Indiana Tribüne, Volume 17, Number 174, Indianapolis, Marion County, 13 March 1894 — Page 2

Jndiana Tribüne. Erscheint Tügtich und Sonntags.

Tte tägliche. Tribüne-kostet durch den Trägei ßCentJ per Voche, die SonntagS.Tribüne" I Cent per Woaze. Beide zusammen IS Ernt oder L5Cen:S perMonat. PevPost ivLesch'ickt in Jor kuZbezahlung tC per Jahr. Osfice : No. 18 Süd Alabev.i ?tr. Indianapolis, Ind., 13. Mär; 1694. SeldlZmoroe Izt eeukschen Heere. Das neueste Beiheft zum MilitärWochenblatt" veröffentlicht amtliche Anaaben über die Selbstinorde im deutschen Heere. Ten uncivilisirten Menschen fremd so heißt es in den einleitenden WorUn des Artikels ist der Selbstmord allen Culturvöttern eigen, hat aber doch nicht überall yleichmäßize Verbreitung. Die Verschiedenheit derselben. ist indessen keine zufällig wechfeinte, sondern macht sich mit großer Regelmäßigkeit geltend, so daß diese im Leben des Einzelnen freilich oft nur scheinbar willkürliche Handluna zu einer gesetzmäßigen Erschei nung im Dasein der Völker wird. Unter den verschiedenen Staaten Europas ist Deutschland von dieser unerwünschten Gefolgschaft der Cultur am meisten heimgesucht. Während im Deutschen Reich: von 10,000 Lebenden jährlich 2,71 durch Selbstmord starben, beträgt die gleiche Zahl in Dänemark 2.58. der Schweiz 2.30, Frankreich 1.87. Oesterreich 1.63, Finnland 1.25, Schweden 0,90, Eng land 0,76, Norwegen 0,70, den Niedertasten 0,52, Italien 0.46. Spanien 0.35. Es sind also vorwiegend die Völker germanischer Abstammung, bei denen sich die Selbstmordneigung in höherem Maße geltend macht. Damit steht ti auch im Einklang, daß der Norden Frankreichs und der Süden Englands, wohin germanische Elemente vielfach auf dem Wege der Einwanderung gedrungen sind, höhere Selbstmordziffern, als die übrigen TKeile dieser Länder aufw:isen. In Oesterrei zeiaen ferner die Bezirke der deutschen Sprache eine größere Selbstmordhäufigkeit, als Krain, Galizien und Ungarn. In Deutschland bilden das 510 nicreich Sachsen und di: benachbarten sachsischen Herzogthümer gleichsam den Gipfelpunkt für die Selbstmordbewegung, von welchem aus nach Osten und Westen, sowie nach Süden die Selbstmordhäufigkeit allmälig abnimmt. Nur im Norden, wohl unter dem Einflüsse der Vermischung mit dänischen Elementen, zeigt sie eine Zweite Erhebung. Dementsprechend letheiligten sich auch di: jenem höhlten, im Königreich Sachsen gelegenen GipWpuntt: benachbarten thüringischen Staaten und preußischen Provinzen, wie Sachsen, Schlesien und Hannover, in bervorraaendem Maße an der Selbsimordsteröüchkeit. und steht Schleswig-Holstein jenen Provinzen mit seiner S.'lbztmordzifser verhältnißmäßig nahe. Aehnlich verhalten sich auch die Regierungsbezirke, jedoch mit der Maßgabe, daß in einzelnen Provinzen der eine oder der andere Äezirk die Selbstmordneigung der Bevölkerung vorwiegend zum Ausdruck bringt. ' So ist im Regierungsbezirk Liezuitz die Zahl der Selbstmörder arößer. als in den Regierungsbezirken Jresla und Oppeln, und steht Potsdam. obwohl Brandenburg unter den preußischen Provinzen eme Mlttelstel lung einnimmt,mit seiner Selbstmord ziffer am zweiten Platze. Slavische Abstammung verringert die Neiaung zu Selbstmorden; deshalb ist die Zahl derselben m den von slavi scher Bevölkerung bewohnten östlichen Vrodinzen Preußens eine geringere, ftür die Größe der Selbstmordsterb lichkeit ist vielleicht auch das Religionsdeienntniv nicht cqne uinsluB. ;n Vreußen ist der Selbstmord häufiger bei den Protestanten, als bet den Zlatkzcliken. bei diesen wiederum häufiger, als bei den Juden, und verhaltnißma ßiq am zahlreichsten tritt er bei derjeniaen Bevölkerungsquote auf, welche diesen drei Bekenntnißaruvpen nicht anqehört. Die katholischen Rheinland? und Westfalen weisen nächst Posen mit seiner meist slavischen Bevölkerung die niedrigsten Selbstmordziffern unter den preußischen Provinzen auf. Dies allein oder vorwiegend auf den Einsluß der Religion zurückzuführen, er scheint jedoch nicht ohne Weiteres statt haft, dä z. B. in dem überwiegend katbollschen Oesterreich die Selbstmord fierblichkeit im Allgemeinen größer und m einzelnen Provinzen, wie Nie derösterreich und Böhmen, sogar eine wesentlich höhere ist, als in der Rhein Provinz. Außer der bei Weitem am wichtig sien Abhängigkeit der Selbstmordver breitung von Nasse, Abstammung und Reliqionsbekenntniß sind noch andere Einflüsse von Belang. In Zusammen kana mit der schon erwähnten Bedeu tung der Kulturentwickelung auf die Zunahme der Selbstmorde uberhaup sei z. B. noch darauf hingewiesen, daß die preußische Provinz Sachsen mi ihrer hohen Selbstmordziffer lange Zelt hindurch die wenigsten Analpha bcten unter den eingestellten Rekruten aufzuweisen hatte, während sich in den Reaierungsbezirken Marienwerder, Bromberg, Dünz-.g, Posen, Gumbrn nen, Oppeln Ul geringer Selbstmord zahl die meisten Analphabeten fanden. - Von sonstigen Einwirkungen, welche außerhalb des Menschen und seines Entwicklungsganges liegen, ist als in verkennbar bestimmend aus die ft'äu. figknt des Selbstmordes die Jahres zeit zu erwähnen. Während mi

j überraschender Regelmäßigkeit die

' Wintermonate Niedrige Selbstmord

Ziffern zeigen, erreichen dieselben in der warmen Jahreszeit, gewöhnlich im Juni, ihren Höhepunkt. So stakbc? in Vreußen im Durchschnitt der Jahre 1873 bis '18)0 von 100 Selbstmörkern wäbrend des ??rüb!abrs und

Winters '41, im Sommer und Herbst 59. in Oldenburg (1871 bis 1885) und in Dänemark (1876 bis 1885) im Winterhalbjahre 40, im Sommerhalbiabr 60. Im Durchschnitt der Jahre 1876 bis 1890 oder 1891 und 1892 ?,men Zährlich von 10.000 Mann der Iststärke durch Selbstmord um bei dem österreichischen Heere 12.53, dem deut schen 6.33, dem italienischen 4.7, dem französischen 3.33. dem belgischen 2.44 und dem englischen 2.09. Für 1891 und 1892 liegen bezüglich des bayerischen Heeres noch keine Mittheilungen vor. für 1893 haben auch das sächsische und württembergische Korps keine Zahlen beschafft; infolge dessen sind die Zahlen der letzten drei Jahre für

Deuts6)land noch nicht vollständig. Bezüglich der früheren Jahre ergiebt sich eine entschiedene Abnahme der Selbstmorde, die im Jahrfünft von 1876 bis 1880 6.4. im folgenden Jahrfünft ebenfalls 6.4. in den Jahren 1886 bis 1890 nur 5.6 von 10.000 der Jststärke betrugen. In Preußen sind 1890 211, 1891 204. 1892 205 und 1893 nur 184 Angehörige der Armee durch Selbstmord umgekommen, d. i. 5.47, 5.33, 5,28 und 4,57 von 10,000 der Jststärke. Die Erhebungen über die Ursachen der Selbstmorde im prcuNischen Deere sind rnch! vollständig, da ich bei 32 v.H. aller Verstorbenen (der Jabre 1876 bis 1890) nicht mit SiäVtfieit eine Veranlassuna zu der ?.kat bat ermitteln lassen. Im Uebngen spielt die Furcht vor Strafe mit 31 v. H. die größere Rolle, alsdann kommen Aerger und Streit mit 12 v. H. Uebriaens sind dergleichen Zahlen stets frag würdig, da der Selbstmord vielfach das Endergebniß einer ganzen Neihe venchiedener Vorgange ist. m ei oen einzelnen Armeecorps ist die Selbstmordnclgung sehr verschieden. am meisten ist sie ausgeprägt beim 4. (sächsischen) tforps, das dem Centrum der bürgerlichen Selbstmorde, dem KLniareich Sachsen, am nächsten liegt. 5)ier beträgt die Jahresselbstmordziffer 9.3 von 10.000 Soldaten, dann folgt das 5. (posensche bezw. niederschleusche) Korps mit 8.87 und das 3. lbrandenburg.) mit 8.53; das Gardekorps ist mit nur 4.53 bethelllgt; am aerinasten sind die Ziffern beim 8. (rheinischen) mit 3.84 und 14. (badischen) mit 2.27. Die Selbstmordzahl ist bei den Unteroffizieren doppelt so aroß. als bei den Gemeinen; denn es starben an ersteren fäkfrlich 11,4. an letzteren 5,6 von 10,000 durch eigene Hand. Zum Schutze der Wälder. Nur langsam bricht sich in unserem Lande die Erkenntniß Bahn, daß der rücksichtslosen Verwüstung der Wälder Einhalt gethan und aus eine systematische Aufforstung B:dacht genommen werden muß, wenn nicht die seit Iahren getriebene Mißwirthschaft die schlimmsten Folgen zeitigen soll. Der Mangel an Bauholz ist nicht der einzige und der schlimmste Theil der unsinnigen Waldverwüstung; viel schlimmer sind ihre nachtheiligen Einflüsse auf das Klima, auf die Feuchtigkeitsniederschlage, auf die Wasserläuse und im Zusammenhange damit auf die Landwirthschast wie den Handel. Unaufhörlich klingt die Axt des Holzfällers in den Wäldern und ungeheure Waldkomplexe sind derselben zum Opfer gefallen. Allein wie steht es mit der Aufforstung? In dieser Hinsicht geschieht nur wenig und das Wenige meistens planlos. Es ist das Verdienst der America Forestry Association", in energischer Weise den Ziampf zum Schutze der Wälder aufgenommen zu haben. Wenn dieselbe auch noch nicht auf große, in die Augen springende Erfolge hinweisen kann, so macht sich ihr Einfluß doch schon fühlbar, wie aus d?r Errichtung von Forst - Commissionen in vielen Staaten der Union hervorgeht. Dieser Tage nun hat unter den Auspicien der genannten Association in Albany, N. V-, ein Convent stattgefunden, auf welchem die New Fork State Forestry Association", die Adirondact Part Association" sowie zahlreiche Gesellschaften der östlichen und der Neu England-Staaten, welche für die ErHaltung und Pflege der Wälder wirken, durch Repräsentanten vertreten waren; der Ackerbausecretär I. Sterling Morton, Präsident der American Forestry Association", Gouverneur Flower und andere angesehene Männer nahmen an diesem Convent Theil. Interessant waren die Ausführungen des Gouverneur Flower über den Schutz der Wälder in den Adirondacks. Im Jahre 1835 wurden die ersten Schritte zurGründung des AdirondackParks gethan und vor zwei Jahren hat man dann die Grenzen dieses großartigen Parks in der Weise festgesetzt, daß ein geschlossener Waldcomplex hergestellt werden soll, indem ilvi 400,000 Acres Staatsländereien in den Adirondacks. welche sich für die Waldpfleg: nicht ebnen, zum Verkauf ge stellt wuroen und der Erlös daraus zum Ankauf von Ländereien, welche für die Forstcultur geeignet waren. Verwendung fand. Die meistenWaldländereien in den Adirondacks sind jetzt im Besitze von Privatleuten oder Korporationen, welche diese Waldungen zu Erholungs- und Sportzwecken erhal ten. Es ist nun angeregt worden, di: Erhaltung dieser großen Waldungen zu sichern, indem man deren Eigen thümern gegen das kontraktliche Versprechen, kein Holz unter einer gewissen Dicke zu schlagen,- gewisse Privilegien. z. V. Steuerfreiheit zusicherte. Da durch werden mehr als eine Million Acres Wald erhalten werden, ohne daß der Staat direkt dafür zu zahlen braucht. Im Forstgesetz vom vorigen Jahre sind solche Kontrakte vorge eyen worden, und seitdem sind bereits über 200,000 Acres solcher Ländereien für den Abschluß solcher ForsterhaltungsKontrakte angemeldet worden. In den übrigen östlichen und Neu England-Staaten ist in dieser Beziehung noch nicht viel geschehen. Maine hat einen Plan mi Verhütung von

Waldbränden adoptirt. New Hampshire hat eine Forstcommission geschafsen und New Jersey geht mit dem Gedanken um, dasselbe zu thun. Pennsylvanien hat angefangen, die Frage in systematischer Weise zu behandeln, und hat die ersten Schritte zur Schaffung von Staats-Forsten gethan. Wie Herr Morton hervorhob, hat in seinem Staate, Nebraska, und vielen anderen Staaten die Einsetzung des Baumpflanzunzstag:s höchst seqensreiche Früchte gethan. Ueber 100 Million Acker, die früher eine unge. heuere Wüstenei bildeten, sind mit Bäume bepflanzt worden. Von den auf dem Convent zur Verlesung gelangten Abhandlungen enthielt namentlich ein Essay des Dr. W. E. Ford. Präsidenten der American Climatological Association", welcher das Thema Einfluß der Wälder auf Nervenkrankheiten" in eingehender Weise behandelte.eine Fülle interessanter Anregungen. Unter den zur An. nähme gelangten Resolutionen ist diejenige des Herrn R. U. Johnson von Californicn, eines Ehrenmitgliedes

des Sterra-Clubs, besonderes erwahnenswerth. . Er wies darauf hin, daß die 'Controle 'llber das Sosemite-Thal sich in durchaus ungeeigneten Händen befände, und sprach die Hoffnung aus, daß den gegenwärtigen Mißständen durch Aufnahme des Josemite-Thales in die Natkonal-Parks ein Ende ge macht werden würde. Auf seine Veranlassung empfahl der Convent die Annahme der McCrea-Bill, welche die Neservation weiterer Ländereien im Westen bezweckt. Wenn nun auch der Albany'er Convent keine unmittelbaren praktischen Resultate zu Tage gefördert hat. so wird er doch das Interesse weiterer Kreise für den Schutz der Wälder reg: machen und das Verständniß für die wichtige Frag? vermehren. Im hochsten Grade wünschenswerth wäre bei es, daß durch praktisch und theoretisch ausgebildete Forstmänner die Forstwirthschaft gründlich gelehrt würde. Ueber das eigenthümliche Wesen dieser Wissenschaft versteht man hier zu Lande so gut wie nichts und es würde sich wohl bezahlen, aus Deutschland, wo die Forstwirthschaft in rationeller W:ls; betrüben, eine Anzahl solcher Männer komm:n lassen. um Vom Inla.,de. 3 m Berkälinik au seiner Vevölkerungszahl ist Hartford in Con.i:... i w: :.ri. i.vi nfM..:i iiciumi uic iciuic voiuui in uuciiiu. Am 3. Februar 1892 schloß die First National Bank in Silver Citv und Demina !n Neumeriko ibre Pforten, nachdem ihr Präsident C. H. Däne von den ihr gehörigen Geldern $180,000 in wüsten Land- und ViehSvekulationen verschleudert hatte. Deßhalb vor dem Bundesgericht in X!as Eruces in den letzten beiden Wo chen vrozelürt. wurde der unebrlicke Bankpräsident dieser Tage zu zehnjähnger Zuchthausstrafe verurtyellt. DieStahlhüttenin Pueblo wurden dieser Tage von einem Wirbel stürmchen in des Wortes wahrster Bedeutung heimgesucht. Ein Wirbelwind, dessen Bahn eine Breite von nur zehn Fuß und dreihundert Fuß Länge hatte, zerstörte einen TKeil ?er Stacke ten-Umfriedung der genannten Werke. Leute, welche in der Nähe gestanden hatten, beschreiben den Vorgang so, daß die Umzäunung von der Gewalt des Sturmes aus der Erde gerissen und in die Höhe gehoben wurde. Nie mand wurde dabei verletzt. Gebhard H. Mayor, seit drei Jahren Student an dem Bapti-sten-Seminar in Newton, Mass., ist aus der Anstalt schimpflich ausgestoKen worden, weil er neben seinen theo logischen Studien Bigamie betrieb. Der nette Predigercandidat heirathete im Herbst v. I. Fräulein Carrie Biers von Buffalo.obwohl er seit meh reren Jahren an eine Andere ehelich gefesselt war. Beide Frauen waren von dem Studenten in verschiedenen Theilen der Stadt untergebracht. Er und Gattin No. 1 gehörten der Tre mont Baptisten-Gemeinde an. die den bedürftigen Theologen mit Geldmitteln unterstützt. Um der drohenden Verhaftung zu entgehen, hat Mayor beide Frauen sitzen lassen und sich heimlich aus dem Staube gemacht. Das weibliche Mitglied der Polizeicommission in Lcavenworth in Kansas, Frau Eva Blackman, deren Auftreten in jener Behörde bereits viel Staub aufgewirbelt hat, hat von Neuem von sich reden gemacht. . Am Montag Abend stellte sie nämlich dem Besitzer eines Variety-.THeaters die Verfügung zu. das Theater zu schlieKen und die Stadt zu verlassen. Sie schickte ihre Geheimpolizisten aus und sorgte, nachdem sie den Charakter der Vorstellungen kennen gelernt hatte, für deren Einstellung. Es heißt, daß ihre Handlungsweise dadurch beschleunigt worden ist, daß die Schauspieler sich gerühmt hätten, an den Polizeicommissären oder einigen derselben einen Halt zu haben. Die Theatertruppe bestand aus fünfunddreißig Personen meist weiblichen Geschlechts. Das wätr-nd der Welt ausstellung im vorigen Sommer veranstaltete Wettreiten von Cowboys von Chadron in Nebraska nach Chicago hat ein so allgemeines Interesse erregt und sich für feine Veranstalter als ein so gewinnbringendes Unternehmen erwiesen, daß für das kommende Frühjahr noch mehrere derartige Wettritte auf weitere Entfernungen in Aussicht genommen sind. Anstatt bis nach Chi cago zu führen, werden sie auf einer fünf Meilen langen Rennbahn in der Art ausgeführt werden, daß die Reiter an jedem Morgen um Sechs aufbre chen, um an dem betreffenden Tage einhundert Meilen zurücklegen zu kön nen. Die Wettrennen sollen am 24.. 25. und 26. April angefangen werden. Ein Tag wird- den Indianern überlas sen werden' und für deren Wettreiten sind bereits einhundert und 'fünfzig S)snmTHfttitt k . . rc ! et.. .uuivtvuiiyfci mityuuyui. VilU IU9 schuh wird über die näheren Reacln des

Wettreitens und die Rennbahn Enlscheidung treffen. In Edgerton im County Allen in Jndiana wurde ein alter Mann Namens Erickson getheert und gefedert, weil er sich an einem dreizehnjährigen Mädchen Namens Ella Mercer sträflich vergangen haben soll. Er soll sie zur Gesellschaft für seine Frau in sein Haus gelockt haben. In der Nacht bedrohte er das Mädchen und es entlief ihm mit zerrissenem Nachtgewände nach Hause, wo es die Geschichte von dem ihm widerfahrenen Vergewaltigungsversuche erzählte. Des Mädchens Vater traf Erickson auf der Straße und prügelte ihn unbarmherzig durch. Die Nachbarn erfuhren von der Sache, schleppten Erickson gewaltsam auf eine der Hauptstraßen des Dorfes, rissen ihm die Kleider vom Leibe und bestrichen ihn vom Kopfe bis zu den Füßen mit Theer, worauf sie ihn federten. Dem alten Manne wur. oen dann drei Tage Frist gegeben, den Ort zu verlassen, widrigenfalls er an

dem nächsten Baume ausgehängt wer den würde. Das Mädchen sagte aus. Daß sie geschrieen habe, als der Alte seinen' Vech'eivaltigungsversuch .machte und daß in Folge dessen Frau Erickson In'der'Thüre erschienen sei und geäuKert habe: Ach. so macht es der Papa mit allen Mädchen, die hierher kamen." Die Aufregung über den Lorfall hat sich noch nicht gelegt und der Alte kann noch immer an einem Baummaste schwingen. Im südlichen Theile des County Putnam in Jndiana hat sich der unwissenden Leute ein eigenthümlicher religiöser Schwindel bemächtigt. John und Charlie Scott in Harrodsbürg in Jndiana und ein Fräulein Hussmann aus Illinois halten dort öffentliche Versammlungen mit zum Theil wunderbaren und schrecklichen Erfolgen ab. Sie wirken durch Gebet und Handauflegung und ihre Opfer sollen in Starrkrämpfe verfallen und in diesem Zustande eine lange Weile verbleiben, bis in der Regel acht oder zehn in diesem Zustande auf ihren Sitzen zurückgelehnt verweilen. Marcus Lenucius, ein wohlhabender Farmer, wurde durch das Gebahren der Scotts und der Huffmann irrsinnig. Sechs Männer waren erforderlich, ihn im Bette zu halten. Er verfolgte in der ganzen Freitag Nacht mit seinen Augen einen Stern, um ihn festzuhalten und stellte den Versuch erst mit dem Verschwinden des Sternes im Morgengrauen ein. Der Liebling-gegenstand seines Gesprächs ist die Bibel und er behauptet, daß er in seinem ganzen Leben an Jesus Christus nicht so viel Spaß gehabt habe." Der arme Teusel wurde in die Irrenanstalt gebracht. Die Nachbarn des Kranken sind über diese Folge der Glaubenskur auf das Aeußerste aufgebracht und bedrohen di Heilkünstler mit Weißkappen-Gewalt-thätigkeiten. Es heißt, daß die Eoan. gelisten im La.lfe ihrer Versammlungen eine Menge Geld hinweggeschleppt haben. Ein zeitlebens von Rheumatismus geplagtes Opfer warf in der Aufregung seine Krücken weg und Blind: behaupten jetzt sehen zu können. vom Auslands. Der älteste aktive Veamte im Deutschen Reiche ist unzweifelhaft der Gefangenenaufseher Müller in Wittlich in der Rhein-Provinz. Der nocb außerordentlich rüstige Greis feierte am 17. Februar seinen 102. Geburtstag.' Vor etwa 10 Jahren erjnordete der pensionirte Eifenbahnbeamte Muckelmann in Hamm, Westfalen. seine Frau und drei Kinder. Da der Mann die That in einem Zustande Oeistiaer Störung ausgeführt hatte, konnte ihm nichts weiter geschehen, er ' wurde einer Irrenanstalt überwiesen. Im Lause der Jahre hatte sich der Zu- . stand des Mannes gebessert, die Aerzte ' erklärten ihn für gesund; Muckelmann . selbst sehnte sich aus' der Anstalt fort. ' m t m m TF1 . I er letjte ote Ausyeoung seiner unimun digmig durch und wanderte nach Texas aus. , wo ein Bruder von ihm wohnt. Dort wollte er den Rest seiner Tage beschließen. Lange hat er es aber dort nicht ausgehalten, zumal auch die Eisenbahnverwaltung sich weigerte, ihm seine Pension nachzusenden. Kurzum, der Mann kehrte nach Hamm zurück und da man ihn sonst nicht gut unterbringen konnte, ist er wieder in die Jrrenanstalt gethan worden. Daselbst wird der Bedauernswerthe nun wohl eine bleibende Stätte finden. Ein Cafe im Königsbau zu Stuttgart hat . in, Folge einer Abmachung mit einer VersicherungsGesellschaft jeden, seiner Gäste gegen Unfall versichert und zwar derart, daß Heilungskosten bis 'zu 10 Mark pro Tag bezahlt'werden und bei eingetretener absoluter Arbeitsunfähigkeit eine einmalige. Vergütung bis zu 20.000 Mark. Nicht etwa das Attentat im Pariser Case Terminus hat zu der im fraglichen Case geplanten Einrichtung den Anstoß gegeben, sondern verschiedene Unfälle, welchen -Gäste hier und dort durch Zerbrechen eines Stuhls, Sturz von einer schlecht beleuchteten Treppe etc. ausgesetzt waren und für welche der Wirth nach dem Haftpflichtaese verantwortlich gemacht wird. Indem österreichischen Dorfe Ober-Haunzenthal schüttet;, die Frau des Milchhändlers Joh. Deziner aus Eifersucht über ihren Mann und ib? eigenes Kind, wahrend dieses ben schliefen, einen 'ganzen Topf siedendheißen Wassers, so daß. dieselben fürchterliche Brandwunden erlitten. Daö unmenschliche . Weib lies dann davon und ist seit jener Stunde ver schwunden. .3 n V a l 5 n c l a, S p a n i e n, ist dieser Tage eine Gaunerbande auf gehoben worden, die seit vielen Jahren ihr Unwesen nach dem Auslandgetrieben hat. Sie suchte leichtgläu bige Ausländer zu Vorschüssen aus auszugrabende Schätze zu veranlassen, die don politischen Flüchtlingen und 'sonstigen interessanten .Personen bek schlechten ' Zeitläuften ' ein bestimmten Orten in ein Versteck gebracht worden

feien. Obwohl die Presse oft genug vor diesem Schwindel gewarnt hat, scheint das Geschäft doch infolge der Thatsache, daß die Dummen nicht alle werden, geblüht zu haben, denn das Haupt der Bande lebte herrlich und in Freuden in einem prächtig eingerichteten Hause und hielt sich Wagen und Pferde. Eine Menge falscher Stempel von Behörden, Kirchen, Notaren u. s. w. wurden gesunden, ebenso falsche Geburtsscheine und Testamente, serner zahlreicheSchmuckgegenstände von zum Theil hohem Werthe. Als DonJose Rico sich der Gendarmerie gegenüber sah. bot er ihr zunächst 5000 Pesetas für seine Freilassung an. doch ließ sich der brave Sergeant nicht bestechen und nahm ihn mit in das Gefängniß, wo sich dann bald herausstellte, daß man es mit keiner unbekannten Größe zu thun hatte. Rico soll schon früber die Bekanntschaft mit dem Zuchthaus gemacht, allerdings diese Bekanntschaft aber auch in so ge schickte? Weise ausgenutzt haben, daß er sich bei seiner Beurlaubung" mit einem Vermögen von . 70.000 Pesetas als Ergebniß der von dort aus betriedenen Industrie" ins Privatleben zurückziehen konnte! Anstatt' sich nun hinzusetzen und ein sicherlich hochinteressantes Werk über spanische Gefängnißzustände" zu schreiben, hat er oon seiner alten Gewohnheit, die Schätze anderer Leute auszugraben, nicht lassen können und wandert dafür nun wiederum ins Gefängniß. Die an den Gefangenen

in der Strafanstalt zu Plötzensee bei Berlin in großem Umfange vorgenommenen Schädelmessungen haben den ' Anstaltsarzt, Sanitätsrath Baer, zu der Ueberzeugung geführt, daß die na- i mentlick von italieniscken Kriminal ! anthropologen vertretene Anschauung von der Ezisten' eines internationalen Verbrechertypus irria sei. Seiner , Ueberzeugung nach gibt es in der Wirk ! lichkeit keine besonderen Merkmale kör- ' perlicher und geistiger Art, durch die i sich der Verbrecher von dem Nichtver- ! i.rjt.?4.-i - - , c l vrecqer unierscueioer, gior es mir anoeren Worten keine geborenen Verbrecher. Da. wo die Organisation des MenI schen ihn zum Verbrecher führe, habe ! man es nicht mit einemVerbrecher, soni dern mit einem Geisteskranken zu ! thun. Man finde allerdings bei Ge , wohnheitsverbrechern relativ viel De formations- und Degenerationserfcheinungen und geistige und sittlicheDegraj dationen, indessen in diesen Bildungsi defekten habe man nicht ein genetisches Moment desVerbrechens, sondern hoch- . stens eine Begleiterscheinung' zu sehen; sie sind nicht angeboren, sondern ane?- ! warben. Verbrechen" könne an sich schon gar nicht bedingt sein durch die Organisation des Verbrechers, weil Verbrechen" selbst ein wandelbarer , Begriff sei. Der Verbrecher sei eben j weiter nichts als daS Produkt der soj zialen Verhältnisse, unter denen er j lebe, und darum seien auch Staat und 'Gesellschaft Wohl im Stande, durch Beseitigung sozialer Schaden Verbrechen zu verhindern. Der Geist des Fort si.qritts und der-Vervollkommnung hat sich jetzt auch an die Särge gemacht. DieHerren Ssobolewski und Deshbitzki in Petersburg bimühen sich um ein Pztent auf ihre Methode der Sargfabri kation.. Die beiden Theile des Sarges, der Kasten sowohl als der Deckel, sind durchweg aus Glas, und würden, nach , Bettung des Erdenpilgers, vermittelst ! eines schnell trocknenden, besonderen ! Lackes cneinanderzukleben sein, auf welche Weise min einen vollständig hermetischen Verschluß erzielte, der jede Verwesung des Verstorbenen ausschlösse. Im Falle einer nothwendig erscheinenden Oeffnung des Sarges braucht man nur die Verschlußstellen desselben leicht zu erwärmen, um den Deckel abheben zu können. Außerdem schützt ein Drahtgewebe den gläsernen Sarg vor Beschädigung und übersteigt , der Preis eines solchen nicht den eines ! gewöhnlichen hölzernen. ' Einen ganz merkwur dlgen Humor" entwickeln die rufst schen Zeitungsredaktionen, wie folgen des Pröbchen zeigt, welches aus der Re daktion des Grashdanin" stammt: Heute machen wir bekannt, worin die Ueberraschung bestehe, die wir zu Ende des vorigen Jahres unsern verehrten , Ädonnenten versprochen haben. We : der Mühe, noch Kosten scheuend, hatte die Redaktion rn einer bekanntenGart nerei eine große Partie Nesseln bestellt, und übernimmt nun, die Kinder der geehiten Jahres und HalbiahrZ. Abonnenten kostenfrei auszupeitschen. Die städtischen Abonnenten dürfen au- ! ßer ihren eigenen auch die Kinder der Koch:n schicken, wobei jedoch gleich bemerkt wird, daß mit Rücksicht auf unsere, allgemein bekannten, gesellschaftlichen Prinzipien, das Auspeitschen der Köchinnenkinder ausschließlich . an Freitagen vorgenommen werden wird, zum Unterschiede vowden Kindern der privilegirten Stände, die an Sonnabenden ihre Portion erhalten. Für arme Kinder, deren Eltern nicht die Mittel besitzen, sich weder den Grashdanin" zu halten, noch die' nöthigen Nesseln zu kaufen, wird ein Wohlthä tigkeitspeitschen an Montagen stattfin? den. Auf diese Weise hoffen wir. mij Hilfe des ältesten Dworniks (Hause ? knechts). sämmtliche Minder unserer ! Abonnenten . . und N!cktakann,nn ! durchzuprügeln. Die Auswärtigen i V e m m. . Ä eryauen aus jüjuncy Nesseln geliefert mit genauer Gebrauchsanwej sung, . :5 In historisches Kleinod befindet sich gegenwärtig im Besitze des i Berliner Criminal-CommissarZ G I m:.. v. r u i i r. (luiuuuj ein wuuy, wen onkglN cill in der Zeit der Noth am Finger getra gen hat. Es ist derselbe Ring, mit dessen Diamanten die Königin damals die Worte des Dichters: Wer nie sein Brod mit Thränen aß u. s. w." in eine Fensterscheibe eingeschnitten hat. Das Kleinod ist auf folgende Weise in den Besitz seines jetzigen Eiqentbü. mers gelangt Königin Luise berührte ; fcuf ihrer Flucht. mit den beiden Prin. ' zen Friedrich Wilhelm und WUbeA!

vas Gut Flatow.das dem Landschaft

rath v. Gerhardt damals gehörte. Die , Königin übernachtete auf derBesitzung.! und Herr v. Gerhardt ließ es sich nicht' nehmen, bei der Weiterfahrt die Wa.' gen selbst zuführen. Nachdem der. Gutsbesitzer amZielpunkte seiner Fahrt angelangt war und die fliehende Königin mit Geldmitteln versehen hatte, zog die Letztere den Diamantring vm Finger und überreichte ihn Herrn v. Gerhardt r.V den Worten: Zum Andenken, aber auch zur Hilfe in der Noth-. Das Kleinod besteht aus einem kunstvoll gearbeiteten Goldreifen mit einem Brillanten in Hrzform. Ueber dem Herzen befinden sich drei kleine Diamantsplitter.rechts und links daneben je eine kleine Rose. Die Mutter des betreffenden CriminalCommissars war eine geboren: v. Gerhardt und hat ihm das Andenken, welches sich in der Familie vererbt hatte, letzwillig zugewendet. Kaiser Wilhelm der Erste- hatte von dem Vorhandensein des Kleinods Kenntniß erlangt und ließ es sich zeigen. Der Monarch erkannte den Ring, den er in seiner. Kindheit an der Hand der KLnigin oft gesehen, im , Greisenalter sofort wieder und drückte ihn wiederholt an die Lippen. Der Madrider Jmparcial" brachte dieser Tage eine ebenso ergötzliche wie traurige Statistik, welche in dem Nachfolgenden wörtlich wiedergegeben wird: Nach den letzten statistischen Ermittelungen gibt es unter den achtzehn Millionen Spaniern nicht weniger als die Hälfte, welche ohne Beschäftigung leben. Denn der Eensus hat ergeben, daß die Zahl der Veschäftigungslosen 8,727,519 Köpse beträgt; unter diesen befinden sich 1,964,113 Männer und 6,761,406 Frauen. Glückliches Land, in welchem neun Millionen ohne Arbeit leben können, und zu welchen noch 64,000 Pensionirte kommen,, welche nichts thun, und 97,257 Verwaltungsbeamte, die ebensoviel arbeiten. Damit wollen wir 'Nicht behaupten, daß all: Be amte Faullenzer sind; es soll im Ge gentheil hier und da einen Beamten geben, der sich hier und da einen Tag rn der Woche der Arbeit widmet. Wenn wir Neigung zur Philosophie besaßen, so wurden wir die Gelegen heit benutzen, uns über traurige Lage eines Landes zu verbreiten, in welchem ein einziger Minister, Moret, zwei Portefeuilles verwaltet (es wird ihm nachgesagt, daß er sich außerdem auch noch mit der Vermaltung des Erzbisthums Toledo belasten will), und in welchem 8,727,915 Menschen ohne Handwerk, also von ihrem Geld, dem Raube oder der Lust leben. Es gibt rn unserem Spanien nicht w: niqer denn 39,279 männliche und öl. 946 weibliche Bettler, im Ganzen also 91,223 Bettler. Von den 18 Millionen Spaniern können nur sechs Millionen lesen und schreiben. Es gibt 3497 Schauspieler beiderlei Geschlechts, 1171 Schriftsteller und 32 Schriftstellerinnen; Lehrer aller Art, vom Universitätsprofessor bis zum Elementarschullehrer, 24,642; aber es ist möglich, daß dieses gewaltige Lehrercollegium seinen thatsächlichen Bestand auf den vierten Theil zurückführt, dank den Gehaltsbeschneidungen oder GeHaltsverweigerungen, welche es von Seiten der Munizipalitäten zu erleiden hat. Schlußbombe: Es gibt bei uns 20,477 Aerzte, und trotzdem" leben wir noch!" - EinenneuenBeweiLfür die Beschleunigung, welche die Korresporrdenz zwischen Europa und Au stralien in den letzten Jahren erfahren hat, liefert eine Notiz aus Adelaider Blättern. Danach hat die dortige Agentur der P. und O. Gesellschaft am 2. November mit dem dieser gehörigen Postdampser Australia" einen vom 6. Oktober datirten Brief des' Londoner Centralbureaus empfangen. Dieser Brief wurde noch am gleichen Tage mit dem Messageriespostdampfer Polynesien" beantwortet und die Antwort aus diese Weise bereits am 1, Dezember in London abgeliefert. Die mit der Australia" beförderte Post war 27 Tage nach dem Abgange von London in Adelaide zur Austragung gelangt, während die Antwort 30Tage unterwegs gewesen ist, der ganze Brief, Wechsel hat somit nur 57 Tage in Anspruch genommen, was als die schnellste Beförderung gilt. .- Marktbericht. Wholelale-P:-ise GrocerieS. Zucker: harter f.3. Ö tter geltet 53.91. Gcwöh l. gelber f3 56. fatt: percst Banner, Lion vnd Java . 2 . 75c ( in 50 Pfd Sägen) Capital 23c Pilot 23.? ' Hqkotg 2? Braz'l 22e Ge'r. Acpfel ttlc Pfirsiche 12 Cormiyen öVgC Pflaumen 7c Aprskcn .. Früchte und Gern üse. Aepfel per Faß $7.00 Citrv' en per Kiste $3 50 Orangen per Niste $2.50 Kraut rer Faß $2.00 Zwiebeln per ffak $2.00 vtüben per Faß $1 50 Bohne per Bush.l $1 80 Kartoffeln per Bushel 75c Süß Kartoffeln per Faß $3.S0 Mehl. .Wintcr.Weiz'n pat. 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drcnich von ' Johann Ocff'3 Mklzrrttält. 1 -nw-ah , Kranke l'cnt. sollten sietö die bcste Vcr pflezuing haben. Nie sollten sie wniicp' angestrengt werden, als znr eit der iic dcrgencs'.lng, der Zeit der Jkckonvalceccnz. Dann bedürfen sie Stärke. Die kommt ihnen durch die 9!ahrung, welche sie nicßcn, wenn sie gut verdaut wird. Man achte darauf, ob cinciu Paticntcn die ö!ahNlNgsmittcl auch gut lilomntcn. Das beißt, ob er sie gut verdaitt. Der ächte ertraft von Johann Hoff hilst znr Verdauuna : dabei ist er lvo'.lscbmeacl'd. Das ist der Grund, wcöhalb von den Aerzteu Johann Hoff's Malzextrakt s? lzauslg verordnet wird, klx jtarlt lind stinuilirt das Stiftern, osine es :u rei:en. Er ist ein sehr erfrischendes Getrsnk. Van nehme nur den achtem. Aecht ist keiner, wenn er nicht den Namens zug ,,Johann Hoff 'auf der Etikette am Halje der Liasche tragt. Eisner & Mendelson Co., Agenten, 122 und 131 Franklin St., New York. C. C. Wverts, Deutscher Zahn-Aizt, o. 8j Nord Pennsylvania Str. 9a trd uk Wunsch aaeandr. Dr. I. A. Suteliffe. tej$attfi ftS ausschilehlich mit wundärUltSkN Waller und mit QWäleätfe nnd Urinkrankheiten. No. 5 Cft mavttt ?tr?ze. Ks5ce.Stunden : bis 10 Uhr Borm. Z d Z Äir Nackn:. Eonnto? enesenomr.en. Tele tUn V4I. Dr. I. Wühler, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: 337 Süd Delaware Straße. Offtre-Stunden: 9Uhr Bcrm.; i Ulzr ackm.: 7 a Ubr dendS. Telerkon 1446. I)R. L. WUT, Arzt Accouchcur, Ofnce : Ro. 139 Sud M-rldiatt Straße. Telephon I27. Tr. Wagner, Office : 60 Goi ßbic Str. Cfnce-tunfctn tt '0 Mir 8rnttg. 1 ? :!hi tfetamma?.!. Wohnung : VkkVrsadav Sftntdlx ür-t. Telefon Dr. PFAFF, Office: 134 Nord Pennsylvania Str. OfftceStnden von 14 Ubr ö!achm. No. 425 Madison Avenue. Stunden ' 1011 Uhr Borm. Wohnung: !97S!.Alaöam str. ,S?eBcrmontf:r. I.l.dn : , Dr. Bnrlt hardt, Deutscher Arzt. Offtee und Wohnung: No. 382 Süd Meridian Str. OsnceStunden : 8biS Uhr Borm. 1 bis 3 ahr Nactm. 7 bi 8Uhr Add. Sonntag 9 öormtttaaS Televdc 2H. Dr. C. N. Schaefer, :DpZ! und Chirurg, - o. 430 Madison Avenue, nähe Morris Str. Sprechstunden : 89:8 UhrViorgen. 2 4 Uhr achmiktag, 7 9 Uhr Abend. Telephon 22. C1IAS. 0. MÜELLER, Deutsche Apotheke. Nachfolger von W. W. Scott. flo. 667 Wirginin fZvewue Ecke Coburn Str. Telephon 1747. NaSralocke an ?r SeitenthSre. Ne,rpte Tagt andachti sorgttlli gefüllt. Freie Slbl'eseruv.. HDCT CDrÜ, No.38 Ost Ohio Straße. Lvrechftunden: 10 12 Udr Vormittage, 18 Nachmittag und 78 dend. Eonntag von ? x uvr naaim'.llag?. A N IDEAL FAMlLY MEDICI NE1 f0T llllfNUO HUlSIHfM, 1 llesdacbc, Conutlpailon. lluX ivmp".( vBviHTenrtatn, f -v I and ll Uoraers oi Ui Stomactv. cv ! Iliverand Bowels. et RIPANS TABULfcÄ. i Rentlj yi-l prompUr Fulect tu' us moia mau. &ox l boxe), XX j " KIFANü i lll.UlOAr, CO., KewTrt I Jac. Metzger & Co. Hauptquartier für alle Sorten von einheimischem und importirten Bier, Ale Porter, Mineralwasser, Weiu und Cbampagner. I & 32 Oft Maryland Otr. Telephon No. 407. Bestellungen werben ach len Theile bei tadt vromvt adaeltefert. ozart Halle! HeuryOictor. Da größte, schönste und ültefte derartig Lokal in der Stadt. Die geräumige und kchön ingerichtete Halle steht Bereinen, Logen und Privaten zur Abhaltung von WUlen, Konzerten uad Versammlungen ur.ter libna ler vdiguAzen zur Verfügung.

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