Indiana Tribüne, Volume 17, Number 170, Indianapolis, Marion County, 9 March 1894 — Page 2
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Tie tägliche Tribüne-kostrt durch den Träger 21 Gent per KZoche, die SonntagSTribüne" S EentS per Woche. Beide zusammen 15Cent oder SS Cent per Monet. Pe Post iiijettHt in Vor kusbezahlung k.' per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 9. März 1694. Im Interesse ter Marine. (Zs ist eine brannte Thatsache, daß stä unter den Matrosen unscrerKriegsmarine eine unverhältnismäßig große 3afil von Ausländern befindet und daß die Bemühungen, geborene Amerikaner zu veranlassen, auf den Kriegsschiffen Dienst zu nehmen, nur von geringem Erfolge begleitet sind. Als der .Ashuelot" vor elf Jahren auf dein Lamniock Niff an der chinesischen Küste scheiterte, befanden sich unter seiner Bemannung von 111 Köpfen, ausschließlich der Officiere und Seesoldaten. nur neunzehn geborene Amerikaner, während die Uebrigen 20 verschiedenen Nationalitäten angehörten. Nach dem Untergang des Ashuelot" wurde constatirt, daß sich unter 106 Matrosen des ebenfalls zum asiatischen Geschwader gehörenden Mo nocacy" 20 Amerikaner. 19 Chinesen, 11 Deutsche. 11 Schweden. 9 Jrländer. 7 Enaländer, 6 Dänen, 4 Schotten. 3 Norweger, 3 Canadier befanden und die übrigen Zwölf sich aus neun anderen Nationalitäten rekrutirten. Daß die geborenenAmerikaner sich nur schwer bewegen lassen, als Matrosen Dienste zu nehmen, wird auf verschiedene Gründe zurückgeführt. Die BeZahlung ist schlecht, der Dienst schwer. die Disciplin streng und auf manchen Schiffen mag auch die Behandlung sei--tens der aus der Akademie zu Annavolis hervorgegangenen Officiere Vieles zu wünschen übrig lassen; dann aber sind die Aussichten auf Beförderang sehr gering. Die Aristokratie von Annapolis" ist. mit geringen Ausnahmen, darauf' bedacht, aus ihrem Corvs alle Plebejer fern zu halten. Die Kluft zwischen den Matrosen und Ofsicieren in unserer Bundesmarine ist größer, als in der Marine irgend eines anderen Landes, 'ja thatsächlich unübersteialich. Man hat versucht, durch Erhöhung der Löhnung des Unterofficiercorvs und durch Einstellung von Schiffsjungen, welche in unserem Lande geboren sein müssen, das einaeborene Element in höherem Grade um Dienste in der Marine heranzuneben. Allein den erhofften Erfolg hat dies nicht gehabt. Von je 100 'ckttlszunzen sind im Durchschnitt nur 10 im Dienst verblieben. In der legten Nummer des United Service werden nun von dem Ingenieur F. M. .Bennett, einem Graduirten der Marine-Atademe Annapolis.Empfehlun.jen gemacht, von denen er eine Abstellng der Mißstände erwartet. Herr Bennett weist in , seinen Ausführungen aus die enqllsche Marine hin. rn wel ckier Ober-Kanoniere, Bootsleute und Zimmerleute. welche sich durch Tapferkeit und tüchtige Leistungen ausgezeich net haben, zu allen Officierstellen zu aelassen werden, wenn sie die erforder lichen Prüfungen bestehen. Des Fer neren citirt er die Mittheilunzen des Prof. I. R. Soley über die deutsche Marme wie folgt: ..Matrosen der, deutschen Marine, welche die Qualisicatlon zur Aufnah me in das Officiercorps erwerben wol len. können durch den Commandeur der Matrosendivision. welcher sie ange'inrM J1IT WfnrSritnn mVZnf1 an , . tivtvii.iut wikj vtvnuiiy tuiyUllUl 1UU den. wenn sie besondere Tüchtiakeit ae zeigt haben. Sie müssen dann die von Applicanten, welche Cadetten wer den wollen, verlangten Papiere und ein ührungs- und Befähigungszeugnip. ihres commandirenden Officiers (oder Capitäns der Handelsmarine) einreichen und nachweisen, daß sie mindestens 12 Monate in einem Kriegs oder Kauffahrteischiff zur See gedienl haben. Die Prüfung muß stattfm. den. ehe der Bewerber das 20. Lebensiabr vollendet. Nach erfolgreicher Ablauna derselben steht dem in das Ofiiciercorps Aufgenommenen dieselbe Carriere wie den Officieren offen." In der französischen Marine werden die Linien-Officiere nicht nur von den See- und polytechnischen Schulen genommen, sondern auch aus den Reiben der Warrant-Ofsiciere wie Kauf-sahrtei-Capitäne. Zu Warrant-Offi-ciere werden tüchtige Unterofficiere befördert.welche früher vielleicht gewöhnliche Matrosen, Maschinisten, Kanoniere u. s. w. gewesen sind. Für die Vorbereitung dieser Kategorie von Seeleuten besteht in Brest eine eigene Schule. Was die Exclusivität des Officiercorps der amerikanischen Marine noch mehr in die Augen springen läßt, ist die Thatsache, daß in der Landarmee der gemeine Soldat Aussichten auf Bef'orderuna zumSeconde-Lieutenant hat und daß alljährlich bis zu zehn derartige Beförderungen vorkommen. Trag! der Mann aber mal die Schulterstücke des Scconde-Lieutenants, dann stehen iöm die höchsten Ehrenstellen in der Armee offen. Herr Bennett plaidirt ferner unter Hinweis auf zahlreiche brillante Männer wie John Paul Jones, Nicolas Biddle, James Nicholson. Jsaac Hull. Edward Preble, William Bambridge, Thomas Truxton, Cbarles Stewart, welche die Handelsmarine unserer Kriegsmarine gegeben hat, dafür, daß den Matrosen die Möglichkeit der Beförderung zum Officier gewährt werde. Außerdem verlanat er, daß die Anzahl der WarrantOfficiere erhöht, das Unterofficiercorps an Bord mit mehr Respect behandelt, den altgedientenMatrosen eine Civilversorgung bzw. Pension gewährt und für den Comfort der Matrosen an Bord mehr Sorge getragen w'rde. Herrn Bennett's Vorschläae sind iwar
nicyl neu, allein er begründet seine gerechtfertigten Forderungen mit neuen Araumenten. Daß die Ueberhebung
der Marineofficiere für die gewöhnli-, chen Seeleute das Leben an Bord, durchaus nicht angenehm macht, und die Leizteren aar keine Aussichten für! die Zukunft haben, ist bekannt. Herr Bennett hätte in seinen Ausführungen übriaens betonen sollen, daß unter den angeworbenen Matrosen, die im Auslande aeboren sind, sich zahlreiche naturalisirte Bürger befinden, daß diese für die Ehre der Sterne und Streifen mit derselben Vra'oour eintreten, wie ihre in den Vereiniaten Staaten aeborenen Kameraden und von Letzteren weder an Tüchtigkeit noch an Zuverlässigkelt ubertroffen werden. Ein Sittenbild aus alliiern Galizien. der zu Oesterreich geschlaaene Theil des alten Polenreichs, ist von jeher eine Specialität gewesen und ist es bis auf den heutigen Tag geblieben, nicht fremd, aber fremdartig, wirthschaftlich aber ein Boden für Unica. die aeradezu abschreckend erscheinen müssen. Das galizische Falliment z. B. ist eine Specialität der schlimmsten Sorte, und Galizien ist die klassische Heimstätte dieser volkswirthschaftlichen Massenkrankheit, die sich ohne Weiteres als eine Corruptionsepidemie charaktensiren läßt, als ein eiterndes Geschwür am wirthschaftlichen Staatskörper. Gewiß aibt es auch in Galizien unverschuldete Bankerotte, aber es sind jene seltenen Ausnahmen, welche die Regel bestätigen, daß wenigstens jede große Krida ein Betrug ist und zwar ein Betrua in seiner schamlosesten Form: das Falliment ist dort kein Unglück, es ist ein Geschäft, ein Geschäft wie iedes andere. Wenn sich ein Handelsmann etablirt. so saßt er sofort das Falliment in's Auge, nicht etwa um zu überleqen. wie er es abwenden, sondern wie er., es so gewinnreich als möglich in Scene setzen, wie er es ausbeuten könne; das Falliment ist ein wesentlicher Bestandtheil in seinem kaufmännischen Calcul. Er wagt dabei nur seine Ehre was ist Ehre? fragt Hans Falstaff und wenn er sie verloren hat. etablirt er sich von Neuem, aber diesmal auf den Namen seiner ebenso biederen Gattin, welche das Geschäft fortführt, bis der älteste Sohn großjährig geworden; und mit mathematischer Gewißheit weiß man, daß dann auch sie fallirt. Zu rechter 5.eit erklärt sich dann auch der älteste Sohn insolvent, nach ihm setzen die anderen Söhne, resp, die Schwiegersöhne, das Geschäft fort, dessen Ende jederzeit der Bankerott ist, der einträqliche Bankerott, und die sichere Aussicht auf ihn ist schon ein Bermögen.' Es gehört eine gewisse Technik dazu, in solcher Weise mit Nutzen zu operiren. aber diese Technik ist im Grunde nur die modernisirte Technik des Einbrechers oder des Piraten. Diese Zustände sind der ganzen Welt, sie sind in erster Reihe der Staatsanwaltschaft und den Gerichten in Galizien selbst bekannt und Staatsanwaltschaft und Gerichte walten streng ihres Amtes und thun voll ihre Pflicht. Aber was nutzt es? Die Betrüger hängen zusammen wie die Kletten. Ihre Vettern, Schwäger, Freunde u. s. w. bilden die Geschworenen und deshalb ist es fast unerhört, daß galizische Geschworene einen be trüaerichen Bankerotteur schuldig erklären, ist die Krida auch noch so kraß gewesen: das galizische Falliment ist nahezu immun. Warum aber, da diese Zustände ein öffentliches Geheimniß sind, warum, fragt man. gibt man den galizifchen Geschäftsleuten Credit, warum wagt man, ihnen zu borgen? Die Antwort ist sehr einfach: der Grund liegt in der unqeheuren Production der modernen Wirthschaft, die nicht mehr weiß, wohin mit dem Producirten. Galizien ist speciell für die Teztil-Jndustrie das Haupt-Absatzgebiet und wenn auch Fabrikant sowohl als ZwischenHändler ganz genau wissen, daß es ein Wagniß. daß es fast eine Tollkuhnhelt ist. ihre Waaren nach Galizien zu senden, in dem Optimismus, den der Kampf um's Dasein zu Wege bringt, wagen sie es doch; es könnte doch einmal und gerade diesmal glücken. Und wenn es wieder nicht gluckt, nun so fugen sie sich eraebunas voll, wie sie ein Elementarereigniß hingenommen haben wurden. Und das wird sich nur dann ändern, wenn die Gläubiger, deren Solidarität nach erklärtem Falliment ihnen in Galizien wenig oder gar nichts nutzt, endlich sich entschließen, in der Creditgewährunq solidarisch zu sein. Seit Jahren existirt in Wien ein Creditoren-Verein zum Schutze von Forderungen bei Insolvenzen", ein Verein, der bisher außerordentlich seensr'ich gewirkt hat, und dieser Verein hat in einer soeben abgehaltenen Generalversammlung den Jahresbericht für 1893 vorgelegt, in welchem ?s wörtlich heißt: In jenen breiten Schichten, aus welchen Galizien und d-e Bukowina das' Hauptcontmgent nir unsere Listen stellt Ausnahmen bestätigen nur die Regel ist das ethische Gefühl, welches die Insolvenz als entehrend erkennt, beinahe voll ständig verschwunden, und unter der Wirksamkeit der Geschworenengerichte bat auch das Strafgesetz seine abschreckende Wirkung nahezu verloren. Das ist gewiß ein weiteres klassisches Zeugniß! Eine S cha d e n e r sah k la g zur Höhe von 510.000 bat Frau Mil lie Bowman von Carthage, Jll., in dem Hancock County - Kreisgericht gegen die Chicago, Burlington und Qumcy - Eisenbahn - Gesellschaft an hängig gemacht. Ihr Mann wurde vor zwei Jahren m der Nähe von Mount Pleasant, Ja., beim Ankoppeln zweier Waggons, tödtlich verletzt m ,, Kaufe Mucho's ..Best Savama CigarS."
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" r I " " r j enbahnwagen befinden sich in den Wer. Staaten in Benutzung. j Der Polizei - Census der VlTbriiZJnim mil) Jf otMeiLenoeN IN Brooklyn ist bekannt gegeben worden. Danach leben in den 22 Polizei-Bezirken der Kirchenstadt 103.824 Familien. Ohne Beschäftigung sind zur Zeit 56. 686 Personen beiderlei Geschlechts und dringend der Unterstützung bedürfen 19.873 Arbeitslose; 46.683 beschäftigungslose Personen sind männlichen, 9993 weiblichen Geschlechts. Die Noth ist am größten in der 12. Ward (Red Hook), im Wallabout - Distrikt in Pickleville, in Darbys Patch, in Brownsville und in Smoky Hollow. Der Stadtrath von Moberln in Missouri hat als Absetzung?gericht den Mayor James W. Plagsdale des Amtsmißbrauchs. derPflicht Vernachlässigung durch Nichtunter, zeichnung der städtischen ZahlungsanWeisungen zur Berichtigung der Zm sen von der verbrieften städtischen Schuld und andere? Amtsvergehen für schuldig befunden und in Folge dessen das Mayorsamt für erledigt erklärt. Als Ankläger war der städtische Anwalt I. W. Rothwell, der kürlick von den gegen ihn erhobenen Anklagen freigesprochen wurde, aufgetreten. 5lm Westchester Home for Jndiaent Children" in Westchester County. N. 2)., wurde von einem Comite des Verwaltungsrathes die Untersuchuna der gegen den Supermtendenten I. W. Piexce wegen Mißhand luna von Insassen erhobenen Klagen fortgesetzt. Der 14 Jahre alte Insasse Daniel Lawrence bezeugte, daß er im December in Verletzung der Regulanonen durch das Eßzimmer ging, um ven Spielplatz zu. erreichen, und dafür mehrere Tage später, als er krank im Bette lag. geprügelt worden sei. Bei einer anderen Gelegenheit wurde er ge schlagen, weil er zu schwach war. um sein Bett zu machen. Andere Knaven saaten aus. daß sie wegen leichten Veraebens geschlagen worden feien. Hattie Dlsdrow, eine frühere Insassin, bezeugte, daß sie auch, wie andere vJiat) chen gezüchtigt worden sei; sie mußte sich am entkleiden und ln's Bett leaen. worauf sie mit einem Leintuch bedeckt und dann geschlagen wurde. .Da dies vor zwei Jahren geschehen, wurde die Aussage gestrichen, und da man die Untersuchung auf die letzten zwei Jabre beschränkt, erhielt auch Frau Sarah Revnolds. die als Sarah Sheeler Insassin des Helms war. seine Gelegenheit, über ihre Mißhandlung auszusagen. Ueber die riesigen Holzdiebstähle auf der Red-Lake-Referva-tion bei Crookston in Minnesota ist noch folgendes nochzutragen: Der Forstaufseher Lawler von der Red Lake-Reservation berichtete, daß um den 1. Februar Jemand der IndianerCommission die Mittheilung gemacht habe, daß große Mengen gefällten Holzes von Dieben von der Red LakeReservation hinweggeschafft werden. Die Commission übersandte diese Mittbllung dem Agenten Allen von der White 5arth-Reservation und dieser wiederum überwies sie dem Auffeher Lawler. Lawler entsendete zwei indianische Polizisten in bürgerlicher Kleidung nach dem Mud Lake, um die Sache an Ort und Stelle zu untersuchen. Sie legten den Weg auf Schneeschuhen zurück und sahen, am See angekommen.fünfunddreißig mitStammholz beladene Wagen auf der Fahrt von der Reservation nach den an deren Grenze belegenen Sägemühlen. Sie versicherten sich der Namen von zwölf Leuten, die sie beim Holzfällen betrafen und sendeten sie dem Bezirksanwalt ein. Bor einigen Tagen traf die Nachricht ein. daß Leute im südlichen Theile der Reservation mit Holzfällen beschäftigt seien; darauf wurden zwölf Polizisten an Ort und Stelle geschickt, welche zehn Holzdiebe verhafteten und die neun Gespanne derselben wegnahmen. Sechs der Verhafteten wurden bebufs ihrer Processirung nachCrookston gebracht, während die LbrigenVier einstweilen auf derReservation in Haft behalten wurden. Die Holzdiebstähle in jener Gegend werden schon seit Iah. ren betrieben. Das Bundes - WetterBureau berichtet über den Monat Februar wie folgt: Der Monat Februar war im ganzen Lande kälter wie üblich. mit Ausnahme vom südöstlichen Theile Floridas und einigen Landstricken im Norden Minnesotas und in Nord-Dakota. wo dieDurchschnittstemperawr vorherrschte. In den östlich vom Mississippi gelegenen Staaten lvar die im Norden gewöhnlich übliche Temperatur um drei Grad höher, als sonst im Februar, während der Unterschied westlichvvom Mississippi über das Felsengebirge hin von 5 10 Grad ausmachte. An der Pacificküste betrug der Unterschied von 56 Grad. Die erst? Hälfte des Monats war warm in allen Landstrichen östlich vom Felsengebirge, wäh. rend die zweite Hälfte kälter wie gewohnlich war. Die letzte Woche zeigte einen Thermometerstand, der bedeutend niedriger war, wie gewöhnlich um jene Zeit in dem Landstrich zwischen der Plateau-Region und dem atlantischen Ocean. Während dieser Woche fegte eine kalte Welle über's Land, welche Frostwetter sogar bis nach dem Golf von Mexiko brachte, und die in New York und den südlichen Neuengland-Staaten, füdwestlich bis nach dem nördlichen Theil von Alabama und dem mittleren Georgia lin. von ungewöhnlich heftigem Schneefall begleitet war. Am Ende des Monats lag Schnee in dem nördlichen Theile der Süd-Atlantic und Golf-Staaten. Die EisenbahnBeamten der Neuengland- und Atlan tic-Sjaaten wurden zeitig auf den kommenden Schneefall aufmerksam gemacht. Der. stärkste Regenfall ist
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an der östlichen Golsküfte zu verzeichnen 2 bis 6 Zoll mehr wie sonst um diese Jahreszeit. Auch in Georaia und den beiden Carvlinas war i der Regenfall ein ungewöhnlich starker. Der Niederschlag, meistens wiederum in Gestalt von Schnee, war besonders stark m der mittleren Felsen-gebirq-Region und im größeren Theil von Kansas und Nebraska. während in den Staaten im oberen MississippiThal und in der See-Negion, und von da westlich über Montana. Washington und Oregon hin, der Ni:derschlag geringer wie üblich war. Auch an der Pacificküste. mit Ausnahme des mittleren Theils von California, fiel weniger Regen als sonst um bisse Jahreszeit. Der größte Th::l de? WZ?:Krwekz:n-Zone war am Ende deZ MonaiS f"? v?n allem Sck 'e? , Teutsche Loeal'Nachrilhtctt. Provinz Brandenburg. Der Geh. Regierung?- und Pro dinzial-Schulrath Dr. Gustav Adolf Klix ist in. Berlin gestorben. Er war 1822 in Libbenichen in der Provinz Brandenburg geboren. Ehrenposthörner haben sechs Postillone in Ber lin erhalten: ferner wurden zwölf Ehrenpeitschen vertheilt. Neue Grenadiermützen aus Aluminium hat der Kaiser den vier Flugelcompagnien seines Regiments verliehen. Die Mützen sind den Modellen aus der Zeit Friedrichs des Großen nachgebil det. die sich im Zcughause befinden. Kürzlich wurde der Selbstmord deö Fabrikanten Louis Frank aus der Schillinqstr. 5. Mitinhabers der Trikotstoff - Großhandlung von Gustav Jakoby. Adlerstr. 5.. gemeldet. Jetzt ist der Mitinhaber des Geschäfts. Ja kobi), flüchtig geworden und wird wegen Urkundenfälschung verfolgt. Der (loncurs über die ffirma ist bereits eröffnet worden. Infolge von MißHandlungen des Maurers Gustav Baum. Solmstraße. ist dessen Ehefrau Christiane gestorben. Dessen ötieftochter Gertrud Polke ist geistesgestört geworden. Baum, de? als Trunkenbold bekannt ist. ist flüchtig. Die 87 Jahre alte Gattin des früheren da nlschen Kammerraths Jonas zu Lichterfelde ist in Folge eines Unfalles lebendig verbrannt. Der Privatier Er7.st Bllltgen aus Charlottenburg ist mit einer Revolverkugel in der Schläfe im Stadtwalde bei Jsenburg todt aufgefunden worden. Der Schuhmacher Markert zu Züllichau ist unter der Anklage der Falschmun z?rei verhaftet -worden. In Lübbenau starb im 72. Lebensjahre der Nestor des Großhandels, der in weiten Kreisen bekannte Großkaufmann Wilh. Grohmann, der d!e Lübbenauer Waaren: Gurken. Meerettiq undZwie beln von Stettin aus in alle Erdtheile versandte. Die Kaiserin hat die Würde eines Schützenkönigs in Nauen angenommen und dem glück lichen Schützen, der für sie den Meisterschuß gethan.- dem Buchhalter Bork, ein werthvolles Andenken über senden lassen. - Provinz O st-P r e u ß e n. Eine Königsberger Stiftung ha! ihre Schuldner aufgefordert, sich ausdrückn zu verpflichten, daß die Darlehen seinerzeit tn Gold zurückgezahlt werden, widrigenfalls die Darlehen sofort gekündigt werden. In Königsberg erstach bei der Rückkehr von einer Tanzlustbarkeit vor dem Tragheimer Thor aus der Chaustte ein Fußartmerist einen Pionier. Der Tod trat nach einer halben Stunde ein. In der Kirche zu Stallupönen wurde dieser Tage der israelitische Kandidat an der kaiserlichen Universität St. Petersbürg. Alexander Ostrogorsky, getauft. Den Taufakt vollzog Prediger Moszeik nach vorhergegangener Prüfung. Provinz W e st-P reu ßen. In Strasburg ist der Bürgermeister Muscate auf eine weitere 12jährige Amtsdauer wiedergewählt und bestatigt worden. Zu Ehren des in allen Kreisen der Bürgerschaft gleich beliebten Stadtvorstandes veranstalteten Turner und Feuerwehr einen großartigen Fackelzug. Die vcrwittweteFrau Rittergutsbesitzer von Grab, geb. von Selchow, auf Starfin bei Neustadt, ist tm hohen Alter von 90 Jahren gestorben. Sie war eine stets bereite Wohlthäterin der Armen und Hilfsbedürstizen. Vor einigen Wochen starb plötzlich. wie der Arzt festgestellt hat am Herzschlag, der noch jugendliche Fleischermeister August Murawski in RehWalde. Er lebte in geordneten Vermögensverhältnissen und zufriedener ye. un ist das Gerücht verbreitet worden. Mura.vskl sei vergiftet worden. Die Gerichte beschäftigen sich bereits mit dieser Angelegenheit. Provinz Pommern. Bei einem Bau auf der Lauenbur ger Vorstadt zu Kolberg stürzte ein Giebel ein und begrub drei Arbeiter unter sich, von denen der eine, Maurer Tuchtenhagen. sofort getodtet wurde der Arbeiter Kamischke trug schwere Verletzungen davon und mußte nach dem Krankenhause geschafft werden wo er ebenfalls bereits gestorben ist Auch der Polier Zühlsdorff hat ziemlich schwere Verletzungen davongetraaen. Ober-Bllrgermeister Pehlemann in .targard ,st rn .den Ruhe stand getreten. Der Kapellmeister oyimann von dem in Stargars garnisonirenden Kolberger Grenadier-Re-aiment hat sein 25jähr!ges Dienstju, biläum gefeiert. Prov. Schleswig-Holstein. Das Schwurgericht zu Kiel verurtheilte den königlichen Rentmeister Jvers aus Rendsbura w??n k,?d,ni,n der Amtsunterschlagungen zu drei aoren esangniß. Der Schlachtermeiner Deuter m Schleswig feierte sein 50jähriges Jubiläum als Amtsmeister. Es wurden dem allgemein geachteten Manne von seinen Amtsbrüdern und Freunden zahlreiche Beweise der Theilnähme dargebracht. Der verstorbene Stadtrath G. L. Renck und seine ver-storbene-Mutter. Frau Agentin Latbarma Renck. geb. Brev. haben der
Stadtgemeinde Neümünster dieSumme von 235.000 Mark an Legaten vermacht. In Elmshorn starb im 83. Lebensjahre der emeritirte Hauptpostor Peters aus Südersu, Vater des früh?ren Reichs- und Landtagsabgeordneten
für den Kreis Pinneberg. Stadt rath Todsen von Feendsburg, dessen Sohn zum Bürgermeister gewählt ist. hat das seit 1 Jahren verwaltete Ehcenamt niedergelegt. Provinz Schlesien. Im Sitzungssaale der Stadtverordneten zu Är?slau wurden die von dem Bildhauer Behrens geschaffenen überlebensgroßen Standbilde? der Kaiser Wilhelm des Ersten und Friedrich unter feierlichen Ansprachen des Oberbürgermeisters Bender un) des Stadtverordnetenvorstehers Freund enthüllt. In den Lehmlöchern bei Gr.-Ossig wurde der Gastwirth Hermann Baum aus Bukolow: todt aufgefunden. ' Wegen eines verlorenen Prozesses ließ sich der Obsthändler Hoffmann aus Prausnitz von einem Eisenbahnzuge zwischen Obernig und Schebitz überfahren. Der Kopf wurde buchstäblich vom Rumpfe getrennt. Auf der Heimkehr vom Wochenmarkte fiel die Z0 Jahre alte Frau des Stellendesitzers Lange aus Deutmannsdorf vom Wagen und brach das Genick, so dan der Tod auf der Stelle eintrat. Provinz Sachsen. Die Magdeburger Liedertafel hat das Fest ihres 75jährigen Bestehens gefeiert. Vor wenigen Tagen fand man im Riethe bei Ringleben die nur nothdürftig bekleidete 19jährige Tochter des Sattlermeisters Grassau von Artern in bewußtlosem Zustande auf. In der elterlichen Wohnung starb das Mädchen nach einigen Stunden. Dasselbe stand beim Amtmann R. in Udersleben in Diensten und soll am Abend zuvor mit Begleitung von einem Tanzvergnügen nach Hause gegangen sein, Der dreizehnjährige Ernst Friedrich, Sohn des ehemaligen Landbriefträgers Friedrich in Loburg, hat sich vor dem Schützenhause von ei nein. Ba.hnzuge Überfahren lassen. Er wurde als verstümmelte Leiche vorgefunden. Auch die Eltern des Knaben sind freiwillig aus dem Leben geschieden. In MUhlberg beging das. Landwirth Scheibe'sche Ehepaar das Fest der diamantenen Hochzeit. Der 86 Jahre alte Jubilar, welcher sich seltener Rüstigkeit erfreut, bekleidete bis 1875 das Amt des Ortsschulzen. R h e i n.P r o v Z n z. Eine Feuersbrunst verheerte in dem Dorfe Hürtgen dzei Wohnhäuser, mehrere Scheunen und Stallungen. Neun. Stück Rindvieh, einige Schweine sowie erhebliche Sjroh- und Futtervorätbe wurden ein aub der Flammen.Wegen Vergehen gegen das Dynamit gesetz wurde, ein Schneide.rgeselle Gi!lig aus Gladbeck von der Strafkammer in Essen zu drei Jahren ZuchtHaus und sünf Jahren Ehrverlust verurtheilt. G. hatte im November vorigen Jahres auf Zeche Graf Moltke" drei Dynamitpatronen, vier Zündkapseln und eine Zündschnur entwendet, um. wie er selbst zugesteht, e.in Verbrechen damit zu verüben. De? Sohn einer Fuhrunternehmer! in Eupen gerieth auf dem Rückwege von Aachen Nachts unter seinen schwerbeladenen Karren und wurde getödtei, Der Vater, ein Bruder und ein Oheim des Verunglückten haben aus gleiche. Weise ihr Leben eingebüßt. Der Gärtner Mondorf vom Schlosse Monaise, d:r unter dem Verdachte, den Landbriefträger Müllers ermordet zu haben, in Untersuchungshaft genommen wurde, ist aus dem Gefängniß entladen worden, Königreich Sachsen. Vor Weihnachten wurde in Dresden der Direktor der Gesellschaft - für Grundbesitz'' Bankier Andree wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten in der Geschäftsführung verhastet. Der Ge nannte ist jetzt wieder auf freien Fuß aesetzt. da sich die Grundlosigkeit der erhobenen Beschuldigung herausgestellt hat. Gegen den im 27. Lebensjahre stehenden Premierlieutenant Harry Mebius erlaßt das Kommando des 1. sächsischen Feld-Artillerie Reg. No. 12 zu Dresden einen Steckbrief. Mebius hat sich aus seiner Wohnung entfernt, ohne bisher 'zur Truppe zurückgekehrt zu sein, er ist daher der Desertion dringend verdächtig. Dortselbst ist der in den Kreisen der Numismatiker als hervorragende Autorität geltende frühere Hosjuwelier Sachwall ' gestorben. Der Gattwirth Mehner ,n Olbernhau stürzte bei einem plötzlichen Krampfanfalle so unglücklich mit der Stirn aus ein Blerglas, welches er in der Hand trug, daß er an der erlitte nen Gehirnerschütterung verstorben ist. Großherzogthum Hessen. Der Stadt Gießen fiel von einem Fräulein ein Vermächtniß von 12.000 M. mit der Bestimmung zu, ein: Verpflegungsanstalt für arme, obdachlose, kranke Thiere zu errichten und zu erhalten. Nach Verständigung mit den übrigen Erben haben die Stadtverord neten beschlossen, die Zinsen dieses Ca pitals jährlich dem dortigen Thier schutzverein zukommen zu lassen. Dortselbst ist der Geh. Kirchenrath Professor Eduard Kollner gestorben. In der Ludwigsstraße zu Worms stürzte-ein kleine: Neubau zusammen, wobei zwei Kinder unter den Trümmern begraben wurden; sie wurden schwer verletzt hervorgezogen. In der Oberförsterei Babenhausen wurde der Rottmeister Hörr aus Zellhausen von einem fallenden Baumstamm erschlagen. In der Rathhofstraße zu Ovvenheim, an der engen Stelle bei d:r Kramergasse, wurde die 17iahrige Tochter des Winzers Ebert von einem Mehlfuhrwerk erfaßt und gegen die Wand des Koppenhöfer'schen Hauses gedrückt, so daß schon nach wenigen S tf W."0V 1 AUgenoilaen oer oo nnirai. iuas Mädchen war trotz der Zurufe des Fuhrmannes nicht aus dem Wege ge aanaen. Das Geschäft des Kauf manns I. Schleglmann zu Wörth a. D.. seit 20 Jahren Vorstand der Postexpedition, wurde kürzlich von Seiten der kgl.Postverwalwng geschlossen und mit Beschlag, belegt. Es , soll m der
vostrane diö zenr et Defizit von L000 Mk. entdeckt worden sein. Schlegl-' mann war einer der angesehensten'
Bürger und früher 12 Jahre Burgerster. Elsaß - Lothringen. Die Stadt Colmar hat die reiche Kunst- und Alterthümersammlung des Herrn Fleischhauer, Präsidenten der Handelskammer und des SchongauerVereins, zum Geschenk erhalten. Herr Fleischhauer hat bei dieser Verfügung über seine Sammlung, die für eine Privatsammlung ungewöhnlich bedeutend ist, nur eine Bedingung gestellt: die Sammlung solle in dem Kaufhause, einem interessanten gothischen Bau aus dem 15. Jahrhundert, aufgestellt werden. Der Gemeinderath ist auf diese Bedingung sofort eingegangen und hat bereits 40.000 Mark zur Restaurirung des genannten Gebäudes aufzuwenden beschlossen. Neulich kam der Soldat Seiffert vom 12'. sächs. Artillerie-Regiment in Metz zu dem ihm befreundeten Bruder des Metzgermeisters Klemm. Man betrachtete ein altes Gewehr und darauf auch einen Revolver, der sich in den' Händen des Klemm entlud und den Soldaten Seiffert so unglücklich in den Unterleib traf, daß er eine halbe Stunde später verstarb. Der unfreiwillige Mörder bat sich der Polizei sofort gestellt. Rheinpfalz. In der Umgegend von Heilbronn und Karlsruhe wurden kürzlichNachts hauptsächlich in Pfarrhäusern Ein brüche verübt und dabei Geld und Geldeswerth gestohlen. Die Spuren der Einbrecher führten in Ludwigshafen zur Ermittelung der Thäter, die eine wohlorganisirte Diebesbanoe bildten und von dort aus ihre Raubzüge unternahmen. Außer zahlreichen gestohlenen Werthgegenständen in Silber und Gold wurden 12 Beutel mit Kupfermünzen (Almosengelder), Dietriche. Vrechwerkzeuge etc. gefunden. Die Thäter sind in der Nähe von Neuenbürg (Württemberg) beheimathet. Maurer Franz P. Kleinhanz von Arzheim wurde verhastet, da er hinreichend verdächtig ist. sein Kind, das bei ihm im Bette lag. in der Trunkenheit erdrückt zu haben. Der fsall ist um so belastender, als vor etlichen Jahren beim Kleinhanz drei Kinder leichtsinnigerweise durch einen. Zimmerbrand um's Leben kamen. . Die von W. Conrad gepachtete. Kohl in Annaberg gehörige Dorsmühle ist (in Raub der Flammen geworden. Die Vorverhandlung ge. gen . Benjamin Bizby in Glenwood, Wis., welcher angeklagt war. seine Gattin erschossen zu haben, ist beendiät worden und hat 1)arin resultirt, daß VirbY freigelassen wurde, weil die Beweise aegen ihn nicht für genügend ehalten wurden. Die Hauptzeugin war die kleine Tochter Birbys. deren Aussagen die Angaben ihres VaterZ bestätiaten. welche dahin gingen, daß der Tod der ftran auf einen unglücklichen Zufall zurückzuführen ist. Eine, geladene Flinte, welche an der Wand hina. fiel herunter und die Ladung raf die arme ??rau in die Brust, Der Unfall ereignete sich arnReujahrss !aae und bald darauf tauchten Gerüchte auf. das; ein Verbrechen vorlege und die Versicherungsgesellschast. bei welcher ??rau Vixbys Lebkn versichert war. leitete eine Untersuchung ein. welche zu. Virbys Verhaftung führte. Unter dem Verdachte, seinen Bruder ermordet zu haben, ist der Eii.'.obncr ;us Gerhardt in Sonneberg verhaftet worden. Der Schuhmacher G. Gerhardt hatte seinen Bruder Justus gebeten, ihn ein Stückchen Weges nach Weißbach, wo er seine Schwester besuchen wollte, zu bt$tU ten. Im Walde bei Lauscha hat nun Justus Gerhardt seinen Bruder meuchlings erdrosselt und die Leiche zwischen den Wurzeln einer alten Tanne versteckt. Als die Weißbücher Verwandten nach dem Verbleib des Bruders forschten, schleppte Justus die Leiche nach einem entfernten fest zugefrorenen Weiher zwischen Marienthal und Lauscha, um sse dort unter der Eisdecke verschwinden zu lassen. Als ihm dies nicht gelang, zeigte er der GemeindebeHorde an, daß er den vermißten Bruder todt im Teiche gefunden habe. Bei der Leiche fand man ein auf 800 Mk. lautendes Sparkassenbuch und einen Zettel, der dies kleine Vermögen dem Lruder zusprach, falls dem Besitzer etnas Menschliches passtren sollte. Meerschaumpfcifcn, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen zc., bei Wm. Mucho, 199 Ost Washington Str. --- Marktbericht. Wholesale.Pnise Grocerieö. Zucker : Harter $5.3 -S. Guter gelber $3.91. Gewölbt, gelber $3 5. Kaff e: aeröst Banner, Lion nnd Java 2 k. 75c (in 50 Pfd Säcken) Capital 23)c . Pilot 23c T)akota 22)c Braz'l 22.c ttetr. Aepfel vc Pfirsiche I2c Corinlhen 5c Pflaumen 7? Aprikosen 15c Früchte und Gemüse. Aepfel per Faß $7.00 Citro en per Kiste $3 50 Orangen per Kiste $2.50 Kraut rer F ß $2.00 Zwiebeln per Fast $2.00 Nüben per Faß $1 50 Bohne-, per Bush l $180 Kartoffeln per Bufhel 75c . Süß Kartoffeln per Faß $3.5) Mehl. Winter-Wci,-n pat. $4.0) Frühjahr-Wkiz.'n pat. $4.00 Wirter krtra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roagenmkh! $3 10 Hafergrütze $5. 5 Butter, Eier und Geflügel. Butter, frische Country 1?c. Eier, frisch, per Dutz 13c Leb. Geflügel: Hühner 6c per Pfund ; Spring ChickenS 6c; Hähne 3c ? Turkey Hennen Sjc; Enten 6jc: Gänse Z4L0 perDutz.
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