Indiana Tribüne, Volume 17, Number 178, Indianapolis, Marion County, 17 March 1894 — Page 2
Jndiana Tribüne. Erscheint Tilglich und Sonntngs. Tie tZgliche.Tribü" kostet durch den Träge, Cent? per Zoche, die ConntagS-.Tribüne- 8 LentS per Woche. Beide zusammen IS Cent der SS Cent per Monat. Per Post i'ckgeschiSt in Vor euSbezahlur.? t: per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str.
SndianapoliS, 3nd.. 17 März 1894. LluSgepreßte Citroneu. Goethes Mignon fingt: Kennst Du daZ Land, wo die Citronen blühen etc.?" Italien ist in der That daZ Land der Citronen, aber leider nur der ausgepreßten. Die armen Steuerzahler stellen selber die Citronen dar und die Steuerschraube hat ihnen Saft unD Kraft ausgepreßt. Und trotzdem soll die Schraube noch einige Male umgednht werden! Die Befürchtungen, die sich an den Stand der italienischen Finanzen geknüpft haben, sind weit übertroffen. Man rechnete wohl aus ein Defizit von rund hundert Millionen, auch wurde vielfach die Ansicht vertreten, daß der Fehlbetrag die Höhe von hundert Mil lionen weit übersteigen würde, allein auf 177 Millionen hatte dasselbe Niemand veranschlagt. Mag sein, daß Sonnino stark aufgetragen hat, daß er den Fehlbetrag höher herausrechnet, als er wirklich ist. Aber selbst wenn man dreißig Millionen auf das Konto der Uebertreibung setzen wollte, so wäre dieFinanzlage immer noch schreZlich. Zur Deckung des Defizits sollen Ersparnisse im Betrage von 27 Miliionen gemacht werden, die sich im nächsten Jahre auf 43 Millionen zu erhöhen haben. Dann werden neue Auflagen zu den bereits bestehenden Steuern im Betrage von 100 Millionen vorgeschlagen. Die Grundsteur soll im laufenden Finanzjahr rund 106 1-2 Millionen bringen. Dann müssen nach SonninoZ Plan die Einnahmen aus der Steuer vom bew.'gli chen Vermögen 52 Millionen bringen, nachdem sie bereits 236 Millionen aus dem Volke ziehen. Das Sprichwort saat: In der Noth frißt der Teufel Fliegend Da sich die italienischen Finanzen in einer schrecklichen Lage befinden, so könnte man es begreiflich finden, daß Sonnino das bewegliche und unbewegliche Vermögen so hoch besteuert, allein ge radezu haarsträubend ist es, daß die Regierung die wichtigsten Lebensmittel in unerhörter Welse verthruert. Aus dem Salz z. V. will sie neue acht Millionen herausschlagen, nachdem es schon 63 Millionen bringt. Man bedenke wohl, das unentbehrliche Salz ist mit 71 Millionen belastet! Dagegen soll eine direkt: Einkommensteuer, die vom 1. Januar 1833 ab erhoben werden wird, blos 10 Millionen bringen! Eine drastischere Kennzeichnung der rolksbedrückenden Finanzreform" ist kaum denkbar. Die Erbschaftstaxe, die gegenwärtig 37 1-3 Millionen bringt, soll um 4 Millionen erhöht werden. Mit der Erhöhung der Steuern wäre jedoch nur halbe Arbeit gethan. Auch die Staatsgläubiger müssen blu ten. Um das Gleichgewicht im Budget sich zu stellen, schlägt der Minister die Convertirung einer Serie' arnortU sirbare? Schulden vor. Die rllckzahlbaren Schulden verlangen einen Betrag von über 80 1-3 Millionen; sie betragen demnach ungefähr 1607 1-2 Millionen Lire; ferner erfordern S3er schiedene Schulden" noch 11 1-2 Millionen Zinsen. Auf diese Effekten, die im Auslande wenig verbreitet sind, hat es Sonnino in erster Reihe abgeseen. Indessen, auch die Inhaber der consolidirten fünfprozentigenRente werden daran glauben müssen. Es wird ihnen vom 1. Januar 1895 ab die Convertirung ihres Schuldtitres durch neue mit vier Prozent netto w. zinsliche Titres angeboten werden. Diese Schuldtitres werden für jetzt und die Zukunft vollständig steuerfrei sein. Ferner wird eine innere 4 1-2prozenti-ge consolidirte Rente mit Vierteljahrscoupon geschaffen werden, welche die gegenwärtige; fünfprozentige 'bei der Convertirung ersetzen wird. Die Regierung kündigt ferner an. sie werde mit allen Kräften die Bildung eines großen Instituts zur Flüs sigmachung der hauptsächlichen, in Folge der Münzkrisis todt liegenden Kapitalien begünstigen. Damit ist wohl das Consortium deutscher BankierZ gemeint und die todt liegenden Kapitalien die 6 Millionen Rente? Die große Finanzrrform stellt sich. Alles in Allem genommen, als eine neue Volksbedrückung dar, die auch darin ihren Ausdruck findet, daß der Getreidesoll bedeutend rhöht wird. Die einfachste und beste Maßrege! wäre die Herabsetzung des FriedensPräsenzstandes von 230.000 auf 200. 000 Mann, wodurch man mindestens 63 Millionen Lire, sicher aber viel mehr erspart hätte. Der Lebensunterhalt jedes Soldaten, seine Kleidung, seine Löhnung, das Pulver, das er jährlich verpufft, betragen pro Kopf mehr als 1000 Lire. Auch mit einem geringeren Friedenspräsenzstand, aber besser geschulten und verpflegten Trup. pen wäre Italien ein leistungsfähiger Bundesgenosse Deutschlands. Niesigeö Vlekiwelötland. . In wenig Ländern besteht ein solcher Gegensatz zwischen den Viehzucht-Gele-genheiten und der Vollkommenheit des Viehs vom Standpunkt des Consumenten, wie in der großen südamerikanischen Republik Argentinien. Nicht Alle wissen, daß das Weideland in Argentinien r.icht weniger, als 600,000 engl. Quadratmeilen umfaßt, mit anderen Worten, größer ist. als
Deutschland, Frankreich, OesterreichUngarn, Italien. Spanien, Portugal und Großbritannien zusammen! Die wirklich guten Ackerbauländereien Argentiniens sind ungefähr so groß wie Ohio, Illinois, Jndiana, Wisconsin, Iowa, Missouri, Kentucky, Arkansas, Mississippi. Louisiana,Alabama, Georgia und Tennessee zusammengenommen und können beinahe Alles hervorbringen, was in diesen unseren Staaten gezogen wird. Unter solchen Verhältnissen sollte die Viehzucht in jeder Hinsicht wundervoll gedeihen, und das Fleisch entsprechend billig sein. Aber dem ist nicht so. Nur die Menge des herumschweifen?:n Hornviehs ist eine großartige. Hören wir, wie neuerdings ein Blatt in Buenos Ayres zu klagen fat: Zu unseren nothwendigsten Bedürfnissen der Jetztzeit gehört die Mastung von Vieh für den Fleischverbrauch. Wir haben so viel Hornvieh, daß wir es nicht zählen können, aber wir haben kein Rind- und Ochsenfleisch, welches diesen Namen verdient! Selbst das Vieh, welches als Bf" auf den Markt kommt, macht niemals vorher eine Stallfütterung durch, son dern wird ganz mager und zäh direct von den Pampas hergetrieben." ' Dieser Tage hörten wir von tausend Stück junger Farrochsen, welche sür $11.50 pro Kovf nicht verkauft werden konnten. Und doch müssen wir hier in der Stadt das schlechteste Fleisch sehr theuer bezahlen. Das Hornvieh, das in die Stadt gelangt, ist direct thatsächlich gar nicht geeignet für Nahrungszwecke, es sind aber laujer gute Candidaten für Mastfütterung. Wenn Diejenigen, welche in der Nähe Lände reien besitzen, sich der Stallfütterung von Hornvieh für den Markt widmen wollten, so wäre dies für alle Bethetligten sehr vorteilhaft. Gegenwärtig ist hier das Beef" eigentlich Haut und Knochen theurer, als in den Ver. Staaten, wo der Preis des Landes und der Nahrungsmittel viel höher ist, als bei uns
Onkel Sam5 ?luSgadenCuriosa. Man braucht nicht, wie man es so oft gethan, in vie Hofhaltungs-Chro-niken alter Fürstenhäuser zurückzugreifen, um merkwürdige Ausgaveposten zu finden. Auch die Verwaltung unseres Landes in alter und neuester Zeit bietet solche Curiositäten genug. Schon die Rechnungen unserer Herren Volks- und Staatenvertreter an di: Bundeskasse weisen eine Menge derartiger Beispiele auf. Doch sehen wir davon hier ganz ab. Goethe hat zwar einmal gesagt, daß Amerika keine verfallenen Schlösserhabe; nichtsdestoweniger spielen in OnkelSams Ausgaben-Etat auch Ruinen eine, wenn auch bescheidene Rolle. Da unten im Territorium Arizona z. B. liegt unweit des Ortes, welcher den stolzen Namen Floren führt, die unwirthsame Ruine Casa Grande, der ehemalige Wohnplatz irgend eines vorgeschichtlichen Volkes. Die Bundesre gierung zahlt einem Manne alljährlich $480, um Casa Grande zu bewachen"; wie die dortigen Verhältnisse liegen, ist es schwer, zu erkennen, worin diese Aufgabe eigentlich besteht, man müßte denn annehmen, daß er zu verhindern habe, daß irgend ein Alterthumsliebhaber die ganze Ruine fortschleppen läßt. Doch schließlich ist das ein Pöstchen so gut, wie viele andere, und wenn wirklich bewacht würde, was bei uns an wertbvollen ! Alterthümern noch zu bewachen ist, so Ware das nicht schade. Unser Staatssecretär Gresham hat sich in diesem Jahr redlich bemüht, mit den 53000 auszureichen, welche als Jahresfonds dafür ausgeworfen sind, die sterblichen Ueberreste von diplomatischen und Consularbeamten, die im Ausland dahingeschieden sind, in die Heimath zu schaffen. Aber er ist zu der Ueberzeugung gekommen, daß dies fernerhin zu wenig sei angesichts der Zunahme der Sterblichkeit unter den Patrioten, welche die- Stellvertretung Onkel Sams allenthalben in der Welt, selbst im ungünstigsten Klima, zu übernehmen bereit sind, und er beantragt daher, für das kommende Rechnungsjahr $10,000 für besagten Zweck zu gewähren. Sehr verwandt mit diesem EtatsPosten ist ein anderer. $3000 jährlich sind dazu bestimmt, die Wittwen unserer im Ausland sterbenden Diplomaten zurückzubringen. Wenn der vorige Posten erhöht wird, so wird man logischerweise auch diesen erhöhen müssen. Das Impfen der Indianer kostet dem Bundesschatzamt $1000 dasJahr. worüber namentlich die Jmpfgezner wenig erfreut sein dürsten. UeberHaupt haben die Verhältnisse des Rothen Mannes nicht zu verwechseln mit den zarten Verhältnissen schon zu allerlei Ausgabeposten von theilweise fragewürdigem Werth gefürht. In diesem Jahr beläuft sich das regelrechte Budget für unsere Indianer auf Z6.931.156.61; für das nächste Rechnungsjahr soll es $7,093,611.44 betragen. Darunter sind allerlei Säch:lchen mit begriffen, an welche der gewöhnliche civilisirte Leser nicht ohne Weiteres denkt. Jedes der 600 männlichen Mitglieder des Crow-Stammes bekommt z. B. (oder soll bekommen) einen ZIVAnzug von gutem Wollzeug, bestehend aus einem Rock, Hut, Beinkleidern, Flanellhemd und wollenen Socken", und jede der 700 weiblichen Crows kriegt einen Flanellrock, ein Paar wollene Strümpfe, 12 Yards Kattun und 12 Aards einheimischen Baumwollstoff.Dcr Ursprung mancher dieser Posten geht weit in die Vergangenheit zurück. Im Jahre 1794 verpflichtete sich die Regierung, den srch Nationen" des Staates New Fort alljährlich eine bestimmte Summe mehrere tausend Dollars zu zahlen, und dasselbe thut sie gewohnheitsmäßig noch heute. Die Shawnees bekommen ebenfalls seit 1794 jährlich eine bedeutende Summe. Den Senecas werden seit 1817 aewis-
ftnhaft Jahraelder äüsöeMtt. Die Pottawatomies in Jttdläüa Und Michiaan die es übrigens nothwendi-
ger brauchen können, als die anderen. Genannten bekamen 1795 ihr erstes ständiges Jahrgeld, das seitdem regelmäßig gezahlt wird, haben es aber im Lauf der Zeit durchgesetzt, daß noch sieben andere Jahresleistunge.! für sie! auf den Etat gekommen sind theils in Silber, theils anderswie zahlbar und alle diese Posten gelten noch heute. Einer derselben, seit 1826 eingeführt, besteht in der feierlichen Lieferung von 50 Faß Salz jedes Jahr, und ebenfalls seit 1826 wird für die Pottawattomies eine ' vollständig ausgerüsieteSchmiedewerkstatt.für dreiSchmiede, unterhalten, welche jährlich nahezu 81000 kostet. Die gestimmten Jahrresausgaben für das Häuflein Potta-' wattomies betragen gegenwärtig $20,-j 647.65. Schon seit 1790 bekommen die Creeks Jahrgelder, seit 1799 die Chickasaws, seit 1805 die Choctaws. Alles dieses undAnderes ist permanent", und je c i v i l i s i r t e r die Rothhäute , . C C Pl "f 11 M. m weroen, oeslo zayer yairen ue an lyren Stammesbeziehungcn und dem finanziellen Verhältniß zum Großen Vater" fest, wie c3 Andere auch thun würden. Vom Jnlande. .RosaBonheurhatfür eines ihrer neuesten Gemälde von einem rei-. chen Amerikaner $60,000 erhalten..' Das Gemälde stellt Pferde dar, welche mit den Hufen Getreide aüstreten. Die Anzahl aller Juden auf der Erde wird laut einer sorgfälti gen Untersuchung des Rabbiners Jsaak M. Wise auf 14.000.000 angegeben. Nach anderen Schätzungen leben 20,000.000 Jsraeliten auf der Erde. Unter Mitnahme von $330, welch.' theilweise seinem Schwiegervater George Black gehörten, ist R. F. Rapp von Mount Leonard, Mo., nach unbekannten Gegenden hin verduftet. Er ließ Frau und Kind in dürftigen Verhältnissen zurück und die Polizei fahndet jetzt auf den Flüchtling. Der Stadtrath von Emporia, Kas., hat eine Verordnung angenommen, wonach der Verkauf von Ciaaretten undCigarettenpapier innerhalb der Stadtgrenzen auf's Strengste verboten ist. Mayor Smith belegte, die Verordnung mit seinem Veto, da f-ur. . r cf.. rr j t je. rui.. I luicjc icincr 'ttnicui nall) unconullutioüti. und nicht durchführbar sei, doch hat der Stadtrath dieses Veto durch nochmalige Abstimmung verworsen. Das einzige spirituose Getränk, welches die Mannschaften der Unionskriegsschiffe vom Stewart an Bord erhalten können, ist Bier. Auf alle anderen Spirituosen hat Jack zu verzichten, wenn er sich solche nicht geschickt an Bord zu schmuggeln weiß. Stärkere Spirituosen als Bier, wie Wein, Brandy u. s. w., werden auf den Unionskriegsschiffen nur vom Apotheker oder vom Wundarzt gehalten. Wein aber pfleqt Jack" nicht zu kaufen. Manche Angehörige der Kriegsfahrzeuge Onkel Sams sparen sich das ihnen täglich verabfolgte Bier für eine Reihe von Tagen auf, um dann einmal ordentlich hinter die Binde gießen zu können. Am Sonntaqe wurde Bück Hunt, alias Rev. W. M. Thompson, seit drei Jahren Seelsorger an einer Kirche in East Birmingham, drei Meilen von Birmingham in Alabama. nack Beendigung der Predigt von zwei Polizisten in der Kirche verhaftet. Den Beamten ging nämlich die Mittheilung zu, daß Hunt vor fünf Jahren wegen der Ermordung eines anderen Geiltlichen in Mississippi zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verurtheilt worden und aus dem Auchthause in 'n entwichen ist. Ein Jahr später tauchte er als Rev. W. M. Thompson in Birmingham auf und erhielt das Pfarramt an der East Birminabamer Kirche. in welchem er sich schnell das Vertrauen j seiner Gemeinde erwarb. Nach einer vom Schatzamtsdepartement erlassenen Verordnung können von jetzt an überseeische Dampser im New Aorker Hafen ihre Ladung löschen, auch wenn sie nach Schluß des Zollamtes eintreffen. Seither mußten sie in solchen Fällen bis um 9 Uhr Vormittags des nächsten Tages, oder wenn sie Samstags Nachmittags eintrafen, gar bis zum Montag Vormittag damit warten, was für sie einen kostspieligen Zeitverlust bedeutete. Künftighin können die Rheder. so bald ihnen das Fahrzeug von Fire Island oder Sandy Hook aus signalisirt ist, den Erlaubnißschein zum sofortigen Löschen der Ladung im Zollamt erwirken, welches letztere alsdann jedoch auf ihr Risiko zu qefchehen hat. während sie $100.000 Bürgschaft zu etwaiger Schadloshaltung des Zolleinneh mers zu stellen haben. Eine vernünstige Neuerung. Kürzlich angestellte Untersuchungen haben ergeben, daß die großen Sandberge bei Dunvan in Colorado Gold im Werthe von einem bis zu zwanzig Dollars auf die Tonne enthalten. Es gibt dort etwa fünfzehn bis zwanziatausend Acres solcher goldhaltiger Sandberge.von denen einzelne bis zu eintausend Fuß Höhe emporragen. Mehrere tausend Acres sind von Goldsuchern bereits in Besitz genommen und eine künftige Stadt ist ausgesteckt. In der Eile, das Goldsucherlager daselbst zu erreichen, stolpern die Leute förmlich über einander. In dem ganzen San Louis-Thale wird Sand von ähnlicher Beschaffenbeit gefunden. Es wird behauptet.daß die Goldschätze in einem schwarzen magnetischen Sande liegen und in den Straßen von Garrison und in dem ganzen Thale mit Hilfe von Magneten gesammelt werden können. Weder McKane's Gattin, noch seine Tochter, noch seine bejahrte Mutter sollen eine Ahnung davon haben, daß der E?-Satrap von Graves end wegen Wahlschwindels zu sechsjähriger Zuchthausstrafe verurtheilt worden ist und in Sing Sina binter
Kerkermauern sitzt. So erzahlk der d:e beiden, an Nervenerschlafi.'mg leidenden Frauen behandelnde Dr. I. O. F. Hill, welcher hinzufügte, daß die Krankheit seiner Patientinnen vielleicht einen tödtlichen Verlauf nehmen
könnte, falls denselben über das wahre Schicksal McKane's Mittheilung gemacht würde. Sie sind angeblich in dem Glauben, daß Letzterer sich im Clarendon-Hotel zu Brooklyn aufhalte und daß sein Proceß noch nicht beendigt sei. Alle Zeitungen werden denjenigen Mitgliedern der Familie McKane's, welche betreffs seines Schicksals noch nicht unterrichtet worden sind, auf die Weisungen des Arztes hin vorenthalten. Die Bürger von Greenwood in Jndiana, einem Orte von siebenhundert Seelen, führen gegen einen dortigen Schankwirth. der gegen ihren Willen eine Schankwirthschaft eröffnet hat, einen eigenartigen Krieg. Ein gewisser Hannahan hatte sich ohne Wissen-der Bewohner des Ortes einen Schankgewerbeschein . verschafft und einen Ladenraum unter dem Vorgeben gemiethet, darin eine Speiseanstalt betreiben zu wollen; anstatt dessen iedoch eröffnete er eine regelrechte Schankwirthschaft. Sofort wurde er von fast allen Bürgern des Ortes in den Bann gethan und von allen Geschäftsleuten, bei denen er Einkäufe machen wollte, mit dem Bemerken zurückgewiesen, daß sie die begehrte Waare nicht besäßen. schließlich gab er sich bei einer Frau j Greene in Kost, aber bald unterlag , auch diese einem über sie verhängten : Boycott, so lange sie den Schankwirth beköstige. Die Bewohner des OrteZ bilden sich sogar ein, daß der Himmel ihren Boycott des Schankwirths unterstlltze, denn am Abende nach der ErÖffnung der Wirthschaft zerbrach die vor derselben befindliche Wasserpumpe und Hannihan war genöthigt, sich mit der Bitte um Wasser an seine Nach barn zu wenden, aber auch diese wurde ihm abgeschlagen und der Gemeinderath lehnt die Wiederherstellung der Pumpe solange ab, als in dem dabei belegenenHause eine Schankwirthschast betrieben wird. Unter schwerem Verdacht ist in Shell City. Mo., ein Hotel-An-gestellter Namens Amermann in Haft genommen worden. Er soll mit Georg Gibbs identisch sein, welcher vor kurzem einen verbrecherischen Angriff auf eine junge Dame in Salem, Ky.. machte und aus dessen Ergreifung eme Belohnung von $2000 ausgesetzt wurde. Die Polizei stellt jetzt die nöthigen Nachforschungen an. Der artesische Brunnen der großen Mühle in Chamberlain in Slld-Dakota ist thatsächlich aus Rand und Band gerathen. Mehrere große Lecke in dem Rohre haben so viel Wasser auskaufen lassen.daß auf eine weite Strecke hin der Grund und Boden mit PZasser getränkt und bereits in großer Ausdehnung eingesunken ist. Di: Bodensenkungen sind der Mühle bereits bis auf acht Fuß ua.' gerückt und ist große Gefahr vorhanden, daß die Mühle unterspült und umgestürzt wird. Deutsche LotalNachr!chtcn. Provinz Westfalen. In Dortmund wurde der Handelsmann Krolmann von einem Manne, mit dem er vorher in einer Wirthschaft in Streit gerathen war, vor derWirthschaft erstochen. Der Thäter, ein Zuhälter, entfloh, wurde aber durch die Criminalpolizei noch Nachts verhastet. Der Schlossermeister Löns in Bochum suchte an seinem Hause vom Fenster des dritten Stockes aus einen Starkasten zu entfernen. Dabei verlor er das Gleichgewicht und stürzte auf die Straße. Der Tod trat sofort ein. Die Ziegeleibesitzer von Bochum und Umgegend haben einen Ver. band gegründet. Der Kolon Josef Ebbes zu Liemke ist von dem Fabrikarbeite? Pott dortselbst erstochen worden. In Ausübung seines Dienstes fiel der Weichensteller Emde zu Web denau unter die Räder eines Rangirzuges; er wurde so schwer verletzt, daß er schon nach zwei Stunden starb. Königreich Bayern. In München wurde neulich in eine: Nacht die Feuerwehr vier Mal alarmirt. Zuerst brannte es in einer Spritfabrik.wo nur der mit Einsetzung des Lebens bethätigte Opfermuth des Oberführers Drähne von der Berufsfeuerwehr die Gefahr einer Explosion des Essigäthers verhinderte. Später entstand ein großes, schadenreiches Feuer im Englischen Garten im Eisenwerk nebst Lokomotivfabrik von Maffei. Wahrscheinlich entstand der Brand beim Anheizen der Maschinen Morgens 4 Uhr; er war deshalb so gewaltig, weil ihn die Arbeiter zu vertuschen suchten und die Brandmeldung zu spät erfolgte. Auch hier machte sich der genannte Oberführer sehr verdient, da ihm die Rettung der werthvollen Modelle zu danken ist. Der Postaspirant Friedrich Pietsch ist nach Unterschlagung zahlreicher Werthpapiere aus Fllrth flüchtig geworden. Hinter auf dem Wege zwischen Gerzen und Schalkham gelegenen Schloßmühle wurde der Bauer Simon Häckelsberger von Vilsbiburg überfallen, durch schwere Hiebe auf den Hinterkopf zu .Boden gestreckt und seiner Baarschaft im Betrage von 80 Mk. beraubt. Häckelsberger ist, ohne das Bewußtsein wieder erlangt zu haben, verschieden. Die Austräglerin Rosina MooZmüller ist Waging ist gestorben. Sie wurde geborel: amL5. August 1792 zu Weibhausen und erreichte demnach ein Alter von 101 Jahren und 6 Monaten.' In Sandbeg wurde die seit längerer Zeit geistesgestörte BauernfrauSchmitt auf dem Eise todt aufgefunden. Sie entwich, nur leicht bekleidet, Nachts aus ihrer Wohnung, fiel auf dem Eise und zog. sich eine klaff;nde Stirnwunde zu, welche in Verbindunz mit der Kälte den Tod verursachte. Kürzlich ist der 74jährige Privatier und-ehemali-ge Conditor Rehfuß in seiner Wohnung zu Deggendorf durch Erdrosselun ermordet worden. Ubr und. Kett
neott bit Geldbörse mit 5 Mark In-! halt wurd-en geraubt und fast sämmtliche Behältnisse durchwühlt; nur ein: schwer zu öffnende Schublade war unberührt geblieben und gerade diese enthielt das Baarvermögen, bestehend in 14.000 Mark Werthpapieren und
180 Mark in Gold. Der That verdächtig ist ein Handwerksbursche aus Passau. Thüringische Staaten. Die bei Wernshausen vorgenommenen Bohrungen auf Kali sind jetzt von Erfolg gekrönt -worden. In einer Tiefe von ca. 650 Fuß wurde Salz gefunden. Der Bau einer Bahn durch das Schwarzathal ist beschlossen worden. AmtZkopist Geier in Sitzendorf hat sich in bei 'fin ertränkt. Auf dem Oekonomiehofe des Raths Roese zu Greußen wurde die Frau des Arbeiters Nischke von der Dreschmaschine an den Kleidern erfaßt. Dabei wurde ein Bein vollständig zerfleischt und aebrochen. Die Frau schwebt in großer Lebensgefahr. Regierungsrath a. D. von Schreeb ist im 94. Lebensjahr in Jena gestorben. Mit ihm ist wohl 'der älteste Einwohner 'genannter. Stadt dahingeschieden. Großherzogthum Baden. In Heidelberg wurde der Oberbürgermeister Dr. Wilckens nach Ablauf seiner neunjährigen Dienstzeit einstimmig wiedergewählt. Das Ehepaar Karl und Ernestine Dennig in Pforzheim hat die goldene Hochzeit gefeiert. In dem Dachstuhl eines dem Fabrikanten Heinr. Pfropfe gehörigen großen Arbeiterwohnhauses im LindenHofstadttheile von Mannheim brach neulich Nachts Feuer aus, das alsbald d:n ganzen Dachstuhl ergriff. Für die Inwohner des Hauses 20 Familien war große Gefahr vorhanden, weshalb das fünfstöckige Gebäude geräumt werden mußte. Der Feuerwehr gelang es schließlich, das Feuer auf den Dachstuhl zu beschränken. In Schriesheim ist Heinrich Klings Malzfabrik abgebrannt. Der Schaden ist bedeutend. Dem Kunstverein in Freiburg fiel ein Verm'ächtniß von 50.000 Mark aus dem Nachlaß des kürzlich verstorbenen Stadtverordneten Zahnarzt Karl Günther zu. Der Verein kann nun zur Erbauung eines selbstftändigen Ausstellungs-Lokalk schreiten. Ludw. Dörr in Geilenhofen hat in Folge eines Sturzes fein Leben verloren. Der fürstliche Fllrstenbergisehe Haushofmeister a. D., Heinrich Becker zu Heiligenberg, 78 Jahre alt. ist gestorben. Bei der in Konkurs befindlichen Gewerbekammer zu Hornberg müssen die noch haftbaren Mitalieder, nachdem sie schon 1100 Mark qezahlt haben, abermals pro Antheil 500 Mark zahlen. Das Anwesen Friedrich Hubers zu Judentenberg ist bis auf den Grund niedergebrannt. Nauptlehrer Fischer in Kluftern feierte sein 25jähriges Dienstjubiläum. R h e i n p f a l z. In Speier ist der Landtagsabge ordnete, Bürgermeister Hofrath Georg Süß im Alter von 72 Jahren gestor ben. Nach kurzem Krankenlager starb in Lambsheim der Bürgermeister Dr. med. Ludwig Groß, Landtagsabgeordneter und früher Mitglied des Reichstages. Bei dem Tünchermeister Poizne in der Schnabelbrunnengasse zu Oggersheim brach Feuer aus, welches in kurzer Zeit das Wohnhaus des Genannten, sowie die angrenzenden Oekonomiegebäude des Ackerers Jakob Gnedel total einäscherte. Der Gendarm Bayer von der Gendar-merie-Station Kirchheimbolanden hat sich in der Forst-Abtheilung Eselsberg, nahe der Oberwiesen, mit seinem Dienstgewehr erschossen. Der 18 Jahre alte Georg Schaich von Fran kenthal, ein braver junger Mann.wurde in der oberen Welschgasse erschossen. Der Thäter, der 27 Jahre alte August Brede aus Thornisch-Papau, Kreis Thorn.zur Zeit Dnstknecht bei Jakob Weiher in Eppstein. ist geständig. Der in Frankentk.il stationirt gewcsene Gendarm Johann Honecker von Oberberbach stand unter der Anklage des Diebstahls, dadurch begangen, daß er in der Nachbargemeinde Eppstein während einer Recherchirung einem Milchhändler 80 M. entwendete, vor Gericht. Er wurde zu neun Monaten Gefängniß verurtheilt und sofort verhaftet. Elsaß. Lothringen. ' Der in Mühlhausen verstorbene Großindustrielle Georg Steinbach hat 260.000 M. für wohlthätige Zwecke vermacht. Herr Steinbach halte bei Lebzeiten schon seine auf 500.000 M. geschätzte Liegenschaft an der Sinne, straße testamentarisch der Stadt zur Anlage eines öffentlichen Parks zugewiesen, dasVermächtniß aber zurückgezogen, als seinVerwandter Köchlin des Landes verwiesen wurde. Zum blei benden Andenken an den Verstorbenen haben dessen Erben der Stadt das , Besitzthum aber doch geschenkt. j In Lingolsheim ist die Gerberei Adler j & Oppenheimer, in welcher u. A. 20,- ! 000 Centner Lohrinde lagerten, abgej brannt. Beim Schlittschuhlaufen i auf dem dünn zugefrorenen Mühlen- . teich von St. Nicolas sank der 10 ! Jahre alte Sohn des Müllers Kern ,unter und ertrank. . Zwei ältere Brüder, welche ihn retten wollten, brachen gleichfalls durch daö Eis und fanden im Wasser den Tod. Schweiz. In Wädensweil ist Herr Eduard Vattiker zum ' Schis fli" gestorben. Der Hingeschiedene war der Zugführer des unglücklichen Probezuges der Einsiedlerbabn am 30. November 1876 geWesen. Er wurde damals anscheinend todt unter der Maschine hervorgezogen, kam -aber mit dem Leben-davon, jedoch mit gebrochenenArmen und Beinen. In der Nähe der Ortschaft Dettligen, Amtsbezirk Aarberg, ist ein 73 Jahre alter Mann, Pflegling der Anstalt Frienisberg, Namens Sam. Aegerter. neben der Straße unter einem Baume erfroren' aufgefunden worden. Daö diesjährige Züricher Sechseläuten wurde auf den 9 tlpii angesetzt. Nach vorläufige? Zusam? menstelluna kostet der Bau d:Z ,2aVal
palaste ant tzirschengraöen in Zürich 1.444.500 Fr. In Wädensweil wurde letzthin bei der Einfahrt des 'Zürcher Frühzuges, etwa 200 Meter von der Station, Schuhmacher Bachmann überfahren und als furchtbar verstümmelte Leiche aufgehoben.
Ein seltenes Familienfest wurde letzthin in Känerkinden begangen. Am gleichen Tage feierten ein Sohn gewohnliche, die Eltern silberne und die Großeltern goldene Hochzeit. Zugleich ließen drei Brüder des Bräutigams am gleichen Tage taufen. Viel Freude auf einmal. Das auf eine Gesammtkostensumme von 250,000 Franken veranschlagte Project einer Wasserbesorgung für Langenthal wurde von der Einwohner-Ge-meindeversammlung mit großerMehrbeit angenommen. In Erlach starben nach 61jähriger Ehe innerhalb 3 Taqen die Eheleute Kißling. der. Eh'e mann im 89., die Frau im'85.Lebensjähre. In Riehen erschoß sich Herr K. ..Schwarzenbach, eidgenössischer Zollbeamter. Er 'war Vater, von 6 unerzoaenen Kindern. Finanzsorgen waren die Ursache des Selbstmordes. Oesterreich-Ungarn. In einem Anfalle von Wahnsinn hat der Stadt-, undGemeinderath Karl Meißl in Wien einen Selbstmordversuch gemacht. Im Laufe des Monats Januar sind in der Civilbev'ölkerung Wiens 34 Selbstmorde, und zwar 23 von Männern und 11 von Frauen vorgekommen. 10 Männer und eine Frau haben sich erhängt, 3 Männer durch Schußwaffen . getödtet, 2 Männer und 6 Frauen starben an Vergiftung, 2 Männer und eine Frau stürzten sich von Höhen hrrab, ein Mann und eine Frau durchschnitten sich Hals und Gelenksadern und 2 Frauen suchten in der Donau ihr Grab. Im Dezember vorigen Jahres zählte man 28, im Januar vorigen Jahres 23 Selbstmorde. In Brünn wurde eine WerZstätte falscher Fünfguldennoten entdeckt. Die Falsifirate, die Platten und die Presse wurden konfiszirt. In genannter Stadt und in dem Nachbarorte Hussowitz wurden mehrere Verhaftungen vorgenommen, darunter als Hauptthäter die Brüder Franz und Johann Tinkl. Der Disponent der Zuckerfabrik in Brüx. Adolf Toffei, hat in Folge Verlustes seines gesammtenVer mögens, das er durch unglückliche Spe kulationen einbüßte, Selbstmord begangen, indem er sich beim Herannahen des Prager Personenzuges auf die Schienen warf. Otto Freiherr von Seefned und Gemahlin (PrinzessinElisabeth von Bayern) haben in Troppau eine ständige Wobnung im Baier'schen Hause am Kaiser Josef-Park gemiethet. Man sieht die Neuvermählten täglich auf den Straßen Troppaus promeniren In Frein wurde die 64jähriqe Frau Schuhmachermeister Edelbacher von nm Gesellen ermordet. Derselbe ist fluchtl. Mecklenburg. In Parchim ist Dr. Uterhort, der nach dem Tode seines Vaters, des Me dicinalraths U. im Jahre 1852 dessen ausgebreitete Prazis übernahm, im Alter von 73 Jahren gestorben. Der 57 Jahre alte Altentheiler Behrens in Krackow stürzte vom Heuboden auf die Diele und brach das Rückgrat, so daß er nach kurzer Zeit starb Rentier Fr. Prehn in Malchin feierte sein 50jährig:s Bürgerjubiläum Morgens brachte die Stadtkapelle ein Ständchen, worauf Deputirte der Stadtverwaltung die Glückwünsche des Magistrats und des Burgerausschusses darbrachten. Freie Städte. Der ehemalige Direktor der 7. Asse-curanz-Compagnle m Hamburg, Ber theau, wurde wegen Unterschlagung zu 6 Jahren Gefängniß und 5 Jahren Ehrverlust verurtheilt. In Folge dieser Unterschlagungen, die sich auf 234,000 Mark beliesen, hat die Ge sellschaft di: Liquidation beschlossen. Die Aktionäre müssen nach dem jetzigen Stand der Dinge noch 600,000 Mark von 780.000 Mark Kapital) nachschie- ! ßen. Der Bierhändler Fr. Wilken von Lübeck wurde von der Strafkam- , mer wegen Unterschlagung von etwa 10.000 Mark zu 1 1-2 Jahr Gefängniß verurtheilt und sofort in Haft genommen. Auf dem Lloyddampfer Stuttgart" ist der zweite Steuermann Tebbens so schwer verletzt worden, daß er bald darauf starb. ,, Mcelschaumpcifen. lange deutsche Pfeifen, Zigarrenspitzen :c., bei Wm. j Mucho. 199 Ost Washington Str. Marktbericht. Wholesalc.Prcise. GrocerieS. Zucker : Sarter $5.3 Guter gelber 53.91. ' Gcwöh 'l. flklber 5556. Kaee: peröst Banner, Lion und Java 2. 75c in 50 Pfd Säcken) Capital 2Z)c Pilot 23c Takota 22c Bra,vl22)c' Ge!r. Aepfel )c -.. Pfirsiche Ut Corimhen 5c T ftaumen 7c Aprikosen 15c Früchte und Gen, üse, Aepfel per Faß $7.00 Citro-en per Kiste 53 50 Orangen per Kiste 52.50 Kraut rer F-ß 52.00 Zwiebeln per ftafr 52.00 küben per Faß 51 50 Bohnen per Bush.'l 51 80 Kartoffeln per Bushel ?5c Eüß Kartoffeln per Faß $3.50 Mehl. Winter.Weiz-n pat. 54.00 Frühjahr-Weiz-n pat. 54.00 Winter extra 52.50 -Gewöhnliches $1.73 " Roaaenmkh! 53 10 Hafergrütze 55.15 vurter, Eier und Geflügel. Butter, friscde Country 10c. 'Eier, risä, per Dutz 10c Led. 0flü?el: fcr.tr Ljc per Tfund ; Crirti GEiitT.i Ctc: sllizt 4c? ,f'r C-'n C c s f 1 n f---v v.. v --V t ,
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"0 Willst du deine Kinder kräftigen. Stillst du hslft deine Kinder froben Mutb'S sind, gut aussehen, spielen, und gesund und c. i r r -L . y-.. x,4 irasiig qeruniuuuncu, 10 hiuc lyucu um uiytm Sichanti Qon'iclien Ml;ertra!t. Er bat sich hierfür vorzüglich bewäytt und sollten Eltern nicht vrrfchlen ihn ihrcn -Kindern zu geben. Schwächliche Kinder erregen immer csoignis;. Niemand ist besorgt um ein stirkcs Kind. Der ächte Johann Hoffsche iaizexlrarr wmi narieno ans oen ganzen rani?mus, in angcncym zu urymkn, uc fördert den Avvetit und die Verdammn. (?ege,l Hals und ungen-Krankheiten, Husten uno iliairnngen iii er nein zu gccranujcn. IL'iaii tmte nsl) vor '.''.amaymnngen. cr S ine floh um SSöffTlic Mal;ertrakt bat die Ui tcifclnift von Joliann Hoff" auf dem yfliK eli'.er j,drn friaichc. irisitcr & mai delfon Co., Aq kitte ii, New Jork. Preis per Flasche 35 Ctö. 1 Dutzend $3.50. Dr. PFAFF, Office: 134 Nord Pennsylvania Str. OffieeStnde von S 4 Ukr SZachm. No. 425 Madison Avcnue. Stunden von 1011 Uhr Vrm.' Qohnung: 1S7 N.Alabam'str. .SeBcrznontnr. elevkon ' Office 20. teupöon . j zgglmung 03. Dr. Burckhardt, Deutscher Ärzt. Office und Wohnung: No. 82 Süd Meridian Str. OtNre'Srunden : 8 bi 9 Uhr Borm. di Ihr Nacbm. 7 bi, 8Ubr bvS. Sonntag? i. vormittags Telephon 2ft). Dr. C. N. Schacfcr, jörzt und Chirurg, Ho. 430 Madifon Avenue, nhe Morris Str Sprechstunden : 8-8:M Uhr Mo- gen. 8-4 Ufei achmtttao.. 7 d Uhr AbendS. Telephon 282. C. G. Gnorts. Deutscher Zahn - Arzl. o. 84 N.'rd P,nnsdlvam2 Ätr 9tl Tirh u' Rimft cnotir-an! Dr. Z. A. Tutcliffe, icjchcima: sich ausschließlich mit niundLrUltche fallen und mit S'eichtechkS und Urinkrankbettr. No. 95 Ost Market Strafte. !)fee.Studen : bi 10 Ndr Borm. , dit l Uhr Nachm. Sonntag! auegenom'...en. Tel? ilon 041. Dr. I. Wühler. Teutscher Arzt. Office und Wohnung: 337 Süd Dewwarc Straße. OsftccStunden: 8 g Uhr Borm.: S Uhr achm.: 7 9 Uhr AbendS. Telerhon im. Dr. Wagner, Office: Po. 6 Ssl Shw Str. OfficeStunden : 9-10 Uhr Vormittaa. Uhr Nachmittag. kSohnung : Scke Vroadway und Ltrol Ode. Telephon 848. CIIAS. 0. MÜELLEK, Deutsche Apotheke Nachfolger von W. W. Scott. Zlo. 667 Virginin ZSvsnue Ecks-Coburn Str. Telephon 1747 Nachteloike an der Seitenthüre. Rezepte Tagt nnsacht torgsatttg gefüllt. ffreteAvueerung AH IDEAL FAMiLY MEDICINE For ladlccsilen. liUlotMBC. lieMacnc. loiiftiipauon, uao Compl? xin. Ottaivellreth, and all diaordera ol tho btormu h. iiver and Beweis, RIPANS TABULES act eenÜT yet rromotlT Ferfert aigetuion iouows tueu- nse roia by drugTists or sent by malL Bot ( Tials), 5c Paricaire4 boxes), 2. tot Ire sampiea-aijiirp! KirA.xs iu..hiuau new lara. j. C. HOltXUNG'S Wirthschaft! U5 Ost Washington Straße. Jeden Vormittag feiner wakmer Lunch Beste Bedienung und vorzügliche Getränk' und Cigarren. Chas. Jhndris, Merchant Salooii, 23 Süd Del.iware Str., 'Ecke earl Straße.) . Der neue Eigenthümer versichert feiner. Freunden und Kunden nur die besten etnheu milchen und importirten Getränke und Cigarren zu verabreichen. Reelle Bedienung ist garantirt. VormirraaS warmer Vuneb. Zur Erinnernttg! Meinen Freunden und dem Publikum dier mit zur Anzeige, daß ich die Wirthschaft, Ecke Gkzio und Noble Straße, übernommen habe, und mich bemühen werde dteselde zu emem angenehmen SammclvlcH der Deutschen zu gestalten. Beste Getränke und Cigarren ic. Zu zahlreichem Besuche ladet ein Gottlieb Lenkkardt, Scke Obio und Noble Straße. Scbwelkle ö5 Prange, Fabrikanten tzon Kutschen, Buggics, und allen Sorten Wagen. . Ecke Davidson und Market Straße Tlie Twcnticth Century, eine ansa'zeicknete Wochenschrift, welche fortschrittlich gesinnte Lcfern sehr zu emvieb, len ist. der Tendenz zwar sozialistisch, werden doch andere fortschrittliche Theorien darin unparteiisch besvrochen. !an bestelle direkt bn der Humboldt Publichinnr Co.. 19 Lstor Place. New -
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