Indiana Tribüne, Volume 17, Number 173, Indianapolis, Marion County, 12 March 1894 — Page 2
Zndiana Triöiwe. aanv BansuaBS Erscheint Ctiglich und onntngs.
Tie tägliche .Tribüne" koyri durch den TrSge, O Cents per Zoche, die Eonn:agZ.,Tribüne 6 EentZ per Woche. Beide zusammen 15 ller.tS oder tt Cent per Monat. Pev Post tvaeschickt in Bor auöbezahlung per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 12. März 1894. Spanische Zustände. ' Seitens der in Madrid erscheinenden Epoca" wird ein sehr düsteres Bild von der Lage in Barcelona entworfen. Das Blatt bezeichnet dieselbe geradezu als unhaltbar, da die Regieluna es versäume, mit starker Hand den Anarchismus zu unterdrücken, und behauptet, daß die barcelonesischen Aeitunaen aus leicht verständlichem Localpatriotismus kein richtiges Bild von dem dort herrschenden Schrecken geben; aus Privatbriefen und den Berichten unverdächtiger Persönlichkeit ten könne man aber entnehmen, daß die bis vor Kurzem so lebensvolle Stadt jetzt einen traurigen Anblick gewähre. Die Auswanderung, die seit dem Anschlag auf Martinez Campos begann, nimmt immer größere Ausdehrnrng an, und der Schrecken derbreitet sich durch alle Gesellschaftsklassen, die ihren Wohnsitz nicht wechseln können. Der Paseo im Park und die übrigen Spaziergänge, welche die Wohlhabenderen zu besuchen pflegten, sind leer und die Damen bleiben zu Hause und führen ein Klosterleb:n, wenn nicht ganz dringende Geschäfte einen Ausgang erfordern. Die Wohlbabenden und sogar die Behörden suchen möglichst wenig die Aufmerksam, keit auf sich zu lenken und vermeiden gewisse Kleidungsstücke, die den Zorn ter Anarchisten erregen könnten, die sowohl auf der Straße wie auf be? Pferdebahn und in öffentlichen Gebäuden mit frechen Schimpfworten Alle herausfordern, die ehe höh:re sociale Stellung einzunehmen scheinen. Den Theatern und sonstigen Bergnügungsanstalten gelingt es ungeachtet der Bemühungen der Behörden und Unternehmer nicht, das Publikum wieder an sich zu ziehen. Als für die Lage bezeichnend wird der Einfall des Di.-ectors des Lyrischen Theaters erwähnt, der auf dem Anschlagzettel als eine Art Beruhigung Folgendes an kündigte: Der vierte Rang bleibt geschlossen und werden dafür keine Eintrittskarten ausgegeben." Trotz der vorgenommenen Einkerkerungen und Bestrafungen haben die Anarchi sten nicht den Muth verloren und sind nicht eingeschüchtert, denn ihr blinder Fanatismus reißt sie fort. Außerb:r:i erhalten sie große geldliche Hilfe, w'e der Umstand beweist, daß der Aittwe Pallas' '4000 Duros von anarchistischer Seilt zugegangen sind. r.Jtrcnd die armer. Waisen des unglücklichen Gendarmen, den dZe Bombe tödtete. kaum 1000 Pesetas erhalten haben als Ergebniß einer Sammlung, deren Unterzeichner aus Furcht vor den Anarchisten nicht einmal ihren Namen zu nennen wagten. Wir wis sen bestimmt, daß die höchsten Behörden der Hauptstadt Eatalornens et Ausnahmegesetz für unumgänglich nöthig erachten, um des Anarchismus dort Herr zu werden. Wenn die Dinge thatsächlich so liegen. wie sie in diesem Artikel geschildert werden, so wird sich die Regieifti r TYK. ä2 4 fntiASi k tuni uuviuuiy uiuyt tuiiytv vti Pflicht entziehen können, endlich kräftig einzugreifen, wenn sie nicht eines Taaes durch eine neue Unthat überrascht werden will. Man muß jedoch berücksichtigen, daß die Gpoca" ein Opvositionsblatt ist und daß der OpPosition in Spanien alle Mittel recht sind, wenn sie nur dazu dienen, die politischen Gegner herabzusetzen. Ganz so schlimm, wie das konservative Blatt erzählt, mag eS also wohl in Barcelona nicht aussehen, allein immer noch schlimm genug. Gold in Hülle und Füue Da die Währungsfrage gegenwärtia eine so wichtige Rolle spielt, so ist ein auf gründlichem Studium beruhender Aufsatz von I. E. Franke! im Forum" über die Goldvorräthe der Welt besonderer Beachtung werth. Es wird darin die Annahme, daß der gesammte Goldvorrath nicht imBerhältniß.zu den Bedürfnissen ver Völker steigen würde, eingehend zurückgewiesen, cine Annahme, welche freilich obnebin in den letzten Monaten durch die Wunderberichte über die neuen Goldfunde in Südafrika stark erschüt.tert worden ist. Wie der Verfasser ausführt, ging die Goldförderung von den 60er Iahren an, in denen sie noch sehr bedeutend war. bis zum Jahre 1883 beständig zurück, ist aber seitdem wieder anhaltend gestiegen und steigt gerade jetzt rasch und vielversprechend. Im Jahre 1892 betrug die gesammte Goldförderuna in runder Summe 133.Millicnen Dollars, d. h. mehr, als der jährliche Durchschnitt in den günstigen Iahren 1850 biö 1860 ausmachte. Davon entfielen auf die Ver. Staaten 33 Millionen, auf Australien 35, auf Afrika 25,auf Rußland ebensoviel, auf Ehina 3 und auf die übrigen Länder zusammen 13. Ungefähr 63 Millionen itnii Gesammtbetraa.es wurden zu Geldvrägungszwecken, und etwa 75 Millionen für Kunstindustrie benutzt. Die Goldförderung im verflossenen 5laüre betrug ungefähr noch 12 Millionen mehr, als im Jahr 1892. Was das in Controlle der großen Banken der Welt befindliche Gold betrifft, so hatten im Jahre 1880 die Bank von England, die scholtlschen und ulandl sehen Banken, die Deutsche Reichsbank, die Bank von Frankreich und die Kaiserl. Russische Bank zusammen, 453 Millionen lDollars) in Goldmünzey.
wahrend sie bei Schluß des vorigen Iabres 1023 Millionen hatten, also über 2 1-4 mal mehr, als vor dreizehn Iabren. Was die Goldsörderung in den Ver. Staaten anbelangt, so erhielt dieselbe im verflossenen Jahre einen mächtigen
Antrieb durch das massenhafte Schlie ßen von Sildergruben infolge des niedrigen Preises des Silbers. In Californien. Nevada, Jdaho, Montana. Arizona und anderen Staaten und Territorien neuerdings hat sich bekanntlich Colorado hinzugesellt wurde eine lebhafte diesbezügliche Thätigkeit entfaltet, und allem Anschein nach dürste in diesem Jahr eine beträchtliche Zunahme der Goldförde. rung über dte von 1893 hinaus zu verzeichnen sein, welche 35 Millionen in unserem Lande betrug. Von großer Wichtigkeit sind die neuentdeckten Goldfelder im westlichen Australien, -und in der Colonie Victoria bat die Gold-'Bergbauthätigkeit bedeutend zugenommen. In Mexico und Südamerika werden fort und fort neue Placers" und Goldquarz-Adern entdeckt, und namentlich auf die Goldfelder in Ecuador baut man große Hoffnungen. Indien ist in der letzten Zeit ebenfalls wieder ein Goldproducent geworden mit welchem Erfolg, bleibt abzuwarten. Aus dem großen Zarenreiche ist zu vermelden, daß der Goldförderung im östlichen Sibirien ein mächtiger Umschwung bevorsteht. wenn erst einmal die große Sibirische Eisenbahn vollendet ist. welche 200 Millionen Dollars kostet; dann wird dort namentlich der Quarz-'Goldpro-duction mehr Beachtung gewidmet werden können. Die allerwichtigste Rolle auf diesem Gebiete in naher Zukunft wird aber, wie gesagt, Südafrika spielen. Dasselbe ist erst seit 1837 an der Goldv-'oduction betheiligt, welche in jenem Jahr nicht ganz 2 Millionen Dollars betrug, sich aber 1892 auf 25 Millionen und im vorigen Jahre wohl auf etwa 30 Millionen belief. Seine Goldfelder erstrecken sich über ein er staunlich großes, zum guten Theil erst noch zu ergründendes Gebiet, und die dortigen Entdeckungen stoßen theilweise sogar die diesbezüglichen Anschauungen der Fachwissenschaft um! Im District Witwatersrand z. B.. nördlich vom Waalfluß, wurde das Gold in einer Formation gefunden, in welcher kein 3eologe es gesucht haben würde. Die neueren Bohrungen in den goldtragenden Riffen Südafrikas sollen ergeben haben, daß manche der selben sich zu einer Tiefe von 2400 Fuß erstrecken! ölenner des Transvaalla'ides bebaupten. daß der dortige Goldvorrath sich noch Jahrhunderte lang nicht erschöpfen lassen werde. Es ist auch zu bedenken, daß noch andere dortige Distrute ihre Productionssahlgkeit be deutend steigern werden, sobald sie mit der Meeresküste durch Eisenbahnen verbunden sind. Dabei vermindern sich beständig die Kosten der Goldpro duction. Es ist nicht gerade unwahrscheinlich, daß aus Afrika allein in wenigen Jahren etwa 100 Millionen D. Gold jährlich für Mllnzzwecke zur Verfügung stehen werden. Sicherlich aber kann von einer Goldknappheit in absehbarer Zeit keine Rede sein. Manche freilich gehen noch viel wei ter. als der Verfasser, und prophezeien eine formliche Gold - Ueberschwem mung, infolge deren dann eine ebensolche G o l d f r a g e" entstehen wür de, wie wir heute eine Silbersrage' kennen. Unser gröbteS Wellmeer. Der Stille Ocean läßt an Größe und Mannigfaltigkeit alle anderen GeWässer unseres Planeten weit hinter sich. Im Vergleich mit ihm ist der Atlantische Ocean doch nur eine Meer enge, und gar der Indische Ocean wei ter Nichts, als eine .Bank . von einer Reihe versunkener Inseln gebildet, da! Mittelländische Meer aber nur mi einer Rinne zu vergleichen! In der Gegend des 70. GradeS südlicher Breite erstreckt sich der Stille Ocean über 135 Langengrade, al,o über mehr als ein Drittel des ganzen Umkreises der Erde. Es schiebt sich dortherum nichts zwisch'n ihm und dem Südpolar-Festland ein. Der Norden oben ist wahrscheinlich ehemals durch einen Land-Compler abgeschlos sen gewesen, welcher dann durch die Polarströmunq durchbrochen wurde und jetzt zwischen Alaska und Sibirien vertbeilt ist. Alle Gestalten der Ocean-Geogra-vhie sind in dieser ungeheuren.schwelg-sam-großen Wasserwuste vertreten Zwischen den Hawaiischen Inseln und Australien allein hat man drei oder vi:r deutlich hervortretende unterseeische Bergketten gezählt, mit steilen Gipfeln und schroffen Abhängen. An den zwei äußersten Enden ist derStille Ocean flach. Im Norden geht eine Bank an den Aleuten-Jnseln entlang in den Golf von Alaska. wela)e aber da und dort so tiefe Löcher hat, daß man noch mit keinem Apparat den Grund hat finden können. Eme ent sprechende Bank zieht sich auch durch den südwestlichen Theil des Oceans und erhebt sich, wie jene, durchschnittlich bis zu 100 Faden unter der WaslerName. Jede Art von Temperatur und meteorologischen Verhältnissen kann man auf dem Stillen Ocean antreffen Aus der Beringssee hoch oben komm die eisige Strömung, welche im Som mer so kühlend auf andere-Gestade wirkt: vom Aequator kommen die sommerstromungen herauf, die wär mer sind, als der atlantische Golf ström: und die Strömung, welche um das SUdcap von Tasmanien herum braust, tragt die größten, längsten Eisberge aus ldrem Busen. Gewobn lich fächeln nur sanfte Passatwinde dieses .stille" Weltmeer: aber seine Ge schichte weist die, schrecklichsten Sei funs" auf, welche je in der Meteorolo ßie erhört waren. Die Dampfer der Pacific Mai Co.-, welche von San Francisco nach den astattschen Hafen fahren, haben
bis nach Yokohama im Ganzen 4790 Seemeilen zu bewältigen (also mehr, als das' Doppelte der Fahrlänge der transatlantischen Dampfer), während die kanadischen Dampfer zwischen Victoria und Yokohama nur 4200
Meilen zu fahren brauchen, was bei sonst gleichen Verhaltnissen einen Vorfprun'g von etwa 30 Stunden gibt. Die amerikanischen Schiffe aber können diesen Vorsprung beinahe ausyeben. wenn sie einen nördlichen Curs einschlagen und sich die Girieltaijit zu Nutze machen. Nüiitt'e Teleskop.Jdee. Der deutsche Erfinder Louis Gath. man in Chicago, welcher in der neueren Zeit besonders durch Geschoß-Er-indungen viel von sich reden machte. gehört zu den Menschen, welche glauben. daß es im ganzen Reich der äußeren materiellen Erschelnungswelt überHaupt keine Unmöglichkeit gebe. Er aibt dem bekannten Sprichwort Bil enskraft Wege schaff die denkbar weiteste Ausdehnung. Bei allem Respect, welchen andere Erfinder verdienen, und vorbehaltlich der erschöpfendsten Prüfung der Einzelhelten, darf gesagt werden, daß es aeaenwärtiq wenig Erfinder von der Vielseitigkeit Gathman's gibt. Dieser deutsche Edison befaßt sich seit einiger Zeit auch mit der Herstellung von Ferngläsern, welche nach ihrer noch nothigen Vervollkommnung alles bisher auf diesem Gebiet Geleistete weit in den Schatten stellen sollen. Es ist dabei zu bemerken, daß er in der Astronomie keine- besondere wissenschaftliche Bildung besitzt. was natürlich zunächst nichts mit der Verbesseruna eines mechanischen Werkzeuges zu thun hat, welches gerade der Sternkünde in hohem Maße dienen konnte. Es wurde früher wiederholt dargethan. daß die Teleskope die äußerste möalicke Grenze ihrer Größe und Traawelte bereits so ziemlich erreicht hatten, indem es unmöglich sei. Glasstücke über eine gewisse Größe hinaus ohne innere Fehler (Luftblaschen) zu gießen, und noch aus anderen Gründen. Hr. Gathman gibt das nur m gewissem Sinne zu. Seit vielen Jahren schon brütet er im Stillen über diesen Punkt nach, und er ist zu der Ueberzeugung gekommen, daß sich eme zusammengesetzte Sehlinse sectionsweise herstellen lasse und alsdann noch unbe stimmbar weit über jene Grenze hinausaehen könne. Er besitzt auch schon seit einiger Zelt ern diesbezügliches Modell und ist nicht lässig gewesen in der Sicherung von Patent-Rechten. Die Hauptschwierigkeit bei der Herstellung einer Sehlinse in . kleinen Stücken bestände darin, daß von den Rändern dieser Stücke aus eine Z w ischenbrechung des Lichtes entstehen müßte. Hr. Gathman behauptet, diese Schwierigkeit durch gewisse dunkle Zwischenwände vollständig überwinden zu können. Er ist im Uebriaen mit denErfolgen.die er bisher privatim mit seinen Ferngläsern er rungen. noch lange nicht zufrieden, ia er versteigt sich zu der Behauptung, wir könnten sehr wohl in absehbarer Zukunft noch Teleskope erhalten, mittels deren es möglich wäre, von unserer Erde aus die etwaigen Bewohner des Planeten Mars zu unterscheiden! Dom Inlande. Vor Aufregung gestorben ist in Osage. Ja., ein gewisser John Birran. während er das Haus von 5kobn 5?ordham vor dem Feuer zu ret ten versuchte. Der Gouverneur von Utah bat die Legislatur des Staates ersucht. eine ausreichende Verwllllgunq für den Bau eines. Kapitals zu machen, um den nach Tausenden zählenden Artern, welche am Rande des Hungerto des steh'en. Arbeit zu verschaffen. George Peckelmann, ein Anaesttllter der W. A. Webber'schen Brauerei in Waukesha in Wisconsin, erhängte sich, nachdem er emen Mord versuch an seiner Frau verübt hatte. Der Braumeister Zeeg fand Morgens gegen sechs Uhr Peckelmann's Leiche an einem Querbalken im eller han gen. Er hatte am Montag eine Rech nung von $150 zu bezahlen und es fehlten ihm zu diesem Betrage noch einige Dollars. Er bildete sich ein.daß seme Frau von dem ihr in Verwah runJ gegebenen Gelde einen Theil thö richterweise verschwendet habe. Da rüber beriethen die Eheleute mit einan der in Streit, und er packte sie, kniete ihr auf die Brust und würgte sie so lange, bis sie das Bewußtsein verlor. In der Meinung, daß sie todt sei, ging er in den Keller und erhängte sich dort? Es dauerte mehrere Stunden, ehe die Frau wieder zum Bewußtsein kam. Ihr Hals und ihre Brust zeigten viele blaue Flecke. Der Selbstmörder war funfunddrelßlg Jahre alt. John P. Howard aus dem County Jennings in Jndiana wurde dieser Tage in Greensburg wegen Unterschlagung von siebzig Dollars zum Nachthelle seiner Arbeitgeber zu zwei jähriger . Zuchthausstrafe verurtheil und soll in den nächsten . Tagen zur Strafverbüßung in das Zuchthaus in Jeffersonville abgeführt werden, jedoch haben ihm der Richter Ewing und der Staatsanwalt Meyers versprochen, in Anbetracht der Beweggründe seiner strafbaren Handlung, soweit es in lh rer Macht steht, für seine Begnadigung zu wirken. ' Es' waren ihm nämlich zwei Kinder an . der . Diphtheritis gestorben; da er die Geldmittel zur BeZahlung der Beerdigungskosten mcy besaß, unterschlug er der Firma Cohen Brothers inLawrenceburg in Jndiana bei der er in Diensten stanid, das benöthigte Geld in de? Absicht, es der Firma zu ersetzen, sobald er es verdient haben würde; ehe ihm dies jedoch möglich wurde, wurde er verhastet und zur Strafe gezogen. Die.Ausrüstung der Wellmanischen Nordpol-Ezpedition mit Aluminium-Booten hat die Aufmerksamkeit der Marinebehorden in Washington auf sich aezoaen: namentlich in-
teresstrt sich der Aldrsieher des ''Rettungsdienstes Kimball außerordentlich dafür und die Marine'erwaltung befaßt sich mit der Frage, ob dergleichen Boote für die Ausrüstung der neuen Kreuzerschiffe von Werth sein könnten. Um darüber die Regierung in's Klare zu setzen, hat der Flottenbaumeister
Woodward den Befehl eryalten.die drei Wellman.'schen Boote einer gründlichen Prüfung zu unterziehen und über die Brauchbarkeit solcher Boote für die Flotte Bericht zu erstatten. Woodward bat sich in Begleitung des mit der Ausrüstung der Wellman'schen Expedition betrauten Ingenieurs McGulre nach Baltimore begeben, wo die Prüfung lder Boote vorgenommen werden wird. Drei Kinder hatte Frau Velican. als sie vor etwa zwei Wochen auf dem Dampfer Stote of Califor nia" von der Allan State Line ven fiifen von Glasgow verließ. Als sie auf Ellis Island eintraf, hatte sie nur noch eins. Sie weinte und jammerte den amen Tag und wurde schließlich vor den Jnspektorenrath gebracht, der die .Angelegenheit untersuchte. Es stellte sich nun heraus,' daß die'Vlden Kinder,' zwei Mädchen, 'nämlich ' die 3iäbriae Francis und die fünfjährige Susie. noch immer an Bord des Damvters waren. Die Compagnie hatt: verabsäumt, deren Name in dieSchiffsliste einzutragen und nun, um bi$10 Strafe für jeden einzelnen der Fälle zu svaren. die Kinder nicht auf Ellis Jsland gelandet, wahrscheinlich in der Absicht, sie später an das Land zu schmuggeln. Dieses Zurückhalten der Kinder wird der Compagnie nun wohl etwas mebr kosten, als 820. denn die Strafe für jeden solchen Fall betragt aesenlick 51000. Ein praktische? calisornischer Landwirth, der die gewöhnlichen Obstkulturen des Staates durchgemacht hat, gegenwärtig Besitzer einer bedeutenden Ollvenpflanzung nebst Oelpresse in Santa Barbara County, bat iunast seine Erfahrungen und Erfolae in letzterer Industrie veröffentlicht. Dieselben stimmen mit den zahlreichen, vom Ackerbaudepartement der kalifornischen Staatsuniversität (Prof. Hilgard) veröffentlichten Berichte über die in den letzten Jahren angestellten. -offiziellen und Privatversuche mit dem Anbau der Olive m Callforrnen voll kommen überein und dürfen daher als die ausnehmende Tauglichkeit des californischen Klimas und Bodens für die Olivenzucht außer Zweifel stellend angesehen werden. Den Ertrag des un ter günstigen Bedingungen aus Steck lingen gezogenen Olivenbaumes, der im vierten Jahre die ersten Früchte traat und im Alter von 12 Vls15 Iah ren seine volle Tragkraft erreicht, gibt er in letzterem Zustand auf 200 bis 250 Pfund Oliven (entsprechend etwa 2 Gallonen Oel für den Baum oder 200 Gallonen für den Acre.) Gestützt auf seine langjährigen Erfahrungen in der kalifornischen Obstindustrie.kommt er zu dem entschieden ausgesprochenen Schluß: Ich glaube, die Zeit wird kommen, da alle Hochebenen, Hügel und Beraabhänge Californiens mit der Olive bepflanzt sem werden. Viele andere Fruchtbaume werden ausgeris sen werden, um ihr Platz zu machen. Jeder verfügbare Acker Land wird für diese Industrie in Anspruch genommen werden; denn das Olivenöl wird ebenso wohl in medizinischen Präparaten, wie als tägliches Nahrungsmittel einen großartigen Verbrauch finden. Uebrigens ist der Autor überzeugt, daß das Olivenöl, wenn es von guter - . . iZ Be cyassenyeit ei, wie das californi sche, unter den Nahrungsmitteln des aanzen amerikanischen Volkes allmälig an Wichtigkeit zunehmen und sich eine Stellung erobern werde, wie die seit aeschichtlichen Zeiten unter den Volkern der alten Welt vom Olivenöl besessene. Thatsache ist. daß auch noch heutzu tage unter den südlichen Völkern Europs. z. B. in den südöstlichen Theilen Frankreichs, wo das berühmte .Brovence Oel" zu Hause ist, das Olivenöl vielfach, oft ausschließlich, anatt Fett zum Braten und Backen benutzt wird. Dom NuSlanve. Aeim intrffn de - 5 französischen ?rr,ki,!?S in hrr u ii r -" wcr"yo"o" tion Ventimialia vor einiaen Taaen y j ' svrana aus einem (?rnir? k,skik,,n ein eleaant gekleideter junger Mann und stürmte in den Wartesaal, wo er mit einem blitzschnell aus der Tasche gezo- . fV . 4 . m mm genen nevoiver ,ccyz oS)ut gegen den an der Wand hangenden Spiegel abfeuerte. Von den zahlreichen Passaeieren entwaffnet, erklärte der junge Mann, er sei der Präsident Carnot und im Begriffe, zum Besuche des Papstes nach Rom zu reisen. Der Unglückliche wurde durch eine Dame als Graf Gianni aus Brecia agnoszirt. der kürzlich in Monte Carlo 300. 000 Lire verloren hatte und der seither. nachdem ein Selbstmordversuch vereitelt worden, von hochgradigem Trübsinne befallen war. Der Unglückliche, der sich wie rasend geberdete, mußte nach Anlegung der Zwangsjacke in dieJrrenanstalt überbracht werden. Der Elektriker des englischen Generalpostamtes, Henry Preece, hielt kürzlich in der Londoner Society of Arts" einen Vortrag über Telephonie ohne Draht". Preece hat sich seit zehn Jahren mit dieser Frage beschäftigt und auch praktischeVersuche in großem-Maßstabe im Kanal von Bristol angestellt, als die Regierung beschloß, die Leuchtthürme 'durch eine elektrische Leitung mit dem Festlande zu verbinden. Bei Cardiff liegen zwei Inseln, Flat Holm und Steep Holm. Die erstere ist 3, dje andere 1 englische Meile vom Gestade entfernt. Das Telephoniren ohne Draht durch das Wasser ging herrlich. Nicht so gute Erfolge hatte der Versuch, von Lavernock nach Steep Holm zu sprechen. Hier beträgt die Entfernung 5.35 engl..che Meilen. Man konnte Töne vernehmen aber die Worte nicht deutlich verstehen. Preece halt es nur für eine Fracie der Zeit, nd allem Anschein
nalJ lurzer Zeit, daß man auf der Strecke von Dover nach Calais zum Telephoniren keines Drahtes mehr be-darf.
D i e englische Schrift-, stellcrin Constance Clara Garnet, die Uebersetzerin von Leo Tolstoi. Turgeniew und Gentscharow, hat sich längere Zeit in Nischni-Nowgorod aufgehalten. um Land und Leute zu studiren. Interessant sind die Bemerkungen der englischen Dame über das russische Dorf. Durch seine Armuth und Unkultur hat das russische Dorf auf Frl. Garnet einen niederdrückenden Eindruck gemacht: sie meint, daß sie solche Armuth selbst in dem berüchtigten Whitechapel-Viertel Londons nicht gefunden; zugleich aber hebt Frl. Garnet rühmend hervor, wie sehr sie durch die Gastfreundlichkeit, die Delikatesse und den gesunden Menschenverstand, der jich in den Unterhaltungen mit den russischen Bauernweibern offenbart, überrascht worden sei. Die Ehrbegriffe ru ssischer Bauern stehen im Großen und Ganzen noch auf einer sehr niedrigen Stufe. Jüngst wurde in einem kleinen Orte an derWolga ein Bauer zum Verlust der bürgerlichen Rechte verurtheilt. Der Richter versuchte ihm die Bedeutung dieser schweren Strafe klar zu machen. Du kannst nun nicht mehr Starost werden," sagte er ihm. und der Bauer verneigte sich tief, zum Zeichen, daß er verstanden. Auch Zeuge darfst Du ferner nicht mehr werden und ebenso wenig Geschworener und abermals verneigte sich der Bauer. Wer der bürgerlichen Rechte verlustig gegangen, wird auch nicht mehr als Rekrut genommen," fuhr der Richter in seiner Auseinandersetzung fort. Da warf sich der Bauer auf die Kniee und bat: O, Euer Hochwohlgeboren, können Sie mich nicht auch von den Abgaben befreien und auch gleich meinem Sohne die bürgerlichen Rechte nehmen?" DasClublocaldes Vereins La Union Lecheros" in Buenos Ayres war kürzlich der Schauplatz et ner furchtbaren Bluttragödie. Ein gewisser Carnevali Mitglied des genannten Vereins hatte eine von Verleumdunoen strotzende Schmähschrift gegen den Arzt Dr. ObaldoPinero drucken und vertheilen lassen. In Folge dessen begab sich Dr. Pinero in Beglei tung seines jüngeren Bruders nach dem Cluowcal, um den Verleumder zur Rede zu stellen und zu züchtigen. Vor der Thür trafen die Brüder den Vorsitzenden und den Schatzmeister des Clubs, die Rechtsanwälte Gomez und Raaoni. Zwischen den Herrm entfpann sich eine lebhafte Diskussion, in deren Verlauf Dr. Pinero die beiden Clubmltglleder fragte, ob sie wüßten. wer der Verfasser des gegen ihn aerichteten Pamphlets sei; Gomez und Ragoni erklärten einstimmig, daß (T : , rn.c rr. 1 . m iuuicuaii uci ersaner wäre, jfun zoa Vinero ein Stück Papier aus der Tasche und forderte die Herren auf, ifrm ?.ks... rjc:cis:-t ... . i mit tyiiuitg zu wieoerbolen. was die beiden rundweg ablehnten. Der Arzt und sein Bruder aenethen immer mehr in Hitze, während Gomez und Ragoni sich sehr zurückhaltend zeigten und ironische Antworten gaben, m ffortgange der Unterbandlimaen hatten alle vier die Clubräume betreten. Hier verschärfte sich der .iwrn immer meyr und beleidigende Worte flogen herüber und hinüber. Der Clubvorsitzende Gomez forderte schließlich kraft seiner Autorität die Brüder Pinero in brüskem Tone auf. den Saal zu verlassen. Statt jeder mr, lt. rn; u junge pinero einen Revolver aus der Tasche und richtete ihn gegen den. Vorsitzenden. Der Schatzmeister Ragoni hatte aber ebenso rasch einen Revolver hervorgeholt und gab Feuer, die Kugel ging dem Dr. ent t. . - vinero ourcq oie unge. ls entspann sich nun eine allgemeine Schießerei. In einem Zeitraum von wenigen Sekünden . wurden mit Blitzesschnelle zwölf Schüsse abgegeben, und schwer verwundet sanken sämmtliche vier Schützen zu Boden. Die Brüder Pinero hatten aber noch die Kraft, sich vom vscyaupiane ves blutigen Kam pfes zu entfernen, blutüberströmt taumelten sie der Wohnung ihrer alten Mutter zu. Auf dem Lavalleplatze brach jedoch der Doktor, der sich mit unmenschlicher Kraft bis hierher geschleppt hatte, zusammen und verschied. Der jüngere Pinero preßte die 5and auf seine blutende Wunde und setzte, als er sah. daß'er seinem armen Bruder nicht mehr helfen könne, seinen Wegfort; wenige Minuten später starb auch er. nachdem er seiner Mutter noch zum letzten Male die Hand gedrückt hatte. Inzwischen waren Gomez und Ragoni von der Polizei für verhaftet erklärt und nach dem Hospital der städtischen Kttnil geschasst worden, wo sie am nächsten Morgen fast gleichzeitig i s.'l ' ri . . C . -1 T - 3 1 r rtm I vcnu)cii allsgaven. .;a iragiicyeiznoe der vier jungen Leute hat überall die 6tr Theilnahme hervorgerufen. In dem Geburtsort Wolframs von Eschenbach, dem fran kischen Städtchen Eschenbach, sollte in diesem Sommer eine Wolfram-Feier begangen werden. Große Vorbereltun aen wurden dazu getroffen und Paul Heyse hatte aus Wunsch des Eschen bacher Wolfram-Bundes ein Festspiel gedichtet. Der Held dieses Festspiels ist natürlich Wolfram, der Dichter des Parsifal, der sich am Schlüsse mit der Tochter des Eschenbacher Burgers ver lobt, in dessen Hause er sein berühmtes Gedicht verfaßt hat. In Gegenwart der Eltern, des Grafen von Wertheim, der Dichter Hartmann von Aue und Walther von der Vogelweide und einer großen Volksmenge, die der Besuch der drei fremden Herren herbeigelockt hat, steckt er dem geliebten Mädchen den Verlobungsring, ein Geschenk der Landgrasln von Thüringen, an den Finger und begrüßt sie als seine Braut mit den Worten: Und so verlob' ich mit diesem Ring, den ich aus edler Hand empfing, mich dir zu lebenslan eem Bund und gebe mich dir ganz zu eigen, und des zum Siegel vor diesen Zeugen, küss' ich, o Liebste, dich auf den Mund. Eeuu diesen Kud. tzzz
ben nun die Oberen des Staötchens Protest, als gegen eine unsittliche Handlung, die ein böses Beispiel geben und von den Zuschauern als ein Freibrief für allerlei Zuchtlosiqkeiten auf-
gefaßt werden würde". Paul Heyse,'. der verschiedenen anderen Wünschen bereitwillig sich gefügt hatte, war nicht geneigt, sich unbedingt der Censur zu unterwerfen. Er erklärte, daß die Aufführung ja nicht in einem Convict stattfinden solle, sondern als ein Volksspiel, mit dessen Charakter eine übertriebene Prüderie im Widerspruch stände; daß ein Kuß auf der Bühne überhaupt nur ein gespielter" Kuß sei, der auch von Berufsschauspielern nur markirt zu werden pflege umsonst! Der Beneficiat, der den Vorsitz im Wolfram-Bund geführt hatte, erklärte seinen Austritt, während der Stadtpfarrer nach der Weigerung des Dichters sich neutral verhielt. Hierauf beschlossen die Väter der Stadt, um eine Verschärfung des Zwists zu vermeiden, von der Aufführung für dieses Jahr abzusehen. Die alte Hände ls st adt Brügge will, um seinen mittelalterlichen Glanz neu erstehen zu lassen, sich einen Seekanal schaffen. Vor Zeiten. im 13. und 14. Jahrhundert, war sie das vierthe Kontor der HansaheStatt" ; jetzt ist die Zahl ihrer Einwohner auf 47.000 zurückgegangen, von denen überdies fast ein Drittel zu den Armen zu rechnen sind. Die Stadt liegt ungefähr 13 Kilometer von der Nordsee entfernt. Zwei Kanäle, nördlich nach Sluis und südwestlich nach Ostende, halten die Verbindung zwar aufrecht, sind aber nur fürSchiffe von höchstens 500 Tonnen benutzbar. Der neue Kanal soll nach einem Plane des Jnaenieurs Casse in grader Linie nach Heyst führen, einem kleinen Badeorte zwischen Sluis und Ostende, wo die Küstenverhältnisse der Nordsee für die Mündung am günstigstensind. Bei einer Länge von 13 Kilometern soll er eine Sohlenbreite von 22 Meter Was sersvieaelbreite erhalten. Der Hafen bei Heyst enthält 1000 Meter Kailänge und die einzige große Schleuse. Ein Hasenbecken von ähnlicher Größe soll den Hafen am andern Ende bei Brllaae begrenzen. Die Kosten des Unternehmens wurden auf 36 Millwnen Mark veranschlagt, von denen die belgische Regierung bereits 20 Millionen fest übernommen hat, während 1.6 Millionen von der Provinz WsstFlandern und 6 Millionen von der Stadt Brügge zugesagt sind. Als Knotenpunkt mehrererEisenbahnen und Kanäle glaubt Brügge nur emes See kanals zu bedürfen, um den alten Auf schwung wieder zu gewinnen. Ob es aber die genügende Leistungsfähigkeit besitzt, einen solchen Kanal voll auszu nützen, bleibt fraglich. Einem in Offenbach wohnhaften verheiratheten Arbeiter, der als geborener Bayer um die Hes sische Staatsangehörigkeit bei den BeHorden nachsuchte, wurde erwidert, sei ner Eingabe könne nicht stattgegeben werden, da mit Rücksicht auf die. dortigen Preisverhältnisse sein dermaliger Verdienst zur Ernährung einer Faml lie als unzureichend zu erachten sei. Gegen diesen Entscheid hat der Gesuchsteller. der als Wochenverdienst 16 18 Mark angibt, Beschwerde erhoben, Bemerkenswerth ist, daß nach der letzten Steuerveranlagung der größte Theil der dortigen Fabrikarbeiter einen Wochenlohn von nicht über 18 Mark verdient. Der ortsübliche durchfchnittliche Tagelohn gewöhnlicher Taaearbeiter ist amtlicherseits auf nur 2 Mark 20 Pfg. wöchentlich also 13 M. 20 Pfg. angesetzt. Das aus Konstantino pel sowie aus Tripolis gemeldete Wie derauftreten-der Cholera gibt den Er klärunaen des Vertreters der Pariser Samtats - Conferenz, M. Hanotaux, eine besondere Bedeutung. Er weist darauf hin, daß die Seuche im von gen Jahre hauptsächlich von Mekka aus durch zurückkehrende Pilger überallhin verbreitet wurde. Die Pilger selbst starben zu Hunderten täglich infolge der gemeinsamen Benutzung des Keiliaen Brunnens: die Ueberlebenden. wenn- sie auch selbst gesund blieben und cholerafest waren, brachtenFläschchen voll Wasser aus dem Brunnen nach Hause mit, wo sich durch BeNutzung desselben Ansteckungsherde bildeten. Es mußten Maßregeln be rathen werden, der Choleragefahr hier entgegenzutreten. Freilich ist dies eine äußerst schwierige. Aufgabe, denn es gilt, gegen Vorschriften des Ko rans den Mohamedanern Vernunft zu predigen. - Verlangt Mucho'S Best Havanna CigarS." S5tatltbtxiüU Wholesale-Pceise GrocerieS. Zucker: Harter $5.34. G atcr gelber 53.91. Gewöh 'l. gelber $3 56. Kaffee : aeröst Banner, Lion und Java 2 t. 73c (in 50 Psd Säcken) Capital 23c Pilot 23c ldakota 22c Bra,'l 22c Getr. Aepfel )c Pfirsiche 12c Corinlhen Kc Pflaumen Aprikosen 15) Früchte und Gemüse. epfel per Faß $7.00 Citro- en per Kiste $3 50 Orangen per Kiste tzZ.50 Kraut rer F.'ß $2.00 Zwiebeln per Fak 52.00 Rüben per Faß 50 Bohne" per Vush- l l 80 Kartoffeln per Bushel 75c Süß-Kartoffeln per Faß $3.50 Mehl. Winter-Weizen pat. $4.00 Frühjahr.Wein pat. $4.00 Winter ertra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roagenmehl$310 Hafergrütze $5.?5 Butter. Eier und Geflügel. Butter, frische Country l?c. Eier, isch, per Dutz 13c . Leb. Geflügel: Hühner 6c per ?wr.d: Spring Lhicken 6c; Habne 3c; Tur?:y Hennen 6jcz Enten 6fc Cinse $4. p!-.
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