Indiana Tribüne, Volume 17, Number 165, Indianapolis, Marion County, 4 March 1894 — Page 4

ndwna Tribüne. Erscheint. füglich nnd Sonntngs.

Die tägliche .Tribüne-koyct durch den Tröge? BCentJ per Zoche, die Sonntag.,Trtbüne' k Cent? per Woche. Beide zusammen 15 Cent oder 85 Cent per JJionat. Per Poft inatsSiJt in Vor nkbezahlunz Vptx Ja?. Ofsice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, 3nd., 4. Wäti 1894. Der Natter. Eine Narnevalöge schichte. ist eine Frechheit, Du alZ .Falter-, sagte Baron X. zu seinein Freunde, Willst Du Dich durchaus affichiren?" Der Falter lachte. Er war. ein hübscher, schlanker junger Mann, den das anschließende blaugrün schillernde Costüm mit den kleinen FKrslügeln vortrefflich kleidete. Er hatte gut la chen. Der nörgelnde Freund roar klein und dick, konnte weder im Leben, noch auf dem Costümball den Falter spielen. .Ich habe es natürlich auf eine Rose abgesehen," entgegnete Baron Lerg, der Falter. .Romantisches 'Zeug, Unsinn brummte der Kleine. .Ich habe es beute Abend nickts - weniaer als auf poetische Eindrücke abgesehen. Jedoch der Sekt hier ist gut." Und er zog seinen schwarzen Dornrno zusammen, um schlanker zu erscheinen. , . , ... .Der Sekt hier ist gut," wiederholte sich Baron Berg, der Falter. .Was soll der arme Kerl thun, als Sekt trinken? Ich aber, ich will gerne' einmal romantisch sein, wenn sie nur kommt. sie die Rose!" Und er betrat den prächtig dekorirten, elektrisch erleuchteten Ballsaal, der von der vornehmsten Gesellschaft an gefüllt war. Roch sah er seine Rose nicht, aber sie würde kommen! Er hatte sie gebeten und das schöne stolze Kind hatte Ja gesagt. Die strenge Mama hatte geruht, die theueren Ballkarten anzunehmen. Die Toilette wurde Rosa sich schon zurecht machen, sie todt so geschickt und machte sich immer die Ballkleider selbst. Auch wußte er ge nau, daß die schöne Rosa danach brannte, einmal ein Fest in der vornehmen, in der großen Welt mitzu machen. .Als Rose hatte er gebeten, denn sein Falter war längst gezeichnet von einem berufenen Kunstler. .Warum nicht sagte Mama, .Du kannst Dein rosa Kleid dazu &e nutzen. Die Bemerkung der Mama hatte ihn etwas choqulrt. Das klang so armselig. Wurde Rosa auch so ele gant sein, wie es die Geleqenheit er forderte? Doch sie war stolz und sie hatte Geschmack. Man würde ihr die Armuth nicht anmerken. Wie schade, daß sie arm war, d. h. er brauchte keine reiche Frau, er war ja selbst reich. Aber sie mußte doch von guter Famme sem. aesellschastliche Stelluna haben. Und Rosa war die Tochter eines faUiten Kaufmannes. Freilich. Herr Löwe war todt, aber nein, es ging nicht. Und gerade dieses schöne. stolze, unnahbare Madchen, das Alles hatte zu einer großen Dame, hatte ihm eine Leidenschaft eingeflößt, die fast stärker zu werden begann, als er ieiöst. Ach, und er hatte so viel ae lrebt! Er war der richtige Falter, und oft hatte er sich vorgenommen, nie mals zu heirathen, denn ein Weib muß vocy seine Reize einbüßen, und man ist an sie gekettet. Es ist weise, von Einer zur Andern zu flatlern. Dennoq, diese schone Rosa ja, er liebte sie, aber heirathen nein, es ging Nicht. ?chaoeZ Da war sie! Eine hohe, schlanke 7x!gur in Rosa, mit Rosen völlig über schüttet, eine schwarze Sammtmaske vor dem Gesicht. Im höchsten Grade chic! Wahrhaftig, Seide, und was an den Rosen so schimmerte und blitzte, waren Diamanten. Sollte das Rosa sein? Die Figur ist dieselbe er stritt näher.. Oeliotrovduft drinat ihm

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ist die Gräfin Alice, deren Mann seit zwei Jahren rn Madrid weilt. D:e Gräfin hat ihm-sehr gefallen, aber jetzt ist er ihrer überdrüssig geworden. Sie duftet immer intensiv nach Heliotrop,. selbst wenn sie eine .Rose' ist. (5i tnit auf sie zu. sehr ärgerlich diese Rose ist ihm heute unbequem. Er mochte sie sich voin 5yAt schassen. .Alice", sagte er mit verstellter Stimme. .Ackim." versekte sie mit ihrer unverstellten, .ich habe den Falter gleich erkannt .Das ist unmoalich entaeanete er ungeduldig. .Bevor ich sprach?" .Sie wußten etwas?" Ein biscken Dienstbotenklatscy. Diener mein Kammermädchen aber ich hatte Sie auch ohnedies erkannt, Achim!" Er war wüthend. Sre hatte sich als Rose gekleidet, weil sie wußte. daß er Falter war. Uno nun wie sie los werden? Er lachte gezwungen. .Der kalter wlrd?lbnen entschlüpfen um 12 Uhr witd er sich metamorphosiren. .Ach, das ist ja empörend," ruft auf einmal die Gräfin. .Was denn?" .Eine zweite Rose da sehen Sie! Ganz mein Costüm! Die Modistin hat also nicht. Wort gehalten, die abscheuliche Person! Sie hatte geschworen." In der That, eine zweite Rose umkreiste die Beiden. Etwas kleiner, etwas voller als die Gräfin, aber lebhafter in ihren Bewegungen. ES war offenbar, daß sie die Beiden beobachtete. Und beim Simmel da war auch schon eine dritte, wkeder eine Große, Schlanke, wieder eine Rose. Die beiden lekteren dufteten nach den Rosengärten von Schiras. Da sie sich so auftallla m seiner Nabe berumtrie ben, waren sie nicht zufällig da. Sie wußten von dem .Falter" und hatten vielleicht auch daS Rosengeheimniß der Gräfin erfahren. Gegenseitige Elfersucht hatte sie aufgestachelt. Bon Zu fall keine Rede, denn schon umrinaten ihn alle Drei, überschütteten ihn mit Anzüglichkeiten, warfen auch einander kleine .Spitzen" zu.. , .Es wird ja vielleicht ein Mittel geben, den unverbesserlichen Falter dingfest zu machen Durch nozenketten .O, das ist ein viel zu glimpfliches Schicksal, der muß zerspießt werden haben wir nicht auch Dornen? verzichte darauf einen sol chen Schmetterling zu fangen, lohnt nickt der Mute. .Müssen es denn Rosen sein? ES gibt auch GänsebMmchen!" , .O, bitte lieber Falter, komm' doch zu mir, ich bin v Roze oyne )vor nen." .Die gibt es nicht, aber auch keinen Falter mit den echten Flügeln des Genies, hier wenigstens keinen." So ging es fort. Sonst war er um treffende Antworten nicht verlegen; heute fand er keine, er ärgerte sich zu sehr. Alles um ihn lachte er, der von den Rosen gejagte Falter war eine zu komische Erscheinung. Er kam sich vor, wie die Karrikatur eines Don Juan. Woher waren sie Alle, die Rosen? Er wußte es nicht. Zu vielen Damen der Welt und Halbwelt hatte er den Hof gemacht, nun verfolgten sie ihn als Rachegöttinnen. War daS kleine Balletm'ädchen dabei, oder die geistreiche Frau von Molten, oder daS Fraulein Beiersdorf. die pikante Brünette, die ihrer Sache so sicher war er nahm sich gar nicht die Mühe, darüber nachzudenken. Sie hatten etwas erfahren, daß er als Falter eine Rose treffen würde. Und absichlich oder unabsichtlich hatten sie sich gegen ;ii)n verbmedet. Und Rosa war sie unter ihnen? Vielleicht. Aber er . erkannte sie nicht. Was würde sie sagen? Qt wurde beinahe grob; so ärgerlich machte ihn sein Hofstaat von Rosen. Er fsffUtt 'hiun entrinnen, um jeden Preis sei losttz?? wechseln, denn der Falter war qa? zu . auffallend. Aber sie ließen u)ti nicht los. Muthwillig umringten '':e ihn. und üch lzg ein gewisser Ernst in dem Spiel. ü?e war eifersüchtig auf die Andere. $vf Eine mußte er es doch abgesehen habe, yd welche war es? So mochte jede von ihnen denken. Vielleicht war eö auch das Beste, sich. Mit einer von ihnen einzulassen, um bie Anderen los zu werden. Aber welche? l5r ließ sie Alle, die es sein konnten RevW passiren. Aber keine interessirte ihn gex?, gend sie schienen ihm in diesem Stunde Alle gleichgiltig. Alle im selbe Maße. Ich eS doch nicht abgeschmackt, mit viele Weibern zu liebeln! So wie man sie einmal Alle beisam men sieht, ist der Zauber perflogen dann fühlt man sich selbst a!S Türke, als eine nicht ernsthaft zn nehmende Figur. Schon der übertriebene Nosenduft, den zwei von ihnen

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ausströmten, machte ihn ordentlich ner-

dös. ftcfet legte sich ein Frauenarm in seinen Arm mit einer gewissen sanften Energie. Eine von den .R?sen" wollte eine Katastrophe herbeiführen, eine Schlußscene. Welche? .Mem Himmel, da ist ja eme vierte." dachte er. aber sein äroierlicher Schreck verwandelte sich in eine Wallang Ua Entzückens. Denn das war Rosa! Ke:ne von den drei Rosen, d.ie etwas überrumpelt zur Seite standen. Er erkannte Rosa an, dem herrlichen, leicht gelockten braunen Haar, das sie mit Rosen durchfochten trug. Ihr Kleid war nur rosa Kaschmir, aber sie trug es mit solcher Anmuth, vaß es die Seidenkleider der Anderen schlug. Rosa hatte einen ähnlichen Einfall gehabt wie er. Sie führte ihn, ohne sich um die Anderen zu kümmern, fort, direkt nachj einem Nebenraum, der soeben ziemlich leer stand. Sie setzte sich dort auf eines der langen rothen SammetsophaS, gerade gegenüber dem großen Wandgemälde, das neben anderen die Geschichte des Tanzes veranschaulichte. Roa nahm die Sammtlarve ab. Natürlich sah sie erzürnt aus. Ihre Augen blitzten. .Sie sind mir doch nicht böse, daß ich dem' Tanz der Rosen um Sie -ein Ende machte?" . .Nein, im Gegentheil, ich bin Ihnen sehr dankbar, ich schwöre es Ihnen." und er versuchte es, ihre Hand an die Lippen zu führen. Sie entzog sie ihm. .Ich will mit Mama nach Hause sagte sie, die leidenschaftliche Erregung verschlug ihr fast den Athem. .Vor. her aber wollte ich mit Ihnen sprechen. Ich glaube nicht, daß Sie diese Scene absichtlich arrangirt haben. ,Aö:r der Anblick hat mich doch von dem Wahn geheilt, daß Sie für mich tiefer em pflnden könnten, Herr Baron. Ich sehe, daß Jene recht hatten, die mich warnten. Sie sind der Falter, der von Rose zu Rose flattert, und ich hin für Sie Eine unter den AndeKN .Rosa unterbrach er sie, .Sie thun mir Unrecht. Wss soll ich thun, um Sie davon zu überzeugen, daß Jene mir lästig sind und daß mein Herz Ihnen entgezenflieht?" .Heute vielleicht," fuhr sie, fort, .heute vielleicht ist es so, aber es ist die Wahrheit einer flüchtigen Stunde. Morgen, übermorgen sind Sie bei einer anderen Rose, einer, die heute vielleicht nicht hier ist, und ich bin es, die. Ihnen lästig ist. Nein, darauf will ich es nicht ankommen lassen. Lebe Sie wohl, Her? Baron, wir Beide wollen diesen Ball und jenen, auf dem wir uns kennen lernten, vergessen. Von heute ab sollen sich nsere Wege nicht mebr kreuzen!" - Ein Sturm ging durch sein Jnneres. WaS galten sie ihm Alle gegen Rosa! WaS war ihm das Leben, wenn er sie nicht einmal mehr sehen sollte? Nach wem hatte er zu fragen? War sie nicht schön und rein und stolz und tausendmal mehr werth als die Anderen? Und wie er nach ihr verlangte mit jedem Tropfen seines VluteS und jedem Gedanken seiner Seele! Zitternd streckte er die Arme nach ihr auS und stammelte:' .Wenn ich jetzt Ihren Arm nehme, mit Ihnen hinabgehe von einer der parfürmirtenNosen zu der anderen und säge' ganz laut: .Fräulein Rosa L'öwe meine Braut! Der Falter ist 'gefangen für immer meine Braut! Würden Sie dann mitkammen?" Glühend vor Stolz? und Freude legte sie ihren Arm in den seinen. Nur ihre Wangen konnten seine Lippen streifen, denn die Buffetdame sah AlleS. Aber ein Schauer unbekannter .Seligkeit durchriefelte ihn. Sie war sein, ganz sein und der anderen Rosen war er loZ! DaS schöne strahlende Mädchen, daS er jetzt demaSkirt in den Saal führte, das war die richtige Rosenkönigin! - ' Dte Flasqe Steinderzer. .ie ist historisch geworden, die Fla sche Steinberger. welche Kaiser Wil Helm dem alten Kanzler iibersandt hat; öe wird im Museum der Familie Bismarck wohl ihren Plaösinden, und welcher andere Wein der Welt will in diesem Augenblicke mit dem Steinberger rivalisiren ? Jedermann interessirt sich jetzt für Herkunft. Kultur, Geschmack. Werth dieses edeln Weines und so sei denn hier vom Sjnberger Wein erzählt. Vorerst Geburt und ZustSndigkeitsdaten : er ist mit de gerühmten JohanniS. berger nahe verwßupt ; am rechten Rheinufer, zwischen 'Biehkrjck und NüdeSheim wachsen;die Reben, gus Welchen diese beiden Weine gezogen werden. Ehemals herzoglich Nas. säuischer Dksit sind die Weingelande dann zum grölen Theile Eigenthum der preußischen Ar'ouysmäne gemorden. Speziell vsm Etejnbxger, dessen gute Jahrgänge, den Johan. niSberger an Feuer übertreffen, wan derj fast Alles in die Kellereien des ehemalilun Klosters . Ederach. das beute ebenfalls pxenkilcder Kronbe.

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ES gehört zam guten Ton in Carlsbad um früh MorgrnS aLf;ustcheu. Jcder uimmt das Wasser zeitlich morgens Man kann es auch hier so nehmen ohne nach Carlsbad zu gehen. DaS natürliche CarlS dader Wa,ser, soivie das Carlsbader Sprn dcl'Salz ist hierin allen Apotheken zu haben, und man kann die Kur zu Hause haben. Es wird hauptsächlich gebraucht bei Hartleidig kcit, Mageuleiden, UnterleibLbeschwerden, Leber und Stterenkrankheiten, Gout, Rh:u rnatismuS, u. s. w. Man hüte sich vor Nachahmungen. DaS ächte CarlSdader Sal; und Wasser hat die Unterschrist von .Eigner fc Meudelson Co.", Alleinige Lkz:nten. Jmportäre, New pi?, auf dem Halse einer jcdcn Flasche. n? ,n ; nur sehr Weniges rnmmt einen anderen Weg. Der Boden des Rhelngaugebietes trug und trägt in jenem durch den Taunus und den Niederwald vom Nordwind geschützten Winkel die edel sten Reben, aber dieses Gebiet ist nicht grog und kaum 40 bis 50 Hekto liter mag die Jahressechsung an Steinberger betragen. Der köstlichste Steinbergerwein stammt aus den Jahrgängen 1811 und 1842. doch lagern von diesem nur wenige Dutzend Flaschen mehr in den Kellern des königlichen Schlosse? zu Berlin und in jenen von Eberbach. Er vereinigt seltenste Süße. Consistenz und Stärke mit dem feinsten Aroma. Man zieht ihn in den bekannten langhalsigen grünen Moselflaschen-. die in pri. mitioger Weise mit Kork gestöpselt sind und den auf Siegellack aufge druckten Stempel tragen: .Original süllung der tönigl. preun. Staatsdomänen-. In ersten Hotels erhält man 'wobt Skeinberaer Wein, aber 'nur die jüngeren Jhrgünze. als 75 ger. d.:- und L.)zer. und auch diese nur zn enormen Preisen. 20. 25 und aucb 30 Mart die Flasche. Der grökte Theil des durch Private gezo genen Steindergcrs wandert gleich dem Hochheimer und der Mehrzahl der edlen Pfälzerwcine nach England oder Rußland. Deutschland' und ! Oesterreich haben wenig Liebhaber sur so theure Weine. Durch lange Lagerung verbessert stch der Geschmack des Steinbergers. er wird .voller- eS wirkt da sein großer Gehalt an Eitraktivstoffen mit. Der Johannisberger hat nicht dieselbe geradezu unbegrenzte Lage. rungSfähigkeit; er kann durch Zu. fälle mit ben Jahren einen stärke werdenden, säuerlichen Geschmack er halten und dann gibt eS oft ganz artige Ueberraschungen. So erstand bei der Versteigerung des Weinkellers eines bekannten österreichischen ttava lierö ein Wiener Bürger, der auf seinen Ruf als Weinbeißer etwas hielt, eine Flasche Johannisberger vom Jahrgang 1797. Der Kavalier hatte die Flasche zur Zeit der Befrei ungskriege auS dem Keller eines rheinischen SchlosteS mitgebracht uny sie war in Gesellschaft später dazuge. kommener Bouteillen unberübrt lie. gen geblieben. Triumphirend brachte der Zlüa'liche Ersteber die Flasche Jo. hanniSberger in eine Gesellschakt von Freunden, welche sich in der Richter', schen Weinstube in der Rothenthurm straße allabendlich versammelte, und es läßt sich denken, jn welch' feier sicher Weise die Oeffnung der Flasche geschah. Nie wurde einer Hundert, jährigen solche Achtung . gespendet! Ein köstliches Bopquet von nur denk barster Fülle und rast entstsea dem im Glase goldgelb blinkenden Weine. AlleS war im Vorhinein schon ent? zückt, AUcS führte die Kelcde zu den Lippen mit- erhöhter Andacht und da verziehen sich plötzlich die Gestch. ter. denn was man trank, war der denkbar vorzüglichste Weinesüg! All seitige schmerzliche Ueberraschung und Arozzelejen für den unglücklichen Spender: der Wein hgtte sich, wie der Fachausdruck lautet, abgezehrt, und unübertrefflich würzig war nur der ihm entquellende Duft. Aber ,u et. waS war der untrinkbar aemordene Johannisberger poch gut, er wurde zur Auffrischung des Bouque't? mW - -it: cm ' . perlvcriqiger eine verwendet.. . , , . Es ist zu hoffen, daß die Flasche Steinberger. welche der Zunoe deutsck Kaiser dem alten Kanzler gesendet,' : t -1 . . . r " ' niii iciicii laiaien Prozeg ourazge? macht hat. Aber schlieklick. wenn dem so sein sollte, in Friedrichöruh hat es darum in diesen Tagen doch leine, sauren Gesichter gegeben. Sine ausrichtige Appella tion. Da so diele anteiaenk ftirmtn fi an daS Publikum wenden, so hat Dr. Schoop in Nacme. Wiö.. sich entsölos sen, an irgend eine Adresse, Proben seiner Arznei nebft rankenbuch frei ux versenden, um deren wirklichen Werth zu beweisend Dieses giebt dem ft..C.f!l rm . T x'- .r " mr Puonlurn elegenqelr, oie(ioen zu vrobiren und sich über seine neue Sntdeckung zu informiren. be;üalicb der Ursache von chronischen Krankheiten ' V C1..tIZ ..t.ii. .. ij iino iuiiurunH zu crgaiicn uoer cic Methode zur Heilung von. Mgen-, öeber- und Nierentrankheiten durch hie Behandlung mit seine i.ederherelsenden Arzneien, die direkt auf dje Nerven einwirken, welche diese Organe kontrolliren. Agenten gegen Salajr unjd Commission verlangt. ".' Kaufe Mucho'5 Besi Havanna U'tgttO.

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