Indiana Tribüne, Volume 17, Number 181, Indianapolis, Marion County, 20 March 1894 — Page 2
IndZana Tribiine. Erscheint Tilg lich Und Sonntags.
Die tZgliche Tribüne- kzyct durch den Träger NCentZ per Vochc, die SonntagZ.Tribüne" 5 Cents per Woche. Beide zusammen lßttent oder öS Cent per2?!onat. Per Post jugefchtikt in Vor auöbezahlung per Jahr. Office :Ns. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, 3nd.. 2 März 1894. Paläste auf Rädern. In keinem Lande der Welt wird dein Reisenden auf den Eisenbahnen auch nur annähernd ein solcher Comfori und Luxus geboten wie in den Ver. Staaten, wenn er über das nöthige Kleingeld verfügt. Für $50 pro Tag kann man ein vollständig möblirtes und elegant eingerichtetes Haus auf Rädern miethen, das nicht weniger als 17 Betten enthält. Im Vordertheil desselben befindet sich das sogenannte Veobachtungszimmer, von welchem die Reisenden einen Ueberblick über die Gegend haben, welche sie auf den Flügeln des Dampfes durchmessen; an dieses schließen sich zwei geräumige Gesellschaftszimmer und ein Speisezimmer. Der mittlere Raum enthält die Schlafcabinen, welche sich während der Tagesstunden als comfortable Sophas präsentiern. Im Hinteren Theile des Waggons befinden sich Küche.Geschirrund Speisekammer. Kühlraum und Badezimmer. Sämmtliche Tisch- und Bettwäsche, das nöthige Geschirr und Tischgeräth .sowie alle anderen Utensilien werden geliefert, drei dienstbare Geister Koch. Aufwärter und Diener . werden gestellt und sie alle haben der Winke des Miethers des Palastes auf Rädern zu harren. Daß derselbe mit den erforderlichen Heizungsund Beleuchtungseinrichtunqen versehen ist, bedarf wohl kaum besonderer Erwähnung. Solchergestalt mit allem erdenklichen Comsort umgeben, kann man von Maine bis zum wio Grande und vom atlantischen bis zum stillen Ocean reisen, wenn man den betrefsenden Eisenbahnen 18mal den gewohnlichen Beförderungspreis bezahlt. Wünscht sich der Reisende an irgend einem Punkte längere Zeit aufzuhalten. so braucht er nur die betreffende Ordre zu ertheilen; sein rollendes 5iaus wird auf ein Seitengeleise g?schoben und die Reise erst auf seinen Wunsch fortgesetzt. Falls es dem Reisenden beliebt.kann er seine eigene DZenerschaft.seine Tisch und Bettwäsche, seine Weine u. s. w. mit sich nehmen. Es ist ihm freigestellt, alle Vorräthe selbst zu beschaffen, oder die Gesellschaft thut dies, in dem sie ihm 16 Procent über die Selbstkosten berechnet. Dieses letztere Arrangement ist empfehlenswerther, denn dem Reisenden werden durch dasselbe alle kleinen Sorgen abqenommen. Die Köche, welche diesen Häusern auf Rädern beigegeben werden, sind durchaus kompetente Leute, welche, mit den auf den Routen liegenden Städten besannt, ihre Bestellungen an frischer Butter. Eiern, Gemüse, ja selbst Vouquets zum Decoriren der Tafel teleqraphisch besorgen und dem Reisenden stets das Beste bieten. Wer bescheidenere Ansprüche m-cht. kann einen ganzen Schlafwagen für $40 oder einen Schlafwagen mit Büffet für $45 haben; ein combinirter Speise- und Observationswagen kostet ebenfalls nur $40. Für Iagdausslüge gibt es für $35 pro Tag speciell eingerichtete Wagen mit Hundeställen, Gewebrständern u. s. w. Leute mit einem sehr großen Portemonnaie können sich aber noch weiteren Lurus verschaffen. Für $210 pro Tag kann ein ganzer Zug, der aus vier Schlaf-, ehern Speise- und einem Buffetrauch-Wagen besteht, gemiethet werden. Für weitere $40 bekommt man ehien Observationswagen. Die Buffetrauch-Wagen bieten das Ronplusultra von Luxus und Comsort. Derselbe enthält ein Büffet, ein Bade und Barbierzimmer, sowie eine Bibliothek mit den neuesten Journalen. Bildwerken und täglichen Zeitungen. Die gewöhnlichen Speisewagen sind meistens Eigenthum der Eisenbahngesellschaften. stehen aber fast überall unter Controle der Palastwagen-Ge-sellschaften. Dieselben kosten mehr, als sie einbringen, und dienen nur als Attraction für das reisende Publikum. Ms jeden Speisewagen kommt ein Personal von 10 Köpfen. An der Spie steht der Steward, der dieOberaussicht führt, die Gelder einnimmt und der Gesellschaft Rechnung legt; sein Salair beträgt $100 per Monat. Ihm stehen vier Köche zur Verfügung, von denen der Chef $75 erhält, während die anderen drei $55.' $40 und $30 bekommen. Fünf Aufwärter besorgen die Bedienung der Reisenden; diese dienstbaren Geister bekommen nur einen geringen festen Lohn und sind sie hauptsächlich auf Trinkgelder angewiesen. Die Ausgaben für Lebensmittel per Wagen und Monat belaufen sich auf $1000 bis $1500. Der Steward bezieht die Lebensmittel in bestimmten Städten von Händlern. welche Alles kontraktlich liesern. und hat überall baar zu bezahlen. In gewissen Hauptstcüionen h2ben die Gesellschaften Einkäufer.welche die Ersten auf den Märkten sind, und nur das Beste kaufen. Der Steward ist für die sorgfältige Zubereitung und das Serviren der Speisen verantwortlich; letztere sind meistens b'esser. als in einem Hotel ersten Ranges. Der Preis für ein Mittagessen betragt $1, für Frühstück bezw. Abendessen 75 Cents. Aus dem Vorstehenden erhellt, daß dieAus gaben, für einen Speisewagen sich auf $16.000 bis $22.000 pro Monat stellen. Die Arrangements der Eisenbahn mit den Palastwagen-Gesellschaften betreffs der Schlafwagen varuren nach der Frequenz des Verkehrs. Aus em zelnen Linien bezahlen Erstere für jeden chlafwaaen zwei bis..drei Cents
pro Mile, beso'nders ist dies im Süden der Fall, wo der Personenverkehr nicht sehr lebhaft ist. Die Hauptausgaben, welche Schlafwagen verursachen, bestehen in den Kosten für Wäsche. Eine vollständige Ausstattung für einen Waen kostet ca. $50.000
und hält dieselbe nur ein einzigesJahr vor. Kein Stuck wird zweimal benutzt, ohne frisch gewaschen zu sein. Ein Schlafwagen, der von New Jork nach Chicago oder St. Louis läuft, erhält einen Vorrath von 120 Betttüchern, ebenso vielen Kissenbezügen und Hand tüchern; derselbe genügt nur sur zwei Nächte. Welch' rienaer Verkehr iit erforderlich, um Angesichts dieser enormen Ausgaben das 'Geschäft der Palast. wac;en-Gesellschaften rentabel zu machen ! Telegraphlrte GesichtSzügc. Während der Chicagoer Weltaus stellung ist auch verschiedentlich von den Erfindungen, welche das uebermitteln von Gesichtszügen sowie auch anderen Bildern und von Handschriften auf telegraphlschem Wege ermöalichen sollen, die Rede gewesen. Dieser kühne Gedanke mag m absehbarer Zukunft eine umfassende, qlänzende Verwirklichung finden; es läßt sich aber nicht leugnen, daß die Idee gegenwärtig noch nicht über das Kindbettfieder hinausgekommen ist, trotz aller großartigen Ankündigungen. Immerhm lohnt es sich aber, dem Stand der Sache vonZeit zu Zeit einige Aufmerksammt zu schenken. Es sind schon verschiedene Systeme zum Telegraphiren von Schattenbildern. Skizzen, Karten und Hand-schristen-Mustern ausgeklügelt und im Kleinen erprobt worden . Die Erfinder haben es nicht an Mühe fehlen lassen, die große Welt für ihre betreffenden Pläne zu interessiren. Es wurden Telegraphendrahte gemiethet, um Ze:tungsvertretern, Kaufleuten und anderen Nächstbetheiligten darzuthun, was sich mit jenen Erfindungen Wunderbares ausrichten lasse. Gerade in den Ver. Staaten haben diese Agitationen jedoch bis jetzt wenig Gegenliebe gefunden. Man hat sich in den maßgebenden Kreisen hier noch nicht überzeugen können, daß dieSache von großem praktischen Werth sei oder von genügendem Werth, um die zur Durchführung erforderliche bedeutende Geldauslage zu rechtfertigen. Die bereits gebildeten diesbezüglichen Gesellschaften sind hier bis jetzt auf recht steinigen Boden gestoßen, und ihre Versuche, ein Bedürfniß nach dem Gebrauch einer derartigen Erfindung künstlich zu schaffen, scheinen einstweilen völlig fehlgeschlagen zu sein. Wie so manches Mal, scheint indeß auch in diesem Fall der Militarismus der alten. Welt ein Hebel zu weiteren praktischen Fortschritten dieser Idee werden zu wollen. Daß eine solche Erfindung, wenn sie überhaupt lebenssähig ist. außer ihrer sonstigen Bedeu-tun-einen großen militärischen Werth haben muß. ist ja leicht ersichtlich, und der militärische Wettstreit zwischen den europäischen Nationen erhöht natürlich in jenen Kreisen ungemein die Empfänglichkeit für alle einschlägigen neuen Ideen. Den Militär- und Civilbehörden in Europa ist in be? That viel daran gelegen, z. B. Bilder militärischer Bewegungen, topographischer Karten, executiver Unterschriften, oder auch Bilder steckbrieflich verfolgter Justizflüchtlinge auf die denkbar schnellste Art übermitteln zu können, und daher sind sie zum Theil schon dem Vorliegenden Problem praktisch nahegetreten, vor Allem Deutschland und sein unternehmender Kaiser. Deutschland hat übrigens seinen eigenen Erfinder auf djesem Gebiete aufzuweisen. Er hiß! N. S. Amstutz. und seine Erfindung gilt als zmeckmäßiger, als die le3 Professors Elisha Gray und anderer Amerikaner, besonders, da sie von größerer Einfachheit ist und billiger zu stehen kommt. Der Gray'sche Telautograph" wurde schon vor mehreren Monaten an vorliegend Stelle eingehend beschrieben. Bei ver Amstutz'schen Erfindung wird das auf dem Blitzstrahl zu übermittelnve Bild in kleine Quadrate getheilt; diese sind numerirt und jede Nummer entspricht einer solchen auf einem gleichartigen Papier, das an der fernen Empfangsstelle benutzt wird, um Nummer für Nummer, Quadrat für Quadrat das Bild nachzuziehen. Man hat, ebenso wie bei der Gray'schen Erfindung.einen Uebertragungsund einen Aufnahme-Apparat. . Bei der Uebertraguna wird das Bild mit einem Metallgriffel auf einem Cylinder ausgeführt, der sich gleichzeitig und gleichmäßig mit einem entsprechenden (5yitnr"r an der Ausnahmestation um dreht. Sobald die Platte oder oer Cylin., an dem einen Ende der Linie berührt ?ird, gibt sich das Resultat am anderen Ende genau wieder, durch das Oeffnen oder Schließen der elekirischen Stromkette, welche dort einen sehr feinen Gravirstift regiert; dieses Regeren geschieht mittels der Schwingungen einer Membrane, eines sehr r? ,? , i- i - empsinolillien yaulqens. Bei diesem System ist nur ein einzig:r rayt ersorderllch. Jede teleara phirte Linie ist eine gerade, aber jenes Quadrat- und Nummerirsystem ermoglicht das Auszeichnen. Es erfor dert indeß unbedingt einen Sachverständigen, diese Vorrichtung zu benutzen, während der Gray'sche Telautograph" von I e d t m ohne besondere Anleitung benutzt werden kann eine geringe Uebung gehört freilich allemal dazu und noch ewige andere Vor züge vor der deutschen Erfindung voraus hat, z. B. das geräuschlose Ärbeiten. Trotzdem scheint, wie gesagt, das oeutjche System im Ganzen den Vor rang zu verdienen, wenigstens auf der Stufe der Vervollkommnung, auf welcher die beiden Erfindungen bis jetzt stehen. Den Möglichkeiten nach betrachtet, verspricht das Gray 'sche System mehr, aber die deutsche Erfindung bält das Versvrockene
besser. Welches dieser odlr anderer Systeme aber dereinst die Welt erobern wird, das zu beurtheilen ist vorläufig unmöglich! Vom Jnlande.
?kn etwa Zwe! Wochen wird sich eine Deputation der Vereinigten! Sänger von New York' nach Wajyinaton beaeben. um den Präsidenten Cleveland persönlich zum Besuche des im Juni stattfindenden großen an aerfestes des nordöstlichen Bundes einzuladen. Der Senat der Staats esetzaebuna von New Aork hat eine Bill gegen den unter Studenten und Schülern der höheren Lehranstalten üblichen Unfug des Hazens angenommen. Darln werden die geringeren Graoe oes Hazens als Vergehen, das Hazen mit Körperverletzung im Gefolge als Verbrechen strafbar gemacht. Das Marine - Departement ist ebenso wie das Kriegs-Depar-tement damit beschäftigt, ein kleinkalibriges Repetirgewehr für die MarineMannschaften einzuführen, und lani auaenblicklich interessante Versuche zur Herstellung von Gewehrläufen aus einer Leglrungvon 9o Procent tzstayl und 5 Vrocent Nickel anstellen, da sich dieses Material bei der Herstellung von Panzerplatten so autzeroroentllch gut bewährt hat; bei dem Gewehr für die Marine kommt es wesentlich darauf an, daß der Lauf und die Schloßtheile sowohl dem rauchschwachen Pulver wie der Einwirkuna von Sabwasser und salzhaltiger Lust gut widerstehen, und man hofft ln dieser Beziehung besonders günstige Erlebnisse von Nickelstahlläufen. Die Bewohner von Whitely, einer jenseits des Wbite River belegenen Vorstadt von Muncie in Jndiana. befinden sich über ihnen zugegangene Weikkavvenbriefe in großer Aufregung. An dreißig solcher Briefe wurden lungst Angehörigen des konferva tiven Elements der Einwohnerschaft zugestellt. Sie trugen oberhalb das für derartige Briefe übliche Bild emes Todtenschädels über gekreuzten Gebet, nen und lauteten folgendermaßen: Komm und sei Zeuge davon, wie die Bells und Thomas wegen Lügens getheert und gefedert werden. Kommt. Vierzig Weißkappen." Die in Rede stehenden Leute sind S. E. Bell und R. A. Thomas nebst Angehörigen, zwei sehr konservative Temperenzlerfamilien.' Als der einzige Beweggründ zu den Drohbriefen läßt sich nur der annehmen, daß die biederen Vorstädter sich gegen die Wiederertheilung eines Schankgewerbescheins, der einem Schankwirthe in der vorigen Woche wegen polizeiwidriger Führung der Wirthschaft entzogen worden war, aufgelehnt hatten. In Folge der Drohbriefe haben die Familien Bell und Thomas sich reichlich mit Gewehren und Schießbedarf versehen, um den vierzig Weißkappen einen heißen Empsang zu bereiten. In Lathrobe in Pennsylvanien mißhandelte dieser Tage ein geisteskranker Mensch. Namens Thomas Finnegan. in einem Wahnsinnsanfalle seine Mutter derartig, daß sie höchst wahrscheinlich den erlittenen Verletzungen erliegen wird. Er schlug ihr mit einer eisernen Stange den Schädel ein. versetzte ihr auf den Unterleib Fußtritte und ließ fr als todt liegen. Darauf prügelte er seinen Vater, bis dieser die Besinnung verlor; sodann zerschlug er die ganze Hauseinrichtung und ging seiner Wege. Bei dem Hause eines Nachbars. Namens Eaton, hielt er an und trat ein; als die Familienmitglieder den Rasenden kommen - sahen, entflohen sie und Finnegan machte sich auch dort daran, die gesammte Einrichtung zu zertrümmern. Leute, welche durch den Lärm herbeigelockt worden waren, versuchten den Irrsinnigen festzuneh men. aber er war ihnen an Kraft überlegen. Bei dem Ringen drückte er John Smith so heftig an die Wand, daß dieser, für sein eigenes Leben fürchtend, den Revol5r zog und Finnegan durch einen Schuß in das Ge sicht niederstreckte, so .daß er nunmehr gefesselt werden konnte. Später wurde er in die County-Jrrenanstalt eingeliefert. Finnegan's Vater ist nur unerheblich verletzt. Der Sohn verlor erst vor Kurzem den Verstand, zeigte sich aber bisher ruhig und harmlos und es wurde ihm deshalb gestailet, zu Hause zu bleiben. DieserTageüberfielenin NewAork zweihundert böhmische Mädchen, welche in Foster & Hilson's Cigarrenfabrik an der Fst Aveune und 39. Straße beschäftigt waren, zwei oder drei Dutzend jüdische Arbeiter und machten ihnen die Hölle heiß. In der vorigen Woche hatten nämlich An gehörige oder Herzallerliebste der Mädchen, welche in derselben Fabrik arbeiteten, die Arbeit eingestellt und waren durch jüdische Arbeikr ersetzt worden. Die Mädchen, welchen dies wider den Strich ging, sammelten sich gegen den Schluß der Arbeitszeit an den Thüren der Fabrik. Kurz nach Fünf verließen die Juden das Gebäude' und die Mädchen stürmten wie ein Wirbelwind gegen sie an, schlugen ihnen die Hüte vom Kopfe, zausten sie an den Bärten und ohrfeigten sie. Die Männer wurden hin- und hergeftoßen, mit Fußtritten behandelt und stoben auf der Straße rechts und links auseinander. An der 39. Straße wurden sie von dort ihrer wartenden, entsetzlich sicher trefsenden Mädchen mit einem Hagel fau ler Eier überschüttet. Den die 39. Straße hinauf flüchtenden Männer?, trat dort eine neue Schaar Mädchen entgegen, welche sich der Schuhe entledigt hatten und sie mit diesen bearbeiteten. Nach einer Viertelstunde war Alles vorüber und die Siegerinnen gingen auseinander. Die kleine Kirchengemelnde in Cottage Corner, einige Meilen von Macomb im westlichen MittelIllinois, war neulich Abend 3eu ei nes eiaentbümlicben VoraanaS. Tier j .Geistliche kündigte an, daß er eine z Sammlung zu wohlthätigen Zwecken
veranstalten werde. Xit Sammelkörbchen wurden unter den sechsundvierzig anwesenden Personen herumgereicht, aber der Ertrag der Sammlung war so gering, daß er im Durchschnitte nicht einmal einen Cent auf
die Person ergab. Der Pfarrer Kurz, darüber ärgerlich, trat an den Rand der Rednerbühne und sagte: Ich hatte höhere Beiträge als diese erwartet und mir ist, als sollte ich selbst den Ausfall decken." Einen Fllnfzigdollarschein aus seiner Tasche nehmend fuhr er fort: Diese Gemeinde zählt sechsundvierzig Mitglieder; wenn derselben noch vier weitere Personen oeltreten, will ich die sen Fünfzigdollarschein zu der Sammlung beitragen. Als in den nächsten Augenblicken Niemand der Aufforderung entsprach, trat der Geistliche an einen Tisch, auf welchem eine Lampe brannte, zündete daran die Banknote an und ließ sie vor den Au gen der überraschten Gemeinde verbrennen. Vom Auslande. Der dänische K o n s u . latssekretär in London, Herr Meyer, ist unter folgenden Umständen ermordet worden. Ein ärmlich gekleideter Mcrnn drang in das Bureau Meyer's ein und spritzte ihm Vitriol in's Gesicht. worauf er die Konsulatskasse ausiurauben versuchte. Herr Meyer verhinderte dies, aber er war so schrecklich verbrannt, daß er nach einigen Stunden seinen Wunden erlag. Dem Verbrecher gelang es. zu entfliehen. Herr Meyer, welcher 53 Jahre alt war und sein Amt über 25 Jahre bekleidet hat, erfreute sich unter den in London .lebenden Dänen großer Beliebtheit. In Perth. Australien, hat ein fünfzehnjähriger Junge sein sechs Jahre altes Schwesterchen in den Hafen gestoßen, weil er sich darüber ärgerte, daß das Kind beim Krabbenfang einen Fisch mit heraufzog. Der jugendliche Mörder ist nach seinerThat ruhig nach Hause gegangen, wo er.nach dem Verbleib des Mädchens befragt, erzählte, dasselbe sei am Wasser zurückgeblieben. Erst durch das Geständniß eines neunjährigen Bruders, der dem Vorgang beigewohnt und auch die Schwester zu retten versucht hatte, hieran aber von dem Mörder mit Gewalt verhindert worden war. ist die Wahrheit an den Tag gekommen. Der Mörder hat angesichts der kleinen Leiche seine schändliche That in aller Seelenruhe eingestanden. Bei der in der Stadt Metz stattgehabten Militäraushebung betrug der Ausfall an Militärpflicht!gen nicht weniger als 75 Procent. Ein Theil der Militärpflichtigen hatte für Frankreich optirt, der größte Theil sich aus dem Staube gemacht. Das Resultat erscheint um so auffallender, als in den übrigen Landestheilen die AusHebungsverhältnisse mehr und mehr normal werden und die Stadt Metz einen sehr großen Procentsatz altdeutscher Einwanderung aufweist. Neulich st and im Poli zeigericht in Manchester ein gewisser George Foud angeklagt, weil er ein Mädchen auf der Straße mit Gewalt abgeküßt hatte. Youd erzählte in aller Gemüthsruhe, das Mädchen habe einen tiefen Eindruck auf ihn gemacht wegen ihres kleidsamen Anzuges". Besonders ihr Hut habe ihn angezogen. Der Richter verurtheilte ihn zu einem Monat Gefängniß. In Madrid, beim letz, ten Schneefall., machten einige Freunde sich den Spaß, zu ergründen, ob der Mensch. mit verbundenen Augen in gerader Linie vor sich hinzuschreiten im Stande sei. Zu dem Behufe wurde eine noch unbetretene schneebedeckte Fläche ausgewählt. Der Erste, der mit verbundenen Augen vom Stapel gelassen wurde, hatte kaum zwei Schritte gemacht, als er unwillkürlich allmählig nach links abbog, und seine Fußspuren bildeten schließlich eine fast regelmäßige Curve. Der Zweite, der zum Weiterführen desExperiments diemn sollte, merkte sich die Richtung seines Vorgängers und bot Alles aus, um mehr nach rechts abzubiegen, in. der Hoffnung, auf diese Weise die gerade Linie einzuhalten. Doch vergebens; auch er beschrieb auf dem Schnee eine krumme Linie nach links. Ein Dritter. ein Vierter und ein Fünfter erz'.elten dasselbe Ergebniß; alle nahmen die Richtung nach links und beschrieben bei anhaltendem Marsch einen Kreis auf der Schneefläche. Das Experiment wird von den Physiologen dahin erklärt, daß das linke Bein schwächer ist als das rechte, letzteres also den Körper beim Gehen unmerklich nach links schiebt. Die Sammlung zu Gun sten der Familien der Opfer von Aigues-Mortes, die nach der Freisprechung der französischen Mörder von italienischen Blättern eingeleitet wur de, hat ein überraschend günstiges Ergebniß gebracht. Noch stehen die Mittheilungen zahlreicher Sammelstellen aus, und doch konnte in einer in Rom abgehaltenen Versammlung schon ein Ertrag von 243,233 Lire nachgewiesen werden. Es ist demnach jetzt bereits mehr als die Hälfte der von Frankreich gezahlten Entschädigung (420,000 Lire) durch die nationale Sammlung aufgebracht worden. Bemerkenswerth ist dabei, daß an diesen freien Spenden sich viel mehr der Mittelstand betheiligt hat als die großen Vermögen. Prinz Friedrich Leopold hat den Lroßmeistern der drei altpreu ßischen Großlogen mitgetheilt, daß er nach Rücksprache mit dem Kaiser mit dessen Genehmigung als Protecto'r des Freimaurerordens ein Kreuz in rothe? Emaille in Form des Johanniterordens, in den Ecken das Hexagramm mit dem Auge Gottes, am fythen Bande um den Hals tragen und auch außerhalb der Loge anlegen werde. Eine weite Reise hat ein Brief gemacht, der vor einigen Tagen an den Prediger Windolf in Engels bürg '(Queensland) gelangte. Der Brief war in Teras aufaeo.ben und mit
richtiger Adresse derseyen worven, nur fehlte unter dem Ortsnamen die BeZeichnung Australien. Er ging zunächst nach Deutschland, und dort gab sich die Post alle Mühe, den Ort aufzufinden, wie die auf dem Umschlage befindlichen Poststempel Fulda. Barmen. Danzig. Vacharach, Düsseldorf. Neuhof. Graudenz u. f. w., in deren Nähe Ortschaften mit ähnlichem Namen liegen, bewiesen. Endlich wurde der Brief an den Aufgabeort zurückgeschickt, dort vom Absender mit der richtigen Bezeichnung des Erdtheils versehen und gelangte nun nach dreivierteljähriger Wanderschaft glücklich in die Hände des Adressaten. Das bedeutende Ko hlenbergwerk zu Anderlues gerieth bei der großen Katastrophe vor zwei Jahren in Brand, und alle Versuche, des Feuers Herr zu werden, erwiesen sich als vergeblich. Es blieb schließlich nichts übrig, als sämmtliche Zugänge zu dem Bergwerk luftdicht abzuschließen. Jetzt hat man damit begonnen, die Zugänge wieder frei zu machen. Es sind Maßregeln getroffen, um zu verhindern.
'daß durch Heraufschaffung der mehr als 100 Leichen, die noch in der Grube ' liegen, die öffentliche Gesundheit gesährdet wird. j Der in Paris zum Tode verurtheilte Vsrbrecher ' Lesteoen, genannt der Spanier vvn Montmartre, hat sich im Gefängniß Grande-Ro-quette aus dem ersten Stockwerk auf den Hof gestürzt; er war sofort todt. Der Proceß hatte großes Aussehen er- ' regt wegen der scheußlichenRohheit, mit ' der der Verbrecher junge Mädchen, die 'er an sVH gelockt, mißhandelt und mißbraucht hatte. Seinem letzten Opfer hatte er die Kinnlade zerschmettert und es dann zum Fenster hinausgestürzt. Im vorigen Jahre haben 3341 Schiffe den Suezkanal passirt. Darunter befanden sich 2262 englische, 260 deutsche, 174 holländische, 160 französische. 64 österreichische, 59 italienische, 36 norwegische, 27 spanische. 19 russische, 10 türkische. 7 portugiesische, 3 egyptische und 1 belgisches, während 259 verschiedenen anderen Staaten angehörten. Die Durchfahrtszeit betrug imDurchschnitt 20 3-4 Stunden. Im Jahre 1892 hatten 3559. 1891 4207 und 1890 3389 Schiffe den Kanal passirt. Ein beklagenswerthes Unglück ist in Metz durch den leichtsinnigen Gebrauch eines Revolvers geschehen. In einem Hause am Scheffel platz, dessen erste Etage ein Lieutenant und dessen zweite Etage ein Techniker bewohnt, war der Bursche des Lleute nants mit dem Reinigen des Zimmers beschäftigt, als das etwa zehnjährige Töchterchen des Technikers zuzuschauen kam. Der Bursche nahm zum Scherz den Revolver vom Tisch. In dem Glauben, daß er nicht geladen sei, legte er den Revolver auf das Kind an. Ein Knall und das Kind sank, in den Kopf getroffen, todt zu Boden. Der Bur sche wurde verhaftet. Zu welchen Konsequenzen die preußische Gesinde-Ordnung führt, mag folgender Fall beweisen. Herr v. Oppen, Amtmann von Adlershof bei Berlin, entließ ohne gesetzlichen Grund und ohne Jnnehaltung der qesetzlichen Kündigungsfrist einen seiner Diener. Der Diener, der sich nicht so ohne Weiteres mit dieser Ent lassung einverstanden erklären konnte. ging nun zum Amtsvorsteher von Ad lershof, Herrn von Oppen, und wollte seine Klage gegen diesen Herrn von Oppen vorbringen. Hier wurde dem Kläger rundweg die Klageaufnahme verweigert. Der Kläger begab sich nunmehr nach dem Landrathsamt und beschwerte sich über seinen Dienstherrn und den gleichzeitigen Amtsvvrsteher von Oppen. Der Geschäftsgang ist nun folgender: Vom Landrathsamt wird der Amtsvorsteher von Adlershof Herr von Oppen angewiesen werden, die Klage des Dieners N. gegen den Herrn Amtmann von Oppen zu Adlershof anzunehmen. Wir sind nun wirklich neugierig, zu erfahren, wie der Herr Amtsvorsteher von Oppen gegen den Beklagten Herrn Amtmann von Oppen vorgehen und welchen Erfolg der Diener mit seiner Klage haben wird, und wie auf Grund der preußischen Gesinde-Ordnung der Herr Amtsvorsteher von Oppen zu Recht erkennen wird. Allgemeines Aufsehen erregt in Brüssel eineSkandalgeschichte. deren Held kein Geringerer als Fürst Karl Emanuel von Looz-Corswarem, ein Mitglied des historischen belgischen Hochadels, ist. Diesem in seinen Vermögensverhältnissen völlig herabgekommenen Fürsten ist es gelungen, von verschiedenen Personen in Brüssel, Lüttich, Paris, Nizza und London aus Grund eines unglaublichen Heirathsschwindels eine Gesammtsumme von zwei Millionen Francs in kurzer Zeit herauszulocken.. Bei seinen systematisch betriebenen Schwindeleien ging der Fürst in folgender Weise vor. Ee ließ sich durch seinen Oheim, den Herzog von Looz. der ebenfalls völlig rui nirt mit seinem Neffen unter einer Decke spielte, verschiedenen Kaufleuten. Juwelieren etc. als Bräutigam der steinreichen Fürstin Alexandra Demidoff de San Donato vorstellen, die ihm angeblich eine Mitgift von 4 Millionen Francs Baargeld und 8 Millionen in Liegenschaften zubrächte. Da die beiden vornehmen Aristokraten in Belgien und Frankreich als Mitgliede? des belgischen Hochadels bekannt sind, so fiel es ihnen natürlich nicht schwer, asf Credit zahlreiche kostbare Juwelen zu erhalten, welche sie sofort versilberten. Ein PariserJuwelier lieferte dem Für? sten für seine Braut ein P'erlen-Hals? Hand im Werthe von 200.00Y Francs, gleichzeitig verstqnd es das 'edle Paar, dessen Auftreten pnd Zltel natürlich daö größte Vertrauen einflößten, stets unter Hinweis auf die reiche Heirath von zahlreichen Personen bedeutende Summen Baargeldes herauszuschwin deln. Oheim und Neffe trieben den .Schwindel so weit, in London vor dem .'Standesamt eine wahre Heirathslo-
mföre auszufuhren, welche dazu dienen ' sollte, die Opfer der Schwindler zur Gewährung weiterer Darlehen zu ver leiten. Mit Hilfe eines Londoner Fälschers ließ nämlich der Fürst von' Looz-'Corswarem falsche Papiere aus CY L ri C t '
oen namen- oer urnin Äiexanora 2Jt midoss de San-Donato, die gar nicht existirt. anfertigen und die Hochzeitkundmachung im Londoner Standesamt veröffentlichen. Am Hochzeitstage war das Standesamt voll von Gläubigern des Fürsten, aber vom russischen Paare war Nichts zu sehen. Seither sind Onkel und Neffe spurlos verschwunden, und den Gläubigern blieb nichts anderes übrig, als die Anzeige bei der Staatsanwaltschaft. Wie tief der Herzog und sein Neffe gesunken sind, beweist die Thatsache, daß Letzterer einem Brüsseler Pelzhändler einen Pelz entlieh und mit demselben durchging. Der Skandal ist um so größer, als das fürstliche Geschlecht von Looz nichtnur zum ältesten belgischen Hochadel, sondern mit den Häusern Arenberg und d'Ursel, zu den drei belgischen Adelsfamilien gehört, welche den Herzogtitel führen. Die Familie de Loos-Corswarem stammt aus dem eften Jahrhundert und zghlt unter ihren Ahnherren Arnoul den Achten, einen der belgischen Grafen, die an der großen Schlacht von Woeringen theilnahmen, und Stifter des Klosters von Averbode bei Mecheln. Die Grafen von Loos gehörten der Schwanenritterschaft von Cleve an; sie führten ihre Abkunft bis auf den Ritter Helyas zurück, der der eigentliche Lohengrin der Sage ist. Vom Gralsritter bis zum heutigen Gauner, das darf man einen hübschen Abfall nennen. Zu einem eigenthümlichen Mittel, die ausländische Konkurrenz zu vertreiben, griff der Delikatessenhändler Karl Loos in Heidelberg. Aergerlich darüber, daß eine Anzahl von. Universitätsprofessoren ihren Bedarf an Geflügel nicht bei ihm, sondern bei dem Geflügelversandtgeschäft von Rudolf Löwy in Werschetz (Ungarn) deckte, bestellte er kurz vor Weihnachten bei Löwy mittelst Postkarten Geflügel; die Karten unterzeichnete er mit den Namen jener Professoren. Das Geflügel wurde selbstverständlich nicht angenommen und mußte zwangsweise versteigert werden, wodurch der Absender Schaden erlitt. Der Urheber dieser gefälschten Bestellungen wurde vom ' Landgericht in Mannheim wegen Urkundenfälschung mit Rücksicht auf seine bisherige Unbescholtenheit zu 10 Tagen Gefängniß verurtheilt. Hn der Zuckerfabrik von Philipp Ritter v. Schöller in Czako. witz brannte jene Abtheilung, in welcher der Zucker zu Würfeln verarbeitet wird, vollständig nieder. 30,000 Metercentner Zucker wurden vernichtet, so daß ein Schade von mehr als einer Millionen Gulden erwachsen ist. Zwanzig Feuerwehrabtheilungen, darunter eine aus Prag mit der Dampfspritze, waren auf d:r Brandstätte erschienen. A u s L i e b e s g r a.m h a t sich kürzlich auf dem Boden des elterlichen Wohnhauses in der Chausseestraße zu Berlin der vterzehniahrrge Tertianer E. zu erhängen versucht. Er hatte in derTanzstunde mit der höheren Toch terschülerin" Milly F. angebandelt". und als die Eltern davon erfuhren. mußten die Liebenden väterliche Züchtiaunq über sich ergehen lassen. Das Hot sich Ewald M. derart zu Herzen . m prf . f i genommen, van er q ausinupsle; er m cr , wurde aver von femem arer giualicherweis noch rechtzeitig losgeschnitten und ins Leben zuückgerusen. -- Bedenken Sie, daß die Wiöconson Central Bahn un bedingt daö Zutrauen des Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Müwauree, St. Paul, MinneapoliS und dem Nordweften ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die WiS consin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäfts Plätze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speise wagen feiner ausgestattet ist als irgend eirer der anderen Linien, ftu? weitere Auskunft als, Raten Routen, wenden Sie sich an den nächsten Ticket Agenten oder an ZaS. C. Pond, Gen. Pass. Agent. Milwaukee WiS. Marktbericht. Wholesale.Preise. G rocerieS. Zucker: öarter tz5.3Z. Guter gelber $3.9!. Gewöhnt, gelber $3.56. Kaffee: aeröst Banner, Lion und Java 2i. 75c lin 50 Psd Säcken) Capital 23)c Pilot 23c 2akota22c Braz'l 22c etr. Aepfel Pfirsiche 12c Corimhenöc Pflaumen 7c Aprikosen Ikc Früchte und Gemüse. Aepfel per Faß $7.00 Citronen verMte $3.50 Orangen per Kiste $2.50 Kraut ver F ß $2.00 Zwiebeln per Faß $2.00 üben per Faß $1.50 Bohnen per Bush,! $1 80 Kartoffeln per Bushel 75c . Süß Kartoffeln per Faß $3.50 M e l) l. Winter.Weizen pat. $f Q0 Frühjahr.Weiztn pat. $4.00 Winter ertra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roagenmel)l$31 Hafergrütze $5.15 vutter, Eier und Geflügel. Butter, frische Countrh 10c. Eier, irisch, per Dutz 10c Leb. eilüael: öübner 6k ver fund: Svriaa Cbirf en8 6 Je : &bne 4c : . T.uxtei Hennen 6jc; LuttN 61c; Vänse $40 vnDutz.
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