Indiana Tribüne, Volume 17, Number 177, Indianapolis, Marion County, 16 March 1894 — Page 1
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Editorielles. 3n Washington ist ein Prozeß im Gange, dem die englischen Zeitungen dort täglich ganze Seiten widmen, und über den jeden Tag mehrere
Spalten lange Berichte über das Land hintelegraphirt erden. Eine . Miß Pollardhat..den bekannten KentuckyerCongreßmitglied Breckinridge auf $.150 000 Sckadenersak roeaen ' ae fcr0(fiencn Eheversprechens verklagt 7 , 1 v v 0 M s'ch b.i di.s.m Pr,.ss i. au?, daß Breckinridge mit Miß Pollard ein Verhältniß einging, als seine grau sterbenskrank war. Er versprach dem damals noch sehr jungen Mädchen, es nach dem Tode seiner Frau zu heirathen. Die Frau starb und dreizehn Jaare lai.g hielt er daS Mädchen hin. hielt das Verhältniß, aufrecht und wußte, treuem dasselbe fruchtbar wuroe, es ueis gcucinx ju qaiicn uno .. c. t;n,ltha;,n cv,nn It'lt 11 IIUII IIIUHV(IVHU heirathete er vor Kurzem eine reiche Wittwe und ließ das Mädchen sihen. 0fcne es sonstwie für daS Leben zu sichern, und zum Mindesten pekuniär zu befriedigen. Er läßt eö zu einem Prozeß und öffentlichen Skandal kommen. Dieser Breckinridge war in Kentucky mehr als prominent. Er war der Abgott, der Heilige der Kentuckyer. Es scheint unS jedoch, daß es unmöglich ist, ein größerer Lump zu sein, als Breck. inridge. Der Fall wirft ein trauriges Licht auf die Fäulniß der gesellschaftlichen Zustände und der Wölfe, die in Schafs häuten umherwandern, sind mehr als man glaubt. 40Dem unaufhaltsam fortschrei tenden Geiste der Humaiität" ist es gelungen, zu den bislang bestehenden Hlnrichtungsmethoden eine neue hinzu zu ersinnen. Mit Hülfe des Strickes, des Beils und der Elektrizität war eö biSlanq üblich, den zum Tode Verurfeilten auS der Welt zu schaffen, nach- . , ., oiei. o.t cem man iqvn Nsang vrs ayrhundertS gegen alle Quälereien deS Delinquenten auSgesprochen'hatte. In unserm Zeitalter der Humanität nun machte ein Menschenfreund" in Qbio allen Ernstes den Vorschlaa. das S's't betreffs Hinrichtung de, Tode. kandidatcn dain abzuändern, daß die , . .f ytn, ni,s- ... w. yen, sondern dem Sezirsaale der meK.,:M;fA. Q.un ,-,,.,,;.,,, "Z""'" meroen louien: Als einige Gründe und Vorschläge seien folgende angeführt : rr- ; , M i V Cm t . 1. . vj8 i)i oic veue vrn UNS Avelie, oen r.:. &is rarn. 1' " " iqasl gegenuoer aozaylen zu zaen. Vorgeschlagen wird, den Verur. theilten zu chloroformiren und dann mit dem Zerschneiden zwecks Studien 'U b'ginnen. DenKopf könne man zersägen um dle Bewegungen deS lebenden GehirnS zu studiren. Durch Zerschneiden deS KörperS könne man Herz, Magen, Gedärme, Lunge etc. zeigen, wie sie in einem lebenden Mensche arbeiten. So lange sollte er am Leben erhalten werden, bis die bei der Vivisektion aufgeworfene Frage gelöst sei und dann solle man ihn vergiften." Dieser barbarische, ekelerregende sucht jeineö Kleichen, ist aber ein vortrefflicher Gradmesser unserer wahren Kultur. Zu dieser Scheußlichkeit bemerkt der New Iork Medical Record" : Wir glauben nicht, daß ein Ant daS Obige ohne eine Anwandlung von Widerwillen und Ekel lesen kann ri. v n:-mflrÄ fnfA meinen, abstoßenden und ihre Zukunft heruntersetzenden Vorschlag gutheißen. Aerzte werden niemals verlangen, daß ihrer auf Humanität gegründeten Wis senschaft durch etmaS so Brutales und DemoralisirendeS Vorschub geleistet werde alö daS Zerstückeln eineö Men schen bei lebendigem Leibe". Wir überlassen d a S den 2p ortsleuten und den Kriegführenden. Vor hundert 2abren konstruirte de Arzt Joseph Guillojin die bekannte nach ihm benannte Köpfmaschine um die. Leiden der Verurtheilten abzukürzen und yeuie rommi man oaylNler . r i. a. v-i;. daß Köpfen oder Hängen zu wenig ist, und daß man den Elenden viviseziren muß damit er seine Schuld qn der Geskllschaft qbtraze. ii ' , i Wette rauksieuten. Wärmeres, schönes Wetter mit lokalem Regen am Samstag.
Drahtnachrichten Inland. C o n gr e ß. Washington. 15. März. Die Bland Bill.wurde heute im Senat mit 44 gegen 31 Stimmen passirt. DaS HauS fuhr mit der Erwägung der allgemeinen Bewilligungsbill' fort. " - Ein Kriegslager. Denver, Eol., IS. März. Die Stadt gleicht einem Kriegslager. Miliztruppen belagern das Eourthaus und die Polizei, die Feuerwehr und eine Mannschaft deö Sheriffs vertheidigen eS. Außerdem besinden sich Bundeötruppen von Fort Bryan in der Stadt. Gouvernör Waite sehte zwei Mitglieder deS Polizei- und FeuerwehrBoards ab, angeblich weil dieselben die Spielk? in Schutz nahmen. Die Abgesetzten wandten sich an das Gericht und der Richter bewilligte einen Einhalöbefehl gegen den Gouvernör, um denselben zu verhindern, Gewalt anzuwenden. Die (Konstitution giebt dem Gouvernör daS Recht, Beamte ein- und abzusetzen, wenn er gute Gründe dafür hat, es wird jedoch behauptet, es seien keine guten Gründe vorhanden, soadern nur politische. Polizei, Sheriff und Feuerwehr bewaffnete sich und besetzte das Eourthaus und der Gouvernör berief die Miliz, um seine Anordnung trotz deö Einhaltöbeschleö durchzusetzen. Die Miliz hat mehrere Kanonen. Der Gouvernör ließ auch von dem dreizehn Meilen entfernten Fort BundeStruppen kommen und dieselben liegen am Bahnhos. Anstrengungen werden gemacht, um
die Sache zu einem friedlichen AuSgleich zu bringen. Der Gouvernör zog pät am Abend die Truppen zurück weil ihm deren Anzahl zu gering chien und berief weitere Truppen. Er cheint entschlossen, unter allen Umständen seinen Willen durchzusetzen. Der PittSburgerSchulst r e i t. P it tö bürg. 15. März. Obwohl vorläufig die Nonnen auS den Schu en zurückgezogen wurden, so ist damit der Streit noch nicht zu Ende. Sollte der von dem Junior Order of American Mechanicö" verlangte Einhaltsbefebl nicht bewilligt werden, so wird der Schulralh die Nonnen wieder zu rückberufen und den katholischen Gemeindeschulen Platz im Schulhause einräumen. -4 Ausland. Wieder ein-Bomben-At-t e n t a t. Paris, 15. März. Ein BombenAttentat, bei dem aber diesmal der Mann, welcher die Bombe warf, selbst um's Leben gekommen ist, wurde heute Nachmittag um viertel vor 2 Uhr in dem Haupteingang der Madelainekirche verübt. Eine Anzahl Personen, die sich in der Nähe deS Bombenwerfers befanden, wurden mehr oder weniger schwer verletzt. Die Detonation, welche die Erplo sion verursacht hatte, war kaum verhallt, alS auch schon von allen Seiten Neugierige herandrängten, die zu ihrem Entsetzen einen in seinem Blul schwimmenden Menschen auf dem Boden liegen fanden. Der Leib des Manneö war in entsetzlicher Weise zerrissen und der Tod muß augenblicklich eingetreten sein. Der alte Veteran, der am Eingang der Kirche, innerhalb der Vorhalle die Ehrenwache halt, war der einzige Au genzeuge deö Vorfalls, der eine zuverlässige Schilderung deö Ereignisses ge den konnte. Seinen. Aussagen zufolge war der Vorgang der folgende : Der getödtete Anarchist batte gerade durch die Hauptthüre der Kirche die Vorhalle betreten, als er sich der imposanten Gestalt deS alten Veteranen ge genübersah, der ihn scharf betrachtete da ihm die plötzliche Konfusion deS ManneS aufsiel. Der Anarchist hatte augenscheinlich die Absicht, die Aufmerksamkeit deS gerade vor ihm stehenden Veteranen so wenig wie möglich auf sich zu lenken und drehte sich deShalb schnell um und rannte gegen eine kleine Seitenthür in der Vorhalle, die gewöhnlich offen, heute aber ver- , ...... 'riegelt war. dt rannte mit voller
Gewalt gegen die Thur an und die Bombe, die er wahrscheinlich im Gürtel getragen hatte, kam dann zur Ezplosion. Hiesiges.
Mysteriöser Selbstmord. Ein mit merkwürdigen Umständen verknüpfter Selbstmord ereignete sich gestern Abend in der von William Barker und Familie bewohnten Eottage" in 76 Arbor Ave., West Indianapolis. Frau Minnie Barker, die 25jährige Frau deS genannten William B. wurde um L Uhr an einem Bettpfosten erhängt vorgefunden. Ein paar Zeilen hinter ieß die Unglücklichein, welchen sie von hrem Manne Abschied nahm. Gestern Nachmittag ging Baker auf die Suche nach Arbeit und seine Frau sagte ihm, daß sie auch auszehen wolle. Als er gegen 5 Uhr nach Hause zurückkehrte und die Thür verschlossen fand, ging er hinüber zu seinem Vater, in dessen HauS er zu Abend aß. Nach Tisch kehrte u mit ihm und seiner Schwester nach Hause zurück und als er die Thür noch immer verschlossen fand, beschlich ihn eine böse Ahrung und er erbrach die Thür. 3m Schlafzimmer bot sich ihm ein schrecklicher Anblick. Frau Baker lag auf dem Boden, den Kopf gegen die Bettstelle und einen Strick um den Hals. Rälhselhaft war der Umstand. daß die Frau, obgleich erhängt, doch nicht den Strick straff angezogen hatte. Die Angehörigen waren so entsetzt, daß sie den Körper nicht berührten und als nach einer Stunde Eoroner Beck ankam, fand er die Leiche noch in derelben Stellung. Frau Baker war eine geborene Niemeyer und früher mit ein.m gewissen Wm. Miniker verheirathet, welcher 1891. durch ein Unglück umkam. Board os Public Wor5S. Heutige Sitzung. Der Board bewilligte die nachfolfolgenden wöchentlichen Zahllisten : Straßenverbesserungen - - $288.75 Brücken ------ 150.00 Abzugökanal - - - 70.70 Präsident Wildman erklärte, dap der Board die Kontrakte iür d e Reinigung der gepslast rten Straßen noch nicht vergeben habe und zuerst heute Nachmittag die Kontraktoren, welche Angc bote einreichten, sprechen wolle. Herr Carl Möller sprach b.i dem B.'i.rd vor und erklärte, daß er von den Grundeigenthümern, welche die Petition für die Aöphaltpflasterung der Ash Straße von 7. Str. zu Lincoln Avcnue noch nicht unterzeichneten, beauftragt sei dieses zu thun. Eine schon letzten Januar eingereichte Petition für die Backstcinpstasterung der Wabash Straße von Mississippi zu Missouri Straße wurde an den Ingenieur zur Anfertigung der Pläne verwiesen. Der Kontrakt für die Gradirung und Chaussirung der Vermont Str. und Backsteintroirs von Pine Str. 200 Fuß östlich wurde an David Mrshall für 73 CtS. vergeben, da R. B. Drake fem Anaebote von 64 CtS. zurückzog. Der Ingenieur wurde beauftragt die nöthigen Pläne für die AsphaltPflasterung der. Clissord Ave. von Massachusetts Ave. zu Tecumseh Str. (12?0 Fuß) anzufertigen und für Massachusetts Ave. von Bellefontaine Str. zu den 2.6 & W. R. R. G-lei-leisen. Die ganze Breite der Straß: soll gepflastert werden. Eine Petition, an der Westseite der Mississippi Straße von der 12. Straße zu der 1. Gasse südlich von 12. Straße ein Backsteintrottoir. unter Privatkontrakt legen zu dürfen, wurde bewilligt. Grundeigenthümer an Christian Ave. zwisch:n College Ave. und 9. E. W. R. R. Geleisen wünschen die Straße gereinigt und chaussirt. Der Board gab die Anweisung, etwaige Löcher aufzufüllen. Alle Steine, welche der Board zum Besten der Arbeitslosen anschaffte, sind geklopft und der Hof gereinigt. Die nachfolgenden Pläne wurden vorgelegt und adoptirt ; Cement-Trottoir in Staughton Str. von Newman zu Windsor Str. Länge 828 Fuß. ASphaltpflasterung der New Jersey Straße in einer Breite von 40 Fuß 1 ' r von Washington Str. zu Massachusetts
Avcnue und 33 Fuß von Massachusetts
Avcnue zu Fort Wayne Ave. Der Board vertagte sich dann auf Nachmittags. Mau taufte t b ii rmföxinve . Smitb " v W l e man einen bissig eri Bulldog im Arbeitshauö" ehrt. Bei den Angestellten des ArbeitshauseS herrscht große Freude üb:r ein neues Geschenk, daS ihnen in Gestalt eineö gefleckten bissigen Büllooggs zu Theil, wurde. Sie waren in Verlegendeis, weichen Namen sie ihm geben sollten. Einige riethen zu Bull." andere zu Tomser." Sie konnten sich nicht einigen, bis endlich ein ersinde ri'chec Kops einen Namen vorschlug, der sofort bei den meisten Zustimmung fand. Jetzt hört dieser gefährlichste Vertreter seiner Rasse aus den Namen Green-e Smith." Warum mögen die Herren gerade diesen Namen ge wählt baben ? Sie wouen es nicht sagen. Polizetgericdl. Charleö Johnson und eine Reihe anderer herabgckommener Individuen wurden wegen Vcttelns zu je $3 Buße vcrurtheilt. John Baker, ein Zunge von 11 Jahre, verkommen an Leib und Geist, wurde gestern von Schutzmann Cartcr aufgelesen und arrelirt. Der Kadi gab Weisunzen, um den Jungen durch die Circuit Court einer Bcsserungsanstalt zuzuführen. Andrew Allen, ein Farbiger, war vor .einigen Togen Nachts in eine Grocerie, 183 Elizabeth Str., eingebrochen und hatte mehrere Haufen von Waaren davongeschleppt. Es gelang der Findigkeit deö Geheimpolizisten Thornton den Thäter bald zu erwischen und mit ihm Annie Dorseydie die gestohlenen Gegenstände verborgen hatte. Beide wurden der Grand Jury übermittelt. George M. Gocbcl und Jchn Eve rett, Arbeiter in den Pan Handle Werkstätten, wurden gestern wegen eincr Schlägerei, die sie in Walter Darrahö Apotheke, 1039 O. Washington Str., angezettelt ha'ten, verhastet. Bilde wurden ZU $5 Buße oerurihcilt. Die Baupolizei, von der man solange nichts mehr hörte, macht sich jetzt durch einige Verhaftungen wieder temerkbar. So wurde heute A. W. Keßler wegen unerlaubter Ausbesserung einer Hintergasse zu $1 Buße verurtheilt und Philipp WinkelhauS wegen unbefugten RöhrenlegenS zu demselben Betrage. Wm. Elingman wurde wegen schmeren Diebsrahls der Grand Ju,y überwiesen. Ueber lj S:unden dauerten die VerHandlungen gegen die Brauer ChaS. Brandigam, Gottlieb Göttling 6? Wm. Klaußmann und Richard Sirp und Frank Hilgemeier wegen einer Schlägerei, die am vorigen Montag in Lieber's Brauerei stattfand. Sirp und Hilgemeier waren in die Brauerei gekommen und hatten die Bezahlung eincr Rechnung in ungestümer Weise gefordert. Es wurde ihnen bedeutet, daß cie Bezahlung nur in dem Kontor statlsinde. Damit nicht zufrieden, verlangten sie Bier zum Trinken, was ihnen auch gewährt wurde. Anstatt sich aber anständig zu betragen, warf Hilgemeier sein Seidel r.;tzwei und Sirp schimpte und schlug schließlich auf den Barkeeper Brandlgan ein, weil er ihnen kein.Bier mehr geben wollte. Brandigan fluch tete dann in ein n anstoßenden Raum und hier singen die beiden Streitlust! gen auch mit den Brauern Goetling und Klaußmann zu, kämpfen an. Die Brauer zeigten aber, daß sie nicht von Pappe waren und derta.eltcn die beiden rnit Fäusten und Besen stielen, daß es nur eine Art hatte, und und speditten sie schließlich zur Thür hinaus. Von draußen warfen die Rabiaten dann noch mit Steinen in die Brauerei, big die heilige Hermandad sich ihrer annahm. StubbS verurtheilte Sirp und Hilgemeier zu je HO Buße und den Kosten, sprach die drei Uebrigen aber frei. m Verlanat Mucka'S ..Bek Havanna o 1 II V CigarS."
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