Indiana Tribüne, Volume 17, Number 165, Indianapolis, Marion County, 4 March 1894 — Page 7
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riefe aus Tenlschlanö. Ton 2311. Kasma,,n. Dresden. Ende Januar. Seit der Begründung des jetzigen deutschen Reiches hat sich die Vevölkerung desselben, trotz der beträchtlichen Auswanderung, um mehr als zehn Millionen Menschen, d.'h. um nahezu 25 Proctnt in einem 23jährigen Zeiträume vermehrt. In Deutschland überwiegt also in jedem Jahre (im Durchschnitt) die 3nM der Geburten diejenige der Todesfälle um zwei Drittel einer Mtu lion. Demnach sind daselbst, nach Abrechnung der Auswanderer, welche im Mittel 124,000 per Jahr betragen, nach Ablauf jeder zwölf Monate über 500.000 Mägen mehr da. welche befriedigt werden wollen. Es verlohnt sich doch sehr, diese creftnß wichtigeThatfache ganz genau 'festzustellen. Ich halte mich dabei an die Hübner'schen fiatistischen Tabellen, worin ich eine Aufstellung finde, welche den Zuwachs der Bevölkerung innerhalb der gegenwärtigm Grenzen des deutschen Reichs (also einscklkeklich SchlcZroig-Holsteins und Elsaß-Lothringens), seit 1845 genau angibt, wie folgt: L:vo:ke?u7.g auf dcm lZ.-bikt: des h:nt'g:n deutschen :iScs. f.jfil znm l'kirliche Zu frr ,'"' rahme in 'Lr 'k. 34.390.033 1,10 HaSt. 184? 1855 36,111,644 0,49 1865 39,653,544 0,94 1870 40.816.249 0,58 1875 42,727,360 0,92 1880 45,234,061 1,14 1885 46,855,704 ..... 0,70 1890 49,423,470 V 1,07 Deutschland hat so gut wie gar keine Einwanderung, jedenfalls wird dieselbe mehr als aufgehoben durch die Zahl derjenigen Deutschen, welche sich vorübergehend im Auslande aufhalten und nicht mit unter dieAusgewanderten gezählt werden. Die Auswanderung selbst zeigt in den verschiedenen Jahren eine stark schwankende, auf- und ab steigende Linie, der Jahresdurchschnitt betrug während der letzten zehn Jahre eine achtel Million; jedoch ist die deut.sche Auswanderung auf ihren Höhepunkten, also in den Jahren 1852 und 1831 82 noch lange nicht stark genug gewesen, um auch nur in einem einzigen Jahre den Ueberschuß der Geburtat über die Sterbefälle auszugleichen. Der Nationalökonom Elster hat berechziet, daß Deutschland im Jahre 2000 -ungefähr zweihundert Millionen Einroohner zählen würde, wenn die Zunähme der Bevölkerung in derselben Weise weite? erfolgt, wie man sie während der letzten 50 Jahre genau beobachtet hat, und wenn die Auswande.rung nicht in ganz ungeahnter Weise steigt. Zur noch mehr in die Augen springenden Illustration will ich den Hübner'schen Tabellen noch einig: Angaben entnehmen, mit der Betonung, daß die Hübner'sche Statistik auf ihre Richtigkeit seit Jahren erprobt ist und ziemlich allgemein als Autorität auf diesem Gebiete angesehen wird. Es kamen im Jahre 1891 im deutschen Reiche auf je 10.000 Einwohner Geburten - - - - 370 Sterbesälle - - - 234 Ueberschuß der Geburten über die Sterbefälle 136. Deutschland wird in Bezug auf Bevölkerungszunahme nicht einmal von Italien erreicbt. welches eine bedeutend größere Sterblichkeit hat. Italien liefert auf 10.000 Einwohner: Geburten 374. Todesfälle 263 also nur 111 Ueberschuß per 10.000 und unter den großen Nationen Europas sind es nur die Russen, welche auf dem bewußien Gebiete die Deutschen noch etwas übertreffen. Die Zahl der Geburten ist allerdings bei den Russen ungeheuer groß, aber die Sterblichkeit, namentlich unter den Kindern, wieder dem entsprechend. Es amen in Rußland 1891 auf 10.000 Einwohner Geburten - - - - 476 Sterbesälle 50 1 Ci Ueberschuß 142, also nur 6 mehr, als in Deutschland. Im kinderlosen" Frankreick) steht das Verhältniß dagegen ganz anders. Dort kommen auf 10.000 Einwohner Geburten - - - - 226 -Todesfälle - - - 229 Fehlbetrag - - 3 Zur Bestätigung des Vevölkerungsrückganzs in Frankreich mag hier noch eine soeben erschienene Tabelle des Statistikers Levasseur beigefügt werden. Die auf eine Ehe in Frankreich entfallenden ehelichen Geburten betrugen: entfallenden ehelichen Geburten betrug gen : 180115 4.24 186165 3.07 182125 3.84 183185 3.03 184145 3.21 183689 2.96 Im Jahre 1886 hatten von fämmtlichen 10.425.321 Familien 2.073.205 keine Kinder, 2.542.611 ein Kind. 2.265,317 zwei. 1.512.054 drei, 936.835 vier 549.693 fünf. 313.400 sechs und 232,183 sieben oder mehr Kinder. Dabei ist übrigens zu berücksichtigen, daß von den linderlosen Ehen etwa ine halbe Million erst innerhalb des letzten Jahres geschlossen worden war, daß manche Eltern ihre Kinder durch den Tod verloren haben u. f. w. Levasseur geht auf die Untersuchung der Verhältnisse ein, welche in Frankreich die Verminderung der Geburtenzahl nach sich gezogen haben. Er bemerkt darüber: man hat die geringe Fruchtbarkeit der Bevölkerung Frankreichs auf sehr verschiedene Ursachen zurückgeführt: auf die späten Heirathen, und allerdings finden sie später statt als in England. Italien und Osteu;oya, indissvr früher als in Norwegen;
auf die theueren Wohnungsmiethen, obwohl dieser Umstand nur für die städtische, insbesondere großstädtische Bevölkerung in's Gewicht fällt; auf die Gewohnheit der Eltern, ihre Töchter reichlich auszustatten, ab:r dier an sich richtige Umstand betrifft doch nur die mittleren Klassen, indem die wohlhabenderen die Mitgift unschwer zusammenbringen können, während sie für die ärmeren Klassen überhaupt nicht in Frage kommt; auf den Zudrang zur Beamtenlaufbahn, welcher indessen in Frankreich keineswegs jüngeren Datums ist; auf die Neigung zum Luxus und gewisse sociale Gewohnheiten, welchc das junge Mädchen aus Furcht vor lern körperlichen Verfall und die jjrir.n Männer aus Scheu vor den 2al:n der Ehe gegenüber ihren Vor züge." vom Heirathen abhalten; und was der Gründe mehr sein mögen." In ?llen diesen Behauptungen liegt etwa Wahres; aber keine von ihnen enthäl! die völlig: Wahrheit. Dcch kehren wir nach Deutschland zurück. Roch bis zum Jahre 1836 ha! Deutschland Getreide cxportirt. d. h. es bat mehr Korn gebaut, als frir.e Vewohner verzehren konnten. In Folge der mächtig wachsenden Bevölkerung ist Deutschland schon seit 23 Jahren zur Einfuhr von Getreide gezwungen und zwar steigert sich dieser Import von Jahr zu Jzhr. In dem Augenblicke, da die Bevölkerung Deutschlands die Höhe erreich! hatte, daß der Import landwirthsckastlicher Produkte den E?vort überwog, trat Deutschland auS der Reih? der landwirtschaftlichen Staaten in die der höheren, der Jndustriestaaten über und es ist jetzt, wie wir auf der Chicagoer Weltausstellung gesehen haben, einer der ersten Industriestaaten der Welt. Jedoch läßt sich nicht sagen, daß bei dem ungeheuren Mitöewerb der anderen Industriestaaten und bei der S!eige:ung, welche die Industrie in kaufkräftigen landwirthschaftlichen
Staaten erfahrt, das Absatzgebiet für die deutsche Industrie in auch nur annähernd dem Maaße wachsen wird, wie die Bevölkerung zunimmt, d. h. daß mit dem Geldwerth der ezportirten Jn dustrieartikel im Auslande genug Nahrunasmittel gekauft werden können, um die 500.000 Mägen zu-sättigen. welche jedes Iah? in Deutschland mehr danach verlangen. Zwar liegt dieseGefahr der Uebervölkerung noch nicht unmittelbar vor, aber daß sie von Iah? zu Jahr näher rückt, unterliegt keinem Zweifel, um fo mehr als die Ansprüche beständig steigern, welche jeder Einzelne an das Leben stellt. Wie läßt sich dieser Gesahr nun vorbeugen? Zunächst wohl durch eine intensivere Landwirthschaft nach dem Vorbilde Frankreichs. Deutschland hat noch immer große Strecken Landes, welche wenig Ertrag liefern. Die Moore können abgetragen und für die Cultur erobert werden, große Strecken der sog. Lüneberger Haide lassen sich weit ertragsfähiger machen. Hauptsächlich aber sind es die großen Domänen und die Gütercompleze der Großgrundbesitzer. welche bei rationeller Wirthschaft durchKleinbaucrn den dreiund vierfachen Ertraa ihrer jetziaen Leistungsfähigleit erzielen können. Die Mehrzahl dieser Großgrundbesitzer wird ja doch nicht mehr lange in der Lage sein, als selbstständige Wirthschafter auf ihren großen Landsitzen zu wirken. Sie sind ja jetzt meistens schon so tief verschuldet, daß Viele am Nande des Bankrotts stehen und da sich die Bedürfnisse dieser großen Herren beständig sieigern.während die Ertrags fähigkeit der Güter während der letzten Jahre bedeutend gesunken ist, so wird die Zahl Derjenigen, welche nicht vom Kapital zehren, beständig geringer. Betrieben ja so viele dieser edlen Herren die Landwirthschaft nicht etwa als fachmännischen Betrieb, sondern als nobeln Sport. Die meisten dieser Ritter haben ihre besten Jahre als Officiere in der Armee zugebracht und wenn sie sich beim Herannahen des Alters auf das Gut zurückziehen, so bedingt das ein standesgemäßes Austreten. welches das in der Regel tiefocrschuldet: Gut auch in besseren Jahren nicht zu leisten vermag. Hinzuaefüat mag werden, daß diese Güter in der Reciel viel zu theuer bezahlt worden sind. Bis in die neueste Zeit sind noch immer die hohen Preise maßgebend ge Wesen, welche in der schwindelperiodc, Anfoa. der sieöenzizcrJahre eingeführt wurden. Jetzt tritt ein mächtiger Preisrückgang ein. wie man schon aus dem sehr starken Rückgang der Domä-nen-Vacht ersehen kann. Es ist demnach wahrscheinlich, daß allmälig eine Parcellirung sehr vieler großen Güter eintreten wird, mit bedeutend gesteigerter Ausbeutung des BodenS durch Kleinbauern. Aber auch dadurch lassen sich die Gefahren, welche die Uebervölkerung bringt, nur aufhalten, nicht auf die Dauer beseitigen. Ja, selbst wenn sich die ArbeitZmitte! mehr und mehr verbessern und man noch in höherem Grade Herr der uns umgebenden Natur wird, ein jährlicher Bevölkerungsüberschuß, der im Anfang des neuen Jahrhunderts voraussichtlich die Ziffer von 600.000 per Jahr erreichen wird, läßt sich auf die Länge der Zeit von einem Lande, wie es Deutschland ist. nicht aufnehmen, ohne daß der Standard of Ltse" der unteren Stände, sowie auch des Mittelstandes wesentlich herabzedrückt wird. Damit aber werden, ganz abgesehen von dem an sich so beklagens werthen Umstände eines beträchtlichen wirthschaftlichen Rückgangs, Zustände geschaffen, welche die Herbeiführung einer großen socialen Katastrophe außerordentlich beschleunigen müssen. Der Mittelstand, welcher ja das eigentliche Fundament und Rückgrat des 5zeutigen Staates bildet, weil er eineKlasse darstellt, der mäßiger Besitz und der Erfolg ihrer Arbeit gestattet, noch ein
menschenwürdige Dasein zu führen, und in welcher Bildung. Intelligenz und geistige Arbeit am meisten vertreien sind. dieser Mittelstand muß in Folge einer starken Uebervölkerung Immer mehr nach unten gedrängt werden und nach und nach in den Reihen der ganz Besitzlosen, des Proletariats, sich verlieren. Und da außerdem das sog. Proletariat den meisten Antheil an dieser übermäßigen Volksvermehrung hat, also aus sich heraus schon am meisten anwächst, so würd? die Scheidung der Gesellschaft in eine wenig zahlreiche, aber sehr reiche, und in eine nach vielen Millionen zählende gänzlich verarmte Klasse sich' immer rascher vollziehen. Eine gewaltsame Lösung derartiger ganz unerträglich werdender BerHältnisse müßte das geradezu herausfordern. Uebrigens kann man schon jetzt in Deutschland von Uebervölkerung reden. Jeder Beruf ist schon überfüllt und wo nur eine Stellung frei wird, drängt sich eine Schaar von Bewerbern heran, um sich später mißmuthig zurückzuziehen, da doch nur ein Einziger nothwendig ist. Wie lähmend wirkt es auf die Schafsenskraft, wenn beispielsweise heute ein Gerichtsassessor, nachdem er vom Eintritt der Schule bis zum letz ten Examen mindestens 20 Jahre der vorbereitenden Arbeit hinter sich hat, wegen Ueberfüllung noch 56 Jahre unbesoldet beschäftigt wird und zwar herzlich wenig beschäftigt, nur damit er nicht einrostet, so ähnlich wie ein Pferd gelegentlich bewegt wird, wenn nicht genug Arbeit vorhanden ist. Und in den übrigen studirten Berufen ist es wo möglich noch schlimmer als bei den Juristen. Die Optimisten in Deutschland, welche behaupten, daß gerade die ungewöhnlich starke Vermehrung der deutschen Bevölkerung ein Beweis großer Volkskraft sei und daß Frankreich langsam zu Grunde gehen müsse, weil dort jetzt die Zahl der Geburten etwas hinter derjenigen der Sterbefälle zurückbleibt diese Optimisten sind in einem schweren Irrthum begriffen. Erstens sind in Frankreich ',zar keine Spuren wirthschaftlichen Riederaanqs bemerkbar, eher das Gegentheil, trotz des materiellen Scha dens des Krieges, trotz der 5 Milliarden, trotz Panama, trotz der vielen Erpeditionen und kleinen Kriege, sowie auch trotz der ganz unerhörten Aufwendungen für Flotte, Vefestigungen und Heer. Der wirthschaftliche Aufschwung Frankreichs wird ja von der o.anzen Welt angestaunt. Gewiß ist Frankreichs Boden im Durchschnitt weit fruchtbarer afä derjenige Deutschlands, dagegen ist Deutschland weit reicher an Mineralien (Frankreich muß mehr als ein Drittel seines Kohlenbedarfs einführen). Aber in Frankreich ist der Grundbesitz weit günstiger vertheilt, die Bodenbewirthschaftung in Folge dessen eine weit intensivere, als in dem an zu vielen schmarotzenden Großgrundbesitzern krankenden Deutschland, und ferner ist es in Frankreich leichter, das Erwordene zusammenzuhalten, da es
mcht, wie in Deutschland, bei der Erbtheiluna in so viele Brocken zerstückelt wird. Es gäbe noch ein anderes Sicherbeitsventil. um der drohendes Gesahr der Uebervölkerung vorzubeugen, die Auswanderung in weit großartigerem Maßstabe, als- ste jetzt ton sich geht. Deutschland könnte anstatt wie gegenwärtig eine achtel Million per Jahr, ganz gut eine drittel Million Menschen an das Ausland abgeben. Jedoch eine so massenhafte Auswanderuna bedeutet einen gewaltigen materiellen Verlust für das gebende Land. Wir Deutschamerikaner haben wohl den besten Begriff davon. Denn jeder von uns kann aus seinen eigenen Erfahrungen ungefähr wahrnehmen, was er seinen Eltern gekostet haben mag. bis er, meistens im jugendkräfiigsten Alter, der Heimath den Rücken kehrte, der Heimath, welcher er seine Erziehung verdankt. Er kann auch seine Gegenleistungen an das Geburtsland veranschlagen, sie werden jedoch schwerlich eine große Rolle spielen. Welche Summe von Capitalvec lust in Gestalt von Pslege. Erziehung und Ausbildung, ganz abgeseben von den enormen Geldsummen, welche die Auswandernden der Heimath entzogen repräsentiren wohl die 5 Millionen Deutsche, welche im Lause , dieses, Jahrhunder.ts von Deutschland nach den Ver. Staaten aewandert sind? Wozu sollten sich die Deutschen die ungeheuren Opfer auferleaen. welche darin bestehen, daß iedeS Jahr ungefähr eine drittel Million ihrer Söhne und Töchter für das Ausland vorbereitet, d. h. bis zu ihrem auswanderungsfähigem Alter ernährt, geschult und in Zeder Hinsicht ausgebildet werden müßten? Und dann, wohin sollten diese Menschenmassen ziehen? Mit Ausnahme der Ver. Staaten sind die Länder wenig begehrenswerth, welche gewöhnlich als AusWanderungsziele genannt werden; selbst das so günstig scheinende Canada ist für die meisten dorthin Mandernden nichts anderes als eine ZwZschenstation nach den Ver. Staaten. In den deutschen Colonien kann kein Weißer leben, Brasilien und die südamcrikanischenStaaten hat man jetzt genügend kennen gelernt, um sie zu meiden. Kleinasien, welches neuerdings so viel angepriesen wird, steht unter türkischer Herrschaft und das wird alö Hinderungsgrund genügen.- Rußland zwingt seinen deutschen Bewohnern die orthodoxe Religion auf und in Austra. lien ist bisher für Deutsche sehr wenig zu holen gewesen (mit Ausnahme seines in gewisser Beziehung für Deutschland sehr lehrreichen Beispiels der Ka. ninchenplage.) Da blieben also die Ber. Staaten,
als das einzig: Land, welches einen größeren Theil des deutschen Bevölkerungsüberschusses aufnehmen kann.'Es wäre ein Segen für Deutschland sowohl, als für Amerika, wenn das auf eine längere Reihe von Jahren in m'äß i g e r Weise geschehen könnte. Und das würde ja auch geschehen, mindestens in derselben Weise, wie im Durchschnitt der letzten zwanzig Jahre. Aber um eine derartige mäßige Einwanderung handelt es sich ja hier nicht, sondern um Unterbringung desjenigen Ueberschusses, welcher Deutschland mit derUebervölkerung bedroht. Werden die Ver. Staaten einen so starken Zufluß aus Deutschland aufnehmen können oder vielmehr werden sie es wollen als Deutschland abgeben muß, wenn die seit 50 Jahren beobachtete Vevölkerungszunahme fortdauert und wenn man nur durch die AuswaN" derung dem Sinken des Standard of Life" entgegentreten will? Ich glaube, dan der Nativismus dann sehr bald leichtes Spiel haben und rasch genug eineBarrikade um das ganze Gebiet der 23er. Staaten errichten würde. Also auch das Sicherheitsventil einer sehr starken Auswanderung würde nicht dem Zwecke entsprechen. Man rnun nach einem heroischeren Mittel greifen, um den angedeuteten Gefahren zu entgehen. Soll man sich auch dazu das Recept aus Frankreich holen, die dortigen .Sitten copiren? Ich werde mich hüten, auf das heikle Thema näher einzugehen, aus vielen Gründen, deren Erörterung nicht hierher gehört. Jedoch wer es mit dem deutschen Volke gut meint, muß wünschen, daß eine mäßiae Beobachtung malthusischer Principien dringend geboten erscheint. Herr halt ein mit Deinem allzugroßen Segen! Eiue Vlcrstatistik
. Die neuerdings in Paris erschien nene amtliche Statistik enthält einige bcmerkenswerthe Ziffern über die Erzeugung und den Verbrauch von Bier. Die Bierproduction von Europa wird hiernach auf jährlich 138 Millionen Hektoliter geschätzt. An der Spitze der bierbrauenden Länder steht natürlich Deutschland mit 47.002.939 Hektoliter (diese und die folgenden Ziffern gelten für das Jahr 1892); davon kommen 28.655.975 auf Norddeutschland, 15,325.791 auf Bayern, 3.153.511 auf Württemberg, 2.503.704 auf Baden und 759,258 auf El-saß-Lothringen. An zweiter Stelle folgt Großbritannien mit einer Pro00 oro nni ctim vuuum uuu kjo,oo,jvi. iycuurncr, j dann kommt Oesterreich mit 13,728.431 Hektoliter, darunter Böhmen, das Land des besten Hopfens, mit 5 Millionen. und Niederösterreich (Wien) mit 2 Millionen Hektoliter. An vierter Stelle kommt Frankreich mit einer Produktion von 10 Millionen Hektoliter. Natürlich ist die Produktion lim Norden, wo man der Heimath des (Äambrinus naher ,ft, starker als tni Süden. An der Spitze steht Lille mit jährlich ' 486.000 Hektoliter; Paris braut 263.000, Roubaix 199.000, Tourcoing 97.000, Amiens 65.000, Dunkerque 60.000 u. s. w. Im Norden Frankreichs kommen denn auch beim Eonsum so stattliche Ziffern her-, aus. daß sich Bayern dessen nicht zu schämen hätte. So jährlich auf den Kopf in Lille 339 Liter, in SaintQueniin 240 Liter. Ungefähr so viel Bier, wie das große Frankreich, braut und verzehrt das kleine Belgien, nämlich 10 Millionen, was auf den Kopf 166 Liter ausmacht. Für das Vaterland des Gambrinus nicht zu viel. Die Productionsziffern für die anderen Länder sind: Dänemark 2,186,000. Norwegen 1,712.000, Rußland 2.928.573. Schweiz 1.186,423, Spanien 1.025.000, Italien 137.715, Türkei 140.000. Rumänien 100.000, Luxemburg 93.250. Serbien 93.000 und Griechenland 6,700 Hektoliter. Außerhalb Europas wird das meiste Bier in den Ver. Staaten producirt: 36.918.614 Hektoliter, fast so viel wie in Großbritannien. Außerdem sind noch zu erwähnen: Japan mit 220.000. Australien mit 1.611.000 und Algier mit 25.000 Hektoliter. Sämmtliche producirte 133 Millionen Hektoliter werden natürlich auch consumirt. Man sieht, wenn einerseits der Durst nicht aushört, so fehlt es andererseits nicht an Mitteln, ihn zu stillen. ane vorsiantge TtHtertn. Der Sturm fegt durch die Straßen, Der Schnee fallt hageldicht, Sie sitzt in ihrem Zimmer Und macht' ein Lenzgedicht! . Dies scheint dem Dilettanten, -Ein wenig sonderbar; Doch ist dem Eingeweihten , Die Sache völlig klar; Denn sie kennt au Erfahrung Ihr böses Mißgeschick, , Ein Dutzend Redaktionen, Die schicken 's ihr zurück. Nun kann sich Jeder denken, Wie viel da Zeit vergeht, ' 'S D'rum dichtete sie 's schon heute. Sonst wird's am End' zu spät! Wirkung. Ist' denn heute Deine Frau nicht daheim? Nein, die ist heute bei allen Freunden herum. Gestern hat ihr Jemand etwas unter dem Siegel der größten Verschwiegenheit mitgetheilt! ' Kasernenhofblüthe. Sergeant: Einjähriger, was sind Sie eigentlich?" Einjähriger: .Assistent am Bacteriologischen Institut.Sergeant: .Na, man nicht so gelehrt! Reden Sie deutlich; sind Sie Eonditorgehilse oder CommiZ in einem, köackwaarenladen?- - '
Auf dem HoÄgcricil. Die Hochzeit mit Seilers 1 T ö ch t e r l e i n.
0. Y" n t rv, u jenen luiiu 1 ciu ujiuuiiueiicri au cn, welche heute oft als die gute, alte Zeit gepriesen werden, kannte Madame ustitia den Verbrechern gegenüber kein Erbarmen. Ihr Symbol war das Schwert und ihr Motto lautete: ..Auge um Auge. Zahn um Zahn." Die Hyversentimentalität.welche heut zu Tage in unserem gesegneten Lande überführte Mörder mit Blumenspenden erjreui, war damals unbekannt. Todesstrafe stand nicht blos auf Mord, fondern auf einer sehr großen Anzahl von Vergehen, die heute nur mit verhältnißmäßig gelinden Strafen geahndet werden. Und dabei gingen der Vollstreckung der Todesstrafe häufig barbarische Torturen voraus, denn man glaubte an die Abschreckungtheorie. $n vielen Ländern, welche die Todesstrafe noch nicht abgeschafft haben, wird darauf hingearbeitet, dieselbe soviel wie möglich der Brutalität zu entkleiden. In Frankreich wird angestrebt, die zum Tode verurteilten Verbrecher vor der Hinrichtung mit Opiaten zu betäuben und in diesem Zustande mit Gasen zu ersticken. Seit mehreren Jahren schon schwebt vor dem englischen Parlament eine Bill, 'öetresfend Abschaffung des Hängens und in unserem Lande wird ebenfalls darauf hingearbeitet, wie bekanntlich im Staate New Fork bereits geschehen ist . wo die Elektricität Henkersdienste verrichtet. England H ä n g e e i s e n. Das Hängen gilt mit Recht als ein Ueberbleibsel der früheren Barbarei und doch hat im Vergleich mit der guten. alten Zeit dieses viel von seinem Schrecken verloren. Das lustige AltEngland begnügte sie früher mit dem bloßen Hängen nicht. Selbst zu Anfang dieses Jahrhunderts wurden dort Verbrecher in Eisen und Ketten gehängt. Wenn man bedenkt, daß das im 'Jahre 1277 angenommene Gesetz, betreffend das Hängen in Eisen, bis zum Jahre 1752 in Kraft war und dann erst durch königliches Dekret modifizirt wurde, so ist ersichtlich, daß John Bull nur schwer seine Gepfloaenheit aufgab. Man sollte es kaum für möglich halten, allein es ist eine Thatsache, daß noch vor zwei Jahren in England Petitionen um Wiedereinführung dieses brutalen Hinrichtungsmodus circulirten. Derselbe hatte selbst für Verbrecher, welch: ihren Urtheilsspruch mit Gleichgiltigkeit hinnahmen, so entsetzliche Schrecken, daß sie vollständig zusammenbrachen, wenn ihnen das Maß für die Eisen genommen wurde. In dem alten Gefängniß von Newzate bestand sogar die schreckliche Sitte, die Körper der Gehängten in die .Küche" zu bringen. Dort wurde der Leichnam in einen Kessel mit siedendem Pech geworfen. Nachdem der ' Körper wieder herausgenommen 'war. wurde er in Eisen gelegt, dieses kalt genietet und derselbe am Galaen abermals in die Höhe gezogen. Diese Procedur nannte man das Anlegen des letzten Kleides.. Frankreich Käfig zum Hängen Lebender. : In Frankreich hatte der hohe Adel das Necht, aus semen Äesitzunaen Galaen ziu errichten, und konnte, dasselbe auf Vasallen niederen Ranges übertragen. Voltaire selbst hatte auf seinem Landsitz Fernen mehrere Galgen, welÄer er wiederholt erwähnt. Einstmals sagte er zu feinen Freunden: .Ich habe Galgen genug, um die Hälfte von allen Monarchen in Europa hängen zu können, und die Halste von rhnen vert . 1 m am v. oienr lernen yoycren Piay. Im Ueongen war m alter Zeit das Han oen in Frankreich im Schwünge. Le Duc erwähnt ausdrücklich den riesigen Galgen in Montfaucon. Derselbe war wie ein gewaltiger Speicher, dessen eine Seite offen' war, gebaut. Die vierte Wand war weggelassen, um '.Raum, für die Handhabung der Ver urtheilten" zu gewahren In den verschiedenen Stockwerken befanden ' sich Plarjormen und die Wände hatten fen fterähnliche Oeffnungen mit einem halben Dutzend eiserner Haken für die Accommodatwn einer entsprechenden Anzahl Verurtheuter. In zenen Zel ten freilich hatte man beim Hängen eines Menschen weniger Skrupel, als beim Schlachten eines Hammels. In Frankreich herrschte auch die Sitte, in ewissen Fällen die.zum Tode Vernrtheilten in 'besonders construirten.Apparaten lebend aufzuhängen. Wie sah es in der guten, alten Zeit in Deutschland aus? Nicht besser als in den anderen Ländern. Galgen gab
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es überall und eine Reminiscenz an dienen in m dem tarnen iai genberg zu finden, den eine Unzahl von Hügeln im alten Vaterlande noch heute führt. .Hochzeit, mit des Seilers Töchterlein" nannte man mit arimmem Humor die Procedur des Hängens. ,
Deutschland Hängee i f e n. Allein man ließ es nicht bei dem bloßen Strick bewenden. Besonders schwere Verbrecher wurden,' ebenso wie in England, nach ihrer Enthauptung in Käsigen gehängt, wie den Wiederiäufern Johann von Leiden und Knipperdolling im Jahre des Heils 1535 zu Münster geschah. . . Ein gehängter Pirat. Mit Piraten wurde in verflossenen Zeiten kurzer Prozeß gemacht. Man hängte sie an die Naaen ihrer eigenen Schiffe und wurden sie auf dem Lande erwischt, dann war ihnen das Hangen in Eisen sicher. W e r k l i e d ch e n. Nur frisch erfaßt. Nur nicht gestockt. Wie fehr die Rast ' Auch winkt und lockt. Dein Schaffensdrang ; . Leb' immerdar, Der Tag ist lang, , Doch kurz das Jahr. ' Er ging aus. ; iWWlin WWWMMW t l'U'A IM 11 ii hfxi'f Ji'ii 'y,i I M MMWUM mVMW 1 JT, M-N ßfrSfer1 128 .Ich muß noch heute Abend einen kranken Logenbruder besuchen, uzln Herz. .Aber das ?st doch geradezu' infam: Du gehst aus und kümmerst Dirt nicht darum, daß mir das Feuer hier schon zu,m dritten Male ausgegangen 'ist. .Nun, was das Feuer thut, das tstty ich Doch auch thun surfen. Der Zerstreute. Der Herr Professor zu seiner ihm eben angetrauten iunaen Frau, als er das Standesamt verläßt: .So liebes Herz, setzt gehören wir uns ganz und für immer am Daraus die lleme Frau: .Gelt Hermann, Du schreibst es Dir aber lus!" Vor Gericbt. Präsident: ?lm Vorver?abren stellen Sie bre Schuld in Abrede, und jetzt bekennen Sie sicb sckuldia. wie reimt sicb das zusammen? Angeklagter: Ja, Herr Richter, d wollte dem Jerlchtsyol 'ne kleene Ueverrachung bereuen: Doppelsinnig. Frau : Der Lieutenant mackt unserer Lilli den Hof,, ich glaube, wir werden ihn noch als Schwiegersohn erhalten. Mann : Um ihn ass Schwiegersohn zu erhalten. durste aber mem Vermögen nicht re: chcn ! , , Merkwürdig. A.: .Du. das ist ein ganz merkwürdiges Gold stück.- B.:. .Wieso? Was ist denn daran so merkwürdig?" A.: .Daß es mir gehört!" Düsteres Bild. Frau: .Ach, das Sterben..." Manns Ja, ia, Fraule, wenn Einem 's Fahr männele aus dem Unterweltle in's Nächele nimmt, das is kei' Späßle!"
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Orausige Geschichten
vcnJosrph Oqeltzer. EZ ist geradezu fchaiuderhast, rras an t'mzm einzigen Tage Alles auf diefer großen weiten WÄt passirt! Einfach schauberih'aft! Da 1M in der StM ein. Arzt, ein reWmm'!rter Mediziner, ein Gelehrter, welche fort u?-.') fort forscht, der leidenken Menschheit Hell zu bringen. Er sitzt in feinem Stdirzimmer uvb vor ihm stehen und liegen Gläser. Flalazen, Retorten, Haininer, Zangen, Büchsen. Messer, Schachteln, wie Schächtelchen mit dem verschiedensten Mineralstcrub gefüllt, mit einemWorte, all das Teufelszeug, das zu der modernen. lyemie gehört. Der Doktor Winl über t:n Problem nachzugrübeln, denn er Ivat bedäcbtia etwas Nitroglycerin, ein Stück Zucker rö tin offnes 5Mschchen nut Blausäure vor sich hin. Dann steht er auf, um !n fcie an die Shfrirftu'lw anstoßende Bibliothek zu gehen, eine seinem Ge-. dachtoiß entschlüpfte forme! nachzuschlagen. In viesem A-ugenblick öfpet lH m Tizur welche in des Do tors Wohnung führt urtd das Söhnchen des norschers. ein Bübchen von acht Iahcr.eL z rjc r. , ich, i;uj.-i s!0H uno neugierig herein. Es bemerkt den 5Zucker.' das Nitroglycerin und die Blausäure, und naazt, wie Binder tvtn srnd, ganz im Gedanken, der gelchrte Vater erzeuge eine neue Art vräckitiaer Bonbons. streckt 'das Bübcbcn bastia die Hand aus und nimmt wirttick den Zucker! 5 ? Die Gattin des Geheimrath Natzler ist bekannt als lebenslustiges Weibchen, welches daö Leben in vollen Zügen genießt. Sie lieft französische Romane, kennt die Titel von Schoppen'hauers Werken auswendig, malt. stngt und tanzt. Der Geheime arbeitet tagsüber im Amte. 5r hat, wenig Zeit frei und 'läßt fern: schöne Frau genießen, wenn er auch em wenig erserfüchtig tft, da seine Frau alle Männer im Sturme erobert. Es t das Ein zige, wozu er Zeit hat. Die Eifersucht ist aber ein gar böses Uebel, gegen welches nicht einmal die Knetp'sche Wasserkur hilft. Der Geheime sitzt also wie seit dreißig Jahren in seiner Kanzler und legt die Acun rechts.vann wieder links, dann gar auf ein Häufchen, als rhm der Amtsdiener einen Brief überreicht. Der Rath liest den Brief nid, was feiten geschehen, er springt aus, nimmt Hut und Stock und verläßt vor dcr Amtsstunde das Lokal. ' Die Beamten, Vie dort herumsitzen. sehen ihm erstaunt nach, 7?ur der alte Reqistrator, ein Weiberfeind, zuckt die Achsel, indem er seinem Nachbarn, dem Nechnungsassistenten erster Klasse, zuflüstert: Was wird's sein? Er hat wahrscheinlich ein Aviso erhalten, überraschend zu Hause zu kommen. Jetzt ist die Katastrophe für das leichtsinnige Weib da! Wirklich ist 'ver Gehermrath ach Hause gegangen. Er öffnet die Wohnungstbur und Hort seine Frau kichern und lachen. Als er lnse näher tritt, gewahrt sem blitzendes Auge einen mächtigen Schnurr- , -t. zu dem ane Hularen-Umsorm nicht übel steht. Da hebt der Erregte den Arm hoch auf und fchreit: Willkommen, licoer Schwager: Man weiß, daß die Species Diebe besonders in der Großstadt auf das prächtigste gedeihen. Buschmeier kann davon erzählen! Fährt der ahnungslose Menscy, der foebcn emc Summe von 10.000 Mark ein?assirt hatte, m Pserloebabn-Wagen nacy Hause. Das hübsche Geld trägt er 5n einer schwarzen Handtasche, d-.e er ruhig neben sich hinlegt, ohne auf den Menschen zu achten, der just gleich nach ihm einsteigt. Dieser Mensch sah etwas start verdächtig aus, ja daö Merkwürdige war, er hatte eine ganz ähnliche Tasche bei fich. Buschmeier dacble an gar nichts, es war dies so eine ewohnyeit von ihm, fondern starrte auf das frohfttschsrohl:che xtbm In den Stra ßen, bis er dann, endlich bei der Haltestelle absteigt. In diesem Augenucle fällt ihm der Verdächtige mit der verzweifelt ähnZichl Tasche ein. Himmel! wenn der die Taschen einfach vertauscht hätte. Entsetzt sieht er de Tasche an. aber die mmi steigt tra ihm aus. In Schweiß gebadet rtnrA Buschmeier die Treppe empor, stürmt in seine Stub: und öffnet dort mit zitternder Hand die Tafche, welche die baarcn 10,000 Mark enthalten foll. Bebend greift er nach den Noten und soll man es glauben foll man es für denkbar halten ' wirklich warm es 10.000 Mark deutscher ReichSwöhrung! r Tin Sacksenbera im ftifr stenthum Waldeck ging kürzlich ein Knecht auf Veranlassung seinesDienstHerrn zum Arzt.' um sich von einem nicht bedeutenden Leiden kuriren zu lassen. Der Arzt gab dem Patienten, nach Feststellung seiner Krankheit das Recept mit den Worten: So, mein Sohn, das mußt Du einnehmen, dann wird cs sich schon, machen." Am an deren Tage erkundigt sich der DienstHerr nach dem Ersolg der ärztlichen Verordnung und erfährt von dem Burschen daß sich d.e Arznei Mit dem Pap:er zwar sehr schlecht habe einnehme lassen, doch glaube er. daß eine Besserung bereits eingetreten sei. Der Bursche hatte das Recept verschluckt. S e h r r i ch t i g. Lehrer: In diesem Jahr gibt es zwei Sonnenfinsternisse. Wer weiß etwas über diese Naturerscheinung?" Willy: .Sonnenfinsternisse sind gewöhnlich anderswo sichtbar." Aus der Mythologie. Lehrer: Wer stammt von Chronos ab? Schüler: Der chronisch: Katarrh. .
