Indiana Tribüne, Volume 17, Number 164, Indianapolis, Marion County, 3 March 1894 — Page 1

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Editorielles.

Ein mit Händen greifbares Zeichen der Noth ist der neuerdings erstattete Jahresausweis der New Äorker Sparbanken. Die aus den Banken herausgezogenen Geldsummen waren größer, als die Einlagen des Jahres. - DaS an und für neb wäre gar so schrecklich nicht, denn eS ist schon vordem gelegentlich der Fall gewesen. Aber u der Unterschied zwischen den Einlagen und den Ziehungen war im Zahre'lLSZ ein schreckenerregend enormer ! Zwei Jahre zuvor schon überstiegen die Ziehungen der Einlagen um mehr alS fünf Millionen Dollars und der Mehrbetrag vertheilte sich zu ziemlich gleichen Raten über das ganze Jahr. Zn den ersten sechs Monaten betrug er $2,833,000, in der zweiten Hälfte des JahreS tz2.912,329. DaS Jahr danach verlief ohne den ominösen Mehrbetrag. Die ersten sechs Monate 1893 brachten wiederum eine Mehrziehung von $2,485,728, welche also noch beträchtlich günstiger sich anließ, alS die erste Hälfte von 1891. Vo,. Juli 1 893 aber, zur Zeit also, wo die Krise voll einsehte, bis zum Schluß des JahreS wurden aus den Banken 34 Millionen, sage und schreibe vierunddreißig Millionen Dollars mehr aus den Spardanken herausgezogen, als eingelegt. Diese 34 Millionen find der hand greiflichste bisher erbrachte Beweis für die Größe der industriellen Nothlage und gleichzeitig liefern sie die Erklärung dafür, weöhalb die nackte bare Noth Manchem noch immer nicht so groß erscheint, wie die Sonalisten sie in tendenziöser Entstellung machen." Diese 34 Millionen Dollars, binnen weniger Monate allein in der Stadt New gork überzogen, zeigen deutlich genug die ganze Ausdehnung der Herrschenden ArbeitS- und Erwerbslosigkeit und liefern unS gleichzeitig die Illustration zu der längst aufgestellten Behauptung, daß trotzdem ein starkes Kontingent unserer Arbeitslosen bisher noch nicht auf dem Punkte deS krassesten materiellen ElendS angelangt sind, weil sie bisher noch immer von ihren sogen. Sparpfennigen oder Nothgroschen gezehrt haben! Daß allein die Bevölkerung der Stadt New Sork ihre Nothgroschen in der Höhe von 34 Millionen angegriffen hat, redet ganze Bände zur Kennzeichnung der Situation. Und da sind die regulären Ziehungen", nicht einmal eingerechnet, auch nicht in Betracht gezogen, dah die individuellen Einlagen relativ höher waren, als in regulären Zeiten, weil jeder, der überhaupt noch feinen DurchschnittSverdienst ausreckt erhalten hat. in Testalt nach Möglichkeit vermehrter Spareinlagen dem allgemeinen Unficherheitögefühl seinen Tribut zollt, In Wahrheit ist also die Differenz zwischen Einlagen und Ziehungen noch größer gewesen. Wir hören schon die kapitalistische Presse hier triumphiren: daß die Ar beiter, auf welche ein beträchtlicher iqcii lener Millionen exlsaur, za sru- , trrPt.t.ir rm ? if.ffi . I yer ganz yuviq mupren vervlenr yaoen, um so hohe Spareinlagen überhaupt angreifen zu können. Gewiß, wenn man vieies sruyer " um oie riqlige v r e .., .. ... I Spanne Zett rückwärts datlrt und auf aqrc oenonu, in cenen ..oie Italic eS gebracht hat!" Nur darf man daraus nicht Rückschlüsse auf daS letzte halbe . ri t. i( fi : . v v am fr I Dezennium zieoen i oer oas uoerHaupt nur nebenher. Nicht die Vergangenheit, sondern die nächste Zukunft steht in Frage. te dann, wenn das so weiter geht? Wenn die Knns noq anyalk, vie ue--v a m m. r Verzierungen im jelven, a womöglich im beschleunigten Tempo weitergehen ? Oder wenn die Krisis nur periodisch nachläßt, um nach kurzer Zeit mit ver doppelter Gewalt wieder auSzubrechen, ohne daß sonderlich neue Nothgroschen zur Ergänzung der gerissenen Lücken wieder angesammelt würden? Wie wird sich dann die Nothlage darstellen und wie wird man ihr dann begegnen 'können, da man doch schon ihren heutigen Dimensionen so ganz und gar nicht gewachsen ist, vom bösen oder guten Willen ganz abgesehen ? l Der vierunddreißig Millionen-AuS weis der Sparbanken ift eine grelle Illustration der Vegenwan und ein böse Fragezeichen an die Andresse der Zukunst. (. 3. BlkSz ) Wetter'auSsickten. WärmereS' schönes Wette? heute Abend, schön am Sonntag, wahrscheinlic) lokale Regen am NöLtsz.

Drahtnachrichten

Inland. Congreß'. Washington, 2. März. Der Senat that nichts und wartet auf den Bericht deS FinanzcomiteS betr. der . ' zt rr i.asoiu. .DaS HauS beschloß ein Comite nach Chicago zu schicken, um daS dortige . i. f i. i. t..tnff:' :a egierungsgeoauoe, o. oausttuig in, untersuchen. ES - wurden dafür $1500 vewllllgk. DaS HauS begann dann nnt Budget Berathungen. - EtwaS über zwei Mil lionen wurden für die Anlage van Befestigungen bewilligt. Dann kam die Bewilligung für .Pensionen an d:e Reihe, welche die Kleinigkeit von 143 Millionen nouars ln ÄNfprucy ney .im rw r w w wen. Meredith von Virginia sprach über die vielen betrügerischen Penjlonen, welche nach semer Ansicht erhoben wer den, und über diesen Punkt wäre eö Zwischen ihm und Funk von Wisconsin beinahe zu einer Schlägerei gekommen. gelang jedoch dem Sprecher nach einigen Szenen . großer Aufregung Ruhe herzustellen. Die Finanzen der Welt auSst e l l u n g. Washington, 2. März. Die lrekloren der Weltausstellung legten heute dem Neprasentantenhause emen Bericht über die Finanzen der Welt auSstellung vor, der folgende Zahlen enthalt : Die Einnahmen waren : Ak"en $5.607,075. Beitrag der tzStabt Chicago $5.000,000, Sovenir-Halb dollars $,4i6,676, Eintritt $10.601, 175. Konzessionen $3,791,406, Sntereffen $63.090, allgemeine Einnahmen $807,450, Einnahmen nach der AuSstellung $123.645, zusammen $23, 243,254. Die. Ausgaben waren: Ursprung "che Organisation $90.674. Vermal tungskosten $7.443.563, Baukosten $18,562,528, ach der Ausstellung $323.922. EtwaS über $300.000 sind nsch zu bezahlen, so daß für die Ak tionäre etwaö über eine Million, also ungefähr 20 Cents am Dollar übrig bleibt. Die DurchschnittSeinnahme per Tag, onntage ausgeschlossen, belaust sich aus $39.802, die täglichen Vermaltungskosten beliesen sich aus $21.969. S o l l p e n s i o n i r t werden. . Oma h'a, 2. März)' W. F. Ale; ander, Spezialcomm'ssär der prooiso rischen Negierung von Hawaii, der hier durchreiste, bemerkte im Privatge sprSch, daß die Königin Liliokulani wahrscheinlich pensionirt werden und daß man sie nicht verbannen werde. Richter JenkinS und die Eisenbahnleute. Milwaukee, 2. März. Vor Richter JenkinS wurde heute über den Antrag verhandelt, die bekannte von ihm gegen die Eisenbahnangestellten er I ss. Ordre zurückzuziehen. Die Cfg der verschiedenen Organisatio ncn Eisenbahnanaest.llter waren an send nnd die Verhandlungen drehten ch vielfach um eine Definition deö Worte Streik. Während der Anwalt der Angestellten darauf bestand, daß ein Streik lediglich eine Arbeitsein. stung sei, bestand der Richter darauf, ah der Streik eine Arbeitseinstellung r Erzwingung gewisser Bedingungen sci. s Ieit wann haben sich Richter in Zivilsachen um die Absichten der Con trahenten oder Parteien zu kümmern?) Falsche $5 - Goldstücke. St. LouiS, Mo., 2. März. Sehr täuschend nachgemachte falsche' fünf Dollar Soldstücke sind hier in Cirku lation. . Die Stücke bestehen auö drei Scheiben, die zusammengelöthet find und genau die Dicke der echten Münzen haben. Die äußeren Scheiben sind echt und die innere Scheibe ist kunst voll herausgeschnitten und durch eine Scheibe von werthlosem Metall erseht worden. Eine schreckliche Geschichte BarbourövilleDepot, Ky, 2. Marz. Eine schreckliche Affaire wird auS Harlan County berichtet : Len. Tye, ein Neger, der vor unge3ah8f"fl itt der Nähe von Wil"am5burg e,n Frl. Bryant ermordet hatte, üzz heimlich nach Harl?n County

zurückgekehrt, wo er die junge Tochter eines Farmers raubte und entführte und längere Zeit in einer Höhle im Wald versteckt hielt,- bis sie dieser Tage zufällig von Jägern gefunden wurde

Die Leute beschlossen, die Bestie zu fangen und warteten in der Höhle bei dem Mädchen die Rückkunft deö Negerö ab, die auch nach mehreren Stunden erfolgte. Er wurde überwältigt und so fort an. einen Baum festgebunden, wo?auf. dem lebendigen Neger dieHaut vom. Leibe gezogen wurde. Ehe er todt war, ' machte 'daS-Mädchen noch ein Feuer auf seinem Kopfe "an und er wurde, nachdem er geschunden war, buchstäblich noch zu Tode geröstet. Der Neger hat angeblich nicht nur die Ermordung deS Frl. Bryant eingestanden, sondern auch erklärt, drei andere Madchen ln Kentucky und Tennessee entführt und im Wald verborgen zu haben, bis sie in Folge der ausgestandenen Strapazen starben. m ,, W Vuöland. Herr Gladstone in Windsor. London, 2. März. Herr Gladstone und Gemahlin sind heute Nachmittag, einer. Einladung der Königin olgend, im Schlosse zu Windsorangekommen, wo sie bis morgen verbleiben werden. Der Premier hatte sofort eine Unterredung mit der Königin, in welcher er der Letzteren mittheilte, daß er die Absicht habe, zu resigniren. Formell wird Herr Gladstone aber erst eine Resignation morgen, nach der Sitzung deö Geheimraths der Königin, einreichen. In offiziellen Kreisen ist man allgemein der Ansicht, daß die Königin den Lord Roseberry auffordern wird, ein Kabinet zu bilden. ES ist übrigens als feststehend zu betrachten, daß Herr Gladstone ganz auS dem Ministerium auötreten kird, da seine etwaiae Mitgliedschaft im Kabinet die Freiheit deS Handelns der übrigen Minister beeinträchtigen würde.. . . " ES heißt, daß die Königin, nachdem Herr Gladstone seine Gründe auSeinandergesetzt hatte, auS welchen er zu resigniren wünsche, dem Premier die PairSwürde anbot, Herr Gladstone soll aber diese Auszeichnung wieder, wie schon mehrmals vorher, auSgeschlagen haben. Herr Gladstone selbst soll den Lord Roseberry alS seinen Nachfolger der Königin empfohlen haben. Der 3 4 st e Geburtstag deS PapsteS. R o m, 2. März. Der Papst feierte heute seinen 84sten Geburtstag und zu gleicher Zeit den 16. JzhreStag seiner Krönung. Der Kardinal Raffaele Monaco La Valletta brachte dem Papst, der sich in bester Gesundheit befindet, im Namen de'. Kardinal - Kollegiums die Glückwünsche dar." m Der 25. ZahreStag der Schlacht bei Sedan. Leipzig, 2. März. .Die deutsch. amerikanischen Kriegervereine, die beabfichtigen, im Jahre 1895 gelegentlich deS 25. ZahreötageS der Kapitulation von Sedan nach Deutschland zu kommen, um hier eine großartige Feier in Szene zu setzen, find von dem h esigen Stadtrath wie auch von den hiesigen Kriegervereinen eingeladen worden, die Feier in hiesiger Stadt abzuhalten. Ochiffönachrlchten. Angekommen in : S o u t h a m p t o n, 2. März. Der Dampfer Scandia", der. am 25. Fe bruar von Hamburg nach New Aork ab gefahren ist, ist heute mit gebrochener Welle hierher zurückgekehrt. Genua: Kaiser Wilhelm 11." von New dort. B r o w h e a d, Passirt: . Ctruria" von New Fork nach Liverpool. . NewJork:,. Saale" von Bremen. Hiesiges. Feuer. Ein falscher Alarm rief die Feuer wehr gestern Abend um 7 Uhr zu den Ställen der Straßenbahngesellfchast an College Ave. Gegen liz Uhr gestern Abend fackelte der Holzstall hinter dem unbewohnten Hause 127 W. 2. Str. auf. Der Verlust der dem BefitzerJohn McCullough erwuchs beträgt $75. DaS Feuer war jedemfallS daS Werk eineS Qrandsti terS.

Selbstmord.

Heute Morgen beging Edward Con - way in seinem Hause 1015 R. Missis. sippi Straße auf eigenartige Weise Selbstmord, indem er sich an einem Vettpsosten erhängte, rrau onway sand den Unglücklichen rn fitzender Stellung erhängt vor. GeschäftSoer, luft scheint das Motiv gewesen zu sein. Coqway, der. immer ein umgänglicher und! guter Mensch war, hinterläßt Frau und drei Kinder. i Qu5 den GerlcbtSbösen. Suverior Court. Zimmer No. 1. Christina Fran?e gegen ChS. Franke u. A. In VerHandlung. Andrew CollinS gegen P. Raymond u. - A.; Notenklage. Urtheil gegen Mary Raymond auf 178.22. Zimmer No. 2. Mary L. Hiteherch Bird Transfer Co.; Schadenersatzklage. Urtheil für Kläger auf $9.85. Julius E. Jessen gegen Geo. A. Boeckling, Entfchädigungöklage wegen böswilliger Strafverfolgung. Die Jury entscheidet für Klager auf $100. Die Forderung war $3000 L. Sylvester u. A. gegen M. 3. Schooley u. A.; Notenklage. Urtheil für Klager auf $250. Circuit Court. Nelm & Van Deinse gegen Zohn C. BurlseS; Nachlaßforderung von $4.50 bewilligt. Old Banger StateCo. gegen Martha E. HumphreyS u. A.z Urtheil für Klage? auf $77.50. Gertie Brown gegen John Grace; Schadenersatzklage für einen Hundebiß. In Verhandlung vor Geschworenen. . 5keue Klagen. In der Superior Court strengte gestern Ephraim E. Admire, der Beitzer und Vorsteher deS Spencerian Busineß College, einen SchädenersstzProzeß .auf $5000 gegen Allen A. Bowser und John C. Williams, Lchrern deö Institutes an. Im Januar 1893, so sagt die Klage, wurden die Verklagten vom Kläger als Lehrer in Kurz- und Maschinenschrift engagirt. Auf irgend eine Weise zerfielen beide mit ihrem Prinzipal und brachten falsche Gerüchte über ihn Umlauf, so z. B. daß er, Kläger, ein Trunkenbold sei. Durch ihre Wühlereien hätten eS dann die Verklagten so weit gebracht, daß am 12. Februar 30 Schüler die' Schule verlieben. Er verlangt deshalb $5000 Entschädigung. Waaren O'Haver verklagte gestern in der Circuit Court Hefter R. Brier und verlangte die. Einsetzung eines Massenverwalters für den Nachlaß der Mary S. O'Haver, die am 10. November 1890 mit Hinterlassung eines Vermögens von $2000 starb, sowie die Ernennung eineS Vormunds für die minorenne Mary O'Haver, die Tochter der Vorigen. Die Verklagte wurde testamentarisch zur Nachlaßverwalterin ernannt und daS ganze Vermögen war der Tochter vermacht worden. Letztere sollte dann entsprechend erzogen wer den, wosür die Verklagte auS dem Nachlaß bezahlen sollte. DieS hatte sie jedoch nicht gethan, sondern im Ge gentheil einen Theil deS Nachlasses für sich verbraucht. Luanda N. Newsome hat die Penn sylvania Eisenbahngesellschaft, die ihr im vorigen Oktober zwei Maulesel tödtete, auf. $600 Entschädigung verklagt. Eli Newsome, der Gatte der Klagerin, verklagte dieselbe Gesellschaft für daS Ueberfahren und Töten eineS Fohlens auf $100 Schadenersatz. Die Thiere wurden auf dem durch das Gebiet der Klarer lausenden Schienenstränge auf der Grenze von HendrickS Co. getötet. Frank E. Filber verklagte heute Morgen Edwin 3. Farmer, den ersten HilsSbeamten im Recorderamt von Marien Co. auf $5000 Schadenersatz. Kläger wurde von Farmer gestern in dessen Bureau thätlich angegriffen und inS Sesicht geschlagen. ' Melinda Zustice gegen Lucy VergeS u.A. Hypothekenklage auf $200. Apollo - Zitherklub ist der Name einer Vereinigung, die zur Pflege deS Zitherspiels gegründet wurde. BiS jetzt gehören 12 Damen i fifftU AM ImN )rtR(Mt st 111 Vti. liM w MM MltV HJfcV QMM ü. Orup.

C7 IameS Renihan wurde unter

$1600 Kaution zum Verwalter deö Nachlasses des Michael Grifsin bestellt.! 7- Dr. H. O. Pantzer ist von der ' Central College of Physicians and .Surgeonö" als Professor für klinische. Frauenkrankheiten gewonnen worden. LouiS Bradhaft, alias Dutch LouiS, ein verwegener Geselle, der mit der Polizei nicht auf den besten Füßen steht, wurde wegen Uebertretung der Miethkutschenordinanz verhaftet. 20" Die Lowell Detective Ass'n von Lowell in Lake Co. wurde gestern inkorporirt. Mitglieder find'52 Farmer von Lake Co. Und den angrenzenden Distrikten von JllinoiS. Die Vereinigung wurde geschaffen, um einen gemeinsamen, gegenseitigen Schutz gegen Pferdediebe und andere Gauner zu organisiren und die Mitglieder schadlos zu halten. EJJ Die Demokraten von Wayne Township hatten gestern Abend in Haughville eine Versammlung, in der Kandidaten für die Herbstwahlen nominirt wurden. ES wurden nominirt: Marion Clark für daö Amt deS Trustees, Edward Pierfon znm Assessor, Ezra Martin, Dr. Wm. Brown, Geo. Shasser und Zohn Babbitt zu Friedenöcichter und John 'Shaw, John Richwine, ZameS Caplinger und Wm. Corderly zu Konstablern. ßE7- Whitcomb Byfield, ein Sanitor der Stadtbibliothek, wurde wegen Thierquälerei von Friedensrichter DanielS zu $1 Buße verurtheilt. Neulich kam nämlich Monroe Richardsön in daS Lebäude mit einem Köter, der sich sehr unliebsam und unanständig auf führte, worauf Bysield ihn mit einem derben Fußtritt aus die Straße beförderte. Der gekränkte Hundevater ging zum Kadi und klagte mit obengemeldetem Resultat. Auf Betreiben deö SchulkommissärS Russe wurde jedoch gegen daS Urtheil Berufung eingelegt. GCT? ' 2n Sachen der Zron Hall Mässenbermaltung holte sich der Reeeiver gailey gestern Instruktionen von Nichter Winters. Ersterer hatte nam--lich von St. LouiS die Mittheilung erhalten, daß heute Morgen in dem Superior Gericht zu St. LouiS entschieden werden würde, ob die $70,000, welche die Zweigorganisation von Missouri in Händen hat, diese nach hier schicken soll oder ob sie von dem Receiver für Missouri daselbst vertheilt werden sollen. Vor einiger Zeit hatte Failey nämlich darum nachgesucht, daß der Fond nach Jndiana in die Hauptmasse überführt werde. Gin GambrinuS Jubiläum. In diesem Jahre sind es 600 Jahre, daß Johann ' der Erste, Herzog von Brabant, das Urbild des KömgS GambrinuS. gestorben ist. Die Volkssage schreibt bekanntlich die Erfindung des Vieres einem flandrischen König zu. Die Entstehung dieser Sage verlegen die Geschichtsforscher in das 13. Jahrhundert. Damals regierte Johann der Erste als Herzog von Brabant. in der Volkssprache hieß er Jan und lateinisch nannte man ihn Jan Primus". Er war ein Schutzherr der Gewerbe und ließ sich auch bewegen, den Ehrenvorsitz der Brüsseler Brauergilde zu übernehmen. Die dankbaren Brauer haben infolge dessen in ihrem Jr.nur.gZsaale sein Bildniß aufgehängt, auf welchem der Herzog mit einem schäumenden Vierpokale in der Hand dargestellt wurde. Jan Pri. mus" wurde nun als der Schutzherr des Vieres gefeiert, um so mehr, als um jene Zeit das Bier in den Weinbauern starke Gegner hatte, und vielerorts zum ersten Male die Viersteuer eingeführt wurde. . Aus Jan Pri-mus-wurde das Wort Gambrinus, aus dem Herzog ein Kön'g, dem man nicht nur die Beschirmung, sondern auch die Ersindung des Bieres zuschrieb. Jan Primus", das Urbild deS Gambrinus, starb gerade vor 600 Jahren, im Jahre 1294. Der Todestag ist nicht bekannt. In den sächsischen Schu len wird weiter geprügelt. Die zweite Kammer' hat nämlich abgelehnt, die Prügelstrafe m den Schulen alsZucht Mittel au beseitigen. Die dahin ge bende Petition eines Dresdener Arztes wurde nur von den Socialdemo kraten eifrig vertheidigt. Die erste Kammer hat schon kürzlich den Be schluh gefasit. die Petition auf sich beuoen au lassen. j. H. EYMANN, tft der etniige praktische Schuhmacher - n der Etadr. steinst rbett t HerrenschuSer U!lr n. aseuoie eparr. . CZ Citclc

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