Indiana Tribüne, Volume 17, Number 167, Indianapolis, Marion County, 6 March 1894 — Page 2

Indiana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonnöttgs.

Tie tägliche Tribü-.k" kzyei durch den TrSg ti Cent per Zoche. die SonntagS-.Tribüne- 5 Cent? per Woche. Beide zusammen 15 Cent? oder 35 6nU3 perMonat. Pev Post igeschiöt in Vor auSbezahlung per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., G. März 1894. Die VahngtselZschaft unterlag. Eine interessante Entscheidung für das ganze Publikum und mmentlich für Alle, welche viel aus Eisenbahnen zu fahren haben, hat jüngst ein Richter in Mississippi abgegeben, welcher damit allen seinen nördlichen und südlichen College mit leuchtendem Beispiel vorangegangen ist! Die zugrundelieaenden Thatsachen sind folende: In VZckZburg, Miss., lauste ein Mann Namens Patterson eine Fahrkarte erster Klasse für einen Zug der L.. N. O. & T.-Vahn und stieg ein. Der 3uq bestand aus drei Coupes: einem Wagen für die weißen Passaqiere erster Klasse, einein für die farbiaen Passagiere und einem Raucherwagen. Patterson begab sich in den erstgenannten Wagen, fand aber alle Sitze besetzt, und der Conducteur erklärte ihm. hier sei kein Sitz mehr zu haben. Mehrere der dortigen Passagiere schliefen zur Zeit und nahmen je zwei Sitze ein; auch waren einige der Sitze mit Gepäck belegt. Patterson bestand darauf, da& der Conducteur ihm einen Sitz verschaffe; dieser aber blieb bei seiner Weigerung und sagte ihm. er solle sich in den nächsten Wagen setzen. Patterson ging denn auch auf diesen Vorschlag ein und liest sich in dem nächsten Coupe, dem für farbige bestimmten, nieder. Wenige Minuten darauf aber wies ihn der Conducteur hier hinaus, da dieser Waggon ausschlieglich für die Wollköpfe reservirt sei. Patterson ging dann in den Nauch:rwaaen. fand es aber unmöglich, sich dort aufzuhalten, weil der Nauch ihm Uebelkeit verursachte. Abermals wandte er sich ,an den Conducteur und verlangte einen Sitz in dem Wagen der ersten Klasse, widriqenfalls er die Bahngescllschaft verklagen werde. Der Conducteur wurde grob, blieb bei der Weigerung und sagte, er möge nur klagen, er werde schön 'reinfallen. So klagte Patterfon denn, und in der ersten Instanz sprachen ihm die Geschworenen $75 Schadenersatz zu und erkannten das Princip an. daß die Bahngesellschaft zu der Fahrt auch den Sitz liefern müsse. Die Gefellschaft appellirte nun an das Staatsobergericht. dieses bestätigte aber prompt die erstinstanzliche Entscheidung. Die Hauptstelle des oberqerichtlichen Entscheids ist werth, hier verewigt zu werden: Der Kläger hatte für einen Sitz in einem Wagen erster Klasse bezahlt und war selbstverständlich berechtigt, von den Dienern der Bahngescllschaft in dem betr. Zuge zu fzrdern, daß sie ihm einen solchen lieferten, es sei denn. daß em plötzliche? Zudrang von Pas sagieren dies unmöglich gemach! hätte. Es geht aber aus dem unterbreiteten Beweismaterial ganz klar hervor, daß der dienstthuende Conducteur dem Kläger einen Sitz hätte beschaffen können und sollen. Ebenso geht da raus hervor, daß der Conducteur das ordnungsmäßig vorgebrachte Ersuchen des Passagiers nicht nur abschlug, sondern den kühnen Passagier auch noch einem Ausbruch seines gemeinen und verächtlichen Zornes aussetzte. Daß ein Schwurgericht dem Kläger nur die geringfügige Summe zugesprochen hat. über welche sich die Bahngesellschaft aufhält, ist ein Post tiver Beweis dafür, daß bei den Ge schsvenen kein ungebührliches Borurtheil gegen diese Gesellschaft be stand. Möge die Bahngesellschaft Gott danken und sich in Ruhe fassen! Bestätigt. Dazu kann man nur sagen: Bravo! und Bivat sequens! We nigstens ist damit der erste Schritt zur Anerkennung des Grundsatzes gethan, daß Passagierverkehrs-Gesell-schaften unter allen Umständen für den bezahlten Fahrbetrag auch einen Sitz liefern müssen. Hoffentlich folgt bald die Fortsetzung. Vanner Ward ttver Vankkrache. Wenn Spitzbuben manchmal nachher sehr tüchtige Detectivs abgeben, warum sollte nicht auch ein Bankgauner Rathschläge bezüglich der Vermeidung von Banürachen geben können? Der muß doch wissen, wo das Nierenstück faul ist. Ferd. Ward geniest den wenig beneivenöwerthn Ruf, der Mensch getvesen zu sein, fttliu den General Grant ruinirte und dann auf mehrere Jahre Freiquartier in jener Anstalt mit dem musikalischen Namen beziehen mußte. Jetzt hat er sich von einem angloamerikanischen Blatt ausmun tern lassen, nach berühmten Mustern (siebe z. V. die Schriststellereien derurtheilte? Chicaqoer Budler vor mehreren Iahren) ebenfalls zur Feder zu greifen und der Welt kund zu thun, was er über Bankkrache und die Mittel. sie zu vermeiden, weiß. Kann er doch damit zugleich sozusagen noch etwas von seiner Sündenschuld abarbeiten. Einiges, was er sagt, scheint gar nicht ohne zu sein. Er führt aus, die meisten Bankkrache und Bankbetrüaereien würde: nur durch den Mangel an wirklicher Aufsicht seitens des Directoriums ermöglicht. Viele der Herren Directoren erfüllten ihre Pflichten in der schlaffsten, lässigsten Weise; sie bemühten sich nie, den Charasier des C .rtos gründlich kennen v

lernen, und' liehen das Geld ber Bank auf das bloße Indossement seitens ihrer Beamten weg, ohne irgend eine persönliche Prüfung. Bon dem durchschnittlichen Bankdirector erwarte man weiter nichts, als daß er ein gut-

stebender Mann im Gemeinwesen sei und mindestens 10 Acticn in dem betr. Institut habe. Nicht selten gehöre er mehreren solcher Directorien an, lasse sich für den Besuch der Sitzungen bezahlen, schlage möglichst vieleBortheile ür sich und seine Freunde und Patronage für weniger begüterte Verwandte heraus. Wenn dann die Bank im! mehreren Millionen fallire, so sei er lediglich für das Doppelte der Actien verantwortlich, die er habe, und wenn auch Depositoren und andere Actionäre ruinirt würden und das größte Unheil entstände. Daher, sagt er weiter, sollte das bestehende Gesetz derart geändert werden, daß für die Directoren genugende financielle Interessenahme nothwenbig würde. Von jedem Direktor einer !l!ationalbank sollte man fordern, daß :r beim Finanzgeld-Controlleur eine der Größe des Geschäftes entsprechende, gute Bürgschaft hinterlegte. Allermindestens müßte aber die Zahl der Actien. welche ein Director haben müsse, bedeutend erhöht werden. Jeoenfalls rnüfete die Verantwortlichkeit des Directors vollauf im Verhältniß zu seiner Machtbefugnis stehen. Dann wurden schon von selbst die Sicherheiten auf Anleihen u. f. w. ganz anders geprüft werden, als bislzer. Auch würden dann allerlei Mißbräuche aufhören. Gegenwärtig sei es z. B. etwas ganz Gewöhnliches, daß der Präsident, der Oberkassier oder einer der Directoren dem Zahl kassier Checks" gebe und lhn anweise, dieselben bis auf Weiteres als Baargeld zu zählen und zu bewahren. Wahrscheinlich gebe es noch viele Banken. in denen, wenn man das wirkl i ch e Vaargeld zähle, es sich als viel zu kurz herausstellen würde. Da kann es Einen ja förmlich am sein. Völlig übersehen sollte man die Auslassungen dieser Autorität jedenfalls nicht. Wellman's Nordpolfahrt. einigen Tagen wird das Trio von Forschern, welche zur Zeit dem geheimnlßvollen Nordpol zustreben, um einen Vierten. Herrn Walter Wellman, vermehrt werden. Heir Wellman, bisher Zeitungscorrespondent in Washington, ist derselbe, welcher seiner Zeit im Auftrage des Chicago Herald, den genauen Punkt, an welchem Columbus zuerst den Boden der neuen Welt betrat, gesucht und seiner Ueberzeugung nach auch gefunden hat. Auf seiner Nordpolfahrt werden seine Begleiter sein Prof. Owen B. French vom geodätischen Bureau der Bundesregierung, der Arzt Dr. Thomas B. Mohun und rer Photograph Charles C. Dodge. Wellman hat seiner Expedition eine Route, welche von denjenigen der anderen Forscher vollständig verschieden ist, vorgezeichnet. Lieutenant Peary strebt frcrn Nordpol von Grönland und der Engländer Jackson von dem Franz Josephs-Lnd aus zu, während der Norweger Nansen aus seinem Schiffe Fram von der arktischen Strömung dorthin getrieben zu werden hofft. Der norwegische Hasen Tromsö, welcher ungefähr unter dem 70. Grad nördlicher Breite und dem 20. Grad östlicher Länge liegt, soll der Expedition Wellman's als Ausgangspunkt dienen. Die Reise nach Tromsö werden die Herren Wellman, French, Dr. Mohun und Dodge am 14. dieses Monats von New Fork auf dem Dampfer Vritannic antreten und in Tromsö werden sich ihnen 10 junge Norweger, von denen einige erfahrene Walfischfänger sind, während die anderen eine Wissenschaftliche Bildung haben, zugesellen. Von Tromsö wird die Expedition im Anfang Mai nach dem unter dem 80. Breitengrad gelegenen Hafen von Däne Island aufbrechen, den Wellman in wenigen Tagen zu erreichen hofft. Dort, wo die Reisen mancher Nordpol fahre? ihr Ende erreicht haben, wird das Hauptquartier der kühnen Forscher etablirt werden und von dort soll es um die Mitte Mai soweit als möglich zu Schiff und dann zu Fuß über das Packeis weitergehen. Wellman ge denkt nicht zu überwintern, sondern auf die eigentlich: Forschungsreise von Däne Island aus nur 100 Tage zu verwenden, so daß er sich und seine Leute nicht mit unnöthigem Gepäck zu belasten braucht und in dem kurzen, aber verhältnißmäßig heißen arktischen Sommer, durch Nichts behindert, dem ersehnten Ziel zustreben kann. Er be rechnet das Gewicht des gesammten Gepäcks. einschließlich der Boote. Schütten, Instrumente, Kleider, Brennmaterial und Nahrungsmittel auf 5,500 Pfund. 40 Zughunde werden mitge nommen und diesen in Gemeinschaft mit den 11 kräftigen Mitgliedern der Expedition dürfte es allerdings nicht schwer fallen, diese Last zu befördern. Wellman und seine Begleiter ver hehlen sich nicht die ungeheuren Schwie rigkeiten, welche eine Reise über das Packeis darbietet. Die Stürme des Herbstes und Winters thürmen dasselbe zu gewaltigen Bergen empor, wahrend die heiße Sonne Canäle schmilU. die das Fortkommen ungemein erschweren. ia Parry. DeLong und Melville. Payer und Weyprecht, Leiah Smitb. Kolöewey. Tyson, Greely und Andere vas Packeis überschritten haben, trotz dem ihre Ausrüstungen schwerfälliger und ihre Leute durch Entbehrungen geschwächt waren, hegt Wellman die feste Zuversicht, daß ihm und feinen Gefährten dasselbe gelingen wird, ja daß er weiter kommen wird, als jene. W i e weit er kommen wird, will er nicht mit Bestimmtheit voraussagen, doch hat er die folgenden Calculationen gemacht : DeLong und Melville haben oft 25 bis teilen pro Tag zurückgelegt. Wellman glaubt, daß ein Mann oder Hund mit einer mäßigen Last zwei Meile.n in der Stunde oder 20 bis 25

Meilen pro Tag machen kann. Diese Geschwindigkeit als Basis angenommen, hält er es für keine schwierige Aufgabe, in 100 Tagen von Spitzbergen nach dem Pol und zurück zu marschiren, und das Gelingen der Reife wird, seiner Ueberzeugung nach, durch die Ausdauer, und nicht durch die Hindernisse des Weges bedingt. Den

Danksagungstag hofft er mit seinen Begleitern wieder in Washington zu feiern. . Ob feine sanguinischen Erwartungen in Erfüllung gehen werden, wird die Zukunft lehren. Auf dem Packeise mögen sich ihm unüberwindlicheHindernisse Schneestürme, offenes Wasser u. f. w. in den Weg stellen und ihn zur Umkehr nöthigen; jedenfalls ist das Unternehmen sehr gewagt und der Erfolg zweifelhaft. Sollte Wellman aber dasselbe glücklich ausführen, so wird er einen Ruhmeskranz errungen haben, den zahlreiche Forscher vergeblich erstrebt haben. Walter Wellman, welcher der Stanley des Nor.ns zu werden sich vorgenommen hat, hat seine früheste Jugend m Hinterwalde von Mlchigan und auf zenPrairien von Nebraska verlebt. Als Knabe war er Clerk in einem Laden, dessen Hauptkundschaft aus Indianern bestand. Spater erlernte er die Druckerei und schon als Jüngling veruchte er sich mit Gluck als ZeitungsHerausgeber. Seit 10 Jahren ist er in Washington als Correspondent des Chicago Herald thätig. Ocm Jnlande. ?km Franziskaner-Kloster ;u Quincv. III.. starb Bruder Heinrich Wetzstein, der in seinem Orden d?n PoJen eines Gärtners, versay. Wn elve wurde im Tiabit 1837 in Bitburg bei Trier geboren und kam Ende der sechziger Jahre rn dieses Land. 2) i Alaska Indianer ac hen nach einer Behauptung des Capitäns R. D. Bell infolge von Krankheit und des Genusses schlechtenWd'iSkvs iörem Aussterben so ravid cntaegen, daß in zehn Iahren ein Fn)iane? ull iciicni -icciuuiiinn nyezu eine Seltenheit bilden wird. Der Kaufmann Christian Ehler in Stroudsberg, Pa., ist durch einen farbigen Einbrecher, R. Pryor, der zur Nachtzeit in sein Haus eindrang, erschossen und Ehler's Frau durch einen Schuß lebensgefährlich verwundet worden. Der Raubmorder entkam mit einer beträchtlichen Beute an Geld und Werthsachen. Vom Sheriff geschlossen wurde in Clinton, Jlls., das große Colonialwaaren-Geschäft der Gebrüder Gallagher. Die Verbindlichkeiten follen sich auf annähernd $20,000 belaufen, wahrend die Ausstände kaum halb so hoch sind. Der Bankerott, eine Folge der schlechten Geschäftslage, hat nicht geringes Aufsehen erregt, zumal er gänzlich unerwartet kam. James Sudgel, ein Ein wohner von Claremont Township.Jll., wurde auf die Anklage hin, seine Frau erschlagen zu haben, ixt Haft genom men. Der rohe Patron soll seiner Gat tin, die sich zudem in gesegneten Umständen besand, mittelst eines ZaunPfahls mehrere wuchtige Hiebe über den Rücken versetzt haben, was den Tod der Frau zur Folge hatte. Ein seltener Fall hat sich auf einer Farm m der Nahe von Ma nilla, Ja., zugetragen. Der vermögende deutsche Farmer Fritz Wenzel war neulich damit beschäftigt, mit seinem Taschenmesser Spane zum Feuer machen zu schneiden. Dabei schnitt er sich ganz unbedeutend m einen Finger, wobei er erschrack. Der Schrecken hatte zur Folge, daß Herr Wenzel von jenem Augenblick an die Sprache verlor und seither keinen Laut von sich ge ben kann. Er ist sonst kerngesund und muß sich ietzt mit Schreiben verstand lich machen, dessen er während mehrerer Stunden nach dem Vorfall auch nicht einmal fähig war. I. R.Rippey.derSekretär der mlssourrichen Ackerbaubehörde, be richtet über die Ernteaussichten in Missoun wie folgt: Wenn auch die Vorbedingunzen gerade nicht die günstigsten genannt zu werden verdienen, so kann man doch aus eme gute Durch schnltts-Weizenernte rechnen. Das Säen geschah zwar allgemein recht spät, doch hatten wir genügend Regen und bis zum 1. Januar mn auch vor theilhaftes Wetter, was der jungen Saat sehr zu statten kam. Etwas mehr Schneefall hätte andererseits nichts schaden können. Was Obst anbelangt, so werden wir eine ziemlich gute Apfel- und ErdbeerenErnte haben, während die Pfirsiche im nördlichen Theile des Staates in Folge der. plötzlich eingetretenen Kälte fast sämmtlich erfroren sind. Mit einem reichen Erbe in Aussicht sitzt, wie die New Yorker Zeitung schreibt, ein angeblicher Nachkomme des Marschalls Vorwärts", ein Sproß der Familie Blücher, rn ei ner kleinen Wohnung des Miethshau scs 314 Ost 62. Straße in New York und hat nicht einmal die Mittel zur Reise nach Deutschland, um serneNechte zu wahren. Graf Gebhard Friedrich Ludwig Adam Blücher von Finken nennt sich der 48jährige Mann in der dürftigen Miethswohnung, ist aber ln dem Gothaischen Generalogischen Hos kalender als Mitglied der Blücher'schen Familie nicht genannt. Thatsache ist es, daß er im Besitz eines PaMches i t. ausgestellt im Jahre 1863 vom deutschen auswärtigen Amt an den genannten Grafen, der damals eine Orientreise unternahm. Zahlreiche -m m i. nr . r . 1 ! . Konsum yaven ven Pan mini, juic Personalbeschreibung stimmt auch heute noch mit dem Inhaber überein. Ferner ist er im Besitz von amtlichen Quittungen, die alle an den Grafen Blücher von Finken ausgestellt sind. Der Aspirant für die Blücher'schen Güter hat im 5. und 2. Artillerie-Regiment der Ver. Staaten gedient und ist mit Ehrenvollem Abschied entlassen worden.

Jetzt noch bezieht er eine monatliche Pension von $10 als Halbinvalide und seine ehemaligen Vorgesetzten sprechen sich in sehr anerkennender Weise über ihn aus. Wie stiner Zeit berichtet, wurde Graf Adolph Blücher von Fin-

ken im letzten Sommer aus seinem pommer'schen Landsitz Weitzow von einem entlassenen Gärtner aus Rache tu sckossen. Er will nun der ältere Bruder des ermordeten Grasen sein und als solcher auf das Gut Anspruch eryeven. Wie er sagt, dienen noch drei Brüder von ihm in der preußischen Armee, doch soll ihm die Familie wegen seiner ersten Ehe mit einem Fräulein Clothilde v. Dürre feind sein. Blücher hat sich in New Fork nach dem Tode seiner Frau mit einer Norwegerin wieder veryelratbet und bat ein vier Monate altes Kind. 5toei Kinder aus seiner ersten Ehe wurden nach dem Tode ihrer Mutker von dem damaligen FamluenoberHaupte anerkannt und wohnen jetzt in Deutschland. Neulich am späten Abend verhafteten in Brazil in Indiana der Polizeichef Londaback und eine Abtheilung Polizisten einen Menjchen, der sich John Taylor nannte und vermuthlich ein vielgesuchter Verbrecher ist. Taylor dagegen behauptet, Pferdehändler aus dem fernen Westen zu sein und woyni rn e ner kleinen Blockhütte bet Clever land in dem County Clay. Die Farmer in der Nachbarschaft hielten lhn für einen Viehdieb und ließen ihn verhaften. Als die Polizisten in seiner Hütte erschienen, waren sie höchlich darüber erstaunt, dort alsHausherrin eine bildhübsche junge Frauensperson zu finden. Aus Befragen erzählte sie, daß Taylor, der damals den Namen Harbin führte, sie vor einem Jahre aus ihrer väterlichen Wohnung in Beualre in Obio aeraubt habe. Seit dieser Zeit seien sie zu Wagen durch dasLand gereist und hatten nur rn wenig be kannten Orten angehalten. Sie gab ferner an, daß ihr Vater ein wohlhabender Farmer Namens Murry sei. Sie wurde von ihrem Entführer durch Todesdrobunaen in unbedingter Abhängigkeit gehalten. Taylor war bei seiner Verhaftung mit drei Revolvern bewaffnet. Er aestand der Polizei schließlich ein, in Ohio bereits imZuchtHause gesessen zu haben und wird sür men ganz gefährlichen Burschen ge halten. . Dom Nttslanve. Innerhalb vier Tagen sind in Antwerpen drei grauenhafte Mordthaten verübt worden. Am 2. Februar wurde in einer sehr belebten Straße Nachmittags um halb 4 Uhr die 71jährige Wirthsfrau Despalier von zwei Kerlen in ihrer Wohnung überfallen, mit einem Stecheisen zu Boden geschlagen und dann aufgehängt. Am Morgen des 5. Februar brachte ein gewisser de Winter seinem eigenen. 20 Jahre alten Sohne einer Bagatelle wegen einen lebensgefährlichen Stich in den Rücken bei. und am Abend des 5. Februar endlich erwürgten bis jetzt unbekannte Personen ein 14 Jahre altes Mädchen Namens Stephanie Thys, welches von den Eheleuten Vaudet mit ihren beiden kleinen Kindern allein in ihrer Wohnung zurückgelassen worden war, um auf die letzteren aufzupassen. In dem ersten Falle erbeuteten die Raubmörder insgesammt 14 und in dem letzten nur 5 Francs, und wegen dieser geringfügigen Summe hatten zwei Menschen ihr Leben lassen müssen. Die Mörder der Frau Despalier, zwei Familienväter mit 6 resp. 7 Kindern, wurden sehr rasch dingfest gemacht, dagegen sehlt von den Scheusalen, die an der unglücklichen Stephanie Thys das Verbrechen verübten, vorläufig jede Svur. Man wird kaum fehlgeben. wenn man annimmt, daß beide Schandthaten aus der unbezwingbaren Sucht, sich um jeden Preis das zu eine? fröhlichen Feier des Karnevals nöthige Geld zu verschaffen, hervorgegangen seien. Nicht wenig überrascht war vor einigen Tagen der Schäfer von Dürrenbach im Elsaß, als er keine Herde mehr vorfand. Diese war ausgebrochen und überall liefen die zersprengten Schafe umher. Es stellte sich schließlich heraus, daß der größte Theil der Herde todt auf dem Felde ode? in der Sauer lag. Bis jetzt ist festgestellt, daß 137 Schafe theils ertrunken sind, theils zerrissen wurden. Das Uvglück wurde wahrscheinlich wieder von Hunden angerichtet, die den Pferch in der Nacht überfielen, zerrif sen, was sie erreichen konnten, und den Rest in die Sauer jagten. Kürst Bismarck hat den beiden Wachtmeistern der Leib-Gen-darmerie, welche bei seiner letzten AnWesenheit in Berlin zu seinem persönlichen Dienst commandirt waren, zur Erinnerung an diesen Tag die Medaille. welche seinerzeit zum Jubiläum des Fürsten geprägt wurde, zustellen lassen. Fürst Bismarck ist ein großer Mann, aber die fürstliche Freigebigkekt hat noch nie zu seinen leuchtenden Tugenden gehört. Die Beleuchtung des Nord-Ostsee-Kanals. die durchweg durch elektrisches Licht erfolgt, wird eine umfangreiche werden. Nach den ietzt. von der kaiserlichen KanalkomMission veröffentlichten Plänen sollen längs beid:n Ufern des Kanals in e:ner Entfer.lung von je 250 Meter auf vier Meter hohen Pfählen 25 normalkerz:c.e Glühlampen angebracht werden; die Zahl der Pfähle mit je 25 Glühlampen beträgt annähernd 1000. Jede Schleusenanlag: wird durch je zwölf Bogznlamven bAtu&ht und di. Emilen durch farbige starke Lichter ezüch-.tt. Nur an den Stellen, wo der 5:anal durch Seen führt, sind Oclgzsbojen vorgesehen. Die Anlage soll aus dem solidesten deutschen Ma t:rial hergestellt und am 1. April 1895 u Betrieb gesetzt werden. Die elek. irischen Maschinen finden Aufstellung m den Maschinenhäusern zu Holtenau und Brunsbüttel urü erhalten Mn

Dampf aus den zum Betrieb der Motoren angelegten Dampfkesseln.

I il der alten ungarischen Krönungsstadt Preßburg hat es jüngst großes Aufsehen erregt, daß einer der bekanntesten und beliebtesten unter den jungen Offiaeren der Garnison. Oberlieutenant Lorand, durch das Militärgericht verhaftet wurde. Die Ursache der Verhaftung blieb eine Weile geheim, schließlich aber verlautete, der ungewöhnlich begabte, lebensfreudiae und schmucke Officier habe eine Zeit hindurch Wechsel im Betrage von ungefähr 20.000 Gulden auf den Namen seiner Vorgesetzten aefälscht. Oberlieutenant Lorand war dem Generalstabe zugetheilt und stand früher in dieser Eigenschaft in Wien im Dienst. Dort soll er zu einer ersten Krast der Hosoper, die vor einigen Iahren aus der deutschen Reichshauptstadt nach der österreichischen Residenz übersiedelte, in nähere Beziehungen getreten sein, und die Fama bezeichnete ihn sogar bereits als den Bräutigam der gefeierten Künstlerin. Die Verbindung kam indeß nicht zu Stande, und seit der Versetzung des Oberlieutenants nach Preßburg scheinen tnt Beziehungen vollständig gelöst worden zu - sein. In Preßburg lebte Oberlieutenant Lorand flott und lustig, und bald g:hörte er zu den Löwen des Tages, zu den gesuchtesten Gesellschaftern, zu einem Mittelpunkt derjenigen Kreise Preßburgs. in denen man sich nicht langweilt. Auch dem Kartenspiel soll Oberlieutenant Lorand häusig gefr'öhnt baben und dabei, heißt es. sei an ihm das Sprichwort: Glück in der Liebe. Unglück im Spiel", zum Wahrwort geworden. Durch söge nannte Ehrenschulden" in Verlegenbeit gebracht, versuchte er 'zuerst mit kleineren Beträgen durch unberechtigte Anwendung von fremden Namen sich aus der Klemme zu helfen. Einmal bewahrte ihn die Noblesse eines Vorgesetzten vor einer Katastrophe. Man brachte diesem höheren Ossicier einen Wechsel auf tausend Gulden, den nicht er. sondern Lorand eigenmächtig' mit dessen Unterschrift versehen hatte. Der höhere Officier bezahlte, zerriß sofort das Papier und ordnete die peinliche Sache unter vier Augen mit Lorand. Andere aber, deren Namen Lorand in ähnlicher Weise gemißbraucht hatte, benahmen sich minder rücksichtsvoll, und am Ende kam es dahin, daß die böse Geschichte nicht mehr vertuscht werden konnte. Die wohlhabende und angesehene Familie Lorands. die man ob des schlimmen Vorfalles allgemein lebhaft bedauert, wußte von den Verirrungen ihres jungen und auf solche Abwe,? gerathenen Angehörigen nichts; als sie zu ihrem Entsetzen davon erfuhr, war es für das Schicksal Lorands zu spät.' Die Familie machte den Schaden gut, leistete vollen Ersatz, aber die Anzeige war schon erstattet, die Untersuchung hatte ihren Anfang genommen, und der hoffnungsvolle Oberlieutenant, dem man eine glänzende Karriere ! oorausgesagt hatt:, sieht nun seiner Bestrafung als Wechselsälscher entlegen. Eine in Spring Gardens. Wandsworth Road, London, wohnende Frau Berry hat ihren 19jährigen Sohn William erschlagen. Der junge Mann war von der Arbeit zurückgekehrt und hatte einige Lebensmittel mitgebracht, die er seiner Mutter aab. Die Letztere, wahrscheinlich stark betrunken, warf ihm dieselben vor die Füße, weshalb der Sohn ihr Vorwürfe machte. Die Mutter gerietb darüber in Wuth, ergriff eine eiserne Schaufel und schlug William über den Kopf. Der junge Mann fiel bewußtlos auf ein Bett. Die Mutter nahm keine weitere Notiz davon. Am nächsten Tage aber kam die Geliebte Williams, um den Letzteren zu besuchen. Da sie keine Antwort erhielt, als sie an das Zimmer klopfte, trat sie ein und fand ihren Verlobten mit dem Tode ringend. Wenig: Stunden nachher verschied er, ohne das Bewußtsein wieder erlangt zu haben. Das Heidelberger Faß ist nur noch ein Fäßchen im Vergleich mit dem Monstrum, das soeben in der Pariser Weinhalle, dem größten Sta pelplatze des Rebensaftes, fertig gestellt wurde. Dieses Niesenfaß kann 850 Hektoliter in sich aufnehmen, und seine Höhe erreicht sieben Meter. Die Dauben, aus einem Stück gezimmert, werden von sechzehn eisernen Reifen zusammengehalten. Die Originalität dieses Meisterwerks der Böttcherei besteht jedoch in seiner Einrichtung. Daö Faß der Pariser Weinhalle wird nämlich durchBretter in fünf ungleich große hermetisch gegen einander abgeschlossn ne Abtheilungen geschieden, welche es ermöglichen, fünf verschiedene Welnsorten einzufllllcri, ohne daß sich die geringste Mischung vollzieht . Diese Füllung wird durch eine Luftdruckmaschine, einen neu konstruirten DampfHeber vorgenommen, der den Wein in ungeheuren Schläuchen aufsaugt und in den ihm bestimmten Behälter leitet. Ein Ascenseur führt zu den kleinen Thüren, die in der Faßwand angebracht sind und den Arbeitern Zutritt gewähren, die dieses Gefäß zu reinigen haben. . Das Faß wiegt leer 11.000 Kilogramm und 96,000 Kilogramm, wenn es seinen Inhalt empfangen haben wird. Bei'm Abschied. m Und bleibst Du mir auch treu. Alma. vis ich wiederkehre?" Bis in den Tod! Wenn aber ein Anderer um Dich anhält? Dann trennt uns das Schick sal! In der Sommerfrische. Sie, Kellnerin, das Schnitzel da riecht ja schon ! Riecht schon ? Na. schauen S', daist'S höchste Zeit, daß 'S 'gessen wird!"

Der Ttyl der Zopfzelr. Für die Schreibweise, die in der

zweiten Hälfte des vorigen Jahrhun-; derts bei uns gang und gebe war, ist ' ein Gesuch charakteristisch, das Goethe I am 28. August 1771 an die Wohl-? und Hochedelgebohrne, beste und hochgelehrte und Wohlfürsichtige, insonders hochqebietende und hochgelehrteste Herren Gerichts - Schultheiß und Schöffen seiner Vaterstadt Frankfurt richtete, um in den Numerum dahicsiaer Advokatorum ordinariorum hochgefälligst an- und aufgenommen zu werden. An Eure Wohl-' und Hochedelgebohrne Gestreng und Herrlichkeit" richtet er seine Bitte, deren Gewährung mir hochderselben angewohnte Gütigkeit in der schmeichelhaftesten Hoffnung voraussehen läßt. Goethe will vorerst als Anwalt seinen Mitbürgern in ihren rechtlichen Angelegenheiten anHanden gehen und sich dadurch zu den wichtigeren Geschäften vorbereiten, die einer hochbietenden und verehrungswürdigen Obrigkeit mir dereinst hochgewillet aufzutragen gefällig sein könnte. Wen er nun die vohergehende grosgünstige hohe Erlaubtnlß, obgesagten Beschäftigungen sich zu unterziehen , erhalten sollte, so wird die solchergestalt mir erwiesene hohe Gewogenheit im lebhaftesten Angedenken bei mir bleiben, und zur unaufhörlichen Erlnnerung dienen, wie sehr es eine meiner fürnehmsten Pflichten sei, zeitlebens zu verharren Euer Wohl- und Hochedelqebohrnen Gestreng und Herrlichkeit treugehorsamster Johann Wolfgang Goethe." Zwei Jahre später dichtete derselbe Goethe seinen Götz von Berlichingen und nach drei Jahren seinen Werther, Werke, die ziu Vorbildern eines neuen Stils wurden. Jsaak Gerstein in New Nork. ein Knabe von 10 Jahren, straft den alten Ben Aklba Lügen: er hat das Crnick gerochen und ist nicht todt, sondern, unter ärztlicher BeHandlung im Hospital, aus dem sicheren Wege der Besserung. Das ist noch nicht dagewesen! Aber man weiß ia. über das Lebzn von Betrunkenen und Bindern wach.'n besondere Engel. 3 in der Gerberei beginnt Ke.'iridtai ei.'.e groze Stolle zu spie'en. S t!0n und rein Soll das Haus stets sein! Die besten Bürsten da,u kauft n an bei H. Scbmedel 420 Ort MlCariy Str. Marktbericht. Wholesale-P:cise GrocerieS. Z lcker : harter $3.3 Ö iter gelber $3.91. (Äcwoy 'l. gelber $3 m. aeröst Banner, Lion und Java Kasj"e: 2. 75c nn)Pfd Sacken) Capital 23c Pilot 23c , Dakota LZc Braz l22c Getr. Acpfel 5c Pfirsiche 12 Ht Corimhen 5'.c Pflaumen 7?47c Aprikosen 15)c Früchte und Gemüse. Aepfel per Faß $7.00 Citro en per Kiste $3 50 Orangen per Kiste $2.50 Kraut rer F ß $2.00 Zwiebeln per Faß $2.00 Rüben per Faß $1.50 Bohne., per Bushtl$180 Kartoffeln per Bushel 75c Süß Kartoffeln per Faß $3.5 Mehl. Wintcr-Weiz-n pat. $-4.0) Frübjahr-Wewn pat. $4.00 Winter extra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roagcnmehi $3 25 Hafergrütze $5.75 Butter, Eier und Geflügel. Butter, frische Countiy Ic. Eier, risch, per Dutz 13c Leb. Geflügel: . Hühner 6c per Pfund; Spring ehlckcns 6c; öähne 3c ; Turkey Hennen 61c; Enten 6ic; Gänse $4.80 perDutz. An meine Freunde und Bekannte! Hiermit die ergebene Arzeige, daß ich daö Grundeiqenthum nebst Wirthschaft des Hcrrn Pe!er Müller, belegen an der Ecke South 6c Delaware Str., käuflich erworben habe und mich freuen werde meine Gönn,r dasrldst begrüßen zu können. Es wird mein BestrebCk sein meine Gäste wie üblich in liberalster und zuvorkommendster Weife zu bedienen. Achtungsvoll, Julius Keller. Keller Bro'S Cementgeschäft, Office: 99 Ost South Straße. J. C. IIORNUNG'S Wirthschaft! 145 Oft Washington Straße. Jeden Vormittag feiner trainier Lunch Beste Bedienung und vorzügliche Getränke und Cigarren. BRILL'S zuverlässige Dampffärberei, ltablirtl87I.) Herreklider gereinigt, gefärbt repartrl 38 & 38 Massachusetts Avenue. Nweiaaefcdätt: . Jllinoi Straße. CARL PINGPANES Ssutfchs Buch -Handlung 7 Süd Alabama Straße. Bestellungen und Abonnements auf alle im In und Auslande erscheinenden Bücher und Zeitschriften werden angenommen und prompt abgel'efert. An und Verkauf alter Buch. ooMistifcheLUerat. - ;

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