Indiana Tribüne, Volume 17, Number 171, Indianapolis, Marion County, 10 March 1894 — Page 2

Indisna TribüttS. Erscheint Lüglich und BonniixQB.

Die tlglich,. .Tribüne- kostet durch den TrSg SEentI ',er VZoche, die SonntagS-.Trtbüne" S Ernt? pei Woche. Beide zusammen 15 Cent oder 85 Cent J pv Monat. Pev Poft zugeschickt tn Vor uSbezahluug per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 10. März 1894. (Orlgir.alcorrks?vndenz.) Streiflichter von der GarienstadS. Chicago, Anfangs März. Mit dem holden Frühling erwachen auch alle möglichen und "unmöglichen Reformlane, welche in unserer glorreichen Ex-Weltausstellungsstadt ebenso vielfach ausgebrütet.wie vielfach im Keime erstickt oder gründlich verpfuscht und verfahren werden, trotzdem zu der Leion lokaler Neformtalente in der letzUn Zeit auch berühmte gastirende von auswärts, wie der unverwüstliche Stead von London und Andere, sich dinzugesellten. Ich weiß zwar noch nicht, waö in dem nächstens erscheinenden Buche SteadZ: Wenn Christus heute nach Chicago käme", Alles stehen wird, und bin so neugierig darauf, wie die ganze übrige gartenstädtische Menschheit. Der Umstand aber, daß das Buch mit den Gestchtsbildern der auserwältesten Chicagoer Aldermänner geziert sein wird, läßt den Hauptinhalt dermuthen, und ich glaube schon jetzt, Jhnen dieses Buch zu liebevoller Beachhing empfehlen zu dürfen, damit Sie nicht etwa glauben, daß ich in meinen Briefen zu viel schimpfe. Ist doch Stead in der ganzen Welt bekannt dafür, daß er mit seinem Lanzett wahr" lich nicht im Nebel herumfährt, und er hat die dunkelsten Chicago"-Regionen durchforscht, in die ich noch nicht meinen k?uß zu setzen gewagt habe, zumal ich niemals mit einem Revolver ausstehe. Ja. die Chicagoer Aldermänner! Seit ich hier weile, kann ich dem schönen Goethe'schen Gedichtchen von der Z?rau Holle und dem treuen Eckart gar keinen Geschmack mehr abgewinnen, denn es überläuft mich wie ein eisiger .?auch, wenn ich dort auf das Wort Aldermann stoße, mit dem beigefllgten Rath, stets auf das Wort eines solchen getreulich zu folgen, damit sich .das Bier in den Krügen fülle". Bei uns hier füllt sich blos die Corruptionstasche des Alderman, wenn das Äolk dem Wort eines solchen traut und ihn zu seinem Vormund wählt. In der letzten Zeit haben sich die garrenstädtischen Aldermen wieder mit Glorie bedeckt.so hoch, wie dieSchmutzKaufen an der Clybourn Ave., und es ist noch ein wahres Glück zu nennen, daß uns in der Person des Bürgermeisters und seiner Veto-Gewalt noch ein Nestchen von monarchischem Prinziv geblieben, und dieses Prinzip geoenwärtig durch einen leidlich Pflichttreuen und vetostrammen Beamten repräsentirt ist! In Chicago kann man wirklich zur Zeit alle Loyalität für die .Volksherrschaft" verlieren, wenn man nicht sehr grundsatzfest ist. Na. nächstens sind ja wieder Stadt väter-Neuwahlen, und ich fürchte bei nahe, daß das souveräne Volk dieZahl der anständigen Aldermen denn es aibt immerhin hier noch solche nicht vermehren, und abermals bekunden wird, daß es wenig gelernt und viel vergessen hat. Soll mich aber von 5erzen freuen, wenn ich ein schlechter Prophet gewesen bin. Gleichfalls soll e mich freuen, wenn 'das CoughlinNachspiel zu dem großen Cronm-Pro-zeß ein anderes Ende nehmen sollte, als seinerzeit der Haupt-Act, so wenig ich auch für den Gevatter Dreibein und des Seilermeisters Töchterlein an sich schwärme. Wa5 sagen Sie zu den jüngsten Schnee-Straßenkrawallen dahier, nicht zu den Schneeballen-Gefechten der lieben Jugend, sondern zu den Schlachten zwischen Bürgern und Straßenbahn-Angestellten? Das sind auch nette Früchtchen der StadtväterCcrruption und der Uebermacht der frechsten Privatcorporationen in dieser manchesterlich st en aller amerikanischen Großstädte. Zum Glück hat e? in diesem Falle blos Blessirte gegeden. und mittlerweile hat der Sonnenc.ott sich des Volkes erbarmt und den 5djnee deZ Anstoßes zum guten Theil auZ dem Wege geräumt. 'Dem Schnee folgt aber jener undesinirbare Straßenschmutz, welcher unter dem Namen Slush- bekannt ist. mit allen Schrecken auf dem Fuße, und in richtiger Würdigung dieser Sach läge sind die Ausaaben für Straßenund Alley-Reinigung soeben beschnitten worden. Denn sparen muß die Gartenstadt ja jetzt an allen Ecken und Enden, darum flugs gespart an der Reinlichkeit und am Volksunterricht! (D:bei kann auch gegen den deutschen Unterricht, den schon genug verkümmerten, w'eder schwunghast intriguirt werden.) . Davon aber, daß die städtischen Müßig-ganger-Aemter vermindert würden.hat man noch keinen Ton gehört, und Alles, was in dieser Hinsicht wen'gstens ermäßiat wurde, ist wiederum nur der persönlichen Initiative des diensteifrigen jungen Bürgermeisters zu danken. , Ich habe Ihnen schon früher der sprochen, Ihnen Einiges von der berühmten Chicagoer South Wai:r Street, einer der classischsten Geschaftsstraßen der Welt, zu erzählen. Falls Sie je einmal in der Hauvtstadt der Türkei ich meine aber nicht das ssremdenviertel Constantinopels aewesen sein sollten, können Sie ein ungefähres Bild dessen im Kopf haben, waö die South Water-Street ist. Die Feder versagt die Macht, ein zureichendes Bild zu entwerfen. Die Weft-Street in New Fork hat mir zwar gleichfalls sehr imponirt. ist aber

aeaen die Soath Water-Street nock nichts. Hier sind die Produne. auer Ionen, von den tropischen Palmenwäldern bis zu den Polargegenden, von einem Ocean bis zum andern in buntem.

trübem Wirrwarr nicht zusammen, sondern übereinander und durcheinander gemengt. Es ist ein großes Wunder. daß überhaupt noch einer der Händler genau wissen kann, wo seine Auslage aufhört, und die seiner Nachbarn anfängt! Und über alles dieses Wirrwarr lagert sich ein Schmutz und schwebt ein Gestank, der bei wannem Wetter es für keinen Ungewohnten gerathen erscheinen läßt, dort herum zu haudern, es sei denn, daß er 'den Stockschnupfen im höchsten Grade hat. Der Gestank kommt nicht blos von neben und oben her, sondern auch von unten. Und hier berühre ich einen Punkt, über den selbst die meisten Chicagoer noch keinen Bescheid wissen, zumal die gesammte gartenstadtische yxtt, joweit mir bekannt, bis -jetzt stets den Mantel christlicher Liebe darüber gedeckt hat. Auch ich kann aus einem Grunde, der sofort ersichtlich sein wird, nur einen flüchtigen Lichtschein darauf tterfen. In fast allen Zlellerräumen dieser Markt-Lagerhäuser nämlich (Keller im deutschen Sinne des Wortes sind natürlich keine vor. Handen) befinden sich mit Respect ,u vermelden die Aborte völlig unbedeckt und unabgegrenzt direkt neben den aufgestapelten Obst-, Gemüse-, Wild-, Schlachtfleifch-, Butter-, Käseund sonstigen Vorräthen! Was das. in der Sommerzeit namentlich, und bei Epidemiengefahr, heißen will, dafür mag sich Jeder selber das zutrefsende Wort suchen. Das allgemeine Publikum kommt freilich nie in diese Räume, obwohl ihre mephitischen Ausströmungen wahrlich weit genug heraufdringen. Andernfalls würde Mancher wohl tron der Billigkeit" der Waaren wenia Lust haben, in der South WaterStreet zu kaufen (freilich, ohne dagegen geschützt zu sein, die nämlichen Sachen indirekt doch auf den Tisch zu bekommen). Diese Billigkeit ist übrigens mit dem Zwang verbunden, große Mengen zu kaufen, denn einen Markt für den unmittelbaren häuslichen Kleinkauf besitzt die Gartenstadt überhaupt noch nicht! Sie huldigt fortschrittlichen gesckäftlichen Ideen bis jetzt eben nur im Großgeschäft. Die jetzige städtische Administration würde sich einen unsterblichen Namen machen, wenn unter ihr auch in jener Beziehung Wandel geschafft, und wenn der Augiasall der South Water-Street jemals ausgefegt würde, freilich eine Hercules Arbeit. Immer stiller wird es da draußen auf dem Schauplatz der dahingegange nen Weltausstellung, und fast die einziaen Neuigkeiten von dort besteben in den schier unaufhörlichen Vrandstiftunken. Jüngst ist fast das ganze noch übrige Weltausstellungs-Perso-nal helmgeschickt worden: die drei Compagnien Columbischer Garden", welche noch im Innern eines Theils der Gebäude schlecht und recht das Hüteramt versahen, eine ganze Schaar technischer Angestellten und eine beinahe ebenso große Schaar' Clerks. Denn bald soll das Buch der. gloriosen Weltausstellung endgiltig zue)eklappt werden. Von sich reden machen noch die bevorstehenden Versteigerungen einer ganzen Anzahl von den Ausstellern aufgegebener Dinge: ein kunterbuntes Museum. Wenig Anklang will es finden, daß auch die Menge von den Besuchern verlorener und von Anderen gefundener, aber nicht abgeholter Gegenstände versteigert werden soll, sintemalen doch unter solchen Umständen die Finder ohne Zweifel das nächste m 1 r c r.'.. e c unizaii aus oiq einen yaoen, uno oicic mit lautem Protest auch auf demselben besteben. Soll denn die Zahl der .ehrlichen Finder" immer geringer werden? I. R. Eine mysteriöse Stadt. Auf einer an Abenteuern reichen Reise durch jene wilde Theile der Sierra Madre, welche angeblich noch kein Weißer der gegenwärtigen Generation betreten hat, will der englische Berawerks-Ingenieur Malvern W. Cresworth jene mysteriöse Stadt gefunden haben, deren Existenz in alten mexicanischen ' Ueberlieferungen erwähnt wird. Cresworth's Reise be gann in Culican im Staate Sinaloa. unweit der Küste des Stillen Oceans, und endete in Mapimi. Seinen Mittbeilunaen zufolge befand er sich in der einsamsten Wildniß der Sierra Madre ungefähr 80 Meilen westlich von dem Colorado-See. als ihn der Zufall in ein tiefes Canon von 30 Fuß Breite führte, dessen Felsenwände zu beiden Seiten Hunderte von Fuß emporstieg:n. Diesem Canon folgend. kam er in ein Feljenbassin von ca. tthn Meilen Länge und acht Meilen breite und dort fand er die wohl er Mimt Stadt, deren Anblick auf ihn einen aewaltien Eindruck hervorrief. Haxt rezelmaßiz ausgelegten Straßen sind schmal und von zwei- bis drei stockigen Haustrn emgefaßt, deren Ar chitektonik von den Bauten der Azte ken und Spaniern grundverschieden ist. Im Mittelpunkt der Stadt fand Cresworth einen krnnen Park, in wel chem tropische Pflanzen und seltene Blumen wucherten. Die Häuser, welche er durchstöberte, schienen vor langer, langer Zeit geplündert zu sein, denn außer merkwürdigen Steinornamen ten entdeckte er nicht das Geringste, was einen besondern Werth repräsentirte. Sonderbarer Weise fanden sich auch keine Skelette vor, welche einen Anbalt zur Bestimmung der Race, welche diese mysteriöse Stadt bewohnte. hätte bieten können. Cresworth stellte- auf der Weiterreise eingehende Nachforschungen an, um weitere Auskunft über diese geheimnißvolle Stadt zu erhalten, allein Niemand hatte dieselbe aeseben oder von ihrer Existenz at&oiL

Er glaubt deshalb auf daö Vestimmtest?, es mit einer prähistorischen Stadt zu thun zu haben, deren Bewohner vor eindringenden Horden von Eroberern die Flucht ergriffen, und will eine Expedition zur genauen Erforsckuna seiner Entdeckung organisi-

ren. Den Mittheilungen Cresworth's. der im ganzen Südwesten von Mexico woblbekannt ist. schenkt man unbedingt Glauben, doch kommt aus Mexico selbst eine Nachricht, der zufolge jene mysteriöse Stadt schon vor ungefähr einem halben Jahrhundert von einem acwissen Jose Barressa entdeckt worden ist. der freilich den Weg dorthin später nie wiederfinden konnte. Herr Richard 5. Chism, der Redacteur des in der Stadt Mexico erscheinenden Mexican Miner" hat jenen Jose Barressa, der im Alter von 90 Jahren gestorben ist. wohl aekannt und aus dessen Mund detaillirte Mittheilungen über die merkwürdige Stadt erhalten. Barressa war ein mnger Mann von 25 Jahren, als er unter der Anklage des Viehdiebstahls in das Gefängniß von Durango geworfen wurde. Es gelang ihm, seine Flucht zu bemerkstelliaen und in das Gebirge zu entkommen. Bei dem Versuche, seine Hnmath San Dimas zu erreichen, verirrte er sich und in der furchtbaren Wildniß irrte er umher, bis er nahezu den Verstand verloren hatte. Eines Tages erstieg er eine Felsspitze, von welcher er einen Ausweg aus dem Felsenlabyrinth zu erspähen hoffte.und zu seinem maßlosen Erstaunen sah er in einem ??elsenkessel eine große Stadt lieaen. Mit Mühe und Noth gelang ibm der Abstieg in dieselbe. Er fand in derselben keinen Menschen, wohl aber Anzeichen, daß in dem Ort früher sehr lebhafter Bergbau betrieben war; große Haufen Silbererz, das aus der Erde Schoß gefördert, aber noch nicht bearbeitet war. lagen überall umher. Barressa bepackte sich mit so viel Erz, als er zu tragen im Stande war. und setzte seine Wanderung fort. die ihn schließlich in seine Heimath führte. Die Erzproben erwiesen sich als höchst werthvoll und verschiedene Expeditionen, in die mysteriöse Stadt zu gelangen, wurden unternommen Keine einzige war von Erfolg begleitet und in der Felsenwüste ging dabei manches Menschenleben verloren. Aeraleicht man die Mittheilungen Cresworth's mit der Geschichte Bar ressa's, so kann man füglich an dem Vorhandensein jener mysteriösenStadt nicht zweifeln. Da der Erstgenannte wohl im Stande sein wird, den Wer dorthin wiederzufinden, so dars man auf das Ergebniß der weiteren Nach forschungen wohl mit Recht gespannt sem. Vom Inlands. Ist i n a & r ft i rf t märe in Quincy. Jll., das dreijährige Söhnchen des Herrn Wm. Hagemann. Das Kind hatte einen Nickel in dea .Mund genommen, der ihm in den Scklund aerietb und sich dort fest setzte. Nur nach vieler Mühe gelang es dem Yttzi, das Zeldjtuck zu entler nen. Erschos sen wurde in Mari anna, Fla., der zur Harris'schen Schaustellung gehörige Elephant Gipsy", nachdem er sich losgerissen, viel Schaden gethan und das Leben mehrerer Personen gefährdet hatte. Es waren 20 Schüsse aus Gewehren notbia. um das Thier zur Strecke zu bringen. D i e Ebesckeidunasae.setze in Oklahoma sind sehr lax und geoen den Gerichten eme ausgedehnte Competenz. In Oklahoma County sUnd m Logan County sind seit Eröffnuna des Territoriums bis End, Januar je 175 Scheidungen gewährt .worden und in den anderen Counties in Proportion. Im Ganzen kann man die Jahl derselben seit dem 22 April 1889 auf 800 angeben. Einige angesehene Popu listen inColorado.darunter derStaats Wildmeister, der Staats-Jngenieur und Hilfs-Fisch-Commissär haben beschlössen, auf der Ute-Reservation und m dem südlichen Theile des Staates sobald dieser für die Besiedelung geöffnet sein wird, eine Cooverativ Colonie au gründen. Zu diesem Zwecke aven it für die Colorado Coopera tive Company" mit einem Anlage Kavital von $100,000 Körperschafts rechte erworben. Buffalo Bill träat siü mit dem Gedanken, auf seiner Ranch in Nebraska eine Quäkercolonie zu aründen. Er will 4000 Acres Land in Parzellen von 40 und 80 Acres eintheilen und auf jede derselben eine Quäkerfamilie setzen, welche ein festes aus zu erbauen bat und die Bar zelle auf zehn Jahre bewirthschaften soll. Auf diese Weise ho ft er ein Gemeinschaft der Interessen zu schaffen und das Land für immer unter der Controlle der Quaker zu erhalten Ein be dauerlicher BabnUnfall ereignete sich in der Nähe von Herculaneum. Mo., indem ern wrackt Mg der Mississippi River & Bonne Terre-Bahn durch ine über den Swashen Creek .führende Brücke stürzte. Der Locomotivführer George . Zump wurde aus der Stelle aetöd tet und Zugführer. Heizer und ein Bremser erlitten lebensaesäbrlicbe Verlesungen dci rer atajtropye. Ver , . . r '.. - Ge sammtschaden, soll unaefabr 550 000 ausmachen. Jump hinterläßt eine Wittwe und zwei Kinder. . NUrdenVerlustseinesAu aes 56000 erhielt ein Eisenbabnbrem ser in Newton. N. I. Der Mann hatte ein Verhältniß mit einem Dien. mädchen in Morristown, das er ab und zu besuchte, dessen Dienstherr aber den fremden Mann im Hause nicht dulden wollte. Als der Bremser eines Taaes wieder kam und, trotz einer Aufforderung des Hausherrn sich weigerte, das Haus zu verlassen, ging ihm dieser mit einem Besenstiel zu Leibe und ftieß ibm dabei das eine

Auge aus. In Anbetracht der $3000 ist nun der Bremser nicht so sehr be-j trübt, sondern gedenkt bald zu heira-

tben und sein Anfangskapital zu mehren. Zwillingsmord ist ein bei vielen Naturvolkern hausiz vorlommender Brauch, da die gleichzeitige Geburt von zwei Kindcrn als eine unnatürliche Erscheinung aufgefaßt und die Vaterschaft bösen Geistern zugeschrieben wird. Ein solcher Fall hat sich nach d?:n Globus" gegenwärtig wieder unter den Mojave-Jndianern bei Needles am Coloradoflusse zugetragen. Eine junge 16jährige Jndianerin hatte unlängst ihrem Gatten Zwillinge geboren. Die Ankunft von zwei Weltbürgern rief unter den im finsteren Aberglauben aufgewachsenen Indianern große Aufregung hervor. Ein großer Pow-Pow wurde einberufen und der Medizinmann des Stammes ertheilte den Bescheid, daß die Mutter und ihre beiden Kinder nach altem Brauch getödtet werden müßten. Die Bitten des. Ehemannes um Schonung der Unglücklichen stießcn auf taube Ohren. Den beiden neugeborenen Kindern wurde der Schädel mit einem Knüttel eingeschlagen. Die junge Mutter sperrte man in eine Hütte, legte ihre todten Kinder und was sie an weltlichen Gütern besaß, neben sie. verschloß dann die Hütte mit Gestrüpp und Stroh und setzte sie in Brand, so daß die Mutter in den Flammen umkam und ihre Leiche sowie die der Kinder verbrannten. Die Behörden zu Needles erfuhren zu spät den Vorfall, um das Ent setzliche verhindern zu können. Ueber die neu angelegten jüdischen Ackerbaucolonien in Amerika, welche mit vertriebenen russischen ?luden besiedelt wurden, berichtet der .Globus" folgende Einzelheiten: In Argentinien bestehen vier Colonien: Mosesstadt (Provinz Santa Fe). Mauricio (Provinz Buenos-Aires). Clara und San Antonio (beide in Entre-Rios). Mosesstadt wurde von Dürre und Heuschrecken heimgesucht, so daß die jüdische Colonialgesellschaft bier besondere Opfer bringen mußte. Diese Colonie besitzt 25.000 Acker Land und zählt 80 Familien. Jede Familie erhielt wenigstens 125 Morgen Land, ein Haus (Rancho). einen KUchengarten. Vieh und Geräthe. B:stellt waren 4500 Morgen mit Kocn und Weizen. Mauricio. die größte Cvlor.ie. umfaßt 63.000 Morgen und zählt 224 Familien. 1892 war die Ernte sehr gering. 1393 waren 17.500 Morgen bestellt, und man durste auf gute Ergebnisse hoffen, da die Kolonisten fleißig arbeiteten. Hier steben auch eine Synagoge, ein Krankenbaus und zwei Schulen. Clara mit 80.000 Morgen zählt 230 Familien in verschiedenen Dörfern; nur ein f feiner Theil desLandes ist bestellt. Ebenso liegen die Dinge in San Antonio, wo 45 Familien auf 35.000 Morgen wohnen. Im Allgemeinen ist der Vorstand noch nicht zufrieden mit den Fortschritten, da das erstrebte Ziel.daß die Colonien sich sebstständig erhalten sollen, noch nicht erreicht ist. Man hat über 500 Colonisten. die nicht arbeiten wollten, entfernen müssen: sie gingen dann meist nach den Ver. Staaten. Manch: haben auch den Ackerbau aufgegeben und sich als Handwerker in Argentinien niederge lassen. 18Z4 sollen weitere 4000 ruf. fische ?iuden in Argentinien angesiedelt werden. Auch im nordwestlichen Canada ist die Colonie Hirsch" bereits mit 200 Familien besetzt worden. .- Teutsche Loeal'Nackrichlcn, Provinz W e st f a l e n. Geheimra'.h Dr. Josten. Direktoi der westfälischen Prooinzialaugenkltnik, in Münster gestorben. In der Gußstahlfabrik zu Bochum fand eine heftige Explosion des zu den Stahlschmelzen führenden Gaskanals statt, bei welcher ein die Aufsicht ausübender Vorarbeiter ums Leben kam. Der materielle Schaden ist bedeutend. Der frühere Uhrmacher und jetzige Großindustrielle Schlchtermann in Dortmund hat 10.000 M. zum Besten der Krankenkasse der Firma Schüchtermann u. Kremer. 12.000 M. für das katbolische Krankenhaus und 12.000 M. für das städtische Luisen. Hospital gespendet. Der Vermaltunassecretar Göllin zu Siegen überschritt auf dem Nachhauseweg eine über die Weiß" führende Privatbrücke bei der Sprutschen Gerberei. In der Dunkelheit stürzte er in die zur Zeit stark angewachsene Weiß, in der er den Tod fand. Der Geh. Sanitätsrath und Kreisphysicus a. D. Dr. med. Hellmann, dortselbst, ein im ganzen Siegerlande geachteter Arzt, ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Seit 1852 Kreisphysicus, legte er erst im October v. I. seine Aemter nieder. Königreich Bayern. Der Vorstand der Kllnstler-Genos-senschaft zu München sicherte den aus der Sezession ausgetretenen sechs Ma lern einen eigenen Saal und selbststandiges Ausstellungsarrangement im Glaspalast zu. Ein Theil der Mitglieder der Genossenschaft scheint damit unzufrieden. Anzeichen von Gruppenbestrebungen machen sich bemerklich. Dortselbst erstickte der in den Varietes auftretende. Kolossalmensch Loether an Fettleibigkeit. Die umfangreichen Stallungen des Schlosses Nymphenbürg' sind vollständig niedergebrannt. Aus dem jetzt geordneten Nachlaß des im vorigen Jahre in Nürnberg verstorbenen Parfümeriefabrikanten Kreller fließen drei Viertel Millionen Mark Wohlthätigkeitszwecken zu. Dortselbst ist der kgl. Oberbaurath Ritter v. Denzinger, Wiederhersteller des Regensburger und Frankfurter Domes, Erbauer u. A. auch der Dreikönigskirche und des Stadtarchivs zu Frankfurt a. M.. 73 Jahre alt, gestorben. Magdalena Bauer von Eining. 15 Jahre alt, ist ertrunken. In Lenggries kam es am sogenannten närrisehen Donnerstag zu emer Rauserei, bei welcher der Gürtler Karl Eberle von

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einem Burscheu Namens Gottschaller aus Nieder-Bayern erstochen wurde. ' Der Musiker Friedrich Krauß vonNeustadt a. A. hat sich ertränkt und der . Schuhmacher Lapp von dort erhängt. Im Buch bei Neuburg sind das We ber'sche Wohnhaus, ern anderes Haus und vier Scheunen abgebrannt. Die 64jährige Frau Maria Meßmeringer von Geiselharting wurde rn der Limmer'schen Mühle in Lichlig vnm Gehwerk erfaßt und sofort getödtet. Gelegentlich einer Tanzmusik zu Zipf bei Neukirchen a. I. kam es zu einerSchlägerei, in deren Verlauf der 22jährige Dienstknecht Heinrich Meier dem verheirathetenSchmiedmeister Schießleder, welchcr ihn zur Ruhe mahnte, das Messer derart in den Hals stieß, daß der Verletzte in kurzer Zeit verschied. Königreich Württemberg. . Die drei älteren Turnvereine Stuttgarts.Männerturnverein, Turnerbund und Turnverein, welche seither dem Verband des mittlerenNeckargaues an gehörten, haben sich von diesem getrennt und bilden nun unter sich den .'Stuttgarter Gau-. Die Zahl der Aerzte im Lande beträgt 739. so daß auf 10.000 Einwohner drei Aerzte kommen: die Zahl der Apotheken beträgt 264. Die Zahl der Aerzte hat um 23 zugenommen, die der Apotheken um drei abgenommen. In Geislingen wurde Stiftungspsleger H. wegen Untreue im Amt verhaftet. Er soll 10- bis 12,000 Mark unterschlagen haben. Die Fälschungen erstrecken sich auf mehrere Jahre zurück. Er hat bereits ein Geständnis abgelegt. Der Pomologe. Gemeinderath Konrad Ströbele in Beizkofen. aß ein Stück aefrorenes Schweinefleisch und war 17 Stunden darauf eine Leiche.' In Reutlingen starben drei bei einander wohnende hochbetagte unverheirathete Brüder, die Weingartner Wucherer.im Alter von 63, 70 und 74 Jahren, welche fast zur gleichen Zeit an Inkluenza erkrankten, innerhalb zehn Tam err i j oen. 50 tauvuumme 'uemgariner . G.Zai3 zu Cannstatt wurde von einem Paar scheuender Pferde überfahren und war bald darauf eine Leiche Großherzcgthum Baden. Die badische Staatseisenbahnverwaltunq hat dem Aufsichtsrath der ' Heidelberg-Speyerer Eisenbahngesellschaft die Absicht kundgegeben, die Bahn zu einem Preise von einer Million Mark zu erwerben. Die Mannheimer Hafenanlagen haben auch in ' dem Jahre 1893, so ungünstig dasselbe geschäftlich gewesen ist. doch einen Gesammtverkehr ermöglicht, welcher sich auf 32.393.353 Doppelcentne? berechnet. gegenüber 30.803.863 Doppelcentner im Jahre vorher. Der Banj kier Ludwig Nadenheim von Mannheim ist verschwunden. Sein Hut, Schirm,Schlllsselbund und Portemonnaie mit 13 Mark wurde bei Rheinau ! gefunden und daraus gefolgert, daß er sich ertrankt hat. Freifraulem ! Karoline v. Streng, geboren 1815 auf Schloß Arenaberg, ist gestorben. Provinz H e s s e N'N a s s a u. Der älteste Frankfurter Feuerwehr . mann. Ehrenreich Saal, ist gestorben. I Wiesbaden bekommt eine elektrische , Bahn von den Bahnhöfen durch die . Bahnhosstrake. Markt trake. Mi jciöpcr, urnicriiraBc, llallmuyistraß: nach der Walkmühle. Das Eisenbahnconsortium Darmstädter x..3t rr r.n c. cmit Bank-Bachstem hat den Bau und Be trieb der Bahn übernommen; dasselbe bat sich ferner verpflichtet, auch in der Stadt auf den bereits bestehenden Li nien elektrischen Betrieb einzuführen. - Der frühere Inspecteur der zweiten Piomer - njpectwn m Mainz. Gene rallieutenant von Gaertner, ist in Wusbaden gestorben. In um Dorfe Wabern (Kreis Fritzlar) beaina der Landwirth Dlelepape einen Mordversuch gegen seine eigene Frau, indem er ihr eine schwere Schußwunde beibrachte. Hierauf tödtete er sich selbst. Die Veranlassung zu der That ist in ehelichen Zwistigkeiten zu suchen. Auf der Heimfahrt aus Niederhone wurde der Maurermeister Wllh. Guntherodt von Eschwege von drei Kerlen überfallen, vom Wagen gerissen und durch drei Messerstiche gefährlich verletzt. Es soll sich um ?!nen Racheakt handeln. Provinz Hannover. m Walde zwischen Löhne und Schepsdorf wurde die Leiche eines Mannes gefunden, der nach den bei ihm vorgefundenen Papieren Emil Meyer hieß und in Detmold wohnhast war. Neben der Leiche laa eme Vl stole. An baarem Gelde wurden 112 Mark in den Taschen des Todten vor funden. Ein Selbstmord lieat un zweifelhaft vor. - In Anemolter bei Nienburg starben an einem Tage die Riekmann'schen Eheleute, welche im vergangenen Jahre das seltene Fest der diamantenen Hochzeit begehen konnten. Die Entschlafenen wurden !n ein gemeinsames Grab gebettet. Das Haus des Steigers Kese in Hohenbostel wurde durch ein Dyna mitattentat beschädigt. Wahrschein lich lieat ein Racheakt vor. Mecklenburg. Der jüngst in Gadebusch verstorhene Generalkonsul von Haase hat eine Stiftung im Betrage von 150.000 M. errichtet, deren Zinsen zur Unterstützung Hilfsbedürftiger VerWendung finden sollen. Das Dienstmädchen des Pastors Ditz dortselbst wurde des Morgens todt im Bette liegend aufgesunden. Kohlengasvergiftung infolge, zu frühen Schließens der Ofenklappe war die Todesursache. Der Kaufmann A. Laub von Rostock wurde auf der Rückfahrt von einer Geschäftsreise nach Warnemünde im Couve dom Scklaae ' aetrosfen. Bei der Ankunft in Rostock war er eine Leiche. Das Ehepaar I. Hompsch zu Warnemünde feierte seine goldene Hochzeit. Der Großherzog ließ dem Jubelpaare sein Bildniß in prachtvollem Goldrahmen zugehen. Der Districts-Jngenieur, Senator a. D. Krüger von Schwaan, den man in bester Besserung von einer schweren Krankheit glaubte, ist plotzlich gestorben. Derselbe war über 25

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X ahtt Nathmann der Stadt Schwaan. Mitteldeutsche Fürstenthüm e r. Pastor Feile, ehmaliger Prediger der Taller Gemeinde, welcher seiner o.:i rtjc ". " , ctcu um ver uoer iqn veryangien untersuchung wegen Betruges und Unterschlagung amtlicher Gelder durch die Flucht nach Amerika entzog, wird ausaeuefert und in Detmold vor Gericht gestellt werden. Pastor Feile war mehrere Jahre Rector in Salzuflen und bis im vorigen Winter Pastor in Talle. von wo er bei Nacht und Nebel verschwand. In Eisfeld hat sich der neue Käufer des Gasthofes zum Hirsch auf der Kegelbahn durch zwei Schüsse aus seinem Revolver getödtet. Neue über den Kauf soll den Mann in den Tod getrieben haben. Freie Städte. In Hamburg wurden fünf Leute von der Besatzung des aus Jquique dort eingetroffenen deutschen Schiffes Mripo", Kapitän Thebens, bei ihrer Abmusterung verhaftet und gefesselt dem Untersuchungsgesangniß zugeführt. Die Fünf werden beschuldigt, als das Schiff sich auf hoher See befand, sich empört und dem Kapitän den Gehorsam verweigert zu haben. Glücklicherweise war ihm der übrige Theil der Mannschaft treu geblieben, so daß die Meuterer bald überwältigt und in Eisen gelegt wurden. Der präsidirende Hamburger Bürgermeister Dr. Versmann hat das Ebrenprasidlum für den im August dort stattfindenden Journalisten- und Schriftstellertag übernommen. Der Senat läßt sich in dem zu konstiwirenden Hauptausschuß durch die Senatoren O'Swald, Dr. Hachmann und Dr. Predöhl vertreten, außerdem haben sich viele Mitglieder der Bürgerschaft, die Spitzen der'Vehörden und angesehene Mitglieder der Kaufmannschaft bereit erklärt, dem Ausschuß beizutreten. Die kürzlich verstorbene Tochter des. früheren Senators Weinhagen in Bremen hat eine ganze Reihe von gemeinnützigen Anstalten und Vereinen mit ansehnlichen Legaten bedacht. So erhielten u. A. das St. Petri-Waisenhaus, das Haus Seefahrt, der Bürgerparkverein und die St. Petri-Domkirche je 5000 Mark. Insgesammt hat die Verstorbene, soweit bekannt. 60,000 Mark zu wohlthätigen Zwecken ausgesetzt. Schweiz. Ter Große Rath von Bern setzte als Polizeistunde 12 Uhr fest; doch-ist den Wirthen frei gestellt, früher zu schließen. Ferner soll in das Ausführungsdecret eine die Tanz- und andere Wirthshausbelustigungen beschränkende Bestimmung aufgenom men werden. Von dem zürcherischen Kantonalverband für NaturalVerpflegung sind im Jahre 1893 88.167 Gutscheine (für Mittagessen 24.909. für Nachtquartier 63.253) abgegeben worden. Im Jahre 1892 betrug die Gesammtzahl 109.343. Bessere Zeiten! In "Rüti stürzte der Vorbau des Kindergartens ein. der Unterzug war morsch geworden. Das Gebäude wurde vor 7 Jahren erst neu erstellt. Glücklicherweise ging Alles ohne Unfall vorüber, obgleich die Kinderchen sich bereits zum Unterricht eingefunden hatten. In Folge eines Streites nach abgehaltenem Schnaps gelage stach der nichts gut beleumundete. noch jugendliche Geflügelhändler Gottfried Stucki in Toffen einen gewissen Samuel Schmutz derart mit einem Messer in den Hinterkopf, daß er -am folgenden Morgen starb, ohne daß ein Arzt aeruseu worden Ware. Marktbericht. Wholesale-Preise Grocerieö. Zuck : Harter $5.3-. Guter gelber $3.91. Gewöhnt, gelber $3 66. Kaffee: aeröst Banner, Lion und Java 2 t. 73c (in 50 Pfd Säcken) Capital 23c Pilot 23c T?akota 2,c Braz'l 22'c Getr. Aepfel )c .. Pfirsiche 12c Corimhen kc Pflaumen 7c Aprikosen Früchte und Gemüse. Aepfel per Faß $7.00 Citro en perMne$3 50 Orangen per Kiste $2.50 raut rer F ß $2.00 Zwiebeln per Faß $2.00 Slüben per Faß $1 50 Bohne per Bush l $180 Kartoffeln per Bushcl 75c Süß Kartoffeln per Faß $3.50 Mehl. Winter.Weizn pat. $4.0) Frühjahr.W ivn pat. $4.00 Winter epra $2.50 Gewöhnilches $1.75 Roagenmrhl $3 10 Husergrütz? $5. 5 Butter. Eier und Geflügel. Butter, frische Cunt y l'c. Eier, irisch, per Dutz 13c Leb. Gcfliiakl: kühner öc ver Pfund: i Spling vhicki-n 6jc; Häbne 3e ; Turkey Hennen 6j c; Enten je: Gänse 4.80 perDutz. An meine Freunde und Bekannte! Hiermit die ergebene Aatfac, daß ich das . Grundeiaenthum nebst Wirthschaft des Hrrn I Peter Müller, bel gen an der ; cfe Souilf .& Deläware Str., ' käuflich erworben babe und mich freuen werde ' meine Gönn? daselbst begrüß n zu können. . Es wird mein Bestreben sein meine Gäste wie üblich in libera.ster und zuvorkommendster Weqe zu bedlenen. chiungsvou, Julius Keller. Keller Bro'S Cementaefchäft, j Office : 99 Ost Soutb Straße. 3. II. EYMANN, ist der einzige - praktische Schuhmacher n der Stadt, ffeinye rbeit in Herrensckmhe aller rt. Tadellose Reparatur. N'. ZU Sircle. 8Zlm ATI? 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rWr - Die - ndiana rlbüns ist daö einzige Blatt in Indiana, totb cheS die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plutokratie vertritt. Vli Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Partkiin. teressen kämvft sie unentkest für Freiheit u. Ncchi auf allen Gebieten des Lebent Die Arbeit dek BoM? ist die Schöpferin akes Wohlstandes und da rum wirken wir für solche sozial Reformen, welche die Vröeit zu? freudebringenden Lust, statt zur Niederdruckenden Last machen. Jeder fortschrittk-ö Gesinnte, söllte eö als moralische Dffiöt empfinde--Leser der 3ndza T?ib)e z. fei? DaS re-chhaltie Sonntags Blatt bietet eine Fülle unteraltenben Lese Koff?5. Der Abonnements Preis der täglichen Tribüne ist I2c, deS SonntagSblattö Je, beider zusammen 13 (5tS., p-Woche oder SS t3. per Mouat. Durch die Post versandt, kosiei da-1 Tageblatt SA, daS Sonntagsblatt HI per Jahr, beide zusammen. $6 in VsrauSSezahlung. rueksttchen aller Art werden rasch und billig auS. gefuhrt. Eintrittskarten, Quittungen,. (Konstitutionen, LIecbnungen, Geschäfts karten, Oriefköpfe. Zirkulare, Vrogramme u. f. w. für Geschäftsleute und Vereine werden geschmackvoll ausgeführt. Wß fnn:? TÜrnTü Pn HÜ l'ülllij l'L'il ZudkLatsttS, Ind.

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