Indiana Tribüne, Volume 17, Number 166, Indianapolis, Marion County, 5 March 1894 — Page 2
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Tie tZiiche .Tribüne" kastei durch den TrLg:i Q Sents per Zoche, die SonntagSTriSüne- 5 Cent? per Woche. Beide jusaernen 15Cent8 oder SS CentS per Monat. Per Post ,ugeschiZt in Vor auSbezahlung 5.' per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 5. März 1894. Heinrich der Serfahrer. Am 4. Mär; sind 500 Jahre verflossen seit dem Tage, an welchem 'Heinrich der Seefahrer zu Oporto in Portugal das Licht der Welt erblickt bat. Sein dankbares Vaterland wird an diesem Gedenktage ihm zu Ehren in seiner Geburtsstadt großartige Festlichkeiten veranstalten, . denn er war es. welcher eine Aera kühner See reisen eröffnet hat und de? Begründer der portugiesischen Seeherrschaft im 15. und 16. Jahrhundert gewesen ist. In gewissem Sinne ist er als der Vorläufer von Columbus anzusehen, denn fast ein Jahrhundert vor diesem hat er durch die auf seine Veranlassuna unternommenen Seefahrten den Muth kühner Abenteurer zu Unternebmungen angefeuert, welche schließlich die Entdeckung der neuen Welt zur nolae hatten. Zur Zeit, als Dom Henrique o Navegador als jüngster Sohn des Königs Johann des Ersten geboren wurde, befand sich die Schifffahrt noch in ihrer Kindheit. Die Schiffe der Venetianer. welche damals die kühnsten Seefahrer waren, hielten sich auf ihren zahlreichen Reisen ängstlich in der Nähe der Küsten und wagten sich nicht weit aus das offene Meer hinaus. Außer den Küsten des mittelländischen Meeres waren den Venetianern nur wenige Länder besannt. Es gab nur wenige Landkarten und diese waren so mangelhast, daft sie dem Seefahrer nur geringen Anhalt auf seinen Reisen boten. Prinz Heinrich erhielt die erste Anregung zu seinen Studien und Erfolgen von maurischen Gefangenen, die ihm von den Karawanen erzählten, welche die große Wüste durchquerten und ergiebige Handelsverbindungen mit Timbuktu. Segu. Sokoto und Vornu im terhiekten. Noch niemals hatte ein Europäer diese Namen gehört und auf die leicht erregbare Phantasie des jung:n Prinzen machten diese Erzählunaen sowie die übertriebenen Schilderungen von reichen Städten an der Ostküste Afrikas, von wo aus das Wunderland Indien leicht zu erreichen wäre, einen tiefen Eindruck. Mit Feuereifer warf er sich auf das Stu,dium der Mathematik, Astronomie und Geographie, um sich zur Dvrchführunq seines Planes, einen Weg um Afrika herum nach dem geheimnißvollen Osten ZU finden, vorzubereiten. Als Großmeister des Christus-Or-dens sandte er die von ihm theoretisch" iaebildeten Seeleute auf Entdeckungreisen aus. An Opposition gegen snnr Pläne fehlte es nicht. Die MitGlieder des ChristuZ-Ordens murrten. weil er, ihrer Meinung nach, die Gelder des Ordens verschwendete, um Hirngespinsten nachzujagen. Die ihm zu? Verfügung stehenden Schiffe waren mangelhaft und nicht einmal so seetüchtig, wie die Fahrzeuge, in denen Columbus seine denkwürdige Reis? unternahm. Dom H:nrique ließ sich aber durch nichts abschrecken und hatte schließlich die Genugthuung. seine Unternehmungen mit Erfolg gekrönt zu feh:n. Im 'Jahre 1415 entdeckten seine Schiffe Ceuta. 1418 Porto Santo, 1419 Madeira, 1441 Kap Bramo, 1445 Kav Vecde. 1447 die Azoren. 1455 die Kap Verde'sen Inseln und Senezambien. 2rtit diesen Entdeckunzen wies Dom Henrigue seinen Landsleuten den Weg. auf welchem sie zu Beherrschern des Meeres wurden, freilich war er auch der Erste, welcher sie auf die pecunrären Vortheile des Sklavenhandels hinwies und denselben in Schwung brachte. Prinz Heinrich itt, nur 56 Jahre alt, am 13. November 1460 am Rü Vincent gestorben. Erträge der Wlumencuttur. Welch' reiche Erträge die Cultur con Blumenpflanzen den Gärtnern in Südsrankreich und an der Riviera bringt, ist aus einer Uebersicht des Gartenbaues zu ersehen; diese Resultäte sind so günstig, daß sie die Gartner unseres Landes, besonders in den südlichen Gegenden, wohl zur Nachahmung anspornen könnten. Im De partement der Meeralpen, wo die Pflanzencultur zu Handelszwecken erst 1871 begonnen hat, ist jetzt jederBauer mit der Cultur der Blumenpflanzen beschäftigt. In einzelnen Distrikten, wie Cannes, Antibes, ftizza und Golf Juan werden fast nur Rosen, in Hyeres und Frejus nur Veilchen, inGrasse Nelken, Narzissen, Tuberosen und Jasmin gezogen. In der Umgebung von Nizza dienen 220 Hektar, in der von Cannes, Mentone, Grasse und Antibes je 100 Hektar, in der vom Golf Juan 60 Hektar der Llumenlucht. Die Veilchencultur in Grasse, die vor 20 Jahren dort noch vollständiq unbekannt war, liefert jetzt jährlich 80.000 Kilogramm Blumen. In Nizza hat eine einzige Gärtnerei 400,()00 Rosenbäumchen. Um sich von der Witterung unabhängig zu machen, haben zahlreiche Gärtner Fenster von zi Quadratmeter anfertigen lassen, mit denen die blühenden Pflanzen bei ungünstiger Witterung bedeckt werden. Im Ganzen können so an diesen Orten 400.000 Quadratmeter Land mit Glas bedeckt werden. Außerdem befinden sich aber dort zahlreiche heizbare Gewächshäuser, worin Flieder. Vergißmeinnicht, Nelken, Rosen und Erdbeeren getrieben werden. So hat ein: einziae Gärtnerei in Antibes. un- - - - i ,
- - ttM ter 2500QUao'ratmeler Glas cä. 550,000 blühende Pflanzen und außerdem noch 1800 Quadratmeter Erdbeeren. Die Ausfuhr der Gartenprodukte richtet sich von dort nach ganz Europa. Nimmt man für Schweden, das am wenigsten einführt, die Zahl Eins an. so beziehen von dort Oesterreich 4. i Belgien 10, die Schweiz 16, England 24. Deutschland 32 und Frankreich 64mal soviel. Aber außerdem braucht Süd-Frankreich allein für seine winterlichen Vlumen-Feste etwa ebenso viel wie alle übrigen Länder zusammen. Die Preise schwankten in den verschiedenen Jahren. Während 1831 ein Dutzend Narzissen 1.50 Francs kosteten, wurden im nächsten Jahre dafür 8 Centimes gezahlt. Zur Zeit i , nrt - rf 1 V t . . ocs zouianglsmus ronnien nii genüaend rotbe Nelken auf den Pariser Markt geschafft werden, so groß war die Nachfrage; im nächsten Jahre war keine Blume zu verkaufen. Aber auch lokale Preisschwankungen kommen nickt selten vor. Ein wesentlicher Faktor für die Blumenzüchter an der Riviera sind die Parfümfabriken. So braucht eine einzige Fabrik im vjtai täglich 33.000 bis 44,000 Pfund Orangenblüthen, 25,000 bis 30.000 Pfund Rofenblätter, 4400 Pfund Iasminblllthen etc. Im Laufe einer Saison verarbeitet dieselbe Fabrik 1.100.000 Pfund Pfefferminze, 220.000 Pfund Krauseminze, 25 Millionen Pfund Lavendel. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Samenzucht dort. Besonders kommt hier die Anzucht von chinesischen Primeln in Betracht, die 60 bis 80 Pfund Samen liefern. Diese scheinbar unbedeutenden Zahlen gewinnen sofort, wenn man bedenkt, daß erst 600 Samenkörnchen dieser Pflanze ein Gramm wiegen und daß das Pfund mit 1,300 bis 11,000 Francs bezahlt wird. .Ja. vor zwei Jahren wurden von einer neuen Sorte sieben Korn mit 12 Frcs. bezahlt. Wenn von dieser Sorte erst ein Pfund Samen geerntet wird, wird der Preis allerdings wesentlich gefallen sein. Die Hauptausfuhrplätze für ebgeschnittene Blumen sind Cannes, Nizza und Antibes. Von Cannes wurden 1883 etwa 83,000 PsundBlumen im Werthe von 2.000.000 Frcs.. 1839 schon 1.280.000 Pfund und 1892 gar 1.980.000 Pfund versendet. Nizza schickte 1892 1.900.000 Pfund. die übrigen Plätze ungefähr 400.000 Pfund. Die Gesammtausfuhr betrug 4,100.000 Pfund im Werthe von etwa 10.000.000 Francs. Die Parfllmfabriken brauchen jährlich 6.664.000 Pfund Blumen für Pomadefabrikation und 3.332,000 Pfund Blumen zur Gewinnung von wohlriechenden Oelen, im Ganzen etwa 10 Millionen Pfund im Werthe von 3.6 Millionen Francs. Hierbei sind die wohlriechenden Pflanzen, die in den Destillationen zur Gewinnung von Essenzen die nen. noch nicht gerechnet. Sie wiegen viele Millionen von Pfund. Einen nicht unwichtigen Erwerbszweig bildet endlich noch die Anzucht von Blumenzwiebeln. So werden bei Hyeres jährlich circa fünf Millionen Zwiebeln jener weißen Hyacinthe herangezogen, die unter dem Namen Romain die ersten Hyacinthen im Herbste liefern. Gold in New M?x!eo. Mit der Entwertung des Silbers und der Vetriebseinstellung auf zahlreichen Silberbergwerken haben Bergleute uyd Prospectoren in New Melico, wie in allen Bergwerksdistrikten der Rocky Mountains, mit größerem Eifer, als früher, nach goldhaltigen Erzen gesucht. Wie in Colorado, so sind in New Mexico viele reiche Funde gemacht worden, besonders erfolgreich scheinen die Prospectoren in den Jemez Bergen, in der Nähe des alten indianischen Pueblo Cochiti gewesen zu sein. Lange Zeit, ehe die Spanier nach New Mezico kamen, war das Pueblo Cochiti von Mitgliedern des Stammes der Queres, welche aus ihren Felsennestern von Rita de los Frijoles durch die Navajos vertrieben waren, begründet worden und bei derBesitznahme des Landes durch die Spanier gehöcte Cochiti zu den stärksten und bevölkertsten Pueblos von New Mexico. Die Spanier fanden Gold in den JemezBergen und bereits vor dem Jahre 1680 wurden die Gruben von ihnen in energischer Weise ausgebeutet. Wiewohl der Archäologe Ad. F. Bandelier anderer Ansicht ist, war. der Ueberlieferung zufolge, die Empörung der Eingeborenen vom Jahre 1630 und die Vertreibung der Spanier durch die Grausamkeit verursacht worden, mit welcher die in den Bergwerken arbeitenden Nothhäute von den Eroberern behandelt worden waren. Nach der Vertagung der Letzteren verschütteten Vte Indianer die Eingänge zu den Bergwerken mit Steingeröll und zerörten alle Spuren des bisherigen Vericbes. so daß im Laufe der Jahre en Weißen die Kenntniß von der Loalität der Erzgruben vollständig v:r'oren ging. Alte Mezicane? haben iber die feste Ueberzeugung, daß sovohl die Cochiti- wie die Sandia-Jn-lianer heutzutage jene Lokalitäten gemu kennen und daß jedem Mitglied dieser Stämme, das einem Weißen die geringste Andeutung darüber machen :?ürde, von seinen Stammesgenossen zhne Gnade der Garaus gemacht werden. würde. Seit Jahren haben die Mexicaner vergeblich versucht, in den Besitz der ängstlich gehüteten Geheimnisse der Rothhäute zu gelangen. Die Sandia-Jndianer haben einen Saumvfad in die Berge östlich von ihrem Pueblo und dieser führt, wie sie sagen, nach den vergeblich gesuchten Goldgru ben. allein viele Mezicaner halten derartige Mittheilungen nur für eine Finte, um die Goldsucher von der richtigen Spur abzulenken. Ihrem Dafürhalten nach führt der Pfad nach einer geheimen Höhle, wo sie, wie die alten Azteken, einer heiligen Schlange alljährlich Kindesopfer darbringen. WaS an diesen Legenden Wahrheit und Dichtung ist, mag dahingestellt bleiben; Thatsache ist, daß amerikanische Pvfrtttottfl in den Iemu-Ber-
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aett Adern goldhälllgen Quarzes enkdeckt haben. An dem östlichen Abhange, fast genau bet Mündung des Rio Santa Fe in den Rio Grande geqenüber, befindet sich das neue Goldräberlager von Cochiti. Dasselbe mt bereits 50 Mann und eine be-
trächtliche Anzahl Anderer wartet auf das Schmelzen des Schnees, um Claims" auf dem acht Meilen langen Erzgang auszustecken. Ungefähr ein Dutzend reicher Zweigadern ziehen sich an dem Abhang hin, und alle führen Gold sowie Silber in bedeutenden Quantitäten. Analysen des Erzes haben seinen reichen Goldgehalt dardargethan. ErzProben, welche in Santa Fe gezeigt worden, waren in ihrer Formation mit den reichen Erzen von Creede identisch und die seit letztem Herbst im Lager weilenden Goldgräber erklären, seit 15 Jahren nicht solche reichen Funde gemacht zu haben. Chicagoer Capitalisten haben der Ausbeutung der viel versprechenden Erzlager bereits ihre Aufmerksamkeit gewidmet und dies ist auch die Veranlassung, daß das Lager den Namen Camp Harrison" erhalten hat Cochiti liegt ungefähr 30 Meilen von Santa Fe und führt ein guter Wagenweg dorthin. Die Ortschaft ist ein unregelmäßiger Haufen alte? Adobehäuser mit einem Kirchlein, allein ohne Läden und Hotel. Deshalb ist Santa Fe der Ausrüstungsplatz für das Goldgräberlager. Bergleute in großer Zahl strömen nach dem neuen Eldorado und der Andrang hat derartig zugenommen, daß in jenem öden Theile von New Mexico bereits eine regelmäßige Personenbeförderung etablirt ist. Auch aus dem westlichen Ufer des Rio Grande unweit von San Idlefonso sollen reiche Placers entdeckt worden sein. Superintendent Helm von der Santa Fe Southern" zeigte kürzlich Erzproben, deren Bearbeitung einen Ertrag von 40Cents pro Pfanne liefert. Vom Jnlande. Aus den VundeskriegSschiffen wird Bier an die Matrosen u. s. w. verkauft. Whiskey gibts nur auf ärztliches Rezept hin. Irrsinnig infolge eines Gefetzesparagraphen wurde Patrick Sheridan, welche? seit einem Jahre im Gesängnisse zu Boston, Mass., schmachtete. Sheridan war zufällig der einzige Zeuge in einer Mordaffäre aewesen und wurde nach Maßgabe des dortigen Gesetzes deswegen gefangen gehalten. Angeklagter ist ein gewisser Brown. welcher der Ermordung feiner Mutter beschuldigt ist. Infolge der besagten Erkrankung des Unglücklichen Mannes hat der inhaftirte Mörder nun gute Aussichten aus die Erlangung feiner Freiheit, Mit einer Axt amputirte man die erfrorenen Hände und Füße dreier junger Männer, welche in einem Walde an der nördlichen Küste des Lorenzqolfes, Canada, gearbeitet hatten. Da der nächste Arzt in dem 100 Meilen entfernten Pointe Au? Esquimaur wohnte und an den erfrorenen Gliedmaßen der Brand schon eintrat, so hieb man dieselben einfach mit einem Beile ab. Eine ähnliche Operation rettete im vorigen Winter einen: Capitän das Leben, der bei einem Schiffbruche an der Gaspeküste die Extremitäten erfroren hatte. Seit einiger Zeit st and Peter Platter, der ehemalige Postmeister von Sehmour in Jndiana, ein geachteter Geschäftsmann, in dem Ver dachte, noch in zartem Alter stehende Mädchen zu unsittlichen Zwecken in sein Geschäftslokal gelockt zu haben, obwohl er schon über sechzig Jahre alt und Großvater ist, Das Lokal wurde im Stillen überwacht und am Sonntag in der Mittagstunde betrat Nellie Lyhan, die vierzehnjährige Tochter armer aber rechtlicher Eltern, heimlich den Platter'schen Laden. Als ein Polizist ihr folgen wollte, fand er die Thüx verschlossen und wurde erst nach einig:m Hin- und Herreden von Platter eingelassen. Mittlerweile hatte das Kind sich unter dem Ladentische versteckt. Platter wurde verhaftet und unter $500 Bürgschaft an die Großgeschworenen verwiesen. Ueber einen sonderbaren Einbrecher wird aus Brooklyn, N. Awie folgt berichtet: Capitän McKelven von der De Kalb Ave. Station und seine Detectjves sind gegenwärtig auf der Suche nach einem sonderbaren Einbrecher, der am letzten Donnerstag in die Wohnung des Bankiers Geo. Zollikoffer. No. 24 Clifton Str.. ein, brach. Das Sonderbare bei dem Einbreche? ist aber die augenscheinliche Abwesenheit irgend eines Motivs, denn der Gauner begnügte sich damit, Schubladen und Kästen zu .durchstödern. ohne auch das Geringste mitzunehmen, trotzdem er gute Gelegenheit dazu hatte. Der Einbrecher mißachtete eine 5500 enthaltende Brieftasche, Diamant-Ohrringe im Werthe von 51500 und sonstige Juwelen, trotzdem er dieselben in den Händen gehabt haben muß. Der Einbruch wurde durch daS Dienstmädchen des Herrn Zollikosfer entdeckt. Frau Zollikoffers Mutter, eine Frau Anderson, war kürzlich gestorben und hatte angeblich ein großes Vermögen hinterlassen. Es ist nicht unmöglich, daß der mysteriöse Einbrecher nach Papieren der verstorbenen Frau gesucht hat. In V i n e I a n d in Nero Jersey sind kürzlich bei dem Brind: ei eTh.i les der Staatsanstalt für schwächstnige Kinder zwei Menschen um's Leben gekommen und ein Dutzend befand sich in höchster Lebensgefahr. Die Verbrannten sind der Maschinist der Anstalt, Sage, und dessen als Wäscherin beschäftigt gewesene Frau. Das Feuer brach in dem Keller der schönen dreistöckigen, massiven Robinson Memorial Cottage" aus, in welcher in dem unteren Stockwerke sechzehn hilflose und blödsinnige Kinder schliefen, und eine Zeit lang hatte es den Anschein, als seien sie sämmtlich dem Flammentode geweiht. Die Kleinen I Wlesen lest. oh.ne 7l der furchtbaren
i2)efäyr. in welcher sie scheblcn. dewußt zu werden. Die oberen Stockwerke des Gebäudes dienten ebenso vielen Erwachsenen zur Wohnung. Im entscheidenden Augenblicke aber erschien hüte und ein Dutzend beherzter Män-
ner unter der Führung des Kutsers ' August Speer schlug die yuren oeo brennenden Gebäudes ein, rettete die Kinder mit eigener Lebensgefahr und trug die in den oberen Stockwerken schlafenden Frauen durch den eisigen Nachtwind an gesicherte Plätze. Schon glaubte man alle Bewohner des Ge bäudes gerettet, als an einem der Fenster des dritten Stockwerkes die Sagesehen Ekeleute erschienen und jämmerlich um Hilfe flehten. E? wurde ihnen zugerufen, zu warten, bis eine Leiter angelegt werden könne, aber bald verschwanden sie von dem Fenster und finh seitdem nickt mehr lebend gesehen j worden; ihre verkohlten Leichen wurden später am Fuße der treppe ausgefunden. Mutter Mlandelbaum", lange Jahre hindurch eine der geriebensten Hehlerinnen des Landes, ist jetzt in Hamilton. Ontario, gestorben. Friederika Mandelbaum, wie ihr Name eigentlich lautet, war der New Yorker Polizei als Bundesgenossin der gefährlichsten Gauner und Spitzbuben wohl bekannt, und ihr Bild war das erste, welches in der VerbrecherGallerie" Aufnahme fand. Mutter Mandelbaum" wurde vor 65 Jahren in New Nork geboren und soll bei ihrem nunmehr erfolgten Tode ein Gesammtvermögen von annähernd einer Kalben Million Dollars hinterlassen haben alles aus gestohlenen Werthfachen zusammengescharrt. Mit der Polizei kam sie zu wiederholten Malen in ernstlichen Conflict, doch besaß sie Geld und Einfluß" genug, um jedesmal den Gefängnißmauern zu entrinnen. Dreißig Jahre lang betrieb Mutter Mandelbaum" an der Ecke von Clinton- und RivingtonAtraße in New Vork ein WeißwaarengeWft. das aber nur als Deckmantel diente, um Aestvhlsn.'s & von dem mit ihr zusammen arbeitenden" Diebsqesindel ankaufen zu können. Ihren Profit legte sie sämmtlich in Grundeiqenthum an. Im Juli des Jahres 1834 wurde Mutter Mandelbaum" endlich vom Geschick tx eilt. Geheimpolizisten faßten sie dabei ab. wie sie eine Menge gestohlener Seide an den Mann bringen wollte, und die beküchtitk Hehlerin wurde in Haft aenommen und später schuldig befunden. Gegen Stellung von $15,? 000 Bürgschaft erhielt sie dann ihre Freiheit wieder und flüchtete nun. als Dienstmädchen verkleidet.' nach Ca nada. wo sie seither in stiller Zurück a?zoa::.heit" lebte. Vom Auslande. - $n eigenthümlicher Weise fand der im Bahnhöfe Bingerbrück bedienstete Rangirer Herrmann seinen Tod. Der Mann stand im Packwagen, de? im Anhange der ZugMaschine des Nahebahn-Schnellzuges den vom Schnellzug 47 (FrankfurtKöln) auf der Nayebrücke zurllckg,lassenen directen Wagen Metz-Paris vorgedt wird. Bei dieser Manipulation erfolgte ein kichier Anprall gegen eine Rangirmaschine. wodurch die Packwagenthüx blitzschnell zurollte und den Kopf des Mannes, der gerade zur Thür herausneigte, vollständig zerquetschte, so daß der Tod alsbald eintrat. Der VerungNickte war erst seit kurzer Zeit verheirathet. In Göttingen hat sich aus Universitätslreisen heraus ein Ausschuß gebildet, welcher mit dem Plane umgeht, dem auf dem dortigen Weenderkirchhofe beerdigten Dichter Gottfried August Bürger zum 100jähriqen Geburtstage am 8. Juni 1894 ein würdiges Denkmal auf seinem Grabe zu errichten. Ein Granitsockel soll eine Büste des Dichters tragen Es sind bereits mit dem Bildhauer Eberlein in Berljn Unterhandlungen angeknüpft. Die technische Hochschule in Graz ist geschlossen worden, well die Studenten in ihrem Conflikte mit dem Professorencolleqium die Grenzen der erlaubten Selbsthilfe überschritten ha ben. In ganz Oesterreich wie Deutschland erregt die Schließung der Hochschule ungemeines Aufsehen un allgemein ist man auf den Ausgang des Conflicts gespannt. Im vergangenen Sommer hatte der inzwischen Verstorbene Kriegsminister v. Bauer angeordnet, daß Studenten, welche gewissen Grazer Techniker-Verbindungen angehören, nicht zu Reserve-Offizieren ernannt werden sollen. Darüber entstand eine große Bewegung unter den Technikern, und der Rektor der Hochschule, Prof. Heyne, hatte die .Polizei zur Hilfe gerufen, um den studentischen Ausschreitungen in der Aula ein Ziel setzen. Die Folge waren Katzenmusiker für den Rektor, Relegirungen einiger Techniker und die Versetzung zweier Professoren, die für sie Partei ergriffen hatten. Seither blieb das Einvernehmen zwischen dem akademischen Senat und der Studentenschaft gestört. Letztere wollte eine Deputation an den Unterrichtsminister entsenden, dieser wollte die Deputation auch empfangen, jedoch nur unter der Führung eines Professors, waS die Studenten ablehnten. Nun erschien eine im Auslande gedruckte Broschüre, unterzeichnet Die Hörer der technischen Hochschule in Graz", in der sehr scharfe und ungehörige Angriffe gegen den Rektor Heyne und den gesummten akademischen Senat enthalten sind. Die Unterrichtsverwaltung entsandte daraufhin einen Ministerialrath nach Graz, der die höheren Semester der Studentenschaft versammelte und an sie die Frage richtete, ob die Veröffentlichung der Broschüre mit ihrem Wissen und ihrer Zustimmung erfolgt sei. Und als darauf alle Anwesenden die Frage bejahten.erfolgte die Schließung der Hochschule. Damit sind nun Schuldiae und Unschuldige in gleichem Maße getroffen, und auch die Stadt ! Graz scheint geschädigt. Es wurden
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nun von verschiedenen' Seiten Schritte unternommin, um den-Unterjuchungs minister zur Zurücknahme der Verfüouna zu bewegen. So stellten in einer Landtagssitzung die Abgeordneten Starke! und Genossen den dringlichen Antrag, sofort beim Unterrichtsministerium eine Vorstellung einzubringen, damit die Verfügung betreffend die Schließung der Technischen Hochschule so bald als möglich aufgehoben werde. In gleicher Absicht ist der Vürgermeister von Graz beim Unterrichtsminister vorstellig gewesen. Nach angestellten E rmittelungen haben sich seit dem Jahre 1883 die Schiffsunfälle an der deutschen Küste beinahe verdoppelt. Dabei tritt die eigenthümliche Thatsache hervor. daß die Unfälle in der ruhigen Ostsee mehr und mehr die Zahl derjeniaen in der stürmischen Nordsee erreichen, während früher das Verhältniß sich so stellte, daß doppelt so viele Schiffe in der Nordsee verunglückten, wie in der Ostsee, Während 1883 auf der Nordsee 177. auf der Ostsee 96 Unfälle mit Verlust von 60 Schiffen und 47 Menschenleben entfielen, hat 1892 dieZahl der Unfälle in der Nordsee 251. in der Ostsee 239 mit Verlust von 65 Schiffen und 63 Menschenleben betragen. Zumeist sind es Seaelschiffe. namentlich solche unter 100 Req.-Tonnen. also kleinere Schiffe, welche Unfälle zu erleiden hatten (1892: 286 Schiffe, während die Zahl der betroffenen Dampfschiffe 04 beträgt: nur 51 Dampfschiffe und 19 Segelschiffe hatten über 1000 Reg.Tonnen Rauminhalt). Ueber die Hälfte der Unfälle wurde 1892 durch Zusammenstöße verursacht, ein Viertel durch Strandungen, der Rest durch Kentern. Sinken u. s. w. Der Verlust an Menschenleben ist dank den vortrefflichen Einrichtungen zur Rettung Schiffbrüchiger an den deutschen Küsten nicht allzu groß. Von der S i e g e ls b a ch e r Fastnacht 1894 wird man noch lange sagen. Bewohner von Siegelsbach im badischen Ländle' hatten im verflössenen Iah im Hüfsenhardter Wald Laubstreu geholt und waren deshalb zum Theil empfindlich gestraft worden. Nun wollten Hüffenhardter an Fastnacht" einen tzsusflug nach Rap venau machen, en Weg, aus' dem Siegelsbach passirt werden muß. Die Hüffenhardter wollten bei der Gelegenöeit die Siegelsbacher uzen und machten ihre Fahrt qu.f finem vler.sdannigen Lauhstreuwagin. Die Siegelsbacher hatten aber davon Wind h?, kommen und g.znz zufallig aus Fastnacht eine Feuerwehrübung anberäumt. Die Hüsfenhardter waren so unvorsichtig und gingen trotz erhaltener Warnung in die Falle. In zwei Abtheilungen war die Feuerwehr in Siegelsbach aufgestellt. Die erste Ab? theilung empsinq die Hüffknhardter mit einer ordentlschen Dusche, doch gelang es ihnen, an der ersten Abthei-. lung vorbei zu kommen. Bei der zweiten Abtheilung wär der Empfang aber ein so stürmischer, daß die Pferde nicht weiter zu bringen waren. Und nun wurde an Wasser nichj gespart, ein Strahl nach dem anderen, einer kräftiger als der andere, traf die Armen in dem Wagen. Soweit wäre d:$ Sache noch nicht schlimm gewesen, Nun aber ergriffen die Hüffenhardter die Mostkrüge. di? sie bei stck hatten, und warfen sie nach Un Sjegelsbachern. dtese hoben die Sch:rben wieder auf und trafen damit die Hüffenhardter, bis Kiese endlich, naß bis auf d'.e Haut, mit blutigen Köpfen, heimwärts flüchteten. Vor einZgenTagen starb in Belgrad der berühmteste der modernen serbischen Dichter Voislav Jlics, den man den serbischen Heine nannte. Voislav Jlics entstammte einer alten Dichterfamilie, in der 'sich das DichterHandwerk von Vater auf Sohn vererbte. Voislavs Vater war Dichter, er selbst war es, seine Brüder nicht minder und sein Söhnchen wird guch unter die Dichter, gehen, Voislav ward indeß der berühmteste, er besang dt Auen und Felder, die Frauen und Mädchen seines Vaterlandes in der gleichen Weise, wie Heinrich Heine. An einem unheilbaren Leiden kränkelnd und mit irdischen Gütern just nicht geseg?t, gleicht er ganz seinem deutschen Collegen und derselbe weltschmerzliche, bald sarkastische, bald tieftraurige Ton durchzieht seine Lieder. Freunde schafften die Mittel herbei.' um dem Schwerkranken den Besuch eines Kurortes zu ermöglichen, aber der. Dichtes fand dort nicht Genesung, sterbend brachte man ihn heim. Jlics hat sein Leben lang mit Roth zu kämpfen gehabt und die Kosten für die Leichenseier hat der Staat auf sich genommen. Voislav Jlics war der berühmteste und gelefenste Dichter des neuen Serbiens. aber irdisches Glück und irdische Wohlhabenheit wollten ihm nicht blühen. Die ursprüngliche Anschauunq des einfachen russischenMannes. daß die Frau im Nothfalle auch als Verkaufsgegenstand dienen könne, scheint noch immer nicht ausgerottet zu sein. Es ist ein amtliches Blatt, die Chark, Gouvernements-Ztg., welchcs folgenden vor wenigen Tagen zum Austrag gekommenen Vorgang erzählt. In dem Dorfe Nikolajewska beschloß der Bauer Mazim Litwinow, seine Frau in aller Form an den kauflustigen Bauern Kalina Lukjanow zu veräußern. Nach längerem Handeln einigte man sich auf den Preis von 160 Rubel. Mit dem klar und deutlich abgefaßten Verkaussschein begaben sich Käufer und Verkäufer zum Gemeindeältesten und baten um dessen Unterzeichnung. Da aber weder der Dorfälteste noch der Gemeindeschreiber im Gesetz einen Anhalt für dergleichen Käufe zu finden vermochten, so entschlössen sich die Parteien zu dem .häuslichen Akt" einer schriftlichen Vereinbarung; sie tauschten gegenseitiae Quittungen darüber aus: daß Maxim Litwinow sein Weib dem Kalina Lukjanow für 160 Rubel hiermit verkauft, und daß Lukjanow damit das Weib Litwinow's für 160 Nubel
lxtil)l. Die 'Sache Ware ohne Zweifel dabei geblieben und Niemand hätte sich
weiter darum gekümmert, wenn dem! Verkäufer nach einiger Zeit nicht recht weh zu Muthe geworden wäre. Er' vermißte seine Frau und eines Tages erschien er beim Käufer, bot ibm 160 Rubel und wollte sein Weib zurück ha- Z ben. Lukjanow war nicht abaeneiat. ! doch die in ihren heiligsten Gefühlen gekränkte Frau wollte jetzt um keinen Preis mehr zu dem Manne zurück, der sie nicht zu würdigen verstanden hatte. Nun wurde Litwinow gegen seineFrau klagbar, weil sie nicht zu ihrem Manne zurück wollte. Dadurch kam die Sache an den Tag und vor das Gemeindegericht, das zu des Klägers Ungunsten entschied. So verblieb thatsächlich die Frau Litwinows bei Lukjanow. Ob höhere Entscheidung eine Aenderung einführen wird, steht noch nicht fest. In Raab hat kürzlich eine hoch sensationelle SchwurgerichtsVerhandlung gegen den Journalisten Balthasar Kapli stattgefunden. Klägerin war die ehemalige Gräfin Marie Reischach. die Gattin eines Offiziers in Galizien. gegen welche Kapli in einem Steinamangerer Blatte die Beschuldigung erhoben hatte, daß sie ihre zwei Kinder aus der Ehe mit Otto Petenyi einer Hebamme in' Steinamanger gegen ganz geringe Bezahlung übergeben und dieselbe auch aufgefordert habe, die Kinder gegen 2000 Gulden aus der Welt zu schaffen. Die infolge dieser Beschuldigung gegen die frühere Gräsin Reischach eingeleitete Untersuchung wurde eingestellt, weil die Erhebungen ergaben, daß es zur Beseitigung der Kinder nicht gekommen sei. Von den Geschworenen wurde Kapli. nachdem die Zeugen bestätigt hatten, daß seine' Mittheilungen nicht grundlos waren, einstimmig freigesprachen, ; . EinBü'rgeröonEssegg, Mathias Milos. erhielt dieser Tage ein Patent auf eine Erfindung, welche es. wie er versichert, ermöglicht, trockenen Fußes über jeden Fluß, über jeden See, ja selbst über das Meer zu setzen, Der Erfinder versuchte seine Erftndunq aus der See bei hochgehenden Wellen und der Erfolg war ein glänzender. Gegenwärtig ist bereits ein? Anzahl Anzüge in Arbeit, Sobald einige derselben fertiggestellt sein werden, will Milos n Essegg seine ver? bluffende Erfindung zeigen. Wie erwähnt, hat er bereits mit einem Anzuge Promenaden sowohl auf der Drau, als auch bei Draueck auf der Donau unternommen. Sein Anzug wird 30 bis 300 Gulden kosten, je nach Ausstattung und Wahl des StG fes. Bei einem Gange über das Was r. in . ?. . r?jc--i r cr iu, roic er oer lerz. em vjin nnicn absolut ausgeschlossen und au vorge)Qin, daß der Gehende das Gleichge:?icht bei rasch fließendem Wasser njch ':r!::ren kann. Ein Naßwöiden des Zörptts oder der- Fübs ist auszeschlossen; sa. der Erfinder behauptet ebenfalls, daß man in seinem nuge auf dem Wasjer scnlgfen kann. Anzenehme Ruh'! Letzteres hat übrigens vor nun zwanzig Jahren Capitän Boyton auch geleistet. Im Jahre 1834 tödtete in Civita Lavinia der damals zwanzigjährige Ciampanella einen anderen jungen Burschen Namens Carlo Faleint, Da bewiesen wurde, daß Ciampanella von Falcini schwer gereizt. war. kam er mit einer Gesangni.Moft von drei Monaten davon. Der Getödtete hinterließ einen Bruder, den lyiähllgen Rodolfo Falcini. Vor seinem Tode hatte Carlo Falcini diesem Knaben auf die Seele gebunden zu rächen, und Rodolfo hat den letzten Willen seines Bruders spät, aber getreulich ausgeführt. Vor einigen Tagen feierte Andra Ciampanella sins ).ze:t mit einem zungen Madcyen an? Civita Lavinia. Als er mit sein:r Lra'it das Standesamt verlassen zatie und sich Z'r Kirche begeben :oo'"'i:, dr'inulc sich NsdyZfo Falcini an u.1:3. r.i.:!;).icir h;ran und versetzte en i ei-'.en Dolchstoß in den l.ltiirströmt brach der Un,!Ü2lich: zusammen. Die Brau! warf ich mit einen Schrei der Verzweiflung 2ns de.! iV.ie'jten. der nach wenigen i'.'.'ite'i in - ihren' Armen versc'ed. Der Mörder war inzwischen zum Po''heiarnt oeeilt und hatte sich der Berrde flüt. Marktbericht. Wholksale-Preise Grocerieö. Zucker : harter $5.3. Guter gelber $3.91. Gewöhnt, gelber $3 5st. Kaffee: peröst. Banner. Lion vnd Java 2 i. 75c ( in 50 Psd Sacken) Capital 23c Pilot 23c Tiakota 22, Brazil22c Getr. Aepfel c Pfirsiche 12 'c n n n Eoriiuhennc Pflaumen 7c Aprikosen 15 Früchte und Gemüse. Aepfel per Faß $7.00 Citroren per Kiste $3 50 Orangen per Kiste 52.50 Kraut rcr Fzß $2.00 Zwiebeln per Fah $2.00 Hüben per Faß $1.50 Bohven per Bushel $l 80 Kartoffeln pcr Bushcl 75c Süß Kartoffeln per Faß $3.50 Mehl. Winter-Wciz'-n pat. $-1.03 Frühjahr.Wein pat. $4.00 Winter extra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roagenmehl $3 25 Hafergrütze $5.75 Butter, Eier und Geflügel. Butter, frische Count'y 17c. Eier, frisch, per Dutz 13c Leb. Geflügel: Hühner Kc per Pfund; Spring EhickcnS Lc: Hähne 3c : Turkcv Hennen 6c; Enten jc; Gänse $4.80 perDutz. BRILL'S zuverlässige DamMrbccrk, lStablirt 187I.Z Herrenkleider gereinigt, gefärbt ,d s?m L5 38 Massachusetts venue. Zweiezefchält: N. JUiusiö Ctrse.
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Wenn Diät und Beschäftigung sicts der Natur angemessen wären, so würde es lvcuig oder ciciv keine Vcrdammgsbcschwcrbcn sieben. Gilt TiZtwcchscl ist oft schwcr, ein Zcchfcl in der Vcschäftignng grenzt oft an's Uin'.lSaliche. Gerade in solchen Fällcn erweist sich I o h a n n H o f f ' s V!alzertraft höchst lrcrthvcl!. Er fördert die Berdannng, ist angenehm zu nehmen und unschädlich. Der Speichel, der Mc.gcnfüft i:;it andere Säfte, sind die natürlichen .V":lf5:'.nt:el zur Verdauung. Johann ) o s f ' ö S.'alzrftratt hilft ihnen dabei. Er nr.cht den Hauptbestandteil unserer j.chni::g, daö CtZrkcmchl, löslich. Da durch lvil'd die Aufgabe der Verdaunngsoraaue erleichtert, d. h. die Verdauung selbst gefördert. Bestehe darauf, nur den ächten zu erhalten. T:r A.?enkzng Johann Hofs" muß ans dc? lü ette ar.t Halse jeder Flasche stehen. Hcvn anderer Extrakt ist ächt. Ei?n?r & Mendelson Co., Agenten, 122 und 154 F'.a:itlln St., New York. im L. WUT, : A r z t u. 3l c c o u ch e u r, Office No. 13 Süd M.r'dian Straße. Telephon 127. Dr. Wsgncr, Ofsice: Zlo. 60 Shio Str. Offtce-Elunden : ls Wir ermi'tez. 1 Uhr Nachmittags. Woi5z : Scke Broadwad StnvlZ Ave Televks 5t. Dr. I. Wühler, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: 337 Süd Deiaware Straße. Ofstck-Dniiden: 8-SttbrBorm.; 2-3 Ulz, ttackn,.: 7 b Udr Abend. Tklevbon 144. vr. PFAT, Ofsice: lZ4 Nord Pcnnsylbania Str. VfZiceTtndkn von 2 4 Nbr ÄlaGz. 9lo. 425 Madlson Avenue. Stint brn von 1011 Nhr Bar. Wölbung: IvI.Vtsbam'kr. .EZeBermcntstr. ! WöMd.. Dr. Burckhardt, Deutscher rzt. Ossiee und Wohnung. No. 582 Süd Meridian Str. Offlcc'Stuö : 8 bis 9 Ubr Vorm. Z bis k Uhr Auchm. 7 bi 8Uhr ölbds. TsnntsgS l vormittazs. Telephon Sg. Dr. C. N. Schaefer, Zörzt nnd Ehirurgz 430 Madison Avenue, Nütze ÄorriS Str. Svrechstnnden : 8-9:30 Hör sorgen. 2-4 UM Nachmittags, 7-9 NlZr Absdö. SeUsfeaa 2K2. C. T. Gverts, Deutscher Zahn-Aizt, 0. 8j ?!ord Pennsylvania Str. Tal wird k !l)an:,t cnaecnt. Tr. I. A. Stttcliffe, tetchasttgt stq ?'ilieölich mit wuudLrztltchrn cntn und er ezch'.e.i.:. und Uttnkrcn?heiten 9lo. 05 Ost Market Strafte. .Stunden : bi3 13 Mr Born,. 1bt9 8 ayr Nackm. onn.tagl auloertcnttica. Te!, 4801) 41. CILIS. G. 3IUELLER, Deutsche Apotheke. Nachfolger von W. W. cott. Po. 667 Virginin fivemxc. Ecke Coburn Str. Telephon 1747. NittgloZe an der Scilenlkjürc. Rezepte Tagt :ndStv lorasattlgaekuut. rtm?kiuurii UDlSTm CXr33lL5 No. 38 Ost Ohio Straße. sprcstundkn : 10 13 Uhr Borittagö. 1 'Uu-ntme;; und 7 k Adens?. Sennragk vo, '. 3 UUr WaifciKiitftßJ. I AN IDEAL FAMlLY MEDICI NEI nMBmn IFor Indlceiin liiliausnc. llleadsrhc, ComttlpitÜon, i;ui iCoraplexloa, Oifen.! llrettth. I and all dtturüera ot Ute feua&ach, i Liverand Boweifl, I RIPANS TABULES 1 tuet srently yet protnptly l'erfect digCKtion sollen- their us Bold ?ly drugyistsor seilt bjmail. Box 2ITUU3,IJV. I IXJACEJ, " m I t'or tree 6amnle8-al(irs I s KlI'AXs CIU MIOAI. CO., Xev Tarfc. INI I M Jac. Metzger & Co. Hauptquartier für alle Sorten von einheimischem und importirtett Bier, Ale Porter, Mlneralwassrr, Wein und Champagner. HO Sc 2 Oft Marhiand Str. Tclephcn No. 407. ? .irellun?,- w,rdkn nach Len Theilen de, T-rn&t prompt cbatliefm. Televdcn 12ttö Unterstütz: die UNION CO - OPERATIVE L a u n d r y, betrieben von Usion Tvaschmädchen, No. IN, 140 und 142 Virginia Avenu,. T. E. Somervillc, Manager. Tchweikle L5 Prange, Fabrikanten von Kutschen, Vüggies, und allen Sorten Wagen. fce Davidson und Market Straße
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