuende Officier. El 'ist 1319 geboren, wurde 1867 zum Oberst befördert und commandirt die vierte Landwehr-Jnfanterie-Brigade. Ein 20jähriger Taugenichts Na? mens Hiltpolt jit Hottingen hat seine 75jährige Muster erschlagen, weil sie ihm Vorwürfe machte übex seinen lie? derlichen Lebenswandel. Die. Mijhli in Wangen ist total abgebrannt. Dank der rechtzeitigen und ausdauernden Ar beit der Feuerwehr wurde großes Unglück von dem Dorse abgewendet, zu mal der Föhn mit Wucht über die Thalschast fegte. Jüngst wurde im Walde bei Ossingen beim Holzfällen der 54 Jahre alte 'Landwirth Arnolö Wiesendanger von einer stürzenden Eiche erschlagen- Im Hause seines Collegen Bohnex in Niederbipp fchosj sich der Lehrer Boß aus Attiswyl Heinz unvorsichtigen Manipuliren eines Revolvers eine Kugel in die rechte Hand. In Andermatt starb der Priester Franz Nenner im hohen Alter von 93 Jahren. Hr. & Baumlj, Besitzer der mechanischen Schreinerei in Kriens. wurde jüngst in Hochdorf todt aufge funden. Derselbe war am Tage vorher dorthin gekommen, um an der Aufführung des HanS WaldmannTheil zu nehmen. Oesterreich-Ungarn. In Wien sind der Buchdruckereibe sitzer und Verleger Waldheim und Ba ron Friedrich Mayr, der Generaldirek tor der kaiserlichen Privat und Fa milienfonds in" Pension, gestorben Erschossen hat sich der Defraudant der Staatsschuldenkässe. ' Ferles. ' Der Taubstumme Franz Jgnot machte auf die Wittwe Anna Diemer', ttiilche sesz nen Liebeswerbungen keinGehör schen ken wollte, einen Mordversuch. Der Postmeister Karl Pilz in Wiesmath, dem die Entdeckung einer von ihm ver-schuldeten-Defraudation eines Beträges vyn 1600 Gßlden drohte, hat sich mittels Strhchnin Vergiftet. Frai; un.h Kinder blieben in großer Nothlage zi; rück. In Zwettl wurde Advokat Dr, I. Hafelberger, ein hoch in den Siebzi, gern stehender Greis, der seit dem Jahre 1830 die Advokatur und zugleich daö Notariat - ausübt,: in Haft genommen. Die Typhus evide mie inPrag hat derartige Dimensionen angenommen, daß sämmtliche -drei Nothspitäler von Typhuskranken vollständig besetzt sind. Lieutenant v. sionradin und dessen Geliebte begingen in einer Kaserne' zu Ptft' gemeinschnj Albgmord, g ' ' Meers chaumpfeisen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspihen :c., bei Qm. Mucho, 199 Oft Oasjina.toa ytr.

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