Indiana Tribüne, Volume 17, Number 164, Indianapolis, Marion County, 3 March 1894 — Page 2

Sndiana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntngs.

Tie tZgttcye.TrtbSuekoyrt durch den Träge, 13 Cents per Zoche, die SonntagS-.Tribüne I LentS per Woche. Beide zusammen 15 Eent oder U SentS per Monat. Per Post ,ugeschiZt ta Vor auSbejahlung per Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabaa Str. Indianapolis, Ind., 3 März 1694. Die Lokomotive der Zukunft. Unter den Technikern der Eisen bahnen, denen die Herstellung und ErHaltung der wichtigsten Objekte obliegt, welche die rasche Zugförderung ermöglichen, unter den Maschinenbauern und den Ingenieuren, welche die Unterbau anlagen und die Schienensiränge her stellen, hat bis vor Kurzem ein unab lässiger. Wetteifer bestanden, zur Erreichung großer Zugsgeschwlndigkeit .xiad) Kräften das Ihrige zu thun. Die Maschinen wurden immer größer, leistungsfähiger, solider, krästiger. Die Wechselwirkungen zwischen Maschine und Schienenstrang äußerten sich in steter gegenseitiger Anpassung und Ausbildung. Vor Kurzem aber wurden Stimmen laut, zunächst von den .Vertretern der Ingenieure, denen der Lau und die Erhaltung der Strecke obliegt, daß eine weitere Vergrößerung des Mafchmengewichtes zur E:reichung höherer Zugsgeschwindigkeiten kaum mehr durchführbar sei, da die Systeme des Oberbaues sonst auf eine längere Zeit gar nicht festzustellen waren und sich alle Augenblicke als zu schwach und zu wenig widerstandsfähig erweisen würden. Die Maschinentechniker s:hen wieder nicht immer ein, warum sie sich in ihren Construktionen durch die Bedenken der Bauingenieure beschränken lassen sollen. Ein Ausgleich der divergirenden Meinungen muß aber doch gefunden werden und wie es scheint, ist er auch schon ermöglicht, und zwar durch die elektrische Lokomotive-. Wo zwei Techniker streiten konstruirt der dritte, und es ist wohl anzunehrcea, daß beide Gruppen von Fzchmännern, die Maschinen- und die Bautech niker, mit der eleki:isch:n Lokomotivezufrieden sein werden. Seit einigen Monaten werden in Frankreich Versuch: mit einer elektrischen Lokomotive gemacht, die eine Geschwindigkeit von hundertzehn Kilometern in der Stunde ermöalickt. Nunmehr kann, wie aus Havre gemeldet t i e 4 wlro, an oer yallacze laum meyr gezweifelt werken, daß der Jnzenieur ?lean 5kacaues üeilmann. ein ??ranzose, das Problem, wenigstens soweit es sich um die rasche Perionenoesorve runa bandelt, elöst bat. Die im Bei sein der berufensten Fachmänner auf einer Veriuchsstrecke von zwei Kllometer Länge mit Curven von einem Minimalradius von achtzia Metern vorgenommenen Probefahrten haben den rückbaltlosesten Beifall aefunden. Die .elektrische Rakete' hecht die gigantljcye cmr.A: er l . . c jytaj&inc, yiaicie rooqi im piciaiuoi len Gedenken an die erste Lokomotive, die von Stephenson 1829 gebaut wurde. und die den Namen Jftafete" trua. Aber welch' ein Unterschied zwischen der Rakete" Stephensons und der .elektrischen Rakete" Heilmanns. Welch' ein aewaltizer Unterschied sogar aeaen die Lokomotiven der üblichen allermodernsten Typen. . Auf einem mächtigen Elsenrahmen. der aus sech zebn Rädern ruht, die zu je acht in ae kuppelten Achsenpaaren gruppirt sind. befindet sich aus dem Vorderthett cm Ueberbau, ähnlich wie das Verdeck ei nes Torpedobootes. Nach vorne verschmälert sich derselbe, ähnlich wie der Korper emeZ Schisses, um ven :oer stand der Luft beim Fahren zu verrin gern. Im .'verdecktenVorderraum befinden üch dieDvnamomaschinen. auf demöintertheil der Lokomotive ist sozusagen das rollende Kesselhaus' angebracht. Da find der Dampfkessel und der Rauchfang; der Tender, in dem die Kohlen und das Wasser mitgeführt werden, ist zu einer Brustwehr umgestaltet, d die KesseZanlage umgibt. Der Dampf wird in zwei Transmissionen aur Dampfmaschine geführt, welche den Dynamo treibt, von dem aus die Bewegung des Zuges erfolgt. Wozu nun. so wird man fragen, da ja. ohnedies auch geheizt und Wasser und Kohle verbraucht werden muß, die Umwandlung der Dampfkraft in eie! tristen Strom und wieder die Umse tzung des letzteren in bewegende Kraft? Welche Vortheile bietet diese zweifellos sehr .kostspielige Anordnung? Die derzeit üblichen Lokomotiven yaoen eben Nachtheile, welche nicht zu beseiimtn find, da fie mit ibrer Konstruktion unlösbar zusammenhängen. Die Kolben m den Cylmdern der Lokomotiven wirken abwechselnd, einmal der linke, dann, der rechte. Dadurch entsteht beim raschen Fahren das söge- ' nannte Schlingern" der Maschine, das ebenso gefährlich sur den 311g uns un bebaalick für die Vassaaiere als nach theilig für die Schienen ist. Bei sehr großer Geschwinoigken rann es vorkommen, dak. namentlich in Sogen, die Maschine 'sich ganz auf die Seite mht und die Räder auf der anderen gehoben werden und gar nicht auf den Schienen lausen. Dann iaji iq mir den jetzigen Lokomotiven nicht so viele Radumdrehungen erreichen, als wun lSenSwertb ist. und will man die Ge sckwZndiakeit durch VerarLkerung des . Radumfanges vermehren, so hat dieS eben auch ferne Grenzen und t)t auq mit Rücksicht auf das Gewicht der Rähtr unb den .todten Dunkt" ungünstig. Auch hat der Raddruck, der bei den modernen Lokomotiven aus die &qit nen ausgeübt wird, schon eine Größe tnil&L dak man selbst bei den Go lwthschienen" kaum mehr baren denkt. das Gewicht der Maschine r:j zu tt a:rn. . M döZ kommt bei der elektrischen

akese'' Weltmanns nickt in Betracht.

Der sekundäre Dynamo treibt die Achsen direkt in der Mitte an, die Vewegungsimpulse erfolgen gleichzeitig auf die Räderpaare, daher keine Gefahr des Schlingerns"; es ist möglich, die Aninhl der Umdrebungen der Räder in h?r Minute bis auf 500 zu steigern. der Umfang der Räder braucht also . i tpi i gar nicht groß zu sein; envlich iu oas Gewicht der Maschine günstig vertheilt, s dak der Druck der einzelnen Räderpaare auf die Schienen nicht einmal so groß ist, als bet den gewöhnlichen okomotiven mittlerer Größe. Was nun die Kosten betrifft, so sagen Sachverständige, daß die Mehrausgaben bei der Zugförderung, eine Folge der kostspieligeren maschinellen Einrichtung und der Vermehrung des Personals es müssen auker dem Kapitän nocy zwei Leute bei den Dynamos und zwei bki der Damvfmaschine arbeiten bei der Erhaltung des Oberbaues, der weitaus weniger leiven wurve, ycreinathra&i werden dürften, daß also die elektrische Lokomotive nicht -nur technisch vorteilhaft, sondern auch ökono misch ist. Der ökonomische Theil der Frage ist wohl jetzt noch nicht ganz spruchreif, da kann der Versuch nicht mabgeveno sem, sondern nur die Erfahrung. Aber technisch ist die elektrische Lokomotive" ein vollkommen zweifellos gelöstes Problem, sie ist die Lokomotive der Zu kunft. .. i Gin Zusammenbruch. Entweder throne ich morgen aus M!2o?e der die Letn hak mich verjchlungen. Balzac, Mercadet. Die Seine hat ihn nicht verschlunn. denn er war der Verzweiflung nicht fähig, aber hinter den Gefängnißmauern von Mazas sitzt der Napoleon der französischen GeschäftsWelt. Jean Marie Georges Baron, de Soubeyran. Mit ihm hat der Leiter der französischen Jmmobrnen-Ge-sellschaft. Clerc. das Gefängniß bezoaen: Beide werden wegen Vertrauensbruchs, Entwendung und einfachen Bankrotts verfolgt. Soubeyran's Speculationen sind an der jöaga telle" von 40 Millionen gescheitert. El war der qroßte Fmanzmann aus dem Gebiete der Spekulation und -deZ Börsenspiels, den Frankreich in den letzten 30 Jahren gekannt hat, eine wahre Macht, deren Zusammenbruch gewaltiges Aussehen erregt. Soubevran ward von den ersten Finanzleuten anerkannt und ernst genommen und sein kluger Rath hat in mancher schwierigen Lage des Pariser' Marktes. wo fast alle Welt den Kopf verlor. den Ausschlag gegeben. Er saß im Verwaltungsrath der Nordbahn und der österreichischen Bodencreditanstalt. war Präsident der Sociebe des Immeubles de France, Präsident der Acieries de France, der vor wenigen Tagen verkrachten Banque d'Escompte und mehrerer Versicherungsaesellfchaften und hatte bis zu den letzten Wahlen 30 Jahre lang als bonapartistischer Abgeordneter in der Kammer gesessen, wo er fast nur über Finanzfraaen redete, dann aber stets das aufmerksame Ohr des Hauses genoß. Er war überhaupt als Finanzmann geboren, denn sein Vater war schon in diese Bahn eingelenkt und hatte in vergangenen Tagen Gelegenheit aehabt. dem alten Tbers namhafte Dienste zu leisten. D?n sehr talentvollen Sohn hatte unter de? zweiten Republik Fould in sein Cabinet gezogen und 1852 mit 22 Jahren zu seinem ersten Secretär im Finanz Ministerium gemacht. Mit kaum 30 Jahren kam dann der junge Soubeyran 1860 in die Kammer ur.d wurde aukerdem Unterdirector des von ihm mitbegründeten Credit Foncier. Im ?lahre 1373 verließ er diesen Posten infolge ewes heftig angefochtenen, aber voribeilhaften Geschäftes hl egyptischen Papieren. So.,:yran war unermüdlich bei der Arbeit und ein Mann von regelmäßiger Lebensführung, der Morgens schon um 5 Uhr seine Zeitungen las und dann fast ununterbrochen durcharbeitete bis 10 Uhr Abends, wo er zu Bett ging. In Gesellschaft und im Theater sah man ihn nicht. Sein LuzuS bestand in einem Rennstalle, den er im dergangenen Jahre aufgegeben hat. und in sehr zahlreichen Wagenpferden. Er hatte die schnellsten Traber in Pa ris. In seine setzigen Schwierigkeiten ist Baron Soubeyran durch große unglückliche Speculationm gerathen. Als er den Credit Foncier 1373 verließ, wurde sein flüssiges Vermögen auf 50 Millionen Franken geschätzt. Im folgenden Jahre gründete er die Banaue d'Escompte und die Societe des Immeubles de France. Diese letztere Jmmobilicngesellschast sollte von der Banaue d'Escompte vollständig unabhängig sein. Da aber Soubeyran beiden Anstalten Vorstand und der Direktor de: Bank auch im Ver waltungsrath der Jmmobiliengesellschaft saß. so nahm die Bank, als mit dr Zeit ihre Actien infolge großer Verluste immer tiefer hinabsanken, allmälia bis auf 50 und neuerdings bis auf 20 Franken, und als natürlich auch die Einlagen eingeogzn wurden. mehr und mehr die Hilfe der Immobiliengesellschaft in Anspruch, bis sich die gegenwärtige Forderung von 34 Millionen Franken gegen die Bank ergab. Schließlich trat der AufsichtZrath der Bank unter Beantragung gerichtlicher Abwicklung zurück, weil die Jmmobiliengesellschaft sofort ihr Guthaben verlangte. Der Verwaltungsrath der Societe U JmmeubleZ trat darauf ebenfalls ab, und durch gerichtlicke Verfügung wurde ein Verwalte'.' bestellt, dem auch alsbald ausgedehnte Vollmächten ertheilt wurden, um die nothwendigen Maßregeln zu treffen, Vorschüsse für den fälligen Ainsabschnitt aufzunehmen und sonstwie zu sorgen, daß die Interessen der Gesellschaft, die, abgesehen von diesem Verlust, sich in guten Verhält mssen besvchei und in Laus ünd.Ver-

kau? 'von Grundeiaentbum sehr gute

Geschäfte gemacht hat, nicht noch weiter geschädigt würden. Es sind dies Enthüllungen, die gleich nach den ersten Erhebungen von dem Administrator Clerc der Societe des Jmmeubles gemacht wurden, die dann zum Zuerhör des Barons Soubeyran und nachdem der Oberstaatsanwalt und von diesem der Justizminister zu Rathe gezogen wurden, zur Verhaftung des großen Speclanten geführt haben. Soubevran bestand das Verhör so ruhig und gesammelt wie ehedem die gewaltigen Finanzstürme, welche er durchgemacht hat. Was die besagten Geschäfte anbelangt, die erst das Vermögen Soubeyrans. dann den Besitz der Banque d'Escompte und schließlich die 34 Millionen der Jmmobiliengesellschaft verschlungen haben, so wird insbesondere auf zwei unglückliche Feldzüge hingewiesen. Einmal soll Soubeyran seit seinem Abgang vom Credit Foncier einen unversöhnlichen Groll gegen diese Anstalt mit sich herumgetragen und von Zeit zu Zeit immer wieder großartige Vaissegeschäfte gegen sie unternommen haben, immer wieder zu seinem eigenen Nachtheil. Dann auch soll er anJtalienern ungezählte Summen verloren haben. Man nennt in Paris ihn als den Mann, der. die Italiener zuerst auf dem Pariser Markt eingeführt und sie später bei mehreren Gelegenheiten, der Strömung des Marktes entgegen, in die Höhe getrieben habe bis auf ihre höch sten Preise. Als danm.die Zeib kam. wo die Baisse den Markt in Italienern unumschränkt beherrschte, soll er auch noch stets wieder versucht haben, die Fluth aufzuhalten, und neue und großere Verluste erlitten haben. ES kam auch die Aeit des Rückganges der Actien seiner eigenen Bank, und auch hier hat der zähe Spieler versucht, bis auf's Aeußerste den Markt zu halten. Man sagt, daß er nicht weniger als 11.000 Actien. allerdings schon zu sehr niedrigen Preisen, aufgekauft habe, bis zuletzt auch dazu die Mittel nicht mehr langten und der Abgrund ihn verschlang. Vom Jnlande. In Troy, N. F., werven alsjährlich für mehr alö $4,000,000 Oefen fabrlttrt. Es sind mehr Menschen an Erkalaing gestorben, als m allen Schlachten gefallen sind. R e v. I. F. Heuöley von Xenia, im südöstlichen Illinois, h?elt sich dieser Tage besuchsweise im benachbarten Flora auf pnd'machte im Lauf des Nachmittag? in Begleitung de? Herren I. H. Koons und W. 2Jk. Montgomery eine Spazierfahrt durch die Umgegend. Plötzlich scheuten die Pferde und rasten dann im wilden Galopp davon. Der Geistliche wurde mit aller Wucht auS dem Wagen geschleudert und starb kurz nachher an den hierbei erlittenen Verletzungen. Die beiden anderen Herren kamen mit einigen leichten Hautabschürfungen davon. Der Gouverneur. Hogg von TexaS war wegen Verletzung des texanischen Jagdgesetzes im County NacogdocheS, wo er während der Schonzeit ein Reh geschossen hatte, in Anklagestand versetzt worden. Obwohl der ganzen Sache Gehässigkeit zu Grunde lag, leistete er hie gesetzlich erforderliche Bürgschaft und erklärte sich zu? Entrichtung einer Geldbuße bereit, wenn solche von dem Gesetze vorgeschrieben sei. Nunmehr aber hat es sich herausgestellt, daß das genannte County, wie viele andere. von dem Geltungsbereiche des Wildschutzgesetzes ausgenommen ist. In Boise City in Jdaho ist die Nachricht eingelaufen, daß eine Gesellschaft von Jägern im Yellow-stone-Park eine ganze Heerde Büffel abgeschlachtet hat. Sie jagten die Thiere in den tiefen Schnee, und schoslen sie dann nieder. Es war ihnen um die Köpfe der Büffel zu thun; als sie diese eben auS dem Park wegbringen wollten, wurden sie durch eine Com paqnie Bundesmilitär verhaftet und nach dem Wachthause in Mammoth SpringS verbracht. Der Capitän, welcher dort daS Kommando führt, wartet auf Instruktionen darüber, was er mit den Arrestanten thun soll. In Durbin. Nord - Da. kota. hat William Weavy mit Erfolg es unternommen, eine Mischung oder Kreuzung von Büsfeln und Rindvieh zu züchten. Er nennt die neue Art Vieh Cattler und behauptet, daß die Thiere, welche von schöner Statur und reicher dunkelbrauner Farbe sind, von 5100 bis 5150 Werth haben. Es ist namentlich daZ Fell, welches diesen Werth ausmacht; Weavey hat für ein besonders schönes Cattler-Fell schon 5250 bekommen. DaS Fleisch soll weit schmackhafter sein, als 'das Büffelfleisch. Die Kreuzung gelang dem unternehmenden Manne erst nach vielen Versuchen. Er gebraucht jetzt einen Büffel-Stier und eine AngusKuh dazu. Im Osten undSüden hat am Samstag und Sonntag bei beträchtlicher Kälte ein fürchterlicher Schneesturm gewüthet. In Roanoke in Virginien sielen am Sonntag zehn Zoll Schnee und am Abende war noch keine Aussicht auf ein Aufhören deö Unwetters vorhanden. Seit Freitag herrschte auf den Catskill'Bergen im Staate New : Fork eine entsetzliche Kälte. Am Samstag zeigte der Thermometer 22 Grad unter Null an und ans Sonntag Morgen wurden in dem Dorse Catökill im Hudsonthale 14 Grad unter Null, auf den Bergen sogar 26 Grad verzeichnet. Es wird befürchtet, daß die Vlllthenknospen der Kirsch- und Pfirsichbäume erfroren sind. Dr. Albert N. Ely. ein Sohn von George W. Ely, dem langjährigen Sekretär der Effektenbörse in New Jork, bemüht sich, unter den Mitgliedern, der Börse genügende Kenntnis rsn ynstsmie, Vexbandsn-

lägen tu: zu verbreiten, um sie in den Stand zu setzen, bei Unglücksfällen Nothverbände anzulegen und sonst nöthige Hilfe zu leisten. Eine Klasse für .Erste Hilfe bei Verletzungen" kam süngst zu Stande. Die Mitglieder versammelten sich nach Schluß der

Börse im Bondszimmer, wo Dr. Ely einen Vortrag hielt, dessen einzelne Theile er an einem Skelett und vermittelst anatomischer Topographie veran schaulichte. Der Vortrag beschränkte sich ausschließlich auf anatomische Belehrung und die Art und Weise der Anlegung von Verbänden. Vier weitere Vorlesungen werden folgen und dann an diejenigen Schüler, welche sich fähig erweisen, Diplome vertheilt werden. Dem stellvertretenden Bürgermeister von Peoria stellt die dortige .Sonne" folgendes reizende Zeugniß aus: .Da der städtische Bürgermeister mit seiner kranken Gattin eine Reise nach den Sonnenbädern Floridas angetreten hat, die mehrere Wochen in Anspruch nehmen wird, vertritt seine Stelle laut Beschluß des StadtrathS Alderman Ed. Easton. Zu dem Amte besitzt Easton alle Charakterzüge, die ein gutes Oberhaupt einer kosmopolitischen Gemeinde nicht besitzen soll. Er ist engherzig, beschränkt, kleinlich, selbstsüchtig, raffinirt, heimtückisch, unverschämt und rücksichtslos. Seinen Rathschlägen werden alle Irrthümer und unverzeihlichen Dummheiten zugeschrieben, die Bürgermeister MileS seit seinem Amtsantritte begangen hat. Wir sind doch begierig, wie sich Ed jetzt im vollsten Besitze der bürgermeisterlichen Macht rauchen wird. Als .Power behind the Throne" war er ein böser Geist, auf dem Throne wird er entweder der leibhaftige Satan, oder gar ein anständiger Kerl fein." Vor mehreren Tagen wurden zwei Gebrüder Erickson drei Meilen von La Crysse in Wisconsin mit einander handgemein und Sven prllgelte Theodor dermaßen, daß dieser ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen mußte und Sven infolge dessen sich vor der Polizei verbarg. Am Samstag Abend jedoch ging er nach Hause und erklärte, seinen Bruder tödten zu wollen: dieser sprang aus dem Fen ster und verbarg sich in der Scheuny, Daraus begann ven-dit Hauöein?:ch tuna zu zertrümmern und mit einem Revolver herumzufuchteln. ' Die Familienmitglieder liefen auS demHaufe; Sven folgte ihnen und feuerte auf seine Mutter zwei Schüsse ab. welche die alte Frau trafen, so daß sie blu tend im Hofe zusammenbrach. Als dann zog er ein großes Taschen.m,ssez und versuchte damit sich selbst den Hals abzuschneiden; er durchschnitt zwar die Luftröhre, traf aber nicht die Drosselade?. Ein Bruder und eine Schwester trugen die Verwundeten in das Haus und verbanden sie so ant eS angehen wollte. Weder Frau Erickson noch Sven sind unbedingt tödtlich verwundet. IM Teutsche Loeal-NachrlHten. Provinz Westfal e n. Der Knecht Adolf Reckmann au Wethmar. welcher der Magd , Maria Hagemeyer, weil sie seme Werbungen zurückwies, mit einem Gewehr einen 3 Zoll langen Nagel in die Schulter ' schoß, wurde vom Schwurgericht in Münster wegen versuchten TodtschlagS zu 4 Jahren Zuchthaus verursbeilt.- . Einen schrecklichen ?od fand sn den ' Krupp'schen Stahlwerken in Annen - der Walzer August Kiel. Er fiel von '. einer Leiter zwischen zwei im Betriebe befindliche Walzen und wurde buchstäblich plattgewalzt. Der Tod war sofort eingetreten. Der Hauptlehrer der katholischen Volksschulen in Soest, Johannes Lachnit, der seit 50 Jahren dortselbst auf's Segensreichste gewirkt hat, ist infolge eines SchlaganfalleS plötzlich gestorben. Ein Bahnwgrter bei Dülmen wollte nach seiner vom Winde entführten Mütze haschen, als ein herankommender Zug ihn erfaßte und tödtete. Der seit etwa sechs Wochen vermißte LandWirth Rentrop auS Werdohl wurde dieser Tage als Leiche auS der Lenne gezogen. Die Frau des Bergmanns Kolpinq in Kohlensiepen hat sich in ihrer Wohnung erhängt. Die Motive der That sind bisher unbekannt. R h e i n-P r o v i n z. Die Leiche deS PostpacketmeisterS Lawin von Köln ist bei Morringen an'S Land gespült worden; wahrscheinlich ist der Unglückliche ermordet worden. An der Oberdießemer Straße zu Crefeld scheute ein an einem Karren gespanntes Pferd und rannte mit dem Fuhrwerk in eine aus der Schule kommende Kinderschaar hinein. Einem Mädchen wurde ein Fuß. einem anderen eine Hand überfahren. Ein drittes zehnjähriges Mädchen fiel so unglücklich, daß ihm ein Rad über Leib und Kopf ging und der Tod sofort eintrat. Mit der Durchbrechung des Festungswalles in Saarlouis ist begonnen worden. In Bendorf versuchte der Schneidermeiste? Heckmann seine Braut zu erschießen, mit der er sich überwarfen hatte, und entfloh darauf. Später zurückgekehrt, sollte er verhaftet werden und brachte sich mehrere Revolverschösse bei. Schwer verletzt wurde er arztlicher Behandlung übergeben. Auch die Braut ist schwer verletzt. Provinz Hannover. Der Geheime Kommerzienrath Louis Ephraim Meyer, Seniorchef der bedkutenden Bankfirma Ephraim Meyer u. Sohn in Hannover, ist hochbetagt einem Schlaganfall erlegen. Der Proceß aeaen Katzenstein und Genossen, die auf den Werkstätten deS Bahnhofes Leinhausen große Unterschleife verübt haben, wurde dem Schwurgericht überwie sen, weil außer Benachtheiligung deS EisenbahnfiSkuS auch Bücherfälschung angenommen wird. Die Gottinger Hochschule hat zwei Lehrer durch den 5Lod verlören. Der außerordentliche Professor der Theologie Lünemann ftkl 1 L M iaxo in genannter ötaoi uno ver beirrte:!: Nnfkssor 5ftafcr.Ätf!

Morih Stern in Zürich. Sowohl "der ' Vorsitzende, wie der Vertreter der ' Staatsanwaltschaft in dem Hannoverschen Spieler- und Wuchererproceß sind befördert worden. Der Landgerichtsdirektor Heinroth ist zum Präsidenten des Landgerichts GLttingen ernannt.

wahrend der Gerichtsassessor Seel Staatsanwalt beim Landgericht Meiningen geworden ist. Großherzogthum Hessen. Die Hochzeit deZ Großherzogs mit derzweiten Tochter des Herzogs von Sachsen-Coburg und Gotha, Prinzessin Viktoria Melitta, wird Ende April in Darmstadt stattfinden. Geheimer Medicinalrath Dr. Wenzel. Mitbegründe? und eifriger Förderer des rö-misch-germanischen Centralmuseums.ist in Mainz gestorben. Weil der Gym nasiastNassauer von Mainz selbst Hand an sich gelegt hat, ist vom Crematoriurn zu Heidelberg die Leiche zur Feuerbestattung nicht angenommen worden. Sie wurde deshalb nach Gotha verbracht. Bei der Sprengung des Montebellothurms war eine Sprengla dung nicht losgegangen und war der Vicefeldwebel Allers vom' Pionier-Ba-tallion Nr. 11 beauftragt worden, dieselbe zu entfernen. - Als er zugreifen wollte, sprang die Ladung und verletzte den Feldwebel so schwer im Gesichts daß das Licht beider Augen gefährdet ist. In WormS stürzte sich ein Kaufmann, Besitzer einer Seifensiederei, aus der Dachlucke seines Hauses auf das Pflaster und war sofort todt. Er soll in der letzten Z:it an Verfolgungswahn gelitten haben. Die Zellen strafanstalt Butzbach geht ihrer Vollen dung entgegen. Es können darin meh rere Hunderte von Sträflingen unter gebracht werden. Königreich Bayern. Ein erschütterndes Familiendrama trug sich in München zu. Ein älterer Privatier, seit vielen Jahren von eirttm ssfimrifirtffrt PtVin hHmntfurk j 7 j schoß seiner ebenfalls leidenden 13jährij gen Tochter eine Kugel durch die Brust und tödtete sich darauf selbst. Das ! Gemeindecollegium von Nürnberg hat ! beschlossen, für die Restaurirung der Sebalduskirche weitere 30,000 Mark ; zu bewilligen. Der Graßbankmetzger. Joh. Friedrich Grabnex dörtjelbst wurj de wegen Betrugs und Beruhen gegen ; Nahrungsmittelgesetz zu 200 Mark und 20 Tagen Gefängniß verurtheilt. , In Würzburg wurden die Tagelöh- ' ner Welzenbach, Wagner und Weißen- ? seel, welche aus den besseren Lagen am . Steinberg 27 Centner Trauben 'gestoh. len hatten, zu neun Monaten, ihr Heh. j ler.derWeinwirthAlbrecht. zulö Monq ,ten Gefängniß Hrur.th?M, In , Thierstein wurde der Webermeister 'Hoerl erschlagen und beraubt. In ' Teuschnitz kam ein Brudermord vor. Der Tafelmacher Johann Stark er. schlug auS Eifersucht seinen Bruder Georg. Der BahnadiunZt Zahnleit- - ner in Bamberg wurde von. einem ein? ! fahrenden Zug am Mantelflügel erfaßt i ;:t..tX.: rr.' ... . . i . Vi Ullv uoersayzen. war Ivsor; o,o . Jn'Stadtamhof ha! der. 81 Jahre alte Bildhauer Johann Stumm aus Köln sich erschossen. Der Beweggrund der That ist nicht bekannt. Königreich Württemberg. Der König hat genehmigt, daß die Judenstraße in Stuttgart von nun qn den Namen Brennerstraße erhalte. Zuerst war der Name Binderstraßevorgeschlagen worden, weil in den 60er Jahren der in dieser Straße während eines langen Zeitraums wohnhaft aei wesene Controlle? Binde? verstorben . i. iii ... i ili, weicyer rer zav! !u,ttgart mehrere wohlthätige fortdauernde Stiftungen vermacht hat. Später wurde der Gedanke angeregt, die Straße Brni nerstraße" zu benennen, weil vieleJahre z die weitverzweigte, dem Weingärtner- , stände angehörige Familie .Brenner" rort ansässig gewesen ist, aus welcher viele wackere und tüchtige "'rger Stadt hervorgegangen sind. Die Mehrheit des städtischen CollegiumS hatte sich für die letztere Bezeichnung .entschieden. Daö Institut Pasteu, ln Pans. welches in den letzten Jahren in allenLändernLaboratorien errichtete, hat neuerdings in Stuttgart ein solche. ins Leben gerufen. Das Laboratorium ist der ständigen Aufsicht der thierärztlicben Abtheilung des K. Medizinalkollegiums unterstellt. Innerhalb weniger Monate sind im Bezirk Gera? bronn drei Ortsvorsteher aus dem Le ben abgerufen worden, nämlich Stadtschultheiß Ulshöfer dortselbst. Schultheiß Oberdörfer in Schmalfelden, und ,n Hornverg Schulthelg Köhler., Großherzogthum Baden, Der Telegraphendirector Butz in Karlsruhe ist gestorben. Herr Alfred Weih in Baden-Baden hat als Secretär deS städtischen Kurcomites sein 30jährige3 Dienstjubiläum gefeiert. Landwirth Karl Frick in Blankenloch hat sich in einem Anfall von Geistesstörung erschossen. Stadtrath und Bürgerausschuß von Mannheim haben sich für die Erbauung einer ständigen Festhalle erklärt. Die Stadt, soll einen jährlichen Zuschuß bis zu 25,000 Mk. leisten. Dortselbst haben die Steuerkapitaliea und Steueranschläge trotz Rückgangs von Handel und Gewerbe im Ganzen um 13.185.640 Mk. oder 31-4 pCt. der vorjährigen Steuerkapitalim und -Anschläge zugenommen. In Auen heim starben fast zu gleicher Zeit Frau Elisabeth ' Schwing und Landwirth Gunzert. deren Leben eine, seltene Uebereinstimmung zeigte. Sie wurden am selben Tage geboren, aetaust, confirmirt und obgleich sie emandex nicht heiratheten. auch getraut und an demselben Tage auch begraben, Rheinpfalz. Ein in dem Velten'schen Etablisse ment Ztu Svever besckästiat-r sitärin?

und eine Kellnerin von dort-wurden in einem Steinbruch am Jettebühl zu Heidelberg erschossen- aufgefunden. Hindernisse, die sich ihrer Verbindung entgegenstellten, haben das jugendliche Liebespaar in den Tod getrieben. Die Zeichen scheinen schon etwa 14 'Tage gelegen zu haben. General Mayer, üimmandant der Festunz QermerL-. ' X'.?-:totf:3.' .

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wm uvwyvim ivuict UUj .r V PV (v r , r im I cmiiucn. tirau olcF9 uagner . in Hobenecken wollte beim Aufladen, eines Bierfasses helfen und wurde von. dem rutschenden Fasse so am Fuße' gequetscht, daß derselbe amputirt. werden mußte. In Kaiserslautern ' beging der Eisengießer Peter Seng in einem Anfalle geistiger Störung Selbstmord. In der Fabrik von Häußling zu Lambrecht kam die 65jährige Katharina Weber in das Triebwerk, wurde von demselben erfaßt, herumgeschleudert und ihr der Kopf abgerissen. In Riederauerbach wurde der Bahnarbeiter Flohr wegen des Versuches,- den Bahnwärter JohannFleischmann zu vergiften, verhaftet. Philips Jakob Roll und seine Ehefrau Philippina geb. Moser zu Edenkoben feierten kürzlich in vollster Rüstigkeit ihre goldene Hochzeit. , Freie Städte. Der mehrfache Millionär Hermann Dietrich Upman, der Begründer der Firma H. Upman & Co., ist im Alter von 73 Jahren in Bremen gestorben. Der Verstorbene .schuf vor 50 Jahren in Havannah, die berühmte UManCigarre. Für Rechnung des Bremer Lloyd ist auf der Werft , von Blohm u. Voß in Hamburg ein großer Dam pfer erbaut, welcher den Namen Wittekind" erhalten hat. Der alö Frachtund , Passagierdampfer eingerichtete Ste'amer ist das hundertste Fahrzeug, welches seit dem Bestehen der genannten Werft dort erbaut worden ist. Mit dem kürzlich von Hamburg nach Westafrika abgegangenen Dampfer .Professor Woermann" wurden 3000 Fässer Pulver nach dem dunklen Erdtheil befördert. Vor einige? Zeit verstarb in Ostindien der Kapellmeister des 12. bengalischen Infanterie - Regiments, Ferdinand Odenwald, mit Hinterlas sung eines nicht unbedeutenden Vermögens. Man nimmt an, daß der Verstorbene in Hamburg und Berlin Verwandte besitzt. Angehörige deSVer? storbenen, welche Anspruch auf hie Erbschaft erheben können, müssen sich im ' englischen Consulgt in Hamburg, oder ; bei der Firma Plumkett u. Leader dort selbst melden. - Schweiz. Der verstorbene Professor Rudolf Wolf in Zürich hat 60.000 Franken, sowie seine Bücher, Instrumente, überHaupt die sämmtliche Fahrhabe d:r Sternwarte des Polytechnikums vermacht. Der Bundesrath erklärte die Annahme des Vermächtnisses, welches die Benennung Wolf-Stiftung für die Sternwarte, des eidgenössischen Polytechnikums erhält. Pfarrer Schinz in Affoltern b. H. ist zum Prediger der reformirten Gemeinde in Moskau gewählt worden, wo er abwechselnd Deutsch und Französisch predigen hat. In der Nähe von Dübendorf wurde ein aus der Schule heimkehrendes Mädchen von Zwei hungrigen Füch fen angegriffen. Auf das Herbeieilen von Erwachsenen zogen sich die beiden Angreifer sofort zurück. In Utzenstors nahm sich eine Dienstmagd, die schon seit 23 Jahren im Pfarrhaus daselbst gedient hatte, in einem Anfall von Schwermuth das Leben. Zuerst suchte sie sich mit einem Tischmesser an einem Arm und dann YM Halse die Arterien zu durchschneiden, und als ihr dies nicht gut gelang, stürzte sie sich in die AbtrittSgrube. - Melchior Mllller. vulgo- Martini-Melk, von Entlebuch, wurde erfroren aufgefunden, Oesterreich-Ungarn, Wik amtlich festgestellt wurde gelangten im Jahre 1892 in Wien 13,09 Pferde zur Schlachtung. Es wurden daher in diesem einen Jahre in Wien um 4869 Stück Pferde mehr consumirt, als in den drei Städten. Berlin, Breslau und Hamburg zusam mengenommen. In Wien ist der allgemein bekannte Hofrath Heinrich Wo gerer, früheres Mitglied des Obersten Gerichtshofes, im Alter von 73 Jahren. uno ver anoicyaftsmaler Prof. Jgnaz Ellminger. 50 Jahre alt, gestorben. Der 22iährige Silberschmied Albin Kriz dortselbst hat seine Geliebte Aloisia Peller und dann sich selbst umgebracht. Das Bezirksgericht zu 5tfchl v:rurtheilte den Grundbesitzer Franz EiZl in Rußbach bei St. WolfZang. der seinen Sohn zehn Jahre in Zizzizxi verschlossen hielt, zu zweimonatlichem Arreste. Der 22 Jahre alte Theologe Andreas Mooß gaber in Salzburg beging Selbstmord, indem er sich vom Mönchsberg stürzte. Eine Belegte BrödchenMaschine- hat ein ingeniöser Kopf sich patentiren lassen. Die. Maschine 'chneidet. schmiert und belegt die Brodchen in raschester Zeit. ,,,,. Kaufe Mucho'S Best Havanna CigarS." . , , , ,, , Marktbericht. Wholesale.Preise. GroeerieS. Zucker: Harter $5.36. (Suter gelber $4.26.: Gewöhnt, gelber $3.66. Kaffee: geröst. Banner, Lion und Java 21. 75c (in 50 Psd Säcken) Capital 23c Pilot 23c 2,akota22e Brazil 22c etr. Aepfel Pfirsiche 12tzc Eonnthen BUt m Pflaumen 75jc Vvrikosen löc

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Wtnn die Kochkunst auch noch so gut

Dyspepsie stellt sich manchmal doch ein. , Was bedeuten Verdauungsbeschwcrden? Dünnes, kraftloses Blut, Nerven- und Muskclschwäche, mürrisches und reizbares Temperament, schwindende Kapazität, die czenosskne Nahrung zu assimiliren. AlleS dieS wird gehoben durch den Gebrauch von Johann Hoff'S Malzcrtrakt. Er hindert und hilft gegen die dyspeptische Pcin. Er trügt nie die davon gehegten Erwartungen. Unser unentgeltlich versandicS Pamphlet schildert anschaulich die Thätigkeit und Wirkung deS Extrakts. Man bestehe darauf, den ächten Malzertrakt von Johann Hoff mit dem, Namen auf der Etikette am Flaschenhalse, zu bekomme. Kein anderer ist ächt. - EiLner & Mendelfon Co Agenten, 152 und ,54 Franklin St., New flort. Dr. I. Bühler, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: 337. Süd Delaware Straße. OsficeStunden: 8 Uhr Vorm.; t t Uhr ackm.: 7 9Ndr bd. Televbo 14. Dr. PF ÄFF, Office: 134 Nord Pennsylvania Str. OfficeStnden von Z 4 Ubr Nachm. No. 425 Madison Avenue. Stunden von IS 11 Uhr Bo?. Wohnung: 197 N. labamistr. ,U5e ermontftr. Xeltufcnn Osftce LVT. euon . j zgunz Dr. BurShardt, Deutscher Arzt. Osfiee und Wohnuug. No. 382 Süd Meridian Str. Osstre-Ltunden : bi 9 Uhr Vorm. 3 bis 8 Uhr Nackm. 7 bi UZzr ddk. Lovntag k Vormittag. Telepb 2SI. Dr.tz. N. Scharfer, Zörzt und Chirurg, ?ko. 430 Vadison Avenue, nahe Morriö Str. Sprechstunden : 8 9:80 UörMs?aenS. 2- 4UH; a!!liag,, s uyr senoe. Telephon 282. i W. V. Vnorts, i i Deutscher Zahn-Aizt. No. 8j Nord Psunshlvania Str. a i?d us ?V?sch e.?aeandt. DR. L. WITT, Arzt u. Slccoucheur, Os?ice : Uo. 139 Süd Mkridian Straße. Telephon 1297. Dr. Wagner, Office : ZZo. 60 Ssl Shio Str. Office-Etunden : 9 10 5lr Bermittagß. I t Nhr Nachmittag. Votzvnrg : VSVredav d U:rolVde. Telephon 8tZ. Dr. I. A. Suteliffe. eschasttgt sich auZschtteßttch mit dörflich Fällen und mit eschlecht und Nrinkrankhetten. 95 Ost rieft Etrahe. Qffice-Stund? : btS 10 Uhr Vorm. bi Skr Nachm. Sonntags uSgeno!?.. ttit 50 41. CHAS. Q. 3IÜELLER, Deutsche Apotheke. Nachfolger von W. W. Scott. Zlo. 667 Virginin jövenue. Ecke Coburn Str. Telephon 1747. Nacktglocke an der Scitenthüre. Remote Tag uoat ,rgsai,rtgaessur. ttrevl,eserung UDn?m, Qets, No. 88 Ost Ohio Straße. Svrechftundl : 10 li vhr Vormittags. 1 t achmtttaa nn 7 oeno. nntagior B unt tttag. AN IDEAL FAMILY MEDICINE1 Tor iBdlrcttM. UülaaurM, llMiach. CntlFaUo. Uai CmfixHm. UfTeT Krcstk. mn4 lul (U90rdrfl ot tb Stoautctt, uraruo owela, , RIPANS TARULFK et rentlT yet prornpUr Tvrtft 1 dlgestlon followi tbeir UM Bold ' by dronrlst or mnt brtniL Box f Tl.U.i6o. pMckM (4 boxM), . W im mnpwmiuiii wraa viiexivaij co., new r rx. ozart challe ! Huiy Bietvr. DaS größte, jchönftr und Kttefte derartig Mal in der Stadt. Die geräumige und kchön eingerichtete Halle steht Vereinen, Loge und Privaten jur ,Lbha!tnng von Vällm, lonzerten und DersanNnlungen unter liker.' ler Sedinaungen tut erfttcin J ac. Metzger & p. Hauptquartier für alle Sorten von rik?heiischeNl und impottirten Bier, Ale Porter, Mineralwasser, Wein und (Champagner. S 55 02 Gü Marhlanb (Ztr. Telephon No. 7. V'ellungen erde ach ale Dhetl n Btadt vromvt abaeltefert. ' EiS ! EiS ! vefleS Lake Si,. Billigste Preise! . Telephon Vt9. - - XU CAYI.Or:.

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