Indiana Tribüne, Volume 17, Number 168, Indianapolis, Marion County, 7 March 1894 — Page 2

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- CTjitxi Täglich unb & er. n i a a 23. Tie tägliche Tribüne- 5?strt durch fcen Zrüf: I2Ccnt3 per ttodjc, tie &or.riiq!rZii.lünz 5 Cents fccröofcc. Leid? juscr.??. 2"7cr.t5 od?? 55 Cents perMonat. cvS?cfi jveSt in Cot auSbezshlung f. per Juhr. Ossice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind.. 7. März 1891. Zur Frage des Irauettstudiums. Die Verhandlungen, welche neuerdings im deutschen Reichstage Hinsichtlicb des Studiums der Frauen stattoebabt k,aben, sind, b:n Ausführungen von G. Vogt in Qj:n zufolg:, nur ein Aorpostengeplankel gewesen, welches den Gegenstand weder erschöpft, noch selbst für den Augenblick erledigt hat. Anknüpfend an diese Verhandlungen spricht er sich in einem Essay über diese Frage wie folgt aus: Die Frage wird wiederkehren und immer wiederkehren; dafür bürgt jene süße Hartnäckigkeit, welche das schöne Geschlecht charatterisirt". Es ist also vielleicht an der Zeit, einige thatsäch licke Grundlagen für künftig: Diskussionen herzuschaffen. Grundlagen, welche die NeichstagsDebatte gänzlich vermissen ließ, während an mehr oder minder berechtigten Gefühlen kein Mangel war. 'Nordamerika kann nicht maßgebend sein. Unter den nach . europäisch-continentalem Muster eingerichtetenUnioersitäten gibt es aber wohl nur zwei, Genf und Züricb. welche positive Thatsachen liefern können, indem dort schon seit längeren Jahren zahlreiche Frauen studiren, so daß man auch über die Resultate we nigstens einen annähernden Ueberölick gewinnen kann. Ich lasse Zürich aänzlich bei Seite und beschäftige mich nur mit Genf, das im laufenden Wintersemester 59S immatrikulirte Studenten und 210 zum Besuche der Vor lesungen berechtigte Hörer, also ini Ganzen 803 Zöglinqe auf seinen Bänken zählt. Unter dieser Zahl befinden sich NUN 110 wnblich.', immatrikulirte Studentinnen, 73 berechtigte Hörerinnen, im Ganm also IN Personen weiblichen Geschlechtes: 18.3 p'St. der Studenten, 33,2 p(5t. der Hörer, 23 p(5t. der Gesammtzahl. Immerhin ein beträchtliches Contingent, fast ein Viertel der Gesammtheit. Da die beider Fakultäten des Nechts und der Theologie hinsichtlich des Frauenstudiums nicht in Betracht kommen, so ist die weibliche Bevölkerung der Universität Genfnur in drei Faku.täten vertheilt, Wissenschaften und Medizin einerseits. Literatur andererseits. Wir werden sehen, daß dies: Spaltung in jeder Beziehung den bedeutendsten Einfluß übt. Genf ist eine wesentlich internationale Universität; von denM immatrikulirten Studenten gehören nur 117 (nicht ganz 20 pCt.) dem 5ianton Genf, einig? wenig: mehr (121) der übrigen Eidgenossenschaft an: der Nest (300 also 60 pCt.) sind fremde aus aller Herren Ländern und allen fünf Welttheilen. In diesem Fremdenstrom?, der auf den Bänken der Universität strandet, lassen sich leicht z!?ei Richtungen un- ' terscheiden: der orientalische Strom, hauptsächlich Slaven (Russen, Polen. Bulgaren, Rumänen. Serben) nebst einiaen Armeniern. Griechen und Türken. und der Weststrom, von Europäern (Deutschen. Franzosen. Jtalienern. Englandern) und Amerikanern gebildet. Der Weststrom bevorzuat die juristische, theologisch? und schönwissenschaftliche Fakultät der Oftsirom beschränkt sich fast ausschließlich auf die exakten Wissenschaften und die Medizin. Da Theologie und Rechtswinenschaft keine welbllchen Zuhöre rinnen haben, so trennen sich die bei den Richtungen um so schärfer, als es überhaupt nur fünf West-Europäerin-nen gibt, welche Medizin studiren die übrigen Studentinnen der wissen sch-aftlichen und medizinischen Fakul tät sind Fremde und zwar Orientalen. Unter 91 Studentinnen der wilienschaftlichen und medizinischen Fakultät befinden sich 58 Russinnen. 17 Polinnen und nur zwei Genferinnen. je eine Holländerin, Französin und Amerikanerin die übrigen sind Armenierinnen, Seroinnen u. s. w. Man kann mit vollem Rechte behaup ten, daß alle diese Damen Medizin studiren wollen; denn die in der wis i -" i i j nen Studentinnen haben, mit aerin t?nfviftlicf-.?n ifaiiilmi ema cnnene aen Ausnahmen, sich nur deshalb dort emschreiben lallen, weil sie die zur Immatrikulation in der medizinischen Fakultät voraeschriebenen Bedingungen noch nicht erfüllen können und außerdem naturwissenschaftliche Vorstudien wahreno emesIahres alsLedingungsur die medizinischen Prüfungen vorqe schrieben sind. Seit Jahren haben sich diese Verhältniße nicht geändert. Wir können allo, nach, den Ersahrm. aen in Genf, sagen, daß unter den westeuropäischen Frauen nur ein: aunerordentllck aennqe Neigung zum me' dizinischen Studium herrscht, während im Geaentheil die Orientalinnen aus schliißlich dieser Richtung angehören. Wie stellen sich nun die Resultate i In der am 27. Januar erschienenen Num mer der Revue Scientiiique finde sich eine Notiz von S. Laskowski. Professor der Anatomie an der Umversität Genf und mehriahrign De kan der Fakultät, welch: Folgendes be saat: Während der 17 Jahre des Bestedens der medizinischen Fakultät wur den 175 Frauen bei derselben irnrna trikulirt. Darunter waren 50 Polin- . nen. Man hat nur vier derselben bis zum Ende, ihre? Studien verfolgen können was aus den anderen' geworden ist. teiln man nicht. Bon den übrigen 125 (meist Russinnen) sind nur 10 bis zur Doctorprüfung gekom men. Won. diesen zelzn lst eine gejtor

ven, zwei' haben sich verheiratet und di: Medizin an den Nagel gehängt; vier verdienen sich nur einen sehr mäßen Lebensunterhalt und nur drei ha ben eine ziemlich gute Praxis. In welchem Abgrunde die übrigen 115 gescheitert sind, weiß man nicht genau,

bat aber einige Ahnungen." Ermuthigsnd sind diese 'Resultat: gewiß nicht, wie auch die Revue sagt. Diese Mißerfolge sind eben, soweit ich urtheilen kann, hauptsächlich nur der mangelnden Vorbereitung zuzuschreiben. An Fleiß, Arbeit und Eifer sieben die Studentinnen wohl den meisten Studenten voran; sie lernen meist mehr und besser, als diese, wenigstens ebenso gut. Aber die Grundlagen des Verständnisses fehlen in den meisten Fällen und über diesen Fehler hilft ein Gedächtniß hinaus Ich bin nach vie vor für die Gleichberechtigung beider Geschlechter zu den höheren Studien. Aber die Vorbedingungen mussen auch die gleichen sein. Diese nobiaen Vorkenntnljje können sich die brauen unter den jetzigen Verhältnisen in Europa nicht verschaffen. Soll ihnen die Gelegenheit dazu verschafft werden? Dieses ist meines Erachten die brennende Frage, nicht diejenige der Zulassung." Gladstone. Nun wird er doch endlich der Natur einen Tribut zollen, der merkwürdige Greis, der seines Daseins Riesenspuren langst in die heimathliche Erde 2senkt hat, der olle sechzig Jahre im politischen Kampf gestanden und noa) als Achtziger das politische Leben seines Vaterlandes mit eiserner Faust beherrscht hat. Der Wunderqreis. dessen physische Stärke und Widerstandsfähigkeit fast noch größer schienen als seine außergewöhnliche Geisteskraft, ist endlich alt geworden. Die Zügel der Herrfchaft entgleiten seinen müden Händen, die Spannkraft und Ausdauer lassen 'nach, matter rollt das Blut in den Adern dieses hochbetagten ünglings, der noch vor zwei Jahren sich kühn und kraftvoll wie ein Löwe in den politischen Kampf stürzte. Roch will er's, nicht Wort haben, noch läßt er durch sein Leiborgan, die Daily ews" alle Rücktrittsqerüchte als bloße Gerüchte erklären, aber alle Anzeichen deuten darauf hin. daß der Große Alte schon in allernächster Zeit aufgehört haben wird, an der Politik aktiven Antheil zu nehmen. Er wird vorauslichtltch noch die nächste Wahlschlacht, sofern es zu einer solchen kommt, von seinem Schlosse Hawarden aus leiten und auf die Reorganisation seiner Partei bestimmenden Einfluß ausüben; dann aber wird er zu seinem Homer und Dante, zu seinen hoch-kirchlich-rltuallsiischen Studien zurückkehren und Essays für die Edinburgh Review" schreiben, und die Blätter werden die Diskussion der Frage wieder aufnehmen, die vor zwei Jahren flam England beschäftigte:' Ist Gladstone unsterblich? Ist er unsterblich)? Eine mukige v c rwt ,5?aae. aruoer yar rnent oie iiiu welt zu entscheiden. Die Mitwelt kann nur konstatiren, daß Gladstone eine der eigenartigsten, stärksten, am heftigsten umstrittenen Individualitäten aller Zeiten ist. Nur wenige haben das Kunststuck zuwege gebracht, uberGladstone sachlich und leidenschaftslos zu urtheilen. Er wird von den Einen zu Tode gerichtet, von den Andern in den Himmel gehoben. Bismarck sagte einst, er würde sich längst erschossen haben. wenn er über Deutschland so viel Unheil gebracht hätte, wie Gladstone über England. Godwin Smith schrieb, ein amerikanischer Demagoge der schlimmsten Sorte sei ein Zwerg aeaen den Mann von Midlothian. welcher eine Klasse gegen die andere Hetze und die Gesellschaft vergifte. Lothar Bucher und Geffken haben Gladstone als das böse Princip Englands bezeichnet, und selbst Russell, der freund und Biograph Gladstone's, bat von dessen politischer Thätigkeit ein stellenweise nichts weniger als schmeichelhaftes Bild entworfen. . en vielen laviern tonnte man freilich mit Leichtigkeit ebensoviele Lobredner entgegenstellen. Diese feiern in dem Großen Alten den ethl schen Charakter, den Geist erhabener Sittlichkeit, den Schöpfer legislativer Großthaten , den beredtesten Mund der Jetztzeit, ein Eintheilunasqenie gleich Aristoteles, eine christlich-germa-ni,che Natur gleich Bismarck"; sie stel len ihn in dieser Hinsicht auf furcht lose Geradheit des Denkens und Wol lens" neben Peel, der Gladstone's Meister war. finden aber Gladstone, den Mann von intellektueller Unerschrockenheit", phantasiereicher, liebens würdiger und elastischer als Peel. Die Italiener sprechen, eingedenk dessen, was Gladstone für die Einheit Jtali?ns aethan hat. fast ausnahmslos mit Jewunderung von ihm. Auch unter :en Franzosen hat Gladstone, weil er der Politik des Dreibundes und na-77-nllich Deutschlands lauer gegen 'ib.'r'Ieht und dem russischen Reiche Titctx Sympathien entgegenbringt, als ?alisbury. viele Freunde. In Eng(anb selbst wird er von den breiten Volksschichten verehrt, cr hat aber auch viele Be'oölkcrungsgruppen gegen sich. Jedenfalls wurzelt er weit 'tiefer im WM ais der vornehm-zurückhaltende Salisbury. der jede Berübruna mit der Menge vermeidet. Und doch ist es Gladstone's Gepflogenheit. England ?m verkleinern, bei den Fehlern der Briten mit Vorliebe zu verweilen, die Tugenden anderer Nationen zu verherrlichen und den Patriotismus der Engländer zu verhöhnen. Gladstone hat seine volitiscke Lauf bahn als Hochtory begonnen. Macaulatt nannte ihn die aufstrebende ö)ossnuna der strengen und unbeuasa men Tories". Heute sagen ihm die Engländer nach, er sei ein reckt lauer Liberaler, und die Demokratie habe nichts mehr von ihni zu erwarten. Und 'tussell meint. Gladstone. der vermeintliche radikale Demagoge. sei i f s.!,. cr r e i imcumu im jvcui jcincc Perjoniluzlell immer eine konservative Natur aewe-

ien. die an die Traditionen ihrer Aäter und Vorväter hänge. Ist es bei dieser UngleiÄartigkeit und Vielsörmigkeit im Wesen Gladstone's ein Wunder, wenn auch die Urtheile über in so ungleichartig und vielgestaltig sind? (N. g. Staatsztg.) Bc Inlande. Der Speck Genuß zum frühstück soll ein ausgezeichnetes Mittel gegen Dyspepsie sein. A u s Marissa, Jll.. wird berichtet, daß die Weizensaat durch das kalte Wetter großen Schadendenommen hat, sodaß. wenn nicht bald wärmere Witterung eintreten sollte, die kommende Weizenernte in jener Gegend nur einen geringen Betrag eraeben dürst?. Auch die Psirsichknosven sind alle ersrorea. A!ontana wird in nicht lan.vr Zeit als der Goldene Staat der Rocka Mountain-Region" bezeichnet werden, wie es jctzt als der größte Silber- und Kupfer-Erzeuger bekannt ist. Montanas Goldproduc-

tion für 1891 wird größer sein, wie je zuvor während der letzten zehn lahre. Di? Goldfelder m Lewis.und Elarke. Madison. Beaverhead. Silver Low. Jefferson und Fergus Counties bergen anaebllch unermeßlichen Reich thum. Albert Sacks aus Dubuque in Iowa, der in Rahway in New Jersey wahnsinnig geworden war. ist zeitweije wieder zur Vernunft gekommen, aber die lichten Augenblicke sind nur von kurzer Dauer. In solchen lichten Augenblicken beantwortete er mehrere telegraphische Anfragen von Angehörtgen in Dubuque. Er zeigte darin Klarheit über seinen Geisteszustand und erklärte, so lange dort bleiben zu wollen, wo er war. bis Jemand komme. lim ihn heimzuholen. Sacks wünscht dringend, sobald als möglich nach Hause zu gelangen, sieht aber selbst ein. daß dies nur unter Bewachung geschehen könne. Der Friedensrichter Lycan in Black Hawk in Colorado hat die Hilfe der Polizei in Denver dazu in Anspruch genommen, den Verkauf des ersten in Colorado geborenen chinesischen Madchens Namens Llllie Lmg jt. - t r je rt- c ou an einen relcyen cmneiijajcn öiuuimann zu verhindern. Der Mann hat bereits zwei Frauen und begehrt das nunmehr fünfzehnjährige Mädchen zu seiner Dritten, was er nach chinesischem Brauche nur durch Kauf von dem Vater des Madchens erreichen kann. Lillie, welche in Black Hawk sehr ht liebt ist. wendete irch mit Hilfe eines Eh'mesen an den Friedensrichter Lycan znit der Bitte, sie vor dem ihr drohenden Geschicke zu bewahren. Der Sekretär Thomvson von der Kmderschutzgesellschaft in Denver hat die Sache in die Hand genommen. In der deutschen lutherischen St. Johannis-Kirchengemeinde 'in Decatur in Illinois sind ernste Streitigkeiten ausgebrochen. Der .Pastor Leßmann theilte in einer Ge'melndeversammlung am Sonntagnachmittage mit. daß er einen Weißkappenvrief erhalten.habe und zeigte den Brief mit dem Bemerken vor. daß er dessen Verfasser nicht in seiner Gemeinde zu finden erwarte. Darauf erhob sich eines der männlichen Gemeindemitglieder mit der Behauptung, daß er die Urheber des Briefes kenne und machte sie sodann namhaft. Einer der von ihm Genannten befand sich in derKirche und stellte die Beschuldigung mit den Worten: Sie sind ein Lügner!" in Abrede. Nach einem sehr erregten Wortgefechte wurde die Versammlung aufgelöst. Die Kirchengemeinde besteht hauptsächlich aus Polen. In Jackson in Tennessee ist die Nachricht eingetroffen, daß drei Männer in den nördlich von Jackson belegenen Niederungen des ObienFlusses erfroren seien. Der angesehene Farmer Mack Wright war mit zwei jugendlichen Begleitern in einem mit zwei Mauleseln bespannten Wagen ausgefahren. Auf irgend eine Weise gerieth der Wagen von dem Damme und die Männer fielen in das Wasser. Es gelang ihnen zwar die Zugstränge der Maulthiere zu durchschneiden, so daß diese davon schwim men konnten, die Männer jedoch kamen in dem gerade beginnenden Schneestürme um. Wrights Leiche wurde tags darauf gefunden, aber die Aufsuchung seiner beiden Begleiter, deren Fußspuren über Schnee und Eis verfolgt wurden, hat zu keinem Ergebniß geführt, so daß jetzt kaum noch ein Zweifel daran möglich ist, daß auch sie dem Unwetter erlegen sind. Vor mehreren Wochen erwarb E. S. Warben von John E. Lloyd einen Antheilsansvruch an der Pomonagrube bei Eenterville in Montana für den Preis von N5.000. Diescr Tag: traf er mit Miles Finten in einer Wirthschaft in Helena zusammen und dieser bot ihm für seinen Anspruch 510,000 oder M.000 für die ganze Grube. Als der General aber 550. 000 dafür forderte, schlug ihm Finten vor. durch die Würfel entscheiden zu lassen, ob er den Anspruch für $15,XX) erhalten, oder Marren die vollen $50, 000 bezahlen solle. Warren ging da rauf ein und begann das Würfelspiel mit zwei Fünfen, aber Finten übertraf ihn mit dem glücklicheren Wurfe von drei Fünfen und gewann dadurch 000. Er stellte Warren einen Check über $16.000 aus und erhielt von ihm die das Vesihrecht an der Grube betref senden Papiere ausgeantwortet. Die Regierung wird höchstwahrscheinlich den Söhnen der amen kanischen Revolution oder einer ahn lichen Vereinigung die Gerechtsame ertheilen, aus eigene Kosten die elektrische Beleuchtung der Statue der Freiheitsgottin im New Aorker Hafen, unterhalten zu dürfen. Die LeuchthgusbeHorde legte nämlich vor Kurzem eneroische Verwahrung beim SchatzamtsSecretär dagegen ein, daß die $10,00 welche zur Beleuchtung der Statue ben.öt.hiat. sind, de? ihr zugestandenen

und schon knapp' genug Gemessenen Verwilligung entnommen' würden, zumal von einem Seefahrer-Standpunkt aus die Beleuchtung der Statue durchaus keinen Zweck habe. Eine Anzahl Vereine wandte sich nunmehr sofort an die Regierung und erklärten sich bereit, das elektrische Licht auf eigene Kosten unterhalten zu wollen, was dann auch wohl bewilligt werden wird. Uebrigens soll die Statue schon bedenkliche Zeichen von Verfall aufweisen. Die dünne Kupserschicht soll bereits an vielen Stellen starke Risse haben. so daß sich die Leuchthaus-Be-Horde auch veranlaßt sah. die Statue anstreichen zu lassen, was derselben viel von ihrer ursprünglichen Schönheit genommen hat. Zehn oder fünfzehn Jahre von hevte dürfte es mit der Freiheitsgöttin" schlecht bestellt sein. Die erwähnten Vereinigungen unrerhalten jetzt schon einen Dampferdienst nach Vedloes Island und haben beieits $60,000 hierdurch vereinnahmt, welche Summe man gegebenen Falles für allgemeine Ausbesserung der elekkrischen Anlage anwenden will.

' Vom Auslande. Ein Millionengeschenk ist der Stadt München durch den in Bozen lebenden Ingenieur und Architekt Karl Müller, einen ihrer Burger. zuaeflossen Es ist nämlich von dieser Seite der Stadt ein großer Gebäitdekomplex, der bei einer Rente von über 75.000 Mark auf mehr als 1 1-2 Million Mark geschätzt und nur mit einem Ewiggeldkapital von 480.000 Mark belastet ist, schenkungsweise unter der Bedingung überlassen worden, daß der Erlös aus demselben, beziehungsweise ein dem Werthe gleichkommendes Kavital zur Errichtung eines Vorzugsweife für Unbemittelte bestimmten Volksbades verwendet werde. In feicrlicher Sitzung beider Gemeindekolleaien wurde das großartige beschenk seitens des ersten Bürgermeisters entqeqengenommen. In Witebsk Hai sich kürzlick ein Aufsehen erregender Proceß abaespilt. Der Ingenieur Popow, der mit der Tochter des bekannten Ro-' manschriftstellers Danilewsll verhenathet war, wollte seine junge Frau, die ' Viel kränkelte, los werden und er setzte ' beim geistlichen Konsistorium mitHilfe ' zweier bäuerlichen Zeugen, die der jungen Frau Ehebruch nachsagten, seine Scheidung durch, wobei die Frau zur Ehelosigkeit und zur Kirchenbuße verurtheilt wurde. Die Frau, welche sich keiner Schuld bewußt war, gab den Kampf nicht auf, sondern wandte sich an den Prokureur des Witebsker Bezirksgerichts. Durch eine eingehen ve Untersuchung wurde nun festgestellt, daß Popow die beiden Zeugen zu falscher Aussage erkauft hatte. Dieselben sind denn dafür zur Einreihung in die Arrestantenrotte und Popow zur An siedelung in Sibirien während 15 wahren verurtheilt worden. In der kgl. ArtillerieWerkstatt zu Spandau wurde vor Kur;em ein Schlosser wegen Mangels an Arbeit entlassen. Darüber beschwerte er sich bei der Direktion und erklärte, während er als konservativer, königstreuer Mann, der auch bei der Reichstagswahl seine Schuldigkeit gethan habe, entlassen werde, beschäftige man Socialdemokraten weiter in der Fabrik. Auf Befragen wer diese seien, nannte er zwei frühere Arbeitscollegen. Diesen wurde nunmehr aufgegeben, gegen den Denunzianten die Beleidigungsklage anzustrengen (!), was auch geschehen izt. Andernfalls wären sie auch entlassen worden. Ein erschütterndes Familiendrama hat sich in Berlin abgespielt. In dem Hause Spittelmarkt 6 vohnte seit längererZeit d:r zu Aschirsleben geborene, etwa 70 Jahre alte frühere Schutzmantt Lehn mit seiner aus Frau, 4 Töchtern und 2 Söhnen bestestenden Familie. Di: Kinder sind alle, außer einer Tochter, gutgerathen. Diese Tochter, die von dem schmalen Wege der Tugend bedenklich abgewichen war und sich der besonderen Fürsorge der Polizeibehörde erfreut, war der ständige Kummer der Familie und hat ihren alten Vater schließlich in den Tod getrieben. Im December war Lehn plötzlich aus seiner Wohnung verschwunden, nachdem er seiner Tochter ihres leichtsinnigen Lebenswandels wesen eine Züchtigung hatte zu Theil werden lassen. Vor einigen Tagen nün bemerkten Passanten an der Gertraudtenbrllcke im Wasser schwimmend die schon stark in Verwesung übergegangene Leiche eines alten Mannes. Die Leiche wurde sofort herausgezogen und vis-a-vis dem Hinteren Theil des Hauses Spittelmarkt 6, in dem Lehn wohnte, auf den zum Wasser hinabführenden Treppenstufen niedergelegt. Kaum war dies geschehen, als Händeringend und laut klagend ein junges etwa 20jähriges Mädchen erschien es war die Schuldige, die die Leiche ihres vor zwei Monaten verschwundenen Vaters von ihrem Fenster aus erkannt hatte. E i n V a n d i t e n st r e i ch von unglaublicher Frechheit, 'dem zwei Menschen, darunter ein Polizeikommissär, zum Opfer gefallen sind, versetzt die Stadt Bukarest in die größte Aufregung. Am äußersten Weichbild liegt eine Weinschenke, die hauptsächlich von den Soldaten der umliegenden Käsernen besucht wird. Als der Besitzer neulich Abends seine Wirthschaft schliß ßen wollte, erschienen plötzlich 13 als Bauern und Berghirten verkleidete Räuber, von denen drei Einlaß und Wein begehrten, während die übrigen sich anschickten, draußen Wache zu halten. Der Wirth, der sofort sah. mit wem er es zu thun hatte, verweigerte die Bedienung unter dem Vorgeben, er wolle seinen Laden schließen. In demselben Augenblicke war er aber schon niedergeworfen und geknebelt. Das Gleiche geschah' dem im Gastzimmer anwesenden Burschen und der im Nebenzimmer sitzenden Familie des Wirthes. Nur einem Mädchen gelang es aus dem Fenster zu entspringen und

$üt zu holen. Von den cacyoar,., die herbeieilten, wurde einer erschossen, ein anderer schwer verwundet, und ein herbeigeeilter Polizeiscrgeant entwaffnet und geknebelt, nachdem er noch eben das Nothsignal hatte geben können. In der nahegelegenen Kaserne, die kaum hundert Schritt entfernt liegt, war der Officier vom Dienst abwesend, und der Feldwebel erklärte den Hilfesuchern, er dürfe keine Truppen ohne den Befehl des Vorgesetzten sortschicken. Unterdessen plünderten die Räuber -vohlgemuth das Haus, erbeuteten 2500 Franken und machten sich, ermuthigt durch das Gelingen, zur nahegelegenen Wohnung eines Priesters auf. Man schickte einen Boten hinein, der Priester solle schleunig kommen, um einem in der Nähe verunglückten Kinde die Sterbesakramente zu geben. In dem Augenblick aber, als der Geistliche heraustrat. schlug die Horde den wehrlosen Mann nieder, stürzte in den Flur, und erzwäng von seiner Frau das Geständniß. wo der Gatte sein Geld aufbewahrt habe. Mittlerweile war die Bukarester Polizei benachrichtigt worden. Der Polizeipräfekt, der sich gerade auf dem Hofball befand, begab sich mitten von dem Feste in Begleitung zweier Kommissare und mehrerer Polizeisoldaten nach dem Thatort und dann aus die Verfolgung der flüchtig gewordenen Verbrecher. Einer wurde gefangen und bezeichnete den Zufluchtsort der Banditen, ein Haus im Südosten von Bukarest. In der That hatten sie sich hierher zurückgezogen. Beim Anblick der Polizei eröffneten die Räuber ein Feuer auf sie, die beiden Kommissare stürzten getroffen nieder, einer von ihnen tödtlich verwundet; auch von den Verbrechern wurde der eine verwundet, den andern gelang es zu entkommen. Nach den Angaben der Gefangenen sind es entlaufene Sträflinge aus dem Zuchthause Vacaresi und dem Salzbergwerke Ocnele-Mari, dem Strafort für sehr schwere Verbrecher. I n Turin ist neulich llbends im Stadttheil Casal-Monfe-rate der. zwanzigfache Millionär Giusevve Pavia auf der Straße durch ttvei Messerstiche glücklicherweise nur leicht verwundet worden. Der Thä-

ter meldete sich unmittelbar darauf bei ?en Carabinieri. Es ist ein junger Arbeiter, welcher erklärte, er habe den ihm persönlich Ul'.bekannten Millioiar ermorden wollen, weil er Hunger hatte. vtz sruyere R e n t ier Wem zu Germersheim in der Rhein Pfalz, welcher einst ein Vermögen von 100.000 Mark sein Eigen nannte, ist derartig zurückgekommen, daß er bereits seit Wochen mit seiner Ehefrau nichts Warmes mehr zu essen gehabt hat. In der Verzwelsluna beschlossen beide, gemeinsam aus dem Leben zu scheiden. Die Frau schnitt sich mit dem vJittx in die Hand, ohne die Pulsader zu treffen, und lag in diesem Zustande während der ganzen Nacht auf dem Sopha. Der Mann hatte aber nlc.it den Muth, Hand an sein Leben zu legen und bewachle seine Frau die ganze Nacht. Um einem weiteren Selbstmordversuch vorzubeugen, wurde die Frau rn's Hospital ver bracht. Der Redakteur der Var'iser Zeitung La Presse". Andre Marty hat kürzlich aus seine Bitte den auf der Festung Glatz in Hast befind licn französischen Offizieren in Ge aenwart des Aufsehers einen kurzen Besuch in deren Freizeit abstatten dürfen. Herr Martt, bat ssck.dabei überzeuat. daß die vielfach in französischen Blättern verbreitete Behauptung von harter Behandlung seiner Landsleute nicht der Wahrheit entspreche. Hierbei sei nochmals erwähnt, daß die franzö sischen Offiziere lediglich nach den be stehenden Strafvollstreckunasvorfckrif ten für Festungsstubengefangene, mit velonverer Beruckjlchtlgung des vorlieo.enden Falles behandelt werden. Der Redakteur der La Presse" beabsicktiat. über Glatz und einige andere Städte längere Artikel in seinem Blatte zu veröffentlichen, auch hat er verschiedene Photographien von öffentlichen Gebäuden, wie z. B. "der Kommandantur gekauft, und durften wlcke wobl dem nächst in französischen Journalen abaebildet werdeii. Der eine der Gefanoenen hat seine Stube abgezeichnet, in der er eld t. den Kopf in die Sand ae stützt, auf einem Stuhl sitzt. Herr Marty erhielt vom Kommandanten die Erlaubniß, diese Zeichnung der Mut ter 'des Offiziers mitzubringen. Die Anwe enhelt des französischen Redak teurs gab in der Stadt Glak zu dem Gerüchte Anlaß, die Franzosen wären treigeiaen worden. Eine Scene von er schreckender Wildheit trug sich vor ein! aen Taaen in Gentillv bei Baris zu Im Laufe des Abends hatten die Schutzleute auf der Straße zwei Be trunkene aufgelesen und zusammen in ein Zimmer des Pollzeibureaus ae sperrt. Eine Stunde später hörte man turchkerilches wt ajret aus der Kam mer 'dringen. Anfangs schenkte man dem Gevahren der beiden Trunken bolde keine Beachtung, als aber das Kreischen fortdauerte, sah man nach und fand, daß der eine Trunkenbold im Begriffe war.den anderen buchstäblich anzufressen. Es fehlte ihm bereits ein halbes Ohr und die Unterlippe und mit aroner Mühe aelana es. den Unalücklichen aus den Klauen seines Peinigers zu befreien. Der Blutende wurde nach dem Spital und der Menschenfresser' nach dem Polizei depot gebracht. Das deutsche Reicksgericht hat eine für Gambrinusverehrer interessante Rechtsfrage entschieden Es handelte sich nämlich um die Frage, ob ein erwachsener, normal beanlag ter Mann, der von Vormittags 11 Uhr bis Nachts 11 'Uhr im Brauhaus sitz und selbstverständlich seinen normalen Durst löscht, nach Ablauf dieser Zei noch als strafrechtlich verantwortlich für gewisse Handlungen gelten könne. Der Buraermelter Mrstm von Awerchstraß (Bayern) hätte vomLand gericht .Eichstätt .drei Monate wegen

esahrlicher Korperverletzung zud'ikttri erhalten und wegen Ruhestörung noch dazu fünf Tage Haft. Nach' einer schweren Sitzung" im August 1893 betheiligte sich der Bürgermeister an einer solennen Keilerei und stach dabei seinen eigenen Vetter in den Unterarm, einen heillosen Spektakel verursachend. Die erste Instanz hatte als mildernden Umstand zwar eine gewisse Erregung angenommen, erkannte aber immerhin auf obige empfindliche Strafe. Gegen dieses Urtheil meldete der Verurtheilte die Revision an. weil er sich bei der Verübung der That in einem Zustande befunden haben will, der ihn unverantwortlich machte. Das Reichsgericht hat den Antrag verworfen und der Herr Bürgermeister muß brummen. E i n eL andschast in der Nähe Petersburgs hatte noch vor Kur-

zem auf jeden erlegten Wolf eine Prämie von drei Rubel gesetzt. Um in den Besitz eines solchen grünen Papieres die Dreirubelscheine schimmern in dieser hoffnungsfrohen Farbe zu gelangen, hatte man nur nöthig. den Schwanz des gefährlichen Raubtbiers einzuliefern. Nun wollte es aber einemAgenten der Landschaft verdachtlg scheinen, daß es einem einzigen Jäger gelungen sein sollte, im Laufe von nur zwei Monaten dreihundert ?lsearlmme vom Leben zum Tode oefördert zu haben. Man entschloß sich. der Kunst dieses Nrmrod ohne Glel chen nachzuspüren, und fand zu nicht aennaer Ueberraschung in seinem Häuschen eine, vollständig eingerichtete Kllrschnerwerkstatt. Der Jäger hatte von alten Pelzen die Felle ausgekauft und kräuselte mit Hilfe eines helßgemachten eisernen Stabes die prächtigsten Kunst-Wolfschwänze. Aus einem kleinen Felle wurden drei solcher Schwänze geschnitten, die nur schwer von echten zu unterscheiden waren. Noch zwei, drei Jahre und dieser bluhendeHandel hatte der Landschaftslasse den Boden ausgeschlagen. Das wurde durch rechtzeitige Entdeckung alücklich verhütet. Mucho's Cigarrenladen befindet sich in No. 199 Ost Washington Str. Marktbericht. Wholesale.Prcise GrocerieS. Zucker: Harter $5.3 . Guter gelber $3.91. Gewöhnt, gelber $3 56. Kaffee: geröst. Banner, Lion und Java 2 1. 75c ( in 50 Pfd Sacken ) Capital 23)c Pilot 23c Tiakota 22jc Brazil 22y Getr. Aepfel 6)c Pfirsiche 12 Corimhen 54c Pflaumen 7c Aprikosen 15c Früchte und Gemüse. Aepfel per Faß $7.00 Citroren per Kiste $3 50 Orangen per Kiste $2.50 Kraut ver Fzß $2.00 Zwiebeln per Faß $2.00 Rüben per Faß $1.50 Bohnen per Bushel $1 80 Kartoffeln per Bushel 75c Süß Kartoffeln per Faß $3.50 Mehl. Winter-Weizn pat. $4.00 Frühjahr-Weizrn pat. $4.00 Winter extra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roagenmehl $3 10 Hafergrütze $5.10 Butter. Eier und Geflügel. Butter, frische Countrd I?c. Eier, irisch, per Dutz 12c Leb. Geflügel: Hühner 6c per Pfund; Spring ChickenS 6c; öähne 3c ; Turkey Hennen 6 je; Enten 6 je; Gänse $4.80 perDutz. An meine Freunde und Bekannte! Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich daS Grundeigenthum nebst Wirthschaft deS Herrn Peter Müller, bettgen an der Ecke South 8c Delaware Str., käuflich erworben habe und mich freuen werde meine Gönnr daselbst begrüßen zu können Es wird mein Bestreben sem meine Gäste wie üblich in liberalster und zuvorkommendster Weise zu bedienen. Achtungsvoll, Julius Keller. Keller Bro'S Cementgeschäft, Office :'9S Ost South Straße. Chas. Jhndris, Werekant Saloon, 23 Süd Delawarc Str., lScke Pearl Etraße.Z Der neue Eigenthümer versichert seinen Freunden und Kunden nur die besten emhei mischen und importirten Getränke und Cigar ren zu verabreichen. Reelle Bedienung ist garantirt. Vormittaas warmer Lnnck. J. C. HOKNUNG'S Wirthschaft! 145 Oft Washington Straße. Jeden Vormittag feiner wannet Lunch Beste Bedienung und vorzügliche Setränke ' und Eiaarren. BRILL'S zuverlässige Dampffärberei, tablirt 1871.) Herrenkleider gereinigt, gefärbt und revartrt 33 & 38 Massachusetts Avenue. Kweiaaesckätt: . Jllinai tre Tlie Twenticth Century, eine auszeichnete Wochenschrift, welche fortschrittlich gesinnten Lesern sehr zu enwfeb len ist. In der Tendenz zwar sozialistisch, werden doch andere fortschrittliche Theorien darin unparteiisch besprochen. - Man bestelle direkt bei der Humboldt, Publishing Co.. 19 Aftor Place. New York, ATEAKI I ntMem to hrtflff Mach ny fairly i grut n im ar.ii Ims . Mcaa rasa M writ. ihI ho. n.tnrtlnnlll m .... 1 WMßß Üb to rara Throo Toommb IMIm V Taarla tb!rTa tclitit,rh"r lbjr üva.I will loorrairf th ttaoüo or iployoioma. which yom ema rar. taat aaMMiat. Mo aoaT tot m antata Mccaatfal M abova. tai Ijr ma quick lr taaraod. I 4MfO da oaa workar Itom aaa diatrk-t ur cvumjr. aav aliaady (aafal aa4 pravtdoo: wita oaiploymrat a larra utw.wk am ataktac over IMN a voar aaca. Ii N EU MM Olil U. PaU Dartlaalara TiXMJC Aodiaaa at oaoa. U. . , I n. Uts 9, Ajmgm

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Cias Vl jz.t?tiy- i Nichts ist der Gesundheit zuträglicher als reine Luft und gute Verdauung. Die erstere ist leicht zu haben, für die zweite kann man immer sorgen, und zwar durch den systematischen Gebrauch von Johann Hoff'L Mcrlzcrtrakt. Er macht die Nahrung löslich und leicht verdaulich. Ein Dutzeiid Flaschen deö ächten JohannHoff'fchcn Malzextrakts verleihen mehr Kraft und Nahrung als ein Faß Ale oder Porter, und das ohne zu berauschen. Er ist deswegen für stillende Mütter bestens zu empfehlen, desgleichen für schwächliche Kinder und bei allgemeiner Hinfälligkeit. Man achte, daß der N?menSzug Johann Hoff" sich aüf der Etikette am Halse jeder Flasche befindet. Kein anderer Extrakt ist annähernd so gut. Eisner & Mendelson Co., Agenten, 122 und 154 Franllin St., S!ew York. Dr. I. Wühler, Deutscher Arzt. Ossice und Wohnung: 337 Süd Delaware Straße. OsficeStunden: 8 Uhr Porm.; i 3 Uhr ackm.: 7 9 Uhr Abend?. Telephon 1446. Dr. PPAFF, Ofsice: 134 Nord Pennsylvania Str. OffteeStnden von i 4 Uhr Nackm. No. 425 Madison Avenue. Stunden von 1011 Uhr Vorm. Wohnung: 197 N.Alabamftr. .ikeermontstr. Telisbon- I Osftce L9. seujjhon Z Wohnung 936. Dr. Burckhardt, Deutscher Ärzt. Office und Wohnung: $lo. 582 Süd Meridian Str. Ofstce-Stunden : 8 ti$ 9 Uhr Vorm. 2 bi 3 Uhv Nachm. 7 bi 8Uhrbd. Sonntag vormittags Telephon 2&tf. Dr. C. N. Schaefer, Zörzt und Chirurg, o. 430 Madison Avenue, nahe Morris Str. Sprechstunden: 8-9:30 Uhr Morgens. 2-4 Uhr Nachmittag. 79 Uhr Abend. Televvon 8. C. C. Gverts, Deutscher Zahn - Aizt, No. 8j Nord Pennsylvania Str. a wird auf Wunsch angewandt. Dr. I. A. Sutcliffe, jeschasttgt sich auischlieblich mit undärztttchen fallen nd mit Seschlecht und Nrinkrankhette. No. 5 Oft Market Ctrafze. Vfftcetuvden : bi 10 Uhr Borm. 3 dt 8 slhr Nachm. Sonntag augenon:en. Xtle zho 941. DR. L. WITT, Arzt u. Accoucheur, Office : Mo. 439 Süd Mkridian Straße. Telephon 1297. Dr. Wagner, Ossice : flo. 60 Gsl Shio Bit. OfficeSlunde : 910 Uhr .,rvtt,. Uhr Nachmittag. Wohnung : Stke Vrpadwav nd t?ol Uve. Televio 84. CIL18. G. MÜELLEli, Deutsche Apotheke. Nachfolger von W. W. Scott. Zlo. 667 Wirgini ZSvsnus, Ecke Coburn Str. Telephon 1747. Nachtglocke an der Seitenthüre. Rezepte Tag! und Nacht sorgfältig gefüllt. Freie Ablieferung. No. 38 Ost Ohio Straße. Svrechftunden : 1012 Uhr Vormittag. lS Nacvmtttag und 78 Abend. Sonntag von S Uhr Nachmittag. AN IDEAL FAMlLY MEDICI NE For I.dlMla. uuiraurM. i lleadacar. ConuUp.Uaa, ad C.ilexl.Bu OffeaaiTeKreata, ! and all disordera of tte Stornaefc. tXrvr and Beweis, I RIPANS TABULES ! et rently yet prornptly. Persect i digestion sollowa their um Bold by drareista or sent by tnail. Box ivtiubi,. racuiiTti uura I For sree wmplea-addmB I KHANS CIIKMICAu CO. New 1 .rtt. 5 ac. Metzger & Co. Hauptquartier für alle Sorten von einheiknischem und importirten Bier, Ale Porter, Mineralwasser, Welu und Cbampagner. 80 CT 32 JOft Märyland Otv. Telephon No. 407. Beftellungen teerten nach len Theile bei tadtromvt abgeliefert. Telephon 1269 Unterstützt die UNION CO-OPERATIVE Saun d r y, betriebe do Uto KVaschSdche. No. 138, 140 und 142 Virginia Svenue. T. E. Somerville, Manager. Ocbweikle Zi Prange, ffabrikanten tzn Kutschen, Buggies, und allen Sorten Wagen. Ecke .Davidson und Market Straße.

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Imliana möüne ist daö einzige Blatt in Zndiana, wel iheö die Interessen des Bolkes gegenüber der Macht der Plutokratie vertritt. Vl, Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiin. teressen kämpft sie unentwegt für Freiheit u. Recht aus allen Gebieten deS Lebenö. Die Arbeit deS Volkes ist die Schöpferin olleS Wohlstandes und darum wirken wir für solche soziale Reformen, welche die Arbeit zur freubebringenden Lust, statt zur niederdrö?, enden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte eS als moralische Pflicht empsinder Leser der 3ndia?a Tribüne z sei ' DaS reichhaltige Sonntags Blatt bietet eine Fülle unterhaltenden LeseRosse " Der SlbonnementS Preis der taglichen Tribüne ist 12c, deS Sonntag Sblatts Jc, " beider zusammen 13 Cts., per Woche oder SS S. per Monat. -Durch die Post versandt, kostet bat Tageblatt $3, daö Sonntagöblatt 92 per Jahr, beide zusammen in Vorausbezahlung. mtekfnchen aller Art werden rasch und billig auS geführt. Eintrittskarten, Quittungen. (Konstitutionen, Rechnungen, GefchäftSkarten, Oriesköpse. Zirkulare, Vrogramrne u. s. w. für Geschäftsleute und Vereine werden geschmackvoll ausgeführt. WiS SRi! WW, JndianarsliZ. ZnZ.