Indiana Tribüne, Volume 17, Number 169, Indianapolis, Marion County, 8 March 1894 — Page 2

Mdiana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntttgs. Tie tägliche. Tribüne-kostet durch den Träge, II Cent J per UZoche, die Sonntag5,Trtbüne" b Cent? per Woche. Beide zusasrnen IKTentI oder 55 Cents per Sftonat. Per Post iLeschiZt tn Vor, ausbezahlung f.' per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, 5no 8. März 1S94.

Die Anarchisten Ix London Von PariZ hat sich bre Aufmerksam, 'keit derieniaen, die den Urhebern der anarchistischen Verbrechen nachgehen, nach England gewandt. Der Versuch, die Sternwarte von Greenwich zu beschädigen, ist seit ten Tagen der fem'schen Verbrechen das erste Anzeichen dafür' dasz d in England fluch tigen. von den dortigen Brandrednern zu Verbrechen verhetzten Ausländer und Inländer nun auch von den Clubberathungen zu Thaten, von der Anetteluna von Verbrechen, die im Ausland: vollführt werden, zu Verbrechen in England selbst übergehen. Unter diesen Umständen erscheint es zweckmäkia. das Treiben der Londoner Anarchisten an der Hand von Darstellungen zu beschreiben, welche dieser Tage in der Pall Mall Gazette erschienen sind. Ein Berichterstatter dieses Blattes bat den italienischen Anarchisten Enr:co Malatesta aufgesucht. Wenden Sie sich an. diesen," hatte dem Berichterstatte? der bekannt: l'.ssische Flüchtling Sergius Stepniak gerathen; er kzat weitgehende Beziehungen in Spauien und ist ein sehr gzscheidter und verständiger Mann. Er wird Ihnen seine Meinung offen sagen, und Jederrnann mag mit ihm einverstanden sein." Obschon der Berichterstatter lehteres in Zweifel stellt, begab er sich zu Malatesta. Nach einem Geplänkel, worin Malatesta die Anarchisten als solche bezeichnete, die mit der gegenwärtigen Gesellschaftsordnung unzufrieden sind und das Reich der Gerechtigkeit und der Solidarität schaffen wollen, fragte der Berichterstatter: Was ist Solidarität?" Etwa dieses," lautete die Antwort: Solidarität bedingt die Gleichheit der socialen Verhältnisse, zedoch oftne Einförmigkeit. Wirthschaftlich bedeutet sie Zusammenwirken. politisch die Abwesenheit einer zwingenden Macht, sittlich heißt sie gegenseitige Hilfe und Liebe und die grösttmögliche Entwicklung von gesellschaftlichem und persönlichem freien Thun." Und dazu brauchen Sie Bomben und Dynamit?" Gewalt ist eben kern besonderes Kennzeichen der Anarchisten, sondern die Eigenschaft ied:r anderen Partei, die Gewatt auf ihrem Pfade findet und das ülndernin wegräumen will. Bomben und Dynamit sind aleich Gewehren und Revolvern und können wie andere Waffen gut und schlecht, gebraucht werden." Als der Berichterstatter die UuterHaltung auf die Verbrechen von Barceloncr lenkte, liefe sich Malatesta wie folgt aus: Wir empfehlen die Anwendung von Gewalt nicht, wo es sich um Rache oder um Gerechtigkeit handelt, sondern als eine Nothwendigkeit. Ausschreitungen mögen vorkommen und sind vorgekommen, doch das ist eine uok der Nachstellungen, des Beispiels der Bourgeoisie und der schrecklichtn Lage der arbeitenden Klassen. Von Gewalt im Dienste der Gerechtigkeit kann keine Rede sein, weil den Anarchisten zufolge ein Mensch nicht Richte? und Henker in einer Person sein kann. Ich hege die größte Bewunderung für Pallas (der die Bombe gegen den Marschall Martinez Campos in Barcelona schleuderte), weil Martinez Eampos ein ernstes Hindernin für die Revolution in Spanien ist und fein Verschwinden die spanische Regierung erheblich schwächen würde. Allein Unthaten wie das Vombenwcrfen im Liceotheater in Barcelona kann ich unter keinen Umständen billigen. Allerdings hat die Bourgeoisie kein Recht, sich zu beklagen, noch weniger die politischen Parteren. Denn in der Geschichte der Bourgeoisie kommen sehr barbarische Handlungen vor und durch die gesellschaftliche Ordnung werden täglich Tausende getödtet. Wir Anarchisten dürfen eine solche That im Namen der Anarchie beklagen, denn wir sind besser als die Bourgeoisie, wir haben ine höhere Sittlichkeit. Ein Anarchist, der eine Gewaltthat verübt, muß jede nöthige Vorsicht gebrauchen, um den rechten Mann zu treffen, selbst auf Gefahr seines Lebens. Das war bei Pallas der 5?all. und darum schlage ich seine Handlung hoch an. Im Grunde gebe ich wenig auf persönliche Gewaltthun, ich bin für Volksaufstände und nur dann für persönliche Gewaltthaten. wenn Valksaufstände daraus entstehen." Ein anderer Berichterstatter des genannten Blattes, der sich den dieser Tage vielgenannten Autonomie-Elub in Tottenham Court Road in London näher angesehen hat,' entwirft ein inieressantes Bild von einen: anderen italienischen Anarchisten Namens Dr. jur. Francesco Saverno Merlwo, der seit 1837 als eine bekannte Personlichkeit unter den Londoner Anarchisten weilte und kürzlich in Neapel" verKästet worden ist. Merlino ist - der 'Sohn eines Richters aus Neapel und der Bruder eines italienischenStaats anwalts. Er ist der Londoner Poli ze: wohlbekannt, da er nicht blos .in öffentlichen Versammlungen au frührerisch: Reden hielt, z. B. in dem jüviscüen Club in der Berner Street im Osten, sondern auch in, seiner Wohnung diejenigen trsammelte, welche die umstürzlerische Bewegung in JtaIjen in Scene leben. Dem . ledten

vausbesiöer Merttnös ward es nicht geheuer und er kündigte ihm die Wohnung auf. Der in den verschiedensten Ländern bekannte Merlino wurde vor längerer Zeit aus Belgien ausgewiesen. Trotzdem fand er sich im August 1891 daselbst ein. um als Vertreter von Gewerkvereinen, wie er sagte, an dem internationalen Socialistencongreß theilzunehmen. Die Veranstalter des letzteren fanden in ihm jedoch eine sie selbst bloßstellende Persönlichkeit und stritten über die Zulassung von Anarchisten: dadurch auf ihn aufmerksam gemacht, schärften die belgifchen Behörden ihm den Ausweisungsbefehl wieder ein. Solche Leute gibt es zu Hunderten in London: die 5!ahl der ausländischen Anarchisten wird von der Dynamitbrigade" der Londoner Polizei auf 500 geschäht. Ueber die Stärke der einheimischen lassen sich keine Angaben machen. Ein in französischer Sprache , verfaßter Aufruf, der u. A. folgende Stellen enthielt, gelangte dem Berickterstatter zu Händen: Der Kampf ist ohne Gnade! Ihr wißt es. Schurken! So schlagt zu, wenn Ihr es wagt! Um Einen von uns zu tödten, bedarf es Eurer Hundert, wogegen ein Einziger von uns genügt, um Tausende von Euch in einer Secunde zu zermalmen. Macht Platz für uns oder wir zerbrechen Euch! Ihr seid nicht von gleicher Stärke wie wir. da nur die Angst Euch treibt, während in allen unseren Adern der glühendste Haß strömt! Und Ihr, Kampfgenossen, verschließt von nun an Eure Herzen gegen Mitleid und Empfindsamkeit! Mögen Eure rächenden Arme vor der Zermalmung der Wölfinnen und ihrer Jungen nicht mehr zurückschreöen! Los gegen die Canaille! Ohne Gnade für die Ausbeuter, ohne Rücksicht auf Al ter und Geschlecht! Das ist unsere Pflicht, das ist unsere Macht! In diesem Tone geht es dann weiter. Ein anderer in englischer Sprache verfaßter Aufruf fordert in einem ebenso wahnsinnigen Tone dazu auf, an hundert Stellen zugleich Brand in London zu stiften, um also die Aufmerksamkeit der Polizei abmlenken und ungestört wüthen zu können. Die französischen Anarchisten sind seit sechs oder acht Monaten in Schwärmen nach London gewandert. Viele unter ihnen sind bereits wegen Diebstahls im Gefängniß angelangt, aber auch unter sich bestehlen die Genossen einander mit echter Folgerichtigkeit, ihren eigenen Autonomie-Club und andere Versammlungsorte haben sie mehrfach geplündert. Von einem der typischsten Gesellen gibt die Pall Mall Gazette folgende nähere Veschreibung: Es ist Lucien Vernard. Im vorigen Sommer ward er aus Italien ausgewiesen und kam nach seiner französischen Heimath, wo man ihn als fahnenflüchtig ergreifen wollte, worauf er sich nach England wandte. 5Iaum dort angelangt, benutzte er die

freie Rtil. welche ihm die Propaganda ließ. . zu nächtlichem Diebstahl mit Einbruch. Er wurde ertappt, saß einige Monate im Gefängniß und reiste dann nach Paris, wo er mehrere Raubzllge machte, um nach England zurückzukehren. Mit einigen Anderen, denen der Anarchismus als politisches Bekenntniß zu schwach erschien, gründete er die Gruppe der Enteigner", die ihre Grundsätze hauptsächlich auf Kosten milder gestimmter Cesinnungsgenossen zur That machte. Da erfuhr Bernard, daß in Quimper in der Vretagne ein gutmüthiger Edelmann seine goldene Hochzeit durch Spenden an die dürftigen Einwohner feiern wolle. Eine? solcben Verkeilung der Güter", die nicht nach, anarchistischen Grundsätzen erfolgen sollte, beschloß Bernard zuvorzukommen. Er erbrach mit zwei Genossen am Vorabend des Festes den Geldschrank des alten Herrn; über dresem Werke wurden sie gestört, die beidenSpießgesellen wurden festgenommen, Bernard aber schaffte sich durch freien Gebrauch seines Revolvers freie Bahn und ward von einigen Anarchisten in der Nachbarschaft kurze Zeit verborgen gehalten. Die Londoner Genossen ließen einen Hut umgehen und Vernard erhielt das nöthige Geld zur Rückkehr nach England. Nun war um die Zeit ein Einbruch in einen Laden im Soho-Viertel geschehen; einem der That verdächtigen Anarchisten Porchet ward durch andere Anarchisten ein Alibi-Veweis geliefert und Porchet ging frei aus. Nun aber ward Vernard mit seinem Namen von einem Polizisten der Bourgeoisie angerufen, der ihn wegen des Diebstahls in Quimper vor den Auslieferungsrich'er bringen wollte. Vernard versuchte. .Ich für jenen unschuldigen Porchet auszugeben, aber es gelang ihm nicht. ?eil die Freunde, die für ihn den 'llibi-Beweis schaffen wollten, ihn nit seinem richtigen Namen nannten, 'nd nun wird er wohl bald über den lanal gebracht werden. Es gibt, wie man sieht, allerlei Scheusale unter den Anarchisten. MaSiesta selbst gab zu. daß seine Ansichten nicht von allen Anarchisten getheilt würden. Man mag sich fragen, wimm die Unthaten auf dem Festlande sich so rasch auseinander folgten. Es mag die Ursache darin liegen, daß iene Leute einander durch Verbrechen über bieten wollen. Sie leben der freien Anregung, ihre Laufbahn ist die des vollsten eigenen Beliebens, sie haben thatsächlich keinerlei Organisation, und darin liegt die Quelle- ihrer Stärke. Ein berühmter Proeek Das Oberg'ericht des Staates Ver mont hat soeben in einem Wirths Processe, der nicht nur in unserem Lande eine gewisse Berühmtheit erlangt hat, die endgiltige Entscheidung abge geben. Zwölf Jahre lang hat dieser Proceß, in welchem, der Whiskyhändler O'Neil vönWhitehallNV.'. ali An-

gesagter sunglrte, geschwebt. Der genannte Ort bildet für die biederen Vermonter, welche, nach Analogie der meisten Prohibitionisten, heimlich dem Schnapssuff fröhnen, während sie in höchst salbungsvoller Weise Prohibifirm hr?ht.t?n. d?? .sv-üidközzuaZauellk

r rw"t r r o z i für einen guten Tropfen. O'Ncil nun betrieb einen Höchst schwunghaften Handel in Bergthau", der in Krügen nach der Stadt Rutland in Vermont aur Versendung gelangte. Im Jahre 1882 wurde er deshalb verhastet; unter dcm Gesetze des genannten Staates von d:m Friedensrichter Wayne Bailcy in 457 Fällen schuldig befunden.wurd; er zu 28.83 Tagen über oder 79 Jahre Haft im Correctionshause verurtheilt. Gegen dieses Urtheil appellirte O'Neil an das County-Ge-richt, vor welchem er sich in 307 Fällen schuldig bekannte. Dadurch wurde die Strafe auf ca. 60 Jahre reducirt und O'Neil brachte dann seinen Proccß vor dis Ober-Gericht. auf den Grund hin, daß das Strafmaß excessiv sei und allen Rechtsbegriffen widerspräche. Die Entscheidung des Gerichts der ersten Instanz wurde aber aufrecht erhalten, worauf O'Neil zu dem Ober-'Bundesgericht mit dem Einwand, daß das Prohibitionsgesetz' von Vermont unconstitutionell sei, seine Zuflucht nahm. Allein dieses Gericht gab die Erklärung ab, daß es in der Sache keine Jurisdiction habe, und verwies den Proceß an das Ober-Ge richt des Staates zurück. Dieses hat nun ein Gesuch des Angeklagten O'Neil um Sistirung des Urtheils z'.rar verworfen, allein die Freiheitsstrafe r.uf zwei Monate im Correctionshause und die Geldbuße auf $6160 festgesetzt. Das ist ein Proceß im freien Lande Amerika am Ende des aufgeklärten 19. Jahrhunderts! Was unsere Nachkommen über unsere viel gerühmte Intelligenz", die einen derartigen Proceß möglich machte, wohl sagen werden? Oom Jnlanve. In Arcadia in Nebraska tourde kürzlich ein heftiger Erdstoß, der sich in südlicher Richtung bewegte und eine Minute währte, wahrgenommen: die Fenster klirrten und der Deckenbewurf bröckelte aö. All dem darauffolgendenAbende war ein prächtiges Nordlicht sichtbar, welches den ganzen nördlichen Himmel mit einem purpurrothen Schein übergoß. CinZuchthäuslervon Pike County. Ind., der u Jesfersonvill: eine Strafe verbüßt, sagt, er sei wegen Unehrlichkeit in's Zuchthaus gekommen. Man halte ihn dort täglich an, aus Pappdeckel Sohlen zu schneiden, welche zwischen die äußere und innere Sohle der im Zuchthause angefertigtenSchuhe gelegt werden, welche alsdann als solide Lederschuhe" in den Handel gelangen. Frau Lucy Grau, eine obdachlose Deutsche, stand dieser Tage vor Richter Meade im Jorkville Po!izeigericht. Sie hatte eine große brasilianische Katze im Arm. die. wie sie sagte, das Bermächtniß ihrer vor etwa zwei Jahren in Europa gestorbenen Tochter bildete. Von dem Thier hatte sie sich seitdem nicht getrennt. Sie war nach Amerika gekommen, nachdem sie sich von ihrem Gatten, einem Schau spieler, getrennt hatte, und wollte bei ihrer Schwester, Frau Chas. Kochler in Vrooklyn, Aufnahme' erlangen. Diese wurde ihr angeblich verweigert, und Frau Grau war seitdem als Dienstmädchen in Stellung, zuletzt bei einer Familie Lansing in der Kirchenstadt. Sie mußte aber, der Katze wegen. diese Stellung ausgeben, da das Thier zu wild war. Schließlich wurde sie als Herumtreiberin hier verhaftet. Die Katze hat sie nun verkaust und auch, wie sie dem Richter erklärte, wieder Stellung gefunden. Sie wurde daraufhin natürlich entlassen. Von dem Bezirksgerichte des County Harvey in Kansas wurde dieser Tage George Washington Roz:rs, einer der reichsten Männer ln Newton, des Einbruchs-Diebstahls und der Brandstiftung schuldig ge fvrochen. Im März vorigen JahreS wurde nämlich w Wichita durch die Mauer des Gewölbes in dem Amt? des Grundbuchführers des County Harvey nächtlicher Weile von Einbreckern ein Loch gebrochen, durch welches diese in das Gewölbe drangen; sämmtliche Grundbücher und Acten wurden in der Mitte desselben auf dem Fußboden auf einen Haufen geworfen, mit Kohlenöl getränkt und sodann verbrannt. Die einzigen alsdann noch im County vorhandenen Abstractbücher waren das Eigenthum von Roaers und seines Geschäftstheilhabers Shirley und diese lehnten ein Angebot des County's von $20,000 als Kaufpreis für ihre Bücher ab. Sie hatten seit ver Vernichtung der Countyöücher die Leute in der Hand und jede Einsicht in ihreBücher kostet zehn Dollars wäh rend sie früher für nur einen Dollar zu erlangen war. Das County setzte für die Ermittelung und Ueberführune des Einbrechers und Vernichters der Grundbücher und Acten eine Belohnung von $2003 aus und dadurch angespornt, sammelte der Geheimpolizist Woods in Wichita eine Menge Be. weise gegen RozerS und Shirley, aus Grund deren diese verhaftet und je unter zehn tausend Dollars Bürgschaft gestellt wurden. Shirley wurde trotz der hohen Bürgschaft vor mehreren Wochen flüchtig, zumal die gegen ihn vorliegenden Beweise noch überzeugender sind, als diejenigen, auf Grund öeren jetzt Roaers verurtheilt worden ist. . ' , Henry W. Jaehne. 1834er Voodle-.Alderman. ist. wie erst jetzt bekannt geworden, schon im vorigen Monat von Gouverneur Flower wieder in alle Bürgerrechte eingesetzt worden. Dieselben wurden ihm mit der Zuchthausstrafe wegen Bestechlichkeit entzogen. Als Jaehne. 1892 nach Verbüßung seiner Haft aus' Sing Sing 'entlassen wurde, hieß es, er wolle nichts mehr mit der Politik zü thun haben, später' aber veranlaßte 'er . einige

sxttunde, iaj oet Gouverneur Flower

für Wicderverleihung der Äurgerrechie,; zu verwenden, und es fehlt nun nicht j an Leuten, welche behaupten, er hab: ; seinen Verzicht auf politische Ehren in ' Wiedererwägung gezogen. Dem Gou- j verneur wurden nebst Jae!ncs Vp'k kation verschiedene andere chriflstückc mit Empfehlungen etc. u:lteröre!let. Jaehne selbst erschien vor dem Gouverneur und dieser bewilligte na'ch eingehender Durchsicht der Papiere die Applikation am 21. Januar. Jaehne ist seit seiner Entlassung auZ dem Zuchthause als Geschäftsführer des Etablissements von Charles Israel & Bro.. Händler in H?nig und Bienenwachs. No. 70 Hudson Str.. Jersey City, beschäftigt und wohnt in Greenville, N. I. Seine Arbeitgeber sind sehr zufrieden mit ihm und er selbst macht den Eindruck eines mit seinem Schicksal völlig ausgesöhnten Mannes. Betreffs der Behauptung, daß er sich wieder um New Yorker Politik belümmern werde, hatte er nur die Antwor:, daß er nicht an eine Aenderung seiner Wohnung denke, was einer Verneinung vollständig gleich kömmt. I rre i n e m d e m D o ck-J n s p e ktor Bauer vom Nordd. Lloyd zuzegangenen Schreiben eines Officiers des von New York nach Genua abgefahrenen Dampfers Spree" wird die Ankunft des Dampfers an der zu den Azoren gehörigen Insel Ota Delgada geschildert. Diese Insel präsentirt sich als weißer Häusercomplex und ist der erste Ort. den man. vom Westen kommend, sichtet. Ein mächtiger Schornstein einer Spiritussabrik steht am Westende des Breakwaters und kann leicht für einen Leuchtthurm gehalten werden. Der Loolse, welcher auf Signal herankommt, kommandirt das Ruder von seinem Boote aiß, und zwar in englischer Sprache. Die Zollbcamten. welche es besonders auf Cigarren und Tabak abgesehen haben, lassen zur Bewachung des Schiffes zwei bis an die Zähne bewaffnete Caraöiniers an Bord zurück. Zollscheerereien erwuchsen den Passagieren, welche landeten, nicht; das Gepäck ging ohne Visita tion an's Land und man war mit ihrer Angabe, keine steuerpflichtigen Sachen zu haben, zufrieden. Fast alle Pazpgiere, welche einen Abstecher in die Insel machten,-wurden von einer Azore mit schönen Blumen, meist Kamelien, beschenkt. Die malerisch gelegen: Stadt hat 2.000 Einwohner und macht einen freundlichen Eindruck. Wagen scheint es dort nicht zu geben und die vom Kapt. Willigerod bestellte Equipage wurde von einem Pony und einem Esel gezogen. Im Kasse Miranda kostete eine Flasche Vier 2 1-2 Shilling. Gutes Fleisch. Früchte und andere LebenZmittl sind zu englischen Preisen zu haben. Vom A tlande. r n Hamburg hat eint Lieöesgeschichte duich einen Mord einen betrübenden Abschluß erhalten. Der aus Papenburz gebürtige frühere Seemann, jetzige 5irankenwärter Th. Gerh. Wessels, halte mit dem Dienstmädchen Anna Blüher ein Liebesverhältniß angeknüpft, das jedoch, da W. sich nicht dazu bequemen wollte, eine gesicherte Existenz zu suchen, von der B. vor Kurzem gelöst wurde. Trotzdem suchte W. seine Geliebte in einer Wirthschaft in der Wezstraße, wo die B. in Stellung war, wieder auf und hat sie hier vor 14 Tagen schon einmal mit einem Revolver bedroht. Darauf wurde ihm das Betreten der Wirthschaft verboten, doch ist W..der auf den noch unverheiratheten Inhaber des Restaurants eisersüchtig war, täglich in letzter Zeit in der Näh: der Wirthschaft gesehen worden. Auf eine briefliche Aufforderung, ihn besuchen zu wollen, die zugleich die Mittheilung enthielt, W. habe in Pinneberg Stellung gefunden, ging die Bliihcr trotz des dringenden Äbrathens der ihr Näherstehenden in Begleitung einer Freundin in die Wohnung ihres früheren Geliebten in der Seilerstraße auf St. Pauli. Er kam den beiden Mädchen sehr freundlich entgegen und bewirthete sie sogar mit Champagner. Die Angabe von der Stellung in Pinneberg war nur ein Vorwand gewesen. Als W. nach lustiger Unterhaltung plötzlich mit der Bitte an die B. herantrat, ihre Weigerung aufzugeben und sich mit ihm ZU verloben, das Mädchen aber bei ihrer ursprünglichen Forderung beharrte, zog Wessel ohne Weiteres einen Revolver und jagte seiner Geliebten zwei Kugeln in den Kopf, die sie sofort todt niederstreckten. Sobald die bestürzte Freundin um Hilfe rief, war Wessel verschwunden. Am folgenden Morgen wurde er vor seiner Wohnung dingfest gemacht, und es stellte sich heraus, daß er die Nacht in einem benachbarten Hühnerstall zugebracht hatte. Hier hatte er aus seinem Lievolver zwei Schüsse auf sich selbst abgegeben, von denen einer nicht 2?troffen hatte. Beim zweiten war die Kugel in den Mund gedrungen und durch die Seite wieder in das Freie getreten. Ferner hatte er sich ungefährliche Schnitte über beide Pulsadern beigebracht. DerThurm derJakobikirche zu Stettin, welcher in Folge eines heftigen Sturmes eingestürzt ist, hatte seine Geschichte; denn seit dem Ende des 13. Jahrhunderts hat er ost seine Gestalt gewechselt. Anfangs zierten die Kirche zwei Thürme, von denen der eine im Jahre 1133 einstürzte, es wurde dafür ein neuer 360 Fuß hoher Thurm errichtet, der 1504 vollendet war. 1603 zerstörte ein Blitzstrahl die Spitze, 'doch wurde dieselbe (1637) wieder aufgebaut.- Bei der Belagerung Stettins im Jahre 1676 schlug eine Kugel in den Thurm, der . vollständig eingeäschert wurde. Seit dieser Zeit erhob sich auf der Kirche nur ein kleiner abgestumpfter Thurm, obwohl T51 ein reicher Stetuner Burger, - Albert Zastrow, der Stadt sein ganzes Vermögen. mit. der Bestimmung hinterlassen batte, den Thurm wieder aufzubauen. Als' im abre 1LL7- die 700iährige Jubelfeier

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des Bestehens der Iakodikirche festlich begangen wurde, erfolgte aufs Neue die Anregung zum Ausbau des Thurmes und der Kaufmann Karl Gerber sÄenkte 40.000 Mark zum Vausonds. we'tcher durch freiwillige Sammlungen auf 66.000 Mark erhöht wurde. Das Ministerium der geistlichen Angelegenheiten bewilligte eine Beihilfe von 30O0 Mark. Es fehlten nach neuen Sammlungen aber immer noch 51,000 Mark zu der auf 131.000 Mark veranschlagten Vausumme, und dieser hohe Restbetrag wurde ebenfalls vom Kaufmann Gerber überwiesen, so daß dieser aLein 91.000 Mark für den Zweck gestiftet hatte. Im vorigen Jahre tonnte mit dem Bau begonnen werden; der Thurm wurde auf die Höhe von 113 Meter in der Balkenlage fertiggestellt und am 11. November v. I. das Richtfest gefeiert. Inzwischen war aber die herbstliche Witterung soweit vorgeschritten, daß an eine Vollendung des Baues nicht mehr zu denken war. Der Kirchenrath beschloß, den Thurm mit 5Iupfer decken zu lassen und bewilligte auch dasür eine gr'ößere Summe. Die Bauarbeiten wurden aber eingestellt, der Thurm blieb in der nnverkleidcten Balkenlage stekien und dies ist dem Bau verhängnißvoll geworden. Der Thurm schlug seiner ganzen Länge nach auf diz Kirche und zertrümmerte das Dach vollständig. Leider wurde auck der Kirchenkassenrendant Radcke durch fallende Balken so erheblich verletzt, daß er bald darauf starb. Der materielle Schaden wird auf 160.000 Mark geschätzt. Aus den Alpencantonen der Schweiz kommen Nachrichten, die übereinstimmend dahin lauten, daß die bisherigen abnormen Witterungs-?-rhältnisse im Frühjahr, resp. Sommer leicht zu einer großen 5wlamität führen könnten, deren Folgen nicht abzusehen wären. Die Alpenweiden sind, wie bekannt, für einen Grasertrag im Sommer zum großen Theil auf starke Schneefälle im Winter angewiesen. Nicht nur sind diese bis ietzt fast ganz ausgeblieben, sondern es haben auq anhaltende trockene Winde öer Erde das Bischen Feuchtigkeit, oas vom Trockenjahr 1893 übrig geblieben, noch vollends genommen. Wenn auch jetzt noch eine Aenderung im Witterungscharakter eintreten würde, so hätte das doch keinen großen Einfluß mehr. So ist denn erklärsich, daß man sich überall großen Befürchtungen hingibt, es möchte in den Lergzegenden der Schweiz der Gras.nuchs im kommenden Sommer noch viel spärlicher sein, als im Vorjahre. Aus den westlichen Cantonen komt.die gleich: Klage. Der Frühling ist zwar dort (namentlich am Genfer See) schon zum Teil eingezogen, aber die anhaltcnde Trockenheit gibt zu ernsten Befürchtungen Anlas;. Auf Vauernhöfen. die weit von Flüssen und Wasserleitungen entfernt sind, muß man das. Wasser weither holen, und die Bäche und Flüßchen drohen zu versiegen. Der Männergesangverein Cantorei" zu Kirchheim i. L., der am 23. Februar 1592 gegründet ist. feiert im nächsten Jahre sein 300jähriges Jubiläum, wozu schon jetzt die Vorbereitungen getroffen werden. Es wäre interessant, zu erfahren, ob es 'noch melr derartige alte Vereine aibt. die ihr Alter, wie der Kirchheimer, verbrieft nachweisen können. Einederersten Vorkämpferinnen der Frauenemanzipation in Frankreich, Frau Deraisme, ist in Paris gestorben. Sie hat u. A. die Zulassung von Frauen in manche Freimaurerlogen durchgesetzt. Frau R i q u e t-L e m o n -nier, die Leiterin des Theatre de la Republique in Paris, darf während der Vorstellung nicht mehr den Theaterraum betreten, und zwar aus folcendem Grunde: Jeden Abend während der Proben brachte Frau Lemonnier der verständigen Elephantin Gypsie, die in dem Zugstücke L'Elephant blanc- gewissermaßen dieHauptrolle spielt, 24 Groschenbrötchen und ein Dutzend Orangen mit. Das liebe Thier verschlang diese Gaben stets in wenigen Sekunden. Aber Gypsie fühlt die Dankbarkeit des Magens", und so oft die. kluge Elephantin ihre Herrin sieht, springt und schreit sie vor Freude. Wenn Frau Lemonnier ihre Loge betritt, ist Gypsie kaum zu kalten: ihr Konak muß alle Kraft zusammennehmen, um sie zu verhindern, über die Rampe zu springen und der Dame in ihrer Loge einen Besuch abzustatten. Am meisten gefährdet sind dabei die vor der Bühne sitzenden Orchestermitglieder, die jeden Augenblick befürchten müssen, zu Brei zertreten zu werden. So lange d:r erfolgreiche Elephant Blanc" zur Aufführung gelangt, wird Frau Riquet-Lemonnier also ibren Lozensitz in ihrem eigenen Tbeater nicht einnehmen können. Ein merkwürdiger Brauch besteht zu Mehfon in der preußischen Rheinprovinz. Zu Anfang des 17. Jahrhunderts stand laut Trad tion dortselbst ein junger Mann unter Anklaae. ein Mädchen ermordet zu hab:n. Er wurde zum Tode verurtheilk und an dem Galgen auf dem Rodderberg gehenkt. Der Gerichtete, der vergeblich seine Unschuld betheuert hat. te. hinterließ als letzten Wunsch die Aufforderung, daß, wenn seine Unschuld an den Tag kommen sollte, man alljährlich in seiner Sterbestunde zur Erinnerung an seinen unschuligenTod die Glocken läuten möge. Seine Unschuld wurde bald erwiesen und seitdem rufen die Glocken alljährlich diesmal m Fastnachts-Dienstag den Bewohnern die Unschuld Hein. richs, wie er genannt wird, in Erinne. rung. Kürzlich wurde in Tientsin die erste chinesische medizinische Schule nach europäischem Muster eröffnet... Der große Greis- Chinas, Li Hung Chang, der Vicekönig von Chihli., leitete die Feier persönlich. Drei Personen gebührt vor Allem das Verdienst, die Gründung der Schule durchgesetzt . zu aben: dejn .verstorbe

wfei. nen Letter oes vicekoniglichen Krankenhauses in Tier.tsin, Dr. Mackenzie. dem Arzt des Vicekönigs, Dr. Irwin, und Mrs. Dr. King. Diese Dame war eine vertraute Freundin der verstorbenen aufgeklärten Gemahlin des Vicekönigs. und ihrem mittelbaren Einfluß ist es zumeist zu verdanken, daß Li Hung Chang sich für den Plan interessirte und seine und seiner Freunde Geldmittel zur Verfügung stellte. Der Bau der neuen Anstalt hat ca. 535.000 gekostet. Die Leitung der Schule wird ein englischer Arzt, der auf dem Trinity College in Dublin ipromovirt hat. übernehmen. Er trifft im ruyling in ientsin ein und bringt die Ausstattung des chemischen. Physikalischen und physiologischen Laboratoriums mit. Einstweilen werden die 23 Studenten, welche die Anstalt jetzt besuchen, von zwei chinesischen Schülern Mackenzies unterrichtet. Der Unterricht wird in der englischen Sprache ertheilt. Ein zweiter Fall von Selbstmord eines Gymnasiasten hat sich in Mainz in Monatsfrist ereignet. Der Lebensmüde ist der Sohn des Großindustriellen Bembe und ein Enkel des Wormser Großindustriellen, Reichtstagsabgeordneten Freiherrn v. Heyl. Was den Jüngling, der erst 17 Jahre zählte und das Real-Gymna-sium seiner Vaterstadt besuchte, in den Tod getrieben hat, ist bis zur Stunde noch nicht ausgeklärt. Bembe äußerte Freunden gegenüber, daß er das Leben satt habe und sich erschießen wolle. Man nahm das leider nicht ernst, bis der Unglückliche seinen Worten dieThat folgen ließ. Makart's berühmtes Zichy--Porträt liegt auf dem Grunde der Donau. Das Bild sollte von einem Pester Maler kopirt werden und wurde deshalb aus der auf der Ofener Seite gelegenen Wohnung des Grafen Ferdinand Zichy auf einem offenen Wagen nach dem Atelier des Malers transportirt. Als der Wagen auf der Mitte der Kettenbrücke angelangt war, wurde das lediglich auf einen Blindrahmen gespannte Bild vom Sturmwinde erfaßt und über den Gehsteg hinab in die Donau geschleudert, deren hochgehende Wogen es davontrugen. Graf Zichy erstattete von dem Vorfalle die Anzeige und veranlaßte die telegraPhische Verständigung der Donau abwärts gelegenen Ortschaften. Für die Bergung des Bildes, welches 10,000 Gulden gekostet hat, wurde ein angemessener Preis ausgesetzt, allein es ist nicht gefunden worden. In einer kleinen Kneive zu Antwerpen geriethen vor einigen Tagen zwei Matrosen des Dampfers Sachsen" vom Norddeutschen Lloyd mit dem Wirthe und den Gästen in Streit. Die Theerjacken wurden hinausgedrängt und der Kampf auf der Straße fortgesetzt. Hierbei zog der eine der Matrosen mit einemMale sein Messer hervor und versetzte einem seiner Gegner, einem 24 Jahre alten Dockarbeiter, der sich in Gesellschaft seiner Frau befand, einen so unglücklichen Stich in die Schulter, daß der Getroffene eine halbe Stunde später verschied. Der Thäter, der Wilhelm Friedrich Brand heißt und aus KLniasberg stammt, wurde an Bord des Sachsen", wohin er zurückgekehrt war, verhaftet. Dieser Tage erschien in einem Mainzer Blatte folgendes Inserat: Forderungen an u:.- j. in unserer Wohnung in Empfang nehmen. X Opernsän-r Frau." Auf diefe Anzeige hin fand sich eine nicht kleine Veriammi Geschäftsleuten etc. ein, welcke freudestrahlend des Geldes harrten.'' Aber die Enttäuschung folgte bald. Freunde des Künstlers hatten sich ein-n v?r"teten Carnevalsscherz geleistet; denn der Sänger hatte bei seiner Mittelwsigkeit nicht daran gedacht, seine Gläubiqer. welche ihm nun stürmisch auf den Leib rückten, auch noch durch die Leitung zu sich einzuladen. Marktbericht. Wholesale Prlise GrocerieS. Zuöer: harter G iter gelber $3.91. Gcwöy .l. flrlber $:J56. Kaffte: peröst Banner, Lion nnd Java 2 . 75c ( in 50 Pfd Säcken) Capital 23Xc Pilot 23c Zakota 22 Uc Brazil2iNc öelr. Aepfel Uc .. Pfirsiche li Gcnnil)f:i 5'.jc Vflaumen 7?4c ., Aprikosin 15) c Früchte und Gemüse. Aepfel per Fast $7.00 Citro en per iste $3 50 Orangen per Kiste $2.50 raut rer F ß $2.00 Zwiebeln per Faß $2.00 üben per Faß $1 50 Bohne" per Bushl $1 0 Kartoffeln pcr Bufhel 7öc Süß Kartoffeln per Faß $3.5) Mehl. Winter-Wciz-n pat. $4.0) Frübjahr-Wcivn pat. $4.00 Winter xtra $2.5 Gewöhnliches $1.7.', Roagenmchl $3 10 Hafergrütze $3.10 Butter. Eier und Geflügel. Butter, frifcte Countiv I?c. Eier, irifch, per Duv 12c Leb. Gestik l: Hühner 6c per Pfund ; Spring phlckcnS 6c; Häbne 3c ; Turkey oenr.eu 6jc; Cnten je: Gänse $4.80 perDutz. Telephon I29 Unterstützt die UNION CO - OPERATIVE L a u n d r y, betriebe feon Uion ZaschmSdche. ). 138, 140 und 142 Virginia Ävenue. T. E. Somerville. Manager. TIic Twentictli Century, eine ausgezeichnete Wochenschriit, welche fortschrittlich gesinnten Lesern scbr ;u tm&tb 'en ist. ?n der Tendenz, jnm sozialistisch, werden doch andere fcrtschrittliche'Theorien darin unparteiisch besprochen. Man bestelle direkt bei der Humboldt Publishing Co., 19 Aster Ptace, New Vsri -

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Früh morgenZ fchcn gezankt. 5ie3 verdirbt das Frühstück, za den s..'.nz n Tag. Prüfe dich zuerst und du wirst i:ilcv, fcatj dem Magen außer Orsiuiug, dein: Leber träge oder inaltive ist. Gebrauche das achte Car'lsbader Salz und dein froher Mulh wird wiederkehren. D'.cfes natürliche Pro bukt der Carlöbadcr Quellen ist nnbe;al lbar in allen Fällen von Hartleibiczkcit, Aägcn. leidru, Trägheit der' Leber (speziell wenn dci-.'.e VefchÜsliung eine sitzende ist). Es befördert den Etoffmechfcl in hohem (Zr.de. wirkt lösend auf den Eallcnfluß .und ist besonders starken Nanchcru zn e:npfchlen. D.e ch:cn Quelleuprodutte von Earlöbd haben tie Uut.-rshrift von Eicuer Mrn. dels?n (lo., Jmpottäre.New $oiT, ans dem Halse einer jeden Flasche, rcis pcr Flasche 1.00. fcjio'je Fiasuie $i.5U. Dr. PFAFF, Office: 134 Nord Pennsylvania tr. Ofsick'T:udkn ron 2 4 Ubr 3iara. ?ic. 425 Madison Avenne. Stunden von 10 j l Uhr Borm. Wohnuig: 197 N.Älak'amrtr. .krrmentstr Tiltzßt i Osstce 29. iciepMCn . j Hgbnuns .!. Dr. Vnrckhardt, deutscher Ärzt. Offtee und Wohnung: No. S82 Süd Meridian Str. OfNrk'Skundkn : l'iS l'.fcr Ziorm. bis : Ui)rVlcm. 7 di? S l'dr Adkö. Sonntage ? öorm::tac;s T-elkphov 2S. Dr. (5. N. Schnefer, sirzt utid Ciirnrg, 'io. 430 Madison Avcnue, n.'.he Morris Str Svrcb''li:i'.drn : -9.M ttdrMo'.gxn, 2-4 Ut) ','a5ilkt".as, 7 Nhr Adrndv ?el5vbon HH-i. C. G. (ßiuiiö, Deutscher Zahn - Aizt. No. 84, Nord Pennsylvania Str. al vNrd au Wunsch an?eak,l. Tr. I. A. Stttclisfe, tesckazttjzt stch ausl:cf,lidj ir.lt teunfc5rtU4t Fällen unt mit 0lif.lrit und Uitnfranrfceiter No. 95 Cft Ssükket etrfte. lMce.SruNdk.i : 9 diS 10 Ufer 2?cnr,. lbilCibv ("cittin. &!iiittca aestTsu'.r'fTt. Xl; )ftcn911. DIt L. AVITT, Arzt u. öl c c o u ch c r. Osnce : 'Ro. 139 Süd M r dian Straße Telephon 1207. Dr. Wagner, Office : Zlo. 60 Ssl Shio Str Offtee-Stundea : S II Nlzr Vortklsst. -ahrNkchmittas. Mahnung : Eke Vr?adsav sd tnrsln d, Tkl,v!l:n 55. Dr. I. Wühler. Deutscher Arzt. Office und Wohnung: 337 Süd Delawarc Straße. Offtce-Stunden: 8 9Uör Borm.: i 3 Ul, Nachm.: 7 9 Udr Abend. 1?levbn ?44. CIIAS. U. AIUELLEK, Deutsche Apotheke Nachfolger von W. iö. T,cotk. Zlo. 667 Virgittin fivenue Ecke Coburn Str. Telephon 1747 Natalocke an der Sciienthüre. Rarste Tag andNacktS sorgfältig gefüllt. sti-eir Slbliksernnk T2DJ3. CBrBÜÖ, No. 33 Ost Otzio Straße. vrrchftundrn : !0 iS Uhr Bormittogv. I ,'zcbmirtaaS und 7 8 Abend. Se?.z-.kag vo 52 Ubr Nachmittag?. AN IDEAL FAiiiLY MEDICINEN For lBllKeoilon. liiliouaurM. s IleiUlavbe. Citiutlo. Und t'oraplcxlon, UtTeanlve lirroth, r-, ! and all disordci oi tbo Stoniach, xTS. ' Liverand Bowels, ÄtS& 'U RIPANS TABULES s i.W ? s act (rently yet prurnptl Fersart i dißtion sollon-s theil- n Sold m- I ShlrusjrlstrientbTmuiL Bor J E-ial8,J5c I-ju-kairi 4 boxe), X. r sre samnleB-addrrMi I Kl TAN CIIKMICAL CO., New Yrk. i MnaMHairBuma'!auiawimiiawiaumwiv Unttii,i,i:in''MicK IM.!I'N Jac. Metzger & Co. Hauptquartier für alle Sorten von einheimischem und importirten Bier, Ale Porter, Mineralwasser, Welu und Champagner. 30 S5 32 Oft Maryland Str. Telephon No. 407. ellungep. werben ach alle Theilen de tadt sromvt abgeliefert. Chas. Jhndris, ölerekänt Saloon, 2S Süd Delaware Str., (Sike Pearl Straße.) Der Neue Eiaentbümer versicHer4 seinen Freunden und Kunden nur die besten einhei, mischen und importirten Getränke und Cigar ren ,u verabreichen. Reelle Bedienung i garantirt. VormittaaS warmer 'Antub. Schweikle S5 Prange, Fabrikanten an Kutschen, Buggies, und allen Sorten Wagen. Ccke Davidson und Market Straße

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