Indiana Tribüne, Volume 17, Number 179, Indianapolis, Marion County, 18 March 1894 — Page 4
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schoß vermittelst eineS Druckes von MO Atmosphären eine nfangsge.
schwindiglelf von &1Q Metern pro
Sekunke. während die Geschwindig keit des alten GefchosseS blos 400 Meter betrug. Auch die enorm gestei gerte Durchschlagskraft wird durch das Experiment in drastischer Weise illustrirt. und wenn man sieht, wie bei Schüssen aus 50 Meter Distanz Eichen und Tannenstämme, sowie Mauern von 4 Meter Dicke einfach glatt durchschossen werden,"so muß nM r w . r man fiaj oyne neueres lagen, ohn. solch:? Waffe gegenüber kein Panzer und kein Helm, kern Baum und keine Mauer mehr als zuverlässige, schuß gewährende Deckung angesehen wer den kann. Die Leistungsfähigkeit geht aber no nie! weiter: Die neuen Geschosse sind ux Stande, auf 1800 Meter Distanz noch Bretter von 2 Zoll Dicke zu durchschlagen. Aus der Nähe geschossen durchschlagen sie Eisenplatten von 12 Millimeter Dicke, aus 1000 Schritt noch solche von 2 Millimeter! Bei den alten Bleikugeln pflegte sich der SchuKanal ent sprechend der Abplattung deS BleieS kegelförmig vom Einschuß au zu erweitern. Bei dem neuen Geschoß sehen wir. da eS seine Gestalt gar nicht verändert, vollkommen gleich mäßige cylindrische Schußkanäle. Je größer die Geschwindigkeit und Durchschlagskraft des Geschosses ist, desto mehr bleibt die Umgebung des Schußkanals vor Erschütterung be wahrt. Auch durch die Kleinheit des Geschosses wird die Erschütterung be deutend verringert. ES ist nicht allzu schwer, sich auö diesen physikalischen Experimenten die Veränderungen abzuleiten, welche' künftighin die Schußwunden unter dem Einfluß der neuen Wasse ersah ren?mcrden. Es Uenen aber auch in'die . -vi . . . " r. i . . o . lerezieyung vereng oocoinierenunle Berichte vor, welche fast gleichzeitig in Teutschlalld von Aruns, Reger. Kikuii. in Oesterreich von Habart, 'in Frankreich von Delorme und Cha vaffe angestellt worden. Die Resul täte, zu denen diese Forscher unab hängig von einander gelangt sind, stimmen ziemlich genau mit einander übcrein. Die Versuche wurden in der Weise gemacht, daß aus genau abgemesfe nen Entfernungen auf lebende bezw. frisch getödtete Thiere oder auf menschliche Leichen geschossen wurde. An den entstandenen Verlegungen wurde sodann eine genaue anato mische Untersuchung vorgenommen. Es läßt sich a priori annehmen, daß die Art der Verletzung von der Di stanz, aus welcher geschossen wird, sehr wesentlich abhängt, und wenn wir in dieser Beziehung der Einthei lung von Bruns folgen, so können wir drei Zonen unterscheiden: Nah schüsse. 300-400 Meter; Schüsse aus mittleren Entfernungen, 400800 Meter, und Fernschüsse, 8001200 Meter. j Bei denNahschüssen ist eS vor allem die explosive bezw. hydraulische Wir kung. welche uns an denWunden am meisten in die Augen fällt. Alle größeren Organe, z. B. Gehirn, Le der, Nieren, Magen, Darm werden bei Nahschüssen durch die explosive Wirkung in ausgedehntester Weise zerstört. Am schlimmsten aber steht es in dieser Beziehung mit den Kno chen. Dieselben werden stets vielfach zersplittert, aus ihrem Zusammen hang gerissen und die Splitter ver letzen die dahinter liegenden Weich theile.. Bei Schüssen auS mittleren Ent frnungen ist diese Sprungwirkung schon bedeutend verändert, die Or ganzerreißungen sind nicht so ausge dehnt, die Splitterungen der Knochen sindseltener. die Weichtheile der Ex tremitäten werden glatt durchschossen. Bei den Fernschüssen nehmen die Verletzungen, wosern sie nicht lebens wichtige Organe betreffen, einen re lativ gutartigen Charakter an; von explosiver Wirkung ist kaum mehr die Rede. Einschuß und Ausschuß öffnung stellen nur kleine 5 7 mm breite Löcher dar, der Schußkanal ist cylindrisch und der Knochen ist gleich falls von einem cylindrischen Kanal durchbohrt, meist ohne Splitterung. Bei Entfernungen von 8001200. können noch 2 3 Mann, bei 400 rn 34 Mann, bei 100 m 45 Mann hintereinander von einem Geschoß durchbohrt werden. Der wichtigste Unterschied im Vergleich zum alten Geschoß besteht darin, daß die foigel selbst bei 3000 m Distanz so gut wie nie im Körper stecken bleibt. Wesentlich anders gestaltet sich die Wirkung, wenn die Geschosse nicht direkt auftreffen, sondern irgend wo, z. B. an Häusern, Pfosten, am Fußboden aufschlagen, ehe sie den Körper treffen. Sie richterrdann unter Umständen fürchterliche Ver leplngen an und bleiben auch häufig im Körper stecken. Die Erklärung für dieses vkrs.tziedene Verhalten liegt öiiriki, daß die Geschosse im letzteren Fall meist s.räg oder quer treffen, duß si.' durch das vorherige Aufschlagen erhebliche Gestaltveränderungen erlitten haben oder daß der Mantel abgesprungen. ist. Es ergibt sich auZ alledem. daß die Wundv:rbältiiisse bei Schüssen auS der Ferne wesentlich einfachere und qünstigcre sind, als die durch das alte Bleigeschoß bedingten und daß offenbar infolge des kleinen KaliberS die durch die neuen Geschosse be dingte Sprengwirkung bei Nahschüs sen nicht so sehr gesteigert ist. alö man bei der kolossalen Durchschlage krast der neuen Waffe a priori anneh rnen sollte. Immerhin müßten die Verheerungen bei einem Feuer auS 400 m Distanz oder darunter gerade in enorm . in. . Nach Angabe de währter Taktiker ist nicht anzuneb men, daß es in, zukünftigen Kriegen zu solchen Nahkämpsen kommen werde. Bei der großen Tragweite der Waste, bei dem durH poj ..raua
lose Pulver klar erhaltenen Terrain und dem durch daS Magazingewehr möglichen Schnellfeuer wird der Kampf nur aus großen Entfernun gen geführt werden können und viel rascher zum Stehen kommen. Hoffen wir, daß dem so ist. Denn das neue Gewehr hat schon Proben seiner furchtbaren Wirkungen bei Schüssen aus geringer Entfernung gegeben, und wenn die bisher vor liegenden Erfahrungen auch nur ge ringe sind, so lassen sie doch gewisse Schlüsse zu. Bei einem Straßenauf rühr in Biala im Jahre 1890 wurde von den mit dem Mannlichergewehr bewaffneten Truppen aus 40 180 Schritt Distanz auf die Menge ge schössen und die Verletzungen sollen nach den Mittheilungen von Vogdo nik ganz sürchtliche gewesen und in großer Zahl tödtlich verlaufen sein. Freilich waren die Geschosse dabei häufig erst an den Mauern der Häuser aufgeschlagen, . ehe sie trafen, und k. f TT r i r -
oerarllge a)une, sogenannte Yutr schläger" geben, wie wir oben gesehen haben, stet schlimme Wunden. Aehn liche Erfahrungen hat man mit dem neuen Gewehr im Mai 1891 gemacht. Im Sommer 1891 ereignete sich bei einer württembergifchen Kompagnie folgender Unglückssall: Währenddes Dienstes in einer Mannschaftsstube entlud sich durch Versehen ein scharf geladenes Gewehr. Das Geschoß ging einem Manne durch den Leib. einem zweiten durch den Arm, dann vurch einen Schrank und ein Bettgestell, hlnterllek eine Spur an einem eisernen Bettpfosien und schlug dann noch in die Wand ein! Der durch den Leib geschossene Soldat bemerkte seine Verletzung zu erst garnicht. Nach einigen Minuten wurde er plötzlich ohnmächtig und e! ergab sich, daß er stark blutete. Er starb nach zwei Tagen. Habart erzählt, daß bei einem Uebungsschießen ein au 2300 m Distanz abgefeuertes l?)eschoß unglücklicher Weise einen Jäger des 2:. Bataillons am Kops traf und demselben das Felsenbein, den härtesten Knochen des menschlichen SkeletS, und den ganzen Schädel durchbohrte. Auch im letzten chileni schen Bjirgerkriege ist das neue Mann lichergewehr mit Stahlmantelgeschoß von 7,0 mm Kaliber in großer Aus dehnung zur Anwendung gelangt. Eine offizielle fachmännische Statistik liegt zwar noch nicht vor, indeß war nach den Mittheilungen deS Obersten Georges BoonenRivera. welcher Ven Krieg mitgemacht hat, die'gesteigerte Feuerwirkung ganz evident. Die Zahl der Gefallenen soll nach seiner Schätzung die Zahl der Verwundeten mindestens um das Vierfache über troffen haben. Wie werden sich nun unker dem Einfluß der neuen Waffe die zukünk ligen Kriege gestalten Wenngleich die spärlichen, biShi? vorliegenden praktischen Erfahrung gen und die oben beschriebenen Thier und Leichenexperimente nicht ohie Weiteres absolut giltige Schlüsse auf die Gestaltung der Zukunstskriece zulassen, zumal noch nicht abzusehen ist. wieweit die Taktik, den verände ten Verhältnissen Rechnung tragend, die bisher übliche Kampfesmeise um gestalten wird, so läßt sich doch Heu e schon nach dem übereinstimmenden Urtheil kompetenter Autoren m j ziemlicher Sicherheit Folgende sagen: Die Feuerwirkung ist durch die neue Waffe enorm gesteigert, die Zahl der Verletzungen wird erheblich zunehmen, mit einem Worte : die zu künftigen Kriege werden bedeutend blutiger werden. Es liegt uns fern, die Vortheile deS neuen Geschosses irgendwie verkennen oder nnterschäj-en zu wollen. Diejenigen Körperregiv nen, deren Verletzung beim alten Ge schoß nicht gefährlich, bezw. nicht direkt tödtlich war, find durch daS neue Geschoß in keiner Weise mehr gefährdet, als durch das alte. Im Gegentheil. Wo daS alte Geschoß noch ausgedehnte Verletzungen der Weichtheile und Knochensplitterungen machte, erzeugt daS neue sehr häufig einfache cylinderische Schußkanäle, deren Ein und Ausgangsöffnung flur wenige Millimeter berragen, so daß man sie kaum sieht. Dies gilt besonders von den Verletzungen der Extremitäten, welche man somit, falls sie keine größeren Gefäße oder Ner ven ergreifen, als nahezu gefahrlos bezeichnen kann. In der That sind auch diese guten Seiten der neuen Waffe bei dem be reitS erwähnten Bürgerkrieg in Chile zur Geltung gekommen, so zwar, daß die an sich nicht tödtlichen Verletzrn gen rasch und ohne weitere Eingriffe zur Heilung gelangten. Da die Ku gel so gut wie nie im Körper stecken bleibt, so fällt die gefährlichste Ar. beit, die Entfernung der Kugel auS der Wunde, fort und eS ist sicher an zunehmen, daß die meisten derartigen Verletzungen ohne Weiteres unter dem Schutze des antiseptischen Ver bandeS ausheilen werden. Die anti septische Wundbehandlung hat im letzten Dezennium die Chirurgie von Grund aus umgestaltet. Ihre Durch führung ist auch bereits zu Friedens zeiten für die Armee in großartiger Weise vorbereitet. Ihre Segnungen werden ohne Zweifel sich in zuküns tigen Kriegen vollauf bewähren und zum Theil wird dadurch die gestei gerte Anzahl de? Verletzungen un schädlich gemacht werden können. Aber nur zum Theil! Vergesser' wir nicht, daß mit den Verletzunger überhaupt auch der Prozentsatz der gefährlichen und tödtlichen Verletzun gen erheblich steigen wird. Wenn in geschlossener Truppe noch 34 Mann hintereinander durch ein Geschoß durchbohrt werden können, wenn Ge schösse auS Entfernungen von 3 bis 4000 Metern noch den Körper durch dringen, wodie Hügel .des alten. A
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Ich litt ehrne Jare a Katarrh unö f42te, di so schlimm vurden. dc,i $ tcht rleiien und kaum gehe:: konnte. ' Ich hatte eine sehr schlimmen Unfall von HaiZ lÄhmung vor einig Zeit. Meine Kehle war I tugeschnütt und ich konnte nicht schlncn. D Berit sagten, ti sei in Folge von Her,chäche, und verschriebe Medizin, di ich laut Vorschrift nahm, doch sch'e sie mir Witl l'i nütze. Mein Frau drang in ich. Hood'A Carsadari? I versuchen, indem si mir von Herrn Joseph E. Emüh erzählt, der An der Schwelle des TodeS fiand. doch durch Hood'S Onsaparilla vollst big ehelt wurde. AI ich imei Flasche enom me hatte, füllte ich mich entschiede besser. Ich fuhr fort, ek zu nehmen, und suhl efct vorzüglich. Ich lantt Sott und Hoods Sarsaparilla ' nd meine? Frau sllr die Wiederherstellung meine? Vollkommene Gesundheit. Harvey He, Leuvt2e. O. Hod's Pillen verursach keinen Stuhlgan,, Echmerze der rimme. s,der irke xrpt. btuvthFt. V. weyrs gewöhnlich an der ZkleiVung o.der der Körperoberflüche abprallte, so berechtigt dies allein schon zu der Annahme, daß die Wirkungen furcht bare sein müssen. Zu der großen Durchschlagskraft kommt aber noch hinzu die durch daS rauchlose Pulver gegebene Möglichkeit genauen Zie lens, also die größere Treffsicherbeit, und das durch die Ncpetirvorrichtung mögliche Schnellfeuer. Möglich, daß die großen s?rt schritte der kriegschirurgischen Tech nik und Wundbehandlung diese Schä den zum Theil wieder gut machen werden. Man kenntjeht die Erreger jener entsetzlichen Wundkrankheiten und die Mittel, sie von den Wunden fernzuhalten. So manches Bein mußte früher abgesetzt werden, nicht wegen der Verletzung an sich, sondern wegen der hinzugetretenen Wund krankheit, oie das Leben gefährdete. Diese Wundkrankheiten erschienen dem Arzte als ein Unglück, dem er nicht vorbeugen konnte und welches er daher mit Ergebung hinnehmen mußte. Heutzutage aber weiß man solchen unglücklichen Ereignissen er folgreich vorzubeugen, und daS ist de größte Triumph der modernen Chirurgie. Wenn aber durch die erfolgreichere ärztliche Thätigkeit ein gewisser Aus gleich herbeigeführt' wird, so ändert bieS doch nichts an der Thatsache, daß daS neue kleinkalibrige Gewehr als ein Mordinftrument schlimmster Art bezeichnet werden muß. Wie man eine solche Wasse .human" oder .rela tiv human- nennen kann (BrunS, Neger), ist nicht recht zu versteben, und sehr treffend sagt daher v. Bar deleben: DaS neue Geschsß ist nicht so human-, wie ihm nachgerühn t wird, denn es wird in gleichen Zeit räumen und unter sonst gleichen Ber Hältnissen mehr Menschen tödten und verwunden, als das alte; aber die Verletzungen, welche eS macht, wer den, wenn sie nicht sofort tödten, dem Wundarzte im Großen und Ganzen ein erfreulichere Feld ersprießlicher Thätigkeit darbieten." Möge der Zeitpunkt noch recht ferne sein, wo wir genöthigt sein werden, die Wirkungen diese? Waffe in praxi mitanzusehen, Wirkungen, die ein hoher Sanitätsoffizier sehr drastssch bezeichnet hat als die Schrecken des kleinkalibrigen.MassenmörderS!" -- Neue Entdeckungen. Obgleich manche neue und wichtige Entdeckungen in den verschiedenen Wis senschaften in, jüngster Zeit gemacht wurden, so ist doch keine derselben von größerer Wichtigkeit für daS Publikum, als die Entdeckung, welche kürzlich durch Herrn Dr. Schoop gemacht wurde und welche die Aufmerksamkeit von Aerzten, sowie Laien in allen Landern auf sich gelenkt hat und welches die Entdeckung der Ursache von chronischen Krankheiten des MagenS, der Leber, der Nieren und anderen inneren Organe einschließt. Dieser Arzt fand, daß die Ursache in gewissen Nerven, welche diese Organe kontrolliren, liegt und durch die Verordnung von Dr. Schoop'S
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