Indiana Tribüne, Volume 17, Number 180, Indianapolis, Marion County, 19 March 1894 — Page 1

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M I ? T - -r i in i t , 1 . 4 h vi v , v i, , Cefen Sie die Offerte der Tribüne" für die ws 19. Mär, 1894. Atf A.A Av 'iw? n x O r1 A rlC7 l ? l ii i i i Tribüne (Eoupon für die ill-fcAg Pralio:! O W V w v y y y& w fit - ksltllug k i Wüt' I Jahrgang 17. Office : No. 1s Süd Alabama Strafte. 9o. 180 Indianapolis, Jndiana ZNontag, den 19. !Ncirz J894.

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Starb Nathirina Limonson. Samstag, den 17. März, im Alter von 73 Iahren. Beerdigung : Dienstag, den 10. März. Nachmittags Z Uhr, vom Trauerlzanfe, No. 63 Buchanan Str. au statt, wozu ergebenst einladen Tte trauernden Hinterbliebene. ' George Herrrnann Leichenbeftatter, Office : 26 Süd Delavareftr. Ställe: 120. 122, 124, 126. 128 Oft Pearlftr. Irt!nw Q11 . rwt Taa t Nackt. Maskengrgeben ton Mi im-M in der Plpznrt Hntte ! Heute, Montagabend. Eintritt : 25 Cents die Person. TicketI find zu habe tei R Sinklin. 15 Süd iadamaftr ; Fred lei. Ecke Sie Jerseystr. und Virginia Ave. und in der VkozarthiUe. Programm : Folgende kommt zur Aufführung : I. Srohar i;er Einzug. 3. ,Pu" auf einem rrachtvollen Wagen. 8. Die aikerlich SSaigltt,e HofTamen-Musik Sapelle lägt fij) in den neuesten Eompositis neu hören. 4. Fll Clara La'mbein führt vvter Vkitwirk u-fl des Lajuzzo' Herrn Ilorenlin Stelzfud . f. die prachtvoUfte Tänze auf. Eomlinson Halle. Dienstag Abend, 2. Marz Bernhard Ijisiemaim's Sextett Eintritt 25 Cents. Neservirte Sitze 10 EentS ertra bei .der S. M. E. A. ENGLISH OPERA HOUSE 5telltifslf iCCAcV .WVlMJVV . Dienstag, den 27. 2Närz 8g4, S e n e s i z für Frl.:-: MILA :-: BLY, Tilli! Lustspiel in 4 Akten von ff. Stak,'. Neue m f G Mnarrensuvrir I Zlsus Vsssn kshrsn gut ? Wir offeriren einige neue Sortei, welche 10 CentS das Stück kosten sollten, für 2 Cerrbs und empfehlen besoaderö "Ivv l'tilrig" und "Rivals". Wirthen und Eigarrenhändlern offerire wir elegante Waaren von $23 aufwärts. Alles UnionCizarren. -rr-r ? vm. IrOZUlVU, 496 Virginia Ave. u. 378 S.East Str. LEO LANDQ VU575 EYECLASSES, 61 'RESCRIPTICNS EAST MARKET ST: J5LA01 Brillen werden nach den besten Methoden, den Augen angepabt. Henry Seyfried, 29 Nord Pennsylvania Str. Fener' - Versicherung zu den niedrigsten Raten. X70XA2V Oeschttftliebe u. gesetzliche Documentß sorgfältig ausgestellt. 3. C. nORXÜNG'S irr h schuft 14 Oft Washington Straße. Jeden Vormittag feiner warmer Lunch Offte Bedienung und vorzügliche Otkänke und Sizarrm.

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Ueber dle sittliche Wirkung der Konkurrenz.

Vortrag von P. R. I. Die Bourgeoisie, fei sie orthodox, oder heterodox, liebt eS bei jeder Gelegenheit ihr Paradepferd von den fortschrittlichen Wirkungen deS Wettbewerbs zu reiten. WaS die Heterodo;en anbelangt, so scheuen sie sich nicht einmal, sich aus Darwin zu berufen, alö ob der Mensch ebenso machtloS der Natur gegenüber stände, wie Thiere und Pflanzen. Nach der Annähme der Bourgeosie hängt der ganze Fortschritt der Menschheit von dem Wettbewerbe ab. Man hebe denselben aus und eS trete unfehlbar Stagnation ein, Stillstand aber sei Rückschritt. Wenn der Mensch nicht mehr um den Erwerb zu kämpfen habe, wenn er nicht die lohnende Aussicht habe, durch seine Thätigkeit Eigenthum zu erwerben, so werde er seinen Geist, seine Intelligenz nicht mehr anstrengen, werde sich nicht bemühen, NeueS zu erfinden, sondern werde träge werden. Der EigenthumSerwerb sei ein Sporn zur Thätigkeit, und der zu diesem Zwecke nöthige Kampf, der Wettbewerb, rege die Kräfte deS Menschen zu immer größeren Anstrengungen an, und aus dieser Anstrengung beruhe der Fortschritt. So, oder ungefähr so, lautet das Evangelium der Bourgeoisie mit welchem sie die gegenwärtige soziale Ordnung vertheidigt. Wie verhält eS sich nun damit in ttirkltAtVit v f Ich gebe zu, daß unter dem kapitatalistischen System der Produktion und deS Austausches der Güter die Konkurrenz und die Aussicht auf den Erwerb von Eigenthum die 'Thätigkeit des Menschen anspornen und die höchste An spannung seiner Kräfte herausfordern. WaS ich aber nicht auflebe, ist, daß Wettbewerb und Aussicht auf Erwerb allein dies bewerkstelligen können und daß sie zu diesem Zwecke unent behrlich sind. Ich behaupte vielmehr, bQ6 eS stärkere Mittel aiebt. den Menr - - i u w V 2fYAA AAlflti HH VftVl 1 7 " Und ich behaupte ferner, daß die Folgen deS Wettbewerbs innerhalb des .HiKftsfx... Qtt... f KMMXX, iuitut tu u uyuvuuj sind, daß die Konkurrenz so entfittlichend wirkt, daß kein PreiS zu hoch für ihre Abschaffung ist. Unter dem kapitalistischen System ist die Konkurren; wiesckläcktia. Der I Kapitalist und der Unternehmer konkurrirt nicht mit dem Arbeiter und dieser nicht mit jenem. Die Kapitalisten konkurriren unter sich, ein Kpitalist gegen den andern, und die Arft!fi f rt Pit ! uns r fti4i in 0fr vkttvv tviuuttltv Ulltlt luf, wt mn itaanUmI co v - : v . t -uciüc iuiuu((i(cii um ucn viiioxiu, resp, um Eigenthum, aber die Konkurrenz Beider ist doch verschieden, jede trägt einen anderen Charakter, jede ist in ihren Folgen anders, aber beide find der Ausfluß desselben wirthschaftlichen Systems. Zu den sittlichen, oder vielmehr entsittlichenden Wirkungen der Konkurrenz geyorr es unvevlngt, wenn zu Fälschunge gegriffen wird. Ich will nickt davon reden, dak eS ein Betrua I ' ' r " ist, wenn man schlechtere Waare macht und ihr einen Aufputz giebt, daß sie wie gute Waare aussieht, etwas was sehr häusig geschieht; wenn sich die Fälschung aber bis zu den NahrungS Mitteln versteigt, dann ist sie ein ab scheuliches Verbrechen, zumal wenn die Stoffe, welche dazu verwendet werden, gesundheitsschädlich sind. Daß Nah rungömittel vielfach gefälscht werden, ist ja kein Geheimniß. Mehl, Milch Gewürze, Thee, Kaffee, zerstoßener Zucker kommen vielfach mit fremden Stoffen vermischt, in den Handel, e? wird ein ungeheurer Betrug damit verübt, und was die GesundheitSschäd Uchkeit anbelangt, so find die Fälscher mit einer großen Portion edler Sücf fichtölosigkeit begabt. Und dieser ungeheureBetrug geschieh nur deS Erwerbs willen, nur in Folge der Konkurrenz. ! Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Kühler, bewölkt; gelegentlich Regen.

Den Gerichten überlassen. Denver, Col., 13. März. Der Streit zwischen d-m Gouv Waite und den abgesetzten Polizei - Kommissären Orr und Martin, welcher zu Blutver-

gießen zu führen drohte, wird durch die Gerichte zur Entscheidung gebracht werden. Gouv. Waite ist endlich dem Rath seiner NechtSbeistände gefolgt und hat die Angelegenheit' formell dem Obergericht übergeben. Er zögerte anfänglich aus dem Grunde, daß daS Gericht die Sache vielleicht in die Lange ziehen könnte, man versi-herte ihn jedoch des Gegentheils und thatsächlich ist die Verhandlung darüber bereits auf Montag Nachmittag um zwei Uhr angesetzt worden. Man darf also bereitS am Dienstag eine Entscheidung erwarten. Die Miliz ist entlassen worden. einige Compagnien werden zwar noch in der Armory gehalten, dieselben sind jedoch bestimmt nötigenfalls nach Cripple Creek abzugehen, wo unter den streikenden Bergleuten Unruhen auSgebrochen sind. Inzwischen hat sich die neue Behörde die Feuerwehr und Polizei durch die Herren MullenS, BarneS und RogerS organifirt, so daß jetzt zwei derartige Behörden vorhanden find. Die Anwälte der abgesetzten Commissäre Orr nnd Martin haben BerhaftSbefehle gegen die Mitglieder der neuen Behörde wegen Mißachtung deS Gerichtes, begangen durch Verletzung des EinHaltsbefehls, den Richer Graham erassen, erwirkt und die Angeschuldigten find auf Montag Vormittag um 10 Ihr vor Richter Glynn geladen worden. Aufgerannt. F i r e 3 S l a n d, N. S.. 18. März. 2 Uhr NachtS. Der Dampfer La Bretagne" ist 12 Meilen östlich von hier aufgerannt. Man glaubt, daß er bei Eintritt der gluth wieder flott werden wird. Zur Zeit als der Dampfer aufrannte, lag dichter Nebel auf dem Wasser und wahrscheinlich konnte daS Licht von Fire Island nicht gesehen werden. Da daS Wetter sehr ruhig st und die See nicht hoch geht, glaubt man nicht, daß daS Schiff in Gefahr st, um so mehr, als allen Anzeichen zufolge daS Schiff auf sandigem Grunde auflief. Der Kapitän schickte ein Boot anS Land und ließ die Nachricht von dem Unfall an die Agenten elegraphiren. - NuSland. Der Kaiser s re u t sich. B erlin, 18. März. Die Annahme deS russisch. deutschen Handelsvertrages hat dem Kaiser viele Freude gemacht und ein Abglanz derselben fiel auf die verschiedenen Herren, durch deren Mithülfe und unermüdliche Thätigkeit daS ür die Regierung so glänzende Refulat erzielt wurde. AlS Zeichen seiner Zufriedenheit hat der Kaiser dem Kanzler von Caprivi die Kette deS Hohenzollernschen HauSordens verliehen, den Rothen Adlerorden dem Baron Marschall von Biederstem und mit einem geringeren Orden wurde Herr Thielmann, der die Verhandlungen leitete, bedacht. Die Freude und Genugthuung deS Kaisers zeigte sich aber auch noch in anderer Weise, indem er außer den Deutschen, welche bei den Verhandlngen mitwirkten, auch die hierher gesandten russischen Delegaten dekorirte. Heute Abend wohnte der Kaiser einem von dem Grasen Schuwaloff, dem rus fischen Botschafter, zu Ehren der An nähme deö Handelsvertrages gegebenen Diner bei. Unter den Gästen befanden sich ferner der Herzog von Sachsen Altenburg, Fürst Friedrich von Hohen zollern, Fürst Pleß, Kanzler vyn Ca privi, Barpn Marschall vonBieberstein, Herr Thielmann und General von Werder, der deutsche Botschafter in Rußland, der heute mit einem eigen handig geschriebenen Briefe deö Zaren, in welchem derselbe den Kaiser Wil Helm zur Annahme deö Vertrage? gra tulirte, eintraf. i ,G, , Auö Brasilien. Rio de Janeiro, 18. März Unbefangene Beobachter schließen auS den jüngsten Ereignissen, daß die por tugiesische Regierung nicht beabsichtigt der Aufforderung der brasilianischen Regierung Folge zu leisten, den Ad miral Da Sama auszuliefern. Da

Gama flüchtete sich, als die Jnsurrektion zusammenbrach, an Bord deS portugiesischen Kriegsschiffes Mindello." Präsident Peizoto verlangte, daß der Admiral und die in seiner Begleitung

veftnollcyen njurgenlenofstziere in seine Hände geliefert werden sollten. Der portugiesische Gesandte weigerte sich, den Kommandeur der Mindello" zu beauftragen, die Flüchtlinge auS zuliefern und Präsident Peizoto soll sich darauf an die portugiesische Regierung gewendet und verlangt haben, der portugiesische Gesandte möge instruirt werden, die Auslieferung der Znsurgentenoffiziere zu veranlassen. Ob nun auf diese Aufforderung Peixoto'S hin eine Antwort erfolgt ist, oder nicht, weiß man nicht genau, doch heute Nachmittag dampften die Mindello" und die Albuquerque", ein anderes - portugiesisches Kriegsschiff, mit Admiral Da Gama und siebzig einer Offiziere an Bord, auS der Bai. Schlägerei auf einem Straßenbabnwgen. Auf einem nach Nord Indianapolis ahrenden Straßenbahnwagen fand gestern Abend um 7 Uhr eine Hauerei 'titt. Als die Car an der 22. Straße angelangt war, standen zwei der Infassen plötzlich auf, packten sich und chlugen auf einander drein. Der Kondukteur bemühte sich, die beiden Kampfhahne zu trennen, gerieth dabei aber mit der Hand in eine Fenstercheiben und zerschnitt sich dieselbe darin, daß das Blut nur so in Strömen rann. Schließlich kam der Kampf dadurch u einem Ende, daß der angreifende Theil vom Wagen sprang und verschwand. Der zurückgebliebene behauptete, daß der andere ihn hätte berauben wollen und daß darüber die Schlägerei entstanden sei. Ein panischer Schrecken hatte während deS Kampfe? namentlich die weiblichen Passagiere befallen. m m SicherbeitSratb. Nachdem der Präsident' die heutige Sitzung als eröffnet erklärt hatte, nahm Polizeichef Powell daS Wort und agte etwa Folgende? : Ich glaube die Zeit ist gekommen, daß strengere Maß. regeln zur Durchführung deS Sonnagsgesetzes ergrissen werden müssen. Eine Anzahl Wirthe befolgt das Sesetz, während eine große Anzahl alle mögichen Schliche ersinnt, dem Gesetze Hohn zu sprechen. Um daS, Gesetz durchzuführen gebrauche ich mehr Leute. Wir werden gezwungen sein Leute nicht allein in den Wirthschaften und Gassen, sondern auch in Barbierstuben, Sattler werkstätten etc. zu stationiren um die Übertreter zu erwischen. ES ist hohe Zeit, daß dieses gleich geschieht, da alles was in den letzten 4 Monaten gethan wurde, bis jetzt nicht im Stande war, die Wirthe zu veranlassen den Sonntagsverkauf einzustellen. Mayor Denny, der ebenfalls anwesend war, ergriff dann daS Wort und sagte: Ich bemerkte auS den Morgenzeitungen, daß eS immer noch eine Anzahl Wirthe giebt, welche daS Gesetz übertreten. Ich stimme dem Polizeichef vollkommen bei. Ich hatte gehofft, daß die Wirthe begreisen würden, daß diese Administration daS 11 Uhr- und Sonntagsgesetz streng durchführen würde und daß sie von selbst aushören würden daS Gesetz zu übertreten. Wenn sie aber nock nickt ae- , - - "7 - r - ff lernt haben, den Befehl deö Sicherhei:örathS nachzukommen, so wollen wir ihnen zeiaen. dak fit a-barcken ' r ' o t müssen, so lange noch Geld in dem Stadtschatz ist, diese zu thun. Ich empfahl stets Sparsamkeit, aber unter den Umständen sage ich ; öffnet die Thüren deS StadtschatzeS weit und unterdruckt den TonntagSverkauf, kost eS.waS eö wolle. Geben sie dem Po lizeiches eine C;tra - SonntagSmann schast. Unterdrückt den Verkauf unter allen Umstanden. Wir wollen nicht daß eine Anzahl Gesetzübertreter, die der dem Amtsantritt dieser Admini stration festgestellten Normen nieder treten. Wir können vielleicht in an derer Richtung sparen. Ich hoffe, daß der Rath mich in dieser Sache unter stützt. Präsident Nuckle erklärte, daß de Rath noch immer versuchte das Ges d durchzuführen und die Vorschläge Erwägung ziehen werde. lN

Hiesiges.

Polizeichef Powell reichte eine Klage

gegen den Gesundheitspolizisten Duval ein. Derselbe befand sich mit einer Anzahl Männer in einer Barbierstube Ecke East und Morris Straße, welche angeblich als Sonntagseingang einer Wirthschaft dient. Polizist Hoover erklärte den Leuten, daß sie die Barblerstube räumen müssen und Duval soll ihm erklärt haben, er ginge, wenn er wolle. Marktmeister Koehne wünschte den Polizisten Manning als Spezialpoli znten vetm Markt. Wurde an den Polizeichef verwiesen. Außerdem empfahl er die Herrichtung des freien Platzes an Ecke von Market und Alabama Straße für Marktzwecke, da der Platz nothwendig gebraucht wird, namentlich wenn Alabama Straße gepflastert wird. Der Board unterwarf dann die Poizeikandidaten, welche alle Prüfungen bestanden hatten, noch einer extra Ex'amination in Betreff ihrer Tauglichkeit. -- Der kleine Stadtberold. Frau Sophie Buchhorn, 140 Süd Noble Straße, feierte beute ibr 44. Wiegenfest. Freundinnen in großer Anzahl beglückwünschten und beschenken daS Geburtötagökind. Vaur'S Tanzschule. Maskenball am Montag. 19. Mär, in der Mozart Halle. EX?" Die nächste Probe desMänner-chor-FestchorS findet am Freitag, d'e n 23. d S. statt. ? EJJ Die Fälle gegen die italienichen Frucht- und Candyhausirer wurden sämmtlich niedergeschlagen, da die Verklagten die Stadt verlassen haben. (C7 Die Jury in dem Schadenersatzprozeß deS Thomas CummingS gcgen Henry Pence gab dem Kläger ein Urtheil auf $296 46.. C Daniel Day, angeklagt der Jndiana Bicycle Co. Material gestehen zu haben, wurde von Richter Cor unter verhängter S.'rafe entlassen Richter Bartholomew be willigte Frau Mary Truckfeß und Frau Mary Brummer Scheidung von ihren Männern, Henry Truckfeß resp. Albert Brummer. uJ Martin Van Buren Spencer, der neue Penfionöaaent für den Ditrikt Jndiana, hat heute sein Amt als olcher angetreten. Er hat schon einige von iQm ;u (zlerkS ernannte mllgebracht. Die Cerealine Mfg. Co. von j nt a w t .f r yrer yal im Vunoesgerleyl Aales verklagt und verlangen einen EinHaltsbefehl gegen die Verwerthung eines Patents auf Herstellung von Malzgebräuen durch den Verklagten. DaS Patent ist Eigenthum der Kläger. ECT" Hai. Roach, ein in der Druckerei 74 S. Illinois Str. beschäftigter unger . Mann, starb ganz plötzlich Sönnabend Nachmittag um 2 Uhr. Roach. bediente eine Druckerpresse, als er plötzlich die Arme hob und zu Boden fiel. Binnen 2 Minuten war er eine Seiche. Ein Herzschlag hatte seinem Leben ein so schnelles Ende bereitet. Auf deS CoronerS Befehl wurde die Leiche- nach Zrvington, woselbst die Eltern deö so jung Verstorbenen wohnen, gebracht. C7 Der Schwäbische Unter stützungSverein hielt gestern Nachmittag eine außerordentlich gut besuchte Persammlung ab. ES wurde ein neueS Mitglied eingeführt und der Maskenball am Ostermontag wurde gründlich besprochen. Die Mitglieder - TicketS sind bei den Herren Hornung, Hassert, Lenz und Leukhardt zu haben. Nach Erledigung der Geschäfte wurden och einige Stunden bei Gesang und Ger stensast rn gemüthlicher Welse derbracht. Kaufe Mucho'ö Best Havanna Cigarö." ßO" ES kommt in letzter Zeit nicht selten vor, daß eben frischgepflasterte Straßen wieder aufgerissen werden, um Gaö- oder Wasserleitungöröhreu zu legen. So z. B. letzter Tage noch in der mit Klinkern gepflasterten W. Maryland Str. und dem Broadway. Die aufgerissenen Stellen werden dann nothdürftig wieder zugeflickt und die Straße ist bleibend auSgeschändet. Mit Aöphalt gepflasterte Straßen sollten nur in äußerst dringenden Fällen aufgerissen werden, da die GaS- und Wosserleitungöröhren vorher gelegt werden können.

Board f Pnblic Works.

Heutige Sitzung. Der Board richtete einen Brief an den Sicherheitsrath, in welchem um die strenge Durchführung von Ordi nanz 6, 1893 in Betreff der Reinhal rung oer krapen uno Gafjen von Küchenabfallen, Kehricht etc. ersucht wird. Der Ingenieur wurde ange . ? ? i r rw - wle,en, oie noiylgen Plane su? ein Cement-Trottoir an der Südseite der 12. Straße, von Mississippi zur Illi noiö Straße anzufertigen. Ferner für die Backsteinpflasterung der 1. Gasse nördlich von North Straße, von Meridian zur Illinois Str. Ferner wurde er angewiesen zu berichten, was für eine Brücke über Pogueö Run an Hanna Str. errichtet werden sollte und die Kosten für dieselbe. Eine Petition für Backsteintrottoirs in Pearl Str., von Missouri zu Helen Str. wurde bewilligt und an den 3ngenieur zur Anfertigung der Pläne oerwiefen. Ebenso für Backsteinpflasterung der Straße. Grundeigenthümer an der 1. Gasse westlich von McGinn's Str. zwischen McCauley und Ray Str. petitionirten für die Chaussirung der Straße. An den Ingenieur zur Anfertigung der Pläne verwiesen. Angebote sür die Gradirung und Chaussirung der Hanna Straße von Michigan zu Clifford Ave. werden biö zum 11. April entgegengenommen. PCT Heute Abend um 8 Uhr Vorstandssitzung deö Soz. Turnvereiis. Jeder Deutsche, ob Schwabe, Baier oder Mecklenburger ibt aerne solch guten Pumpernickel wie man ihn bekommt bei B e r n h. T h a u, 81 Hosbrook Str. Marktstand No. 123 und 124. Auch guteö Roggen- und Weißbrod und der so beliebte Sträußelkuchen ist daselbst zu haben. C7 Die Civildienstkommission für die städtischen Beamten wird sich heute Abend organisiren. Stadtingenieur Brown braucht selber 5 Hilssarbeite? in seinem Departement und brennt danach, dieselben durch kompetente, examinirte Leute besetzt zu sehen. ttCT Die farbige Belle Stockten, 213 W. Court Str., nahm vorgestern Abend in selbstmörderischer Absicht Morphium ein. Dr. Tuttle von der Dispensary rettete ihr Leben nach hartem Bemühen. EDO DaS PesthauS soll jetzt auf elnem runo tucr nage oem ArmenHause errichtet erden. Aus dem Versaus deS Grundstück, auf dem das alte Pesthaus steht, hofft man die Bau. kosten sür daS neue herauszuschlagen, soweit die Stadt sie bezahlen soll. ßCr Eine Naturgas'Ezplosion er eignete sich gestern Nachmittag in 321 Nord West Straße. Durch die Gewalt der Lufterschütterung wurde der Ofen in Stücke gerissen aber niemand wurde verletzt. Mucho'ö Cigarrenladen befindet sich in No. 199 Ost Washington Str. IDCT Frau Parmelia Lynn, eine betagte Dame, welche, wie wir berichteten, letzten Dienstag an der Washing ton und Illinois Str. von einem Wagen umgefahren wurde, erlag gestern Morgen im Stadthospital ihren Verletzungen. Heute Morgen wurde Mary Morgan, 83 River Ave. in West 3ndianapoliö, todt aus dem Boden ihrer Küche liegend aufgefunden. Der Coroner sagt, daß ein Herzleiden die TodeSursache war. Die Frau war verbeiratbet. doch ohne Kinder nnd 28 Jahre alt. GCT Die Western Vaving & Supply Co. hat die Stadt aus $849.19 Schadenersatz verklagt. Die Company behauptet, daß bei der Ausschreibung der Pflasterung der Pennsylvania Str. von der Ohio biö zur New Jork Str. ein Fehler von 200 Fuß zu Ungunften der Gesellschaft gemacht wurde und verlangt jetzt Ersatz dieser Einbuße. ECJ In der gestrigen Versammlung deS Indianapolis Fisching Club wur den folgende Beamte für daö nächste halbe Jahr erwählt : Präsident William Kuerst. Sekretär Albert Bannwarth. Schatzmeister Henry Moesch. 1. Quartiermeister Albert Ledig. 2. LouiS Ruth. Buchführer 'Georg Hotz.

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