Indiana Tribüne, Volume 17, Number 183, Indianapolis, Marion County, 22 March 1894 — Page 2

ttdinna Tribüne. Erscheint füglich und Sonntngs.

Tie tägliche Tribüne' kostet durch den TrLgei UCkntS per Zoche, die SonntagSTrtbüne" 5 EentS per Woöe. Beide zusammen 15 Cent? oder 85 Cents per Monat. Pev Post zugeschickt in Vor auSbezahlung t? per Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 2 2. März 1894. Eine deutsche Eisenbahn in Venezuela. Mit der Eröffnung der Linie Ca-racas-Valencia der Großen Venezuela Eisenbahn-Gesellschaft ist ein großer Theil der Culturarbeit, welche deutsche Thatkraft in Venezuela unternommen hat, zum vorläufigen Abschluß gekomnen. Die bezeichnete Strecke, welche dis Verbindungsglied zwischen den beiden Hauptstädten des Landes bildet, ist 160 Kilometer lang, darunter 74 Kilometer allerschwierigster Bergbahn mit mehr als 3 Millionen Kubikmeter Felsbewegung, 86 Tunneln von 5200 Meter Gesammtlange, 60 eisernen Viadukten und 140 kleineren eisernen Brücken. Die Baukosten haben über 80 Millionen Franken betragen, denen die Regierung von Venezuela eine Verzinsung von 7 v. H. aus 99 Jahre gewährleistet hat. Die Bahn durchzieht den fruchtbarsten und bevölkertsten Theil des Landes. Ein Gebiet von der Größe Norddeutschlands ist als Interessengebiet der Bahn anzusehen, auf dem jeder Wettbewerb ausgeschlossen ist. In Caracas ist die deutsche Bahn mit der Bahn von Caracas nach dem Hasen von La Guayra und in Valencia mit der Bahn von Valencia nach dem Hafen von Puerto Caballo verbunden. Beide letztgenannte Bahnen befinden sich in englischen Händen. Zu der deutschen Bahn ist nur deutsches Material im Gesammtgewicht von 50.000 To. verwendet worden, zind zwar Schienen von Krupp, eiserne Schwellen von der Union in Dortmund, eiserne Brücken von der Union in Dortmund und der Guten Hoffungshütte in Oberhausen, Lokomoti den von Hartmann in Chemnitz, Per-sonen-und Güterwagen von van der Zypen u. Charlier in K'öln-Deuh, Achsen und Räder von Krupp. Die Firma F. Krupp in Essen hatte die Erlaubniß zum Bahnbau durch den Oberingenieur L. A. Müller aus Frankfurt a. M. erwirkt. Nur deutschesKapital ist aufgewandt, und zwar durch die Vermittlung der DiskontoGesellschaft Berlin und der Norddeutschen Bank in Hamburg. Die Oberleitung der ganzen Bahn liegt seit sechs Jahren, seit Beginn der Vorarbetten, in den Händen des preußischen Regierungsbaumeisters Karl Plock als Vorsitzenden der Direktion, dem in der Direktion als betriebstechnisches Mitqlied Th. Dietrich, als kaufmännisches Mitglied L. Schiricke und die OberIngenieure Gust. Knoop in Valencia und E. Jsermeyer in La Victoria zur Seite stehen. Als Mitglied der Direktion war anderthalb Jahre lang auch der verstorbene königliche EisenbahnVauinspektor Paul Schachert thätig, welcher vor zwei Jahren den Anstrengungen und dem Klima erlag. Das preußische Ministerium der öffentlichen Arbeiten hat K. Plock und E. Jsermeyer für die Durchführung des großartigen Unternehmens aus dem preußischen Staatseisenbahndienst beurlaubt. Stahlindustrie und Elektricität. Immer mehr sieht es darnach aus, als ob die elektrische Kraft dazu berusen sei, an allen Ecken und Enden als Nothhelferin zu dienen, sozusagen alle Lücken unseres Weltenbaues zu stopsen. Lange Zeit hindurch war in vielen Zweigen der Industrie die Anwendung des Stahls notywendigerweise nur eine beschränkte, wegen der Neigung desselben zum Zerfressenwerden durch atmosphärische und sonstige Einflüsse. In unserer Zeit nimmt aber der Stahl so rasch die Stelle des Eisens auf allen Gebieten der Bauthätigkeit ein und wird namentlich gegenwärtig zum Schiffsbau in so ausgedehntem Maße verwendet, daß jener Uebelstand immer empfindlicher fühlbar werden mußte. Immer gebieterischer wurde daher auch das Bedürfniß nach irgend einem Mittel. welches den Stahl gegen die oxydirende (durch Sauerstoff-Verbindung zerstörende) Wirkung von Luft und Wasser festigen könnte. In einem neuen Verzinkungsprozeß, auf elektrischem Wege, ist nun ein solches Mittel glücklich geboten. Bisher war das Verzinken ein sowohl recht kostspieliges, wie schwieriges und verlustreiches Verfahrn. Man brachte die betreffenden Artikel in ein Bad von geschmolzenem Zink, wobei oft mehr als 25 Prozent d:s benutzten Zinks in Gestalt von Zinkeisen-Legirung zu Auswurf wurden. Man brauchte also unmäßig viel Zink, das überdies beständig in flllssi. gem Zustand erhalten werden mußte, somit auch eine sehr bedeutende Ausläge an Heizmaterial erforderte. Außerdem machte bei diesen Galvanisirungsbädern" die Temperaturfrage beständig viel zu schaffen. Auch wur den bei der Heißgalvanisirung die Stärke der Drähte vermindert, und Eisen- und Stahlstücke von kleinerem Umfang wurden oft verdreht und brüchig gemacht. Selbst wenn man den Stahl der niedrigsten Temperatur des Galvanisirungsbades aussetzte, wurde die Härte von manchem Stahldraht sehr erheblich geschwächt, und seine Spannkraft um 5 bis 10 Prozent verringert. Beim Biegen oder Winden der verzinkten Drähte brach später oft das Zink durch oder wurde rissig, wenn der Draht bei zu niedriger Temperatu? durch das flüssige Zink gezoa.en worden war: batte man aber lebr

reiss galvanisirt, so war die Zinkoerkleidung keine gleichmäßige. Ein Elektro-Zinkplattirungsprozeß ist zwar schon längst bekannt, und es wurde viel Geld mit den Versuchen vergeudet, diesen an Stelle jenes Galvanisirungsverfahrens anzuwenden; er erwies sich als zu langsam und kostspielig. und an Stelle der besagten Uebel stellten sich andere ein. mit deren Aufzählung dem Laien nicht weiter gedient sein würde. Jetzt endlich sind alle diese Schwicrigkeiten gehoben! Durch den neuen Elektro-Verzinkungsprozeß- können Stahlplatten von 18 Fuß Länge und darüber, und kleinere Artikel erst recht, mit Leichtigkeit, Sicherheit und denkbar größter Haltbarkeit verzinkt werden. Dabei ist dieses Verfahren bedeutend billiger, als das Heißgalvanisiren. Der Stahl kommt ebenfalls in ein Bad. durch welches aber ein elektrischer Strom geleitet wird. Alles Weitere bleibe hier dahingestellt. Die Tragweite dieses Verfahrens wird sicherlich eine große sein.

tn alter Zors. Die Mehrzahl der Kaufleute und Fabrikanten unseres Landes sind in dem Wahn befangen, daß ihre Methoden auf allen Gebieten des Handels wie der Industrie tonangebend sind. Wenn auch ohne Rückhalt zugegeben werden muß, daß der amerikanische Erfindungs- und Unternehmungsgeist vor keinen Schwierigkeiten zurückschreckt und Erfolge in großer Zahl aufzuweisen hat, so kann die Tha!sache doch nicht geleugnet werden, daß durch manch' alten Zopf die Ausbreitung des amerikanischen Handels eingeschränkt wird. Der amerikanische Kaufmann kann das britische Erbtheil, den Eigendünkel. daß die ausländische Kundschast sich ihm zu adaptiren hat, nicht los werden und thut wenig oder gar nichts, um den Wünschen und Bedllrf nissen der Letzteren gerecht zu werden. Anstatt den internationalen Geschäftsverkehr möglichst zu erleichtern, hält der Amerikaner wie der Engländer mit einer durch Nichts berechtigten Zä. higkeit Schranken aufrecht, welche längst hätten fallen sollen. Zu diesen gehört nicht in letzter Reihe das veral tete englische Maß- und Gewichtssystem. Die Mehrzahl aller Länder, welche in dem allgemeinen Bölkerconcert eine hervorragende Rolle spielen, hat längst das metrische System angenommen. Welcher ausländische Geschäftsmann wird sich die unnütze Mühe geben, unser verzwicktes und irrationelles System von Avoirdupois. Pennyweights. Unzen und Pfunden. Aards und Zoll, Pints und Gallonen zu studiren. um bei seinen Einkäufen die langwierige Umrechnung vorzunehmen? Er wird sich naturgemäß mit einem Geschäftsmann in Verbind'lng setzen, der ebenfalls das metrische System gebraucht, und deshalb sich anstatt nach den Vereinigten Staaten oder England nach Deutschland. Frankreich u. s. w. wenden. In dem letzten Bericht der British Foreign Office- über den englischen Ausfuhrhandel ist dies ausdrücklich hervorgehoben und betont, daß namentlich der Ausfuhr von Maschinen und Eisenwaaren das verzwickte englische Maß- und Gewichtssystem hindernd im Wege steht. Was aber in England gilt, trifft auch bei uns zu, denn derselbe Zopf verunziert Engländer wie Amerikaner. Die Angaben des Berichtes der British Foreign Office" finden ihre Bestätigung in den Mittheilungen eines Correspondenten in Peru. Derselbe weist darauf hin, daß alle Versandtspecificationen, welche Waaren nach letztgenanntem Lande begleiten, aus Jards und Zoll, bezw. Pfund und Unzen nach dem metrischen Gnstem umgerechnet werden müssen, und daß das Unterlaufen von Versehen die Geschäftsleute Zollstrafen aussetzt. Er empfiehlt deshalb auf das Dringendste, daß das veraltete englische System abgeschafft und das metrische System eingeführt werde, welches, abgesehen von allen anderen Vortheilen, sich durch seine Einfzchheit auszeichnet. Es ist wirklich ar. der Zeit, daß dieser alte Zopf abgeschnitten wird. Städtische Pfandhäuser. Während der schweren Zeit der Noth, unter deren Nachwehen wir noch lanqt zu leiden haben werden, ist mancher brave Arbeiter, der keine Beschäftigung finden konnte, vor die Alternatwe gestellt worden, entweder die Hand nach einem Almosen auszustrecken oder den Weg zum Pfandhause aufzusuchen. Da die bei Weitem größte Mehrzahl der Arbeiter das Erstere gewiß nur in dem Augenblicke der absolutesten Hilflosigkeit gethan hat, so . ist wohl anzunehmen, daß die Pfandleihgeschäfte in den letzten Monaten glänzende Geschäfte gemacht haben. Nun ist es leider eine Thatsache, daß sehr viele Pfandleiher sich kein Gewissen daraus machen, die Noth ihrer Mitmenschen in der schämlosesten Weise auszubeuten; die Habgier eines Shylock kennt eben keine Barmherzigkeit. Für diese Klasse von Biedermännern wird die Noth eines Anderen ein Gelegenheit zu einem guten Geschäft. Sie verleihen Geld zu hohem Zins gegen vielfache Sicherstellung, und wenn der Verfallstag herangekommen, bestehen sie auf ihrem Pfund. Auf Grund dieser Erwägung sind schon seit langem von den Staats- und Municipalbehörden europäischer Länder eigene Pfandhäuser errichtet ottz Pfandgeschäfte nur unter solchen Bedingungen concessionirt won, daß der gemeinnützige Zweck nicht zur Bereicherung auf Kosten der Armer, rißbraucht werden kann. In diesen Leihgeschäftn: darf nur so viel von Zinsen berechnet werden, wie zur Deckung der Unkosten und zu einem legitimen Reingewinn gehört. Der Mont de Piere" von Paris berechnet 7 Procent Zinsen per Jahr, das lo nigliche Pfandinstitut in Berlin zehneinhalb und die Pfandhäuser in Köln und Frankfurt a. M. höchstens, d. b.

je nach der Größe des geliehenen Beträges. 11 resp. 12 Procent. Von al-' len diesen Leihhäusern wird nach Verlauf der Verfallszeit ohne weitere Er-. Neuerung des Scheines behufs Einlösung eine mehrmonatliche Gnadenfrist aewäbrt. t

Wie sieht es aber in dieser Beziehung in unserem Lande aus? Der schamlosesten Ausbeutung der Armen ist Thor und Thür geöffnet. In New Jork zum Beispiel sind den Pfandleihern dreißig Procent als der niedrigste Zinsfuß gestattet und wo anders ist es nicht besser. Allein die Wucherer begnügen sich nicht einmal mit solchen horrenden Zinsen. Sie ignoriren die bestehenden Gesetze einfach vollständig, wohl wissend, daß Niemand gegen sie eine Anklage erheben wird, oder umgeh'n den Buchstben des Gesetzes, indem sie für Ausstellung der Pfandpapiere (Chattel Mortgage) horrende Commissionen berechnen. Nicht selten hat ein armer Teufel, der. in die Klauen eines solchen Vampyrs geräth, mehr als hundert Procent Zinsen zu bezahlen und ist demselben rettungslos preisgegeben. Die zahlreichen B:richte über Fälle von unerhörtem Wucher aus vielen Großstädten unseres Landes beweisen, daß die Shylois Das vollendet haben, waS die allgemeine DePression im Geschäftsleben begonnen hatte, sie haben manchen braven Arbeiter an den Bettelstab gebracht. In richtiger Erkenntniß dieser Thatsache hat sich nun in de? Stadt New Vork eine Anzahl Philanthrop!scher Bürger zusammengethan, um dort nach dem Muster des Mont de Piete" ein Pfandhaus zu begrünven, welch: seinen Schöpfern nicht den geringsten pekuniären Gewinn abwersen und nur den einen Zweck verfolgen soll, dem Bedürftigen, welcher zum Versatz gezwungen ist, vor Uebervortheilung zu schützen. Im Gegensatz zu der Praxis d:r bestehenden Leihgeschäfte soll auf jedes Ansatzstück ein Darlehen gegeben w.'rden, welches dem Werthe des Pfandes so nah: gleichkommt, als die geschäftlich: Sicherheit nur erlaubt. Es soll ein niedriger Zinsfuß berechnet werden; in Ausficht genommen sind 12 Procent, doch wird sich die Rate mit der Zeit erniedrigen. Es soll ferner nach Verfall eine Gnadenfrist gegeben werden und gestattet sein, das Darlehen in TheilZahlungen zurückzuerstatten, und es soll schließlich, wenn das Pfand nicht eingelöst wird und versteigert werden muß. der bei der Auktion erzielte Mehrbetrag dem Pfandscheininhaber zurückerstattet werden. Die Unternehmer dieser gemeinnützigen Anstalt haden eine Gesellschaft gebildet, welch: unter dem Namen The Provident Loan Society of New Jork" incorporirt. w:rden soll. Die betr. Bill ist vom Staatssenat bereits passirt. von der Assembly aber zurückgelegt worden. well von gewisser Seite das ifenbcrncnt eingebracht wurde, daß die Tätigkeit der Gesellschaft auf die Dauer von drei Jahren zu beschränken sei. Geht dieses Amend?ment durch, so ist die Gründung des ganzen Unternehmens gefährdet, denn innerhalb des aernnnten Zeitraumes wird die Ges:llschaft kaum über das Versuchsstaoium hinwegkommen und schwerlich einen allgemein fühlbaren Beweis ihr.'r NUlichkeit liefern können. All' die erforderliche Mühe und Arbeit wäre also gänzlich verschwendet. Es bedarf keines besonderen Scharfblicks, den Ursprung der Opposition aussindig zu machen, welche der Gesellschast in der Assembly bereitet wird. Auch in Chicago erheben sich gewickle Stimmen zu Gunsten der Gründung eines öffentlichen PfandHauses, und im Interesse der Arbeiterbevölkerunq wäre es dringend wünscb:nswerth. wenn derartige Agitatlonen überall zum Ziele führen wllr den. . Vom Jnlande. In Florida sind die Oran. gen so billig, daß sie vielfach garnicht für den Markt gepflückt werden. Kürzlich angestellte Untersuchungen haben ergeben, daß die großen Sandberge bei Dunvan. in Colorado, Gold im Werthe von einem bis zu zwanzig Dollars auf die Tonne enthalten. Es giebt dort etwa fünf-zehn-bis zwanzigtausend Acres solcher goldhaltiger Sandberge, von denen einzelne bis zu eintausend Fuß Höhe hervorragen. Mehrere tausend Acres sind von Goldsuchern bereits in Besitz genommen und eine zukünftige Stadt ist ausgefleckt. In der Eile, das Goldsucherlager daselbst zu erregen, stolpern die Leute förmlich: übereinander. In dem ganzen San LouisThale wird Sand von ähnlicher Beschaffenheit gefunden. Es wird behauptet, daß die Goldschätze in einem schwarzen, magnetischen Sande liegen und in den Straßen von Garrison und in dem ganzen Theile mit Hülfe von Magneten gesammelt werden können. Der berühmteste" Bankdieb Amerika's, Chauncey Johnson, wurde dieser Tage in der Merchants Bank- in Newark, N. I., abgefaßt. Johnson, jetzt 72 Jahre alt und in den letzten Stadien der Schwindsucht, ist, wie Inspektor ByrneS von New Fork erklärt, der König der Diebe" und hat 'im Laufe der Jahre mehr Geld gestoh len. wie irgend ein anderer einzelner Gauner des Landes. Er beraubte seiner Zeit die Hatter's Bank" in Bethel. Conn.. um Z36.000, die Maklerfirma Perry Belmont in New York um $25, 000. die Adams Expreß -Sffice um mehrere tausend D l'ars und die C ntral Mechanic Bank" in New York soaar um $125,000. Zahllose andere Räubereien wurden außerdem noch von Johnson verübt, doch verspielte er Alles. Jetzt ist er ein gebrochenerMann, der seine letzte Heimath, das Zuchthaus in Dannemore, erst vor 4 Wochen verloren hat. Richter Kalisch ließ den alten Gauner mit der Warnung laufen, sich nie wieder in Newark sehen zu laslen. , , . .

Eine hochinteress ante Ersindung, die freilich den professiollen Politikern durchaus nicht gelegen kommen wird, hat Herr Franz X. Wagner von New York gemacht. Durch die Erfindung wird eine correkte automatische Zählung der für die einzelnen

Candldaten abgegebenen Stimmen er; zielt und eine falsche Zählung unmöglich gemacht. Es kann immer nur ein Stimmgeber die Wahlbube betreten und sobald er dies thut, gibt der Fußboden nach und ein Indikator an der Außenseite der Bude zeigt die Zahl der Stimmgeber an. Vor diesen sind aus einem Tisch soviele Druckknöpfe angebracht, wie Candidaten vorhanden sind, und 'der Stimmgeber hat den Knopf mit dem Namen, oder der Nummer seines Kandidaten niederzudrücken und seine Stimme wird auf einem, für das Publikum nicht stchtbaren Zifferblatt registrirt, so daß am Schluß die Zahl der für jeden Candidaten abgegebenen Stimmen auf einem besonderen Zifferblatt abgelesen werden kann. Eine besondere Einrichtung macht es unmöglich für einen Mann m der Bude, mehr als einen Knopf niederzudrllcken, und auch dieser kann nur einmal zurückgedrückt werden, so daß das Abgeben von mehr als einer Stimme unmöglich ist. Eine merkwürdige Steuerselbsteinschätzung machte unlängst General Clay in Whitehall, Ky. Im dortigen Staate haben nämlich die Steuerzahler, nachdem sie ihre Steuerliste aufgefetzt haben, ein gedrucktes Schwörformular zu unterzeichnen. Clay schrieb und unterfertigte bei seiner Selbsteinschätzung Folgendes : Ich. Unterzeichneter, beschwöre hiermit, daß die Eisenbahngesellschaften des Staates und des Landes die öffentlichen Straßen in Besitz genommen haben und ungesetzliche Steuern erheben. weil keine Vertretung den Staat und das Volk schützt. Die Durchführung ihrer' Beschlüsse erzwingen die Eisenbahngesellschaften durch ein Heer Detektivs, die. sie ohne Genehmigung des Staates und der Union unterhalten. Ich schwöre ferner, daß ich am heutigen Tage keinen einzigen Dollar von meinem persönlichen, sowie mei nem Grundeigenthum Einnahme habe, vielmehr mehrere hundert Dollars Arbeitslöhne ausbezahlt habe. Ich hab: nichts, das ich mit Profit verkaufen könnte. Früher lebte ich im Ueberfluß. heute bin ich ein armer Mann. Meinen ganzen Reichthum schluckten die Eisenbahngesellschaften. Ich bin unfähig zu bezahlen und protestire gegen die Zumuthung. fernerhin noch Steuern an den Staat und die Union zu entrichten, es sei denn, die Republik kehre zu den ererbten Freiheiten unserer Väter zurück. Gott schütze das Recht!" In Boise City in Jdaho ist die Nachricht eingetroffen, daß das Wassersammelbecken des Jndian Creek seine felsige Umfassung durchbrochen und Tod und Verderben mit sich bringend, Dörfer und Ranchos überfluthet. Das Sammelbecken war in dem oberen Laufe des Jndian Creek aus Stein zu dem Zwecke aufgemauert worden, der 640 Acres umfassenden OrchardFarm" die nöthige Bewässerung zu liefern. Es nahm einen Flächenraum von 500 Acres ein und kostete $50, 000. Das ganze Gebiet zwischen Bysuka und Caldwell steht unter Wasser; sämmtliche Eisenbahnbrücken zwischen Nampa und Bysuka sind hinweggerissen und dieEisenbahngeleise stehen viele Meilen weit unter Wasser. Der Dammbruch erfolgte gegen Mittag und sosort .wurden reitende Boten ausgesendet,' um die Ansiedler vor derUeberschwemmung zu warnen und ihnen die Rettung ihrer Familien zu ermöglichen. Der mächtige Wasserschwall ergoß sich den Jndian Creek hinab und führte Häuser, Schafe, Kälber, Scheu nen, Farmgeräthschaften mit sich und überschwemmte ganze Farmen. Die Bürger von Nampa, einem Städtchen an der Short Line", sahen den verHeerenden Wogenschwall herankommen und flüchteten auf hochgelegenen Grund und Boden. Bald standen der untere Theil der Stadt und das Eisenbahngeleise fünf bis zwanzig Fuß unter Wasser. Mindestens sünfzig Häuser wurden mehr oder weniger zerstört und viele Familien haben ihr Obdach und Bettzeug eingebüßt. Zwei Männer sollen ertrunken sein. Da! Unglück wurde durch den plötzlichen Eintritt warmer Witterung herbeigesührt, welche den Schnee aus dem Gebirge zu schnellem Schmelzen brachte. Auch das Wasser im Snake River stieg um acht Fuß. Für daö Mountain Home" - Sammelbecken werden ebenfalls Befürchtungen gehegt. ßom VluSlande. Vor Kurzem wurde durch einen großen Einbruchsdiebstahl aus der Benedictinerabtei Fecamp eine Summe von 300,000 Franken in Banknoten und auf den Inhaber lautenden Werthpapieren ausgeräumt. Ueber den Thäter fehlte jeder AnhaltsPunkt. . Die Polizei suchte vergebens seine Spur, bis vor einigen Tagen ein Reisender an einem jjcr Pariser BahnHöfe seinen Koffer aus der Gepäckniederlage entnahm, irrtümlicherweise einen fnmden, aber ganz ähnlichen erhielt, öffnete, in demselben den Raub vorfand und den Behörden auslieferte. Nach' dieser Entdeckung sah man mit Spannung dem unrechtmäßigen Beytx j des verwechselten Gepäckstückes entgegen, der sich auch , in der Person eines sehr elegant geklekdeten englischen weisenden meldete. Man verhaftete ihn sofort und sucht Näheres über seine Person zu ermiljeln. Er will John Harris heißen und behauptet, Jngenieur zu sein. Die Polizei sieht in ihm ein Mitglied einer weitverzweigten Internationalen Verbrccherbande. D e m P o l i z e i - C o m m i ssariat Hietzing bei Wien kam vor einiger Zeit in einem anonymen Schreiben die Mittheilung zu, daß in der Wohnun der ' Beamtenwittwe Jo-

hanna"Aüsterer alltäglich in den NachMittagsstunden eine Damengesellschaft zusammenkomme, die daselbst Hazard spiele. Thatsächlich traf auch der in das bezeichnete Haus entsandte Detectiv vier Frauen, die sich in sehr eifri ger Weise dem als Hazardspiel be-

kannten Würfelspiele Manandl hingaben. Die Ueberraschung der Damen war keine geringe, alZ der j Detertiv ihnen plötzlich die aus 73 Kreuzer bestehende Ban!" confiscirte. Vor dem Straftichter des Bezirksgerichts Hietzing verantworteten sich die Angeklagten dahin, keine Ahnung gehabt zu haben, daß das Mariandl"Spiel verboten sei. Eine A:geklagte schrie zornig: Jetzt weiß ich auch, wer uns angezeigt hat! Niemand anders als die Frau v. Kegel! Richter: Warum denn? Angekl.: Weil wir sie nie mitspielen ließen, sie hat immu gestritten. Die Frauen baten vor der Urteilsverkündung den Richter unter Thränen und Schluchzen, sie ja nicht zu strafen, sie hätten ohnehin schon genug Spott von den, Leuten zu ertragen. Ich trau' mich meinem Mann nicht mehr unter die Augen zu treten," schluchzte eine derAngeklagten, bis jetzt hab' ich immer geschimpft, wenn ich gehört hab', daß er Karten spielt und jetzt " Der Richter fand sämmtliche Angeklagte der Uebertretung des Hazardspieles schuldig und verurtheilte Frau Austerer zu einer Geldstrafe von 5 Gulden, die übrigen drei Frauen zu je 3 Gulden. In der Komischen Oper zu Paris kam es neulich bei der Borstellung der Saint-Saensschen Oper Phryne- zu peinlichen Auftritten. Eine neue Sängerin. Frl. Harding. trat in der Titelrolle zum ersten Malz auf. Kaum erschien sie aus der Bühne, als aus mehrern Logen, in denen der Aristokratie angehörige Herren und Damen saßen, schrille Pfiffe ertönten und faule Aepfel, Zwiebel, Sousstucke, ein ausgestopftes Kaninchen, ein Stockfisch u. dergl. nach der Sängerin geschleudert wurden. Das Publikum verlangte entrüstet die Entfernung der Ruhestörer. Eine Dame, Gräfin V.. und einige Herren wurden von der Polizei genöthigt, ihre Plätze zu verlassen. Die Gräfin erklärte, sie habe sich an der Sängerin rächen wollen, die ihr ihren Gatten abwendig gemacht und sie um ihr Vermögen gebracht habe. Trotz dieses Einschreitens der Polizei wiederholten sich die Lärmscenen nof einige Male. Frl. Harding bewahrte ihre Kaltblütigkeit und führte lhre Rolle unter demonstrativem Bei fall zu Ende. Jugendliche Abenteu erlust hat einen Obersekundaner emes Braunschweiaer Gymnasiums, den Sohn eines Gastwirths in Riddaas Hausen, in die Ferne getrieben. Lange Zeit blieben die Eltern in Ungewißheit über das Schicksal ihres Sohnes, bis vor Kurzem ein Brief von ihm aus Algier eintraf, worin er mittheilt, daß er sich für die Fremdenlegion habe an werben lassen, seinen Schritt aber, der sich nicht mehr rückgängig machen lasse, bitter bereue. Der Brief enthält eine Schilderung der dortigen trostlosen Zustände, der Entbehrungen, die man erdulden müsse und die Bitte um Ver zeihung. Der Vater des Abenteurers hat sich sosort bei den braunschwernlschen Behörden, wie beim deutschen Botschafter in Paris bemüht, um die Rückkehr seines Sohnes zu ermöglichen, doch scheint wenig Aussicht vor Handen zu sein, daß diese Schritte Erfolg haben. Der kerliae Vstxt von Staffelstein mag dieser Tage eine rechte Herzensfreude gehabt haben. Der Klausner, der auf dem Staffelberge haust, der alte Jvo Hannemann, hat nämlich seinen 60. Geburtstag gefel ert. Seit 37 Jahren weilt er droben aus der Hohe über dem Grabseldgau und hütet getreulich m felnger lause das Aldegundlsklrchlem , wie Scheffel einst sang, der gleich zahllosen Anderen einstmals auch emporgestiegen war zum heiligen Veit. Möge dem wackeren alten Jvo noch manches Jahr beschaulicher Klausnerschaft bescheert sein. Während bisher alles in Rußland im Umlauf befindliche Geld, das in Kreuzbänden, Briefen, geschlossenen Werthbriefen oder Vake ten. die mit der Post befördert werden. im Falle der Entdeckung mit Beschlag beleat wurde und zu drei Viertel m Gunsten des Fiscus, zu ein Viertel des Betrages zu Gunsten des entdeckenden Postbeamten verfiel, ist jetzt durch Verfügung des Ministers des Innern der betrenende Art. 64 der Postordnuna dahin geändert worden, dak nur noch ein Viertel des auf dzese Weise beförderten Geldbetrages verfallen soll' afj.!.f . srt r, V i uno zwar ausjcgwKiicn zu unjlen ve? entdeckenden Postbeamten. Der Rett. drei Viertel, wird also dem Adressaten zukommen. Kürzlich beobachtete ein Schutzmann im Berliner Thiergarten, in der Gegend von Bellevue, einen Mann, der eifrig mit Graben beschäftigt war. ' Mit lebhaftem Interesse sah er der Arbeit zu. Nach einer Weile trat er an den Mann heran, um ihm bei seiner mühevollen Arbeit behilflich zu sein. Sie war bald vo nErfolg gekrönt. Der Schutzmann entdeckte eine Flasche, in der sich vierzehn Einhundert - Markscheine befanden. Er nahm sie an sich und zugleich mit ihr den überraschten Schatz gräber. Beide die Flasche mit ihrem kostbaren Inhalt und der Schatzgräber wurden der Criminalplzei überliefert. Diese vennuthet, daß der entdeckte Schatz aus einer Beute des Einbrechers Nauendorf herrührt, der sich zur Zeit im ZuchtHause befindet. Nauendorf hat eine Reihe von Einbruchsdiebstählen ausgeführt; unter Anderem hat er auch einen Juwelier aus der Artilleriestraße so vollständig ausgeplündert, daß der Bkstohlene voMndig xuinirt . ist. Neluendsrf.hat such zugegeben, daß er Geld vergraben habe, und Polrzeibemte an verschiedene Stellen akführi

DiesiebenLebettsalterdes Menschen. 1

l?rei nach Shakespeare überseht.)

Erstes Zuerst das Kind, Das in der Wärterin Armen greint i'.:io sprudelt ; (hak pik.) J'dznn dcff's Ma'z.?rkract iö weZtberübmt kr,., n ,siikr näsrkrus.'gkn und stärkcndkn '.::jas:ea. Errictt 76 LuZjtichaungtn.

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T ÄHtistrirte. mpm (tit sieben Leben,, lter de ISISIVEE & HEDELS 152 und 154 Franklin wo es zu finden sei; es stellte sich aber stets heraus, daß er sie irregeführt hatte. Endlich scheint man also eines seiner Verstecke entdeckt zu haben. Großes Aufsehen erregt in Rom wie unter der italienischen Aristokratie überhaupt die Verlobung des jungen Herzogs von Anticoli mit der Prinzessin Eugenie Bonaparte. Diese Verlobung ist nämlich der sensationelle Abschluß eines Romans, wie ihn keine Dichterphantasie, sondern nur das Leben allein zu schaffen vermag. Don Massimo Anticoli hatte sich verliebt, rasend, glühend in ein bildschönes, berückendes, aber bürgerliches Mädchen. Die Eltern des Mädchens wollten das Verhältniß nicht dulden, da sie es in Anbetracht des Ranges des Herzogs für eine Kaprice hielten, der sie ihr Kind nicht opfern wollten. Da entführte der Herzog das Mädchen, aber auf korsische Art", das ist eine Entführung in allen Ehren. Er führte das Mädchen nämlich zu seinemBeichtvater und erklärte vor diesem, das Mädchen zu seiner Frau machen zu wollen. Nun willigten die Eltern in .die Heirath. Indessen zischelten die bösen Äunaen. das Madchen sei eme berechnende Kokette" gewesen, die es nur auf den Namen, den Titel und das Vermögen des Herzogs abgesehen r r r 'c y i yaoe. er Herzog ilen ncy zevocy man beirren. Die Hochzeit fand statt, d. h. Don Masstmo hatte sein ßa" vor dem Standesbeamten bereits gesagt, die Braut aber beantwortete die Frage desselben mit einem Nein", gleichzeitig warf sich das Mädchen schluchzend an die Brust des Geliebten und rief: Du sollst sehen, wie groß meine Liebe ist. So groß, daß ich Dir entsage, damit nicht' auch Du einst glaubst, DeinRang und Dein Geld hatten mich verdien bet." Vergebens war alles Drängen. Bitten, Zureden. Das Mädchen blieb bet ihrem Entschluß. Tagelang, wo chenlang suchte der Herzog seine Braut umiilstlmmen umsonst. Gut, rief er, so werde ich die heirathen, die meine Mutter mir bestimmt hat." .Tbu's " war die Antwort. Glaubst Du, ich kann nicht auch sterben?" Vor weniaen Taaen nun fand die Ver lobunq des Herzogs mit der Prinzessin . !L . , r. .c L statt und Alles fragt ncy: wiro oie verlassene Braut ihre Drohung ausführen oder nicht? und wer das Mädchen kennt, sagt Ja. Ein seltener Fall wurde vor der Strafkammer in Düsseldorf i . n. r.!r.. verhandelt, n einem roqiprcn0i,uii Dorfe heirathete im Jahre 1886 eine 5lunatrau emen Arbeiter Jo epy unr linski, der eben aus dem Zuchthause in Jauer gekommen war. Nach eintäaiaen Flitterwochen" begab sich Cyrlinski nach Amerika, wohin ihm seine junge Frau nach Verlauf von fünf Monaten folgte, on vor: regne die junge Frau nach einiger Zeit mit einem Kindchen, aber ohne Mann zu rück. Nachdem wieder einige Monate v-rslossen waren, will die Frau die Nackrickt von dem Tode ihres Mannes aus Amerika erhalten haben. Sie gab sich keine Mühe, näheres zu ersah ren,' zog vielmehr, , nachdem ihr Kind gestorben war, nach' Westfalen wo sie sich wieder als Ju.ngsrau ausgao. sle lernte den Bergmann Kozna kennen, mit dem sie nach dreitägiger Bekanntschaft zum Standesamte ging und das Aufgebot bestellte. Das Pärchen kam jedoch nicht wieder, um die Trauung vollziehen zu lassen. Dagegen erschien nach Verlauf von kaum vier Wochen das Frauenzimmex mit einem andern Bräutigam, dem Bergmann Bula. im Standesamte Dorstfeld;' mit diezum Standesamte Dorstseld: mit diesem hat sie sich verheirathet. Dieskß war nur dadurch möglich geworden, daß die Frau sich als ledigen Standes bezeichnet hatte. Nachträglich hatte der erste Mann aus Baltimore an den Schulzen des Heimathsdorses geschrieben und sich nach dem Schicksale seines Frau erkundigt. Gegen die Frau wurde Anklage wegen Urkundenfälschung und Doppelehe erhoben, es erfolgte aber nur die Verurteilung wegen Angabe :ines falschen. Personenstandes, da nicht festgestellt werden konnte, ob der erste Mann zur Zeit der zweiten Eheschließung noch gelebt habe oder noch lebe. Schön und rein Soll daö Hauö stets sein! Die besten Bürsten dazu kauft man bei H. Seh edel i0 0? NeCarty

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